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Messi, du langweilst mich

Steilpass-Redaktion am Freitag den 1. Februar 2013

Unter dem Motto «Was ich zum Thema Fussball schon lange loswerden wollte» schreiben verschiedene Autorinnen und Autoren über das, was sie an der populärsten Sportart der Welt stört – oder fasziniert. Blogger heute ist Christian Lüscher*.

Lionel Messi posiert mit seinen Ballons d'Or. (Keystone/)

Null Unterhaltunswert: Lionel Messi posiert mit seinen Ballons d'Or, 16. Januar 2013 in Barcelona. (Keystone/Emilio Morenatti)

Ich finde, Lionel Messi darf man nicht kritisieren. Seit Jahren sage ich das, wieder und wieder. Er ist ein Fussballgott, eine Ausnahmeerscheinung, meinetwegen ein Künstler. Aber heute ist Schluss. Ich will ihn heute kritisieren. Und zwar sage ich es jetzt ganz direkt: Lionel Messi ist ein Oberlangweiler.

Wenn Sie jetzt einen Schmähkommentar schreiben, mich zum Feindbild erklären, und einen Shitstorm organisieren, weil ich eine Art Gotteslästerung betreibe: nur zu. Ich erkläre Ihnen aber jetzt, warum mich Messi nervt. Aber damit wir uns verstehen: Fussballerisch werfe ich ihm nichts vor. Vielleicht ein bisschen, es geht in erster Linie um seinen Entertainmentfaktor.

Ich teile die Welt des Fussballs in zwei Lager ein. Da gibt’s den Desperado und es gibt das Weichei. Messi gehört ins zweite Lager. In meiner Welt hört er Mädchenmusik, trinkt Schirmchendrinks und liest Paulo Coelho. Das ist das Bild, das ich von ihm habe. Seine Interviews sind wirkungsvoller als jedes Schlafmittel. Das habe ich an der Verleihung zum Weltfussballer einmal mehr gedacht. Den Satz «Ohne meine Mitspieler wären meine Leistungen nicht möglich.» hört man als Endlaufschlaufe.

Nichts ist langweiliger als Bescheidenheit. Messis Langeweile ist nicht zum Aushalten. Sie ist quälend. Ich kann nachvollziehen, wenn sich die Sportreporter an ihm die Zähne ausbeissen. Verdammt noch mal, es kann nicht sein, dass der grössten Fussballer der Gegenwart überkorrekt und fast schon trostlos erscheint. Kein Skandal, keine wirkliche Rivalität, nichts.

Fussball ist aber Unterhaltung. Auf und neben dem Rasen. Fussballer sind moderne Gladiatoren. Es geht um Wettkampf, Traumtore, Provokationen und tolle Sprüche. Superstars müssen polarisieren. So sehe ich das.

Und leider ist Messi kein Einzelfall. Die ganze Mannschaft von Barcelona hat den Unterhaltungswert einer Sendung Sternstunde Philosophie. Die Spieler fallen vielleicht auf dem Platz mit attraktiven Spielzügen auf. Neben dem Rasen wird es aber schnell eintönig.

Eric Cantona erzielt einen Treffer für Manchester United, 3. Februar 1996. (AP/Michael Stephens)

Eric Cantona nach einem Treffer für Manchester United, 3. Februar 1996. (AP/Michael Stephens)

Ich vermisse Persönlichkeiten wie Eric Cantona. Kennen Sie den aufbrausenden Franzosen noch? Ehemaliger Starkicker von Leeds United und Ikone von Manchester United? Er verkörpert den Fussballer, den wir doch insgeheim alle wollen. Fussballerisch ein brillanter Dribbler, ein genialer Passgeber und ein unglaublich guter Torschütze. Und vom Charakter her ein Charismatiker, ein Rebell, ein Haudegen, einer der für Schlagzeilen und Gespräche sorgt. Er war in den 90er-Jahren der McEnroe des Fussballs.

Cantona war in allen Belangen ein Raubein. Er streckte mit einem Kung-Fu-Tritt einen gegnerischen Fan nieder, der ihn zuvor bespuckt und mit rassistischen Bemerkungen beleidigt hatte. Cantona hat seinem eigenen Torhüter einst mit einem gezielten Faustschlag die Nase gebrochen, warf einem Mitspieler die Schuhe ans Kinn und nannte den französischen Nationaltrainer einen «sac de merde». Das war Cantona. Sein Leben war Heavy Metal. Laut und deftig.

Paul Gascoigne brüllt den Spanier Alfonso Perez nach einem Zweikampf an,

Paul Gascoigne brüllt während der EM in London den Spanier Alfonso Perez nach einem Zweikampf an, 22. juni 1996. (EPA/Gerry Penny)

Oder nehmen wir Paul Gascoigne. Der Starspieler der Glasgow Rangers, der in den 80er-Jahren als talentiertester Fussballer Englands galt. Ein  Raubein erster Klasse, immer für eine Schlagzeilen gut. Auf und neben dem Platz. Auf dem Feld schoss er die schönste Tore. Neben dem Feld sorgte er mit Raufereien und Saufgelagen für Schlagzeilen.

Cantona und Gascoigne waren als Fussballer die geborenen Entertainer. Egal, was sie machten, sie unterhielten stets ihr Publikum. Cantona sagte, dass die grösste Angst nicht das Verlieren auf Platz war. Er fürchtete sich mehr davon, dem Publikum keine Show bieten zu können. Von dieser Einstellung sollten sich Messi und ein Grossteil der heutigen Fussballprofis eine Scheibe abschneiden.

Ich komme zum Schluss. Zum Glück ist in dieser öden Fussballerwelt auf die Italiener Verlass. Mit Mario Balotelli und Antonio Cassano gibt es zwei Skandalnudeln, zwei Diven, die immer mal wieder für einen Lacher sorgen und etwas Schwung in diesen immer steriler wirkenden Sport bringen. Was zählt, ist Unterhaltung. Ich kann es nicht genug betonen. So ist das einzige, was mir von der letzten Europameisterschaft geblieben ist, Ballotellis machohafter Torjubel mit ausgezogenem Shirt.

*Christian Lüscher ist Reporter bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet. An Gerechtigkeit im Fussball glaubt er seit Jahren nicht mehr: Sonst wäre England schon längst Weltmeister geworden.

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134 Kommentare zu “Messi, du langweilst mich”

  1. Roberto sagt:

    Hatten wir grad von Frau Schönau.
    Aber jedenfalls als Tipp: Nix wie Fussballschuhe anziehen und besser machen, wir freuen uns drauf! 🙂

    • Kaller sagt:

      Bitte lasst doch diese Kommentare, ihr tut damit dem Schreiberling nur einen gefallen. War ja sein Ziel zu provozieren und er wartet ja nur auf Eure Reaktionen (was er Schmähkommentar und Shit-Strom nennt) ..

      • Roberto sagt:

        Shit-storm, nincht Strom.
        Und Ihr Kommentar war soeben auch einer.
        Er tobt sich aus, wir toben uns aus, und das ist der Sinn eines Blogs.
        Also sind alle zufrieden! 🙂

        Ich gebe aber gerne zu, dass plumpe Polemik oft zu mehr Kommentaren führt.
        Mir solls egal sein, wir alle haben ein Leben nebst dieses Levels ( hoffe ich jedenfalls für meine Mitschreiberlinge) 🙂

        • Walter Zäppeli sagt:

          Christian Lüscher wartete vergebens auf den grössten Skandalauftritt in der Fussballgeschuchte…..
          Messi verweigert die Annahme des Pokals für den Weltfussballer des Jahres mit den Worten;
          ” Solange Sepp Blatter hier anwesend ist,kann ich diesen Pokal nicht mit gutem Gewissen entgegennehmen ”
          Wäre nach so einem Auftritt Messi kein Langweiler mehr neben dem Fussballplatz ?

      • Deubelbeiss sagt:

        Da geb ich Kaller grundsätzlich recht. Keine Rechtfertigung. Aber man muss gelegentlich den Vollidioten beim Namen nennen, der eigenen Seele zuliebe.

  2. Ronaldo sagt:

    Fussball ist Fussball. Es spielt keine Rolle, ob der Lionel neben dem Platz ein Langweiler ist. Mir ist egal, ob er seine Nudeln mit Wasser kocht oder ob sein letzter Stuhlgang flockig oder fest war. Wenn der Herr Blogger lieber auf belanglosen Tratsch und nervige Skandale aus ist, dann soll er doch lieber die Gala oder die Glückspost abonnieren, aber bitte keinen Fussball schauen. Und schon gar keinen Blog über “Fussball” schreiben. Schönes Eigentor.

    • Jonni sagt:

      Es gibt nichts langweiligeres als Interviews von langweiligen Reportern.wäre ich ein Spitzenfussballer wie Messi dann wäre ich noch viel langweiliger. Die ewig gleichen Fragen zu beantworten nervt doch jeden. Sei es der Interviewte oder der Leser. Bravo Messi du Langweiler.

