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Ein Weltfussballer muss Emotionen auslösen

Simon Zimmerli am Dienstag den 14. Januar 2014

Bayern-Präsident Uli Hoeness ist ein Mann der klaren, oft richtigen Worte. Und in gewisser Weise hatte er auch mit seiner Vorhersage für die Vergabe des Ballon d’Or der Fifa recht. Hoeness wusste nämlich schon vor Cristiano Ronaldos Krönung im Zürcher Kongresshaus, dass Franck Ribéry die Auszeichnung nicht erhalten würde. «Weil es dem einen oder anderen nicht in die Politik passt, dass der FC Bayern alles gewinnt», orakelte Hoeness am Wochenende. Schon im November hatte der starke Mann beim deutschen Rekordmeister erklärt, dass es in seinen Augen eine Riesensauerei wäre, sollte Ribéry trotz des perfekten Jahrs des FC Bayern Ronaldo den Vortritt lassen müssen. Hintergrund war der Entscheid der Fifa, die Wahlperiode ausserplanmässig zu verlängern, und in der Extrafrist drehte der Stürmer von Real Madrid noch einmal ganz gewaltig auf.

Doch ist es wirklich so daneben, dass Ronaldo und nicht Ribéry gewonnen hat? Vielleicht ist es ein ganz klitzekleines Schweinereichen, wenn man ganz nüchtern die sportlichen Verdienste im abgelaufenen Jahr betrachtet. In den Augen des Fussballästheten muss der Weltfussballer des Jahres aber Ronaldo heissen. Und überhaupt: Der Ballon d’Or ist eine Auszeichnung für Individualisten, für die grossen Spektakelmacher – und in dieser Beziehung kann Ribéry dem siegreichen Ronaldo nun einmal nicht das Wasser reichen, auch wenn er 2013 mit dem Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League bedeutend mehr erreicht hat als der Portugiese. Ribéry ist bei den Bayern ein äusserst wichtiges Rädchen im System, aber längst kein unersetzbares. Ronaldo dagegen würden alle vermissen, wenn er nicht auf dem Platz stünde: sein Verein, seine Fans und all jene, die ihn nicht ausstehen können und über ihn schimpfen wollen.

Ein Weltfussballer muss nicht nur exzellent kicken können, sondern auch Emotionen auslösen. Das tut Ronaldo weit mehr als der Flügelspieler Ribéry. Er entzückt vielleicht nicht so sehr wie der nun abgelöste Abonnementssieger Messi, aber er beeindruckt ungemein. Weil er sich in der Epoche der flachen Hierarchien im Fussball als Exzentriker gebärdet und dieses Verhalten mit dem angesprochenen Spektakel und starken Leistungen rechtfertigt. Das Wahlergebnis als Schweinerei zu bezeichnen, impliziert zudem zwei Möglichkeiten. Dass gemogelt wurde – oder dass die Stimmberechtigten von ihrem Business nichts verstehen. Das mit dem Mogeln gehört ins Reich der Verschwörungstheorie, das mit der Ahnungslosigkeit des Wahlvolks ist Unsinn, denn dieses besteht aus den Trainern und Captains der Nationalteams.

Vielleicht sollte man das ganze Brimborium mit dem Ballon d’Or auch gar nicht so ernst nehmen. Denn seit der Preis diesen Namen trägt, ist er auch eine Auszeichnung für Verlierer geworden. Ronaldo gewann mit Real 2013 keine bedeutende Trophäe, Messi scheiterte 2012 mit dem FC Barcelona in der Champions League an Chelsea und 2010 mit Argentinien an der WM auf klägliche Weise gegen Deutschland. Oder anders formuliert: Als Spieler, der nie Weltfussballer war, ist man in hervorragender Gesellschaft. Hier nur eine kleine Auswahl: Andrés Iniesta, Andrea Pirlo, Roberto Carlos, Gianluigi Buffon. Allesamt Weltmeister und prägende Figuren beim Titelgewinn, aber keine Weltfussballer. Man könnte auch noch eine Erörterung über Sinn und Unsinn der ganzen Wahl niederschreiben, man könnte erwähnen, dass Defensivspieler und Torhüter gegenüber Angreifern und Spielmachern benachteiligt sind und man könnte wieder und wieder der Fifa irgendeine Manipulation unterstellen. Nur schlauer wird man dabei nicht. Freuen wir uns doch einfach, dass es Spieler gibt, die mit dem Ball solche Kunststücke hinbekommen wie Ronaldo, Messi oder Ribéry. Ärgern können wir uns immer noch an der WM. Dann tut es wirklich weh, wenn der persönliche Liebling verliert.

