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Die Luzerner Utopie

Mämä Sykora am Montag den 3. September 2012
Die Mannschaft des FC Luzern vor dem Spiel gegen Genk, 23. August 2012. (Keystone)

Nach der jetzigen Saison wird es eher keine Europa-Cup-Spiele geben: Die Mannschaft des FC Luzern vor dem Spiel gegen Genk, 23. August 2012. (Keystone)

Letzte Saison stand der FC Luzern nach 8 Runden an der Tabellenspitze, noch ohne Niederlage und mit lediglich vier Gegentoren. Nach der gestrigen Heimniederlage gegen die Young Boys findet sich der FCL mit nur 6 Punkten auf Platz 8 wieder, hat bereits eine Trainerentlassung hinter sich und nach dem derzeit erschreckenden Servette die meisten Tore kassiert. Wie hat es zu einem solchen Absturz kommen können?

Sinnigerweise fielen die ersten Niederlagen der letzten Saison just mit der Hakan Yakins Ankündigung zusammen, fortan bei Bellinzona «einen grossen Schritt in der Karriere» zu machen. Die Tabellenführung war Luzern bald darauf los, bis Saisonende wuchs der Rückstand auf Basel auf 20 Punkte. Dem zweiten Platz – die beste Klassierung seit Urzeiten – haftet zwar der Makel an, dass Sion mit Punktabzug bestraft und Xamax vernichtet wurde, aber dafür kann ja der FCL nichts. Vizemeister und Cupfinalist – nach einer solchen Saison gab es keinen Zweifel, dass man auf dem richtigen Weg ist in der Leuchtenstadt.

Und genau diese «falsche» Zuversicht ist mitverantwortlich für die derzeitige Baisse. Beim FCL war man sich wohl zu wenig bewusst, dass in der vergangenen Saison schlicht alles optimal gelaufen ist, und dass man nicht davon ausgehen kann, dass dies wiederum der Fall sein wird. Sinnbild dafür ist Adrian Winter, der zuvor kaum aufgefallen ist, aber die Saison seines Lebens spielte und es bis zum Nationalspieler brachte. Es wäre erfreulich, wenn er dieses Level halten könnte, es würde aber sehr erstaunen. Nicht nur die Leistungen von Winter, auch von der Platzierung liess man sich beim FCL wohl etwas zu sehr blenden und rechnete damit, auch dieses Jahr wieder vorne mitspielen zu können.

Immerhin einen Stürmer von Format haben sie geholt, sonst blieben die namhaften Zuzüge aus. Gleichzeitig liess man zwei wichtige Leute ziehen: Burim Kukeli und Nelson Ferreira. Während Kukeli mit Muntwiler einigermassen gleichwertig ersetzt wurde, vermisst man den wirbligen Ferreira, der einen grossen Anteil am letztjährigen Höhenflug hatte, schon jetzt schmerzlich. Die auffälligen Figuren fehlen in dieser Luzerner Mannschaft. Vieles sind solide Super-League-Spieler, einige über dem Zenit, aber ein Exploit ist mit diesen nur möglich, wenn wirklich alles stimmt und die Konkurrenz schwächelt. Überspitzt formuliert: Der Platz 2 in der letzten Saison war ein Ausreisser nach oben, jetzt stehen die Luzerner wieder da, wo sie mit dieser Mannschaft einzuordnen sind. Nun ja, vielleicht ein bisschen zu tief.

Murat Yakin wollte mit dem Verein einen Schritt nach vorne machen, drängte auf Transfers, wurde aber so oft vom früheren Präsidenten Stierli und dem neuen Sportchef Hermann ausgebremst, bis er die Lust verlor. Er müsse «irgendwelche Challenge-League-Spieler reaktivieren», beklagte er sich. Nach der Niederlage gegen GC wurde er freigestellt. Die Ansprüche von Yakin seien zu hoch gewesen für die finanziellen Möglichkeiten des Vereins, «ein zu grosses Paar Schuhe», wie es Stierli ausdrückte.

Es gibt einige Widersprüche beim FCL. Da gibt es ein neues, gut besuchtes Stadion, reiche Investoren, endlich wieder Europacup-Spiele – und doch wagt man keine etwas grösseren Sprünge und kokettiert mit der Bescheidenheit. Zu viel darf man anscheinend nicht wollen beim FCL, auf Platz 8 stehen geht hingegen natürlich auch nicht. Kurz: Jede Saison soll genau so laufen wie die letzte. Eine Utopie.

«Der Verein hat seine Strategie», sagte Heinz Hermann nach der Entlassung von Yakin. Wenn diese tatsächlich heisst, mit dem aktuellen Kader ohne zusätzliche Investitionen längerfristig um die Europacup-Plätze mitzuspielen, dünkt mich diese Strategie etwas naiv. Beim FC Luzern sollte man sich selbst demnächst über die Ambitionen klar werden. Ist man wirklich bereits zufrieden mit einer «durchschnittlichen» Mannschaft, die alle paar Jahre eine Topplatzierung erreicht, oder will man das gute Umfeld, die neuen Möglichkeiten, das Schwächeln der ehemaligen Liga-Schwergewichte und die Euphorie um das neue Stadion nutzen, um zumindest zu versuchen, die Lücke nach oben etwas zu schliessen, sich vielleicht gar als zweite oder dritte Kraft der Liga etablieren? Nie wäre der Zeitpunkt besser gewesen als auf diese Saison. Schade um die verpasste Chance.

