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Murat Yakins Luxusproblem im FCB-Sturm

Fabian Ruch am Mittwoch den 29. Mai 2013
Basels Trainer Murat Yakin. (Keystone)

Für Murat Yakin geht es heute um viel: FCB-Trainer Yakin im Stade de Suisse in Bern, 20. Mai 2013. (Keystone/Peter Klaunzer)

An Abenden wie diesen werden Helden geboren.

Wird FCB-Stürmer Marco Streller heute doch noch zum Meisterschützen? Lässt Valentin Stocker die Basler endlich jubeln? Hext Roman Bürki GC zum nächsten Sieg?

Weil diese Super-League-Saison ziemlich verrückt abläuft und es immer wieder spektakuläre Wendungen gibt, gerne auch in der Nachspielzeit, ist es nicht ausgeschlossen, dass wir auch heute Abend ein wildes Drama erleben. Möglicherweise verliert der FC Basel ja im Stade de Suisse gegen YB, ist aber am Ende des Mittwochabends dennoch erneut Schweizer Meister – minus mathematische Minirestzweifel. Weil GC in St. Gallen ebenfalls unterliegt. Vielleicht durch ein Gegentor kurz vor Spielende.

Basel's Marco Streller thanks the fans after his substitution during the Super League soccer match between FC Basel and FC Lausanne-Sport at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Thursday, May 16, 2013. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Marco Streller bedankt sich nach einem Spiel gegen Lausanne bei den Fans, 16. Mai 2013. (Keystone/Georgios Kefalas)

Der FC Basel zeigte zuletzt ja unerwartete Schwächen auf und neben dem Rasen, wäre jedoch natürlich gleichwohl der verdiente Champion. Er steht unter erheblichem Druck. Die Nerven der Basler sind enorm angespannt, sie reagierten in den letzten Wochen häufig wenig souverän, manchmal sogar unsportlich. Das Gesicht des FC Basel gefiel nicht mehr. Er kann sehr, sehr, sehr viel verlieren. Konkurrent GC nur noch sehr, sehr, sehr viel gewinnen.

Basels Valentin Stocker jubelt ueber das 1:0 im beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und Servette FC am Sonntag, 12. Mai 2013 im St. Jakobpark Stadion in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Basels Valentin Stocker freut sich über ein Tor gegen Servette, 12. Mai 2013. (Keystone/Patrick Straub)

Doch selbst wenn der FCB sensationell noch den Titel verspielen sollte und im Sommer Leistungsträger wie Stocker, Goalie Yann Sommer, Abwehrchef Aleksandar Dragovic oder Flügelflitzer Mohamed Salah an ausländische Vereine verkaufen muss, wird er nächste Saison die beste, grösste Mannschaft des Landes bleiben. Der Verein ist bestens aufgestellt, steht aber vor grossen Herausforderungen. Insbesondere Trainer Murat Yakin, der ja noch keinen Titel als Coach gewonnen hat, wird beim Aufbau einer neuen Meistermannschaft gefordert sein.

Zur Königsaufgabe wird für Yakin die Besetzung des Angriffs. Der Coach schätzt es, die Flügelpositionen offensiv zu besetzen und das zentrale Mittelfeld zu verdichten. Ein 4-1-4-1, das elastisch betrieben wird und je nach Spielsituation auch ein 4-2-3-1 oder ein 4-3-3 sein kann, dürfte auch in Zukunft das FCB-System sein. Vielleicht wird Yakin mal mit einer Dreierkette in der Abwehr experimentieren. Aber es ist kaum vorstellbar, dass er in einem 4-4-2 spielen lassen wird.

Le joueur valaisan Jose Adailton, gauche, lutte pour le ballon avec le joueur balois Raul Bobadilla, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et FC Basel 1893, ce dimanche 5 mai 2013 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Maxime Schmid)

Sion-Spieler José Adailton ringt mit Raúl Bobadilla um den Ball, 5. Mai 2013. (Keystone/Maxime Schmid)

Nur in diesem System aber hätten die beiden für Super-League-Verhältnisse herausragenden und sehr kostspieligen Angreifer Marco Streller und Raúl Bobadilla gemeinsam Platz. Sie sind eher nicht auf dem Flügel oder im zentralen, offensiven Mittelfeld vorstellbar, zumal Yakin dort ohnehin auf andere Spielertypen setzt. Streller mag es, einen Partner im Sturm zu haben, er agierte zuletzt als einziger FCB-Angreifer wenig überzeugend. Der bullige Bobadilla dagegen ist problemlos als Ein-Mann-Sturm einsetzbar.

