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Ist die Nati WM-tauglich?

Thomas Kobler am Montag den 10. Juni 2013

Die Meisten, die den Fehler machten, sich diesen Horrorkick bei bestem «Al fresco»–Wetter anzutun, machten eine gänzlich neue Erfahrung: Matchstrafe fürs Zuschauen! Noch schlimmer erging es den Herren Hitzfeld und Pont. Was den beiden nach einer Vorbereitungswoche mit der Mannschaft einfiel, war nicht nachvollziehbar.

Dass Coaching von der Tribüne aus nicht funktioniert, bewiesen schon Berti Vogts damals in Leverkusen und Rolf Fringer in Zürich erst kürzlich. Weil Ottmar Hitzfeld diese Feldherren-Position weit ab vom Schuss nicht freiwillig einnahm, kann es als mildernder Umstand berücksichtigt werden, aber macht die Fehlentscheide in Aufstellung und Taktik deswegen nicht weniger gravierend.

Im Detail: Wie man seinen besten, ballsichersten, schussstärksten und überraschendsten Spieler –Shaqiri – auf dem rechten Flügel aus dem Zentrum des Geschehens heraushalten wollte, war an Ignoranz nur schwer zu überbieten. Aber dem «Blick-Kolumnisten» und seinem vor dem Spiel schmallippigen Führungsgehilfen gelang dieses Kunststück bravourös.

Keine Luftwaffe? Kein operativer Führer auf diesem Planeten verzichtet im Angriff freiwillig auf die dritte Dimension – abgesehen von Hitzfeld. Was er sich vorstellte, was mit den Flanken der beiden – normalerweise starken Aussenverteidiger Lichtsteiner und Rodriguez – in Tornähe hätte passieren sollen, wissen wohl nur er und Michel Pont. Den kleinen und formschwachen Gavranovic als Flankenziel dort aufzustellen war – wie bereits erwähnt – nicht nachvollziehbar. Dass Pont kurz vor Ende des Horrors, dann doch noch den grösseren Seferovic brachte, war eine Mischung aus Verzweiflungstat und Deduktion – wen sonst hätte er denn noch da vorne in die Schlacht werfen können?

Die eher unglückliche «Dzemaili-Affäre» ging trotz aller Fehlgriffe der Führungsriege glimpflich aus. Erst hielt sich der Napoli-Spieler neben dem Platz zurück, und dann, als er doch noch ab der 67. Minute seine langersehnte Chance bekam, auch auf dem Platz. Dass er dabei kaum wirkungsvoller als Inler blieb, war kein Trost, sondern trostlos.

Warum Behrami ausgewechselt wurde, erklärte der geschätzte «Tagi»-Kollege Thomas Schifferle bereits gestern schlüssig. Warum aber der beste Spieler auf dem Platz, Basels Stocker, runter musste, dazu fiel auch ihm, sowie jedem, der schon mehr als drei Fussballspiele im Leben gesehen hat, nichts mehr ein.

Was funktionierte überhaupt im Schweizer Spiel ? Praktisch nichts. Benaglio hielt harmlose Bälle ordentlich, aber brachte mit Abwürfen seine technisch etwas herausgeforderten Vorderleute mehrmals in der Gefahrenzone in ziemliche Abspielnot. Das erste Hinterlaufen auf dem Flügel gelang in der 80. Minute auf der rechten Seite Lichtsteiner – wohlverstanden gegen kämpferische, aber bescheidene Zyprioten. Drmic erreichte diese Saison anständiges Super-League-Niveau. International ist er noch ein Novize. Seferovic war der einzige, der tadellos funktionierte. Nur er verhinderte auf den letzten Drücker mit feiner Fussgelenksmotorik eine weitere Riesenblamage gegen Zypern innerhalb von drei Monaten.

Sind wir jetzt durch in dieser Todesgruppe der Wankelmütigen, und ist die Mannschaft und ihre Führung auf gutem Weg zur WM-Tauglichkeit?

Was denkt ihr, Sportsfreunde?

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110 Kommentare zu “Ist die Nati WM-tauglich?”

  1. Gilbert Gress sagt:

    Wie kann man einen Gavranovic als “formschwach” bezeichnen? Haben Sie die letzten Spiele des FCZ gesehen? Da war er absolut in Form. Sonst im Grossen und Ganzen einverstanden.

    • TK sagt:

      Sie sind vielleicht etwas zu schnell zufrieden, Gilbert Gress. Wenn Gavranovic mal regelmässig 15 Tore plus erzielt in der Meisterschaft und sich gegen Chermiti im FCZ Sturmzentrum behauptet, dann können wir anfangen von “absolut in Form” zu reden. Vielleicht schult ihn Urs Meier aber auch zum 10er hinter der Spitze um, und dann müssten wir Tore und Assists in die Bewertung einbeziehen. Warten wir mal ab, was ab dem 13. Juli wieder passiert. Vorderhand definiere ich “in Form” mit Stocker.

    • Franz Mueller sagt:

      Nach wie vor, bin ich der Meinung, dass der Fisch immer zuerst am Kopf zu stinken beginnt, in diesem Fall der O.Hitzfeld. OH hat die Nati in all den Jahren nicht weiter gebracht, im Gegenteil! So wirds nie etwas, Gott möge verhindern, dass OH au ch noch nach der WM weitermachen darf, bitte nicht! Ein neuer Trainer muss her, dringend sogar. Der Nati fehlt ein Knipser wie Alex Frei einer war. Zur Zeit haben wir keinen einzigen valablen CH-Mittelstürmer, dafür ein halbes Dutzend Mittelfeldspieler. Hinten ist die Verteigung alles andere als sattelfest, ein routinierterer Gegner als die Zyprioten, hätte aus den elefantösen Fehlpässenvon Djourou und Inler gewiss zwei Kisten dem Benaglio reingehängt!

      Warum OH an Inler als Spielmacher seit langen festhält, ist sein Rätsel. Formschwach, nicht ungefähr ist er bei Napoli nur Ersatz. Ein Spielmacher war der bisher zu keiner Zeit, in keinem Spiel. Dann erst der Barnetta: völlig ausser Form, wieso wurde der überhaupt aufgeboten? Trotzdem schafft es die Nati nach Brasilien, die Chancene stehen gut, weil die Konkurrenz aus lauter Nieten besteht. Als CH-Kanonenfutter und Lachnummer für alle Gegner, mit dieser Hypothek nach Brasilien reisen? Lieber nicht, sonst müssten wir uns noch schämen! Mit dieser komischen Spielweise, hat es die Nati nicht verdient bei den Sambatänzern aufzutauchen. Die Elf steckt in einer schweren Krise, wie weiter?

  2. Kahn sagt:

    Natürlich. Ich begreife nicht, dass viele das Spiel gegen Zypern so schlecht reden. Die Nati hat sich einige sehr gute Chancen rausgespielt und fast nichts zugelassen. Man war überlegen und hat teilweise gut kombiniert. Inler war schwach, Lichtensteiner war schwach. Na und? Das kann es immer wieder geben. Freuen wir uns doch lieber für die guten Leistungen von Stocker, Rodriques, Berami etc. Und noch was. Was der lieber Herr Hüppi in der Sportschau gegenüber Shak von sich gegeben hat war unterste Schublade.

    • shaggy sagt:

      100 % Zustimmung in allen Punkten (inkl. die billigen Provokationen Hüppi’s !!).

    • Bumelinho sagt:

      Danke, Kahn. Mal einer, der bei diesem besserwisserischen Schlechtmachen nicht mitmacht.
      Klar gabs einige Schwächen zu sehen. Aber es wurden viele gute Chancen herausgespielt, einige davon durchaus mit schönen Kombinationen. Das Hauptproblem war also definitiv die Chancenauswertung. Nun schreibt Kobler also Gavranovic und Drmic schwach.. In den Tagen vor dem Spiel wurden übrigens gerade diese im Tagi mehrfach positiv herausgestrichen – aber nachher wusste man natürlich alles besser.. Und Seferovic? Gönne ihm sein Tor sehr – aber wer sagt, dass er es auch gemacht hätte, wenn er nicht als Joker zum Einsatz gekommen wäre?
      Und noch was zu diesem Artikel: da wirft also Kobler Herrn Hitzfeld “Fehlentscheide” vor, “Ignoranz” und letztlich, weniger von Fussball zu verstehen als “jeder, der schon mehr als drei Fussballspiele im Leben gesehen hat”. Dazu fällt nun wiederum mir nur noch ein Wort ein: Arroganz!

    • helmut sagt:

      Da kann ich in Sachen TV-Kommentator nur zustimmen, dieser unsägliche Dauergrinser Hüppi stellte erschreckend dümmliche Fragen: unprofessionell, peinlich und irgendwie dämmlich.

      • Nici sagt:

        Das finde ich auch. Hüppis Kommentar war unter jedem niveau!!!

        • Nicole sagt:

          Es passiert Herr Hüppi leider öfters. Er wirkt sehr arrogant und überheblich bei seinen Interviews.
          Im übrigen ist der Sieg verdient. Ausserdem tun sich viele Mannschaften schwer gegen einen Gegner der nur hintenreinsteht. Das ist einfach so.

  3. Daniel Hochreuter sagt:

    Immer das gleiche mit unserer Fusballnati, sie könnens halt nicht besser. Und wieder einmal mit ich sehr froh dass ich Eishockeyfan bin und den (CH) Fussball nur am Rande verfolge.

    • Urs Wollenmann sagt:

      …genau das dachte ich mir auch…)))

    • Hans Dampf sagt:

      Warum müssen sich Eishocke und Fussball ausschliessen? Es gibt genügend Eishockey-Fans, die auch Fussballfans sind. Lachhaft sowas!

    • Paulo Mino sagt:

      Als ob das hiermit was zu tun hätte.
      Nicht alles im Eishockey und dessen Umfeld ist besser als beim Fussball, z.B. hat’s mehr Rechtsextreme und Ausländerhasser als es die Fan-Scene des Fussballs . Deswegen ja auch das Getue um’s Mitsingen der Hymne.
      Im Fussball gib’s auch Tamilen und andere Nationaltäten, welch Fans von CH-Mannschaften sind….im Eishocky fast undenkbar.