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37 Kommentare zu “Die Luzerner Utopie”

  1. Dustin Peters sagt:

    Letztendlich scheiterte MY aus dem selben Grund wie Fringer: Nach einer guten Phase, in der der Club sportlich über seinen Verhältnissen lebte (Wintermeister unter Fringer, Rang 2 unter Yakin) waren die Erwartungen schlicht zu gross. Fans dürfen immer träumen, in der Chefetage hätte man sich aber bewusst sein müssen, dass die Tabelle so nicht die waren Stärkeverhältnisse wiederspiegelte. Manchmal lügt die Tabelle halt doch.

  2. Tom Meier sagt:

    Viel bleibt dieser Kolumne nicht anzufügen. Höchstens dies: Die Entlassung Yakins wird uns Luzerner noch oft und tief schmerzen. Sie war auch aus meiner Sicht ein klarer Fehler. Man liess sich vom letztjährigen Erfolg blenden und verkannte die Notwendigkeit zu Investitionen. Die Anflüge von Genialität und die Tore von Bruder Hakan fehlten bereits seit der Fasnacht 2012 und dessen Abgang von Luzern schmerzlich. Flugs findet man sich dort wieder, wo man hingehört: im (unteren) Mittelfeld der Liga.

    • bulivo sagt:

      Hast du (und auch Dustin Peters) überhaupt einen FCL-Match unter der Führung von Murat Yakin gesehen?

      Das Spiel war extrem langweilig, Torchancen gab es keine, die Mannschaft spielte ohne Emotionen und Leidenschaft, das Spiel war sehr einfach auszurechnen für den Gegner, viele Spieler wirkten extrem verunsichert und ängstlich. Das ist mal das eine.

      Das andere ist der Umgang von Yakin mit den Medien sowie seine Methoden (Charakter?).

      Einerseits ist er mehrmals durch Beleidigungen an Medienvertreter aufgefallen (Medikamenten-Spruch). Anderseits jammerte in den Medien ununterbrochen von der Qualität seiner Mannschaft. Selbstkritik oder dergleichen kennt dieser Mann nicht.

      Sein Umgang in Sachen Jugendspieler zeugt auch nicht vor allzugrosser Sozialkompetenz. Junioren (Mitglieder vom Kader!) zogen sich ein einer anderen Garderobe um als der Rest der Mannschaft. Wird ja wohl sehr hilfreich sein für einen guten Teamgeist…

      Klar ist der FCL kein Spitzenteam wie es für mich Basel oder YB sind. Und trotzdem liegt ein Platz zwischen 3-5 locker drin. Der Kader ist mind. gleich gut wie derjenige von GC und St. Gallen. Bei diesem Teams sieht man, was mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Willen machbar ist. Zumindest im 1. von diesen 3 Punkten (Leidenschaft) hat man mit der Trennung von Yakin einen riiiesengrossen Schritt gemacht.

      Ich persönlich, FCL-Fan, bin extrem froh und überglücklich, dass der endlich weg ist. Nicht mal nur wegen den Resultaten, sondern mehr wegen seinem Auftreten, seinem absoluten NIcht-Bekentniss zum FCL sowie seiner extrem langweiligen Taktik (sofern man dies überhaupt so nennen darf…).

      • Dustin Peters sagt:

        Tja, erfolgreich allein reicht heutzutage offensichtlich nicht, es muss auch noch schön und spektakulär sein. Der FCL hat nun mal nicht das Spielermaterial, um die gegnerische Defensive schwindlig zu spielen.
        Und was die Medikamenten-Geschichte angeht: Das kann man auch umgekehrt sehen, Journis die sich alles erlauben, sich gerne eine Schlagzeilen auf Kosten anderer gönnen, aber dann die beleidigte Leberwurst spielen, wenn jmd. es mit gleicher Münze zurückzahlt. Bin beileibe kein Fan von MY, aber wie besagter Journi auf diesen Spruch reagiert hat, (welchen er bestimmt auch schon verwendet hat) ist einfach nur Kindergarten-Niveau.

        • bulivo sagt:

          Nein, für mich persönlich und auch für viele andere ist sogar eher umgekehrt: Wenn man offensiv spielt, etwas risikiert und versucht, wenn man mit Leidenschaft und Emotionen spielt, darf man verlieren, keine Frage! (siehe Cupfinal)

          Wenn man aber spielt, wie das der FCL gegen St. Gallen oder GC in den jeweiligen Heimspielen tat, macht nicht einmal mehr das Siegen Spass!

          Bereits in der 2. Saisonhälfte im letzten Jahr hat man gesehen, dass die “Taktik” von Yakin (hintenrein stehen, auf Fehler hoffen und kontern) relativ einfach ausgehebelt werden konnte, wenn sie denn mal erkannt war. Deshalb lief es in der ersten Hälfte gut, in der 2. aber gar nicht mehr. Das “Problem” war, dass Sion den Abzug hatte, Xamax Konkurs ging und YB sowie der FCZ jeweils ein desaströses Jahr hatten.

          Aber mal ehrlich: Die Rückrunde im letzten Jahr sowie die ersten 6 Spiele in diesem Jahr waren eher noch schlechter und langweiliger als diejenigen der “Fringer-Rückrunde”, in welcher Fringer entlassen wurde…

          Wauti wollten den Glamour in Luzern, war Stolz, die beiden Yakins an Board zu haben. Das erkannte man alleine an der Tatsache, wie H. Yakin in Luzern verabschiedet wurde (Ehrenrunde, T-Shirt, Blumen, Musik usw…). V.a wenn man dies mit dem Abgang eines J.-M Tchouga vergleicht, welcher ungleich mehr für den FCL geleistet hat.

