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SRF: Bitte neues Team einwechseln!

Simon Zimmerli am Donnerstag den 11. April 2013
Lange Bank: Auf dieser Bühne spielt das «Sportpanorama»-Drama. (Bild: PD)

Lange Bank: Auf dieser Bühne spielt das «Sportpanorama»-Drama. (Bild: PD)

Wer sich mit den SRF-Kommentatoren durch die Champions League quält, tut gut daran, sich mit einer Kanne Baldriantee oder einem Gläschen Gerstengrassaft abzusichern. Sprachliche Aussetzer wie «wenn ich eine Parade wäre, dann wäre ich gerne diese» sind keine Seltenheit. Manchem Zuschauer wäre es vermutlich lieber, Herr Ruefer, Sie wären ein über den Rist gerutschter Vollspannschuss, der weit über das Tribünendach hinaus gedroschen wird. Auch bei der künstlichen Euphorie von Dani Wyler, bei dem ich nie weiss, ob er das Spiel aus dem Stadion oder bei sich zu Hause aus einem improvisierten Studio kommentiert, will einfach keine Stimmung aufkommen. Etwas bessere Ansätze zeigt hier zumindest eine der beiden Champions-League-Runden, die zwar harmlos aber auch unverkrampft daher kommt. Ich würde zwar nicht von Expertenrunde sprechen, aber Gilbert Gress bringt mit seiner Vergangenheitsbewältigung wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert, Raphael Wicki fussballerische Kompetenz und Rainer Maria Salzgeber ein diskussionswürdiges Arbeitstenue mit.

Das «Sportpanorama» zeigt aber im verlässlichen Wochenturnus, dass es leider auch anders geht. Als wäre meine ausfallsichere Sonntagsdepression nicht schon Ärgernis genug, drohen vor dem Einlauf der Gladiatoren zusätzlich Angstzustände. Wer begleitet mich die nächsten eineinviertel Stunden durch die Sendung? Ist es Bernard Thurnheer, der schon vor meiner Geburt für das Schweizer Fernsehen vor der Kamera stand? Ist es der aufstrebende Jann Billeter, bei dem mich stets das Gefühl beschleicht, er würde sich vor lauter Anhimmlung in seine Interviewpartner verlieben? Oder strahlt uns der immer topmotivierte Matthias Hüppi aus dem Kabinengang entgegen? Er, der mit seinem Enthusiasmus den Funken auf das Studiopublikum sofort zu übertragen vermag und die Sendung, meist wild gestikulierend, mit einem Paukenschlag wie «Jaaaaaaaaaaa, wasch nöd alles passiert da Wuchenend» eröffnet, um dann die Radball-Weltmeisterschaft zu rekapitulieren. Eigentlich wollte ich doch nur die Fussballzusammenfassung schauen.

Drei in einem (v.l.): Die Sportpanorama-Moderatoren Billeter, Thurnheer und Hüppi. (Bild: SRF)

Drei in einem (v.l.): Die «Sportpanorama»-Moderatoren Billeter, Thurnheer und Hüppi. (SRF)

Schon während des Schaaner Mountainbikerennens, welches der Schweizer Racing-Cup-Serie angehört (!) und trotzdem die gesamte Weltelite anzieht (!!), fiebere ich dem neueingeflochtenen Fussballstartschuss entgegen. Neu ist ja auch, dass der Moderator nicht mehr nur Moderator und Kommentator ist, er amtet zum Spitzenspiel jetzt auch als Experte. So kann es – wie vor zwei Wochen geschehen – zur unglücklichen Konstellation kommen, dass wir gleich zwei aus der Elefantenrunde ertragen müssen und uns plötzlich eingeklemmt zwischen Hüppi und Thurnheer auf dem Sofa wiederfinden und die Panikattacken von neuem einsetzen.

Die Fussballberichterstattung ist dann schnell erzählt; alle Sonntagsspiele – alle Tore, lieblos zubereitet und mit belanglosen Interviews gewürzt. Wohl oftmals mit Spielern, die einfach grad in der Nähe der Kameras herumstanden, obwohl uns ja vor allem die Meinungen der Protagonisten entscheidender Spielszenen interessieren würden. Es will den gelernten Journalisten auch nicht gelingen, auf die Antworten der Gesprächspartner einzugehen oder nachzuhaken, schlicht ein einfaches Gespräch mitzugestalten. Sie sind nur damit beschäftigt, die nächste Frage zu stellen ohne auf den Spickzettel schauen zu müssen oder sich – wie im Fall Billeter – zu verlieben. Auf Bilder des Vorabends mit einem attraktiven Zürcher Derby oder Hintergrundberichten zur Luzerner Krise wartet man vergebens, wie auch auf die Resultate aus der Challenge League, was nicht nur den Schweizerischen Fussballverband enttäuscht, wie uns der Kommunikationsverantwortliche vom SVF, Marco von Ah, verrät, sondern auch uns Zuschauer verärgert.

Ginge es auch anders? Nun, die Westschweizer und Tessiner Kollegen von RTS beziehungsweise RSI haben ein wesentlich kleineres Budget, orientieren sich aber bei Sportsendungen und insbesondere in der Fussballberichterstattung an den Nachbarländern und den Sendern TF1 respektive RAI1 und senden so König Fussball in einer des Königs würdigen Qualität in die Stuben. Liebe SRF-Verantwortliche, bitte werft mal einen Blick über die Landesgrenze hinaus! Im deutschen Fernsehen sehen wir professionell zusammengeschnittene Beiträge mit tollen Bildern, knackigen Zitaten und glasklaren Analysen. Und Interviews dümpeln nicht an der Oberfläche rum, sondern gehen in die Tiefe. Der Zuschauer ist auch Stunden nach dem Abpfiff immer noch mittendrin statt nur dabei. Und zwar von Beginn weg.

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214 Kommentare zu “SRF: Bitte neues Team einwechseln!”

  1. Chrigi Raulf sagt:

    Habe vor rund 15 Jahren die Schweiz Richtung Colorado verlassen und schaue mir natuerlich als FCB und Schweizer Fussball Fan jedes Wochenende die Zusammenfassungen auf SF.tv an. Leider muss ich Simon Zimmerli recht geben. Die Kommentare lassen echt zu wuenschen ubrig aber sind immer noch ein bisschen besser als wenn man sich ein Spiel hier in den USA anschaut (was leider nicht viel heisst…).

  2. Mäse sagt:

    “knackigen Zitaten und glasklaren Analysen. Und Interviews dümpeln nicht an der Oberfläche rum, sondern gehen in die Tiefe.” – ohne jetzt das Schweizer Fernsehen in Schutz zu nehmen, aber das meint ihr nicht ernst oder?

    • Alex sagt:

      Für mich ist Megafon Hüppi ein absoluter Ablöscher. Erscheint der im Bild, zappe ich weg, und wenn mich das Thema noch so interessiert. Dieses Geschrei die ganze Zeit macht mich aggressiv (das Fass endgültig zum Überlaufen brachte seine Kommentatorenleistung bei Feuz’ Siegesfahrt am Lauberhorn)

    • andy stutz sagt:

      @mäse
      jedenfalls ist das (ZDF) alles viel professioneller gemacht. bei sf kommt es ziemlich provinziell rüber und mit den interviews hat er recht. nur seichtes blabla! und gegen sky geht SRF unter!
      als beni gestern die zusammenfassung von Juve-Bayern kommentierte, war es müller der vor dem 0:1 den ball auf buffon schoss, dabei war es martinez. ein versprecher wäre ja ok, aber sowas? und das kommt in jedem spiel vor!

      • Josef Kistler sagt:

        Da muss ich voll und ganz beipflichten. Auch Sascha Ruefer hat gestern beim ersten Freistoss für Barcelona die ganze Zeit von Iniesta gesprochen, dabei war es Xavi, welcher den Ball Richtung Tor drosch. Ruefer hat es sogar fertig gebracht Lavezzi und Lucas von PSG zu verwechseln. Sowas kommt leider dauernd vor. Wenn ein Experte dabei ist (früher z.B. Günter Netzer), werden solche “Versprecher” wenigstens sofort richtig gestellt.

      • Georgios sagt:

        ….und nicht nur EINMAL pro Spiel…

        • Caratt sagt:

          Doch Mäse, das meint er ernst – und er hat 100% recht.

          • Mäse sagt:

            Ich gehe mit den Analysen einig sofern diese nicht von Beckenbauer kommen aber Interviews sind in DE genau so schwach wie in der Schweiz. Wie ich geschrieben haben: ‘ohne das SRF in den Schutz zu nehmen’

    • Jean sagt:

      Ich finde auch, dass die Sendungen generell etwas papig daherkommen. Es fehlt häufig an Sachkompetenz bei den Interviewern. Das Blabla der Eishockeytanten Buchli und Milanese nervt. Billeter gefällt mir da trotz allem besser.
      Beni Thurnheer war jahrlang top, jetzt sollte er langsam ins zweite Glied zurücktreten. Ihn so langweilige Beiträge wie die Retro-Serie herstellen zu lassen, grenzt auch schon fast an Mobbing.
      Hurra-Moderator Hüppi hat natürlich einen schweren Stand. Es scheint so, als ob ihm der depremierende Skiwinter ziemlich zugesetzt hat. Jetzt kann er nicht mal mehr die Steilvorlage mit den unsäglichen Schiedsrichter-Fehlleistungen in Dortmund nützen! Gress hat’s schon lange kapiert: die Fussballregeln können von den Spielleitern nicht umgesetzt werden. Das Spiel wird zur Lotterie. Dabei gewinnen tendenziell häufiger die ‘grossen’ Klubs, welche auch bei FIFA-UEFA Einfluss haben. Deshalb ändert sich daran wenig. Nur Hüppi will das partout nicht thematisieren.
      Die Sendungen sind generell zu lange. Was soll da noch an Informationen rauskommen, wenn an einem Champions League Abend zuerst 45 Min. Vorschau gemacht wird. In der Pause die 1. Halbzeit rekapituliert und nach dem Spiel nochmals, grösstensteils das Gleiche breitgeschlagen wird. Und das fast jede Woche, je 3 Tage lang… Da zeigt doch auch der grösste Fan Ermüdungserscheinungen und sagt sich: weniger ist mehr!
      Eins noch zu Simon Zimmerli: oft scheint er sich die Sendungen von RTS und TF1 nicht angeschaut zu haben, sonst käme er zu anderen Schlüssen. Die Moderation ist da nicht besser als bei SRF. Nur bei der Auswahl der Uebertragungen, ist RTS trotz kleinerem Budget flexibler. Die übertragen beispielweise Tennismatches von Wawrinka auch noch, während die SRF Reporter bereits in den Lounges rumhängen…

  3. Matthias sagt:

    Ich finde das Niveau der Fussballberichterstattung im Deutschschweizer Fernsehen leider auch ziemlich unterdurchschnittlich. Aber den Moderatoren und Kommentatoren einen Vorwurf daraus zu machen, dass in einem Sportpanorama Berichterstattungen von anderen Sportarten als Fussball gebracht werden, finde ich dann doch auch ziemlich daneben.

  4. B. Rickenbach sagt:

    CL diese Woche, O-Ton S. Rufer: “…. den Sieg in trockene Tücher bringt”. Was ist mit den nassen Tüchern?

  5. Fabien sagt:

    Von A wie Abseits bis Z wie Zappen voll ins Schwarze getroffen. Das Problem bei den Leutschenbachern ist, dass sie – einmal dort – nicht mehr weggehen. Es lebt sich sehr komfortabel dort, auch eine frühe Pensionierung ohne finanzielle Einbusse ist zugesichert. Wem das nicht reicht, der moderiert als lukrative Nebenbeschäftigung irgendwelche Hundsverlocheten, pardon Events. Der Spitzenreiter spricht Walliser Dialekt.

    • Dani sagt:

      Das kann man nur unterschreiben. Ist halt wie überall in Staatsbetrieben: alles geschützte Werkstätten.

      • Jack Stoffel sagt:

        Dani: Ja, klar; der Staat ist böse. Blocher-TV muss her…
        (Noch was Allgemeines: Das Niveau in den Kommentaren in diesem Blog ist dermassen himmeltraurig tief, dass sich sämtliche Vorurteile über Fussballfans wieder mal zu bestätigen scheinen.)

  6. dustin peters sagt:

    Es ist halt schon schön, an allem und jedem herumzumäckeln und rumzumotzen. Fehler von anderen gemacht erscheinen ja immer als so unheimlich dumm, und selber wäre man der absolute geniale Hans-Dampf in allen Gassen.
    Das Sportpanorama ist keine Fussballsendung, sondern, wie der Name sinnigerweise schon sagt, eine Sport-Sendung. Und ich finde es sehr schön, dass dort auch Randsportarten wie Radball ihre Platz bekommen. Aber eben, motzen macht halt viel mehr Spass!

    • Caratt sagt:

      …und das hier ist ein Fussball-Blog…

    • FCZ-Andy sagt:

      Gucken Sie ab und zu evt. auch mal ARD Sportschau oder ZDF das aktuelle Sportstudio? Sind auch keine reinen Fussballsendungen, wenn auch hauptsächlich von Fussball geprägt und doch sind diese Sendungen so richtig toll gemacht. Und auch in diesen Sendungen kommen immer mal wieder Randsportarten vor, wenn natürlich auch mit sehr wenig Sendeminuten. Es würde ja nicht soviel brauchen, dass SRF, SRG, SSR idee suisse, SF 1, SF TV oder wie dieser Sender nun immer auch heisst, ein etwas besseres Produkt liefern würde. Vielleicht sind die Leutschenbacher eben ständig mit einer neuen Namensgebung beschäftigt, statt mit dem Programm? Hr. Zimmerli bringt es total auf den Punkt und seine Kritik ist absolut zulässig, schliesslich bezahlen wir ja genügend für so eine magere Leistung.

    • fredyboos sagt:

      Seh ich auch so, wer nur Fussball im Kopf hat ist söll sich einen anderen Sender suchen.

  7. Levin sagt:

    Steilpass ihr habt uns zurück! Ich freue mich sehr über die neuen Gesichter und die neuen Blogeinträge. Kaum haben die neuen begonnen schon sprechen sie mir aus der Seele. Die Fussballberichterstattung in der Schweiz ist ein Graus. Der Kommentator schwafelt vor sich hin und hält nicht mal für eine Verschnaufpause inne.
    Beni Turnherr ist der Schreck jedes Fussballfans. Er deckt uns mit belanglosen Geschichten und sehr fragwürdigen Analysen von Szenen, die glasklar sind, ein.
    Bitte SRF, sucht nach neuen Gesichtern und nach Experten, die auch etwas von ihrem Fach verstehen. Es kann doch nicht sein, dass Beni Turnherr und Co. das Beste ist, was die Schweiz auf dem Gebiet Fussballkommentator zu bieten hat.

  8. Sergio Padovano sagt:

    Was erwartet den da der Zimmerli vom Weck-Staats-TV?
    Linkes biederes dumpfes Seldwyla-Geploder wird uns seit Jahr und Tag aufgedrückt. Ist wohl als Altenheim/Gefängnis/Spital-Background konzipiert, etwas für jedermann, nichts für Interessierte.
    Es mag ja lustig sein oder gar typisch Seldwyla, dass da jeweils Leute aus den hintersten Chrachen in ihrem Kauderwelsch die 2-3 News pro Tag zu übermitteln versuchen, aber die Belanglosigkeit der Sendungen ist nur noch krank. Und tut man sich dann, da kein Ausländer überträgt, trotzdem mal das Seldwyla-Weck-Geplärre an, so ist das nur erträglich, bei totaler Tonabschaltung.

    • Urs Müller sagt:

      Ja ja, wieder die alte Leier. Linkes Fernsehen bla bla bla.
      Aber ich stimme Ihnen als Linker soweit zu, dass die Sendungen allgemein sehr an Qualität abgegeben haben (allgemein). Besonders bei den Sportübertragungen stört mich das irre Gelaber und die Tatsache, dass kaum mehr “Matchstimmung” oder “Siegesstimmung” nach dem Match aufkommt wenn bereits einige Sekunden nach dem Apfiff wieder ins Studio geschaltet wird.