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54 Kommentare zu “Ein Weltfussballer muss Emotionen auslösen”

  1. Dustin Peters sagt:

    Das ganze Theater um diese Eitelkeiten geht mir so langsam aber sicher auf den Sack. Letztendlich ist Fussball noch immer Teamsport, da dürfte so eine Wahl eines einzelnen Spieler gar nie die Bühne bekommen.

  2. Auguste sagt:

    hmm…,seit einiger zeit jammert und flennt mir der uli hoeness etwas zu viel – wie es wohl erst im gefängnis wird?

    • Georgios sagt:

      Wenn es ihm vor Gericht nicht gelingt sicht herauszujammern, landet er wirklich im Gefängnis. Allein, mir fehlt der Glaube.

      • Mensen Sann sagt:

        ich sag nur GELD,KAUTINO…GELD STRAFE aber immer noch billiger als wirklich Steuern zu zahlen. Der jammert nicht das ist sein lachen

  3. tigercat sagt:

    Fragt sich nur, welcher Spieler für einen Verein wichtiger ist: der Alleinunterhalter oder derjenige, der entscheidend dafür ist, dass sein Klub Titel gewinnt. Und mehr als Bayern München gewonnen hat, geht nicht mehr

    • Strunz sagt:

      er unterhält nicht nur allein, sonder bringt alleine Portugal an die WM, bzw. schießt Tore aus allen Positionen, mit beiden Füssen, mit dem Kopf, Solos, Freistösse, Penaltys. Der Mann ist technisch stark, Kopfball stark, Schnell wie ein Sprinter, konditionell wie ein Marathonläufer. Was braucht es eigentlich noch mehr, um auch den Hinterletzten zu überzeugen ??? Der Ribery kommt weder dem Ronaldo, noch dem Messi nicht einmal auf Schuhsohle ebene. Ich verstehe das Theater nicht..

      • Rossi Piero sagt:

        Genau meine Worte Strunz! Ribery kann jetzt weder Ronaldo, Messi oder auch dem Ibra nicht einmal das Wasser reichen. Diese Wahl war mehr als nur verdient! An CR7 kommt keiner vorbei…

  4. Ben sagt:

    Mit den aktuellen Kriterien ist wohl CR7 die richtige Wahl. Nur, es wäre vielleicht an der Zeit, dass die FIFA bei der Wahl auch vermehrt Kriterien wie Titel, Mannschaftsdienlichkeit etc. berücksichtigt. Letztlich ist Fussball eine Mannschaftssportart und aus meiner Sicht sollte dieser Punkt auch bei der Wahl eines einzelnen Spielers berücksichtigt werden.

    • Koni sagt:

      Was sind denn die aktuellen Kriterien? Was der Sepp aus dem Wallis bestimmt? Es gibt keine harten Kriterien. Es steht nirgends, dass derjenige Fussballer des Jahres ist, der am meisten Tore erzielt. Entsprechend der aktuellen Entwicklung der FIFA muss man davon ausgehen, dass mit Ronaldo am meisten Geld verdient werden kann. Das ist natürlich auch ein Kriterium.

    • Franz Brunner sagt:

      “dass die FIFA bei der wahl”——wer wahlt den fussballer des jahres?