          Medi-Sache ist natürlich nicht das “Haupt-Problem”, zeigt aber doch den Umgang von Yakin mit den Medien, wenn sie ihn nicht in den Himmel loben und es seiner Mannschaft nicht so läuft wie er das gerne hätte.

          Wie auch immer, ich bin EXTREM froh, dass das Experiment mit Yakin abgebrochen wurde, bevor er noch mehr “Unheil” anrichten konnte (Entlassung von Lehmann, Abgang Kukeli)

      • marcel meier sagt:

        Ich persönlich, FCL-Interessierter,
        habe die meisten Spiele (Heimspiele) gesehen. Ich fand das Spiel unter M. Yakin überhaupt nicht langweilig.
        Es hatte eben ein System. Jetzt rennen wieder alle wie an einem Grümpelturnier nach vorne nach dem Prinzip Hoffnung.
        Der Trainer (Restposten) sagt dem Journalisten (auch Restposten) was er hören will und die Fans sind zufrieden.
        Nun gut, die Mannschaft ist individuell sicher nicht stärker bestückt als die letzte Saisaon. Der Torhüter ist auf der Linie OK, aber er kann keinen Flankenball fangen (nicht erst seit gestern) und seine Abstösse landen etwa zur Hälfte auf der Tribüne.
        Er alleine ist auch nicht verantwortlich, aber ca. jedes 3. Tor würde ein Klassemann wie Sommer oder auch Da Costa halten.
        Und was soll eigentlich die dumme Behauptung, M. Yakin hätte nicht zum FCL gepasst? Hätte er sich eine Kuhglocke um den Hals hängen sollen, um von den Aglo-Fans geliebt zu werden? Mal sehen wie lange der bescheidene neue Besen besser kehrt. Über die Führung mag ich mich gar nicht äussern. August trifft weiter unten den Nagel auf den Kopf.

        • bulivo sagt:

          Nicht langweilig?? Wieviele Chancen hast du denn gegen St.Gallen oder GC gesehen? Das war langweiliges Ball hin- und herschieben, nicht mal taktisch clever oder sonst was…

          Zum unglaublichen Taktikfuchs M. Yakin noch eine kleine Anekdote:

          Im Match gegen St. Gallen begann Luzern mit 3 IVs und 2 AVs. So weit so gut (naja, zu Hause mit 5 defensiven zu beginnen..aber egal). Als St. Gallen im Ballbesitz! ist, stellt Yakin von der Seitenlinie aus das System auf eine 4er Kette um. Prompt wird St. Gallen über die Seite gefährlich, auf welcher A. Wiss ins Zentrum rücken musste…

          Zibung war stark, solange Steph Lehmann das Vertrauen hatte…ob das für Zibung spricht sei mal dahingestellt, es ist nun mal fakt, dass wenn Lehmann weiterhin Torwarttrainer wäre, Zibung praktisch keinen Flop produzieren würde!

          Yakin passt sowohl von seiner überheblichen Art wie auch von seinem Erscheinungsbild nicht an einen Ort wie Luzern, wo seit Jahrzehnten der Kampf auf dem Feld mehr geliebt wird als fussallerisch feine Klinge.

          Die Führung hat zum richtigen Zeitpunkt die Kurve gekriegt, sonst hätte Yakin einen Vertrag bis 2016 und wäre unkündbar!

        • bulivo sagt:

          Ach ja, noch eine kleine Frage:

          Dieses “System”, das Yakin hatte. Kannst du das bitte mal kurz erklären, was daran so gross anderst war als etz jetzt ist oder was an diesem “System” den Taktikfuchs Yakin ausmachte? Ehrlich, ich möchte mal von einem “Yakin-Anhänger” hören, was das System ausgemacht hat…bin bis jetzt noch nicht selber drauf gekommen.

          Vielen Dank.

  3. Tafor Dexelmann sagt:

    Murat Yakin hatte entscheidenden Anteil daran, dass Spieler wie Kukeli oder Ferreira und vor ihnen Ianu, Paiva oder Proschwitz den Verein verliessen. Den Fehler später auf den Sportchef und die Klubleitung zu schieben, ist einfach unprofessionell, unehrlich und dumm. Und was Adrian Winter betrifft: Er war schon in St. Gallen ein Spieler, der in einer erfolgreichen Mannschaft aufblühte (in der ersten Saison nach dem Aufstieg 2009), aber als das Team in der Saison darauf gegen den Abstieg spielte, war er bloss noch ein Mitläufer.

  4. Auguste sagt:

    hmm…, wieviel erfolg und zu welchem preis? diese frage scheint sich der fcl nur ungenügend beantwortet zu haben. die natürlichen strukturen des fcl geben, wenn es gut läuft, nicht mehr als die europa league als oberstes realistisches ziel her. ein meistertitel ist sehr unwahrscheinlich, aber ein cup-sieg ist in einer sehr guten saison nicht unmöglich.

    als man murat yakin verpflichtete, musste man doch gewusst haben, dass er sich nicht mit halbheiten zufrieden geben wird. fachmann der er ist, sah er natürlich, dass sich mit einer kaum veränderten mannschaft der erfolg der vorsaison nicht wiederholen lassen würde. wieso man beim fcl glaubte, dass es schon gut kommen würde, wenn der trainer dieser auffassung scheinbar schon frühzeitig deutlich widersprach, wird wohl ein innerschweizer geheimnis bleiben. die folgerung, dass es am mangelnden sachverstand der vereinsführung lag, ist aber wohl kaum ganz von der hand zu weisen – das zeigt auch die verpflichtung von heinz hermann als berater.

    mit ausnahme des fcb bleiben super league vereine mehrheitlich tummelfelder von inkompetenten, ego-shootern und schwachköpfen mit und ohne geld und dem baunahen gewerbe. fussball, der einzige zirkus, wo die wahren clowns auf der ehrentribüne sitzen.

