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Der Trainer entscheidet die Meisterschaft: Finks Lehrstunde für Fischer

Thomas Renggli am Montag den 7. März 2011


Kennen Sie «Groundhog Day»? Den amerikanischen Spielfilm, in dem Bill Murray einen bedauernswerten TV-Meteorologen spielt, der in einer Zeitschlaufe festsitzt und immer wieder den gleichen Tag erlebt?

So müssen sich Spieler des FC Zürich vorkommen. Treten sie gegen den FC Basel an, wiederholt sich das selbe Szenario immer und immer wieder: Sie fassen sich gute Vorsätze, steigen mit breiter Brust in die Partie, halten mit – um dann mit alptraumhafter Sicherheit in die Niederlage zu stürzen. Am Schluss sagen sie: «So gut wie heute wäre die Chance schon lange nicht mehr gewesen, gegen Basel zu gewinnen». An der offenbar unabwendbaren Niederlage ändert das allerdings nichts.

Am Sonntag war sie besonders bitter: «Es ist zu viel gegen uns gelaufen», kommentierte der konsternierte Trainer Urs Fischer nach dem Spiel. Der Zürcher lag nicht falsch: die Ausfälle der Stürmer Chermiti und Alphonse, einige umstrittene Schiedsrichterentscheide, vergebene Topchancen zu Beginn der zweiten Halbzeit – und ein Gegner, der seinerseits die Möglichkeiten eiskalt verwertete.

Fischer vergass in seiner Analyse allerdings, dass die meisten der Zürcher Probleme hausgemacht sind:

Wie kann man ernsthafte Titelansprüche stellen – und in der Woche vor dem wegweisenden Spiel den physisch stärksten Stürmer (Hassli) in die Frührente (nach Kanada) verabschieden?

Weshalb nominierte der Trainer nur einen Ersatz-Stürmer – und musste dann Aussenverteidiger Rodriguez zum Flügel befördern?

Fischer strahlt in diesen Tage nicht eben viel Überzeugung aus. Während FCB-Trainer Thorsten Fink konsequent an seinem Plan festhält (auch wenn dieser mal nicht aufgeht), scheint der FCZ-Übungsleiter auf der Suche nach dem Kompass. Er mag ein hervorragender Ausbildner und akribischer Schaffer sein, doch an der Seitenlinie tendiert sein Einfluss auf die Mannschaft gegen Null. Das war bereits am Mittwoch im Cup-Viertelfinal gegen YB zu spüren, als sich der Zürcher Trainer während der Verlängerung in einer Mischung aus Agonie und Apathie in die Ecke der Trainerbank verdrückte.

In Basel ein ähnliches Bild – mit noch nachhaltigerem Schaden: Das Fischer-Team gab die Kontrolle übers Spiel nach der Pause innerhalb weniger Minuten aus der Hand. Bloss am fehlenden Wettkampfglück kann das nicht liegen.

Fischers grösster Sündenfall betrifft aber unverändert die Torhüterfrage. Mit seiner sommerlichen Rochade von Leoni zu Guatelli hat er den Zürchern ein Problem eingebrockt, das zuvor vier Jahre nicht existierte. Ein Torhüterproblem.

Selten zuvor wurde in einem Spiel der Unterschied zwischen einem Topgoalie und einer Zufallslösung deutlicher als am Sonntag im St. Jakob-Park. Während der Basler Franco Costanzo seine Mannschaft mit mirakulösen Paraden im Spiel hielt, sah der FCZ-Fauster Andrea Guatelli bei allen drei Gegentreffern schlecht aus. Was braucht es noch, bis Fischer die Augen öffnet?

Seit Sonntag ist die einzig realistische Zürcher Titeloption der Cup – und dort ist Johnny Leoni fürs Ballfangen zuständig. Will es Fischer wirklich riskieren, einen Goalie ohne Spielpraxis in den Halbfinal gegen Xamax zu schicken? Es wäre fahrlässig…

Im Sommer müsste die Neubesetzung der Torhüterposition im Letzigrund sowieso oberste Priorität haben. Und da bietet sich eine interessante Lösung an. In Basel läuft der Vertrag von Franco Costanzo aus. Und in Zürich ist nach dem Abgang von Eric Hassli eine schöne Lohnsumme frei…

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103 Kommentare zu “Der Trainer entscheidet die Meisterschaft: Finks Lehrstunde für Fischer”

  1. joe sagt:

    Franco wird nicht zum fcz gehen.

    • Debi sagt:

      niemals hoffentlich

      • n.v. sagt:

        Franco passt zu Basel, was Basel an dem hat, werden sie erst merken wenn er nicht mehr dort spielt. Beim FCZ könnte ich mir Constanzo durchaus vorstellen. Allerdings hasse ich Torhüter mir kurz Arm Torwartpullis, da braucht es schon viel, dass ich so einen gut finde -Geschmackssache!

    • Erich Nötzli sagt:

      Dieser hellseherischen Aussage schliesse ich mich an. Auch wenn durch den Hassli-Abgang Gehalt jetzt wieder verfügbar ist, Herr Renggli hätte durchaus recherchieren können, was denn der gute Costanzo in Basel verdient. Er soll ja angeblich gar der Topverdiener der Liga sein. Da bräuchte es noch einige Hasslis.

  2. ……und am Rhi isch bald Fasnacht, dort werden wir den FCZ nochmals verarschen, er kanns einfach nicht. Uebe sage mir hier in Basel Uebe ihr Zueri Buebe……..

    • Luggi sagt:

      Hoffenlich schaffts GC!

      • Claudio sagt:

        Sorry, ich warte bzw. UEBE gerne 20 Spiele auf einen Sieg…wenn er dann so kommt wie 2006 in der 93. Minute!
        Ihr habt ja heute noch ein Trauma, aufgrund von gewissen Kommentare die wir uns jedes Mal auf der Tribüne anhören müssen bei Spielen im St.Jakob Park gegen uns! Ob’s der 16j. Bubi ist oder die 55j Lady…immer wieder amüsant!
        Und ihr Kommentar geht etwa in die gleich Richtung….eine grösse Verarschung als gegen euch den Titel in der 93. Minute zu holen werdet ihr kaum schaffen, auch an eurer geliebten Fasnacht nicht! Trotzdem viel Spass

        • urs sagt:

          Ich kann 93 Niederlagen verkraften 🙂

        • Marc sagt:

          @Claudio: naja, wenn ihr sooo lange von diesem einen Titel, bzw. dieser 93′ leben könnt, sei’s euch gegönnt. Das Trauma von 19 sieglosen Spielen gegen UNS scheint jedenfalls um einiges schlimmer zu sein. Und euch verarschen tun wir doch nicht, dass erledigt ihr in schöner Regelmässigkeit immer wieder selber.

