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Unnötiger Hype um Olympia-Fussball

Mämä Sykora am Freitag den 27. Juli 2012
Innocent Emeghara. (Keystone)

Wenn die Schweiz nicht dabei wäre, würde sich hierzulande kein Schwein für Olympia-Fussball interessieren: Innocent Emeghara während des Spiels gegen Gabun, 26. Juli 2012. (Keystone)

Ich kann die Aufregung und den Rummel ohnehin schon nicht ganz nachvollziehen, wenn wieder einmal Olympische Spiele anstehen. Klar, es ist toll, wenn sich Athleten aus der ganzen Welt in den verschiedensten Sportarten messen können, aber bei mir persönlich ist es nicht so, dass ich nun plötzlich ein unbändiges Interesse für Gewichtheben, Kanufahren oder Modernen Fünfkampf an den Tag lege, nur weil gerade die Flagge mit den fünf Kreisen weht. Als sehr stark fussballfokussierter Mensch kommt mir der Olympia-Hype dieses Jahr besonders albern vor, weil ja im Olympischen Fussballturnier auch die Schweiz mitspielt. Toll.

Ich mag es jedem der 18 Schweizer Spieler – und natürlich auch jedem der Konkurrenten – von Herzen gönnen, dass er teilnehmen kann. Bestimmt ist es eine tolle Erfahrung und die Jungs werden viel Freude in Grossbritannien haben. Aber muss man deswegen gleich so ein Trara machen, als wäre unsere Nati beim grössten und wichtigsten Turnier der Welt dabei?

Fussball ist und bleibt bei Olympia eine Randsportart, und das ist auch gut so. Eine weitere Konkurrenz zur WM und den Kontinentalwettbewerben braucht es nicht, alleine schon die Restriktionen bei der Nominierung der Spieler zeigt den Stellenwert des Turniers. Zwar dürfen 3 Spieler über 23 Jahren mitfahren, aber jeder davon nimmt dabei den Ärger seines Arbeitgebers in Kauf. Selbst Xhaka und Shaqiri wollten in der wichtigen Saisonvorbereitung ihren Klubs nicht fehlen und verzichteten auf London, was teilweise für viel böses Blut sorgte. Und das nur, weil man sich beim SFV nicht damit abfinden wollte, dass das bevorstehende Turnier für fast niemanden von Bedeutung ist.

Hand aufs Herz: Wissen Sie noch, wer im letzten Olympia-Final stand und wie er ausging? Oder wie sich Mexiko, Gabun und Südkorea für Olympia qualifizierten? Eben. Olympischer Fussball ist hierzulande lediglich darum ein Thema, weil wir dabei sind. Ob es die spärlichen Zuschauer wirklich interessiert oder ob irgendwo in der Welt Notiz davon genommen wird – geschenkt. Wir machen da mit, also muss das auch wichtig gemacht werden.

Die Super League läuft wieder, den Vereinen fehlen wichtige Spieler, die im Ausland engagierten erschweren sich des Turniers wegen den Weg in die Stammformation, und das alles für ein paar Spiele, die nicht mal die Scouts verfolgen und deren sportliche Bedeutung gegen Null tendiert. Ist es das wert?

Immerhin, wir sehen wieder einmal einige Schweizer Profis bei der Arbeit, die wir kaum mehr zu Gesicht bekommen, weil sie in fernen Ligen kicken (und dort kaum zum Einsatz kommen). Für diese ist London wohl auch eine Art Bewerbungsschreiben für hiesige Klubbosse, um nicht ganz in Vergessenheit zu geraten. Und ein paar neue Gesichter wie Fabian Schär gibt’s auch noch zu entdecken. So bringt das Olympische Fussballturnier immerhin einigen wenigen etwas, aber deswegen gleich so zu tun, als gäbe es derzeit nichts Wichtigeres im Weltfussball als ein nach originellen Kriterien zusammengestelltes Turnier mit einigen entbehrlichen Unter-23-Jährigen, das ist wirklich etwas zu viel des Guten. Bei all den vielen Wettbewerben weltweit wäre ich jedenfalls nicht einmal traurig, wenn Fussball bei Olympia gestrichen würde. Von mir aus kann man stattdessen wieder andere Sportarten aufnehmen, die leider derzeit nicht mehr olympisch sind. Tauziehen vielleicht (bis 1920). Oder Croquet (1900). Oder warum nicht wieder Baukunst, Literatur und Bildhauerkunst wie 1912 bis 1948?

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87 Kommentare zu “Unnötiger Hype um Olympia-Fussball”

  1. Dustin Peters sagt:

    Na ja, klar ist Fussball bei Olympia ein Randerscheinung. Aber es ist auch normal, dass das Interesse steigt, wenn das eigene Land vertreten ist. Ist doch auch bei anderen Sportarten so: Wer interessiert sich z.B. für Curling wenn nicht gerade OWS? Eben! Aber dann plötzlich fiebert man mit L. Ebnöter bis in die frühen Morgenstunden mit und im ganzen Land wimmelt es nur noch von Curling-Experten. Drum ists normal, dass das Fussballturnier hier plötzlich mehr Interesse erzeugt. Wenn wir einen Medaillen-Kandidaten im Gewichtheben hätte, würde plötzlich auch jedes Kind den Unterschied zwischen Reissen und Stossen kennen…

    • Mämä Sykora sagt:

      Nur: Für Frau Ebnöter gibt es nichts Grösseres als Olympia. Für Herrn Hochstrasser und Herrn Benaglio hingegen gleich einiges.

      • Dustin Peters sagt:

        Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass meistens nur bei eigener Beteiligung Interesse an einer Sportart entsteht. Wäre die CH nicht qualifiziert, würden wir hier nicht mal über Sinn oder Unsinn von Fussball bei Olympia diskutieren.
        Abgesehen davon erachte ich auch für die von Dir erwähnten Herren die Chance OS zu werden grösser als WM oder EM zu werden. Ist zwar bestimmt weniger Wert, aber es ist und bleibt ein Titel….

      • Geni Meier sagt:

        Für Herrn Hochstrasser aber SICHER nicht, Mämä Sykora! Gehört gar nicht in ein Auswahlteam.

