Einmal flachlegen, bitte

Tiefe Regale bieten praktischen Stauraum, attraktive Ablagefläche und haben auch sonst noch so einige Talente.

Helfer im Hintergrund

Hinter dem Erfolg steckt meist ein gutes Team. In diesem Homeoffice ist das ein edles, tiefes Regal, das sich die Wand entlang zieht. Drin steckt alles, was wichtig ist für die Arbeit. Darauf ist Platz für Schönes. (Bild über: Delikatissen, von Alvhem Makleri)

Eleganz inklusive

Im Wohnzimmer wirkt sich dasselbe Prinzip elegant und edel aus. Das tiefe Regal zeigt dabei die gleiche Farbe wie die Wand und ist so was wie ein offenes Sideboard. Bücher und Zeitschriften können gestapelt oder aneinandergereiht in den Tablaren Platz nehmen, und darauf stehen Leuchten, Wohnaccessoires, Kunst und Persönliches. (Bild über: The Nordroom)

Stil wird einfach

Tiefe Regale kippen nicht, sie sind schliesslich länger als hoch. So kann man sie mitten in einen Raum als attraktives Objekt platzieren. Das ist in diesem Raum geschehen. Natürlich stimmt hier auch noch der Inhalt, der sich formal und farblich dem minimalistischen Stil der Einrichtung anpasst. (Bild über: The Socialite Family)

Clever und smart

Aus demselben Grund werden tiefe Regale ein Teil der Architektur. Man kann damit einen Raum gestalten, abtrennen oder definieren. Dieses Regal geht um die Ecke und grenzt einen Sitzbereich vom Rest des Raums ab. (Bild über: Micasarevista)

Eine gute Basis

Hier zieht sich das Regal zu einem Arbeitstisch weiter. Es schluckt nicht Bücher und andere Dinge, sondern gibt die Basis für den Fernseher und ist eine Art Fenstersims. (Bild über: Domino, Foto: Jaques Dirand)

Diskretion garantiert

Barbara Hinder, die Interiordesignerin und Inhaberin des Zürcher Möbelhauses Artiana, hat in ihrem eigenen Zuhause die Radiatoren für eine Bodenheizung eingetauscht. Den Platz inter den Fenstern nutzt sie mit massgefertigten Regalen. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Die Miniversion

Die gleiche Idee hat Judith Raeber mit einem Miniregal von Hay in ihrer wunderschönen Luzerner Altbauwohnung umgesetzt. Sie hat ein dunkles Grau gewählt, das sich den mehrheitlich schwarzen Möbelstücken anpasst und sich diskret mit dem dunklen Hintergrund verbindet. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Herzlich willkommen!

Dieses schlichte Regal aus dunklem Holz passt gut zu einem Einrichtungsstil im Midcentury-Stil. Es hat eine schlaue Aufteilung, die Bildbände als Stapel und kleinere Bücher als Reihe in sich aufnimmt. (Bild über: A Bright View)

In bester Gesellschaft

Sideboards dienen oft als Anrichte im Esszimmer. Das geht auch mit einem langgezogenen Bücherregal. Das Schöne daran ist, dass Bücher ein Esszimmer wohnlich machen und lange Tische und lange Regale gut zueinanderpassen. (Bild über: Coco Kelley)

Très chic, dieser Underground

Wahrscheinlich bedeuten für viele Bücher dasselbe wie Schallplatten – sie sind einfach alt, und man braucht sie nicht. Doch das finde ich persönlich schrecklich. Denn Neues braucht Altes, Kinder die Eltern und umgekehrt. Für Plattensammlungen ist auf jeden Fall ein tiefes Regal eine gute Heimat. (Bild über: Apartment Therapy)

Credits: 

Blogs und Magazine: Apartment Therapy, Coco Kelley, A Bright View, Domino, Micasarevista, The Socialite Family, Domino, Micasarevista, The Nordroom, Delikatissen,
Immobilienagenturen: Alvhem Makleri

 

 

7 Kommentare zu «Einmal flachlegen, bitte»

  • Frank Zierau sagt:

    Guten Tag, Frau Kohler
    Ich suche schon länger ein schönes tiefes Regal wie in Ihrem ersten Beitrag „Helfer im Hintergrund“ und würde gerne den Möbel-Produzenten wissen. Über die Website Delikatissen konnte ich dies leider nicht herausfinden. Könnten Sie mir da weiterhelfen?

  • ri kauf sagt:

    Tiefe Regale finde ich superschön! Sie machen einen Raum leicht und doch wohnlich!!!!! Wie diese Beispiele ja zeigen…..

  • Christina sagt:

    Schön und gut. Wie hole ich die dicken Bücher hervor, wenn ich mich nicht mehr gut bücken oder von den Knien mit einem Buch in der Hand nicht aufstehen kann? Denn meine Bücher und Papierstapel sind kein Wohnaccessoire, ich brauche sie zum arbeiten.

    • adam gretener sagt:

      Ich baue Ihnen einen kleinen Bücher-Gabelstapler.

    • Annick sagt:

      Runter knien, Buch auf Regaloberfläche legen und aufstehen, Buch von Oberfläche nehmen.
      Wichtige Bücher nicht zuunterst hinstellen und minimal in die Knie gehen sollten Sie hoffentlich können. Sonst bewegen, dehnen, etc. hilft!

      Es gibt immer Wege, aber mann/frau kann auch immer gleich nur Negatives hervorheben! Positives Denken hilft! So lebt man auch länger!

      • Georg sagt:

        @Annik, positives Denken kann auch sein, dass ich mir überlege und handle, wie ich mich in meinem Leben praktisch einrichte und lebe. Das Knochengerüst fragt Dich im Alter nicht danach.

        Diese Art von Möbeln zu arrangieren gefallen mir sehr gut!

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