Was also passiert in Basel? Wie löst Yakin sein stürmisches Problem? Kommt es bald zum Machtkampf?

Murat Yakin hat sich ist in seiner Trainerkarriere nicht vor unpopulären oder unsentimentalen Entscheidungen gescheut. Er hat Alex Frei beim FCB eiskalt aufs Abstellgleis gestellt. Vielleicht wird er bald auch Marco Streller, ein anderes Basler Idol, opfern. Weil er Bobadillas Kraft, Torgefährlichkeit und Präsenz extrem schätzt. Eines ist klar: Yakin wird bedingungslos auf den Argentinier setzen. Wenn dieser topfit ist. Der Coach traut sich zu, den impulsiven Heisssporn Bobadilla unter Kontrolle zu haben. Dafür aber muss der Stürmer spielen. Und nicht auf der Ersatzbank versauern.

Und auch deshalb geht es für Murat Yakin in diesen Tagen um extrem viel. Als Meistertrainer wäre seine Akzeptanz deutlich grösser. Als Titelcoach könnte er heikle personelle Veränderungen einfacher moderieren.

Was glauben Sie: Wer wird Meister? Was passiert am Mittwochabend? Und wird Murat Yakin die Stürmer Marco Streller und Raúl Bobadilla nächste Saison gemeinsam aufstellen?

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29 Kommentare zu “Murat Yakins Luxusproblem im FCB-Sturm”

  1. Peter Saner sagt:

    Das möchte ich sehen, wie der auch so “geliebte” Murat den Pipi abserviert!

  2. Martin Gebauer sagt:

    Streller ist als einziger Stürmer nahezu wirkungslos. Er rackert sich zwar ab schiesst aber keine Tore mehr. Für mich hat er in diesem Spielsystem keinen Platz mehr. Ich würde in den verbleibenden Partien klar auf Bobadilla setzen. Er nervt zwar mit seiner Unbeherrschtheit. Sein Nachtreten im Cupfinal passt aber zum unsportlichen und unfairen Auftritt des FCB. Und sind wir ehrlich, eine Mannschaft die so viel mehr Geld zur Verfügung hat, wie alle anderen Vereine müsste eigentlich schon mit 20 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze stehen. Niemand soll nun die paar Spiele mehr ins Feld führen, die Basel absolviert hat. Bayern und Dortmund haben am Samstag gezeigt wie fit Fussballer auch am Ende der Saison sein können.
    Die wirklichen Gewinner dieser Saison sind für mich GC, der FCZ und St. Gallen. Was Urs Meier aus Fringers Rumpelfüssler rausgeholt hat, müsste ihn zum Trainer des Jahres machen. M. Yakin? Völlig überschätzt!

  3. Wyss Raymond sagt:

    Ich glaube das streller bald nicht mehr spielt und die binde abgeben muss. Denn bobba ist der stürmer der sich durchsetzen kann und technisch stärker ist.so leid mir das auch tut.

    • Adrian Lehmann sagt:

      Bobba hat beim FCB noch nichts positives geleistet. Er fiel bisher erst durch den verschossenen Penalty im Cupfinal auf. Eine Fehlinvestition!

  4. Paulo sagt:

    Zuerst einmal passiert heute dass Schär für die beiden letzten Spiele gesperrt wird. Wieso man mit dieser Entscheidung so lange wartet verstehe ich nicht. Das wird die Mannschaft noch zusätzlich verunsichern. Dann wird es so sein dass ein Dragovic bei einer möglichen Verwarnung gegen YB auch für das letzte Spiel gesperrt sein wird und der FCB somit ohne seine Innenverteidigung spielen muss. Will heissen, man sollte mehr um die Defensive besorgt sein als um den Sturm, den der wird früher oder später wieder treffen auch wenn 59 Tore in der Meisterschaft für den FCB der Neuzeit absoluter Negativrekord darstellen. Letztes Jahr waren es noch 78 Tore. Wessen Tore hier fehlen dürfte auch bekannt sein.

