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Wird GC wieder die Zürcher Nummer 1?

Mämä Sykora am Montag den 20. August 2012
Akrobatische Einlage: GC-Paiva vor dem Luzerner Goalie David Zibung. (19. August 2012)

Akrobatische Einlage: GC-Paiva vor dem Luzerner Goalie David Zibung. (19. August 2012)

Seit dem in letzter Sekunde gewonnenen Meistertitel von 2006 war der FC Zürich nur noch ein einziges Mal (2011) bei Saisonende hinter dem Stadtrivalen klassiert. In dieser Zeit feierte der FCZ drei Meistertitel, GC schwebte hingegen mehr als einmal in akuter Abstiegsgefahr, und im kommenden Sommer «dürfen» die Hoppers wohl das traurige Jubiläum von 10 Jahren ohne Titel begehen. Die Stärkeverhältnisse haben sich in den letzten Jahren ziemlich verschoben, die aktuelle Tabelle sagt hingegen etwas anderes aus: 6 Runden sind zwar noch nicht viel, aber GC hat immerhin in der stadtinternen Rangliste schon einen Vorsprung von 6 Punkten herausgespielt. Und während der FCZ nur gegen ein inferiores Lausanne gewinnen konnte, siegte GC schon auswärts bei YB und gestern in Luzern und trotzte dem FCB ein Remis ab.

Als es um die Saisonziele ging, warnte Rückkehrer Vero Salatic davor, den Mund zu voll zu nehmen: «Was ich sagen kann, ist dies: Wir wollen vor dem FCZ sein!», sagte er gegenüber «20 Minuten». Dass dies derzeit der Fall ist, verdanken die Hoppers zwar auch der Tatsache, dass der FCZ nach den grossen Rochaden im Kader noch nicht in die Gänge gekommen ist, aber das soll den tollen Saisonstart des Rekordmeisters keineswegs schmälern. Wer in der letzten Spielzeit regelmässig GC-Spiele verfolgt hat, erkennt die Mannschaft wahrlich kaum wieder. Trotz nur wenigen Transfers hat man bisweilen das Gefühl, das ganze Team sei ausgetauscht wurde.

Die Defensive hat mit Grichting und Vilotic deutlich an Stabilität gewonnen, wie wichtig Salatic für die Mannschaft ist, hat das Jahr ohne ihn gezeigt, und was fast noch wichtiger ist: Die Spielfreude, die unter Ciriaco Sforza so schmerzlich vermisst wurde, ist zurückgekehrt. Mit dem derzeit verletzten Gashi und Ben Khalifa bieten sich Trainer Forte zusätzliche Optionen in der Offensive, so dass er einen wie Frank Feltscher, letzte Saison noch Fixstarter, auf die Bank setzen kann. Kleine Korrekturen, grosse Wirkung: Einige GC-Profis blühen richtiggehend auf, allen voran Steven Zuber, der derzeit so aufspielt, dass ein Nati-Aufgebot nur noch eine Frage der Zeit ist.

Derweil man sich bei den Hoppers auf die Schultern klopfen darf, verfällt man beim Rivalen in Katzenjammer. Nicht nur die Punktausbeute stimmt nicht, auch die Leistungen passen nicht zu den Ambitionen des Vereins. Wenn ein Trainer das Fehlen von Leaderfiguren bemängelt und von der Mannschaft «Leidenschaft und Herz» sehen will, dann heisst das auch zu einem gewissen Grad, dass die fussballerische Qualität nicht über alle Zweifel erhaben ist. Es sind jene Sätze, die man von Verantwortlichen jener Teams hört, die gegen den Abstieg spielen.

Dies wird beim FCZ trotz des schlechten Saisonstarts nicht passieren, aber es besteht zumindest die Gefahr, dass sie den Titel «Nummer 1 der Stadt» für eine Zeit lang abgeben müssen. Niemand hat erwartet, dass der FCZ nach dem Totalumbau gleich wieder um den Titel mitspielen wird, aber derzeit fällt es schwer, einen baldigen Aufschwung zu prophezeien. Wie schnell man im Schatten des Stadtrivalen verschwinden kann, hat man bei GC vor 10 Jahren gesehen. Ein paar gewichtige Abgänge, ein paar Fehltransfers, übersteigerte Ambitionen, und schon fällt man weit hinter den «Erzfeind» zurück. Auch wenn die Saison noch so jung ist, es könnte tatsächlich wieder zu einer Umkehr der Stärkeverhältnisse in der grössten Stadt der Schweiz kommen.

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98 Kommentare zu “Wird GC wieder die Zürcher Nummer 1?”

  1. Geoges Meier sagt:

    Wer diese Frage noch stellt, hat nicht gemerkt, dass sie bereits mit “JA” beantwortet worden ist. GC hat im Gegensatz zum FCZ aus seinen Fehlern gelernt…

    • Kahn sagt:

      Denke auch, dass GC die Nr. 1 ist in Zürich. Aus den Fehlern gelernt, richtig, dauerte aber auch einige Jahre…..Spielen einen guten Fussball, haben sich gut verstärkt, Mischung alt / jung stimmt nun. Hoffe, dass mit Sion, FCB und GC die Meisterschaft spannend bleibt und wird. YB wird hinten anstehen. St. Gallen positiv gestartet. Die Punkte welche man hat, hat man. Werden aber dies nicht durchstehen. Luzern wird dieses Jahr eine sehr schwierige Saison haben. Da wird Unruhr reinkommen.

    • Markus Müller sagt:

      Gelernt ja. Die Frage ist aber wie lange es geht, bis wieder alles vergessen ist und man wieder am gleichen Ort ist. Hoffen wir das dies nicht passiert und GC so weitermacht wie bisher. Im Moment macht der ganze Club Freude. Mannschaft, President, Medienauftritt, alles positiv.

    • M. Hutter sagt:

      …gut; GC war bis vor 6 Spielen die schlechteste Mannschaft der NLA – als Strafe, dass GC über Jahre nicht aus seinen Fehlern gelert hat. Da lag einiges mehr im Schiefen, als beim jetzigen FCZ. Und das soll was heissen. Aber der FCZ wird tatsächlich noch lange Fehler machen. Im besten Fall lernt der FCZ noch die ganze Saision hindurch aus irgendwelchen Fehlern. Wahrscheinlich reicht es GC sogar, sich am Ende de Saison vor dem FCZ zu platzieren. Mehr als Mittelfeld reicht es aber wohl auch nicht. Immerhin; europäisch spielen ist schnell mal. Interessant wird es aber, was die Zukunft brigen wird – Wenn es zum Beispiel kein Underdog im Zürcher Fussbal mehr gibt (eh… Rekordmeister… Jungs… sonstwo), und die Derbys ENDLICH wieder mal zu dem werden, was sie sein sollten und solche Spiele so vielleicht sogar irgendwo in der zürcher Bevölkerung ankommen.