        • marcel meier sagt:

          das würde mich jetzt auch interessieren, welche höheren ziele herr hochstrasse hat?
          also ist z.b. schweizer cupsieger mehr wert als olympiagold? die fussballer könnten sich an den tennisspielern
          ein beispiel nehmen. ich glaube herr federer oder herr djokovic haben auch schon mehr erreicht als z.b. ein herr shakiri.
          und für fussballfokussierte gibt es auch noch anderes als em wm und andere als ronaldo und messi. meine meinung.

          • Beni sagt:

            Ein Herr Federer oder djoktovic haben aber gleichzeitig nicht auch noch ein ATP Turnier auf welches sie wegen Olympia verzichten müssen. Wäre gleichzeitg z.B. noch das US Open würde wahrscheinlich keiner an Olympia teinlehmen.

            Und ja, Schweizer Cupsieger oder Schweizer Meister ist DEFINITV mehr Wert als ein U23 Titel bei Olympia. (Titel mit Nachwuchsmannschaften haben nie eine so grosse Bedeutung, auch kein U17 WM Titel)

    • Franz Mueller sagt:

      Leider steht die erstmalige CH-Teilnahme an einem Olympischen Fussballturnier seit 1924 (!) unter einem schlechten Stern:
      Shakiri und Xhaka, beide noch nicht 23, dürften mitmachen, dürfen oder wollen aber nicht! Wenn ich dann sehe, dass Brasilien mit seinem Superstar Neymar und anderen Top-Fussballern aufkreuzt,schüttle ich den Kopf! Ohne diese beiden Fussballer mit kosovarischen Wurzeln, dürften unser Kicker ziemlich bald einmal die Koffer packen müssen. Schade, Bünzlitum, erfolglose Funktionäre und widerspenstige Klubs wie Bayern und Leverkusen tragen grosse Mitschuld! Auch hiesige Vereine wie der FCB, GC und der FCZ rüsselten gegen den SFV, hintertrieben Selektionen nach Noten und Kanten! Typisch CH-Mentalität, da liegen Welten zwischen grossen Fussballnationen und den kleinkarierten Eidgenossen.

  2. Mike Müller sagt:

    Stimmt, das olympische Fussballturnier ist überflüssig. In der jetzigen Form zumindest. Das liegt aber weniger an der Sportart als am Anlass. Fussball wird wie eine Randsportart behandelt, quasi nach dem Motto: “Okay, ihr dürft auch noch mitmachen – aber bitte stört den restlichen Betrieb nicht.” (Vielleicht wurde das Fussballturnier deshalb vor der offiziellen Eröffnungsfeier gestartet.) Eigentlich schade, denn wenn das Olympischie Komitee dem Ganzen etwas mehr Bedeutung gäbe, würden sich die Vereine möglicherweise nicht so kindisch verhalten und ihren Spielern verbieten, am Turnier teilzunehmen – es findet ja nur alle vier Jahre statt. Und keine Sorge, eine Konkurrenz zur WM kann die Olympiade bezüglich Fussball gar nie werden, genauso wenig wie bei allen anderen olympischen Disziplinen. Nur: Am prestigeträchtigsten Sportanlass der Welt sollte die populärste Sportart der Welt vertreten sein und auch bleiben.

    • DAM sagt:

      “Und keine Sorge, eine Konkurrenz zur WM kann die Olympiade bezüglich Fussball gar nie werden, genauso wenig wie bei allen anderen olympischen Disziplinen.”
      Da muss ich Ihnen widersprechen. Es gibt viele Sportarten, in denen ein Olympiasieg mehr Wert ist als ein WM-Titel. Olympische Spiele finden schliesslich nur alle 4 Jahre statt!

      • Light sagt:

        Und eine WM findet all wieviel Jahre statt?:D

        Fussball ist einfach das Mass der DInge auf der Welt, ist so.

        • H. Müller sagt:

          Nun ja, für Sie ist Fussball vielleicht das Mass der Dinge, vielleicht auch in Europa. Aber z.B. bei den Amis ist das ne Randsportart und bei denen ist es tatsächlich so, dass die Olympiade viel mehr Wert hat als bspw. ne WM. Als Paradebeispiel kann man hier Basketball nennen; an die WM schicken die das B-Team und an die Olympiade die creme-de-la-creme. Würde also nicht sagen, dass die WM überall einen höheren Stellenwert geniesst als Olympia, wie sie das behauptet haben. (Beim Fussball aber haben sie tatsächlich Recht).

        • DAM sagt:

          @Light
          Auch schon mal was davon gehört dass es nicht nur Fussball-WMs gibt?
          Viele Sportarten haben jährlich stattfindende Weltmeisterschaften! Deshalb bin ich mit dem Teilsatz “genauso wenig wie bei allen anderen olympischen Disziplinen” ganz und gar nicht einverstanden!

  3. Steiner78 sagt:

    Sehr aus dem Herzen gesprochen, aber mal ehrlich, das sagt doch eigentlich schon seit Jahren fast jeder Fussballfan. Ich wäre dafür, dass ganz dem ursprünglichen olympischen Ideal entsprechend, im Fussball nur Amateure gegeneinander antreten dürfen. (Natürlich solche, die schon mindestens ein Jahr Amateure sind, sonst würde es in manchen Ländern kurz vor Olympia zu einer mysteriösen Flut von Vertragsauflösungen mit anschliessender Wiedereinstellung kommen). Das fände ich übrigens wiederum interessant und würde es gerne gucken am TV.

    • Geni Meier sagt:

      Amateure???? Gut das dieser Pseudotitel für Olympia abgeschafft wurde. Es wurde und würde in Zukunft nur beschissen, wie im Doping auch.Für reine Amateure gibts genügend Grümpelturniere.

    • Nino sagt:

      Amateure? – Herr Steiner78 in welchem Jahrhundert leben sie noch?

  4. Matthias Meier sagt:

    Fussball (auch wenn ich gerne Brasilien siegen sehe) ist bei Olympia so überflüssig wie Tennis.

    • René Plüss sagt:

      “Fussball (auch wenn ich gerne Brasilien siegen sehe) ist bei Olympia so überflüssig wie Tennis.” –> dazu könnten wir doch mal Roger Federer fragen, was er dazu meint?