  4. Philipp Rittermann sagt:

    nein, die nati ist nicht wm-tauglich – tschüss nach den gruppenspielen – wetten?!

  5. Guido Cavalet sagt:

    Nach 70Minuten gekicke auf ein Tor musste ich abschalten um meine Nerven zu schonen. Auf dem Sitzplatz hockend ging ein unsägliches Gebrüll durch unser Dorf, eins und eins zusammen gereimt, die Schweiz hatte doch noch ein Tor erzielt. Blick Aussagen hatten doch ein ganz anderes Szenario vorausgesagt. Auch bei einem spielerisch gut besetzten Kader hat dieses Match unsägliche Schwächen aufgedeckt, die meiner Meinung nach eindeutig dem Trainer angelastet werden müssen. Hätte Zypern nicht so Abschluss schwach gespielt wäre es zu einem bösen Erwachen gekommen. Grundsätzlich muss man feststellen, das spielerische Niveau wäre da nun fehlt es am Trainer dieses Potenzial umzusetzen. Es scheint, dass Hitzfeld einfach noch das gut bezahlte Engagement mit relativ wenig Aufwand über die Runden bringen will. Es kann ja nicht sein, dass dies von den Verbandbossen ohne Widerrede hingenommen wird. Man könnte sich ja auch mal an der Eishockey Nati und deren Teamgeist orientieren und das blöde Geschwafel beiseite lassen.

  6. Kilchhofer sagt:

    Beängstigend ist vor allem, dass der Chefcoach die (höchstwahrscheinlich von ihm selber auf die Minute genau vorgeschriebenen) Wechsel als “taktisch” geschickt klassifiziert. Den Fehler, den besten Mann auf dem Platz auszuwechseln macht keine noch so gute Taktik-Idee wieder wett. Und Dzemaili neben Inler (krasse/gefährliche Fehlpässe, keine Inspiration nach vorne) zu bringen, ist einfach nur doof. Den Wert Dzemailis hätte man sehen können, wenn dafür Inler runtergegangen wäre. Zudem macht der ungelenke Djourou (wie Inler mit brandgefährlichen Fehlpässen) Sorgen: Weshalb nicht an seiner Stelle Klose testen? Gegen diese Zyprioten wäre das die Gelegenheit dazu gewesen….

  7. Mike sagt:

    das Niveau am SA war zu vergleichen mit einer Grümpelmannschaft die das letzte Spiel noch spielen muss, sich aber schon massivst verschiedenen Anti-Dehydrationsmassnahmen gewidmet hat…wobei die dann wenigstens noch Spass haben…grottenmiserabel war das am SA…

    • Mäse sagt:

      Eventuell könnte man berücksichtigen, dass die CH am Samstag gegen zwei Fünferlinien zwischen 16 und 20 Metern spielen musste, die auf alles draufkickten was rot war. So gesehen hat man sich erstaunlicherweise genügend Chancen für einen komfortablen Sieg erspielt. Diese zu nützen wäre es gewesen und keiner müsste hier rumkrakelen.
      Ihr Kommentar tu ich persönlich als typisch schweizerisches Gemötzel ab.

      • Pierre sagt:

        wenn dem so wäre, Mäse, dann bräuchts halt mal einen der von 20 m abzieht und mal ein Tor macht.
        Wohin die Typen manchmal den Ball dreschen, da frag ich mich schon was die eigentlich trainieren.

        Sorry aber auch wenn Zypern ultradefensiv spielt, man muss, will man zu den grossen gehören, solche Teams halt mal diskussionslos mit 3 oder 4:0 wegballern. Klar gibts immer mal wieder schwierige Spiele, die dann knapp werden, aber doch nicht jedes verd…. mal!!

    • Paulo Mino sagt:

      Ja genau, da schliesse ich mich dem Kommentar Mäse’s an, typisches Schweizer-Rumgenörgel.
      Hätten sie gegen diese ultra defensiven keine Chance gehabt, könnte man dieses Gemotze noch ertragen.

  8. Tom sagt:

    Dieser Artikel ist trotz allem zu negativ geschrieben. Ich habe ein spannendes und schnelles Spiel der Schweizer gesehen. Kämpferisch einwandfrei – spielerisch bis zum Strafraum durchaus akzeptabel. Einizig der letzte Pass war meist zu ungenau. Ich glaube, den Zuscahuer im Stadion hat die Willensleistung der Nati auch gefallen. Auf jeden Fall war trotz zahlreichen abwesenden (Zuschauern) die Unterstützung der Fans gross.

  9. de Philippe sagt:

    Shaqiri in die Mitte habe ich bei Kollege Ruch schon vor dem Spiel gefordert. Das Experiment wäre gegen die sehr bescheidenen Zyprioten zu wagen gewesen. Ich hatte auch Lichtsteiner auf dem Flügel gefordert, was ich jetzt schon fast wieder zurücknehmen muss. Trotzdem bleibe ich dabei: Gegen stärkere Mannschaften, die der Schweiz mehr Raum bieten, wäre das für mich die Ideallösung. Gegen defensive Gegner ist er im 1:1 aber zu schwach, da sind dann beide zusammen auf der rechten Seite eine starke Waffe um ein Bollwerk zu knacken. Dafür müssten aber beide – nicht wie am Samstag – Normalform aufweisen.

    Anzufügen ist noch folgendes: Natürlich hat die Mannschaft nicht die Leistung geboten, die von ihr erwartet werden darf. Mildernd muss aber auch erwähnt werden, dass die Konstellation kaum undankbarer sein könnte. Als allerletztes Spiel in der Saison gegen einen kampfstarken Gegner anzutreten, gegen den man auschliesslich nur verlieren kann ist sch… Und ob Inler/Dzemaili/Behrami, Stocker rein, Stocker raus, die Erkenntnis des Tages war, dass die Schweiz mal wieder ein Stürmerproblem hat. Mit einem Knipser hätten wir 3:0 gewonnen und würden dafür über Djourou oder Von Bergen motzen.

  10. daniel hofer sagt:

    Der Schweiz (FIFA-Rangliste: Nr. 14!!!) wurde die Qualifikation mit der Auslosung praktisch geschenkt und bisher hat die Nati viermal ordentlich und zweimal grottenschlecht gespielt. Sie ist individuell garantiert WM-tauglich aber als Mannschaft garantiert nicht. Irgend jemand müsste jetzt das Team formen. Ob das Hitzfeld kann bezweifle ich. Mit anderen Worten es bräuchte einen neuen Coach. Der Verband macht aber das Gegenteil und will den Vertrag bis 2016 verlängern?! Hitzfeld hat eins-a Referenzen, ist aber verbraucht, “etwas” alt und erzbieder. Er erreicht diese moderne Art Spieler nicht mehr. Schade. Aber wer weiss: die junge Truppe wird im im Schaufenster WM an’s Limit gehen und vielleicht eine Überraschung à la Hockeynati schaffen. Ich hoffe es, denn die Typen sind mir sympathisch!

    • Maiko Laugun sagt:

      Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich habe nie verstanden, weshalb man Hitzfeld als Coach engagierte. Seine besten Tage sind längst vorbei, schon als man ihn holte. Das soll keinesfalls seine früheren Leistungen schmälern, weiss Gott nicht! Das Problem sehe ich mehr im Verband, schon immer ein Altherren-Verein gewesen, mit gutem Herzen zwar, jedoch mit provinziellem und naivem Denken. Die Nati braucht einen jüngeren Coach, einen mit Mut, einen mit der Fähigkeit auch mal von der selber vorgegebenen Taktik abzukehren, falls es die Situation erfordert. Das sehe ich bei Hitzfeld schon seit Jahren nicht mehr. Deshalb glaube ich nicht an einen Exploit an der WM, falls sich die Nati (erwartungsgemäss) qualifizieren sollte. Zum Spiel selber äussere ich mich nicht, da ich es leider nicht gesehen habe.

  11. dustin peters sagt:

    Sie haben absolut recht, Herr Kobler: OH hat absolut null Ahnung von Fussball, was auch sein geradezu erbärmlicher Leistungsweis als Trainer eindeutig zementiert. Schon mal aufgefallen, dass im heutigen Fussball oftmals Angriffe über die Flügel ausgelöst werden, mit anderen Worten der klassisch 10er vielfach am Flügel anzutreffen ist, oder sehen sie Robben/Ribery als zentrale MFler?
    Was aber auch mich schon seit Jahren nervt (schon unter Kuhn) ist die schon peinliche Harmlosigeit bei Standards (Ecken, Freistösse)

    • bulivo sagt:

      Du hast aber schon auch bemerkt, dass sich sein Leistungsausweis ausschliesslich auf den Klubfussball beschränkt? Und dass Klubfussball und die Nationalmannschaft zwei doch sehr verschiedene Dinge sind, dürfte auch dir klar sein…

      Dass das einte oder andere mit Sicherheit falsch läuft in der Nati, ist ja wohl sehr offensichtlich. Anderst sind die seit langem dürftigen Leistungen (im Verhältnis zum Potenzial, welches die Einzelspieler haben) nicht zu erklären…

      Noch was betreffend Flügel/10er: Schon mal was von unterschiedlichen System gehört? Bayern München spielt praktisch in einem 4-4-2, da Thomas Müller nun wirklich kein “richtiger” 10er ist, sondern eher als zweiter Stürmer spielt.

  12. Arn sagt:

    Dem ist nichts beizufügen. Die Nati ist in dieser inferioren Gruppe zwar Leader, aber um an der WM ein Wörtchen mitzureden, braucht es schon etwas mehr. Die Leistungen der Trainer sind in der Tat unterirdisch und dass jetzt schon ein 1:O gegen Zypern (!) derart bejubelt wird, notabene zu Hause, hinterlässt schon Fragen. Die Schweizer Mannschaft ist in einem derart desolaten Zustand, dass ein Ausscheiden in der WM-Gruppenphase sicher ist!