    • Joel Isler sagt:

      Auguste, kennst Du die Luzerner Vereinsverantwortlichen persönlich, dass Du ein so abschliessendes Urteil machen kannst? Murat Yakin hatte bei seiner Ankunft praktisch einen Freipass beim Präsidium. Dass er diesen nach 14 Monaten bereits verspielt hat, ist kein gutes Zeugnis für dieses “Trainertalent”.

      Yakin beim FCL war keiner, der sein System auf ein vorhandenes Spielermaterial abstimmte. Er forderte Spieler und schob die aus seiner Sicht “Untauglichen” mit irgendwelchen Erklärungen ab. Proschwitz, Pacar, Siegrist, Ianu und Kukeli waren dem feinen Herrn unabhängig von der sportlichen Qualität nicht genehm. Interessant wäre auch noch zu wissen, aus welchen tatsächlichen Beweggründen, Hakan Yakin und Ferreira den Verein praktisch ablösefrei verliessen. Dass ihm keine Spieler gekauft wurden, stimmt nicht: Lezcano kostete mehr als eine, Hyka eine halbe Million Franken. Also nicht ganz preiswert. Dass eine Vereinsleitung irgendwann anfängt, eine solche Transferbilanz zu hinterfragen, ist wohl klar. Langsam wurde auch ersichtlich, dass er sich keinen Deut um die Vereinsstrategie scherte.

      Genau dafür wurde Heinz Hermann engagiert, der ja erfolgreich in der Jugendabteilung des FCB tätig war und dessen Nachwuchskonzept mit anderen aufgebaut und umgesetzt hat. Seine Leistung als Sportchef wird erst in der Zukunft bewertbar sein.

      Der Hype um Murat war nach dessen ersten erfolgreichen Trainerstation in Thun einfach zu gross und hat wohl auch ihn zu falschen Schlüssen verleitet. Aber auch solche Erfahrungen gehören zu einem Reifeprozess.

  5. Lorenzo sagt:

    Fast einverstanden. Schwächer ist das Kader des FCL nicht geworden, jedoch scheint der Glaube an die eigene Stärke gewichen zu sein. Dies sieht man z.B. daran, dass Zibung oft übermotiviert wirkt und deshalb die Bälle nicht richtig trifft, die er wegschlagen will. Letzte Saison hatte er das nicht oft gemacht. Da wurde von hinten heraus gespielt und nicht so oft dumm den Ball verloren. Überhaupt würde ich den Ersatztorhüter mal spielen lassen. Der Wille scheint nach wie vor da zu sein, aber die «Coolness» ist weg. Die Yakins haben bestimmt ihre Qualitäten, aber die haben beide nicht zum FCL gepasst. Zum Glück ist diese Phase vorbei. Der neue Trainer scheint mir in Ordnung. Andermatt hätte man auch verpflichten können. Was ich gar nicht verstehe ist, dass ein Sava Bento ins Nachwuchsteam verbannt wurde. Das ist doch ein vielversprechendes Talent in der Kreativabteilung. Weiss da jemand was da belaufen ist? Der FCL ist mit seinem Kader (vom Wert her) im Mittelfeld anzusiedeln. Und da wird er sich auch behaupten. Falls es mehr sein muss, so werden die Investoren zwei drei Toptransfers tätigen müssen. Del Piero hätte ich gerne auf der Allmend gesehen 🙂

  6. Stalder sagt:

    Gute Analyse, der FCL hat seine vielversprechende Ausgangslage zunichte gemacht. Es ist durchaus anzurechnen, dass man seriös plant und sich nicht verspekuliert – jedoch wäre 2012 mit etwas Risiko viel mehr möglich gewesen. Nun ist der FCL wieder was er immer war: ein seriöser, jedoch mutloser Club im (unteren) Mittelfeld der Tabelle. Schade.

  7. Nino sagt:

    Genau richtig, man hat den Zeitpunkt verpasst um auf diese Saison hin das Team nach oben aufzurüsten. Nun ist man auf dem Boden der Realität und Schuld hat sicher nicht Trainer Yakin. So ist das in Luzern, dann entlässt man einfach den Trainer.

    • Stephen Bywater sagt:

      Der Fehler der Klubleitung war, behaupte ich jetzt mal ganz frech, die Verpflichtung des Trainers Murat Yakin. Luzern war unter Rolf Fringer eine Mannschaft die erfrischenden Offensivfussball bot. Hinten nicht immer ganz sattelfest, aber dafür immer für ein Tor gut, dank konterstarken Spielern (Ferreira, Gygax), dank Knipsern die wussten wo das Tor steht (Ianu, Paiva) und dank einem Hakan Yakin der das ganze dirigierte.

