Logo

Mourinho oder Guardiola?

Fabian Ruch am Mittwoch den 26. Juni 2013
José Mourinho (l.) mit dem Champions-League-Pokal, den er mit Inter gewonnen hat. Pep Guardiola mit dem CL-Pokal, den er mit Barcelona gewonnen hat. (Fotos: Reuters)

Wer ist der beste Trainer der Welt? José Mourinho (l.) mit dem Champions-League-Pokal, den er mit Inter gewonnen hat, 22. mai 2010 (Foto: Reuters/Kai Pfaffenbach). Pep Guardiola (r.) mit dem CL-Pokal, den er mit Barcelona geholt hat, 28. Mai 2011 (Foto: Reuters/Paul Hanna).

Eine Trainerentlassung ist immer eine Niederlage für die Verantwortlichen eines Vereins. Sportchef, Manager, CEO, Präsident aber werden selten geopfert. Ein Fussballtrainer ist die ärmste Sau der Welt, darf man überspitzt geschrieben formulieren. Läuft es nicht, wird er ausgewechselt, auf dem Trainerkarussell sitzen garantiert immer Dutzende arbeitsloser Fussballlehrer, die auf eine Chance warten. Irgendwo.

Eigentlich ist es schwachsinnig, wie rasch ein Trainer gehen muss. Sicher mögen sich Ansprache, Art, Arbeitsweise abgenutzt haben. Irgendwann. Andererseits: Wird deswegen in gewöhnlichen Berufen alle vier Monate der Chef vor die Türe gestellt? Die Spieler haben heute – auch dank umtriebiger, schlauer Berater – deutlich zu viel Macht. Kaum ein Verein beugt sich nicht den angeblichen Mechanismen des Geschäftes. Dabei gibt es genügend Beispiele, dass Kontinuität fast nur entstehen kann, wenn ein Trainer jahrelang seine Philosophie umsetzen darf.

Der Aufschrei war kürzlich gross, als Uli Forte den Grasshopper-Club Hals über Kopf verliess und zu YB wechselte. Vom Zweiten und Cupsieger zum Siebten und Krisenfall! Und das erst noch mit der Begründung, die Strukturen und Erfolgsaussichten seien in Bern besser als in Zürich. Forte, der clevere Jungtrainer, hat natürlich recht. Was will er bei GC noch? Forte hat gewissermassen den Spiess umgedreht und – vielleicht auch ein wenig im Namen aller Trainer – einem Verein gezeigt, wie es sich anfühlt, von einem Tag auf den anderen nicht mehr gut genug zu sein.

Konservative Trainergeneration?

In diesem Sommer war der Personenverkehr auf dem internationalen Trainermarkt besonders spektakulär. Sir Alex Ferguson, seit November 1986 im Amt, etwa beendete seine sagenhafte Regentschaft bei Manchester United nach fast 27 Jahren und zahlreichen Pokalgewinnen. Er ist der fleischgewordene Beweis, wie sehr es sich lohnen kann, einem Coach zu vertrauen – auch wenn es mal ein bisschen stürmt und windet. Mit kontinuierlicher Aufbauarbeit hat der knorrige Schotte Ferguson die United zu einem der grössten, beliebtesten Fussballklubs der Welt geformt.

Jetzt hat Ferguson seine Laufbahn offiziell beendet. Aber wird er nicht vielleicht doch zurückkehren, sollte ManU im Herbst unter Nachfolger David Moyes die Erwartungen nicht erfüllen? Die Faszination Fussball lässt kaum einen los. Auch bei Jupp Heynckes, zuletzt Triplegewinner mit Bayern, darf man gespannt sein, ob er tatsächlich nie mehr ein Team führen wird.

Ferguson ist 71 Jahre alt, Heynckes 68, und deshalb können wir über die Diskussion, ihre konservative Trainergeneration treffe den Ton der schnelllebigen Zeit oft nicht mehr, nur laut lachen. Die ganze Debatte über angebliche Konzepttrainer, die einen grossartigen Matchplan verfolgen und mit methodischen, modernen, wissenschaftlichen Grundsätzen arbeiten würden, ist einfach nur lächerlich. Hatten denn Ferguson und Heynckes keinen Plan? Gingen sie nicht nach Methode vor? War ihr Erfolg nur Glück?