  13. sepp z. sagt:

    Als wir noch den Streller und den Alex Frei hatten, buhten wir diese aus.
    Jetzt können ja andere zeigen, dass sie besser Tore schiessen können. Scheint doch nicht so einfach zu sein…

  14. Argus sagt:

    Nein, das sind wir bei weitem nicht! Die Mannschaft ist so überschätzt wie der Trainer. Dessen Nibelungentreue auch zu formschwachen Spielern zieht sich wie ein roter Faden durch seine Amtszeit, von N’Kufo in Südafrika bis Inler heute. Ob das nicht daher rührt, dass OH als Club-Trainer zu einer Zeit Erfolge feierte, als man noch – bis auf wenige Ausnahmen – mit einer echten Stamm-Elf die ganze Saison bestritt und das Rotieren der Waschmaschine überliess? Zu diesem ängstlichen Gebaren gehört auch das jeweilige Zuwarten mit Auswechslungen bis kurz vor Schluss. Am meisten beelendet mich, dass unter OH keine Entwicklung zu beobachten, keine echte Handschrift zu erkennen ist. Da bin ich mir doch recht sicher, dass dies mit weitaus kostengünstigeren Konzepttrainern anders aussähe. Mehr noch als die teilweise seltsamen Entscheide des Trainers verärgern mich aber noch die totale Selbstüberschätzung des kickenden Personals. Wenn der selbsternannte Weltklasse-Aussenverteidiger Lichtsteiner von 8 Flanken 7 zum Gegner befördert, dann bringt sein Laufpensum auch nichts. Wieso das Festhalten an Djourou, der jahrelang in London auf der Ersatzbank sass und nun bei Hannover zu einem wahren Gegentore-Festival beitrug (mehr Gegentreffer als der Tabellenletzte Greuther Fürth!)? So stockt der Spielaufbau jedes Mal schon bei der Innenverteidigung, denn Djourou schafft NIE 90 Minuten ohne haarsträubende Fehlpässe und/oder Stockfehler. Klose!!?? Und warum das Theater um Seferovics Serie-B-Engagement? Wäre es denn besser, wie Kollege Derdiyok zu enden bei vermeintlich besser dotierten Vereinen? Und ob das Triple-Bänkli-Drückertum von Shaqiri auf Dauer seiner Karriere förderlich sein wird, ist auch mindestens fraglich; hätte er am Samstag nicht diesen tollen Pass in der 90. Minute gespielt, würde heute medial schon viel heftiger darüber debattiert. Deshalb: Lieber ein Seferovic mit Spielpraxis und entsprechendem Selbstvertrauen aus der Serie B als irgendwelche Ersatzspieler ohne Erfolgserlebnisse. Habe fertig.

  15. micha sagt:

    Guter Kommentar,
    Aus meiner Sicht ist der Taktikfuchs Hitzfeld eine Sphinx, was die Schweizer Nati angeht, dies seit Jahren. Es gibt öfter keine überzeugende Logik in seinem System, oder sie ist – wie bis 2010 – ultradefensiv ausgerichtet und nach vorne ohne Zug und Kreativität.
    Was aber auch gilt: Viele begabte Spieler mit offensivem Potential – Stürmer wie potentielle Spielmacher oder auch Aussenläufer – haben sich in ihrer Karriere verrannt oder sind abgetaucht: Derdyjok, Mehmedi, Abdi, auch Barnetta, Ben Khalifa, Seferovic (letzterer bis letzten Samstag). Die Schweiz hat seit Jahren einen unglaublichen Verschleiss an talentierten Spielern, die sich zu früh oder zu stark am Geld orientiert ins Ausland absetzen und dann untergehen.
    Inler liefert seit Jahren teilweise indiskutable Leistungen in der Nati, was die offensive Seite angeht.
    Der klare 10er / Spielmacher muss Shaqiri sein, aber auch er hat gegen Zypern zwei schwache Spiele eingezogen.

    • Martin sagt:

      Shaqiri ist kein Spielmacher! Inlers Aufgabe ist das defensive Mittelfeld, nicht offensive Impulse.

      Zum Glück ist Hitzfeld Nati-Trainer und nicht Möchtegern-Naticoaches wie die TV-Experten, Kommentarschreiber und angeblichen Fussballexperten als die sich viele Journalisten ausgeben.!

    • A.Flückiger sagt:

      “Die Schweiz hat seit Jahren einen unglaublichen Verschleiss an talentierten Spielern, die sich zu früh oder zu stark am Geld orientiert ins Ausland absetzen und dann untergehen.”
      Selten einen so guten Satz gelesen. Stimmt genau. Hier liegt der Kern des Problems. Wo bitte, sind all die U17 Weltmeister
      geblieben? Bis U21 sind wir weltklassig, dann gehen wir unter. Weil jeder nur noch für sich und sein Salär spielt. Und deshalb werden die “grossen” Fussballschweizer nie über eine Medaille jubeln können, im Gegensatz zu den Eishockeyschweizern, bei deren Konzept man vielleicht etwas lernen könnte.

  16. Tom sagt:

    Doch, ja, die Nati ist WM-tauglich. Zumindest viele der Spieler. Bei den Trainern habe ich aber so miene Zweifel.

    Nur schon mit einer solchen Startaufstellung gegen den 122. der Weltrangliste zu beginnen verhiess ja nichts anderes als Katastrophenfussball. Deshalb bin ich dem Geschehen von Anfang an fern geblieben und habe ich es mir mit einem kühlen Bier im Garten gemütlich gemacht. Und dann noch diese genialen Wechsel – einfach zum Davonlaufen respektive in meinem Fall zum Davonbleibenwie ich später am Abend in der Zusammenfassung gesehen habe.

    Damit die Nati an der WM etwas erreichen kann, muss sich an Zusammenstellung, Aufstellung und Einstellung der Mannschaft noch Einiges ändern. Es kann doch nicht sein, dass man mit dem Mittelfeld von Napoli, einem häufig eingesetzten Bayernspieler,einem umworbenen FCB-Leistungsträger und zahlreichen weiteren in der Bundesliga erfolgreichen Spielern nicht mehr zustande bringt als das am Samstag Gezeigte.

    Hitzfeld ist unbestreitbar ein sensationeller Klubtrainer gewesen. Mit einer Nationalmannschaft, wo er das Spielermaterial vorgesetzt bekommt und wenig Trainingszeit hat, scheint er aber seine liebe Mühe zu bekunden. Dabei kommt ihm noch seine Prinzipienreiterei doppelt in den Weg: Einerseits wenn er fordert ein in Italien engagierter Spieler müsse unbedingt in der Serie A tätig sein (Seferivic spiel B) und andererseits wenn er seine Prinzipien dann wie im Fall Inlers verletzt.

    Ich hoffe, dass der Trainer bei sich gewisse Korrekturen vornehmen kann, dann die Mannschaft entsprechend um- und einstellt, denn dann können wir uns auf einen auch aus Schweizer Sicht spannenden WM-Sommer freuen.

  17. Gunziger sagt:

    Ich weiss nicht genau, was die Nati trainiert, aber dass keiner der über 15 Eckbälle gefährlich war, stimmt mich schon ein bisschen nachdenklich!

  18. Jürg sagt:

    Thomas Kobler hat mit seinem Kommentar den Nagel zu 100% auf den Kopf getroffen. Für die Nati-Verantwortlichen ist das Lesen dieses Berichtes ein Muss: Hinschauen statt Schönreden!

  19. Hans-Pi sagt:

    Da können Kommentatoren schreiben was sie wollen, ausser den seeehr wichtigen 3 Punkten war das eine indiskutable Schrottleistung Punkt!! Gegen so einen 3. Klasse Gegner sollte unsere Millionen Truppe einfach mehr erreichen. Das Einzige, Positive daran könnte sein, die richtigen Lehren daraus zu ziehen. O. Hitzfeld muss man zugute halten, trotzdem seit er Natitrainer ist und unsere Jungs von einer in die Nächste peinliche Leistung stolpern, gewinnen sie mit dem unglaublichsten “Hitzfelddusel” solche Spiele wurden früher allesamt verloren. Vom Potential her, könnten uns die Jungs und Ihre Trainer also solche nervenaufreibenden Spiele ersparen, die können defintiv viiiiiel besser……!!

  20. Heinz Ostschweiz sagt:

    Das es ein schwieriges Spiel für die Nati werden würde, war für jeden Kenner des Fussballs eigentlich klar. Die Nomination von Inler war nachvollziehbar und im nachhinein ist man ja bekanntlich immer schlauer. Ich frage mich was passiert wäre wenn in den ersten 10 Minuten der mit zuwenig Druck von Drmic getretene Ball über die Linie gekullert wäre oder der Kopfball von Gavranovic sein Ziel nicht nur am Pfosten gefunden hätte. Man hätte mit Sicherheit 3 bis 4 zu Null gewonnen. Wäre dann alles gut gewesen?Ich glaube ja und finde man sollte der Mannschaft weiter Kredit geben, weil sie Potential hat und uns in Zukunft mit Sicherheit noch viel Freude bereiten wird. Sie ist die klare Nummer Eins in dieser objektiv gesehen nicht allzu schwierigen Gruppe – aber sie ist die Nummer Eins! Nicht immer alles so negativ sehen wäre angebracht.

    • Paulo Mino sagt:

      Dem kann man sich nur anschliessen.
      Aber viele Negativ-Kommentierer hier, brauchen das, sonst sind sie vermutlich mit dem eigenen Axxxx nicht zu frieden.

  21. Henry sagt:

    Typischer Hitzfeld-Grottenkick gegen ein Team, dessen beste Angreifer durch Abwesenheit wegen privaten Feiern glänzten. So werden wir vielleicht Gruppensieger, aber an der WM haben wir eigentlich trotzdem nichts zu suchen. Auch wenn Hitzfeld das sogenannte Sieger-Gen mitbringt, als Fussball-Fan wünschte ich mir trotzdem hin und wieder einmal ein Spiel der Nati zu sehen, das auch Freude macht.

