Logo

Basel gegen niemanden

Mämä Sykora am Freitag den 13. Juli 2012
Wer auf den FC Basel als Meister setzt, wird in den Wettbüros nicht absahnen: Benjamin Huggel mit Meister. und Cuppokal, 23. Mai 2012. (Keystone)

Wer in der neuen Saison auf den FC Basel setzt, wird in den Wettbüros nicht absahnen: Basel-Spieler Benjamin Huggel feiert den Meistertitel, 23. Mai 2012. (Keystone)

Auch 2012/13 gibt es vor dem Start der Super League nur eine Frage: Wer, ja wer soll den FC Basel davon abhalten, zum vierten Mal nacheinander und zum siebten Mal in zehn Jahren zu Meisterehren zu kommen. So eine Dominanz hat es in der 115-jährigen Geschichte der Schweizer Liga noch nicht gegeben. Zwar reihte auch YB von 1957 und 1960 vier Titel aneinander, davor und danach blieben die Berner allerdings nahezu 30 Jahre ohne Meisterehren. Auch die Wettanbieter zweifeln nicht daran, dass die Meisterfeier 2013 auf dem Barfüsserplatz abgehalten wird: Für den FCB bietet etwa Bwin eine Quote von 1,42, während bei den Herausforderern Sion (7,00) und YB (7,50) grosse Gewinne winken.

Nur: Vom Winken alleine kann man sich nichts kaufen. Selbst wenn der Serienmeister vom Rheinknie auf diese Saison die Leistungsträger Shaqiri, Xhaka, Abraham und Huggel verloren hat, ist er immer noch auf allen Positionen so hervorragend besetzt, dass ein ähnlich dominanter Sololauf wie letztes Jahr prognostiziert werden «muss». Während der Erfolg der Konkurrenz nicht wenig davon abhängt, ob die Neuverpflichtungen umgehend einschlagen, kann der Branchenprimus diesen mehr Zeit zugestehen, weil er bereits ohne die neuen Legionäre Marcelo Díaz, Mohamed Salah und Gastón Sauro die beste Mannschaft der Liga stellt. Marco Streller und Alex Frei sind noch immer zu gut für die meisten Abwehrreihen hierzulande, der Abstand zu den Herausforderern zeigt sich schon allein an der Tatsache, dass diese beiden in der vergangenen Spielzeit zusammen nur drei Tore weniger erzielt haben als der gesamte FC Sion, für Bwin die Nummer 2 im Lande.

Und genau hier will Christian Constantin ansetzen. Für den ungenügenden Danilo und den verletzungsanfälligen Dragan Mrdja karrte der exzentrische Präsident Konkurrenz gleich im Multipack an. Fortan verlangen auch Léo Itaperuna, Kyle Lafferty, Oussama Darragi und ab Januar gar noch Yannick N’Djeng Einsatzzeit in der Offensive, vier davon sind Nationalspieler. Wie das gut gehen soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Vielleicht erhofft man sich bei Sion, bald mit 6 Stürmern agieren zu können, während Gennaro Gattuso, der spektakulärste Transfer der Liga, ab der Mittellinie alleine alles abräumt (sofern sein Knie hält). Mit derart konzeptlosem Aufrüsten kann man Basel nicht fordern, mit diesem (vielen) Geld hätte man besser die Mannschaftsteile gleichwertig verstärkt. Ein grosser Wermutstropfen: Goran Obradovic, der vielleicht coolste Spieler der Liga, ist nicht länger im Sion-Dress zu bewundern.

Den umgekehrten Weg geht man bei den Young Boys. Nach dem missglückten (und teuren) Experiment mit Christian Gross setzt man neu auf Kontinuität. Martin Rueda, der sich bislang nur bei Vereinen mit überschaubaren Ambitionen beweisen durfte, erhält die Chance, YB näher an Basel heranzuführen. 23 Punkte Rückstand waren es letztes Jahr, verständlich deshalb, das für einmal nicht der Titelkampf als Ziel herausgegeben wurde, sondern «ein vorderer Rang». Der Kader bleibt (vorläufig) nahezu identisch, ein gewichtiger Abgang ist hingegen jener von David Degen zum FCB. Kein Wunder bläst man nicht lautstark zum Angriff wie so oft in den vergangenen Jahren, doch «ein vorderer Rang» ist etwas gar viel Understatement. Besonders weil sich die Mitstreiter um einen Europacup-Platz sich ebenfalls damit abgefunden haben, dass sie gegen Seriensieger FCB nichts ausrichten können.

Basels einstiger Rivale FCZ gab in der Sommerpause erneut gleich mehrere Stammkräfte ab (Aegerter, Nikci, Barmettler, Zouaghi), ohne sie gleichwertig zu ersetzen und Chikhaouis Rückkehr ist einmal mehr ungewiss, Vizemeister Luzern ersetzte Kukeli durch Muntwiler und holte mit Dimitar Rangelov immerhin den längst benötigten Knipser, der ganze Rest der Liga hat schlicht keine Möglichkeiten, um vorne mitzuspielen. Deshalb erwarte ich viele Duelle auf eher bescheidenem Niveau, Spannung wird lediglich der Abstiegskampf bieten. Gegen den Fall in die Challenge League müssen sich voraussichtlich in erster Linie Lausanne, St. Gallen und wiederum die Grasshoppers wehren, die zwar ihre Defensive mit den Zuzügen von Grichting, Vilotic und Salatic deutlich verstärkt haben, ohne Daniel de Ridder fehlt ihnen dafür die neben Steven Zuber einzige Offensivwaffe.