      • Fred Noetzli sagt:

        Richtig. Dem Messi fallen auf dem Fussballfeld wenigstens weniger langweiliige Spielzüge ein als gewissen Sportreportern Kommentare.

  3. Tschumi sagt:

    Naja, wer als Journi so denkt sollte für den BLICK arbeiten…

  4. Pierre sagt:

    Tja, wenn man Fussball der Unterhaltung wegen schaut, und bloss um bei den Kollegen in zu sein und mitreden zu können in der Kaffeepause, dann ja, dann ist Messi langweilig. Schaut man Fusball aber wegen des Fussballs, dann ist Messi bestimmt nicht langweilig.
    Ihrer Schlussfolgerung nach ist Federer auch stinklangweilig, oder? Lieber mal noch ein paar Skandale à la Tiger Woods einstreuen, damit sich das Publikum auch nicht langweilt.
    Ich kann mit dieser Einstellung überhaupt nichts anfange, diese Sensations-Geilheit widert mich an!

    • St. Galler FC sagt:

      Sie nehmen den Gehalt dieses Artikels ein wenig zu ernst. Es geht nicht um eine journalistische Sehnsucht nach Skandalen, Eskapaden und anderen Auswüchsen à la Charlie Sheen an sich, um Mediensensationen erzeugen zu können, sondern im Artikel geht es vielmehr um die Persönlichkeit hinter dem Sportler. Ausserhalb des Fussballfelds ist Messi in der Tat keine interessante Persönlichkeit. Wobei ich den Eindruck haben, dass diese übertriebene Bescheidenheit ein protokollarischer Stereotyp ist, den Barça seinen Spielern auferlegt. Ausserdem ist die Analogie, dass Federer gemäss der Artikelbotschaft auch eine uninteressante Erscheinung haben solle, völlig missglückt. Er ist der einzige Tennisspieler neben Nadal, der immer wieder mit dem Protokoll bricht und bei seinem Auftritt sich immer wieder Humor einbringt: politische Korrektheit ja, aber auch humorvoll. Der Artikel sagt also, dass es vielleicht interessant wäre, wenn Messi als Ikone ein bisschen mehr von seiner wahren Persönlichkeit preisgeben würde, anstatt verkrampft die ganze Zeit Bescheidenheit vermitteln zu wollen. Wir wissen schon, dass er es ist.

      • Pierre sagt:

        an St. Galler FC
        Hehe, also allzu ernst nehme ich den Artikel schon nicht, keine Sorge.
        Aber irgendwie geht es, so glaube ich, doch um die von Ihnen beschriebene Sehnsucht nach Skandalen.
        Die Persönlichkeit von Messi IST durch sein bescheidenes und nicht-geltungssüchtiges Auftregen eben gerade speziell, zumal in der heutigen Zeit jeder der die Fussballschuhe mal nicht verkehrt herum anzieht das Gefühl hat er sei ein Star er hätte Anrecht auf Sonderbehandlung/Skandale.
        Ihre Einstellung hingegen jedoch verstehe ich und kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Ich denke aber, der Schreiberling hier war eher auf “Entertainer” der anderen Sorte aus (siehe die Erwähnung Balotellis)

        So, jetzt wünsche ich uns beiden einen spannenden Cup-Thriller 🙂 Hoffentlich mit dem richtigen Ausgang…

  5. DK sagt:

    Es stimmt sicher, Messi ist ausserhalb seiner Genialität als Fussballer ein Langweiler. Nur ist ihm das ja wohl kaum als Fehler anzurechnen. Es gibt ja im Fussball auch andere Typen – wer mehr auf Action und Skandale aus ist, kann ja zB Mario Balotelli zusehen. (Und auch in anderen Sportarten ist es so; etwa im Tennis gibt es Super-Spieler vom Typ “Traumschwiegersohn”, ich nenne jetzt keine Namen.)

    Schade finde ich nur, dass es Messi nicht wagt, mal in einem anderen Umfeld, also ausserhalb der Wohlfühloase Barcelona, tätig zu sein. Das wäre sehr interessant zu sehen, ob und wie er sich andersweitig durchsetzen würde. Wenn ihm das gelänge, erst dann wäre er der absolute Fussballgott.

  6. Peter Wolf sagt:

    und wann erscheint der Artikel über Roger Federer?

  7. Jens Werner sagt:

    Ach herrje, die popcornfressenden Eventidioten erobern nun also auch den Steilpassblog… Schade.

  8. Paulo sagt:

    Die Sportler sind immer ein Spiegelbild der Zeit in der sie leben. Gab es früher noch verrückte Genies auf dem Fussballfeld wie George Best oder Garrincha, so muss man heute mit Mamas Lieblinge wie Messi, CR7 oder Beckham vorlieb nehmen. Das gleiche gilt für alle Sportaten. In der Formel 1 gab es früher noch Typen mit Kanten die man kurz vor dem Start noch mit Zigarette und einem Mädchen im Arm sah. Heute sieht man Muttersöhnchen Vettel, bei dem jedes Interview das stärkste Schlafmittel ist. Im Tennis gab es die McEnroe Connors Show usw. Nicht das diese Sportler damals nicht auch professionel waren, im Gegenteil. Wer wie George Best in den 60er Jahren in der harten englischen Liga überleben wollte musste ein dickes Fell haben. Es ist dass viele Geld, die Agenten und die völlige Kommerzialisierung die den Sport kaputt machen.

  9. Karl Renner sagt:

    Mich persönlich langweilte dieser Artikel, bei Messi unterhalte ich mich bestens. Wer natürlich nach dem Spiel noch nicht genug hat und sogar sich die ewig gleich dummen Fragen und Antworten anhören will, das ist sein Problem. Nach dem Spiel ist bei mir fertig. Gerechtigkeit im Sport? Muss ehrlich sagen, Sportjournalisten sind für mich einfach riesengrosse Schwätzer, auf die ich sehr gut verzichten könnte. Das Beispiel England ist sogar noch schlecht gewählt, denn England gewann seinen einzigen Titel dank des Wembleygoals, das den Deutschen das Genick brach.

  10. Gumble sagt:

    Okay, der Steilpass-Blog ist nun definitiv gestorben für mich. Selten so einen Brunz gelesen. Ab zum runden Leder!

  11. Jürgen Kohler sagt:

    Zum wievielten Mal nimmt dieser Blog dieses Thema auf? Das ist inzwischen das wirklich Oberlangweilige. Gibts keine andern Fussball-Themen mehr?

  12. John Fisher sagt:

    Ein dummer Blog, langweiliges Messi-bashing, nur mit dem Unterschied, dass Messi wenigstens etwas kann, der Autor kann aber nicht mal gut schreiben. Gähn.

  13. Elias sagt:

    Als Platini den Ballon d’Or erhielt, bedankte sich seine Mannschaft Juventus bei ihm. Messi hingegen muss umgekehrt sich jeweils bei seiner Mannschaft Barcelona bedanken.

    Messi ist eine Tor- und Pokal-Maschine, aber m.M.n. ohne übermässige historische Tragweite. Er gehört eher zur Ecke Müller, Van Basten oder Romario, nicht vergeichbar mit Spieler, die echt Grosses erschaffen haben: Maradona, Pele, Platini, Zindane, Beckenbauer u.a.

    • Karl Renner sagt:

      So einen Blödsinn habe ich selten gelesen. Auszeichnungen sind so eine Sache, jedoch 4x Weltfussballer wird man sicherlich nicht so ohne Weiteres. Historische Tragweite, was für ein Quatsch.

      • marius sagt:

        voll meine meinung hr. renner. übrigends heisst der eine zidane und nicht zindane. zudem sind müller und romario weltmeister, im gegensatz zu platini. wenn das mal keine historische tragweite hat.
        messi gefällt mir sensationell. für mich kann ein spieler auf und/oder neben dem platz entscheidend sein. messi hat seinen reich ab 30m vor dem tor, und da habe ich noch keinen wie ihn gesehen. ist mir egal ob er sonst ein langweiler ist, er ist ein grosser.

        aber ebenfalls beeindrucken können spieler die an der entwicklung einer mannschaft massgeblich mitwirken. manchester united hatte unter ferguson einst junge spieler wie scholes, beckham, giggs, keane, butt oder neville. als leitwolf hatten sie eric cantona. eigentlich für aussenstehende eine absolute knalltüte. aber er ist bis heute der liebling der ManU Fäns und seine ehem. mitspieler sagen, dass er für ihre entwicklung entscheidend war. auch wenn er die grossen erfolge eigentlich gar nicht mehr als spieler miterlebte. eric ist definitiv kein langweiler und für mich ein ganz grosser. aber eben, was ist im fussball wichtig, ist vorallem ansichtsache.

