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Das wiedergewonnene Lächeln des Alex F.

Mämä Sykora am Montag den 29. Oktober 2012
Alex Frei bejubelt seinen Treffer gegen den FCZ, 28. Oktober 2012. (Keystone/Walter Bieri)

Jetzt kann die Aufholjagd beginnen: Alex Frei bejubelt seinen Treffer gegen den FCZ, 28. Oktober 2012. (Keystone/Walter Bieri)

Am 28. Juli war es zuletzt der Fall gewesen, dass Alex Frei jubeln konnte. Seither lief der letztjährige Torschützenkönig über 10 Stunden über die Super-League-Rasen, fiel dabei in der Torjägerliste hinter Spieler wie Thuns Verteidiger Schirinzi oder FCZ-Joker Schönbächler zurück und musste sich auf einmal ungewohnt harscher Kritik stellen, selbst vonseiten der FCB-Fans. Es ging sogar so weit, dass Gerüchte die Runde machten, wonach Alex Frei am Ende der Saison zu Luzern wechseln soll. Dem Toptorjäger war die Verkrampfung angesehen, es war kein Vergleich zum Alex Frei der letzten zwei Spielzeiten, in denen er mit Lockerheit und gnadenloser Effizienz zu seinen Torerfolgen kam.

Nun hat es also endlich wieder geklappt. Gegen den FCZ fiel ihm ein Degen-Kopfball genau vor die Füsse, er schob aus kurzer Distanz ein. Wahrlich kein Traumtor, eher eines aus der Kategorie «Den hätte selbst meine Mutter gemacht». Ein «Alex-Frei-Tor» eben, obwohl ihm diese Bezeichnung Unrecht tut. Wie das Tor fällt, ist ohnehin nicht von Bedeutung, und auch wenn jeder andere auf dem Feld diese Chance ebenfalls verwertet hätte – geschenkt. Die Idee, an die richtige Stelle zu laufen, hatte nur Alex Frei. Ich hätte wohl auch jedes Bild von Piet Mondrian malen können (und das will was heissen, schliesslich kriege ich nicht einmal erkennbare Strichmännchen hin), aber ich hatte schlicht die Idee dazu nicht.

Für Alex Frei, der in seiner Karriere schon Hunderte von Toren erzielt hat, war dasjenige gestern im Letzigrund bestimmt eines der wichtigeren. Die Bedeutung dieses Abstaubers zeigte sich in seinem Jubel, in dem man für kurze Zeit noch einmal den jungen, hungrigen, ehrgeizigen Frei erkennen konnte, der für Luzern und Servette auf Torjagd ging. Er schrie und hüpfte, umarmte – und er lächelte gar! So hat man Frei nur selten gesehen. Der aufgestaute Frust, der enorme Druck, alles fiel von ihm mit einem Schlag ab. Für den FCB und die ganze Super League kann dieses kleine Ereignis von gestern weit reichende Konsequenzen haben.

Der FCB ist in der aktuellen Verfassung auf einen treffsicheren Stürmer vom Format Alex Freis angewiesen. Auch in der letzten und vorletzten Saison vermochte Basel nicht immer spielerisch zu überzeugen, nicht selten wurden aber Spiele trotz ungenügender Leistung gewonnen, eben weil da vorne diese Nummer 13 stand, die aus wenigen Chancen das Maximum machte. Damit ein Stürmer derart produktiv sein kann, braucht er das Selbstvertrauen, muss über diese Lockerheit verfügen und den Glauben daran haben, dass ihm seine Teamkollegen schon noch eine Chance auflegen werden. Bei Alex Frei ist die Veränderung besonders auffällig, wenn es mal nicht so läuft. Man braucht sich nur an seine späte Phase in der Nati zu erinnern, in der sich oft weit nach hinten fallen liess, den Spielaufbau übernehmen wollte und die Mitspieler zurechtgewiesen hat. So kann Frei für eine Mannschaft zur Belastung werden, als aufs Toreschiessen fokussierter Stürmer hingegen zum Meistermacher.