Und weil ich immer gerne tippe: Basel holt einmal mehr Meisterschaft (mit über 20 Punkten Vorsprung) und Pokal, Sion, YB und Luzern qualifizieren sich für den Europacup, Lausanne steigt ab. Einverstanden?

« Zur Übersicht

74 Kommentare zu “Basel gegen niemanden”

  1. Andi Meier sagt:

    Einverstanden! Nur Sion ist für mich eine Wundertüte. Ich denke die werden lange am FCB dran bleiben, also werden die Basler diese Saison nicht gleich mit 20 Punkten Vorsprung gewinnen.

    • Miguel Delgado sagt:

      Richtig! Der FCB wird nicht mehr als 10 Punkte Vorsprung haben auf Sion und der Pokal geht ins Wallis!
      Also:
      1. FCB
      2. Sion
      Danach kommen die anderen weit abgeschlagen und ich hoffe auf eine kleine Ueberraschungs Mannschaft. Mein Typ ist Servette die tollen Fussball bringen mit ihrem neuen (alten) Trainer und dann im 2014 auch dem FCB und Sion entgegenhalten werde koennen.
      Mein Tip:
      3. YB
      4. Servette
      5. Luzern
      6. Zuerich
      7. Thun (steigt ab im Fruehling 2014!)
      Und dann geht es um den Abstieg und um Lausanne, GC und SG. GC haette es verdient endlich abzusteigen aber ich glaube es wird SG treffen!
      8. Lausanne
      9. GC
      10. SC
      und hoffentlich steigt dann endlich wieder ein Tessiner Verein auf, Lugano oder Bellinzona. Was ist eine CH Meisterschaft ohne Tessiner Vereine? Die sollten ein Quota erhalten!

  2. Peter liechti sagt:

    Nicht ganz. Ersetze luzern durch den fcz und es koennte passen. Warum: 1. Ein vernueftiger, richtiger trainer. 2. Gute neuzugaenge (da costa, gavranovic, chuimento). 3. Gute junge z.b. Simcity 4. Abgang von antifussballern wie barmettler und chaker. Zum glueck hat fredy die nicht adaequat ersetzt, sondern wesentlich besser. Wenn die saison einigermassen normal verlaeuft, wird der fcz hinter basel und sion 3.

  3. dres sagt:

    Einmal mehr wird der FCT vergessen. Der Meistertitel wird 2013 definitiv an der Aare gefeiert. Wenn ihn die Thuner nicht wollen dann erben die Gelbschwarzen. Und östlich von Burgdorf sind alle Abstiegskandidaten, ebenso westlich von Bern – nur aus unterschiedlichen Gründen… 😉

    • tommaso sagt:

      Gell, und unterhalb von Koblenz heisst die Aare ja Rhein und ein bitzli Aare-Wasser fliesst ja auch am Basler Münster vorbei, sozusagen…

      • dres sagt:

        Au Backe, in meiner umfassenden Analyse habe ich glatt die Basler vergessen. Habe gedacht, die hätten schon in die Primera Division gewechselt – oder zumindest in die österreichische Bundesliga. Na ja, absteigen werden sie auch bei uns eher nicht, aber man weiss ja nie… 😉

  4. Myers sagt:

    Also wird der FC Sion bis ins Champions League Play-Off vorrücken, damit sie sich für den Europacup qualifizieren… höchst fraglich.

  5. Denis F. sagt:

    Einverstanden!

  6. Marco Affolter sagt:

    Und warum? Weil die Ewiggestrigen z.B. Keine Fusion von GC/FCZ zulassen würden. Weil Gemeinden mit 20’000 Einwohnern in der höchsten Spielklasse spielen, 5’000 Fans diese Spiele sehen, und die Liga so künstlich an 10 oder mehr Mannschaften festhält. Fatal, dass nebst diesen Facts nichts dafür getan wird, dass die ASL im Grundsatz attraktiver wird für Gelegenheitszuschauer. Halt Leuten, welche keine Lust haben, sich von November bis März den Hintern abzufriereren, weil 2012 in der CH immer noch kein Stadion gedeckt/beheizt ist. Die Kosten für den Stadionbau trotz Kompromisslösungen im Stadionbau ins Unermessliche gehen oder Stadien wegen Verzögerungen nicht gebaut werden. Die ASL ist noch immer die NLA mit den gleichen Fans und Entscheidungsträgern wie damals und denen ist dies alles egal. Hauptsache es gibt Bier, man kann den Frust ablassen und dazu ne Wurst essen. Hauptsache man sitzt noch im Sessel und gegenüber der Gusti mit dem man schon vor 25 Jahren die Fäden der NLA gespinnt hat. Und diejenigen Fussballinteressierten (übrigens eine gewaltige Mehrheit) welche mit dieser Tristesse nichts anfangen können schauen Bundesliga am TV, Nati, WM, EM und CL. Völlig sinnlos diese Situation!

