Neue Burger-Meister

Die besten Burger macht man selbst.

Nun ist die Grillsaison definitiv da. Grillieren Sie Burger, die gehen einfach, alle lieben sie, und sie sorgen für einen entspannten Grillabend, bei dem man sich so richtig verwöhnen kann. Achten Sie beim Kauf des Fleischs auf gute, nachhaltig produzierte Produkte. Am besten bei Ihrem Metzger, der kann Ihnen auch gleich sagen, woher das Fleisch kommt. Es sind auch Burger-Rezepte dabei, die ohne Fleisch gehen. (Bild über: Food 52)

1 — Cheeseburger

Der klassische Cheeseburger auf die amerikanische Art entsteht mit einem Hacksteak, das höchstens mit Salz und Pfeffer gewürzt wird, wie ein ganz normales Steak eben. (Bild über: Recipe tin eat

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Steak, gehackt

Meersalz und schwarzer Pfeffer

4 Hamburgerbrötchen

4 Käsescheiben

Das gehackte Rindfleisch (Tipp: Kaufen Sie beim Metzger 500 g durchzogenes Steakfleisch, welches er für Sie durch die Hackfleischmaschine laufen lässt) zu 4 gleich grossen, runden Plätzchen formen. Die Hamburger auf dem Grill oder in einer Grillpfanne beidseitig ca. 2–5 Minuten braten (oder ca. 8–10 Minuten, wenn Sie den Burger «well done» mögen), mit Salz und Pfeffer würzen. Belegen Sie die Hamburger in der letzten Bratminute mit je einer Käsescheibe, auf dem Grill, schliessen Sie dabei den Grill mit dem Deckel. In der Zwischenzeit die Hamburgerbrötchen halbieren und leicht toasten.

 

Beilagen:

Fertigstellung:

1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten

2 grosse Essiggurken, in Scheiben geschnitten

1 grosse Tomate, in Scheiben geschnitten

4 Salatblätter von einem Minilattich

Zum Servieren:

Ketchup und Mayonnaise

Die Cheeseburger zwischen die Brothälften platzieren, die Beilagen und Saucen entweder separat servieren oder die Burger gleich damit belegen.

2 — Hawaiiburger

Eine Art Toast-Hawaii-Burger mit Schweinefleisch und Ananasscheibe. (Bild über: Bev Cooks)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Schweinshackfleisch

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Peperoncino, fein gehackt

1 EL Chilisauce

1 KL Kreuzkümmelpulver

1 KL Korianderpulver

Salz und Pfeffer

 

Mischen Sie alle Zutaten und formen Sie Hamburger damit. Grillieren Sie sie beidseitig ca. 4–8 Minuten, sodass sie durchgebraten sind. Legen Sie pro Burger je eine Scheibe Ananas auf den Grill, beidseitig grillieren. Belegen Sie die Hamburger in der letzten Bratminute mit je einer Käsescheibe, auf dem Grill schliessen Sie dabei den Grill mit dem Deckel.

Beilagen:

Fertigstellung:

Bratspeck

Ananasscheiben

1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten

1 grosse Tomate, in Scheiben geschnitten

Lattichblätter

Servieren Sie die Burger in getoasteten Brötchen mit je einem Stück knusprig gebratenem Speck (diesen können Sie im Voraus braten), einer grillierten Ananasscheibe, Zwiebelringen von roten Zwiebeln und Lattichblättern.  

3 — Kichererbsenburger

Burger brauchen kein Fleisch. Diese vegetarische Version schmeckt hervorragend. (Bild über: Minimalist Baker)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft

100 g Bulgur

50 g Kichererbsenmehl

2 Rüebli, geraffelt

1 EL Harissa

1 KL Kreuzkümmelpulver

1 KL Korianderpulver

1 Prise Zimt

1 Handvoll gehackte Kräuter wie Petersilie und Koriander

Salz und Pfeffer

Kochen Sie den Bulgur in etwas Salzwasser ca. 15 Min. bis er gar ist. Tropfen Sie die Kichererbsen ab und spülen Sie sie unter kaltem Wasser. Geben Sie sie in eine grosse Schüssel – mit einem Stampfeisen zerstampfen. Raffeln Sie anschliessend die Rüebli und mischen Sie sie zu den Kichererbsen. Mischen Sie den Bulgur unter. Geben Sie alle Gewürze, die Harissa sowie das Kichererbsenmehl bei. Formen Sie nun Hamburgertätschli und braten Sie diese in ein wenig Olivenöl langsam beidseitig einige Minuten an. Servieren Sie sie in einem getoasteten Brötchen mit Sauce nach Wahl. 

