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Welcher Club ist der attraktivste der Welt?

Fabian Ruch am Mittwoch den 19. Juni 2013

Heute werfen wir einen Blick auf die Attraktivität der Vereine für Fussballer. In unserer Top 10 der Clubs taucht kein Italiener auf, die Blütephase der Serie A ist längst vorbei. Einst galt die italienische Liga als schönste und beste der Welt – heute sind die meisten Stadien veraltet, die Löhne sind tiefer als in anderen Topligen, und so schrammt einzig Meister Juventus mit neuer Arena knapp an einer Nomination vorbei. Milan und Inter dagegen müssen sich zuerst wieder herausputzen und zu alter Stärke zurückfinden. Beide gehören nicht mehr zum Eldorado für Spitzenkräfte.

Die Bundesliga ist derzeit die wohl attraktivste Liga der Welt. Dennoch schaffen es Schalke, Leverkusen und Wolfsburg nicht in die Steilpass-Liste. In den Top-10-Vereinen ist eine Arbeitsstelle für De-luxe-Fussballer noch reizvoller. Gegen den ukrainischen Giganten Schachtar Donezk sowie den russischen Retortenclub Anschi Machatschkala, wo Spitzensaläre verdient werden können, sprechen die geographisch wenig bezaubernde Lage der Clubs sowie das Leistungsniveau in der Liga. Gerade südamerikanische Stars können dort wenig Eigenwerbung betreiben und werden selten ins Nationalteam berufen. Deshalb taucht auch keiner der Istanbuler Vereine Galatasaray, Fenerbahçe und Beşiktaş auf. Die türkische Liga ist insgesamt zu schwach.

Als attraktivsten Verein ausserhalb Europas wählen wir Flamengo, stellvertretend für die aufstrebende brasilianische Liga, wo mittlerweile wunderbare Löhne bezahlt werden. Und beim Traditionsverein Flamengo in der Traumstadt Rio de Janeiro lässt es sich ganz angenehm spielen.

Jetzt aber zu den Top 10 der attraktivsten Clubs der Welt für Fussballer:

10. Manchester City

Chelsea-Spieler Tevez feiert einen Treffer gegen Wigan, 17. April 2013

Manchester-City-Spieler Tevez feiert einen Treffer gegen Wigan, 17. April 2013. (Keystone/David Richards)

Im Scheichclub ist die Bezahlung ausgezeichnet. Das Kader ist glänzend besetzt und besitzt insbesondere in der Champions League noch Steigerungspotenzial. Weil Manchester City jahrzehntelang erfolglos agierte, ist der Hunger nach Titeln und Trophäen überall spürbar. Das kann inspirierend sein.

9. Monaco

Falcoa schmeisst sich in Pose

Falcoa (neu bei AS Monaco) wirft sich nach einem Treffer für Atletico Madrid in Pose, 31. Mai 2013. (Keystone/Srdjan Suki)

Vor zwei Jahren wäre der Champions-League-Finalist von 2004 nicht einmal unter den Top 200 der Weltclubs gestanden. Mit russischer Finanzhilfe aber ist der Fürstenclub auf dem radikalen Weg zurück zu alter Stärke. Vor kurzem stieg Monaco in die Ligue 1 Frankreichs auf. Und jetzt wird aufgerüstet, koste es, was es wolle. Man darf mit mehreren Hundert Millionen Franken Investitionen allein in diesem Sommer rechnen. Der kolumbianische Superstürmer Radamel Falcao von Atletico Madrid etwa ist für rund 75 Millionen Franken bereits verpflichtet worden. Der milliardenschwere Oligarch Dimitri Rybolowlew träumt auch von Cristiano Ronaldo und anderen Weltstars. Sie verdienen in Monaco steuerfrei. Das Financial-Fairplay, welches von der UEFA demnächst eingeführt werden soll, wird dabei heftig mit den Füssen getreten. Demnach dürfen Vereine ja bald nur noch so viel ausgeben, wie sie selber einnehmen…

8. Borussia Dortmund

Jürgen Klopp, 4. Mai 2013.

Dortmund-Trainer Jürgen Klopp in Aktion, 4. Mai 2013. (Keystone/Marius Becker)

Tolle Fans, mit dem Signal-Iduna-Park eine prächtige Arena, bei jedem Heimspiel rund 80’000 Zuschauer, grenzenlose Begeisterung im Anhang – das alles spricht für Dortmund. Und verhungern muss ein Starkicker bei der Borussia auch nicht, selbst wenn in den anderen Top-10-Clubs dieser Liste im Schnitt deutlich mehr bezahlt wird. Für den Champions-League-Finalisten spricht zudem der leidenschaftliche Trainer Jürgen Klopp. Er macht Spieler besser. Das kann ein Anreiz sein.

7. Paris Saint-Germain

Milos Ninkovic and Cedric Moncongu (L) of Evian vies for the ball with Zlatan Ibrahimovic (R) of Paris Saint Germain during the French League 1 soccer match between Evian Thonon Gaillard and PSG at Parc des Sports in Annecy, France, 28 April 2013.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Evian-Spieler Milos Ninkovic (r.) und Cedric Moncongu (l.) versuchen PSG-Spieler Zlatan Ibrahimovic (M.) zu stoppen, 28. April 2013. (Keystone/ Eddy Lemaistre)

Paris ist eine tolle Stadt mit fantastischer Lebensqualität. Zudem wird der Club seit wenigen Jahren von vermögenden Scheichs alimentiert. Das lockt Hochpreisfussballer wie Zlatan Ibrahimovic oder Thiago Silva an. Und: PSG will weiter protzen. Gegen den Verein spricht die eher zweitklassige Liga und der Spitzensteuersatz für Millionenverdiener von 75 Prozent (!), der in Frankreich eingeführt worden ist. Wobei: Wenn ein Nettolohn ausgehandelt wird, muss das die Spieler nicht kümmern…

6. Chelsea

during the Europa League final soccer match between Benfica and Chelsea at ArenA stadium in Amsterdam, Netherlands, Wednesday May 15, 2013. (AP Photo/Peter Dejong)

Chelsea-Spieler Fernando Torres lässt Benficas Torhüter Artur Moraes alt aussehen und erzielt ein Tor, 15. Mai 2013. (AP Photo/Peter Dejong)

Auch London ist eine pulsierende, tolle Weltstadt. Und bei Chelsea übernimmt mit José Mourinho der vielleicht beste Trainer der Welt im Sommer wieder das Zepter. Das hört sich nach einem spannenden Projekt an. Zumal der verschwenderische Besitzer Roman Abramowitsch eher nicht als kleinlich bekannt ist, wenn es um sein Fussball-Spielzeug geht.