Das Tor gestern wird mithelfen, die Ordnung innerhalb der Mannschaft wieder zurechtzurücken. Mit einem nach wie torgefährlichen Marco Streller und nun auch wieder mit einem Alex Frei mit dem wiedergewonnenen Selbstvertrauen des Goalgetters ist Basel bereit für die grosse Aufholjagd, selbst wenn spielerisch nach wie vor einige Defizite auszumachen sind im Vergleich mit den Vorjahren. Der erste Schritt wurde gestern gelegt: GC ist in Genf gestolpert – in einem Spiel, das Trainer Forte als «Reifeprüfung» deklariert hatte –, nun sind es noch 8 Punkte Rückstand. Mit einem «wiedergenesenen» Alex Frei ein Klacks.

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54 Kommentare zu “Das wiedergewonnene Lächeln des Alex F.”

  1. bulivo sagt:

    Murat Yakin wird schon schauen, dass Basel NICHT Meister wird…habe da vollstes Vertrauen in ihn…

    • E.Classen sagt:

      Buchhaltung wird ende Saison gemacht und dann steht der FCB in der Tabelle dort wo er hingehört und ist MEISTER. Das ist auch das beste was dem Schweizer Fussball passieren kann, welcher Club hat schon die Möglichkeiten in der CL nur annähernd solche Erfolge zu erreichen wie der FCB? Keiner!

    • 1893 sagt:

      Und wir benötigen Dich auch nicht an der Meisterfeier, sowie im Stadion.Bleib zu Hause und schau Dir die Soaps an.

      • bulivo sagt:

        Du meinst mich? :):)…Keine Angst, da werde ich garantiert nicht auftauchen… 🙂

        • Hans Meyer sagt:

          Grosser Sprücheklopfer und nichts dahinter. Das kann nur ein YBler oder ein FCZler sein. Kümmer dich um deinen Club anstatt solchen Blödsinn hier zu verbreiten.

          • bulivo sagt:

            Nö, weder noch.

            Aber da ich Muri in Luzern erlebt habe und gesehen habe, wie grandios Basel mit dem Muri-System in Luzern gespielt, bin ich mir sicher, dass Muri auch den FC Basel und seine Fans zum einschlafen zwingt durch seinen System-Fussbal…

          • Ralf sagt:

            Und nun wurde ja auch soviel besser, jetzt, wo der böse Muri beim FCL davongejagt wurde. Die Tabellensituation von Luzern hat sich noch verbessert, es würde mich freuen euch nächste Saison in den Niederungen der ChL herumtümpeln zu sehen 🙂

    • Rene Botteron sagt:

      das hoffen und wünschen sich viele…..

    • zerberus08 sagt:

      Du hast dich da wohl verschrieben, oder?

    • Urs Muller sagt:

      Dieser tolle Fussball-Club wird uns auch in dieser Saison 2012/2013 noch begeistern und mit Pokalen begluecken.

  2. Kahn sagt:

    Genau solche Tore schiesst Alex Frei. Aber die Aussage, der Ball ist ihm vor die Füsse gefallen dies stimmt eben nicht. Vor dem Treffer war Frei an einem ganz anderen Ort und er schlich sich genau dorthin, wo dann der Ball gekommen ist. Dies ist die grosse Stärke von Alex Frei, er hat den Riecher wohin er sich stellen muss und dies innert kürzerster Zeit. Einfach noch so nebenbei hat er den Freistoss geschossen wo dann Schär das 1:0 gemacht hat.

    • Rene Botteron sagt:

      er hatte einfach Glück, dass er gegen den FCZ spielte, denn momentan gilt: Hast Du eine Krise, spiele gegen den FCZ und die Krise ist vorbei. Wenn Alex Frei nämlich tatsächlich immer am richtigen Ort stehen würde, hätte er nicht über 600 Minuten kein Tor mehr geschossen, richtig? Er war einfach zu oft mit reklamieren und motzen beschäftigt – so einfach ist das!