  22. Mike Glarner sagt:

    Mimimimimi, die Schweizer Nati ist so schlecht, heul! Mich nervt das ganze Gemotze rund um die CH-Kicker. Bereits im Hinspiel gegen Zypern haben sie stark gespielt, leider kein Tor erzielt. Und auch im Rückspiel hätte man bei einem frühen Tor sicherlich höher gewonnen. Diese Mannschaft hat Qualität. Vieleicht wird auch vergessen, dass der Umbruch noch nicht lange her ist. Ich traue dem Team in Zukunft einiges zu. Zu den Vorwürfen im Blog: Gavra formschwach? Sorry, da hat einer keine Ahnung. Und sein Kopfball hätte auch rein gehen können, anstatt an den Pfosten. Barnetta rein für Stocker? Barnetta ist erfahren und spielt nun mal auf dem rechten Flügel. Vertretbarer Wechsel. Dass man den Captain (Inler) nicht gleich absägt, ist auch klar. Wenigstens wurde Blerim noch eingewechselt. Die Gruppe ist soo einfach? Stimmt, aber die Schweiz hat ja bisher nie verloren und nur zweimal Unentschieden gespielt. Somit hat die Nati (und auch Hitzfeld) ihren Job gut gemacht.

    • Andy sagt:

      Auf welchem Flügel spielt Barnetta? Dann wohl in die falsche Richtung!

    • Markus Apfelmus sagt:

      Ich schau mir mittlerweile lieber die Spiele von Kollers Österreicher an. Die machen vielleicht mehr Anfänger-Fehler als die Schweizer und sie werden sich vermutlich auch nicht für die WM qualifizieren, aber dafür kämpfen sie 90 Minuten bis zum Umfallen. Ich weiss gar nicht, wann ich das zum letzten Mal bei unserer Nati gesehen hab. War das unter Köbi oder unter Hodgson?

      • Paulo Mino sagt:

        ja gut, das tönt dann seitens Austria-Fans jeweils auch ganz anders, als was sie uns da weismachen wollen.
        Fände es aber auch cool, wenn die Österreicher endlich wieder den Anschluss finden würden und zwar schon bevor Koller dort Trainer wurde.

  23. sturzi sagt:

    In dieser Form ist die Nati ganz bestimmt nicht WM tauglich, dies wir sich auch nicht ändern solange der Trainer Hitzfeld heisst !
    Jeder andere Trainer hätte bereits nach der Nichtqualifikation zur Euro 2012 gehen müssen. Aber der SFV schaut sich lieber weiter das Angsthasensystem des Herren Hitzfeld an. Leider wird sich die Nati wahrscheinlich trotz dem praktizierten Rumpelfussball, in dieser Gurkengruppe als erste qualifizieren. Dann muss man sich 2014 wieder fremdschämen, obwohl das Spielerpotenzial der Schweiz, so schlecht nicht wäre !

  24. Martin sagt:

    Thomas Kobler scheint zu denen zu gehören, die als Trainergott geboren sind. Warum nur hat der SFV diese ignoranten Traineramateure Hitzfeld und Pont verpflichtet die ja keine Ahnung von Fussball haben.

  25. Reto B. sagt:

    Ich habe nun viele Artikel und Kommentare gelesen, auf diversen Plattformen. Und ich komme zum Schluss dass Polemik und Besserwisserei des Schweizers Handwerk sind. Hätten Shaqiri und Co. die Vielzahl an Chancen genutzt würde nur gejubelt werden. Aber jetzt resultierte halt nur dieses magere 1-0. Und plötzlich wissen es alle besser, blasen alle ins gleiche Horn. Wieso nicht Dzemaili für Inler? Wieso musste Stocker raus? Wieso spielt Shaqiri nicht auf der 10er Position?
    Nicht wenige fordern mehr Konstanz in der Aufstellung der Offensive um dabei gleichzeitig Rochade in der Defensive zu fordern. Andere wiederrum gefallen sich einfach darin alles schlecht zu reden oder vergleichen auf banale Art und Weise die Nationalmannschaft mit derselbigen im Eishockey-Sport, wohlwissend dass eben diese Klugscheisser selbst Krüger und dann Simpson zum Teufel wünschten ehe sie mit Lobhuldigungen nach einem denkwürdigen 2. Platz schleimten. Auch danach hat man es ja vorher gewusst wagt man zu behaupten.
    Lasst diese Mannschaft und diesen Trainer einfach arbeiten und haltet die Klappe. Die Regionalvereine suchen ständig Trainer in allen Altersklassen… da könnt ihr zeigen dass ihr es besser wisst. oder treibt mal wieder Sport und macht es auf dem Platz besser… dann kommt ihr mal von eurer Couch aufstehen und produktiv mitwirken.

  26. Facchinetti sagt:

    Solange der Deutsche Hitzfeld Trainer ist , bleibt es eine Lotteri ,,schade für all die Guten Spieler die versauen ,soll sich endlich vom Schweizer Fussball verabschieden. Oder sich Basel zuwenden.

    • Rudi Buschbrenner sagt:

      wengistens haben Sie erkannt, dass Basel und Schweizer Fussball differenziert zu betrachten sind!

      • Paulo Mino sagt:

        Ja Rudi Bushburner, Hauptsache Basel wurde wieder erwähnt….obwohls überhaupt nichts zur Sache tut und niemanden wirklich interessiert.
        Unter Euresgleichen könnt ihr ja 24 Std. vom FCB quatschen, aber bitte verschone doch die Restschweiz, wie ihr ja so “schön” zu sagen pflegt.

  27. Jörg Steiner sagt:

    Es ist wirklich unsäglich. Jeder der nur ein bisschen Ahnung von Fussball hat, begreift diesen Herrn Hitzfeld nicht (mehr)! Ist es Alters-Senilität oder einfach Alters-Sturheit, wenn man die Aufstellung und dann die Auswechslungen derat daneben plant? Inler war ein Total-Ausfall gegen diese biederen Insulaner, Dzemaili hätte von Beginn weg für die Offensive viel mehr gebracht. Ich denke es ist reine Willkür, Dzemaili 70 Minuten schmoren zu lassen und dann anstelle Inler Behrami rauszunehmen. Und dann noch der Gipfel mit Stocker: der beste musste raus, um den Lieblingsschüler Barnetta, ohne Einsätze in der BL, noch ins Getümel zu werfen.
    Und jetzt liest man, man könne sich vorstellen mit diesem Trainer weiterzumachen!!?? Unglaublich

    • kahn sagt:

      Herr Steiner bitte reden Sie nicht für andere. Jeder der nur ein bisschen Ahnung von Fussball hat……. ich glaube OH hat mehr Ahnung als wir alle und…. er hat alles richtig gemacht und 3 Punkte eingefahren. Die NATI hatte sicherlich 4-5 hochkrarätige Chancen, die muss schon der Spieler reinmachen und nicht der Trainer. Also ich denke Ihre Aussage sollte heissen:
      Jeder der k e i n e Ahnung hat von Fussball, begreift Hitzfeld nicht. Sie begreifen ihn nicht, somit haben Sie sich selbst (dis) qualifiziert.

  28. Robert Anton sagt:

    “Hochmut kommt vor dem Fall”. Schon Samstag beim Betrachten des Blicks kamen mir diese unheilschwangeren Gedanken. Ohne eine Prise Realitätssinn läuft die Nati in der Tat in die Gefahr, die quasi “auf dem Tablet” offerierte Chance zu verstolpern. Das wäre wirklich schade.

  29. Lars Furer sagt:

    Spiele der CH-Nationalmannschaft waren noch nie eine Augenweide, deshalb reicht mir seit dem Quali 0-0 gegen Israel (Graus lass nach!) die zweiminütige Zusammenfassung. Im Spiel gegen vorne sind wir seit jeher ein Fussballzwerg. Zur Verteidigung von Ottmar muss man sagen, dass auch er vorlieb nehmen muss, mit was einen roten Pass besitzt und auch für uns auflaufen will. Natürlich würden Streller und Petric helfen. Tun sie aber nicht. Der katastrophale Fehler von Köbi bei der Heim-EM, als wir nach einem Spiel noch mit einem einzigen Stürmer auskommen mussten, hat er jedenfalls nicht gemacht. Dass wir keine besseren Stürmer aufbieten können als Drmic und Konsorten ist weder der Fehler von Hitzfeld noch von Drmic selbst. Im Ausland hat sich nachhaltig kein Spieler mit offensiver Ausrichtung durchsetzen können, nicht einmal ein Barnetta. Und solange bleiben die Schneuwlys, Ben Kahlifas sowie Ersatzspieler aus der Seria B in der engeren Wahl für ein Aufgebot. Ob sie nun für internationale Aufgaben genügen oder nicht. Wer sich gegen Zypern 179 Minuten abmüht, um einen einzigen Treffer zu erzielen, sollte an einer allfälligen WM Erwartungen und Ball flach halten….

    • Paulo Mino sagt:

      Zum Glück gibt es Leute wie sie, denen alles gelingt und alles was sie anpacken ist perfekt.
      Graus lass nach, bei solchen Kommentaren.
      Besserwisser und “Besserkönner” par excellence

  30. Andy sagt:

    Qualität – oder eben Shaqiri – zentral hinter die Spitzen. Dass dies durchaus geht, bewies Marcel Koller mit Alaba gegen Schweden. Wir sind nicht so gut, dass wir unsere besten auf Randpositionen einsetzen können. Der Sturm ist zu schwach, wobei Drmic sicher ein Versprechen ist. Inler setzt sich zwar immer vorbildlich ein, wird aber trotzdem massiv überschätzt. Fabian Frei und Blerim Dzemaili sind bessere Alternativen. Um die Angriffsauslösung der Verteidigung zu verbessern, könnte man auch an einen Fabian Schär denken. Eines ist aber ganz sicher und wurde am vergangenen Samstag wieder bewiesen: Spieler, die im Verein nicht regelmässig spielen, gehören in der Nati nicht in ein Startaufgebot.

    • DAM sagt:

      @Andy
      Zunächst schreiben Sie “Qualität – oder eben Shaqiri – zentral hinter die Spitzen.” und drei Sätze später heisst es “Spieler, die im Verein nicht regelmässig spielen, gehören in der Nati nicht in ein Startaufgebot.” Na was denn nun, Andy?