        • Renao sagt:

          Claudio, hast wohl nicht bemerkt, dass inzwischen fünf Jahre ins Land gegangen sind. Natürlich war das ein harter Moment für den FCB, aber hinfallen ist nicht das Problem, solange man danach wieder aufstehen kann. Der FCB hat danach eine Topleistung hingelegt, spielt regelmässig in den grossen Wettbwerben und wird immer wieder Meister. Mit Verlaub, wenn dieses 93.-Minuten-Goal von 2006 das einzige und ultimative Erfolgserlebnis eines Fans ist, steht es nicht wirklich gut um einen Klub. Und vergessen wir nicht, wenn wir schon in Erinnerungen schwelgen wollen, dass der FCZ damals nur aufgrund sehr fragwürdiger Entscheide am grünen Tisch zu seinen Punkten kam.

          • Peter sagt:

            Die Niederlagen in Serie sind auch nicht so schlimm, wenn man jedesmal, wenn man vorne mitspielt trotzdem den Titel holt.
            Diesmal scheint es aber anders zu kommen….

          • Nägi sagt:

            Aber aber liber Renato sei doch nicht soo nachtragend….auch Du wirst das Trauma von 2006 irgend einmal verarbeiten.
            Klar ärgert uns die 19 Niederlagen, aber der Sieg wird kommen und wir werden feiern bis sich die Balken biegen.
            Ein kleiner Seitenhieb muss ich trozdem noch los werden da ja der FC basel nach Deiner Meinung immer eine Topleistung hinlegt…….was ist den in Biel geschehen???

    • dude sagt:

      Gang doch Du mit de Gigi in Whirlpool… Halbschlaue; Wieso sind Ihr nöd scho nach de Vorrundi Meischter gsi ?!!!

      Grufcz,

      Dude

      • Rolf sagt:

        Solch ein unqualifizierter, dummer Kommentar sagt wohl alles aus…. – Da kommt der ganze FCZ-Frust voll durch. Herrlich…! 🙂

        • Martin sagt:

          Genau. Aber das ist ja auch kein FCZ-Fan, sondern einfach ein FCZ-Fanatiker (kennt er wohl den Unterschied?.

      • Sven sagt:

        Mir wärde zwar nid in dr vorrundi meischter aber wenigschtens wärdemer meischter und spiele regelmässig in dr champions league………

        EUER NEID IST UNSER STOLZ

  3. Marc sagt:

    herr renggli,
    haben sie ein persönliches problem mit herrn guatelli ? ich werde den verdacht weiterhin nicht los……
    bitte um antwort…… im nächsten blog……

    • rené haselmann sagt:

      Warum sollte Herr Renggli Probleme mit dem Züri-Goali haben? Betrachtet man Guatellis Leistungsausweis, ist Kritik angebracht. Es ist so, dass der FCZ Leoni aus nicht nachvollziehbaren Gründen aussortiert hat und nun auf einen Torhüter setzt, der vor allem bei Flanken und manchmal auch bei Weitschüssen ganz schön alt aussieht. Es ist unglaublich, dass sich der FCZ auf dieser Position so einen Ausfall leistet. Diese Situation darf kritisiert werden. Ist ja auch ein Blog!

    • Thomas sagt:

      Ich denke viel eher, dass Sie ein Problem damit haben, dass der FCZ ein Problem mit Andrea Guatelli hat. Es geht hier nicht um persönliche Animositäten, sondern lediglich um die Leistungen auf dem Spielfeld, und die sind im Falle von Guatelli bedenklich genug. Wem bezüglich den Künsten des nominellen Torhüters Nummer eins beim FCZ nicht spätestens am Sonntag die Augen aufgegangen sind, dem kann wirklich nicht mehr geholfen werden. Danke und Gruss

  4. marc sagt:

    Man hätte nach der Saison 09/10 Sommer holen sollen. Leoni / Sommer oder Sommer / Leoni wären ein gutes Team gewesen. Den sicherlich sympathischen Guatelli hätte ich schon vor zwei Jahren weggeben, spätestens nach dem letzten Saisonspiel 2009 FCZ-GC, als AG auch noch ein Spiel bestreiten durfte, da die Meisterschaft schon gewonnen war. Ich dachte zuerst, ein Clown stehe im Tor. Vielleicht sollte man den Karli Grob zurückholen… 🙂 Ansonsten ist die Diskussion müssig oder sollte man dem jungen Borkovic eine Chance geben?

    • Jan sagt:

      Sommer war in der Saison 09/10 auch nur von Basel ausgeliehen worden und wäre unter keinen Umständen nach Zürich verkauft worden. Sommer ist der Torhüter der Zukunft in Basel und Costanzo hat bereits in mehreren Interviews betont, dass er in der Schweiz bei keinem anderen Club als Basel spielen wird.

      • marc sagt:

        Ich weiss, das mit Sommer. Und das ihn die Basler nicht weggeben hätten ist wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Und: auch wenn wir ihn für diese Saison hätten ausleihen können, dann hätte wir wenigstens Zeit gehabt, einen neuen guten Goali zu finden… Zu einem Meister kommen gerne gute Leute…:-) Constanzo würde ich sagen, ist nie eine Option gewesen, und wird auch nie eine sein.
        PS: Dies ist ja ein Blog. Da haben Absurditäten, Träume und eben auch nicht allzu ernst gemeinte “Tipps” Platz.

      • SFV sagt:

        … Dani Gygax hat auch betont, dass er (falls er zurück in die Schweiz wechseln würde) nur zum FCZ geht. Und heute spielt er bei Luzern. Ich denke auch, dass Costanzo (leider) nicht zum FCZ wechseln wird. Aber Worten schenke ich im Fussball-Business kein Vertrauen mehr. Spätestens seit z.B. Rakitic und Petric nicht für die Schweizer Nati spielen, obwohl sie die ganze Jugenmannschaft in der Schweiz durchliefen und stets betonten, für die Schweiz spielen zu wollen.