Mourinho hat mehr erreicht als Guardiola

Es gibt keine alten und jungen oder altmodischen und fortschrittlichen Trainer, sondern nur erfolgreiche und erfolglose. So ist das, selbst wenn die Arbeit als Trainer extrem schwierig, vielschichtig und kompliziert ist. Aufstrebende Figuren wie Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder André Villas-Boas bringen selbstverständlich frischen Wind in die Branche, aber die einzige Währung, die im Fussball zählt, ist am Ende immer noch der Erfolg. Da kann einer noch so ein guter Verkäufer, Motivator, Laptoptrainer sein – wenn er immer nur verliert, hilft ihm das wenig.

Und so sind wir zum Schluss bei der Debatte angelangt, wer denn der beste (oder eben: erfolgreichste) Trainer der Welt sein könnte. Es ist zweifellos eine offene, emotionale Diskussion, die man diesbezüglich führen kann. Stundenlang. Und irgendwann landen die meisten bei der Frage: José Mourinho oder Josep Guardiola? Es ist beinahe eine Glaubensfrage, ob man den bösen Mourinho oder den smarten Guardiola bevorzugt.

Wir entscheiden uns für den streitbaren Mourinho, der in vier Ländern (Portugal, England, Italien und Spanien) Meister wurde und mit zwei verschiedenen Mannschaften (Porto und Inter Mailand) die Champions League gewann. Was für ein Leistungsausweis! Guardiola hat bisher erst bei den Kurzpassexperten Barcelonas mit grossartigem Einfluss gewirkt und sich dabei unsterblich gemacht.

Letztlich zählen nur Titel

Nun trainieren beide neue Vereine. Und stehen vor grossen Herausforderungen, wobei Mourinho die angenehmere Ausgangslage hat. Der Portugiese kennt seinen neuen Arbeitgeber Chelsea bereits, er liebt die Premier League, viele Engländer mögen ihn. Pep Guardiola dagegen hat in seinem Sabbatical in New York zwar tüchtig Deutsch gelernt und könnte seine Deutschlehrerin einigen deutschen Fussballern, die Mühe mit der Sprache haben, empfehlen.

Allerdings braucht es immer eine gewisse Angewöhnungszeit in einem neuen Land. Zudem hat Bayern letzte Saison alles gewonnen, mehr kann auch Guardiola nicht erreichen. Der Antrieb des Spaniers wird sein, seinen schönen, direkten Ballbesitzfussball in München ebenfalls umsetzen zu können. Feine Füsse stehen ihm auch dort zur Verfügung. Aber letztlich zählen Titel, Titel, Titel.

Wir freuen uns jedenfalls bereits auf den Supercup Ende August in Prag. Europa-League-Sieger Chelsea (mit Mourinho) trifft auf Königsklassen-Gewinner Bayern (mit Guardiola). Welch wunderbare Fügung des Schicksals.

Und was denken Sie: Wer ist der beste Trainer der Welt? Wer wird mehr Erfolg haben beim neuen Klub: Mourinho oder Guardiola? Wie wichtig ist der Trainer überhaupt für den Erfolg einer Mannschaft?

« Zur Übersicht

38 Kommentare zu “Mourinho oder Guardiola?”

  1. Mäse sagt:

    Mourinho, ganz klar. Ich mag ihn zwar nicht, aber er hat was! Pep ist mir zu glatt

  2. Jürgen Kohler sagt:

    Für mich ist und bleibt Pudi Latour der beste Trainer wos gibt.

  3. Auguste sagt:

    hmm…, carlo ancelotti, der als meister und cl-viertelfinalist vom psg nach madrid wechselt, sollte man nicht vergessen. er hinterlässt an seinen arbeitsorten fast immer titel und ordentliche mannschaften. “mou” kann bei chelsea eigentlich nur gewinnen, und “pep” bei bayern nur schwerlich die letzte saison übertreffen. vielleicht muss man diese entscheidung auf das ende der übernächsten saison vertagen, wenn die jeweiligen handschriften dieser trainer bei ihren neuen vereinen deutlich sein müssten.

    als barcelonas tito vilanova schwer erkrankte und zeitweise ausfiel, verlor die mannschaft etwas die linie, aber richtig in schwierigkeiten kam sie erst mit der verletzung messis. weil ronaldo zum saisonbeginn “traurig” war, vergeigte real die spanische meisterschaft gleich von beginn weg. mou’s gezänke mit ramos, casillas und weiss wer noch führten real endgültig auf die verliererstrasse. ergo: es hängt immer von beiden seiten ab, aber es ist der trainer, der letztlich die mannschaft zusammenstellt und ausbildet. das macht ihn zum schlüsselfaktor des erfolgs – neben dem 30-tore-goalgetter.