    • Holger sagt:

      Was das alles mit Seldwyla zu tun haben soll, müssen Sie mir jetzt aber erklären, Herr Padovano. Für mich tönt ihr Kommentar sehr nach Kauderwelsch aus dem hintersten Chrachen…

  9. Martin Zellweger sagt:

    Gratuliere zum Artikel. Nicht nur der Fussball wird mit saichten Sätzen vom SRF Team verwöhnt, auch das andere beliebte Manschaftsspiel Eishockey wird von Moderatorinnen wie Frau Steffi Buchli mit Grimassen, dummen Sprüchen und Starletgetue (obwohl mit stänidgem Blick auf den Spickzettel) so penetrant kaputtgeredet, dass man wirklich nicht mehr zuschauen kann.

    Mann muss sich wirklich fragen, wie in Zürich die Moderatoren gecastet werden. Gibt es wirklich so wenige Talente in unserem Land ? Können sich bei SRF die Frontleute wirklich fast alles erlauben ?

    Auch da sei den die Kollegen aus dem Welschland und dem Tessiner Fernsehen die bessere Qualität zugesprochen.

    • Andreas Huber sagt:

      Danke für diesen ergänzenden Kommentar. In der Tat muss man sich fragen, wie Steffi Buchli mit ihrer unsäglich nervigen und ungeeigneten Stimme Moderatorin beim Schweizer Fernsehen werden konnte. Oder um es mit ihrem Lieblingswort zu sagen: wie das “Momentum” auf ihre Seite fallen konnte?

      • Paul Burtscher sagt:

        @Zellweger und Huber: Ihre Kommentare treffen den Nagel auf den Kopf, dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Stefan sagt:

      Sorry, aber bezüglich Steffi Buchli bin ich anderer Meinung. Klar, sie ist eine Person die polarisiert, gut möglich, dass das nicht allen passt. Aber ihre Drittelsanalysen während den Viertel- und Halbfinals fand ich wirklich spannend, erfrischend und echt gut gemacht. Ich finde, man merkt richtig, dass sie ein Hockeyfan ist und die Gespräche mit Weibel und Aeschlmann harmonisierten wirklich.
      Kein Vergleich zu Jan Billeter, der wirklich zum einschlafen ist.

      • C. Jungo sagt:

        Obwohl ich kein Fan bin von Steffi Buchli, höre ich sie 10x lieber als den Stefan Bührer. Sie ist wenigstens unparteiisch. Für ihn gab es nur den “Z” und jetzt ist er halt SCB Fan geworden.
        Schade, lieber wieder Mario Rottaris in der Eishalle statt nur im Studio mit Jann Billeter.

  10. kurt imhof sagt:

    wenn es fast nur noch um die gespürten und erwarteten emotionen geht, kommt halt nix besseres raus. wenn alle fragen mit dem ziel gestellt werden, die tränendrüse möglichst zu drücken, ist alles so platt und belanglos, wie es uns serviert wird.
    das umfasst aber nicht bloss die fussballmoderationenen, sondern mittlerweile fast alle übertragungen. die frühere sachliche kompetenz in langlauf, f1 oder radfahren ist leider auch passé.
    bei möglichkeit schaue ich lieber auf orf1, was im skisport geht oder, wie heute abend, wie sich tottenham schlägt.

  11. Martin sagt:

    “Herr Ruefer, Sie wären ein über den Rist gerutschter Vollspannschuss, der weit über das Tribünendach hinaus gedroschen wird. ” Das ist so treffend formuliert und spiegelt exakt mein Befinden, wenn ich Hr. Ruefers Stimme aus den Lautsprechern hoere. Nichts persoenliches, aber diese langweilige, teils falschen, parteiischen Kommentare sind wirklich hart zu etragen. Ruefer ist noch jung, wenn er wie Benni weitermacht haben wir noch eine sehr lange Zeit mit ihm.

  12. Fredi Moser sagt:

    Haben Sie Steffi Buchli absichtlich vergessen?
    Ihr immerwährendes Pepsodent-Grinsen geht mir “sowas von mehr als alles andere auf den Keks (Jargon Ruefer)”. Selbst beim Bericht über den plötzlichen Tod von Hans Jucker überstrahlten ihre gebleichten Zähne das ganze Bild.
    Und dann ihre Atemtechnik! Kein Satz, wo sie nicht an unmöglichsten Stelle – einschnauf – Luft holt. Dann aber gleich den nächsten – lufthohl – Satz ohne Pause beginnt. Selbst ein Themenwechsel kann sie so – lufthohl – “elegant” verpfuschen. Die hat von Atemtechnik “sowas von mehr als keine Ahnung”, dass sie – lufthohl – alle andern um Längen schlägt.

    • Stefan Erismann sagt:

      Haha! Treffender hätte ich es nicht formulieren können. Steffi Buchli bringt mich mit ihrem übertriebenen Lachen und Artikulieren richtig zur Weissglut…

    • Minggu sagt:

      100% Deckung. Ich kann ihr keine 2 Minuten zuschauen oder zuhören.

    • Matthias Steiner sagt:

      Herrlich Fredi!

      Die Dame fixiert die Kamera mit einem leicht schrägen Silberblick wie ein Husky auf Ecstasy. Hüppi trompetet rum, wie ein Bratwurstverkaufer an der Olma, und verbreitet “Bunter Abend in der Mehrzweckhalle” – Laune.

      In Schutz nehmen möchte ich Dani Wyler, der zwar die Emotionen sicher nicht erfunden hat, aber fachlich wohl der sattelfesteste ist. Und bei Beni National gefällt mir die Wortwahl, mit der er die Kommentare würzt. Was macht es schon, wenn er mal einen Namen verwechselt? Irgendwie ist er liebgewonnene, personifizierte Fussball-Nostalgie.

      • Pascal Offner sagt:

        “Bunter Abend in der Mehrzweckhalle”! Schöner kann man es nicht ausdrücken! Trifft aber nicht nur auf die Bucheli zu, wüsste nicht, wen ich aus dieser biederen Truppe davon ausnehmen könnte!
        Was mich beeindruckt ist, dass sie sich Woche für Woche wieder vor das Mikrofon wagen. Findet da keine Reflexion statt? Seit Jahren wird es nur schlechter, was nicht heisst, dass es mal gut war! Es ist kaum auszuhalten, ich bin schon am Fremdschämen!

  13. Linus Luchs sagt:

    Die Goldene Nervensäge gewinnt aber unangefochten Sascha Ruefer. Warum darf uns das Schweizer Fernsehen seit Jahren mit diesem Schwätzer quälen? Seine Phrasendrescherei, seine missglückten Versuche, originell zu sein, seine sprachlichen Irrwege und seine grössenwahnsinnige Vorstellung, erst durch seinen Kommentar würde das Spiel zum Erlebnis, sind eine Grausamkeit. Es gäbe eine wunderbare Lösung: Zweikanalton. Auf dem zweiten Kanal gibt es keinen Kommentar, sondern nur die Stadionstimmung.

  14. Bob Schmid sagt:

    Endlich einmal ein noch gnädiger Artikel, der ansatzmässig diesen seit vielen Jahren Missstand anspricht. Wenn immer möglich schalte ich auf RTS oder RSI um.Die Verantwortlichen für Ausbildung und Personalselektionen müssten einmal unter die Lupe genommen werden.

  15. Verena Knoblauch sagt:

    Sehe ich genau so, weshalb ich die Schweizer-Sportschau fast nie mehr anschaue. Superartikel. Danke.

    • hans reiser sagt:

      Danke Verena. Die Kommentare z.B. von Fussballspielen haben eine miese Qualität und sind nur schwer zu ertragen. Wieso werden diese Sport-Journalisten nicht entlassen und stattdessen kompetente Kommentatoren eingestellt? Seit Jahren arbeiten da dieselben Leute, welche kontinuierlich auf tiefstem NIVEA drauflosplaudern und keine Ahnung von Sport haben. Besonders schlimm ist, wie im Artikel treffend erwähnt, das sog. Experteninterview, wo der eine Nullchecker den anderen Nixblicker im Studio zu seiner eigenen Meinung des Spitzenspiels befragt. Einfach nur desaströs!

      • Clever Smart sagt:

        Dem ist nichts mehr zuzufügen….korrekt, allertiefstes Nivea…Zudem, manchmal, vor allem beim Turnschuh denke ich, der absolute Tiefpunkt ist JETZT erreicht…aber nein… ich werde eines Besseren belehrt. Rezept; alternativer Sender wie z.B. heute Abend falls nicht live im Joggeli im ORF1, die senden vor allem wegen Dragovic, oder ITV, oder Ton aus.

    • erika sagt:

      Da ich immer wieder lese, wie die schweizer Reporter doch so schlecht sein sollten habe ich die deutschen, östereichieschn sowie englischen Kommentare gehört. Ich finde, die Schweizer schneiden gut ab. Natürlich ist S. Ruefer eher emotional, B. Thurnheer dagegen macht jedes, ach noch so langweilige Spiel, interessant. An all die männlichen Motzers, möchte gerne wissen wieviele von euch die ‘offside’ Regel kennen. Habe schon öfters Fussballspiele mit Männern geschaut, die sich brüsten, beim weiteren Nachfrangen nicht einmal die Regeln kannten.

      • de Philippe sagt:

        Ich kenne sie. En detail. Weil, so schwer ist das jetzt auch wieder nicht. Aber sie ist je nach Situation fast unmöglich korrekt anzuwenden, darum muss man sie zwingend ändern.

  16. Beat Rytz sagt:

    Doch, doch, Herr Zimmerli, Im Direktvergleich mit den Vorgängern – z.B. Willy Kym und Hans Jucker – hat das aktuelle Team zweifelsohne Fortschritte gemacht … aber – um es mit Hanspeter Latour zu sagen – es hat durchaus noch “Luft nach oben!”

    • Hans Kernhaus sagt:

      Ich finde das Team nicht so schlecht. Schweizerisch halt, heimeliger als die harten Profis aus D. Aber nicht unprofessionell.

      Wobei ich vielleicht etwas milde bin, denn ich bin noch mit Mario Santi aufgewachsen. So etwas können sich die Jüngeren hier gar nicht mehr vorstellen.

    • Thomas Bertschi sagt:

      Ich sage nur Jan Hiermeyer… jessas…

    • Ben sagt:

      Sehe ich komplett anders! Vor allem was Hans Jucker betrifft. Der war noch mit Herz und Seele dabei und kannte sich in gefühlten 100 Sportarten aus. Legendär vor allem sein Interview mit Roger Milla (salut Roger, ca va?…)…

      • Jerome sagt:

        Hans Jucker?? Der wirkte auf mich wie der Geograf unter den Akademikern. Von vielem eine Ahnung aber nirgends wirklich viel…. Anders sind auch seine Versprecher, Namensverwechslungen, Unsicherheiten, etc. nicht zu erklären…

  17. Tom Müller sagt:

    Es wird wirklich Zeit, dass sich an dieser Front endlich was bewegt.
    Benni wusste gestern nicht mal die Namen der Spieler … Robben statt Ribery … Müller statt Martinez bei der Torvorbereitung … und dann das Ganze in der Zusammenfassung auch noch sooo langweilig … man muss ja fast auf die andern Sender ZDF etc ausweichen um wenigstens nicht einzuschlafen über diese Langeweile … da kann das Spiel noch so spannend sein, die schaffen es immer wieder für den “GàHN”-Faktor zu sorgen …

    • Jack Stoffel sagt:

      Wenn Sie bei einem Fussballmatch am Fernsehen nur dann nicht einschlafen, wenn sich der Kommentator als Hochleistungs-Verbalteilchenbeschleuniger versucht und immer wieder durchblicken lässt, dass er sich selbst für den Grössten hält, ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

  18. Mäsi sagt:

    Danke Simon für den netten Einstieg in den Arbeitstag.

    Abgesetzt gehört zudem dieses unsägliche neue ‘Format’, in welchem die CL-Zusammenfassungen präsentiert werden. Da wird fünf Minuten Ballgeschiebe gezeigt, um die ersten 11 Minuten der zweiten Hälfte zusammenzufassen, um irgendeine live-Atmosphäre rüberzubringen. Hat da ein Praktikant rumgetüftelt? Oder durfte sich Beni zu seinem 100. Geburtstag etwas Nettes wünschen?

  19. John Kummer sagt:

    Genialer Blog! Mir aus dem Herzen gesprochen… Ob Dauergrinser Hüppi oder der mittlerweile grenzdebile Thurnherr – es ist eine Katastrophe was sich SRF leistet. Da schielt man gerne zu den abgeklärten und souveränen Kollegen in Deutschland… Dass wir die Millionarios mit unseren überteuerten Billag-Gebühren auch noch finanzieren regt mich am Meisten auf!

  20. Schorsch Baschi sagt:

    Endlich sagt es einer deutsch und deutlich. Aber die vom SRF sind selbstverliebt und so von sich überzeugt, dass die das nie wahrhaben können. Der Turnschuh ist sowas von abgelaufen, den hätte man schon längst entsorgen müssen. Aber wenn man die Neuen sieht, dann hat man das Gefühl, da kämen Geklonte. Vielleicht sollten Sie den überaus beliebten, smarten, immerlächelnden und eloquenten Moderator Sven Epiney zum Sport holen. Dann hätten die garantiert keine Zuschauer mehr. Vielleicht würde das dem Supermanagement am Leutschbach die Augen öffenen. Aber das sind Träumereien. Die feiern sich lieber selber und überschütten einander mit Lob, dass es einem schlecht wird. Leider muss ich das alles noch bezahlen. Man hat keine Wahl, man wird von Staateswegen gezungen, solches Tun zu bezahlen.

  21. Jack Heeb sagt:

    Man könnte fast meinen, schlimmer gehts nimmer. Doch! Wenn dann doch endlich mal eine Liveüebertragung der MotoGP kommt, dann gnade Gott! Ich weiss schon nicht mehr, wie der Kommentator von SRF heisst. Ich jedenfalls fliehe so schnell als möglich auf einen anderen Kanal, oder noch schlimmer, ich schalte ab.

    • robert sagt:

      was ist denn so schlimm daran, abzuschalten……. oder warum brauchen sie denn einen kommentator, der ihnen erklaert, was sie auf dem bildschirm sehen…

  22. Gubser Rolf sagt:

    Das ist mal ein Wort! Ich rege mich schon seit Jahren über die mangelnde Kompetenz im CH-TV auf. Man schau sich mal die Sportschau im ARD an. Da sind Welten dazwischen. Oder das aktuelle Sportstudio ZDF um 23 Uhr am Sa.-Abend. Ich verstehe nicht warum das CH-TV diese Professionalität nicht hinkriegt? Die sollten mal 1-2 Leute abwerben beim D-TV. 😉

  23. Mario Menel sagt:

    Ich will ja eigentlich nur den Match sehen, und wenn mir der Rainer Maria Salzgeber nicht passt, was bei mir ein Dauerzustand ist, dann schalte ich auf den Westschweizer und/oder Tessiner um, damit ist das Problem gelöst. Ich wil ja den Match schauen und die Kommentatoren interessieren mich herzlich wenig. Uebrigens dem Billeter wird unrecht getan, er ist einfach (siehe Ski) das Mädchen für alles und sich für nichts zu schade….uebrigens von Gress habe ich auch genug, doch wird in letzter Zeit mit Wicki u.a. doch Abwechslung geboten, Gespräche sind das nie sondern abgesprochene Abfragerei.

  24. Karl Renner sagt:

    Ich habe beide Spiele Barcelona – PSG auf einem französischen Kanal geschaut. Eine Wohltat.

  25. Peter Meier sagt:

    Überraschend guter Kommentar (spricht aus meiner Seele) von einem “leidenschaflichen FCZ-Fan”… ;o))

  26. Marc sagt:

    Treffender kann man es nicht schreiben.