    • Max Turner sagt:

      BItte den Ball flach halten, die Saison ist noch sehr jung. Noch können die Hoppers zusammen brechen, freut euch nicht zu früh. Dass der FCZ nicht mehr ganz vorne mitspielen wird war schon bei der Nomination von Rolf Fringer im Frühjahr klar.
      Aber auch GC wird nicht vorne mitspielen, am Schluss werden wohl beide um einen Rang in der Hälfte kämpfen, dann wird sichs zeigen wer da die Nummer eins ist.

      • Rico Rizzi sagt:

        Hört auf zu träumen!! GC Nr. 1?…..so en hafechäs…..!! eine Schwalbe macht noch keinen Sommer aus…..abgerechnet wird ende Saison…..und ich wette GC spielt um den Abstieg! Dieses Jahr gibts kein Xamax und kein Sion gschtürm!!

  2. Nico sagt:

    GC ist doch schon die Nummer 1.

  3. E. Schönbächler sagt:

    Es ist wohl verfrüht um GC als neue Nr. 1 in Zürich zu bezeichnen. Doch es ist als GC-Fan wohltuend zu sehen dass wieder Leute am Ruder sind die sportlichen Erfolg wollen und kein Wischiwaschi reden. Ciri Sforza mag ein engagierter Trainer sein aber bei seinen bisherigen Super-League-Engagements in Luzern und bei den Grasshoppers hinterliess er ein Chaos. Viele Transfers aber keine Mannschaft. André Dose und Uli Forte ist es gelungen das Kader zu bereinigen und zu verstärken. Es gibt wieder eine starke Achse im Team.

    Beim FC Zürich wurde die Mannschaft seit der letzten Winterpause total umgebaut. Aber es wurde nicht nur Qualität abgegeben sondern auch geholt. Wenn der FCZ-Vorstand nicht die Nerven verliert sollte beim Stadtclub diese Saison ein Rang in der vorderen Ranglistenhälfte möglich sein.

    Doch um wirklich eine vernünftige Prognose abzugeben sollte man mindestens abwarten bis jedes Team einmal gegen jeden Gegner gespielt hat.

  4. Marco Affolter sagt:

    @Georges Meier: Von welchen Fehlern hat man denn gelernt? Dass man sich nicht «überlupfen» soll? Dass es für A-Klassigkeit auch mit einem Team aus «ewigen Talenten» und ein paar Senioren reicht? Ok, ja… das hat man gelernt. Ist deswegen alles gut? Wohl kaum. Denn sonst würden nun regelmässig 15’000 ins Stadion pilgern! Nein, bitte aufhören mit diesem Regionalligaschrott! GC und FCZ sollen zu einem gescheiten Club à la Zurich United fusionieren und endlich auf internatiionalem Niveau mittun! Ich bin sogar dafür, dass die Stadt noch Geld in das neue Konstrukt und die Vermaktung von Zuich United reinbuttern sollte. Eine der wohl reichsten Städte Europas bringt es bislang nicht fertig, ein schlagkräftiges und vermarktungswürdiges Produkt auf die Beine zu stellen. Ein Zuschauerschnitt von 15-20’000 wäre doch das Minimum für Zürich! Unglaublich, diese stümperhafte Bauernmentalität und die latente Angst vor Veränderung und Kommerzialisierung …

    • StanleyZH sagt:

      @Marco Affolter. Von welchen Fehlern man gelernt hat? Ganz einfach dass man in der Super League nicht mithalten kann, wenn man NUR auf den Nachwuchs baut, keine Investitionen tätigt und so den 16-20 jährigen Spielern den Druck und teilweise die Verantwortung überlässt. Das hat man letzte Saison einfach gemerkt, dass Verstärkung her muss und ich denke auch wenn die Saison noch sehr jung ist, hat man bisher richtig gehandelt. Das gleich 15’000 Zuschauer ins Stadion stürmen, hat damit nichts zu tun, das ist ein anderes Problem in Zürich. Jetzt ist im Moment nur Fussball aktuell, in ein paar Wochen beginnt die Eishockey Saison, ebenfalls mit 2 Zürcher Teams, dann gibt es sogar noch das Nischenprodukt Handball, ebenfalls 2 Zürcher Clubs. Es gibt in Zürich einfach ein riesiges Angebot und ganz so günstig ist es ja auch nicht.
      Ja und eben das ewige Thema Fussballstadion, für mich leider ein Grund nur selten ins Stadion zu pilgern, da es einfach keinen Spass macht im Letzi ein Fussballspiel zu schauen…..Aber in dem Punkt gebe ich Ihnen recht, eine bessere Vermarktung wäre einfach nur sinnvoll und Nötig. Das gilt aber auch für die Super League im Allgemeinen, das fängt nur schon mit der Berichterstattung im TV an.

      • Mark Willi sagt:

        Kurzes Update für dich StanleyZH: Im Handball gibt es nur noch einen Stadtzürcher Club. Ein Szenario, welches dem Zürcher Fussball hoffentlich auf ewig erspart bleibt…

  5. Yoshi sagt:

    juhuuuuuuuuuuuuuu:)

  6. Alex Miamorsch sagt:

    GC war und ist die Nummer 1 der Stadt!!!

    • Markus Kammermann sagt:

      Ja. Der FCZ hatte nur ein kurzzeitiges Hoch mit Favre, nun ist man wieder dort wie zuvor lange Zeit (viel länger als GC die letzten paar Jahre). Möchte mal sehen wie z.Bsp. FCB oder FCZ (von YB reden wir gar nicht…) abschneiden würden, müssten sie in der obersten Spielklasse mit ihrer Nachwuchs-Mannschaft spielen… So war es bei GC die letzten Jahre, nun wieder besser, man sieht auch was in den Jungen steckt wenn sie von erfahrenen Mitspielern geführt werden. Dass viele GC-Fans nicht gerne bzw. gar nicht in den Letzi gehen, ist mehr als verständlich.

      • Hanspeter Tschann sagt:

        Misswirtschaft à la GC sag ich dazu nur 🙂 Dass GC mit dieser Mannschaft auftreten musste ist nur die Schuld von GC und deren Verantwortlichen, schon bemerkt?

    • Hanspeter Tschann sagt:

      lol 🙂 weiterträumen erlaubt, GC wird nie mehr zu seinem Glanz früherer Tage zurückfinden, der Zug ist schon längst abgefahren. Die Musik wird im Westen unseres Landes gespielt, Basel sowieso, Sion neu und auch das oft unterschätzte YB werden die vordersten Ränge unter sich aufteilen. Der Rest streitet sich zumindest diese Saison noch um die Brosamen… Was Luzern betrifft. Die sind in etwa dort, ein zwei Ränge schlechter, klassiert, wo sie hingehören. Das wohl meist überschätzte Team dieser Liga. Ein Murat macht noch lange keinen Sommer.

