10 supereinfache Alltagsrezepte

Zu Lieblingsrezepten werden Gerichte, die nicht nur gut schmecken, sondern auch unkompliziert und schnell gehen.

1 — Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln

Bratkartoffeln geben immer ein Wohlfühlznacht ab. Am besten gelingen sie mit Gschwelti vom Vortag. (Bild über: The Cozy Apron)
Und so gehts:
Braten Sie eine Hand voll in kleine Stücke geschnittene Specktranchen in Olivenöl, bis sie knusprig sind, herausnehmen und auf einem mit Küchenpapier belegten Teller warm stellen. 1 Zwiebel in grobe Stücke schneiden und im Bratfett goldgelb rösten, herausnehmen und warm stellen. Bereits gekochte Kartoffeln nach Bedarf schälen, halbieren und in der gleichen Pfanne goldgelb braten, nach Bedarf noch ein wenig Öl dazugeben. Am Schluss Speck, Zwiebeln und etwas Ahornsirup dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles nochmals 10 Minuten braten. Fein gehackte Petersilie dazugeben und servieren.

2 — Salat auf Brot

Ja, das geht! Und ist dabei unkompliziert, schnell, schmeckt frisch und fein – und sieht erst noch gut aus. (Bild über: Good Mood Food
Und so gehts:
Mischen Sie viele feine Salatzutaten wie saftige, kleine, halbierte Tomaten, knackige Blätter, Gurkenscheiben, Zwiebeln, Rosinen oder gehackte Datteln, gehackte Pfefferminzblätter, geröstete Pinienkerne oder Pistazienkerne. Mischen Sie alles mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft, wenig Olivenöl und einer Prise Salz. Legen Sie Fladenbrot kurz auf den Grill und bestreichen Sie es anschliessend mit Naturjoghurt. Den Salat darauf verteilen und servieren. 

3 — Penne mit Thunfisch und Erbsli

Es gibt gerade frische Erbsli auf dem Markt. Wenn man diese nicht zur Hand hat, funktioniert das Rezept auch sehr gut mit gefrorenen. Die anderen Zutaten dazu hat man immer zu Hause: Thunfisch aus der Dose, Pasta und Zitrone! (Bild über: Chelsey’s Messy Apron)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

300 g Erbsli

400 g Penne 

3 EL gehackte Petersilie

1 Knoblauchzehe, gehackt

½ Peperoncino, fein gehackt

2–3 Sardellenfilets

den Saft und die abgeriebene Schale von 1 Zitrone

1 grosse Dose mit nachhaltig gefischtem Thunfisch, abgetropft

Olivenöl

Kochen Sie die Penne gemäss Packungsangaben al dente. Geben Sie Olivenöl, den Knoblauch und den Peperoncino in eine Bratpfanne und erhitzen Sie alles zusammen. Dann die klein geschnittenen Sardellenfilets beigeben, die Hitze reduzieren und alles zusammen etwas köcheln lassen, bis die Sardellenfilets geschmolzen sind und alles fein duftet. Dann geben Sie etwas Pastawasser bei sowie die gefrorenen bzw. frischen und ausgepulten Erbsli. Einige Minuten sanft köcheln. Anschliessend den Thunfisch dazugeben und nochmals alles sanft köcheln lassen. Mischen Sie nun die Penne unter. Geben Sie den Zitronensaft, die Zitronenschale und die Petersilie dazu. Alles gut mischen und servieren. 

4 — Risotto milanese

Dieser cremige, klassische Mailänder Risotto ist immer eine gute Idee! (Bild über: Trois fois par jour

Zutaten:

Zubereitung:

350 g Arborio-Reis

125 g Butter

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Glas Weisswein

1 l feine Bouillon

150 g Grana Padano, gerieben

1 Prise Safran, in ein wenig warmem Wasser eingeweicht

Dünsten Sie die Zwiebel in der Butter an und geben Sie dann den Reis bei. Reis in der Butter andünsten und mit dem Wein ablöschen. Den Wein einkochen lassen. Nach und nach die Bouillon mit einer Suppenkelle beigeben, bis der Risotto praktisch fertig gekocht ist. Danach den Safran einrühren. Zwei Minuten weiterköcheln, den Käse daruntermischen und servieren.