    Die schaffen es sogar von einem Spiel die langweiligsten Szenen zusammenzuschneiden. Was andere
    Sender in die Tonne kloppen, wird hier als Highlights serviert.

    Spannend finde ich auch immer die 3.34 Zusammenfassung der Eishockeyspiele.

    “Da müssen die Eismeister Wurfgegenstände von Eis entfernen und da sitzt einer eine 5 Minutenstrafe
    ab” Die Enstehung des ganzen sieht aber nur der geneigte Zuschauer im Stadion.

  27. Jenson sagt:

    Vielen lieben Dank für diesen Blog Herr Zimmerli, sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Und das traurige ist, dass sie nicht mal übertreiben, und es wirklich so ist wie sie schreiben. Als reglmässiger Matchbesucher fällt einem die schlechte Qualität noch mehr auf… Wie kann es passieren, dass das SRF ein spannendes Spiel mit guten Chancen so langweilig zusammenschneiden kann? Und dabei noch weitere Toptorchancen nicht mal zeigt!
    Aber was mich auch immer zum Wahnsinn treibt, ist die Regie bei Lieveübertragungen auf SRF. Das Spiel läuft, die Regie zeigt den Trainer, die Zuschauer, eine Replay etc. echt mühsam und dies immer und immer wieder. Ist auf Teleclub auch nicht besser. Zum Vergleich, bei einer CL Übertragung verpasst der Zuschauer keine Sekunde vom Spiel. Die Replays kommen dann, wenn das Spiel nicht läuft. Da gibt es noch grosses Verbesserungspotenzial, trotzdem ist der Weg richtig, dass SRF vermehrt Fussball bringt. Beste Grüsse

  28. Hansi Srfseher sagt:

    Der Leutschenbach-Filz lässt leider keine unbeschwerte Neuorientierung zu. Werden Neuerungen wie Spielbesprechung (Sportpanorama) eingeführt, wird allen Ernstes einer der altbekannten Reporter aufgeboten! Deren Fussballverstand setzt sich aus den zwei folgenden Faktoren zusammen: Unzählige Spiele geschaut, loses Munderw. Das reicht leider nicht. Kommentatoren müssen echte! Experten sein, darum kommt man nicht herum. Freaks, die sich freiwillig für andere Ligen interessieren, in ihrer Freizeit Spiele schauen etc. Sermeter und teilweise Wicky kennen zumindest Spieler ausserhalb des SRF-Fan-Zirkels Messi-Ibrahimovic-Shaqiri.
    Ein weiteres Ärgernis ist die Spielauswahl bei der CL (so gut ich es auch finde, dass 2 Spiele gezeigt werden!). In den meisten Fällen werden nach Erstklässler-Manier die Spiele gewählt, bei denen einer der paar Stars spielt, die beim SRF bekannt sind. Oder ein Schweizer auf der Bank sitzt (was ich noch eher nachvollziehen kann).
    Die Nati-Spiele sind gut, weil punkto Nati ist selbst Hüppi ein echter, emotionaler Experte (ernsthaft!) – da merkt man sofort, dass Fragen gestellt werden, weil es ihn interessiert oder beschäftigt – nicht weil er sein Soll erfüllen und irgendwelchen Hausfrauen das Gefühl geben will, Teil einer Fussballexpertenrunde zu sein.

  29. Oliver Kraaz sagt:

    Ein anderes bizarres Detail: Bis in Kasachstan gibt es das Tor des Monats. Bei SRF wird man es erst noch erfinden müssen. Aber man wird dann sicher ganz stolz sein. Challenge League gehört dazu. Der Fussball dort ist nicht schlechter als die Moderatoren. Und einfach so: Wann müssen sich endlich mal die Kommentatoren für eine WM-Endrunde qualifizieren? Wyler spricht wie die Stiimme eines Computer-Spiels und Dani Kern kann nur sagen, was ich auch sehe. Dafür braucht es ihn nicht.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das kasachische “tor des monats” wird im moment überarbeitet. ein tor war selbst den kasachen etwas zu wenig auswahlmöglichkeit. in der schweiz soll es an yb liegen: die weigern sich partout beim toreschiessen mitzumachen. den luzerner input “trainerhaarschnitt des monats” fanden sie im leutschenbach etwas zu “alpstäg”, was der swiss urban dictionary mit dem härtegrad eines kernobstgewäches übersetzt.

  30. Juan sagt:

    Danke Simon.
    Ich bin ganz Deiner Meinung. Ich habe mich seit langem entschieden diese Sendungen zu ignorieren und dafür nur noch die Zusammenfassungen im Internet zu schauen (in diesem Bereich ist das SRF top).

  31. Lars Peters sagt:

    Herr Zimmerli, eine Pausenanalyse z. B. muss langweilig sein, damit man aufsteht, sich etwas bewegt und die Biopause nutzt. Und Interviews müssen absehbar sein, sonst wird der Fussballfan verunsichert und muss selber nachdenken. Ein Widerspruch in sich.
    Abgesehen davon: ein Vollspann, der über den Rist rutscht, geht ganz bestimmt nicht übers Tribünendach. Hinsichtlich Sachverstand stehen Sie dem kritisierten Ruefer offenbar nicht nach…
    Ich nutze eine Errungenschaft der modernen Technik, wenn ich Sport schaue: ich drücke die Mute-Taste. Ich brauche keinen Moderator/Experte/Kommentator, der mir Fussball erklärt. Doch es scheint offenbar Menschen zu geben, die sind ohne die Erwähnten nicht in der Lage Tschutten als das zu geniessen, was es ist. Und für die genügen Hüppi, Ruefer, Billeter und Co. allemal. Im Gegenteil: sie passen perfekt!

    • Dävu sagt:

      Die Mute-Taste bei Sportübertragungen? Das ist ja, als ob man als Gehörloser an ein Rock – Konzert geht…

      Nein nein, der “richtige Vorschlag” wurde schon gemacht: 2-Kanal-Ton, und auf dem 2. Kanal einfach ohne Kommentar, aber mit Stadiongeräuschen und Zuschauerkulisse….
      Emotionen gehören ganz klar zum Sport-Ereignis dazu und wenn eine Mannschaft oder ein Spieler ein Tor schiesst oder ein Spiel gewinnt, dann möchte ich auch den dementsprechenden Jubel dazu hören, ist doch klar!

      Auf die Kommentare der Herren Turnheer, Wyler und Ruefer könnt ich allerdings auch jederzeit verzichten…

  32. Niggidom sagt:

    Die Macher der SRF-Fussballübertragungen sind leider beratungsresistent, da die andauernde Kritik seit Jahren abperlt. Vermutlich gibt es in Leutschenbach tatsächlich Leute, die das abgelieferte Resultat gut finden…
    Wenn sich nur mal jemand aus der Teppichetage des Staatssenders die Mühe gemacht hätte, letzte Woche das Spiel Tottenham-Basel parallel auf ORF1 anzuschauen, dann hätte es am Freitag im der Sport-Abteilung Kündigungen hageln müssen und wären Rekrutierungen im Gange.

    Seit Jahren bezahle ich für Bundesliga oder Champions League ein paar Franken monatlich mehr (derzeit bei Sky), um mich während der Spiele nicht über die unqualifizierten Kommentare ärgern zu müssen. Der durchschnittliche Schweizer Sportreporter hat ganz offensichtlich den Eindruck, dass vor dem Bildschirm nur Vollidioten mit Sehstörungen sitzen, denen mit schwachsinnigem Gesülze zu erklären ist, was diese gerade selbst gesehen haben.

  33. Dani Kobler sagt:

    “Es will den gelernten Journalisten auch nicht gelingen, auf die Antworten der Gesprächspartner einzugehen oder nachzuhaken, schlicht ein einfaches Gespräch mitzugestalten.”
    Das ist beim SF aber der Dauerzustand, die Moderatoren sind keine Journalisten sondern Mikrofonhalter und Stichwortgeber.
    Und wagen sie es trotzdem mal eine provokative Frage zu stellen, darf die Antwort auch ausweichend oder weichgespühlt sein, hartnäckiges Nachfragen und auf eine Antwort bestehen sind nicht zu befürchten.
    löbliche Ausnahmen die mir in den letzten Wochen in Erinnerung blieben: Eishockey Playoff mit Mario Rottaris und Sandro Brotz von der Rundschau.

  34. André Aenishänslin sagt:

    Endlich wagt sich jemand an dieses riesen – für uns TV-Seher – Problem! Danke Herr Zimmerli!

    Etwas haben Sie noch vergessen, die von Ihnen Genannten vor allem, Ruefer, Wyler und Thurnheer haben von der Materie Fussball keine Ahnung, die leben noch in der Vergangenheit als man meinte, im Ball ist sei Frosch statt Luft drin!

    Dazu die Aversionen gegen den FC Basel, die besonders bei Ruefer hervorkommt – steht ihm im Gesicht geschrieben -! Der dann jedes mal einen innerlichen Weinkrampf hat, wenn der FCB spielt und gewinnt! Er ist der Schlimmste von allen, die reinste Katastrophe, da kommt überhaupt nichts rüber, ausser warme Luft!

    Über den Rest zu diskutieren ist wie Wasser in den Rhein zu tragen, die – ich meine die in der Direktion, die handeln müssten(!)) – sind so selbstverliebt, dass ihnen der Kunde sch….egal ist, die Hauptsache sie haben ihren Posten und so bleibt, alles beim jetzigen lieblosen Geplänkel!

  35. P. Eckerlin sagt:

    Super analysiert Herr Zimmerli. Nur Herr de Weck will vermutlich gar keinen Fussball im Fernsehen. Den findet er wahrscheinlich doof und zu wenig kultiviert und intelektuell. Somit werden wir uns noch länger mit der “Walliser-Waggis” Runde abfinden, dem Thurnherr wird beim Leutschenbach vermutlich ein Stöckli angebaut werden und beim Hüppi müssen wir leider und bedauernsweise darauf vertrauen das er beim “Hüppiventilieren” einmal umkippt. Nur für Billetter sehe ich noch gewisse Zukunftsperspektiven beim SRF – als Nachfolger von Röbi Koller bei Happy Days.

    • Albin Christen sagt:

      Der de Weck – Situation stimme ich voll zu. Und es muss leider auch vermutet werden, dass Hüppi mit Bernhard (Subaru) Russi auch noch die Amtszeit von Karl Erb toppen werden…. Hoffentlich spüren diese Staatsbeamten bald noch etwas mehr den Konkurrenzwind.

  36. Thomas sagt:

    Sie sprechen mir aus der Seele. Und dabei haben sie die Sportlounge noch gar nicht thematisiert. Die Sportberichterstattung bei SRF einfach ein Graus und total übergewichtet. Dem Sport wird in einer Art und Weise gehuldigt, die nicht seiner Bedeutung im täglichen Leben entspricht. Die dafür verwendeten Gelder könnten besser in andere Sparten investiert werden. Eine ketzerische Frage: Wieso überlässt SRF die Sportberichterstattung nicht den privaten TV-Anbietern?

    • DAM sagt:

      @Thomas
      Gemessen am Interesse der Zuschauer denke ich nicht, dass das SRF zuviel Sport sendet im Vergleich zu Sendungen mit andersweitigem Interessenschwerpunkt.
      In welche anderen Sparten würden Sie denn das Geld investieren, wenn Sie frei wählen könnten?

  37. Reto sagt:

    Sehr guter Bericht

    Die Sportsendungen im Schweizer Fernsehen sind im allgemeinen ein Horrortrip. Nun haben sie im Playoff-Final doch tatsächlich wieder Mario Rottaris ausgegraben. Der hat wohl in seiner Karriere nie eine 2Min. Strafe bekommen.
    Er und Herr Billeter sind so ……unglaublich!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich frage mich, ob diese Moderatoren so schlecht ausgebildet sind? Oder informiere sich einfach zu wenig, wahrscheinlich beides.

    • Steve Stevenson sagt:

      Die Qualität der Live-Sendungen hat meines Erachtens zugenommen. Fragen via Facebook und Twitter zu stellen finde ich genial, auch sind Rottaris und Billeter ein eingespieltes Team. Langlaufübertragungen machen auch richtig spass – sogar ohne Minder…. Auch die Radrennen finde ich erfrischend, Montgomery plaudert viel aus dem Nähkästchen und sein typisches Velofahrer-Vokabular ist amüsant. Leider fehlt Jean-Claude Leclercq doch ein wenig, macht jedoch bei Eurosport einen super Job….

      • de Philippe sagt:

        Sie schauen Radrennen am TV und getrauen sich das in einem Fussball-Blog zu posten?? Sind Sie – äääh – vom Aff bisse!?!

        • Steve Stevenson sagt:

          ernsthaft jetzt, finden sie das langweilige gekicke unserer SUPERleague spannender als ein radklassiker wie die flandernrundfahrt?

  38. hanswurst sagt:

    selten gingen wohl die kommentare so deutlich in dieselbe richtung: danke herr zimmerli für diesen blog, sie sprechen mir aus der seele…
    ich jedenfalls schaue aus genau diesem grund schon seit längerem keinen sport mehr auf srf (ausser es geht wirklich nicht anders, und selbst dann werd ich jedes mal entäuscht), doch ich sehe dass sich nach wie vor nichts geändert hat…
    das traurige ist, dass sich wohl weiterhin nichts ändern wird und wir in 10 jahren die genau gleichen leierkästen im srf sehen werden…das nervt mich eigentlich noch mehr als dass die aktuellen kommentatoren komplett talentfrei sind…

  39. SLanz sagt:

    Nicht nur die Deutschschweizer Fussballberichterstattung, sondern ebenso dieser Beitrag leidet an seiner Oberflächlichkeit, auch wenn ich die Problematik nicht in Abrede stellen will. Hüppis Enthusiasmus, Salzgebers Bekleidung und Benis Alter sind ja wohl nicht Kernproblem, deren unerträglich unprofessionelles und immer gleiches Geschwafel dagegen schon. Am Schlimmsten ist Ruefer, dessen Ignoranz für das tatsächliche Geschehen auf dem Rasen und Selbstverliebtheit bezüglich eigener Sprüche soweit geht, dass ich geneigt bin anzunehmen, der Mann betreibe in Wahrheit eigentlich die Satire einer Moderation, einfach ohne jegliches Talent…

    Persönlich weiche ich aus diesen Gründen schon seit Jahren auf die Kollegen des Westschweizer Fernsehens aus oder bei internationalen Spielen auf den Kanal, der halt gerade möglich ist. Ansonsten habe ich – gerade bei Ruefer – den Ton auch schon ganz abgestellt, wobei dann halt die Stimmung im Stadion nicht mehr so richtig rüberkommt. Da wünschte ich mir dann jeweils, dass man aus verschiedenen Tonspuren auswählen könnte. Müsste doch eigentlich möglich sein, heutzutags, wobei die Auswahl dann halt mehr umfassen müsste als Beni, Sascha und Mätti…

    Solange weiche ich halt aus. Heute Abend beispielsweise auf ITV. Die knurrigen Engländer analysieren die Stärken und Schwächen des FCB auf jeden Fall professioneller als die SRF-Crew und halten sich mit Selbstdarstellung während des Spiels vornehm zurück. Kann ich nur weiterempfehlen.