        • marc sagt:

          Ich glaube, der FCZ wollte Gygax nicht mehr. Und bei Rakitic und Petric gehen zumindest Gerüchte umher, die einen Entscheid gegen die CH damit erklären, dass da gewisse zwischenmenschliche Probleme mit einem gewissen AF aus BS bestanden… Vielleicht weiss jemand mehr.

  5. Bebbi sagt:

    Lustigerweise haben momentan der fcz als auch unser FCB ein Torwartproblem: Die Zürcher haben zwei Keeper, welche den Ansprüchen eines Meisterkandidaten kaum genügen und unser FCB hat zwei absolute Toptorhüter von welchen einer auf der Bank vergrault. Die Überlegungen der Vereinsleitung in Basel, aufgrund der hohen Kosten Franco im Sommer ziehen zu lassen, kann ich ja irgendwie verstehen, dennoch fände ich es sehr schade, da ich ihn auch als Typen sensationell finde. Das er zum fcz geht, kann ich mir aber so oder so beim besten Willen nicht vorstellen. Franco wird da wahrscheinlich ähnlich vorgehen wie Ivan Ergic, der innerhalb der Schweiz nicht wechseln wollte.

    • n.v. sagt:

      Constanzo würde ich nie weggeben, der ist für Basel eine sichere Bank, er hat Ausstrahlung! Sommer muss sich zuerst noch beweisen. Wäre für Ihn schon noch gut gewesen bei GC zu bleiben.

  6. Michael sagt:

    Die Summe für Hassli ist gemäss Allgemein Infos nicht allzu gross.
    Dass der FCZ ihn hat gehen lassen, finde ich fair. War hasslis Wunsch.
    Hätte man es nicht getan, kämen dann wieder Leute (Sie wahrscheinlich auch)
    die einen neuen Fall Abdi oder so ähnlich ins Leben rufen im Nachhinein. Ausser-
    dem würde oder sollte es zumindest vorübergehend auch ohne EH gehn. Dass
    sich am gleich Chermiti und Alphonse ausfallen, konnte Urs Fischer nicht voraussehen.
    Eine Position überbesetzen ist zwar schön fürs Matchblatt, macht aber wirtschaftlich
    nicht viel Sinn.

    Der mit dem FCZ-Fauster find ich aber gut. Mittlerweile. Bisher mochte ich die Förderungs-
    politik für A. Guatelli verteidigen. Alleinschuld war er an den Treffern in Basel nicht (Frei
    stand 2x sehr allein bei den Treffern, wo waren die Verteidiger?) , aber seine Abwehren
    bei Standards sehen zwar spektakulär wie gleichzeitig auch leider anfängerhaft aus
    (Strafraum/Fünfer-beherrschung nicht allzu stark bei ihm) und sind auch sehr gefährlich.
    Ein intelligenter Trainer kennt die Schwachpunkte des Gegners und macht sie ausfindig.
    So wird es relativ leicht die Spieler in gewissen Situationen richtig zu platzieren und das
    zu üben. Würd ich jedenfalls so machen.

    Auf die neue Saison wünsche ich mir auch einen neuen Goalie. Leoni ist zwar besser und strahlt
    mehr sicherheit aus als AG, aber ist auch nicht so erhaben. An Costanzo glaub ich nicht für den FCZ.

    Mental-Training (U.F.) wäre auch keine schlechte Idee.

    Auf der andren seite muss ich aber auch sagen, dass ich UF nie und nimmer diese Positon in der Tabelle zugetraut hätte.

  7. #10 sagt:

    Die mangelnde, oder eher negative Ausstrahlung Fischers ist eher Ursache als Folge des fehlenden Wettkampfsglücks beim FCZ. In Bern beim Cup-Spiel gab der FCZ-Trainer ein Bild des Jammers ab, wie es im Breitensport nicht geduldet würde. Alls die Schuldzuweisungen der FCZ-Führung an Schiris, ans Schicksal etc. können selbst hartgesottene Fans kaum mehr über die Fakten hinweg täuschen. Fischer ist genauso fehl am Platz wie Guatelli. Und, apropos fehl am Platz – was macht eigentlich Präsi Canepa auf der Trainerbank? Einwechslungen diktieren?

  8. Thomas77 sagt:

    Lieber Herr Renggli
    Ich muss zugeben, auch kein Fan von Guatelli zu sein. Aus diesem Grund habe ich am letzten Freitag das Goalietraining des FCZ besucht und muss ihnen mitteilen, dass es leider keinen Grund gibt, wieder zu Leoni zu wechseln. Tatsache ist, dass doch Leoni seine Chance gegen YB auch nicht genutzt hat. Wieviele Eckbälle wurden gefährlich, weil Leoni nicht oder nur mangelhaft klären konnte? Dass Sie jetzt noch sagen, dass Guatelli bei allen drei Gegentreffern des FCB Schuld trägt, da frag eich mich nun wirklich, sind Sie noch objektiv? Schade, lese ich doch Ihre Kolumnen eigentlich gerne.

    • Thomas Renggli sagt:

      Lieber Thomas77 – ich habe geschrieben „er sah bei allen Gegentreffern schlecht aus“. Dem kann man kaum widersprechen. Dass Leoni gegen YB auch nicht über alle Zweifel erhaben war, ist richtig. Allerdings muss man insofern mildernde Umstände geltend machen als er praktisch ohne Spielpraxis in diese kapitale Partie gestiegen ist. Auf dem Weg zu den drei Meistertiteln (2006, 2007, 2009) liess er im Durchschnitt weniger als ein Tor zu. Das darf man nicht vergessen. Leoni ist der erfolgreichste FCZ-Torhüter seit Karl Grob.
      Herzliche Grüsse und noch einen schönen Montag.