      • Matthias Meier sagt:

        Man könnte auch noch viele andere Fragen als nur Roger… Aber was ihn betrifft – er mag ja ein toller Tennisspieler sein (wenn auch langweilig), aber er hat schon durch seinen Umzug in den Kanton Schwyz genug Steuern gespart, und als er vor der Steuerabstimmung verlauten lassen hat, bei einer Annahme müsste er sich einen Umzug nach Dubai überlegen (bei 2% mehr Steuern bei +50 Millionen Einkommen pro Jahr?) hat er sich für mich jeglicher Vorbildfunktion beraubt.

        • Tine sagt:

          @Matthias Meier: Neid??? Warum schauen Sie, wenn R.F. für Sie langweilig spielt? Haben Sie mal überlegt, dass R.F. immerhin Steuern bezahlt im Gegensatz zu in Österreich lebenden Supersportlern oder solchen, die nach den ersten sportlichen/finanziellen Erfolgen in ein Steuerparadies auswandern? Wissen Sie wieviel Projekte R.F. unterstützt??

  5. DAM sagt:

    In der aktuellen Variante ist der Fussball an olympischen Spielen ein absoluter Witz. Die olympischen Spiele sind der grösste Sportanlass der Welt. Es sollen die weltweit besten Sportler gegeneinander antreten und der allerbeste an den Wettbewerbstagen soll mit einer Goldmedaille für seine herausragende Lesitung ausgezeichnet werden. Derzeit funktioniert dies wohl einzig beim Fussball nicht. Oder kann mir irgendjemand eine andere Sportart nennen, bei welcher der Olympiasieger praktisch keine Chance hätte auch eine Weltmeisterschaft der entsprechenden Sportart zu gewinnen?

    Meiner Meinung nach gibt es daher in Zukunft nur 2 Möglichkeiten:
    1. Die FIFA nimmt das Olympiaturnier in ihren Kalender auf, so dass an Olympia wirklich die besten Mannschaften antreten können.
    2. Fussball wird an Olympia gestrichen.
    Die zweite Variante ist wohl realistischer.

    • Martin sagt:

      Stimme DAM voll und ganz zu. An Olympia wollen wir die Besten der Besten sehen, was beim Fussball nicht gegeben ist. Problem: wenn die Besten der Besten mitmachen würden, stünden alle anderen Sportarten in grossen Teilen der Welt derart im Schatten des Fussballs, dass sie kaum mehr wahrgenommen würden. Daher: Fussball streichen! Das ist eine WIn-Win-Situation für die FIFA und das IOK. Es gibt doch noch viele schöne, nicht olympische Sportarten, die man dafür aufnehmen könnte: Unihockey, Orientierungslauf etc. . Da hätten wir CHer auch noch Chancen auf vordere Plätze…

  6. Dave sagt:

    Stimme der Meinung Dustin Peters voll zu. Zudem finde ich es etwas paradox, wenn man sich als sehr stark fussballfokussiert bezeichnet, dann aber das Fussball-Olympiaturnier mit Schweizer Beteiligung nicht interessiert. Worüber man wirklich diskutieren sollte und wo sicher Handlungsbedarf besteht ist die Problematik mit der Freigabe der Spieler. Es ist eine unbefriedigende Situation. Es ist schon etwas fraglich, wenn Olympioniken auf der Tribüne sitzen und der eigenen Mannschaft zuschauen, wie sie das erste Meisterschaftsspiel bestreiten. Wenn sie schon da sind, könnten sie ja auch gleich mitmachen. Wäre ein Ernstkampf mehr gewesen. Man beschwerte sich ja im nachhinein, man konnte nur einen einzigen Test bestreiten… Ich würde sogar Buff, nachdem er die rote Karte kassiert hat, für das Spiel des FCZ gegen St.Gallen heimfliegen lassen. Samstag hin, Sonntag abend zurück. Etwas mehr Flexibilität im Umgang zwischen Verein-Spieler-Verband wäre angebracht.

  7. Geni Meier sagt:

    Ziel der CH-Olympia-Teilnahme war wohl, an einem Turnier mit vermeintlich schwachem Niveau zu zeigen, dass die Schweiz gute Fussballer hat. Wie das erste Spiel drastisch aufgedeckt hat, trifft weder das eine, noch das andere zu. Gut, dass die Nati sich für EMs und WMs nicht mehr qualifizieren kann. Dann müssen wir uns nicht an grossen Turnieren schämen.
    In London ist ja Olympiade. Teilnehmen ist wichtiger als siegen. Ein passender Slogan für unsere Fussballer.

    • Dustin Peters sagt:

      ein Super-Kommentar, so fundiert, so qualifiziert und seriös….

      • Hans Füglistaller sagt:

        Herr Meier, in London ist Olympiade, aber auch überall sonst ist momentan Olympiade, wie Sie sicher wissen. Und diese hat am 01.01.2012 angefangen und wird noch fast 3 1/2 Jahre dauern. Wenn Sie die Olympischen Spiele mit der Olympiade verwechseln, sollten Sie aufhören, Kommentare zu schreiben.

        Btw: Sollte Ihr Kommentar zum Lachen sein? Falls ja, er ist es nicht, höchstens Lächerlich.

        Und: Für die nächste EM wird sich auch die Schweiz wieder qualifizieren. Wetten?

        • Geni Meier sagt:

          Danke für Ihre Belehrung. Ich begreife, dass sich ein untrüglicher Fussballkenner und Fan der CH (??)-Nationalauswahlen über derart unqualifizierte Kommentare aufregt. Ob er gleich lächerlich ist, wie die Vorstellungen unserer “Nationalmannschaft” sollen andere beurteilen. Wir beide sind wohl nicht objektiv genug.

  8. Daniele Zazzeri sagt:

    Sehr komischer Beitrag für einen “sehr stark Fusballfokussiertem Menschen und Journalist”! Dann lass doch den wirklich Fussballfokussierten Menschen die Freude daran den Stars von Morgen bei der Arbeit zuzuschauen – du kannst ja dann in ein paar Jahren schreiben wie du diesen oder jenen Spieler seit dem Olympiaturnier akribisch verfolgst:-)))

    • Florian Schneider sagt:

      Vielen Dank! Ich frage mich, wie die Brasilianer und Briten wohl diesen Artikel beurteilen würden.