4 — Chorizoburger

Statt die Wurst auf den Grill zu legen, machen Sie einen Burger mit würzigem Wurstfleisch. (Bild über: Food Republic)

Zutaten:

Zubereitung:

2 Chorizowürste, roh

4 Salsicce

4 grosse Zwiebeln, in Ringe geschnitten

Essiggurken, in Scheiben geschnitten

Hamburgerbrötchen

 

Nehmen Sie das Wurstfleisch aus der Haut und mischen Sie es von Hand zu einem Teig. Formen Sie Burgerpatties. Grillieren Sie die Burger beidseitig so lange, bis das Fleisch gut gebraten ist. Grillieren Sie viele Zwiebelringe und toasten Sie die Hamburgerbrötchen.

Zutaten für die Salsa:

Zubereitung:

2 Tomaten

1 Peperoncino

1 Knoblauchzehe

1 Handvoll Petersilie

Salz

Mischen Sie die Zutaten der Salsa mit einer Küchenmaschine. Belegen Sie die Hamburgerbrötchen mit den Chorizoburgern, der Salsa, den Essiggurken und vielen Zwiebelringen. 

5 — Turkeyburger

Diese Burger aus Truthahnfleisch, welches Ihr Metzger für Sie durch die Hackmaschine laufen lässt, schmeckt leicht und würzig. (Bild über: Jessica Gavin)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g gehacktes Truthahnfleisch

2 Knoblauchzehen, gerieben

2 Schalotten, fein gehackt

1 EL Worcestersauce

Salz und Pfeffer

1 Handvoll Petersilie, fein gehackt

Hamburgerbrötchen

Mischen Sie das Fleisch mit dem Knoblauch, den Schalotten, der Petersilie, der Worcestersauce und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Formen Sie Burgerpatties und grillieren Sie diese beidseitig etwa 5–7 Minuten, bis sie gut durch sind. Toasten Sie die Hamburgerbrötchen. 

Zutaten Sauce:

Fertigstellung:

Mayonnaise und Ketchup

fein gehackte Essiggurken

Beilagen:

Avocado

Salatblätter

Tomatenscheiben

Zwiebelringe

Mischen Sie die Mayonnaise, das Ketchup und die Essiggurken zu einer Sauce.

Servieren Sie die Burger im Brötchen, belegt mit Avocado, Salat, Tomaten und Zwiebelringen. Servieren Sie die Sauce dazu oder geben Sie sie gleich in den Burger.

6 — Capreseburger

Ein Burger auf die italienische Art bringt Abwechslung in den Grillalltag. (Bild über: Backyard Boss)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Steak, gehackt

Meersalz und schwarzer Pfeffer

Mozzarella, in Scheiben geschnitten

Tomaten, in Scheiben geschnitten

Basilikumblätter

Balsamicoessig

Hamburgerbrötchen oder Focaccia

Das gehackte Rindfleisch (Tipp: Kaufen Sie beim Metzger 500 g durchzogenes Steakfleisch, welches er für Sie durch die Hackfleischmaschine laufen lässt) zu gleich grossen, runden Plätzchen formen. Die Hamburger auf dem Grill oder in einer Grillpfanne beidseitig ca. 2–5 Minuten braten (oder länger, ca. 8–10 Minuten, wenn Sie den Burger «well done» mögen), mit Salz und Pfeffer würzen. Die Brötchen oder die Focaccia leicht toasten und mit Olivenöl beträufeln. Die Burger mit Tomatenscheiben, Mozzarellascheiben und Basilikum in die Brötchen geben. Balsamicoessig darüberträufeln. 