      Dann kam Murat Yakin und mit ihm ein Spielsystem das unterschiedlicher nicht sein konnte. Yakin wünschte eine sichere Defensive, ein gepflegtes Kurzpassspiel, viel Ballbesitz und langsamer Aufbau. Grosse Gegensätze und somit für die Spieler eine grosse Umstellung. Gewissen Spielern wurde die Umstellung nicht zugetraut. Exemplarisch dafür: Burim Kukeli. Kukeli wurde gleich zum Trainingsstart unter Yakin mitgeteilt, dass man nicht mehr mit ihm plane. Er ist ein solider def. Mittelfeldmann, aber bringt wenige offensive Impulse. Yakins Lösung hiess anfänglich Xavier Hochstrasser, zur Saison 2012/2013 dann Philip Muntwiler. Beide konnten Kukeli defensiv nicht gleichwertig ersetzen und brachten offensiv nicht die gewünschten Impulse. Es ist Kukeli hoch anzurechnen und zeugt von Charakter wie er sich im Verlauf der letzten Saison trotzdem wieder ins Team zurück gekämpft hat. Aber der ablösefreie Abgang zum FCZ war leider schon länger Tatsache.

      Yakins System braucht besonders in der offensive Spieler mit sehr hoher Qualität. Qualität die teuer ist, insbesondere da beinahe sämtliche Spielertypen erst noch hätten eingekauft werden müssen. Dazu Qualität die in der Schweiz nur schwer zu finden ist. Luzern konnte sich Yakin nicht leisten und Walter Stierli war sich offensichtlich nicht bewusst, was Yakins Verpflichtung alles auslöste. Yakin wiederum war nicht zu Kompromissen fähig was Mitte letzter Saison zur komischen Situation führte, dass Luzern plötzlich keine nominellen Stürmer mehr im Kader hatte. Die vorhandenen wurden wegtransferiert oder verliehen, da die Qualität nicht gut genug war und Stürmer mit der gewünschten Qualität waren nicht am Markt oder schlicht zu teuer für Luzern.

      Die Verpflichtung von Murat Yakin war schlicht nicht genug durchdacht.

      • Nino sagt:

        @Bywater: Fringer hätte man sowenig kündigen müssen wie Yakin. Man hatte Yakin ja in den Fussballhimmel gelobt, nun ist er plötzlich nicht mehr fähig. Blättert man beim FCL in der History, dann stinkt dort der Fisch am Kopf.

        • FCZ-Andy sagt:

          Ach wie froh ich wäre, hätte man in Luzern den Herr Fringer nicht freigestellt! Nun haben wir ihn und sind doch voll an der Tabellenspitze mit dabei! Oder irre ich mich da??? 🙂 Ich freue mich ja sehr auf noch mehr so Fringerische Fussballkost, wie vom vergangenen Sonntag. Hinten zu und vorne rein gar nix.

      • Remo sagt:

        Gratulation! Ein sehr gut geschriebener Kommentar, Herr Bywater!

        Nun noch meine wenigen Ergänzungen: Ich gebe Herrn Komornicki gute Chancen den FCL noch aufzufangen. Vorallem wenn in der Winterpause noch eine richtige Nr. 10 gefunden werden kann. In den letzten Spielen war zwar Einsatzwille und Kampfgeist wieder vorhanden, aber die Kreativität nach vorne fehlte (aufgrund der Transferpolitik Yakins) vollkommen. Im Moment versucht sich Gygax über aussen als Spielmacher. Seine Qualitäten liegen aber leider wo anders.

        Weiter bin ich überzeugt, dass der FCL am Ende dieser Saison dort stehen wird, wo die Verantwortlichen ihn auch mittelfristig sehen. Zwischen Rang 4-6. Also im Mittelfeld mit Chancen auf die Europa League (obwohl man bei einer Liga mit 10 Mannschaften nicht wirklich von einem “Mittelfeld” sprechen kann). Einzig die Medien, Sympathisanten von anderen Vereinen und vorallem Murat Yakin sprachen von einer besseren Platzierung.

  8. joachim kahn sagt:

    Luzern ist knapp gegen Genk gescheitert. Kann passieren. Im Hinspiel hat man einige sehr gute Chancen ausgelassen. So eng gehts eben bei diesen Spielen. Gegen YB auch da hatte man gute Chancen, YB erhielt noch ein Goali Geschenk. AUch da hätte es anders rauskommen können. Ich finde es nicht angebracht dann eine Mannschaft gleich abzustempeln. Luzern wird seinen Weg machen, in den Top 5 in der Schweiz sich etablieren. Zu mehr reicht es – ausser man hat eine Ausnahmesaison wie letztes Jahr – mit den finanziellen Mittel nicht.

    • willimann sagt:

      Ja,liebe Leser, vieles wurde richtig gesehen, z. B. der letzte Abschnitt von Auguste ist so treffend das es im Schweizer Fussball noch lange keine Kontinuität geben wird. Wir haben in den wichtigsten Abteilungen keine FACHLEUTE !Welcher Schweizer Verein hat einen Sportchef. Jeder, und was haben sie zu sagen, wenig bis gar nichts. Warum, weil die Geldgeber es besser wissen!!?? Und so lässt sich das durchspielen bis zum Juniorentrainer. Auch hier scheitern wir an der Qualität. Eine gute Juniorenabteilung, (der FCL hat von den Besten ) und trotzdem reicht es jährlich nicht mal für einen sich in die biedere Liga einzunisten. Und zu Tom Meier , weiss was uns schmerzen wird, die vielen Fehler die Herr Yakin gemacht hat, Spieler ohne Not verkaufen um neue aus seiner Ecke zu installieren, er hat es aber schwer versäumt mit den Spielern individuell zu trainieren.Das muss und wird jetzt nachgeholt von einem TOPTRAINER der diesen Titel ausnahmsweise verdient. Er darf jetzt das auslöffeln was übrig blieb. Schlechte Verfassung der Spieler, (mental) wenig Punkte und auch ein Festgeldkonto das sehr gelitte hat……… Trotzdem hat er bis jetzt hervoragendes geleistet, obwohl er noch kaum Zeit hatte. Gegen Genk gab es Applaus auf offener Szene, gegen Servette holte man einen überzeugenden Sieg und in Belgien wäre mit 11 Mann ein weiterkommen so gut wie sicher gewesen. Dann gegen YB die Niederlage nach gutem Spiel, das nimmt Zibung auf sich, chapeau!! aber schade. Also, man beachte, zwei Leistungsträger die halt auch Fehler machen. Und nun zum wichtigsten. Dieser Trainer kann gut leben ohne roten Teppich, er braucht nur den Respekt von allen und wir werden in Luzern bald noch mehr Freude haben.