      • Paulo sagt:

        Die Serie von Vogel letztes Jahr begann auch mit einem Auswärtssieg beim FCZ. Insofern ist uns der FCZ als Aufbaugegner jederzeit willkommen. Jemanden der seit seiner Ankunft beim FCB 2009 insgesamt 101 Tore erzielte sollte man schon den nötigen Respekt entgegenbringen.

      • Kahn sagt:

        1. Glück braucht es im Leben 2. Aufbaugegner FCZ nehmen wir gerne 3. Alex Frei hatte auch die letzten Wochen Chancen, die er nicht gemacht hat, das gibts und das Thema ist nun beendet 4.Meinungen dürfen verschieden sein aber die Zahlen sprich Assists und Tore von Alex Frei die letzten 3 Jahre sprechen für sich.

    • zerberus08 sagt:

      @Rene Botteron – Nun so ganz Unrecht hast du nicht, Alex reklamiert und motzt seit Jahren und schiesst trotzdem seine Tore also daran liegt es nicht! Einfach eine Torflaute, ärgerlich aber nicht erklärbar. Auch ich ärgere mich über die Rudelbildung/Händeverwerfen/Motzerei usw. und würde am liebsten Bussen verteilen, die Spieler sollen sich beherrschen können auch wenn ihnen grausames Unrecht geschieht! Den Spruch mit dem Aufbaugegner FCZ hast du gut gesagt, da musste ich herzhaft lachen!

  3. Auguste sagt:

    hmm…, ladehemmung bei torjägern gehört zur dramaturgie des fussballs wie ein aston martin, mind. zwei total heisse frauen, ein Q und M sowie der drohende weltuntergang zum einem bond-film. im fall von alex frei ist nur die unvermeidliche kuss- und umarmungs-szene zum happy-end etwas gewöhnungsbedürftiger, aber das könnte auch an strelli liegen.

  4. sasa sagt:

    Alex Frei soll weniger reklamieren und sich mehr für die Mannschaft einsetzen. Dann funktioniert es mit seinen Toren und die Vertragsverlängerung beim FCB.

  5. Nick Schmid sagt:

    Wenn Basel so unkonstant weiterspielt werden die 8 Punkte auf GC (bzw. 7 auf SG) nur schwer aufzuholen sein…

  6. Tom sagt:

    Ich freue mich für Alex… sooooooooooo schön.

  7. Geni Meier sagt:

    Ich bin beeindruckt dass dieses wunderbare Tor von Alex -wird hoffentlich zum Welttor des Jahres 2012 gewählt- auch mit diesem Artikel gewürdigt wird. Das gibt Auftrieb für Alex und den FCB.

    • Petja B. sagt:

      Hat Geni Meier den Bericht überhaupt gelesen oder schreibt er einfach aus Langeweile einen Kommentar? Geni Meier, unser Alex Frei schiesst vielleicht nur jedes zweite Mal ein Traumtor, aber steht immer am richtigen Ort…

      • Mike sagt:

        Wir Basler durften dank Beni Huggel bereits 2010 das Welttor des Jahres bejubeln, und auch damals hiess der Gegner FCZ. Dieses Jahr überlassen wir den Titel doch lieber CR7, sonst geht der ja wieder völlig leer aus, die Heulsuse.

  8. Markus Kammermann sagt:

    Das ganze Theater um Frei und den FCB ist massloss übertrieben. Der Start war durchzogen, aber die Meisterschaft ist noch lang. Für mich (GC-Anhänger) ist der FCB nach wie vor Meistertitel-Anwärter Nr. 1. Was Yakin als Trainer einer Spitzenmannschaft taugt, wird sich zeigen, mir fehlen Wahrsager-Fähigkeiten (offenbar im Gegensatz zu manch anderen hier).

