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Asiens wundersamer fussballerischer Aufstieg

Mämä Sykora am Montag den 30. Juli 2012
Korea's Bokyung Kim, front right, reacts after scoring the 2-1 next to teammate Chuyoung Park the Group B preliminary match between Switzerland and South Korea at the City of Coventry Stadium in Coventry, Great Britain, at the London 2012 Olympic Summer Games, on Sunday, July 29, 2012. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Südkoreaner Bokyung Kim (7) feiert seinen Treffer zum 2:1, 29. Juli. (Keystone/Peter Klaunzer)

Gestern unterlag die Schweiz bei Olympia Südkorea mit 1:2 und steht damit bereits vor dem Aus. Diese Niederlage muss nicht erstaunen, schliesslich hat Südkorea im Gegensatz zu den Eidgenossen eine ständige U-23-Equipe, die bei Olympischen Spielen und bei den Asienspielen eingesetzt wird, eine richtige Qualifikation für London gespielt hat und zudem seit November 2010 ungeschlagen ist. Ihr Trainer, Hong Myung-bo, der ehemalige Abwehrchef, ist seit dem aufsehenerregenden Auftritt mit seiner Nationalmannschaft an der Heim-WM 2002 zudem ein Sinnbild für den unaufhaltsamen Aufstieg des asiatischen Fussballs.

Bis zu jener Endrunde galt Asien im Weltfussball als einzige stagnierende Region. Grosse Fortschritte wurden lediglich Afrika zugetraut, deren Vertreter auf der Weltbühne dann und wann für etwas Furore sorgten. Die WM-Teilnehmer aus Asien – zumeist aus dem arabischen Raum – vermochten nie zu beeindrucken. Das fussballbegeisterte Japan war gar erst 1998 zum ersten Mal dabei (und chancenlos), das Riesenreich China konnte sich nur 2002 qualifizieren, weil Japan und Südkorea gesetzt waren. 2002 fand nicht nur die Wachablösung innerhalb Asiens statt – seither dominieren Südkorea und Japan – sondern es war auch der Startschuss zu einer beeindruckenden Aufholjagd gegenüber Europa und Südamerika.

Waren zuvor der Koreaner Cha Bum-kun (98 Tore für Frankfurt und Leverkusen) und der Japaner Hidetoshi Nakata (Perugia, Roma, Parma, Fiorentina) die einzigen Profis, die es zu internationalem Ruhm brachten, etablierten sich in der Folge einige asiatische Profis wie Park Ji-sung (Manchester United) oder Shinji Kagawa (ex-Dortmund, heute auch Manchester United) in europäischen Topklubs. Der riesige Erfolg des Dortmunder Schnäppchens – geholt für 350’000 Euro, verkauft für kolportierte 15 Millionen – brachte eine ganze Welle seiner Landsleute in die Bundesliga: Spielten vor Kagawa lediglich 7 Japaner in der höchsten Liga Deutschlands, kamen auf die letzte Spielzeit gleich 9 neue dazu. Der asiatische Markt ist nicht mehr länger nur vermarktungstechnisch interessant, die Scouts werden dort auch auf der Suche nach Verstärkungen fündig – meist zu deutlich besseren Preisen als etwa in Südamerika.

Von der Erfahrung der Legionäre profitieren auch die Nationalmannschaften. Dazu wurden auch in der Ausbildung riesige Fortschritte gemacht. Südkoreas Teams von 2002 beeindruckte in erster Linie durch die enorme Laufarbeit und die Disziplin, die grossen Mankos waren – wie auch bei den Japanern – die Kreativität und die Torgefährlichkeit. Andy Egli, der schon in Süd- und Nordkorea gearbeitet hat, erzählte mir einst, das genau dies das grosse Problem für seine Arbeit gewesen sei. Laufen, Decken, Spielsysteme – das könne man alles lernen, Kreativität könne man hingegen niemanden lehren. Zudem werde sie in Asien als Charakterzug nicht so hoch geschätzt wie etwa in Europa. Ausführen sei wichtiger als gestalten.

Doch zumindest Südkorea und besonders Japan haben diese Barriere überwunden. Spieler wie Shinji Kagawa, Keisuke Honda (ZSKA Moskau) oder Ki Sung-yueng (Celtic) bringen ihren Nationalteams jene bislang schmerzlich vermisste Portion Kreativität und Überraschung. Brachten Asiens Giganten bislang in den WM-Qualifikationen selbst gegen Zwerge trotz drückender Überlegenheit selten mehr als einen Mini-Sieg zustande, fallen nun endlich auch Tore. Saudi-Arabien, der ehemalige Dominator in Asien, wurde beim letzten Asien-Cup von Japan gleich mit 5:0 überfahren; Usbekistan, Asiens Aufsteiger, kassierte von Südkorea in den letzten beiden Duellen 7 Tore. Zu den bereits vorhandenen Qualitäten gesellt sich nun auch noch die Torgefahr, und das macht sie derzeit – neben der USA – zu den vielversprechendsten Kandidaten, die in den nächsten Jahren dauerhaft die europäisch-südamerikanische Phalanx durchbrechen könnten.