      Ich für meinen Teil werde weiter leiden, wie ich es mir als FCZ-Fan gewöhnt bin :)… Aber auch für uns kommen wieder bessere Zeiten und abgerechnet wird zum Schluss :))

      • Markus Kammermann sagt:

        Lieber Hr. Tschann: Bin nicht bereit mit Ihnen auf diesem Niveau zu “diskutieren”. Wünsche Ihnen weiterhin viel Freude mit Ihrem FCZ.

        • Hanspeter Tschann sagt:

          Keine Ahnung, was Ihnen an diesem “Niveau” nicht gefällt Die Wahrheit tut immer weh 🙂

          • Markus Kammermann sagt:

            Wie gesagt, wünsche Ihnen weiterhin viel Freude an Ihrem FCZ. Und danke Ihnen dass sie hier “die Wahrheit” verkünden. Ihre Smilies sollen wohl Ihre Freude über die jetzige Tabellenlage und Situation bei Ihrem Club ausdrücken. GC tut momentan eigentlich nichts “weh”, weder Ihre “Wahrheiten” noch sonstwas. Immer wieder lustig, wie stark sich die “ännnet de Gleis” mit dem anderen Club aus Zürich beschäftigen, offenbar hat man sonst nichts zu tun (denn es läuft ja alles super und man hat nie selber Fehler begangen).

      • Tom Mueller sagt:

        Logo. Als Basel noch eine Liga tiefer spielte, haben Sie auch “nie wieder” und “Zug ist abgefahren” geschrien?

  7. Marco Affolter sagt:

    Nachdem man bei XAMAX negative Erfahrungen mit der Kommerzialisierung gemacht hat – oder einfach dumm genug war, auf einen Blender reinzufallen – darf sich die Super League nun getrost wieder auf die Grundpfeiler des Schweizer Fussballs besinnen. Spiele in leeren Stadion à la Hardturm und Brügglifeld, wo man verärgerte Zuschauer sogar an der Stimme ausmachen kann weils so wenige sind, müssen also nicht mehr als peinliche Drittligavorstellungen abgetan werden. Nein, solche Spiele manifestieren ganz im Gegenteil ab sofort wieder solide, grundehrliche Schweizer Fussballkunst. Im Ernstt: die Schweizer Liga erinnert an einen bünzligen Gewerbeverein: Filz, Behäbigkeit, Hemdsärmeligkeit, Angst vor Fremdem, keine Chance für neue Ideen, frisches Blut wird in die Schranken gewiesen oder rausgeekelt. Und wenn sich dann tatsächlich mal ein Neuer den Weg durch die Abwehr der Liga-Verantwortlichen dribbelt wird er via Notbremse gefoult.

    • Hans Meier sagt:

      Herr Affolter, haben Sie tatsächlich das Gefühl, dass sich bei einem Zürich-United beide Fanlager zusammenlegen und den einen neuen Kommerzclub feiern? Das ist Wunschdenken, mehr nicht.

      • Marco Affolter sagt:

        @Meier: stimmt, es würde schwierig. Die Fans sind aber nicht das Problem. Die würden erst bocken, dann trötzeln, später akzeptieren und zuletzt klatschen. Problematisch sind die selbstverliebten Führungsetagen. Es bräuchte wohl einen potenten Geldgeber im Format eines Frey. Der müsste dann in für schweizerische Verhältnisse untypischer und undemokratischer Eigenregie alle Querschläger rauskicken und von “0” anfangen. Wer nicht mitmachen will soll gehen. Bei den Fans würde man wohl rund 30% abschreiben müssen. Die könnten jedoch um das doppelte mit neuen Fans kompensiert werden. In 20 Jahren würde ausser ein paar chronisch mit Bier zugedrönten Pseudofans kein Hahn mehr nach FCZ und GC schreihen. So würds gehen…

        • E. Schönbächler sagt:

          GC und der FCZ sind Traditionsclubs. Neudeutsch sagt man wohl “Brands”. Diese beiden Vereine für einen Retortenclub zu opfern wäre so ziemlich das schlechteste Szenario für den Zürcher ja gar für den Schweizer Fussball. In Europa herrscht im Mannschaftssport zum Glück eine andere Kultur als in den USA wo zum Beispiel Vereine plötzlich vom Westen in den Osten verschoben werden.

          • Marco Affolter sagt:

            @Schönbächler: richtig, Brands! Das heisst aber längst nicht, dass GC und FCZ keine solchen sind. Es sind genauso Brands, nur stümperhaft geführte. Aber Sie haben schon recht: die Schweizer möchten gerne dran glauben, dass GC und FCZ einfache Vereine sind, wie Altstetten oder Seebach. Der Schweizer sieht Gruyère, der längst vakuumverpackt und industriell in gewaltigen Mengen hergestellt wird, nach wie vor als Nonprofit-Marke. Und Rivella als Nationalgetränk ohne Gewinnabsicht :-). Für meine Kinder spiele ich die heile Welt ja gerne. Dass aber Erwachsene auf das Gut-/ Böse-Spiel reinfallen und es auch noch schützen ermüdet mich. Aber gut, irgendwann fahren dann die Barcelona-Fans halt in gazen Car-Convoys nach Spanien um gescheiten Fussball zu sehen. Müssen die dann eine Bewilligung vom Bund einholen, damit sie professionellen Fussball im Ausland konsumieren dürfen? 🙂

  8. Zuberbühler sagt:

    Vor 2 Jahren setzte beim FCZ der Realitätsverlust ein. Wegen 1 gutem Match gegen den FCB meinten sie, die Besten zu sein, Besserung ist bis heute nicht wirklich eingetreten.

  9. Stoffel Geri sagt:

    Nach 6 Spieltagen bereits ein (voreiliges) Fazit ziehen? Gewiss macht GC seine Aufgabe sehr gut, aber wir stehen am Anfang der Saison. Meines Erachtens vermessen jetzt bereits wieder von der Vorherrschaft von GC zu sprechen. Mir scheint der Artikel daher mehr Schaumschlägerei zu sein. Den FC bereits jetzt abzuschreiben ist falsch.Gerne schaue ich in 10 Jahren zurück um dann festzustellen, dass Mämä recht hatte und GC in dieser Saison wieder zu alter Dominanz zurück gefunden hat. Es täte der Stadt gut, mit GC wieder einen würdigen Vertreter mit entsprechendem Palmarés zu haben. 😉 Noch schöner wärs, würden sich die Hoppers und der FC um die ersten beiden Plätze duellieren…

  10. Franco sagt:

    Heisst das jetzt, dass all die Modefans, die vom GC zum FCZ Fan mutierten da dieser ja plötzlich erfolg hatte, wieder zu GC Fans werden?;-)

  11. Blauwiis sagt:

    Mal Hand auf’s Herz. Das war ja nun wirklich abzusehen. Der kurze Höhenflug des FCZ kann getrost als statistischen Ausreisser verbucht werden. Ist aber eigentlich völlig unerheblich, wenn man die Geschichte der Clubs miteinander vergleicht. Alles het seine Ordnung und es kommt eigentlich immer so wie es kommen muss. GC – DIE NUMMER EINS IN ZÜRICH. Ist so, war so, bleibt so.