      • Thomas77 sagt:

        Lieber Herr Renggli
        Da ich selber als Goalie aktiv bin, ist mir bewusst, dass Matchpraxis das wichtigste Element ist, um Leistung erbringen zu können. Ich habe viele Spiele von Leoni gesehen und hätte selber auch nie auf Guatelli gewechselt. Wirklich schockiert hat mich aber dann das besagte Training. Leoni hat eine solch schlechte Ausstrahlung an den Tag gelegt und offensichtlich fehlt es ihm auch am Kampfgeist, sich über Trainingsleistung wieder zum Thema zu machen. Da stellt sich bei mir wirklich die Frage, hat er resigniert oder ganz einfach sowieso keine Chance?

        • Patrick Roth sagt:

          Wer ist Karl Grob?

          • Max Frisch sagt:

            Wer nach Karl Grob fragt, hat auf diesen Seiten nichts verloren. Oder er ist ein Basler…

          • n.v. sagt:

            @Patrick Roth: Ein Torhüter mit Charisma, er hatte eine gewisse Ausstrahlung, er spielte in der erfolgreichsten Zeit des FCZ in den 70iger Jahren, da warst Du vermutlich noch nicht mal geplant. Jetzt sollten wir aber wieder die Torhüter der heutigen Zeit miteinander vergleichen.

    • Ruedi Meyer sagt:

      Ich bin ein absoluter Fan von Guatelli. Er kann aktiv mithelfen, den FCB zum Meister zu machen.

  9. adrian erni sagt:

    der unterschied am sonntag machte costanzo. und nix anderes. mit guatelli gewinnst du keinen blumentopf, zum glück spielt im cup leoni (ein walliser!) – mit ihm holen wir immerhin einen kübel.

  10. Ueli Knobel sagt:

    Ich denke, dass man den Titel abändern sollte. Es müsste doch heissen: Präsident Canepa entscheidet die Meisterschaft. Urs Fischer macht doch nur, was sein Herr befiehlt. Darum allein ist Fischer doch Trainer beim FCZ geworden. Die gemachten Fehler sind auf Canepa zurückzuführen. Das ist so klar wie das Amen in der Kirche.

  11. Davide sagt:

    Für einmal bin ich nicht wirklich einverstanden mit ihnen, Hr. Rüegg. Dass der FCZ ein (mentales?) Problem hat wenns gegen den FCB geht ist ziemlich offensichtlich. Dass sie die Schuld für die gestrige Niederlage Fischer zuschreiben finde ich indes etwas gesucht. Ich würde es auch eher dem Pech zuschreiben, dass zuerst Chermiti mit einer Magenverstimmung (wann gabs das beim FCB schon mal??) und dann sein Ersatz Alphonse mit einer Hirnerschütterung ausgewechselt werden mussten. Nach nicht mal einer Stunde hatte man zig (teilweise ungerechtfertigte) gelbe Karten auf dem Konto, zwei ungewollte Wechsel vornehmen müssen und eine Führung in einen Rückstand hinnehmen müssen. Ziemlich happig in so einem wegweisenden Spitzenkampf. Das alles hatte mit Fischer sehr wenig zu tun, finden sie nicht? Fischer geht, wie Fink, auch seinen Weg. Er hat einen Entscheid gefasst, Guatelli für Leoni und diesen verfolgt er, ob er nun von den Medien dafür hart kritisiert wird oder nicht. Vielmehr frage ich mich, warum Fink nicht härter durch den Medienwolf gedreht wird. Mit diesem Kader muss einfach erwartet werden, dass man in Biel weiter kommt und am Sonntag ein Spitzenspiel bestreitet werden kann. Es hätte gestern ganz anders kommen können, wenn Alphonse seine Chancen gleich nach der Pause verwertet hätte. Was hätten dann die Medien geschrieben? Vollabsturz FCB? Fink hat sich total verpokert? Das wäre der totale Bankrott gewesen. Im Cup out und den FCZ im Nacken. Vor diesem Spiel war ich mir sicher, dass eine Niederlage für den FCZ den Meistertitel zu 99% nach Basel bringen würde. Heute, nach dem Spiel muss ich sagen, die Meisterschaft ist trotz den 7 Punkten Differenz offen. Der FCB hat nicht so überzeugend gewonnen, wie viele dies kommentieren oder gerne hätten. Der Unterschied lag in einzelnen Details, die am Schluss das glücklichere Team bevorteilten. Das hätte gut und gerne der FCZ sein können. Es würde mich nicht erstauenen, würde Basel am Sonntag in Bellinzona verlieren… Der FCZ gewinnt und dann ist man wieder gleichweit. Und dann kommt GC, Xamax, YB… Als Basler wäre ich mir nicht so sicher mit dem Gewinn der Meisterschaft. Die Vergangenheit sollte eigentlich allen noch in bester Erinnerung sein – v.a. den Baslern. Und hat dann Fink doch alles falsch gemacht?

    • micha sagt:

      Sehr geehrter Herr Renggli,
      Sie haben die Fähigkeit, aus jedem Match etwas herauszulesen und dann frontal auf den Mann zu spielen, und dies über mehrere Spiele hinweg – auch wenn es der komplett falsche Mann ist. Beispiel: Die Trennung von Hassli in einen Artikel über Trainer Fischer zu bringen ist sachlich wohl falsch, da waren andere Entscheidungsmacher. Vermutlich ebenso in der von Ihnen so hochstilisierten Torhüterfrage. Wie andere schon geschrieben haben, wäre das Spiel wohl anders verlaufen, wenn Alphonse getroffen hätte.
      Was Ihnen komplett abgeht, ist Fairness. Alex Frei, ein früheres Opfer Ihres Boulevard-Journalismus, hat in den vergangenen Wochen den FcB an die Spitze geschossen, kein Wort darüber, dass er bei Gesundheit der mit Abstand torgefährlichste Stürmer der Schweiz ist. Ihre rechthaberische, unfaire und korrekturunfähige Schreibe ist unter Stammtischniveau.

      • Thilo S. sagt:

        Micha, sie bringen es auf den Punkt.

        • Kathy sagt:

          @micha & thilo: wieso lest ihr den BLOG dann noch? einfach nicht mehr lesen und schon habt ihr eine Ssorge weniger… und noch ein gratistipp: googlet mal die definition von blog…

  12. Silvie sagt:

    Egal ob Basel oder Zürich, am Schluss ist es doch nur schweizerischer Gurkenfussball mit vorwiegend ausländischen Zutaten.

    • Schmuerzel sagt:

      Zwingt dich jemand zum Schauen? “Du Armi du”!