  9. Enzo Castro sagt:

    Hype? Welcher Hype? Im Zusammenhang mit dem olympischen Fussball-Turnier nehme ich überhaupt keinen Hype wahr. Gerade auch weil grosse Fussball-Nationen wie Italien, Deutschland oder Portugal gar nicht dabei sind. Einen “Mini-Hype” daraus gemacht haben höchstens ein paar Journalisten, die es grausam wichtig fanden, ob Shaqiri, Xhaka oder Behrami jetzt dabei sind oder nicht. Das wars aber auch schon… Und wenn man die Olympischen Spiele nicht mag, dann gibt es zum Glück immer noch diesen kleinen Kasten, mit dem man den Fernseher an- und ausschaltet…

  10. Simon Schenker sagt:

    Ist es in der CH noch möglich, dass wir etwas mal einfach nur geniessen können, ohne gleich alles wieder in den Dreck zu ziehen, fertig zu machen und einfach nur rumzunörgeln? Haben wir Schweizer es echt nicht mehr nötig Freude im leben zu empfinden? Die CHer Jungen haben sich durch fantastische Leistungen für dieses Turnier qualifziert. Wenn man anschaut welche Länder dabei sind und welche aus Europa, sollte uns dies mal einfach nur mit Stolz erfüllen und wir unsere Unterstützung beitragen. Es ist nunmal Olympia, und sie finden auch nur alle 4 Jahre statt. Und es sind nunmal Sportarten dabei, welche sonst nicht so ein grosses Aufsehen erleben. Das ist der Geist von Olympia und wir sollten diese Zeit geniessen, uns auf all diese faszinierenden Sportarten freuen und jedem Olympioniken unseren Respekt zollen. Genauso auch für die CHer Fussballspieler die wohl sonst nie wieder an olympischen Spielen werden teilnehmen lassen. Oder spricht aus uns nur der fiese Neid? Ich hoffe es nicht!

  11. Karl Eigenmann sagt:

    Oh… 2008: Nigeria – Argentinien 0:1 Ángel Di María… 2004: Argentinien – Paraguay 1:0 Carlos Tévez – aber das war wohl eine retorische Frage… klar ist das Olympische Fussballturnier von Bedeutung, Uruguay hat ja auch deshalb die Frechheit, vier Sterne über ihrem Wappen zu tragen und nicht nur zwei! – Aber jedem das seine – ich schaue mir die Fussballspiele an Olympia schon seit Jahren an – für Laien wie mich gibt es dort deutlich mehr zu entdecken, als an einer EM oder WM – das zeigen nur schon die Torschützen des Finalsiegers der letzten zwei Turniere. Ausserdem schauen sich diese Fussballspiele nur absolut Fussballverrückte an… Modefans sind Fehlanzeige – in den Bars mit TV hat es Platz und man kann ungestört fachsimpeln – paradiesisch im Vergleich zu einer WM!

    • marcel meier sagt:

      “in den Bars mit TV hat es Platz und man kann ungestört fachsimpeln – paradiesisch im Vergleich zu einer WM!”

      sie sprechen mir aus dem herzen.

    • Marcel sagt:

      Eigenmann: Die OS 1924 und 1928 waren die offiziellen Vorläufer der Fussball-WM, und habe viele teilweise offizielle Original-Dokumente aus 1924 und 1928 wo Uruguay als “Campeon Mundial de Futbol” bezeichnet wird und das hat auch die FIFA so in Ihren Geschichtsbüchern – darum durfte Uruguay auch die erste WM austragen und 4 Sterne haben!!! Berechtigt, und nicht frecherweise, wie Sie das schreiben.

      Herr Eigenmann Uruguay ist die ERFOLGREICHSTE FUSSBALLNATION DER WELT mit 15 Copa America Titeln (Südamerika-Meister), 2 WM Titeln, 2 OS-Sieger /WM-Vorläufer und einem Munidalito Titel 1980 (zum 50jährigen der WM30)
      Total 20 Titel!!! (Argentinien ist Nr. 2 und Brasilien Platz 3)

      Und das mit einer Nation von nur 3.4 Millionen Einwohnern – erstaunlich -aber in Uruguay wird Fussball ziemlich ernst genommen, darum spielen auch die besten Spieler (soweit Alterskonform) und der Maestro Tabaré Vázquez ist Trainer der Olympiaauswahl

      Grüsse aus Uruguay –

      • Karl Eigenmann sagt:

        Marcel – können Sie mir eine Quelle nennen (nicht aus Uruguay), welche besagt, dass die FIFA die zwei olympischen Sterne legitimiert hat? Soweit ich (bisher) informiert bin, waren die OS von 24 und 28 eben “nur” inoffizielle Fussballweltmeisterschaften, die AUF hat die vier Sterne dann kurzerhand ins Wappen integriert, so dass die FIFA nichts mehr dagegen sagen konnte – aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren… Ich habe auch eine Weile am Rio de la Plata gelebt… und vermisse hier das dortige Fieber für den Fussball noch immer…

        http://de.wikipedia.org/wiki/Uruguayische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft#Zur_Gestalt_des_Logos

        • Marcel sagt:

          Karl – habe Ihre Antwort mit dem Wikipedia-Bezug erst heute gelesen, aber ich nehme an mit dem FIFA Text unten sollte eigentlich klar sein, dass 24 und 28 eben auch FIFA-WM’s waren, halt einfach im Rahmen der OS durchgeführt – damit können wir unseren kleinen “Sternenkrieg” eigentlich friedlich beenden 🙂

          Ein Finale Schweiz – Uruguay wäre doch schön….wie damals in Paris

          Grüsse vom Rio de la Plata
          Marcel

          • Karl Eigenmann sagt:

            Marcel – alles klar – mit Dank für die Aufklärung… die vier Sterne mag ich den Uruguayos auch gönnen! Allerdings wäre ein Finale wie anno 24 der Hammer – vielleicht werden dann die Fussball-Olympia-Schmäher hier auch etwas stiller… was die CH-Auswahl betrifft, bin ich aber leider (noch [die Hoffnung stirbt bekanntlich beim Ausscheiden]) nicht wirklich guter Dinge, wenn es aber die Celeste richten wird, werde ich mich nicht minder freuen… tomate un matecito para mi 🙂

      • Marcel sagt:

        @Eigenmann: Hier noch der historische Beweis der Berechtigung Uruguays für die 4 Sterne – und der Sonderstatus des Fussballturniers an den OS 24&28 (im Gegensatz zu den früheren und späteren Fussballturnieren an den OS)
        Quelle FIFA

        1924-1930
        Am FIFA-Kongress 1924 beschloss die FIFA, die Verantwortung für die Organisation des Olympischen
        Fussballturniers zu übernehmen, indem sie den Vorschlag ratifizierte “unter der Voraussetzung, dass das
        Olympische Fussballturnier im Einklang mit den FIFA-Bestimmungen stattfindet, dieses als Fussballweltmeisterschaft
        anzuerkennen”.
        Das Turnier von 1924 war ein grosser Erfolg; 60’000 Zuschauer verfolgten das Endspiel zwischen Uruguay und
        der Schweiz im Stadion mit. Die Südamerikaner gewannen 3:0 und wurden in Montevideo als Weltmeister
        gefeiert.
        Am Olympischen Fussballturnier 1928 in Amsterdam war die Überlegenheit Südamerikas sogar noch
        beeindruckender. Uruguay liess sich jedoch auch gegen das benachbarte Argentinien den Sieg bei dieser
        Gelegenheit nicht nehmen.
        Die Resonanz der Olympischen Spiele verstärkte den Wunsch der FIFA nach einer eigenen Weltmeisterschaft. Der
        FIFA-Präsident Jules Rimet war die treibende Kraft bei der Suche nach Mitteln zur Umsetzung dieses Traums.
        Einem Vorschlag des Exekutivkomitees folgend, beschloss der FIFA-Kongress am 26. Mai 1928 in Amsterdam
        dann die Durchführung einer offiziellen FIFA-Weltmeisterschaft: Der Weltpokal war geboren!
        Ein Jahr später wurde Uruguay, dem zweifachen Olympiasieger, das für 1930 anlässlich seiner 100-jährigen
        Unabhängigkeit Feierlichkeiten in grossem Rahmen plante, die Organisation des ersten FIFA-Weltpokals
        übertragen.

  12. Mattäng sagt:

    @Mämä: Ich schätze ja deinen Blog und das Zwölf sowieso. Aber denkst du nicht, dass du als Fussballfan eine Ausnahme bist, wenn du dich 1. darüber nervst, dass im Juli NLA-Fussball gespielt wird (siehe Eintrag von vorletzter Woche) und 2. es dich stört, dass an den Olympischen Spielen überhaupt Fussball gespielt wird.
    Ich störe mich persönlich daran, dass sich erstmals seit 1984 kein einziger deutscher Sender mehr ganz den Ballsportarten widmet, wie das jahrelang 3sat oder zuletzt die Digitalkanäle von ARD/ZDF getan haben. Und auch SFinfo wird nicht mehr für Liveübertragungen genutzt. Da will man uns jahrelang HD-Fernseher schmackhaft machen, fürs olympische Fussballturnier muss man sich dann aber mit Internetlivestreams ohne Kommentar begnügen. Schade um die teuer eingekauften Senderechte.

  13. robihakiballi sagt:

    Dem konservativ-alternativen Mämä sei – sein Desinteresse an unserer CH-BALLflagge in glory “United Kingdom of
    Great Britain and Northern Ireland” gerne verziehen.
    .
    Diese unanständigen “BALLischen Olympiaden” sind –
    .
    für einige BALLmannen unter uns – ein Grund zur KLAGE
    etwa so – wie eine Dauererektion – eine ständige PLAGE

  14. Kraft sagt:

    Seh’ ich auch wie Mämä. Besonders kurios finde ich das ‘Britische Team’ mit einigen alten Männern aus Wales und einigen nobodies aus der First Division. Fussball hat genügend globale Öffentlichkeit mit EM, WM, CL, etc., etc. In föderalistischem Sinne lasse ich den anderen Sportarten gerne Olympia.
    Ausserdem läuft unsere Liga bereits wieder. Der Samstag (19.45 Uhr) interessiert mich bedeutend mehr als der Sonntag (ja, wann eigentlich?).

  15. Auguste sagt:

    hmm…, mäma, dass sie der kraftvollen, in lächerlich enge gewänder gequetschten, reisserischen statik des gewichthebens nichts abgewinnen können ist nur ganz, ganz schwer nachvollziehbar. im iran würde man ihnen für diesen blog wohl gewichtsscheiben nachwerfen und sich nicht eine sekunde darüber wundern, dass iranische kraftprotze in dünnen stöffchen die bei den frauen obligaten verhüllungen ad absurdum führen.

    à propos, ad absurdum, muss es wirklich sein, dass die tami-truppe sich jetzt auch noch dem rumpelfussball-plus-roten-karten-niveau der hitzfeld-jungs ums verrecken annähern will? zum männerfussballturnier an olympia fällt mir nur eine typisch britische unmutsbezeugung ein: cut the crap!

  16. Odermatt sagt:

    Der Österreicher hat gestern Admira Wacker gegen Zalgiris Vilnius geschaut, und im Outdoor-Blog wird rege diskutiert wie viel mehr Sex es im olympischen Dorf gibt wenn Klettern olympisch wird. Ich glaub dem Emegharra auf die Beine schauen ist nicht das Dümmste was man dieser Tage tun kann.

  17. Franz Brunner sagt:

    OS sind zum kohle machen da, deswegen braucht es fussball–leider liess sich die rugbyunion auch locken und in rio ist rugby auch dabei—die devise ist einfach immer noch mehr—also das programm um mixed und outdoor kunstturnen erweitern, alle einzel- auch zu mannschaftswettbewerben machen (zb nachtmixedmannschaftskugelstossen), auch darts gehört schon lange aufgenommen

    • DAM sagt:

      @Franz Brunner
      “die devise ist einfach immer noch mehr”
      Stimmt so meiner Meiung nach nicht. Seit einigen Jahren ist klar festgelegt wieviele Wettbewerbe es maximal gibt. Diese Zahl (301 wenn ich mich nicht irre) ist komplett ausgeschöpft. Daher wird in Hinsicht auf Rio ein anderer Wettbewerb aus dem Programm gekippt, wenn Rugby ne dazukommt. Welche Sportart es trifft ist mir aber leider nicht bekannt.

