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Die Weichen auf Meisterschaft gestellt

Mämä Sykora am Montag den 19. November 2012
Der FC Basel kann noch vor der Winterpause an die Tabellenspitze vorstossen: Valentin Stocker, Alex Frei und Marco Streller feiern einen Treffer, 18. November 2012. (Keystone)

Der FC Basel kann noch vor der Winterpause an die Tabellenspitze vorstossen: Streller, Stocker und Degen feiern einen Treffer, 18. November 2012. (Keystone)

Natürlich wurde im Anschluss in erster Linie über die Fehlentscheide des abtretenden Schiedsrichter Daniel Wermelinger diskutiert. Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass sowohl Basels drittes wie auch das vierte Tor Offsidetreffer waren. Das ist ärgerlich, sowohl für die GC-Fans wie auch für Wermelinger selber, war es doch seine Abschiedsvorstellung. Jedoch sind es nicht diese Fehler des Unparteiischen, die nach dem gestrigen Spitzenspiel für Gesprächsstoff sorgen sollten, und schon gar nicht sollten wieder diese ermüdenden Verschwörungstheorien aufkommen, nach denen die Swiss Football League ihre Referees zu baselfreundlichen Entscheiden anhalten soll, die Quintessenz des gestrigen Spieltags war nämlich vor allem jene, dass die überraschend begonnene Meisterschaft nun endgültig in die erwarteten Bahnen gelenkt worden ist.

Selbst wenn die beiden Tore von Alex Frei gestern zu Recht annulliert worden wären, hätte der Gast aus Zürich noch immer zwei Tore erzielen müssen, um auch nur einen Punkt zu entführen. Und das auswärts bei einem ziemlich souveränen und nur noch einer Viertelstunde verbleibender Spielzeit. Das ist zwar nicht unmöglich, aber doch zumindest eher unwahrscheinlich. Mit dem Sieg über den Leader kann der FC Basel die nach den vielen Abgängen vermutete schwierige Startphase als überstanden ansehen und muss nun wieder als Titelkandidat Nummer Eins gelten. Die Konkurrenz hat es wie schon im letzten Jahr nicht geschafft, die Basler Anlaufschwierigkeiten auszunutzen und einen ansprechenden Punktevorsprung herauszuspielen, nun fehlen dem Meister noch gerade mal drei Punkte, um sich wieder an die Spitze zu setzen, was sogar noch vor der Winterpause geschehen könnte. Mit dem wiedergewonnenen Selbstvertrauen der Rot-Blauen ist der Verlauf der Rückrunde vorprogrammiert.

David Degen jubelt über seinen Treffer. (Keystone)

David Degen jubelt über seinen Treffer. (Keystone)

Schade natürlich um die Spannung, aber im Grunde musste dieser Zusammenschluss erwartet werden. Ob weiter mit Heiko Vogel oder neu mit Murat Yakin: Am FCB kommt in der Schweiz nur vorbei, wer während einer Schwächeperiode des Ligakrösus konstant und ohne Ausrutscher bleibt. Denn im direkten Vergleich gibt es gegen Basel kaum was zu holen, wenn dessen Spieler wissen, was auf dem Spiel steht. Der FCB ist sich solche grossen Spiele aus der Champions League gewohnt, kann in solchen Momenten meistens eine sehr gute Leistung abliefern, und vor allem wird dann die Wichtigkeit eines breiten Kaders offensichtlich. Gegen GC wechselte Yakin Díaz, Salah und Frei ein, Uli Forte musste auf Feltscher, Paiva und Adili zurückgreifen. Nichts gegen die Letztgenannten, aber das ist nun mal ein ziemlicher Qualitätsunterschied.

Dass GC mit einem derart schmalen Kader noch immer an der Spitze steht, ist erstaunlich, ein ernsthafter Titelkandidat wird man so indes nicht. Üblicherweise sind bei GC mit Feltscher, Paiva, Mustafi und Gashi vier der sechs Auswechselfeldspieler Offensivleute, im Mittelfeld und in der Abwehr bleiben Forte kaum Optionen, weder bei Formschwäche noch bei Verletzungen. Gegen Basel war Salatic, einer der wichtigsten GC-Akteure, gesperrt – eine zu schwere Bürde für die Hoppers. Im Gegensatz dazu kann es sich Basel leisten, Goalgetter Frei über eine Stunde auf der Bank zu lassen – neben ihm und den anderen Eingewechselten nehmen zudem noch Park und Zoua Platz. Das ist genau jener Unterschied, der die Meisterschaft wieder zugunsten der Basler entscheiden wird.

Stolpern kann der FCB nur über sich selber. Nämlich dann, wenn Unruhe aufkommt, frischfröhlich gefeuert und gewechselt wird wie etwa in Sion. Doch dafür ist der FCB zu solide, zu überlegt und zu clever. In Panik geraten könnte man nur, wenn der Punkterückstand bereits bedrohliche Ausmasse annehmen würde. Diese Gefahr ist seit gestern gebannt. Und deshalb wird der Schweizer Meister 2013 einmal mehr FC Basel heissen.

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115 Kommentare zu “Die Weichen auf Meisterschaft gestellt”

  1. Buschbrenner Rudi sagt:

    Auch wenn der Blog mehrheitlich den Tatsachen entspricht und zutrifft, steht doch ein Satz dermassen im Abseits wie Alex Frei auch bei weiteren 100 Toren nie im Abseits stehen könnte!
    “Ob weiter mit Heiko Vogel oder neu mit Murat Yakin”.
    Der Punkte-Rückstand und die Verfassung der Mannschaft waren einzig und allein auf Heiko Vogel zurückzuführen! Wenn man weiss was da abgelaufen ist, dann ist es ein Ding der Unmöglichkeit dass beim FCB mit HV – auch unter Berücksichtigung der vorhandenen Qualität – die Weichen wieder auf Meisterschaft gestellt wären! Die jetzige Entwicklung ist ausschliesslich auf die Entlassung von Vogel und Verpflichtung von M. Yakin zurückzuführen.

    • JuergenK sagt:

      @Rudi Buschbrenner
      Erzählen Sie doch bitte mal, was bei Heiko Vogel abgelaufen ist. Ich weiss es leider nicht, bin darüber über die Teilung Ihres Wissens froh.

      • Daniel Tjernström sagt:

        @Jürgen K.

        Buschbrenner Rüedi hat recht. Da lief einiges nicht so wie es sollte. Wer im legendären Saal12 war als B. Heusler zugegen war oder sich ein wenig im Umfeld auskennt. Der weis was so Alles los war…

        Das in Sachen Disziplin einiges im Argen lag ist sicher kein Geheimnis mehr. Auch die BaZ hat darüber inzwischen berichtet. Das H. Vogel während Länderspielpause gerade mal 3 (drei!!!) Trainings ansetzte – notabene in einer Phase in der es darum ging vieles zu verbessern – ist auch bekannt.

        Vom Fussball unter Vogel kann man halten was man will. Es gilt aber fest zu halten, dass sich ein Grossteil der zahlenden Besucher über das ständige quer, quer und zurückgeschiebe genervt hat. Schlussendlich konnte sich Vogel in ein gemachtes Nest setzen und ist dann daran gescheitert der Mannschaft auf die neue Saison ein neues Gesicht zu geben.
        Unter Murat getrauen sich nun viele Spieler auch mal wieder vertikal zu spielen. Endlich gibt es wieder Rythmuswechsel und und und.

        Ich bin kein Freund von Murat und hab teilweise mühe mit seiner Art. Seine Handschrift ist aber doch bereits deutlich zu erkennen.

        • meier sagt:

          Hört doch auf den Murat zu loben. Solche “Hochs” hat jede Mannschaft innerhalb einer Meisterschaft.

        • bulivo sagt:

          Ich verstehe einfach nicht, wieso alle Yakin für sein “Vertikalspiel” loben. Er hat doch beim FC Luzern 100x betont, dass ihm der Ballbesitz sehr wichtig ist und er einen Fussball ala Barcelona spielen lassen wolle.

          Dazu gehört eindeutig, denn Ball lange in den eigenen Reihen zu behalten, zu warten, die Bälle auf die die Flügel zu verteilen und so lange spielen, bis sich irgendwo ein Loch auftut.

          Meiner Meinung nach ist dies bereits bei Barcelona langweilig anzuschauen (von der Fussballierischen Klasse mal abgesehen). Bei einer Schweizer Mannschaft mit den limitierten technischen Fähigkeiten (oft v.a für den tödlichen Pass) ist dies extrem langweilig zum zuschauen. Da kann man gerne diverse FCL-Match-Besucher befragen…
          Unter Yakin waren lange Bälle (was die vertikalen Zuspiele jo oft sind…) fast schon verboten…

          Ich, FCL-Fan, bin sehr sehr sehr froh, dass diese Kapital M. Yakin in Luzern abgeschlossen ist! Kaputt gemacht hat er einiges, zum Glück nicht mehr…(Umgang mit Spielern, Umgang mit S. Lehmann, etc)

      • Bucher sagt:

        Das weiss der Author wahrscheinlich auch nicht genau. HV ist zwar ein intelligenter Mensch und war als Assistenztrainer menschlich überaus integrierend. Konnte sich natürlich auch keine andere Maske mehr aufsetzen. Alles wirkte zuletzt ein wenig passiv und ratlos. Also musste wieder einer her, der das Feuer entfachen konnte und den Ehrgeiz der Spieler wieder herauszukitzeln vermochte. Das Trainermetier ist in aller Regel eine kurfristige Angelegenheit, das nur bei nachhaltigem Erfolg Bestand hat.

