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Cristiano Ronaldo ist klar der Beste

Fabian Ruch am Mittwoch den 8. Januar 2014
Cristiano Ronaldo

Tormaschiene: Ob man ihn nun mag oder nicht, Christiano Ronaldo liefert Tore am Laufmeter (Bild: Andres Kudacki/Keystone)

Am nächsten Montag wird an einer grossen FIFA-Gala in Zürich mal wieder der Weltfussballer des Jahres geehrt. Und für das Jahr 2013 kann es nur eine Wahl geben: Cristiano Ronaldo! Setzt sich der überragende Portugiese von Real Madrid nicht durch, kann man diese Wahl nicht mehr ernst nehmen. Ein anderer Sieger als Ronaldo wäre absurd. Der 28-Jährige spielt seit Jahren auf einem unfassbar hohen Niveau, er trifft und trifft und trifft, und das nicht nur in unwichtigen Partien, wie Kritiker immer wieder monieren. Dieser Vorwurf ist lächerlich.

In den letzten Wochen erhielt Bayerns Franck Ribéry in den Medien viel Support von einflussreichen Personen, und natürlich überzeugte auch der Franzose letztes Jahr. Aber er erreichte mit seinen individuellen Leistungen niemals Ronaldo und auch nicht Lionel Messi oder Zlatan Ibrahimovic, der nicht mehr zur Wahl steht. Nur noch Ronaldo, Messi und Ribéry können gewinnen.

Individuelle Leistung

Ribérys Wahl wäre nicht nachvollziehbar, weil es bei solchen Ehrungen um die individuellen Leistungen eines Sportlers geht – und eben nicht darum, was er mit seiner Mannschaft gewonnen hat. Das begreifen viele nicht, deshalb fordern sie die Wahl Ribérys. Aber es kann ja niemand behaupten, dass der Flügelspieler Bayerns auch nur annähernd Woche für Woche derart stark und prägend agierte wie Ronaldo, der beispielsweise Portugal fast im Alleingang an die WM schoss, dutzende spektakuläre Weltklassetore erzielte und in der Liga wie in der Champions League neue Torrekorde aufstellte. Noch nie erzielte ein Fussballer beispielsweise so viele Treffer in einer Champions-League-Vorrunde wie zuletzt Ronaldo, der in nur fünf Einsätzen neun Tore erzielte – und dabei sogar noch Elfmeter verschoss, beste Chancen vergab und Pech mit Pfostenschüssen hat.

Cristiano Ronaldo steht derzeit deutlich über allen anderen, das zeigen auch seine unglaublichen 69 Pflichtspieltore im Jahr 2013. In dieser Saison steht er bei 34 Treffern in 25 Einsätzen! Er agiert wie ein Abgesandter von einem anderen Stern. Ronaldo ist mit seiner Klasse, seiner Schnelligkeit und Explosivität, seinem herausragenden Schuss, seiner Stärke im Dribbling und beim Kopfball der mit Abstand beste und kompletteste Spieler der Welt. Er hat sogar den Ausnahmekönner Lionel Messi, zuletzt länger verletzt, abgehängt. Ronaldo liefert alle drei, vier Tage zuverlässig eine überzeugende Vorstellung ab, während beispielsweise Ribéry im Alltag nicht immer brilliert.

Und sowieso: Wäre die Wahl ein Tribut an die aktuell beste Mannschaft der Welt, und das ist Bayern München, müsste man eher Philipp Lahm wählen. Der beste und klügste Defensivspieler der Welt zeigt Partie für Partie allerfeinsten, intelligenten, ballsicheren Fussball – in der letzten Saison als Rechtsverteidiger des Triple-Siegers, in dieser Spielzeit unter dem neuen Trainer Pep Guardiola oft im zentralen Mittelfeld. Ribéry dagegen ist kein Führungsspieler der Bayern, er zaubert am Flügel und rennt den Gegnern davon, das schon, aber gegen grosse Mannschaften stösst seine eher eindimensionale Spielweise an Grenzen, im Nationalteam war er bis vor kurzem wegen enttäuschenden Darbietungen sogar noch stark umstritten.