    • Carlo sagt:

      Sehe es auch so, er gewann 2x mit Milan die Champions League, wurde Meister mit Milan, wurde Meister mit Chelsea und nun auch Meister mit PSG.

    • clonaldo sagt:

      Yep. Ancelotti ist mit Bestimmtheit allen Peps und sowieso allen Mous überlegen. Und das sage ich als Barça-Fan.

  4. köbi sagt:

    Die Frage ist nicht gut gestellt. Mourinho ist kein guter Trainer weil er schlechten Fussball spielen lässt.Ihn als besten Trainer der Welt zu bezeichnen ist schon etwas für jemand, der nicht gerne Fussball schaut. Sogar mit Real konnte er kein bisschen Eleganz ins Spiel bringen.Mit Chelsea ist er nun wieder am richtigen Ort : sowenig Fussball wie nötig und soviel Geld wie möglich. Guardiola ist ein anderes Kaliber, auch menschlich. Man müsste ihn eher mit Heynkes, Van Gaal, Del Bosque, Ancelotti, Klopp usw. auf eine Ebene stellen.

    • Manu sagt:

      Schlechten Fussball, also du siehst ein paar spiele auf SF und denkst du kennst die Spielart.
      Ich sehe lieber schnellen Fussball der das Mittlfeld schnell überbrückt als Tiki Taki, 20 min den Ball hin und her schieben.
      Ich sehe gerne den Bayern gern zu weil sie direkt spielen. Fussball heisst auch Sympathien/Antipathie und bei dir ist es klar erkennbar.

    • Nick Schmid sagt:

      Sie nennen “menschlich” und van Gaal in einem Satz? Naja… Und Mou für nicht gut befinden, weil er schlechten Fussball spielen lasse? Das ist dann doch ziemlich gewagt. Er ist zumindest erfolgreich. Und es ist doch sehr objektiv, ob man eine Spielweise schlecht oder gut findet. Ich z.B. schlafe bei Barça-Spielen regelmässig fast ein…

  5. frank sagt:

    Mourihno wurde nur mit riesen Investitionen in Millionenhöhe Meister in England, Italien, Portugal und Spanien. Guardiola hingegen schaffte mit dem FC Barcelona 14 (!) Titel mit 9 Nachwuchsspieler in der Startelf. Er machte aus Messi den besten Spieler aller Zeiten in Barcelona. Uebrigens hat Mou bei Real Madrid kläglich versagt trotz x Milionenausgaben.

    • Manu sagt:

      Frank, tut mir leid aber das stimmt nicht, Porto hat Geld aber nicht vergleichbar mit den Topvereinen, die Aussage ist pauschal.
      Barça stand schon als Pep kam.

    • Ilias K. sagt:

      Lieber Frank

      Diego Milito (25 Millionen)
      Samuel Eto’o (kostenfrei + 50 Millionen von Barcelona)
      Thiago Motta (14 Millionen)
      Wesley Sneijder (15 Millionen)
      Lucio (5 Millionen)
      Goran Pandev (ablösefrei)

      macht gesamthaft 9 Millionen Ausgaben! Also rein gar nichts!

      Es war José Mourinho, welcher eine komplett neue Mannschaft zu einem unglaublichen Kollektiv formte und nicht “Investitionen in Millionenhöhe”! Mourinho hatte weder einen Messi, noch einen Xavi oder Iniesta!

      Sehen Sie ein, dass Mourinho Unglaubliches geleistet hat bei Inter!

      • clonaldo sagt:

        …ja genau. Real Madrid, ein Armenhaus ohne gute Spieler. Und Mourinho ein genialer Trainer, der mit einem angeblichen Minibudget und nur mit seiner unglaublichen Einmaligkeit in 3 Jahren einen ganzen Meistertitel und eine verbeulte Cuptrophäe geholt hat. Wirklich sehr eindrücklich.