      • Buschbrenner Rudi sagt:

        Wie D. Tjernström bereits ausgeführt hat: es wurde kaum noch trainiert (katastrophle physische Verfassung der Mannschaft – konnte man übrigens bei den Spielen bestens erkennen), zerrüttes Verhältnis mit Staff und Teilen der Mannschaft, arrogantes bis unverschämtes Auftreten sowie eklatante Führungsschwäche. Nicht nur Abseits des Spielfeldes, auch während und nach (PK) den Matches waren die eigenwilligen Interpretationen von Vogel augenfällig! Dass sich nach der Verpflichtung von MY in Sachen Disziplin und Wille einiges geändert hat, ist m.E. auch für Aussenstehende unverkennbar.

        • paddy sagt:

          Dies finde ich jetzt ein sehr opportunistisches Urteil! Und ziemlich unfair, der Leistung von Heiko Vogel gegenüber, auch wenn ich weiss, dass in Basel einige Gerüchte kursieren, die Heiko Vogel nicht im besten Licht da stehen lassen.

        • meier sagt:

          Und wenn Murat einige Spiele hintereinander mit dem FCB verliert, erzählst du den gleichen Blödsinn nochmals.

          • Buschbrenner Rudi sagt:

            @Meier: Hier geht es nicht um Murat!! Sondern um Heiko Vogel! Dies als Blödsinn zu bezeichnen ist Deine Sache. Die Vereinsführung hat es wohl auch nicht als Blödsinn empfunden, sonst wäre HV noch da…..
            @Paddy: Wir sprechen hier von Fakten – nicht Gerüchten!

  2. Placebo Domingo sagt:

    Dem Artikel ist eigentlich nichts hinzuzufügen, sehe ich genauso.
    Ausser zu den gestrigen Schiedsrichterentscheidungen: dem Herrn Wermelinger kann insofern nur vorgehalten werden, dass er bei den gelben Karten von Toko und Schär ziemlich übertrieben reagierte. Bei den beiden Abseitstoren muss er sich auf den Assistenten verlassen können und der hat gestern schlicht ‘gepennt’. Der Herr Wermelinger hat insofern nicht selber versagt, sondern das Schiedsrichteam.

    • Theaterprofis sagt:

      War es nicht der Yakin Murat, der mal sagte, der FCB werde bevorzugt? Wahrscheinlich ist dies nicht mehr so. Die Offsides sind das Eine, der geschenkte Penalty, das Andere. Ja, man kann dies Pfeiffen, je nach Herzblut, aber dem Fussball ist dies nicht förderlich: er verkommt zum Mimöschensport.

      • Tom sagt:

        Trotz des kuriosen Zustandekommens des “Fouls” (Lang bringt Grichting zu Fall, der sich im Fallen noch an Stocker zu halten versucht, aber dennoch in dessen Füsse fällt, worauf Stocker im 16er stürzt) war es ein solches. Ungerechtfertigt ist meines Erachtens nach nur die gelbe Karte für Grichting, da er von Lang “gestürzt” wurde.

        • Thömsi sagt:

          Genau Theaterprofis – der Kreis wird rund, wenn er sich schliesst :), Murat Yakin als FCL- oder noch Thun-Trainer behauptet, dass der FCB von den Schirirs vor allem zu Hause bevorteilt wird. Er hätte das damals als er noch dort spielte selber erfahren. Zu dieser Aussage wird er nach dem gestrigen Spiel wohl immer noch stehen! Aber wo er recht hat hat er leider recht!
          Den Schweizer Schiris fehlt einfach den Mut im Joggeli vor 30 T-Fans neutral zu pfeiffen. und die verzerrte Wahrnehmung der FCB-Fans ist noch der Meinung dass dies nicht der Fall ist. (Ist dasselbe mit dem Übergewicht; wenn mehr als 50% übergewichtig sind, steigt auch das Normalgewicht des Durchschnittsmenschen!) 🙂

      • Heiner Mensch sagt:

        Also ich sehe es nicht so von wegen “bevorzugen” des FCB’s. Fakt ist der Penalty geht klarer nicht mehr (in die Beine gelaufen oder gefallen und dem Stocker eine klare Möglichkeit genommen !!! Hart oder nicht zählt nicht…ist von den Jounalisten erfunden. 4. Tor wird der Ball Salahs von einen GC (Grichting) zu Stocker gespielt (abgelenkt), MUSS man meiner Meinung nach nicht pfeiffen. Aber auch ohne dies strittigen Szenen hatte der FCB gewonnen. Die Bevorzugung ist von Neidern erfunden und wird nur beim FCB vorgebracht, da bei anderen Mannschaften solche Entscheide nie als Bevorzugung ausgelegt werden !

        • Mäse sagt:

          Mensch bleibt Mensch….und Menschen irren sich manchmal ganz gewaltig, haben keine Ahnung von der Materie oder wollen die Wahrheit nicht sehen 🙂

  3. John G. sagt:

    Wenn die Schiedsrichter dem FCB weiter so beistehen wie am Sonntag gegen den GCZ, dann wird Basel ganz bestimmt Meister…

    • Dominik Jenny sagt:

      Hätte der SR ein Tor für GC erzielen müssen? Die Spieler von GC waren ja doch dazu gar nicht fähig und 1:0 oder 4:0 gibt gleich viele Punkte!

      • Jens Werner sagt:

        So wie bei zwei Abseitserfindungen in HZ1 contra Fc Basel? Oder wie bei Zuber, der in HZ1 die Kugel nach Sommer-Querschläger mit der Hand vorlegt und beinahe in Tor erzielt? Ball flach halten wäre angebracht. GC hatte in 90 Minuten zwei Torchancen, das reicht halt nicht, auch wenn man optisch gut gespielt und Basel öfters in Bedrängnis gebracht hat.

        • Laurent Jäggi sagt:

          @ Jens Werner: Absolut einverstanden und richtig gesehen! Genau meine Meinung – in 90 Min. gibt es Schiedsrichter-Fehlentscheidungen auf beiden Seiten! Den Penalty muss Wermelinger pfeifen, auch wenn Grichting zuerst von seinem eigenen Verteidiger-Kollegen (Lang) aus dem Gleichgewicht gebracht wurde – nachher hat er sich an Stocker angehängt und ein Foul begangen. Und Foul im 16er = Penalty – ohne Wenn und Aber!

          GC hat in mind. 5 Meisterschaftsspielen davor Riesendusel gehabt und in diesem Match das Glück aufwieder gebraucht – da kann sich niemand beschweren – und die Tore 3 und 4 waren in keinster Weise ‘einfach so’ als Offside zu sehen!!! Weder der Schiedsrichter noch der Assistent haben ein ‘Replay’ oder eine ‘Zeitlupe’, wie die TV-Zuschauer und die SF-TV-Moderatoren…

          Der FCB hat sich nach den vielen wichtigen Abgängen wieder gefangen und war über 90 Min. die dominantere Mannschaft – der Sieg geht absolut in Ordnung und er ist für mich Meisterschaftskandidat Nr. 1

      • Aber den Handspenalty hätten wohl viele Schiris gegeben…

        Aber grundsätzlich einverstanden, Herr Jenny. GC war zuwenig effizient im Abschluss. Das war neben der Benachteiligung durch den Schiri der Unterschied zum FCB.

        • Heiner Mensch sagt:

          Ja, und ganz zu schweigen von den Offside Pfiffen (glaube 2 ) welche erfunden wurden und Basel klare Möglichkeiten vereiteteln.

          • Dieter Lohmann sagt:

            Ich denke es war nur einmal wirklich Offside. Und das war auf Höhe der Mittellinie und Degen war dabei fast auf der Seitenlinie draussen. Also nicht sehr torgefählich.

            Das aberkannte Abseitstor von Streller in der ersten Halbzeit war übrigens klar Offside, trotz der wilden Gestik von Streller…

            GC wurde klar benachteiligt, dass muss ich auch als FCB-Fan zugeben…

  4. Susi Sorglos sagt:

    Beim 4:0 wird Stocker von Grichting angespielt und nicht von Salah! Sprich ist es kein Offside.

    • Falsch, Frau Sorglos!

      Ein unabsichtliches Ablenken oder ein Prellball gilt nicht als Pass von Grichting. Die Regel ist klar:

      “Wird der Ball, der von einem Mitspieler kam, durch einen Gegenspieler unabsichtlich abgefälscht oder prallt er von einem angeschossenen Gegenspieler unabsichtlich ab, so steht der Spieler – sofern die anderen Voraussetzungen zutreffen – im Abseits.”

      • Susi Sorglos sagt:

        Es ist kein Prellball, da Grichting den Ball nach rechts spielt. Salah stand links von ihm.
        Ohne Gegenspieler einen Prellball zu tätigen dürfte schwer werden.

        • Kalkbreite sagt:

          “Die beiden Tore von Alex Frei waren abseits. Das waren zwei klare Fehlentscheidungen. Die Leidtragenden sind die Grasshoppers, und das bedauere ich sehr», sagt er (WERMELINGER) zu Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

          Na dann, bin gespannt auf Ihre Erklärung 🙂

          • Heiner Mensch sagt:

            Ahhha, jetzt ist WERMELINGER wieder gutgenug…der sooo eine schlechte Pfeiffe abgab ? Nein, würde ich als Wermelinger nach den Attacken von Herrn E. Vogel auch kleinlaut sagen. Aber ich habe gesehen, muss dieses Offside NICHT Pfeiffen.