Nur Messi war 2012 ähnlich gut

Ich fand auch Ibrahimovic stärker, aber Ribéry hat es zweifellos verdient, bei der Wahl zum Weltfussballer des Jahres 2013 auf dem Podest zu stehen. Auf Rang drei. Denn auch Lionel Messi, der für seine eigenen fantastischen Verhältnisse auf ein ordentliches, aber kein sehr gutes Kalenderjahr zurückblickt, war selbstverständlich individuell gesehen stärker als Ribéry. Doch solche Wahlen sind häufig auch von Emotionen geleitet und von Argumenten, die den Teamgedanken des Fussballs berücksichtigen. Und Ronaldo hat – im Gegensatz zu Ribéry – 2013 halt keine Titel gesammelt. Aber er hat das individuell gesehen vielleicht beste Jahr abgeliefert, das einem Fussballer je gelungen ist. Einzig Lionel Messi erreichte 2012 ähnliche Bilanzen und Statistiken.

Und, ja, ich mag Cristiano Ronaldo. Aber ich kann bei solchen Wahlen differenzieren. Als Vertreter der Schweiz sitze ich in der Jury bei der Wahl zu Europas Fussballer des Jahres. Dabei wählt ein Fussballjournalist pro europäisches Land jeweils im August im Auftrag der UEFA den besten Spieler der vorangegangenen Saison. Meine Wahl hiess vor ein paar Monaten Messi (knapp vor Ronaldo). Gewonnen aber hat Ribéry, weil die Erinnerungen an Bayerns Supersaison im August noch stärker waren.

Ach, ja: Mein Favorit zum Weltfussballer 2014 bleibt derzeit Cristiano Ronaldo. Im ersten Pflichtspiel des Jahres traf er am Wochenende für Real Madrid gleich wieder doppelt…

Und was finden Sie: Wer ist Weltfussballer des Jahres 2013? Cristiano Ronaldo, Franck Ribéry oder Lionel Messi? Warum hat welcher Spieler den Sieg verdient?

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52 Kommentare zu “Cristiano Ronaldo ist klar der Beste”

  1. Miguel Delgado sagt:

    Fabian Ruch: es geht hier um den Weltfussballer und nicht den besten Torschuetzen. Ronaldo ist sicherlich ein toller Fussballer und hat es verdient einmal Welfussballer zu werden. Ganz klar. Nur letztes Jahr hat es einfach einen besseren und vor allem erfolgreicheren gegeben und das ist fuer einmal nicht Messi sondern Ribery! . Da kann Ronaldo noch so viele Tore schiessen… Hoffe aber sehr dass es naechstes Jahr fuer Ronaldo reicht.

    • wsopp sagt:

      bist auch einer derjenigen die es nicht ganz verstehen worum es bei dieser wahl geht…obwohl es der autor recht gut beschrieben hat….ES GEHT UM DIE INDIVIDUELLE KLASSE nicht um ne Manschaftsleistung…ganz klar Weltfussballer des Jahres muss Ronaldo werden! Nicht das ich Ribery seine KLase absprechen will…aber an einen Ronaldo kommt er zu lebzeiten niemals ran…fakt!

  2. Marcello sagt:

    Bin absolut der selben Meinung. Auch wenn sein gockelhaftes Getue manchmal nervt, er ist im Moment klar der Beste und Konstanteste der Weltklassespieler. Er hat keine Schwächen, neben seiner Technik und Athletik erstaunen immer wieder seine intelligenten Laufwege und seine Antizipation. Er hat neben allem noch einen faszinierenden Torriecher. Deshalb: Alles andere als Cristiano Ronaldo wäre eine Frechheit.