    • marc sagt:

      Und genau darum steigen ja die Zuschauerzahlen auch Jahr für Jahr an, richtig?

    • Kraft sagt:

      Die ASL gibt es nicht mehr. Und ein Gelegenheitszuschauer muss wohl kaum die Anhänger von GCZ/FCZ als Ewiggestrige bezeichnen, ansonsten läuft er Gefahr als Eventfan bezeichnet zu werden. Auch nicht nett, oder? Gedeckte, beheizte Stadien? Wo haben Sie die gesehen? Von Nov. bis März wird übrigens meistens nicht gespielt, es gibt so etwas, das man Winterpause nennt. Bleiben Sie zu Hause, dort ist es gedeckt (hoffe ich) und geheizt und Sie können dann Ihren Frust an Ihrer Polstergruppe auslassen….

      • Franz sagt:

        Lieber Kraft, du outest dich aber auch nicht unbedingt als Kenner. Es wurde und wird immer bis Anfang Dez. gespielt, und Mitte Februar, diese Saison sogar am 10.2., gehts weiter. Das ist für unsere Verhältnisse eine sehr kurze Pause. Was obligatorisch sein sollte, sind Rasenheizungen.

      • Marco Affolter sagt:

        @Kraft/Marc: schlechte Produkte, welche gut vermarktet mehr Interessierte anziehen sind deshalb noch lange nicht besser. Man hat bloss ein paar zusätzliche Esel gesucht und gefunden, welche für gleich schlechte Darbietung in neuem Kleid bereit sind Tickets zu kaufen:-)! Und zum Thema Event-Fan: angenommen ich bin einer. Da kann ich leben damit. Ich gehöre zur Sorte die auf die Klimaanlage im Auto nicht verzichten möchte. In der CH gibts aber viele die darauf verzichten, weils ja wenige wirklich heisse Sommertage gibt und dann überlebt man dies gut. Solche Selbstverknechter gibts hierzulande ne Menge, und Dich Kraft seh ich in etwa dort angesiedelt. Dann haben meine Zeilen den richtigen Adressaten gefunden. Die angesprochenen Ewiggestrigen wollen am Status Quo mit Sicherheit nichts ändern :-)…

  7. John sagt:

    Einverstanden? Neee….ok FCB ev. Meister aber nich mit 20 Punkte Vorschprung neee nich diese Saison,man hats ja an der EM gesehen was passiert wenn medien etc. ein Team in den Himmel lobt….diese Saiaon muss sich Vogel mal beweissen ob er die neuen so gut einbauen und mental aufbauen und einstellen kann das die so mit ziehen und alls Team wieder so auftreten wie vergangene Saison. falls der FCB das auftakspiel verliert ,wenn der Alex dan die neuen anfängt zusammen zu stauchen weil die Bälle nicht kommen,dann,ja dann wird es doch lustig…aber eben wenn wenn wenn…mal schauen,lass mich überraschen..wünsch allen Fans ob FCZ,GC,FCB,etc…….allen eine spannende Saison ohne Trouble mit der MAFIFA,SVF.Liga(alte säcke) Offiziellen-Prässi . Grüsse: ein FCZ Fan

  8. bulivo sagt:

    Basel Meister ist MÖGLICH, allerdings überhaupt nicht logisch und schon gar nicht mehr mit einem Vorsprung von 20 Punkten.

    Sehe die Tabelle so:

    Basel/Zürich/YB/Luzern/Sion spielen um den Titel (Ränge 1-5), GC Rang 6, St.Gallen/Thun/Lausanne/Servette die Ränge 7-10 um den Abstieg

  9. Matt sagt:

    Nun, Basel hatte viele Abgänge und die müssen erstmal kompensiert werden. Bin mir nicht so sicher, ob Basel wirklich mit grossem Abstand Meister wird – wenn überhaupt!

  10. andi haltinner sagt:

    Wer Daniel de Ridder als Offensivwaffe sieht, hat wohl eine andere Saison gesehen als die GC-Fans oder war schlicht nie im Stadion… De Ridder mag ein toller Techniker sein aber er hat weder als toller Passgeber noch als gefährlicher Torschütze geglänzt. Vielmehr hat er leider fast immer die falschen Entscheidungen getroffen. Pass anstelle von Abschluss und wenn mal wirklich jemand besser stand, hat er selber (erfolglos) abgeschlossen. Da hat Paiva in seinen Spielen unter Forte schon eine ganz andere Torgefahr ausgestrahlt. Und was Ben Khalifa im GC-Trikot zu leisten vermag, hat er vor einiger Zeit ja schon sehr schön angedeutet.

