Drei Feriendomizile mit schönem Interieur

Diese Hotels und Ferienwohnungen überzeugen mit gelungenen Einrichtungen.

Kennen Sie das Problem? Sie suchen nach einer Ferienwohnung und finden bloss solche, die rote Lederbarhocker und fürchterliche Marmorbäder haben. Dieser Gefahr geben Sie sich nicht hin, wenn Sie sozusagen direkt von Architekten und Designern buchen. Der mehrfach preisgekrönte Architekt Chris Biffa vermietet auf Malta einige seiner umgebauten Wohnungen für Feriengäste. 

Selbstverständlich ist alles stilvoll: Die Innenarchitektur, die Wahl der Materialien und die Einrichtung. Hier flirtet ein ornamentaler alter Mosaikboden mit lebendig verputzten Betonmauern. 

Die Studios sind clever eingerichtet und zeigen Ideen, die man daheim gern nachgestalten möchte. Die superlangen Patchworkvorhänge sind eine davon. Aufgrund der zusammengesetzten schwarzen und gemusterten Stoffstücke muss man auch nicht auf den Rapport und die Breite der Stoffe achten.

Diese Dachfenster sorgen für ganz viel Tageslicht, und auf der Dachterrasse können die Feriengäste chillen und die Aussicht geniessen.

Hier kann man die Studios mieten: Valetta Vintage
Webseite des Architekten: Chris Biffa

 

Waren Sie schon mal am Meer in England? Es ist anders als unser «gewohntes» Mittelmeer. Da stehen keine Liegestühle nummeriert in Reih und Glied, man trinkt auch keinen Aperitivo an der Bar. Aber es werden viele wunderschöne Geschichten aus Büchern geweckt. Hübsche bunte Boote stehen am Strand, es gibt Ebbe und Flut, Piers und einen fantastischen Strand, der zu stundenlangen Spaziergängen einlädt – und das nicht nur im Hochsommer. Danach geht man ins Pub und trinkt einen Tee oder ein Bier. Genau in einem solchen traditionellen Pub, in einem viktorianischen Haus im hübschen Küstenstädtchen Deal, ist seit Juni letzten Jahres ein entzückendes, typisch englisches Hotel entstanden. Es heisst The Rose und ist natürlich auch wunderschön eingerichtet.

Jedes der acht Gästezimmer ist individuell und wunderschön eingerichtet. Auf typisch englische, eklektische Art eben! Mit viel Farbe, edlen Textilien, liebevollen Details und grossen weichen luxuriösen Betten. Die Zimmerpreise liegen zwischen 90 und 170 Pfund inklusive Frühstück.

Das Restaurant flirtet stilmässig mit den Fünzigerjahren, wobei die originalen 50er-Holzpaneele hervorgeholt wurden. Bequeme Samtsessel, Retrostühle und runde Tische laden zum Verweilen ein – und zum Genuss dieser starken, süssen Tasse Tee. Am Sonntag wird in The Rose der englische Sunday Roast serviert. In England isst man nämlich am Sonntagmittag einen Braten oder ein Poulet aus dem Ofen mit viel Sauce und Gemüse. 

Einen Aufenthalt im The Rose buchen: The Rose
Interiordesign: Harding & Read
Styling und Creative Consulting: Michelle Kelly
Architektur: MAD Atelier

Die typischen Pariser Hotels sind bekannt für klitzekleine, schrankähnliche Räume mit Blümchentapeten oder dann für grosse und natürlich superteure Eleganz. Doch diese Klischees verschwinden allmählich. Stattdessen entstehen frische, unkomplizierte Hotels wie zum Beispiel das Henriette oder das elegante moderne Doisy Etoile. Dieses wurde renoviert und hat ein stylisches Design bekommen. 

Für das Design ist die Agentur BR Design Interieur verantwortlich. Dahinter stecken Bénédicte Pierens und Raphaëlle Level, die sich kennen gelernt haben, als sie für die französische «Elle Décoration» arbeiteten. 

Das neue Design strahlt eine erfrischende Weiblichkeit aus. Helle Farben, sinnliche, edle Materialien und liebevolle Details bestimmen den Ton in den Zimmern und im ganzen Hotel. Auch wenn die Zimmer Baobab, Mango oder Coconut heissen, befindet sich das Hotel doch mitten im Pariser Stadtleben. Die Zimmerpreise bewegen sich zwischen 120 und 200 Euro pro Nacht. 

Hotel: Hotel Doisy Etoile
DesignBR Design Interieur 

2 Kommentare zu «Drei Feriendomizile mit schönem Interieur»

  • Claudia Brüllmann sagt:

    Im Teaser auf der Frontseite faselt der Titel von „verzückendem Interieur“. Das ist völlig falsch, gemeint ist wohl „entzückend“. Lassen Sie die Leute doch Ihren eigenen Titel nutzen, der ist korrekt.

    • déjà-vu sagt:

      ich gebe ihnen vollkommen recht, claudia brüllmann. zudem, nicht nur architekten haben ein händchen für gutes, attraktives, gelebtes und taugliches (!) design. man muss halt etwas recherchieren und die von mund zu mund propaganda gewähren lassen, influenzer hin oder her… bonne nuit

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