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Die Grenzen des FCB

Mämä Sykora am Samstag den 1. September 2012
FC Basel's Gaston Sauro, Fabian Frei, and Alexander Frei, from left, reacts after the UEFA Champions League Playoff soccer match between CFR Cluj and FC Basel in Cluj, Romania, Wednesday 29 August 2012. (KEYSTONE/Urs Flueeler)....

Enttäuschte FCB-Spieler nach dem Spiel in Rumänien: Gaston Sauro, Fabian Frei, Alexander Frei und Jacques Zoua (v.l.n.r.) in Cluj, 29. August 2012. (Foto: Keystone)

Der Elfmeter hätte die Hoffnung noch einmal zurückbringen können. Doch Alex Frei traf für einmal nicht vom Punkt, weitere Torchancen gab es nicht, und so hiess es zwar zum Schluss 65:35 Prozent Ballbesitz, aber eben 0:1 nach Toren. Basel verlor zweimal gegen CFR Cluj, statt 10,3 Millionen Franken Startprämie (plus grosszügige Punkteprämien) gibt es für den FCB nun lediglich einen Zehntel davon in der Europa League. Die grossen Partien gegen Manchester United in der Königsklasse bleiben diese Saison den Rumänen vorbehalten.

Auch wenn FCB-Präsident Bernhard Heusler stets weitsichtig betonte, man sei nicht so verwegen, mit den Champions-League-Millionen zu budgetieren, ist das Aus bestimmt auch für ihn eine grosse Enttäuschung. Nur ein Jahr nach den gloriosen Auftritten in der Königsklasse und dem Aufstieg in die zweite Runde scheiterte der FCB an einem Gegner, den die UEFA in ihrem Team Ranking zwischen Slavia Prag und Anorthosis Famagusta führt. Das kann nicht der Anspruch des FCB sein, aber es ist nun mal der Fluch einer kleinen Liga mit einem Dominator und nationaler Konkurrenz, die selten Punkte für die 5-Jahres-Wertung sammelt. Selbst nach der Champions-League-Reform bleibt die Qualifikation eine Hürde. Zwar trifft der Schweizer Vertreter auf dem Champions-Weg nicht auf grosse Namen, aber auch wenn das hierzulande gerne vergessen geht: Nicht nur in der Schweiz werden Fortschritte gemacht, sondern auch in Dänemark, Moldawien, der Ukraine oder eben in Rumänien.

Die Auftritte des FCB in Europa in den letzten Jahren sind zweifellos beachtlich. Ob die Selbstwahrnehmung des Vereins jedoch mit derjenigen in Rest-Europa übereinstimmt, muss dennoch infrage gestellt werden. Für Furore sorgten bei den letzten Austragungen nämlich auch Klubs wie der FC Kopenhagen, APOEL Nikosia, Unirea Urziceni oder BATE Borissow. Welche Exploits man am ehesten wahrnimmt, hat mit der geografischen Nähe zu tun. Einem skandinavischen Fan ist vielleicht nur der Sieg des FCB über Manchester noch in Erinnerung, die wenigsten aber sehen Basel an der Schwelle zu Europas Topteams, während dies für einige beim FC Kopenhagen der Fall ist. Je mehr man mitbekommt, je mehr berichtet wird, desto stärker erscheint der Verein. Dies führt nicht selten zu etwas übersteigerten Erwartungen bei gleichzeitiger Geringschätzung der unbekannten Gegner.

Cluj-Spieler Cadu kämpft mit Marco Streller um den Ball. (Foto: Keystone)

Die Super League scheint ein Knüppel zwischen den Beinen des FCB zu sein: Cluj-Spieler Cadu kämpft mit Marco Streller um den Ball. (Foto: Keystone)

Natürlich würde der FCB gerne nicht nur im UEFA-Ranking weiter steigen, sondern auch als einer der erweiterten Top-Adressen in Europas Klubfussball wahrgenommen werden. Doch kann der FCB dieses Ziel überhaupt erreichen? Mit dem gegenwärtigen System und der wenig stabilen Position der Schweiz in der 5-Jahres-Wertung kann der Verein nicht längerfristig mit den Champions-League-Millionen rechnen, denn immer droht das Aus in der Qualifikation wie dieses Jahr. Und selbst wenn eine regelmässige Teilnahme gesichert wäre, garantiert dies noch nicht den Anschluss an die Teams aus grösseren Ligen. Bestes Beispiel dafür ist Rosenborg Trondheim, das 13 Mal in Folge norwegischer Meister wurde und zwischen 1995 und 2003 ununterbrochen (!) in der Champions League (u. a. mit Siegen über Real, Milan und Dortmund) vertreten war, seither aber nur noch zweimal den Sprung in die Gruppenphase schaffte. Den Traum von der Zugehörigkeit zur Europas Elite musste man im hohen Norden begraben, in der Depression musste sich Rosenborg gar im nationalen Championnat Vereinen wie Våleranga, Brann, Stabæk oder wie letztes Jahr Basels Quali-Gegner Molde den Vortritt lassen.

Mehr als die Norweger kann ein Schweizer Verein kaum erreichen, dafür ist die Lücke zu den Top-10-Nationen zu gross. Von denen sammeln jedes Jahr diverse Vereine fleissig Punkte und konsolidieren den Platz in der 5-Jahres-Wertung, was deren Spitzenteams mehr Möglichkeiten bietet, denn der Geldfluss aus dem Europacup ist garantiert – ganz abgesehen davon, dass auch Sponsoren- und TV-Gelder deutlich grosszügiger ausfallen. Insofern kann man sagen, dass der Rest der Liga Basels Wachstum behindert. Denn so wie die Dinge jetzt stehen, kann der FCB nicht über den einstigen Status von Rosenborg Trondheim heraus kommen. Und selbst dies ist nur möglich, wenn jedes Jahr die Abgänge gut kompensiert werden und die Mannschaft stark genug ist, um Gegner wie eben Cluj aus dem Weg zu räumen. Klappt das über mehrere Jahre nicht, drohen die gleichen Probleme wie anderen Vereinen, die für die nationale Meisterschaft eigentlich «zu gut» sind. Rosenborg-, Ajax- und Celtic-Fans können davon ein Liedchen singen.

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56 Kommentare zu “Die Grenzen des FCB”

  1. Breusch sagt:

    man darf jetzt der schweizerfussball nicht unterschätzen, es darf nicht vergessen werden: im gegensatz zur norwegischenliga hat die schweiz eine viel mit abstand bessere jugend abteilung die zu den besten oder sogar der beste der welt gilt! das müssen die norweger oder die rumänen zuerst mal nachmachen. Fakt ist, FCB hat cluj extrem unterschätzt, denn auf dem papier hatte basel eine viel stärkere mannschaft, basel hätte das spiel gewinnen müssen! aber leider gescha einer der grössten blamagen im diesen sommer. trainer vogel muss jetzt beweisen und zeigen was in ihm steckt und die leistungen bestätigen vom letzten saison, sonst ist er gezwungen zu gehen!

    • Franz Brunner sagt:

      nicht gerade berauschend was diese ach so tolle nachwuchsarbeit hervorbringt, wenn in der auch nicht ach so tollen ch süper league dutzende ausländische zweit bis drittklasskicker unterschlupf finden—aber die norweger bringen ab und zu mal einen solskjaer heraus, und der war bestimmt viel besser als frei, chapuisat etc

      • micha sagt:

        Ohne jeden Sachverstand. Chapuisat war in den 1990er Jahren einer der besten oder der beste Stürmer der Bundesliga, hat wesentlich den Aufstieg vom Durchschittsklub zu Meisterschaften und CL-Sieg von Dortmund geprägt. Solskjär war in einer vergleichbaren Rolle bei ManU, aber zeitweise, auch verletzungsbedingt, eher als Edelreservist.

    • Marc sagt:

      Das stimmt,das unserer Nachwuchs nicht schlecht ist! Aber das nützt der Schweizer Liga wenig,weil die guten Spieler hier keine Perspektive haben.Ist doch logisch,dass ein Shaqiri oder Xhaka abwandern, es ist doch interessanter bei einem Topklub vor 70 000 Zuschauern zu spielen,als in der Schweiz irgendwo in der Provinz bei ein paar Tausend Zuschauern.Zudem können sich die Spieler bei einer Topliga viel mehr entwickeln. Für Basel ist diese Liga einfach zu schwach! Die Bundesliga wäre optimal um weiter zu kommen,aber dies bleibt ein Wunschtraum. Der Abstand von den Topligen Europas zur Schweiz wird immer grösser!

  2. Fritz sagt:

    Als FCB-Fan stimme ich Mämä zu, aber ich erwarte vom FCB auch nicht, dass er zu einer der Topmannschaften in Europa zählt. Für mich ist es wichtiger, dass er auch ncoh über Jahre hinaus nationale Spitze bleibt und vielleicht eines Tages Rekordmeister (der Weg ist noch lange genug). Aber der letzte Satz von Mämä ist ein Riesenkompliment und in die Höhe von Rosenborg, Ajax oder Celtic zu heben… würde ich mich nicht getrauen. Danke! 🙂

  3. Roland Greter sagt:

    Damit die Topklubs aus verschiedene kleineren Fussball-Ligen mehr gefordert sind, könnten verschiedene Länderligen fusionieren, damit diese gegeneinander spielen können. Z.B. eine Celtic League mit den Topklubs aus Schottland, Irland, Nordirland und Wales (die englische Premier League will die sowieso nicht). Acuh die Skandinavischen Topklubs könnten in einer Liga zusammen gefasst werden. Holland könnte mit Belgien zusammen was aufziehen. Die Schweiz Klubs könnten mit denen aus Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien zusammen spannen.

    • Rene R. Meier sagt:

      Ja Sie Herr Roland, sehr gute Idee. Dann fahren wir übers Wochenende nach Maribor oder Budapest an ein Auswärtsspiel des FCB, oder ?

  4. Fischli Wassermann sagt:

    Wenn die Schweizer in den letzten Saison den sportlich sehr guten FC Sion unterstützt, statt über seinen merkwürdigen Präsidenten zu meckern, dann sähe die UEFA-Bilanz auch besser aus – aber in der Schweiz schaut ja jeder nur für sich, gesamtschweizerische Strategien sind immer ein Geknorze (vgl. auch Olympia-Mannschaft).

  5. Kusi Gallati sagt:

    Wenn man den Artikel so liest könnte man meinen, dass der FC Basel automatisch jedes Jahr Schweizer Meister wird und es nur noch darum geht, ob er sich für die CL qualifizieren kann oder nicht. Und so einfach ist es dann doch nicht. Auch wenn der FCZ (dank ganz toller Transferpolitik) in der Versenkung verschwunden ist, gibt es immer noch Klubs wie Sion oder YB, die zumindest auf dem Papier auf Augenhöhe mit dem FC Basel stehen. Aber das Hauptproblem liegt darin, dass sich Schweizer Klubs immer wieder gehen lassen. Wenn YB gegen Midtjylland zu Hause 2:0 verliert und so unnötig Punkte für den Koeffizienten verschenkt, muss man sich nicht wundern, wenn wir in der CL nicht gesetzt sind. Und das ist ja nur ein Beispiel von vielen. So gesehen hat der FCB gegen Cluj nicht nur die beiden Spiele, sondern viel Geld und wichtige Punkte für den UEFA-Koeffizienten verloren. Und das tut wirklich weh – und zwar allen CH-Klubs.

    • Kalkbreite sagt:

      Ich würde es bevorzugen, dass ganze CL-Paket abzuschaffen. Warum nicht wirklich eine Championsleague mit den jeweiligen Landesmeistern? Warum das komplizierte zusammenzählen und abrechnen von Punkten im Fünfjahrestakt? Wer Meister wird, soll in der CL spielen, punkt fertig. Der CL würde dies viel mehr bringen. Und wenn man dann wirklich noch das Gefühl hat, es sind zu wenig Spiele, dann kann man ja noch den 2. und/oder den 3. dazu nehmen – von allen Ländern natürlich.

      Zudem: Warum sollte ich einer Mannschaft den Daumen drücken, wenn ich sie nicht mag? Nur wegen den Punkten? Und damit diese bei Erfolg auch noch so viel Geld verdient, dass man sich immer bessere Transfer leisten kann, bessere Löhne zahlen kann? Da schneiden wir anderen Fans uns gleichzeitig ins eigene Fleisch.

      Zudem und gelinde gesagt, finde ich es eine absolute Frechheit, dass sich Klubs wie Real Madrid, automatisch dabei sind, obwohl sie so viele Schulden haben, dass sie ohne CL-Milionen gar nicht mehr überleben könnten. Und wenn die CL-Hymne gut 10 Monate lang nicht mehr alle Woche ertönt, bin ich auch nicht traurig – ich bin schlicht übersättigt.

    • Christian Kronenberg sagt:

      FCZ, YB, Sion auf Augenhöhe mit dem FC Basel? Im Moment stimmt das sicher aber nur weil der FCB noch keine Mannschaft ist. Es braucht Zeit und Geduld bis sich die neuen Spieler integriert haben. Salah z.B. wird besser als Shaqiri, da bin ich mir sehr sicher, er ist technisch besser und vorallem sehr schnell, Diaz und Sauro brauchen Zeit. In dieser Saison wird nur der FC Sion mit dem FC Basel mithalten können. Diese zwei Mannschaften haben Qualitäten und machen den Meister unter sich aus. Den restlichen Clubs fehlt es einfach an Qualität und Erfahrung und letztendlich auch an Geld. Der FC Basel hat fähige Leute im Vorstand und wissen wie mit dem Geld umgehen und investieren überlegt. Constantin hat zwar Geld aber ob das alleine reicht werden wir sehen!

  6. Gilles Goodman sagt:

    Typisch für Frei und sein Ego, dass er nach dem verhauenen Elfmeter sagt, dass er das nächste Mal wieder schiessen werde.
    Mit ein wenig Interesse auch für das Team, wäre es wohl besser, er würde sagen, das nächste Mal bekommt ein Anderer die Chance.

    • Dario Nielsen sagt:

      So ein Quatsch! Einen Penalty zu schiessen, der über +/- 25 Mio CHF für Verein (und Team) entscheiden könnte, ist doch keine “Chance”, sondern im Gegenteil ein riesengrosse Bürde, die viele nicht freiwillig auf sich nehmen. Wenn nun Alex Frei das nächste Mal wieder schiessen wird, dann ist das typisch für sein Ego im positiven Sinne – er hat das notwendige Selbstvertrauen und übernimmt als gestandener Spieler die Verantwortung!
      PS: Haben Sie gesehen, wie Bastian Schweinsteiger vor dem verschossenen Penalty im CL-Final gegen Chelsea physisch und psychisch gezittert hat? Der Druck in solchen Situationen ist immens!

      • Gilles Goodman sagt:

        Quatsch ist eher, wenn ein Profi aus elf Metern 25 Millionen in den Sand gesetzt hat und jetzt nicht akzeptieren kann, dass es ein Anderer das nächste Mal vielleicht besser kann.
        Es gehört zu jedem Job, bei dem extrem viel Geld verdient wird, das man auch mit Druck umgehen kann.

        • N. Dampf sagt:

          Alex Frei ist ein sehr sicherer Elfmeterschütze. Nur weil er jetzt seit langer Zeit wieder mal einen versemmelt hat (was jedem passieren kann, siehe Schweinsteiger), heisst das doch noch lange das er keinen Elfmeter mehr schiessen soll.

          Alex Frei würde bei sehr vielen Vereinen in Europa allfällige Elfmeter schiessen.

          • Gilles Goodman sagt:

            Solange die von Dario Nielsen angesprochenen 25 Mio CHF nicht mein Geld sind, darf er gerne weiter schiessen.

        • Samuel sagt:

          Er ist und bleibt der sicherste Elfmeterschütze den Basel im Kader hat. Das war der erste Penalty den er für Basel nicht versenkt hat. Warum sollte er dann jemand anders schiessen lassen?

  7. matthias moser sagt:

    dem ist nichts hinzuzufügen. bei aller liebe zum verein, dürfen wir fcb fans die realität nicht aus den augen verlieren.

  8. Kahn sagt:

    Eigentlich sollte es heissen, die Grenzen des Schweizer Fussballs. Seit ein paar Jahren ist es nun so, dass der FC Basel sportlich wie finanziell den anderen Clubs mehrere Kilometer voraus ist in der Schweiz. Speziell wenn man in der CL ist, generiert man Einnahmen. So wie ich es mitkriege investiert der Club diese mit Weitsicht. Wenn das Niveau in der Schweiz höher gewesen wäre, dann hätte man sicherlich risikoreicher anlegen können, d.h. kurzfristiger das Team verstärken können. Mit der Situation wie sie heute ist, muss dies nicht sein und der FC Basel kann längerfristig planen. Ich wünsche mir weiter so Mannschaften wie im Moment Sion welche investieren können und das Niveau entsprechend in der Liga erhöhen. Auch erhoffe ich mir, dass die Vermarktung des CH Fussballs jedes Jahr zusätzliche Einnahmen für die Clubs bringen.

    • Znuk sagt:

      Wenn 2-3 SL-Clubs jedes Jahr im Europacup in den Gruppenphasen spielen und davon jeweils 1-2 im Europacup überwintern, steigt das Niveau der SL automatisch. All die anderen Clubs werden nachziehen (müssen) um wieder mal “was zu holen”. Oder selbst Europacup spielen zu können. Das war auch schon in der Vergangenheit so.
      Zudem gibs im Europacup, auch in der EL, einen schönen Batzen für CH-Clubs zu verdienen.
      Für englische oder russische Teams ist das vielleicht nicht viel Geld, für schweizer Clubs schon.

  9. Tommy sagt:

    Richtige Einschätzung. Leider lassen die anderen Schweizer Vereine den FC Basel beim Punktesammeln für die UEFA 5-Jahres-Wertung seit Jahren (natürlich ungewollt) im Stich und scheitern jeweils auf bescheidenem Niveau. Für eine langfristig stabilere Schweizer Beteiligung in Europa braucht es eben auch einmal einen FC Luzern oder die von vielen so hochgelobten Young Boys und den FC Zürich, die auf europäischer Ebene regelmässig versagen.

    • dres sagt:

      Das war jetzt nach den zwei peinlichen Niederlagen gegen Cluj wohl der falsche Kommentar. Zumindest der falsche Zeitpunkt dafür…

      • Alfred Meier sagt:

        Cluj ist der rumänische Meister und Basel hat 2 schlechte Spiele abgeliefert. Was soll den daran peinlich sein?? Bist du etwa auch ein YB Fan der sich gut fühlt, wenn er endlich einmal das Wort peinlich nicht im Zusammenhang mit seinem eigenen Club liest?Der Beitrag von Thommy ist absolut sachlich und korrekt.

        • Christoph Nobs sagt:

          Werter Herr Meier
          Der Beitrag von Tommy ist überhaupt nicht korrekt, weil er schreibt: “braucht es eben auch einmal…oder die von vielen so hochgelobten Young Boys…”. Nun dann, so sind sie ja da, die Young Boys in der Gruppenphase der Europa League. Was sie übrigens vor zwei Jahren ebenfalls waren und letztes Jahr mit viel Pech gegen Braga (notabene der vorangehende Finalverlierer). Ergo sollt ihr Basler nicht immer mit dem Finger zeigen auf die anderen Klubs bei eigenem Unvermögen. Ein wenig mehr Demut ist angebracht, nicht alle Vereine konnten sich in der Vergangenheit auf solariumgebräunte Millionen verlassen!

          • Znuk sagt:

            Mindestens hatte man bei den Young Boys noch soviel Geld um Trainer Gross rauszuschmeissen und
            das ganze Konzept über den Haufen zu schmeissen.

  10. Nino sagt:

    Kurz zusammengefass, Geld regiert den Fussball. Es ist vermessen die Leistungen des FC Basel mit FC Kopenhagen zu vergleichen, Kopenhagen hat noch nichts geleistet. Kopenhagen fällt zwar auch mir positiv auf, es ist vielleicht der FCB von Dänemark. Der FCB ist in dem Up and Down dem alle Clubs unterliegen, momentan sind sie eher im Down. Der FCB hat eine realistisch gesunde Budgetpolitik, diesmal hats halt nicht gereicht, der FCB kommt schon wieder und wichtig, der FCB lebt nicht über seinen finenziellen Möglichkeiten. Solange das Geld den Fussball regiert müssen wir mit Leistungen wie bisher zufrieden sein und dürfen nicht zu grösse Brötchen backen. Chapeau was Basel bisher geleistet hat und Hoffnung auf weitere CL Abende mich CH Beteiligung.

    • Mämä Sykora sagt:

      Noch nichts erreicht? Der FC Kopenhagen wurde erst 1992 (!) gegründet und wurde seither 9 Mal Meister (8 Mal in den letzten 11 Jahren) und 5 Mal Cupsieger, stand zweimal in der Champions League und gar einmal im Achtelfinale, hat seit der Gründung den höchsten Zuschauerschnitt des Landes und spielt in einem neuen Stadion, dem Parken. Dazu haushaltet der Verein ähnlich gesund wie der FCB, leistet sich keine überteuerten Stars und hat gleich viel einheimische Spieler im Kader wie der FCB. «Nichts geleistet» find ich da etwas unpassend.

      • Albert Inglin sagt:

        Mämä Sykora: Ihr Kommentar hat mich ein bisschen stutzig gemacht. Wie kann ein Verein, der so jung ist, in so kurzer Zeit so viel Erfolg haben? Sie hätten vielleicht erwähnen sollen, dass der FC Kopenhagen aus der Fusion der zwei Provimannschaften KB (Rekordmeister) und B1903 entstanden ist. Durch diese Fusion wollte man die Stärken des KB (gute Fanszene und Rückhalt in der lokalen Wirtschaft) mit den Stärken des B1903 (starke Mannschaft und Startplatz in der 1. Liga) zu einer Einheit bündeln. Somit relativiert sich meines Erachtens der Erfolg des jungen Klubs ein bisschen. Es wäre interessant zu wissen, wie dieses Modell in der Schweiz mit den beiden Klubs von Zürich funkionieren würde.

        • Mämä Sykora sagt:

          Ja, das ist richtig, der FCK entstand aus einer Fusion. So einfach, wie Sie das beschreiben, war das aber dann doch nicht. KB ist zwar Rekordmeister, 12 der 15 Titel wurden aber in grauer Vorzeit (bis in die 50er) geholt. Zum Zeitpunkt der Fusion war KB kein Profiverein und spielte in der 2. Liga. B1903 war ein klassischer Mittelfeldklub, der im Schnitt vor weniger als 2000 (!) Zuschauern spielte und am Leben erhalten wurde von einem einzelnen Unternehmer, der seinen Rückzug ankündigte. So war die Fusion geradezu unumgänglich. Ein weiterer Vorteil war, dass das Parken-Stadion genau zu der Zeit fertiggstellt wurde, so hatte der neue Verein schon eine Spielstätte. Und der Erfolg stellte sich gleich ein: FC Kopenhagen wurde auf Anhieb Meister.
          Die Situation ist also nicht vergleichbar mit Zürich. B1903 und KB waren nie Erzrivalen, gehörten auch beide schon Ewigkeiten nicht mehr zu den Topteams des Landes. Und zudem gab und gibt es in Kopenhagen noch weitere Mannschaften mit weitaus grösserer Fangemeinde und beachtlicherem Palmarès (Brøndby und Lyngby).

    • Nino sagt:

      @Mämä: Bitte lese richtig. Ich schreibe Kopenhagen ist vielleicht der FCB von Dänemark, mehr nicht. Das sollte genügen, auf die Leistungen vom FCB können wir Stolz sein. Klar ist sich 1x in der CL in den 8.tels Finale und 2x in die CL qualifizieren nicht nichts, aber auch nicht überwältigend. Ich denke auch in Dänemark werden finanziell wie in der Schweiz kleinere Brötchen gebacken. Also auch Kopenhagen ist eher Stufe Basel, als Stufe Chelsea, Manu, Real, Barca. Kopenhagen mag ich es auch gönnen wenn die den Grossen ein Bein stellen – in diesem Sinne.

  11. Adriano Granello sagt:

    Der FCB würde am besten ein Gesuch um Teilnahme in der 1. Deutschen Bundesliga stellen. Ob der Verein genug potent wäre, um da längerfristig mithalten zu können, ist allerdings eine andere Frage…

    • Nino sagt:

      @Granello: Die 1.Bundesliga ist schon lange vom Tisch, das ist kein Thema, bringt niemandem was. Das wegen der Potenz, der FCB könnte ja noch einige Pornodarsteller einbauen dann wird es schon klappen :-).

  12. Dario Nielsen sagt:

    Interessanter Blog – ich würde aber nicht pessimistisch die Grenzen für den FCB sehen/setzen, sondern vielmehr optimistisch darauf hoffen, dass weitere CH-Vereine (YB, GC/FCZ, Sion) ihr zweifellos vorhandenes sportliches/wirtschaftliches Potential ausschöpfen, die Lücke zu den Top10-Nationen schliessen helfen und der CH-UEFA-Koeffizient dann für einen fixen CL-Gruppenplatz plus CL-Play-Off-Teilnahme garantiert.

  13. Franz sagt:

    Mein Bedauern über die Nichtqualifikation hält sich in Grenzen. Weshalb sollte der FCB jedes Jahr in der ChL sein? Damit der Abstand zu den übrigen Clubs noch grösser wird? Damit die Leutschenbächler höhere Einschaltquoten haben? Ganz ehrlich, ich sehe den Sinn nicht. Mir ist eine ausgeglichene, spannende Meisterschaft viel wichtiger als diese Geldliga. Allerdings gönne ich es dem Club aus dem armen Rumänien, dass er auch mal absahnen kann. Realistisch gesehen spielte der FCB letzte Saison weit über seine Verhältnisse. Er hatte das Glück, auf ein ManU in der Baisse zu treffen, das ihn zudem unterschätzte. Diese Fokussierung auf Basel ist ärgerlich und unangebracht. Es ist zu wünschen, dass dieser Hype bald vorbei ist. Ich zweifle nicht daran.

    • Franz Brunner sagt:

      genau, und was die basler gegen bayern boten wird auch in die geschichtsbücher eingehen, aber wohl eher negativ

      • Basler sagt:

        Welches Spiel ist den gemeint? Das Heimspiel, welches der FC Basel gewonnen hat (geht negativ in die Geschichtsbücher der Bayern…) oder das Spiel in der Allianz-Arena? Ich war auch in der Allianz-Arena und hab dieses Spiel gesehen, einfach dumm gelaufen. Nicht mehr und nicht weniger…

        • Miker sagt:

          Das Spiel in Basel ist in München schon lange vergessen. Sogar das 7:0 Rückspiel ist nur noch irgendwo eine Randnotiz und was es auf alle Fälle nicht ist, es ist nicht einfach nur dumm gelaufen.
          Es war auch in dieser Höhe absolut verdient. Der FCB hat in diesem Spiel seine Grenzen aufgezeigt bekommen und es wurde auch gezeigt, dass das Hinspiel auch schon ganz anders hätte laufen können. Zu Beginn des Spiels hätte Bayern mehrere Tore machen können und das Siegtor für den FCB fiel aus dem Nichts, als Bayern doch nur noch verwalten wollte.

  14. Marcel sagt:

    der ligakrösus fcb wird ja eh jedes jahr meister, muss immer in der cl spielen usw. schaut doch mal die tabelle an ! was hat der hr. vogel bis anhin geleistet? von fink hat er ein super team übernommen und dann haben die schlüsselspieler ihre chance genutzt und sind zu topclubs gegangen. hat vogel junge eigengewächse eingebaut? genau dieselben abläufe hat man beim fcz gesehen (inler, dzemaili etc). jetzt muss vogel beweisen ob er was taugt. was geschieht wohl wenn der fcz den fcb morgen schlägt – ganz unwahrscheinlich scheint mir dies nicht…. fliegt dann der vogel?

    • N. Dampf sagt:

      Ich bin mir sehr sicher, dass man in Basel auch im falle einer Niederlage gegen Zürich nicht den Kopf verlieren würde.

      Der FCB brauch ein wenig Zeit zu seinem Spiel zu finden, das war letztes Jahr nicht anders, Punktemässig stehen wir sogar besser da als in der letzten Saison zu diesem Zeitpunkt. Ich mache mir als FCB Fan noch überhaupt keine Sorgen betreffend der Meisterschaft.

      Basel befindet sich gerade in einer Umstellung. Mit Huggel, Xhaka und Shaqiri sind drei wichtige Stützen im Mittelfeld weggefallen und mit dem Abgang von Abraham ist nun auch der Posten des Abwehrchefs noch nicht adäquat ersetzt worden. Aber Sauro wird wohl, wie Abraham damals auch, seine Zeit brauchen bis er dieser Aufgabe gerecht werden kann.

      Salah und Diaz sind sehr gute Transfers, nur hat Diaz praktisch den ganzen Sommer durchgespielt, weshalb er etwas angeschlagen wirkt und Salah ist ja bekanntlich bereits verletzt.

      Mit etwas Zeit wird der FCB Meisterzug schon ins Rollen kommen.

  15. Kraft sagt:

    Absolut richtig. Der Schweizer TV- und Sponsorenmarkt ist halt einfach zu klein, um die Vereine mit ausreichend finanziellen Mitteln zu versorgen, damit ein dauerhaftes Mitspielen mit Europas grossen Ligen möglich wäre. Schweizer Vereine sind und werden immer auf die Grosszügigkeit von Personen oder Firmen angewiesen sein, die ihr Geld a fond perdu einschiessen. Und wenn das Bosman Urteil nicht revidiert wird, was praktisch ein zero probability event ist, da es fundamental auf dem EU Arbeitsrecht basiert, können die hiesigen Vereine auch nicht auf die Erträge einer hervorragenden Nachwuchsarbeit hoffen, da jeder Spieler, der 5 gute Partien zeigt, sofort in eine der Top 5 Ligen abwandert.

  16. Diego Armando sagt:

    Der CH-UEFA Koeffizient kann sich eher verbessern mit einem FCB in der Europaleague, da dort die Gegner weniger stark sind als in der Championsleague. Das beste Beispiel ist Belgien, das letzte Saison viele Punkte in der Europaleague holte (3 Teams überwinterten im Wettbewerb).

  17. Andreas Kaufmann sagt:

    Es wurde in diesem Blog ja schon öfter geschrieben, dass sie Schweizer Super League zu klein und zu unattracktiev ist, um die guten Spieler aus den eigenen Reihen behalten zu können, geschweige denn, dass die Besten in Europa zu einem Schweizer Club wechseln. Damit muss der FCB und der Schweizer Fussball leben lernen.
    Dass es zurzeit beim FCB nicht so hervorragend läuft, ist unter anderem auch diesem Mechanismus zu verdanken. Ohne die gewichtigen Abgänge beim FCB sähe die Tabelle wohl etwas anders aus. Diese Lücken wieder gleichwertig zu schliessen ist für einen Trainer äusserst schwierig und manchmal auch eine Glücksache.

  18. Christian Kronenberg sagt:

    Warum der FC Basel als im Moment die Nummer 47 im europäischen Vereinsfussball und Schweizermeister in drei CL-Qualispiele gehen müssen nicht nachvollziehbar und unfair. Da werden regelmässig Spitzenclubs in denen Länder bestraft, die international auf erfolgreiche Resultate anderer Vereine angewiesen sind. Das darf und kann nicht sein! Das System sollte die UEFA/FIFA überdenken, es ist mir zu “Landspezifisch”, sollte aber Clubspezifisch geführt und gewertet werden. Mir ist jedoch auch klar, dass dann vermutlich jedes Jahr die gleichen Mannschaften in der CL und EL spielen. Zuletzt wird der Fussball nur noch vom Geld regiert und hat mit Sport leider immer weniger zutun. Die meisten Clubs die in der CL spielen haben Milllionen/Milliarden Schulden! Jedes andere Unternehmen wäre Konkurs aber im Fussball wird dies geduldet. Bis wann? Irgentwann wird das nicht mehr gehen, die Explosion ist vorprogrammiert.

  19. Daniel Grunder sagt:

    Wie wärs wenn die Alex Frei Hasser Ihre Komentare für sich behalten würden? Erstens interessieren uns FCB-Fans diese Hasstiraden nicht, zweitens möchte ich Euch “Könner” in der gleichen Situation sehen, Ihr würdet vermutlich nicht mal den Ball treffen! Es ist halt schon brutal wenn Ihr Zürcher, Berner und Ostschweizer zusehen müsst wie der “Arrogante Basler” Eure Lieblingsclubs “zerlegt”

    • Adriano Granello sagt:

      Dennoch – ein grösseres Bisschen Schadenfreude dürften die von Ihnen angesprochenen Zürcher, Berner und Ostschweizer emfpunden haben, als der grossartige Alex den Ball in den rumänischen Nachthimmel statt ins Tor knallte…

  20. Delo sagt:

    Was bis jetzt von vielen Lesern geschrieben wurde ist zutreffend. Ich möchte hier nur noch etwas dazu bemerken:
    Zurzeit fehlen beim FCB 2 bis 3 Topspieler, vorallem in Mittelfeld und in der Verteidigung. Shaqiri und Xhaka zu ersetzen wird nicht einfach zu sein und das braucht Zeit. Ausserdem sind Spieler wie F. Frei und Zoua (2 Schlüsselspieler) noch nicht in Topform und Park hat kein internationales Format. Und wo waren Degen und A.Frei? Das Spiel ohne Ball (Bewegungen und Improvisation) ist mangelhaft. Unter diesen Voraussetzungen war die Aufgabe für den FCB nicht lösbar.
    Mit Lichtsteiner (10-15 Milionen) + Inler (10 Milionen) + Behrami (7 Milionen) + Dzemaili (5 Milionen) + Marco Reus (20 Milionen ?), wäre es sicher viel besser… aber auch viel teurer …
    Trotzdem hat der FCB in den letzten Jahren den Schweizer Fussball in Europa gut vetreten – Hut ab!

  21. Tommy sagt:

    Die Diskussion geht ja nur beschränkt um den FCB, was viele Kommentarschreiber offensichtlich übersehen. Das grösste Manko des Schweizerischen Fussballs ist momentan, dass ausser dem FCB kein anderer Verein europäisch irgend etwas bewegt, bzw. bewegen kann. Es ist sowohl für den FCB und den Schweizer Fussball schwierig, wenn die landesweite europäische Bürde des Punktesammelns an einem Verein hängt. Also kann man nur hoffen, dass endlich, endlich auch andere Vereine (v.a. diejenigen deren Fans ständig behaupten sie seien auf Augenhöhe mit dem FCB!) wieder europäisch mitziehen und nicht jedes Mal kläglich scheitern.

  22. Franz sagt:

    Dass der FCB in den letzten Jahren so erfolgreich ist, hat viel mit den Rückkehrern Frei und Streller zu tun, die ihre Karriere dort beenden werden und damit für solide Kontinuität sorgen. Das ist atypisch für Schweizer Clubs, die gerade die besten Stürmer höchstens zwei Jahre halten können. Man sieht das klar beim FCZ und bei YB. Die SL ist eine Nachwuchs- und Durchlauferhitzerliga. Der FCB wird das nach dem Rücktritt von Frei und Streller erfahren. Die Abgänge von Shaqiri und Xhaka sind da lediglich der Anfang der Umwälzung. Wenn der neue Ägypter Salah wirklich so einschlägt wie erwartet, ist er so schnell weg, wie er gekommen ist.

  23. Auguste sagt:

    hmm…, die obere leistungsgrenze des fcb wurde in der letzten saison gesetzt. eine bessere mannschaft als die letztjährige wird es in basel wohl für eine ganze weile nicht mehr geben. das war bis heute der beste fcb aller zeiten. jetzt sind die grössten talente verkauft, die alten “schlachtrösser” wieder eine saison älter – der leistungsabfall somit nur zwangsläufig.

    das leben verläuft in zyklen und in basel endete ein grosser zyklus am saisonende. er zeigte, was möglich ist, wenn alles gelingt und früchte trägt. jetzt ist man wieder dort gelandet, wo man sich im schnitt bewegt, sogar etwas darunter, weil man vor einem neuaufbau steht. am ende dieser saison wird man wieder etwas klüger sein, sogar beim klugen fcb, und wird wissen, dass der schweizermeister titel kein selbstläufer ist, und die qualifikation zur cl eher die ausnahme als die regel bleiben wird – selbst für den vorbildlichsten schweizer club.

    für fcb-fans mag es tröstlich sein, dass sich ihre mannschaft in einem “spitzenspiel” wenigstens nicht mit mann und maus hinten rein stellen muss und keinen erfolgversprechenden angriff führen kann, weil man sonst zur “schiessbude” würde. eine solche misere, die man dann noch als taktische grosstat zu verkaufen sucht, bleibt ihnen, selbst wenn es nicht rund läuft, erspart. na ja, genauer betrachtet war es wohl ein kleiner erfolg des fcz – man war in der lage den spielplan des trainers umzusetzten.

    andere clubs – andere leistungsgrenzen.