  3. Peter Steiger sagt:

    Wer sagt CR7 sei besser als Messi versteht meiner Meinung nach nichts von Fussball. Messi hält alle Rekorde die es gibt – sogar diejenige der meisten Tore pro Spiel, pro Saison, in der Liga, im Cup.. 2012 über 20 mehr als CR7 im letzten Jahr. 2013 war Messi leider zu 50% verletzt. Aber wichtiger als Tore sind Technik und Titel und in beiden gehört CR7 nicht mal in die Top 10. Zudem belegen Statistiken klar das Egoist CR7 etwa doppelt so viele Schüsse aufs Tor braucht als Messi und 30 % seiner Tore Penaltys sind

    • Phil sagt:

      Herr Steiger, ihre Aussage ist aber auch nicht gerade sehr neutral. Der bessere wird gewinnen.

    • Nick Schmid sagt:

      @Peter Steiger: Es geht um den besten Fussballer 2013, nicht um einen Life Time Award. 🙂 Und ja, sie dürfen Messi lieben. Aber deswegen müssen sie nicht Ronaldo-Bashing betreiben. Man darf Fussball ab und zu auch objektiv betrachten.

    • Frutig sagt:

      Herr Steiger, da haben Sie aber nicht richtig hingeguckt, in Sachen Technik ist CR7 absolute Spitze und die Tore schiesst er mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit. Und was die Tore angeht: Bei Messi spielt die ganze Mannschaft nur für ihn, wenn er in der Nähe ist bekommt er den Pass anstatt das der eine oder andere mal selber schiesst. Ronaldo hingegen spielt für die Mannschaft und sieht, wenn einer besser steht als er und gibt den Pass.

  4. Lucie Boillat sagt:

    Eine solche Wahl kann niemals gerecht sein.
    Es gibt einige Fussballer, die grandiose Leistungen zeigten, und dafür in Frage kommen würden. Wer aber hat schon alle Spiele dieser Ballkünstler gesehen und beurteilt aus dieser Position?
    Es waren immer nur einzelne (Glanz)Auftritte, die in Erinnerung bleiben.
    Ich habe sehr viele Spiele gesehen und für mich gibt es 4 Spieler, die alle andern überragten:
    Ronaldo, Ribéry, Ibrahimovic und Gareth Bale. Einen “Besten” gibt es nicht!

  5. Ernst Stahel sagt:

    Das Einzige, was an diesem Kommentar wirklich falsch ist, ist der ausdruck, dass nur Messi ähnliche statistische Werte erreicht wie Ronaldo. Das ist genau umgekehrt. Messi liefert die Vorgaben und Ronaldo versucht sie zu egalisieren. Letzte Saison mit Erfolg und dieses Saison, in Abwesenheit von Messi, bisher auch. Für mich hat Ronaldo den Titel verdient, es könnte seine einzige Chance bleiben, denn wenn Messi wieder zurück ist, dann werden von diesem wieder die Massstäbe gesetzt…

    Schade, dass Zlatan nicht mehr gewinnen kann, er ist ist der einzige der Ronaldo in Punkto Show und überheblichkeit einigermassen das Wasser reichen kann. in diesem Punkt müssten die beiden jedes Jahr den Titel ganz alleine unter sich ausmachen – und es wäre jedes Jahr spannend!

  6. Pablo Duc sagt:

    Wer jetzt diese Wahl gewinnen soll, mag dahingestellt bleiben. Aber wie kann man allen Ernstes behaupten, Franck Ribéry sei beim FC Bayern kein Führungsspieler? Glauben Sie, Herr Ruch, dass beim FC Bayern nur Ahnungslose in der Verantwortung stehen, oder wie kommen die darauf, Franck Ribéry am besten zu entlöhnen? Weil er ein Ergänzungsspieler ist? .

    Franck Ribéry reisst in jedem Spiel Löcher in die gegnerische Abwehr, beschäftigt mehrere Gegenspieler, schafft so die entscheidenden Räume für seine Mitspieler und liefert meist die entscheidenden Vorlagen. Abgesehen davon ist es schlicht ein Hochgenuss, ihm beim Fussballspielen und seinen genialen technischen Kabinettstückchen zuzuschauen.Eindimensional scheint mir da eher Ihre Sichtweise zu sein

  7. Thomas Tanner sagt:

    Man merkt es ab der ersten Zeile, Fabian, dass du CR7 sehr magst. Ich setze jetzt mal einen Gegenpunkt. Für mich ist er nichts als ein aufgeblasener Solotänzer. So ist sich der “Herr” oft viel zu schade, Defensivarbeit zu leisten, seine Rückwärtsbewegung ist denn auch katastrophal. Dieses ewige “sich selbst zelebrieren” in einem Mannschaftssport, ich weiss nicht (“Ibra” gehört im Übrigen zur selben Garde). Ich drücke Franck die Daumen; niemand anders als er hat die Krone verdient.