      • Fritz Henning sagt:

        Hätte es nicht besser sagen können

      • Martin sagt:

        Als FCB-Fan mit Jahreskarte, der auch die Erstligen vor allem von Spanien und England schaut, kann ich Silvie nur zustimmen. Deshalb sind alle Schweizer Clubs, die international spielen können, hoffnungslos überfordert. Trotzdem macht der Gurkenfussball seit Fink Trainer ist (meistens) wieder Spass.

        • bla sagt:

          Na dann geh doch weiter Premier League gucken, du Fussballkenner…

          Ei mol Basel immer Basel…. wo anders gibts auch Fussball?

          • Martin sagt:

            Typisch Fanatiker – und nicht Fan … Nicht wahr: Lesen können heisst noch lange nicht, das Gelesene zu verstehen. Dein Nick entspricht übrigens deinem Kommentar (und wohl auch deinem Niveau) …

  13. Sascha sagt:

    Ich würde nicht (nur) Leoni und Guatelli, sondern vor allem auch einmal Torhüter-Trainer Martin Brunner in Frage stellen…

  14. Angelika sagt:

    Lieber Herr Rengglli

    Was haben Ihnen die Verantwortlichen des FCZ angetan? Nur so kann ich mir erklären, dass Sie in dieser polemischen Art und Weise gegen Fischer und Guatelli schreiben. Schon vergessen, in welchem Zustand Urs Fischer die Mannschaft vor einem Jahr übernommen hat? Und wieviel besser steht die Mannschaft in diesem Frühjahr da? Ausserdem stört es mich, dass Sie immer wieder als negativ betonen, die Verantwortlichen des FCZ wollen den Titel ? Was ist an dieser Zielsetzung falsch? Soll diese lauten, wir wollen den zweiten, dritten oder vierten Platz? Urs Fischer hat übrigens die Formulierung “Wir wollen um den Titel mitspielen” gebraucht, was ist daran verwerflich? Interssanterweise verlieren Sie kein Wort über Fink’s Arroganz in Biel mit der “B-Mannschaft” anzutreten und aus dem Cup zu fliegen. Und was den Abgang von Eric Hassli betrifft: Die Erfahrung, dass man Reisende nicht aufhalten soll, haben Sie sicher auch schon gemacht, oder nicht? Der FCZ hat in sicher nicht gerne gehen lassen, aber sich in dieser Situation fair verhalten. Es wäre wünschenswert, wenn Sie nicht immer alles schlecht reden würden und übrigens: Die Meisterschaft ist vielleicht erst am letzten Spieltag entschieden und es wartet sicher noch die eine oder andere Überraschung auf uns.

    • Martin sagt:

      Es ist schon interessant, dass (fast) alles, was Fink macht, als arrogant bezeichnet wird. Der Mann setzt Prioritäten, sehr wohl um die Risiken wissend. Wieso soll das arrogant sein?

    • Kathy sagt:

      Du bist süss Angelika:) Vor einem Monat haben an dieser Stelle die GC-Fans gejammert, vor zwei Monaten waren es die FCB-Fans und nun also auch die FCZler.

      Gratuliere Herr Renggli, das zeugt von einer fairen Beachtung der Clubs;)

  15. chloe sagt:

    Herr Renggli

    Träumen Sie auch Nachts noch vom FCZ und Guatelli….?

  16. Erwin Graber sagt:

    Frage – Welche Pflichten hat eigentlich Freddy Bickel ausser permanent die Schiri’s zu kritisieren. Er hat doch Urs Fischer keinen vernünftigen Torhüter zur Verfügung gestellt. Das Dua Canepa – Bickel würde ich in Frage stellen und nicht der Trainer, der macht doch nur das Beste aus der Situation. Welche Mahlzeiten nehmen die Spieler vom FCZ ein vor einem Spiel und wieso ist es nur einem schlecht geworden?

    • Nico sagt:

      Herr Graber, Sie bringen es auf den Punkt. Der FCZ ist die Spielwiese des reichen Herrn Canepa (analog FC Sion mit CC) und die Herren Bickel und Fischer sind seine Adlaten. Wobei der Herr Bickel in der Hierarchie eine Stufe höher steht als der Herr Fischer. Canepa entscheidet, wer spielt und wer schmort. Der Herr Bickel ist fürs Lamentieren zuständig und der Herr Fischer, ja was macht der eigentlich? Kocht der das Essen, von dem den Spielern schlecht wird?

  17. Maurice sagt:

    “…Selten zuvor wurde in einem Spiel der Unterschied zwischen einem Topgoalie und einer Zufallslösung deutlicher als am Sonntag im St. Jakob-Park. Während der Basler Franco Costanzo seine Mannschaft mit mirakulösen Paraden im Spiel hielt..” So ein Kabis… Franco Constanzo wurde mal für mal angeschossen… Frei machte den Unterschied.. Ich mag ihn nicht aber er Knipst halt einfach immer.. zumindest im Basel-Dress! Das Guatelli nicht Top ist, weiss jeder aber wenn man mal für mal im “Fünfer” das Leder nicht ins Tor bringt, bringt auch der beste Torwart nicht viel…

    • Martin sagt:

      Dann haben Sie ein anderes Spiel gesehen, als ich … Könnte es sein, dass es doch mit der Qualität des Torhüters zu tun hat, “wenn man mal für mal im “Fünfer” das Leder nichts ins Tor bringt …”?

      • Kathy sagt:

        Da hast du aber nicht das ganze Spiel gesehen, Maurice. Natürlich trug Frei seinen Teil dazu bei, aber das die 1 stehen blieb war Costanzos Verdienst.

  18. L. B. sagt:

    St. Gallen steigt mit ziemlicher Sicherheit erneut ab. Also wäre Germano Vailati – immer noch einer der besten Torhüter der Schweiz – vermutlich verhältnismässig günstig zu verpflichten.

    • Schmuerzel sagt:

      Vailati??? Nein danke, dann behalten wir lieber Guatelli!!

      • n.v. sagt:

        Benaglio ist bester Torhüter, Reihenfolge der besten Torhüter der Schweiz Constanzo, Vanins, Wölfli, Leoni, Vailati, die restlichen sind Fliegenfänger. Die Schweiz hatte immer gute Torhüter, einige Talente werden schon wieder auftauchen.

