Gut gehackt

Mit gutem Hackfleisch lassen sich ganz vielfältige, einfache und köstliche Gerichte zaubern.

1 — Auf mediterrane Art mit Reis

Ein wenig in die Ferien entführt dieser orientalisch-mediterrane Reis mit Lammfleisch. (Bild über: No Recipes)

Zutaten:

Zubereitung:

300 g Basmatireis

6 dl Hühnerbouillon

450 g Hackfleisch vom Lamm

1 Schalotte, fein gehackt

1 Rüebli, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1/2 Peperoncino, fein gehackt

1 EL Kreuzkümmel

1 Prise Zimt

2 EL Rosinen

Salz und Pfeffer

1 Handvoll Pfefferminzblättchen

1 Handvoll Petersilie

Olivenöl

Griechisches Joghurt

Gurkenscheiben

Pinienkerne 

Waschen Sie den Reis im Sieb unter kaltem Wasser bis das Wasser klar herausrinnt und stellen Sie ihn zur Seite. Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne und erhitzen Sie es. Geben Sie die gehackte Schalotte und das Rüebli bei und dünsten Sie das Gemüse an. Anschliessend den Knoblauch und den Peperoncino beigeben. Wenn diese duften, das Hackfleisch, den Kreuzkümmel und den Zimt beigeben. Alles mischen und gut anbraten, sodass das Fleisch rundum braun ist, das dauert etwa 8–10 Minuten. Nun geben Sie den Reis dazu und braten alles zusammen nochmals etwa 3-4 Minuten an. Anschliessend die Bouillon darübergeben, rühren und die Rosinen beigeben. Alles aufkochen und anschliessend die Hitze reduzieren, den Deckel auf die Pfanne geben und auf kleiner Hitze etwa 15–20 Minuten köcheln, bis alle Flüssigkeit aufgesogen und der Reis gar ist. Nun stellen Sie die Pfanne vom Herd und lassen alles noch 5 Minuten ruhen. Rösten Sie Pinienkerne und hacken Sie die Kräuter. 

Verteilen Sie etwas griechisches Joghurt auf hübschen farbigen Keramiktellern und servieren Sie den Reis auf dem Joghurt. Geben Sie gehackte Kräuter und geröstete Pinienkerne darauf und garnieren Sie rundum mit Gurkenscheiben. 

Tipp: Auch fein sind Pistazienkerne anstelle der Pinienkerne. Diese hacken und darüber verteilen. 

2 — Auf asiatische Art in Salatrollen

Ein einfaches, leichtes und würziges Znacht. (Bild über: A Spicy Perspective)

Zutaten für das Fleisch:

Zubereitung Fleisch:

500 g Hackfleisch von Schwein

2 Rüebli, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Peperoncino, fein gehackt

1 EL Erdnussöl

2 EL Reiswein

2 EL Fischsauce

2 EL Sojasauce

1 KL Palmzucker

der Saft und die abgeriebene Schale von 1 Limone

1 Handvoll Koriander mit Stängel, fein gehackt

Geben Sie Öl in die Pfanne und dünsten Sie die Schalotten und die Rüebli an, anschliessend den Knoblauch und den Peperoncino beigeben. Wenn diese duften, das Fleisch und den gehackten Koriander sowie den Zucker dazugeben und etwa 8-10 Minuten gut anbraten. Wenn das Fleisch angebraten ist, geben Sie den Reiswein, die Fischsauce, die Sojasauce, den Limonensaft und die abgeriebene Limonenschale dazu. Gut mischen und einköcheln lassen. 

Zutaten Dipsauce:

Zubereitung Dipsauce:

1 dl Fischsauce

4 EL Limonensaft

2 KL Palmzucker

1-2 Peperoncino, fein gehackt

Für die Dipsauce mischen Sie alle Zutaten in einem Konfitürenglas. Schliessen Sie das Glas und schütteln Sie alles, sodass es sich gut vermischt. Zum Servieren in eine Schale giessen. 