    • Kahn sagt:

      Gut geschrieben. FCB ist Anwärter Nr 1. Aber nicht immer werden die Favoriten auch Meister. Die Saison ist noch lange und da kann doch noch einiges passieren. Es ist doch wunderbar, dass Mannschaften wie St. Gallen und GC bis anhin eine so tolle Meisterschaft spielen. Derjenige welcher dann Ende Jahr vorne ist, ist Meister – ja ja ich zahle nun 1 Euro ins Schweinekässeli.

      • zerberus08 sagt:

        @Markus Kammermann – Es gibt sie also doch noch…Endlich mal ein GC – Fan der die Sache realistisch sieht und nicht gleich abhebt wie die Luzerner mit ihrem Wintermeister-Titel! GC und auch SG haben sich bis jetzt hervorragend geschlagen, wenn auch mit etwas Glück (das braucht es auch) zieren sie die Tabellenspitze. Von mir aus können sie dort bleiben bis zum vorletzten Spieltag. Um auch noch auf Alex Frei zurückzukommen ist es doch auch ohne unseren Goalgetter gelungen am meisten Tore zu schiessen! Frei schiesst nicht nur Tore sondern ist mit seinen Assists sehr wertvoll was man leicht übersieht!

        • Markus Kammermann sagt:

          @Zerberus: Gehen Sie ins GC-Forum, niemand hebt ab. Anfang Saison hätte ich gesagt ein Schlussrang unter den ersten 5 wäre SUPER. Und dabei bleibe ich. GC spielte bisher ziemlich am Limit der Möglichkeiten, habe ich das Gefühl, nur im Sturm (bzw. Tor-Effizienz) kann es noch besser werden. Die Konkurrenz wird wahrscheinlich noch aufdrehen. FCB blieb bisher unter seinem Potential, dies ist auch nicht erstaunlich, da mehrere Leistungsträger wegggegangen sind, es muss ein wenig neu aufgebaut werden. Traue es dem FCB zu, in der Rückrunde sein Potential abzurufen. Den grössten Titel-Konkurrenten Sion und (theoretisch) YB weniger, aus den bekannten Gründen (YB wird wahrscheinlich die chronische Unkonstanz nicht wegbringen und Sion die ständige Unruhe und die z.T. überflüssigen Trainerwechsel nicht). St. Gallen ist sehr erstaunlich, bleibt aber ein wenig eine Wundertüte, es wird wohl schon noch Rückschläge geben. Auch sie spielten bisher am Limit (noch mehr als GC finde ich). Man ist sich diese Saison wohl immerhin allgemein einig, dass die Meisterschaft spannender ist als auch schon. Falls der FCB am Schluss Meister wird, haben sie es verdient. GC wird wahrscheinlich die Nr. 1 in Zürich bleiben und das ist gut so.

          • Pat Znuk sagt:

            Wenn alles optimal läuft, wird GC Ende Saison 2. Das wäre ein super Resultat und würde, wenn ich mich nicht irre, zur Quali zur CL berechtigen. Wenn es super optimal läuft, wird GC vielleicht sogar Meister. Ich denke, ausser der FCB wird wohl kein anderer Club um den Meistertitel mitreden. (Sion – wieder mal den Trainer entlassen, YB wieder mal neues Konzept. St.Gallen wohl zuwenig Substanz um ganz nach oben zu kommen. Die anderen wie Luzern oder FCZ schon jetzt zu weit weg.)

    • Robet Ballamann sagt:

      Hallo Markus Kammermann

      Endlich ein vernüftiger Schweizer Fussballclubfan.Er hat recht die Meisterschaft geht noch lange
      und es kann noch sehr viel passieren.Man solll den Fussball nicht immmer durch die Clubbrille sehen.
      Ich wünsche GCZ viel Glück in der Meisterschaft.
      Ps. Bin FCB Fan seit ca. 55 Jahren.Habe also schon viel erlebt als Fussballfan.