  18. Martin sagt:

    Ich wäre für Futsal und Beachsoccer anstatt Fussball an den Spielen.
    Es würden die besten Spieler teilnehmen und gleichzeitig würde mehr Interesse für diese Varianten geschaffen.

  19. Paul Summermatter sagt:

    Stellenwert des Olympischen Turniers wird vollkommen unterschätzt. Länder wie Japan und Südkorea entwickelten den Fussball weitestgehend über das Olympische Turnier. Da Deutschland nie etwas gewann, von der DDR mal abgesehen,ist der Status negativ. Shakiri und Xhaka gehören für das A-TEAM gesperrt für mindestesn 5 Spiele. Der Fussballverband hat hier nur minimales Rückgrat.

  20. Max Siegel sagt:

    Ich verstehe diesen negativen Artikel nicht. Klar gehört Fussball zu Olympia. Wenn nicht könnte man noch vieles andere streichen wie Beach Soccer, Rythmische Gymnastik Ringen, Volleyball, oder viele der Diszipline aus der Leichtathletik. Viele Sportarten sind Rand- oder In-Sportarten, welche aufkommen und wieder verschwinden. Auch diese sollen mal ins Rampenlicht gestellt werden, genauso wie Fussball. Da haben junge oder nicht so bekannte Spieler einmal ein Podium, welche sonst nie in einer Nationalmannschaft stehen würden.

  21. Hockey-Fan sagt:

    Komisch, dass an den Winterspielen das olympische Eishockeyturnier etwas vom Besten ist, was es gibt. WM gibts auch im Eishockey (ok – nicht so gross wie im Fussball, aber immerhin). Dass Fussball an Olympia eine dermassen marginale Rolle spielt – einfach nicht nachvollziehbar. Oder liegt es eher daran, dass die FIFA zuwenig Kasse machen kann??

    • Kraft sagt:

      Merkwürdig ist das nicht. Für Amis und Kanadier ist Fussball relativ unwichtig, die Ol. Spiele dafür sehr wichtig. Also sträubt sich die NHL nicht gegen die Teilnahme der Stars. Ausserdem gibt es im Hockey ja jedes Jahr eine WM (weil der IIHF Geld braucht…).

  22. Silvia Benz sagt:

    Hand aufs Herz: Wissen Sie noch, wer im letzten Olympia-Final stand und wie er ausging?
    Was für eine Frage? Argentinien hat gewonnen und dabei waren Spieler wie Messi, Di Maria, Lavezzi und Agüero ….
    Hanswürste sind das nicht.

    • Dani M sagt:

      Nein Frau Benz, Hanswürste sind das sicherlich nicht. Aber wären die in einem Schweizer Cupfinal gestanden, ihre Zukunftsperspektiven wären sicherlich besser gewesen …

  23. Franz sagt:

    So sympathisch mir Emeghara als Mensch ist, so verfehlt halte ich seine Olympiateilnahme. Er ist in seinem kleinen französischen Klub nicht mal Stammspieler. Einfach absurd, an OS müssen die Besten eines Landes dabei sein. Auch Buff gehört nicht dazu, Klose, Affolter und etliche andere. Entweder schickt man die Elite, ohne Alterseinschränkung und ohne gleichzeitig laufende Meisterschaft, oder man lässt es sein. Denn so wie jetzt wird die Sportart einfach abgewertet. Ich werde mir jedenfalls kein Spiel antun.

    • Manuel sagt:

      Früher oder später werden alle Fussballer am Olympia teilnehmen dürfen. Nämlich wenn man alle Superstars dabei haben will um mehr Geld zu machen…dann werden die Olympischen Sommerspiele jeweils in einem Jahr zwischen EM und WM im Juni stattfinden! 😉

  24. Carlos Neto sagt:

    Mich irritiert zuweilen diese europäische Arroganz – sowohl im Fussball als auch generell. Es gibt nämlich auch noch eine Welt ausserhalb Europas und die meisten Menschen dort haben auch zwei Beine und können einen Ball treten. Die meisten Conmebol Ligen z.B. haben sicher kein tieferes Niveau als viele Ligen in Europa. Und was die Begeisterung angeht kann man im Rest der Welt locker mithalten, und zwar nicht nur in Südamerika sondern auch in Ländern wie Japan. Und auch dort kann das Niveau nicht so schlecht sein haben sie doch Spanien völlig verdient mit zahlreichen Spielern aus der heimischen Liga besiegt. Die meisten Ländern die sich für dieses Olympia-Turnier qualifiziert haben, stellen auch eine kompetitive Truppe. Die Schweiz, wo man den Stellenwert dieses Turniers offensichtlich nicht ganz begreifen will, geht mit einer absoluten Gurkentruppe ans Turnier. Nicht einmal die besten U-23 Spieler und ausser Benaglio hätte man sicher bessere ältere gefunden (wobei ich Tami verstehe, dass er die Spieler die für die Qualifikation verantwortlich sind belohnen will). Ganz anders Brasilien, die alle schwindlig spielen werden.
    Eigentlich finde ich es traurig, dass Fifa und Uefa Angst haben ihre Goldesel durch ein noch attraktiveres Olympiaturnier zu konkurrenzieren. Denn die Art der Zusammensetzung des Turniers ist ganz anders, werden die Startplätze doch nach Anzahl Ländern im Kontinentalverband vergeben ohne zu gewichten.
    Für mich macht der Kompromiss das Fussball-Turnier als U-23 + 3 Ältere zwar wenig Sinn, finde es aber lustig – da mal etwas anderes. Und ich finde das olympische Fussballturnier hat durchaus einen sportlichen Wert, auch wenn die europäischen Verbände nur halbpatzig und schlecht vorbereitet an das Turnier gehen, die Quittung dafür werden sie schon kriegen.
    Abschliessend möchte ich noch sagen, dass Futsal an Olympia ein Muss ist. Leider wurden die Bestrebungen in diese Richtung meines Wissens aus unerklärlichen Gründen eingestellt.