  5. Philipp Rittermann sagt:

    der fcb ist zu verwöhnt. diese jahr wird gc meister und nächstes jahr der richtige zürcher stadtblub, der fcz.

    • Mano sagt:

      Verwöhnt…dies müssen sie bitte erklären. Vielen Dank

      • Philipp Rittermann sagt:

        na ja, verwöhnt halt. man sollte die basler tief halten, halt einfach, schliesslich bin ich ja zürcher! äh. ausserdem habe ich keine ahnung von fussball.

    • zerberus08 sagt:

      ….und übernächstes Jahr der FC. Wintertur, gefolgt von Höngg, Altstetten, Flundern und Weinegg ?

      • Philipp Rittermann sagt:

        der fc höngg ist meine heimmannschaft. hätten die so viel kohle wie die basler, wären die schon längst schampignons-league sieger, ich schwör!

  6. Peter Elsener sagt:

    Murat Yakin hat bisher wenig erreicht. Die Kampagne bis in die Halbfinals in der EuroLeague waren aufregend, schmeichelten dem Trainer des FCB, so dass er die 1.Besetzung meistens am Donnerestag spielen liess, während in der Meisterschaft der 2. Anzug Punkt um Punkt verschenkte. Gewonnen hat Yakin in Europa für den FCB sicher an Ansehen, was seinen persönlichen Stolz befriedigen mag. Ansonsten brachten diese Auftritte aber vor allem Substanzverlust und v.a. keinen Titel. Dafür opferte Yakin den Cupsieg, den ein fitter FCB mit grosser Wahrscheinlichkeit errungen hätte. Dafür opfert Yakin womöglich auch die so wichtige Meisterschaft. Nach den grossen Auftritten in der EuroLeague “verschenkten” die müden u. z.T. ausgelaugten Basler wichtige Punkte beim 0:0 gegen GC im St.Jakob Park, beim 1:1 mit einem saftlosen Auftritt in SG, vor allem aber beim unfassbaren 0:3 gegen LU im eigenen Stadion oder dem noch unglaublicheren 0:1 jetzt eben gegen ein sehr durchschnittliches GC. Mitentscheidend für diese unsäglichen Punktverluste ist Yakins Verhalten gegenüber Alex Frei. Was in der Presse als unpopulär und unsentimental bezeichnet wird und mit einem Touch Positivität rüber kommt, war in Tat und Wahrheit nichts weiter als Mobbing gegen den besten Stürmer der Liga der letzten Jahre und wichtigen Gegenpart zu Marco Streller. Alex Frei “flüchtete” schlussendlich richtig gehend aus Basel. Welcher Trainer würde das beste Angriffsduo der Schweiz zerstören? Wieviel Selbstverliebtheit braucht es zu so einem Wahnsinn? Die Quittung ist bereits erfolgt. Der FCB spielt den schwächsten Frühling seit Jahren. Alex Freis mitwirken in der FCB-Offensive ist offensichtlich. Wann erzielte die Basler zuletzt ein Tor aus einem Standard? Er verliert nun die entscheidenden Spiele, welche er bis anhin jeweils souverän gewann. Der Cup ist schon weg. Die Meisterschaft wackelt bedenklich. Gegen YB wird’s enorm schwierig, da der FCB das Runde kaum mehr ins Eckige bekommt. Man stelle sich nur vor, YB geht 1:0 in Führung und Basel bräuchte plötzlich 2 Tore. Nicht auszudenken. Ein weiterer moralischer und physischer Niederschlag für den FCB, wenn man YB nicht schlagen könnte. Und damit verherende Voraussetzungen für eine “Finalissima” am Wochenende gegen St. Gallen. Bleibt der FCB am Ende mit diesem Kader und diesem Budget unfassbarer Weise ohne Titel, dann hat dieser Misserfolg einen Namen: Murat Yakin!

    • Mano sagt:

      Dies mit dem ausgelaugten Spielern mag zwar für den Cupfinal und den Spielen davor stimmen. Aber sorry, gegen GC hat man doch gesehen dass die Mannschaft super reagiert hat. Man hat das Spiel nach belieben dominiert, hatte mehr Chancen und wäre als Sieger vom Platz gegangen. Das kann passieren wenn das Visier nicht richtig eingestellt ist. Nein ich denke heute werden sie alles klarmachen. Nur keine Panik Leute !