        • Kathy sagt:

          Wo bleibt Sommer in dieser Aufzählung?

          • n.v. sagt:

            Sommer spielt ja gar nie, kann darum gar nicht bewertet werden. Er hat sicher Talent, aber er muss sich und seine Konstanz längerfristig zuerst noch beweisen. Constanzo ist aber besser als Sommer, sonst würde bei Fink Sommer spielen!

  19. Ernst Müller sagt:

    Mit Objektivität hat dieser Blog zumindest in der Torhüterfrage wirklich nicht mehr viel gemeinsam. Leoni mag zwar einer der erfolgreichsten FCZ-Torhüter sein, aber der Beste? Er hatte schlicht und einfach das Glück zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Team zu sein und von einer über Jahre guten Verteidigung zu profitieren. Technisch ist und bleibt Leoni nicht mehr als guter Durchschnitt, in punkto Ausstrahlung von Sicherheit und Charisma – für einen Torhüter ein äusserst wichtiges Kriterium – kommt er gar schlecht weg. Nicht ohne Grund wurde er letzten Sommer von keinem Verein verpflichtet, obwohl er von seinem Berater europaweit wie überreifes Obst angeboten wurde… Und was an einem Goali mirakulös sein soll wenn die Stürmer mal für mal einfach in Richtung Torhüter knallen ist ebenfalls erklärungsbedürftig. Costanzo kann während seiner Zeit beim FCB nicht überdurchschnittlich viele Big-Shaves verzeichnen; ein Blick auf seine mehr als durchzogene Elfmeter-Bilanz sollte ausreichen. Er strahlt einfach eine Ruhe und Sicherheit aus, ohne technisch überragend zu sein.

    • Thilo S. sagt:

      Herr Müller, wie viele FCB Spiele in der Aera Costanzo haben sie denn gesehen? Bei soliden allgemeinen Fähigkeiten macht alleine die unglaublich gute Quote bei 1 gegen 1 Situationen Costanzo zu einem überdurschnittlichen Torhüter. Was müsste ein Goali ihrer Meinung nach den machen, um als überdurchschnittlich zu gelten? Aber da sie das anders, als die allermeisten anderen Zuschauer (egal ob Zürcher oder Basler) gesehen haben, werden sie es wohl einfach besser wissen.

      • Martin sagt:

        So ist es, Thilo S.!

      • Ernst Müller sagt:

        Zwischen 60 und 80, etwa 15 davon auf internationalem Parkett. Und man sollte sich auch nicht vom sonntäglichen Lob von Frei an die Adresse von Costanzo blenden lassen – das hat vor allem teaminterne Gründe und war indirekt ein Wink mit dem Zaunpfahl an die FCB-Führung. Es ging in meinem Beitrag nicht darum, Costanzo irgendwelche Fähigkeiten abzusprechen. Aber wie die Leistung dieses Torhüters vom Blogger in den Himmel gelobt wurde, dagegen jene von Guatelli schlechter gemacht als sie war und die Erinnerungen an Leoni verklärt wurde hat schlichtwegs nichts mit Objektivität zu tun. Oder um es in den Worten von Hans Meyer, dem legendären Trainer, zu sagen – solche Journalisten lieben die Polemik, nicht den Fussball!

        • Pascal von Arb sagt:

          Was Sie über Franco Costanzo schreiben kann ich so nicht unterschreiben! Thilo S. sagt es ganz richtig: Gerade in 1:1 Situationen ist Costanzo neben Marco Wölfli weltklasse. Das Hechten vom linken zum rechten Torpfosten macht nicht die Klasse eines Torhüters aus, auch ein mittelmässiger 3. Liga-Torhüter kann das (ich muss es wissen, ich habe es als solcher nie zu etwas gebracht konnte aber gut durch den Straufraum segeln ;-)). Ein wirklich guter Torhüter ist einer, welcher in “Mann gegen Mann”-Situationen erfolgreich den Winkel verkürzt, dem Stürmer in die Füsse hechtet und ihm das runde Leder von der Fussspitze klaut oder durch das Pflücken reifer Flankenbälle seinen Fünfmeter-Raum beherrscht. Wer einen Torhüter aufgrund seiner Kurzstrecken-Flugeinlagen bewertet hat den Sinn des undankbaren Jobs eines Torhüters nicht verstanden!

    • Davide sagt:

      Herr Müller, danke für ihren Beitrag. Genau so ist es!

  20. Marc sagt:

    ich bleibe dabei: herr renggli hat in persoenliches problem mit herrn guatelli ….. man kann sich ja auch regelrecht “festbeissen” und sooooo schlecht steht der fcz ja nicht in der tabelle…..

    p.s: stellen wir auch benaglio in frage fuer die nationalmannschaft nach ein paar schlechten spielen herr renggli ?? wollen sie auch da den namen leoni ins spiel bringen?!?!

    • Andi sagt:

      Ich bleibe dabei: Der FCZ steht nicht wegen, sondern trotz Guatelli so weit vorne in der Tabelle. Und bitte: Guatelli nicht in einem Atemzug mit Diego Benaglio erwähnen…

  21. Köbi sagt:

    Herr Renggli
    Als Kenner der Fussballszene zählen Sie nicht.
    Für einen Trainer der das erste Jahr in der “SuperLiga” bestehen muss und an 2. Stelle positioniert ist. Hut ab.
    Auch ein Herr Renggli hat bei Basel einen gewissen Herr Gross nicht verstanden, warum so ein extrem teurer Torhüter ins Kader muss. Jahre später meinen Sie das sei der Unterschied zwischen Zürich und Basel! Erstaunlich Ihre Wandlung!

  22. Stephan Knüppel sagt:

    FCZ 1:0 gegen den FCB in der Pause. Kein Problem dachte ich. Der FCZ hat ja noch Guatelli im Tor. Da kommt der FCB sicher noch zu ein paar Toren. So wars dann auch. In einer Fussballzeit mit ahtletisch und technisch sehr ausgeglichenen Feldspielern kommt dem Torhüter eine imens wichtige Rolle zu.