    • Jono sagt:

      Tja, wenn einer einen 40-jährigen Torrekord regelrecht pulverisiert, dann kann man dieser Tatsache wohl schon eine historische Tragweite zuschreiben. Oder sieht das jemand anders?

  14. Stefan Kälin sagt:

    Es gibt keinen unterhaltsameren Fussballer als Lionel Messi zur Zeit und vermutlich ist er der Beste aller Zeiten. Wenn das dem Schreiberling nicht genug ist, soll er sich die Dribblings, die Pässe, die Ideen mal in slow Motion reinziehen. DAS ist Suspense, Präzision, Kraft, Mut, Eleganz pur. Geniessen Sie seine Ballkontrolle auch im höchsten Tempo und seine Rafinesse.

    Messi ein Weichei? Also bitte. Der Junge wird oft rüde gefoult und hat die Klasse, sich nicht zu revanchieren, sondern steht auf und kämpft, oder sollte ich besser sagen: strahlt?, weiter.

    Dass auch sein Charakter in Ordnung ist, kann ihm ja nicht in allem Ernst vorgeworfen werden, oder ist in unseren Zeiten nur jemand cool, der säuft, alles abschleppt, was nicht bis 5 auf den Bäumen ist?

    Messi ist das ganze Paket. Beeindruckend und alles andere als langweilig. Vielleicht einer der grössten Poeten unserer Zeit, bloss muss man seine Gedichte zu lesen wissen.

  15. Richi sagt:

    Das kann ja nur von einem Journi kommen – klaro, man braucht Skandale, Emotionen…Fanauschreitungen? Auflage steigern, Umsatz machen etc. sorry ihr skandalgeilen Redakoren – lasst die Fussballspieler guten, unterhaltsamen, spannenden und schönen Fussball spielen! Und falls euch langweilig ist oder wird – bohrt in der Nase oder im Ohr!

  16. Markus sagt:

    Nicht schon wieder… Aber ja, wer keine Ahnung von Fussball hat, braucht halt ne andere Unterhaltung…

  17. Tobias Keller sagt:

    muss ja nicht jeder ums verrecken ein Entertainer sein, oder? Ich verlange von Ihnen, Herr Lüscher, ja auch nicht, dass sie mich auch noch mit Ihren Gesangskünsten unterhalten (ohne Ihnen unterstellen zu wollen, dass diese schlecht wären). Zu gewissen Sachen ist man halt einfach nicht geboren. Auch die stillen Schaffer haben ihre Daseinsberechtigung. Meiner Meinung nach sollten wir alle etwas weniger andere Leute in eine Rolle drängen, welche ihnen einfach nicht liegt, sondern sich an deren Stärken erfreuen.
    Im Übrigen erfreue ich mich mehr an einem genialen Spielzug, als an Balotelli’s Waschbrettbauch; aber das ist Ansichtssache…

  18. Cpt Obvious sagt:

    Ziemlich schlechter Blog. Nicht, dass ich gross Messi-Fan wäre. Aber Fussball ist die meistbeachtetste Sportart weltweit, die Spieler Vorbilder für hunderte von Millionen von Kindern. Hier zu proleten, es sei erstrebenswert, wenn Spieler sich gezielt die Nase brechen, um den stets sensationsgeilen Mob zu befriedigen, sich möglichst gegenseitig zu beleidigen und am besten noch jeden Tag in der Zeitung mit den grossen Buchstaben auf der Frontseite zu erscheinen weil sie zu schnell gefahre sind, Alkoholexzesse gefeiert, Frauen misshandelt oder ihre Hütte angezündet haben, erscheint mir doch relativ kurzsichtig und verantwortungslos.

    Da lobe ich mir einen Messi, der bodenständig ist, auch die andere Seite des Lebens kennt, und dadurch neben dem Platz unauffällig und von mir aus langweilig ist. Sie sollten, geehrter Blogger, eventuell zum Wrestling oder Boxen wechseln. Dort ist Show und Brutalität gefragt und wird auch entsprechend geliefert.

    Bitte, holt Mamä zurück, die Blogs sind seit kurzem nur noch bedingt geniessbar.

  19. Dcaniel Nipkow sagt:

    Ihre Anstiftung zum Klamauk aus der Redaktionsstube macht nachdenklich. Das Angebot von Komikern auf dem Fussballplatz ist doch riesig – bedienen Sie sich. Leben Sie Ihre persönlichen Träume aus und gehen Sie mit Gascoigne ein’s saufen… Aber lassen Sie die richtigen Sportsmänner wie Messi & Co. in Ruhe. Es gibt nämlich Menschen, die gut daran tun, sich an diesen wirklichen Vorbildern zu orientieren.

  20. Franz sagt:

    Die einen wollen Fussball sehen und sind nicht auf Fremdschämen erpicht. Die andern wollen süffige Storys, peinliche Interviews und bizarre Outfits.

  21. Simon Schnauz sagt:

    Es bestehen frappante Ähnlichkeiten zwischen Messi und Federer. Auch Federer war einige Jahre als Nr. 1 in der Tenniswelt das Mass aller Dinge und seine spielrischen Qualitäten unerreichbar. Das Gefälle zwischen ihm und der reslichen Tennisspieler war so gross, dass ein ein Konkurrenzkampf gar nicht erst enstehen konnte. Er reihte Majortitel an Majortitel, man nahm es gähnend zur Kenntnis.
    Auch Federers Art neben dem Court hat Parallelen zu Messi: Ecken und Kanten sind abgeschliffen, an der allglatten Oberfläche perlt alles ab wie bei einem Lotusblatt.

  22. E. Schönbächler sagt:

    Herr Lüscher, Ihr Blog langweilt mich.

  23. B. Müller sagt:

    Braucht es wirklich einen so langen Blog, bloss um uns mitzuteilen, dass Sie sich weniger für Fussball interessieren, sondern mehr für Boulevard?

  24. M. Koch sagt:

    Sie bringen zwei Beispiele um ihre These zu unterstreichen. Cantona, kein Einspruch, aber Gascoigne?? Da hätte doch mindestens George Best hingehört, der einzige Fussballer, der es sogar auf ein Plattencover geschafft hat!
    Dazu kommt, Engländer sind, nein falsch, waren immer ein wenig cooler als wir Bewohner des Kontinents.
    Zu Messi, schauen sie sich mal nicht das Tor an, sondern sein Lächeln
    nach dem Treffer. Da zeigt sich, der Mann ist nicht nur ein Könner, sondern auch ein Geniesser der abgezockten Sorte. Und ich bin mir sicher, Messi drinkt in der Kabine sein Isostar geschüttelt und nicht gerührt und hört dazu Astor Piazolla!

  25. E. Müller sagt:

    Wunderbar, vielen Dank. Auch Drogba hat einen hohen Unterhaltungswert, ein unberechenbarer, launischer Spieler, der aber genau das verkörpert, was Fussball attraktiv macht. Die Langeweile von Messi und Konsorten widerspiegelt sich ja auch im Spiel von Barça, zum Einschlafen. Sie leben hoch, die Rebellen! Kimi Raikkönen lässt grüssen

    • Karl Renner sagt:

      Wie die meisten Fussballer unfähig wären sich in ein System wie dem barcelonischen einzubringen, gibt es natürlich auch Betrachter, die die Kunst nicht erkennen. Fussballspiele beinhalten für mich einen Unterhaltungswert für 90 Min, das Vor- und Nachher überlasse ich den Fanatikern. Ob der Messi wortgewandt auf die immer gleichen deppeten Fragen antwortet oder nur kurz und nicht “unterhaltungsmässig” interessiert doch nur die simpel Gestrickten.

  26. X.Perte sagt:

    Liegt wohl daran, dass alle so “langweilig” sind, das sie in den Medien zervertzt werden und als schlechtes Vorbild, keine wahren Sportler, schlechte Menschen und viel mehr gebrandmarkt werden.
    Da gibt es dann Welche, die sich nicht darum kümmern (Balotelli) und solche die damit nicht leben können jeden Tag von fanatischen Fans und Journalisten verfolgt zu werden. Sälber Schuld

  27. Pascal sagt:

    Gähn. Nicht Messi. Der Blogger. Sucht sich Rauhbeine zum Anschauen, für den Nervenkitzel, den der Alltag sonst wohl nicht so recht bringt. Braucht das männliche Pendant zum Klatsch- und Promiheftli. Abwechslung wenn im Dschungel mal nichts läuft.

    Messi ein Langeweiler? Vielleicht, so als Privatperson. Aber auf dem Platz? Wer Messi’s Art Fussball zu spielen nicht als die ultimative Show sieht, weiss wahrscheinlich nicht was er sich gerade anguckt. Messi ist Fussballspieler, das zählt. Was Messi privat macht, who cares? Wenn mein Sohn mit einem Xavi – Trikot rumrennt finde ich das super. Eins von Cristiano? Nicht mal das von ManU.