        • Dieter Lohmann sagt:

          Die beiden Frei-Tore waren klar Abseits! Das sage ich als FCB-Fan! Jeder der die Fussball-Regeln kennt, weiss das! Wermelinger und Bertolini haben das beide klar zugegeben…

    • Bernie Ritter sagt:

      Mir scheint auch, dass der Ball von Grichting zu Stocker spediert wird. Salah beeinflusst die Bahn des Balls nicht. Die Wiederholung kann jeder anschauen. Die Stellungnahme des Schiedsrichters zeigt nur, dass er nicht deshalb auf Tor entschieden hat.

  5. Richard N. sagt:

    Natürlich sind die Verschwörungstheorien Quatsch und beim Verband gibt es keinen Geheimbund, der den FCB zum Meistertitel verhelfen soll. Das hat der FCB gar nicht nötig, und das sage ich als GC-Anhänger. Trotzdem lässt sich nicht von der Hand weisen, dass sich die Schiedrichter ob der Stimmung im St. Jakob-Park ins Hemd machen und Pro-FCB-beeinflussen lassen. Ärgerlich ist auch, dass der Verband einem der schwächsten Schiri’s sozusagen zu einem Abschiedsspiel verhilft und dieser sich selbst zelebrieren kann. Wermelinger hat es in den Jahren nie geschafft, FIFA-Schiedsrichter zu werden. Und das bedeutet bei den ohnehin schwachen Schweizer Schiri’s doch einiges. Darum: Sind wir froh, hat Wermelinger gestern unterirdisch gepfiffen. Sonst wäre er eventuell noch auf seinen Entscheid zurückgekommen und würde uns noch ein paar weitere Saison’s nerven. Lieber Herr Wermelinger: Besten Dank für gar nichts!

    • Kompliment an GC und insbesondere an Uli Forte: Bei einer derartigen Benachteiligung derart ruhig und fair zu bleiben, das verdient Respekt.

      Da kennen wir andere Beispiele (auch beim FCB), die selbst wenn sie unrecht haben im Nachhinein Schiedsrichter kritisieren und angreifen…

      • Paulo sagt:

        @Schlemihl. Was ist mit Erich Vogel? Blieb der nach dem Spiel auch so cool und sportlich? Der selbsternannte Fussball-Experte trauert wohl immer noch den Zeiten nach als GC der Liga Krösus war und die anderen das Nachsehen hatten, und das gefühlte 100 Jahre lang.

        • Dieter Lohmann sagt:

          Erich Vogel ist ja ehemaliger Angestellter von GC und dem FCB und hat heute keine Funktion mehr (bei keinem Verein)!

  6. Ich bin insofern einverstanden, dass GC zurzeit über ein zu schmales Kader verfügt, um wohl über längere an der Spitze zu verbleiben. Neben Salatic fiel ja mit Abrashi ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler aus.

    Allerdings gilt es schon zu betonen, dass GC über weite Stecken ebenbürdig war und es Ende der ersten Halbzeit und Anfang der zweiten Halbzeit verpasste den Ausgleich zu erzielen. Und schliesslich waren es 3 Fehlentscheidungen des Schiri-Teams, die aus einem 1-Tore-Vorsprung von einen 4-Tore-Vorsprung machten.

    Also der FCB war alles andere als überlegen und ihn jetzt schon als Meister zu feiern ist doch sehr überheblich. Fakt ist, dass Basel immer noch nur Vierter ist und so überzeugend war die Basler Leistung auch wieder nicht…

    • Heiner Mensch sagt:

      Der Elfer kann klarer nicht sein ! Und schon vorher war noch ein klarerer an Stocker nicht gepfiffen worden, als er am Trickot bis zum Fall gezogen wurde. MUSS normaler auch gepfiffen werden ! Aber GC hätte noch Stunden spielen können ohne ein Tor zu realisieren.

      • Dieter Lohmann sagt:

        Es gab auf beiden Seiten einen umstrittenen Elfer-Entscheid. Der FCB hat ihn bekommen, GC nicht. Ich kann verstehen, dass sich GC ungerecht behandelt fühlt. Insbesondere wenn man noch die beiden klaren Abseitstore von Frei mitberücksichtigt!

  7. Jens Werner sagt:

    Auch hier also die Mär von zwei Abseitstoren. Vermutlich richtig ist diese Behauptung beim 3-0. Nach Konsultation von TV-Bildern, Standbildern und Einblendung sieht man, dass A.Frei circa 15cm vor Stocker steht und somit Abseits. Nur, Wer im Stadion hat das gesehen? Wie soll der Linesman das sehen? Die Regel lautet “Im Zweifel für den Angreifer”, in einem Bereich von 15cm von “klar” zu sprechen ist ein Witz. Kommen wir zum 4-0. Salah zieht mit Ball am Fuss nach innen. Grichting spitzelt ihm die Kugel weg. Die von Grichting gespielte Kugel (es lag kein Passversuch von Salah vor, schon gar kein Pass) gelangt zu Stocker. Hier ist die Regel sonnenklar. Es kann kein Abseits sein, wenn der Ball vom Gegner gespielt wird. Stocker KANN gar nicht abseits stehen, der Ball wird von Grichting zu ihm gespielt, und Grichting spielt ja bekanntlich für GC.
    Erstaunlich, dass offenbar die gesamte Schweizer Medienwelt entweder so wenig Regelkenntnisse besitzt, oder aber dermassen voreingenommen contra Fc Basel polemisiert. Hat man das wirklich dermassen nötig?

    • Betreffend Regelkenntnis, mein guter Herr Werner

      Beim 3:0 ist nicht entscheidend wo Stocker steht, sondern auf welcher Höhe der Ball bei Ballabgabe ist (Stocker ist ja bekanntlich kein GC-Verteidiger…)! Und der vorderste Körperteil von Frei (der ist entscheidend) ist bei Ballabgabe rund 1 Meter vor dem Ball. Also ein klares Offside. Das müsste der Linienrichter sehen, denn die Situation ist ja völlig übersichtlich!

    • Richard N. sagt:

      Und Sie haben das Gefühl, der Linienrichter der beim 3-0 die 15 cm nicht gesehen hat, konnte beim 4-0 genau beobachten dass der Ball nun eventuell von Grichting kam und hat daher geistesgegenwärtig sofort realisiert, dass es kein Offside ist? Erstaunlich, in der Tat!

    • Mämä Sykora sagt:

      Vielleicht würde die «Schweizer Medienwelt» – sofern ich damit überhaupt gemeint bin – aber auch einfach beim vierten Tor folgenden Regelpassus herbeiziehen: «Wird der Ball, der von einem Mitspieler kam, durch einen Gegenspieler unabsichtlich abgefälscht oder prallt er von einem angeschossenen Gegenspieler unabsichtlich ab, so steht der Spieler – sofern die anderen Voraussetzungen zutreffen – im Abseits.» Es war ja wohl eher ein Prellball als ein «Pass» von Grichting. Aber das ist Ansichtssache. Zur Medienverschwörungstheorie enthalte ich mich eines Kommentars.

      • Jens Werner sagt:

        @Peter
        Beim 3-0 sind wir uns ja einig, das war ein Fehler (der aber passieren kann)

        @Richard
        Natürlich. Spieler zieht mit Ball nach schräg links, Verteidiger hält Fuss rein, Ball wird dadurch nach schräg rechts vorne abgelenkt, ergo deutlich zu sehen. Übrigens schon im Stadion, ohne 15 Zeitlupen

        @Mämä
        Nein, der Steilpass-Blog war nicht gemeint, aber man lese sich sonst so durch die Medienwelt… (Je grösser die Buchstaben, desto fieser diese ständige ach so gemeine Bevorzugung des grossen bösen Fc Basel…)
        Und dass Grichting “unabsichtlich” am Ball war, möchte ich dann doch verneinen. Er spitzelt Salah die Kugel gezielt weg. Grichtings Pech halt, dass die eigentlich gute Tat (Salah gebremst) zu einer Steilvorlage an Stocker wurde. Das war kein Prellball oder Irgendwas, sondern ein Wegspedieren des Balles und somit einfach – nach dem 11m – erneutes Pech für Grichting. Die Fussbewegung von Grichting zum Ball ist ja gut zu sehen. Eine Abwehrtat, die halt dann dummerweise zur Idealvorlage wird, und sicher kein gemeiner Fehlentscheid, keine Anti-GC-Verschwörung oder sonst irgendein Blödsinn.