7 — Lammburger

Ferienstimmung vermittelt dieser einfache Lammburger mit griechischem Touch. (Bild über: Little kitchen big world)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g gehacktes Lammfleisch

1 Stück Feta

2 Knoblauchzehen

1 Peperoncino

Oregano

Pfefferminze

Salz, Pfeffer, Olivenöl

1 Ei

4 Brötchen oder Fladenbrot vom türkischen Lebensmittelgeschäft

2 Schalotten

2 Minilattiche

12 Cherrytomaten

12 griechische Oliven

8 gegrillte Auberginescheiben

gegrillte Halloumischeiben

2 Zitronen

Naturjoghurt

Mischen Sie das Hackfleisch mit dem zerkrümelten Feta, dem gehackten Peperoncino, dem gehackten Knoblauch, einer gehackten Schalotte, einer Handvoll getrocknetem Oregano und einer Handvoll getrockneter Pfefferminze. Würzen Sie alles mit Salz und Pfeffer und mischen Sie ein verquirltes Ei darunter. Nun formen Sie 4 grosse Burger und braten diese in einer Bratpfanne oder auf dem Grill ca. 3–7 Minuten beidseitig. Toasten Sie die Brötchen oder das Fladenbrot leicht und beträufeln Sie es mit Olivenöl. Schneiden Sie den Lattich, vierteln Sie die Cherrytomaten, schneiden Sie die zweite Schalotte in Ringe, entkernen Sie die Oliven und vermischen Sie alles mit dem Saft von einer Zitrone und einem Esslöffel Olivenöl. Nun legen Sie die Burger in die Brötchen, verteilen den gemischten Salat darüber und schliessen sie. Fein im Burger sind auch gegrillte Auberginescheiben und gegrillter Halloumi, wobei sie das Fleisch auch damit ersetzen können. Servieren Sie die Burger mit Zitronenschnitzen und Naturjoghurt.

8 — Blumenkohlburger

Auch mit Blumenkohl lassen sich herrliche vegetarische Burger zaubern. (Bild über: Pinch of yum)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Blumenkohl

200 g gekochte Quinoa

1 EL Harissa

100 g fein gehackte Mandeln

2 Eier

50 g Hummus

1 Handvoll Petersilie, gehackt

Salz und Pfeffer

Olivenöl

 

Schneiden Sie den Blumenkohl in Stücke und hacken Sie ihn in der Küchenmaschine fein, sodass er aussieht wie Reis. Braten Sie den Blumenkohlreis mit etwas Olivenöl und Salz einige Minuten rundum an. Abkühlen lassen. Nun mischen Sie die Quinoa, die Mandeln, den Hummus, die Harissa, die Petersilie und die zwei verquirlten Eier unter. Formen Sie Hamburgerpatties. Braten Sie die Blumenkohlburger in etwas Olivenöl beidseitig einige Minuten, bis sie goldbraun sind. 

Zutaten Coleslaw:

Fertigstellung:

Rotkabis

Rüebli

Mayonnaise

Ketchup

Zitronensaft

Mischen Sie geraffelten Rotkabis und geraffelte Rüebli mit etwas Mayonnaise, Ketchup und Zitronensaft. Toasten Sie Hamburgerbrötchen. Belegen Sie die Brötchen mit den Burgern und dem Coleslaw. Wer mag, kann auch Guacamole dazu servieren. 

Credits: 

Bilder über Food Blogs und Magazine: Pinch of yum, Little kitchen big world, Backyard Boss,  Jessica Gavin, Food RepublicMinimalist Baker, Bev Cooks, Recipe tin eat, Food 52

 

18 Kommentare zu «Neue Burger-Meister»

  • christina sagt:

    Wie isst man denn einen mehr als einen Centimeter hohen Burger?

    • adam gretener sagt:

      Vorzugsweise mit dem Mund. Nach meinem Selbstversuch mit den Ohren hatte ich immer so ein Loch im Bauch.

    • Yves sagt:

      Noch nie ein BicMac gegessen?