    • Nick Schmid sagt:

      Stimmt, bei Porto hat Mou vor der Champions League-Saison unzählige Hochkaräter in die Mannschaft eingekauft. Guardiola hingegen hat mit einer Nachwuchsmannschaft die Welt erobert. Ok, dass er in seiner ersten Saison Pique, Alves und Co. für rund 90 Mio. Euro posten durfte unterschlagen wir mal, ist ja Peanuts. 🙂

    • Rudolfo Muller sagt:

      Rieseninvestionen beimn FC Porto?

    • Fc Porto sagt:

      so ein “seich” erzählst du hier ich als Porto Fan weiss genau das Porto nie viel Geld ausgegeben hat. und sie schreiben In Millionenhöhen ach was!!!!! Recherchieren sie besser bevor sie was schreiben.
      Mourinho hat bei Porto und bei Inter keine Millionenhöhen Transfers gemacht.

      überzeuge dich selbst: transfermarkt.ch

      Mou ist der beste Barca hat viel mehr Geld als Porto, Inter oder? Wer hat mehr schulden?

    • marius sagt:

      tja frank, mourinho hat wirklich gezeigt dass er auch mit weniger geld gute resultate erzielen kann. guardiola ist sehr intelligent und sympatisch, aber rijkaard hat ihm bei barca ein team überlassen dass bereits die champions league gewonnen hatte.
      barca wollte messi übrigends loswerden, dank rijkaard wurde er behalten. messi galt bereits 2006 als eines der grössten talente weltweit. da hat guardiola mit messi nur das gemacht was jeder andere trainer genauso gemacht hätte. mit messi hat guardiola sogar den fehler gemacht ihn auf den flügel zu versetzen was für ziemlichen zoff im team sorgte. er wollte ibrahimovic als sturmspitze der für 75 mio von inter gekauft wurde.

      mit diesem transfer hat er mourinho das championsleague team bei inter erst ermöglicht. ibrahimovic wurde schliesslich für 24 mio. wieder verkauft. also wer mit solchen summen um sich werfen kann muss wahrlich kein trainergenie sein. nimmt mich wunder ob bayern einfach so mal 50 mio. verlust hinnimmt.

      mourinho hat für mich grosses geleistet, er hat sich zu den grossen teams hochgearbeitet. guardiola hat zuerst die besten junioren spaniens trainiert und danach ein team übernommen das bereits vor ihm erfolgreich war. ist ja jetzt wieder genauso.

  6. Stefan Keller sagt:

    “Da kann einer noch so ein guter Verkäufer, Motivator, Laptoptrainer sein – wenn er immer nur verliert, hilft ihm das wenig.” Trainer wie Klopp, Tuchel und Villas-Boas auf Motivatoren zu degradieren ist schon frech, und zeugt nicht gerade von taktischem Verständniss. Mourniho oder Guardiola ist halt geschmacksache. Sie haben ganz andere Vorlieben. Mourinho ist sowas wie der Meister der Taktiktafel. Er versteht wie kein anderer ein (defensiv) taktisches System einem Gegner anzupassen. Guardiola könnte man als Meister der Mechanismen und Improvisation bezeichnen. Auch während dem Spiel kann er noch Dinge verändern die den Plan des Gegners aus den Angeln hebt.

  7. roberto sagt:

    Klar ist letztendlich der Erfolg eines Trainers ausschlaggebend um ihn als “den Besten” oder als “besser als XYZ” zu bezeichnen. Jedoch hat Erfolg auch eine zeitliche Komponente. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Chancen hat man, erfolgreich zu sein. Mourinho ist schon viel länger Trainer als Guardiola. Er hatte daher mehr Zeit, Erfolge zu verbuchen. Wenn man jedoch die letzten 4-5 Jahre anschaut, dann ist Guadriola klar der erfolgreichere. Darum ist er für mich auch ganz klar der bessere von beiden.

  8. Manu sagt:

    Ich bin pro Mourinho, weil er sein Charakter zeigt, wie ein Balotelli, Ibrahimovic usw. sie zeigen wer sie sind und spielen keine Rollen.