  31. Marco Affolter sagt:

    Ich gehe mit dem Schreiber im Grundsatz einig. Mit einer meines Erachtens dennoch wesentlichen Anmerkung: man kann von Glück, von Schicksal oder von was weiss ich sprechen. Aber solche Tore kurz vor Schluss schiesst im Normalfall eine Mannschaft auf dieser Erde nie. Richtig, die Schweizer Nati schiesst solche Tore sonst schlicht und einfach nicht. Solche Spiele gingen in der Vergangenheit verloren oder blieben torlos. Bei aller Kritik: endlich – und dies haben diverse der letzten Spiele gezeigt – haben wir eine Mannschaft, welche Tore aus dem Nichts erzielt, gegen den Spielverlauf oder dann wenn niemand mehr damit rechnet. Solche Tore kenne ich von den Deutschen, von den Italienern, meinetwegen von den Engländern aber nicht von den Schweizern. Die Qualität der Einzelspieler mit Ausnahme von Shaqiri kommt nie und nimmer an jene der WM in den USA ran. Aber punkto Abgebrühtheit sehe ich endlich, endlich eine positive Veränderung. Das heisst nicht, dass die Spiele attraktiver wären. Aber: diese Mannschaft hat das Potenzial sich auch in der Gruppenphase der Endrunde und darüber hinaus durchzusetzen. Vielleicht nicht schön, nicht souverän. Aber bei den Deutschen und Italienern war das Wie auch selten relevant…

  32. Max Bader sagt:

    Hitzfeld hätte Michel Pont mit mehr Entscheidungskompetenz ausstatten müssen. Es kann doch nicht sein, dass Pont so wechselt, wie vor dem Spiel abgemacht, unabhängig wie sich der Spielverlauf gestaltet. Die Aufstellung wirft auch Fragen auf. Warum stellt man zwei defensive Mittelfeldspieler auf, die das Spiel nach vorne nicht gestalten können gegen einen Gegner, von dem nach vorne nicht viel zu erwarten ist. Hier hätte es genügt, einen Abräumer wie Behrami aufzustellen und daneben offensive Leute. Ich finde man sollte die Leistung aber auch nicht schlecht reden. Mit ein bisschen mehr Effizienz wären beide Spiele schon früh entschieden worden. Die Schweiz führt die Tabelle komfortabel an und war in allen Spielen die klar bessere Mannschaft. Sorgen müssen wir uns vor allem gegen defensiv starke Mannschaften mit mehr Qualität. Die Schweiz hat nach vorne mangelnde Kreativität, obwohl die Spieler dafür vorhanden wären.Ich hoffe sie scheitert nicht daran, wie schon in Südafrika.

  33. Dave sagt:

    Am Samstag war einfach nur der Sieg wichtig, egal wie. Hauptsache die 3 Punkte sind im trockenen. Es gibt immer wieder solche Spiele. Die Nati hatte sehr viel zu verlieren und nur etwas zu gewinnen, nämlich die 3 Punkte. Daher würde ich für dieses Mal nicht so hart ins Gericht gehen mit dieser Nati. Wenn ich mir diese Spieler ansehe und dann bei welchem Club sie unter Vertrag stehen hat die Schweiz vermutlich die Beste Mannschaft aller Zeiten auf dem Papier. Auf dem Platz muss sie es noch zeigen aber ich bin zuversichtlich, dass das noch kommen wird. Vielleicht erst an der EM 2016 aber sie wird uns noch sehr viel Freude bereiten.
    Und ja, sie wird sich qualifizieren für die WM in Brasilien. Ob da schon ein Exploit möglich ist, bleibt abzuwarten.

  34. Frédéric sagt:

    Die Frage, ob unsere Fussballer oder Eishockeyaner näher bei der Weltspitze sind, dürfte jetzt geklärt sein. Da kann man lange mit FIFA-Rankings und universalem Stellenwert argumentieren. Es beginnt ganz oben: bei der völlig unverständlichen Vertragsverlängerung nach dem Scheitern der EM-Quali für unsern Ober-Abzocker O.H. (2-3 Mio jährlich inkl. persönl. Sponsoren). Unabhängig von der Tagesform wurden die Wechsel am Samstag offensichtlich bereits vor dem Spiel an den langjährigen Bidon-Träger M.P. delegiert. Sollte die absehbare und bei dieser schwachen Gruppe absolut zwingende WM-Qualifikation erreicht werden, wird man sich einmal mehr mit einer völlig biederen Nati in der Endrunde abzufinden haben.

  35. Richard Lauber sagt:

    Nein, die Schweiz ist (noch) nicht WM-tauglich. Nüchtern und ohne Emotionen betrachtet, leistet sie das, was mit dem Spieler Repertoire und dem vorhanden Trainer und Staff möglich ist. In dieser Gruppe reichte das bisher mit blauen Augen. Wenn sie jedoch an der WM ein Spiel gewinnen wollen, muss der Trainer noch sehr, sehr viel Arbeit leisten. Vielleicht müsste diese Arbeit nun nach innern, und wenig nach aussen fokussiert sein.

  36. Albert Inglin sagt:

    Man kann die Leistung der Nati weder schönreden, noch sollte man sie schlechtreden. Richtig erwähnt ist in diesem Artikel, dass
    einige Leistungsträger ausser Form sind, dazu gehört neben Inler sicher auch Lichtsteiner. Shaquiri hatte wohl noch etwas müde Beine nach dem vielen Feiern. Das Zuercher Sturmduo Drmic/Gavranovic ist wohl Super League tauglich, international muessen sie dies noch beweisen. Die Schweizer Nati hat mit einer einer (halben) Torchance im ganzen Spiel in der Vergangenheit auch schon Spiele gewonnen; haette sie am letzten Samstag die gleiche Effizienz an den Tag gelegt, hätte es für Zypern eine Kanterniederlage gegeben. Zum Schluss noch dies: Alain Sutter sagte kurz nach dem Spiel, dass der Schweiz vorne ein richtiger “Knipser” wie es Alex Frei war, fehle. Ich glaube, damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Frueher waren es ein Knup, Türiklmaz, Chapuisat oder eben Frei, die, die (manchmal wenigen) Torchancen eben ausnützten. Ich verliere die Hoffnung nicht, dass z.B. ein Severovic diese Luecke schliessen koennte. Einen ersten Ansatz hat er am letzten Samstag gezeigt.

  37. oerliker sagt:

    Was die Schweizer da während 89 Minuten ablieferten war gerade mal Challenge-League tauglich, hatte aber mit einer WM gar nichts, aber auch gar nichts zu tun.

    Grauenhafte Zuspielfehler, keine einzige Flanke der Aussenverteidiger, die ankam und kopfloses Anrennen waren die Kennzeichen des Schweizer Spiels.

    So können sie im Sand der Copacabana tschüttelen, aber nicht in einem WM-Stadion.

    • Paulo Mino sagt:

      waren sie überhaupt schon mal bei einem CHL-Spiel, ich glaube nicht, sonst würden sie hier nicht so eine Stuss von sich geben.

  38. Hans-Peter Fontana sagt:

    Es ist schon erstaunlich, mit welcher Sturheit Hitzfeld an seinen Prinzipien festhält und wie einsilbig und eintönig seine Interviews sind. Wenn gegen Zypern 179 Minuten braucht um ein Tor zu schiessen, stimmt einiges nicht. Man muss nicht unbedingt FCB Fan sein um zu attestieren, dass es am Rheinknie Spieler gibt, die ihre internationale Klasse eine Saison lang unter Beweis gestellt haben. Ein Fabian Frei bringt defensiv und vor allem offensiv viel mehr als ein Inler. Fabian Schär spielte an der Seite von Dragovic derart stark, dass ihn wohl jeder andere Trainer in seine Auswahl aufgeboten hätte. Aber Ersatzspieler in Italien oder Deutschland sind Hitzfeld mehr Wert als Spieler, die rund ein Dutzend Europa League Spiele hervorragende gespielt haben. Dass er konsequent ist, wissen wir spätestens seit der WM in Südafrika.

  39. Markus Apfelmus sagt:

    Das Grauen wird erst ein Ende haben, wenn man die Herren Hitzfeld und Pont ersetzt haben wird. Am liebsten durch Pierluigi Tami.

    Hitzfeld hat als Trainer grosse Leistungen vollbracht – als Schweizer-Nati-Trainer ist er leider seit jeher ein Totalausfall.

  40. Frank Meister sagt:

    Seit der Zeit unter Hitzfeld langweiliges Gekicke. Es liegt nicht an den Spielern. Der einzige Trost: Sie qualifieren sich trotzdem, vermutlich auch dieses Mal, für die WM. Sie bilden sich noch etwas ein, wenn sie mit allem Glück dieser Welt gegen Spanien gewinnen.

  41. Wishaw Thomas sagt:

    Hitzfeld hat es selbst gesagt: In der Vorbereitung habe er eine gewisse Selbstzufriedenheit ausgemacht!
    Man stelle sich das vor – Selbstzufriedenheit vor einem Quali-spiel und nach einem 0:0 gegen Zypern im ersten Spiel!
    1. Wieso kapieren es die Spieler nicht – betreffend Einstellung!
    2. Wieso kapiert es OH nicht, dass der Konkurrenzkampf um einiges höher sein muss! …soll mal einer auf die Bank oder zu Hause bleiben, wenn er nicht fit ist oder meint er könne Ferien machen!
    180 min. gegen Zypern und ein Tor – die Spieler dürfen wahrlich sehr sehr zufrieden sein!

  42. Stefan Gisler sagt:

    Die Schweiz ist ein Land von fussballerisch bescheidenem Niveau, entsprechend spielt die Nati, doch holt sie eigentlich das Optimum heraus. In diesem Sinne – Ja, die Nati wird an der WM absacken. Nein, das ist nicht enttäuschend, sondern einfach realistisch. Freuen wir uns doch, dass wir uns in dieser schwachen Gruppe wenigstens für die WM qualifizieren. Dann sind wir voll im WM-Fieber und können uns bei einem Bier die Spiele mit Freud reinziehen.

