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Bayern und Guardiola – kommt das gut?

Fabian Ruch am Mittwoch den 22. Januar 2014
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Gibt bei den Bayern die Richtung vor: Pep Guardiola, Trainer der Münchner. (Bild: Tobias Hase/Keystone)

Am Freitag startet die Bundesliga in die Rückrunde, und natürlich werden die Bayern mit grossem Vorsprung Meister. Trotz Langeweile an der Tabellenspitze in dieser Saison ist die Bundesliga aber für mich insgesamt weiter die attraktivste Liga der Welt. Doch darum geht es hier jetzt nicht. Ich möchte noch einmal die Arbeit von Pep Guardiola bei Bayern München thematisieren. Der Startrainer hat den Verein in den letzten Monaten ja in vielerlei Hinsicht modernisiert, verändert, verbessert.

Dennoch finde ich nach wie vor: Guardiola geht in München ein hohes Risiko ein. Oder besser: Bayern geht mit Guardiola ein hohes Risiko ein.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde Guardiola derzeit den spannendsten Trainer der Welt, er ist innovativ, interessant, anders, er geht eigene Wege und schreckt auch nicht davor zurück, teilweise sehr unkonventionelle Ideen in die Tat umzusetzen – auch wenn die halbe Fussballwelt zuschaut und es besser zu wissen glaubt. Und selbst wenn der frühere Titelhamsterer bei Barcelona in München scheitern sollte, wird er noch am gleichen Tag den nächsten Arbeitgeber auswählen dürfen. Guardiola war ein smarter, kluger Taktgeber im Mittelfeld, und er ist als Coach ein Denker und Lenker und Fussballgenie geblieben.

Aber: Guardiola wird – nach allem, was man weiss – niemals seine Ideale opfern, um Erfolge zu präsentieren. Er ist ein sturer Kopf, der lieber scheitert, als sich zu verbiegen.

Deshalb ist sein Engagement, das auch ein Experiment ist, bei Bayern München derart unterhaltsam. Es gibt in der Fussballwelt ja vielleicht keinen traditionelleren Fussballverein als den FCB aus dem konservativen Freistaat Bayern. Auch Jürgen Klinsmann und Louis van Gaal strebten viele Veränderungen an, wollten ihren Einfluss jedoch über den Trainerbereich ausdehnen – und mussten gehen. Der Verein ist längst Weltklasse, aber er wird letztlich immer noch geführt von ehemaligen Clubhelden, die wie der aktuelle Präsident Uli Hoeness in den letzten Jahrzehnten sensationelle Arbeit leisteten und Bayern München als Weltmarke etablierten. Sie lassen sich ungern belehren, wenn es um Fussball geht. Mit dem Engagement des feurigen Querdenkers Matthias Sammer als Sportvorstand sowie vor allem mit der Verpflichtung von Guardiola haben die Clubverantwortlichen immerhin bewiesen, neue Wege gehen zu wollen.

Die Frage aber ist: Wie weit sind sie bereit, ihre Vereinsideale zu vergessen und Macht abzugeben – und einem Trainer zu folgen, der Schritt für Schritt vieles umstellt, was Bayern München zu einer pokalfressenden Bestie gemacht hat?

Es ist ja so: Bayern München hat letzte Saison das Triple gewonnen, mehr geht auch für Guardiola nicht. Aus Sicht des Vereins. Aus Sicht Guardiolas geht mehr. Viel mehr: Das Triple gewinnen – mit schönem Fussball. Bayern München aber ist im Fussball seit langem der Inbegriff des hässlichen 1:0-Sieges. Dank eines späten Tores. Oft nach einem Eckball. Oder einem Freistoss. Und es gibt den Bayern-Dusel, den kennt in Deutschland jedes Kind.

Guardiola will kein Glück, er will Glorie. Er fordert und fördert das schöne Spiel. Er schiebt Spieler hin und her, wechselt das System oft mehrmals während einer Partie, ihm ist kein Gedanken zu wild, und wenn er irgendwann Torhüter Manuel Neuer (ein ausgezeichneter Fussballer) als falsche Neun aufstellen sollte, würde das wohl auch nicht mehr überraschen. Namen und Verdienste sind dem Coach egal, man darf jetzt gespannt sein, wie es beispielsweise mit Bastian Schweinsteiger weitergeht. Der deutsche Nationalspieler ist kein Guardiola-Spielertyp wie es Mario Götze, Thiago oder Toni Kroos sind.