5. Arsenal

Queens Park Rangers' Jermaine Jenas, centre attempts to clear the ball from Arsenal's Lukas Podolski, right, and teammate Aaron Ramsey, during their English Premier league soccer match at Rangers' Loftus road stadium in London, Saturday, May  4, 2013. (AP Photo/Alastair Grant)

Arsenal-Spieler Lukas Podolski (r.) kämpft mit Jermaine Jenas (QPR) um den Ball, 4. Mai 2013. (AP Photo/Alastair Grant)

Arsenal rennt zwar seit Jahren einem grossen Pokal hinterher, aber das kann auch eine grosse Herausforderung sein. Und Coach Arsène Wenger lässt in London Offensivfussball spielen, er ist ein guter Ausbildner und soll jetzt endlich bereit sein, ein bisschen mehr in Fussballer zu investieren, die Tore und Erfolg garantieren. Denn Geld besitzt Arsenal ja genügend, hinter Bayern ist der Club vermutlich der zweitrentabelste im Weltfussball. Doch ein Verein muss nicht Gewinne abwerfen, sondern Titel gewinnen.

4. Barcelona

FC Barcelona's Andres Iniesta, left, scores past Chelsea's goalkeeper Petr Cech from Czech Republic during a semifinal second leg Champions League soccer match at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, Tuesday, April 24, 2012. (AP Photo/Manu Fernandez)

FCB-Spieler Andres Iniesta erzielt gegen Petr Czech (Chelsea) ein Tor, 24. April 2012. (AP Photo/Manu Fernandez)

Der beste Club der letzten Jahre nur auf Rang 4? Ja. Erstens wirkten die Leistungsträger zuletzt ziemlich satt. Zweitens steht jeder Superstar automatisch im Schatten des alles dominierenden und überragenden Lionel Messi. Und drittens ist es allgemein sehr schwierig, sich in der Teamhierarchie einen Platz an der Sonne zu erkämpfen, solange die Clubikonen Carles Puyol, Xavi und Andres Iniesta dabei sind. Aber natürlich ist Barcelona auch in Zeiten des personellen Umbruchs eine Erste-Klasse-Adresse. Der famose Hochgeschwindigkeitsdribbler Neymar wird den Betrieb aufmischen.

3. Manchester United

Rio Ferdinand celebrates his goal to make the game 2-1 to Manchester United during the English Premier League soccer match between Manchester United and Swansea City at Old Trafford, Manchester, Britain, 12 May 2013.  EPA/PETER POWELL

Rio Ferdinand hat im Old Trafford für Manchester United einen Treffer erzielt (gegen Swansea), 12. Mai 2013. (Keystone/Peter Powell)

Sir Alex Ferguson wird ab Sommer tatsächlich nicht mehr Trainer von Manchester United sein. Eine ganze Generation Fussballfans kennt diesen Weltverein gar nicht ohne den Schotten an der Seitenlinie. Jetzt werden die Karten in jeder Beziehung neu gemischt. Und weil ManU weltweit einer der beliebtesten Vereine ist, bleibt er mit seiner Geschichte, seinen Erfolgen, seinen finanziellen Möglichkeiten sowie dem traumhaften Old Trafford als Spielstätte ein sensationeller Arbeitgeber.

2. Real Madrid

Real Madrid's Mesut Ozil from Germany, left, in action with Osasuna's Ruben, right, during a Spanish La Liga soccer match at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, Saturday, June 1, 2013. (AP Photo/Andres Kudacki)

Real-Madrid-Spieler Mesut Özil (l.) im Zweikampf mit Ruben (Osasuna),1. Juni 2013. (AP Photo/Andres Kudacki)

Einmal bei Real Madrid spielen – so träumt seit Jahrzehnten fast jeder Bub weltweit. Die Anziehungskraft der Königlichen ist gigantisch. Zuletzt wurde Madrid jedoch von Barcelona dominiert. Das macht den Club nicht weniger interessant. Denn: Dabei zu sein, wenn Real den ersten Champions-League-Titel seit 2002 und den 10. Erfolg im wichtigsten Vereinswettbewerb feiert – davon träumt wohl fast jeder Fussballer weltweit. Vielleicht mit Ausnahme von Lionel Messi.

1. Bayern München

Bayern Munich FC team pose with their trophy and celebrate after the UEFA Champions League final between Borussia Dortmund and Bayern Munich at Wembley Stadium in London, Britain, 25 May 2013. EPA/KERIM OKTEN

Bayern München feiert den Champions-League-Titel, 25. Mai 2013. (Keystone/ Kerim Okten)

Die Titelhamsterer aus München holen sich auch diesen Steilpass-Pokal. Klar, der Druck ist auch bei den Bayern riesig, hier ist Rang 2 bereits eine böse Niederlage. Aber kein Fussballverein wirtschaftet besser, cleverer und vor allem gesünder. Der Triple-Gewinner aus München verfügt über eine fantastische Arena, zahlt prächtige Löhne, garantiert Titel, hat ausgezeichnete Strukturen, spielt in einer schönen Stadt und in einer boomenden Liga. Fussballer-Herz, was willst du mehr? Vielleicht noch den smarten FC-Barcelona-Baumeister Pep Guardiola als Trainer? Check!