    • Nick Schmid sagt:

      @Thomas Tanner: “So ist sich der “Herr” oft viel zu schade, Defensivarbeit zu leisten, seine Rückwärtsbewegung ist denn auch katastrophal.” – Epic fail… Offenbar schauen sie maximal Zusammenfassungen von Fussballspielen.

    • Frutig sagt:

      Danke Herr Schmid, schön gesagt :-), @Tanner: wer gut ist, darf ruhig auch stolz auf sich sein, das hat nichts mit aufgeblasen zu tun.

  8. Heinz Köhli sagt:

    Alles andere als ein überlegener Sieg von C.R. wäre in der Tat lächerlich (aber wahrscheinlich sähe das Sepp Blatter ganz anders…….) !

  9. micha sagt:

    Ronaldo schoss 2013 seine Tore in der spanischen Liga und in CL-Vorrundenspieln, aber eben nicht in entscheidenden Spielen wie gegen Barcelona oder Athletico Madrid oder im Champions League Halbfinal gegen Dortmund. Für Messi trifft das Gleiche zu. Ribéry dagegen war in Vorbereitung und Abschluss in den entscheidenden Spielen zur Stelle. Er ist der Spieler des Jahres

  10. Strunz sagt:

    Guter Artikel !!! Im Falle von Ribery sollte vielleicht zuerst geprüft werden, ob er der beste vom FC Bayern München war und vielleicht danach schauen, ob er in die Wahl der Besten kommt. Entweder wird der beste Fussballer der Welt gewählt, oder die beste Mannschaft. Im Falle des besten Fussballers liegen Ronaldo, Messi, Ibrahimovic, Pirlo und andere bei Weitem noch vor Ribery.

  11. h.w. ryser sagt:

    Ein sehr guter Kommentar.
    Mich stört an solchen Wahlen, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden, sprich Verteidiger mit Angreifern – und fast immer werden die Stürmer vorgezogen. Ausserdem fände ich es interessanter, wenn jemand nur einmal gewählt werden könnte.
    Seit einem gefühlten Jahrzehnt sind immer Messi, Ronaldo und ein wechselnder Dritter nominiert. Gähn!

    • Strunz sagt:

      im 2006 gab es einen gewissen Fabio Cannavaro und der war Verteidiger !!! danach fingen die verschiedenen Ronaldos und Messis an

  12. Im Abseits sagt:

    Vielen Dank Herr Ruch! Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Es gibt nur eine logische Wahl in diesem Jahr. Was wir jedoch bedenken müssen ist, dass die Kapitäne sowie die Trainer der Nationalmannschaften (und gewisse Journalisten) hier ihre Stimmen abgeben. Dadurch geht natürlich die Ojektivität verloren. Zudem sind die Wählenden nicht an irgendwelche Kriterien gebunden. Daher verkommt diese Wahl zunehmend zu einem Sympathiewettbewerb. Eine polarisierende Figur wie Christiano Ronaldo hat in einem Sympathiewettbewerb einen schwereren Stand als die “Saubermänner” Messi und Ribéry.

    • Wie Bitte? sagt:

      Ribéry ein “Saubermann”? Hab ich da etwas verpasst?

      • Christoph Bögli sagt:

        Der ist wirklich gut: Steuerhinterzieher Messi und Puffbesucher Ribery sind also die neuen Saubermänner? Aber im Prinzip zeigt Ihre Aussage recht schön, wie verkehrt diese Spieler in der Öffentlichkeit oft wahrgenommen werden. Bei Ronaldo wird man nicht müde, etwas Gel in den Haaren als Indikator für einen desolaten Charakter zu sehen, während man anderen problemlos die grössten Sauereien durchgehen lässt..