    • Michel sagt:

      Aha: 3 Meistertitel als statistischer Ausreisser!! GC ist ja gar nicht mehr in Zürich, sondern die Nummer 1 in Niederhasli!

      • gcz sagt:

        Ja Ja und alle diese Grossen Clubs wie Milan, Real etc.die ihr Trainings Gelände auserhalb der Stadt haben? was sagst du dazu

        • George sagt:

          Trainingsgelände ist ja das eine, die Vereinsanschrift das andere. Hier ein kleiner Vergleich deiner grossen Clubs.

          Real Madrid – Madrid
          Machester United – Manchester
          AC Milan – Mailand
          FC Zürich – Zürich
          GC Zürich – Niederhasli

          • StanleyZH sagt:

            Ja ok, ich glaube es ist schwer eine Vereinsanschrift im Fall von GC in Zürich zu haben ohne eigenes Fussballstadion, das mit Niederhasli ist auch erst seit das gute alte Hardturm Stadion abgerissen wurde.

            Aber eben, ich finde es gar nicht wichtig vo dem FCZ zu liegen, oder nicht. Für mich ist wichtig, dass es wieder aufwärts geht, dass Derbys wieder Derbys sind, dass man auch mal wieder (ev nächste Saison) um Europacup Plätze mitspielen kann und vielleicht in ein paar Jahren sogar wieder um den Meistertitel. Das selbe wünsche ich by the way auch dem FCZ 🙂

          • Santa Klaus sagt:

            Das ist ein echt schwacher Vergleich. Würde eher sagen das wahre Manchester ist City (hence Welcome to Manchester Carlos Tevez) und bei den anderen auf deiner ausführlichen Liste würde ich auch nochmal nachforschen. Das GC Zürich ist bestreiten FC Fans nur weil sie wissen dass es so ist. Ansonsten gäbe es ja keine Diskussion. Ich hoffe ihr geht nicht in der Versenkung verlohren sonst wird es nicht halb so zufriedenstellend euch wie gehabt den Rang abzulaufen. Derby steht ja bald vor der Tür.

      • Chris sagt:

        Das ist eine komplett andere Sache! Ich glaube alle wir Zürcher – egal ob GC oder FCZ- wollen endlich unser Fussballstadion. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber klar etwas FCZ Sarkasmus darf sein.

        Nur .. welcher erster Profi Fussballclub war in der Stadt ? Ich glaube es war nicht der FC Zürich.

      • Daniel Schmid sagt:

        @Michel. Die Sache mit dem statistischen Ausreisser ist natürlich ein populistischer Unsinn. Aber hört doch bitte einmal auf mit diesen ewigen, ebenso unsinnigen Sticheleien wegen Niederhasli (dies gilt übrigens auch für einige TA-Redaktoren). Die grosse AC Milan hat ihr Trainingszentrum “Milanello” 50 km ausserhalb von Mailand in Carnago (Provinz Varese). Dies ist völlig normal und deswegen käme niemand auf die Idee, Milan als AC Carnago zu bezeichnen.

        • Erich sagt:

          Sich einfach nicht nerven, da kommt halt zwischendurch der Bünzli-Fan mit eingeschränktem Horizont zum Vorschein, für den alles Provinz ist, das mehr als 3 km vom HB entfernt liegt…

    • John G. sagt:

      Habe mich schon gefragt,wie lange es dauert bis die fcz’ler mit ihren langweiligen und ausgelutschten Sprüchen kommen…tiefe geistige Provinz,wenn das alles ist was man zu bieten hat um den 10 Jahre älteren Stadtrivalen zu diskreditieren.

  12. Villiger Roland sagt:

    Die FCZ-Führung ist einfach nicht gewillt aus Fehlern zu lernen! Die verfehlte Personalpolitik sowie Konzeptlosigkeit werden dazu führen, dass der FCZ dieses Jahr noch tiefer in den Abstiegsstrudel gezogen wird. GC hat die Konsequenzen aus der letzten Saison gezogen und durch gezielte personelle Veränderungen in Management und Mannschaft für ein stabiles Umfeld gesorgt. Leider ist zu befürchten, dass man seitens des FCZ Managements versucht, die missliche Situaiton einfach “auszusitzen” und darauf hofft, dass sich Alles zum “Besseren” wendet. Das Interview in der gestrigen Ausgabe der Sonntagszeitung mit Herrn Canepa lässt zumindest diesen Schluss zu und zeigt auch, dass man nicht bereit ist eigene Entscheide zu hinterfragen, geschweige denn zu korrigieren.

    • Markus Kammermann sagt:

      Auch ich – als GC-Anhänger – verstehe ja, dass viele Zürcher Journis FCZ-Fans sind. Aber man wundert sich schon ein wenig, unter welchem Denkmalschutz z.Bsp. ein Bickel steht. Er mag ja ein sehr sympathischer Mensch sein, aber hat in den letzten Jahren doch ein paar böse Böcke geschossen. Wie man ein Kader so zusammenstellen kann (Charaktere…), fragt man sich schon… Das ist beim FCZ seit Jahren so und wurde nie korrigiert, seit Abgang Tihinnen ist niemand mehr da der führt und eine gewisse Persönlichkeit besitzt. Bei GC lag es an den fehlenden finanziellen Mitteln, beim FCZ meiner Ansicht nach an der ungenügenden Führung (Präsident u. Sportchef).

      • Hanspeter Tschann sagt:

        “Bei GC lag es an den fehlenden finanziellen Mitteln” – woher das wohl kommt? Man kann alles schönreden. Tatsache ist, dass man bei GC das Geld immer noch mit vollen Händen rauswarf, als schon längst klar war, dass Gut und Co. aussteigen würden. Oder wie kann es sein, dass bis in die jüngste Vergangenheit (laufende Verträge) bis zu 5 Mio/Jahr aufgrund “struktureller Defizite” im Loch verschwanden? Unfähige Führung?

        “beim FCZ meiner Ansicht nach an der ungenügenden Führung (Präsident u. Sportchef)”. Zumindest haben diese beiden Herren in den letzten Jahren nicht ganz alles falsch gemacht, da sie mit Favre und Challandes immerhin 4 Titel holten. Ganz so doof können sie also auch nicht sein 🙂

        Der einzige Klub, der dem FCB über die letzten 6 Jahre wirklich Paroli bot, war nur der FCZ, korrekt?

        • Markus Kammermann sagt:

          Ihre “Wahrheiten” gründen offenbar nur auf den letzten 6 Jahren. Dass der Fussball in der Schweiz schon ein wenig länger existiert, müsste eigentlich auch Ihnen bekannt sein. Dass es einen Rekordmeister gibt, ist Ihnen wahrscheinlich auch neu (Nein, es ist weder Ihr FCZ, noch der FCB). Dass Sie Fehler von der jetzigen FCZ-Führungsriege nicht wahrhaben wollen und lieber vergangene GC-Führungen kritisieren, hat auch sicher nichts mit Schönreden zu tun, wie käme man auch nur auf diese Idee. Wünsche Ihnen viel Glück mit Ihrem FCZ, der nächste Meistertitel folgt sicher schon sehr bald, dank der guten Führung.