Wenn dereinst endlich einmal ein neuer Kontinent einen Weltmeister stellen wird, dann wird das mit Sicherheit Asien sein. Ich wette drauf.

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57 Kommentare zu “Asiens wundersamer fussballerischer Aufstieg”

  1. Peter Baldinger sagt:

    Aber hallo!
    Das Schweizer Team hat immer noch die besseren Frisuren!
    Ist doch auch was!
    Trotzdem, ich schaue mittlerweile lieber CH-Eishockey,
    schneller und erfolgreicher….

    • E. Schönbächler sagt:

      Erfolgreicher???

      • Peter Baldinger sagt:

        A-Klasse ist schon besser als der vierte Topf bei der Auslosung!

        • Fritz sagt:

          Klar, es hat auch viel weniger Konkurrenz 😉 Im Schwingen und Hornussen ist die Schweiz übrigens sogar unbestritten Weltklasse….

    • Nino sagt:

      Einverstanden, auf Eis wäre Fussball auch noch schneller :-), :-). Ehrlich, Fussball und Eishockey lassen sich doch nicht vergleichen, ausser dass beides Mannschaftssportarten sind. Die Konkurrenz im Eishockey ist ja auch wesentlich kleiner. Ich denke die Schweiz mischt heute in beiden Sportarten ganz oben mit, beide haben doch in den letzten 20 Jahren enorme Fortschritte erzielt und das mit Nachwuchsarbeit sowie wenig Geld, verglichen mit den grossen Nationen. Oder ist die Schweiz Kanonenfutter, ich denke ganz sicher nicht!

  2. Hans W. sagt:

    Ja, mir scheint auch, die Kreativität der Schweizer Spieler – korrekter: der ausländischen Spieler, die in der Schweizer Mannschaft spielen, weil sie einen Schweizer Pass haben und sich evtl. zu 80 Prozent als Schweizer fühlen (Beispiel Xhaka) – beschränkt sich auf Frisuren, Tätowierungen und evtl. noch auf den Torjubel (das weiss ich aber nicht so genau, weil das so selten vorkommt).

    • Ausländer sagt:

      Sollen doch nur CH spielen, wo wären wir dann. An keiner WM an keiner EM. Würden sogar gegen Liechtenstein verlieren.

  3. Ronnie sagt:

    Das kann ja gut möglich sein, dass die Asiaten aufholen, doch das Problem beim gestrigen Spiel, welches unser Team verlor, liegt wohl eher daran, dass man keine Einheit ist!! Es fehlt aber auch an Qualität, denn die Verteidigung agiert öfters schwach und auch Stürmer wie Mehmedi oder Emeghara müssten ganz einfach mehr bringen! Nun, mit der bis anhin gezeigten Einstellung und Leistung, wird unsere Mannschaft auch gegen Mexiko kläglich versagen… Es fehlt auch auch an starken Charakteren, die sich gegen eine Niederlage auflehnen oder mal die Kumpels pushen und selbst mir Eifer, Fleiss und Können voran gehen…..
    Aber es ist halt eh nur Olympia und hat nicht wirklich einen grossen Stellenwert und dies merkt man auf der ganze Linie….

  4. Dave sagt:

    Ups! Doch noch Olympiafussball gsschaut Herr Sykora 😉 ?

    • Mämä Sykora sagt:

      Auf den hab ich gewartet 😉 Nein, tatsächlich nicht geschaut, die Partie war ja nur der Anlass für den Artikel.

      • Fritz sagt:

        Ich dachte zwar auch ich schaue nicht, tat es mir jedoch wieder besseren Wissens für 30min an. Naja gegen Mexico schaue ich vielleicht sogar noch etwas mehr – Viva Mexico Cabrones!!!

  5. M. Bättiger sagt:

    Nun gut. Japan (130 Mio. Einwohner) oder Südkorea (50 Mio. Einwohner) sind halt viel grösser als die Schweiz (8 Mio, davon 23% Ausländer). Auch haben die Asiaten einen grossen Nationalstolz und ein grosses Ehrgefühl, wogegen wir zu Egoisten verkommen sind. Ein Olympia-Tournier gilt hier unter Fussballern zumeist als lästige Pflicht. Absagen häuften sich. Ob wir gegen Korea auch verlohren hätten, wenn wir mit Xhaka, Shaqiri, Inler und Frei gespielt hätten (letztere als “Gegenbeispiel” zu den nominierten “Erwachsenen” Hochstraser und Klose)?

    • Hermann sagt:

      @Bättiger: Die Sache mit der Einwohnerzahl ist doch Quatsch. Da müsste China ja einen WM-Titel nach dem anderen holen. Nehmen Sie Holland, Uruguay oder auch Dänemark Alles kleine Länder, aber im Fussball viel erfolgreicher als die Schweiz.