  13. Koller sagt:

    Natuerlich Messi, der Torschuetzenkoenig, oder von mir aus Ribery mit dem Triplete im Sack, aber CR7? CR7 hat nichts gewonnen.

  14. Hans Weihrich sagt:

    Ich finde auch, dass Ronaldo die Auszeichnung verdient hat. Voraussetzung dafür ist aber, dass er sein divenhaftes Verhalten ablegt, über seinen eigenen Schatten springt und die Auszeichnung in Zürich abholt. Wenn er sich dafür zu schade ist, dann wird halt der zweitbeste zum Fussballer des Jahres gekürt.

  15. Fabian v R sagt:

    Absolut der gleichen Meinung!

  16. Sportkrücke sagt:

    Ich mag diesen Gockel ganz und gar nicht, muss aber zähneknirschend zugeben, dass er der konstanteste und statistisch erfolgreichste Stürmer ist. Und es geht ja scheinbar nur um Stürmer bei dieser Wahl, oder?

  17. Agim sagt:

    Ribéry kein Führungsspieler bei Bayern? Weiss nicht, ob sie kompetent genug sind, um überhaupt an irgendeiner Wahl teilzunehmen, lieber Verfasser. Klar war Ronaldo der beste in diesem Jahr, auch statistisch. Dazu benötigt es keine Unwahrheiten, um Ronaldo’s Leistung hervorzuheben.

    Ribéry is am Zenit angekommen. Er hat disziplinarisch dazugelernt und setzt sich vorbildlich ein, in dem er ständig hinten aushilft, um wieder einen neuen Angriff zu starten. Er is wahrscheinlich neben Lahm, Neuer und Schweinsteiger der einzige der das volle Vetrauen des ganzen Vereins geniesst. Das erreicht man nicht wenn man kein Führungsspieler ist.

  18. Mirko sagt:

    Wenn es um reinen Individualismus geht, dann wäre Ronaldo tatsächlich der verdiente Sieger. Aber Fussball ist ein Mannschaftssport und Ribery ein Mannschaftsspieler. Ronaldo schießt sehr viele Tore, Ribery gibt seiner Mannschaft individuelle Leistung, Halt und Führung. Bei Ronaldo kann man einfach die sichtbare Leistung bewerten – bei Ribery ist das ‘scheinbar Unsichtbare’ das Entscheidende.

    • Nick Schmid sagt:

      @ Mirko: Es geht nun mal tatsächlich um Individualismus bei der Wahl zum Weltfussballer. 😉

      Ich will die Leistung von Ribéry nicht schmälern, er hat ein phänomenales Jahr hinter sich. Dennoch ist er m.E. bei den Bayern “nur” Primus inter Pares in einer sehr homogenen, gut eingespielten Mannschaft. In der Nationalmannschaft fällt er teilweise ab, war bei den Spielen gegen die Ukraine deutlich zu sehen. Dort ist es ihm in beiden Matches nicht annähernd gelungen, den Unterschied auszumachen und seine Mannschaft mit einen Geniestreich trotz schlechter Leistung auf die Siegerstrasse zu bringen, wie es ein Messi und Ronaldo eben können.

  19. Mario Menel sagt:

    ohne Zweifel CR7

  20. Hermann sagt:

    Bei “Ribéry dagegen ist kein Führungsspieler der Bayern” habe ich aufgehört zu lesen …

  21. Martin M sagt:

    CR7, natuerlich!
    Absolut richtige Analyse. Ansonsten wuerde ich Mohamed Salah zur Wahl stellen.

  22. Heller sagt:

    Zu sagen man kann bei der Wahl differenzieren während dem man einen solch einseitigen Bericht verfasst, finde ich zumindest interessant. Dann auch noch von Statistiken zu sprechen die er vor allem darum erreicht weil in einer der besten Mannschaften der Welt der grösste Egoist ist. Schwierig. Wer nicht versteht das zum Fussball mehr gehört als nur Tore schiessen, darf auch nicht in der Jury sitzen. Schon mal daran gsdacht wieviel seine Mitspieler mehr machen müssen, weil der Typ sich zu schade ist was gegen hinten zu machen? Zur individuellen Klasse gegört es auch die Mannschaft mit seinem Spiel besser zu machen und nicht nur das abzuschliessen was andere vorbereitet haben.