5 — Bacon-Avocado-Sandwich

Ein Abendessen mit feinen Sandwichs ist ein kleines Alltagsabenteuer. Man kann eine solch unkomplizierte Mahlzeit auch mal vor dem Fernseher geniessen oder, wenn man Kinder hat, einfach mal ein Picknick im Wohnzimmer veranstalten. (Bild über: Daily dose of stuf)
Und so gehts:
Für solch köstliche Sandwichs backen Sie Frischback-Baguettes im Ofen und braten Specktranchen knusprig. Bestreichen Sie die Brotscheiben mit Butter, belegen Sie sie mit Kresse, dann mit Avocado oder Gurkenscheiben, mit Käse wie Brie oder Camembert und den Specktranchen. Zudecken und mit Backpapier und Schnürchen einwickeln. Braten Sie genügend Specktranchen und machen Sie damit am Morgen gleich nochmals eine Runde Sandwichs, um sie als «Packed Lunch» mit zur Arbeit zu nehmen.

6 — Nudeln und Eier

Schneller gehts nicht. Diese Art von selbst gemachtem Fast Food geht schneller als die Fertigpizza und schmeckt erst noch viel besser. Machen Sie dazu einen Tomatensalat. (Bild über: Sporkorfoon)
Und so gehts:
Kochen Sie Eiernudeln gemäss Packungsanleitung al dente. Mischen Sie eine gute Hand voll Schnittlauchringli und gehackte Petersilie mit 50 g weicher Butter, Salz, Pfeffer und ein wenig Zitronensaft. Mischen Sie die gekochten Nudeln mit der Butter und den Kräutern und servieren Sie die Nudeln pro Portion mit je einem pochierten Ei, einem weich gekochten Ei oder einem Spiegelei.

7 — Hummus und Pitabrot

Das klassische, orientalische Kichererbsenpüree schmeckt auch mit weissen Bohnen. Es ist nicht nur ein gesunder Snack, sondern gibt auch einen kleinen Znacht ab. Servieren Sie dazu einen grossen, frischen Salat. (Bild über: Cookie and Kate)

Zutaten:

Zubereitung:

½ EL Kreuzkümmelsamen

1 Dose weisse Bohnen

½ Knoblauchzehe

eine Prise Salz

4 EL gutes Olivenöl

2 EL Zitronensaft

2 EL Tahinipaste (gibt es in den Spezialitätenabteilungen in den Supermärkten)

eine Hand voll Petersilie

Pitabrot

Rösten Sie in einer Pfanne ½ EL Kümmelsamen und zerstossen Sie diese danach in einem Mörser. Geben Sie eine abgetropfte Dose Bohnen, ½ Knoblauchzehe, eine Prise Salz, 4 EL gutes Olivenöl, 2 EL Zitronensaft und 2 EL Tahinipaste zusammen mit dem Kümmel in eine Küchenmaschine und pürieren Sie alles. Schneiden Sie eine Hand voll Petersilie und richten Sie den Hummus mit ein wenig Petersilie und Olivenöl in hübschen Schälchen an. Dazu servieren Sie warmes Pitabrot.

8 — Bohnen und Wurst mit Reis

Bohnen können Sie über Nacht einweichen und am anderen Tag kochen. Die schnelle Version geht mit Dosenbohnen. (Bild über: Grand Baby Cakes)

Und so gehts:
1 Stangensellerie, 1 Rüebli, 1 Schalotte sowie ½ Chorizowurst in Würfel schneiden. Alles in Olivenöl andünsten, 1 grosse Tomate oder einige Cherrytomaten würfeln und beigeben. 1 dl Bouillon und 1 dl Wein dazugiessen und 10 Minuten einköcheln lassen. Bohnen beigeben und 5 Minuten weiterkochen. Anschliessend über weissem, gekochtem Reis servieren. 

9 — Die schnellsten Spaghetti

Das sind natürlich die Aglio Olio Peperoncino. Mit sehr viel Petersilie gemischt, schmecken sie milder und frischer. (Bild über: The Suburban Soap Box
Und so gehts:
Kochen Sie für 4 Personen 400 g Spaghettini al dente. Geben Sie in eine kalte Pfanne 4 Esslöffel Olivenöl und je nach Geschmack 2–4 fein gehackte Knoblauchzehen sowie 1–2 fein gehackte Peperoncini. Erhitzen Sie alles sanft und köcheln Sie es, ohne dass der Knoblauch braun wird. Hacken Sie einen ganzen Bund flache Petersilie. Giessen Sie die Pasta ab und stellen Sie ½ Tasse Pastawasser zur Seite. Mischen Sie die Pasta mit dem Knoblauchöl und der Petersilie, geben Sie ein wenig Pastawasser dazu und servieren Sie die Pasta mit frisch geriebenem Pecorino.