      • yvo montani sagt:

        das mit der einwohnerzahl ist natürlich nicht quatsch – immer dann, wenn ein sport in dem land keine randsportart ist.
        denn die masse macht die auswahl. je kleiner ein land und je diverser das nationale “sportleben” desto weniger gut wird diese nation in den einzelnen sportarten abschneiden.

        • Hermann sagt:

          Uruguay hat wesentlich weniger Einwohner als die Schweiz und ist deutlich erfolgreicher. Und niemand kann behaupten, dass Fussball in der Schweiz Randsportart ist.

      • Andreas Stofer sagt:

        Wenn die Einwohnerzahl keine Rolle spielt schlag ich vor Deutschland soll in Zukunft Länderspiele gegen die Schweiz mit einer Saarland-Auswahl bestreiten. Das Saarland hat immer noch mehr Einwohner im Vergleich zur Schweiz als die Schweiz im Vergleich zu Deutschland. Und wenn es Länder gibt die trotz kleiner Einwohnerzahl im Fussball erfolgreicher sind als die Schweiz (Holland hat aber doppelt soviele Einwohner) so ändert das auch nichts daran dass die erfolgreichsten europäischen Länder nicht zufallig auch die grössten sind (Deutschland, Frankreich, Italien, England). Und an diesen olympischen Spielen wird es auch nicht anders sein, bevölkerungsreiche Länder wie China und USA werden den Medaillenspiegel anführen.

      • M. Bättiger sagt:

        Nun gut, dass die Grösse eines Landes mit ausschlaggebend ist, für den sportlichen Erfolg, ist ja nun wirklich evident. Je mehr Einwohner, desto mehr potenzielle “Könner”. Dann gibt es natürlich auch andere Elemente wie, ob der Sport im Land gelebt wird. China wird nie eine “Hornussernation”, weil das nicht ihr Sport ist. Dazu kommt noch, wie der Breitensport verankert ist. In Holland spielen alle Fussball. Daneben gibt es nicht mehr viel – so ist Holland nichts im Handball, Eishockey oder Skifahren. Das ist in der Schweiz eben anders. Dasselbe gilt z.B. für Uruguay. Dänemark wurde 1x Europameister (obwohl nicht einmal fürs Turnier qualifiziert) – ansonsten sind die nicht stärker als die CH.

        • Mämä Sykora sagt:

          «In Holland spielen alle Fussball. Daneben gibt es nicht mehr viel – so ist Holland nichts im Handball, Eishockey oder Skifahren.» Da tun Sie den Holländern aber etwas unrecht. Dass sie im Skifahren nichts sind, mag man ihnen nachsehen, wenn der höchste Berg 322 m.ü.M. ist. Hingegen gehört die Niederlande zu den führenden Nationen im Landhockey, ebenso im Volleyball (Silber OS 1992, Gold OS 1996), und ist zudem die erfolgreichste europäische Nation im Baseball. Daneben haben einige Einzelsportarten grosse Tradition, wie Eisschnelllauf, Tennis oder Radfahren.

    • René Baron sagt:

      Weder in Japan noch in Korea ist Fussball Breitensport, mindestens nicht so, wie wir ihn kennen. In diesen beiden Ländern werden Fussballer auch weniger selektiert, sondern “gemacht”. Damit “machen” auch klappt, werden Spieler UND DEREN ELTERN schon sehr früh rundumbetreut, heisst nicht nur zum Fussballtechniker ausgebildet, sondern zum 360 Grad umfassend Mitglied eines Eliteteams herandressiert. DAS ist ein grundsätzlich anderer Ansatz als bei uns, der vor allem auf die Fähigkeit von handverlesener Top-Trainern und Infrastruktur setzt, als darauf zu hoffen, dass mehr oder weniger zufällig Talente aus der breiten Masse hochpoppen.

      • Heinz sagt:

        – In Japan ist Baseball die Sportart Nummer 1, gefolgt von FUSSBALL 😉 nur soviel zum “Weder in Japan noch in Korea ist Fussball Breitensport”
        – An der WM 2002 in den beiden Ländern wurde Süd Korea extrem von den Schiedsrichter bevorteilt (Korea-italien im speziellen)
        Aber eindeutig der gleichen Meinung, das Asiatische Fussball näher an Europa und Südamerika dran ist als Afrikanische
        – Soccer wird in den USA nie den Stellenwert haben wie die NBA, MLB und NHL also auch nie Weltmeister werden.

        • Tom Pfister sagt:

          Ich bin jetzt etwas gemein und behaupte, dass Soccer in den USA halt Frauensport gilt. Die Amifrauen sind ja – im Gegensatz zu den Männern – auch äusserst erfolgreich. Wenn ich dann die (männlichen) europäischen Spitzenfussballer sehe, die mit ihren Handtäschchen und Frisuren wie aus dem Ei gepellte Gockel ausschauen, ist die amerikanische Definition gar nicht mal so weit her.

