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Warum GC in Basel die nächste Schlappe kassiert

Steilpass-Redaktion am Samstag den 23. Februar 2013

Ein Gastblog von Florian A. Lehmann*


4:0, 6:3, 4:1 – das sind nicht etwa irgendwelche Resultate aus der 4. Liga, sondern das Skore der letzten drei Heimsiege des FC Basel gegen die Grasshoppers in der Super League. Am Sonntag hat die rot-blaue Offensivwelle die nächste Gelegenheit, die blau-weisse Maginot-Linie aus Niederhasli zu demütigen und mit einer gesegneten Packung über den Bözberg nach Hause zu schicken. Das Schlimme aus Zürcher Sicht: Es gab noch eine höhere Niederlage im schmucken Stadion St. Jakob an der Birs. Das 1:8 vom 12. September 2004 ist legendär und vor allem für GC-Anhänger noch gegenwärtig. Von «Ohrfeigen-Wetter für GC» schreibt das nationale Boulevardblatt im Hinblick auf den Schlager vom Sonntag. Kein Wunder, bekommen GC-Fans automatisch Kopfschmerzen, wenn sie einen Trip nach Basel unternehmen.

Wer auf die Absenzenliste der Hoppers schaut, ahnt Ungutes für die Mannschaft von Trainer Uli Forte, die ja erstaunlicherweise die Tabelle immer noch anführt. Captain Vero Salatic, die Seele des Teams, ist verletzt, der Walliser Abwehrturm Stéphane Grichtig ist gesperrt – das sieht aus Zürcher Sicht gar nicht gut aus. Und wenn der Schiedsrichter einen solchen Mist pfeift wie Herr Daniel Wermelinger bei seinem Abschied am 18. November 2012, dann kann GC-Keeper Roman Bürki noch so viele Penaltys halten, am Ende wird es bei ihm deftig einschlagen, um im Jargon der Maginot-Linie zu bleiben. Die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel: Das 1:2 der Basler gegen die Zürcher am 6. März 2010 war eher ein Betriebsunfall und hielt den rot-blauen Fussball-Express nicht davon ab, wieder Champion zu werden.

Der Hauptgrund, dass sich der FCB auch am Sonntag klar durchsetzen wird, liegt nicht an der Statistik, sondern an der Stärke dieser Elf. Die Mannschaft ist mittlerweile wieder gut drauf, das hat sie gegen diesen ukrainischen Verein mit dem unaussprechlichen Namen bewiesen. Dass Alex Frei nicht mehr dabei ist, beflügelt die rot-blaue Harmonie sichtlich. Und selbst den Ausfall von Captain Marco Streller scheint die Fussball-Clique um Murat Yakin zu verkraften.

Wobei nun der Hauptgrund kommt, warum der FCB spätestens in zwei Wochen das überraschende GC von der Spitze verdrängen wird: der Trainer. Murat Yakin ist ein schlauer Fuchs. Und er bringt reichlich Erfahrung von einem Club mit, der vor gar nicht allzu langer Zeit grosse Erfolge feierte und die beste Mannschaft des Landes war – GC. Yakin verbrachte seine beste Zeit als Aktiver, als er das blau-weisse Dress trug und sogar in der Champions League überzeugend auftrat.

Ein Trost wird es morgen Abend nach Spielschluss aus Zürcher Sicht dennoch geben: Schlappe hin oder her – Entwicklungshilfe fängt östlich vom Bözberg an.

*Florian A. Lehmann ist Sportjournalist bei Tagesanzeiger.ch.

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61 Kommentare zu “Warum GC in Basel die nächste Schlappe kassiert”

  1. René Grossenbacher sagt:

    Es wäre ja wunderschön wenn alles so glatt ginge, doch der Artikel ist – vielleicht sogar bewusst – auf die Schwäche der Basler, nicht nur des FCB’s, ausgelegt. Das “Wedrkannunsdennnochetwasanhaben”-Gefühl. Mit diesem Baslergen im Kopf hat der FCB ja auch schon gegen Schaffhausen, Biel etc. verloren. Ich denke aber, Murat Yakin ist sich dieser Problematik voll bewusst. Er ist ja einer von uns. Drüm, freuen wir uns erst einmal auf das Spiel. Oder bin ich da zu nicht schon wieder zu selbstsicher?

  2. 1886 sagt:

    Entwicklungshilfe? Aha damals als ca 7 GC Spieler nach Basel kamen .Haben Sie das gemeint?