        Warum das übersehene klare Hands von Zuber in HZ1 (nach Querschläger Sommer) und die daraus entstandene gute Torchance (er semmelt den Ball übers Tor) in Sachen Fehlentscheide nirgendwo thematisiert werden, darüber enthalte dann ICH mich eines Kommentars, passte halt wohl einfach nicht so gut ins Bild der Verschwörungstheorie 😉

  8. Suter Marcel sagt:

    Der Artikel sagt nur die halbe Wahrheit: es stand 1-0 für Basel. Ein Penalty (der nicht gepfiffen werden muss siehe Bilder, siehe ALLE Kommentare) es steht nur daher 2:0. GC hatte genügend Chancen auf ein Tor in der 2 Halbzeit und ein klarer Handspenalty zu gute wo in der heutigen Zeit eigentlich in allen Ligen gepfiffen wird. Dann steht es 1:1 oder 2:1 und nicht 4:0 (2 mal Offside in einer Halbzeit als Tor zu zulassen ist ein Skanal-fertig!). Ich habe die letzten Jahren (seit Basel überhaut wieder in der obersten Liga spielt…und früher) alle Spiele GC-Basel live oder im fernsehen gesehen, ja Basel wird bevorteilt, ja es wird im Zweifel für Basel gepfiffen und ja aber eigentlich erst seit Basel die Nr. 1 ist im CH-Fussball. Vorher nicht oder eher umgekehrt, da müssen sie die Leute vom Verband schon Gedanken machen ob das normal ist? Die Frechheit wo die Basler Spieler usw. an den Tag legen und selbst beim geschenkten Stand von 4:0 immer noch laufend reklamieren über jeden Entscheid zeigen eines: Irgendwie sind die Basler eben doch nicht so gut wie Sie selber und die Fans denken. Echte Spitzenmannschaften/Spieler (Bayern, Barcelona, Manu usw.)haben es kaum nötig immer und alles zu kritisieren. Alex Frei (die Schweiz ausserhalb Basel wird Frei extrem vermissen…..) ist das Paradebeispiel dafür: Basler schaut in den Spiegel überlegt eucht was gestern Alex und die Fans gemacht hätten, wenn GC 2 klare Offside-Tore erhalten hätte plus so einen Penalty. Gab es das jemals überhaupt an einem FCB-Heimspiel das so extrem gegen Basel gepfiffen wurde, wie jetzt gegen GC? Die Antwort weiss jeder der nicht FCB-Fan ist!

    • Thomas Heinzelmann sagt:

      Basel hat 2006 die Meisterschaft durch einen Fehlentscheid verloren! Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

      • Heiner Mensch sagt:

        @Heinzelmann, ja und 2006 am grünen Tisch. Soll mir niemand kommen, der FCB werde bevorzugt. Aber eben wie schon geschriebe, dies passt halt nicht so ins Bild, darum wurde sie nie irgentwo thematisiert, wie jetzt die teils unglückliche Leistung des Schirris…

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      Hier scheint der Frust tîef zu sitzen… GC wurde 50 Jahre lang bevorteilt – also da ist für die Konkurrenz noch eine Menge Luft nach oben. Zudem: ein Spiel wie das gestrige, wo in der ersten Halbzeit pratisch jeder Entscheid zu Gunsten von GC ausfiel (sehr oft zu unrecht) als Referenz zu nehmen sagt wohl einiges aus…..

      • Suter Marcel sagt:

        stimmt extrem. in der 1 Halbzeit hat ja Basel 2 rote karten erhalten – ohne grund, gc 2 ungerechtfertigte penalties erhalten usw. von was schreiben sie herr buschbrenner: welche vorteile? ach ja stimmt: in der ersten halbzeit wurden basel nicht 3 tore geschenkt, dass ist der vorteil von gc! und ja frust sitzt tief, tief weil fussballspiele von den spielern und nicht vom schiri entschieden werden sollten!darüber sind selbst neutrale zuschauer sauer/frustriert und wenn ich die tabelle anschaue, bin ich persönlich mehr als nur zufrieden!

        • Dominik Jenny sagt:

          Zur Verteidigung der SR sei gesagt, dass es keinen langjährigen SR gibt, der bewusst eine Mannschaft bevorteilt. Einzige Ausnahme ist allenfalls ein Spiel des FC Nationalrat gegen die Alt-Internationalen.
          Wir müssen uns daran gewöhnen, dass wir offenbar zur Zeit keine besseren SR mehr haben. Warum versucht man es nicht mal mit SR-Paaren, wie sie im handball seit Jahrzehnten üblich sind und nun auch im Eishokey mehr und mehr zum Einsatz kommen? Die Spiele werden athletischer, es gibt viel mehr unübersichtliche, enge Spielsituationen mit Kontakten zwischen Mann und Mann. Da sind vier Augen aus verschiedenen Positionen einfach im Vorteil.

    • Alfred Meier sagt:

      Marcel ich habe schon hunderte Kommentare in verschiedenen Zeitungen gelesen. Ihr Kommentar ist einer der absolut kindischten den ich je gelesen habe. Wie kann man nur so einen Blödsinn heraus lassen?? Der Penalty von Stocker war 200% ein Penalty. Die Handspenaltyszene habe ich nicht gesehen. Bei den beiden Toren, war es einmal Grichting der den Ball weiterleitet. Und beim anderen war Frei im Abseits. Allerdings war das eine Millimeterentscheidung welche der Linienrichter nicht gesehen hat. Und nicht Herr Wermelinger. Was meinen sie eigenltich zum Hands von Zuber (war es,glaube ich..) welches Wermelinger nicht gesehen hat und dies zu einer 100% Torchance geführt hat?? Oder was meinen sie dazu, als Steinhöfer in der 1. HZ von hinten umgesäbelt wurde und es gab nicht einmal gelb?! Da kommen mir gerade noch die 2 verschenkten Meisterschaften in den Sinn die an den FCZ geschenkt wurden… Ihr solltet etwas mehr Respekt davor haben, dass ihr inso einem Stadion vor so einem grossen Publikum überhaupt spielen könnt. Wenn ein Schiri vor der grossen Kulisse eingeschüchert ist, ist dies nicht unser Problem. Aber wir haben es sicher nicht nötig gegen diese Gurken einen Schiri zu bestechen. Im Gegenteil, wir wären froh wenn wir endlich wieder mal richtige Gegner hätten!

  9. Kahn sagt:

    32’000 Zuschauer, gutes Terrain, Wetter spielt mit, 2 Mannschaften die sehr guten Fussball spielen. Genau so soll es sein.
    3:0 und 4:o Offside oder nicht, spielt doch gar keine Rolle mehr so wie im Blog geschrieben. GC hatte nach 55 Minuten das Pulver verschossen. Die grosse Laufarbeit kann ein Team wie GC nicht 90 Minuten durchhalten. Mit den Einwechslungen von Salah, Frei und Diaz hatte der FC Basel die Möglichkeit, nochmals QUalität rein zu bringen. Ein Kompliment an GC, auch an deren Fans in Basel, ein Kompliment an Murat Yakin und Crew. GC wird weiter oben mitspielen, der FC Basel sicherlich auch, Sion von diesen spricht fast niemand. Alle anderen – welch Ueberraschung z.B. YB – spielt im Niemandsland.

  10. stolz doris sagt:

    Dass am FCB niemand vorbei kommt, wenn dieser sein vorhandenes Potential ab ruft und umsetzt, war vielen außer Heiko Vogel klar! Bemängelte er doch, dass nach den bekannten Abgängen, das fussball technische Potential nicht genüge um die vorgegebenen Ziele sprich, verteidigen des Doubles und das erreichen der CL Gruppenspiele, erreichen zu können. Wenn man gesehen hat, was der neue Trainer in so kurzer Zeit erreicht hat, vor allem wieder die Mannschaft!, hat Murat Yakin seinen Vorgänger dies bezüglich jetzt schon Lügen gestraft! Was an Potential noch alles in dieser Mannschaft steckt, besonders im Bezug auf die Neuen noch nicht wirklich integrierten Sala, Sauro und Diaz, welche alle auch fussball technisch einiges drauf haben, wird der neue Trainer in der Winterpause die Zeit haben, dies zu beweisen und H.V. was seine Einschätzung betraf, noch mehr Lügen strafen. Dass die Meisterschaft nur über den FCB geht ist sonnenklar! Uns freut es alle riesig, ist
    Murat doch einer aus der Region! Dass der Entscheid des Wechsels genau so richtig war, wie die Verpflichtung H.V. damals, hat sich eigentlich schon bewahrheitet!
    Damit kann man Herr Heusler und seinem Staff zu diesen mutigen Entscheiden nur gratulieren! Es waren Entscheide zum Wohle des FCB, entgegen der meisten “Kenner” der Scene

    • meier sagt:

      Es ist und wird ein Fehlentscheid bleiben. Aber klar in Basel glaubt man immer an alles wenn es einige Spiele lang gut läuft.

      • Alfred Meier sagt:

        Ja Herr Meier, merken sie eigentlich nicht das jeder weiss das sie ein trötzelnder junger GC/FCZ YB was auch immer Fan sind, der es nicht wahrhaben will dass der von euch “Experten” prophezeite Untergang vom FCB nicht eintritt? 🙂

  11. Betreffend Regelkenntnis zum Zweiten, mein guter Herr Werner

    Ein unabsichtlicher Prellball oder ein abgefälschter Ball gilt nicht als Rückpass durch den Verteidiger und deswegen stand Stocker trotzdem im Abseits. Die Regel ist klar!

    • Thomas Heinzelmann sagt:

      Wars denn ein Prellball? ….egal, ich unterstelle dem Schiedsrichter bzw. Linienrichter, dass er diese Frage gar nicht geklärt hat sondern schlicht weg das Offside von Stocker übershenen hat. Trotzdem ist der Sieg verdient und entspricht dem gestern Geleisteten.

      • Dieter Lohmann sagt:

        Grichting hat den Ball sicherlich nicht absichtlich so gespielt. Denn nur dann wäre es kein Abseits. Ob Prellball oder Ablenkung spielt keine Rolle.