  6. hansruedi meister sagt:

    Nun, nur weil eine asiatische Mannschaft gegen die Schweiz gewonnen hat, heisst das noch lange nicht, dass asiatische Mannschaften bald das Zepter übernehmen. Gegen die Schweiz gewinnt auch eine taub-blinde Freizeitmannschaft von einbeinigen Tataren aus der hinteren Mongelei in Unterzahl!

  7. Martin Meier sagt:

    Barcelona macht es vor, man braucht nicht riesig zu sein, um erfolgreich Fussball zu spielen. Die Asiaten sind meist auch nicht gross gewachsen. Sie haben laeuferisch und physisch enorm aufgeholt. Innerhalb des Kontinents sind die Koreaner und Japaner eine Bank. Ich frage mich eher ob sie das Niveau halten koenne, ich glaube nicht. Die Chinesen sind staerker mit den Ballsportarten, wo man einen Schlaeger benutzen darf. Na Li war die erste asiatische GS Siegerin.

  8. Martin sagt:

    Von “Asien” zu sprechen ist doch etwas übertrieben. Es müsste doch wohl eher ersetzt werden mit Japan und Südkorea. Dann ist dem Artikel vorbehaltlos zuzustimmen.

  9. StanleyZH sagt:

    Naja in Asien wird der Sport ganz anders angesehen als z.B in Europa. Wenn man sich die Chinesen anschaut dann ist es z.B im Turnen so, dass ein Kind quasi schon wenn es kaum Laufen gelernt hat auf eine gewisse Sportart getrimmt wird.
    Deshalb sind sie auch in gewissen Sportarten kaum zu schlagen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage.
    Beim Fussball halten sie sich noch zurück, aber wenn man sich vorstellt, dass gute Fusball Lehrer im Land sind, Kinder bereits mit jungen Jahren täglich gefördert werden, dann ist es auch vorstellbar, dass eines Tages auch die Fussball Weltmeister aus Asien stammen werden. Ausserdem ist der Nationalstolz extrem ausgeprägt, was natürlich zu weiteren Höchstleistungen annimiert. Japan verbessert sich bereits seit Jahren kontinuirlich, sowie auch Korea. Man kann also damit rechnen das über kurz oder lang auch Asiatische Mannschaften an einer WM vorne mitspielen werden.

  10. René Baron sagt:

    Wer sich ernsthaft für die asiatische Nachwuchsförderung interessiert, insbesondere für diejenige von Japan und Südkorea, muss unweigerlich zum Schluss kommen, dass sich diese „Asiaten“ im Kinder- und Juniorenfussball sowohl qualitativ, wie auch von der Intensität her doch beträchtlich vom europäischen Förderungsprogramm unterscheiden.
    Im asiatischen Raum werden z.B. Spieler gemacht, bei uns werden sie selektiert. Dort heißt das Prinzip „kontinuierlicher Aufbau möglichst konstanter Teams“, bei uns „Förderung der zufällig gerade in ihrem Altersbereich Besten in immer wieder neuer Zusammensetzung“. Des Weiteren wird in Japan schon bei 7 Jährigen, nebst Ernährung und gesunder körperlicher Entwicklung, primär auf Teamfähigkeit, Übersicht, Kommunikation und Zusammenspiel geachtet, währendem bei uns, mindestens was den Breitensport betrifft, immer noch SoloDribbler und EgoShooter die besseren Karten haben. Bei uns zählt Offensichtliches (Tore), bei den Asiaten immer zuerst das Potential der Mannschaft und vor allem Fähigkeit ihrer Trainer nicht nur den Fußballer zu entwickeln und den Rest dem Zufall des familiären und sozialen Umfeldes zu überlassen, sondern primär, in einem ganzheitlichen 360-Grad Ansatz, das ganze menschliche Potential zu wecken. Letzteres ist mitunter ein Grund dafür, dass „Asiaten“ weniger verletzt sind und zudem schneller zu retablieren und regenerieren vermögen als unsere einseitig hochgezüchteten Topkandidaten.
    Vielleicht ist es generell ein Vorteil der „Asiaten“, dass ihnen Teamwork schon mit der Muttermilch mitgegeben wird, währendem unserem Nachwuchs immer noch der Einzelkampf eingebläut wird. Asiatische Spieler entwickeln sich als homogenes, sich gegenseitig stützendes Team. Unsere Jungs prägt leider immer noch das Bewusstsein, dass der Erfolg an der Spitze primär ein einsamer ist.
    Nicht zuletzt werden im asiatischen Raum, im Bewusstsein, dass vor allem Eltern und nicht der Fußballklub die Entwicklung eines Kindes prägen, auch die Angehörigen eines Spielers mitentwickelt. Demgegenüber werden bei uns Eltern primär als potentielle Störfaktoren betrachtet, deren Interesse bezüglich einer mit dem Verein abgestimmten Co-Förderung, nach dem Motto „Kind abgeben und Klappe halten“, als irrelevant ausgeklammert wird.
    So ist es kein Wunder, dass jetzt, wo sich die einfach zu vermittelnde, reine Athletik auf einem einheitlichen globalen Toplevel eingependelt hat, zunehmend diejenigen Teams im Vorteil sind, welche sich durch das Kollektiv mit ausgeprägtem, gesamtintelligenter Schwarmverhalten den nötigen Vorsprung verschaffen können.