  43. Megge sagt:

    ich weiss nicht, was mich mehr ärgern würde: die WM ohne schweizer beteiligung oder nochmals dasselbe gekicke wie in südafrika….
    ein wenig mehr mut und spektakel würde nicht schaden. eine einfachere quali gruppe wirds nie mehr geben!

  44. Christian Kronenberg sagt:

    Die Nationalmannschaft wird an der WM in Brasilien keine Rolle spielen! Unter Otthmar Hitzfeld ist diese Nati nur noch peinlich. Nur er sieht es vermutlich anders, verdient viel Geld und bringt nix. Warum Inler oder Lichtsteiner in der Nati spielen ist für mich ein Rätsel. Man kann hin und da ein schwaches Spiel einziehen aber dauernd so schwach und zudem als Captain, dies ist noch schwächer von Hitzfeld. Unter diesem Coach wird die Nati keinen Blumentopf gewinnen, einfach beschämend!

  45. hasu sagt:

    Und Kubi sagte ein 5 zu 0 für Schweiz voraus. Auch er liegt oft daneben.

  46. P. Meier sagt:

    Was meint der Begriff “WM-tauglich” im Artikel? Natürlich werden an der WM einige Landesteams teilnehmen, welche leistungsmässig/sportlich entweder deutlich hinter der Schweiz einzureihen sind, oder sich zumindest auf Augenhöhe befinden. Damit kann/könnte die Frage -wohl rhetorisch gemeint- mit JA beantwortet werden.
    Weil aber für “uns” (Ein Teil der Fans und ganz sicher die Medien) dann nur utopische Resultate wirklich zählen, möchte man meinen, die Frage sollte besser mit Nein beantwortet werden.
    Wer so irre ist und eine gute oder sehr gute Platzierung des Kleinststaates Schweiz erwartet, der lebt einfach im Land der Träume. Sollte es einem Aussenseiter (wie beispielsweise Griechenland an der damaligen EM), also der Schweiz im Falle dieses Artikels zu guten Leistungen reichen, sollen wir uns doch dannzumal ganz einfach riesig freuen. Alles andere betrachte ich persönlich als sinnlose Diskussion.
    Was auch immer kommen mag i.S. WM-Teilnahme der Schweiz, ich würde versuchen mit zu fiebern und unserem Team das Beste wünschen. Wenn dann die Zu-Losungen ungünstig sind und die Schweiz früh ausscheiden würde, meine Freude wäre immer noch gross genug alleine begründet durch die Qualifikation zur Teilnahme.an diesem grossartigen Fussballfest.

  47. Rohrer Markus sagt:

    Befinde ich mich im falschen Film? Es ist bedenklich, wie die so genannten Journalisten Sachverständige, sich als Trainergötter in Szene setzen. Alles Besserwisser, aber gleichwohl erfolglos! Tatsache ist, dass die Entscheide richtig waren und die Schweiz gewonnen hat. Sind wir Schweizer doch glücklich, dass wir einen so erfahrenen Trainer in der Person von Ottmar Hitzfeld haben, der hat eine Linie, System, Charakter und vorallem auch Menschenkenntnisse. Wenn einer uns nach Brasilien bringt ist es der bewährte Trainer Hitzfeld und nicht die Journalisten der Boulvard-Presse.

  48. Gabriel sagt:

    In dieser schwachen Gruppe wird sich eine schwache Schweizer Nationalmannschaft wohl qualifizieren. An der WM wird sie so ohne Sieg ausscheiden.

  49. J.Fehr sagt:

    Wir sind einfach nicht beser!
    Torhüter sicher gut, egal wer spielt (Sommer/Beganglio)
    Innenverteidiger: Habe noch nie ein gutes Spiel von Djouru gesehen und v. Bergen kann auch kaum einen öffnenden Pass spielen.
    Aussenverteidiger: Woche für Woche kriegt Lichtsteiner bei Juve gute Kritik: Es scheint bald in Italien ist man mit wenig zufrieden. Rodriguez total überschätzt.
    Devensives Mittelfeld: Egal wer spielt: nach hinten gut der Rest: Zu wenig.
    Mittelfeld aussen: Saqiri: Grosser Lohn wenig Leistung: Spielte nur wenns nicht darauf an kam! Mitläufer.
    Der Rest Bankdrücker. Ausser Stocker; der will und wollt etwas reissen
    Sturm:????

    Trainer: Grösster Lohn = grösste Enttäuschung. Keinen Mut und Îdeen. Ich behaupte es hat mindestens 10 Ch Trainer mit mehr Elan ind Esprit für dieses Amt.

    Verband: Mutlose Herren = siehe Tarinerwahl

  50. Nino sagt:

    Dass es gegen Zypern keinen Kantersieg geben würde war voraussehbar.
    Ein frühes Tor hätte geholfen, aber je länger das Spiel je schneller die Zeit gegen die Schweiz lief.
    Wichtig waren dann die 3 Punkte, ob die Schweiz WM tauglich ist wird sich in Brasilien zeigen.

  51. Roger Liechti sagt:

    Hitzfeld, war zweifelsohne einer der besten Clubtrainer der Welt.
    Ich wollte es selber nicht wahrhaben, aber es zeigt sich immer mehr, dass er der falsche Mann ist für diesen Job. Die Schweit hat ein Spielerpotenzial wie noch nie, aber herr Hitzfeld traut ihnen nichts zu, es gelingt ihm nicht, aus diesen Spielern ein schlagkräftiges Team zu formen. Zwei Spieler haben das Spiel gegen Zypern alleine entschieden , das war der Skaq und der Sec, als Team haben sie gar nichts zu Stande gebracht,
    Fragt doch mal den Jupp und kritisiert den herrn Hitzfeld auch ein mal, man stelle sich vor was mit Jogi los wäre, würden die Deutschen so ein gekicke zeigen. Herr Hitzfeld verdient soviel wie noch keiner vor ihm, ist bereits einmal an einer WM kläglich gescheitert. Was muss noch passieren bis auch er angreiffbar wird?

  52. Roman Müller sagt:

    Das Spiel zu schauen war wie einem dreibeinigen Hund beim Laufen zuzuschauen: Man weiss, dass er schlussendlich schafft, aber irgendwie tuts beim Zuschauen schon weh.
    Und hier kommt die Knacknuss: Wollen wir überhaupt, dass wir uns mit diesem Folterfussball qualifizieren? Oder bedeutet das nicht auch, dass wir uns dann weitere 0:1 gegen Chile und 0:0 gegen Honduras über uns ergehen lassen müssen?
    Denn das Schlimmste ist, dass Hitzfeld überhaupt nichts geändert hat: Doppel-6 gegen die Nummer 1 wie gegen 152 der Welt! Denn WIR haben ja schliesslich Spanien geschlagen!! Ich hatte grosse Freude an diesem Sieg, fand es später aber traurig, da dieser viele Missstände überdeckt hat.

    Wie eine National-Mannschaft mit beschränkten Ressourcen spielen muss, hat man am Freitag am Beispliel von Österreich gesehen: Laufbereitschaft, Einsatz und Spielfreude. Da fällt dann eben auch mal ein Ball rein, auch wenn man nicht über den Talentpool von Brasilien verfügt.

  53. Geni Meier sagt:

    Die Schweiz spielte schlecht gegen einen nur auf Zerstörung programmierten Gegner. Früher spielten die Schweizer viel besser und verloren regelmässig “ehrenvoll”. Gegen Zypern gewannen sie in letzter Minute, weil sie den Willen hatten, nach schlechtem Spiel wenigstens gut zu kämpfen. Die drei Punkte sind da. Das ist das Wichtigste. Dass Pont ein Wasserträger und kein Coach ist, weiss man schon lange. Auch solche Leute brauchts. Dass Hitzfeld überhaupt nichts versteht von Fussball, weiss ich erst seit heute dank Herrn Koblers Erguss.

  54. Robert Sulser sagt:

    Danke, merci, grazie, faleminderit, hvala, blagodaram, tessekkur ederim. Vor allem dafür, dass es Valentin und die kämpferischen Secondos richten werden, wenn die ganze (nicht am Erfolg beteiligte) Schweizer Nation wieder jubeln kann: WIR haben gewonnen, WIR fahren an die WM. Ein grosses Dankeschön aber auch, dass ihr euch alle für unser Schweizerland den A……..aufreisst. Was wir acht Millionen Fussballexperten mit unseren österreichischen Nachbarn nämlich gemeinsam haben: Wir nörgeln ständig an der Nati herum, anstatt uns einfach nur über den Sieg zu freuen. Darum: Hajde-hajde hopp Schwiiz!

  55. erich müller sagt:

    ich bezweifle, dass shakiri in der mitte mehr gebracht hätte, so lasziv wie der auftrat. dieses interview über das feiern vor dem spiel sagt da schon einiges aus! vielleicht reichen ihm 16000 zuschauer schon nicht mehr aus. fühlt er sich eventuell schon zu sehr als der “star”? ich sah ihn wenig “arbeiten” am samstag, er wollte anscheinend mehr “bedient” werden! es hätte den mut gebraucht, ihn rauszunehmen. zuckerpass hin oder her! ein anderer hätte dafür zu gavranovic quergespielt und viel nerven erspart!

  56. Freestylla sagt:

    Grundsätzlich, vor ein paar jahren hätten wir dieses spiel nicht gewonnen. Man kann über die entscheidungen der führung diskutieren und dies ist gut so. In der tat da ist eine menge nicht korrekt abgelaufen! Das heisst aber wir werden zu einer fussballnation. Genauso wie in italien, deutschland oder england wird darüber gesprochen aber am ende ist das resultat was zählt! Was haben wir schweizer andere clubs und nationen als professionell eingestuft als wir verloren haben und sagten die anderen seien professionell und ein spiel geht 94 minuten. Nun sind wir soweit, dass ein spiel am ende für uns entschieden wird und wir lamentieren? Wir sind angekommen, qualität noch nicht wirklich, aber sie haben doch ihr bestes geben. Es hat am ende hat gereicht! Wenn OH lernfähig ist ….