  9. Paolo Maldini sagt:

    Der Beste ist Marcello Lippi!
    ; )

  10. Ben sagt:

    Mourinho ist wohl nach klassischen Erfolgskriterien gemessen der bessere Trainer. Guardiola aber ist wesentlich sympathischer und sein Stil gefällt mir besser. Letztlich müssen aber auch diese Top Trainer zur Mannschaft passen und umgkehrt. Ob Mourinho mit Barcelona erfolgreich gewesen wäre ist die eine Frage. Ob es jetzt Guardiola mit Bayern schaffen wird eine andere. Jedenfalls freue ich mich dass beide wiederum mit Spitzenmannschaften unterwegs sind und die Chance, sie wieder in der Champions League zu sehen, intakt sind.

  11. Boe sagt:

    Das mag jetzt evtl. etwas naiv klingen, aber für mich ist der beste Trainer der, für den ich gerne meine Knochen hinhalten würde. Somit ganz bestimmt nicht Mourihno. Zugegeben man kann auch von “Bösen” etwas lernen aber auf Dauer arbeite ich doch lieber mit den “Guten”, das Leben (und eine Fussballer Karriere erst recht) ist kurz genug.

    • marius sagt:

      das komische ist, dass mourinho zumindest bei den spielern von porto, chelsea und inter sehr beliebt war. die inter spieler haben mourinho sogar angefleht zu bleiben. bei barca hingegen haben die spieler nicht wirklich guardiola nachgeweint. evt. weil sie überzeugt waren auch ohne ihn gewinnen zu können.

  12. Fussball-x-pert sagt:

    ich denke,d ass da nicht die besten trainer miteinander verglichen werden. Mou und Pep haben bekanntlich immer ein riesiges budget. seit das bei mou in protugal, england oder spanien gewesen. Pep war immer bei Barca und die habe bekanntlich trotz rund 500 mio schulden eines der grössten budget überhaupt. stellt sich die frage, kann da nicht auch ein trainer wie koller, latour, forte etc ebnefalls erfolg haben? selbst ich würd mit barcelona in 3 wettbewerben oben mit spielen…

    daher gilt das augenmerk den trainern, die mit wenig viel erreichen. z.b. ist da durchaus forte mit gc zu erwähnen. auch das beispiel st. gallen. auch in anderen liga’s sind soclhe beispiele zu sehen. nicht lange ist es her, dass montpellier dem millardärs-klub psg den titel abluchste 🙂

    oder der aufsteiger 1. FCK gleich Meister wurde. Diese Trainer sind die wahren künstler ihres Amtes!

    • Daniel sagt:

      Sorry, da muss ich Dir wiedersprechen. Real Madrid hat in den vergangengen 10 Jahren 11 verschiedene Trainer und leider nicht viel erreicht (erst seit Mourinho patzt Real nicht schon im 1/8-Final der CL). Und man kann auch nicht grosse Clubs wie Barca und Real Madrid mit GC oder St.Gallen vergleichen. Forte würde wahrscheinlich bei Barca mit dem Druck gar nicht klar kommen.

  13. Georgios sagt:

    Meiner Meinung nach war schwieriger mit Porto und Inter die CL zu “holen”, als mit Barca (einfach aufgrund der weniger hohen “Spielerqualität” bei Porto und Inter). Spricht also eher für Mou, der es verstand durch Taktik was auch immer aus 1 + 1 = 3 zu “machen”.
    Wenn aber die Spieler bei Barcelona zu einem schönen Teil wegen ihres Trainers so stark spielten, würde es wiederum für den Pep sprechen. Wer ist nun aber der bessere? Ich habe schlicht keine Ahnung. Das zur Vergangenheit

    Wer wird aber in Zukunft erfolgreicher? Rein gefühlsmässig; Es wird schwieriger sein mit Chelsea den CL-Titel zu gewinnen, als den Titel mit Bayern zu verteidigen (obwohl, ja, ich weiss, einen Titel gewinnen ist einfacher, als ihn zu verteidigen). Aber ich glaube, Mou ist auch zum 3. mal für eine Ueberraschung gut (so wie mit Porto und Inter).

    Und noch zur Wichtigkeit des Trainers: Wenn man betrachtet, wie viele Chef-Trainer allein in der vergangenen Saison in der Superleague ausgewechselt wurden, dann MUESSEN sie wichtig sein (Augenzwinker).