Zutaten:

Zubereitung:

2 Frühlingszwiebeln, in Ringli geschnitten

1 Bund Koriander

1 Bund Pfefferminz

Salatblätter

Gurken

 

Nun mischen Sie die Frühlingszwiebeln unter und geben das Fleisch in eine Schale. Servieren Sie das Fleisch mit Salatblättern, den Korianderblättern und Pfefferminze, in Streifen oder Scheiben geschnittenen Gurken und der Dipsauce. 

3 — Auf die gemütliche Art als Pastadinner

Eine feine, deftig cremige Pasta macht immer glücklich. (Bild über: Dinner Then Dessert)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Rindshackfleisch

Olivenöl

1 Schalotte, fein gehackt

1 Selleriestange, fein gehackt

1 Rüebli, fein gehackt

1 Knoblauchzehe

1/2 Peperoncino

Salz und Pfeffer

1 Handvoll Petersilie mit Stängel, fein gehackt

2 EL Tomatenmark

1 dl Weisswein

etwas Bouillon

1 dl Milch

1 Dose gehackte Tomaten

3 EL Ziegenfrischkäse

Am besten geben Sie die Schalotte, den Knoblauch, den Peperoncino, den Sellerie, das Rüebli und die Petersilie in die Küchenmaschine und hacken alles fein. Dann geben Sie Olivenöl in eine Pfanne und erhitzen es. Das Gemüse etwa 8–10 Minuten dünsten. Anschliessend das Hackfleisch dazugeben und anbraten. Das Tomatenmark dazugeben und gut mischen. Nun giessen Sie den Wein dazu. Kurz einköcheln lassen und dann etwas Bouillon beigeben. Die Milch dazugiessen, wiederum etwas einköcheln lassen und dann die Tomaten beigeben. Zugedeckt etwa 1–2 Stunden köcheln lassen. Vom Herd nehmen. Pastamuscheln al dente kochen, abtropfen und unter die Sauce mischen, den Frischkäse einrühren und servieren. Mit gehackter Petersilie garnieren.

4 — Auf die Seelentrösterart als würzige Bällchen 

Hackfleischbällchen sind ein bisschen wie Kinderfood. Doppeln Sie nach und servieren Sie sie mit Kartoffelstock. (Bild über: Ev’s eats)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Hackfleisch, Kalbfleisch und Schweinefleisch, gemischt

3 Knoblauchzehen, zerdrückt und fein gehackt

2 EL gutes Paniermehl vom Bäcker

1 KL gemahlener Koriander

1 KL gemahlener Kreuzkümmel

1/2 KL Zimt

1 Prise Muskat

1 Ei

1 KL getrockneter Oregano

Salz und Pfeffer

für die Sauce:

1 dl Weisswein

1 dl Hühnerbouillon

1 dl Rahm 

Mischen Sie alle Zutaten für die Fleischbällchen zu einem Teig zusammen, und rollen Sie daraus kleine Bällchen. Braten Sie die Bällchen in Olivenöl rundum an, sodass sie aussen braun sind, innen dürfen sie noch ungekocht sein. Legen Sie die Hackfleischbällchen in eine ofenfeste Form und geben Sie sie zum Fertigkochen noch etwa 5–8 Minuten in den 200 Grad heissen Backofen. Geben Sie etwas Butter und Mehl in die Pfanne und vermischen Sie alles gut mit den Bratresten. Giessen Sie etwas Weisswein dazu und lassen Sie diesen unter ständigem Rühren einköcheln. Die Bouillon dazugiessen und so lange köcheln lassen, bis eine cremige Sauce entsteht. Rahm beigeben und erwärmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hackfleischbällchen dazugeben und alles zusammen über Kartoffelstock servieren. Mit gehackter Petersilie garnieren. 