  11. Joe sagt:

    Basel hat mit Abstand das grösste Budget und den grössten Zuschaueraufmarsch der Liga, die Gründe sind schon mehrfachst diskutiert und hinlänglich erörtert worden. Mit dieser Basis lässt’s sich gut leben und kicken, auch das ist weder ein Wunder noch aussergewöhnlich.

    Was mir beim Lesen von Mämäs «Steilpass» jedoch schon etwas wundert, ist das doch recht kurzreichende «Gedächtnis»: Letzte Saison, ja, krasse Dominanz von Basel über weite Strecken und verdientes Double. Doch vorletzte Saison? Die verschiedenen Saisons davor? Alles andere als «unantastbares Basler Regime». Trotz der «Basis auf höherem Niveau» ist der FCB alles andere als gefeit gegen «Bruchlandungen» und – ich wage zu behaupten – auch nicht apriori als «Meister 2012/2013» zu bezeichnen.

    Wir werden sehen, was die Saison bringt. Es wird für mein Dafürhalten eine «Wundertüten-Saison» werden. Zu den vielen Einkäufen in Sion kann ich nur fragen: «Wird Sion das nächste Xamax…?». Und zu den Abgängen und Neuzuzügen beim FCZ: «Rememba Rafael, Cesar, Inler: Einstige Nobodies aus den tiefen der Provinz-Clubs…». Lassen wir uns überraschen! Es wird Zeit, dass es wieder los geht! :o)

    • ball sagt:

      zigezage, klarer blick auch auf die vergangenen saisons. zudem bezeichne ich diese saison als die saison der wahrheit für etliche trainer/clubs.

      ein vogel, yakin haben sich erstmals zu bestätigen mit den gestellten ansprüchen vorallem aus ihrem umfeld. da bin ich nicht so sicher ob der fcb den fcbayern-hauch doch noch abzulegen vermag.

      mit sion ist ernsthaft zu rechnen wie auch dem fcz (am schluss, nach 36 runden).

      bei yb wird nun der bär erwachen (diesmal von spielern selber, nicht wie auf dem jahrmarkt vom domteur), ob er aber auch schon hunger hat wird sich zeigen.

  12. Hans Füglistaller sagt:

    Zum jetzigen Zeitpunkt: Einverstanden.
    Aber noch ist die Transferperiode noch lange nicht zu Ende, und v.a. in Luzern und Bern ist es unheimlich ruhig gewesen bisher. Ob in Bern noch was geht, wage ich zu bezweifeln, aber ich denke, dass Luzern noch mindestens einen Kracher präsentieren wird. Nur schon, weil sie nur eine Runde überstehen müssen, um europäisch in der Gruppenphase zu stehen. Dann könnte es wieder spannender werden (zumindest um Platz 2)

    • bulivo sagt:

      Rangelov ist meiner Meinung nach genug “Kracher”…oder was soll denn da noch kommen?? Lieber einen Rangelov als ein 36-jähriger Ausländer, welcher noch ein wenig “tschutten” möchte…

      • Hans vom Hübel sagt:

        Gut, Rangelov hat einen Namen, ja. Aber den hatten beispielsweise Buckley und Lokvenc auch…

        Für Luzern wird es sehr schwer, die vergangene Saison zu bestätigen. Ich sehe sie auf Platz 4.

        • bulivo sagt:

          Naja, da kannst bei jedem “guten” Transfer, bevor gespielt wurde, sagen, der hat nur einen Namen…

          Ich gehe davon aus, dass Rangelov in dieser Saison mindestens 12 (eher 15) Tore erzielen wird…ob es so kommt, werden wir sehen…

          Ich hoffe vorderhand nur mal, dass Lezcano “dank” Rangelov nicht spielen wird….

  13. ano2 sagt:

    Es wird wieder mal Zeit für eine Überraschung, also Hopp Thun! 🙂

  14. Sehr geehrte Damen und Herren:
    Die Basler haben schon viel von den Deutschen übernommen. Die sind auch schon immer zum voraus Meister und Weltmeister. Es muss alles zuerst gespielt werden und fängt bei null an. Ich glaube schon heute an Servette das Basel verloren wird.
    Den Erfolg muss man schätzen aber war auch teilweise Glück dabei. Vor allem am Anfang das wird auch heute so sein. Der Ball ist rund und die anderen können auch spielen. Das musste auch Deutschland lernen.Am besten ist man ruhig und erst nachher wieder kleinlaut.Ich bin jetzt 70 Jahre alt und 50 Jahre FCZ.Haber vieles erlebt hoch und tief. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel nur der Uebermut von einzelnen Spieler. Bleibt auf dem Boden es kommt wie es muss.

  15. Erich sagt:

    Dass GC Abstiegskandidat ist, würde ich eher Mämä Sykora’s Wunschdenken als der Realität zuschreiben aber wir werden ja sehen. In welchem Match de Ridder eine Offensivwaffe gewesen sein soll würde mich noch interessieren… Aber ansonsten sehe ich vieles gleich, ausser dass Basel keine 20 Punkte Vorsprung haben wird am Schluss.