    Messi. Barça. Fussballgott sei Dank gibt es euch. Das gute Gegenstück zu Spielern wie Cassano mit seinen Entgleisungen, Balotelli mit seiner zur Schau gestellten Dummheit, Pepe mit seiner nicht vorhandenen Sportler-Ethik.

    Messi ist einer der wenigen Spieler, die erst zu Boden gehen wenn’s wirklich nicht mehr zu vermeiden ist. Messi ein Weichei? Lächerliche Aussage. Wohl noch nie richtig hingeschaut wenn er spielt. Oder sich doch mehr um denn wild gestikulierenden Lamentierer daneben gekümmert.

    A propos. Keiner der im Artikel genannten Haudegen war je als der Beste seiner Zunft angesehen. Aber als gute Gladiatoren, ohne Frage: sich selbst zerfleischend, dem Pöbel zum Gefallen.

  28. Stefan sagt:

    ja geil, bitte mehr kung-fu-tritte, gezielte faustschläge bespucken etc. entertaining, GEIL

    geh doch schlieren vs dietikon schauen, oder noch besser als schidsrichter. dann kriegst du auch noch was von ab. oder schau einfach wrestling, das passt dann auch zu diesem peinlichen blog.

  29. Manuel sagt:

    Ein Mensch (im speziellen Fall ein Fussballer) kann auch interessant und unterhaltsam sein, ohne mit Ausfälligkeiten und Tätlichkeiten von sich reden zu machen. Die Leute die sich nur solcher boulevardesken Skandale erfreuen können fristen wohl selbst ein freudloses Dasein.

  30. Franco sagt:

    Zum Glück haben wir eben diese Superstars und Langweiler wie Messi, Xavi, DelPiero, Federer, Mickelson, etc.!! Superstars sind Vorbilder, gerade für unsere Jugend. Dass Fussballer in der Breite nicht gerade als Intelligenz-Bestien bekannt sind, weiss man nicht erst seit Cassano oder Gascoigne … !! Schlage ihnen vor, sie gehen mal ein bisschen auf die Fussballplätze in ihrer Wohngegend, und schauen sich an, was dort unter den Jungen passiert … zum Teil haarsträubend!! Hat nicht nur mit den “Vorbildern” zu tun … aber auch …!! Zum Glück bekommen die Kinder und Jugend auch anderes vorgesetzt, als nur die durchtätowierten (bin übrigens auch tätowiert), eingebildeten, oft respektlosen, grossmäuligen und sehr verwöhnten Kicker!! Somit kann ich ihre Meinung hier im Blog nicht wirklich teilen …

  31. max sagt:

    Dümmster Beitrag aller Zeiten. Wenn Du Skandalnudeln willst, lies “Frau mit Herz” oder Bunte, und lass uns Männer Fussball schauen.

  32. claudius sagt:

    Lüscher, du langweilst mich.

  33. dome sagt:

    Ich behaupte einfach mal, dass die meisten, die sich wirklich für Fussball interessieren und dementsprechend auch über den nötigen Sachverstand verfügen, kein Bedürfnis haben, von irgendwelchen Skandalen, neuen Frisuren oder neualten Freundinnen in Boulevardmedien oder Klatschblättern zu lesen.
    Für mich ist es pure Unterhaltung, einem klar dominierenden Barcelona zu zu schauen, da ich annähernd weiss, wieviel Abstimmung, Wille und Perfektion es braucht.
    Aber wer Mario Balotelli wegen seine Eskapaden mag und der Meinung ist, dass Messi, nur weil er sich nicht zu irgendwelchen Fehlern hinreissen lässt, deswegen zu kritisieren ist, dem rate ich folgendes: Bewerben Sie sich doch bei der Gala oder ähnlichem. Klatsch-Spalte wäre wohl ihr Ding! Aber bitte bitte, verseuchen Sie nicht auch noch die letzten medialen Fussballsprachrohre mit solchen Beiträgen.

  34. Elia sagt:

    An Lächerlichkeit kaum zu überbieten dieser Artikel.
    Kennen Sie die Frauen, die nur Fussball schauen, weil in irgend einer Mannschaft ein geiler Typ mitspielt?
    Sie sind für mich genau das, nur halt ein Mann. Sie schauen nur Fussball, weil sie irgend ein Skandal sehen wollen. Sensationsgeilheit könnte man es nennen.
    Würde auch nur ein Kicker im Barcelona-Ensemble sich so verhalten wie Eric Cantona wäre die ganze Mannschaft dahin. Der würde keine Minute mehr in diesem Team spielen – und das zurecht.
    Wir erleben zurzeit das beste Team, das es je gegeben hat und in ihm spielt der beste Fussballer aller Zeiten.
    Jedes Clasico ist ein Kampf wie um Leben und Tod, die Emotionen kochen jedes Mal über, und was der Zuschauer zu sehen bekommt ist genau das, was guten Fussball ausmacht. Unglaublich hohes Niveau auf dem Platz und verbitterte Rivalität. Was man dort spielerisch zu sehen bekommt ist unglaublich – und sie kritisieren, dass Messi keine Fans und Mitspieler verprügelt… was soll man dazu noch sagen?

    • Michael Gerber sagt:

      Super. Besser bringt’s keiner auf den Punkt. Die spanische Clásicos sind momentan das umwerfendste in diesem Sport. Wer sich dann über Messi langweilt…. Rugby?

  35. R.A. sagt:

    Herr Lüscher,

    Wenn Sie so heiss auf Skandale und (immer noch) pubertierende und unglückliche Selbstdarsteller sind, dann schauen Sie doch nach Hollywood oder besuchen Sie ein Circus oder so…..Mir scheint so, als hätten Sie nicht ganz begriffen um was es wirklich geht bei dieser Sportart….(dies sagt Ihnen ein immernoch aktiver Fussballer, der es immerhin bis in die 1.Liga geschafft hat) Natürlich wollen wir alle dass man uns Unterhaltung bietet, jedoch bietet dies zurzeit im Fussball niemand mehr als Messi mit dem FC Barcelona – und darum geht es! Wir reden hier von Fussball und nicht von Menschen bei denen etwas in der Kindheit schieff gelaufen ist (siehe Ballotelli oder Ronaldo – unglückliche Komplexhaufen) übrigens war ich ein Fan von Eric Cantona, solche Fussballer muss es auch geben, der war allerdings auch neben dem Platz cool – man kann aber auch cool wie ein Messi sein. Welcher Fussballer hat mehr Titel oder Rekorde eingefahren als er? Niemand – er ist trotzdem immer mit beiden Beinen am Boden geblieben und vertritt den renomiertesten Sport der Gegenwart professionell wie kein zweiter, ein wahres Vorbild für jeden Jungen – das ist gesundes Denken und eine saubere Einstellung zum Sport…..letzte Bemerkung; Sie suchen die falsche Unterhaltung bei dieser Sportart…, Schauen Sie lieber Messi und Co zu:):)

    Beste Grüsse
    R.A.

  36. Daniel sagt:

    Wenn dem Schreibenden nichts mehr einfällt, entsteht ein Beitrag wie er uns vorliegt.

  37. Damir sagt:

    Christian Löscher sie sind der Langweiler.. Nur sie merken es nicht.. Da gibt es jemanden der ohne Skandale und anderen Schwachsinn auffällt, einer der sich mal von der Masse an volltätowierten Affen und Affären die nur ein Jahr dauern, abhebt. Und was machen sie..?????? Eigentlich sind sie im inneren garnicht so einer, nur als Kolumnist müssen sie irgendwie auffallen. Reden ja so modern, sagen Sätze wie; Barcelona hat den Unterhaltungswert einer Sendung Sternstunde Philosophie.. Wow sie sind cool, wollen wohl das arbeitervolk auch noch gewinnen..unsere Kinder haben fast keine Vorbilder mehr, aber egal schreiben wir mal etwas, dass fast auf jedem Sender ganztäglich zu besichtigen ist…

  38. Val sagt:

    Ihnen ist also Cassano lieber? Ein Mann, der sich vor allem mit schwulenfeindlichen und rassistischen Aeusserungen hervortut? Na super, schauen sie Reality TV und nicht Fussball…

  39. seba sagt:

    Absolute keine Ahnung von Fussball!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Fussball ist ein Sport, den man auf dem Platz spiel!!!!!!!!!!!!!
    Der Journalist ist einfach nur sensations geil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  40. Linus Luchs sagt:

    Tja, so unterschiedlich kann man das wahrnehmen. Mir gehen die testosterongesteuerten Selbstinszenierungen, einstudierten Torjubel, Tätowierungslandschaften und Irokesenfrisen gewaltig auf die Nerven. Ein Lionel Messi, der einfach riesigen Spass am Fussball hat sich bei jedem Tor mit der ganzen Mannschaft freut, ist da ungemein wohltuend. Herr Lüscher, vielleicht wäre Wrestling etwas für Sie?

  41. Kaller sagt:

    was ich auch schon immer (schon sehr lange) loswerden wollte ist ganz simpel und einfach: Diesen “Blog” braucht es nicht.