  23. n.v. sagt:

    Monsieur Renggli, wieder so ein provozierender Blog. Als erstes Guatelli ist nicht an 3 Toren beteiligt, oder Sie haben keine Ahnung von Fussball. Klar Leoni hätte seine Chance wieder verdient, ich habe auch keine Ahnung warum Leoni seinen Stammplatz verloren hat, zusätzlich noch in dem Zeitpunkt wo er immer besser wurde. Ich glaube Fischer macht sonst einen guten Job. Mit etwas Glück, einem möglichen 2:0, der FCZ hätte auch gewinnen können. Der FCZ muss sich in allen 3 Reihen nicht viel, aber gezielt verstärken und ein richtiger Goalgetter muss her. Bei mir wäre Leoni Nr. 1, Guatelli eine gute Nr.2, oder Fischer müsste mir erklären warum nicht, er ist ja näher an der Mannschaft als ich.

  24. Urs Scherrer sagt:

    Und täglich grüsst das Murmeltier. Kaum sind 90 Minuten gespielt, kommt Herr Renggli mit dem Guatelli/Leoni-Band. Ich werde mich wohl von diesem Blog verabschieden müssen, bis beim FCZ eine Rochade stattgefunden hat.
    Im Spiel gegen YB hatte Leoni auch keine Spielpraxis, und so schlecht war seine Leistung nicht.

  25. Jean Muller sagt:

    Fischer war schon als Spieler ein solider Kämpfer ohne Genie. Er ist auch als Trainer kein Leadertyp und wird das vermutlich auch nie werden. Die Tragik des FCZ ist es, auch beim Management nicht über genügend Kompetenz zu verfügen. Das Torhüterproblem hat der FCZ schon lange. Sowohl Guatelli als auch Leoni verfügen nicht über die nötige Klasse. Leoni musste das ja auch einsehen. Jedenfallls hat sich kein ausländischer Klub um ihn bemüht. Ein sicheres Zeichen, dass die Klasse fehlt. Präsident Canepa ist wohl in erster Linie Fan. Die Einkaufspolitik des FCZ scheint eher nach dem Zufallsprinzip zu funktionieren. Damit kann man Basel nicht herausfordern.

    • Dani R. sagt:

      @jean Müller: Ja Fischer war ein Kämpfer und kein Genie, aber er war als Spieler ein Leadertyp, an welchem sich die anderen aufbauen oder anlehnen konnten. Als Trainer macht er einen guten Job, allerdings hat auch er Verbesserungspotential. Über seine Körpersprache im Cup gegen YB habe ich mich auch genervt, das macht ihn aber nicht zu einem schlechten Trainer.

      Über den Entscheid in Sachen Torhüter kann man diskutieren. Der FCZ hat mit Leoni einen Meistertorhüter, welcher immer wieder angegriffen und kritisiert wurde. Es wurde immer wieder Guatelli als Ersatz gefordert. Jetzt ist dieser da und es ist auch nicht recht. Viele Kritiker haben vorher nur nachgeplappert und nie ein oderer mehrere Goalietrainings gesehen und auch nun wird viel geschrieben ohne ein Training oder ähnliches gesehen zu haben. Eines ist klar. Was ich von Guatelli sehr wenig gesehen habe, ist ein Bigsave; einer, welcher einen Stürmer verzweifeln lässt und sein Team im Spiel hält. Das sehe ich sehr, sehr selten. Da hatte Leoni doch noch die eine oder andere Aktion.

      Erklären sie mir mal was an der Einkaufspolitik schlecht ist. Man setzt auf eigene Junioren gespickt mit Zuzügen aus dem Ausland. Dahinter steht eine klare Strategie. Die Transfers waren ganz o.k.: Beda und Texeira machen mir einen guten Eindruck. Magnin ist streitbar, bringt aber die gewünscht Erfahrung und Agressivität mit. Kuku wird aufgebaut, mal schauen, ob er es schafft. Ich finde die Einkaufspolitik des FCZ gut. Einzig könnte man wieder mal einen Spieler teuer ins Ausland verkaufen. Da sehe ich noch ein Manko.

    • n.v. sagt:

      Morinho war glaub ich auch nie ein Spieler mit Genie! Es ist nicht zwingend dass ein guter Trainer auch ein guter Spieler war. Leoni war auf dem Sprung ein guter Torhüter zu werden, dann wurde er aprupt ausgebremst, warum muss mir Fischer erklären. Leoni ist noch nicht Reif, bei ihm geht es länger, er hat sein Potential noch nicht ausgeschöpft, er braucht aber Spielpraxis.

      • n.v. sagt:

        Leoni gibt die Antwort auf dem Platz.Leoni- Matchwinner gegen Sion! Entspricht alles meinen bereits früher geäusserten Prognosen um Leon. Warum Leoni aus mir nicht erklärbaren Gründen im unerklärlichsten Moment den Platz an Guatelli verloren hat war konnte ich nie nachvollziehen. Leoni hat seine Klasse mehrfach bewiesen (man misst ihn aber am dummen Tor gegen Real, obwohl dies vermutlich der fiesese Flatterball war..), er hat sein Potential noch nicht ausgeschöpft und ist nicht so schlecht wie ihn viele schreiben!

  26. René sagt:

    Dieser Rundumschlag hat Fischer nicht verdient. Jeder weiss, dass Fischer fachlich einen sehr guten Job macht, aber letztlich eben nur der Befehlsempfänger vom unseligen Canepa ist. Da sind Fischer bei vielen Entscheidungen die Hände gebunden. Man kann die Probleme beim FCZ drehen wie man will, man kann die Schuld den Torhütern, den Stürmern, dem Trainer anlasten, doch schlussendlich ist nur einer Schuld und gehört ersetzt: Canepa! Mit einem anderen Präsidenten wäre die diesjährige Meisterschaft und vielleicht auch der Cup dem FCZ nicht mehr zu nehmen. Wenn dieser Präsi nur einmal in seinem Leben einsichtig ist, sieht er das ein und tritt zum Wohle des Vereins zurück.

    • Davide sagt:

      Canepa ist sicherliche eine Reizfigur, da sind sich wohl alle einig. Aber, ob er wirklich so einfluss auf die Aufstellung nimmt, wage ich sehr stark zu bezweifeln. Wen würden sie den als Nachfolger und v.a. als Geldgeber vorschlagen?