  16. micha sagt:

    Basel Titelfavorit ist okay. Ob sie gleich mit 20 Punkten Vorsprung gewinnen werde, scheint nicht unbedingt logisch. Letzte Saison hatten Sion (36 Punkte Abzug) und YB (totale Blockade im Klub) doch spezielle Bedingungen. Von der Qualität der Mannschaft her sind beide für eine deutliche Leistungssteigerung bereit. Auch Luzern dürfte sich nochmals leicht verstärkt haben, vor allem offensiv. Diese 4 Teams sehe ich oben, mit Basel als Favoriten. Auch der FcZ und GC werden stärker auftreten, zusammen mit Servette und Thun im gesicherten Mittelfeld operieren. Das mit der Offensivwaffe von GC ist eine Zumutung. Vom Talent her hat Ben Khalifa, wenn ihm das Vertrauen des Trainers eingeräumt wird, alle Chancen, sich über die Zeit dorthin zu entwickeln, wie nur wenige Schweizer Fussballer. Zudem sind immer noch Transfers möglich bis Ende August. Für Lausanne und St. Gallen geht es um die Wahrung der Ligazugehörigkeit.

  17. Alles ausser Sion’s 1-3-6 ist kann ich unterschreiben. Die werden nämlich 1-5-4 spielen.
    Gruss

  18. Odermatt sagt:

    Hauptsache es gibt endlich mal einen Cupfinal Sion-Basel, ich finde das steht uns zu.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Au jaaaa. Den Wallisern endlich mal das Maul stopfen, wär’ ein Traum. Dieses unablässige, Fendant-getünchte Faseln vom Nimbus der Ungeschlagenheit im Finale muss endlich ein Ende haben!

  19. Michael sagt:

    Naja der FCB wird Zeit brauchen bis er wieder so stark ist.
    Streller und Frei werden auch älter. Dazu etliche Abgänge.
    Ob Gattuso bei Sion einschlägt ist auch fraglich. Aber sie
    dürften schon um den Titel mitreden.

    Bei den Zürchern konkûrrenziert man sich halt leider selbst
    mit 2 Clubs die so zur Zeit nicht das Niveau von Basel
    erreichen können, wobei beide stärker sein dürften als letzte
    Saison.

    Zur erinnerung: letzte Saison gewann der FCZ praktisch alle
    Vorbereitungsspiele und loste dann total ab. Bin mal vorsichtig skeptisch.

    • Kraft sagt:

      Woher kommt eigentlich der Schwachsinn, dass man sich in Zürich ‘selber konkurrenziert’ und mit zwei Vereinen keine Chance gegen Basel hat? Während 100 Jahren war das kein Problem und jetzt soll plötzlich nur noch eine Fusion ein Gegengewicht zu Basel herstellen können. Das sind typische Momentanalysen, die natürlich immer schön immunisiert gegen Kritik vorgebracht werden können, da sie ja eine plausible Erklärung einer Situation sein könnten. Allerdings entbehren sie jeglicher längerfristigen Perspektive und sind deshalb völlig ungeeignet, um Veränderungen argumentativ zu stützen.

    • Znuk sagt:

      Zürich ist ja auch mehr als doppelt so gross wie “Basel”…. um das unsägliche Argument warum CH schlecht im Fussball ist als D… zu benühen und auf den Vergleich Z und B anzuwenden. 🙂

      • Nino sagt:

        Warum unsägliches Argument? Zürich und Basel sind beide in der kleinen Schweiz beheimatet. Die Schweiz ist kleiner als Deutschland! Das hat vor allem Einfluss auf die Werbeeinnahmen, auf die Vermarktung und besseren finanziellen Möglichkeiten der Deutschen. Die Schweiz kann sich finanziell nie einen Weltstar leisten, Deutschland schon. Die Schweiz kann nur mit bester Juniorenarbeit mit den besten der Welt mithalten. Mit England, Spanien, Deutschland, Russland, Italien dürfen wir uns momentan schon rein finanziell und sportlich nicht vergleichen, mit dem Rest schon, eigentlich schlägt sich die Schweiz im Weltranking doch ausgezeichnet. Siehe auch die Fortschritte des Schweizer Fussballs, da müssen wir uns nicht verstecken! Eine Fusion in Zürich bringt doch gar nichts, GC und FCZ konkurrenzieren sich überhaupt nicht, die 2 Clubs erträgt Zürich locker.

  20. 1893er sagt:

    EINVERSTANDEN!!!!!!

  21. oleg b. sagt:

    von wegen “gewichtiger abgang von degen nach basel”! bei yb ist man gottenfroh, müssen die den frauenschuh nicht weiter durchfüttern. und was soll das mit der kontinuität bei yb? kontinuität wäre dann gewesen, wenn man an christian gross festgehalten hätte. ich verstehe also nicht ganz, was man denn nun mit rueda “fortsetzen” möchte… bitte um aufklärung.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ich bin ja der Überzeugung, dass der David nur geholt wurde, damit dem Phippe wieder der Knoten platzt, mit Bruderherzchen an seiner Seite. Wohl die teuerste psychologische Massnahme im Fussball aller Zeiten!