  42. Fredi sagt:

    Ach nee, schon wieder eines dieser Messi-Bashings, wie langweilig. Traurig, dass der beste Spieler der Welt, der auch neben dem Rasen in praktisch jeder Hinsicht ein Musterprofi ist und sich nie in den Mittelpunkt stellt, ständig in die Langweiler-Ecke gesteckt werden muss. Ich kann jedenfalls nie genug von ihm kriegen und freue mich über jede Minute, in der ich ihm zuschauen kann. Ergötzen sie sich doch an einem geistigen Tiefflieger wie Balotelli, der sein phänomenales Talent einfach wegwirft. Oder an Ronaldos Frisuren, wenn Sie das mehr interessiert.

  43. Gerhard Tubandt sagt:

    Cantona war ein Rüpel und Gascoigne ein Alkoholiker. Was das mit Charakter zu tun hat, weiss ich nicht. Von Ballotelli wollen wir lieber erst gar nicht reden…

  44. Alex sagt:

    Ein Journalist des Tages-Anzeigers sollte sich eher Gedanken machen, warum der Schweizer Fussball derart langweilig ist, dass man über ihn nicht mehr schreiben kann. Messi

  45. Auguste sagt:

    hmm…, dass damals einer die mona lisa nur als kleines bild von einer frau einstufte, als er leonardo das eine oder andere mal beim malen über die schulter schaute, kann ich mir schon vorstellen. jene epoche war geradezu “zugemüllt” mit genies am pinsel.

    aber, dass heute, wo jedem depp die möglichkeit gegeben ist mit bewegeten bildern praktisch zu jeder zeit, wenn er schon ein smartphone besitzt, grösse und können von persönlichkeiten zu vergleichen, und er dann zu einem schluss kommt wie oben – *facepalm*. solche wertungen müssen dann mit den weichsten faktoren, die man sich zusammenklauben kann, begründet werden, weil sie sonst nicht zu begründen wären.

    mämä beim fernsehen, die schönau bei den italienischen wahlen – das ist schon schlimm genug, aber warum tut ihr uns jetzt auch noch solche banausen an? das haben wir treuen steilpass-freunde hier nicht verdient! wirklich nicht!!

  46. Rolf sagt:

    Etwas abartig, Ihre Sichtweise. Aber wer auf Sozialfälle steht kommt wahrscheinlich nicht umhin solche Kommentare über fussballerische Lichtgestalten zu verfassen.

  47. DAM sagt:

    An alle die nun Messi wieder in den höchsten Tönen loben, folgendes zum mal darüber nachdenken:
    Spanien ist unter der “fussballerischen Führung” von Xavi und Iniesta in den letzten Jahren zweimal Europameister und einmal Weltmeister geworden, ohne Messi wohlgemerkt. Messi hingegen hat ohne die beiden Spanier noch überhaupt keinen grossen Titel gewonnen.

    • Karl Renner sagt:

      liegt aber sicherlich nicht am Messi.

    • Markus sagt:

      Genau, und weil Messi sich dessen bewusst ist – im Gegensatz zu Herrn Lüscher – betont Messi auch, dass sein Erfolg nicht ohne das Team möglich wäre. Und dies wird im nun von ein unterdurchschnittlichen Sportjournalist als langweilig und bieder vorghalten. Übrigens: Xavi und Iniesta sind ähnlich unaufgeregt und bodenenständige Typen wie Messi. Lieber zehn solche Fussballer als ein CR.

  48. paulo rossi sagt:

    Messi ist Fussballer und nicht “Entertainer/Comedian”.

  49. Peter Risi sagt:

    messi 3 – lüscher 0

  50. Mister sagt:

    das ist der schwachsinnigste Artikel seit langer Zeit. Sorry, aber es stimmt!

  51. König sagt:

    Wärs ein Schweizer, würden wir Ihn für seine Langweile und Korrektheit verehren. So wie Herrn Federer.

  52. Alfred E. Neumann sagt:

    Aehm…

    – Sie wollen einen Shitstorm provozieren, deshalb schreiben sie einen solchen Unfug?
    – Sie wollten eigentlich zur Glückspost, haben’s irgendwie aber nur in einen Fussballblog geschafft und verkraften das nicht so ganz?
    – Sie haben den Auftrag den Tagi Richtung Boulevard zu positionieren?

    Messi ist unbestritten eine Ausnahmeerscheinung im Fussball, eine Gestalt, wie sie in diesem Sport nur selten vorkommt. Aus gesellschaftlicher Sicht ist es nur wünschenswert, dass er auch noch als taugliches Vorbild für die Jugend passt und über einen gesetzten Charakter verfügt und sogar bescheiden ist. Wie unsinnig ist die Forderung nach Frauengeschichten, Säufer- und Schägereien? Meinen sie das ernst und können sich dabei noch im Spiegel ansehen? Oder eben, sind sie einfach mit dem falschen Fuss aufgestanden und haben das an den Bloglesern ausgelassen?

  53. Caratt sagt:

    selten so einen unnötigen blog gelesen – gäähhn

  54. Kunstliebhaber sagt:

    Dummes Zeug, um es wohlwollend auszudrücken. Wie jeder geniale Künstler ist Messi ein Geschenk für die Menschheit, auch wenn lütschers nichtg imstande sind, das zu begreifen, Diese talentlosen, übersättigten Bünzlis langweilen mich.

  55. Daniel sagt:

    Was mich langweilt ist, wenn Journalisten sich Dinge aus den Fingern saugen in den Zeiten wo sie nichts spannendes zu schreiben haben. Wenn er schon dringend übetreibenes Entertainment braucht, soll er doch beginnen mehr Wrestling zu schauen. Ich schaue Fussball des Sportes Willen und würde mich freuen, wenn der Steilpass auch mal einen Artikel zu Taktiken verfassen würde (siehe spielverlagerung.de)

  56. Marcel Winterkorn sagt:

    Das Artikel ist ein Armutszeugnis für den Author und all’ die anderen sensationsgierigen Kollegen die sich lieber auf die Form als auf dem Inhalt dieses Lebens konzentrieren.
    Ich freue mich schon über ein paar Sensationsnachrichten von Ihnen Herr Lüscher, wem haben Sie zuletzt die Nase gebrochen, wann haben Sie zuletzt vom Balkon gekotzt und wo wurden Sie zuletzt voll gekokst erwischt ? Enttäuschen Sie mich nicht, publizieren Sie ihre geuilen Partyfotos sofort – schliesslich soll uns egal sein ob Sie gute Artikel schreiben und ordentlich recherchieren, Hauptsache Sie halten uns mit Ihrem geilen Charisma auf Trab.

  57. Alessandro di Sanzo sagt:

    was für ein langweiliger Blog. Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie sagen, dass Charaktere wie Cantona, Gascoigne, Maradona etc… sehr interessant sind (weil man nie weiss was kommt…). Die Spieler, die Sie als “nicht langweilig” bezeichnen, sind aber nicht mit Messi zu vergleichen. Diese Spieler sind Leaderfiguren (rein schon durch ihren Auftritt auf dem Platz) und müssen heute mit Spieler wie Puyol, Terry, Buffon verglichen werden und sicher nicht mit Messi -> der ist ein perfektionierter Spieler, der Tore macht.
    Mich langweilt ihr Blog, extrem sogar -> vor allem das Sie es nur auf 1 Absicht ausgerichtet haben: uns Fussball-Fans und Leser zu provozieren…that’s all.

  58. David Erpen sagt:

    “An Gerechtigkeit im Fussball glaubt er seit Jahren nicht mehr: Sonst wäre England schon längst Weltmeister geworden.”

    Das sagt eigentlich schon alles. Da braucht man den restlichen Müll gar nicht zu lesen. Mal davon abgesehen, dass England Weltmeister geworden ist, hatten sie danach nie mehr die nötige Qualität um Weltmeister zu werden. Das hatte rein gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun sondern unter anderem damit, dass sie nie einen guten Torwart hatten und in ihrer Liga grösstenteils die Ausländer für die Musik sorg(t)en.

  59. Luca Stark sagt:

    Schlimmer Artikel. Wenn ein Mensch, der in solch einem kurzen Artikel dermassen viele Schreibfehler produziert, sich Reporter nennen darf, dann gute Nacht meine Herrschaften.

    Aber abgesehen von den formalen Fehltritten ist auch die subjektive Meinung des Herr Lüscher ein komplettes Absurdum! Jemand der nach Skandalen verlangt, kann ja in die Fanblöcke des FCZ gehen und mit den paar unverbesserlichen Pyrofackeln in die anderen verbündeten Fanblöcke werfen.