        Nochmals zur Erinnerung: Herr Wermelinger hat selbst zugegeben dass es ein klarer Fehlentscheid war!

        Mein Gott! Wieso können wir Basler nicht zugeben, dass uns der Schiri diesmal krass bevorteilt hat. Fällt uns doch kein Zacken aus der Krone…

  12. E. Schönbächler sagt:

    Zwar ist der FC Basel bei der jetzigen Ausgangslage immer noch Titelanwärter-Nummer 1. Doch wenn GC im Winter für die Sturmreihe Verstärkung findet, St. Gallen so weiterspielt und Schürmann in Sion in Ruhe weiterarbeiten kann ist die Kuh in der Titelfrage noch nicht gemolken.

    Vielleicht startet der FC Basel jetzt in der Europa League eine tolle Serie und am Rheinknie konzentriert man sich für einmal aufs internationale Geschäft. Vielleicht bekommt Murat Yakin ein tolles Angebot und provoziert seinen Abgang in Basel. Vielleicht ist Alex Frei mit seiner Jokerrolle am Ende seiner erfolgreichen Karriere nicht einverstanden und sorgt für Unruhe. Vielleicht traut sich im St. Jakobs-Park einmal ein Schiedsrichter gegen den FCB zu entscheiden.

    Mein Fazit: Der FC Basel ist Ende des Jahres 2012 immer noch die klare Nummer 1 im Schweizer Fussball. Aber es besteht für die Konkurrenz kein Grund in Ehrfurcht zu erstarren und dem FCB (wie gewisse Journalisten) schon jetzt zum Titel zu gratulieren!

    • Paulo sagt:

      Ist aber noch keinen Monat her als viele Experten den FC Basel bereits abgeschrieben hatten, genauso wie schon 2009 nach dem Abgang von C. Gross oder 2011 nach dem Abgang von Gigi Oeri. Irgendetwas muss an diesem Verein doch gut sein wenn der Vorstand offensichtlich ziemlich oft die richtigen Entscheidungen trifft. Seit nunmehr 11 Jahren ändern sich die Gegner, aber die einzige Sache die immer die gleiche bleibt ist, dass der FC Basel um die Titel mitspielt, trotz zahlreicher Abgänge.

  13. Thomas Luder sagt:

    Ein Linienrichter steht vermutlich in den wenigsten Fällen mit den Augen auf der im Fernsehen gezogenen Linie. Weiter muss ein Linienrichter den Kopf immer von der Offsidelinie zum Ball hin und her bewegen, gleichzeitig die Offsidlinie mit laufen oder gehen halten und die Fahne in der richtigen Art schwenken. Männer und Frauen können in der Regel nur eine Tätigkeit gleichzeitig ausführen. Daher sind die Offsideentscheidungen absolut als korrekt einzuschätzen. Es ist äusserst schwierig, wenn mehrere Spieler im Offside stehen zu sehen, wenn der angespielte Spieler eben nicht im Offside steht. Beim Penalty stolpert Grichting in die Beine des Angreifers. Dadurch wird eine klare Torchance verhindert. Einen klareren Penalty kann man nicht pfeiffen. Ausser der einen gelben Karte eine sehr gute Leistung Herr Wermelinger und das ganze Schiriteam. Alles andere ist ein Theater.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das ist nicht richtig, thomas luder. in der ersten halbzeit gab es einige situationen, wo der piff oder dessen ausbleiben nur schwer nachvollziehbar waren. das war sogar ziemlich verwirrend. der penalty geht in ordnung und auch das ungeahndete “hands” im basler strafraum, wo der ball von hinten als abpraller an die hand ging, beurteilte wermelinger richtig. die beiden abseitstore hätten die offiziellen allerdings erkennen müssen. das war schwach.

  14. Auguste sagt:

    hmm…, die meisterschaft wird der fcb wahrscheinlich erringen, weil er im vergleich zur direkten konkurrenz einfach eine grössere tiefe in seinem kader hat. ansonsten muss man allerdings feststellen, dass die mannschaft höheren ansprüchen nicht genügen kann, und schon ein muskelfaserriss bei streller die karten im meisterschaftsrennen neu mischen würde. sie konnte nicht einmal zu hause gegen ein gc ohne spielmacher und mit einigen schwachpunkten an diesem tag (gashi, ben-khalifa, lang) das spiel machen. es brauchte erst den mehr als unnötigen penalty zum 2 : 0, um die oberhand definitiv zu erringen.

    basel wird nicht um gewichtige investitionen herumkommen, wenn man wieder in die nähe der glanzzeiten von letzter saison kommen will. diesem team fehlt insgesamt die qualität für internationale exploits – sogar in der europa league.

    • Kahn sagt:

      Man kann überall immer noch mehr investieren. Ich denke aber, dass Salah, Diaz und auch Sauro, wenn diese ausgeruht sind, eine komplette Vorbereitung hinter sich haben, dann einiges mehr an Qualität bringen werden wie bis anhin. Denke ein Ersatz muss im Winter oder dann im Sommer 2013 für Alex Frei gefunden werden. Dies ist ja die tolle Ausgangslage des FC Basel. A.F. hat seinen Rücktritt rechtzeitig verkündet und nun hat man genügend Zeit, dort Ersatz zu suchen. Ansonsten denke ich – wenn es keine Abgänge gibt – steht das Team.

      • Dieter Lohmann sagt:

        @Kahn:

        Yakin scheint auf ein 4-5-1 zu setzen, mit 2 Flügeln und einem klassischen Mittelstürmer. Da braucht es einen wie Alex Frei nicht und deswegen auch keinen Ersatz für ihn.

        Flügel haben wir mit Salah, Stocker, Degen und allenfalls Zoua genügend. Es braucht aber ein Ersatz für Mittelstürmer Streller…

    • Thomas Heinzelmann sagt:

      Lieber Auguste, ich bezweifle grad ein bisschen, ob Sie das gleiche Spiel wie ich gesehen haben. Basel hat das Spiel sehr wohl angekurbelt und den Gegener über weite Strecken absolut im Griff gehabt. Gerade die offensive und mutige Einstellung von GC, eben nicht mit 10 Mann zu Mauern wurde ihnen schliesslich zum Verhängnis. Trotz allem Kompliment an den Gegner für das couragierte Auftreten.

      • Auguste sagt:

        hmm…, doch, doch, es war das selbe spiel, thomas heinzelmann. es war ja eine gute stunde lang ein offener schlagabtausch, bei dem das gute gc-forechecking den baslern wenig zeit und raum für ihr spiel liess, und basel im gegenzug den zürchern kaum chancen zugestand. beide mannschaften lieferten eine ordentliche leistung ab. aber gc kann ja für den fcb nicht die messlatte sein, auch wenn man in basel am einen oder andern zürcher durchaus interessiert sein könnte. mein eindruck bei den spielen des fcb, die ich bislang sah, war, dass da eine ordnende hand im mittelfeld fehlt. das könnte sich mit der rückkehr und steigender form bei yapi vielleicht bald ändern, aber von den andern hat sich meiner auffassung nach noch keiner besonders hervorgetan in dieser rolle. aber möglicherweise hat auch kahn recht damit, dass die neuen noch etwas mehr zeit brauchen. es wäre ja auch nicht das erste mal.

    • Daniel sagt:

      Richtig Auguste! Hoffe nur, dass sich der FCB nicht wiedermal bei GC bedient. Man erinnere sich in der Ära Gross wurde die halbe GC Mannschaft nach Basel verfrachtet.

      • Pat Znuk sagt:

        ja, aber nur weil die Spieler so gebettelt haben. Sie wollten mal vor mehr als 200 Zuschauern ein Heimspiel haben.

        • Daniel sagt:

          @Pat Znuk
          Die neureichen Basler haben mit der Kohle gewedelt. Das einzige auf was die Spieler stehen. Oder glaubt Ihr, dass jemand bei Euch spielt wegen der guten Luft oder wegen der Fasnacht?

  15. Tom sagt:

    Tatsache ist ….

    1. Dass der FCB nach anfänglichen Schweirigkeiten zunehmend besser spielt
    2. Dass der überraschende Leader GC seit mehreren Runden schwächelt
    3. Dass die Schjiedsrichterleistung gestern nicht das Gelbe vom Ei war

    Spekulation ist ….

    1. Dass der FCB gestärkt aus der Winterpause zurückkommt (allerdings sehr wahrscheinlich, da nun einmal richtig geübt werden kann und Diaz nach fast 12 Monaten ertmals eine Pause bekommt)
    2. Dass der FCB Meister wird – da gibt’s trotz allem auch noch Sion. (GC und St. Gallen dürften es wegen der knappen Personaldecke schwer haben)

    Blödsinn ist …..

    Dass es beim SFV eine Verschwörung zugunsten des FCBs gibt

  16. DK sagt:

    Was mich an meisten nervt: das kindische Verhalten von Stocker, wenn er gefoult wird, oder meint er würde gefoult … wie ein kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat, die Hände in die Luft werfen, und mit einer Unschuldsmiene um den Penalty betteln. Und Papa Wermelinger fällt noch drauf rein.
    Ich finde, es wäre gut, wenn mal ein Schiri dem Bubi die gelte Karte zeigen würde für sein Kindergarten-Getue

    • Dieter Lohmann sagt:

      Was Sie Stocker hier vorwerfen das machen viele Fussballer (sicher nicht alle). Das sollte man nicht so eng sehen…

      Was mich aber sehr gestört hat: Wie Stocker nach einem Torerfolg der Sion-Verteidiger Dingsdag angeschrien und verspottet hat. Das ist in höchstem Masse unfair, zeugt von mangelndem Respekt und hat auf Fussballfeldern nichts zu suchen!