Pep Guardiola mag spielstarke, elegante Feinfüsser, die den Ball laufen lassen. Tick, tack, tick, tack. Kurze Pässe, immer und immer wieder. Er würde am liebsten elf Guardiolas oder Götzes oder Philipp Lahms aufstellen. Der Trainer wird, diese Prognose sei gestellt, eher früher als später auch den überragenden Dribbler und ewigen Egoisten Arjen Robben radikal verändert haben – oder verkauft.

Die nächsten Monate jedenfalls werden für Guardiolas Arbeit in München entscheidend sein, im Frühling werden die Titel gewonnen. Und für Bayern geht es einzig darum, den Status als bestes Team der Welt zu verteidigen. Scheitert München im Achtelfinal der Champions League an Arsenal oder auch im Viertelfinal, wird das Murren beginnen. Möglicherweise wird Guardiola dann seine Vorstellungen einer Bayern-Mannschaft, die spielt wie es einst die Kurzpassexperten Barcelonas unter ihm taten, nicht mehr so bedingungslos umsetzen können.

Der zurückhaltende Spanier wird dann in Deutschland in die Kritik geraten. Er wird ganz viele Ratgeber kennenlernen, die nur darauf warten, ihre Tipps medial zu verbreiten. Aber Guardiola ist keiner, der seine Ideen verrät. Entweder er schafft Bayern. Oder die Bayern schaffen ihn.

Was glauben Sie? Wird Pep Guardiola bei Bayern München Erfolg haben? Oder wird er mit seiner kompromisslosen Spielidee in Deutschland letztlich scheitern?

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29 Kommentare zu “Bayern und Guardiola – kommt das gut?”

  1. Tom sagt:

    Was verändert denn Guardiola KONKRET, das den Vereinsidealen (die ich auch nicht kenne, nebst wirtschaftlicher Geschäftsführung und Siegen) widersprechen könnte?

  2. Stefan Lössl sagt:

    Die Frage, ob Guardiola scheitern könnte, stellt sich doch gar nicht. Jeder “könnte” scheitern. Und solche Aussage wie “Guardiola gehtein Risiko ein, Bayern geht ein Risiko ein …vielleicht geht auch noch der Greenkeeper ein Risiko ein …” sind doch nur leere Worthülsen, Trainer und Mannschaft gehen immer ein Risiko ein, man weiss nie, ob die Konstellation klappt, oder nicht. Aber nachdem Don Jupp in Rente ging, brauchte der FCB einen neuen Trainer und ich kann mir beim besten Willen keinen anderen Trainer bei Bayern vorstellen, als Guardiola. Und weil das die Chefetage auch so sieht, ist es eben so.Und wir (Chefetage, Fans und ich) sind sehr zufrieden. In München sagt man :”Jetzt schau ma moi und dann seng mas scho.” Damit ist alles gesagt.

    • Urs Vals sagt:

      Genau. Und jemand, der seine Spieler derart flexibel einsetzt, ist alles andere als kompromisslos. Aber Hauptsache, er hat jetzt schon einen Blablabla-Ratgeber in der Schweiz.

  3. RENE S RUH sagt:

    Guardiola wird in Deutschland scheitern

  4. Daniel Mühlauer sagt:

    Bin mit der Grundanalyse einverstanden. Die Bayern waren selten eine Tormaschine, aber umso eher ein Gewinner, der hinten zu macht und vorne mit 1-0 allenfalls 2.0 gewinnt. Trotzdem spielten sie nicht italienisch. Sie wollten den Ball mehr, sicherer und spielten hintenrum gekonnt und kontrolliert.

    Heute ist das anders. Seit ein paar Jahren, bereits vor Pep, haben die Bayern einen Fussball zelebriert, der in Europa zum Mass aller Dinge gehört. Mit der letzten Saison wurde diese Entwicklung, die seit run 2008 andauert, gekrönt. An dieser Stelle kommt Pep ins Spiel, der Bayern nach dem Abgang von Haynckes nicht nur stabil halten, sondern gleich noch weiterentwickeln soll. Gerade deswegen ist es ja so unglaublich smart vom FC Bayern, dass sie diesen Trainer geholt haben. Der FC hat es nämlich verstanden, dass man auch an der Spitze angelangt, immer weiter vorankommen muss, oder es zumindest versuchen soll. Pep kann die Errungenschaften von Haynckes ohne weiteres halten, ob er allerdings Bayern noch weiter bringen kann, ist eine andere Frage und eine solche, die Ende Saison gelöst sein wird.