  25. dres sagt:

    Habe mehr oder weniger parallel CH-Gabun und Chisinau-YB geschaut. Das Niveau war vergleichbar, die Bedeutung möglicherweise auch. So what? Richtige Fussballspinner schauen Alles… 😉 Lassen wir doch den olympischen Fussball wie er ist: nicht besonders bedeutsam aber irgendwie noch witzig… 😉

    • Werner G. Butz

      Olympia ohne den Schweizer Fussbal, dass kann doch nicht Ihr Ernst sein. Olympia ohne Fish & Chipawaere ein grooses Disaster fue die kulinarischen Tiefflieger die kein Interesse an Fussball haben,

  26. Michel Zenger sagt:

    Warum können die Eishockeyaner an Olympia mit den besten Spielern der A-Teams antreten (sogar die NHL wird unterbrochen, bin aber nicht sicher)? Weil der Stellenwert eines Olympiaturniers viel höher ist, Olympiasieger zu werden zählt mehr als Weltmeister.
    Es ist ganz einfach und wurde ja schon mehrfach zitiert:
    Die FIFA, welche vom Sonnenkönig Sepp dem ersten regiert wird, will keine Konkurrenz zu ihrer WM. An Olympia kann die FIFA-Mafia eben nicht Millionen absahnen.

  27. Manuel sagt:

    Da die Schweiz im Juni nicht an der EM war, können wir nun als “Trostpreis” die Fussballspiele der Olympia-Auswahl anschauen. Wäre die Schweiz an der EM gewesen, wäre das Interesse, trotz CH Beteiligung, an Olympia viel kleiner. Ich glaube die Fussballschweiz interessiert sich so sehr dafür, weil wir die Nichtteilnahme an der EM kompensieren müssen/wollen!

    • Kraft sagt:

      Tut sie das? Ich kenne niemanden. Dafür gehen wir morgen Abend ins Stadion und frönen einer Darbietung der lieben kleinen RSL.

  28. Patrick sagt:

    Es gibt Fussball an Olympia?

    Das gehört zu den ca. 90% an Olympia, die mich nicht die Bohne interessieren.

  29. Ernesto sagt:

    Entweder ist Sport eben Sport und dann hat an Olympia alles seinen Platz oder diese Veranstaltung wird eingeschränkt auf Einzelsportler und Teamwettbewerben mit Teams aus solchen gebildet. Aber vielleicht müssen wir auch an die Betroffenen denken. Für nicht Wohlstandskinder wie die unsrigen – ist eine Teilnahme an einem solchen Ereignis etwas einmaliges. Also sollte die Entscheidung eigentlich durch die Jungen gefällt werden können. Kinder an die Macht!!

  30. John sagt:

    Xhaka und Shaqiri haben ja gar keine stammplatz garantie andere die ihren stammplatz riskieren fahren…wieso die nicht an olypia fahren und mit der nati um gold kämpfen versteh ich nicht…aber dan umbedingt mit der A-nati an den mafifa/ uefa turniere….zzzz toller charakter haben die,,,,EGOS nur für sich schauen und wo ist deren CH Hertz…man sieht es nur schon beim singen der Hymne….andere würden sagen schei….drauf ich will für mein land kämpfen und wenns dan wegen dem nicht bei den bayern/mönchenglatbach nicht klappt giebts sicher noch andere vereine die sie nehmen…..aaaaa was auch immer nur schade das ihr den jungs die dort um gold kämpfen keinen respekt zollen…und das turnier nur nieder schreibt. Hopp CH !!!!!

  31. Pedro sagt:

    Richtig. Fussball soll aus dem Olympischen Programm gestrichen werden! Als Ersatz wuerde ich Rugby vorschlagen.

  32. John sagt:

    schöne sports kollegen….sportgeist? neee lieber sensation,millionen,fame….so ist das heut zu tage…respekt den Jungs die in england für die CH kämpfen…danke Jungs

  33. Tom sagt:

    Ob die Mannschaft gut oder schlecht abschneidet ist eigentlich ganz egal, da man das Land nicht zuordnen kann. Ist eigentlich nur mir aufgefallen, dass auf den Trikots weder das Schweizer Kreuz, noch irgend ein “Switzerland”-Schriftzug vorhanden ist? Die anderen teilnehmenden Mannschaften haben jedoch das Landeswappen oder das Logo Ihres olympischen Verbandes darauf. Weiss jemand hierzu mehr?

    • John sagt:

      habe gehört das man keine kreuze zeigen darf….ob das stimmt??????? oder der sfv macht das extra um den wert noch mehr zu mindernzuwar das sfv logo is ja ufem shirt o Hose …..drauf geschissen….will fussball sehn ob in Aland oder England ich will fussball sehn

  34. Nino sagt:

    @Mämä Sykora:
    Sie sind ja ein richtiger Olympia Muffel! War ihnen in den letzten Tagen zu heiss dass Sie den Olympischen Sport verdammen und in den Kakao ziehen müssen? Ich weiss nicht ob ihre persönliche und sportlich desinteressierte Meinung überhaupt jemanden interessiert! Alle 4 Jahre ist Olympiade und das ist ein Spektakel, was ich als polisportiv interessierter Mensch sehr geniesse. Zum Thema Fussball, wer weiss denn schon wer vor 4 Jahren Champions League Sieger wurde? -vermutlich genau so viele die wissen wer vor 4 Jahren in Peking das Fussballturnier gewann. Ich finde ihren launischen Bericht eigenartig, vielleicht wäre es besser wenn sie den Sportteil an sportinteressierte abgeben oder sind sie frustriert, dass sie nie an einer Olympiade mitmachen durften?

    • Kraft sagt:

      Steilpass ist ein Fussballblog.

    • Mämä Sykora sagt:

      Nino, ich ziehe nicht den olympischen Sport durch den Kakao und gönne dir die Freude beim Zuschauen. Mich selber kann der Anlass nicht faszinieren, vor allem weil mich eben die allermeisten aufgeführten Sportarten wenig bis gar nicht interessieren, egal ob das nun in dieser Sportart das grösste und wichtigeste Ereignis überhaupt ist.
      Und wie schon Kraft anmerkte: Das hier ist ein reiner Fussballblog. Da tut es meiner Ansicht nach wenig zur Sache, ob sich die Schreiber hier auch noch für Eishockey, Tennis, Curling oder Taekwondo interessieren. An der Olympiade durfte ich übrigens schon sehr oft mitmachen, nur für die Olympischen Spiele hat es mir nie gereicht. Dennoch liege ich nicht jede Nacht wach und ärgere mich deswegen. Sollte Croquet aber wieder einmal aufgenommen werden, bin ich sofort dabei!