  13. Auguste sagt:

    hmm…, gc hat eine recht feine offensive, deren potential längst noch nicht ausgeschöpft ist. die verstärkte defensive kann sich auch sehen lassen. nur bürki bleibt ein unsicherheitsfaktor. um mit dem fcb oder sion mithalten zu können, muss die junge mannschaft noch über sich hinauswachsen, aber alle andern teams sind diese saison lösbare aufgaben.

    beim fcz stimmt noch kaum etwas. ganz vorne und ganz hinten darf man zuversichtlich sein, dazwischen klafft aber eine lücke in mittelfeld und abwehr, die nur mit neuzugängen erfolgversprechend und rechtzeitig zu schliessen wäre, will man nicht eine aussichtslose saison spielen. fringer weiss das, und die vereinsführung auch – jetzt ist handeln angesagt.

    wer im zürcher fussball momentan den ton angibt, ist offensichtlich – die tabelle lügt nicht.

  14. Airliner sagt:

    Ich mag mich noch an die hämischen Kommentare besinnen, als Dosé GC übernahm. Von Grounding und keine Ahnung vom Fussball war die Rede. Dosé hat seine Kritiker eines besseren belehrt. Die guten Transfers tragen die ersten Früchte.

    • Markus Kammermann sagt:

      Auch meiner Ansicht nach hat Dosé bisher alles richtig gemacht, Hut ab. Seine Entscheidungen waren vernünftig, umsichtig und von Sachverstand und Führungskompetenz geprägt. Wenn GC sich bis zum Bezug eines neuen Stadions aus dem Abstiegskampf raushalten kann, werden dann wohl auch wieder mehr Gelder fliessen und man kann z.Bsp. auch noch einen Knipser holen. Der Rekordmeister war nie tot, lebt und wird weiterhin eine Rolle spielen.

  15. Danny sagt:

    FCZ Ausgabe 2012:
    – Ein Trainer der vom Vorstand ohne die der Privatwirtschaft übliche Evaluation eingestellt wurde: man spricht nur mit einem einzigen und zwar mit dem, welcher die vergangenen 10 Jahre fünfmal entlassen wurde.
    – Man lässt den Trainer fast eine Rückrunde lang auf der Tribüne zuschauen, wie die Mannschaft auseinander fällt; offensichtlich hat diese lange Beobachtungszeit Herrn Fringer nicht gereicht um die richtigen Massnahmen zu ergreifen.
    – Das Team ist eine Ansammlung von verwöhnten Individualisten, die nur ihren eigenen Marktwert und den nächsten Transfer im Kopf haben.

    Ein trauriger FCZ Fan

    • FCZ-Andy sagt:

      Ich teile die Traurigkeit mit Dir 🙁

      • John G. sagt:

        Auf dass eure Trauer noch lange anhalten wird 🙂

        Als alter GCZler der den Letzigrund meidet,warte ich wie alle sehnlichst auf den neuen Hardturm.
        Sollte sich der GCZ bis zur Rückkehr in die Heimat sportlich vor dem FCZ halten,bin ich gespannt,ob der FCZ auf Dauer unter denselben Umständen wie sie die Hoppers seit 5 Jahren ertragen müssen,überleben kann…

  16. StanleyZH sagt:

    Ja GC scheint wirklich aus den Fehlern gelernt zu haben, auch wenn die Saison noch jung ist….
    Aber der ganze Auftritt ist kein Vergleich mehr zur letzten Saison und auch wenn einige nicht wissende im Vorfeld noch die 3 Transfers von GC kritisiert haben, zeigt sich doch bisher, dass genau diese Transfers viel zur Leistungssteigerung beigetragen haben. Mit den Routiniers wie Grichting und Salatic, entwickeln sich auch die Jungen weiter und das sieht man….
    Natürlich tragen die bisher erzielten Siege zu einem guten Selbstvertrauen bei und mit Siege im Rücken, lässt sich einfach freier aufspielen! Wenn sie so weiterspielen, dann bin ich sicher dass GC vor dem FCZ bleiben wird, aber für mich ist das gar nicht so relevant wer in Zürich die Nr1 ist, hauptsache beide Teams spielen nach Möglichkeit vorne mit und der FCB möglichst weit hinten:-)

    • Mägge sagt:

      @StanleyZH
      Ja Ja GC sind die z.Z. besseren Ziircher.. und werden wohl so auf dem 7ten Platz diese Saison abschliessen, aber da die anderen Ziircher, sprich FCZ, auf Rang 10 abschliessen sind sie eben die Besseren ;-))). Das da noch ein Seitenhieb gegen den FCB erfolgen musste war zu erwarten, bzw. wie war das schon wieder von wegen Minderwertigkeitskomplexe?
      Grüsse aus der CH-Fussball-Hochburg BASEL.

      • Markus Kammermann sagt:

        Nichts gegen den FCB, der jetzt doch schon einige Zeit auf hohem Niveau spielt und professionell geführt ist. Wenn ich aber gewisse Zeilen aus Basel gegen Zürich und GC höre (immer noch, obwohl man es eigentlich nicht mehr nötig hätte), dann fragt sich wer mehr Minderwertigkeits-Komplexe sein Eigen nennen kann… Sobald der FCB den Titel Rekordmeister erobert, wird ihm auch aus Zürich gratuliert. Dies dauert aber noch. Liebe Basler nehmt doch nicht alles immer so todernst, Fussball ist Sport kein Städtekrieg.

  17. Nicolas sagt:

    Die alte Ordnung in der Stadt wird wieder hergestellt. Und wir Zürcher werden sehen, dass es mit 2 Top-clubs nicht funktioniert den schweizer Fussball zu beherrschen…

  18. Suter Marcel sagt:

    Die Frage ob Nr. 1 in der Stadt ist zwar “psychologisch” wichtig aber sollte nicht überbewertet werden. Eines der Probleme vom FCZ in den 80er und 90er war genau das – gut spielen gegen GC reichte nicht für die ganze Meisterschaft. Diesen “Fehler” hat GCZ in den letzten 10 Jahren nicht genau so gemacht aber dafür mehr als genügend andere. Ich hoffe sehr diese Zeiten sind jetzt vorbei. Im Moment sieht es mal so aus+es macht seit Jahren wieder Freude GC zu zusehen (ausser der Rückrunde vor 2 Jahren wo GC Meister geworden wäre, wären noch ein paar Runden mehr gespielt worden….Basel 4-0 usw.). Weiter so, ich habe meiner Partnerin (FCZ-Fan….) vor der Saison gesagt, entweder gewinnt GC jetzt wieder öfters oder Sie sollten den Laden schliessen – eine Loser Mentalität passt nicht zum Verein, zu uns Fans (wie mir selber) das ist nicht arrogant sondern Realitiät. Siegen oder untergehen ist die Devise das ist hat nichts mit Mode-Fan zu tun (die sind oder besser waren? seit ein paar Jahren beim FCZ!) sondern mit der Realität: GCZ überlebt langfristig nur im oberen Drittel der Tabelle. Andere Vereine sind sich schon immer gewohnt eher zu verlieren als zu gewinnen und dies kann auch Kult sein (bspw. St. Pauli) aber dies gilt in der Schweiz am allerwenigsten für GC. Ich denke das hat die neue Führung auch realisiert, investiert und erntet aktuell bereits früher als erwartet. Wichtig zum Schluss: beide Verein überleben mittelfristig nur wenn das Stadion endlich kommt. GCZ spielt seit und für Jahren noch “auswärts” und dann noch in einem NICHT-Fussballstadion das alleine ist traurig genug, da braucht es nicht noch jede Woche Niederlage um Niederlage…. !