    • Heinz sagt:

      Ja ja ja.. Stocker ist ein hervorragender Schweizer Fussballer. Er steht für Kampf, Einsatz, Wille und Durchsetzungsvermögen. Ihre Kritik ist rein emotional. Wäre er in Ihrem Lieblingsclub dabei (sehr wahrscheinlich der ach so erfolgreiche FCZ) würden Sie ihn bejubeln und zuhause eine signierte Autogrammmkarte von Ihm eingerahmt haben…

      • Kahn sagt:

        Emotionen gehören bei Spielern wie auch bei den Fans dazu. Ohne dies dann wäre dies wie eine Suppe ohne Salz.
        So lange alles in einem vernünftigen Rahmen ist. Also DK, zeigen auch Sie Emotionen ansonsten ist das Leben zu langweilig.

    • Ralf sagt:

      Sie wären wohl auch umgefallen wenn sie in vollem Lauf zu Boden gerissen werden. Da braucht es keinen Bodycheck mehr um das Gleichgewicht zu verlieren. Und ein Penalty, wenn ein Verteidiger einen Angreifer im Strafraum zu Fall bringt ohne zuvor auch nur im den Ball zu touchieren, ist die logische Folge. Zudem ist es egal ob Grichting vom Mitspieler (wie doof kann man sein?) umgerannt wird und das Gleichgewicht verliert oder nicht. Stocker ist dadurch regelwidrig gestoppt worden und dass wissen Sie genau

      • DK sagt:

        Ich bin weder Fan vom FCZ noch von einem anderen Verein. Und ich weiss, dass es andere Spieler gibt, die auch ähnlich reagieren. Und über das Foul, obs eines war oder nicht, kann man geteilter Meinung sein.

        Es gibt aber auch solche, die rappeln sich nach einem Foul, auch wenn’s weh getan hat, einfach wieder auf, ohne so ein Drama zu machen. Das hat mit Emotionen nichts zu tun. Sondern eher mit Reife und auch mit Fair-Play. Warum wohl ist Stocker immer noch in der Schweiz und nicht im Ausland? Wenn er doch so ein toller Spieler ist? Vielleicht weil in einer stärkeren Liga kein Platz für solches Getue ist?

        • j. schumacher sagt:

          “Warum wohl ist Stocker immer noch in der Schweiz und nicht im Ausland? Wenn er doch so ein toller Spieler ist? Vielleicht weil in einer stärkeren Liga kein Platz für solches Getue ist?”

          Vieleicht weil er sich in seiner stärksten Zeit verletzt hat, und sich dann erst so langsam wieder zurückgearbeitet hat?
          Einen Spieler wie Stocker wünscht sich jeder im Team. Ich hoffe er bleibt uns noch lange erhalten.

      • Kahn sagt:

        DK Sie suchen eine Fliege in der Suppe oder eine Nadel im Heuhaufen. Jetzt schreiben Sie, dass es Spieler gibt die gefault werden und sich sofort wieder hoch rappeln. Ist Stocker liegen geblieben ? Soviel ich weiss nich, ist aufgestanden und hat einen Penalty gefordert. Ganz einfach und menschlich.

        Also V. Stocker bitte das nächste mal wenn Du gefoult wirst a) gleich aufstehen egal ob verletzt oder nicht b) sofort zum Schiri gehen und ihm mitteilen dass er ja nicht Penalty pfeiffen soll c) wenn doch, dann so lange rekiamieren bis DU eine Karte erhaelst

        • Stoffel Geri sagt:

          Der Valentin ist schon ein hinterfo*iger Kerli. Und nein – genauso wie ich mir einen Varela nicht wünsche, wünsche ich mir auch keine Susi Stocker. Ein richtiger Charakterlump der Valentin. Typ verwöhntes Mamasöhnchen, welchem die Härte fehlt aber mit seinen Charaktereigenschaften durchwegs in die Reihen des FCB’s passt. Das fängt bei der Leitung unter Heuchler an, welche vor dem Spiel gegen GC mitteilt, welche Spieler aus den Reihen des GC’s interessant wären und geht über die Degen-Deppen weiter.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ja, Stocker polarisiert. Für unsere Gegner ist er ein Rotes Tuch, für uns ist er ein Held. Er verkörpert die unbedingte Leidenschaft. Einsatz, Wille, Kampf, bisweilen auch übertrieben hart und unfair im Zweikampf. Einen solchen Spieler wünscht sich jeder* in seinem Team!

      VALE HAU SE-N-UM!

      * Ich spezifiziere: Jeder leidenschaftliche Clubfan.

  17. Pippi Streller sagt:

    Falls sich die Schiedsrichterentscheide für und gegen ein Team im Laufe einer Saison ausgleichen sollten, steht den Baslern allerdings eine happige Rückrunde bevor. Gestern zwei Offside-Tore erzielt und GC ein klarer Penalty verweigert, in Bern einen Punkt geschenkt gekriegt (was ist eigentlich die Steigerung von klarer Penalty??) und auch sonst immer mit Samthandschuhen angefasst worden. Die Schiris dürften sich durchaus auch mal einen kritischeren Blick auf den Ligakrösus leisten…

    • Kahn sagt:

      OK es wird sich ausgleichen. Das nächste mal ist der FC Basel 2:0 voraus und es werden ihm 2 Offside Tore nicht anerkannt und somit ein 4:0 vermasselt. Beim anderen Spiel führt der FC Basel 3:0 und der Gegner erhaelt in der 80. Minute einen ungerechtfertigten Elfmeter und und und. Es stand gestern 2:0, GC war ausgepowert (spielten die ersten 60 Minuten sehr gut) das Spiel war entschieden. Also was solls.

  18. Dieter Lohmann sagt:

    Dieser Artikel ist doch gelinde gesagt “leicht” überheblich. Das sage ich als FCB-Fan.

    Der FCB liegt auf Rang 4 und habe bisher in keiner einzigen Partie den Gegner wirkich dominiert. Auch GC nicht. Dass dieses Spiel so deutlich endetet, lag in erster Linie am Schiedsrichter-Trio, da müssen wir ehrlich sein! Und in zweiter Linie auch an der mangelnden Effizienz von GC, resp. an Yann Sommer.

    Auch das 2:0 gegen YB war nicht so überzeugend wie es immer wieder dargestellt wurde. Dort man zwar nicht vom Schiri aber von Eigenfehlern des Gegners profitiert.

    Ich denke eher, dass es eine spannende Meisterschaft geben wird, bei der sicherlich auch Sion noch ein Wörtchen mitzureden hat…

  19. Dieter Lohmann sagt:

    Betreffend Schiri-Fehlentscheide:

    1. Chapeau GC!!! Trotz dieser massiven Benachteiligung so ruhig und fair zu bleiben verdient Respekt. Das würde ich mir manchmal auch von meinen Baslern wünschen (Streller, Frei, Stocker aber auch die Ex-Trainer Fink und Vogel haben da nicht immer die beste Figur gemacht; insbesondere weil sie mit ihrer Kritik nicht mal recht hatten…)!

    2. Ich verstehe den Unmut über diese Fehlentscheide. 2 klare Offside-Tore, 2 umstrittene Penalty-Szenen in einer Halbzeit, und immer entscheidet der Schiri auf eine Seite, das ist schon krass und das habe ich in dieser Einseitigkeit auch noch nie gesehen. Im Extremfall kann das vier Tore Differenz ausmachen!!!

    3. Allerdings hier von einer Verschwörung zu reden ist doch etwas lachhaft. Aber der SFV sollte diese Fehlentscheidungen doch ernst nehmen, ansonsten schadet das der Glaubwürdigkeit des Schweizer Fussball!

  20. Andy sagt:

    Die Diskussionen um die Schiedsrichterleistung ist müssig. Der FCB war gestern klar die bessere Mannschaft. Ausgeglichen gestalten konnte GC das Match nur in den rund 15 Minuten vor der Pause. GC ist nichts vorzuwerfen. Uli Forte macht einen tollen Job. Dies wird aber nichts daran ändern, dass sowohl GC wie auch St. Gallen in der Rückrunde von der (Spitzen-)Bildfläche verschwinden werden. Da sich Herr Constantin sich und seinem Verein ohnhin weiter im Wege stehen wird, wird der FCB wieder einen Monat vor Ende der Saison eine Meisterfeier veranstalten. Sorry, liebe Restschweiz, aber so wird es kommen!

  21. Sideshow sagt:

    Finde den Blog nur bedingt gut. Verstehe nicht wieso man in der Schweiz gleich so hochgelobt wird, sobald man ein paar Spiele in Serie gewinnt. Noch vor einigen Wochen sprachen alle von einem beeindruckendem GC und St. Gallen.