    • DAM sagt:

      @Peter Elsener
      “Murat Yakin hat bisher wenig erreicht.”

      Wer hat den FC Thun wieder in die Super League geführt und dort etabliert? – Murat Yakin
      Wer hat dem FC Luzern eine der erfolgreichsten Saisons überhaupt beschert? – Murat Yakin
      Wer hat nach ungefähr 40 Jahren wieder eine Schweizer Mannschaft in ein europäisches Halbfinale gecoacht? – Murat Yakin

      Und übrigens: Als Yakin seine Stelle beim FCB angetreten hat, lag die Mannschaft auf Rang 4, satte 8 Punkte hinter GC. Trotz grösserer Belastung aufgrund der unzähligen Europa League-Spiele hat der FCB unter Yakins Leitung den 8-Punkte-Rückstand in einen 3-Punkte-Vorsprung verwandelt.

      Aber es ist halt schwer objektiv zu bleiben, wenn man jemanden von vonherein nicht mag, oder Herr Elsener?

    • DAM sagt:

      @Peter Elsener
      “Murat Yakin hat bisher wenig erreicht.”

      Wer hat den FC Thun zurück in die Super League geführt und dort wieder im Mittelfeld etabliert? – Murat Yakin
      Wer hat dem FC Luzern eine der besten Saisons überhaupt beschert (Rang 2 und im Cupfinal)? – Murat Yakin
      Wer hat zum ersten Mal seit ca. 40 Jahren eine Schweizer Mannschaft in ein europäisches Halbfinale geführt? – Murat Yakin

      Bei Yakins Amtsantritt in Basel lag der FCB auf Rang 4, satte 8 Punkte hinter GC! Trotz der grösseren Belastung mit unzähligen Europacup-Einsätzen hat der FCB unter Yakins Leitung die Grasshoppers ein- und überholt.

      Nun hat der FCB den Cupfinal verloren (zurecht!) und musste bei GC eine unglückliche (und unverdiente) Niederlage einstecken müssen und schon ist alles schlecht? Lächerlich…und einmal mehr ein Anzeichen der Basler Arroganz und Ignoranz.

    • zerberus08 sagt:

      Du vergisst dass hier nicht die Bayern oder Chelsea spielen sondern der FC. Basel, ein “Mauerblümchen” gegen diese 2 Clubs, sollte man meinen. Daher ist es nicht selbstverständlich dass sich der FCB in der EL gegen finanzielle Hochkaräter durchgesetzt hat obwohl diese auch personell – auch in der Breite – stärker besetzt sind. Dass MY die Priorität auf die EL gesetzt hat, hat wenig mit “persönlichem Stolz” zu tun sondern dass man sich als Schweizermeister international wenig kaufen kann, für einen Spitzenplatz in der EL dagegen schon! Dass MY den Cupsieg dafür “opferte” glaube ich kaum denn der Cup hat eigene Gesetze – und der FCB ist da wie unter HV aufgetreten, dazu kommt noch dass ein Ball bei GC von den 5 versemmelten Torchancen am Schluss noch glücklich den Weg ins Tor fand. Da hat Basel einfach schlecht gespielt, und waren sicher nicht ausgelaugt! Dass Basel Punkte in der Meisterschaft verlor ist auf die momentane Abschlusschwäche zurückzuführen, wenn man halt 100%ige Chancen nicht macht….Für die Torflaute MY verantwortlich zu machen finde ich etwas billig, Frei hat in dieser Saison unter HV in 8 Spielen ganze 2 Tore geschossen, MY jetzt zum Vorwurf machen dass die Torflaute darauf zurückzuführen sei dass er Frei nicht oder nur am Flügel einsetzt hatte widerlegt sich damit von selbst, und die Theorie dass Basel mit Frei (den ich sehr schätze) schon längst Meister wäre ist nur Wunschdenken! Sicher fehlt uns Frei, wenn er denn Tore schiesst! Was allerdings Tatsache ist dass uns zur Zeit Spieler mit Standardsituationen-Qualitäten fehlen wie es Frei, Shaq. waren. Potential ist zwar vorhanden (Diaz). Ich denke Basel wird Meister das hat man im letzten Spiel gesehen als man GC im eigenen Stadion an die Wand spielte und GC absolut chancenlos war, dass man so unglücklich verliert wird sich sicher nicht mehr wiederholen! Und an alle die sich HV zurückwünschen sei gesagt dass seine Entlassung richtig war, er hat eine funktionierende Truppe von Fink übernommen die eine Zeitlang als Selbstläufer fungierte dann aber nicht mehr reüssierte, HV hat die CL versemmelt und einen miserablen Start in der Meisterschaft hingelegt zeitweise 11 P. hinter GC zurückgelegen, ehe unter MY 14 P. gutgemacht wurden! Murat Yakin ist der richtige Trainer für Basel und wird uns noch viel Freude bereiten, jedenfalls habe ich ihn noch nie gesehen dass er wie ein nasser Sack auf der Trainerbank gehangen hat wie HV! Natürlich wäre es schade wenn man nicht Meister würde – man würde trotzdem CL-Quali spielen – aber Meister werden kann man leichter werden als international so zu brillieren wie der FCB in letzter Zeit! Noch ein letztes – wie hoch ist das Budget von Real – und wieviele Titel haben sie dieses Jahr geholt?