  19. Chris sagt:

    Ja, mit dem GC geht es endlich wieder vorwärts! Das ganze Umfeld hat sich stark verbessert und professionalisiert. Ich habe gestern zum ersten Mal diese Saison ein ganzes Spiel verfolgt und war überrascht wie gut organisiert und abgeklärt die Mannschaft gespielt hat. Grichting und vor allem Salatic (seit seiner Rückkehr noch stärker als vorher!) sind Top-Transfers, aber auch Ben Khalifa scheint wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden. Die jungen Spieler haben jetzt endlich Leaderfiguren, an denen sie sich orientieren können. Was jetzt noch fehlt ist ein Knipser, dann kann man sich auch längerfristig im oberen Mittelfeld etablieren.

    Den FCZ darf man nicht schon abschreiben. Das Spielermaterial ist immer noch überdurschnittlich. Ich denke es fehlt insbesondere eine Leaderfigur auf dem Platz. Und: Rolf Fringer wird auch beim “Z” nicht plötzlich zum guten Trainer. Das war meiner Meinung nach ganz klar eine falsche Wahl, wie schon die Selektion von Urs Fischer eine falsche war. Trotzdem, auch als GC-Fan hoffe ich auf einen starken FCZ, das würde der Stadt gut tun und wieder etwas Fussballbegeisterung entfachen!

    • Mike G sagt:

      “Rolf Fringer wird auch beim “Z” nicht plötzlich zum guten Trainer”. Da haben Sie recht, denn Fringer kennt sich im Eishockey nicht besonders aus. Nochmals für alle, die es immer noch nicht kapieren: “Zätt” wird der ZSC genannt und hat mir dem FCZ rein gar nichts zu tun.

    • micha sagt:

      Alles richtig, ausser dass Sie Fringer als “nicht guten” Trainer bezeichnen. Völliger Quatsch. Wer zweimal mit verschiedenen Klubs Schweizer Meister wird, den Fc Luzern in extremis vor dem Abschied bewahrt und ganz nach oben führt, ist kein nicht guter Trainer. Beim FcZ heisst es Geduld haben. Praktisch die gesamte Mannschaft ist ausgetauscht worden, klar dass da am Anfang der Saison nichts Stabiles da sein kann.
      Das Letzte, was es in Zürich braucht, ist eine Fusion beider Vereine. Die strategische Priorität muss ein neues Fussballstadion für beide Vereine sein, das heutigen Ansprüchen genügt. Aber da braucht es nicht den Trainer, sondern die Klubverantwortlichen sind da gefordert. Und da sehe ich bis jetzt nichts.

      • Chris sagt:

        Den Titel mit GC hat er von Gross geerbt, der nach der Hinrunde zu Tottenham ging. Wenn ich mich recht erinnere, waren sie zu diesem Zeitpunkt schon zielmlich alleine an der Spitze. Das sind jetzt 14 Jahre her. Seither hat er keinen Blumentopf gewonnen und war bei keinem Verein länger als zwei Jahre.

        • micha sagt:

          Sein letzter Job war bei Luzern. Dort reagiert man, wie man der heute erfolgten Entlassung Murat Yakins nach gut einem Jahr mit zweitem Platz und Cupfinal-Quali entnehmen kann, ziemlich hektisch auf ein paar schlechte Spiele. Sagen Sie mir, ausser bei Basel, welcher Trainer in der Super League viel länger als zwei Jahre geblieben ist. Sie werden nicht auf viele kommen.

          • Hanspeter Tschann sagt:

            Und by the way hatte Fringer noch das Team zusammengestellt, das dann Yakin ohne Zutun übernehmen konnte. Seine Meriten können also ganz klar auf das Weiterführen und Halten des Niveaus beschränkt werden. Dass er hingegen menschlich extreme Defizite aufweist ist auch keine neue Erkenntnis. Sein Bruder lässt grüssen. Begnadete Fussballer, zweifellos, aber schwierige und exzentrische Menschen.

  20. Kim Schmitz sagt:

    GC ist und bleibt Nummer eins. Zum Glück ist beim FCZ der Fringer und wir haben Uli Forte !
    Küssli an alle FAns von GC

  21. Fritz sagt:

    Ach ich liebe es immer wieder wenn sich die Zürcher die Argumente gegenseitig um die Ohren hauen – das nenne ich mal einen guten Start in die Woche. Leute wie ich können da zurück lehnen und geniessen… 😉

  22. Gerber sagt:

    Das sehe ich genauso! Canepa und Bickel müssen weg beim FCZ, denn sie haben in letzter Zeit fast nur falsche Entscheidungen getroffen!

  23. Markus Meier sagt:

    Rekordmeister sagt einfach alles! Dies ist vielleicht nicht im Sinne des Verfassers und seiner kurzsichtigen Betrachtungsweise aber die Geschichte zeigt, dass auch wenn einmal bei GC ein Jahrzehnt ohne Titel eintreffen sollte, es ganz sicher ein weiteres geben wird, welches wieder erfolgreicher gestalltet werden kann. Aus Sicht des Altstätter-Clubs ist es verständlich, dass bei einem titellosen Jahrzehnt der Grasshoppers gerne mit Finger auf sie gezeigt wird. Schliesslich sind diese Momente sehr selten. So wird es sein wie zu meist in den letzten 125 Jahren, die erfolgreichen Clubs ruhen sie zu lange auf Ihren Lorberen aus, so dass die Konkurrenz sie auf und überholt. Die Summe der erreichten Titel im gesamten sagt dann einfach am meisten etwas aus.

  24. Chris sagt:

    Mal sehen wie viele FCZ Modefans wieder wechseln ..

    • StanleyZH sagt:

      Ja also das vorher GC Fans zum FCZ Lager gewechselt sind, ist eher die Ausnahme. Auch ich bin in den vergangenen Jahren mehr FCZ Spiele schauen gegangen als GC Spiele. Aus dem einfachen Grund weil meine Freunde mehrheitlich FCZ Fans sind, diese endlich wieder vermehrt an die Spiele gingen und ich einfach Fussball als Sport mag.
      Ich hab mich sogar für die FCZ’ler gefreut wo sie Meister wurden! Sobald aber ein Derby anstand, war es vorbei mit der FCZ sympathie, da reagierte dann einfach das GC Herz….. aber ich würde auch einen FC ST Gallen Match schauen gehen von dem her.

      Für mich sind die sogenannten ausmachbaren Modefans eher Weiblich. Ich habe einige Bekannte welche plötzlich in den letzten Jahren voll auf FCZ gemacht haben, Jahre vorher habe ich nicht einmal nur annähernd wahrgenommen, dass die sich überhaupt für Fussball interessieren, geschweige denn für den FCZ!
      Aber ist ei Stückweit wohl auch normal, dass eine erfolgreiche Mannschaft automatisch mehr Zuschauer anlockt.

  25. Kraft sagt:

    Vorsichtig positiv denken ist wohl eher angemessen als schon wieder von einer gefestigten Vorherrschaft in der Stadt zu träumen. Die neue Achse ist tatsächlich enorm wichtig. Das freut mich vor allem deshalb, weil ich Dosé und Rapic von Anfang an diese Aufgabe zugetraut habe. Nur, und da sollte man eben realistisch bleiben, wir hatten erstens ein bisschen Glück mit den Transfers, Vilotic und Gashi hätten genauso gut völlig unbrauchbar sein können. Und zweitens ist die Achse zwar stabil, aber trotzdem auch in dem Sinne brüchig, dass sie nicht mehr als einen Ausfall erträgt. Ein zusätzlicher Offensivspieler würde da nicht schaden.
    Und zum andern Verein aus der Stadt: Die haben eines der grössten Offensivpotentiale der Liga. Wenn die defensiv stabiler werden, wird es eng. Nicht nur für den GCZ.
    Abgesehen davon macht es tatsächlich zum ersten Mal seit 9 Jahren (mal abgesehen von einer Sforza Rückrunde) wieder Spass, dem GCZ zuzuschauen. Dass wir dann gerade noch vor dem Verein vom Schlachthof platziert sind, trägt zum wohligen Gefühl nicht unwesentlich bei. Wenn die jetzt noch die roten Trikots auch zu Hause tragen, ist alles gut.

  26. Paul Kern sagt:

    Eigentlich sollten die SFV Verantwortlichen die Regeln abändern und nur noch einen Fussballklub pro Stadt in der Super League erlauben. Im Weitern sollten nur Vereine mit guten Fussball-Stadien die Super League ‘Bewilligung’ erhalten (Lausanne wäre an diesem Kriterium gescheitert – Bellinzona vorher auch). Wahrscheinlich würde das Letzi (und das Touribillon) nur knapp als gutes Fussball-Stadium qualifizieren. Das Brügglifeld würde definitiv nicht akzeptiert.

  27. Denis Rott sagt:

    GC wird immer die Nummer 1 sein in Zürich, aber es ist schön das wir in der Tabelle vor dem FCZ liegen.
    Und das die Medien wieder Positiv über den Rekordmeister berichten können. HOPP GC!

  28. Daniel Gool sagt:

    Seit 2006 hat der FCZ praktisch 3x die gesamte Mannschaft verkauft oder wie es einige Besserwisser immer noch nicht verstehen dank der guten Ausbildung verloren. Immerhin ist man in dieser Zeit 3x Meister geworden 1x Cupsiger und hat 2x an der CL teilgenommen. Warum auch immer Fredy Bickel den Kopf herhalten muss ist mir ein Rätsel! Auch diese Saison mit Gavranovic und Ciumento sind zwei gute Transfers gemacht worden, zudem mit 4 Nachwuchspieler wiederum frisches Blut im Kader. Wer jedoch selber etwas vom Fussball versteht, der weiss das es nicht ganz einfach ist eine “Wunsch-Elf” zusammenzustellen die vom ersten Spieltag an das Zepter in die Hand nimmt. Und noch etwas zu den GC-Fans, oder dem Rekordmeister – wenn das Geld in den letzten 30 Jahren nicht da gewesen wäre, dann wäre Rekordmeister ein Fremdwort für Euch. Gut/Albert und Spross können noch heute ein Lied davon Singen, aber die Vergangenheit ist halt schwer verdaubar und auch diesem Grund wünsch ich mir spannende Derby und lieber einen Zürcher Verein als den Rest der Schweiz!

    • StanleyZH sagt:

      @Daniel Gool
      Da sie ja soviel vom Fussball verstehen, dann sollte Ihnen doch vielleicht in den Sinn kommen, dass es ohne Geld bei keinem Fussballclub der Welt vorwärts geht….Oder denken Sie der FC Basel wäre dort wo er jetzt ist ohne das viele Geld von Gigi Oeri? Beim FCZ ohne Canepa, der das Budget in den letzten beiden Jahren jeweils ausgleichen musste (Sonst wäre der FCZ trotz Spielerverkäufen massiv weiter unten mit den finanziellen Mitteln)? Bei Manchester City ohne arabischen Investor, Chelsea ohne Abranovich, u.s.w
      GC hat den Fehler gemacht, dass sie in den 90er jahren nach 2x CL übermütig wurden und dachten sie können in Europa zu den 10 Grossen gehören, das wird nie ein schweizer Verein auch nur annähernd erreichen, ausser einem Oelmulti wird es langweilig und buttert jedes Jahr dutzende Millionen in den Club…….

      • Hanspeter Tschann sagt:

        “Beim FCZ ohne Canepa, der das Budget in den letzten beiden Jahren jeweils ausgleichen musste” – wohl kaum, nicht mal in den kühnsten Träumen…

        • Markus Kammermann sagt:

          Wer zahlt denn die Defizite? Die Finanzierung wird nicht transparent kommuniziert, das ist richtig.

    • Suter Marcel sagt:

      Herr Gool, 2012 minus 30 Jahre gleich 1982 bis und mit dorthin wurde GCZ bereits 18mal Meister!!! und zwar:
      1898, 1900, 1901, 1905, 1921, 1927, 1928, 1931, 1937, 1939, 1942, 1943, 1945, 1952, 1956, 1971, 1978,1982. Selbst wenn Sie also die Meistertitel ab 1983 nicht zählen hat GC noch viel mehr als bspw. der FCZ. Seit wann sind Sponsoren eigentlich schlecht? Und ob es den FCZ noch gebe OHNE den ehemaligen Präsi Hotz und seinem Geld wage ich zumindest zu bezweifeln. Währen seiner Zeit wollte fast niemand etwas mit dem FCZ zu tun haben, weder grosse Sponsoren noch die Fans. Diese sind innerhalb von ein paar Jahren überall aus Ihren Löchern gekrochen – dies ist aber normal. Der Erfolg kam und somit auch die Mitläufer. Aber Achtung: die andere Richtung geht normalerweise viel schneller.