  5. Chris Heyduk sagt:

    Also die Meisterschaft und das Pokale hat er schon mal auf sicher. In der CL weiss ich auch nicht, wer die Bayern schlagen soll. Obwohl mir der direkte und schnelle Fussball unter Heynckes besser gefallen hat. Ich glaube Guardiola’s Bayern können sogar den Lauf von Barcelona überbieten, weil sie ausgelichener sind und nicht von einem einzigen Spieler à la Messi abhängig sind.

  6. KeinBayernFan sagt:

    Schweinsteiger kein Guardiola-Spielertyp?
    Guardiola hat Schweinsteiger jüngst als BESTEN Mittelfeldspieler bezeichnet.
    Ich bin nun wahrlich kein Fan der Bayern oder der deutschen Nationalelf, aber Schweini ist einfach einer der Besten, wenn nicht der Beste Mittelfeldspieler auf diesem Planeten…
    Wenn er fit ist wird er spielen, daran zweifelt wohl niemand ausser Fabian Ruch…

  7. Roger Stebler sagt:

    Sehr lange Zeit habe ich in München gearbeitet und gelebt (bin vorgestern wieder nach Bern gezügelt) und was der FC für München ist, das kann mit nichts in der Schweiz verglichen werden. Nicht einmal mit dem SCB. – Der FC ist für die Münchner so etwas wie das Integrationsding überhaupt. Wenn die Bayern spielen, dann sieht man bereits am Morgen auf dem Markt die Schals, Caps und Leibchen, von 0 bis 99 Jahren. – Als die Verpflichtung von Pep bekannt gegeben wurde, waren in etwa die Hälfte der Anhänger begeistert. Die anderen konnten mit dem hochnäsigen Schnösel nichts anfangen. – Die Bayern sind ein Weltfussball-Verein, vielleiccht wirklich der Beste den’s gibt. Aber eines sei gesagt: Der FC Bayern-München ist extrem geerdet und mit dem Naturell der Münchner im Einklang. Und wenn es Pep verpasst, diesem Fakt Rechnung zu Tragen, dann wird er meiner Meinung nach mittelfristig scheitern. – Die Rückrunde wird zeigen, wohin man sich bewegt und ich blicke gespannt in meine “alte Heimat”. Und die ist, das zu sagen sei mir vergönnt, urschweizerisch. Die Schweiz und der Freistaat Bayern; das wäre ein durchaus prüfenswerter Ansatz für das Zentrum dieses Kontinents 🙂

    • Hermann sagt:

      Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Die Mützen- und Schalträger sind zu 90% Auswärtige. Den meisten Münchnern bedeutet der FC Bayern gar nichts, die sind fast alle 60er Fans! Das sollten Sie nach zwei Jahren in München eigentlich wissen.

      • MB sagt:

        Auch ich bin aus Bern und lebe seit 2 Jahren in der Stadt München. Der Artikel von Herr Ruch ist nicht fundiert und basiert auf falschen Annahmen und Spekulationen. Diese Art des Journalismus ist heute leider üblich. Ich habe hier Vorstandsmitglieder vom FCB, Pep Guardiola wie auch Herr Hoeness persönlich kennengelernt. Ich würde mir jedoch nie anmassen, solche Vermutungen zu äussern, ohne dies von den Betroffenen in dieser Form kommuniziert zu kriegen. FC Bayern ist ein sehr professionell geführter Verein. In Bern sind wir diese Professionalität im Sport nicht gewohnt, weshalb ich es als mutig erachte, aus Bern eine solche Vermutung in ein er Tageszeitung zu äussern. München erlebe ich gleich wie Roger Stebler; die ganze Stadt und fast ganz Bayern identifiziert sich in einem für mich bisher unbekannten Ausmass mit dem FC Bayern München. Früher waren die Münchner grösstenteils 60-er, diese Generation ist jedoch schon vorbei. Die Sympathien haben sich eindeutig über die letzten Jahrzehnte zum FCB gewandelt. Die alten Münchner sind tendenziell noch 60-er, dies hat einen geschichtlichen Hintergrund und geht bis in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte zurück. Wer hier lebt, kriegt diese Einstellung und Identifikation mit dem FCB 1:1 mit. Für mich als YB-Fan einfach eindrücklich.