  5. Karl Eigenmann sagt:

    Um es wie der Uli auszudrücken: Es wäre eine Riesensauerei gewesen, hätte CR den Ballon d’Or NICHT gewonnen!

  6. Kahn sagt:

    Als Spieler hat Ronaldo im 2013 hervorragend gespielt. Es wird nun mal ein Spieler gewählt und nicht die Mannschaft.
    Als Mannschaft hätte denke ich Bayern gewonnen. Dies ist vielleicht auch deren Stärke als MANNSCHAFT aufzutreten und Ausfälle zu kompensieren. Aber hier ging es um 1 Spieler und da hat Ronaldo als EINZELNER besser gespielt als andere.

  7. sam steiner sagt:

    genau so wie der autor des textes seh ich das auch. hier geht es nicht um die wahl des besten teams, sondern um die wahl eines individualisten. so gesehen hat ronaldo auch für mich die nase klar vorne. würde es um die erfolge des fc bayern oder sonst eines anderen teams gehen, so müsste konsequenterweise das gesamte team gewürdigt werden. ronaldo war im letzten jahr klar der herausragendste einzelspieler und stellte sowohl messi wie auch ribéry diesbezüglich in den schatten. so gesehen hat er es verdient. punkt und gratulation!

  8. Ezra Eichenbaum sagt:

    Schade, hätte es Franck gegönnt. Er ist massgeblich am grossen Erfolg des FC Bayern beteiligt. Dafür spielt er im aktuell besten Team der Welt, welches auch dieses Jahr wieder erdrückend dominierend auftritt.

    Eigentlich hätte der Gewinner Zlatan Ibrahimovic heissen müssen. Von der individuellen Klasse her ist er besser als Messi, Ronaldo und Ribéry.

  9. Beat sagt:

    Ist ein Individualist der bessere Fussballer als ein Teamplayer?

  10. Buschbrenner sagt:

    1. Hoeness ist ein “Gränni”
    2. Ribery kann Ronaldo in keinster Weise das Wasser reichen.
    3. Wenn der Ballon d’Or die Auszeichnung für Verlierer sein solle, hätten die Stars von Bayern die letzten 10 Jahre ständig gewinnen müssen, denn ausser im leztzen Jahr hatte Bayern 1 Jahrzehnt keinen Blumentopf gewonnen

    • Ezra Eichenbaum sagt:

      Was für ein unqualifizierter Blödsinn, sorry. Keinen Blumentopf gewonnen? Es macht den Anschein, als ob Ihre irrationale Aversion gegenüber dem FC Bayern Ihre Urteilsfähigkeit zu trüben scheint. Aktuell sind die Bayern die mit Abstand beste Mannschaft der Welt. Das ist natürlich schmerzlich für alle Barcelona Modefussballfans ich weiss, aber so ist es. Freuen Sie sich auf ein paar Jahre Bayern-Dominanz Herr Buschbrenner.

      • Strunz sagt:

        ….mit Abstand nicht ganz, Herr Eichenbaum !! Ich glaube nicht, dass Bayern in diesem Jahr die Champions gewinnt

  11. Fredi sagt:

    Eine Riesensauerei, Herr Hoeness, ist wenn schon ihre Steuermoral. Kann die Empörung über die Nichtwahl Ribéris überhaupt nicht nachvollziehen. Der Ballon d’Or ist eine individuelle Auszeichnung, und die gehört nicht zwangsläufig dem besten Spieler der besten Mannschaft, sondern dem besten Spieler überhaupt. Ich kann CR7 nicht ausstehen, aber es war eindeutig die richtige Wahl. Er und Messi spielen in einer anderen Liga, da kann momentan kein anderer Fussballer auf diesem Planeten mithalten, höchstens noch Ibra, aber ganz sicher nicht Ribéry.