  22. Fritz sagt:

    Ich bin nur zum Teil einverstanden. Als FCB-Fan hoffe ich natuerlich auch dieses Jahr auf Titel, aber sicher sind die nie und wie die neuen Spieler so drauf sind werden wir erst sehen muessen. Die Dominanz von Basel zeigt sich imho nicht vornehmlich in den Titel sondern in der Tatsache, dass der FCB seit nunmehr 10 Jahren jedes Jahr bis in die letzten Runden um den Titel mitspielen kann – die etlichen Titel sind dann so natuerlich auch eher moeglich, aber garantiert sind sie eben nicht. Manchmal braucht es auch Glueck, manchmal ist einfach auch kein Gegner da 😉
    Was ich nicht glaube sind die 20 Punkte… aber wer weiss schon wie es am Ende herauskommt. Kann sein, dass es spannender wird als letzte Saison, aber dabei halte ich es wie Pipi – ich will keine spannende Saison und lieber schon im Maerz auf den Barfi 😛 Traeumen sei erlaubt. Hauptsache es geht heute endlich wieder los!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich bin gespannt auf unsere neuen und wie sich die anderen Teams dieses Jahr schlagen… oder hoffentlich von uns geschlagen werden :p

    • Hans vom Hübel sagt:

      Absolut einverstanden.

      Aber wenn die Neuen das bringen, was man sich von ihnen erhoffen kann, dann werden wir Meister. Ganz besonders freue ich mich auf Mohamed Salah! Der Junge wird uns viel Freude und unseren Gegnern viel Frust bereiten.

      Wenn Diaz sein Leistungsvermögen abruft, dann wird unser zentrales Mittelfeld noch ne gute Schippe spielstärker werden.

      Einzig bei Sauro setze ich ein grösseres Fragezeichen. Von all den prominenten Abgängen halte ich jenen von Abraham für den Gewichtigsten. Die Lücke, die er hinterlässt, wird nicht so ohne Weiteres zu schliessen sein.

      • Denis F. sagt:

        Für die Lücke die Abraham hinterlässt bin ich zuversichtlich, dass sie adäquat gestopft werden kann.

        Und wer dennoch versucht durch unsere IV zu marschieren, der bekommt vom Drago “a Watschn”.

  23. Mark Willi sagt:

    Die Prognose für den FCZ mag ich nicht recht mit Ihnen teilen, Herr Sykora.

    Die von Ihnen aufgezählten Spieler waren mehr ein Ärgernis denn Stammkräfte, was inbesondere auf Dribbelkünstler Zouaghi oder Chancentod Nikci zutrifft. Sei angemerkt, dass Zouaghi gemessen an der Einsatzzeit gefühlt am meisten gelbe Karten gesammelt hat.

    Aegerter war ein solider Spieler mit selten auftretenden kreativen Elementen, welche dem Spiel des FCZ so gut getan hätte. Dieser Spieler ist absolut ersetzbar. Und zu guter letzt der liebe Heinz Barmettler, der nach Baku wechselt…bezeichnenderweise…

    Sie sollten Ihren Blog nochmals überdenken und den FCZ unter den Top-3 einreihen…

    Sportliche Grüsse

    M. Willi

  24. DK sagt:

    Basel, Sion, YB vorne weg, Basel als Favorit, aber sicher keine 20 P. Vorsprung.

    FCZ, Luzern, GC, im gesicherten Mittelfeld dahinter.

    Thun, Servette, St. Gallen, Lausanne gegen den Abstieg.

  25. Richard N. sagt:

    GC wird schon wieder als Abstiegskandidat gehandelt. Dabei hat die Ausgabe 2012-13 eigentlich nicht mehr viel mit dem Loser-Team der vergangenen Sasion zu tun. Die Abwehr ist nun deutlich routinierter. Durch den Zuzug von Vlilotic und Grichting kann Michale Lang endlich auf seiner Position als Aussenvertediger spielen. Mit Gashi hat man das Mittelfeld gut verstärkt und nun auch einen gefährlichen Standardschützen. Weiter hat auch Coulibaly in den Testspielen sein Potential angedeutet. Paiva kann nach der schwierigen Zeit unter Sforza faktisch als Neuzugang gezählt werden. Dazu kommt offensiv noch Ben Khalifa. Totgessagte leben bekanntlich länger als man denkt.

    • dres sagt:

      Potztausend, dann wird GC jetzt Meister? Steigt dann der Zuschauerschnitt auf 375 Zuschauer pro Spiel? 😉

      • Richard N sagt:

        Betreffend Meister: Ob 27 oder 28 Meistertitel: Wenn interessiert’s?
        Betreffend Zuschauern: Verstehe die Fans, dass sie zu Hause beliben: Wer will schon Thun, SG oder Luzern sehen?

        • StanleyZH sagt:

          Naja also ich gehöre auch zu denen die kaum ins Stadion gehen. Aber bei mir ist der Grund das Stadion.
          Das Letzigrund ist einfach ein himmeltrauriges Stadion und es macht einfach keinen Spass dort Fussball zu schauen.
          Früher bin ich regelmässig in den Hardturm gegangen, es war zwar relativ alt, aber man war direkt am Spielgeschehen und die Stimmung war auch sehr gut, damals mit einem Zuschauerschnitt jenseits von Heute.