  3. Robert Hauser sagt:

    Vielen Dank für diesen Blogeintrag, Herr Lehmann.
    Besser wäre allerdings, Sie würden solche einseitigen Ergüsse im Forum des FCB publizieren.

  4. Auguste sagt:

    hmm…, tatsächlich, ohne salatic und grichting sieht die defensive gc-mitte schon so aus, als klaffe dort eine bresche. andererseits fehlen dem fcb mit streller, frei und bobadilla auch die gefährlichsten, die in eben diese bresche stossen könnten. die offensiven entscheidungen werden demnach wohl eher auf den starken flügeln beider teams ihren ursprung nehmen. die taktische ausgangslage könnte kaum interessanter sein für die beiden trainer.

    basel sollte dem erfolg über dnjepropetrowsk nicht zuviel bedeutung beimessen. die ukrainer waren gut organisiert, aber offensiv recht harmlos. der spielausgang dürfte diesmal enger werden als in einigen begegnungen zuvor. gc spielt um die meisterschaft – das sollte beflügeln – und muss gegen den stärksten widersacher in den direktbegegnungen zwingend punkten, wenn es damit etwas werden soll.

    dem fcb ist mit serey die zwar der transfer-coup der saison gelungen – endlich ist das mittelfeld stabil – aber ohne streller liegt die ganze offensive last nun auf stocker. darauf kann man sich als gegner einstellen.

    ich tippe auf einen knappen ausgang am sonntag.

  5. Jeanclaude sagt:

    Die junge GC-Mannschaft hat auch in Basel Chancen. Sie muss nur höllisch aufpassen auf die Schwalbenkünste von Stocker im Strafraum. Unsere Schiedsrichter sehen in Basel nicht nur Rot sondern auch Blau.

  6. D.Schober sagt:

    Als Fan von Rotblau hoffe ich natürlich sehr, dass die beiden Teams den Autor weniger als 72h nach dem Einsatz in Osteuropa nicht lügen strafen werden.
    Ich würde morgen v.a. auf “Verlieren verboten!” setzen, denn die 4 Punkte kann man immer noch aufholen, 7 wäre hingegen ein herber Rückschlag. Ich halte den FCB auch für eingies stärker, aber GC überrascht weiterhin positiv, Respekt ist durchaus angebracht. Ein Zürcher Sieg morgen könnte den Hoppers durchaus Flügel verleihen.
    Wer sah übrigens das Barça-Debakel in Mailand kommen? Die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz.

  7. benedikt basler sagt:

    in den vergangenen jahren spielte gcz gegen fcb eigentlich immer gut.das gcz nicht abgestiegen ist,ist auch die schuld 2er anderer vereine.ein paar gute transfers e volia.gcz wie fcb muessen mit gewichtigen absenzen auskommen.fcb hatte ein krafteraubendes spiel donnerstag und ist erst seit freitag wieder zuruck.es wird ganz bestimmt ein ausgeglichenes spiel.ein sieg von gcz kame schon einer kleinen vorentscheidung gleich.konnte ich wahlen,wurde ich zugunsten meister 2014 auf titel 2013 verzichten.

  8. Thomas Roth sagt:

    Eigentlich macht es doch schon lange keinen Sinn mehr, den FCB an GC zu messen. Der FCB sollte sich an Bill Gates und Warren Buffett messen. Mit Sport hat das ja nun wirklich nichts mehr zu tun. (Das war schon in der Zeit, als das Geld bei GC war nicht anders…)

    • Alfred Meier sagt:

      Thomas, ihr müsst endlich mal einsehen dass es auf der ganzen Welt, auch in ZH, nicht ohne Geld funktioniert. Ebenfalls müsst ihr mal lernen dass es auch gute Leute die gute Arbeit abliefern im Club braucht um solche Sponsoren wie die Novartis an Land zu ziehen. Oder wo würdest du deine Firmenreklame lieber sehen? In einem Stadion das regelmässig von 30000 Zuschauern besucht wird und oft im TV zu sehen ist? Oder in einem das immer leer ist wie in ZH?

      • Thomas Meier sagt:

        zur fasnachtszeit haben wir ja gesehen, wie treu die fcb-fans sind… scheinbar läuft in basel nichts, an erster stelle Fasnacht, dann fcb und dann kommt die gähnende leere im tollen basel?

  9. Peter Müller sagt:

    Ein weiteres Detail, dass mir bei diesen Duellen seit rund 10 Jahren auffällt: Der durchschnittliche Basel Spieler ist rund 10cm grösser als der durchschnittliche Hopper.