    Wie kann man den Mann, der zum vierten Mal in Folge Weltfussballer des Jahres (der letzte Titel ist unverdient und hätte meiner Meinung nach an CR7 gehen müssen) geworden ist, der langeweile beschuldigen? Das Geschehen abseits des Fussballplatzes nennt man Privatleben und da hat “Reporter” gar nichts zu wollen oder gar zu verlangen. Wenn man so auf Konfrontationen aus ist, dann empfehle ich einen Wechsel der Sportart. Im Eishockey oder im Boxen geht es regelmässiger zur Sache. Da würde sich der Herr Lüscher sicher sehr darüber freuen. Sie hätten sich eine Menge Schreibfehler und eine Menge Zeit ersparen können.

  60. Stefan sagt:

    Herr Lüscher
    Vielen Dank für den schönen Blogeintrag. Ja, der Messi, der nervt mich auch, und nicht nur mich. Nicht wenige finden zudem, Zlatan Ibrahimovic hätte den ballon d’or mehr verdient – ein Riesenfussballer, ein brachialer Rüpel, einer, dem zugejubelt und der gleichzeitig ausgebuht wird. Mehr solche bitte.
    Der Shitstorm ist ausgeblieben, dafür werden Sie mit Unverständnis und Achselzucken eingedeckt. Das ist definitiv schlimmer.

  61. Thomas M. sagt:

    Es ist ja wohl alles in alle Richtungen gesagt worden hier in den Kommentaren. Aber warum hat noch niemand Ibrahimovic erwähnt? Meine fussballverrückten Jungs verstehen nie, wenn ich sage, dass Ibrahimovic einer meiner Lieblingsspieler ist. Im Clasico dieser Woche hat mir aber auch Özil sehr gefallen, der ja wahrlich auch kein Rebell ist, und trotzdem war es ein Vergnügen ihm zuzuschauen.

  62. Nick A. sagt:

    Ich teile grundsätzlich die Meinung des Autors, dass moderne Fussballer vom Typ Messi oder Xavi absolute Langweiler sind. Und ich amüsiere mich wahnsinnig über diejenigen, die behaupten, man vestehe von Fussball nichts, wenn man dieser Meinung sei, und die dann gleichzeitig aber die Clasicos der letzten paar Jahre als grandiose Fussballspiele nennen.

    Zum Fussball selbst: Niemand, auch der Autor nicht, bestreitet, dass Barcelonas Fussball Weltklasse ist. Deswegen kanns aber trotzdem langweilig sein. Weil eben meiner Meinung nach ein hoher 40 Meter Pass in den Lauf, der perfekt angenommen wird, mehr Spass macht als klein-klein Ballgeschiebe. Das hat mit Fussballsachverstand überhaupt nichts zu tun.

    • Peter Müller sagt:

      Ich verstehe den ersten Abschnitt nicht. Wieso sollen die Clasicos der letzten Jahre schlecht gewesen sein?

  63. B. Jörger sagt:

    Herr Lüscher, mir geht es genau gleich! Ich verlange von Messi nicht, dass er sich aufführt wie ein Rüpel oder dass allgemein mehr Kung Fu Kicks und Spuckereien zu sehen sein sollen. Jedoch wünsche ich mir mehr Emotionen! So viel Bescheidenheit kann doch nicht gesund sein…
    Ausserdem geht es hier nicht um den Fussballer Messi, sondern um den Menschen. Und auch wenn er als Fussballer perfekt ist so muss er nicht auch gleich der perfekte Mensch sein.

  64. Fuentes sagt:

    Der nächste Skandal kommt gleich… Kann es kaum erwarten, bis alle Spanier als Dopingsünder entlarvt werden!

  65. Candido Dauru sagt:

    Danke Herr Lüscher! Endlich mal einer, der diese politisch korrekten Jungs mal richtig auf die Schippe nimmt. Ich will wieder die George Bests, die Maradonas, die Breitners, und ja, von mir aus auch die Eric Cantonas dieser Welt wieder auf dem Rasen sehen, und wieder Berichte lesen wie ’73, als man Johann Cruyff an der Prinsengracht mit Wim Suurbier und Ruud Krol antraf, alle zusammen im Cafe, am Bier trinken und am Rauchen! Bitte, mehr solcher Berichte. Wir Leser glauben eh alle, etwas von Fussball zu verstehen, nur weil wir seit Jahren alles ganz genau vor der Glotze verfolgen….obwohl wir ja insgeheim wissen, dass wir eh keine Ahnung davon haben!

  66. Osttribünzli sagt:

    Gähn…: Messi-Bashing zum 25sten. Derlei banales Geplapper verdient eigentlich keinen Kommentar. Ausser vielleicht diesen: Messi ist für den Fussball, was Mämä für den «Steilpass» war…

  67. Overload sagt:

    Ihre Argumentation hat einen grossen Fehler, Fussball, wie auch andere Sportarten sind nicht entstanden, um Leute zu unterhalten, sondern damit sich zwei oder mehrere Leute messen konnten. Dass es also schlussendlich um Unterhaltung gehen soll im Fussball ist keine logische Folgerung. Als Real-Fan bin ich aber einverstanden, Messi ist leider wahnsinn auf dem Platz, aber Barcelona an sich ist zu sympatisch und irgendwie Karakterarm. MFG

  68. Dave Franco sagt:

    Es gibt nichts LANGEWEILIGERERS als eure Kommentare. Der Kolummnist sagt ja von anfang an, dass er hier nicht an Messis Zauberkünsten rütteln möchte. Er beklagt den ENTERTAINMENT – FAKTOR auf und neben dem PLATZ und das tut er mit gutem Recht. Ihr wollt mir doch nicht erzählen das ihr euch nicht erfreut über einen verbalen Ausraster in einem Interview. Über kleine Stichelein an und nebem einem Platz! Ihr erfreut euch des CLASSICOS natürlich NUR wegen dem FussbalL? Ah ja? Macht den nicht der Reiz des Classicos die EMOTIONEN auf und neben dem Platz aus? Das wollt ihr beerdigen? Ihr wollt den Autoren runtermachen weil er sich BRISANZ und CHARAKTER wünscht?

    Hört doch auf mit eurer Heuchelei. Ich vermisse den OLI KAHN mit seinen Attacken. Ich vermisse die DUMMEN Aussagen vom LODDAR Matthäus in noch schlechterem ENGLISCH! Ich erfreue mich daran, wenn MOURINHO nur als THE SPECIAL ONE angsprochen werden will. Fussabll ist nicht nur was auf dem Platz geschieht. Fussball ist alles drumrum. AUCH darum lieben wir diesen SPORT so sehr. Lasst die Kirche im Dorf. Und fragt euch mal selbst was euch alles an dem Sport fasziniert.

    Schaut über den Tellerrand hinaus. Eure Kommentare zeigen was für ein Volk von SACHLICHEN BüNZLIS wir doch sind die gleich Aufschreien wenn jemand das spektakuläre sucht.

  69. Markus sagt:

    Genau auf den Punkt gebracht.
    Professionalisiert, sterilisiert, emtionslos (–> Gelbe karten wegen Torjubel), so sehe ich die Entwicklung des Fussballes auch.
    Messi kann man den Erfolg nur gönnen, wer solch ein Talent und solch einen Willen hat sich im Fussball über Jahre durchzusetzen der ist und bleibt ein Gott!
    Doch ich möchte nicht nur Göttern mit ausserirdischen Löhnen zuschauen. Der Mensch muss für mich auch zum Vorschein kommen. Emotionen!!! sind das Salz im Fussball. Oder errinnert sich die grosse Masse ans Resultat oder an die Pose von Balotelli beim Sieg der Italiener gegen unseren Lieblingsgegener?
    Extravaganten Fussballern nimmt man auch mal Entgleisungen nicht krumm, oder wer hatte Gascoigne bei seiner Schipftirade gegen den fliegenden Spanier nicht unterstützt?

    Auch wenn ich Alex Frei immer auf dem Kicker hatte, der Herr bringt Feuer rein mit seiner autentischen Art.
    Diese Autenzität vermisse ich beim weltbesten Fussballer

    Strunzz??Flasche Leer…

  70. kurt abächerli sagt:

    ob der messi langweilig ist, weiss doch der autor gar nicht. ist auch nicht entscheidend. nur schon eine minute you-tube-video von MESSI ist aber wahrscheinlich unterhaltsamer als das ganze leben des herrn blog. die grosse diskussion ist doch, dieser blog ist tot. zuerst diese verquere BVB-deutschnational-anhängering und jetzt das. ich meld’ mich aber nicht freiwillig… nein, ihr könnt noch so flennen.

  71. Markus sagt:

    We want MAMÄ back!!!!!!!