          Im Letzi gibt es nicht einmal Stimmung wenn 30’000 Zuschauer dort wären. Also der Architekt gehört ins Gefängnis oder sollte Berufsverbot erhalten, wie zum Teufel kommt man nur auf die Idee ein rundherum offenes Stadion zu bauen, welches nebst dem dass es kein Fussballstadion ist, die ganze rest Stimmung noch in den Wind geblasen wird…..

      • Kraft sagt:

        @dres, bist Du etwa einer der 5 Thun Fans, die sich jeweils im Letzigrund verirren?

        • Dani sagt:

          @dres: viele Zuschauer garantieren noch keine gute Mannschaft. Hitler hatte auch viele Trottel die ihm nachgelaufen sind, quasi die ersten Modefans der Geschichte. Mal schauen wieviel der Kreis 4 Yuppies noch kommen, wenn der Möchtegern-Arbeiterclub weiter gegen thunige Teams verliert…

  26. simonlebon sagt:

    David Degen ein gewichtiger Abgang?!
    Dass ich nich lache, genau das kann dem FCB zum Verhängnis werden.
    Mit YB kann es diese Saison nur besser werden.

  27. StanleyZH sagt:

    Also Ihr Beitrag hat ja viele mögliche Wahrheiten, aber auch Basel muss sich diese Saison neu orientieren. Die Abgänge darf man nicht unterschätzen und Trainer Vogel muss auch erst noch beweisen, dass er ein guter Trainer ist. Letzte Saison kann man nicht werten, da er eine fertige Mannschaft übernommen hat. Ich denke auch die Rolle von Streller und Frei darf man nicht überbewerten, auch die werden nicht jünger;-) Also ich bin da nicht ganz einverstanden, dass Basel bereits der logische Meister ist und schon garnicht mit über 20 Punkten Vorsprung, logisch auf dem Papier haben sie das beste Kader von allen, aber eben auf dem Papier;-)))…Ich bin vorallem auf GC gespannt, ich denke man darf sie auch nicht unterschätzen und wenn Ben einschlägt, dann darf GC von einem Europacup Platz träumen…..
    Bin jedenfalls sehr gespannt auf die neue Saison und froh darüber, dass es bald wieder losgeht:-)

  28. Kahn sagt:

    FC Basel ist klar Favorit. Nicht immer wird der Favorit Meister. Denke Sion, YB, FCZ und Luzern haben sicherlich gute Chancen. Basel und Luzern wird es schwer haben eine gute letzte Saison zu toppen. Sion traue ich sehr viel zu. Hoffen wir, dass es spannend(er) wird und keine Mannschaften während der Saison aussteigen müssen.

  29. Nino sagt:

    Es ist noch kein Spiel gespielt und schon ist die Saison 2012/2013 entschieden? Grundsätzlich kann Mämä Sykora recht haben, oder vielleicht doch nicht? Es könnte aber alles auch anders kommen, wobei ich den FC Basel auch oben sehe. Schön wenn es ein paar Überraschungen gäbe (YB, Sion, Luzern, FCZ, St.Gallen) oder wie schlagen sich Servette und Lausanne? Thun sehe ich irgendwo zwischen Abstieg und Mittelfeld, GC wird kämpfen müssen, GC sehe ich aber stärker als letzte Saison. Wir werden sehen!

  30. Marcel Meier sagt:

    lieber mämä sykora

    genau das ist ja auch das spannende. gegen basel zu spielen sollte normalerweise zusätzlich adrenalin freisetzen.
    als bescheidener ex-fussballer und tennisspieler finde ich nichts langweiliger als gegen schwächere zu spielen.
    an den stärkeren wächst man schliesslich. und genau das könnte oder müsste der trumpf der anderen drei oder vier (luzern, sion, yb oder fcz oder vielleicht sogar gc (mit salatic … bisschen fan)) clubs sein.
    ich freue mich auf jeden fall auf spannende duelle an lauen sommerabenden auf gut riechendem rasen. da ist keine langeweile. da ist zuviel fernsehen mit all diesen paytv programmen mit den spielen aus spanien, england, bundesliga usw.
    hopp lozärn

    ps. und falls ein geneigter leser weiss, dass goran obradovic engagierbar ist, ruf bitte wauti stierli an.

  31. Remo Nydegger sagt:

    Einige Leute, die gehofft haben das der FCB nach den Abgängen von Shaqiri, Xhaka und Abraham schwächer wird, werden sich noch wundern wie stark die Neuzugänge Diaz und Salah sind.
    Dazu kommen zwei junge, gute Talente für die Defensive (Schär, Sauro), ein für CH Verhältnisse guter Mittelfeldspieler (Degen) sowie natürlich – wie jedes Jahr – vielversprechende Talente (Ajeti, Grethe usw.) aus dem eigenen Nachwuchs.