  10. Herbert Willi sagt:

    aehnliche Dummheiten habe ich in Europas Fachpresse bis kurz von dem Spiel Milan – Barcellona gelesen. Hopp GC! Der Moment ist goldig, die sind in Basel noch von der Fasnacht geschwaecht

  11. GCZ Fan sagt:

    Selten einen so parteiischen Text gelesen, schämen sie sich, Herr Lehman! Peinlich was sie hier schreiben! Suchen sie sich lieber eine Stelle beim Blick, die sind etwa genau so Pro Basel wie sie!

  12. Felix sagt:

    Ich bin da nicht so sicher über den beschriebenen Ausgang des Spitzenkampfs. Oder macht
    der Blog etwa auf Zweckpessimismus? So im Sinne: Gewinnt der FCB, habe ich recht gehabt;
    gewinnt GC, dann umso besser.

  13. Nicole Alder sagt:

    Ich bitte Sie, Herr Florian A. Lehmann, in der Rubrik «Was ich zum Thema Fussball schon lange loswerden wollte» über ihre Probleme zu schreiben warum sie eine solche Abneigung gegen den GC haben.

  14. Thomas Meier sagt:

    Vielleicht sollte Herr Lehmann die Sportart wechseln? Resultate aufzählen aus letzter Saison (dieses GC ist mit dem aus letzter Saison nicht zu vergleichen, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist), das 4:0 vor kurzem, welches höchstens ein 2:0 war… Wenn GC morgen verliert, dann wegen den fehlenden Schlüsselspielern (auf die Gelb-Sperre von Grichting will ich gar nicht näher eingehen).
    PS: Immer noch neidisch auf den schönen Campus? ;

  15. Robert Hauser sagt:

    Meine Hoffnung für den FC Basel heisst Glasgow Rangers.

    • Tom Warburg sagt:

      Da kannst du lange hoffen! Der FC Basel präsentiert als einer der ganz wenigen Schweizer Vereine der Schweiz jährlich eine ausgeglichene Rechnung, und das ohne Gigi-Geld (auch wenn das viele nicht wahrhaben sollen – Jahresrechnung lesen hilft in einem solchen Falle).

      Im übrigen ist dies eine ziemlich bescheuerte Meinung und zeugt von wenig Sachverstand, zumal der FCB mit seinen Euro-Punkten dem ganzen Schweizer Fussball (und somit wohl auch Ihrem Verein…) Gutes tut.

  16. Tom Warburg sagt:

    Für mich unglaublich, wie eingeschnappt hier einige sind. Der Steilpass-Blog soll kein objektiver Zeitungsartikel, sondern eine gedankenanregende, provokative Meinung darstellen. Also bleibt mal schön ruhig, es würde euch gut tun.

    Zum Blog: Nichts ist unnützer als die Vergangenheit. Als FCB-Fan habe ich Respekt vor dem jetzigen GC und die Mannschaft hat einen “Lauf” und bestätigt (glücklicherweise) die Binsenwahrheit, dass ein gut funktionierendes Team über sich hinauswachsen kann. Ich erwarte eine knappe Meisterschaft und ein knappes Spiel, auf das ich mich freue!

    Das sollte jeder Fussball-Fan auch, unabhängig seiner “Angehörigkeit”…

    • Franz sagt:

      Als Neutraler denke ich auch, dass es knapp wird. Am meisten bin ich auf den Schiedsrichter gespannt. Der Druck auf ihn wird enorm sein. Stocker wird den Bodenkontakt gezielt suchen.

  17. kurt abächerli sagt:

    und wenn schon. tatsächlich klafft in der abwehr ohne grichting, salatic eine empfindliche lücke. aber moralischer sieger ist so ziemlich jeder verein der zum fc vasella oehri reist. ich hoffe einfach, dass die gc-spieler 90+ min kämpfen und alles geben.