  40. Auguste sagt:

    hmm…, es ist ein besondere form der “liebe” – nicht das, was jan billeter auf dem sportpanorama-sofa macht und auch nicht, was hüppi mit bernhard und alain das jahr durch treibt. nein, unsere beziehung zu “unseren” tv-sportreportern. sie bereichern und begleiten – zugegebeben, auf manchmal groteske art und weise – unser leben:

    der legendäre hans jucker zum beispiel – wer nicht gut fremdsprachen konnte, brauchte sich nach einem interview von ihm mit einem spanischen “tour de suisse”-etappensieger nie mehr dafür zu schämen. der musische, und recht gute sänger, jan hiermeyer, dem kein eisstadion und keine pirouette fremd war – die sprachlichen sowieso nicht. maximilian reimann der ehemalige resultate-vorleser von “sport am wochenende”, den es später im ständerat nicht mehr störte, dass man den abstimmresultaten der kleinen kammer nicht über den weg trauen konnte. oder karl erb, der einst zum mittagessen vor der winterlichen glotze gehörte, wie russi, collombin, vreni schneider, heini hemmi und “stäbli-fisch”.

    diesen grossen vorbildern eifern die jungen nach: sacha ruefer, der hiermeyer der neuzeit, päddy kälin – blass wie reimann und möglicher bundesrat? oder urgestein beni thurnheer, der sich heutzutage selbst vorbild ist und sich mittlerweile sogar selbst parodiert – denke ich wenigstens. oder rainer-maria salzgeber, der george clooney unter ihnen – mit bunten ringelsocken, weil alle andern wieder mal in der wäsche waren, als er ins studio musste.

    …und mal ehrlich, wer von uns würde die hinreissende lara gut neben sich auf einem sofa nicht anhimmeln? billeter – way to go, dude!

  41. Frank Beiler sagt:

    Billeter wäre wohl bei einer Kindersendung am besten aufgehoben. Beni T. versteht einfach nichts von Fussball – grottenschlecht! Zum Leidwesen steht sein Nachfolger mit Patrik Schmid schon bereit. Grauenhaft wie dieser mit seiner vorpubertären Stimme versucht ein Spiel zu kommentieren.

  42. dä Walter sagt:

    Gestern beim Spiel PSG gegen Barcelona meinte der Kommentator bei SRF ”Minutenlang” das Maxwell das Tor machte. Dabei sieht man von weitem das Pastore mit den langen Haaren den Treffer erzielte. Man sollte sich nicht nur auf die Rückennummer konzentrieren. (17/27)
    tztz

  43. Prisca sagt:

    … und auch im Tennis ist mit Bürer/Günthardt extrem viel Luft gegen oben offen. Marc Rosset ist auf RTS deux ein gutes Beispiel für professionelles und unterhaltsames Kommentieren.

    • Richard Dietsch sagt:

      Die Tennisbereichterstattung ist ja wohl DAS und EINZIGE HIGHLITE in der SRF Sportübertragung. Wer dieses Duo kritisiert hat wohl nichts anderes verdient als ständig mürrig vor der Glotze zu hocken und zu glauben, dass er/sie alles besser kann!

  44. Stefan Keller sagt:

    Der Steilpass-Blog aber bitte auch!

  45. Ramun sagt:

    Ich bin bescheiden, ertrage Vieles….nehme Hüppi, Buchli, Päddy (so schreibt er sich doch!?) Kälin einfach so hin. Finde Turnheer sogar immer noch gut. Aber Ruefer ist zu viel. Dieses Geschrei, diese boulevardesken Spruch-Kaskaden, diese fussballerische Inkompetenz. Gnade! Wer ist dafür verantwortlich, dass er die Spiele der CH-Nati kommentieren darf?

  46. Hofer Peter sagt:

    Natürlich schaue ich heute dem FCB zu,aber wie letzte Woche im ORF:-)Oesterreich ist zwar ein Fussball Zwerg,verglichen mit der Schweiz! Aber die Reporter verstehen ihren Job!
    Das selbe gilt bei Skirennen auch immer via ORF!

    • Roger Paul sagt:

      Oh, ja, mit fast allem einverstanden, ausser mit der Fussballzwergaussage: Österreich macht grosse Fortschritte unter Koller und mit jungen, begabten Spielern. Die jungen, begabten Schweizer Spieler müssen hingegen nach einer total überholten Angsthasen-Taktik spielen. Das führt vielleicht in einer grottenschwachen Gruppe noch knapp nach Brasilien, aber Spass macht das ganz sicher nicht – womit sich der Kreis zur Berichterstattung wieder geschlossen hätte: Hitzfeld, Hüppi, Thurheer und Co, das passt.

  47. Thorsten Legat sagt:

    Diese Judihui-Stimmung, mit der uns vor allem Rainer Maria Salzgeber regelmässig belästigt, ist einfach unerträglich. Was liebe Fussballfreunde, hat ein Gilbert Gress oder ein R.Wicky vor der Kamera zu suchen? “Damals bei Xamax”…ich mag es nicht mehr hören..
    Man darf nicht vergessen, dass es auch die Fähigkeit braucht zu kommentieren, artikulieren..halt vor einer Kamera zu stehen.
    Über Matthias Hüppie/ Benni Turnheer wurde eigentlich schon alles geschrieben..Diese sind mittlerweile eine Frechheit für jeden einigermassen Fachkundigen Sportinteressierten! Statement von Leutschenbach: “Beni/ Matthias sind CH-TV Ikonen und wir halten an Ihnen fest”..Naja was will man da noch sagen..Wegzappen wann immer möglich!

    Potenzial hat für mich auf jedenfall Gürkan Sermeter und vor allem Benni Huggel (wenn man Sie lässt), der Überlegt sich auch mal was er sagt und man sieht oft ein verdutztes Gesicht des Gegenübers, wenn er mit Aussagen oft ins Schwarze trifft..köstlich! Wieso diese Leute nicht vermehrt für CL/ EL aufbieten?

    Zum Schluss muss man sagen das die Schweiz halt keine “verankerte Fussballkultur” im TV hat, wie unsere Nachbarländer.
    Fussballsachverstand ist eben nur die eine Hälfte was einen guten Kommentator ausmacht.

  48. Peer Wilander sagt:

    Die Westschweizer und Tessiner können in ihrer Muttersprache kommentieren, wir müssen dies in einer “Fremdsprache” tun, macht dies vielleicht den Unterschied aus? Kaum, ich schalte auch aus andern Gründen auf fremde Sender um. Bei SRF hat man ganz einfach den richtigen Tonmeister noch nicht gefunden. Da sitzen 70000 in einem Stadion, da läuft ein gutes Spiel aber die prickelnde Ambiance wird beinahe abgeschaltet. Schaut man das gleiche Spiel auf ITV oder BBC hat man das Gefühl die Reporter seien mittendrin. Das Problem ist also nicht nur der Reporter selbst sondern die ganze Inszenierung, manchmal wähnt man sich bei SRF nicht im Sportpanorame sonderm im “Club”. Wenn dann noch Madame Milanese mit ihrer “Bettmümpfeli”-Zusammenfassung kommt, dann ist endgültig Zeit den TV abzuschalten.

  49. Dan sagt:

    Sehr treffende Analyse. Obwohl ich schon seit Jahren versuche, mich nicht mehr aufzuregen, gelingt es mir nicht; obwohl ich eigentlich wenn irgendwie möglich keine Sportübertragung bei SRF mehr antue (an dieser Stelle herzlichen Dank an die Welschen und Tessiner Sender sowie an BBC resp. ITV!). Was bei der Analyse noch vergessen, hier z. T. aber schon erwähnt wurde: Die unsägliche Steffi Bucheli mit ihrem Dauergegrinse und ihren oft echt dämlichen Fragen an die Hockey-Experten. Ebenso nicht zu vergessen Mr. Oberparteiisch, Stefan Bürer. Wenn er Hockey kommentiert, merkt auch der hinterletzte Zuschauer während den ersten fünf Minuten der Übertragung, für welche Mannschaft Bürers Herz schlägt (was bei Länderspielen kein Problem ist, bei Klubspielen aber sehr). Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Personen mit Sprachbehinderung beim Radio und Fernsehen eher ins Backoffice gehören. Schliesslich wird es ein Model mit Krummer Nase auch nie auf die Titelseite der ‘Vogue’ schaffen. Aber eben: Die Anstalt am Leutschenbach ist eine geschlossene. Mal drin ist man auf ewig dabei. Qualität ist (und war schon wohl immer) sekundär. Ich frage mich sowieso, nach welchen Grundsätzen dort das Sport-Team zusammengestellt wird.

  50. Petter sagt:

    Wieso schaut ihr den Mist überhaupt? Ich begnüge mich mit Zeitungsartikeln und dem Resultat… Die Zeit wäre ansonsten völlig verschwendet.

  51. Stefan Erismann sagt:

    Schlimm ist, dass die Kommentatoren sich offenbar überhaupt nicht für Fussball interessieren. Da werden fortlaufend Spieler verwechselt (bei Thurnheer sogar bei Nati-Spielen). Die sollen sich endlich mal etwas vorbereiten.

    Beim Tennis oder Eishockey hat man wenigstens das Gefühl, dass die Kommentatoren sich etwas für den Sport interessieren und über ein gewisses Fachwissen verfügen…

  52. Roger Paul sagt:

    Wieso dieser Beitrag? Die Qualität der Berichterstattung passt doch perfekt zur Liga mit den Amateuren und polemischen Polterern in den Funktionärsetagen, den immer gleichen erfolglosen 0815-Trainern bei immer anderen Clubs, den proportional umgekehrt zum Salär begabten Kickern. Zum Glück gibt es aber in beiden Fällen Ausnahmen.

    • Hans Meier sagt:

      Sehe ich genau so. Wie soll denn eine vernünftige Berichterstattung bei der Qualität der SL erfolgen. Daher ist der Vergleich zur Sportschau mal wieder weit hergeholt.

  53. Herbert sagt:

    Dieser Kommentar ist im Grundsatz richtig. Es ist leider so, dass fast alle unsere Kommentatoren(innen) sich als “Stars” fühlen und entsprechend manchmal frei von jeglicher Sachkenntnissen irgend etwas kommentieren. Das ist aber auch in den Deutschen Sendern so.

  54. Fabien sagt:

    Ulkig sind auch die Rad-Direktübertragungen. Da spricht der Kommentator Schweizer Hochdeutsch, was ja durchaus erträglich ist. Der ihn begleitende Experte, der jeden Wasserträger aus 500 m Distanz erkennt, hat zwar einen englischen Namen, aber gibt seine Erklärungen in breitestem Berndeutsch durch. Unerträglich!

    • Jack Stoffel sagt:

      Fabien: Am allerulkigsten sind die Kommentare hier im Steilpassblog. Da regt sich ein Siebengescheiter über einen kommentierenden, wirklich kompetenten Ex-Veloprofi auf, schreibt so was wie Standarddeutsch, was ja noch erträglich ist, und hat sogar einen französisch klingenden Namen. Unerträglich!

  55. Ivan Fautes sagt:

    Gratuliere zum Artikel, mit viel Humor sprichst du mir aus dem Herzen. Wann gelingt SRF endlich eine ansprechende Fussballberichterstattung! Wer jemals 90°-Minuto (insbesondere noch vor einigen Jahren) gesehen hat, der weiss, was es für eine gute Fussballsendung braucht: Eine ansprechende Zusammenfassung aller Spiele vom Wochenende (sowie Challenge League), Kurzinterviews mit den Protagonisten und la moviola, wo die Experten die strittigen Szenen analysieren. Aber darauf warte ich nun schon seit Jahren…

  56. Nadja Rossi sagt:

    Ich finde die Kritik zum Teil unberechtigt. Meines Erachtens hat das SRF mit Sascha Ruefer und Beni Thurnheer zwei Fussball-Kommentatoren, die den Vergleich mit ihren deutschen Kollegen nicht zu scheuan brauchen. Ich jedenfalls höre den beiden immer sehr gerne zu. Dasselbe gilt für Matthias Hüppi bei den Skirennen.

    • Karl Renner sagt:

      Beim Thurnheer kann ich zustimmen, der hat noch Witz. Der Rufer ist in meinen Augen ein lächerlicher Selbstdarsteller, den ich unterdessen aus Prinzip meide.

  57. König sagt:

    Naja, denke die Schweizer Fussballberichterstattung passt sich dem Geschehen auf dem Spiel an. Auch gibts neben Fussball auch andere Sportarten, über die es zu berichten gilt, denn nicht alle sind Fussballfans.
    Aber alle Fussballfans halten sich für Fussballkenner, und da fängt die Krux an. Auch im, den von dir so gelobten Deutschland, wird heftige Kritik am Kommentator geübt. Jeder weiss es ja auch besser, als der Typ am Mikrofon.

    lustig finde ich aber, dass Sie das belanglose Geschwätz von Herrn Gress, Wicki und Salzgeber als spannend empfinden. Da kommt mir regelmässig das grosse Gähnen!

    Ihr Blogeintrag ist meiner Meinung nach belangloses Geschwätz!

    • Karl Renner sagt:

      Deutschland ist für mich unterdessen die Spitze der Unerträglichkeit geworden. Bei jeder Sportveranstaltung wird der Zuschauer ständig bis zur Ohnmacht mit Nichtigkeiten zugemüllt.

  58. Steve Stevenson sagt:

    Es ist halt nun mal so, dass Sportpanorama eine Sportsendung und keine Fussballsendung ist. Daher finde ich es nur fair, wenn auch anderen Sportarten Sendezeit eingeräumt wird. Der langweilige (CH-)Fussball geht mir sowieso langsam auf den Zeiger….

    Steve

  59. lala sagt:

    Wenn die Fussballberichterstattung als schlimm gilt (bzw. sie ist auch für mich als nicht Fussballfan nur schwer zu ertragen, tangiert mich aber meist nicht)… Was ist dann mit Formel 1 und MotoGP?

  60. Sam Müller sagt:

    Toller Artikel! Ich frage mich schon lange, wie lange man die so weiter wursteln lässt.

    Natürlich ist es nicht einfach, ein Fussballspiel zu kommentieren – aber wenn man mal genau hin hört und analysiert, wie viele “Fehler” unsere Kommentatoren in 90 Minuten ins Mikro sprechen, muss man sich schon fragen, ob es nicht sinnvoll wäre etwas dagegen zu unternehmen. Jeder kann lernen und sich verbessern. Nur hat man scheinbar kein Interesse sich zu verbessern – sonst müsste ja mit der Zeit eine Veränderung spürbar sein.

    Fussballfans, die bereit wären SRF in diesem zu unterstützen, würden sich bestimmt problemlos finden lassen.

    Ein wenig “Innovation” würde wohl unserer Sport-TV-Landschaft auch nicht schaden. Aber warum auch – man investiert lieber in neue Logos/Namen oder was auch immer.

  61. Philippe sagt:

    Aber der Beni hat immerhin eine sportliche Figur und Steffi Buchli immer wieder megcoole Frisuren und wirbt mit Leuchtzähnen für Zahnpasten. Und in der Sportlounge vom 18. März durfte sogar ein Praktikant oder Schnupperlehrling (Olivier Borer oder ähnlich) mit erstaunten Augen Lara Gut interviewen. Herzerfrischend! Na bitte; bei welchen anderen Sendern gibt es denn so viel Wechselbäder der Zuschauergefühle wie bei SF (oder SRF oder SRGSRF)?! Und grosszügig darf man auch über die sprachlichen Fähigkeiten in Sachen Aussprache hinwegsehen und -hören. Beni’sss endlossssss lange Konssssonanten? Jann Billetter’s markantes “Schschäibe” wenn er vom Puck spricht. Und als I-Tüpfchen und Sahnehäubchen kommt noch die Aussprache der Spielernamen wie Sandi Jeannin (wird zu Sssänti Schschannää). Ich liebe SRF! Denn wenn die Berichte schon eher brav sind, kann man sich doch wenigstens an den rasenden Reportern ereifern. Ach ja; fast hätte ich Frau Daniela Baldrian-Milanese vergessen…..schlaft schön!

  62. Simon sagt:

    Viele geizen nicht mit Kritik über die SRF-Fussballberichterstattung. Und da gibt es einiges, was mir auch nicht gefällt. Aber man kann aus einem Huhn keinen Adler machen. Schliesslich ist und bleibt die Super-League eine Bratwurst-Liga, die wohl auch geübte Sky- oder ARD- Kommentatoren aus Deutschland nicht sonderlich besser verkaufen könnten. Ein bekennender FCZ-Fan, der zu solch einer Kritik ansetzt, sollte doch in einem Kommentar auch diese Komponente berücksichtigen.