    • Fritz sagt:

      Gebe ihnen als FCB-Fan gerne recht. Auch ich denke letzte Saison wurde das derzeitige Optimum erreicht. Die Abgaenge wiegenh schwer und die Senioren des FCB bekommen wohl auch bald neue Stuermer… Was das Wissen um Selbstlaeufer und Titel betrifft moechte ich geren auf diesen damaligen SSF Fussballtalk mit Heusler, Streller, Forte und Stieh verweisen wo Heusler ganz klar gesagt hat, dass dem FCB diese Saison ein Umbruch bevorsteht und es durchaus sein kann, dass man im 2013 ohne Titel dasteht. Fuer mich ein klarer Beweis mit welchem Realismus in der Chefetage des FCB bewirtschaftet wird und dass die Plaunung des FCB auf langfristigkeit ausgerichtet ist.
      Selbst wenn man gestern verloren haette waere ein Vogel nicht zur Diskussion gestanden.
      Ich denke zudem der Verein hat in vernuenfitgem Rahmen die schwerwiegenden Abgaenge so gut wie moeglich ersetzt und nur die Zeit wird zeigen wo nun wirklich fuer die Saison 2013/14 groebere Aenderungen von noeten sein werden.
      Mit dem Resultat kann man zudem getrost in die kurze Pause gehen, da das einzige was beim FCB noch nicht stimmte gegen den FCZ das generieren und verwerten von Torchancen war, ansonsten hat man wieder verbesserungen erkennen koennen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, momentan liegen die probleme klar im mittelfeld, fritz. auch wenn die gesamtqualität nicht schlecht ist, fehlt dort ein kopf, der das spiel mit sicheren zuspielen lenken kann. yapi könnte da wieder etwas abhilfe schaffen, wenn er wieder fit ist. sollten die beträchtlichen talente f. frei und jacques zouha diese saison den schritt zur stammkraft schaffen und stocker wieder das alte niveau erreichen, dann wäre der fcb national bald wieder auf kurs. die internationalen spiele werden mehrheitlich kraftakte in dieser saison, aber warum sollte es basel diesjahr anders als manchester united in der letzten saison gehen. gewichtige abgänge gleichwertig zu ersetzen gelingt nicht mal den besten immer auf anhieb.

        ein kleines krisenzeichen wäre, wenn der fcb beni huggel als “scholes light” wieder reaktivieren und in die schlachten werfen müsste.

  24. Znuk sagt:

    Ich denke, die Super kann sich mit den Ligen aus Griechenland, Rumänien, Oesterreich, Belgien, Dänemark, Schottland, ev. noch Türkei und Niederlande messen und mithalten.
    Die Top 8 (DE, E, ES, F, IT, PT =zu gut und zuviel Geld, sowie RU & Urkaine =zu zuviel Geld) sind zuweit weg. Aber ab Platz 9 bis Platz 20 ist alles drin. Ab 12 gibts einen festen Startplatz in der CL-Gruppenphase.
    Für den Schweizer Meister sollte es möglich sein, sich von 3 Mal 2 Mal für die CL-Gruppenphase zu qualifizieren.

    Der FCB hat sich gegen Cluj nicht qualifiziert, weil er den Gegner unterschätzt und/oder er zum wiederholten Mal zu Beginn der Saison nicht im Schuss war. Zudem habe ich den Eindruck, bezahlt der Trainer auch etwas Lehrgeld. Das Ausscheiden ist selbstverschuldet.

    Dass der CH-Meister einen festen Startplatz in der CL kriegt, müssen jedes Jahr von 2-3 CH-Clubs international fleissig Punkte gesammtelt werden. Wenn wie letztes Jahr gleich 3 Spitzen-Clubs (YB, Sion, FCZ), die dafür eigentlich vorgesehen sind, wegbrechen und mit Luzern und Servette Teams im Europacup spielen, welche unter normalen Umständen in der Superleague auf Platz 5 oder 6 wären, wird das verdammt schwierig.

  25. Znuk sagt:

    Nachtrag: Super League kann sich meiner Meinung nach mit den Ligen aus Griechenland, Rumänien, Oesterreich, Belgien, Dänemark, Schottland, ev. noch Türkei und Niederlande messen und mithalten.
    Allerdings erhalten die Vereine der SL gegebüber Teams aus diesen Ligen mit Abstand am wenigstens Fehrnsehgelder,
    was bei vielen Vereinen (auch aus grossen Ligen) einen grossen Teil Ihres Budgets ausmacht.

    Man könnte diesbezüglich auch von Standortnachteil der SL sprechen.. und darf nicht vergessen werden.