  18. Greezy sagt:

    Anti GC Beitrag, provokativ!. Erstmals sind wir von Zürich nicht von Niederhasli ! Das 4-0 war wie eigentlich fast immer die SFV auf der Basler Seite, 2 Offside Basler Tore, 1 Penalty den man GC nicht gab, der gegbene Penalty ist auch nicht ganz eindeutig. Wie auch immer GC zeigt allen Hassern

    • Alfred Meier sagt:

      aha, komisch dass ihr nie etwas über Zuber’s Handspiel schreibt. Dieses hat zu einer 100% Torchance verholfen…

      • Thomas Meier sagt:

        also bitte, sofern sie basler sind sollten sie sich zuletzt über fehlentscheide der Schiris beklagen… geschenkte penalties, offside-tore… etc…

  19. Paul sagt sagt:

    Basel ist auch nur unter gütiger Mithilfe der Schiedsrichter so weit vorn in der Rangliste rangiert. Ich hoffe nur, dass GC die ganze Saison durchziehen kann und den hochnässigen Baslern die Stirne zeigt.

  20. Tobias 1886 sagt:

    “Am Sonntag hat die rot-blaue Offensivwelle die nächste Gelegenheit, die blau-weisse Maginot-Linie aus Niederhasli zu demütigen und mit einer gesegneten Packung über den Bözberg nach Hause zu schicken.”

    Das Basel mit dem stärksten Kader und einer stets gut gefüllten Heimarena ein harter Brocken und schwer zu schlagen ist kann kaum wer bestreiten. Doch treten die Hoppers zur Zeit sehr souverän auf und sind für mich deshalb nicht wirklich überraschend auf dem Leaderthron der Super League.

    Das Herr Lehmann wie fast alle Tages Anzeiger Journalisten die Grasshopper Niederhasli zuordnen ist aber schlicht und einfach lächerlich. GC ist ein Stadtklub und wird von vielen Stadtzürchern (wie mir) unterstützt.
    Wie lange wirds wohl noch dauern. bis die Tagi Schreiber realisieren, dass GC “the first club in town” ist und längerfristig die unangefochtene Nummer 1 der Stadt und der Schweiz bleiben wird.

    • Thomas Meier sagt:

      ach tobias, ärgere dich nicht, nimms mit humor und sei stolz darauf, dass gc im Campus hervorragende jugendarbeit leistet. auch wenn basel auch noch im Europacup spielt, wäre es mit diesem budget und mit sich bringenden breiten Kader doch nur peinlich, nicht meister zu werden. sie können die meisterschaft nicht gewinnen, nur verlieren.

  21. Paulo sagt:

    Für mich eher ein Anti Basel Blog. Yakins beste Zeit als aktiver bei GC? Aber hallo. Erstens wurde er von Concordia Basel und nicht GC ausgebildet. Zweitens ging Yakin danach nicht zum FCB sondern zu GC weil finanziell mehr geboten wurde. Also genaus das was man heute am FCB kritisiert, und damals in den 90er bei GC offensichtlich in Ordnung war. Drittens war seine beste Zeit als Aktiver diejenige zwischen 2001-2005 als er mit Basel fünf nationale Titel gewann. Zur Entwicklungshilfe sage ich nur soviel, die beste Saison von GC in den letzten 5-6 Jahren, ohne die jetzige zu berücksichtigen, war diejenige der Saison 2009/2010 als man Dritter wurde und einen gewissen Yann Sommer im Tor hatte der vom FCB ebenso freundlich ausgeliehen wurde wie Thaulant Xhaka für diese Saison.

    • Henry sagt:

      Wieder ein Basler, welcher vergessen hat, dass der Basler Aufschwung mit Trainer Gross, Zuberbühler, Smilianic, Berner, Esposito und Yakin, welche alle von GCZ nach Basel wechselten, begann. Wahrscheinlich, weil sie dort weniger verdienten, oder weil in Zürich keine Fasnacht stattfindet.

    • Thomas Meier sagt:

      na und, gc hat auch einige spieler an andere vereine ausgeliehen. das macht man, wenn sie im kader keinen platz haben, später aber vielleicht schon… dass sie ernsthaft glauben, basel leiste Entwicklungshilfe, dann ist das wohl höchstens durch die europäischen resultate der fall. sonst aber überhaupt nicht…

  22. Alfred Meier sagt:

    @Thomas Meier

    Ich denke wenn ein Club aus so einer grossen Stadt nicht mal ein eigenes Fussballstadion hat und dazu noch so peinliche Zuschauerzahlen dass man sich sogar in Basel darüber fremdschämen muss, solange will ich hier keine Kommentare von GC-Fans hören!! (Und jetzt komm mir bloss nicht mit FCZ, Hockey usw…)

    • Pedro sagt:

      Das kommt schon keine Angst, dazu noch ein “nur Hockeystadion” und Volleyball.