  63. Ruggli Walter sagt:

    Als Jugendlicher habe ich wenn möglich immer die Deutschen Sender angeschaut, weil diese viel kompetenter und spannender kommentierten. Auch die Gestaltung war damals bei den Deutschen viel interessanter.
    Heute bzw. sicher schon seit 15 Jahren ist es für mich genau umgekehrt. Kein Sender bringt soviel interessante Sportsendungen mit soviel kompetenten Moderatoren und interessant gestaltet wie bei SRF. (Von Zahl-TV mal abgesehen)

    Kritisieren ist immer leicht, besser machen – da happerts dann meistens. Selbst der diskutable Modegeschmack von R.M. Salzgeber kann man mit einem Lächeln quittieren. Mir gefällt SRF mit all seinen Stärken und Schwächen.

  64. Dom sagt:

    Mich ärgert Rufers Selbstverliebtheit. Er schrie sogar beim Beachvolleyball an den Olympischen Spielen bei jedem Punkt rum, als wäre das entscheidende Tor im WM-Finale gefallen.

    Ansonsten empfinde ich die Kritik als etwas gar übertrieben. Pädy Kälin macht einen guten Job und auch Jann Billeter ist definitv ein Besserer seiner Sorte.

  65. Marcel Lange sagt:

    Was überhaupt nicht verstehe beim SRF-Konzern. 3 x dieselbe Übertragung auf 3 Sendern. Tessin, Deutschschweiz und Romandie. Warum nicht nur auf 2 Kanälen, dafür Nutzung des 2-Kanal-Tons, sprich also auf einem Sender 2 Sprachen und auf dem anderen die dritte Sprache plus “nur Stadionsound”. Auf dem dritten Kanal ein Spielfilm in der jeweiligen Landessprache und Englisch. Das Ganze jede Woche Wechseln, so dass jeder Sender mal mit Film dran ist.

    Gut ok, das ist zu komplitziert.

    Aber den 2-Kanal-Ton zu nutzen, damit der Gebührenzahler den Kommentar abschalten kann und einfach nur die Stadionatmosphäre geniessen kann, das muss einfach machbar sein.

    Ich jedenfalls geniesse es KHL-Spiele ohne Kommentar auf Laola.tv zu schauen. Leider sind in den Finalspielen nun Englisch sprechende Kommentatoren am Werk, aber naja solangs gratis ist, beschwer ich mich darüber nicht 🙂

  66. Bernard Black sagt:

    Ich habe mir letzten Sonntag St.Gallen – Basel auf S(R)F 2 angetan und ich habe den Fernseher auf stumm geschaltet. Sascha Ruefer’s Monologe am nationalen TV sind einfach desaströs. Das Sport Team des Schweizer Fernsehens ist allgemein eine absolute Katastrophe. Es fehlt vorallem an Fachkompetenz (Die Namen, Daten und Werdegänge der Spieler zu kennen reicht leider nicht aus für ein Prädikat kompetent..) und mir kommt es immer so vor als wissen die Kommentatoren gar nicht was sie erzählen sollen. Um meine eh schon strapazierten Nerven noch ganz zu überfordern bringen dann die dämlichen, immer gleichen, ermüdenden Interviewfragen der Strahlemänner und Frauen.. “Freuen Sie sich über ihren WM- Titel?” Natürlich nicht, es ist ja nicht das verfluchte Ziel eines Spitzensportlers der Beste zu sein.. Zudem verteidigen unsere Kommentatoren stets schlechte Leistungen; beim 0-0 gegen Zypern wären tobsuchtsanfälle des Kommentators angebracht gewesen und nicht einfach ein heieiei.. Bünzli TV par excellence.. Und man ist einfach machtlos dagegen..

  67. Garp sagt:

    Wenn Beni Turnheer oder Dani Wiler kommentieren, schalte ich regelmässig, wenn immer möglich, zu den Deutschen um, die einfach prfessioneller sind. Der Turnheer ist längst über dem Zenit, Wiler mit seiner Krächzestimme (wofür er zwar nix kann) malträtiert meine Ohren und Kern und Rufer geben sich Mühe, kommen aber über biederes Mittelmass nicht hinaus. . Zudem sind fast alle Schweizer Kommentatoren einfach nicht auf der Höhe des Geschehens, allen voran der Labberi der Nation, Beni Turnheer, der dermassen viel Überflüssiges und Falsches von sich gibt, dass es einfach nicht mehr zu ertragen ist. Habe auch schon auf Teleclub Schweizer Spiele angschaut, selbst dort sind die Kommentatoren besser als diejenigen von SRF. Ja, bitte tauscht sie aus, es wäre wirklich an der Zeit!!!

  68. Kain Bier sagt:

    Der absoltue Tiefpunkt war für mich persönlich erreicht, als es im Pausenblock des Natispiels Zypern – Schweiz nicht um die grottenschlechte Chancenauswertung ging, sondern primär um eine Detektivgeschichte, in der geklärt werden sollte, ob sich ein gewisser O.H. nun wirklich nicht im Stadion aufhalte oder ob er sich allenthalber das Spiel im Hotel auf der Flimmerkiste antäte. Leider war der Fall nicht in der Viertelstunde zu lösen, die dafür zu Verfügung stand, was möglicherweise aber daran gelegen haben mag, zur Ehrrettung des Schweizer Fernsehens muss es gesagt werden, dass der Gesuchte die Gunst der Stunde zu nutzen wusste und in den Massen der Fans untertauchte.

  69. michael sagt:

    was ich nicht verstehe:
    wieso übt weder der fussballverband noch die herren canepa und co. keinen druck auf das sfr sport team?? canepa spricht von mehr zuschauern im stadion, dann soll er sich doch auch mal dort zu wort melden!! kann doch nicht sein, dass unsere liga derart schlecht präsentiert wird, und dies seit x jahren. jedes mal die gleichen stumpfen blöden zusammenfassungen. nicht auszuhalten ist das. die ganze fussball schweiz regt sich aus, niemand tut was dagegen. bravo zimmerli!

  70. Maceo Parker sagt:

    Ich wäre ja sogar noch dazu bereit, über das leicht Provinzielle hinwegzusehen. Was ich viel störender finde, ist die himmelschreiende Inkompetenz, was das Beurteilen strittiger Szenen betrifft. Selbst nach der 27. Super-Slow-Motion aus allen erdenklichen Blickwinkeln sind unsere Kommentatoren nicht in der Lage, korrekt zu erkennen, ob es sich um ein Offside, ein Foul, ein Schwalbe gehandelt hat oder eben nicht. Von den xxxx-fachen Verwechslungen der Spieler ganz zu schweigen. Es fehlt sowohl an Sprach-, als auch an Fussballsachkompetenz, und da ragt kein einziger der angesprochenen Herren heraus. Mittlerweile – ohne jede Ironie – schaue ich mir die Sendungen oft OHNE TON an, das schont die Nerven. Ein Gedanke zum Schluss: Was soll man auf die immer gleichen, immer gleich dämlichen Fragen wie “Wie fühlen Sie sich?” / “Wie haben Sie sich in diesem Moment gefühlt?” / “Was hat der Gegner heute besser gemacht?” antworten??? Dann lieber die Interviews komplett streichen, diese hohlen Phrasen vermisst kein Schwein!

  71. christof bader sagt:

    Wer wie ich gefühlte 100 Jahre mit Dani Wyler Fussball über sich ergehen liess, weiss wovon er spricht: Liebe jüngere Fussballfans, man kann es überleben. Aber schön ist es nicht. Und alle, wirklich alle dieser Fussballplauderis, beschreiben pausenlos, was ich selbst sehe, weil ich eigene Augen habe und vor dem Fernseher sitze und nicht am Radio, und das Spiel für Spiel, Jahr für Jahr, es ist ein Jammer …

  72. lars wanner sagt:

    also wenn man die kommentare hier so liest,sollte sich die sportredaktion echt mal gedanken machen,aber wahrscheinlich sind die gerade mit salzgeber am rosa hosen probieren!

  73. Gianni sagt:

    In Ausschnitten konnte man auf SRF2 (Dienstag vor dem Match Barcelona – PSG) den deutschen Kommentator zum Match Dortmund gegen Malaga hören. Grauenhaft! Man konnte meinen er würde den Untergang der Welt kommentieren. So wichtig ist nun Fussball auch wieder nicht um in eine solche Hysterie zu verfallen. Da ziehe ich die Leute von SRF vor.(Fast alle) Und doch gibt es immer wieder Leute, die auf deutsche Sender schwören. Ich drehe meistens den Ton ab. Wenn ich an einen Match gehe kommentiert mir niemand das Geschehen. Auch auf das elend dumme Gejohle der sogenannten Fans im Hintergrund kann ich verzichten.

  74. Albin Christen sagt:

    ENDLICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Simon Du bist mein Held zur Rettung der Schweizer Sportmedienkultur. Herzlichen Dank für diesen Beitrag und hoffentlich nehmen es die Verantwortlichen ernst.

  75. maurizio sagt:

    ich glaube dieser Blog entspricht genau dem was viele Zuschauer denken, ich persönlich bin dankbar dass es jetzt die Replay Taste gibt da kann ich mir die Sendung auch nachher anschauen und rauspicken was mich interessiert.was mich am u.a. am meisten stört bei den Spielberichten ist die Tatsache dass diese immer gleich gemacht sind, ich glaube wenn man sich etwas Mühe geben würde könnte man sicher noch ein paar interessante Geschichten vor und nach dem Spiel erzähle, schade auch dass man sich nicht die Mühe nimmt die Spiele auch kurz zu analisieren,
    Bei den CL-Spielen vermisse ich bei SFR vor allem die Tatsache dass man praktisch nie etwas interessantes aus dem persönlichen Umfeld der Spieler erzählt, auf dem Tessiner Kanal macht dies z.B. Armando Ceroni genial, der immer wieder interessantes aus der Vergangenheit der Spieler zu erzählen weiss.
    ich glaube wir alle würden uns freuen wenn sich die Kommentatoren auch mal etwas kreatives einfallen lassen würden, man hat den Eindruck zu viele 08/15 Produkte serviert zu bekommen oder täusche ich mich da?

  76. Hans Füglistaller sagt:

    Andere kritisieren, aber selbst nicht mal den Namen von Raphael Wicky richtig schreiben können. Was sind Sie denn für einer? Lol!

  77. Mike Müller sagt:

    Leider ist es richtig, was Simon Zimmerli schreibt. Billeter würde ich zwar von der Kritik ausnehmen, mir kommts eher vor, als würde sich Hüppi in seine Interviewpartner verknallen. Doch besonders beim Live-Kommentar spürt man den Unterschied, wenn man bei den Deutschen reinzappt. Während unsere Kommentatoren zwei Wiederholungen brauchen, um ein Abseits zu sehen, merkens die Nachbarn schon während des Livebildes und sprechen es auch an, ohne dabei besserwisserisch zu wirken. Überhaupt sind die Kommentare viel emotionaler und nicht so trocken wie eine Rede einer Aktionärsversammlung (Stichwort Wyler), aber auch nicht so überdreht wie diejenigen von Ruefer, der mit seinem Herumgeschreie nur noch nervt. Und die Idee, Journalisten plötzlich als Experten auftreten zu lassen, wirkt angesichts des Kalibers an weltweit bekannten Fussballidolen, wie sie zum Beispiel bei Sky während eines Livespiels im Studio sitzen, schlicht lächerlich. Schade, dass die SRF-Kommentatoren das Mittelmass nicht finden zwischen Emotion und Fachkompetenz. Sympathisch wären sie ja schon.

  78. Reto sagt:

    Den Nagel auf den Kopf getroffen:-)

  79. Ybbe Bächli sagt:

    Ich bevorzuge jeden einzelnen der Elefantenrunde vor Sascha Ruefer. Während dem gestrigen Champions League Spiel Barcelona – PSG habe ich mich gefragt, ob Herr Ruefer wohl eine fehlerhafte Liste mit den Mannschaftsaufstellungen der beiden Teams von seinen Redaktionskollegen erhalten hat.

  80. Andreas Werder sagt:

    In der Tat besitzen die Moderatoren im Vergleich zu anderen – auch international – nicht gerade sehr viel Talent für ihre Tätigkeit.

    Was aber nicht vergessen werden darf: Die erstellen ihre Sendungen ja nur zu einem geringen Teil selbst – falls überhaupt – den eigentlichen Inhalt erstellen und definieren ganz andere, im Hintergrund. Es sind also nicht nur die Moderatoren selbst schuld, das Grundkonzept ist völlig falsch.

  81. Pat Beck sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, er weckt bei mir die leise Hoffnung, dass sich irgendwann etwas ändern muss.
    Ich möchte meinen Kommentar versöhnlich beginnen. Ich bin begeistert von dem Sportangebot von SRF. Formel 1, Champions League, Tennis, Leichtathletik, Skirennen, Schwingfest, etc. etc…. und alles gratis. Gratis? Nicht ganz, aber das Thema BILAG möchte ich hier nicht auch noch reinziehen. Was ist denn der Grund für die “schlechte” Qualität der SRF Experten (speziell Fussball)? Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: Finanziell ist nicht mehr möglich (kein Geld für Ausbildungen, Coaching, Neuanstellungen) oder aber, SRF ist der Meinung, dass die Mehrheit der Zuschauer explizit die CH-Form der Berichtserstattung (viel Emotionen und “Witz”) tatsächlich wünscht. Hier besteht die Gefahr, dass SRF aus Bequemlichkeit mal per se davon ausgeht. Für mich ist das Gebotene eine Frechheit. Es erscheint unfair, auf Einzelbeispielen herumzuhacken. Aber wie hier bereits mehrfach erwähnt wurde, gibt es zahllose Beispiele die in der Summe ein für mich katastrophales Bild zeigen. Die Äusserungen von Ruefer gestern nach der Pause bezüglich Ibrahimovic und Sylvie v.V., wo er erst die Gerüchte wiedergibt, dann erklärt, dass das uns nicht zu stören hat, um dann anzufügen, dass es dass doch tut. In jedem casting für einen anderen Sender wäre einem nach einem solchen “boulevardesken” wirrwar die Türe gezeigt worden. Bitte, bitte, bitte und mit Sahne drauf: Stadionton als Zweitkanal!

  82. Gaby sagt:

    Nicht nur diese Berichterstattungen sind eine Katastrophe. Auch jene über die Formel 1. Ich habe selten einen so unmotivierten, einschläfernden und manchmal quälenden Kommentar gehört. Pseudofröhlich wird einem irgend ein Schmarren erzählt. Da wechsle ich lieber zu ORF um einen angenehmen Kommentar zu hören. Gibt’s denn niemanden Anderen, der/die die Formel1 prästentieren kann? Da sieht man sich das Ganze noch lieber als Stummflim an!
    Fussball interessiert mich nicht. SRF zieht es wegen der Quoten sowieso vor, lieber ein todlangweiliges Spiel der Männerclubs zu zeigen als – wenn auch nur als Randnotiz – überhaupt je über Frauenfussball zu berichten.

  83. spe sagt:

    auch der Kommentator (CJ) bei Radsportübertragungen treibt mich von srf zu Eurosport. Die quasseln zwar auch unentwegs aber um einiges fundierter als:jaa genau;Fragezeichen.Dazu muss Jaggi fast alle Fahrer anhand der Startnummern in seiner Liste nachfragen. Bis er es gefunden hat hat Montcomeri bereits korrikiert!

  84. Gerber André sagt:

    Bin absolut Ihrer Meinung! Was z.B. ein Sacha Ruefer immer noch beim SRF zu suchen hat, ist mir seit Jahren schleierhaft. Er darf sich einfach alles erlauben!

  85. john tobler sagt:

    muss man bei SF eigentlich Barzelona fan sein, um fussballsendungen moderieren zu dürfen?

    und das sportpanorama und die anderen sportsendungen von SF schaffen es jedes mal, egal ob hockey, tennis, fussball, F1 und was es sonst noch alles gibt, das resultat bzw den sieger zu zeigen, und dann wie es dazu gekommen ist. GAHT’S NO?!?!