    • BORER David sagt:

      Merci absolut korrekt , alles andere ist eine Illusion und jemand der etwas von Fussball versteht ist sich dies bewusst. La grande Nation verpasste den Grand Coup, die deutschen gewinnen mit den Bayern 5 Titel, grossartig aber halt nicht alles

  12. Fritz sagt:

    Offensichtlich sind aber namhafte Experten der Ansicht, dass Ronaldo nicht der bessere Einzelspieler als Ribery und denen Pflichte ich bei. Ribery ist fuer mich nicht nur der bessere Individualist als Ronaldo, er ist zudem auch der bessere Teamplayer. Er hat nur einen Nachteil! Er spielt weder in Spanien noch England und hat damit schlicht weniger Medienpraesenz.

    • D.C. sagt:

      Vielleicht für Dich Fritz. Aber die Mehrheit der namhanften Experten haben sich entweder für Messi oder Ronaldo entschieden, und nicht für Ribery.

    • Nick Schmid sagt:

      @Fritz: Namhafte Experten wie Hitzfeld, Sammer, Hoeness, Monsieur Platini um nur einige zu nennen. Alles Gefährten von Ribéry. Und offensichtlich sind mehr Experten der Ansicht, Ronaldo sei besser. Darum wurde er gewählt.

      Und mal ehrlich: Ribéry ist sehr gut, aber individuell ist er eine Stufe unter Ronaldo, Messi und Ibra. Das heisst nicht, dass er weniger wichtig für die Mannschaft ist. Aber darum ging’s bei der Wahl nun mal nicht.

  13. Jungo Ursula sagt:

    Ein Weltfussballer muss Emotionan auslösen, das tat er auch aber leider mehr negative als positive! Der falsche wurde gewählt.denn ein Weltfussballer muss mehr können als nur sich auf dem Platz bedienen lassen um Tore zu schiessen!

    • D.C. sagt:

      Cristiano Ronaldo hat negative Emotionen ausgelöst. Na da bin ich mal gespannt. Wie wärs mit Beispielen?
      P.S.: Und was halten sie von der Affären von Ribery mit der minderjährigen Prostituierten? Sind das die positiven Emotionen, die sie meinen?

    • Nick Schmid sagt:

      @Ursula Jungo: Ich verkneife mir polemische Kommentare zu ihrem Posting, empfehle ihnen aber, mal einige Spiele von Real in voller Länge anzuschauen. 😉

    • Gela sagt:

      Wenn ich an seine Frau und seine Vergnügungen mit einer minderjährigen Prostituieren denke, löst Ribery in mir auch reichlich negative Emotionen aus!

  14. C. Boehl sagt:

    Der Hoeness ist nicht ganz backen im Kopf. Bei der EM 2008 sagte er im schweizer Fernsehen. “Die Schweiz kann niemals Europameister werden. Sie ist viel zu klein dafür”. Da frage ich mich als Deutscher doch, haben wir das FInale der EM 92 wirklich gegen Dänemark verloren? Die haben nur 2/3 soviel Einwohner wie die Schweiz. Nun sagt er “Man gönne einem Verein nicht alle TItel”. Barcelona hat noch mehr gewonnen vor 3 Jahren und stellte auch den Weltfussballer. Und mal ehrlich. Ein Angeklagter, dessen Schuld schon feststeht sollte absolut und immer schweigen zu Vorfällen, die nicht (seiner Meinung nach) konform waren. Mannschaftssport hin oder her. Die Wahl heisst Weltfussballer des Jahres. Nicht Weltfussballerteammitallenangestelltenundsymphathierbekundungen.