  9. Henry sagt:

    Ein Angestellter, welcher seinen Vorgesetzten in aller Öffentlichkeit Unfähigkeit vorwirft und welcher sich mit der Presse unter der Gürtellinie anlegt, der ist wohl kaum als vorbild für seine Spieler geeignet. Luzern hat ja mit Rangelov einen Bundesliga-Star verpflichtet. GC und St.Gallen haben inzwischen bewiesen, dass auch ohne namhafte Zuzüge ein vorläufiger Spitzenplatz möglich ist. Wie wurden Saibene (trotz Aufstieg) und Forte doch als unfähig und Yakin als Trainergott gehandelt. So schnell ändern sich die Zeiten.

  10. Ronnie sagt:

    Dieser Artikel ist nicht ganz korrekt! Es stimmt zwar, dass Luzern in der letzten Saison vor allem davon profitierte, dass andere Mannschaften schwächelten (Zürich, YB und GC) oder wie Sion und Xamax andere Probleme hatten. Aber schon zu Zeiten von M. Yakin spielte Luzern einen total unattraktiven, uninspirierten Fussball und profitierte vor allem von Leistungen der Einzelkönner Hakan Yakin (Vorrunde), Winter, Sarr und Ferreira! Aber schlussendlich war es M. Yakin selbst, der Spieler verpflichtete und wollte, die schlicht nicht genügen! So ist Muntwiler (Wunschtransfers von M. Yakin) keines Falles mit Kukeli zu vergleichen, denn Kukeli machte kaum Fehler und war mehr als zuverlässig, was man von Muntwiler nicht behaupten kann. Auch Spieler wie Shalaj, Kryeziu, Hyka und Lezcano haben schlicht nicht das Format, um in der Super League zu brillieren! Sie sind definitiv keine Verstärkungen! Auch die Verpflichtung von Rangelov (via DVD) ist einfach nur erstaunlich, denn seine Ex Vereine waren jeweils froh, ihn rasch los zu werden…..! Das Problem bei Luzern liegt daran, dass man keine neue Nr. 10 und jeinen guten Stürmer verpflichtet hat! Beim Stürmer trug massgeblich M. Yakin dazu bei, weil scheinbar keiner in sein System passte! Die Defensive des FcL wäre nicht gar so schlecht und im Mittelfeld hätte man mit Renggli und Hochstrasser ebenfalls zwei valable Kämpfer! Aber klar ist, dass diese verunsicherte Mannschaft – so wie sie jetzt aufgestellt ist – ohne kreatives Element und ohne Skorer schlichgt nur gegen den Abstieg kämpfen wird. Schlussendlich aber fehlt es Luzern – wie schon so oft – an einer professionellen Führung! Weder das Präsidium noch H. Hermann scheinen da die richtigen Strategen zu sein! So erstaunte auch die Trainerwahl nach M. Yakin, welche eben auch nicht dazu beiträgt Vertrauen zu gewinnen! Das Kader selbst – ausser den erwähnten Spielern – wäre mit 2 – 3 Verstärkungen so schlecht auch wieder nicht und könnte bestimmt um einen Platz im vorderen Drittel mitspielen…. Schade, denn die Fans ins Luzern hätten es verdient, wenn Ihr FcL weiterhin oben mitspielen würde…

  11. josé bütler sagt:

    die frage lautet doch ganz einfach: wieso hatte der fc luzern nach sechs spielen nur 3 punkte??? dieser umstand hat weder mit zu hohen erwartungen noch mit utopie einen zusammenhang. was hat sich im vergleich zur letztjährigen “top-saison” verändert? klar die erwartungshaltung auf einen platz unter den ersten fünf/drei ist sicher da, doch dies darf keine entschuldigung für den schlechten saisonstart sein, ferreira und kukeli sind gegangen, aber sonst …
    irgendwas zwischen trainer und mannschaft muss vorgefallen sein. im ersten saisonspiel gegen zürich hat der fc luzern grotten schlecht gespielt, es war arbeitsverweigerung, fussballerisch wie kämpferisch. gegen basel wars wieder super, der fcb am rande einer niederlage. die restlichen 4 spiele wieder unterirdisch. man kann jetzt über spielerqualität, mentalität der spieler, sozialkompetenz des trainers, etc. diskutieren, es wird ein mix aus allem sein. fakt ist, die mannschaft wurde nur marginal verändert, kukeli / ferreira weg, muntwyler / ramelov neu, der trainer war der gleiche, wieso war es nicht möglich, nur einigermassen an die letzte saison anzuknüpfen??? über die taktik von yakin kann man geteilter meinung sein, erfolgreich war sie –> vicemeister und cupfinalist. ich denke mit diesem kader ist eine platzierung unter den ersten fünf ein muss. die trainerentlassung yakins hat mich überrascht, wobei zwischen mannschaft und trainer viel geschirr zerschlagen schien, dass dieser schritt unausweichlich war, leider. gestern hat man yb dominiert, war jedenfalls sicher nicht schlechter, wenn aber individuelle fehler, gestern zibung, ramelov in genk, lustenberger gegen thun, renggli gegen sion, den fcl immer wieder auf die verliererstrasse bringen, dann wirds schwierig. konstanz muss her, die verteidigung samt goalie muss endlich sicher stehen, das vertrauen muss gestärkt werden, dann klappts auch vorne wieder.