Und wie sehen Sie das? Zu welchem Verein würden Sie als Weltstar am liebsten wechseln? Welcher Club ist warum besonders attraktiv? Und: Kann der Lohn wichtiger sein als Verein, Liga oder Lebensqualität?

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67 Kommentare zu “Welcher Club ist der attraktivste der Welt?”

  1. Mike Müller sagt:

    “Titelhamsterer aus München”? Erstens hat Bayern in den vergangenen beiden Jahren nicht gerade viele Titel geholt (international sowieso nicht), und zweitens bleiben die Deutschen den Beweis noch schuldig, dass sie mittelfristig mit Barcelona oder Madrid mithalten können, was die Titel angeht. Mal abgesehen davon, dass man bei anderen Clubs eher eine Stammplatzgarantie hat als in München – Stichwort Dortmund. Einverstanden, bei den Finanzen haben die Münchner die Nase vorn, aber ich habe gehört, dass auch bei anderen Vereinen prächtige Löhne gezahlt werden. Sonst hätte sich Neymar wohl kaum für Barcelona entschieden (die Stadt fand er übrigens schöner als das “schöne” München).

    • Reto B. sagt:

      Wenn jemand das Triple so eindrücklich holt, dann würde ich mir die Kommentare zu den beiden letzten schlechteren Jahren sparen. Die haben definitiv schon ein paar Titel geholt, Kurve zeigt steil nach oben. Stammplatzgarantie hin oder her, wer in München landet wird auch spielen, die haben schlicht so viele Ernstkämpfe, dass auch die zweite Garde (Shaqiri und Co.) genügend Einsatzminuten in wichtigen Spielen erhält. Und finanzielle Sicherheit ist auch was, das für sich spricht.

      • Martin Gebauer sagt:

        @Mike Müller: Ob die Bayern mit Madrid und Barcelona mithalten können? Wohl eher umgekehrt! Beide spanischen Vereine sind faktisch Pleite. Allerdings wird im spanischen Sport beschissen was das Zeug hält (Fuentes Affäre, undurchsichtige Finanzierungen). Der FC Bayern München ist auf allen Ebenen besser. Gesunde Finanzen, ertklassige Nachwuchsarbeit, intelligent zusammengestelltes Kader. Zudem wird ein moderner, athletischer und aggressiver Offensivfussball gespielt. Einzig die Verpflichtung von Pep Guardiola bereitet (zumindest mir) etwas Kopfzerbrechen. Ich hoffe aber, dass er dem bisherigen Konzept treu bleibt und nicht den langweiligen Ballgeschiebemist von Barcelona spielen lässt. Dürfte ich wählen, ich würde sofort zu den Bayern wechseln, auch wenn ich bei Barcelona oder Real mehr verdienen könnte. Leider stellt sich mir diese Wahl in diesem Leben nicht mehr…

        • Andi Maier sagt:

          neymar geht nach barcelona, weil bayern ihn nicht wollte !!! bayern verpflichtet keine brasilianischen spieler mehr direkt aus brasilien, aufgrund schlechter erfahrung ! und die lebensqualität in münchen ist mindestens so gut wie in barcelona

    • Mäse sagt:

      Ich versuch mich jetzt doch gleich zu erinnern, wann Real zuletzt was gewonnen hat. Was Wichtiges mein ich.

    • bastian sagt:

      super analyse! ‘..in den vergangenen beiden Jahren..’ da hast du wohl doch noch 2 aufeinanderfolgende jahre gefunden wo bayern nicht meister wurde. zu zweitens; wenn eine mannschaft innert 4 jahren 3 mal im cl-finale steht dann muss sie international niemandem mehr was beweisen. zur stammplatzgarantie will ich eigentlich nichts sagen weil du offensichtlich das rotationsprinzip in dieser saison nicht verstanden hast. und übrigens, neymar hat sich nicht gegen bayern entschieden sonder bayern gegen neymar und zwar aus historischen gründen (breno).

  2. erich schweizer sagt:

    ist ja wohl ein witz diese rangliste, es gab eine umfrage unter tausenden von fussballprofis weltweit. sie habe die besten spieler gewählt. die ersten zwölf ränge belegen nur spieler von barca und real. diese zwei klubs sind weit vor bayern oder man utd. nur weil jetzt bayern gegen barca gewonnen hat im halbfinale kann man sie niemals mit diesen vergleichen. dieses 4:0 hat gezeigt dass im fussball einfach alles möglich ist wenn ein team einen schlechten tag erwischt und der spielverlauf stimmt (drei tore waren irregulär). der fc basel hätte auch fast die euopaleague gewonnen und früher schon gezeigt dass an einem guten tag auch teams wie liverpool oder man utd rausgeworfen werden können. aber deswegen sagt noch niemand dass basel auf gleicher stufe wie diese teams ist.

    • marisa schneider sagt:

      Ungaublich, Barca funktioniert ohne Messi einfach nicht. Und wenn ein Mann alles richten soll, dann ist das kein Mannschaftssport….. So toll wie Barca spielen kann, Bayern ist wie Barca und Real (wenn nicht länger) immer top in Europa. Jedes Jahr wird Messi und Ronaldo (und Iniesta????) an die FIFA-Gala eingeladen, das kanns doch nicht sein. Es wird längstens Zeit, dass mal ein Müller oder Schweinsteiger, ein Lahm oder Ibrahimovic nominimert werden!!

      • erich schweizer sagt:

        liebe marisa, die deutsche liga war bis jetzt einfach nicht gefragt, in asien oder südamerika interessieren sich die leute nur für die spaniesche und englische liga. die spiele der bundesliga kann man in brasilien oder kolumbien oder auch in marokko gar nicht sehen. rein von den einzelspielern her ist barca wahrscheinlich den bayern auf 9 von 11 positionen überlegen und real auch viel besser besetzt. aber wiegesagt an einem optimalen tag kann sogar basel man utd rauswerfen wie selbstverständlich auch die bayern.