  27. Roger sagt:

    Herr Renggli provoziert überhaupt nicht, sondern hat 100% Recht. Guatelli hatte in den letzten 5 Spielen seit Beginn der Rückrunde nicht einen Big Save. Im Gegenteil gegen YB zwei Tore mitverschuldet, gegen St. Gallen das Gegentor zu 100% selbst verschuldet und gegen Basel in der ersten Halbzeit ein Zitterdribbling gegen Streller, den ersten Gegentreffer hält ein guter Torhüter und beim 3. Gegentor ist er definitiv mitschuldig. Und egal ob SuperLeague oder untere Liga: Ein solcher Torhüter verunsichert die Abwehr (ausser Stahel, der sowieso oft im Schilf steht und nur am Reklamieren ist – wo stand der denn bei 1. Gegentor?) und strahlt NULL Sicherheit aus. Ergo, was braucht es noch alles, bis Guatelli, der menschlich ein cooler Typ ist, als unsicherer Torhüter endlich ersetzt wird? Im Sommer braucht es klar einen neuen Torhüter und es hat genügend gute auf dem Markt.

  28. Andreas sagt:

    Zum Spiel vom Sonntag gegen Basel.Bei 2 von 3 Gegentoren waren die FCZ Verteidiger nicht nahe genug beim Torschützen, da trifft Guatelli keine Schuld (meine Wahrnehmung).
    Was ich Guatelli auf den Weg geben möchte ist: ” Hör endlich mit dieser Faustabwehr im 5er auf! Eine Faustabwehr wirkt IMMER unsicher da Du nicht Herr über den Ball bist, und was deine Vorderleute unbewusst spüren und nervös macht! Zudem ist nach einer solchen Abwehr die Gefahr vor dem Tor selten vorbei, speziell wenn der Gegener ein Pressing aufgezogen hat (siehe YB im Cup). Und zu guter letzt,mit deinen 1.97cm musst Du im 5er die Bälle wie Himbeeren aus dem Strauch pflücken können, oder lass dich zumindest foulen!”
    Mein Vorschlag ist folgender, für jede Faustabwehr in den kommenden spielen spendest du 100.- den LetziKids.

    PS: Basel ist noch nicht Meister!

    • Michael sagt:

      Richtig.
      Und das wär wirklich was mit der Strafspende.
      Sehr gute Idee!

      Hoffentlich hört er bald auf mit dem Faustmist.

  29. Rolf sagt:

    Ein richtiger Frust-Blogg. Am kommenden Wochenende ist dann alles wieder genau umgekehrt und dies eine Saison lang. Dann war der Schiri in Bellinzona ein Tessiner und der Schiri im Letzi hasst Fendant…. Seid doch objektiv oder meckert über Sportarten bei denen ihr was versteht, falls dies möglich ist.

  30. U.P. Blaser sagt:

    Eines ist sicher: Mit diesem Trainer und diesem Torhüter wird Zürich nie Meister. Fischer ist sicher ein guter Assistenztrainer, aber als Chefcoach mangelt es ihm an Selbstvertrauen und Souveränität. Dies zeigt sich auch am Festhalten an Guatelli. Solches Verhalten bestätigt nur die eigene Unsicherheit. Ja nichts falsch machen. Schade.

    • sonia sagt:

      Man kann vieles sagen über Urs Fischer, aber nicht dass es ihm an Souveränität mangelt.
      Das Intrview nach dem verlorenen Spiel war total souverän, da hat man schon einiges weniger souveränes gesehen auch von Fink.

  31. Helmut M. sagt:

    Der FCZ hat alles richtig gemacht. Die Mannschaft ist auch gut. Beim Goalie aber gebe ich Herrn Renggli recht, Leoni ist klar besser. Mehr die Raubkatze, die mal einen Big Safe macht. Und eines noch: Alex Frei ist einfach der beste Stürmer in der Schweiz. Sein Torriecher ist unerreicht. Das hat man deutlich gesehen – er hat den Unterschied ausgemacht.

  32. Daniel sagt:

    Als Zürcher hoffe ich, das Basel rausfliegt. Punkt!

    • Harald sagt:

      Schwer zu sagen wo Basel noch rausfliegen soll.

      Aus der Meisterschaft fliegt man nicht raus.

    • Martin sagt:

      Jöööö … Sie sind sicher auch einer von denen, welche hoffen, dass der FCB auch international keinen Erfolg hat. Anstatt sich zu freuen, wenn eine Schweizer Mannschaft dort mitspielt. Als FCB-Fan habe ich immer auch dem FCZ, Thun und YB die Daumen gedrückt, wenn sie auf der europäischen Bühne tätig waren. Es soll doch einfach die bessere Mannschaft gewinnen. Und zwar auf dem Fussballfeld und nicht am grünen Tisch wie auch schon …

  33. André Gerber sagt:

    Ich muss Herrn Renggli leider zum Teil recht geben. Das Goalieproblem ist offensichtlich und schon länger akut beim FCZ; ich habe den FCZ gegen YB im Cup spielen gesehen. Der FCZ hat auf mich zwar einen ziemlich gefestigten Eindruck hinterlassen; aufgefallen sind mir jedoch die ständigen Fehlzuspiele aus der Verteidigung heraus. Ferner hat die Mannschaft nie die Klasse, die sie unter Lucien Favre hatte. Das präzise Kurzpassspiel damals war beeindruckend; von dem ist nicht mehr viel zu sehen. Wohl hat Schönbächler eine enorme positive Entwicklung gemacht, doch es fehlen die kreativen Ideen. Chermiti ist sicherlich eine Verstärkung, doch ohne Hassli ist das wieder ein Nullsummenspiel. Der FCB ist klar stärker, abgebrühter und kaltblütiger, wenn’s um die Wurst geht! Das ist das ernüchternde Fazit nach 19 verlorenen Partien des FCZ gegen den FCB!

  34. Rolf Schild sagt:

    Fischer ist sicher nicht Fink! Aber Fischer macht grosse “Sprüche” Er sagt wir tanzen noch auf zwei Hochzeiten: Aber ich
    glaube dass diese Hochzeiten in weiter Ferne liegen und er sollte sehen dass der FCZ zweiter wird was ich auch bezweifle!
    Denn Fischer ist ja nur ein Trabant von Caneppa der eigentlich vom Coachen auch nicht viel versteht: