Logo

Massimo Busacca nervt!

Thomas Renggli am Samstag den 12. März 2011


Wer den vergangenen Dienstagabend vor dem Fernseher verbrachte und statt der letzten Atemzüge der ZSC Lions in den Eishockey-Playoffs die Champions-League-Spiele Schachtar Donezk – AS Roma und Barcelona – Arsenal verfolgte, musste sich im falschen Film wähnen. Grund: Die stark divergierende Regelauslegung der Schiedsrichter. In der Ukraine drückte der Engländer Howard Webb sämtliche Augen zu, liess die Römer Vendetta mehr oder weniger reaktionslos geschehen und taxierte selbst Vergehen der italienischen Knochentreter nur mit einer gelben Karte, die eigentlich als schwere Körperverletzung hätten geahndet werden müssen.

Gleichzeitig orientierte sich der Schweizer Massimo Busacca in Barcelona mit strengeidgenössischer Pedanterie an den Fifa-Weisungen. In der 54. Minute schickte er den Arsenal-Holländer Robin van Persie mit einer gelb-roten Karte vom Platz. Der Stürmer hatte nach einem Pfiff des Schiedsrichters den Ball weggeschlagen. Busaccas Verdikt traf Arsenal im ärgerlichsten Moment, eine Minute nach dem Ausgleich – und lenkte das Spiel in die erwarteten Bahnen zurück. Mit einem Mann mehr auf dem Platz spielten die Katalanen mit den Gästen Katz und Maus und feierten einen standesgemässen 3:1-Sieg.

Selbst in Spanien mischten sich in den Jubel über die Viertelfinal-Qualifikation Misstöne. «Busacca macht die Barça-Gala hässlich», schrieb die Sportzeitung «AS». Robin van Persie fand’s ebenfalls nicht lustig: «Busacca war ein Witz.» Arsenal-Trainer Arsène Wenger bezichtigte den Unparteiischen gar des Mordes: «Er hat das Spiel gekillt. Es tut mir leid für alle Arsenal- und Fussball-Fans.»

Wenger spricht mir aus dem Herzen. Selbst wenn wir in der zweiten Halbzeit in den Genuss einer weiteren Machtdemonstration der besten Klubmannschaft der Welt kamen, wird eine Frage für immer unbeantwortet bleiben: Hätte Arsenal in Vollbesetzung dem Druck standgehalten und die Party im Camp Nou verhindert?

Busacca darf für sich in Anspruch nehmen, alles richtig gemacht zu haben – zumindest wenn man die Weisungen, Regularien und Richtlinien zum Massstab nimmt. Doch wo bleiben der gesunde Menschenverstand, das Fingerspitzengefühl und der Ermessenspielraum?

Müsste ein Schiedsrichter nicht soviel Eigenverantwortung besitzen, um das Strafmass dem Tatbestand anzupassen? Ist eine Blutgrätsche in Donezk tatsächlich weniger schlimm als ein Ballwegschlagen in Barcelona? Clevere Spieler nutzen die amtlich verschriebene Karten-Inflation zu ihrem Vorteil. Zum Beispiel der Basler Alex Frei am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel gegen den FC Zürich. Er zog nach dem Treffer zum 2:1 das Trikot aus und kassierte eine Verwarnung – seine vierte. Damit ist Frei am Sonntag bei der Pflichtaufgabe in Bellinzona gesperrt. Eine Woche später beim Schlager gegen Angstgegner Grasshoppers kann er wieder mittun. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

In der schleichenden Bürokratisierung des Fussballs setzt die deutsche Bundesliga einen wohltuenden Gegentrend. Sie stellte bei der Fifa den Antrag, die Doppelbestrafung (Penalty plus Platzverweis) bei der Verhinderung einer klaren Torchance im Strafraum, abzuschaffen. Es bleibt zu hoffen, dass der internationale Verband auf diesen vernünftigen Vorschlag eintritt. Es ist höchste Zeit, den Karten-Unsinn zu stoppen – zum Wohle des Fussballs – zum Wohle von Schiedsrichtern wie Massimo Busacca, die selbst nie richtig Fussball gespielt haben und nicht wissen, wie es sich anfühlt, ein Tor zu schiessen…

« Zur Übersicht

122 Kommentare zu “Massimo Busacca nervt!”

  1. Knobel sagt:

    Neben der Regelauslegung gibt es eben noch einen weiteren Faktor: der eigene Auftritt. Massimo Busacca liebt es, selber im Zentrum zu stehen. Er will Beachtung. Er meint, er sei es, der das Spiel “macht”. Diese Eigendynamik ist verwerflich. Jedenfalls nervt sein Hang zum Selbstdarstellertum. Möglich, dass Leute seines Charakters zum Schiedsrichtern gar nicht geeignet sind?

    • H.P. Kipfer sagt:

      Sehr treffend – dieser Beitrag geniesst meine volle Unterstützung ! Leute wie Busacca sind für diese Job gänzlich ungeeignet. Stellt man auch fest, wenn man ihn mal privat erlebt. Das selbe dort – muss immer im Mittelpunkt stehen …. wirklich ätzend !

      • Meiers Ursli sagt:

        Ebenfalls mehr als einverstanden; das Problem bei diesem selbstherrlichen Selbstdarsteller ist, dass niemand weiss, was Bschissaca als nächstes einfällt: so übersieht er den klaren Penalty (was ihm die fünf Schweizer Unparteiischen in der Pause sicher gesagt haben), muss dann kompensieren, was am besten geht, wenn er mal zufälligerweise etwas auch gesehen hat, wie das Ballwegschlagen von vP, der aber nur wegen eines weiteren Schiri-Fehlers überhaupt noch auf dem Platz stehen durfte. Wir dürfen uns schon freuen, mit was uns dieser Pfau bei seinem nächsten Auftritt auf einem Schweizer Fussballfeld überraschen wird !

      • FCZ Andy sagt:

        Dem schliesse ich mich auch an. Das erlebt man/frau auch immer in den Schweizer Stadion, wenn Busacca pfeift.

    • Pascal sagt:

      Wirklich sehr treffend…. unsere offiziell besten Schiris auf Eis und Rasen glauben immer noch, sie seien das Mass aller Dinge. Sie haben aber vergessen, dass es nicht um sie geht, mögen sie noch so wollen. Einzig die Sportart mit ihren Akteuren stehen im Mittelpunkt. Sie leiten nur das Spiel… Leîten heisst nicht: Chef sein… es ist eben nur die Spielleitung… ansonsten einfach nix…. deshalb bin ich einfach der Meinung, dass die Spielleiter als Person in der Öffentlichkeit keinen Niederschalg finden dürfen. All die Meiers, Reiber, Busaccas erhalten zu viel öffentliche Aufmerksamkeit, sie können gar kein Spiel leiten, ohne dass sie sich in den Mittelpunkt pfeiffen müssen.

  2. Peter Siklossy sagt:

    Ich bin einverstanden damit, dass streng nach Regeln nicht immer richtig ist und man als Schiedsrichter ein Spiel lesen und leiten muss. Es gilt der Grundsatz dass man als Schiedsrichter nach einer entsprechenden Regelwidrigkweit:
    1. Die Spielsituation wiederherstellt
    2. Den fehlbaren Spieler bestraft
    Es wird ganz schwierig wenn man das offiziell zu vermischen beginnt. Nach x-Fouls einen Penalty zu geben wie im Futsal finde ich auf dem Fusballplatz auch nicht richtig. Ballwegschlagen nach einem Pfiff ist auch das erste Mal mit gelb zu ahnden, das wusste auch vanPersie. Wenn er das riskiert, und er weiss wie Busacca pfeifft, dann ist es dumm gelaufen. Auch vanPersie war ein WItz, wenn er den Ball wegschlägt. Schiedsrichter dürfen nicht offensiv kommentieren. Dumm gelaufen.

  3. Thomas sagt:

    Nicht Busacca, Fussball ist ein Witz. In welcher anderen Sportart haben Schiris einen solch geringen Stellenwert? Die Fussballer legen sich ständig hin und jammern, reklamieren, debattieren, wie kleine Kinder. Noch nie hat eine Schiri Abseits gepfiffen, nur weil ein Abwehrspieler die Hand in die Höhe hält. Und doch tut es jeder. Es ist so lächerlich. Solange es nicht für reklamieren gelb gibt und somit mal in einigen Partien die gesamte Mannschaft vom Platz gestellt wird, wird sich wohl kaum was ändern.
    Man muss die Sache mal ganz nüchtern betrachten: Es gibt nur ein Spiel, in dem das Einhalten der Spielregeln als schlecht empfunden wird. Das ist Fussball. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    • Lorenzo sagt:

      Auch das ständige Spucken sollte bestraft werden. Es ist einfach widerlich und viele Jungs machen das ihren Vorbildern nach. Ich kann mich nicht erinnern bei einem Fussballspiel in den 80ern spuckende Spieler gesehen zu haben. Und trotzdem: Busacca nervt.

  4. Paul Müller sagt:

    Massimo Busacca nervt eben gerade nicht. Es ist nicht seine Schuld, dass Howard Webb die Fifa-Regeln nicht anwenden will.

    • Paul Meier sagt:

      Ich finde verantwortungslos, was Journalisten aufführen. Busacca hat Herrn Persie eine gelbe Karte gegeben. Dass dieser so blöd ist und sich noch dümmer anstellt, als es erlaubt ist, ist seine Sache und müsste vereinsintern mit einer zusätzlichen Busse wegen vorsätzlicher Schwächung des eigenen Teams geahndet werden –> Herr Arsène Wenger.
      Hier bin ich mit Urs Meier völlig einverstanden. Persie wusste ja, dass er schon gelb hatte und er wusste, dass er eine zweite gelbe riskiert und hat es dennoch getan. Bei soviel Blödheit -auf diesem Niveau- nachher dem Schiri, wie er auch immer heissen mag, die Schuld zu zu weisen ist dann Dummheit im Quadrat.
      Dass Jornalisten dann noch Partei gegen den Schiri ergreifen, macht die Geschichte noch verwerflicher, als sie durch die Reaktionen von Herrn Wenger wurden.

      • Dr. Robredo sagt:

        Da kann ich Ihnen grundsätzlich nur zustimmen. ABER es ist ein CL-Achtelfinal, es steht 1:1 in Barcelona und mit einem 2:1 wäre die Entscheidung wohl gefallen. Das er den Pfiff nicht gehört habe, kann ich nicht glauben, aber was nur wenn es kein Pfiff vom Schiedsrichter war, sondern einer von den 95’000 Besuchern war, der eine Trillerpfeife dabei hatte? Für mich ist es auf der einen Seite eine Dummheit von Van Persie, auf der anderen Seite aber auch eine unsinnige Regel, die nur in einzelnen Fällen eine Karte mit sich ziehen sollte.

        • Lukas Kromer sagt:

          Kein ABER Herr Doktor. Es spielt überhaupt nicht die geringste Rolle ob nun CL-Achtelfinal oder 3.Liga Spiel. Nur weil die Spieler und v.a. die UEFA extrem viel verdienen, gelten die selben Regeln, auch wenn ich mit Herrn Busacca das Heu nicht auf gleicher Bühne habe.

          • Joggeli Rynach sagt:

            weshalb hat dann der so super agierende Busacca das Ballwegschlagen von Barcelona (ichglaube es war Alves) in der ersten Halbzeit nicht mit einer gelben Karte bestraft?

    • Urs sagt:

      Ich schliesse mich dem Urteil der meisten User an. Busacca nervt, er muss immer im Mittelpunkt stehen und es ist der einzige Schiri der die Spieler immer anfasst. Schon mal beobachtet. Was fuer den Spieler gilt, gilt auch fuer den Schiri: Anfassen verboten. Und dann gibt es noch die Aussage das vP selbst schuld ist. Selbst schon mal Fussball gespielt? Diese Situation ist mit einer wo ein Spieler nach irgendeinem Pfiff noch schnell den Ball wegschlaegt nicht zu vergleichen. Schon mal das Nou Camp voll erlebt? Obwohl da manchmal Kinoatmosphaere herrscht. Wenn 95000 aufschreien ist ein Pfiff nicht mehr zu hoeren, selbst erlebt als Zuschauer dieses Jahr und dies praktisch auf derselben Hoehe. Busacca – der Stinkefinger – muss weg! Gruss aus Thailand.

      • Maesi sagt:

        Wieso haben denn dann die Verteidiger den Pfiff offensichtlich problemlos gehoert?

        • Kathy sagt:

          Ich mag MB auch nicht. Aber er hat richtig gepfiffen an diesem Abend, VP ist absolut selbst schuld. Und wenn er den Pfiff wirklich nicht gehört hätte, dann hätte er wohl voll abgezogen.

  5. n.v. sagt:

    Busacca ist einer der Besten. Mit diesen komplizierten Regularien, welche gewisse Entscheide auch in der 10. Zeitlupe nicht 100-prozentig beweisen lassen sind die Schiri’s immer die Deppen. Ein Spiel hat zudem Millionen von Schiri’s (TV, Medien, Fan’s) und die gleiche Anzahl Meinungen, es zählt aber nur 1 Entscheid, das des wirklichen Schiri’s (Deppen). Ein Fehler hat Busacca nicht gemacht, aber man kann so oder so pfeifen, entscheiden muss er innert kürzester Frist.Arsenal und den Enländern empfehle ich Fairplay, Busacca hat einen vertretbaren Entscheid gefällt, kein krasser Fehlentscheid. Über eine Saison gesehen gewinnt oder verliert jeder Verein gleichermassen wegen sogenannten ‘Fehlentscheiden’. Je nachdem welche Club-Brille man aufhat, ein grenzwertiger Schiri Entscheid polarisiert. Schiri sind auch nur Menschen (zum Glück), die schwierigen Entscheide das Salz in der Suppe jedes Spiels oder für Fan’s und Medien. Ich würde trotzdem das Regelwerk überdenken/vereinfachen, dies zum Schutz der Schiris’s, das Spielniveau wird nicht sinken. Busacca finde ich Cool!

  6. marcozenng sagt:

    Robin V. Persie hätte schon vor dem Ball wegschlagen vom Platz gehört, anfang der 2. halbzeit ist er nur noch durch seine aggresivität aufgefallen, sorry herr renggli dass ihr arsenal verdient nach hause musste!

    • p.f. sagt:

      Genau so hätten Valdes und insbesondere Abidal(Würgegriff gegen RvP) vom Platz gehört und wenn Busacca das ständige auf ihn einreden der Barca-Spieler geahndet hätte, wie er es sollte, so hätte von Barca wohl nur Messi keine Karte dafür erhalten. Ausserdem hat in der ersten Hälfte auch mal ein Barca-Spieler(Alves?) den Ball weggeschlagen, was ungeahndet blieb. Ich bin absolut enttäuscht, dass so ein geniales Team bis auf wenige Ausnahmen charakterlich so schwach ist, wobei das erst seit Pep Guardiola so deutlich erkennbar ist…
      Die erste gelbe Karte hätte tatsächlich auch rot sein können, genau wie die nicht geahndeten Tätlichkeiten der beiden Barca Akteure auch. Die zweite hätte er mit ein wenig Fingerspitzengefühl niemals geben dürfen. So ein “Ballwegschlagen”, das zudem von einem schlichten auf die Tribüne hauen unterschieden werden muss, da es aufs Tor war/werden sollte, wurde ausserdem, um ein Beispiel zu nennen, gleich tags darauf von Crouch begangen und nicht sanktioniert(nicht mal eine Ermahnung war ersichtlich). Eine solche hätte auf jeden Fall absolut gereicht. Er hat aber wegen einer Kleinigkeit das Spiel wissentlich beeinflusst oder wie Wenger es sagt, gekillt.
      Ich war selber Schirdsrichter und bin der Meinung, dass ein Schiri nicht ein Regelhüter sondern ein Lenker des Spiels ist, dessen Hauptaufgabe es ist, dass das Spiel sauber und insbesondere ohne Verletzte durchgeführt werden kann. Dazu gehört nun mal auch, dass ein Schiri mit gesundem Menschenverstand und mit Fingerspitzengefühl pfeifen soll und, wenn nicht absolut nötig, das Spiel nicht massgeblich beeinflussen sollte.
      Busacca hatte schlicht, und da sind sich Fans beider Teams wie auch neutrale einig, einen sehr schlechten Tag und absolut keine Linie in seinen Pfiffen.
      Nichtsdestotrotz muss man Barca insbesondere für das fast perfekte Pressing gratulieren, sie sind insgesamt verdient weitergekommen! Aber dank Busacca bleibt ein Makel daran hängen: Wie wäre es mit 11 vs. 11 ausgegangen? Darüber ärgern sich viele Barca-Fans, wie es die AS andeutet, genau so auf wie die von Arsenal.

  7. Andy Dreyer sagt:

    Die rote Karte war schon streng. Aber in der ersten Halbzeit wurde Barca ein klarer Elfer verwehrt. Und auch im Hinspiel gab es einige Entscheide gegen Barcelona die auch zweifelhaft waren (Abseits (?) beim vermeintlichen 0:2). Das gleicht sich immer aus. Arsenal hat schlicht zu wenig für das Spiel gemacht um weiterzukommen. Die Schuld bei Busacca zu suchen ist falsch

    • Joe sagt:

      Die rote Karte war tatsächlich ein Witz. Wer jedoch die «angebliche Barça-Elfer-Szene» genauer anschaut merkt, dass Messi diesen schlicht und einfach sucht. Er hängt sich bewusst am Bein des Verteidigers ein, in meinen Augen hat Busacca dort richtig entschieden. Es ist auch an den angreifenden Spielern, den Fussball fairer zu machen. Mätzchen, versteckte Fouls, Geheulsuse und Schwalben sind «Charakterlumpen-Zeug». Es gibt das Bonmot, welches besagt: «Football is a gentleman’s game played by ruffians, and rugby is a ruffian’s game played by gentlemen.». Das hat schon seine Berechtigung, wenn man z.B. mal bei einem 6 Nations-Game zuschaut…

  8. Karl Eigenmann sagt:

    Es war ein hartes Urteil von Busacca. Gekillt hat er deswegen das Spiel nicht, das war Arsenal, das einfach überfordert war. Für den Fussball hat die richtige Mannschaft gewonnen – es wäre eine “Katastrophe” gewesen, hätte sich Arsenal und nicht Barcelona qualifiziert. Wenger ist ein miserabler Verlierer – aber es ist ja nichts neues, dass wenn England oder eine englische Mannschaft verliert, der Schiedsrichter zum Schuldigen gemacht wird (der Urs Meier kann davon auch ein Liedchen singen). Ausserdem hat Busacca einen klaren Penalty für Barcelona nicht gegeben – davon hat Wenger natürlich nicht gesprochen. Aber einverstanden, Busacca hätte etwas mehr Fingersptzengefühl zeigen dürfen.

    • Matthias Stadler sagt:

      Voellig korrekt! Die Verteidigung Arsenals war mit dem brillianten Angriffsspiel von Barca voellig ueberfordert. Barca hat Katz und Maus mit ihnen gespielt. Van Persie haette da nicht viel dran aendern koennen. Er als Stuermer hat primaer die Aufgabe, Tore zu schiessen. Aber wie haette er das anstellen sollen, wenn seine Teamkollegen kaum Zeit genug hatten, Luft zu holen?
      Wenger war schon immer ein schlechter Verlierer und es ist eine Schande, wie er sich nun zum Schiedsrichter aeussert. Aber das ist leider nichts Neues und die meisten Englaender denken und reagieren aehnlich. Schade.
      Ich kann nur sagen, zum Glueck ist Barca weiter!

  9. Lucas Bryzc sagt:

    Ich habe Fussball gespielt und – obwohl linker Verteidiger – Tore geschossen. Jetzt bin ich Schiri. Und ich hätte gleich gehandelt wie Busacca. Mir gehen diese hohlköpfigen Stürmer auf den Sack, die meinen, bloss weil sie als letzte Kette in einem Spielzug den Ball ins Tor bringen bewegen sie sich in anderen Sphären. Tun sie aber nicht. Ein Stürmer ohne MIttelfeld ist eine ganz arme Sau. Was Typen wie Persie fehlt sind Demut, Anstand und Respekt vor dem Ganzen. Und solche Verfehlungen können gar nicht hoch genug bestraft werden. Da freut es mich ganz besondes, dass Busacca zur Roten noch ein Gesicht macht, das den ganzen Widerwillen gegen dieses kindische Betragen glänzend zum Ausdruck bringt.

    • Walter Merz sagt:

      Genau so ist es. Wer sich an die Spiele mit Van Persie erinnert, erinnert sich an einen Spieler mit wenig Respekt und wenig Anstand, an einen Provokateur und an einen nicht ganz sauberen Spieler. Ganz so skandalös war Herrn Busaccas rote Karte nicht – der Skandal ist eher, dass Herr Wenger die Schuld beim Schiri sucht anstatt bei seinem System (oder einfach bei der Überlegenheit von Barça).

      • Urs sagt:

        Aber irgendwie ist euch beiden nicht mehr ganz zu helfen. In der Privatwirtschaft wuerde man euch mit solchen Einstellungen auch auf die Strasse setzen. Wenn du, Lucas, Schiri bist, dann bist du ebenfalls ein Selbstdarsteller, der dazu bestellt ist den Fussball zu killen. Der beste Schiri ist jener den man fast kaum bemerkt (habt ihr Rizzoli oder De Bleckere gesehen wie die ein Spiel leiten???) Die Zeit von Busacca ist abgelaufen, bei den Spielern kritisiert ihr deren Verhalten, bei Busacca dieses arrogante und selbstdarstellerische Verhalten nicht. Nein, nein solche Schiris braucht der Fussball nicht und auch nicht Funktionaere die dies noch schuetzen! Und denkt daran, gibt es keinen Fussball mehr weil ihr in kaputt macht, dann gibt es auch keinen Schiri mehr… und nicht umgekehrt!

        • Lucas Bryzc sagt:

          Jetzt aber mal halblang, Urs. Selbstinszenierung hat nicht damit zu tun, dass man das, was man im Rahmen des Regelwerks tut, auf individuelle Art tut. Mir geht’s ja nicht um Persies Jubelgebärden – die seien ihm vergönnt, jeder darf sich nach Herzenslust selber zum Affen machen – oder das Gesicht von Busacca beim Zücken der Karte. Selbstinszenierung ist, den Ball als persönliches Spielzeug zu betrachten während 21 Spieler und alle Zuschauer darauf warten, dass das Spiel weitergehen kann. Zur Erinnerung: Nach dem Pfiff gehört der Ball der gegnerischen Mannschaft. Würde sich Busacca im selben Stil selbst inszenieren, würde er zum Beispiel vor einem Abstoss dem Torhüter den Ball wegnehmen und ein bisschen jonglieren. Einfach damit Du die Relationen siehst.

        • Max sagt:

          Um ehrlich zu sein, ist die Diskussion, welche sich in diesem Forum breit macht, in vielen Teilen nicht mehr sachgemäß und man kann eindeutig die fehlende Perspektive aus Schiedsrichtersicht bei einigen Beteiligten erkennen.
          Es ist sicher richtig, dass ein guter Schiedsrichter in erster Linie durch ein absolut unauffälliges Auftreten wirkt. Unauffällig heißt aber (und das sollte allen klar sein), unauffällig in Gesten, im Laufen und dann erst bei den Entscheidungen. Während auf der einen Seite jedes Anforderungsprofil an einen Schiedsrichter den “Mut zu unpopulären Entscheidungen” fordert , so kann nicht gleichzeitig eine möglichst unauffällige Entscheidungsfindung der Punkt sein, nach welchem der Schiedsrichter bewertet wird. Für die angesprochene Szene bedeutet das schlichtweg, dass es sicher allen Zuschauern besser gefallen hätte, wenn die Karte stecken geblieben wäre, der “Mut zur unpopulären Entscheidung” hingegen die getroffene Entscheidung rechtfertigt und den Regularien getreu auch notwendig macht.
          Es ist sicher eine andere Diskussion, zu bewerten, wie streng das Regelwerk nun ausgelegt werden sollte; der Begriff “Fingerspitzengefühl” wird dabei häufig gebraucht. Es stellt sich dabei jedoch eher die Frage, ob es nun der Schiedsrichter ist, welcher für die Auslegung verantwortlich ist, oder aber das Regelwerk. Und darauf ist die Antwort recht simpel: Die FIFA gibt im Regelwerk durch sogenannte Anweisungen zur Auslegung eine relativ klare Handhabung der einzelnen Regeln, an welche sich jeder Schiedsrichter zu halten hat. Darüberhinaus bekommen die FIFA Schiedsrichter auf ihren Seminaren klare Anweisungen mit auf den Weg, nach welchen sie derartige Entscheidungen, wie sie nun in Barcelona getroffen wurden, zu bewerten haben. Es ist eine andere Frage, ob diese nun sinnvoll sind oder nicht, es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Schiedsrichter an sich hiermit nicht viel zutun hat. Des Weiteren muss man Herrn Busacca auch in Schutz nehmen, da auch die Spieler vor jeder Saison Szenen gezeigt bekommen, welche exemplarisch für richtige Schiedsrichterentscheidungen stehen, so dass sich die Spieler darauf einstellen können. Hierzu also abschließend: Ich bin der Meinung, dass niemand Herrn Busacca den Vorwurf machen kann, gut sein zu wollen (was er durch das Einhalten der Anweisungen ist). Die Frage ist vielmehr, inwieweit nicht die zuständigen Instanzen den Schiedsrichtern eine andere Regelauslegung mit auf den Weg geben könnten.
          Ein weiterer häufig kritisierter Punkt ist das “selbstherrliche Auftreten” Busaccas. Das Problem in seinem Aufreten ist aus meiner Sicht viel eher, dass er nicht die selbe Akzeptanz auf dem Platz hat, welche frühere Schiedsrichter seiner Güteklasse damals hatten (vgl.: Collina, Frisk). Diese hatten damals ein noch viel auffälligeres Verhalten als Busacca (man achte nur Collina mit seinem mitunter ebenso theatralischen wie wirkungsvollen Blick). Dennoch fordert man von Schiedsrichtern dieser Klasse eine eigene Persönlichkeit und da versucht man dann nun mal, große Gesten (z.B. viel Anfassen von Spielern) von früheren Zeiten zu adaptieren. Ich habe bereits von hochrrangigen deutschen Funktionären gehört, dass sie Busacca nicht als sympatisch aber dafür als großen Schiedsrichter einstufen und letztlich ist es doch das, woran sie gemessen werden sollten. Solange sie ein Fußballspiel den Regeln gemäß und möglichst ohne viel Theater über die Bühne bringen, dann sollte die Art und Weise, ob nun arrogant oder nicht, letztlich sekundär sein. Ebenso interessiert es auch keinen Fan, ob sein Idol moralisch verwerflich ist, solange er seine Leistung auf dem Platz abliefert. Meiner Meinung nach ist Busacca dieser Schritt doch bisher in den meisten Spielen gelungen und wenn man nun einen im Vergleich vielleicht augenscheinlich sympatischeren Howard Webb betrachtet, der sein WM Finale mit “come on mate” leider nicht wirklich überzeugend über die Bühne gebracht hat, dann muss man sich fragen, ob dieser seinen Job nun besser oder schlechter, eher im Sinne des Fußballs oder weniger verrichtet. Auch hier abschließend eine kritische Bemerkung: Im Zeitalter der offenen Schiedsrichterkritik, in welcher der Spielleiter selbst immer mehr in das Zentrum der Berichterstattung rückt, darf man es keinem dieser verbieten, ein entsprechendes Öffentlichkeitsprofil von sich auf dem Platz auszugeben. Der vielmals angesprochene Hang zur Selbstdarstellung wird doch letztlich nur begünstigt durch das mediale Auge auf den Schiedsrichter. Vielleicht wäre es sinnvoller weniger über ihn zu berichten, um ihm letztlich auch keine Profilierungsmöglichkeit anzubieten;-)

  10. Geni Meier sagt:

    Erfolgreiche werden beneidet. In der Schweiz besonders. Und Busacca ist sehr erfolgreich, und einer der weltbesten Schiedsrichter. Dass er mit schweizerischer Gründlichkeit die Einhaltung zum Teil unsinnigen Regeln befolgt, darf ihm nicht angelastet werden. Solche Entscheidungen sollten vermehrt dahin führen, dass die FIFA-Verantwortlichen über die Bücher gehen und Regeln auch anpassen. Der Ausschluss von van Persie war allerdings zu streng (kann nicht als “Ballwegschlagen” taxiert werden). Geärgert hat mich als YB-Anhänger besonders auch der Spielabpfiff gegen den FCZ, bevor eine letzter Corner getreten werden durfte.

  11. Stephan Maispach sagt:

    Ich finde Busacca HAT Fingerspitzengefühl gezeigt, INDEM er ihn rausgestellt hat: Immerhin hatte ja van Persie bereits dunkelgelb nach der Tätlichkeit aus der ersten Halbzeit. Ich frage mich eher, wieso dieser Entscheid nicht diskutiert wird, immerhin hat man in Zeitlupe genau gesehen, dass der Holländer mit beiden Händen seinem Gegner ins Gesicht greift, selber den Blick vom Ball wegnimmt und versucht, diesen zu schlagen.

    Meiner Meinung nach, ist eher das fragwürdig und auch der nicht gegebene Penalty gegen Messi nach ca. 20 Minuten.

    Aber so ist Fussball und seien wir doch alle froh, dass am Ende die bessere Mannschaft gewonnen hat.

    • Richi Ceretti sagt:

      Habe das Spiel auf einem holländischen Kanal gesehen und die Kommentatoren (M. Van Basten und R. Van Eck als Co-Kommentatoren den Hauptkommentator kannte ich nicht) haben sich alle nach der Tätlichkeit von Van Persie gefragt warum der Schiri ihm nicht gleich Rot gab…

  12. Marc Keller sagt:

    Van Persie hätte schon bei der ersten gelben Karte (46. Minute) eigentlich die rote Karte verdient: wegen Tätlichkeit (ins Gesicht schlagen; in einer Zeitlupe sehr deutlich zu sehen: er schaut, wo sein Gegner ist und klatsch die Hand an dessen Kopf). Das hat Herr Renggli natürlich grosszügigerweise übersehen…. Und den Abseitspfiff in der fraglichen Situation hat Van Persie definitiv gehört und er hat es auch gewusst, dass er im Abseits steht. Dass erkennt übrigens jeder, der selber einmal Fussball gespielt hat. Es hat nichts mit Fingerspitzengefühl zu tun, hier keine gelbe Karte zu zeigen. Im Gegenteil: wird hier keine gelbe Karte gezeigt, darf man in Zukunft dieses Vergehen überhaupt nicht mehr pfeiffen (egal ob der Spieler bereits verwarnt ist oder nicht). Sonst werden in Zukunft alle Spieler behaupten, sie hätten den Pfiff nicht gehört und schlagen munter die Bälle irgendwo hin. Super-Fussball!

    • Bobby sagt:

      Genau meine Meinung! Busacca hat in der ersten Halbzeit die Zügel etwas schleifen lassen, und was ist kurz darauf passiert? Deshalb hat er wohl wieder die härtere Linie gefahren. Jeder, der einmal Schiedsrichter war, weiss was es bedeutet, sofort zu entscheiden. Regeln sind da, um eingehalten zu werden. Und wenn die FIFA oder UEFA finden, dass die Entscheidung zu hart war, dann sollen sie IHRE Regeln ändern, und nicht den Ref für die konsequente Linie bestrafen! Noch ein Kommentar zu Penalty 1. Halbzeit etc. – Wenn ein Schiedrichter kompensiert, dann verliert er das Spiel aus der Hand. Abhaken – weiterpfeifen, alles andere geht nicht! Zu van Persie: 95’000 machen einen Lärm, und 95’000 haben gesehen, dass er seine Aktion abgebremst hat. Aber wir kennen ja RvP als eigensinnigen und nicht fairsten Spieler…

  13. Marcel sagt:

    nerven tut nicht Busacca, sondern die ewigen, sorry für die Wortwahl, Klugscheisser in Blogs und Kommentaren. Steht mal selbst auf’s Feld, mal sehen ob ihr mehr als 10 Minuten aushaltet und die 10 Minuten nur ohne einen einzigen groben Fehler übersteht. Weiter nervt es, dass die verwöhnten Bubifussballer keine 5m Pass hinkriegen, aber wie Gott verhätschelt werden. Die machen ja keine Fehler. Geht mal an ein Fussballspiel, wählt willkürlich einen Spieler aus und zählt seine Fehler. Ihr werdet erstaunt sein. Und das ist nur einer von elf und der hat nur elf Gegner. Der Schiri ist einer von drei und hat zweiundzwanzig Gegner plus Coaches die sich selbst für Gott halten sowie ein Möchtegernfachpublikum. Aber soweit denkt der geneigte ‘Fussballfan’, Kenner kann man nicht sagen, garantiert nicht.

    • Christian sagt:

      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
      Volltreffer!

      • Erich sagt:

        Nein, kein Volltreffer!
        Das sind mitunter die dümmsten Aussagen, welche durch Wiederholung nicht wahrer werden.
        Dann darf sich auch niemand mehr über das Essen im Restaurant beschweren, wenn er nicht selber kocht.
        Da darf man nicht mehr über einen Autofahrer schimpfen der bei Rot über die Kreuzung fährt, wenn man nicht selber fährt.
        Man darf sich auch nicht über Microsoft beschweren, wenn man nicht selber programmiert. Nenne beliebige Beispiele, wie dumm man argumentieren kann.

        • marcel sagt:

          Tja Erich, andere der Dummheit zu bezichtigen hat doch sehr viel Niveau. Ich erwarte vom gemeinen Fussballfan auch nicht viel mehr. Du bist die Bestätigung, warum Fussballfans Woche für Woche ins Stadion gehen und mit niedersten Instinkten andere aburteilen. Natürlich versuchen sie das auch noch mit dem Wort Emotion zu erklären.

          • Erich sagt:

            Ich habe kein Wort über Fussball geschrieben auch nicht über Dummheit, nür über dümmliches Verhalten. Q.E.D!

  14. ivo sagt:

    van Persie ist selber schuld. Das Problem war doch nicht die zweite gelbe Karte, sondern die erste, als er sich zu einem dämlichen Revanche-Foul hat hinreissen lassen. Komisch, dass das alle immer gleich wieder vergessen.
    Danach die Schuld beim Schiri zu suchen (auch wenn Busacca bei der zweiten Karte etwas mehr Gespür hätte beweisen können), ist billig. Ansonsten – her mit allen technischen Hilfsmittel! Wir sind doch nicht mehr im alten Rom?

  15. Auguste sagt:

    hmm…, natürlich kann man massimo busacca ein mangel an fingerspitzengefühl vorwerfen, aber seine entscheidung war vertretbar. selbst als jemand der viele samstagnachmittage im altehrwürdigen highbury station verbrachte, muss ich leider zugeben, dass arsenal sich im camp nou wieder einmal unnötigerweise selber aus dem spiel nahm. es war van persie und niemand anders, der das spiel für arsenal “umbrachte”.

  16. Jonas sagt:

    Es ist völlig klar, dass die dummen Fussballer das nicht verstehen. Es ist natürlich auch unglaublich schwierig für die Spatzenhirne der Fussballer zu verstehen, dass man den Ball nicht wegschlagen soll wenn gepfiffen wurde. Im Unihockey gibt es eine solche Regel schon lange, die besagt, dass wenn der Ball von der Foulenden Mannschaft nach dem Pfiff noch berührt wird eine 2-Minutenstrafe folge. Und Hey! Es funktioniert! Aber scheinbar ist das wirklich zu viel verlangt. Lieber auf den Schiris und der Regelauslegung rumhacken, anstelle sich selbst mal an die Nase fassen und Kritik bei sich selbst suchen. Es wird wohl in kaum einem Sport soviel polemik aus Schiedsrichterentscheiden gemacht wie im Fussball. Das hat wohl mehrere Gründe. Einer ist sicher, dass das Regelwerk zu wässrigt ist und die Spieler einfach mal umerzogen werden müssten. Ich find den Entscheid von herrn Busacca gut, auch wenn ich kein Barcelona-Fan bin und lieber Arsenal weiter gesehen hätte.

    • Kathy sagt:

      Genau. Im Eishockey würde kein Spieler den Puck nach abpfiff noch wegschlagen, denn dies würde eine 2min Strafe nach sich ziehen. Ev. müsst man mal über Zeitstrafen im Fussball nachdenken.

  17. Urs Scherrer sagt:

    “«Busacca macht die Barça-Gala hässlich», schrieb die Sportzeitung «AS»”. Soso. Nur ist es in Spanien so, dass «AS» in Madrid für Real-Anhänger geschrieben wird. Wer sich im spanischen Fussball auskennt weiss, dass wenn Barça gewinnt, «AS» immer das Haar in der Suppe findet. Wenn nach einer einer Roten Karte gegen das gegnerische Team in «AS» stehen würde “Busacca pfeift Barça zum Sieg”, wäre das genau, was die Leser sehen möchten. In Spanien gibts also immer “Misstöne” wenn Barça gewinnt. Bei den Real-Supportern und Ihren Zeitungen.

  18. marcel sagt:

    tja wenn man keine tor schiesst muss man die schuld nicht beim schiri suchen. der entscheid war hart aber richtig

  19. Mauro Landolt sagt:

    Massimo Busacca ist der beste Schiedsrichter der Welt. Punkt. Wer sich einmal anschaut was für einen Mist andere Schiri-Gurken in den europäischen Topligen zusammenpfeiffen, dann wird man das feststellen. Sonst hat man schlicht keine Ahnung vom Fussball.
    Das Argument, dass Busacca noch nie richtig Fussball gespielt hat, zieht auch nicht, Herr Renggli. Denn können Sie mir sagen welcher Fussballer oder grosmauliger Trainer schon eine Ahnung davon hat, wie es ist ein Fussballspiel in dieser Grössenklasse zu pfeiffen? Ich glaube Sie wissen, was schwieriger ist.
    Nichtsdestotrotz bin ich auch der Meinung, dass es ein Fehlentscheid war. Van Persie konnte den Pfiff bei über 90’000 Zuschauern nicht hören. Aber wegen einer Gelb-Roten-Karte das ganze Spiel hinterfragen und vor allem den Schiri so runtermachen ist schlicht nicht objektiv!!!

  20. Peter sagt:

    nun Herr Renggli; vermutlich schmerzt Sie es immer noch, dass Ihr Arsenal ausgeschaltet wurde…man liest es förmlich zwischen den Zeilen hindurch! Machen Sie doch bitte weiter mit Reportagen über das Gesellschaftsleben; das beherrschen Sie womöglich weitaus besser als Fussball-Berichterstattung. Herr Busacca hat Stil, Kompetenz und Charakter gezeigt, das Regelwerk anzuwenden. Schade gibt es nicht mehr solche Schiedsrichter. Busacca, machen Sie weiter so; der fustrierte Kommentar eines möchtegern Sportreporter kann Ihnen getrost gestohlen bleiben.

  21. Felix Albrecht sagt:

    Ich kann den Ärger über Busaccas kleinlichen Entscheid sehr gut nachvollziehen. Andererseits muss ich Herrn Renggli energisch widersprechen. Barca hat das Spiel nicht wegen dieses sicherlich unnötigen Platzverweises gewonnen – im Gegenteil: Die Aufgabe wurde für die Spanier gegen ein nun ultradefensiv eingestelltes Arsenal noch schwieriger. Das weiss jeder Fussballexperte, der selber schon des Öfteren solche Situationen erlebt hat. Da wird die vermeintliche numerische Überlegenheit sogar zur Hypothek. Man müsste sich viel eher mal überlegen, wie man solch herrlich offensiv eingestellten Mannschaften wie Barcelona belohnen könnte. Andererseits müsste man sich Gedanken machen, wie man solche Betonmischer (wie es die Engländer am Dienstag von Anfang an gewesen waren!), für ihre Fussballverweigerung bestrafen könnte. Im Basketball muss man innerhalb von 24 Sekunden auf den Korb werfen, ansonsten man den Ballbesitz einbüsst. Gedanken in diese Richtung würden der Attraktivität des Fussballs sicherlich gut anstehen.
    Arsenal war um Klassen schlechter (von Anfang an!), und es wäre ein totaler Hohn gewesen, wenn die noch weitergekommen wären. Aber eben: Es gibt nur eine Mannschaft auf dem ganzen Planeten, die in jedem Spiel nur die Richtung nach vorne kennt – der FC Barcelona. Und genau das wollen doch alle Fussballgeniesser sehen.
    Die Engländer würden viel gescheiter mal Selbstkritik üben. Angefangen beim Gauner van Persie, der so tat, als ob er den den Pfiff nicht gehört hätte. Eine glatte Lüge, denn im Blickwinkel sah er genau, dass sein Gegenspieler aufgehört hatte zu spielen, weshalb er genau wusste, dass es Offside gewesen sein musste. Vor allem aber enttäuscht mich Arsène Wenger, von dem ich bislang sehr viel gehalten habe. Wer eine an und für sich offensiv ausgerichtete Mannschaft dermassen ultradefensiv spielen lässt, verdient keinen Erfolg! Das war schlicht und ergreifend eine Schande. Ich wünsche mir mal echte Kerle, die versuchen gegen Barca mitzuhalten und sich nicht wie Angsthasen dauernd in die Hosen pinkeln.

