12 Stylingideen für die Küche

Die Küche ist das Herzstück der Wohnung. Lassen Sie sich von diesen raffinierten Küchendetails zu mehr Stil und Persönlichkeit inspirieren.

1 — Farben und Bilder

Die Küche ist ein Thema, das viele bewegt. Man verbringt viel Zeit in diesem Raum und schafft es dabei selten, ihn gemütlich und wohnlich zu gestalten. Die meisten Menschen in der Schweiz sind Mieter und können sich die Küche nicht auswählen. Sie ist eingebaut nach den praktischen Vorstellungen von Hausbesitzern, Verwaltern und Handwerkern. Die klassische Einbauküche, wie wir sie kennen, also klein, schlauchartig und mit vielen Kästchen ausstaffiert war mal topmodern. Sie ist es nicht mehr in dieser Form. Heute zeigen sich viele Küchen offen zum Wohnraum. Die Schränkchen weichen Regalen und die Materialien und Farben werden interessanter. Egal, welche Küche und Wohnsituation Sie haben: Der kleine persönliche Touch tut jeder Küche gut. Hier sind es die frischen Farben und die Bilder, die dieser Küche Charakter verleihen. (Bild über: One Kings Lane)

Und so setzen Sie diese Idee um:
Lackieren Sie die Schranktüren in einem zarten Mintgrün. Mieter müssen sich dafür die Einwilligung des Vermieters holen. Eine Rückwand aus Kupfer können jedoch alle montieren, diese lässt sich beim Wegzug schnell wieder abbauen. Dann geben Sie einigen hübsch gerahmten Lieblingsfotos einen Platz und dekorieren mit Pflanzen, Kräutern oder Blumen. 

2 — Neues Licht

Oft stimmt das Licht in der Küche nicht. Es befindet sich gerne als grelle Röhre an der Rückwand und strahlt unerbittlich hell von der Decke. Mit neuen Lichtquellen verändern Sie die Stimmung und den Look der Küche auf einfachste Art. (Bild über: Design matters by Lumens)

Und so setzen Sie diese Idee um:
Montieren Sie die Leuchte Aim von Flos, oder wählen Sie eine andere Leuchte, die Sie mögen und die zu Ihrer Einrichtung passt. Auch Stehleuchten, Tischleuchten und Wandleuchten schaffen Stimmung und Stil. 

3 — Wie in der Kombüse

In dieser Küche erinnern die Schranktüren an eine gemütliche Schiffsküche. Das Holz und die Griffe vermitteln trotz kleinstem Raum Gemütlichkeit und Stil. Diese Idee lässt sich nur nachmachen, wenn man eine Küche selbst auswählen kann. Doch das Tablar, welches sich der Wand entlangzieht mit den hübschen Dingen, dem Tintenfischbild und der kleinen Klemmleuchte, findet auch in bestehenden Einbauküchen einen Platz. Wenn nicht über der Arbeitsfläche, dann vielleicht an einer anderen Wand wie zum Beispiel über dem Frühstückstisch. (Bild über: Coco Lapine Design

4 — Mehr Transparenz, bitte!

Man kann mit ein wenig Aufwand die Türen einer Einbauküche entfernen und für die Mietzeit, in der man in der Wohnung lebt, mit anderen Türen ersetzen. Da sind diese transparenten Türen eine schöne Idee. Sie vermitteln einer Küche Leichtigkeit und Eleganz. (Bild über: The Effortless Chic)

5 — Meine Küche hat Löcher

Einen praktischen, einfach umsetzbaren Helfer kann man mit dieser Löcherwand in die Küche zaubern. Sie sorgt neben gut zugänglichem und attraktivem Stauraum auch für Frische und Farbe. (Bild über: Apartment Therapy)

6 — Rein und rauf

Sehr stilvoll wirken offene Regale. Darauf kann man hübsche Dinge sichtbar verstauen. Solch ähnliche Metallregale gibt es zum Beispiel bei Ikea. (Bild über: My Scandinavian Home)

7 — An der Front

Diese Rückwand aus Holz bietet einer Küche Farbe, Stil und mit dem kleinen Regal darüber auch Abstellfläche. Kleiner kann man diese Idee auch zwischen Arbeitstheke und Küchenschränken umsetzen. In der Homestory von Caroline Feuz sehen Sie, wie chic und einfach eine selbst gemachte Rückwand geht. (Bild über: Stylizmo)

8 — Im Wabi-Sabi-Stil

Manchmal hilft einer schlichten unaufgeregten Einbauküche das Motto «Weniger ist mehr». Dabei kommt es aber darauf an, wie und was denn die wenigen Sachen sind, auf die man sich beschränkt. Da ist die japanische Idee «Wabi Sabi» eine gute Hilfe. Dabei geht es nicht per se um Minimalismus, sondern auch um Schönheit und die Liebe zu den kleinen Dingen. (Bild über: SF Girl)

9 — Für Materialisten

Nicht nur die Form, die Farbe und die Details helfen einer Küche, dass sie besonders und attraktiv wird, sondern auch die Materialien. Klar kann man in den Mietwohnungen an dem gegebenen Zustand oft nicht viel ändern. Aber man kann mit den Zusatzmöbeln und Accessoires versuchen, mehr Sinnlichkeit und Materialliebe in den Raum zu bringen. (Bild über: In Bed Store)