      • Nino sagt:

        Jedem seine Meinung.Milliarden von Zuschauern sprechen doch für sich. Warum soll Fussball nicht Olympisch sein?

        • Mämä Sykora sagt:

          Meine persönliche Meinung: Die Olympischen Spiele finden alle vier Jahre statt, und sind so in allen Sportarten das wichtigste Ereignis – wie bei den Fussballern die WM. Es sollen sich die besten Athleten der Welt miteinander messen können. Deshalb ist der 100-Meter-Lauf so ein Highlight, deshalb freuen sich die Hockeyaner auf Olympia, deshalb schaut man überhaupt Curling und Speerwurf. Überall sind die Besten dabei – ausser im Fussball. Das macht für mich keinen Sinn. Da es ebenso sinnlos wie unmöglich ist, die grösste Sportveranstaltung der Welt noch grösser zu machen, indem man die Mannschaften der zweitgrössten Sportveranstaltung der Welt (Fussball-WM) mitmachen lässt, lässt man es meiner Ansicht nach besser ganz bleiben, und nimmt stattdessen die Verwandten Futsal und/oder Beach Soccer auf. So wäre Fussball nicht ganz weg, aber immerhin nicht so ein Wischiwaschizeugs.

          • Nino sagt:

            Olympia ist primär das Fest der Sportler. Die Leichtathleten haben jährlich x-Golden League Meetings, welches mit Weltmeisterschaften im Fussball gleichzusetzen sind. Für andere Sportarten wie Fechten, Gewichtheben, Segeln ist das die Möglichkeit ihre Sportarten in den Medien auch einmal zu präsentieren. Die Olympiade hat doch eine ganz spezielle Atmosphäre, sogar den Schwimmern zuzuschauen macht Spass. Die Nachwuchsfussballteams dürfen sich erstmals vor einem Milliardenpublikum präsentieren, auch für die Spieler ein Riesenerlebnis, zudem förderlich für die Entwicklung der Spieler selber, sie können sich so an grosse Turniere gewöhnen und innert 2-4 Wochen stark reifer werden. Dass keine A-Team dabei sind ist nachvollziehbar, es ist auch nicht der beste Nachwuchs dabei (auch nachvollziehbar) aber immer noch sehr guter Nachwuchs, darum ist das kein Wischiwaschi!

  35. Peter sagt:

    Bei den Damen hat olympische Fussballturnier mindestens den Stellenwert einer WM.

  36. David sagt:

    ich gebe Mamä in dem Punkt recht, dass man sich nicht für die CH-Auswahl interessieren muss. Es bietet aber einem die Möglichkeit aussergewöhnliche aussereuropäische Spieler zum ersten Mal zu sehen. Alleine die brasilianische Auswahl ist es schon wert, dass man das Turnier verfolgt. Romulu, Oscar und Lucas in einer Mannschaft zu sehen ist ja wohl ein riesen Privileg!!!
    Also: Legt den Fussball-Eurozentrismus beiseite und geniesst das Fussballturnier.

  37. Die Investition und Ausgaben fuer dne Schweizer Fussball Manschaft an die Olypiade waere besser investiert gewsen fuer
    aleme Bauer und andere notebduerftigte.

  38. Nino sagt:

    Die Olympiade ist doch ein Fest der Sportler. Fussballer sind ja auch Sportler, ob jemanden die Fussballspiele oder eine andere Sportart interessiert oder nicht, ist egal. Ich denke für jeden Sportler ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen ein Erlebnis das er sein Leben lang nie vergisst, es ist eine mit keinem Geld der Welt bezahlbare Erinnerung fürs Leben!
    Eine positive Veranstaltung von Menschen darf man nicht kritisieren.

  39. Fredy sagt:

    Konkurrenz zur FIFA und UEFA würde dem Fussball eben wohl sehr gut tun!
    Man stelle sich vor, wenn die FIFA WM plötzlich starke Konkurrenz von Olympia erhalten würde. Sepp Blatter und die Seinigen müssten das eine oder andere evtl. zweimal überdenken.
    Bis auf weiteres sicher Wunschdenken, aber grundsätzlich gilt auch hier – Konkurrenzkampf ist immer gut und führt automatisch zu Verbesserung.

    • Marcel sagt:

      @Fredy – dem hat doch der Blatter Sepp schon lange einen Riegel geschoben – sitzt er doch seit 1999 schon im IOC und sorgt dafür, dass Olympiafussball nicht ganz unwichtig, aber eben auch nicht zu wichtig wird. Wenn man diesen “Steilpass-Blog” anschaut, so scheint ihm das ganz gut zu gelingen.
      Dass die Schweiz nach 88 Jahren Abwesenheit nicht alle besten der U-23 entsendet, obwohl Blatter das kritisiert hat, zeigt auch gewisse Grenzen seiner Allmacht auf – gegen den fast schon krankhaft ehrgeizigen Favre zumindest hatte er keine Chance, und an der Säbenerstrasse bei den Bayern hat er mittlerweile nur noch Feinde.

  40. Dominik Müller sagt:

    Wo genau findet man diesen Hype von dem gesprochen wird?

  41. Hampefritz sagt:

    Ich würde lieber über objektive Berichterstattung reden als über Fusball.

  42. Rapl sagt:

    Ob nun Fussball für Olympia wichtig ist oder nicht und umgekehrt, unsere verwöhnten Schweizer Fussball Bubis haben dort definitiv nichts verloren. Ihr offensichtliches Desinteresse und der fehlende Einsatz passen zum landesüblichen Kickerniveau. Frage mich nur, wie jemand bereit sein kann, dafür als Arbeitgeber oder als Zuschauer noch Geld auszugeben?

  43. Sven Kalt sagt:

    Für mich ist Olympia etwas für Leichtathleten und Einzelkämpfer. Mannschaftssportarten gehören deshalb meiner Meinung nach nicht an die Olympiade; ausserdem blähen sie den ganzen Anlass nur unnötig auf.

  44. Sie sagten es korrekt, kein Schwein so bedenklich ist der schweizer Fussball

  45. Marcel sagt:

    Immerhin ist die Schweiz in der Todesgruppe ausgeschieden – mit dem Olympiasieger Mexico und dem Bronzegewinner Südkorea -das relativiert das Versagen um ein Mü 🙂