    • Pete Murray sagt:

      Ich glaube ihr Kommentar ist ein Witz! Mit Barca bin ich einverstanden, die haben die letzten Jahre den Klubfussball nach belieben dominiert. Aber bei iReal Madrid, da klafft seit längerem eine riiiiiesige Lücke zwischen Anspruch und Realität. 1 Meisterschaft in den letzten 5 Jahren. Seit Saison 01/02 kein Championsleague Titel mehr (3 Mal Habfinale, 1 Mal Viertelfinale, 6 Mal in SERIE Achtelfinale). Nur weil sie mal “die Galaktischen” oder “das weisse Ballett” genannt wurden, heisst das noch lange nicht, dass das auch (immer noch) zutrifft. Bayern hingegen war die letzten 4 Jahre 3 Mal im Finale, also erzählen sie mir nicht sie würden den Internationalen Klubfussball nicht seit naher Vergangenheit dominieren!!! Schauen wir den Kader an, Bayern ist auf ziemlich jeder Position doppelt besetzt. Ausfälle von Kroos oder Badstuber werden locker weggesteckt. Dagegen haben wir Real mit Spielern wie Khedira, Özil oder Modric, die international halt nicht zu den Topshots gehören. Manchmal ist es eben hart, der Realität ins Auge zu schauen 😉 Aber die Champions League Tabelle lügt nicht…

      • Theo Rieh sagt:

        Lieber Herr Murray.

        Wie sie schon sagen, um die Dominanz der letzten Jahre durch Barca zu leugnen, müsste man schon in einer Scheinwelt leben. Auch betreffend Real Madrid gebe ich Ihnen recht, nie zu unterschätzen – jedoch nicht “galaktisch”. Jedoch möchte ich Ihre Aussage zu den Bayern aufgreifen. 2010 – vor der Finalniederlage gegen Inter Mailand – ist man alles andere als souverän in den Final eingezogen. Im 1/8- sowie 1/4-Finale reichte es lediglich zu einem 4:4 (addiert!) gegen die AS Florenz und Manchester United). Das Finale wurde durch Diego Milito alleine entschieden. Anno 2010 “Dominanz im europäischen Klubfussbal” den Bayern zu attestieren finde ich ein wenig gewagt. Und zur Aussage “die CL-Tabelle lügt nicht”: Als 2012 das “Finale dahoam” verloren ging – bin ich mir sicher – haben Sie gemekkert, dass Chelsea einen unattraktiven Fussball spiele und der CL-Sieg unverdient sei. Ich als Vollblut-Chelseafan gestehe ein, dass Bayern um einiges besser gespielt hat, jedoch haben sie ihre unzähligen Chancen nicht verwertet! Deshalb würde ich Vorsichtiger umgehen mit Ihrer Aussage “CL-Tabelle lügt nicht”

        Trotzdem wünsche ich einen schönen sonnnigen Feierabend!

        • Mäse sagt:

          Herr Rieh – es interessiert niemanden wie man Spiele gewinnt. Man gewinnt sie. Alles andere ist hätte, wäre , wenn und ist genau das, was den Fussball zum Kindergarten macht. So gesehen relativiert sich ihre Aussage betreffend Chelsea und die Aussage von Murray betreffend Bayern. Man gewinnt oder eben nicht.

      • Armin Rüdisühli sagt:

        Barça und Real als in den Topten der “attraktivsten Clubs”??? Sorry, sogar ein Analphabet kann besser mit Geld umgehen, als die(se) spanischen Clubs. Was soll daran attraktiv sein, auf Pump zu leben, die Schulden nicht zu bezahlen und quasi fremdfinanzierte ab und zu einen Titel zu gewinnen? Die spanischen Clubs sind höchstens erbärmlich schlechte Vorbilder, wie man es genau NICHT machen soll. und zwar nicht nur abschreckende Beispiele für Fussballclubs, sondern auch für die Jugend. Selbst FC Redstar könnte die Champions-League gewinnen, wenn es sich derart verschulden würde. Würden die hiesigen Vorschriften auf spanische Clubs angewendet, Spanien hätte binnen Monatsfrist keinen einzigen Club mehr. Weil alles unbezahlt ist, sind diese Clubs auch nicht erfolgreich oder gar attraktiv.

    • Oli Schramm sagt:

      Frust Herr Schweizer? Wohl mehr als Sachverstand.

      • Christian Weiss sagt:

        Der fulminante Einzug von Bayern München gegen Barcelona soll also Glück gewesen sein? Ja, klar, ähä. Die Rangliste ist nur insofern ein Witz, weil darauf Klubs auftauchen, die pures Gift für die Zukunft des Fussballs sind, weil sie mit ihrem Schulden und Oligarchen und Scheichen basierten Transfer- und Salär-Grössenwahn keinerlei vernünftigen Wettbewerb mehr ermöglichen. Von den zehn genannten Klubs hätten nur Dortmund, Bayern und Arsenal in die Liste gehört. Alles andere sind finanzielle Kartenhäuser, die eines Tages zusammenfallen werden (mit der Option, dass der Steuerzahler unter die Arme greifen darf, wie bei Real Madrid auch schon passiert).

  3. Miguel Delgado sagt:

    Fuer mich wuerde nur die Liga, das Renommee und der Gehalt wichtig sein. Lebensqualitaet? Kein Problem da wir sowieso immer unterwegs sind und auch sofort wieder weg sind falls wir im verregneten England spielen wuerden.

    Also mit dieser Sicht ist ganz klar Spanien top (Real Madrid als groesster und erfolgreichster Klub der Welt etwas vor Barcelona). England ist ja nicht die extrem viel schlechtere Liga aber das Wetter….. und dann das Essen, puh…..