    • Franz Brunner sagt:

      seien sie mit ihren juristischen ausflugen bitte etwas vorsichtiger—im fussball ist vieles ansichtssache, aber gewisse juristische vorgange sind es nicht—schuldig ist hoeness vorerst nur mal in den medien

  15. Das hat er verdient, war absolut der Beste im letzten Jahr…

  16. Urs Peterhans sagt:

    Also ich finde die Wahl von Ronaldo geht völlig in Ordnung. Ich bin auch kein grosser Fan von ihm, aber als Fussballer ist er einfach Weltklasse. Bei der Wahl geht es ja um den einzelnen besten Spieler und da ist für mich Ronaldo klar vorne. Er schiesst praktisch in jedem Spiel ein Tor, ob Liga, Nationalmannschaft oder in der CL. Bayern München ist klar die beste Mannschaft zurzeit und auch wenn sie alles gewonnen haben, würde ich das nicht unbedingt allein einem Ribery zuschreiben. Er ist weltklasse wie gesagt unbestritten, aber es lastet auch nie soviel Druck wie auf Ronaldo. Durch seine Medienpräsenz und Aussagen ist er dabei siche rnicht unschuldig, aber wenn vor einem Barrage WM Quali Spiel ein ganzes Land die Verantwortung auf einen Spieler lenkt und dieser dann auch tasächlich 2x das Spiel alleine entscheidet, das macht auch einen Weltklasse Spieler aus!

  17. StefanLössl sagt:

    Ich kann die Wahl beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ronaldo ist sicher ein guter Spieler, ein exzellenter Knipser, aber das war es dann auch schon. Er profitiert von der Arbeit seiner Mitspieler, die ihn freispielen, ihm die Räume schaffen. Auf engem Raum ist er durchschnittlich und defensiv klar unterdurchschnittlich. Für mich ist Ribery 2013 klar der kompletteste Spieler gewesen und hätte gewinnen müssen. Aber eine Wahl ist eben eine Wahl, wobei mich schon sehr interessieren würde, wie die Stimmverteilung war. Ich möchte nicht von Schiebung sprechen, aber wer wie der Blogger einer exzellenten Leistung das Spektakel vorzieht, lässt klar Kompetenz vermissen.

  18. Matthias Meier sagt:

    Ribéry taucht einfach zu oft in wichtigen Spielen ab und ist nicht soooo gut wie viele immer tun.

  19. stefan heim sagt:

    ronaldo wird fussballerisch niemals die klasse eines messi haben. das ist der unterschied zwischen sehr gut und genial.
    und das genie heisst nun mal messi, das wissen selbst ronaldo-fans und vorallem weiss es ronaldo selber auch.
    jeder der ein bisschen was von fussball versteht weiss das.

  20. André Camenzind sagt:

    Schon einmal überlegt das Real Madrid vielleicht wegen Ronaldo keinen Titel gewonnen hat. Vom besten Spieler der Welt darf sehr wohl erwartet werden im entscheidenden Moment das Richtige für die Mannschaft zu tun. Zum Glück sind die wirklich wichtigen Titel im Fussball aber alles Mannschaftstitel.

  21. Hofmeister sagt:

    1. Blatter hat mit seiner Anti-Ronaldo-Einlage vor ein paar Wochen die Wahl entschieden
    2. “Ribéry kann Ronaldo das Wasser nicht reichen” Was ist das für eine hirnrissige Aussage! Da hat wohl jemand keine zwei Spiele der Bayern gesehen…
    3. Bei den genannten Spielern ist Augenhöhe gegeben, da müsste man halt auch das Erreichte hinzuziehen….Stichwort Teamplayer, entscheidende Spiele gegen grosse Gegner entscheiden usw.

    • Strunz sagt:

      und ein anderer hat tatsächlich nicht ein Spiel von Real Madrid gesehen !! oder vielleicht eines der portugiesischen Nationalmannschaft !! Und weiter viel bla bla bla bla……….erzählt noch von Augenhöhe Ronaldo-Ribery………..

  22. voegele stefan sagt:

    Wer keinen Titel holt kann niemals der Beste sein. Sang und klanglos im CL Halbfinale untergegangen. Nur wer die Bigpoints macht ist der Champion. Die FIFA macht sich einmal mehr lächerlich. Sind wir ehrlich, diese Wahl ist so unnötig wie ein Kropf. Haargel wichtiger als Leistung, einfach beschämend!!!

    • Hermann sagt:

      Es kommt auf das Team an. Sind die Mitspieler zu schwach kann weder ein Messi, ein Ronaldo noch ein Ribery die Spiele im Alleingang gewinnen!