  57. P. Meier sagt:

    Was meint der Begriff “WM-tauglich” im Artikel? Natürlich werden an der WM einige Landesteams teilnehmen, welche leistungsmässig/sportlich entweder deutlich hinter der Schweiz einzureihen sind, oder sich zumindest auf Augenhöhe befinden. Damit kann/könnte die Frage -wohl rhetorisch gemeint- mit JA beantwortet werden.
    Weil aber für “uns” (Ein Teil der Fans und ganz sicher die Medien) dann nur utopische Resultate wirklich zählen, möchte man meinen, die Frage sollte besser mit Nein beantwortet werden.
    Wer so irre ist und eine gute oder sehr gute Platzierung des Kleinststaates Schweiz erwartet, der lebt einfach im Land der Träume. Sollte es einem Aussenseiter (wie beispielsweise Griechenland an der damaligen EM), also der Schweiz im Falle dieses Artikels zu guten Leistungen reichen, sollen wir uns doch dannzumal ganz einfach riesig freuen. Alles andere betrachte ich persönlich als sinnlose Diskussion.
    Was auch immer kommen mag i.S. WM-Teilnahme der Schweiz, ich würde versuchen mit zu fiebern und unserem Team das Beste wünschen. Wenn dann die Zu-Losungen ungünstig sind und die Schweiz früh ausscheiden würde, meine Freude wäre immer noch gross genug alleine begründet durch die Qualifikation zur Teilnahme.an diesem grossartigen Fussballfest.

  58. Bruno Froehlich sagt:

    Hitzfeld war ein hervorragender Klubtrainer und ist wohl einer der schlechtesten Natitrainer, man schaue seine Koerpersprache, die spricht davon wie er sich Woche um Woche langweilt ohne den taeglichen Kontakt mit seiner Mannschaft. Resultat, miserable Kommunikation “ihr werdet schon sehen wer Kapitaen sein wird”, seine inkonsequente Haltung fuer Aufgebot in Kader, ist doch so egal in welcher Liga einer spielt wenn er Leistung zeigt, er formt kein verschworenes Team, eher das Gegenteil mit seiner Art des Umgang mit den Spielern, kann ja nicht wahr sein wie zu lesen war, dass er mit Inler nicht sprach. Kurz die Betrachtung im Blog sagt alles, Ich wuerde den Spielern den Erfolg so sehr goennen, doch mit diesem Coach wird daraus nichts. Zu viele Talente hat er nicht in der Agenda und selbst wenn Quali gelingt, wuerde dank seiner Sturheit nicht die beste Elf nach Brasilien reisen, einige gute Spieler zuhause zu recht wuetend sein, denn eine WM Chance kommt nicht oft.

  59. Wenn unsere Mannschaft nicht mehr Druck nach vorne machen kann als in den beiden Zypernspielen wird sie an der
    WM in Brasilien nie erfolgreich sein und sicher die Gruppen-Runde nicht überstehen – da fehlt es generell an Können und
    Willen – dieses fantasielose Rück- und Hin- und Her-Spielen in unserem Mittelfeld und das gefahrlose Gekicke aus erarbeiteten
    Eckbällen zeigen doch auf, es fehlen die klaren Ideen beim Spiel – nein es sieht eigentlich nicht hoffnungsvoll aus für
    die WM – da müssen bessere Spieler mit mehr Kreativität-Sinn aufgeboten werden – diese gibt es sicherlich noch – Valentin
    Stocker z.B. gehört sicherlich auch dazu, aber nicht zum Auswechseln !!!
    Mehrere altgediente Spieler sollten eigentlich ausgemustert werden!
    Bin nicht gerade optimistisch für die nächsten Spiele – aber mal sehen wie die CH gegen die Albaner reagieren!!!????

  60. DAM sagt:

    Es ist sehr einfach alles schlecht zu reden bzw. schreiben, Herr Kobler.

    Ich halte die Defensivtaktik von Hitzfeld in der gegebenen Situation für absolut richtig.
    In der Schweizer Gruppe sind alle Mannschaften (inkl.Schweiz!) überfordert, wenn sie das Spiel gestalten müssen. Alle dieser Teams sind dann gefährlich, wenn sie destruktiv auftreten und auf Konter lauern können. Warum sollte denn nun die Schweizer Mannschaft ihrer Meinung nach genau das tun, worauf die Gegner warten?
    Der Weg an die WM führt über eine starke Defensive und das gelingt den Schweizern momentan ausgezeichnet. In den sechs bisherigen Qualispielen hat man lediglich ein Gegentor zugelassen.

    • TK sagt:

      Im Gegenteil, DAM, eine Polemik so zu schreiben, dass sie beim Leser fast schon Mitleid mit dem Angegriffenen hervorruft, aber die Argumentation stark genug ist, dass sie eben doch begründet erscheint, das ist eine recht knifflige Aufgabe.

      Ich kann Ihnen nicht zustimmen, dass angesichts der Ausganslage – Heimspiel und big Points, weil alle andern patzten – sowie einem Gegner, den man genau einschätzen konnte (letztes Aufeinandertreffen vor knapp drei Monaten) eine Defensivtaktik das Gebot der Stunde war. Solche Gelegenheiten zur Vorentscheidung darf man als taktischer Verantwortlicher nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen. Das wollte Hitzfeld auch nicht, leider konnte er sich nicht für eine klare taktische Ausrichtung entscheiden und unterbrach das Spiel der Mannschaft in der Mitte mit dem Einsatz der beiden nur defensiv starken und bescheidenen Passspielern Behrami und Inler, denen kein Brückenschlag zu den Angriffskräften gelang.

      Wenn das schöne, jedoch glückliche Tor und Stocker nicht gewesen wären, der Match wäre offensiv total in die Hose gegangen. So etwas Mutloses und Inkonsequentes habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Diesen glücklichen Sieg hätten die Trainer beinahe verhindert. Glücklicherweise bewies die Mannschaft mehr Mut, Siegeswille und hatte das nötige Schwein in letzter Minute.

  61. Auf keinen Fall ist die Schweizer Nati in diesem Zustand WM tauglich. Nach den letzten Spielen muss man sich fragen was der Trainer überhaupt bei den Zusammenzügen trainiert.? Für diesen entsetzlichen Käse der da gespielt wird, braucht man keinen einzigen Tag training. Anreisen, Ferraris abstellen, Leibchen verteilen, eine Banane vor dem Spiel und los gehts.
    Jeder 2. Liga Trainer macht es besser. Wenn man besser spielen will bei Heimspielen
    1. Bei Länderspielen im Juni 1 Woche härtestes Training um die Spieler aus der Ferienlaune zu holen. Alle Spieler waren steif in den Hüften und unbeweglich. Alle waren schon in den Ferien.
    2. Shaquiri ins Zentrum
    3. Bremser Inler auf die Bank
    4. Barnetta links am Flügel von Anfang an. Oder ein anderer schneller Mann.
    5. Flanken üben bis die Füsse rauchen, ohne dass der gegnerische Verteidiger angeschossen wird.

    und die Schweiz gewinnt mind. 3:0

    Grüessli
    John

    • Martin Gebauer sagt:

      Warst du bei den Trainings der CH-Nati dabei? Was verstehst du unter “härtestes Training”? Die Spieler sind am Ende einer Saison müde, wären sie das nicht, hätten sie wohl während der Saison einiges falsch gemacht. Es geht nicht um die Härte des Trainings, so nach dem Motto: “viel hilft viel!”, sondern die Qualität des Trainings muss auf das Ziel angepasst sein. Solch markige Aussagen wie deine lassen vermuten, dass du von Trainingssteuerung wenig Ahnung hast. Shaqiri im Zentrum ist ein Versuch wert. Inler ist ein guter Fussballer, aber ausser Form, was bei Sportlern normal ist. Niemand kann immer gleich in Form sein. Barnetta gehört nicht mehr ins Aufgebot der Nati. Der hat mit massloser Selbstüberschätzung seine Karriere ruiniert. Bei Leverkusen auf der Bank, bei Schalke auf der Tribüne. Hohe Flanken ins Zentrum sind kein Mittel, kein zentraler Stürmer da, der was damit anfangen kann. Wie man solche Riegel, wie den der Zyprer knackt haben Shaqiri und Seferovic ja demonstriert.

  62. Martin Gebauer sagt:

    Der Blog überzeichnet natürlich stark und ist teilweise inhaltlich falsch. Sowohl Gavranovic wie Drmic sind noch in Form, das haben sie in den letzten Runden der Super-League eindrücklich bewiesen. Dass hohe Bälle auf Gavranovic nicht das richtige Mittel sind, dürfte allen klar sein. Wie man gegen Zypern zum Erfolg kommt hat man dann ja beim tollen Lauf und dem Zuspiel von Shaqiri auf Seferovic gesehen. Shaqiri im Zentrum hinter den Spitzen spielen zu lassen ist sicher eine Option für die Zukunft. Es muss auch gesagt sein, dass solche Spiele immer wieder vorkommen und nicht nur die Schweiz mit solch ultradefensiv eingestellten Mannschaften Mühe hat. Griechenland wurde mit dieser Spielweise sogar Europameister (wenn auch auf höherem Niveau). Oder die hochgelobten Spanier verloren an der WM gegen die Schweiz. Darum sind die Kommentare hier, die von Challenge-League Niveau sprechen oder wieder den unangebrachten Eishockeyvergleich bemühen, völlig daneben. Diese Mannschaft besitzt durchaus Potential. Schwierig wird’s, wenn zu viele Leistungsträger ausser Form oder verletzt sind. Dass kein Knipser vom Format eines Frei zur Verfügung steht ist eine Tatsache. Hier besteht sicher noch Optimierungsbedarf bei der Ausbildung des Nachwuchses. Mit Seferovic stünde ein Juwel bereit, wenn er sich denn entschliessen könnte zu einem Verein zu wechseln wo er auch international spielen kann (FC Basel? Dort könnte man einen solchen Stürmer brauchen…)
    Was den Trainer angeht habe ich auch meine Bedenken. Hier wünschte ich mir mehr Mut. Warum nicht konsequent auf die Spieler setzen die in ihrem Verein eine tragende Rolle haben? Warum ist Schär kein Thema für die Nati? Der wäre ein valabler Ersatz für den extrem behäbigen Djouru, dem pro Spiel mindestens ein Katastrophenzuspiel unterläuft. Zudem scheint mir die Zeit von Benaglio als Nr. 1 abgelaufen. Sommer interpretiert den Torhüter moderner, spielt mehr mit, ist klar der bessere Fussballer. Zudem müsste Hitzfeld aktiver coachen. Ich versteh nicht, warum er oft so lange wartet bis er wechselt. Will man einen neuen Impuls setzen muss der frische Spieler auch genügend Zeit dafür haben. Dass er Pont an eine offensichtlich viel zu kurze Leine nahm finde ich bedenklich. Entweder kann Pont nicht coachen, oder Hitzfeld hat ein zu hohes Kontrollbedürfnis. Dass das Coaching von der Tribüne nicht gelingt wurde andernorts schon oft bewiesen. Pont hätte die Freiheit haben müssen, die Wechsel auf den Spielverlauf angepasst vornehmen zu können. Das Hitzfeld die Herausnahme von Stocker im Nachhinein als klugen Wechsel darstellt ist lächerlich. Der hölzern wirkende Barnetta war nicht auf der Höhe, auch wenn er beim Tor mitbeteiligt war. Es ist Zeit für einen neuen Trainer!