      • Stefan Lössl sagt:

        Das ist kompletter Unsinn. Ich BIN Münchner und teile Rogers Sichtweise komplett. Für die “Turner” aus Giesing interessieren sich vielleicht noch eine Hand voll Fans, die Staatsanwaltschaft und der Konkursverwalter. Ich bin seit 45 Jahren ein “Roter”, meine Familie und Freunde auch. Der FCB ist ein Lebensgefühl.

    • Hans Füglistaller sagt:

      lol, als ob der FCB den MÜNCHNERN was bedeuten würde. Stadtmünchner sind zu einem grossen Teil 60er-Fans, das sollten Sie doch wissen, wenn Sie, wie Sie behaupten, sehr lange Zeit in München gelebt haben…

    • Chris Chelios sagt:

      So ein Blödsinn. Die Stadt München ist blau. Bayern ist der Verein der Dörfler und der Touristen und Modefans. Ansonsten würde ich hier lieber über den Schweizer Fussbal ein bisschen provokative und freche Blogs lesen. So ist es einfach nur langweillig, diese Themen gibt es überall schon im Überfluss. Wieso nicht wieder mal was gegen das Schweizer Fernsehen das kommt immer gut…

  8. Giuseppe Calaghi sagt:

    “Bayern München aber ist im Fussball seit langem der Inbegriff des hässlichen 1:0-Sieges. ” Nichts für Ungut Herr Ruch, aber auf welchem Planeten leben Sie? Nur um das klarzustellen, ich bin kein grosser Bayernfan. Aber objektiv genug um anzuerkennen, dass Bayern München die aktuell klar beste Klubmannschaft der Welt ist. Habe da ein bisschen recherchiert: Sie schiessen im Schnitt fast 2,7 Tore und kassieren weniger als 0,4 Tore pro Spiel. Kein anderes Team erreicht derzeit auch nur annähernd eine solche Quote. Was Sie beschreiben, mag auf den FC Bayern vor 10 Jahren zutreffen. In den letzten 6 jahren ist in München etwas grandioses herangezüchtet worden, seit einem Jahr schlägt sich das auch in den Resultaten nieder. Guardiola war lediglich der finale Schritt, den Klub für die nächsten jahr quasi unbesiegbar zu machen. So wird es auch sein, der FC Bayern ist das Mass aller Dinge, Im sportlichen wie im finanziellen Bereich.

  9. Geni Meier sagt:

    Ob Pep Guardiola wirklich ein Supertrainer ist oder nicht viel mehr als ein Showtalent ist anhand der Erfolge mit Barcelona und Bayern nicht beurteilbar. Mit solch qualitativem und quantitativem Spielermaterial brauchts nur jemanden, der die Truppe bei Laune hält. Und meckert mal einer, ist er am andern Tag schon ausgemustert und durch einen noch teureren “Star” ersetzt.

    • Telstar sagt:

      Dies ist bei Weitem nicht der Fall. Sonst hätte das Modell Chelsea/City/PSG/Monaco um nur einige zu nennen längst zu zahlreichen Titeln führen sollen.

      Fussball ist zwar ein einfaches Spiel. Aber Erfolg zu haben, die verschiedenen Spielertypen auch taktisch anzupassen und vor allem, dass diese Spieler (einige mehr andere weniger) nicht nur ihr eigenes Ding auf dem Spielfeld durchziehen ist nicht so einfach. Deshalb muss ein Trainer konsequent sein und auch die Unterstützung der Vereinsführung besitzen um auch mal die Stars zurecht zu weisen.

      Wenn es so einfach wäre, wie Sie es beschreiben, wieso funktioniert es dann nicht so einfach auf Knopfdruck? Das Budget dazu hätten sehr viele Vereine.

  10. Telstar sagt:

    Ein Trainer sollte “kompromisslos” sein, was seine Spielidee betrifft und vor allem wenn der Verein ihm die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt um die nötige Manpower zu verpflichten.