  12. Pasci Lischer sagt:

    Wieviel Geld wurde in letzter Zeit in den Kader von YB gesteckt? Wer gestern im Stadion war hat davon nicht’s mitbekommen – ein (wieder einmal…) Zibung-Blackout und ein Rangelov mit Ladehemmungen hat es den Berner ermöglicht, 3 Punkte mitzunehmen. Das man mit mehr Risiko und somit mit Geld, das man nicht hat, sich Leistung und Erfolg kaufen kann ist pure Theorie und einfach zu bloggen. Denke, die Luzerner machen das nicht schlecht und die Führung wird aus den vergangenen Fehlern lernen: zu lange dem Wirken von Murat zugeschaut und damit den Weggang von Team-Stützen in Kauf genommen – Substanz, die ein CH-Club nicht einfach rasch auf dem Markt wieder ersetzen kann. Nach der Nati-Pause werden die Batterien wieder aufgeladen sein und Luzern wird sich im sicheren Mittelfeld etablieren.

  13. Patrick Steiner sagt:

    Eine treffendere Analyse für den FCL gibt es nicht. Bin damit einverstanden. Ich als FCL-Fan ausserhalb der Zentralschweiz hoffe und bange mit diesem Verein. Dieser Klub ist aber eine Mogelpackung. Auf der einen Seite will man immer bekannte und gute Spieler arrangieren. Diesen Sommer sprach man von Van Nistelroy, Rennella, Zidane, Almen Abdi, sogar von Petric. Geholt hat man keinen. Muntwiler und Rangelov. Anderseits jammert die Führung immer rum, sie hätten nur beschränkte finanzielle Mittel trotz Investoren. So kann man längerfristig nicht erfolgreich sein. Dieses Konzept ist zum Scheitern verurteilt. Als treuer Fan kommt man sich verschaukelt vor. Hin- und hergerissen zwischen Himmel und Hölle. Allerdings waren die Höhenflüge der letzten zwei Jahre eher eine Ausnahme und in Zukunft muss der FCL wohl oder übel wieder kleinere Brötchen backen. Auf die Fans kommen also wieder harte Zeiten zu, ausser es geschieht bei diesem Verein (Vereinsführung) noch ein Wunder. Diese sind aber auf der Luzerner Allmend eher von seltener Natur. Als Fan bleibt einem nur noch die Hoffnung auf bessere Zeiten oder sich auf die abzuzeichnenden Misserfolge einzustellen. Punkt!

  14. A.Meier sagt:

    Yakin hat gute Spieler einfach weggeschickt und nur die aufgestellt, die ihm ins Gesicht passten. Auch die Anstellung von Herrmann war keine gute Idee des Präsidiums. Ausserdem war der beschriebene Stürmer von “Format” schon in Deuschland als “Chancentod” verschrien! Die jetzige Tabellenlage ist jetzt einfach die Folge der gemachten Vorsaisonfehler!

  15. Hannes Estermann sagt:

    Der Artikel beschreibt die wichtigsten Minuspunkte gut, einzig weshalb verliert man kein Wort über das amateurhafte Verhalten der gesamten Clubleitung.Erlaubt es eine eventuelle Dutzisfreundshaft nicht ? Zweitens wenn der FCL so eine > solide> Mannschaft währe wie von Ihnen beschrieben hätte sie niemals soviele Goals kassiert. Wiedersprüche existieren offenbar nicht nur beim momentan angeschlagenen FCL…hoffentlich kommt der Allmendclub wenigstens in der Rückrunde auf ein bereits genanntes solide Niveau…am besten ohne den heutigen Torhüter und einigen zuvielen unbrauchbaren Geldschröpfern auf dem Rasen.

    • Mämä Sykora sagt:

      Ich kann Sie beruhigen, Herr Estermann. Da existieren keine «Duzis-Freundschaften», die eine allfällige Kritik verunmöglichen würden. Die Vorwürfe sind völlig haltlos. Zum zweiten Punkt: Aus «soliden Spielern» wird nicht immer auch eine solide Mannschaft.

      • bulivo sagt:

        V.a, Herr Estermann: Was genau meinen Sie denn mit “amateurhaftes Verhalten der gesamten Clubleitung”?

        • Hannes Estermann sagt:

          Hr.Bulivo
          zu Ihrer berechtigten Frage,meine Antworten .
          a) Die jetztige Führung ist leider ein Schattenkabinett vom immer noch allmächtigen Altpräsidenten.Das mag vielleicht
          sein Sinn haben,aus Angst von Erfahrungen früherer totaler Versager,ja sogar mit einem Kriminellen an Bord.
          b) M.Yakin wurde primär entlassen,weil es intern ein sog.Straussenkrieg über die Positionen gab und man den Mut
          nicht fand ein Hr.H.Hermann wieder auf die Insel zu schicken.Unsägliche u.schädliche Eitelkeiten in Reinkultur.
          c) Ob die Führungsqualitäten der jetztigen Führungscrew reicht um aus diesem momentanen Tief heraus zu kommen,
          bezweifle ich etwas,da mir bei Gesprächen mit FCL Beteiligten wiedersprüchliche Signale ausgesendet werden.
          Dem FCL und seinen Anhängern (bin seit über 5 Jahrz. selbst einer..aber keiner mit Scheuklappe!) Kraft -Moral und
          Glückzukünftig.Das Letztw kam i.d.neuen Saison (im Gegensatz zur vorgehenden) wirklich zu kurz. Gruss he.