    • Nino sagt:

      @Gebauer: Sehr negativer, ungerechter Kommentar. Hier meine Sicht: Die Schweiz führt die Gruppe mit 4 Punkten Vorsprung an (zugegeben in der leichtesten Gruppe, aber immerhin). In den letzten Jahren fast immer an jeder EM- und WM dabei. Erfolge im Clubfussball. Erfolge im Juniorenbereich. Erfolge in der Trainerausbildung. Neue Stadien. Zuschauerrekorde in der Super League. Jeder Gegner kann geschlagen werden, moderne Taktik, gutes Team und Klasse Einzelspieler mit internationalem Format. Dies mit erheblich weniger finanziellen Mitteln als England, Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich usw., mit denen man sich eigentlich gar nicht messen dürfte, aber trotzdem kann.
      Zu Österreich, die haben tatsächlich grosse Fortschritte erzielt, die Schweiz könnte Vorbild für die Ösis sein. Ich beobachte die Österreicher seit einiger Zeit, irgendwann werden auch die wieder mal qualifizieren, sie hätten es bald verdient.

  63. Paul sagt:

    Diese Selbstgefälligkeit, Ignoranz und Zufriedenheit an der Mittelmässigkeit die Hitzfeld und die Funktionäre ausstrahlen, ist nicht zu fassen. Hitzfelds Erfolge liegen genauso in der Vergangenheit wie seine Methoden und sein Verständnis von Fussball. Der hat schlichtweg den Zug in die Zukunft verpasst und die Funktionäre sehen das nicht oder getrauen sich nicht, in Ehrfurcht vor dem grossen Messias erstarrt, zu handeln. Ein Blick nach Österreich zeigt, wie es anders geht. Die Spieler sind nicht besser als unsere. Viele kicken wie unsere im Ausland. Einer – Alaba – brilliant, die anderen etwa auf gleichem Niveau. Das Nationalteam spielt aber frisch nach vorne. Gegen Deutschland haben sie noch verloren, obwohl sie klar besser waren. Gegen Irland glichen sie last minute aus und holten den verdienten Punkt. Und am Freitagabend haben sie Schweden ziemlich souverän geschlagen. Zudem sind die Juniorenteams top aufgestellt. Der Trainer ist übrigens Herr Koller – mit einer lange nicht so erfolgreichen Vergangenheit wie Herr Hitzfeld, aber in der Gegenwart auf Augenhöhe mit dem modernen Fussball. Die Schweiz sollte sich ein Beispiel daran nehmen und alte Zöpfe ganz schnell abschneiden. Sonst werden wir uns in Brasilien – die Qualifikation scheint trotz der Rückwärtsentwicklung ja doch zu gelingen – ziemlich blamieren. Und fremdschämen für die peinlichen Rechtfertigungen und Schönredereien von Hitzfeld und den Funktionären.

    • Fabien sagt:

      So ist es. Österreichs Fussball macht Freude. Die haben uns überholt. Dass Koller dort arbeitet, sagt auch viel über unsern Fussball aus. Dazu sind die Ösis in der BuLi Stammspieler, während die meisten aus der Super League dort scheitern. Wir haben keinen Harnik, keinen Alaba, keinen Arnautovic. Warum wohl? Weil eben die von uns belächelte Ösi-Liga besser ist, von Basel abgesehen.

      • ursus sagt:

        Ja Fabian, ich bin genau gleicher Meinung. Ich hoffe, dass es Oesterreich noch schaft an die WM. Die Schweiz hat nichts verloren in Brasilien. In der Schweiz spreche ich ohnehin nicht von Fussball sondern von tschuten oder kicken!!!
        Wenn man gegen Zypern mit nur einer Spitze spielt sagt mir dies alles über so einen “Trainer”!!!

    • Roger Liechti sagt:

      Genau!

      • Paulo Mino sagt:

        schön dass ihr das selber glaubt, aber dass was ihr hier erzählt, ist ja wohl ein Witz .
        Die AT-Nationalelf ist zwar klar besser geworden, aber einige Teams der obersten Liga Österreichs, würden bei uns Challenge Leagu spielen.
        Also, stoppt mal mit euren Verherrlichungen des Öster. Fussballs.

  64. Luditius sagt:

    Es ist wieder mal an der Zeit, ein Zitat des ehemaligen Brasilien-Haudegens und späteren Trainer der Seleçao, Carlos Dunga, aus der Schublade zu kramen:

    “Wenn wir gewinnen, dann seid ihr nicht zufrieden, weil wir ein Spektakel hätten zeigen müssen. Und wenn wir ein Spektakel zeigen, seid ihr auch nicht zufrieden, weil wir sieben oder acht Tore hätten machen müssen. Und wenn wir das getan haben, heißt es: Der Gegner war schwach.”

    So kann man die Kommentare hier werten. Ich finde, die CH-Nati hat anständig, aber nicht überragend gespielt. Die Chancen für 3-4 Tore mehr wären da gewesen – hätte man diese erzielt, würden die Medien nun von einem “starken” Auftritt sprechen. In der gesamten Berichterstattung – auch in diesem Blog hier – fehlt die Objektivität. Stocker war stark, aber vielleicht ausgelaugt? Inler ist im Team unumstritten der Chef und psychologisch wäre es vielleicht verheerend gewesen, den Captain quasi abzusetzen? Gavranovic hat mit 4 Toren in 7 Spielen eine ähnliche Quote wie Alex Frei damals, schon vergessen? Drmic bestritt seinen ersten Ernstkampf – Nervosität? Die Nati ist definitiv bereit für die WM – weil sie auch solch “schmutzige” Spiele gegen Zypern gewinnen kann, welche notabene schon Nationen wie Deutschland, Italien oder Irland das Fürchten lernte.

    • Luditius sagt:

      Wo ich jedoch – dies sei noch angefügt – Handlungsbedarf sehe, ist in der Defensive. Djourou ist zu statisch, zu ungelenk; jedoch spricht die Statistik (1 Gegentor in 6 Spielen!) für ihn. Fabian Schär ist sicherlich die Zukunft neben dem kleineren Von Bergen. Jedoch: Wenn wir hier schon von Big Points reden, die gegen Zypern realisiert werden mussten, dann muss man auch einsehen, dass Hitzfeld keine Experimente in der Achilles-Verse jeder Mannschaft, der Innenverteidigung, eingehen wollte. Nie, nie wechselt ein Trainer eine bewährte Innenverteidigung aus.
      Für alle, die Sommer anstatt Benaglio im Tor fordern: Die Zeit Sommer’s bricht nach der WM 2014 an. Vorher ist es sinnvoller, den weitaus routinierteren Benaglio einzusetzen. Die einzige Problematik liegt im Angriff. Tatsächlich ist mit den Rücktritten von Alex Frei und Marco Streller viel Strahlkraft im Sturm verloren gegangen. Seferovic und Gavranovic können neue “Frei’s” werden – müssen aber noch einen harten Weg gehen. Drmic hat für mich ordentliches Super League-Niveau, aber international wird er sich kaum durchsetzen. Hoffnungen hier lege ich primär in Steven Zuber (GC), Michael Frey (YB) oder dass man Oscar Scarione vom FC St. Gallen einbürgert 😉

  65. Rolf Gmür sagt:

    Das Beste am Zypern-Spiel war wohl das Resultat, eine einzige Zumutung hingegen einmal mehr Kommentator Sascha Ruefer. Zum Spiel ist schon so viel gesagt worden, dass mir nicht mehr viel Neues einfällt, ausser vielleicht dies, dass ein Spieler wie Barnetta aufgrund seiner Situation bei Schalke derzeit einfach kein Aufgebot für die Nati verdient. Unerklärlich auch, dass die beiden Aussenverteidiger offenbar nicht in der Lage sind, gefährliche Flanken vors Tor zu schlagen. Dass Rodriguez zudem die Eckbälle von links mit dem linken Fuss spielt, kann ich ebenso wenig nachvollziehen. Weshalb erhält eigentliche Reto Ziegler keine Chance mehr? Wir sind noch lange nicht durch. Ohne klare Leistungssteigerung ist der Gruppensieg trotz super Ausgangslage noch lange nicht in trockenen Tüchern. Nach der WM ist ein Trainerwechsel überfällig. Auch der Natidelegierte Peter Stadelmann sollte alsdann endlich den Hut nehmen. Wo dieser Herr wohl überharte Zyprioten ausgemacht hat? Diese Sichtweise kann nur mit mangelnder Sachkompetenz erklärt werden.

  66. French sagt:

    Es spielen so viel unserer jungs im ausland wie noch nie, ich muss echt langsam hitzfeld die schuld geben, das kader im letzten spiel war einfach nur schlimm z.b das ein dzemaili nicht von er ersten minute spielt oder ein stocker raus muss, ich verstehe auch nicht wiso man gegen so eine mandchaft nicht mit 3 stürmer spielt