  7. Francis le Berceau sagt:

    Kompliment an diesen Artikel.

  8. so gut wie alle sl-clubs agieren sowohl auswärts wie zuhause sehr defensiv gegen den fcb.mit blick auf diese aufstellung kommt das 4-4-2 wohl eher nicht zum tragen.grundsätzlich sind das 3-5-2 oder 4-1-4-1 dafür besser ausgerichtet-leider ist bisher die 3-5-2 aufstellung noch nicht erfolgreich gewesen.bobadilla wird sich in absehbarer zukunft durchsetzen,da bin ich mir sicher-egal in welcher aufstellung.

  9. Michi sagt:

    wollt ihr den steilpass nicht lieber mal in FCB-Blogg umtaufen?

    • Mano sagt:

      klar, alles andere Interessiert ja nicht wirklich, oder ?

    • Rudi Buschbrenner sagt:

      gibt es in der CH noch andere interessante Clubs? Wenn ja, mir jedenfalls nicht bekannt

    • Auguste sagt:

      hmm…, erde an michi, da läuft gerade ein spannendes rennen um die meisterschaft mit dem fcb an prominenter stelle.

      • Michi sagt:

        @Auguste jaja, in das Rennen sind aber noch ein Club direkt und ein weitere indirekt involviert. Nur so als Beispiel. Dann gäbe es das Romandiedesaster usw. Immerhin kommt der Zirkus CC heute dran.

  10. Matthias Meier sagt:

    Na ja, Bobadilla wird sowieso immer wieder mal ausrasten (siehe Cupfinal) und gesperrt werden… 😉

    • zerberus08 sagt:

      Den gleichen Mist hat man ja auch über Serey Die erzählt, seit er für Basel spielt ist er doch lammfromm!

  11. Grunder Daniel sagt:

    Wenn ein Trainer die beste Schweizer Mannschaft mitten in der Saison übernehmen darf, als erstes das beste Sturmduo auseinander reisst, dann den Topscorer der letzten Jahre auf der Bank sitzen oder auf einer Position spielen lässt die ihm überhaupt nicht liegt, zudem ständig neue Spielsysteme in teils wichtigen Partien (wobei gibt es unwichtige?) ausprobiert und schlussendlich zum Christian Gross 4 1 4 1 System zurückkehrt, ja dann muss man sich nicht wundern wenn alles den Bach runter geht.
    Muri MUSS weg und es geht wieder aufwärts mit unserem FCB!

    Ich hoffe, dass wir es denoch schaffen und Heute Abend YB “putzen”

    PS: Fragt doch mal in Thun oder Luzern nach, ob die den Herrn Yakin zurücknehmen würden! Ich kenne die Antwort!!!