      …und weisst du was: obwohl im Letzi 2 Mannschaften spielen ist der Rasen besser wie in Basel, muss man sich jetzt sogar in ZH für die Gärtner in Basel fremdschämen???

    • Thomas Meier sagt:

      warum antworten sie nicht direkt auf einen eintrag von mir? irgendeine allgemeine aussage unterstellen, welche ich nie gemacht habe… widerspiegelt das ihren Charakter oder Voreingenommenheit?
      und dann wieder die alte leier mit dem bes**hi**enen leichtathlietikstadion: glauben sie, irgendeinem fan aus zürich gefällt die aktuelle situation?? das hat nichts mit sport zu tun, sondern mit politik…

    • Mark Koller sagt:

      @Alfred Meier: Lieber Qualität als Quantität, klein aber fein, Klasse statt Masse. Auf gewisse Individuen kann man verzichten.

  23. Hans sagt:

    Wäre Defätismus eine Straftat, sie wären hinter Gitter, Herr Lehmann.

  24. max sagt:

    Aehem, Lehmann, so deutlich war die Schlappe aber nicht…. Ist halt so, wenn der Schiedsrichter Basel nicht zum Sieg verhilft, dann wirds ganz eng. Aber schliesslich kann man GC nicht jedes Mal wermelingern.

  25. Robert Hauser sagt:

    Ein wichtiger Punkt für Basel gegen den Leader.
    Unentschieden, auch weil der Schiedsrichter für einmal wirklich unparteiisch war.

    • Mark Koller sagt:

      Man ist offenbar zurzeit bescheiden in Basel wenn man ein Heim-Unentschieden als Erfolg wertet. Der Schiri war gut, stimmt (muss auch mal gesagt sein wenn angebracht).

  26. Neutrino sagt:

    Da hat doch der kundige und sicher hochprofessionelle Sportkommentator einen kapitalen Bock geschossen! GC lässt sich diesmal nicht ausdribbeln Und all die klugen Überlegungen, denen man vor dem Spiel einige Wahrscheinlichkeit nicht abgesprochen hätte, entpuppen sich als Schall und Rauch und – natürlich – als enthusiaistische Parteinahme eines nicht so ganz neutralen Profis. Der Amateur freut sich diebisch über die überhebliche Fehlleistung und wünscht dem geschätzten Herrn Lehmann das nächste Mal etwas mehrs bescheidene Zurückhaltung im Wissen darum, dass der Fussball eben rund ist, ein Spiel erst nach 90 Minuten endet und weitere solche allgemeine Weisheiten, die man uns naiven Lesern immer wieder zur Erklärung vorsetzt.

    • John G. sagt:

      Tja,wenn der Schiedsrichter mal nicht mitspielt, ist`s vorbei mit den Siegen für den FCB…

    • Thomas Meier sagt:

      nimms easy, neutrino. so ganz neutral scheinst du ja auch nicht zu sein 😉 aber muss dir zustimmen: die aus meiner sicht meist beobachtete person – der Schiri – hat einen tadellosen job gemacht (und seine assis natürlich auch!!)

  27. samuel steffen sagt:

    Da scheint ja einer nicht viel Ahnung vom Fussball zu haben.. die Realität sah anders aus. Und wenn man sich das GC Spiel dieser Saison mal angeschaut hätte (speziell die Defensive) anstatt nur gross zu plaudern, hätte man durchaus vor dem Spiel drauf kommen können, dass ein Unentschieden realistisch ist. Auch wenn die Vorteile im Vorfeld wohl klar bei den Baslern lagen.

  28. Zürcher sagt:

    Also sie Herr Lehmann
    Jetzt mal nach dem Spiel sagen wir aus Zürich Danke! für Ihren fantasievollen Blog Eintrag!
    PS: Ned nur Züri isch eus! greZH

  29. Mark Koller sagt:

    Es ist nicht gerade das erste Mal, dass sich Schwätzer outen. Sehr lustig wird es, wenn man hier ein wenig im Blog-Archiv liest… (und die “hochkompetenten” Beurteilungen dann mit dem was nachher passierte vergleicht…)

  30. Jürg Scheurer sagt:

    … hoho, da hat sich der fussball-„experte„ vor dem match doch tatsächlich zu weit aus dem fenster gelehnt und sich lächerlich gemacht. «Warum GC in Basel die nächste Schlappe kassiert»… hahaha, sehr professionell. der mann hat ja nicht nur keine ahnung von fussball. wie schrieb das nationale boulevardblatt «Ohrfeigen-Wetter für …»„ …… den nächsten artikel schreibt der A. Lehmann dann wohl für den mamablog – er hat sicher auch noch ein paar tips für die mami’s und papi’s in der schweiz.