    Bayern und Dortmund waren im Final letztes Jahr aber das ist eine Ausnahme und dann das Essen, Gott….. und Spass, wo bleibt Spass und Intuition in Deutschland? Und ueberhaupt gibt es da ja nur die Bayern alles andere ist grobes Mittelmass… Wobei falls ich ein genialer spielvernarrter un technisch hochbegabter Fussballstar waere wie etwa Ribery waeren die Bayern ja ok, dann koennte ich ein legendaerer lokaler Star werden, die armen Deutschen sind ja total vernarrt in sowieso um ihren Hauruckfussball aufzureichern…

    Kurz, es geht nichts ueber Real und Barcelona aber wenn ich jetzt ein alternder Fussballstar waere wuerde ich ganz klar nach Frankreich gehen, Monaco und PSG zahlen ja in der Zwischenzeit auch ganz gut. Kultur in allen Sparten (inklusive Essen natuerlich). Italien waere auch nicht schlecht wobei die pastas und pizzas ja vielleicht nichts mehr sind fuer alter werdende Herren sind…

    • George sagt:

      Spanien hat ja wohl eine der schlechtesten Topligen überhaupt, nimm Real und Barca weg und du erreichst kein höheres Niveau als in Portugal oder Holland. Die englische Liga ist wohl um einiges stärker besetzt als die spanische. Einfach nur lächerlich so ein Post.

      • Tomas sagt:

        UEFA-Cup / Europa League Gewinner aus Spanien in den letzten 10 Jahren: Valencia, Sevilla (2x), Atletico Madrid (2x). 50% finde ich keine schlechte Quote für “eine der schlechtesten Topligen überhaupt”… Bin aber einverstanden, dass das Gefälle nach Barcelona und Real Madrid gross ist. Das wird hoffentlich mit der Neuverteilung der TV-Gelder wieder besser.

      • marisa schneider sagt:

        Danke, George! Bist du Fussballer Miguel oder was? Du sagst, Lebensqualität sei dir nicht wichtig, das du sowieso “immer unterwegs” seist. Aber das Essen spielt dir eine grosse Rolle?? Komisch…. Spanien würde ohne Real und Barca nicht funktionieren, der Staat verzeichnet ein riesiges Schuldenloch, einmal mehr wegen des Fussballs. Neymar einkaufen ohne Geld? Ich würde mal sagen, 0 Konzept.

        Ein Hoch an England und Deutschland!

      • Peter Müller sagt:

        1. Man kann nicht einfach Ligen vergleichen indem man die besten zwei Teams wegnimmt. Die Frage ist welche Liga ist schwieriger zu gewinnen. Die Spanische Liga ist vielleicht weniger interessant aber nicht einfacher zu gewinnen: man muss erst mal an den Topteams vorbeikommen. Und ManU hat die letzte Liga mit ziemlich grossem Abstand gewonnen, ausgeglichen ist die englische Liga auch nicht.

        2. International zumindest sind die spanischen “B Teams” sicher nicht viel schlechter. Mit Malaga hätte eigentlich ein dritter Verein im CL Halbfinale stehen müssen. Mit Valencia, Athletico und Sevilla haben drei spanische Vereine den UEFA Cup 5 mal geholt in den letzten 10 Jahren. Das ist kein Vergleich mit Holland und Portugal.

      • Siero sagt:

        Hallo? Wann war denn zuletzt eine holländische Mannschaft in der CL engagiert? Und die portugiesische Liga mit der spanischen zu vergleichen, ist auch etwas kühn. Schon vergessen, dass auch Valencia, Athletico Madrid oder Malaga in den internationalen Spielen überzeugten?
        So schlecht sind die spanischen Teams also nicht – wohl aber diese (völlig überflüssige) Rangliste.

      • Michi sagt:

        Guck dir mal die Erfolge der letzten Jahre in Europa ( Champions und Europaliga ) von spanischen Mannschaften mal an, dann wirste deinen Satz den du geschriben hast, nochmals überlegen.

    • Martin Gebauer sagt:

      Sorry Miguel, aber du schaffst es einfach nicht deine Fanbrille abzusetzen. Deine Liebe zu Spanien in ehren, aber die spanische Liga ist einfach nur europäischer Durchschnitt. Etliche spanische Vereine müssten wohl in der Bundesliga gegen den Abstieg spielen. Auch wenn die Spanier (verdient) wieder U21 Europameister wurden, haben uns Dortmund und noch mehr die Bayern gezeigt wie moderner Fussball aussieht. Übrigens, die besten Köche der Welt findest du wo…? In Deutschland!

      • marcel meier sagt:

        Lasst doch dem Miguel seine Brille. Du scheinst ja auch ein grosser Deutschlandfan zu sein, wie es hierzulande sehr in Mode gekommen ist.
        Ob nicht auch etliche Bundesligaclubs in Spanien gegen den Abstieg spielen würden wissen wir alle nicht.
        Köche hin oder her, das deutsches Essen ist etwa so wie der Fussball: zielführend, sättigend, grobschlächtig und oft nicht besonders schön anzuschauen.

        • Miguel Delgado sagt:

          Danke Marcel!

          1. Fuer deine tolle Analyse des deutschen Fussballs und Essens: zielfuehrend, saettigend, grobschlaechtig und fast immer nicht besonders schoen anzuschauen. Hut ab, einiges treffender als mein Hauruckfussball.

          2. Dass du meine Fanbrille anlaesst. Dabei habe ich nicht mal eine besondere Fanbrille hier, wobei ich schon gerne den Mund offenhalten muss wenn ich sehe wie Spanien die Italiener wie 2.Klassfussballer aussehen lassen im Final der letzten EM und dann noch technisch auf absoluter Hoehe stehen. Sowas ist ganz einfach toll!