    Ich denke, dass Guardiola mit Matthias Sammer einen grossen Fürsprecher im Club besitzt. Und Sammer ist wiederum bei den Clubbossen sehr hoch angesehen. Zumindest soweit wir das von Aussen einschätzen können.

    Für Guardiola sprechen auch seine sozialen Kompetenzen. Selbstverständlich wird auch er Meinungsverschiedenheiten mit Spielern haben. Mit 30 verschiedenen Charaktern entsteht dies zwangsläufig.(siehe Ibrahimovic, Etoo, Deco bei Barca) Allerspätestens wenn sich die ersten “Misserfolge” einstellen.

    Aber ich schätze, dass er gar nicht so kompromisslos ist, was das Spielerische betrifft. Natürlich gibt es eine Grundausrichtung, eine Philosophie die er vorgibt. Dies ist auch notwendig. Nur passt er die auch den Spielern oder im jetzigen Fall dem Klub FC Bayern an.

    Ein schönes Beispiel ist das Spiel gegen den BVB. Zuerst hohe lange Bälle, so dass der BVB das übliche Pressing gar nicht aufziehen konnte. Danach die wendigen, ballsicheren Spieler eingewechselt und per Kurzpassspiel die müde werdenden Dortmunder besiegt. Ist natürlich sehr einfach beschrieben, aber so in etwa lief das Spiel ab.

    Aber es ist schon richtig, dass erst bei den ersten Niederlagen bzw. nicht Weiterkommen in der CL sich zeigen muss, wie sich Guardiola und vor allem auch die Klubführung verhält.

    Nur schätze ich beide Seiten für klug genug ein, dass man langfristig plant und nicht das ganze Modell Guardiola wegen eines Ausscheidens an einer CL-KO-Runde wieder ad acta legt.

    Es wird auf das Wie ankommen. Den in der CL-KO-Phase kann jeder Klub ausscheiden.

  11. Krebs Walter sagt:

    Guardiola wird Erfolg haben und Shakiri wird weiterhin nur “Zuschauer” sein. W. Krebs, Bümpliz

    • Stefan Lössl sagt:

      Shaqiri schreibt man so und er ist alles andere als ein Bankdrücker. Er ist noch jung und eben noch kein Stammspieler. Aber er ist ganz nah dran, bekommt schon ganz schön viel Einsätze und man baut auf ihn beim FCB. Was erwartest Du eigentlich noch? Bayern ist halt nicht Basel.

  12. michael sagt:

    natürlich kommt das gut – warum auch nicht ? otto rehakles ist gescheitert, weil da zwei welten auf einander geprallt sind, trotz seiner unbestrittenen fachkompetenz. mit pep kann man auf dem fussbalfeld UND auf dem parkett einen staat machen. ich würd mich wundern wenn auf fb seine fangruppe nicht bals die erste million überschreitet 🙂

  13. Dave Wiprächtiger sagt:

    Provozieren Sie oder haben Sie keine grosse Ahnung Herr Ruch?
    Bayern hat schon LANGE kein 1:0 Sieg Image mehr. Vorallem seit letzter Saison nicht mehr. Haben Zig-Siege eingefahren mit 4 oder mehr Toren… HSV? Barca? Und wenn hatte Bayern das letzte Mal dussel?
    Zudem kann Pep auch anders spielen lassen als nur Tiki-Taka. Pep wird Schweini lieben, der ist ein intelligenter Spiellenker wie Lahm! Schweini ist der Xavi/Busquets von Bayern! Auch Barca hattte/hat Brecher a la Piquet, Busquets, Puyol!
    Zudem wieso müsste Bayern Vereinideale abgeben? Die da wären, Macht, Geld und Erfolg? Guardiola will genau das selbe und er hatte bei Barca ja auch keine Alleinherrschaft. Hoeness und Sammer wissen wer Trainer ist und lassen den Pep auch Trainer sein… diese Kolumne ist überflüssig!
    Die Frage ist ja wohl Eher… welche IV holt Pep, da meiner Meinung nach Dante und Boateng gut sind, aber nicht Weltklasse a la Thiago Silva, Luiz, Piquet, Mertesacker usw. Beide spielen einen zu lässigen Fussball! Dies kann sich nicht mal ein David Luiz gross erlauben (Bank bei Jose)!