  72. Markus sagt:

    Wenn Lüscher ein Pannin-Bildchen wäre würde ich sagen: Gebe 100 Lüscher gegen 1 x Messi

  73. Fussballfreund sagt:

    Was Messi beruflich macht (und das ist das einzige, was zählt), tut er HERVORRAGEND – er ist ein Fussballer von ABSOLUTEM WELTFORMAT! Das kann man leider von den Verfassern der letzten Blogs, in welchen stereotyp immer wieder gegen alles rund um den in den letzten Jahren erfolgreichsten Verein der Welt, den FC Barcelona, gewettert wird, nun wirklich nicht behaupten – das ist NICHT EINMAL BOULEVARDJOURNALISMUS-NIVEAU!! Wer schreibt, Paul Gascoigne wäre ein “Startstürmer” gewesen (P.S. was ist ein “Startstürmer”?), beweist gleich selber, dass er null-komma-gar-nichts von Fussball versteht, denn Paul Gascoigne spielte zeitlebens im Mittelfeld… Und: der wirklich farblose Langweiler ist wohl niemand anders als der liebe, brave, frischgeduschte und fönfrisierte Herr Lüscher selber!!!

  74. guido lima sagt:

    ich gebe dir sogar recht dass da keine riesige show abgezogen wird, aber ich will auch keine show sehen sondern guten fussball, ansonsten gehe in den zirkus.dann darf ich dich errinnern das cantona mit einem karate fussschlag einen zuschauer niedergeschlagen hat und gascoigne auch etliche spieler durch seine spielart verletzt hat.wenn dir solche spieler lieber sind…..na ja.

  75. Alain sagt:

    Hauptsache er spielt guten und nicht langweiligen Fussball.
    Arbeit ist Arbeit – und Schnaps ist Schnaps.
    Ausserdem, “Lange-Weile” zu haben – ist philosophisch gesehen sogar ein Glücksfall.

  76. Di Stefano sagt:

    Messi Fussball spielen sehen – ist kurzweilig;
    dieser Blog-Beitrag dagegen eher langweilig…

  77. Bernd M. sagt:

    Schreibt doch mal einen Blog über Tennis oder Schwingen.

    Vom Fussball habt ihr nämlich überhaupt keine Ahnung. Typisch Schweiz.

  78. Matsinho sagt:

    Dieser Steilpass ist ein eklatanter Fehlpass und wenn das so weitergeht mit dem Steilpass, dann sinkt der Ballbesitz auf unter 5%. Bitte Mamà komm zurück oder sonst jemand, der was davon versteht, und auch keine Einwürfe mehr von der Tribüne… Bitte, bitte….

  79. 1. warum schrieben sie in einem fussball-blog, wenn sie ehrlich gesagt gar nicht am fussball interessiert sind (balotellis szene an der em ist allen gebelieben, man aht sie tausendfach gesehen und kopiert, aber das soll das einzige sein??)

    2. sie wollen diven sehen? ch. ronaldo spielt in spanien gleich um die ecke in einem diven-verein, also, wo problem?

    3. messi ist ein typus fussballer, der sehr wohl “charakter” beweist (oder was sie genau fordern), vielleicht nicht im stile eines cantona (der übrigens auch normale spiele lieferte, stellen sie sich das mal vor, an solchen spielen, falls sie überhaupt ins stadion pilfgern, würden sie einen cantona wohl noch auspfeiffen)… Messis charakter sehen sie übrigens im folgenen video sehr gut uns ausführlich. ja, auf dem platz. der kung-fu-tritt von cantona war ebenfalls auf dem platz, und nicht neben dem platz http://www.youtube.com/watch?v=4RD9Zc2kwpI

    4. auch ich will einen wilco hellinga zurück beim fcz 🙂

  80. La Bomba sagt:

    gääääähn: Nach dem Clasico am Mittwoch (1:1) soll Weltfußballer Lionel Messi wohl ein wenig die Beherrschung verloren haben. Zunächst soll er nach Abpfiff Reals Co-Trainer Aitor Karanka im Spielertunnel mit den Worten “Halt’s Maul, du bist doch eh nur Mourinhos Puppe!” beschimpft haben, um im Parkhaus dann noch einmal mit Alvaro Arbeloa aneinanderzugeraten und den Außenverteidiger als “Idiot” zu beleidigen. Das berichteten mehrere spanische Medien und Reals Jose Callejon.

    • juan sagt:

      @la Bomba
      Wow der ist ja ein ganz übler Kerl dieser Messi. Idiot hat er gesagt?? Man sollte ihn für 3 Spiele wegen Unsportlickeit sperren. Betr. Kommentar zu Karanka, wo er Recht hat, hat er Recht 🙂
      Arbeloa kann zwar nicht Fussball spielen, dafür ist er Weltmeister in unsportliche Fouls, Provokation und rüde Attacken auf Achillessehne, Wadenbein etc. Dies hat wohl vom Lehrmeister im Real Team Pepe alias “el Carnicero” gelernt… Uebrigens, die Stellvertretung macht er TOP.

  81. Liebe Fussballfreunde, danke für die herrlichen Kommentare. Ich habe mich köstlich amüsiert. Und offenbar habe ich mit meiner These doch etwas auslösen können. Ich verabschiede mich ins Weekend mit zwei herrlichen Videos:

    King Eric: http://www.youtube.com/watch?v=JdukVWLKpjg
    Zauberer Gazza: http://www.youtube.com/watch?v=g0NT6aUwN8c

  82. Bosko Mihajlovic sagt:

    Jeder hat natürlich seine eigene Meinung und Vorstellungen, was echten/ richtigen Fussball ausmacht. Das ist auch gut so. Nur bin ich der Meinung, dass manche Szene Messis genügend, um auf fussballerische / sportliche Art und Weise für den ganzen Unterhaltungswert zu sorgen. Alle Balotellis & Cassanos dieser Welt braucht es ebenfalls. Nur will ich in erster Linie Fussball sehen. Eine Show inkl. Special Effects kann ich mir auch im Kino bei Die Hard holen;-) Viel Spass beim Fussball gucken!

  83. STUDER SACHA sagt:

    An Christian Luescher
    Ich finde Sie Langweilig, beim Fussball nennt man das Eigengoal.
    Roger Federer oder Lionel Messi sind Leute die Ihren Sport sehr gut vertretten und dabei noch schlauer sind alls die Jurnalisten die sie interviewen. Es lohnt sich hier nicht mehr zu schreiben.

    PS: Es waere schoen interessante und gute Sport Interviews zu lesen aber dafuer braucht es gute Jurnalisten welche Ihr Fach verstehen. Anyway, ich wuensche Ihnen viel Erfolg im Beruf.

  84. Peter Müller sagt:

    Man kann auch als Rassist, Klimaerwährmungsleugner und anders Reaktionen auslösen.. Reaktionen auslösen per se ist kein journalistisches Qualitätsmerkmal.

  85. Erkan sagt:

    Verstehe ich das richtig? Der Autor würde die Welt besser und interessanter finden, wenn er von Messi einen Vollristkick in seine Glocken bekommen würde? Das kann ich jetzt nicht so ganz nachvollziehen…

  86. Oblomow sagt:

    Achherrje! Da hat sich der Autor aber sowas von ins Bein geschossen. Nein, nicht dass Messi kein Langweiler wäre. Das ist geschenkt, denn geschätze 99% der heutigen Spitzensportler gleichen eher aufziehbaren Sprechpuppen als Menschen aus Fleisch und Blut (was gar nicht so auffallen würde, wenn die Gier der Leser und Gaffer nach medialer Spitzensportlerpräsenz die Medienmeute nicht dazu verleiten würde, möglichst viele dieser Gattung möglichst oft vor die Mikrophone und Diktiergeräte zu zerren. Aber das ist ein anderes Thema). Aber wenn einer die Chuzpe hat, ein Kleinkind wie Balotelli auch nur im Entferntesten mit einem Eric Cantona vergleichen zu wollen (ganz egal in welcher Beziehung), dann zeigt dies, dass der gute Herr Lüscher trotz viel gutem Willen von der Materie gad gar nix kapiert hat. Wie kann man nur… tststs!

    • Oblomow sagt:

      Nachtrag:
      Auch auf den Verdacht hin nun als schöngeistig elitärer Schnösel zu erscheinen, aber zum Glück haben Sie, Herr Lüscher, im Bezug auf die Sendung Sternstunde Philosophie wohlweislich von fehlendem Unterhaltungswert im Sinne von HalliGalli und nicht von Langeweile gesprochen. Im Gegensatz zum Unterschied Balotelli – Cantona haben sie nachweislich also jenen von Langeweile und Unterhaltungsarmut treffend erfasst. Resekt! Das kann nicht jeder Journi von sich behaupten.

  87. res sagt:

    ich will mämä zurück!

  88. Fábio sagt:

    Messi ist ein Hoffnungsträger für alle die den Fussball lieben. Je langweiliger er neben dem Platz ist desto besser. Damit zeigt er den Menschen wieder worum es im Fussball eigentlich geht: ums Spiel.

  89. Daniel sagt:

    Das war mal ein richtig guter blog. Jetzt ist er nur noch langweilig.