  23. marius sagt:

    ich weiss gar nicht wieso man sich mit dem ausgang der wahl so schwer tut. die spieler wurden von ganz klar definierten fachleuten gewählt. die wahlentscheidungen wurden sogar einzeln publiziert. transparenter geht es gar nicht. die meisten fachleute entschieden sich für ronaldo, punkt.
    ich persönlich kann es auch nachvollziehen. ribery hebt sich bei seinem team bei weitem nicht so ab wie ronaldo oder messi in ihren teams. mein eindruck ist, dass bayern die titel auch ohne ribery gewonnen hätte. vorallem in der barrage war er schliesslich unterirdisch, das hat gezeigt, wenn das team knorzt, dann ist ribery auch nirgends. ronaldo hingegen zog den karren bei real madrid und wenns zählte ebenso bei portugal. für mich ganz klar die richtige wahl.

  24. Chrigi Raulf sagt:

    CR7 hat es dieses Jahr verdient. Waere aber interessant gewesen wenn Ibrahimovic auch zur Wahl gestanden haette…!

  25. Tom sagt:

    Es wird nicht der beste Spieler der besten Mannschaft gewählt, sondern der beste Spieler ALLER Mannschaften. Somit hat Ronaldo den Award verdient. Unglücklicherweise war das nicht jedes Jahr so. Oder warum gewann eigentlich Cannavaro im 2006 diesen Titel?

  26. Daniel sagt:

    Wer im CL Final den wichtigsten Titel seiner Mannschaft mit einer saublöden Tätlichkeit in der Anfangsphase derbe riskiert, muss weder von Mannschaftsdienlichkeit sprechen noch darüber weinen, dass die Titel seiner Mannschaft alleine nicht die Dominanz und die überragenden Statistiken der beiden anderen Herren aufwiegen können.

  27. Pedro sagt:

    Ronaldo ist der Spieler des Jahres, ok, damit kann ich leben. Womit ich ein wenig Mühe habe ist, dass es keine klaren Kriterien gibt (oder ich kenne sie nicht). Meines Erachtens ist Ronaldo letztes Jahr nur der SPEKTAKULÄRSTE Spieler gewesen (zusammen mit Ibra).
    Natürlich ist es auch ungerecht gegenüber den defensiven Spielern, diese haben praktisch keine Chance jemals den Preis zu gewinnen. Deshalb würde ich dafür plädieren, analog zum Eishockey, einen MVP zu wählen. So würden auch Torhüter/Verteidiger/defensive Mittelfeldspieler wie ein Higuita, Cannavaro oder Dunga mal Weltfussballer (die fallen mir gerade ein).

  28. DDH sagt:

    Mich wundert eher die volksgemeinschaftliche, neidgetriebene und hardcore-egalitaristische Mißgunst, die stets ihre verstandesbetörend-faktenüberdröhnenden Sirenenklänge erschallen läßt, wenn die “doitsche Spochtjournaille” bei der Reizfigur Cristiano Ronaldo den immergleichen, öden und phantasielosen Stereotypen erliegt. Daß dieser außergewöhnliche Sportler, der auch charakterlich schon oft Stärke bewies, eine solche Trophäe aufgrund herausragender Leistung, und – natürlich – auch Fortune, schlicht verdient haben könnte, liegt wohl außerhalb ihres Vorstellungsvermögens. Das leberwurstige Gekläffe der beleidigten Münchner Schickeria paßt da recht gut zum seit Jahren in Sachen CR7 leitmedienhaft vorgegebenen Setting.

  29. Leonidis sagt:

    Ich habe in noch nie gemocht, aber ich muss sagen das er im letzten Jahr bei weiten der beste Fussbaler war.
    Er hat es sich verdient…

  30. mellissa sagt:

    Bei der WM hat er gezeigt das er nicht der beste ist. Messi ist mindestens für eine Stufe besser.