  12. Boris sagt:

    Dei armen müden FC Basel Profis. Wie viele Spiele hatte dann Chelsea ls sie gegen den FCB spielten??? Vermutlich ist es aber anstrengender gegen GC als gegen ManC, ManU, Arsenal oder sonst einen kleinen Club aus diesem Land zu spielen. Das hat nie jemand geschrieben.
    Der FCB hat gegen GC verloren weil ihre Stürmer vor dem Tore ziemlich unfähig waren – vielleicht hätte sogar der Trainer selber eine Chance verwertet? Trotzdem werden sie Meister und wen sie dann verkaufen (müssen) oder nicht – darüber kann man im Moment zwar viel plappern aber auch nicht mehr. Dümmlich aus hier wieder die faule Ausrede von den ach so vielen Spielen – bei einem Team das nun wirklich genug gute Auswechselspieler für CH-Verhältnisse hat. Fakt ist, dass auch in der CH der FCB zwar der beste Club ist – aber der Abstand ist nicht so gewaltig wie ein paar Schwätzer immer geschrieben haben.
    Betreffend Neue: Die Frage wird nur sein ob sie schnell ihren Platz finden werden und sich der FCB im Gegensatz zum letzten Jahr für die Champignon League qualifizieren kann? Ich weiss es nicht und wir sehen es ja dann.
    Betreffend Europa League; die wurde gerade immer im Tagi schlecht gemacht…bis der FCB mit viel Glück (z.B. gegen Zenit) in die HF gelangte und dort zweimal verlor. Da war dieser Cup auf einmal fast besser als die CL – ja, Schweizer Minderwertigkeitskomplexe in Hochkultur konnte man sehen. Also bitte ihr Schwätzer – nächstes Jahr nicht wieder die EL runter machen – wenn wie fast immer keine CH-Mannschaft im HF steht.

  13. Auguste sagt:

    hmm…, der fcb braucht mehr optionen im angriff, darum wurde auch bobadilla verpflichtet (und natürlich weil man es konnte). zweifellos wird yakin seine offensive für die nächste saison auf bobadilla ausrichten und den wesentlich flexibleren, aber nicht jünger werdenden streller weniger belasten. in der super league könnte yakin gegen die meisten gegner mit einer offensiven aufstellung antreten, in der streller direkt hinter bobadilla ballverteiler vorne und zusätzlicher angreifer spielen könnte. mit stocker und salah auf den flügeln würde man die meisten sl-defensiven gehörig ins schwitzen bringen können, ohne dass man in der defensive geschwächt wäre. das würde vermutlich auch die fehlenden 10 bis 20 tore wieder bringen.

    international wird man aber wahrscheinlich auch ein defensiveres system beherrschen müssen, in dem man vorne nur mit einem zentralen stürmer antritt. da verspricht sich yakin wohl einiges von bobadillas verschollenen knipser-fähigkeiten und wucht.

    es wird eine der zentralen aufgaben des basler trainer-teams werden – den teuren stürmer vom übergewichtigen hänger in eine fitte granate zu verwandeln. warten wir mal ab, ob’s gelingen wird.

  14. Hans vom Hübel sagt:

    Unter Yakin werden weniger Tore geschossen, das stimmt. Es werden aber auch weniger Tore erhalten. Generell ist die Mannschaft unter Yakin stabiler als unter Vogel. Unter Yakin sind wir zuhause wieder zu einer Macht geworden, das hat mir vorher gefehlt.
    Und es war tatsächlich so, dass nach dem Europa-Aus die Spannung ein bisschen abgerissen hat und sich eine gewisse mentale und körperliche Müdigkeit breit gemacht hat. Mittlerweile sollte diese aber aus den Köpfen und den Knochen sein und es sollten genügend Reserven für den Endspurt vorhanden sein. Das Speil gegen den GC weist deutlich in diese Richtung: Basel war konzentriert und zu (beinahe) jeder Zeit Herr der Lage.

    Wenn ich bei meinem FCB momentan spielertechnisches Verbesserungspotential sehe, dann nicht im Sturm, sondern im zentralen, offensiven Mittelfeld. Die Flügel sind top-besetzt, der Sturm ebenfalls, aber durch die Mitte könnte mehr kommen. Wir haben exzellente Spieler im Zentrum, aber allesamt sind sie keine richtigen offensiven Mittelfeldspieler mit Zug aufs Tor und Abschlussqualitäten…

    Es ist ein Luxusproblem und gute 10er wachsen nicht auf den Bäumen!

  15. Marcel sagt:

    Tja das wars dann wohl – jetzt müsste GC 16:0 gewinnen bei einer 0:1 Niederlage des FCB gegen St. Gallen

    Ein 99.99% Meistertitel ist das ja schon mal!!