  11. René Baron sagt:

    Dieser Aufstieg ist nicht wundersam, sondern das Ergebnis nachhaltiger Nachwuchsförderung, welche uns Europäern auch in Zukunft noch manch Blaues Wunder bescheren wird.

  12. Albert Seiler sagt:

    Ein Sieg Südkoreas gegen die objektiv gesehen unbedeutende Fussball-Nation Schweiz in einem noch unbedeuterendem Turnier als Aufhänger für den Aufstieg des Asiatischen Fussballs herbeizuziehen, ist schon sehr gewagt. Spieler, welche man an einer Hand abzählen kann, und die zudem in den meisten der genannten Clubs (sogar in den Mittelklass-Serie-A-Vereinen) eine untergeordnete Rolle als Ergänzungsbankdrücker spielen, als Kreativ-Genies verkaufen zu wollen, macht die Sache auch nicht besser. Dass andere Asiatische Nationen den „ehemaligen Dominator Saudi-Arabien“ mit 5- oder 7-zu Null schlagen (Wahnsinn!) ist auch nicht unbedingt ein Qualitäts-Prädikat. Das einzige, was eigentlich FÜR die Theorie des Aufstiegs des Asiatischen Fussballs spricht, ist die negative Meinung der Trainer-Ikone Andy Egli.

    • Mämä Sykora sagt:

      Wie Sie selber schreiben: Der Sieg Südkoreas war lediglich der Aufhänger, nicht ein Beweis. Dass der Sieg nicht überraschend kam, lesen Sie auch im ersten Satz, dafür gibt es auch andere Gründe. Ein Aufstieg ist gegeben, wenn eine wesentliche Besserung zur Situation zu einem früheren Zeitpunkt eingetreten ist, und das trifft vor allem im Fall Japans sehr wohl zu. Von der ersten WM-Teilnahme 1998 bis zur viertstärksten Ausländerfraktion in der Bundesliga 2011, in der gleichen Zeit 3 Mal Asienmeister, an jeder Endunde dabei und zwei Mal im Achtelfinel.
      Ich weiss auch nicht genau, welchem Spieler aus den Beispielen Sie eine «untergeordnete Rolle als Ergänzungsbankdrücker in den Mittelklass-Serie-A-Vereinen» zuordnen. War es Nakata, der mit der AS Roma Meister wurde und in der Meistersaison in 30 Spielen zum Einsatz kam und dreimal in Folge für den Ballon d’Or nominiert war? Und Sie sind ganz wirklich der Meinung, dass man Shinji Kagawa oder Keisuke Honda nicht als Spieler mit auffallend grosser Kreativität bezeichnen kann?
      Das Beispiel Saudi-Arabien war – genau wie es im Artikel steht – ein Hinweis darauf, dass Nationen wie Japan nicht länger grosse Mühe bekunden, selbst bescheidene Mannschaften zu bezwingen. Das heisst selbstverständlich nicht, dass auch grössere Kaliber nun einfach weggeputzt werden. Aber es ist – genau wie es steht – ein Aufstieg. Und zwar ein steiler. Und weil auch an der Basis sehr gut gearbeitet wird, dürften bald noch grössere Fortschritte zu beobachten sein.

      • René Baron sagt:

        Schade dass sich dieses Thema mit dem Olympia-Aufhänger fast erhängt, denn das Thema “Asien” ist gerade für den verwöhnt, stagnierenden westlichen Fussball nicht nur ein überflüssiger Wurmfortsatz, sondern vielleicht bald einmal Messlatte in Sachen Spielerentwicklung und Lehrstück bezüglich der diesbezüglichen Vermarktung.
        So wäre der Asiatische Fussball sicher auch mal eine Story per se wert – einfach weil es es wichtiges Thema ist, welches eigentlich keinen Aufhänger braucht.

  13. Geni Meier sagt:

    Nordkorea hat bereits 1966 Italien an der WM nach Hause geschickt!!! Erste Niederlage der Italiener gegen eine asiatische Mannschaft.