      • Markus Kammermann sagt:

        Hallo Robet Ballamann
        Bin GC-Anhänger seit Mitte 70er Jahre. Sehe es gleich wie Sie. Sie als FCB-Anhänger wissen sehr gut, dass ein Club auch mal härtere Zeiten durchlaufen kann, nur aufgeben sollte man nie. Und sich kaputtreden oder -schreiben lassen schon gar nicht. Noch vor wenigen Monaten hiess es ja z.Bsp. auch GC sei tot, völlig am Ende, die Jungen alle nur Challenge League-Niveau, Forte ein Abstiegstrainer und Dosé hätte von Fussball keine Ahnung (plus dumme Grounding-Sprüche). Es kann sehr schnell gehen und die Presse muss auch immer ihre saftigen Geschichten schreiben (und wenn es nichts Spektakuläres gibt, dann übertreibt man halt masslos…). Bin zwar (absolut) GC-Anhänger, sehe Sport aber in erster Linie sachlich bzw. bin sachlich daran interessiert (u.a. da selber lange aktiv (nicht Fussball). Es ist gar nicht so leicht diese Saison mit den Prognosen, man kann gespannt sein.

        • DAM sagt:

          @Markus Kammermann
          Grundsätzlich gebe ich ihnen absolut Recht.
          Anzumerken ist aber, dass man bei rein sachlicher Betrachtung sagen muss, dass GC in dieser Saison nur “dank” dem Konkurs von Xamax und den massiven Punkteabzügen von Sion überhaupt noch in der Super League vertreten ist. So betrachtet hatte das GC der letzten Saison tatsächlich Challenbge League-Niveau. Die getätigten Transfers auf die aktuelle Saison hin (vor allem, Grichting und Salatic) gaben meiner Meinung nach den Ausschlag für eine Wende zum Guten.

          • Joos Tarnutzer sagt:

            @DAM: JEIN … Ohne Direktabtieg von XAMAX wäre GCZ abgestiegen. Ohne Abzug bei Sion wäre GCZ in die Barrage gekommen, was dort rausgekommen wäre, werden wir aber nie wissen.

          • Kraft sagt:

            Die Annahme, dass der GCZ ohne die Fälle Xamax und Sion genau gleich gespielt hätte und genau gleich inaktiv auf dem Transfermarkt geblieben wäre in der Winterpause, ist, gelinde gesagt, abenteuerlich. Sachlich ist an einer Betrachtung, die systematisch die Abwesenheit kontrafaktischer Evidenz missachtet überhaupt nichts. Sie, DAM, können das gerne so sehen. Wahr wird es deshalb nicht. Wir werden nie wissen, was beim GCZ passiert wäre ohne die Gewissheit, dass es letzte Saison nicht um den Abstieg ging.

  9. Franz sagt:

    Mon Dieu, ein Abstäuberli, und schon ist er wieder der Striker der Liga mit dem Instinkt, der ihm monatelang entwichen war. Der Allex ist so passé, dass man ihn nächsten Sommer nicht mal mehr in der Zentralschweiz will. Aber es war eine tolle Karriere.

    • Kahn sagt:

      Glücklicherweise wissen wir was wir an Alex Frei haben und zollen ihm auch den entsprechenden Respekt. Auf jeden Fall hat er gestern mit dem Freistoss Assist und dem Tor schon mal wieder 3 Punkte für den FC Basel erspielt.

    • zerberus08 sagt:

      lieber Franz, der Unterschied zu dir und Alex ist dass du motzt und k e i n e Tore schiesst, Alex motzt und schiesst trotzdem Tore. Es lebe der kleine aber feine Unterschied!