  31. Buschbrenner Rudi sagt:

    0:0 = ohne Schiri-Hilfe kann GC nicht gewinnen!
    @Herr Lehmann: Es ist genau umgekehrt! Trainer MY ist der Grund warum der FCB diesmal nicht gewonnen hat und kein Tor zu Stande gebracht hatte……
    @Thomas Meier: Viel Glück….!!!!

  32. Auguste sagt:

    hmm…, die meisterschaft bleibt spannend. gc hat in basel einen möglichen sieg verschenkt. wer so viele fehlpässe fabriziert in der spieleröffnung kommt halt nicht oft genug vors gegnerische tor. das waren “wüste bilder”. der fcb konnte gegen die beherzte zürcher gegenwehr auch keinen spielfluss entwickeln, obwohl man sich redlich mühte, aber etwas ideenlos. das verdiente torlose remis spiegelt den spielverlauf recht gut. welcher druck ist wohl grösser: leader bleiben oder verfolger sein?

    klatschen gab es dafür andernorts. in sion steht wahrscheinlich die nächste trainer-entlassung an. erst verkauft man die stützen, dann schasst man den uebungsleiter – courant normal à sion. luzern demontiert sich weiterhin selbst. mittlerweile im “trial & error”-panikmodus angekommen, überwiegen die irrtümer jetzt aber deutlich und ziehen nach unten. die luft ist sehr dünn geworden am fuss des pilatus. ruedas vertragsverlängerung hat sich am samstag wohl auch erledigt, und der fcz ist immer noch nicht fertig mit der doping-kontrolle.

    • E. Schönbächler sagt:

      Du hast das aktuelle Schweizer Fussballgeschehen sehr gut zusammengefasst Auguste. Aber was meinst Du mit der Dopingkontrolle und dem FCZ? Habe ich etwas verpasst?

      • Auguste sagt:

        hmm…, vier fcz-tore in einem spiel – weil der schnee, der vom samstag auf den sonntag fiel, nicht schwarz war, müssen fast andere substanzen oder ein wunder im spiel gewesen sein…

        • E. Schönbächler sagt:

          Danke. Jetzt habe ich es begriffen… Bei den vielen Skandalen in letzter Zeit (nicht nur im Sport) verliert man ja langsam die Übersicht.

  33. Fabian sagt:

    @Buschbrenner Rudi: Wenn ein Team ohne Schiri Hilfe nicht gewinnen kann, ist dies ohne Wenn und Aber der FCB!!

    Der Leader grüsst vom Trohn!!
    Und der FCB kann schon mal nicht mehr ohne Fremdenhilfe Meister werden.
    Auch wenn GC am Schluss nicht zu oberst steht haben sie auf jedenfall die Saisonerwartungen übertroffen.
    Spannend wird es dann im Sommer wenn Klubs aus dem Ausland die Jungen Wilden der Hoppers unter Vertrag nehmen möchten. Dann lässt sich sicher der ein oder andere Spieler vom Geld blenden.

    • Franz sagt:

      Die jungen Wilden tönt gut. Aber sorry, nur jung. Keiner spielte herausragend, die Defensive war solid, inkl. Goalie. Aber offensiv war doch sehr wenig los. Zuber sehr diskret. NBK kämpferisch, aber harmlos. Hajrovic willig, aber technisch limitiert. Das reicht noch lange nicht für die BuLi, nicht mal für die Bank. Insgesamt ein Leader ohne Ausstrahlung. Kein Vergleich mit dem GC der erfolgreichen Ära. Der Spitzenkampf war spielerisch eine glatte Enttäuschung.

  34. Peter S. Aus C sagt:

    Ich kann mich aber auch noch an ein 3:3 oder sogar ein 4:5 Sieg in Basel erinnern!

    Ist der Verfasser dieses Blogs ein FCZler, der immer noch icht begriffen hat, dass GC aus Zürich kommt und nicht aus Niederhasli. Oder ist es der Neid auf den GC Campus?

    Nur so als kleine Erinnerung: GC gibt es 10 Jahre länger in Zürich!!!

  35. Kurt Wanger sagt:

    und die Realität war dann das GC dem Sieg näher war als der FCB. GC hatte die besseren Chancen und Nassim Ben Khalifa hätte das 1:0 eigentlich erzielen müssen….