  14. Meiner Meinung nach ist Guardiola, zumindest im Moment noch, der meist überschätzte Trainer der Welt! Natürlich, die Anzahl Titel sind extrem beeindruckend, aber wie hat er diese erreicht? Guardiola ist bei Barcelona gross geworden, kannte das System und die Spieler. Die Mannschaft war gespickt mit Superstars wie Iniesta, Xavi, etc. auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, dazu natürlich noch “Überstar” Messi. Pep war nur noch das fehlende Puzzleteilchen, welche die Maschinerie ins Rollen brachte. Hat er es geschafft, mit exzentrischen Spielern wie Eto’o oder Ibrahimovic umzugehen? Konnte er taktisch reagieren, wenn die Tiki-Taka-Maschinerie mal nicht lief (Champions League Halbfinale gegen Inter) oder Messi verletzt war?
    Vielleicht belehrt er mich ja eines Besseren und holt mit den Bayern (sofern er genügend Zeit erhält) auch Titel um Titel. Dann verneige ich mich hochachtungsvoll und nehme die Majestätsbeleidung zurück.

  15. Thomy B. sagt:

    Beide haben ihre grossen Erfolge bei schwerreichen Vereinen erzielt, wobei sie jeweils einen guten Start bei weniger dotierten Klubs als Sprungbrett vorweisen (Porto bzw. Barcelona B-Mannschaft). Danach ist doch die Frage nicht unbedingt, ob sie Titel holten – dies wird bei den reichsten Vereinen vorausgesetzt – sondern wie sie diese holten. Und da ist für mich Pep klar zu favorisieren, da sein Barcelona einen unwiderstehlichen und unerreichten Fussball zelebriert hat. Mourinho hingegen hat immer auf unattraktiven Ergebnisfussball gesetzt, der zwar (übrigens lange nicht immer) erfolgreich war, aber auch sterbenslangweilig.
    Bei Guardiola wird sich nun bei den Bayern endgültig zeigen, was er drauf hat und ob er auch bei anderen Vereinen erfolgreich wirken kann – ich bin gespannt.

  16. Chris sagt:

    Für mich bis jetzt Mourinho, weil er den Erfolg bei verschiedenen Mannschaften und in verschiedenen Ligen bestätigt hat. Klar, er hatte immer die nötigen fianziellen Mittel, aber die hatte Pep auch und wird sie auch bei Bayern haben. Bei Real hat Mourinho seinem Ruf etwas geschadet, weil er vor allem in den LC-Partien oftmals einen etwas ratlosen Eindruck hinterliess, vor allem gegen den BVB. Irgendwie hat er auch nicht mehr die Souveranität ausgestrahlt wie noch bei Chelsea. Guardiolo ist ein System-Trainer oder war es zumindest bis jetzt. Da stand immer das System im Vordergrund, nicht die Spieler. Ich bin gespannt, wie der das in München hinkriegt, wo es Diven wie Robben und Ribbéry gibt und wo auch schnell Unruhe aufkommt, wenn es nicht so läuft.

  17. Fabian sagt:

    Krassimir Ballakov!

  18. LEHMANN RENATO sagt:

    Guardiola ist beste trainer der welt

  19. DAM sagt:

    Der beste Trainer der jüngeren Fussballvergangenheit ist ganz klar Alex Ferguson. Er hat es in seinen fast 27 Jahren bei ManU immer wieder geschafft neue Spieler in die Mannschaft zu integrieren und gleichzeitig das sehr hohe Niveau zu halten.

    Guardiola hat mit Barcelona zwar unglaublich viele Titel gewonnen, verliess den Verein aber bevor die wirklich grosse Herausforderung des Generationenumbruchs auf ihn zukam. (In 2-3 Jahren wird die goldene Generation um Xavi, Iniesta und Puyol wohl abtreten.)
    Mourinho hat bisher erst gar nicht versucht die Titelgewinne mit einem Verein zu bestätigen. Sowohl Porto, als auch Inter verliess er unmittelbar nach dem Champions League-Sieg.