  10. Claudia sagt:

    Lieber Herr Sykora
    Ich gehe davon aus, dass Ihre Mutter ein wahrliches Goalgettertalent ist. Wenn Sie sich das Video des Tors nochmals zu Gemüte führen, erkennen Sie (vielleicht) mit welchen Geschick Herr Frei den Ball mitnimmt. Wenn Ihre Mutter DAZU in dieser Hektik des Gefechts auch in der Lage ist, hat sie meinen Respekt. Meine könnte es nicht.

    • zerberus08 sagt:

      @Claudia – Mämä Sykora ist doch entschuldigt, wie heisst es doch so schön – ehre deine Mutter und deinen Vater…oder so …Er übertreibt halt ein bisschen damit, was nicht weiter schlimm ist, wir sollten doch Gnade walten und darüber hinwegsehen.

  11. Villiger Roland sagt:

    Vielleicht haben viele schon vergessen, dass Uli Forte mit GC eine richtige Talsohle durchlaufen hat aber mit klarem Konzept nun eine absolute Top Mannschaft aufgebaut hat. Murat Yakin braucht ebenfalls noch ein bisschen Zeit aber es ist davon auszugehen, dass er den FCB vermutlich schneller als uns lieb ist ( aus Sicht eines geplagten FCZ Fans ) wieder an die Spitze führen wird. Murat Yakin ist ein Glücksfall für den FCB und auch für Alex Frei, soviel wage ich zu behaupten. Die FCB Führung hat Mut und Führungsstärke bewiesen, ganz in Gegensatz zum FCZ!, dies muss man neidlos anerkennen!!

    • bulivo sagt:

      Finde es einfach bemerkenswert, wie Muri von vielen als absoluten Messias angepriesen wird, obwohl sein Leistungsausweis noch nicht wahnsinnig gross ist.

      Was er definitiv kann, ist sich selber verkaufen!

      • Kahn sagt:

        Yakin hat sicherlich einen Leistungsausweis 1. Thun Erfolg 2. Luzern Erfolg (2. und Cupfinal)
        Dazu gegen Basel war Thun und Luzern immer hervorragend eingesellt Dazu war erein langjähriger Spitzenfussballer auf hohem Niveau. Aber und jetzt kommt es, was war ist gewesen, es zählt nur der IST Zustand und die Zukunft. Aber ich vertraue den FC Basel Verantwortlichen welche mit Gross, Fink (hatte auch kein Leistungsausweis), Vogel (hatte auch kein Leistungsausweis) ein hervorragendes Näschen bewiesen haben.

        • bulivo sagt:

          Mit Thun aufzusteigen ist sicherlich ganz passabel. Dann hat es sich aber auch.

          Dass man mit Thun “Erfolg” (nichts mit dem Abstieg zu tun) haben kann, zeigt nun auch Bernard Challandes seit 2 Saisons. Yakin hat den Thunern einfach ein ultra-defensives Konzept verpasst und landete damit irgendwo im Mittelfeld. Dass dies nicht das selbe ist, wie eine Spitzenmannschaft zu führen, ist ja wohl klar.

          Der “Auftrag” in Luzern kam dann dem jetzigen schon näher. Er hatte die Vision vom Barca-Fussball. Nur war es dann zu 90% todlangweilig zum zuschauen. Klar, er verkaufte es dann jeweils als dominant und erzählte was von “wir brauchen eine grössere Effizienz”. Nur: Ohne Torchance keine Effizienz…

          Dass am Ende der Saison der 2. Platz herausschaute, war dann mehr dem Unvermögen von YB und Zürich sowie den abgezogenen 36 Punkten zu verdanken denn den Leistungen des FCL. Denn diese waren oftmals unterirdisch!

          Und gegen Basel sah der FCL schon unter Fringer immer gut aus…

          Dass Fink und Vogel auch keinen Leistungsausweis hatten, ist mir auch bewusst. Der kleine aber feine Unterschied ist es, dass diese sich selber nicht als Trainer-Götter hingestellt haben. Und genau das ist es, was mich an diesem M. Yakin so wahnsinnig nervt…!