    • Hans Füglistaller sagt:

      Busquets ein Brecher? oh mein Gott….. und die IV Puyol und Pique mit Schweinsteiger vergleichen? Kein Kommentar…

  14. Mike sagt:

    Ich denke nicht, dass Guardiola den Fehler macht, Bayern a la Barca spielen lassen zu wollen. Dafür sind sie techn. nicht gut genug. Aber wenn er nen guten Mix findet zwischen dem Gewürgs u einem Tech Fussball, dann werden sie wohl fast unschlagbar sein; aber immer auch abhängig vom Schiri. Die “erfolgreichen” Mannschaften setzen zurzeit massiv auf eine Tackling Startegie, dh, aufgrund überlegener Physis tastet man sich an die Subfoul-Toleranz des Schiris heran und foult (oder eben tackelt) die entscheidenden Spieler aus dem Spiel (guten Bsp Atletico-Barca oder der Confed Final Bra-Spa). Interessant ist dies auch auf fourfourtwo.com in einem neulich erschienen Artikel nachzulesen. Dies hat auch BAyern unter Heynckes gemacht (Ribery verkörpert mE rel gut diese Art des Fussball, technisch gut, aber auch hinterhältig u immer hart am Limit bei seinen Aktionen gegen den Gegner).Guradiola aber ist ein klarer Verneiner dieser Strategie.
    Man darf also gespannt sein, was/ob Guradiola sich einen Namen machen kann, wobei ich eher zu einem JA neige.

  15. Steve sagt:

    Von Dusel und hässlichen 1:0 Siegen zu sprechen, wenn der Verein nach 16. Spieltagen ein Torverhältnis von 42:8 aufweist, finde ich schon ziemlich mutig. Der Autor geht vermutlich davon aus, dass Bayern mit Guardiola jedes Spiel mit 10:0 gewinnen muss.

  16. Johnson sagt:

    An Herrn Ruch:
    Die Bundesliga darf ohne Weiteres als eine attraktive Liga bezeichnet werden aber anders als bei Schönheit, welche ja bekanntlich im Auge des Betrachters liegt, sicher nicht als attraktivste. Dieser Platz gehört zweifelsohne nach wie vor der Premier League.
    Es gibt keine Liga die vergleichsweise eine so hohe Spannung erzeugt, auch wenn ein Spitzenteam gegen einen Abstiegskandidaten spielt und das Tempo welches in der Premier League herrscht sucht vergeblich seinesgleichen geschweige denn die hoche Dichte an Spitzenteams.

    Aber das ist ja hier nicht das Thema. Zum anderen gibt es in der Premier League einen ganzen Haufen an noch viel traditionelleren Verein wie der FC Bayern.
    Ihre Analyse jedoch finde ich sehr ansprechend, obschon ich der Meinung bin, dass Bayern auch Titel gewinnt Ohne Guardiola und mir nicht vorstellen kann, dass seine Macht und sein Handlungsspielraum je über den Spielfeldrand in Richtung Teppichetage vorstösst.

    Um auf da Argument “Mit Glorie und schönem Spiel Titel zu gewinnen” bin ich insofern einverstanden, weil die gegnerischen Mannschaften die Handschrift von Pep nicht nur sehen sondern auch spüren.

    Man wird sehen wie sich dieses Elite-Projekt entwickeln wird, könnte mir vorstellen dass die Champions League nicht an die Bayern. geht..

  17. B. Tertre sagt:

    Bin weit davon entfernt, die Bayern zu mögen, aber bei einigen Punkten bin ich überhaupt nicht mit dem Autor einverstanden
    – Robben hat seine Spielweise und sein Auftreten auf dem Platz bereits verändert. Er hat sehr wohl einiges verstanden.
    – Bayern ist der Inbegriff des hässlichen 1-0 Sieges? hmmm…ich bin mir nicht sicher welches Jahrzehnt die Fussballblütezeit des Autors ist, ich vermute mal die frühen 90er?
    – Schweinsteiger kein Guadiola Typ? Kann diese Aussage überhaupt nicht nachvollziehen..

  18. Auguste sagt:

    hmm…, ist tomatensauce rot? bayern und guardiola passen wie hand und handschuh…und volles bankkonto.