  20. Luca Zuppinger sagt:

    Wieder mal viel BlaBla um nix. Dass man mit verschiedenen Stilen Erfolg haben kann ist doch allgemein bekannt. Trainer kann man nicht aneinander messen. Die Chemie von Trainer-Spieler, Trainer-Vorstand muss passen. Trainer müssen auch Glück haben. 82.Minute. Joker rein, dieser trifft via Pfosten und alles ist toll. Mou und Guardiola gehören sicher zu den besten ihres Fachs. Wer besser ist? Kann keiner sagen! Ist doch schlussendlich nur Sympatie und Antipatie. Wen mag ich lieber, den glatten Trainer mit Tiki-Taka oder den böser Trainer mit defensivem schnell-schnell Spiel. Dies hängt dann vor allem vom Betrachter ab.

  21. Maiko Laugun sagt:

    Giovanni Trapattoni! Er hat internationale Titel als Spieler und Trainer geholt, als Trainer auch in verschiedenen Ligen. Und wer es sogar schafft, ohne englische Sprachkenntnisse ein biederes Irland an eine EM-Endrunde zu führen, ist wirklich der beste Trainer! 🙂

  22. Imholz Markus sagt:

    In seinem Kommentar stützt der Autor Fabian Ruch seine Vorliebe für JM (ich mag den Mann nicht, deshalb soll sein Name auch nicht ausgeschrieben werden) auf ein weiteres Kriterium, nämlich die geografische Diversifikation. Zählt man aber nur die Titel, und darum geht es in seinem Text in erster Linie, so werden weit wichtigere und damit auch bessere Trainer im Kurzbeitrag nicht mal erwähnt. Der Hip um JM hat was religiösverbrämtes und ist deshalb nicht besonders ernst zu nehmen. Der selbsternannte Messias ist aber für die Medien natürlich immer gut, da er für Schlagzeilen sorgt, auch wenn er gar nichts gewinnt, so wie aktuell bei Real Madrid.

  23. Juwel sagt:

    Das ich nicht lache! “der Trainer ist die ärmste Sau” – und das bei einer Jahresgage von 10 Mio € und mehr. Ein gutes Schmerzensgeld. Wenn er gefeuert wird, muss der Verein bluten und für die Restlaufzeit das Gehalt weiter zahlen.
    Mo und Pep sind sicher gute Trainer, sonst wären sie nicht bei sehr guten Vereinen.
    Für Pep spricht sicher seine eigene Praxis-Erfahrung. Was er sagt, nimmt man ihm ab. Er kann sich besser in die Spieler hineinversetzen.
    Ob ein Trainer Erfolg hat, hängt vom Spielermaterial und auch vom Glück ab.
    Ich bewundere Pep, dass er so schnell gute Fortschritte in der deutschen Sprache macht. Es wird darauf ankommen, dass er seine Alphatiere zu einer guten Einheit führt und da kommt es entscheidend auf gute Kommunikation an. Geht das, in einem holprigen Deutsch?
    Ich bin gespannt, was die neue Saison bringt.

  24. Jeeo sagt:

    Guardiola hatte damals schon eine fertige Top-Mannschaft. Er hatte drei der vier besten Fußballer in seinem Team.
    Mit dieser Truppe hätte jeder so viele Titel gewinnen können. Nur kann mir hier mal jemand sagen wann Porto das letzte mal in der CL eine gute Rolle gespielt hat? oder wann Inter danach wieder so eine Rolle gespielt hat? wann hat Chelsea das letzte mal die englische Liga dominiert. Und wann hat Real Madrid vor Mourinho zuletzt regelmäßig unter den besten 4 Europas gestanden. Das sind alles Fakten die ganz klar für Jose Mourinho sprechen. Des weiteren darf man gespannt sein auf die neue Mannschaft des FC Chelsea. Er hat dort wieder einige junge Spieler aus denen er sicherlich eine gute Truppe formen wird. Guardiola hingegen hat nun wiedereinmal die momentan dominierende Mannschaft im Weltfußball übernommen. Er kann in den nächsten Jahren kann er erneut gewinnen was er will und wird den Ruf behalten nur fertige und dominierende Mannschaften übernehmen zu können. Er hätte natürlich auch nach England gekonnt zu Vereinen die weitaus weniger Dominant sind als der FC Bayern, jedoch scheint er dieses nicht zu wollen..