  90. Hans Pfister sagt:

    Finde hier wird dem Autor etwas unrecht getan. Zumindest hat er als “interessanten” Gegenpart zu Messi nicht Ronaldo genannt. Letzterer steht nämlich für etwas, was mich am modernen Fussball noch mehr langweilt als Langweiler: Selbstverliebte Schaufensterpuppen, die sich über Muskelberge, Frisur und Unterarmtatoos definieren. Aber: Der Schreiber hatte im Grunde genommen recht. Es braucht etwas Mut, zu dieser unpopulären Ansicht zu stehen und Gottheiten wie Messi zu kritisieren.

  91. Sepp sagt:

    Nicht der Messi ist langweilig, sondern die doofen Medien, die staendig doofe Fragen stellen, SIND ES. Diese bloeden Medientermine kotzen die Spieler und Trainer doch nur an. Die meisten Menschen wollen Fussball sehen, nicht Geschwaetz.

  92. W. Preisig sagt:

    Lionel Messi ist auf und neben dem Platz ein Vorbild für alle, die Fussball lieben. Er hat es nicht nötig, den “Star” zu markieren, ist bescheiden und setzt sich bedingungslos für die Mannschaft ein. Seine Technik, seine Schnelligkeit, sein Blick für den Mitspieler sind unübertroffen. Messi hat im Vergleich zu Spielern wie Zidane, Maradona, Beckenbauer eine ganz andere Rolle, weshalb es für Ihn schwieriger ist mit der Nationalmannschaft ganz an der Spitze zu sein. Selbstdarsteller wie Cantona, Berckham und Balotelli sind halt wichtiger für Leute, die mehr an Shows interessiert sind als an Feinheiten des Fussballs.

  93. Peter Haussmann sagt:

    Es ist immer wieder interssant, dass Leute mit vergleichsweise 0 Leitungsausweis sich gerne negativ über Leute mit im vergleichsweise riesigem Leistungsausweis äussern. Sie fühlen sich dann ein klein bischen grösser.

  94. Mark O. Vischer sagt:

    Habe ich richtig gelesen? Herr Lüscher meint, wenn es Gerechtigkeit im Fussball gäbe, wäre England Weltmeister? Hahaha, guter Witz. Halt, nein: schlechter Witz. Und übrigens: Wer Messi als Langweiler abtut, sollte wenigstens selber ein bisschen Unterhaltungswert haben. Das ist bei dieser Kolumne leider nicht der Fall. Wenn Herr Lüscher mal so gut (oder halb so gut) schreibt wie Messi tschuttet, dann reden wir wieder.

  95. René Baron sagt:

    Also wer Messi und die Sternstunden Philosophie langweilig findet, ist wohl eher einseitig, wenn nicht sogar einfach gestrickt. Ich bin froh, dass Fussball nicht mehr nur mit dem Primitivsten assoziiert werden muss. Die Philosophie des stillen Augenblicks und die mentale Dimension der ruhigen Aspekte gehören zu diesem Sport genauso wie zur Dramatik des alltäglichen Leben dessen Spiegel er ist!
    Es lebe darum der soziale Aufstieg des Fussballs, seine zunehmende Familientauglichkeit und Vorbildfunktion für die Jugend! Vermasselt es nicht !!

  96. Taylan sagt:

    Dass ich die Meinung des Autors zwar nachvollziehen kann, aber nicht teile, ist die eine Sache, dass der Artikel nicht gut geschrieben und fehlerhaft ist, die andere.

  97. Claudio sagt:

    Gebt uns Mämä zurück!!!! Der Gastblogger ist ein Oberlangweiler!

  98. Alexandra Hengartner sagt:

    Im Fussball gibt es m.E. nur noch wenige “Typen”, wie z.B. Kahn, Effenberg, auch Matthäus etc. Spieler, die die Mannschaft antreiben und den Mut haben, sich innerhalb des Teams auch mal unbeliebt zu machen und unbequem zu sein. Liegt wahrscheinlich auch an der weitverbreiteten Söldnermentalität.
    Vermeintlich langweilige Menschen (d.h. ohne ersichtliche Ecken und Kanten) – wie z.B. auch Federer – liefern dem Boulevard kein Futter und sind diesem allein aufgrund dieser Tatsache schon suspekt. Mir persönlich sind Charaktere wie McEnroe auch lieber, weil so herrlich undiplomatisch und ungefiltert. Hingegen käme ich nie auf die Idee, z.B. Messi als Langweiler zu verurteilen – dafür kann er einfach zu viel. Auch denke ich, dass er viel mehr als Vorbild taugt als z.B. ein Gascoigne, der zwar immer schön für Schlagzeilen gesorgt hat/sorgt, nun aber schon den gefühlt 1000. Alkoholentzug hinter sich hat und leider Gottes wie George Best enden wird. Und von Körperverletzungen à la Cantona halte ich auch nichts.

  99. Schneider sagt:

    Nicht zu vergessen: Stefan Effenberg. Ich schaute mir die Bayern an nur wegen Stefan Effenberg.

  100. Dr. Fuentes sagt:

    der artikel bringt’s auf den punkt. der fussball ist auf show angewiesen und showstars. keine fussballgeniebubis. was wäre der fcb ohne spuck-alex? was wäre die superligue ohne CC?

  101. Cil Pen sagt:

    Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen. Die Musterprofis sind einfach nur langweilig, deswegen bin ich dankbar um Spieler wie Ibrahimovic.

    Ich bin nicht 100% einverstanden mit jeder Aussage, aber den Kern trifft es sehr gut. Beispielsiese die Bezeichnug Weichei für Messi finde ich etwas verfehlt. Langweiler oder “Heimlifeiss” sind weitaus treffender. Dieses Bild ist aber auch ein Produkt der Medien, die ihn als diesen perfekten Profi darstellen möchten. Seine regelmässigen Ausraster ähneln oft jenen eines kleinen trotzigen Kindes. Die Medien verlieren oft kein Wort darüber, was sie bei anderen Spielern sehr wohl tun würden. Hätte ein Ibrahimovic wütend den Ball auf die Fans geschossen, hätte er die Titelseiten der Zeitungen geschmückt, bei Messi wurde eine solche Aktion jedoch mit keinem Wort erwähnt.

    Die Medien sind demnach weniger skandalorientiert als in gewissen Kommentaren erwähnt. Oft schwimmen einfach alle mit dem Strom und kritische Berichterstattung ist eine Mangelware. Wer wagt es Kritik zu üben, an jemandem der von allen hochgejubelt wird? Umgekehrt kann sich ein Salzgeber, in Clownhosen, ein ganzes Spiel auf der Frisur von Ronaldo herumhacken. Nur weil das jeder gerade macht fühlt man sich stark. Man fühlt sich fast schon auf dem Pausenhof zurück versetzt, alle auf den/die, die sowieso schon wegen etwasem gehänselt werden… Und möglichst keine Kritik am Klassenliebling. Neben Piques heimlichen Casino Besuchen, bin ich mir sicher, dass es auch über die Barcelona Stars mehr aufzudecken gäbe. Aber eben, die Medien haben Angst gegen den Strom zu schwimmen.

  102. yves sagt:

    Es ist schade, wenn der Fussball tatsächlich sollte Leute wie Paul Gascoigne braucht. Heute mittellos und schwer Alkoholkrank, seine ehemaligen Weggefährten müssen Geld für ihn sammeln um ihm eine Entziehungskur zu ermöglichen. Es genügt schon, wenn das im Musikbusiness gang und gäbe ist. Aber ist halt schon so hauptsache die Journalisten haben etwas worüber sie schreiben können.

    Aus meiner Sicht spielen die genannten langweiligen Fussballer, Fussball des Fussballs wegen und halt eben nicht wegen der Show!

  103. sos sagt:

    Hr. Lüscher soll sich am besten bei einem Societiy Blättchen bewerben und seine sensationsgeilen Kommentare dort verbreiten. Es gibt nun mal zum Glück auch noch durch und durch bescheidene Leute, was natürlich nicht in die Sensationsgeilheit einiger Journalisten Leben passt. Ich bin sicher eine Mehrheit der Leser lehnt das doofe und gesuchte sensationslüsterne Geschreibe ab.

  104. brian sagt:

    Ich finde der das geschrieben hat ist eikn langweiler und hat keine ahnung von Fussball ichfinde er ist ein blöd mann.

    Tschüss

    PS:messi ist cool.

  105. Heizer sagt:

    Messi ist einfach nur schlecht geworden, was er redet interessiert niemanden, danach sieht er nicht aus, das muß er auch nicht tun….den Paul fand ich als 16 Jähriger supercool, aber für heutige Verhältnisse ist er ne Witzfigur und ein potentieller Totalausfall für eine Mannschaft, wie auch Messi, mit jedem Tag seines Lebens…

    Fußball ist so schnell und jung geworden, alles kommt und geht immer ein wenig schneller, was soll da schon Messi nerven, Zenith überschritten, ein Mann von Gestern, keine Rede Wert…