    Was die Fehlentscheide betrifft muss man als neutraler Fussballfan folgendes sagen: Bereits in der ersten Halbzeit wurde dem FCB ein Tor aberkannt, dass eigentlich kein Offside war. Das Handspiel gegen Frei kann man pfeiffen, muss man aber nicht, da keine klare Bewegung zum Ball und keine klare Torverhinderung. Foul von Grichting resp. Lang an Stocker, kann man geben da die Torchance genommen wurde. Streng nach Regelwerk hätte es die rote Karte als letzten Mann für Grichting und die gelbe für Lang (auch ein Foul an einen Mitspieler muss geahndet werden) geben müssen. Die beiden Offsides von Frei sind klar und deutlich. Doch war GC 20 Minuten vor Schluss nicht wirklich nahe am Anschluss, im Gegenteil.

    Die Schirris waren schlecht, sehr schlecht. GC war in der ersten Halbzeit gut und hätte auch ein/zwei Tore schiessen müssen. Basel war solide, aber nicht souverän. Ein 2:0 Sieg für Basel wäre absolut OK gewässen und entsprechend gerecht, weil sie über 90 Minuten immer wieder nach vorne gespielt haben.

    GC wird sich in der Winterpause clever verstärken und nicht einbrechen, wie dass auch schon passiert ist. Sion hat ein extrem starkes Kader und wird nach der Winterpause voraussichtlich noch stärker sein. Wenn CC sich zurückhält könnte Sion auch Meister werden. Bei St. Gallen bin ich vom starken Kollektiv restlos begeistert, glaube aber nicht das sie um die Meisterschaft spielen werden. Beim FCB könnte der eine oder andere Spieler in der Winterpause gehen, z.B. Dragovic und Kovac. Die defensive müsste dann wieder neu organisiert werden. Mein Fazit: die Meisterschaft ist so spannend wie schon lange nicht mehr.

  22. Daniel Tjernström sagt:

    Also schon ein wenig krass wie hier wegen dieser so “krassen” Fehlentscheide gejammert wird…

    Die Offsideentscheide waren nun nicht so deutlich wie einige meinen. Im Stadion hat wohl kaum einer bemerkt das beim Querpass der Alex Frei im Offside stand. Das waren 20-30 cm aber nicht mehr. Der Penalty war aus meiner Optik ein klarer. Grichting wird vom eigenen Mann ins Strudeln gebracht und fällt auf Stocker, somit behindert er diesen (wenn auch unabsichtlich) ganz klar am Torschus… Penalty.
    Beim 4:0 steht Stocker ganz klar im Abseits. Für mich geht aber nicht klar hervor, dass der Ball nicht doch von einem GC-Spieler zu Stocker gespitzelt(Rückpass) wird. Nun ist es halt mal so, dass wir uns alle Wünschen das im Zweifel für den Stürmer gepfiffen wird.
    Das Hands von Fabian Frei kann man sicherlich pfeiffen, Absicht war da aber auch keine Vorhanden.

    Bei all dem gejammere darf aber auch mal erwähnt werden, dass in der ersten Halbzeit ein Basler aus dem Offside gepfiffen wurde, obwohl dies deutlich keines war. In dieser Szene wären zwei Basler alleine auf Bürki losgezogen…

    • Dieter Lohmann sagt:

      Falsch, beim 3:0 war es etwa ein Meter. Entscheidend ist die Höhe des Balles und nicht Stocker!!!

      Der Penalty an Stocker ist meiner Meinung nach ebenso umstritten wie der nicht gegebene beim Hands von Frei.

      Richtig, in der ersten Halbzeit wurde Degen fälschlicherweise zurückgepfiffen (war klar kein Abseits!). Allerdings war das fast auf Höhe der Mittellinie und auch noch an der Seitenlinie draussen. Ob es daraus wirklich eine Torchance gegeben hätte, ist fraglich…

  23. Franz sagt:

    Die natürlichen Konkurrenten der Novartis-Truppe wären eigentlich Sion und YB. Leider übt sich der Diktator immer wieder in Selbstdestruktion, wenn sein Club nahe dran ist. Erinnern wir uns an die Hinrunde der letzten Saison, in der Sion den attraktivsten Fussball spielte. Bei den Bernern gilt das Sprichwort “Zu viel Geld macht dumm”, was dazu führt, dass sie in teure Spieler investieren, sich beim Trainer dafür neuerdings mit Challenge-League-Niveau begnügen. Für sie gilt der Slogan des Super-League-Sponsors: “Wir machen den Weg frei”.

  24. micha sagt:

    Ich würde vorsichtig sein, das Ganze schon als gegessen zu betrachten. Von der Qualität des Kaders her ist Sion dem FcB ebenbürtig. GC und St.Gallen hingegen können eine Phase des Hochs haben, sind aber auf Dauer zuwenig breit aufgestellt. Bei Basel hängt immer noch sehr viel von wenigen Leistungsträgern vor allem im Sturm ab. Diese können sich auch verletzen und / oder ausser Form sein. Mit Alex Frei und Streller in guter Verfassung wird es für die Gegner schon schwierig. Beide sind nicht mehr die Jüngsten, und auch recht verletzungsanfällig. Vor zwei Jahren war der FcZ mit einem Bein Meister, und nur Alex Frei in Hochform und viel Glück/ Unvermögen des FcZ haben dem FcB den Titel gesichert. Die SL macht so Spass, wenn wieder einmal mehr Teams auf ähnlichem Niveau spielen können.

  25. Solange die FIFA/ UEFA Schiedsrichter-Fehlurteile als “Emotionen des Spiels” betrachten…
    Solange kein Chip im Balll (GoalRef) zweck’s “über der Torlinie oder eben nicht” eingebaut ist…
    Solange keine “Challenge” (Hawk-Eye) analog dem Tennis gewährleistet ist…
    Solange rudelbildende und händeverrührende Bubimillionäre( inklusive pöbelndes Circusproletariat) bedrohende, schmähende sowie höhnische Worte und Gesten den (auf-Freitage-und unbezahlte Ferien-ofpernde und krass unterbezahlte) Schiedsrichtern ungestraft entgegenschleudern dürfen…
    …darf sich kein Mensch darüber aufregen, dass (oh, wenn wundert’s!) TATSÄCHLICH Fehlurteile vorkommen. IHR seid die Dümmsten!

    Und bedanke mich herzlich bei Herrn “Richard N. sagt: 19. November 2012 um 12:15”. ER, der unvergleichliche und perfekte Richard N., wird von nun an die hiesige Schiedsrichtergilde anführen, als Bester der Besten, der Unfehlbare, wird ER die Urteile fällen, nicht salomonisch, nicht ausgleichend, kompensierend oder gar irrend, nein, ER spricht Fussballgesetz! Immer, immer tadellos, ER ist GOTT. Danke für nichts, die Onkelz lassen grüssen.

    Auf mein Mail an den Schweizer Schiedsrichterverband, weshalb kein 1-jähriger Streik gegen die grassierenden Schiribeleidigungen in’s Auge gefasst werden, habe ich nie eine Antwort erhalten. Nehme allerdings mit Genugtuung die Rücktritte diverser professioneller Schiedsrichter 3 Jahre später zur Kenntnis, welche die Schnauze einfach voll haben von diesem Pack, genannt Fussballer, Supporter, Funktionäre, Trainer und Blogkommentatoren.

    Und Sion wird Basel kitzeln, gemäss Herrn Mämä Sykora:
    http://www.internettv.ch/sport/kickit

    ceterum censeo dominik hug esse hieronicaem
    http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/index.php/2438/gesucht-super-league-hellseher/#comment- 121311. Oktober 2011 um 16:34

    • Kraft sagt:

      Ich tippe mal auf 3. Liga Schiri und bedanke mich in dem Fall für den schlecht bezahlten Job, den Sie an vielen Wochenenden für uns Fussballer ausüben. Ich bin mir sicher, dass Sie ein guter Schiedsrichter sind. Sie wissen schon, was ich meine, gell.

      • Das ist zuviel der Ehre, Herr Kraft, nur deshalb ein kurzes Statement:

        Nee, bin kein Schiri, habe nie Fussball gespielt (ev. vor 30 J. als Junge?), war in meinem ganzen Leben an einem einzigen Fussballmatch (Aarau vs. Bellinzona 6:3, ein Arbeitskollege hat mich dazu gedrängt, der Spiess war zu teuer, das Bier war aus, die zwei schreienden Capo’s auf dem Geländer lächerlich und 2 Tore hab’ich verpasst, Pinkelpause und so) und bin demzufolge der typische Sofa-Fussballer, welcher mit Chips&Füssen auf dem Tisch, die Fernbedienung in der Linken und das Bier in der Rechten am Fussballgeschehen inklusive 7 Zeitlupenaufnahmen aus 4 Perspektiven teilnimmt, ohne irgendwelches Fachwissen, Kompetenz oder gar Erfahrung. Was mich in keinster Art und Weise daran hindert, Blogkommentare zu lesen und, bezüglich dem grassierenden Schiri-Bashing, meinen Unmut kundzutun.

        Und nein, ich weiss nicht, was Sie meinen.

        ceterum censeo dominik hug esse hieronicaem
        http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/index.php/2438/gesucht-super-league-hellseher/#comment- 121311. Oktober 2011 um 16:34

  26. kurt abächerli sagt:

    ich will nicht noch einmal gegen den fc wermelinger schnöden, obschon es auf der zunge liegt. ich würde einfach mal sagen, abwarten und tee trinken. basel ist spielerisch nicht so überlegen, wie sie selbst glauben, da haben sie im ersten team doch einige spieler die nicht genügen. steinhöfer, the degen twins etc. und gc ist nicht so schlecht wie es das gestrige resultat glauben macht. sorgen würden mir hingegen machen, wenn salah nächstes mal gegen gc in der gleichen form ist wie gestern. der ist unglaublich schnell, technisch versiert und kompakt. wieso er erst so spät kam, ist das geheimnis des trainers…

  27. meier sagt:

    Wäre mir da noch gar nicht so sicher mit der Meisterschaft. Auch Basel wird bald wieder in eine Krise geraten.