  22. Chris sagt:

    17:0 Torschüsse!!! 68% Ballbesitz!!! 8:19 Fouls …und Herr Renggli zitiert Herzbruder Wenger: «Er hat das Spiel gekillt. Es tut mir leid für alle Arsenal- und Fussball-Fans.». Zitiere weiter Renggli: “Selbst wenn wir in der zweiten Halbzeit in den Genuss einer weiteren Machtdemonstration der besten Klubmannschaft der Welt kamen…” Also die Machdemonstration fand bereits in der ersten Hälfte statt (siehe Statistik), oder schaute Herr Renggli vielleicht gar nicht dem Geschehen im Camp Nou zu? Busacca leitete das Spiel sehr gut, mal abgesehen vom nicht gepfiffenen Elfer für Messi und der groben Tätlichkeit Van Persie’s IN DER ERSTEN HALBZEIT…und auch hier beschleicht mich das klammme Gefühl, hat der Journalisti die 1°Halbzeit wirklich gesehen? Die Ausrede Van Persie’s, er habe den Pfiff gar nicht hören können ob dem Lärm im Stadion, ist schlicht lächerlich. Erstens gibt er damit indirekt zu, den Ball willkürlich noch zu treffen, weil ja sonst auch die restlichen 99% der Pfiffe von Busacca, für ALLE Akteure im Stadion, NICHT hörbar gewesen wären…

  23. colin miller sagt:

    Aber ehrlich Herr Renggli, haben sie schon mal ein Fussballspiel geleitet?Ich frage nur weil sie Herr Busaca unterstellen, nie richtig fussball gespielt zu haben. All die immer über den Schiri motzen sollten mal ein Fussball spiel leiten.Fakt ist ohne Schiedsrichter könnten keine Fussballspiele statt finden. Was sich van Persien in der ersten Hälfte geleistet hat wäre schon ein Platzverweis wert gewesen. Arsene Wenger hat den Fehler gemacht einen angeschlagenen van Persien und Fabregas aufs Feld zu schicken.Und dann die Erwartungshaltung von Arsenal; seit ein paar Jahr keine Trophäe gewonnen, dieses Jahr von möglichen vier schon zwei verspielt.Ich glaube eher das Model Wenger konsequent auf junge zu setzen ist gescheitert. Ich finde Herr Busaca machte einen guten Job.

  24. Urs sagt:

    Herr Busacca hat richtig und gut gepfiffen. Ich danke allen Schiedsrichtern, ob im Fussball oder anderen Sportarten. Sie ermöglichen (ebenso wie die Spieler) all die tollen Spiele, die wir so gerne sehen. Leider haben die Schiedsrichter keine starke Lobby, werden auch von Verbandsseite häufig im Stich gelassen und sind den ewig blöden Angriffen der Medien und Fussballdummies ausgesetzt. Wer selber nur einmal als Schiedsrichter in einem Spiel gepfiffen hat, weiss wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist (Danke Marcel, 9:48).

  25. Daniel Meyerer sagt:

    Dieser Artikel zäumt das Pferd gleich mehrfach beim Schwanz auf; Man könnte mit Recht Webb kritisieren, oder allenfalls die Regeln der Fifa diskutieren. Oder den Spieler, der sie missachtet. Aber den Schiri, der sich daran hält?! Das ist unglaublich absurd und schadet dem Fussball!

    Ja, Augenmass ist wichtig, korrekt. Aber es ist dann wichtig, wenn der Schiri z.B. nicht genau gesehen hat was passiert ist. Es ist dann wichtig, wenn die Regeln einen fliessenden Übergang in der Bewertung zulassen (z.B. Fouls; kein Foul, Freistoss, Freistoss + Gelb, Freistoss + Rot…). Es ist aber alles andere als “Augenmass”, wenn man ein Team entgegen klarer Regeln nicht bestraft, nur um “ein schöneres” Spiel, in anderen Worten einen subjektiv gewünschten Verlauf der Partie zu kriegen! Das ist dann einfach nur klare Bevorteilung der Regelbrecher…

    Nach der Meinung des Artikelverfassers soll wohl ein Schiri während einer laufenden Partie sich an den Fehlentscheiden in einem anderen Stadion orientieren, und nicht an einem vorgegebenen Regelwerk, dass immerhin für alle das gleiche und allen klar ist. Das würde ja zu tollen Entscheiden führen (jedes Mal was anderes), ich bezweifle, dass da bessere Spiele dabei herauskämen (und sicher keine fairen).

  26. Ludwig sagt:

    Die Sportzeitung “AS” wettert gnadenlos gegen jeden Schiedsrichterentscheid, der Barça in irgendeinerform bevorteilen soll. AS ist neben Marca die Propagandamschine Real Madrids. Alles nach dem Motto: Gewinnen wir, dann war es Können der Spieler und des Trainers. Verlieren wir war doch der Schiri schuld. Vorschlag: Schaffen wir doch den Schiri ab! Beim Tschutten nach der Schule benötigten wir auch kein Schiri und erspart erst noch Kosten.

  27. bärnfän sagt:

    Der Stürmer hatte nach einem Pfiff des Schiedsrichters den Ball weggeschlagen.

    Wer so was sagt hat die Situation nicht gesehen oder keine Ahnung von Fussball (Busacca gehört KLAR zur zweiten Gruppe, obwohl er in der besagten Situation noch hinter der Mittellinie stand)

  28. Kurt Fisch sagt:

    Arsène Wenger hätte van Persie in der Pause auswechseln müssen. Nach einem unschönen Gerangel mit Barcelona Spielern ”rettete” Busacca van Persie trotz Tätlichkeit in die Pause. Busacca musste van Persie bei der nächsten Unsportlichkeit mit der zweiten Gelben bestrafen, ansonsten er wirklich unglaubwürdig geworden wäre. Der Chef von Arsenal, Herr Wenger, hätte van Persie vor dessen eigener Aggressivität schützen müssen. Für mich hat also Herr Wenger indirekt die Verantwortung für den unglücklichen Ausschluss. Man sah bereits in der ersten Halbzeit so etwas kommen! Schade.

  29. Frei Niklaus sagt:

    Wenger und van Persie, zwei schlechte Verlierer. Die Regeln sind bekannt und van Persies Verhalten kann nur als Dumm und diletantisch bezeichnet werden. Wer mit einem solchen Jahresgehalt ausgerüstet ist und in einem so wichtigen Spiel so einen Scheiss abzieht ist sein Geld schlicht nicht wert. Wenn sich nun ein Schiedsrichter erdreistet die Regeln wie sie sind anzuwenden und es wagt bei seiner bescheidenen Gage, einen dieser Fussball Milionären regelkonform vom Platz zu stellen wird er zu Buhmann der Nation. Völlig unverständlich. Arsenal spielt Scheisse, Van Persie macht einen bzw. zwei gelbwürdige Fehler und muss vom Platz aber Schuld ist Busaca ? Wenns läuft hat man alles Super gemacht und wenn man verliert sind die anderen Schuld daran.

  30. Tobias sagt:

    Wie schon erwähnt, ist Busacca einer der besten Schiedsrichter der Welt. Natürlich ist die rote Karte schade, aber verantwortlich ist einzig und allein van Persie, er kennt die Regeln. Auch fehlendes Fingerspitzengefühl kann man Busacca nicht vorwerfen, was hätte Barca gesagt, wenn er nicht die rote Karte gegeben hätte??
    Was mich vielmehr stört sind diejenigen, die Busacca kritisieren, weil er gerne im Mittelpunkt steht. Wer einmal ein Interview gelesen hat oder ihn persönlich erlebt hat, weiss, dass dies definitiv nicht der Fall ist! Als Schiedsrichter braucht man jedoch eine starke Persönlichkeit und eine autoritäre Ausstrahlung, sonst wird man auf dem Platz “erdrückt”. Erst durch ein solches Auftreten schafft man es, als Schiedsrichter den nötigen Respekt zu erhalten und auf dem Spielfeld zu bestehen.

  31. John Hednsteve sagt:

    Auch ich bin der Meinung, dass die rote Karte zu diesem Zeitpunkt ein Fehler war. Busacca ist offensichtlich ein Barcelona Fan (ich übrigens auch :-)). Arsenal hätte wahrscheinlich auch mit van Persie verloren, weil sie viel zu wenig fürs Spiel gemacht haben. Schlussendlich gab es einen hochverdienten Sieger und leider einen Schiedsrichter ohne Fingerspitzengefühl…

  32. I.U. sagt:

    Ich habe das ganze spiel gesehen, und bin mit der roten Karten 100% einverstanden. Herr R.van Persie hat mit seinem Verhalten und Spiel schon allen Kredit beim Schiedsrichter verspielt, kann von Glück reden, dass er keine direkte Rote sieht für ein Revanche-Foul (Gelb) an D.Alves. Somit wenn du keinen Spielraum mehr hast als Feldspieler, ist es die logische konsequenz, dass ein Elite-Schiedsrichter zu solchen Massnahmen greift. Natürlich ändert das den Spielverlauf, aber wenn Arsenal es in 90minuten nicht schafft 1mal einen Torschuss abzugeben, verstehe ich den ganzen Wirbel nicht…..(einziger Torschuss, war die Gelb/Rote Aktion von v.Persie!)
    Herr Busacca ghört zu den Besten Schiedsrichter, dass unser Land je hervorgebracht hat. Momentan für mich Top! Wir sollten sehr stolz auf Ihn sein.

  33. daniel sagt:

    warum bei jedem vergehen gleich karten vergeben? gibt es nicht noch andere mittel? wie wär’s mit einer ermahnung? klugscheisser gibt es hier auf beiden seiten: pro / contra schiri.

  34. Hopper sagt:

    Busacca hat schon so manches Spiel durch seine «memmige» Regelauslegung verpfiffen und kaputt gemacht. Ich mag mich an diverese GC-Spiele erinnern, wo er die die Kontrahenten ungleichmässig behandelte. Er ist ein Ärgernis seit Jahren und gehört weg von Fussballplätzen…

  35. Gooner sagt:

    Ich als grosser Fan des Arsenal FC muss sagen ich war am Dienstag sehr enttäuscht! Aber vorallem von Arsene Wenger. Es war ein Stich ins Herz für viele Fans das die eigentlich Spielweise und Philosophie über den Haufen geworfen wurde. Klar ist seine Mauertaktik nicht slecht aufgegangen denn in der 1.HZ kam nicht viel zwingendes von Barcelona. Erst nach der roten Karte kamen sie mit viel mehr zug aufs Goal. Vorher war das eher Ballgeschiebe. Busacca liess auch viel zu wünschen übrig. Van Persie hätte bei seiner roten Karte nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen. Abidal und Valdez hätten mind. Verwarnt gehört( das war schon Dunkelgelb). Beide Mannschaften können mit den Schiedsrichterleistungen nicht zufrieden sein und da liegt das Problem. Sie haben es heute auch nicht mehr so einfach mit den Schwalbenkönigen(Iniesta, C. Ronaldo um einige zunennen), Kartenforderer und Reklamierer (Xavi, Fabregas um erneut einige zunennen). Aber wie geht man das Problem an?
    Mein Vorschlag härter durchgreifen! Die Spieler passen sich den Schiedsrichtern sehr schnell an. Wird das fordern nach einer Karte mit Gelb bestraft macht das so schnell keiner mehr.