          • Kahn sagt:

            Bulivo, Im Fussball zählen Fakten = Titel und Punkte und Ränge. Mit Luzern 2. und im Cupfinal mit viel Pech nicht gewonnen ist für Dich also nicht erfolgreich. 2. Rang nur weil Mannschaften geschwächelt haben, da frage ich mich warum Luzern in dieser Saison nicht an 1. Stelle ist? FCZ schwächelt, YB schwächelt, Sion durchzogen, FC Basel durchzogen? Under der FC Luzern???? Yakin hat in Basel die ersten Wochen nur Gutes erzählt – er gibt sich nicht als Gott sondern als selbstbewusster junger Mensch, Trainer eines Teams welches Erfolg hatte und wieder Erfolg will. Ganz einfach.

    • zerberus08 sagt:

      @Villiger Roland – Ich find das leider unter aller Sau dass uns d a s (Murat Yakin ist ein Glücksfall für den FCB und auch für Alex Frei, soviel wage ich zu behaupten. Die FCB Führung hat Mut und Führungsstärke bewiesen, ganz in Gegensatz zum FCZ!, dies muss man neidlos anerkennen!!) ausgerechnet von einem FCZ – Fan unter die Nase gerieben wird. Im Gegensatz zu vielen sog. FCB – Fans hat er nämlich absolut recht und ich muss mich wirklich für diese Basler fremdschämen. Ich ziehe meinen Hut vor diesem FCZ – Fan!!!!!

    • Pedro sagt:

      Tja, sooo viel geaendert hat Forte gegenueber von Sforza eigentlich nicht. Aber… er hat gute Spieler erhalten mit Salatic, Vilotic und Grichting, nicht zu vergessen Ben Khalifa als alternative im Sturm. Die haben ja schon letzte Saison eigentlich gute Spiele gezeigt, aber halt meistens einen mehr erhalten als gebucht.
      Bei Yakin bin ich mir noch nicht so sicher ob er auch wirklich ein guter Trainer ist, aber mit dieser Mannschaft kommt er garantiert zumindest auf Platz 2.
      Und ueber den FCZ muss man halt einfach sagen, dass die Spieler keine Einheit auf dem Feld sind. Meist stehen die ja nur rum und warten bis der Ball in die Fuesse gespielt wird. Kommt noch dazu, dass diejenigen welche am meisten verdienen (17+9) halt entweder dauerverletzt sind (wer glaubt dem eigentlich noch, dass er wirklich “verletzt” ist?) oder eine solche Pfeife, dass man sich Fragen muss wie unsere sportliche Fuehrung eigentlich die Spieler sichtet. Hinten einen wie Tihinen, in der Mitte ein Jerkovic und vorne einen Nonda (auch wenn Gavra und Jo den Job ok machen), tja das waers…

      • Kraft sagt:

        Nein, Pedro, letzte Saison haben sie wirklich keine guten Spiele gezeigt. Glauben Sie mir, ich war dort. Richtig ist, dass durch den Einbau von erfahrenen Spielern in der Achse erstens die Flügel ihr Offensivpotential besser ausschöpfen können und zweitens ganz grundsätzlich etwas Druck von den Jungen genommen wurde. Sforza hatte halt einfach Pech, dass er unter einer unfähigen Führung zerrieben wurde.

    • Pat Znuk sagt:

      Für mich hat dieser Tainerwechsel in Basel noch immer “etwas komisches” und einen faden Beigeschmack. Dies, weil man die genauen Gründe noch immer nicht weiss, welche die Clubführung dazu bewogen haben, Heiko Vogel zu entlassen. Man kann aber erahnen, dass triftige Gründe vorlagen dies zu tun, da diese Klubführen einen Wechsel zu diesem Zeitpunkt wohl nie vollzogen hätte.
      Murat Yakin, davon bin ich überzeugt, hätte sich einen einfacheren Zeitpunkt für ein Trainer Engagement in Basel auswählen können. Er muss eigentlich Meister werden (nicht weil der FCB dies jedes Jahr tun muss, sondern weil sich ja sonst keiner vordrängt) Die Mannschaft soll dazu bitteschön noch attraktiv seine Spiele gewinnen und er selber wird, sollte er dieses Engagement in den Sand setzen (Basel ist nicht Luzern oder Thun wo er König war und sich offenbar dementsprechend benahm), er wohl nicht mehr allzu viele Trainerposten angeboten bekommt.