  86. Peter sagt:

    Danke für den Beitrag!!! Aber – Patrick Schmid ist der absolute Tiefpunkt.

  87. Mark Schacher sagt:

    Finde ich interessant, wenn ich die Kommentare hier lese. Auf spox.com gibt es heute Bewertungen der User zum ZDF-Kommentator Bela Reti, die ich euch nicht vorenthalten möchte: “Bela Rethy könnte auch Schlitzschrauben im Baumarkt kommentieren, ich würde trotzdem immer denken: Gleich scheiden wir gegen Italien aus!”, “Sitze stirnrunzelnd vorm Fernseher und frage mich, wer mehr Rotwein intus hat. Vom Gelaber ausgehend: Bela Rethy.”, “Da ist Lahm! Da ist Robben! Da ist der Pfosten! Das ist die Guillotine! Da ist Bela Rethy’s Kopf!” oder “Bela Rethy. Der Fenchel unter den Sportkommentatoren.”. Vor einiger Zeit gab es auf dieser Seite eine generelle Bewertung der deutschen Fussball-Kommentatoren, nicht wirklich berauschend inkl. SKY. Es gibt nun 3 Möglichkeiten: 1. Alle sind schlecht 2. der Job ist extrem schwer 3. wir sind zu kritisch und permanent am Rummeckern

    • Dan sagt:

      Hoi Mark. Auf die 3 Möglichkeiten gegen Ende deines Inputs angesprochen:

      1) Für SRF zu ca. 85% zutreffend
      2) Es erfordert einiges an vertieftem Hintergrundwissen, welches über Jahre hinweg je nach Situation sofort abgerufen werden muss. Insofern können hier schon viele SRF-Kommentatoren nicht mehr mithalten. Auch sollte die Fähigkeit vorhanden sein, einen Wettkampf treffend zu analysieren und nicht bloss das zu kommentieren, was jeder auf dem Bildschirm selbst mitverfolgen kann.
      3) Wenn ich beim Job nur Mittelmass liefere, werde ich wohl zurecht nie in die Management-Etage aufsteigen. Ein Kommentatoren-Job ist in anbetracht der grossen Zuhörerschaft wohl eher mit der Management-Etage zu vergleichen. Insofern darf man hier defnitiv etwas mehr Effort und vor allem Wissen und Können erwarten.

      Es gibt immer persönliche Vorlieben, was die einzelnen Kommentatoren betrifft. Was ich aber bisher von passionierten, britischen Kommentatoren diverser Sportarten gehört habe, hat mir gezeit, dass es durchaus möglich ist, Qualitativ sehr gut zu arbeiten. Ich empfehle allen, z. B. eine ganze Fussball WM oder Formel1-Saison auf BBC zu verfolgen. Das ist für den SRF gewohnten TV-Konsumenten ein ‘Eye Opener’ sondergleichen.

    • Ernst sagt:

      Hoi Mark. Auf die 3 Möglichkeiten gegen Ende deines Inputs angesprochen:

      1) Für SRF zu ca. 85% zutreffend
      2) Es erfordert einiges an vertieftem Hintergrundwissen, welches über Jahre hinweg je nach Situation sofort abgerufen werden muss. Insofern können hier schon viele SRF-Kommentatoren nicht mehr mithalten. Auch sollte die Fähigkeit vorhanden sein, einen Wettkampf treffend zu analysieren und nicht bloss das zu kommentieren, was jeder auf dem Bildschirm selbst mitverfolgen kann.
      3) Wenn ich beim Job nur Mittelmass liefere, werde ich wohl zurecht nie in die Management-Etage aufsteigen. Ein Kommentatoren-Job ist in anbetracht der grossen Zuhörerschaft wohl eher mit der Management-Etage zu vergleichen. Insofern darf man hier defnitiv etwas mehr Effort und vor allem Wissen und Können erwarten.

      Es gibt immer persönliche Vorlieben, was die einzelnen Kommentatoren betrifft. Was ich aber bisher von passionierten, britischen Kommentatoren diverser Sportarten gehört habe, hat mir gezeit, dass es durchaus möglich ist, Qualitativ sehr gut zu arbeiten. Ich empfehle allen, z. B. eine ganze Fussball WM oder Formel1-Saison auf BBC zu verfolgen. Das ist für den SRF gewohnten TV-Konsumenten ein ‘Eye Opener’ sondergleichen.

    • Mösi sagt:

      @ Mark Schacher

      Kann dir nur beipflichten! Habe gestern auf ZDF Juve-Bayern geguckt. Belah Rethy’s Zeit ist definitiv abgelaufen. Und ich denke, er leidet an Sehstörungen. Weiss nicht wie oft er die Nr. 9 und 8 von Juve verwechselt hat, nach dem 3.. Mal, habe ich aufgehört zu zählen…! Den Blog finde ich klasse, nur wirklich schade, wurde die unsägliche Steffi Bucheli vergessen. Wie sie nach der Verletzung von Shawn Heins am Dienstag an der Fribourger Bande herumgeschlichen ist und versuchte ein mitleidiges Gesichtchen zu machen, war einfach nur peinlich. Als Teamverantwortlicher, hätte ich sie weggejagt. Und 1 Minute später, taucht sie an der SCB Bande auf…! Hebe einen beliebigen Stein auf und Steffi Bucheli erscheint. Immer und überall……….

      • Martin sagt:

        @ Mösi

        Wie recht sie haben. An alle die immer die gleiche Floskel vom “man kann es nicht allen recht machen” oder ” sie polarisiert” muss man den Hinweis doch noch geben, dass wir so eine Fehlleistung bezahlen müssen (nicht wollen). Spassig ist das nicht, diese selbstdarstellerische Zahnpastareklame Buchli zu ertragen. Diese Vorstellung im letzten Spiel war für mich auch das allerletzte und ich kann nur hoffen, dass sie endlich aus dem Verkehr gezogen wird……

  88. Franz sagt:

    Dieses Inferno von “selbstverliebten” Kritikern ist amüsant. Imponiergehabe und Selbstüberschätzungen würden wahrscheinlich peinlich, wenn selbsternannte Sportkenner sich als Kommentatoren am Fernsehen exponieren müssten. Allen kann man es nie recht machen, auch nicht den Dummen… Die Idee, auf einem zweiten Kanal nur die Stadionatmosphäre zu senden, finde ich gut.

  89. DasWarenNochZeiten sagt:

    WM-Finale Deutschland-Argentinien von 1986, kommentiert von Rolf Kramer im deutschen Fersehen – unerreicht, und fast so gut wie das Spiel selber (auf youtube)

  90. mercator sagt:

    …und ich dachte, ich wär allein…

  91. Georgios sagt:

    Wer macht eigentlich Herr de Weck auf diese Kommentare aufmerksam?

  92. Nik Dobler sagt:

    Grossartig! Bitte ausdrucken und als Petition einreichen! Meine Stimme habe Sie!

    Das peinlichste an der Sportberichterstattung auf SRF ist tatsächlich die live aus dem Studio kommentierte Zusammenfassung mit einem Reporter-Kollegen als Experten, der dann einen auf Insider macht und ein wenig aus dem Blick zitiert. Das extra geschaffene SL Magazin im Sportpanorama bringt nur die Sonntagsspiele und dient offensichtlich primär der Selbstdarstellung des SRF Sportpersonals, die Challenge League wird nur erwähnt wenn irgendwas mit Hakan Yakin ist.

    Schlimm sind auch die sprachlichen Unzulänglichkeiten und übertrieben euphorische Ausbrüche der Kommentatoren.

  93. Marios Bernhardopoulos sagt:

    TV-Tipp für heute Abend: FC Basel – Tottenham Hotspurs, Europa League, live auf ITV. (Mit Digital TV auch in der Schweiz im Free TV zu empfangen)

    In der Tat kann ich in zahlreichen Punkten zustimmen. Wobei ich Dani Wyler und Sascha Ruefer noch bedeutend mehr Kompetenz und Unterhaltungswert zuschreibe als einem Beni Turnherr, Patrick Schmid und wie sie alle heissen. Und bezüglich der Interveiw könnte sich Dani Bolliger bei Michael Stäuble eine dicke Scheibe abschneiden gehen.

  94. Marc Reto Wirth sagt:

    Mit ihrer “Rundschlag-Kritik” bin ich überhaupt nicht einverstanden. Wir haben bei SRF Sport – von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen – sehr gute Kommentatoren – dazu zähle ich insbesondere die Herren Hüppi und Billeter sowie Stefan Bürer für Eishockey- und Tennisübertragungen.
    Ein Kritikpunkt für mich ist die Intransparenz über Einladungs-Kriterien bei sogenannten Gastkommentatoren
    /”Experten” und wie diese honoriert werden. Dies ist zu klären und zu kommunizieren.
    Moderatoren dürfen nie zum Mittelpunkt von Sportsendung werden; deshalb stört mich das exaltierte , selbstdarstellerische “Pseudo-Stargehabe” der Moderatorin Steffi Buchli und des Moderators Rainer Maria Salzgeber. Vermutlich versuchen diese, damit ihren Gagen-/Marktwert für kommerzielle Events-/Präsentationen zu steigern.

    Wir sollten schätzen, dass SRF hohe Beträge in die Uebertragungsrechte der Champions-League-Spiele zugunstern der Schweizer Fussball-Fans investiert. In Deutschland werden diese Spiele mehrheitlich nur von Pay-TV-Anstalten übertragen – ganz im Sinne der Ueberkommerzialisierung des Fussballgeschäftes und ihrer Profiteure.

    • Simon Zimmerli sagt:

      Herr Wirth, da bin ich, mal abgesehen von Herrn Hüppi, absolut Ihrer Meinung. Es gibt Liveübertragungen, die schaue ich mir auf SRF ganz gerne an. Nur, ist dies ein Fussballblog,ansonsten ich auch sehr gerne auf Steffi Buchli eingegangen wäre, denn bei ihr wünscht man ich sich selbst einen Michael Sokoll zurück.

  95. michael sagt:

    was ich nicht verstehe:
    wieso übt weder der fussballverband noch die herren canepa und co. keinen druck auf das sfr sport team?? canepa spricht von mehr zuschauern im stadion, dann soll er sich doch auch mal bei diesem Thema zu wort melden!!

    kann doch nicht sein, dass unsere liga derart schlecht präsentiert wird, und dies seit x jahren. jedes mal die gleichen stumpfen blöden zusammenfassungen. nicht auszuhalten ist das. die ganze fussball schweiz regt sich aus, niemand tut was dagegen. bravo zimmerli!

  96. Thomas Luchs sagt:

    Jetzt wäre doch der Sykora M. mit seiner Fussball-Bar frei – DIE Gelegenheit fürs SRF, um endlich zu Fussball-Kompetenz zu kommen! Aber ah nein, das wäre ja ein neuer Name, das geht natürlich nicht. Patrick Schmid war schliesslich frischer Wind genug, das muss mindestens nochmals 5 Jahre reichen.

  97. V. Saladin sagt:

    Ich glaub mich trifft der Schlag (nicht den Raab) – Endlich wieder einmal der hier Klartext spricht im Gegensatz zu unserem Sport-Moderatoren Team (Abteilung Fussball). Es ist bemühend, langweilig, unprofessionell was SRF und seine Mitarbeiter uns vorsetzen. Es gibt Sie, die löblichen Ausnahmen, Rainer Salzgeber, Jan Billeter, auch Herr Ruefer , Dani Kern zähle ich dazu .. aber die Herren/Damen Hüppi, Thrunher, Wyler, Bucheli, etc mögen sich doch bitte vom Fusballgeschäft zurückziehen. Ich weiss zwar das wir in Sachen Fussball mit Deutschland nur schwerlich mithalten können, aber unsere Moderatoren könnten sich dort von Live-Uebertragungen, Analysen, Hintergrund-Wissen und Geschichten ein grosses Stück Kuchen abschneiden. In andern Bereichen des SF Sport Programmes gehts ja teilweise auch, siehe Formel 1, siehe Skilanglauf, siehe Damenskirennen, siehe Schwingen, siehe Eishockey – da spührt und hört man die Kompetenz der Moderatoren. Warum ist das so schwierig beim Fussball !! ??

  98. Patrick Althaus sagt:

    Gestern Abend Champions League Barça-PSG. Ein grossartiges Duell, sowohl das Hin- als auch das Rückspiel. Leider nicht auf dem Niveau war die Berichterstattung. Was ist Herr Ruefer eigentlich von Beruf? Verwechselt auf beiden Seiten Spieler, spricht Namen falsch aus und hat einmal mehr kaum Detail-Kenntnisse sobald kein Bundesliga-Team involviert ist (“Lucas, ein Brasilianer…” Aha!) Und Herr Hüppi im Studio? Der langweilt sich sichtlich, möchte lieber “seinen” FC Bayern sehen, und wischt das Live-Spiel nach Abpfiff einfach unter den Teppich, als ob es eine klare Sache gewesen wäre, und man darüber keine Wort mehr verlieren müsste. Nebst der fehlenden Fachkompetenz kommt auch die nervige Art von Hüppi und Wyler schlecht an.

    • clonaldo sagt:

      Die wollen halt immer Spektakel, weil sie in irgendeiner Boulevardzeitung gelesen haben, dass Ibrahimovic auf Messi stösst.
      Die erwarten immer etwas und sind immer enttäuscht. Und vergessen darob, das Spiel zu kommentieren.
      Ich bin einverstanden, beide Spiele waren gut und spannend. Habe sie zum Glück nicht auf dem Deutschschweizer Dödelsender geschaut.

  99. Nathalie Kropf sagt:

    Genau so ist es. Seit langem gibt es keine Hintergrundberichte zum Fussball mehr. Am schlimmsten sind aber wirklich die eigens ernannten “Experten” des SRF. An diesem Punkt schalte ich um.

  100. beat_k sagt:

    Machen wir uns doch nichts vor..Dei Kommentatoren auf SRF sind so wie die Deutschweizer sind…..durchschnittlich und unsprktakulär…Ihre Kollegen von den Privaten sind da noch viel peinlicher.

  101. Marcel Ehrhard sagt:

    Völlig einverstanden mit den Analysen und der Diagnose. Also auf zu RTS & RSI – pflegt auch ein wenig die vorhandenen Sprachkenntnisse. Nur was auch geschehen sollte – Reduzierung der Billaggebühren und mehr von den verbleibenden Gebühren an RTS & RSI ausschütten.

  102. Richard Dietsch sagt:

    Genau meine Meinung…. ausser, dass ich Dani Wyler mag.

    • Patrick Althaus sagt:

      Wyler hat eine schlecht geeignete Stimme, finde ich. Sie ist irgendwie zu hoch. Ausserdem hat er seit einigen Jahren den “Furz” von Ruefer übernommen, und meint, er müsse wahnsinnig originelle Sprüche klopfen, weil er sonst als langweilig gilt.

  103. shawn heins sagt:

    bravo herr zimmermann!
    aber man soll ja nicht nur kritisieren, sondern auch lösungsvorschläge präsentieren:
    a) sportredaktion weg (vielleicht zu glanz& gloria?) und mit der tageschau-equipe oder noch besser mit dem team von radio srf 4 news ersetzen.
    b) stefan bürer (der als einziger bleiben darf) zeigt den neuen wie’s gehen könnte.
    c) andi egli ersetzt alle anderen studiogäste.(vielleicht etwas trocken aber stets kompetent. er könnte jederzeit auch über die resultate der 3. russischen liga vom vorjahr auskunft geben.)

  104. daniel hofer sagt:

    Fernsehen ist stillos, unelegant und eine Zeitverschwendung (ausser bei Serien, aber die gibt’s auf amazon, original). Aber man hat sich daran gewöhnt und schaut allen Ernstes “Voices” statt dass man an’s Konzert geht. Oder den Bestatter statt Mad Men (ich sicher nicht im Fall). Sport ist live manchmal grossartig aber man kann ja nicht immer schnell mal nach Madrid zur Champions’ League. Dann eben live ab Idiot Box. Aber Jungs, einen Kommentar braucht’s nicht dazu. Und nur weil die Teutonen geschliffener faseln sind sie überhaupt sie besser. Und die anderen assortierten Euroiden auch nur peinlich. Also hört dazu gute Musik. Miles Davis, Rival Sons, Gary Clark. Jr. oder hey, warum nicht Status Quo! Viel Spass und keinen Ärger mehr, garantiert!

