Tapeten zum Selbermalen

Nicht alles muss man kaufen. Mit ein wenig Talent und Fantasie malen Sie Tapetenmuster selbst an die Wand.

Sie wünschen sich mehr Leben an Ihren Wänden? Statt teure Tapeten zu kaufen und aufwendig zu tapezieren, können Sie Muster auch selbst an die Wand malen oder rollen, reiben, pinseln oder stempeln. (Bild über: Mr. Kate

Selbst kreativ tätig zu sein macht glücklich. Viele holen sich diesen Ausgleich im oft eintönigen Alltag in Kursen und Workshops. Versuchen Sie es ruhig auch zu Hause. Ihre Wohnung ist wie eine grosse weisse Leinwand, offen für Neues, Persönliches und Kreatives. Wie hübsch das aussehen kann, zeigt dieses schwarzweisse Fingerfarbenmuster in einem Bad. (Bild über: Jrmykng)

Mit grösster Wahrscheinlichkeit ist dies eine echte Tapete. Aber sie zeigt Streifen, die aussehen, als wären sie von Hand gemalt. Versuchen Sie es mit einer lasierenden Farbe, der Hilfe von Klebebändern, guter Bezeichnung und einer ruhigen Hand. Wichtig bei allen Wandmalereien ist, dass die Farbe wasserfest ist. (Bild über: Domino)

Expressive Wolkenmalerei ziert hier einen Raum und lässt ihn wirken wie ein ewiger Sonnenaufgang. (Bild über: Addicted 2 Decorating)

Bei nicht so sicherer Hand arbeiten Sie am besten mit Hilfsmitteln. Wenn Sie eine Malerrolle mit Lappen, groben Stofffetzen, Schnüren, Plastikfolie mit Noppen, Sacktuch oder anderen Materialien umwickeln, bekommen Sie beim Rollen der Farbe ganz unterschiedliche Effekte. (Bild über: Hub Pages)

Wenn Sie der Farbe gekonnt ihren Lauf lassen, dann entstehen solch attraktive spielerische Streifenmuster. (Bild über: Homeology)

Stenceling ist eine alte traditionelle Technik, um Muster an Wände zu bringen. Bei dieser Technik werden mit Stempeln Motive an die Wand gedruckt. Das einfachste Muster geht mit grossen Tupfen. (Bild über: Fanfan Rose)

Schneiden Sie dafür einen Schwamm in die gewünschte Grösse und tupfen Sie damit die grossen Punkte in Ihrer Lieblingsfarbe oder verschiedenen Tönen an die Wand. (Bild über: Home Decoration)

Auch dies ist bestimmt eine fertige Tapete. Mit viel Geduld aber können Sie eine Wand mit kleinen Pinseltupfen schmücken. Diese Idee ist am besten für kleine Flächen geeignet – oder für Menschen mit sehr viel Zeit. (Bild über: Domino)

Noch ein paar nützliche Tipps für gemalte Tapetenwände: 

  • Üben Sie zuerst auf einem grossen Stück Papier, das Sie an die Wand kleben.
  • Benutzen Sie Farbe, die, wenn sie trocken ist, wasserfest ist.
  • Versuchen Sie es nicht nur mit dem Pinsel, sondern auch mit Schwämmen, Tüchern, Lappen oder präparierten Rollen.
  • Wilde Muster sind besser für eine einzelne Wand geeignet, nicht als Design für die ganze Wohnung.
  • Haben Sie keine Hemmungen oder Angst, bei Nichtgelingen alles wieder weiss zu überstreichen.
Credits: 

Blogs und Magazine: Domino, Home Decoration, Fanfan Rose, Homeology, Hub Pages, Addicted 2 Decorating, Jrmykng, Mr. Kate 

10 Kommentare zu «Tapeten zum Selbermalen»

  • Mona Della Torre sagt:

    Das sieht alles furchtbar selbst gebastelt und stillos aus. Wie in einer Hippie-WG aus den 70er Jahren.

  • Ines von Sukhi sagt:

    Was für eine tolle Idee! so wird jedes Zimmer zum Kunstwerk.

  • Mike Widmer sagt:

    Sollten Sie zur Miete wohnen, ist von solchen grossflächigen Experimenten an den Wänden eher abzuraten, denn das kann teuer werden sie ausziehen.
    Die Wände müssen in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden und es braucht unter Umständen einen speziellen Isolieranstrich der teuer ist.

  • ma brügger sagt:

    ich strich mal meine ganze wohnung in naturfarben und tönte diese mit farbpigmenten ab. das sah fantastisch aus und es roch sehr angenehm. als jahre später die wohnung überstrichen wurde, wollte mir der malermeister an den kragen…
    grund: mit normaler innenraum-dispersions-farbe konnte die naturfarbe nicht überstrichen werden, da sich die naturfarbe immer wieder mit der dispersion vermischte…
    lassen sie sich von einer fachperson beraten, das kann ihnen eine teure überraschung im nachhinen ersparen!

    • Astrid Meier sagt:

      Innenraum-Dispersion ist ausgesprochen schimmelfördernd. Schade, dass das Zeug in Mietwohnungen immer noch gebraucht wird.

    • Karin Stepi sagt:

      Der Ursprungszustand ist in vermutlich 99% der Fälle eine weisse Wand und weisse Farben mit hoher Deckkraft gibt es im Baumarkt. Isolieranstriche braucht es bei Nikotinverschmutzung, Feuchtigkeit oder extensiven Kochgerüchen (zB. Jahrelanges Kochen mit Curry).
      Aber bestimmt nicht wegen ein paar farbigen Punkten an den Wänden.
      Machen Sie doch niemandem unnötig Angst!
      Ausserdem kann man sich in jedem Baumarkt oder beim Malermeister des Vertrauens beraten lassen und Farben benutzen die für solche Projekte geeignet sind.

      • Karin Stepi sagt:

        Da hatte der Maler wohl wenig Ahnung: Naturfarben wie Casein-, Leimfarbe od. ähnliches wäscht man vor dem Neuanstrich mit Schwamm und warmem Wasser von Decke und Wand ab, braucht Zeit, ist aber einfach;-)
        Oder man hätte auch mit weisser Naturfarbe überstreichen können…

  • Bufi sagt:

    Oje… dafür kann ich mich leider gar nicht begeistern. Das dünkt mich nun doch zu sehr gebastelt. Mittlerweile gibt es doch so viele tolle und auch günstige Tapeten zu kaufen und mit diesen sieht es dann auch ordentlich aus.

    • Gabi sagt:

      Ja. Aber für eine Tapete muss der Untergrund perfekt glatt sein. Und gaanz sooo einfach ist tapezieren auch nicht. Dann wird auch eine günstige Tapete teuer.
      Wer nur ein geringes Budget hat, ist mir einem Eimer Farbe besser beraten. Und wenn das Resultat nicht überzeugt, hilft ein weiterer Anstrich…

Kommentar

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