      • Hanspeter Tschann sagt:

        Stimmt, das hat GC erfahren. Ob man auf die Titel in grauer Vorzeit stolz sein kann oder nicht, spielt eigentlich gar keine Rolle. Gerade GC zeigt, dass man sich mit dem Erfolg der Vergangenheit in der Gegenwart nichts kaufen kann. Weshalb nun also all die GC-Fans nach zwei, drei passablen Matches in denen GC zugegebenermassen ganz gut gespielt hat, schon wieder den Kopf so hoch tragen – was im übrigen schon in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass GC als “arrogant und snobistisch” galt – ist mir schleierhaft. Erst mal ne ganze gute Saison abliefern, dann schauen wir weiter. Der Weg ist noch lang…

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      wann hat der FCZ 2x an der CL teilgenommen Herr Gool?

      • Markus Kammermann sagt:

        So wie die Schlussrangliste tatsächlich realistisch die Leistungen einer Saison wiedergibt, so klar sagt auch die “ewgige Rangliste” (Meistertitel, Cupsiege u. internationale Erfolge) was ein Verein insgesamt erreicht hat und was nicht. Ein FC Bayern hat auch ein ganz anderes Gesamt.-Palmares als z.Bsp. Dortmund, egal ob einem der Club nun sympathisch ist oder nicht. Und: wenn man schon auf diesem “Niveau” diskutieren will, dann könnte man auch sagen, dass sich der FCZ nichts kaufen kann mit seinen Meistertiteln vor ein paar Jahren. GC und der FCZ sollen jetzt austragen wer die MOMENTANE Nr. 1 in der Stadt ist, Polemiken sind fehl am Platz. Wer insgesamt (bisher errungene Titel u. internationale Erfolge) die Nr. 1 ist, dürfte jedem klar sein und kann gar kein Thema sein.

  29. Uxbal sagt:

    Hallo meine Lieben

    Sind wir ehrlich, der FCZ hatte einfach ein 5-jähriges Hoch. Aber was macht das in einer 100-jährigen Geschichte aus? Nicht wahnsinnig viel. Zur Erinnerung: GC Zürich gibt es seit bald 126 Jahren, 10 Jahre mehr als den FCZ.

    Die Platzierung ende Saison ist das eine, aber die Werkstätte das andere. Es scheisst uns als GC-Fans an, in den Letzi zu gehen. Die rostige Blechschale ist einfach nur traurig. Wir wollen ein zuhause, eine Heimat. Denn das ist das einzige, was jetzt noch fehlt. Für immer euses dihei – Hardturm 1929!

    • Steiner78 sagt:

      Ich kenne auch FCZler, die es anscheisst, in den Letzi zu gehen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich glaube, das müsste ganz korrekt so heissen: hardturm 1929 – 2008. na ja, vielleicht sollten sich die heimatlosen gc-fans zusammentun und züri west fragen, ob sie ihnen eine kleine hymne auf das neue “dihei” – sollte es wirklich doch noch auf dem ruinenhügel an der hardturmstrasse entstehen – schreiben könnten. als basis-melodie böten sich lynyrd sknyrd’s “sweet home alabama” oder alabama’s “my home’s in alabama” (siehe youtube) an. wenn ihr es jetzt in angriff nehmt, dann habt ihr schön zeit zum einüben, falls textmässig etwa mehr herausschaut als: olé, olé, olé gc…

      damit’s aber ein bisschen “fägt” beim singen, sollten es vielleicht aber etwas mehr als 3 – 5 zuschauer sein.

  30. Eldebrink sagt:

    Solange wir unseren Hardturm nicht zurückbekommen, werden wir immer mit der Gefahr des Absturzes dem Versinken in dei Bedeutungslosigkeit ausgesetzt sein..

  31. Andy Dreyer sagt:

    Schön, dass es GC wieder besser geht und dass dem Club hier im Steilpass auch wieder mehr Sympathie zukommt . Es ist ja noch nicht so lange her als an dieser Stelle vom damaligen Blog-Schreiber (und FCZ Fan) immer wieder hämische Artikel publiziert wurden die ziemlich daneben waren…. GC ist noch nicht über den Berg, aber immerhin scheint die Sache auf stabieleren Fundamenten zu stehen als auch schon. Das mit der Fusion wird nie klappen, zu verschieden sind die beiden Clubs. Und das ist auch gut so. Hopp GC!

  32. Hans Saurenmann sagt:

    Der Hardturm wird nicht kommen, der Letzi muss abgebrochen werden und als Fussballstation gebaut werden mit einer Unterflurgarage und Direktanschluss an OEV. Das Grundstueck ist gross genug, fuer die Fans kann man ja den Namen Hardturm Arena verwenden. der Stadtteil Hardtum liegt auf der FCZ Gleise Seite, also ein guter Kompromis. Ueber die Fuehrung des FCZ weiss man Bescheid, wird sich nichts aendern bevor die nicht geschasst werden. Fringer ist die falsche Wahl und wird diese Saison nicht fertig trainieren. Die “Ramadan Primadonas” werden gehen oder muessen aussortiert werden, und deren Besitzer muessen die notwendigen Abschreibungen vornehmen. Ein oeffentliches Transfer Reglement fuer den FCZ Verein muss erarbeitet werden und die Governance der AG muss festgeschrieben werden. Da stimmt etwas nicht! Es ist gut das sich GC erholt, wie lange das haelt wissen wir nicht!! Basel wird dieses Jahr Muehe haben seine Spitzen Possition zu halten, also alles ist offen nur die Nerven nicht verlieren. Zwingender Schritt aus der Sicht des FCZ; Management komplett auswechseln und Kader bereinigen!!

    • Znuk sagt:

      “Basel wird dieses Jahr Muehe haben seine Spitzen Possition zu halten,..” Nicht nur die Rechtschreibung dieses Satzes ist ein Witz. Ich denke, Ende dieser Saison werden wir Basel und Sion auf Platz 1 und 2 sehen … mit ca. 20 Pkt. Abstand zum Drittplazierten.

  33. ruedi sagt:

    Kein Kunst, wenn GC vor dem FCZ liegt. Schaut doch bloss, was der FCZ für einen Coach verpflichtet hat!

  34. Nunjez sagt:

    Wer Züri Fan ist meint GC, den GC ist Züri ! Der GCZ war, ist und wird Immer Nr.1 Der Stadt bleiben! Nur das ewige warten auf unseren Hardturm nervt, danach wird richtig durchgestartet! Das warten wird ein Ende haben, die Legende stirbt Nie! Noch was zu den anderen, sollen die glücklich werden mit Fringer,Bickel und dem achso kompetenten Canepa! Machts gut.

  35. Mäge sagt:

    GC war, ist und bleibt immer die Nr. 1 in Zürich! Der kurzzeitige Hype um das Fusionsprodukt aus den Sümpfen Altstettens hat daran rein gar nichts geändert.

  36. Schmuerzel sagt:

    Gibts ueberhaupt GC- Fans?