          • bulivo sagt:

            Vielen Dank für die Antworten.

            a) Klar hat W. Stierli mit seinen Kollegen (Sawiris, Alpstäg, usw) noch einiges zu sagen. Dies alleine aufgrund der Tatsache, dass diese Männer mit der Löwen AG (oder so) Investoren sind und entsprechend auch Strategische Entscheide mitentscheiden möchten. Dies ist bei keinem Klub auf der Welt anderst! Dass Mike Hauser aber nun das tägliche Geschäft leitet, steht ausser Frage. Sieht man nur schon sehr gut an der Tatsache, dass sich der öffentliche Auftritt um Welten gebessert hat, keiner mehr im SF oder in der NLZ drauf los poltert (oke, W. Stierli hat es doch nochmals geschafft in der Rangelov-Sache…) und dass mit den Fans ein vernünftiger Umgang stattfindet anstelle eines “mehr müend die Fans ustusche” von W. Stierli….

            b)M. Yakin wurde primär entlassen, weil man seit der Rückrunde der letzten Saison seeehr oft unterirdische Leistungen zeigte, weil seither die Resultate sehr mager, in der jetzigen Saison sogar katastrophal waren, weil er seinen Abgang provoziert hatte mit seinen Interviews, weil er seinen Abgang provoziert hatte mit seinen Aufstellungen. Dass ihm H. Hermann nicht passte ist klar, denn dadurch war er nicht mehr der “Alleinherrscher” beim FCL sondern hatte nun einen Mann im Hintergrund, welcher auch langfristig dachte.

            c) Das Tief ist nun wirklich nicht kolossal oder Existensgefährdend. Es ist eine sportliche Krise, aus welcher die Mannschaft und der Trainer rauskommen müssen, nicht der Vorstand.

            Und wenn Sie wirklich seit über 50 Jahrz. Anhänger vom FCL sind, haben Sie doch sicher auch schon schlechtere Zeiten als die jetzige erlebt beim FCL…

      • Hannes Estermann sagt:

        Antwort betreffend : Duzisfreundschaften..war kein Vorwurf ..es war eine Anfrage! Dummerweise kenne ich die Mechanismen eines Mannschaftsportes das eine solid vebindet sich mit dem anderen..auch bei einem FCL.Also etwas weniger dünnhäutig ihr lieben Mitglieder der schreibenden Zunft,zu der ich auch seit über 50 J. hobbymässig gehöre.Mehrheitlich sind eure Themen recht gut recherchiert.macht weiter so …anderseits sollten Gedanken frei auf jeder Seite weiterhin bleiben.

  16. willimann sagt:

    He, he Ronnie so aber eben nicht. Woher nimmst du die Frechheit und die Fachkompetenz so etwas zu schreiben!!!! Welchen Trainer hättest du wohl geholt? Du kannst mir nicht fünf aufzählen die annähernd dieses Fachwissen auch bestätigt haben wie KOKO !!
    ALSO NOCHMALS, mehr RESPEKT gegenüber einem ehrlichen Arbeiter. Er wird es mit diesem Kader schaffen, er steht zum FCL und wird nie nach Verstärkungen schreien wie es bei M.Y. an der Tagesordnung war.

    • DAM sagt:

      Und sonst kann ja am Saison-Ende immer noch Gilbert Gress übernehmen und den FCL vor dem Abstieg retten, wie damals bei Komornickis Versuch in Aarau…

  17. dres sagt:

    Luzerner-, Basler-, Berner-, Zürcher-, Wallisser-Utopien – ich weiss gar nicht wo aufhören. Die Liga ist eine einzige Utopie. Alle besonders Ambitionierten werden ihren Ambitionen nicht gerecht. Eine weitere Utopie geht wohl bereits am Freitagabend baden. Da sage ich nur noch hopp FC Thun!!!

    • FCZ-Andy sagt:

      Ihr Kommentar entlockt mir ein herzhaftes Lachen und das ohne Ironie geschrieben. Die Utopie vom Freitag kommt erst, wenn wir wieder sogenannte 3 Punkte-Spiele nicht gewonnen haben und beginnen zu rechnen, gegen wen wir jetzt noch mit welchem Torverhältnis gewinnen müssten um den rettenden Platz doch noch sichern zu können 🙂 Hopp FC Thun ist ok, aber FCZ olè, mir doch noch sympathischer 😉

  18. Stierli sagt:

    Schauen wir doch mal der Tatsache ins Gesicht: Walter Stierli ist der mächtige Mann und duldet nur seine Linie und Ja Sager. Letztes Jahr wurde Stefan Lehmann geschickt, weil er einer der wenigen war, der auch mal sagt was Sache ist und was er denkt. Seither gehts mit Zibung bergab, der Alibi Nachwuchstorhütertrainer kann da nicht helfen. Murat Yakin hat auch gesagt was er denkt, was Stierli üpberhaupt nicht gefällt. Dem grössten Teil der Mannschaft hat es überhaupt nicht gepasst, aber keiner traut sich etwas zu sagen, weil er sonst vielleicht der nächste ist der gehen muss. Es würde dem FCL gut tun, wenn mal ganz oben die Einsicht kommt…