          Mal abgesehen davon und ganz offen: Ich bin seit immer (und vor allem seit ich Platini das erste Mal spielen sah) Fan von Frankreich. Obwohl ich in den letzten Jahren viel litt werde ich wohl immer so bleiben. Vielleicht wird es ja wieder einmal so weit kommen und ich bin voellig aus dem Haueschen wie WM 2008 als Zizou gegen Brasilien zeigte was Fussballkunst ist.
          Daneben gebe ich gerne zu dass ich gerne gegen die Deutschen schreibe. Schliesslich muss man ein Gegengewicht haben gegen die deutsche Uebermacht an Fans im Tagi. Wobei es halt schon so ist dass man in Deutschland nie einen Platini oder Zizou haben wird, dazu sind die viel zu nuechtern und grobschlaechtig. Das ist halt einfach so und da ich Fussballkunst liebe werde ich nie Fan der Deutschen werden koennen.

          Aber mal ganz nuechtern hier Martin Gebauer. Bayern und Dortmund waren toll dieses Jahr, vor allem Bayern aber dann hier zu sagen dass die deutsche Liga besser ist als die spanische und deutsche Klubs in den letzten Jahren wegweisend waren im Weltfussball ist eine viel groessere Fanbrille als die meinige! Bevor du jemand anders anpinkelst, schaue mal in den Spiegel!

          • Andi Maier sagt:

            blablablabla miguel !!! den schönsten fussball spielen momentan die deutschen und die besten köche kommen eben auch aus deutschland !!

      • marisa schneider sagt:

        Bravo Martin, danke!

  4. Caratt sagt:

    Ich nehme an, hier geht es um eine rein monetäre Liste – ansonsten frage ich micht wirklich, was Monaco – und dann noch vor Dortumund – hier verloren hat. Ausserdem scheint mir Arsenal jetzt auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei zu sein, da könnte man durchaus auch Liverpool nennen. Diese Liste scheint mir grundsätzlich reichlich unbedarft zusammengeschustert zu sein.

  5. Marcel Claudio sagt:

    Fußball-Club St. Pauli 1910 e. V. – the one and only real club!

  6. mike sagt:

    liverpool

  7. #10 sagt:

    Eine einigermassen nachvollziehbare Chart. Auch wenn die Optik geschmälert ist durch die Schweizer und die deutsche Mediendarstellung. Man schätzt halt, was am TV kommt 😉

    Es fehlt in der Liste Italien, Juventus Turin und (wieder) SSC Napoli sind bezüglich Atmosphäre, Fans und Mittel in der obersten Etage anzusiedeln. Und noch etwas: der französische Spitzensteuersatz von 75% bleibt auch nach der x-ten Wiederholung eine Mär: das höchste Gericht Frankreichs hat die Vorlage der Regierung im Dezember 2012 für verfassungswidrig erklärt. Er beträgt heute 54%. (Zum Vergleich EU-27 durchschnittlich 48%, Schweiz 40%.)

  8. nobes sagt:

    Mir ist durchaus klar, dass die Liste die Subjektivität des Schreibers beinhaltet, ebenso meine nachfolgenden Zeilen.
    Aber aufgrund der “schwächelnden” Serie A (immer noch klar stärker als die Ligue 1, siehe internationale Resultate) gleich zwei französiche Teams in die Top 10 zu nehmen, grenzt an Wahnsinn. Monaco: spielt vor halbleeren Rängen in einem Leichtathletikstadion. Einzig die steuerfreien Millionen können hier ins Feld gezogen werden, das reicht einfach nicht. Juventus – trotz fehlenden Möglichkeiten für die absoluten Toptransfers und -löhne, gehört der Platz 7 im Minimum.

    Weiterer Denkanstoss: die portugisische Liga haben Sie ganz vergessen, Mitgliederstärkster Verein der Welt Benfica Lissabon mit ansehnlichen internationalen Resultaten!

  9. Mensen Sann sagt:

    Fragt doch nicht…ist doch klar der FCZ !

  10. Paulo sagt:

    Attraktivster Klub? Ganz klar die FIFA. Schwimmt im Geld, zahlt keine Steuern und schafft es in jedem Land wo die WM stattfindet die Leute wütend auf die Strasse zu bringen. Dagegen kommt Bayern nicht ran, da können Hoennes und Ribery noch soviele Prozesse am Hals haben.

  11. Remo Meyer sagt:

    Gähn, Bayern München, habt ihr einen Supercomputer gefüttert um zu einer solchen Wahl zu kommen?

  12. Max sagt:

    Das Mannschaften wie Monaco, PSG oder auch Man City auf dieser Liste sind ist schon traurig. Geld ist eben King. Top-Fussballer hätten noch vor ein paar Jahren ein Wechsel zu diesen Clubs nie und nimmer in Betracht gezogen. Meine persönliche Top-Ten:
    1 Barcelona
    2. Manchester Utd
    3. Bayern München
    4. Real Madrid
    5. Liverpool
    6. Juventus
    7. Milan
    8. Arsenal
    9. Chelsea
    10. BVB

    • Dave sagt:

      Diese Liste finde ich sehr treffend. Gut, man kann sich immer streiten welche der Topteams Real, ManUnited, Barca, Real jeweils der Attraktivste Club für die Spieler ist, würde aber auch sagen, dass sich die Genannten klar den Ruf der Top 4 erarbeitet habe. Die nachfolgenden gehören für mich, was Geschichte, Finanzen, Fans, Umfeld etc. angeht auch klar in die Top Ten. Klar haben Juve und Milan momentan nicht das Level der anderen genannten, man darf aber nicht vergessen, dass der Fussball einem steten Wandel unterzogen ist und diese Teams (Chelsea und der BVB vielleicht ein wenig mit Abstrichen), haben seit den 1950er Jahren immer wieder Abwechslungsweise die Krone hin unde hergegegeben. In den Top 20 dürften dann noch weitere Teams aus der Premeir League, der Buli, der Primera Division und der Serie A folgen. Ergänzt mit Teams aus Portugal und Frankreich. Es dürfen aber auch attraktive Clubs aus kleineren Ligen wie Holland (Ajax), der Schweiz (FCB) etc. genannt werden. Sicher nicht in den Top 20, aber bald dannach.