  36. M. Renggli sagt:

    All die Leute, die immer mit dem überstrapazierten Begriff des Fingerspitzengefühls um sich werfen, wenn sie über Schiedsrichterleistungen reden oder schreiben, erkennen eines nicht. Bei einem Foulspiel kann man interpretieren, ob das jetzt Absicht war, Fahrlässigkeit, ein Versehen im Kampf um den Ball usw. Bei Sachen wie Ballwegschlagen, Zurückreissen etc. gibt es diesen Spielraum nicht. All die Leute verlangen also von Herrn Busacca und allen anderen Vertretern der Schiedsrichterzunft, dass sie bewusst Weisungen missachten. Wenn der Schiri dann noch Ausländer ist, gehört er dann natürlich auch noch ausgeschafft…

  37. Cris sagt:

    Ach Renggli, Arsenal hätte auch zu 13 verloren…dieser Ausschluss spielte überhaupt keine Rolle. Früher oder später hätte es “geklöpft” zum 2:1 und wenns in die Verlängerung gegangen wäre, wäre auch dann irgendwann die Pille mal reingefallen!

    Guardiola sagte es richtig: Wenger sollte besser die Fehler bei seiner Mannschaft suchen. Sie schafften es ja nicht einmal, drei Pässe am Stück zu spielen!

  38. Benjamin sagt:

    Dieser Artikel ist irgendwie widersprüchlich. Einerseits beanstandet Herr Renggli die zunehmende Bürokratie im Fussball und der fehlende “Ermessensspielraum” für die Schiedsrichter, andererseits beklagt er sich eben genau über “die stark divergierende Regelauslegung”. Also was jetzt?

    Man hat nunmal nur zwei Alternativen:
    Entweder müssen sich die Schiedsrichter peinlich genau an die Regeln halten, ohne Raum für einen gesunden Menschenverstand oder man gibt ihnen einen persönlichen Ermessensspielraum, was dann aber automatisch zu einer divergierenden Regelauslegung zwischen verschieden Schiedsrichtern führt.

  39. micha sagt:

    Der Fall stimmt, Van Persie hätte keine zweite gelbe Karte verdient. Er hat nicht einfach nach dem Pfiff den Ball weggeschlagen, sondern aufs Tor zu schiessen versucht. Gut möglich, dass er in der Riesenarena den Pfiff gar nicht gehört hat. Richtig ist aber auch, dass das alles Dolchstosslegenden sind. Arsenal war einfach nicht gut genug.

    Daneben bot der Match wieder Anschauungsunterricht, warum es technische Hlfsmittel braucht. Messi wurde mE im Strafraum gefoult, das hätte einen Elfer verdient. Die Schiedsrichter sind durch die Geschwindigkeit des Spiels, die Athletik und die gegenüber früher fehlende Fairness sowie durch den Mangel an technischen Hilfsmitteln strukturell überfordert, es wird so immer haarsträubende Fehlentscheide geben, die matchentscheidend sein können.

  40. märki sagt:

    Wer wie van Persie Millionen verdient, muss sich dafür auch professionell verhalten. Das heisst in diesem Fall, er muss die Fussballregeln kennen und sollte bei einem wichtigen Spiel sich auch über den Schiedsrichter informieren. International wird viel mehr zugelassen als in der Schweiz. Aber Busacca jetzt die Schuld zuzuschieben, verdreht die Ursache für die rote Karte. Van Persie muss die Konsequenz tragen und nicht Busacca. Er hat nach allen Regeln des Fussballs gepfiffen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Also alles innerhalb des Möglichen. Vielmehr liegt es an der FIFA, endlich die Regeln zu ändern und endlich dafür zu sorgen, dass innerhalb Europas ähnliche Massstäbe für die Schiedsrichter gelten.

  41. Rolf sagt:

    Busacca nervt manchmal wirklich. Zum Beispiel beim Cupspiel YB-FCZ, wo er YB nach 119:58 gespielten Minuten, den fälligen Eckball nicht mehr treten liess, was dann zu den üblen Emotionen geführt hat. Aber beim CL-Spiel trifft in sicher keine Schuld, dass Arsenal gegen Barcelona rausgeflogen ist. Die Überlegenheit von Barcelona war krass und die Ausrede wegen van Persie ist einfach nur billig. Sicher hat Busacca Fehler gemacht, aber diese waren sicher nicht nur zum Nachteil der Engländer (nicht gegebener Penaly für Barcelona als Beispiel…).

    Der im Bericht ebenfalls angesprochene Howard Webb ist hingegen eine Katastrophe. Beim WM-Final hat er mit seiner “Linie” die hässlichen holländischen Kickbox-Attacken geradezu provoziert. Beim CL-Spiel diese Woche hat er es einmal mehr nicht geschafft, ein extrem unsportlich auftretendes Team in die Schranken zu weisen. Der gute Herr scheint ein Problem mit gepflegtem Fussballspiel zu haben und kann offenbar nicht zwischen einer sauberen Härte, wie sie in England zweifelsohne gelebt wird, und dreckiger – auf die Gesundheit des Gegners abzielienden – Hinterlist, wie sie am WM-Final von den Holländern und diese Woche von den Römern gezeigt worden ist, nicht unterscheiden.

    Wenn ich zwischen Busacca’s und Webb’s Unzulänglichkeiten entscheiden muss, ist die Sache für mich klar: Busacca ist bei weitem das kleinere Übel.

  42. René Meier sagt:

    Busacca hat nach den Regeln entschieden. Die Regeln sind verbindlich und für alle Beteiligten gleich.

  43. Roman sagt:

    Sehr geehrter Herr Renggli, Ihr Blogbeitrag ist wohl kaum Ihrem gesunden Menschenverstand entsprungen, eher als Boulevard abzutun. Wieso immer die Schiris ihr Fett abbekommen ist mir, ehrlich gesagt ein Rätsel. Das Akteure, die Millionäre sind, Ihr Hirn in der Garderobe abgeben, bevor sie das Spielfeld betreten, kann man auch in der Schweiz beobachten. Offensichtlich macht es aber mehr Spass, einen Weltklasse Schiedsrichter fertig zu machen.
    Shame on you, Mr. Renggli !!

  44. Bruno sagt:

    Wo ist eigentlich das Problem? Weiter so Herr Busacca. Ich anerkenne Ihre Leistungen.

  45. tobias 2 sagt:

    nicht alles in diesem bericht is falsch, aber die folgende frage zu stellen ist schlicht lächerlich: “Ist eine Blutgrätsche in Donezk tatsächlich weniger schlimm als ein Ballwegschlagen in Barcelona?”
    vielleicht hat herr busacca in seinem leben tatsächlich NIE ein tor geschossen – woher sollten wir wissen, ob er in der schulzeit vielleicht mal ein knipser war, auf dem schulhausplatz, gleich neben der turnhalle?
    ob aber herr renggli vor 1000enden zuschauer im stadion und noch einmal 1000enden am tv – die sowieso alles besser wissen – innert sekunden immer richtig entscheiden würde, bleibt genau so eine offene frage.

    hopp yb – hätte den corner im cupspiel gegen zürich auch gerne noch gesehen. trotzdem: diese ewige “schlechtmache” nervt gewaltig!

  46. Patrick sagt:

    Meine Meinung:
    gesunder Menschenverstand, Fingerspitzengefühl und Ermessensspielraum?
    Hat Herr Busacca alles, nur legt er es anders aus als sie. Müssen alle Schiedsrichter gleich pfeifen? Nein, denn genau darin liegt der Ermessensspielraum, oder? Alle Spieler kennen die Regeln die gelten und müssen sich in erster Linie daran halten (gilt im Strassenverkehr genauso) und dürfen nicht erwarten, dass der Schiedrichter das anders auslegt (Man erinnere sich an das ewige gemäckere der Italiener betreff Regelauslegung und Schiedsrichterbeiinflussung). Ein Teil des Spiels ist nun mal der Schiedsrichter, und seine Rolle ist es: Das Spiel zu Regeln, gemäss den Regeln nd eigenem Ermessen. (Oder sollen wir die abschaffen und die Spieler machen das was sie wollen? Oder Schiedsrichterroboter, die alle genau gleich handeln?)
    Man mag Busacca mögen oder nicht, seine Entscheide billigen oder nicht; Tatsache ist: Er hat nun mal die Rolle des Schiedsrichters und führt sie nach seinem Ermessen (möge das Ihnen gefallen oder nicht) aus. Persönlichkeit, Herkunft mögen eine Rolle spielen.
    Die Zuschauer wollen Spektakel, Blut, Spannung, Verletzungen, Tore, Chancen und sind enttäuscht, wenn sie das nicht kriegen. In diesem spezifischen Fall: Ist das nun Busaccas Schuld oder die der Spieler?
    Das mag wohl im Ermessensspielraum jedes einzelnen liegen.

  47. arno Tamborini sagt:

    Busacca wird seit Jahren immer wieder für die wichtigsten Spiele aufgeboten, dass spricht ja effektiv für ihn. Oder sind die Funktionäre der UEFA und FIFA alles Trottel? Auf jeden Fall pfeifft er nur wie es die Regel vorschreibt und für die sind die Schiedsrichter sicher noch nicht zuständig……..

  48. Fussballexperte sagt:

    Also dieser Busacca pfeift sowas von grottenschlecht… mir fällt jetzt spontan kein anderer Schiedsrichter ein- der permanent so schlecht pfeift… der Mann ist einfach nicht geignet für diesen Beruf… er sollte lieber Billettkontrolleur bei der SBB werden- statt Fussballfans mit höchst fragwürdige Entscheidungen zu belästigung…

    Massimo Busacca (Nr. 00) Rote Karte

  49. Fuli sagt:

    Jeder der Fussball gespielt hat oder spielt weiss, dass Van Persie den Pfiff gehoert hat und folglich seiner Mannschaft und uns allen (Fussball fans) einen Schaden angetan hat. Bussaca? Kein Thema. Van Persie? Er muesste sich selber bestrafen und muesste die naechsten 3 Spiele freiwillig auf der Bank sitzen. Mal offen gesagt, glaubt ihr wirklich die Mitspieler von Van Persie geben dem Schiri die Schuld? Wenn ja, dann habt ihr nie Fussball gespielt habt nie eine Mannschaftskabine von innen gesehen…

  50. David Leder sagt:

    Der Busacca hat super gepfiffen, und folgendes Zitat geht mir extrem auf den Senkel: “die selbst nie richtig Fussball gespielt haben und nicht wissen, wie es sich anfühlt, ein Tor zu schiessen…”. Pfeifen Sie selbst einmal ein Fussballspiel bevor Sie über Schiris herziehen. Ist mindestens die selbe sportliche und grössere Hirnleistung als die Tschüteler selbst. Gruss von einem Schiri a.D.