  14. René Baron sagt:

    Weitere Gründe für den nachhaltigen Aufstieg der „Asiaten“ sind der technologisch methodische Vorsprung, sowie das weiterhin vorhandene Wachstumspotential des Fußballs im asiatischen Raum und – damit verbunden – natürlich Geld.
    Vor allem Japan hat sich in den letzten Jahren eine unglaubliche Vermarktungsmaschinerie aufgebaut, deren durch den Fussball direkt und indirekt erwirtschafteten Prokopfeinnahmen diejenigen von Deutschland, nicht nur wegen dem in Japan immer noch weit höherem Wachstumspotentials, bald schon übersteigen dürfte.
    Damit haben die „Asiaten“ im Gegensatz zu Afrika und Südamerika nicht nur das Geld für Top Infrastrukturen und SpitzenTrainern, sondern besitzen auch die Mittel, um mit Hilfe neuester Technik für (Bild-)Analyse, Controlling, Trainingsplanung etc. sowie weltführender Unterstützung im physio- und psychologischen Bereich vor allem im teamübergreifenden, ganzheitlich sensorischen Bereich zu arbeiten, von dem hier im Westen noch kaum jemand was gehört, geschweige denn verstanden hat.

  15. dres sagt:

    Südkoreas und Japans Aufstieg stimmt. Um so trauriger die Stagnation in der Schweiz: Abgesehen von ein paar Ausnahmen werden unsere so genannten Stars masslos überschätzt. Aber wenigstens haben sie lustige Frisuren und können professionell twittern…

  16. blackball sagt:

    Die übliche Panikmache. Was haben sogenannte Experten in den 1990ern ständig vor den Schwarzafrikanern gewarnt. Was ist geschehen? Nüscht. In den 80ern das Gleiche mit den Ostblock-Staaten.

    Sehr schön ist übrigens, dass man Artikel über ein Spiel schreibt, dass man selber nicht gesehen hat (s. auch Post von Mämä Sykora, 30. Juli 2012 um 12:09). Das sagt einiges über die Qualität dieses Blogs … und des Bloggers.

    Ich schliesse mit einem Zitat von Karl Valentin: “Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.”

    • Mämä Sykora sagt:

      Steht denn sehr viel über das nicht gesehene Spiel in dem Artikel?

    • René Baron sagt:

      Weder Schwarzafrika noch der Ostblock hatten die finanziellen Mittel, KnowHow und Technologie wie die “Asiaten” und – richtig bemerkt die reichen “Oelnationen” ! Asien kann man willsgott nicht mit Afrika vergleichen denn heutzutage braucht es viel mehr als “nur” den Rohstoff Mensch !

      • blackball sagt:

        René Baron, das ist in Bezug auf Afrika so nicht korrekt. Es wurden, u.a. durch die FIFA, Unsummen in den “Aufbau Schwarz” gesteckt, googeln Sie mal nach.

        Die Ost-Staaten haben Ihre Prestigeobjekte LL, Hockey und Fussball ebenfalls bis in die Haarspitzen subventioniert. Auch hier finden Sie mit einigen wenigen Keywörtern entsprechende Ergebnisse bei Google. Der Ostblock war in der Trainingsmethodik dem Westen sogar weit voraus. Die DSHS Köln z.B. hat die damaligen Trainingsgrunlagen und -methoden analysiert, weiterentwickelt und in ihr Ausbildungsprogramm aufgenommen.

        Soviel zum Thema “nicht vergleichbar” …

        • René Baron sagt:

          Lieber Blackball,
          Vergleichbar sind nur konkrete Zahlen. Die finden sie aber nicht im Internet. Was Private, Staat und FIFA im Ostblock und Afrika investieren ist Peanuts im Vergleich zu den REGELMAESSIGEN und NACHHALTIGEN Millionen aus dem asiatischen Lizenz- und Wettgeschäft, die nicht zuletzt auch dort ankommen, wo sie sollen – beim Sport und nicht bei den Funktionären nämlich (obwohl es von diesen auch im Asiatischen Raum (z.B. China) leider auch schon wieder viel zu viel hat). Ausserdem ist es ein Unterschied ob die FIFA einen ganzen KONTINENT oder nur ein einzelnes Land unterstützt.
          Die FIFA mag ihnen wegen ihrer geografischen Nähe zwar präsent sein, aber im Vergleich zur Kelle mit der in Japan, Südkorea und Oelstaaten angerichtet wird, ist das ein Unterschied so in etwas wie zwischen UNO und Grossbanken.

  17. blackball sagt:

    Beantworten Sie sich die Frage selbst: Sollte ein unsachlicher Artikel in einer angeblich seriösen Tageszeitung abgedruckt werden? Wir reden von einem U23(+3)-Turnier, mit genau der sportlichen Relevanz <= 0. Die WM 2002 muss somit als Massstab herhalten. Unnötig zu erwähnen, dass damals die Italiener gegen Südkorea in absurder Weise verpfiffen wurden.