  13. Steven sagt:

    Liverpool wegen dem Renommee, Anfield, Geschichte etc. Celtic wäre reizvoll wegen den Fans aber leider die Liga viel zu schwach. Nun verschwinden mit den Hearts vielleicht noch die nächsten Rivalen nach den Rangers.

  14. Ilias K. sagt:

    Attraktivität ist subjektiv. Ich bevorzuge die Mailänder Küche und der architektonisch wohl bedeutendste Hexenkessel der Welt. Die Serie A ist nicht mehr die schönste, dafür die authentischste Liga der Welt. Keine Staatshilfen (Barça/Real), keine Scheichs an der Spitze, sondern Leute die leidenschaftlich mit ihren Verein verbunden sind. In diesem Bereich kann nur die Bundesliga mitreden.

    • Faserland sagt:

      die italienische liga authentisch? wenn alle paar jahre wieder mal die halbe liga in wettskandal und dopinggeschichten versumpft…? – na klar…

      • Loris Frei sagt:

        Die unterschiede zur Buli ist, dass die Italos solche Fälle nicht unter den Teppich kehren. Du sagst Berlusconi. Na gut dann sage ich Hoeness. Was das Doping betrifft äussere ich mich nicht auf belangloses blabla.
        Und glaube mir…authentisch und sehr schwierig ist sie allemal. Das steht sie wirklich noch vor mancher Liga sogar vor der Buli. Bedenke das Freiburg knapp an einem CL Platz vorbei gerutscht ist. Das sagt eigentlich alles über die Stärke der Buli. Das Geld fehlt tatsächlich und die Stadien sind ausser bei Juve in einem schlechten Zustand. Aber eines ist gewiss. Die Serie A wird noch existieren nachdem alle Russischen Oligarchen und Scheichs ihre Segel gestrichen haben. Wetten?

    • Lorenzo sagt:

      schön gesagt.

    • Boris sagt:

      Keine scheichs aus Arabien, dafür Mafiosis wie Silvio Berlusconi aus Italien!

  15. Angelo sagt:

    Flamengo? Schon mal was von den Boca Juniors aus Buenos Aires gehört? Mit Milan zusammen der erfolgreichste Verein was internationale Titel betrifft….

  16. Rudinho sagt:

    Sehr gute Auswahl, in welcher aber zumindest ein italienischer Verein berücksichtigt werden müsste. Tendenziell der AC Milan. Ist doch das der konstanteste italienische Verein, welcher über Berlusconi tiptop alimentiert wird.

  17. H.T. sagt:

    Sehr gute Liste! Vor allem dass Arsenal soweit oben auf der Liste steht, obwohl sie seit 8 Jahren nichts mehr gewonnen haben, zeigt dass diese Liste durchdacht ist und nicht einfach husch husch nach spielerischem Erfolg erstellt wurde.

  18. E. Schönbächler sagt:

    Wo bleibt der FC Einsiedeln auf dieser Liste?

    – ein super moderner Fussballplatz (ok, bei Regen muss der Match meistens verschoben werden)
    – kein unnötiger Leistungsdruck (die erste Mannschaft spielt in der 2. Liga regional bei 15000 Einwohnern)
    – eventl.besteht sogar die Möglichkeit bei den legendären Einsiedler Schanzen zu trainieren (die meistens sowieso nicht gebraucht werden)

    • Auguste sagt:

      hmm…, und vergessen wir die etwas nähere nähe zum himmel nicht, die in der nachspielzeit evtl. noch das eine oder andere wunder bewirken könnte, e. schönbächler.

      • Fabien sagt:

        Wenns ein SZ-Club sein muss, dann nur der FC Tuggen: erfolgreiche Amateure (3x Training/Woche), super Terrain, keine Hooligans, sympathische Ambiance an der Linthstrasse.

  19. Lorenzo sagt:

    Selten habe ich so einen Blödsinn gelesen. Die Qualität dieses Blogs sinkt ständig. Schade.

  20. Daninho sagt:

    Dass Juventus hier nicht den Top10 angehört grenzt an einen Skandal. Monaco hat noch gar nichts bewiesen in der Ligue 1, spielt in einem alten Leichtathletikstadion das nie gefüllt ist. Genauso auch PSG, dass meiner Meinung nach nicht in die Top 10 gehört da die Ligue 1 Einschlaf-Charakter hat, an Stelle dieser 2 Vereine gehören ganz klar Juve und (wieder) Napoli, denn diese beiden Vereine haben stets volle Stadien, die emotionalsten Fans im Lande und jeweils super Stimmungen. Ausserdem wird mit Juve nächste Saison noch mehr zu rechnen sein international, als das diese Saison auch schon der Fall war (Mit Chelsea den amtierenden Champions League Sieger in der Gruppenphase eliminiert). Was Löhne betrifft kann Juve (als gesündester italienischer Verien mit bester Infrastuktur und höchster Stadionauslastung, ca 98% im Schnitt) locker mit Dortmund, welches hier auch aufgeführt wird, mithalten.

  21. Max Bader sagt:

    Insgesamt bin ich mit der Liste einverstanden. Über die einzelnen Plätze kann man streiten. Einzig beim BVB habe ich meine Zweifel, obwohl ich den Club mag. Von einem sehr attraktiven Club erwarte ich, dass die besten Spieler nicht ständig Abwanderungsgelüste haben (Bsp. Lewandowski, Götze). Zudem hatten sie bisher keinen Transfererfolg zu melden. Bei Kevin de Bruyne sind sie wohl gescheitert. Ich denke der BVB zahlt zu tiefe Löhne, was natürlich geschickt ist, aber für diese Liste reicht es wohl nicht.

  22. Werner Rohrbach sagt:

    Warum keine Rangliste von den unattraktivsten Vereinen? Da wäre sicher Sion auf dem 1. Platz.

  23. roberto sagt:

    Was für eine Überraschung, Bayern als Nummer 1 in der Steilpass-Liste, Kriterien danach zusammengebogen.
    Herr Kühn im Hintergrund?
    Wie auch immer: Bayern spielt Hammer, Borussia auch, aber holt doch ein paar Jahre lang ein paar internationale Titel, danach sehen wir weiter.
    Je nach Kriterien ändert so eine Liste, deswegen eigentlich uninteressant.