    • Albrecht Friedrich sagt:

      Hallo Christina,
      meine Überzeugung daß man einen Burger nicht „anständig“ essen kann habe ich vor einiger Zeit revidiert.
      Auf einer USA Reise sah ich wie ein Vater seinem Sohn einen Hamburger längs in 2 Hälften durchschnitt. Der Sohn aß die beiden Hälften einzeln und jeweils beidhändig und nichts fiel heraus.
      Inzwischen mache ich das ebenfalls. Mein Verbrauch an Servietten ist gefallen und das essen des Burgers sieht „anständiger“ aus.
      Jenseits von den großen Ketten gibt es inzwischen hier in Berlin sehr gute Burgeranbieter. Selber braten ist nicht erforderlich. Ein Messer zum Burger dazuzubestellen vergesse ich inzwischen nicht mehr.
      Mit Gruß
      Albrecht Friedrich

  • Annette Schorer sagt:

    Mmmm…. Ich habe einen sehr grossen Mund – und kann quasi mein Kiefer aushängen, wie eine Schlange…. daher gehöre ich eindeutig für Zahnärzte zu den Models!! Aber: WIE isst man solche Ungetüme halbwegs anständig???

    • adam gretener sagt:

      Links und rechts mit den Pfoten, um in der Tierwelt zu bleiben, den Hamburger greifen, dann beide kleinen Finger hinter unter den Hamburger legen, wegen Stütze und so. Und dann um 42% vorne quetschen. Die Frontzähne umklappen und dann rein damit.

      Ich gebe sonst auch Seminare zu dem Thema.

  • Richi Schweizer sagt:

    Hamburger können eine Delikatesse sein. Weil hier aber nur Ketchup und Mayo erwähnt werden, möchte ich doch noch meinen Senf (mit Ketchup) dazu geben:
    Als Alternative zu den gekauften, meist grässlich süssen Barbecue Saucen mache ich sowas zum Selfmade Hämbi: Crème fraîche, etwas Ketchup, scharfer Senf, Tabasco, Worcestershire Sauce, Whiskey, Salz und Pfeffer mischen – und (auch zu Steak) geniessen. Hier noch die exakten Mengenverhältnisse, die unbedingt einzuhalten sind: Von allem „Handgelenk mal Pi“, je nach Geschmack. Die pampige, schwere Mayo braucht kein Mensch.

  • Zora sagt:

    Die zwei Pflanzenburger überzeugen mich – probiere ich mal in der Bratpfanne als Gemüsetätschli.
    Nur: es ist soooooooo einfach, getrocknete Kichererbsen am Vorabend einzuweichen und dann kurz zu kochen. Genauso machbar mit diversen Böhnli, Erbsli, Sojabohnen etc. Kein Aufwand, keine Konservierungsstoffe, rein gar nix.

  • abundance sagt:

    Gegen CO2 sein und nebenbei fast täglich bei fast 30 Grad im Garten oder Balkon den Holzkohlegrill anschmeissen? Irgend etwas ist da faul ;-)

    • Richi Schweizer sagt:

      Ich hab nix gegen CO2 und werfe bei schönem Wetter fast täglich meinen Gasgrill an. Ausser wenn ich im Sommer mit dem Auto an den See fahre: Dort kommt dann erst der Holzkohlegrill zum Einsatz.

  • Philippe sagt:

    Fehlt nur noch ein gutes Rezept für Burger Buns…

    • adam gretener sagt:

      Backen ist doch nur was für Masochisten. Obs was wird ist bis zuletzt unklar, dann die Wägerei und Mehl und Teig überall. Wo bleiben da meine Menschenrechte?

      Ich greife gerne auf einfache Weggli zurück oder auch gerne diese Laugenbrötchen. Oder je nach Alter und Zahn-Fittness der Gäste auch mal Ciabatta. Oder der Familienburger im längst aufgeschnittetem Zopf, romanthisch mit dem Heissluftfön gebräunt.

  • Beat Nägeli sagt:

    „Die besten Burger macht man selbst.“ .

    Welch ein Widerspruch. Auch Buns macht man selbst. .

Kommentar

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