  105. zbyni sagt:

    liebe leute und lieber artikel-verfasser – könnte fast alles auch unterschreiben, was da geschrieben steht: ruefer unerträglich inkompetent, beni und co. vernachläsigbar und stefi eine fehlbesetzung – egal, ob an der bande oder sonst in der nähe einer sportstätte. was hilft das aber hier? nicht viel… vorschlag: eine petition, diesmal aber nicht vors bundeshaus, sondern an die pforte von sfr…

  106. Dani Kaelin sagt:

    Seit 40 Jahren verfolge ich Sport im TV. Früher klar mehr, nicht nur wegen den Kommentatoren. Als grosser Turnheer-Fan (der hat sprachlich viel mehr drauf als alle anderen) fand ich auch Jucker und Kym usw. sehr gut, die alte Garde eben. Von der aktuellen Sauglattisten-Generation ist eindeutig der begeistert-begeisternde Hüppi top.
    Und die anderen? Salzgeber ist in erster Linie anstrengend, weil man sich so konzentrieren muss, was er genau sagt und meint. Walliserdialäkt in Ehren, aber doch nicht hier und so. Buchlis Euphorie ebenfalls in Ehren, aber bei dieser Präsenzbombe geht der Inhalt etwas verloren. Jan Billeter wirkt ja so nett, kann man ja nichts gegen ihn haben. Sozusagen die männliche Buchli-Variante in Kuschel-Form.
    F1 kann ich gar nicht mehr schauen, bei dem Stimm- und Kommentarpegel wird mir schwindliger als von der Geschwindigkeit der Boliden! Beim Tennis versteht man Günthards Aussprache manchmal kaum. Die Liste liesse sich endlos weiterführen. Sport kommentieren heisst nicht nur einfach, aussprechen was gerade sichtbar passiert!!! Eine moderne Krankheit im TV…
    Die östlichen Nachbarn machen’s im Deutschsprachigen Raum eindeutig am Besten, charmant und unterhaltend. Aber auch dort lauert die Quasselgefahr, v.a. bei den Co’s. Also Roswitha “ohnezuatmen” Steiner. Oder wie hiess der ehemalige Austria-Langläufer, der lispelnd seine übernervösen Kommentare von sich gibt? Alois Stadlober?

  107. Max Heer sagt:

    Ich gehe mit der Einschätzung im Artikel bis auf einen Punkt einig:
    Wenn nur mal die Radball-Weltmeisterschaft gezeigt würde… Leider ist dies – selbst wenn die
    Schweiz mal wieder Gold holt – selten bis gar nicht der Fall. Stattdessen wird irgend ein Slalomlauf zum x-ten Mal plattgeredet – ääääh äxgüsi – analysiert.
    Die Reihe mit den nervigen Kommentatoren könnte aus meiner Sicht noch beliebig fortgeführt werden… Wie andere Vorkommentatoren ist mir die gute Steffi Buchli allerdings sympathsicher als der Grossteil ihrer Kollegen – auch wenn sie sicher polarisiert.
    Bedenklich scheint mir, dass Sacha Ruefer als bekennender Bayern- und Deutscher NAti-Fan seine Freude immer noch ungebremst in unsere Stuben reinschreien darf und ihn niemand bremst.

  108. Joel sagt:

    Nun, eine kleine Bemkerkung zum Schaaner Mountainbikerennen: Gehört zur Schweizer Rennserie ja! Und die ganze Weltelite ist gefahren ja! Traurig an dieser Sache ist, dass solche Beiträge ca. 45 sekunden einnehmen, während jeder noch so langweilige Super-League Match über 5 min erhält!
    Die Fussballberichterstattung ist absolut übertrieben!

    • michael sagt:

      es geht nicht über die 5 mintuen, sondern wie diese präsentiert werden. von mir aus sollen die das mountainbike rennen für die wenigen freaks auch zeigen, aber ich möchte trotzdem ENDLICH eine anständige analyse und zusammenfassung über den hiesigen fussball. proffesionell und ohne biederes bla bla bla.

  109. Danny Kindasport sagt:

    Das Sportpanorama finde ich ansich okay auch die CL Berichterstattung finde ich manchaml witzig einzig diese dauernde Pro-Bundesliga Haltung dürfte man mal abstellen. Es ist eben nicht jeder Bayern oder BVB Fan.

    Aber was mich eher nervt ist der Kommentator Schtäuble bei der SRF Übertragung der Formel 1 Rennen. Wie so mancher TV Mann hat auch Schtäuble einen eigenen Blog wo, eleganter weise, alle negativen Kommentare über seine Berichterstattung gelöscht oder gar nicht erst freigeschalten werden. Das er kaum zum F1 Kommentator taugt, hat er leider schon mehrfach bewiesen und seine unwissende Art nervt so sehr das Leute die etwas mehr Hintergrund möchten zum ORF zappen.

  110. Glari sagt:

    zum Glück kommt heut abend Basel-Tottenham auf ORF 1…..

  111. Thomas Bosshard sagt:

    Die Fussball-Kommentatoren von SRF sind meines Erachtens zum Grossteil fachkompetent. Dass ab und zu mal ein Spieler verwechselt wird, finde ich nicht dramatisch. Mühe habe ich hingegen mit den Eishockey-Kommentaren von Stefan Bührer. Bührer ist zum einen parteiisch (SC Bern), zum andern ist er regeltechnisch nicht sehr sattelfest. Top ist Matthias Hüppi zusammen mit Bernhard Russi bei den Männer-Skirennen.

  112. clonaldo sagt:

    Dass Beni Thurnheer hier von einigen als “Top” bezeichnet wird, spricht Bände über das erbärmliche Niveau, an den sich der (Deutsch-)Schweizer Fussballzuschauer seit nunmehr wohl 20 (oder mehr) Jahren gewöhnt hat. Beni Thurnheer wusste noch nie die Namen irgendwelcher Spieler, es sei denn sie waren grad sehr angesagt (im Moment wohl Cronaldo, Messi und eventuell noch Iniesta). Dass er ja gleichzeitig Kommentator und “Experte” ist für gefühlte 120 weitere Sportarten kann man ihm das vermutlich nicht wirklich nachtragen, ich tue es trotzdem, denn es wäre sein Job. Und genauso wäre es der Job all dieser anderen Figuren die da im Deutschschweizer Fernsehen ihr Emotionsfernsehen betreiben. Seit vielen, vielen Jahren geht es da keinem um das Spiel, sondern nur ausschliesslich um Erwartungen (Worte wie “Spektakel” werden inflationär gebraucht) und um Emotionen. Die sogenannten Experten (ewiggestrige, dem aktuellen Fussballgeschehen komplett fremde Ex-Kicker) wie Gress, Egli ja auch Netzer (im Grunde der ärgerlichste Gast, weil er ungestraft am meisten Stuss redet) sind reine Zeitfüller, weil man nicht weiss, was man erzählen könnte, ja müsste.
    Simon Zimmerli hat absolut Recht, wenn er auf das tessiner und westschweizer Fernsehen hinweist. Die betreiben schon seit ebensovielen vielen Jahren topprofesionelles Fussballfernsehen, seriös, dem Spiel gewidmet mit ernsthaften Diskussionen und Analysen, auch Polemiken mit echten Experten oder zumindest Leuten die was intelligentes zu sagen haben, ohne idiotische Tippspiele und ohne das ganze boulevardeske Spiel mit den Erwartungen mitzumachen.
    Die Kommentatoren haben jeweils ihre Hausaufgaben gemacht, kennen jeden einzelnen Spieler, nicht nur von Real Madrid und Barcelona und berichten live vom Spiel. Da ist es jeweils eine Freude, dem Spiel auch zuzuhören. Deutschschweizer Fussballzuschauer sagen ja gerne mal, ihnen sei lieber wenn es möglichst wenig Kommentar gibt. Das liegt glaube ich aber vor allem daran, dass das Niveau an das man sich gewöhnt hat so unendlich tief ist.
    Ich mach mal Schluss, ich könnte mich noch stundenlange über Salzstreuer und die anderen Stümper aufregen…

  113. Wilhelm sagt:

    Habt Ihr denn schon mal Béla Réthy und Konsorten beim ZDF gehört ? Bei ARD und den Privaten nicht besser … inkl. Vor- und Nachberichte … wenn ich die Wahl habe, schaue ich Fussball nur auf SRF … unverkrampft, locker, sogar ab und zu witzig, auch mal fehlerhaft (na und ???) … weiter so … bin übrigens Deutscher.

  114. Patrick Althaus sagt:

    Im Sportpanorama sollen die Sportereignisse des Sonntages vorgestellt werden. Bilder und Fakten vorallem also. Stattdessen werden einem oft auch Homestories serviert, die an sich besser bei Glanz&Gloria ihren Platz hätten. Aus den Studiogästen wird viel zu wenig herausgeholt. Inhaltsleere Fragen (“waren Sie schon als Kind so cool auf der Piste, Carlo Janka?”) oder solche, bei denen die Antwort auf der Hand liegt (“wie wichtig ist für Sie die Familie?” – Lieblingsfrage von Hüppi, oder “wie wichtig ist es, das Vertrauen des Nati-Trainers zu spüren, wenn man im Klub nicht erste Wahl ist?”). Für Hintergrundberichte hat(te) man andere Sendegefässe, wie früher Time Out (schade, dass es das nicht mehr gibt!) und jetzt so halbwegs die Sportlounge.
    Positiv finde ich hingegen den hohen Stellenwert, den die Sportübertragungen beim SRF haben. Es werden sehr viele Sportarten und Sendungen übertragen. Das war vor 20-25 Jahren noch nicht der Fall. Damals gab es einen 5-Minuten-Beitrag über Waffenläufe.

    • Bert sagt:

      Gehe absolut einig.

      Aber es war schon toll, den Albrecht Moser 5 Min. zu bewundern. Der Ablauf war immer der selbe: Feld am Start gefilmt, danach A. Moser wie er sich mit dem Gewehr auf dem Rücken durch die Schweizer Landschaft quälte. Jeden Sonntag in einem anderern Tal.
      Auch die eher dicklichen Radballer waren damals amüsant und hatten ihren festen Sendeplatz, während wir sehnlichst auf die Fussballspiele gewartet haben…

  115. Luca sagt:

    Das gleiche lässt sich über die Kommentatoren beim Radsport sagen. War ja zum Heulen als bei Paris-Roubaix die wichtigen Attacken passierten und die Kommentatoren vor sich hin sülzten und irgendwelchen Mist erzählten, während Sean Kelly auf dem englischen Eurosport völlig aus dem Häuschen ist!

  116. Hans-Peter Gruber sagt:

    Den krassesten Versprecher finde ich immernoch den von Beni in einem CL Spiel in dem Chelsea spielte. Als ein Chelsea Spieler (notabene in der eigenen Platzhälfte, also musste es wohl ein Abwehrspieler sein) am Boden lag mit klarer Sicht auf die Hautfarbe des Spielers, welcher weiss war, und er sich fragte ob es Drogba ist, der sich da am Boden wälzt.

    Ich bin riesen Fan von den Amerikanischen Sportarten und obwohl sie viel mehr Werbung zeigen, ist es MASSIV spannender. Liebes SRF, bitte einmal über den Teich schauen und zumindest knackigere Berichterstattung bringen. Was die Moderatoren betrifft… vielleicht könnte man “The Voice” abschalten und eine neue Sendung machen mit dem Titel “Einer nicht wie Beni”?!

  117. Roland Dannacher sagt:

    Herr Zimmerli, Sie haben absolut recht. Den Rufer Ruefer mag ich nicht mehr hören. Schaue mir Fussballspiele schon lange entweder im deutschen Fernsehen oder bei RTS an. Unproffesionalität gehört wohl zum Schweizer Fernsehen.

  118. Ghostdog sagt:

    Spätestens seit Ruefer’s unsäglichem Spruch im WM-Qualispiel gegen Lettland (“Die Letten verteidigen, als stünden die Russen vor dem Stadion”) in St. Gallen ist bei mir der Ofen mit Sport am CH-Fernsehen aus.
    Die gestrigen CL-Spiele schaute ich in Konferenzschaltung auf Sky an. Sachlich und unaufgeregt kommentiert und erst noch in korrektem Deutsch. Diesen Schreihals Ruefer ertrage ich nicht mehr.

  119. Daniel sagt:

    Der neue Fussballreporter Patrick Schmid finde ich genial. Kennt alle Spieler von Challenge League bis Campions League und kommentiert sachlich und trotzdem emotional.

  120. Hauri Marcel sagt:

    Der süffisant geschriebene Artikel von Herr Zimmerli trifft für mich den Nagel auf den Kopf. Tausenden, ja abertausenden von fussballverrückten Schweizerinnen und Schweizern, ja die gibt es, denken genau das gleiche. Die überaus nervige und biedere Berichterstattung des Schweizer Fernsehens über König Fussball ist wirklich zum heulen. Die Liste der von ihm genannten Moderatoren liesse sich meiner Meinung nach noch beliebig fortsetzen. Auch die technische Aufarbeitung der Fussballspiele ist im Vergleich mit Deutschland ein gewaltiger Klassenunterschied. SRF scheint das alles nicht zu interessieren, die halten eisern an ihren Koriphäen fest. Zum Glück gibt es noch den FCBasel, sorry Herr Zimmerli, der uns wenigstens ein bisschen etwas von dem liefert, was “wir” Freunde des runden Balles schon lange gerne sehen würden. Fussballbegeisterung nämlich. Leider brillieren die Reporter beim Teleclub allerdings auch nicht wirklich mit ihren fachkundigen Kommentaren und teilweise überaus dämlichen Fragen auf dem Platz. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis wir endlich einen Schritt vorwärts machen. Schade drum.

  121. brunner franz sagt:

    zufallig diese woche auf ESPN ins college basketball finale (michigan – louisville) gezappt—kommentator dick versace—der hatte zwar eine etwas verbrauchte stimme (die vorangegangenen spiele derart engagiert kommentiert), aber unglaublich wie das zu und her ging, sowas von energiegeladen etc

  122. Franco keller sagt:

    Vor allem sind all diese Gesprächsrunden viel zu lang.

    Genau so lang und langweilig ist aber auch Simon Zimmerlis Beitrag.

  123. Roman Mock sagt:

    Ich finde die Leute, welche da klein gemacht werden super. Wenn man andere klein macht, wird man selber aber nicht grösser.
    Jetzt haben wir schon verschiedene Meinungen. Also? Geschmacksache. Und dann gibt es keinen Grund, jemanden öffentlichn bloss zu stellen.

  124. Tartaruga sagt:

    Schaue FC Basel gegen Tottenham auf ORF. Ist völlig in Ordnung. SRF überträgt diesen Topmatch ja nicht mal in HD. Okay, der Kommentator mag Dragovic sehr, aber kennt alle Spieler. Es gibt dafür keine peinlichen Verspsrecher, die nicht bemerkt werden. Alle Achtung vor Basel. Bin selber FCZ Fan.

  125. Michel sagt:

    Schaue FC Basel gegen Tottenham auf ORF. Ist völlig in Ordnung. SRF überträgt diesen Topmatch ja nicht mal in HD. Okay, der Kommentator mag Dragovic sehr, aber kennt alle Spieler. Es gibt dafür keine peinlichen Verspsrecher, die nicht bemerkt werden. Alle Achtung vor Basel. Bin selber FC Zürich Fan.

  126. Peter Donzen sagt:

    Blog ist ok, aber es fehtl die Kritik am schlimmsten Knilch, den das SF je hervor gebracht hat: Patrick Schmid, diesem Missverständnis von einem Kommentator. Neu ist er? Egal. Dieser Pfüdi-“Moderator” hat nicht mal Regional-TV-Niveau und macht alle Spiele kaputt….es gibt nur eines: Billag nicht mehr bezahlen. Gemeinsam sind wir stark!