  24. marisa schneider sagt:

    Stellt euch die spanische Liga ohne Barca und Real vor. Das kann man ja kaum…. Die Liga wäre vermutlich unattraktiver als die Super League. Messi und Ronaldo – super Fussballer, ohne Frage – aber kann eigentlich nicht mal jemand anderes an die FIFA Gala eingeladen werden??? Fussballer z.B., die im Hintergrund agieren wie Lahm. Oder Nummern wie Ibrahimovic, Schweini oder Müller……Kann ja nicht sein, eine halbe Saison vereletzt zu sein, und trotzdem nominiert zu werden.

  25. Van Persil sagt:

    BSC Young Boys gehört unbedingt in die Top 10 der attraktivsten Vereine und zwar aus folgenden Gründen.
    Die “Fussballstars” bei YB können sich über etwas freuen, was vielen anderen Profis verweigert wird: mit minimalem Einsatz Stammspieler werden, als “Fussballprofi” mit einer amateurhaften Einstellung auf den Platz gehen und trotzdem monatliche ein Gehalt im fünfstelligen Bereich kassieren.
    Hinzu kommen noch die zurückhaltende Mentalität der SchweizerInnen, welche den Fussballern nebst Gewährung einer Privatsphäre zusätzlich einen aussergewöhnlich gute Infrastruktur und einen ebenso hohen Sicherheitsstandard bieten. In welchem anderen Land kann eine Profimannschaft regelmässig Arbeitsverweigerung begehen, ohne von den eigenen Fans dafür gelyncht zu werden??

    YB – DIE attraktive Adresse des globalen Klubfussballs.

  26. Raymond Allaman sagt:

    Monaco, PSG und Manchester City gehören meiner Meinung nicht auf diese Liste. Monaco hat noch keinen einzigen europäischen Titel gewonnen, ManCity und PSG je einen. Das reicht einfach nicht, auch wenn man dort jetzt teilweise über unerschöpflicht Mittel verfügt. Arsenal ist ein solider, einigermassen erfolgreicher englischer Traditionsklub. Für eine Top Ten-Platzierung ist das aber auch zu wenig.

    Meine Liste:

    1. Real Madrid
    2. AC Milan
    3. FC Liverpool
    4. Bayern München
    5. Manchester United
    6. Juventus Turin
    7. FC Barcelona
    8. Chelsea
    9. Benfica Lissabon
    10. Borussia Dortmund

    • valon sagt:

      schön zu sehen, dass du Liverpool mit drinn hast, dieser Klub investiert stärker in die Jugend und hat letzte Saison einen sehr atraktiven Fussball gespielt.

  27. Don sagt:

    Geldmaschine = Attraktiv? Komische Rangliste…

  28. Wladimir sagt:

    In der Rangliste sind nur Clubs vertreten, welche das kommerzielle Spektrum des heutigen Profifussballs voll ausreizen. Ist Kohle = Attraktiv? Vielleicht für den Fussballer – aber selbst wenn man Millionen verdient – werden da nicht auch Seelen verkauft? Vielleicht ein naiver und romantischer Blickwinkel. Mit Freunden hab ich dieses Jahr den Dumbarton FC in der Schottischen First League besucht. Fussball als bezahlbarer Freundes- und Familienplausch mit vielen Gesprächen und leidenschaftlichen Fachsimpeln. Spieler hautnah dabei und mittendrin. Ich habe eine vergessene Sehnsucht wieder entdeckt. Ich glaube zu wissen, dass es auch den Spielern sehr gefallen hat. Ich bin gern Nostalgiker und ziehe diese Art von Fussballanlass dem heutigen gestressten und Kommerz vor. In diesem Sinne; der attraktivste Verein für mich – Dumbarton FC – Fly like an elephant – sting like a rock. dä – därätätätämburton!!!

  29. French sagt:

    ich finde auch das juventus in die top ten gehört, das neue station ist super, man hat tradition, die stadt ist auch gut und mit fiat steht ein guter name hinter dem club.
    in dieser liste sehe ich nur geld und macht stehen, die zukunft vom fussball, söldner die für kohle zu jedem verein gehen und russen/sheiks die manschaften mit ihrer dekadenten art kaputt machen

  30. Ma Moutarde sagt:

    1. Schwanke zw. YF Juve und FC Tuggen, 1LP
    3. FC Schaffhausen, ChL
    4. FCZ U-21, 1LP
    5. Sion U-21, 1LP
    6. FC Thalwil, 1LC Aufsteiger
    7. Terre Sainte, evtl. 1LP
    8. Zug 94, 1LC
    9. Wettswil-Bonstetten, 1LC
    10. Local Heroes

    Der Fussball, nicht der “Füessboll”, wird sauber gelebt und geliebt – in den unteren Ligen.

  31. Mäse sagt:

    Also ich weiss ja nicht. Aber es scheint als wäre die Erde immer noch flach und es existiere nur Europa. Nun von meiner Seite der Scheibe aus gesehen, existiert Europa in dem Falle nicht. Eigentlich schade, denn die Americas haben viel zu bieten. Fussballerisch sowieso und die Länder hinken dem nicht nach. Es gibt auch hier drüben ‘Champions league’ Gewinner, ‘UEFA’ Cup Gewinner und es gibt auch einen ‘Europameister’….Also alles vorhanden. ABer um bei Europa zu bleiben, mir fehlen da Klubs wie Liverpool, beide Mailänder, Juve. Aber Monaco? Nur weil ein paar Scheichs Geld reinpumpen? Der Zuschauerschnitt ist auf Nivea von GC und das Stadion gerade auch (Sagt ein GC Fan) Geht ja gar nicht. Wenn schon Frankreich, dann Olympique, das ist wenigstens noch was verruchtes dabei 🙂