5 — Auf indische Art scharf und würzig

Zum Schluss noch eine scharfe würzige Art, Hackfleisch zuzubereiten. (Bild über: Scrambled Chefs)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Hackfleisch vom Lamm

Erdnussöl

2 Zwiebeln, fein gehackt

2 Lorbeerblätter

1 EL Kreuzkümmel

2 Peperoncini, fein gehackt

2 grosse Tomaten, fein gehackt

1 2-cm-Stück Ingwer, gerieben

2 Knoblauchzehen, gerieben

1 EL Kurkuma, gemahlen

1 EL Garam Massala 

1 EL Chilipulver

1 dl Wasser

Geben Sie Öl in eine Pfanne und geben Sie die zwei Lorbeerblätter sowie 1 EL Kreuzkümmelsamen dazu. Erhitzen und die Zwiebeln andünsten. Wenn diese braun sind, geben Sie den Peperoncino und die Tomaten bei. Gut dünsten. Den Ingwer und den Knoblauch zu einer Paste mischen und beigeben. Nun kommen die Gewürze dazu, alles gut mischen und das Fleisch beigeben. Gut mischen und rundum gut anbraten. Etwas salzen und dann das Wasser dazugiessen. Aufkochen und zugedeckt bei kleinem Feuer etwa 30 Minuten köcheln lassen. Nun hacken Sie je eine gute Handvoll Dill, Koriander und Pfefferminze fein und mischen alles unter das Fleisch, noch eine Minute köcheln. Mit Limone, Zwiebelringen, Gurkenscheiben und Naturjoghurt zu Reis oder Fladenbrot servieren. 

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Scrambled Chefs, Ev’s eats, Dinner Then Dessert, A Spicy Perspective, No Recipes

 

8 Kommentare zu «Gut gehackt»

  • Alfred Neumann sagt:

    Ich finde nirgends eine Angabe, für wie viele Personen das ist. Ich nehme an, für 4?

  • Joe Adorno sagt:

    Merci! Sie haben mir grad ein paar Minuten Wochenende mehr geschenkt mit den tollen Tipps.

  • Heidi Arn sagt:

    Ich mochte gehacktes Kuhfleisch, das hatte noch etwas Biss. Bekommt man kaum mehr.

  • Marusca sagt:

    Genauso ist es, Herr Gretener. Da sind wir uns ja ausnahmsweise mal einig, was beweist, dass man die Hoffnung wirklich nie aufgeben soll..

  • Marcel Ch. sagt:

    Meine Frau macht immer eine koreanische Variante mit fermentierten Sojabohnen, Chili und Schnittlauch. Ist auch immer sehr lecker.

    Hackfleisch kann mehr als viele denken und nicht nur Hacktätschli und Hamburger.

  • maja sagt:

    Danke, liebe Frau Kohler, für die leckeren Ideen! Werden alle nachgekocht – mit den Salatrollen fange ich heute gleich an!

  • adam gretener sagt:

    Wenn ich einen Hinweis abgeben dürfte: viele Leute braten das Hackfleisch viel zu kurz an. An wenigen Stellen gebräunt aber grossteils einfach nur grau. Es schmeckt sehr viel besser wenn man das Fleisch auf mittlerer Hitze solange brät, bis es krümelig wird und eine dunkle Färbung an nimmt. Ziel des anbratens ist ja neben der Röstung ja auch, dass das im Hackfleisch befindliche Wasser verdampft, was den Geschmack intensiver macht.

    • Luisa Haltner sagt:

      Das Problem ist, lieber Herr Gretener, dass man beim Hackfleisch keine 500g auf einmal in die Pfanne tun darf, weil die Hitze in den dazu viel zu kleinen Pfannen nicht ausreicht, um das Austreten des Wassers aus dem Fleisch zu verhindern. Hackfleisch muss in relativ kleinen Mengen genauso gebraten werden, wie Sie dies beschreiben. Und dann wird wohl jedes Gericht einfach nur fein!

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