  12. Buschbrenner Rudi sagt:

    Die Realität ist die Folgende:
    Auch wenn Alex mal 20 Stunden ohne Tor über die Super-League-Rasen rennt = egal!! Hauptsache er schiesst den FCZ ab! Also Alex war, ist und bleibt der Held.

  13. HP.Estermann sagt:

    Mag es Alex Frei sein Erfolg aufrichtig gönnen-ob dies aber zu einer grandiosen sportl Inkarnation reicht,mache ich ein grosses Fragezeichen,ebenfalls mit seiner Vertragsverlängerung. Wieso holte man M.Yakin wohl ? Vermutlich als (hoch bezahlter) Pöstler um i.d.Winterpause A.F.denn Abschied bekannt zu geben.So kann sich das Präsidium das jahrh.alte vorgespielte, vornehme
    Baslerdaigg Image hoch halten! Hoffe, ich habe falsch…doch der Pendel der Zeit rutscht eher auf die Gegenseite.

  14. Alfred Meier sagt:

    Es ist interessant dass die Medien stets beim FCB nach irgend einem Problem suchen um für Diskussionsstoff zu sorgen. Wenn man bedenkt dass es bei Clubs wie YB, FCZ oder Luzern Probleme en Masse hat, muss man sich schon fragen was das soll. Sind diese Clubs etwa zu uninteressant? Oder will man einfach ihre Fans (und in den meisten Fällen eben auch Kunden) bei Laune halten? Somit haben auch sie die Möglichkeit Ihren Frust über die Fussballstadt Basel in allen Foren kund zu tun.

    • Kraft sagt:

      Manchmal sollte man den Artikel lesen bevor man ihn kommentiert….

      • Alfred Meier sagt:

        Es meine mit meinem Kommentar auch nicht diesen Artikel. Sondern es geht mir generell darum dass, wenn jetzt ein A. Frei mal ein paar Spiele nicht trifft oder mal zu lange auf dem Klo war, das man daraus immer ein riesen tam tam machen muss.

        • Kraft sagt:

          Das ist der Preis der Popularität, Herr Meier, und damit vielleicht sogar eher ein Kompliment für AF, nicht? Und glauben Sie mir, ich verstehe Ihren Ärger bezüglich Dauerkritik. Beim GCZ war es in den 90er Jahren nicht anders. Sehen Sie es doch ebenfalls als Kompliment. Es ist ein Zeichen des dauerhaften Erfolges und hart erarbeitet.

        • Kahn sagt:

          Alfred ganz einfach, das Forum ist voll wenn etwas über den FCB geschrieben wird. Das ist der Reiz.
          Der FCBasel hat alles geschickt gemacht, Ruhe ist eingekehrt, der 1. Sieg. Wenn ich da YB anschaue, Känzig weg, keine Struktur, keinen Sportchef, Rihs Investoren die – wie selbst mitgeteilt – keine Ahnung von Fussball haben, Luzern die unten rum tümpeln, FCZ die massiv Geldprobleme haben denke ich mal ansonsten für mich schleierhaft wie die Mannschaft runtergefahren wurde und und und. Super wie es GC läuft (Budget aber massiv erhoeht da wurde viel Geld generiert was ich gut finde) St. Gallen, die mit wenig finanziellen Mitteln ganz weit oben sind, was ich noch höher bewerte als GC. Die Meisterschaft ist auf jeden Fall interessant.