    Kleine Anmerkung zu den von Ihnen im Artikel erwähnten Spieler (Park/Kagawa): In den jeweiligen Ligen gut, in den internationalen Wettbewerben katastrophal. Zugegeben, gesamthaft sieht das schon sehr nach Fussball aus, was die Asiaten auf dem Platz zeigen. Die Wahrheit werden wir in zwei Jahren erfahren, wenn wieder ein "richtiges" Fussballturnier ausgetragen wird. Aufgrund des seltsamen Qualifikationsmodus für die europäischen Mannschaften für die Olympischen Spiele 2012, fehlen viele starke Teams (Deutschland, Holland, Frankreich, Italien). Warten wir also 2014 ab …

    • Mämä Sykora sagt:

      Mal ganz abgesehen davon, dass der Artikel – ob unsachlich oder nicht – nicht «in einer seriösen Tageszeitung abgedruckt» wird, sondern in einem Blog (ein auf einer Website geführtes und damit einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person Aufzeichnungen führt oder Gedanken niederschreibt) erscheint, und dass wir eben genau NICHT von einem «U23(+3)-Turnier mit der sportlichen Relevanz <= 0» sprechen, sondern von den A-Nationalmannschaften, die es auch noch gibt, auch wenn zufällig gerade Olympia läuft : Park war 2002 überragend, 2006 und 2010 zumindest noch auffällig in einem enttäuschenden südkoreanischen Team, Kagawa hingegen kann kaum «in internationalen Wettbewerben katastrophal» gewesen sein – er hat schlicht noch in keinem mitgespielt. Ausser an der Asienmeisterschaft 2011, da war er überragend bis zu seinem Mittelfussbruch im Halbfinale. Aber richtig: Über die Fortschritte namentlich von Japan wird man erst an der WM 2014 urteilen können. Die Olympischen Spiele haben keinerlei Aussagekraft, das sollte in diesem Artikel auch nicht suggeriert werden.

      • dres sagt:

        Mämä, Sie müssen sich wirklich nicht verteidigen. Ich habe das Spiel gestern ganz gesehen. Südkorea war in allen Belangen besser als die Schweiz. Und immerhin haben bei uns doch einige so genannte Topspieler gespielt, die Ihre Brötchen als Stammspieler in Italien, Deutschland, Frankreich oder der Ukraine verdienen. Insofern absolut einverstanden mit Ihrem Blog. Wenn die genannten Stars tatsächlich zu den Stützen unserer A-Nati gehören, dann kann man nur noch gute Nacht wünschen für die kommende WM-Quali…

      • blackball sagt:

        Also jetzt werde ich ein bisschen sauer. Sie behaupten tatsächlich, im krassen Widerspruch zu der Einschränkung, dass nur U23-Mannschaften (mit maximal 3 Verstärkungen) zugelassen sind, dass dies kein U23(+3)-Turnier ist? Meine Güte, sehen Sie, genau das ist es. Keine Ahnung und auch noch darüber schreiben (Spiel nicht gesehen aber basierend auf diesem nicht gesehenen Spiel einen Artikel schreiben …)

        Hier werden Sie gerne geholfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_2012/Fu%C3%9Fball. Besonders interessant dürfte der zweite Abschnitt sein.

        Und Kagawa hat noch in keinem internationalen Wettbewerb mitgespielt? Was ist dann die CL? Meine Güte, Herr Sykora, informieren Sie sich doch bitte.

        • Mämä Sykora sagt:

          Nein, behaupte ich nicht. Aber – hier nochmals klar und deutlich (man denke sich Grossbuchstaben): Ich schreibe NICHT vom Olympiafussball!! NICHT! Sondern vom ganz normalen Fussball, ohne Einschränkungen, mit richtigen Profis aus Fleisch und Blut, egal welchen Alters. Vergessen Sie einfach, dass gestern Olympia war. Ausblenden. Ganz. Im Artikel ist nicht davon die Rede. Denken Sie sich einfach, der Artikel sei im Juli erschienen. Deal? Ich schaue die Olympischen Spiele nicht und wer da wie gut spielt, ist mir einerlei. Es hat null Aussagekraft. Da sind wir uns einig, nur schreiben wir aneinander vorbei.
          Zu Kagawa: Nochmals, es geht um die Nationalteams. Mit Japan hat Kagawa keine WM gespielt, und in der CL spielte nicht nur er enttäuschend, sondern der ganze BVB. Das waren bislang ganze 6 Spiele, und der Mann war da gerade mal 22 und es war seine erste CL-Kampagne. Alleine deswegen ist er noch lange kein überbewerteter Spieler. Sieht man bei Manchester United glaub ich ähnlich.

          • Nino sagt:

            @Mämä: Auch der Olympische Fussball zeigt Interessantes, vor allem junge, zukünftige Weltklassefussballer. Für deinen fussballerischen Weitblick und deine Allgemeinbildung in Sachen Fussball musst du dir doch den Nachwuchs an der Olympiade reinziehen um dich auf dem Laufenden zu halten was alles in Sachen Fussball abläuft. Du hast dich verbissen in dem du Olympia ‘ums verrecke’ einfach ignorierst. Du hast eine sture Tunnelsicht, das enttäuscht mich an dir, so bist du kein qualifizierter Fussballblogschreiber :-).