  51. Hans Hauri sagt:

    … jaja, Fingerspitzengefühl, Ermessensspielraum… nur damit es ein schönes Fussballspiel wird? Wo endet dies dann noch?! Hätte er es nicht gepfiffen wären die Spanier unzufrieden gewesen. Als Schiedsrichter kann man es niemandem recht machen. Zeigt man bei einer Situation Fingerspitzengefühl fühlt sich automatisch die andere benachteiligt, das ist nun mal so. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn Arsenal weitergekommen wäre, aber Regel ist nun mal Regel. Der englische Internationale Rio Ferdinand schrieb in seinem Blog über Busacca “er ist der beste Schiedsrichter, daran ändert eine Entscheidung nichts”. Das Freunde, das ist Fairplay!

  52. Micha Terol sagt:

    Wer in 90′ null (!) schüsse aufs Tor zustande bringt und 3:1 verliert sollte zuerst mal den Grund bei sich selbst suchen.

    • Erich sagt:

      Lieber Micha Terol
      Ich verfolge schon 45 Jahre Fussball und es kommt immer wieder vor, dass nicht die bessere Mannschaft gewinnt, sondern die glücklichere. Letztes Jahr war es Inter im Finale, schon vergessen? Im Übrigen ging das Spiel über 2 Mal 90 Minuten und Barcelona hat das erste Spiel verloren, die Chancen weiterzukommen, war also da, auch wenn das die Gloryhunters von Barcelona gerne anders sehen würden.
      Wir haben hier eine Vermischung von Schweizern Fans und Barcelona Fans, welche für eine Anti-Arsenal Stimmung sorgen.
      Pfui!

      • Kathy sagt:

        Wie bitte? Haben sie den CL-Final wirklich gesehen? Das war kein glücklicher SIeg, sondern ein verdienter.

  53. Joel Gaspoz sagt:

    PEDANTERIE—genau das richtige Wort.
    Ist im Eishockey nicht anders. Es gibt leider zu viele Refs, die selbst im Mittelpunkt stehen wollen. Wer nichts wird im Sport, wird oftmals Schiedsrichter…

  54. adrian erni sagt:

    einmal mehr sind wir uns einig! und das thema guatelli ist seit heute abend auch weg vom tisch;-)

  55. Urs Hostettler sagt:

    Van Persie stand nur knapp im Offside, im Fernsehbild war das nicht zu entscheiden. Als Busacca pfiff, hatte er das Schussbein aufgezogen – er schoss während des Pfiffs aufs Tor. Als der Piff endete, lag der Ball bereits im Seitennetz. (www.youtube.com/watch?v=cE5ai59cds0).
    So etwas als Ball wegschlagen und Spielverzögerung zu taxieren und mit Gelb-Rot zu bestrafen, ist schon bösartig und hat nichts mit Regelauslegung zu tun.

  56. Beat sagt:

    Herr Renngli, so wie Sie als Fussballexperte auftreten, weshalb bewerben Sie sich nicht als Schiedsrichter, mal sehen was dabei herauskäme. Vermutlich würden Sie einen tragbaren Fernseher auf dem Feld mitschleppen, damit Sie sehen können wie der andere Schiedsrichter im parallel geführten Spiel pfeifft, um sich dann anzupassen. Weshalb wird denn nicht der Herr Webb für sein lasches Pfeiffen kritisiert, sorry, er kommt ja aus England, dem Mutterland des Fussballs, und ist kein Schweizer auf den man seines Erfolges wegens Neidisch sein muss. Wie wurde doch Herr Webb nach dem WM-Final kritisiert, eben wegen seiner zu laschen Regelauslegung und macht es nun weiter genau so. Für micht gilt immer noch, besser machen gilt und das würde ich doch so gerne von IHNEN sehen.

    • Nick sagt:

      Beat, indem Du Howard Webb kritisierst, müsstest Du denn nun nicht auch mal auf dem Platz als Schiri auftreten?

  57. Müller sagt:

    Ich hoffe doch sehr,dass sich die Besserwisser hier drin sich zum nächsten Schiedsrichterkurs angemeldet haben die Regionalen Verbände wirds freuen herrscht doch überall ein grosses Defizit an Spielleitern!!
    Aber ich mache jede Wette ,dass 98% der Klugscheisser hier drinnen nicht mal die Aufnahme Prüfung bestehen und nicht über die 5 Liga hinaus kommen…
    Was zu Hölle hat “Fingerspitzengefühl und angebliches Selbsdarsteller mit der Regelanwendung zu tun?
    Was kann Busaca dafür das van Persie ein hohles Hirn hat? Er schaut ja noch zum Linienrichter und rennt weiter und knallt den Ball ins juhee und spielt den Unschuldigen und weint ab ich habe nichts gehört.Dümmer geht nimmer….Diese Mätzchen nennt man Zeitschinden und die SR kennen das zum Glück…

    PS: Arsenal hat gestern wieder ein wichtiges Spiel verloren!! 2-0 gegen Manu.. Herr Wenger und van Persie wer ist diesmal Schuld??? Busacca kann es diesmal ja nicht sein………

    • Erich sagt:

      Siehe oben, Klugscheisser Müller!

      • Müller sagt:

        Ja Erich du bist auch genau einen von den Wohnzimmer Sesselfurzer Klugscheisser! Grosse Klappe nichts dahinter! Hast du schon mal eine Mannschaft Trainiert! Hast du sämtliche Trainer Diplome? Weisst du wie die Benotung der SR von statten geht? Ich habe sie und und zusätlich habe ich noch die u13/14 TH ausgebildet und vom Englischen Fussball habe ich eine grössere ahnung als du dir denken kannst!! Weiter Disskusionen mit einem Fussball Analphabet ist zwecklos!!!

  58. Hannes Estermann sagt:

    Wenn ich entscheiden kann,ob ich lieber eine” BusEcca “vor mir habe-oder ein gewisser Hr.BusAcca aus Bellinzona,
    ist mir die Tessiner-Kuttelsuppe Busecca wirklich lieber.Beim geniessen dieser einfachen Arbeiterkost bekomme ich keine
    Bauchschmerzen-bei Busacca schon eher.

  59. Manfred Stierli sagt:

    Mal ehrlich, wenn man ein Spiel zu 100% gemäss den Regeln pfeiffen würde, würde es in jedem Spiel gelbe und rote Karten hageln (deshalb will ich nicht Schiedsrichter werden). In der Situation mit van Persie (ich mag ihn übrigends nicht ausstehen) ist es doch so: Wenn man sich 100%-ig sicher sein kann, dass er den Pfiff gehört haben muss, so ist Verwarnung korrekt. Kann man das in diesem Stadion und bei dieser Kulisse?

  60. David sagt:

    Halten wir fest: Van Persie ist neben seiner fussballerischen Klasse immer für eine gelb-rote oder rote Karte gut. Es ist seine eigene Dummheit, die ihm den Platzverweis gebracht hat. Dass jetzt wieder auf Busacca herumgehackt wird, hat wohl damit zu tun, dass dieser es geniesst, im Mittelpunkt zu stehen. Aber das tun die meisten Schiedsrichter. Ich als Arsenal-Fan habe mich erstens über die ultradefensive Taktik Wengers aufgeregt (warum nicht Arshavin und Bendtner von Beginn weg, mit Van Persie als hängende Spitze? Das wäre mutig gewesen. Wenger fehlt es in den grossen Spielen oft am Mut etwas zu wagen), zweitens eben Van Persies Fehlverhalten (ist jemandem aufgefallen, dass irgendein anderer Spieler während dem restlichen Spiel einen Pfiff nicht gehört hat? Natürlich hat er ihn gehört) und drittens wie Wenger sich ereiferte wegen dem Platzverweis, während und auch nach dem Spiel (wäre ich Wenger hätte ich mir mal Van Persie vorgeknöpft). Das mit dem Fingerspitzengefühl ist halt eine schwierige Frage: hätte er nicht gelb gezeigt, hätte sich Barcelona beklagen können, warum Busacca nicht konsequent sei.

  61. Bernard Dubois sagt:

    Es braucht durchsetzungsstarke Schiedsrichter! Fussballer sind meistens hirnlose Einfaltspinsel, die dauernd probieren Regeln auszureizen oder zu brechen. Bravo an Herrn Busacca!

  62. S. Müller sagt:

    die UBS ist an allem Schuld

  63. Sergio sagt:

    “Ist eine Blutgrätsche in Donezk tatsächlich weniger schlimm als ein Ballwegschlagen in Barcelona?”

    Wer behauptet denn bitte sowas? Das sind 2 verschiedene Spiele und wenn es laut Reglement für beides eine rote Karte geben muss, dann liegt der Fehler wohl bei Webb und nicht bei Busacca. Ich persönlich bin kein Fan von Busacca, aber ihn zu kritisieren wegen etwas, das er richtig gemacht hat?
    Und gekillt hat dieses Spiel Arsenal mit seinem defensiven Fussball. Sie hatten Glück dass sie durch ein Eigentor überhaupt zu diesem einen Tor kamen. Sonst ging ja gar nichts bei Arsenal. Aber wenn man schon schlecht spielt, ist es halt immer einfacher den Fehler beim Schiedsrichter zu suchen.

  64. Schiedsrichter a.D. sagt:

    Ich kanns nicht hören, wer es im Sport zu nichts bringt, wird eben Schiedsrichter – ich verstehe das nicht!!!! Ein Spiel ohne Schiedsrichter endete regelmässig (egal auf welcher Stufe) im Desaster. Die Mannschaften und Fans brauchen jemanden, der das Spiel in die richtigen Bahnen lenkt oder aber das Geschehen innerhalb eines (situativ bedingten) Rahmens behält.

    Diese Notwendigkeit wird von jedem Schiedsrichter gelebt. Er weiss um diesen Fakt und bemüht sich in 99% der Fälle, nach bestem Wissen und Gewissen dieser Anforderung gerecht zu werden. Spieler tun das genau nicht – es wird ganz bewusst versucht, den Schiedsrichter auszutricksen, cleverer als er zu sein – und bei einer numerischen Überzahl von Spielern und lediglich 2 (bei der Fifa zuweilen auch 4 -8) Augen ist das nicht weiter schwer (wer hat das Video des U20 SPielers gesehen, der sich selber schlägt???). WIe soll ein Schiedsrichter so was erkennen…?