10 — Süsse Waffeln

Es muss nicht immer würzig sein. Manchmal braucht man einfach ein bisschen mehr Süsse im Leben. Und da passen Waffeln mit Früchten und Honig, die das Haus nach Butter und Vanille duften lassen und das Herz erwärmen. Zum Beispiel nach einem langen Spaziergang, an einem regnerischen Nachmittag oder auch mal zum Frühstück mit frischen Früchten. Sie brauchen dazu allerdings ein Waffeleisen. (Bild über: The New Potato

Zutaten:

Zubereitung:

125 g Butter, Zimmertemperatur

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

3 Eier

250 g Mehl

2,5 dl Milch

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl und Backpulver mischen, sieben und darunterrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und gut verrühren. Das Waffeleisen erhitzen und die Waffeln darin backen. Früchte darauf verteilen und mit viel flüssigem Honig oder Ahornsirup servieren. Dazu passen auch Crème fraîche oder Erdnussbutter. 

Credits: 

Bilder über Foodblogs, Blogs und Magazine: The Cozy Apron, Good Mood FoodChelsey’s Messy Apron, Trois fois par jour, Daily dose of stuf, Sporkorfoon, Cookie and Kate, Grand Baby Cakes, The Suburban Soap BoxThe New Potato.

13 Kommentare zu «10 supereinfache Alltagsrezepte»

  • Tom sagt:

    Schade, aber Ihre Rezepte sind immer so langweilig…

  • Markus sagt:

    Lecker lecker

  • Finn V. sagt:

    Von Thunfisch und Avocado sollte man als klimabewusste Person lieber die Finger lassen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Wie kommen Sie denn darauf? Bei Avocados mag das halbwegs stimmen, Thunfisch hat hingegen eine verhältnismässig gute Klimabilanz, gerade aus europäischer Herkunft. Zumindest wesentlich besser als viele andere Zutaten. Der Speck z.B. schneidet da wesentlich schlechter ab.

    • Albi G sagt:

      Dann tun sie das doch. Es zwingt sie niemand…

  • Soraya Mekelleche sagt:

    Liebe Frau Kohler,
    Zwei Dinge: Ich probiere immer wieder gerne Rezepte von Ihnen aus, ausser diejenigen mit dem süssen „Etwas“ dazu. Das war schon damals in unserer 12-köpfigen Familie ein absolutes No-Go. Zum Beispiel Couscous mit Rosinen ( Igitt!) Sie scheinen das sehr zu mögen. Chacun son goût.. (ich lasse den süssen Teil dann jeweils entweder weg oder verwerfe das Rezept komplett.)
    Und seit wann macht man Hummus mit Bohnen? Ich kenne das nur mit Kichererbsen. War das ein Fehler ihrerseits oder sollte ich meinen kulinarischen Horizont erweitern? Ich probiere das ja gerne aus. (Solange nicht auch noch Ahornsirup draufkommt ;-))
    P.S. Der Gigot aus den Osterrezepten war ein Gedicht!

    • Barbara Kaufmann sagt:

      Und warum aus der Dose? Ob Kichererbsen oder Bohnen, aus der Buechse schmeckt Beides nach nassem Hund, bitte gewoehnt euch das richtige Kochen an und den Dosenfrass ab!

    • marie sagt:

      das mit den weissen bohnen kenne ich aus malta: bigilla. mann kann es auch mit fave machen (ich weiss nicht wie man sie in deutsch nennt, es sind grüne bohnen und ein bisschen unförmiger als weisse).

  • Hans Wanderer sagt:

    Die Rezepte machen Freude!

  • E. Friedli sagt:

    Thunfisch gehört definitiv nicht mehr auf Tisch.

    • Markus sagt:

      E. Friedli, wenn Sie schon wissen was auf den Tisch gehört und was nicht, dann seien Sie entweder viel konsequenter oder lassen es sein. Wenn Thunfisch nicht auf den Tisch gehört, sollte dies nicht auch den für den Speck, die Butter, die Wurst, den Parmesan, die Eier, den Camonbert, den Bacon, usw gelten? Was genau haben Sie gegen Kühe, Säue, Hühner etc, was für Thunfische nicht der Fall ist? Vielen Dank, Ein Ex-Veganer.

    • Hans Jörg Brugger sagt:

      Richtig. Thunfisch gehört in die Dose.

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