10 — Ewiger Frühling

Sie wollen einer langweiligen und unpersönlichen Küche auf die Beine helfen? Versuchen Sie es mit einer gewagten, herausstechenden Tapete! (Bild über: Anna Spaller)

11 — Porträtgalerie

Noch schneller geht Persönlichkeit und Stil mit Bildern. Auf kleinen Wandregalen oder Bilderleisten können Sie hübsche Bilder ausstellen. Eine charmante Idee, dies gleich mit dem Küchenalltag zu verbinden und wie hier schöne Tabletts aufzustellen. Mit denen können Sie sich erst noch den Kaffee ins Bett servieren. (Bild über: That Kind Of Woman)

12 — Naturfarben

Vor Farben haben viele Angst. Deshalb zeigen sich die meisten Küchen auch Weiss oder in anderen neutralen Tönen. Wenn Sie aber die Möglichkeit haben, Farbe zu wählen, dann wagen Sie etwas. Hier kommen Grasgrün, Himmelblau und Sonnengelb auf wunderschöne Art zusammen. (Bild über: Remodelista)

 

 

Credits: 

Blogs und Magazine: Coco Lapine Design, The Effortless Chic, Apartment Therapy, My Scandinavian Home, SF Girl, That Kind Of Woman, Remodelista 
Shops und Kollektionen: One Kings Lane, Design matters by Lumens, In Bed Store
Fotografie: Anna Spaller 

 

13 Kommentare zu «12 Stylingideen für die Küche»

  • ri kauf sagt:

    ach neeee. immer diese meister*innen prober……so was von spass-verderber*innen…..
    frierlefranz in der küche ist so was von lebensfroh! fettspritzer hin oder her. und das foto hat ein glas das man putzen kann und wenn dann alles fettig vollgespritzt ist, dann erneuert man es halt – hautsache in der küche ist es fröhlich, gemützlich, schnukkeli und weinseeig…….

  • Susanna sagt:

    Mich würde interessieren, welches Holz für die Rücikwand verwendet wurde (Birke?) und welche Farbe (matt aber was: Klarlack, Acryl?). Danke.

  • Karl Mötzchen sagt:

    an alle Putzfeen & Meister Proper: ihr seid allesamt Spassbremsen! wer sich gerne und viel in der Küche aufhält hat auch ein recht auf Schönes im Blickfeld!
    alle anderen können sich ja ihre Küchen bis zur Decke fliesen lassen und uninspiriert bleiben…

  • sabina sagt:

    Küchendeko Nr . 1 finde ich toll. Gerade wollte ich los, um schöne Bilder für Deko zu organisieren. Aber halt! Da wird ja gekocht und mit Wasser gespritzt. Leider untaugliche Vorschläge für den Alltag . Für eine Reihe „alltagstaugliche“ Stylingideen wäre ich dankbar

  • Meister Proper sagt:

    Nur für Küchen geeignet, in denen entweder gar nicht gekocht wird, oder höchstens Fertigprodukte aufgewärmt werden – sonst
    putzt man sich mit all dem Dekofirlefanz zu Tode.

    • Richi Schweizer sagt:

      Exakt! Nur ein einziges Steak anbraten, oder wie ich gestern zwei Entenbrüstli und danach eine Stunde den ganzen rumstehenden Nippes entfetten. Für jemanden, der nur schon ein wenig über Esskultur verfügt, ist die Küche ein schnörkelloser Arbeitsplatz.

      • ri kauf sagt:

        für jemand der nur das eine oder das andere sieht, also schwarz weiss, ist kein geniesser und k e i n e- auch keine kochkultur….

        • Marcus Ballmer sagt:

          Keine Koch-, aber vor allem keine kulinarische Kultur hat, wer fettiges Geschirr und fetttriefende Gläser auf den Tisch stellt. Das gehört – sorry – in die Kategorie Sauerei und hat mit Genuss nichts, aber auch wirklich rein gar nichts zu tun. Dafür viel mit mangelnder Reinlichkeit. In solchen Küchen fühlen sich Schimmelpilze und kleine Tierchen pudelwohl…

  • Tobler Monika sagt:

    Und mein Tipp:
    So wenig wie möglich Staubfänger, wie (Rüschen-) Vorhang, offene Gestelle usw. – Mag ja schön aussehen, jedoch die Mehrarbeit muss nicht sein !

    • Marcus Ballmer sagt:

      Ich habe es ein Jahr lang durchgezogenen, die Küche mit offenen Gestellen. Nachdem ich mindestens einmal in der Woche Gläser und Geschirr putzen musste, ohne dass sie in Gebrauch gewesen wären, hatte ich die Nase voll. Kommt noch hinzu, dass ich keinen Geschirrspüler besitze. Heute ist alles wieder hinter Glas. Mit Ausnahme der Pfannen und der Küchenmaschinen, aber die reibt man ja eh vor jedem Gebrauch sauber.

  • Bufi sagt:

    Und noch Tipp von mir:
    Untere Schranktüren einfach durch einen tollen (Rüschen-) Vorhang ersetzen. Minimale Kosten aber maximaler Effekt!

Kommentar

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