    Ich glaube der FCB wird sogar mit mehr als 20 Punkten Vorsprung Meister. Wetten um eine Wurst und ein Bier im Club des Herzens werden gerne angenommen!:D

    • bulivo sagt:

      Ich gehe davon aus, dass du die besagten Neuzugänge oder Junioren bereits x-fach gesehen hast auf dem Platz? Meine damit aber keine Youtube-Videos…

      Falls nicht => bitte zuerst abwarten und dann Meinung bilden! Danke.

      • Remo Nydegger sagt:

        ICH muss gar nichts gesehen haben, dafür sind die Transferverantwortlichen des FCB zuständig. Und wenn man deren Leistung in den letzten jahren anschaut, darf man davon ausgehen, dass besagte Spieler (Verletzungen einmal ausgenommen) einschlagen werden.

        Aber um auf deine (polemische) Frage zurück zukommen. Simon Grether und Arlind Ajeti, aber auch Mirko Salvi, Darko Jevtic sowie Stjepan Vuleta durfte ich bereits in diversen U21 Testspielen beobachten. Salah in einigen Testspielen.

        Diaz durfte ich am Samstag ein erstes Mal erleben, Degen kennt man seit Jahren. Schär und Sauro habe ich tatsächlich noch nie live gesehen.

        Ich darf mir also durchaus erlauben eine Meinung zu besagten Spielern zu bilden.

  32. benedikt sagt:

    mr sykora
    grundsätzlich sollte in einem blog kein “blick-journalismus” getrieben werden – oder meinen sie es ernst, dass basel mit 20 punkten vorsprung meister wird? klar sehe ich basel auch für die kommende meisterschaft als anwärter, aber keinesfalls so deutlich wie die vergangene saison. wenn cc die “juristischen” finger von der fifa, uefa, etc. lässt, muss diese saison ernsthaft mit den wallisern gerechnet werden. weitere anwärter sehe ich nicht. dass fcz, luzern oder yb dann und wann für ein highlight gegen basel/sion sorgen können, ist natürlich jederzeit möglich. aber über die gesamte spielzeit gesehen wird das für den titel noch nicht reichen. ich hoffe auf jeden fall auf eine spannende spielzeit, und dass die international engagierten vereine für die schweiz mächtig punkten.

  33. Jean-Marc Friedli sagt:

    „Basel gegen niemanden“ !?
    Schön, wenn die Meinung der sogenannten Experten durch die Realität bestätigt wird. Nach 3 Runden liegt Basel, 2 Punkte hinter Aufsteiger(!) St. Gallen, auf einem grandiosen 3.Tabellenplatz. Natürlich ist die Meisterschaft noch im Anfangsstadium, aber ein „Meisterschafts-Selbstläufer“ sieht doch ein klein wenig anders aus. Basel kann selbstverständlich immer noch Meister werden, aber es dürfte ein ganz schönes Stück schwerer werden, als sich manche gedacht haben. A. Frei und Streller bilden immer noch ein Sturmduo der Spitzenklasse, was dem FCB jedoch nicht allzu viel nützt, wenn hinten regelmässig 2 oder 3 (unnötige) Tore kassiert werden. Die Meisterschaft 2012/2013 wird spannend und die Prognose bezügliche eines Schlussstandes der Art 1. Sitten 2. Basel 3. St. Gallen scheint im Moment nicht einmal so furchtbar abwegig …

  34. Adolf Walliser sagt:

    Die Saison ist zwar erst 6 Spieltage alt, doch schon jetzt zeigt sich, dass Mämä Sykora mit seiner Prognose praktisch in allen Punkten daneben liegt:

    1. “Der FCB wird Meister mit über 20 Punkten Vorsprung.” Diese Aussage ist schlicht lächerlich. Die Abwehr des FCB ist selbst auf nationaler Ebene ungenügend, geschweige denn auf internationaler Ebene. Für den FCB wird es in dieser Saison bestenfalls zur Vizemeisterschaft hinter Sion reichen.

    2. “Konzeptloses Aufrüsten von Sion…”. Sion war ganz klar Transfersieger. Die Abwehr, welche schon letzte Saison die stärkste der Liga war, konnte gehalten werden (Adailton ging, wurde durch den bereits letzte Saison im Kader stehenden Aislan mindestens gleichwertig ersetzt). Und im Mittelfeld und Sturm, wo es letzte Saison haperte, hat man sich gezielt verstärkt. Was bitteschön soll denn daran konzeptlos sein???

    3. “Luzern qualifiziert sich für den Europacup…” ooooops, das sieht aber momentan gar nicht danach aus. Luzern hat letzte Saison über den Verhältnissen gelebt und wurde nun auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Mannschaft ist schlicht nicht besser als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Da kann der entlassene Trainer Yakin nichts dafür.

    4. “Lausanne, St. Gallen und GC kämpfen gegen den Abstieg…”. Einverstanden was Lausanne anbelangt (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn…). St. Gallen und GC werden sich hingegen im Mittelfeld klassieren und mit dem Abstieg nichts am Hut haben.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der selbsternannte Fusballexperte mit seiner Prognose so ziemlich in allen wesentlichen Punkten falsch liegt.