  127. Bert sagt:

    Toller Blog!

    Einem Volk, das klaglos zu den besten Sendezeiten ein Benissimo (zum Glück passé) oder Total Birgit schluckt, kann man auch solche Sportkoryphäen unterjubeln – denkt man wohl in Leutschenbach.

    Es fehlt wirklich an allen Ecken und Enden – und Besserung ist nicht abzusehen. Macht eigentlich Reto Gafner auch noch mit? Sein Interview mit Raymond Domenech ist Kult, Domenech (auch nicht wirklich ein Sympathieträger) wäre ihm fast an die Gurgel, und der Herr Gafner hat fast nicht davon mitbekommen. Geduldiger war Thomas Häberli, der ihm zwei Mal erklären musste, dass am System nichts geändert wurde (youtube).

    Schade generell, dass niemand auch nur annähernd Kommentare zu Spielsystemen machen kann, in den ‘Analysen’ wird kein Bild angehalten, nichts aufgezeigt oder gar mal gezeichnet. Alles nur weichgespühlt…

  128. Martin Keller sagt:

    Genialer Bericht. Genau so ist es! Vielen Dank

  129. E. Schönbächler sagt:

    Die Sportredaktion des SRF macht seit Jahren einen sehr guten Job. Viele Live-Übertragungen, kompetente und sympathische Moderatoren, Kommentatoren und Experten. Wo im Free-TV werden so viele Fussballspiele live übertragen wie im Schweizer Fernsehen und auf ORF?

    Natürlich gibt es auch kleinere Abstriche. Die Matchzusammenfassungen in “Sport aktuell” und im “Sportpanorama” sind aufgrund der beschränkten (und späten!) Sendezeit oft etwas gar kurz. Das gilt für Fussball und Eishockey. Dagegen sind die Gespräche mit dem Studiogast im Sportpanorama manchmal zu lang. Die Kurzinterviews nach einem Match oder Rennen sind ein generelles Problem des Fernsehens also nicht nur von SRF. Die Sportler sind noch voller Emotionen oder noch schlimmer ausser Atem und können logischerweise meistens nur Phrasen von sich geben.

    Zum Schluss noch meine persönliche SRF-Live-Fussballreporter-Rangliste:

    1. Beni Thurnheer (sehr gut)

    2. Dani Kern (sehr gut)

    3. Dani Wyler (sehr gut)

    4. Sascha Ruefer (gut)

    5. Patrick Schmid (knapp genügend)

  130. W.meier sagt:

    Wenn ich mir ein Fussballspiel am TV zu Gemüte führe, kann ich mich selbst begeistern oder ärgern. Auf das Geschwätz von Kommentatoren und Experten vor und nach dem Spiel kann ich gerne verzichten.

  131. Philipp Rittermann sagt:

    finde ich auch. turnheer ist nicht mehr originell und alt. billeter ist fad und zu brav. hüppi ist ein populist und beigemüse zu russi. und der rufener ist gerade dabei den bogen der selbstverherrlichung zu überspannen. ich sags ungern – aber obwohl ihr aussehen etwas äh-polarisiert, ist die steffi buchli kompetent und erfrischend. man müsste ihr somit zur seite stellen:
    – jeremy clarkson von topgear
    – horst hrubesch
    – gilbert gress.
    am besten aber man exhumiert hans jucker und spielt seine tonbänder ein; dann hat der sport wenigstens würze.

  132. Ronny Meister sagt:

    Ich denke das SF sollte sich allgemein Gedanken über die Übertragung von Fussballspielen machen. Da gibt es raum nach oben. Sehen Sie mal bei ZDF oder ITV/BBC was die so machen

    • Auguste sagt:

      hmm…, also wenn wolf-dieter poschmann (poschi) vom zdf ein fussballspiel kommentiert, dann werden tv-gebühren zur höchststrafe und dani wyler zum halbgott.

  133. CR sagt:

    Die Fussballberichterstattung auf SRF ist schlicht eine Katastrophe!

    Ein Fussballmoderator sollte meiner Meinung nach zwei Eigenschaften haben. Sachverstand und Emotionalität.
    Keiner dieser Muppets hat auch nur eine davon.

    Als FCB Fan und regelmässiger Matchbesucher bin ich immer wieder erstaunt, wie die Spiele zusammen gefasst werden.
    Eigentlich sollte die Zusammenfassung ja den Spielverlauf, die emotionalen Höhepunkte im Stadion und im Spiel, strittige Szenen und Top-Chancen wiedergeben. Nachdem ich aber eine SRF Zusammenfassung gesehen habe, stellt sich mir immer wieder die Frage: War ich besoffen während dem Spiel oder haben die vom TV ein ganz anderes Spiel gesehen?
    Torchancen werden nicht gezeigt, strittige Szene fehlen, Tatsachen verdreht..
    Vermutlich ist das bei den anderen Spielen gleich.

    Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass ich diesen Mist immer wieder schaue. Immer frage ich mich danach: weshalb tust du dir das an? Ich weiss es nicht… ..vermutlich amüsiert es mich mittlerweile den überforderten Hüppi oder dem irritierten Beni zuzuhören.

    Zum Glück kann man sich auf den anderen Kanälen an Fussballspiele erfreuen. Auch wenn man sich das für die eigene Liga wünschen würde.

    Lieber schau ich mir ein ein argentinisches Zweitligaspiel im Originalkommentar (den ich nicht verstehe) an, als dass ich mich über den einschläfernden Moderationsstil und den Falschaussagen der SRF Kommentatoren zu ärgern. Sie sind anscheinend einfach zu faul sich richtig vorzubereiten und zu recherchieren. Vielleicht macht sie auch das alkoholfreie Bier im Stadion einfach unlustig.

  134. Simon Zimmerli sagt:

    vielen lieben dank für die tolle resonanz, für die bissigen kommentare und die konstruktive kritik. allerdings müsste ich hier vielleicht noch anmerken, dass es sich beim steilpass blog um einen fussballblog handelt. hier geht es nicht um die srf sportberichterstattung im allgemeinen, auch nicht um die moderatoren oder kommentatoren anderer sportarten, sondern “lediglich” um die fussballberichterstattung aus dem leutschenbach. herzliche grüsse

  135. Anh Toan sagt:

    Bitte kein neues Team, bitte kein SRF: Miese Sportberichterstattung (von Fussball bis F1), miese Unterhaltung (totlangweilige Tatorts, dümmliche Bachelor und Superstar (LOL) Shows, Schlagwort Ping Pong (Arena);

    Gäbe es kein SRF, mir fehlte gar nichts, aber hab ich einen Internetanschluss, muss ich für diesen Mist auch noch bezahlen.

  136. Franz Fischer sagt:

    Bin SRF nicht treu – Seitensprünge sind die Regel

  137. Richard Baumann sagt:

    Der Artikel spricht mir aus der Seele!
    Mir kommen die einfältigen Kommentare wie z.B. – Das Spiel dauert noch xxx Minuten (sehe ich ja immer eingeblendet) und die vielfach Besserwisserei – ebenfalls meistens hoch und zwingen mich zum um- oder abschalten.

  138. Robby sagt:

    MERCI!!

    Schön dass es au noch andere Personen gibt welche so über unsere Sport-berichterstattungen denken… Insbesondere beim Fussball könnte man einiges mehr machen (siehe Sportschau auf ARD), selbst die Östereicher machen es besser…
    Man sollte vielleicht wirklich mal die Redaktion sowie die veralteten Moderatoren austauschen… ein frischer Wind würde allen gut tun!
    Der Sonntag Abend sollte man sich immer reservieren müssen um das Sportpanorama zu schauen… so wie ich das für die Sportschau am Samstag mache

  139. Rod sagt:

    Absolut recht. Zum Glück kann man ja die Sendung verzögert anschauen und das Curling spulen.

    Katastrophal wirds dann bei Eishockey. Steffi Buchli lamentiert mit Phrasendrescher Rottaris wie lange die Spieler wohl brauchen um die Schlittschuhe zu binden oder welcher am längsten unter der Dusche steht. Super. Da bezahl ich freiwillig 4.5 für den Teleclub und erfahre von Morgan welche Taktik gespielt wird.

    Wer umschalten kann, schaltet.

  140. Rudinho sagt:

    Die Herren sollen mal bei Werner Hansch in den Nachhilfeunterricht gehen. Kompetent, Sprachlich witzig und nie langweilig. Aber das gilt auch für die Herren von der ARD Sportschau. Vielleicht liegts wirklich am Staatsfernsehen. Ich vermisse «ran».

  141. Andreas Hettenbach sagt:

    Herr Zimmerli hat absolut Recht mit seiner Analyse. Anfügen möchte ich noch, dass Beni Thurnheer als Zürcher keine Fussballspiele mehr zwischen FCZ/GC und FCB kommentieren sollte. Der interessierte Zuschauer spürt einfach zu deutlich, wie tendenziös PRO Zürcher Clubs kommentiert wird. Auffälliger geht’s wirklich nicht mehr, und das nervt! Glücklicherweise gibt es da noch einen anderen Beni (Huggel) der, obwohl Basler, sehr viel neutralere Kommentare und Bemerkungen abgibt. Dieser wurde ja auch schon kritisiert: wie könne nur ein ex-FCB-Spieler und FCB-Juniorentrainer ein Spiel vom FCB Co-kommentieren …!?
    Des Weiteren möchte ich noch erwähnen, dass nebst fehlender sprachlicher Gewandtheit im Hochdeutschen jeweils klar auch der Dialekt des Kommentators deutlich herauszuhören ist. Ich finde es als in Deutschland lebender Schweizer höchst peinlich, wenn die Walliser, St.Galler, Toggenburger, Zürcher und Innerschweizer mit schwerem Akzent ihr vermeintliches Fachwissen zum Besten geben …

  142. Rapunzel sagt:

    Habe den Artikel erst jetzt entdeckt und er ist fantastisch! 😉

    Beni National darf man von mir aus ein Denkmal setzen, aber er soll endlich weg vom Bildschirm. Seine geballte Inkompetenz in Sachen Fussball ist einfach nur haarsträubend. Dani Wyler ist auch kein wirklich begnadeter Moderator, wenigstens bringt er aber noch einigermassen Sachverstand mit, zumindest für Schweizer Verhältnisse. Hüppi ist für mich einfach nur eine grinsende Maske, ohne jegliche Substanz. Rainer-Maria Salzgeber merkt man die Fussballkompetenz noch an, aber letztlich zeigt er davon viel zuwenig. Leider liegt ihm mittlerweile mehr daran, sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken und nicht den Sport. Liegt aber auch am ganzen Konzept der TV-Fussballvermarktung in der Schweiz. Kern geht irgendwie ständig an mir vorbei, oder ich verwechsle ihn mit Wyler.

    Wer allerdings gar nicht geht, ist Sascha Ruefer. Völlig stillos, bar jeglicher hochdeutscher Sprachkompetenz, selbstverliebt und absolut ignorant gegenüber dem Geschehen auf dem Rasen. Verhehlt nie seine parteiische Haltung und ist unfähig, auch nur einen einzigen Satz grammatikalisch fehlerfrei zu formulieren. Notabene in einer Sprache, die er aus dem Handgelenk beherrschen müsste. Gleichzeitig ist seine fehlende Vorbereitung eigentlich jedes Mal aufs deutlichste zu spüren. Absolut beschämend sind seine immer wiederkehrenden Äusserungen bezüglich Nationalitäten unterschiedlichster Art, nicht nur die im Lettland-Spiel. Der Hammer war, als er in einem Werder-Spiel (glaube gegen Brann Bergen vor x Jahren) Dusko Tosic, einen damaligen serbischen Nationalspieler von Werder, im TV aufgrund seiner Nationalität die Attribute “aggressiv” und “unfair” zugeordnet hat. Aus keinerlei erkennbarem Anlass. Wie war das nochmal mit der Anti-Rassismus-Norm? Bei allem Respekt, für einen TV-Kommentator ist das mehr als unwürdig. Sascha Ruefer gehört in eine Provinz-Posse, aber nicht ins Fernsehen.

    Die Sportsendungen im SRF sind grundsätzlich gut. Allerdings wäre es an der Zeit, dem Fussball ein eigenes Gefäss zu geben. Damit wäre wirklich allen gedient, ausser vielleicht den persönlichen Befindlichkeiten eines de Weck. Andere Sportarten hätten im Sportpanorama deutlich mehr Sendezeit und Gewicht, andererseits könnte man eine ganze Stunde oder achtzig Minuten am Wochenende dem Fussball widmen, das würde man sicherlich hinkriegen. In anderen Ländern ist das meist die Regel, da diese Sportart einfach am meisten Gewicht besitzt. Service public heisst für mich nicht nur, möglichst viele Interessengruppen zu bedienen, sondern sie möglichst verhältnismässig zu bedienen. Und über fehlende Analysen, nicht gezeigte Szenen, langweilige Zusammenschnitte, verwesende “Experten” mit Halskrause und gepuderter Perücke, etc. muss ich hier kein Wort mehr verlieren. Damit liessen sich ganze Saisons an Fussballberichterstattung füllen.

  143. Steini sagt:

    Ich habe schon viele Fussballspiele gesehen. Gute Spiele,schlechte Spiele. Aber noch nie war ein Fussballspiel so schlecht, als das es Sasha Ruefer als Kommentator verdient hätte. Anderseits trägt Sasha Ruefer viel zur innerschweizerischen Völkerverständigung bei. Kaum höre ich seine Stimme schalte ich sofort( mit rekordverdächtiger Reaktionszeit )auf unseren welschen Sender um.

  144. Hello there I am so grateful I found your blog, I have bookmarked it and also added your RSS feeds, so when I have time I will be back to read a lot more, Please do keep up the excellent work.

  145. Severinup sagt:

    Bin zwar nicht immer mit Herrn Zimmerli einig, aber man sollte schon sagen, dass dieser Artikel genial ist! Zu Billeter, Hüppi und Ruefer ist nix mehr zu sagen. Aber Dani Wyler und Beni “Thurnschuh” Thurnheer kommen in diesem Artikel zu gut weg. Denn dieser 2 Herren sind vielmals die Hauptgründe, weshalb ein CL-Spiel o.ä. tonlos oder aufm deutschen Sender geguckt wird. Wyler und Thurnheer hören sich gerne reden. Deshalb quatschen sie über alles: Wetter, persönliche Leidensgeschichten von Spielern, Biografien der Spieler etc. Aber wichtige Spielszenen kommentieren sie meist mist 10 – 20 Sekunden Verzögerung. Oder gar blenden sie irgendwelche Szenen aus, z.B. Wyler mit dem Penalty bei GC – FC Basel. Da höre ich viel lieber einen schreienden Italiener als eine emotionslose, alte Tratschtante. Habe fertig.

  146. mcdonald sagt:

    Leider hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert. Insbesondere dieser Sascha Ruefer ist nicht 5 sek. auszuhalten. Eine absolute Frechheit gegenüber den Gebührenzahlern. Ebenso nicht zu geniessen: F1 und Motorradsport. Warum wird der Zweikanalton nicht eingeführt? Eine Tonspur ohne dämmlichen, ununterbrochenen Kommentar wäre eine Wohltat. Zum Glück kann man überall auf ausländische Sender ausweichen.

  147. Klaus sagt:

    Claude kommt mir vor als würde er eine Sendung der einer 3. sekundar Schule moderieren. Oder einen “ernsthaften” Bericht fuer die Videogang ansagen.

    Wie ein Schulaufsatz vorgelesen an der Tafel weil der Lehrer es so haben will.

    Das geht doch spontanen, interessanter und frischer. Da helfen auch keine kecke Brille, eine freche Frisur oder Tweets über ach so unglaubliche Schuhe ohne Socken.

    Fuer mich langweilig und gekünstelt.