          • Mämä Sykora sagt:

            Nino, wenn ich den Nachwuchs sehen will, dann schaue ich U-17-, U-19-, U-21-Kontinentalmeisterschaften oder die Weltmeisterschaften für Junioren. Das hat Aussagekraft, denn da haben alle die gleichen Voraussetzungen und die Qualifikation ist sinnvoll gestaltet. Solche Turniere werden nicht u.a. dadurch entschieden, ob und welche drei «Bonusspieler» mitgenommen werden (können), sondern es wird mit gleichen Ellen gemessen. So sollen Turniere für mich sein.

          • Nino sagt:

            @Mämä: Ehrlich, bist du an U17-U19-U21 Meisterschaften immer dabei? Bist du vor Ort oder schaust du dir diese Spiele am TV an? Bist du sicher, dass diese Teams mit gleichen Ellen messen? Oder sind auch an diesen Meisterschaften allenfalls nicht alle Stars dabei? Bemerkung: An der Olympiade sind wohl nicht alle U23 Spieler mit dabei, dafür wird das Team durch gestandene Profis ergänzt.

  18. blackball sagt:

    Ich beisse mir jetzt ganz fest auf die Unterlippe, denke mir meinen Teil (auch in Grossbuchstaben) und schlage ein: Deal!

    Zu Kagawa. Ich bin auch nicht der Meinung, dass er überbewertet ist, international muss er jedoch den Leistungsnachweis … Achtung, jetzt kommt’s: auf Dauer … noch erbringen.

    So, wir haben die Spur wieder gefunden …

  19. Hans Frischti sagt:

    Ein Sieg gegen ein C-Team der U23 Auswahl der Schweiz ist keineswegs ein Anzeichen dafür, dass Asien im Fussball aufsteigt. Asiatische Klubs würden sogar noch in der Challenge League sang und klanglos untergehen. Die Nationalmannschaften (mit wenigen Ausnahmen) sind auch nicht besser dran. Südkorea war immer schon eine Ausnahme in Asien (genau wie Japan). Die sind stark. Aber fußballerischer Aufstieg? Das ist doch etwas weit hergeholt. Da hat Europa noch einen mehr als beruhigenden Vorsprung auf den Rest der Welt.

  20. Nino sagt:

    Wundersam ist der Aufstieg eher nicht. Waren noch in den 90iger Jahren Deutsche Fussballer in Japan tätig, darum nahm man damals Japan erstmals fussballerisch nur zur Kenntnis. An der WM 2002 in Südkorea und Japan sah man bereits 2 taktisch und athletisch sehr gute Teams aus Südkorea und Japan. Seit 2002 haben sich diese 2 Nationen kontinuierlich weiterentwickelt, wer den Fussball verfolgt musste dies bemerken. Gleiches bei den Frauen, Japan wurde 2010 in Deutschland Weltmeister. Zumindest diese 2 Nationen aus Asien gehören heute zur Weltklasse und besitzen auch einige Weltklassefussballer in ihren Reihen. Das geht nun weiter mit dem Nachwuchs an Olympia in GB, Japan und Südkorea haben sehr gute Nachwuchsteams. Es ist erfrischend neue Nationen auf Weltniveau zu begrüssen.

    • René Baron sagt:

      Vor allem in Japan ist Fussball bei den Massen angekommen. Vor allem Frauen sind total Fussballkirre. Das generiert Geld und gewährt Nachhaltiges. Mit Japan ist deshalb definitiv zu rechnen.

  21. Günni sagt:

    @Mämä und blackball, Kindergarten pur! Beide wohl auf U16 Niveau^^

  22. Danny Mellis sagt:

    Haha. Guter Witz: “..seit dem aufsehenerregenden Auftritt mit seiner Nationalmannschaft an der Heim-WM 2002” Moreno, wie damals der Schiri im Italien Match hiess, wurde vor nicht allzu langer Zeit als Drogenhändler verhaftet und man weiss nicht erst seit damals das der Typ schlicht ein Verbrecher war.

    • tommaso sagt:

      Den Italienern wurden zwei korrekte Tore aberkannt. Der Sieg der Südkoreaner war geschoben und betrogen…

  23. Lars sagt:

    Wie bitte? Es zeigt den Aufstieg der Asiaten im Fussball?
    Also vielmehr zeigt es, wie tief das Niveau des Schweizer Fussballs mittlerweile gesunken ist … Südkorea war noch nie wirklich schlecht. Aber das Niveau – vorallem auch der Schweizer Liga ist einfach nur noch lächerlich. Kein Wunder geht auch niemand mehr in die Stadien.

  24. Erich sagt:

    Die Schweiz war in der Gruppe mit dem Goldmedaillen Gewinner und dem Bronzemedaillen Gewinner.
    War vielleicht nicht ganz so schlecht, wie viele wahrhaben wollen…..