    Es ist unverhältnismässig, dass ein Spieler gelobt wird, wenn er clever genug war eine unsportliche Aktion am Schiedsrichter vorbeizubringen (die Hand Gottes – Maradonna oder Henry, Schwalben mit Elfmeterfolge und i.d.R. Tor, Cristianos die an der Schulter berührt werden, fallen und sich das Knie halten als ob die Kniescheibe gebrochen wurde um 30 Sekunden später wieder zum Sprint anzusetzen) jeder Schiedsrichter aber faktisch gelyncht wird, wenn er eine Situation falsch sieht oder ungünstig interpretiert. Da stimmt was nicht in der Wahrnehmung all der Besserwisser und Besserkönner hier drinnen (inkl. Herrn Renggli). Jeder kann einem Schiedsrichter hier vorhalten, dass er sich aus Unfähigkeit dazu entschlossen hat, in einem anderem Sinne etwas für ein gutes Spiel zu tun (in die Rolle des Spielleiters zu schlüpfen). Alle die hier drinnen auf den Schiedsrichter rumhacken, haben zu 99% noch nie einmal eine Pfeiffe zur Hand genommen und sich exponiert – es braucht Mut, Engagement und Leidenschaft, all den Unsinn über sich ergehen zu lassen, von Leuten nota bene, die keine Ahnung haben, weleche sportlichen und psychologischen (auf höherer Stufe auf politischen) Anforderungen an einen Schiedsrichter gestellt werden (Am Rande: der Schiedsrichter der das Handsgoal von T. Henry übersehen hat, erlitt einen Nervenzusammenbruch meines Wissens als er das Video zu Hause studierte).

    Der Lohn eines Spitzenschiedsrichers – eine minimale Aufwandsentschädigung, z.T. grosse Bekanntheit und immer wieder mal schlaflose Nächte. Danke, dass auch hier ein weitere Schritt in die falsche Richtung gemacht wird… So wird es weiterhin nur wenige geben, die sich dieses Amt “antun” und nicht “die Lebenschule wagen”.

  65. Marko Zahnd sagt:

    Über den nicht gegebenen Penalty an Messi und das nicht gegebene Tor von Messi in England spricht schon keiner mehr.

  66. Liverhool sagt:

    Typisch schweizer! Mehr muss man garnicht dazu sagen. Immer penetrantisch nach den regeln pfeiffen und möglichst gut auffallen dadurch. Hoffentlich bekommt er keine grossen spiele mehr, denn irgendwie macht er schon oft so knallerspiele kaputt.

    • müller sagt:

      ja für was sind
      die regeln dann gemacht. für den englischen loser fussballl zu bevorzgen??? Knallerspiel?? Ich lach mich tot knaller fussball hat nur Barca gespielt Arsenal hatte nicht den hauch einer chance diese spiel zu gewinnen… mein gott grösse zeigt sich in der niederlage!!!

  67. Hanspeter sagt:

    von Schiedsrichter wird immer wieder Fingerspitzengefühl verlangt, warum eigentlich nicht auch von den Spielern ? Wenn ein Spieler in dieser Liga schon mit gelb vorbelastet ist grenzt das Ballwegschlagen schon an Blödheit, und solche Spieler gehören auch nicht mehr auf den Platz

  68. Beat Zahnd sagt:

    Gelten die existierenden Regeln im Fussball nun oder nicht. Dass es Leute gibt die Probleme mit jemandem haben der diese umsetzt sollte zu denken geben. Der Fussball hat in diesem Bereich ein Problem.

  69. Erich sagt:

    Heute bei St. Pauli -Stuttgart, ein bereits verwarnter Spieler schlägt den Ball ins Aus nach dem Pfiff des Schiedrichters.
    Nur weil er hässig war, total absichtlich. Kein Ermahnung, keine Verwarnung, kein Platzverweis! Staun! Wo bleibt das Geschrei hier??????????

  70. Erich sagt:

    Heute bei St. Pauli -Stuttgart, ein bereits verwarnter Spieler schlägt den Ball ins Aus nach dem Pfiff des Schiedrichters.
    Nur weil er hässig war, total absichtlich. Kein Ermahnung, keine Verwarnung, kein Platzverweis! Staun! Wo bleibt das Geschrei hier?????????? Ach so, ihr verfolgt nur Champions League…. alles klar…………

  71. Roger sagt:

    Der Artikel trifft genau ins Schwarze: Busacca nervt und zwar gewaltig und das bereits seit längerer Zeit – vor allem ist er ein Selbstdarsteller und seine Leistungen haben in den letzten Wochen zusätzlich noch stark nachgelassen!

  72. Rolf Heinzmann sagt:

    Dieser Artikel ist völlig daneben, das war auch das Ziel des Artikels, um uns Kommentarschreiber anzustacheln. Solange es Fussball gibt, gibt es Schiedsrichter. Und solange es Schiedsirchter gibt, wird es Fehlentscheide geben. Das war immer so und wird immer so sein. Wer mit dem nicht leben kann, ist ein armer Kerl, denn es liegt an der Natur der Sache, dass sich nichts ändern wird. Ist Busacca weg, dann finden die Schreiber hier bestimmt bald ein nächstes Opfer. Das haben wir schon hundertmal erlebt. Dieses gemotze über die Schiedsrichter ist leider Mode geworden. Es ist nicht anderes als das Ventil von Clubs und Fans, um von dem sportlichen Versagen der eigenen Mannschaft abzulenken. Nur weil die hochbezahlten Susis (das ist mein Begriff, wenn ein Fussballer bei der kleinsten Berührung theathralisch umfällt) unfäig sind, einen SIeg einzufahren verhalten sie sich danach wie die letzen Kindsköpfe.

    Die Argumentation “nach Regeln hat er richtig gepfiffen, aber er hätte mehr Augenmass beweisen sollen” ist so was von dumm. Reglen sind hier, um eingehalten zu werden, und darum hat er sich auch nichts zu Schulden kommen lassen. Denn hätte er weiterlaufen lassen, dann wären die Pseudoexperten in diesem Forum die ersten gewesen, die gejammert hätten “Er hat nicht nach Reglement gepfiffen”.

  73. Ref sagt:

    Welch zynische Selbstdisqualifizierung des Autors! Der letzte Satz sollte richtigerweise so lauten: Zum Wohle von Autoren wie Thomas Renggli, die selbst nie richtig Fussball gespielt haben und nicht wissen, wie es sich anfühlt, ein Tor zu schiessen.

  74. Rene Meier sagt:

    Ob Busacca nervt oder kein “Fingerspitzengefühl” beweist, tut nix zur Sache – es gelten die geschriebenen Regeln. Mitglieder von SFV, UEFA & FIFA bekennen sich mit ihrer Verbandsmitgliedschaft zu den Regeln. Fehlentscheide kommen vor, aber wer moniert, dass Schiedsrichter systematisch die eine oder andere Partei benachteiligen, soll Beweise oder starke Indizien (vollständige, nicht verzerrte Auflistung der Fälle) liefern. Alles andere ist pubertär.

  75. DAM sagt:

    Hatte keine Zeit alle Kommentare hier zu lesen, es kann deshalb sein, dass ich wiederhole, was schon geschrieben wurde.

    Busacca das korrekte Anwenden einer Regel als Fehler anhängen zu wollen ist schlichtweg lächerlich. Was eher zu denken geben sollte ist meiner Meinung nach die Regel selbst. Es kann doch nicht sein, dass das Wegspielen des Balls nach einem Pfiff oder das Ausziehen des Trikots beim Torjubel exakt die gleiche Strafe nach sich zieht, wie wenn ein gegnerischer Spieler durch ein hartes Einsteigen einer Verletzungsgefahr ausgesetzt wird.

  76. L. Larsen sagt:

    Zu diesem Beitrag haben sich schon sehr viele Leser geäussert, warscheindlich auch nicht wenige, die dieselbe Meinung haben wie ich: in diesem speziellen fall hat Van Persie den Platzverweis schon nach dem ersten Foul, welches bloss mit Gelb geahndet wurde, verdient. Da er ziemlich sichtbar, warscheindlich mit Absicht, ins Gesicht von Dani Alves schlug. Das sollte als Tätlichkeit angesehen werden und Disskusionslos Rot geben.
    Die Schiedsrichter sind manchmal kleinlich, unbestritten, aber wenn alle FIFA- Regeln angewndet werden wird das Spiel viel unterbrochen. Vielleicht gibt es die eine oder andere Regel, welche aus den Fussball-Gesetzbuch gestrichen werden könnte jedoch, so meine Meinung, gehört der übertriebene Torjubel oder das Ballwegschlagen nicht dazu.ö

    Gruss
    L. Larsen

  77. was_neues sagt:

    hab mich mal quer durchgelesen und noch nie Theorie gehört, dass sich Busacca einfach mit Regel konformen Mitteln des agressiven van Persies entledigen wollte, um weiter einen einigermassen akzeptablen Job machen zu können. Was meint ihr?

  78. Geering sagt:

    Ich bin kein Fan von Busacca, aber er ist auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Jeder hat mal gute und mal schwächere Tage. Aber es zeugt nicht von sehr viel Stärke jemanden als Person zu kritisieren für eventuell fachliche Fehlentscheidungen. Das ist unter der Gürtellinie und unwürdig.
    Einige dieser Kommentare zeugen nicht wirklich von Fingerspitzengefühl, genau was Busacca vorgeworfen wird, und des Weiteren sind sie schlicht und einfach nicht qualifiziert. Des SR’s Job ist es nicht, die Regeln zu machen, sondern die vom Verband vorgegebenen Regeln UND Weisungen umzusetzen. Würde jeder SR die Regeln und Weisungen mit ‘Fingerspitzengefühl’ interpretieren, dann wäre das Chaos perfekt und wir hätten die in vielen Kommentaren so geschmähte grosse Bandbreite an Regelauslegung.
    Wer sich über die Regeln nervt, soll sich mit konstruktiven Vorschlägen schriftlich an die FIFA, die UEFA und an den SFV wenden.
    Und wer sich über Busacca nervt, der soll sich selber auf den Platz begeben und Spiele leiten. Vermutlich würden sich 50% schon bei HZ zurückziehen, und die Restlichen 50% vom Verband für kein 2.Spiel mehr aufgeboten.
    Mein Tip an all diese Couch-Fussballexperten: geht hin und beweist dass ihr’s besser könnt, ansonsten würd ich vorschlagen dass ihr bei Euren Kommentaren etwas mehr Fingerspitzengefühl und Fachkenntnis zutage legt. Und vielleicht wäre es auch mal angebracht, sich mehr über die hochbezahlten und z.T. charakterlosen Profi-Spieler aufzuregen welche jeder einzelne x-mal mehr Fehler begehen als ein SR? Und die Schuld dann immer bei andern Suchen …

  79. Erich sagt:

    @Geering, alles lesen! Nicht nur die Hälfte! Der Rest wurde schon zigmal gesagt. Es wird nicht anders mit 100 facher Wiederholung!

  80. Geering sagt:

    @Erich: Ich glaub ihre Aussagen und Kommentare in diesem Blog sprechen für sich und disqualifizieren sie als Diskussionpartner. Lernen sie was über Anstand und setzen sie dies um, dann interessiert sich vielleicht wieder jemand für ihre Beiträge.

  81. Erich sagt:

    @Geering, ich weiss, es interessiert niemanden, das hält sie aber nicht davon ab, ständig zu antworten.
    Für Sie gilt: Der Streit beginnt dort, wo das Wissen aufhört!