  28. Stadler Paul sagt:

    Der Artikel ist der Gipfel,der Arroganz, typisch baslerische Selbstüberschätzung

    • Samuel sagt:

      Meines Wissens nach wurde dieser Artikel von einem Zürcher geschrieben, also keine baslerische Selbstüberschätzung.

    • Fritz sagt:

      Mämä ist Zürcher und soweit mir bekannt eher einem gewissen FCZ Nahe …. Ihr Kommentar ist somit der Gipfel der Ignoranz, typisch für sie nehme ich an…. 🙂

      • Mämä Sykora sagt:

        Zumindest das mit dem Zürcher stimmt. Die FCZ-Nähe hingegen ist hingegen eine rein geografische, denn die ZWÖLF-Redaktion ist nur einen Steinwurf vom Letzigrund entfernt.

      • Stadler Paul sagt:

        ist doch völlig unerheblich ob er Zürcher ist, er schreibt im Auftrag und für die BAZ, nur dies zähl, müssen Sie naiv sein…

        • Mämä Sykora sagt:

          Er schreibt nicht für die BAZ, nein. Er schreibt für Newsnet, was der gemeinsame Internetauftritt von Tages-Anzeiger, Der Bund, Berner Zeitung und BAZ ist. Zudem ist es ein Blog, der eine Meinung vertritt. Meine, in diesem Fall. Wie hier steht, muss nicht mit der Meinung irgendeiner Redaktion übereinstimmen. Der Steilpass-Blog ist vollkommen unabhängig von irgendeiner der genannten Zeitungen.

        • Fritz sagt:

          Hmmm, also mit wenigen Ausnahmen wird in der schweizer Medienwelt (ausnahmen: Tageswoche, BaZ und neutrale Blogs wie dieser) eher selten wohlwollend über den FCB berichtet, wenn dann sachlich und neutral oder respektvoll, wenn die Leistung nichts anderes zulässt. Meistens wird jedoch eher Basel als der grosse Böse dargestellt. Beispiele: Wenn ein Spieler innerhalb der RSL wechselt ist es nur dann ein riesen Problem wenn dieser nach Basel wechselt, dann heisst es Basel schwächt die Konkurrenz. Gibt es das Thema Gewalt oder Fanmärsche wird zu 90% ein Bild des basler Anhangs gezeigt. Werden Fehlentscheide der SR medial aufgebauscht sind dies quasi nie solche zu ungunsten des FCB (man glaubt es kaum, auch solche gibt es…). Und vor jedem, wirklich jedem FCZ-FCB Spiel, bringt das grosse Boulvardblatt einen Artikel über angebliche Wechsel, Probleme oder ähnliches beim FCB! Ich gebe gerne zu, ich bin hier sicher auch nicht ganz objektiv, aber achtet euch mal ein wenig zu den von mir genannten Punkten…. und dann sprechen wir nochmals darüber.

      • @Stadler Paul und Fritz:
        Herr Mämä Sykora ist, laut seinen wiederholten Aussagen, höchstens dem Club Neuchâtel Xamax 1912 verbunden, welchen er als Jugendlicher unterstützte. Quelle: selber suchen, Google-Kick it- Mämä Sykora.

  29. Tom St. sagt:

    Was mich am meisten nervt, ist, dass dieser SR Wermelinger zum x-ten Mal ein Spiel gegen GC pfiff. Natürlich bin ich GC-Fan, aber ich bin auch genug objektiv, um gute Leistungen anzuerkennen. Wermelinger ist der schwächste Schiri, den wir je hatten. Gut, dass er abtritt: 4 Fehlentscheide in einem Match gegen GC – unentschuldbar! Auch der nicht-gegebene Handspenalty war spielentscheidend! Aber darüber schreibt der “FCZ-Tagi” natürlich kein Wort!

  30. Pat Znuk sagt:

    Naja wir können disskutieren, ob GC das Spiel noch gewonnen hätte, wenn es die Fehlentscheidungen nicht gegeben hätte.
    Ich war vor Ort und bezweifle das. Sehen scheinbar auch die GC-Verantwortlichen so. Aber natürlich ist es ägererlich, auch
    wenn es zum Spiel gehört.

    Ich denke aber, für GC (und auch für St.Gallen) kann es auf jeden Fall eine grossartige Saison werden. Wenn man
    unter den ersten 4 abschliesst, ist das doch super. Wer hätte dies vor der Saison gedacht.
    “Nichts-Gewünn-YB” und “alles-verkauft-FCZ” ist ja nicht mal mehr unter den ersten 4 momentan. Und es deuted nix darauf
    hin, dass sich das ändert. Bei GC und St.Gallen arbeitet man wohl unter dem Motto: Mach viel aus wenig. Bei YB und FCZ wohl
    unter..

  31. Alfred Meier sagt:

    Was wäre GC wenn sie den BLICK nicht hätten….. Hier geht es um 2 Tore. Bei FCB ging es um 2 Meisterschaften. Ichgalube man konnte kein Wörtchen darüber lesen. Weder ein Spieler noch ein Schiri wurde damals interviewt….

  32. zerberus08 sagt:

    Ja, mit HÄTTE, WENN und ABER würde es 3:0 für GC stehen !

    1. Eine klare Torchance von Degen, durch ein vermeintliches Offside verhindert!

    2. Penalty korrekt, Stocker wurde im 16er zu Boden gerissen.

    3. Das angebliche Hands war aus allernächster Nähe, zudem in den Rücken von Frei, angeschossen, nicht absichtlich da keine Sicht zum Ball….kein Penalty!

    4. Tor zum 3:0 war kein Offside. ich bin der Meinung wenn 2 Spieler allein vor dem Torhüter stehen ist es doch egal wohin Stocker den Ball zu Frei spielt, Hauptsache es sind keine gegnerische Spieler mehr zwischen Stocker und Frei, ein Offside kann doch nur entstehen wenn der Ball am Gegner vorbeigespielt wird, ich lasse mich gerne belehren! Die virtuelle Offsidelinie befindet sich doch auf der Höhe des Gegners, also hinter den Baslern?

    5. Tor zum 5:0 ebenfalls kein Offside, der Ball wird von Grichting zu Stocker gespitzelt, von einer unabsichtlichen Ablenkung durch Grichting kann keine Rede sein.

    6. Wenn Wermelinger zugibt dass beide Tore Fehlentscheide waren, wer glaubt ihm das jetzt…..wer glaubt das dem angeblichen schlechtesten Schiedsrichter der Liga?

    7. Eigenartig, immer wenn einem Schiedsrichter Fehlentscheidungen zu Gunsten des FCB zu Lasten gelegt werden IST ER DER SCHLECHTESTE SCHIEDSRICHTER DER LIGA, Fazit wir haben nur schlechteste Schiedsrichter in der Schweiz!

    Ja, ich bin ein FCB-Fan und ich stehe auch dazu!

  33. Dieter Lohmann sagt:

    1. Degen befand sich an der Seitenlinie draussen, rund 50 Meter vom Tor entfernt. Die GC-Verteidiger blieben stehen, weil der Schri früh abpfiff. Ob sich daraus eine Torchanche entwickelt hätte, ist unklar!

    2. Also zu Boden gerissen wurde sicherlich niemand! Frage mich, was Sie da gesehen haben. Stocker wurde leicht angerempelt durch den strauchelnden Grichting. Kann man pfeiffen, muss man aber nicht!

    3. Das Hands geschah aus rund 5 Meter Distanz, Frei wusste dass Lang schiesst. Es war für also nicht überraschend. Frei hat sich abgedreht und stand mit dem Rücken zum Ball. Das spielt aber keine Rolle. Die Hand war klar vom Körper weg. Da kann man Penalty pfeiffen, muss aber nicht (wie bei 2.)!

    4. Da kennen Sie aber die Regeln schlecht! Frei stand bei Ballabgabe vor dem Ball und deshalb ist es Offside! Offside ist dann, wenn der vorderste Körperteil des Stürmers vor dem Ball UND vor dem hintersten Verteidiger steht. In diesem Fall bildet die Höhe des Balles die Offside-Linie! Also klar Offside beim 3:0 von Frei!

    5. Grichting hat den Ball nicht absichtlich zu Stocker gespitzelt, deshalb trotzdem Offside. Die Regeln sind da klar!

    6. Auch Schiri-Chef Bertolini sagt klar, dass es zwei Offsides waren.

    Nebenbemerkung 1: Tut mir leid, aber wenn ich ihren Punkt 4 lesen, komme ich zum Schluss, dass Sie die Offside-Regel nicht verstanden haben! (Vielleicht mal nachlesen)…

    Nebenbemerkung 2: Auch ich bin FCB-Fan und auch ich stehe dazu. Das sollte einem aber doch ermöglichen ein Mindestmass an Objektivität zu wahren und nicht irgendwelchen Fantasie-Regeln zu erfinden, nur um nicht zugeben zu müssen, dass der Schiri uns bevorteilt hat…