  23. Thibault Serrault sagt:

    Was soll das Theater um ein paar unnütze Fussballer – sie leisten nichts Nachhaltiges, sind alle überbezahlt und haben i.d.R. den IQ einer Fruchtfliege…

    • Daniel Mühlauer sagt:

      Und nichts desto trotz interessieren diese Menschen mehr, als die Person Thibault Serrault. Was sagt uns das?…

  24. Berliner sagt:

    Mit CR7 kann man halt nur die goldene ananas gewinnen. Sein defensiv-verhalten ist schlicht nicht vorhanden. Was gegen zweitklassige Gegner auch keine Rolle spielt, aber gegen erstklassige Konkurrenz selbst vom gar nicht so schlechten Kader von Real schlicht nicht zu kompensieren ist. Fussball ist halt ein Mannschaftssport und in dieser Disziplin – teamfähigkeit – ist der gute Ronaldo halt eine schlichte nullnummer.

  25. Luca Regnipuzz sagt:

    Ich halte Messi für den besten Fussballer der Welt. Dieses Jahr hat er sein Potential aber nicht genügend zeigen können und war auch verletzt. Deshalb hätte ich dieses Jahr auch Zlatan Narzissovic anstatt Messi nominiert. Für Ribery sprechen die Titel; für Ronaldo die Tore und die ausserodentliche Leistung in den Playoffspielen gegen Schweden. Ich kann mit beiden leben, da es beide verdienen würden.

  26. Jan-Jesse Müller sagt:

    Es geht um mehr als Tore und Statistik – deshalb kann der Sieger nur Ribery heissen als wichtigster Spieler von Bayern!

  27. Dave sagt:

    es gibt nur einen Spieler, der Christiano Ronaldo den Titel streitig machen könnte – und der ist nicht mehr dabei: Zlatan Ibrahimovic. Diese Saison klar besser als Messi, ebenbürtig mit CR 7. Ribéry ist ein Witz, der von der (sehr starken) deutschen Lobby gepusht wird. Hoffentlich nicht zum Sieg.

  28. Strunz sagt:

    es geht hier um den besten Fußballspieler der Welt im Jahr 2013 und weder um den erfolgreichsten, noch dem der in der erfolgreichsten Mannschaft gespielt hat, noch um den der es hätte werden können, wenn er nicht verletzt gewesen wäre. So bitte, man schaue sich alle Spiele von Real Madrid, alle von der portugiesischen Nationalmannschaft, alle von Bayern München und alle von der französischen Nationalmannschaft. Ein echter Fussballkenner wird ohne wenn und aber nur einen sehen, der im 2013 alles gezeigt hat, was der beste Fußballspieler bringen muss: Cristiano Ronaldo !!! Ribery hätte ohne weiteres durch Lahm, Müller, Boateng, Robben und wie sie alle bei Bayern heissen ersetzt werden können. Nun hat man der Einfachheitshalber den Ribery nominiert, weil zumindest einer der erfolgreichsten Mannschaft hat nominiert werden müssen. Aber lange vor Ribery gibt es zumindest ein Dutzend andere Fußballer, die wesentlich mehr gezeigt haben.

  29. Tom Haeberli sagt:

    Natürlich sind solche Wahlen eine Farce. Was sollten sie auch sonst sein, wenn einer, der Ribery den Führungsspielerstatus
    aberkennt, wahlberechtigt ist…

  30. peter peter sagt:

    ganz klar.
    ronaldo.
    und ribery…….
    also sorry…..
    aber da gibt’s bereit’s einen klassenunterschied…..
    fussballerisch.

  31. Mr_Deutschlehrer sagt:

    Tormaschine oder -maschiene?
    Ein Rechtschreibefehler, wie er mir heutzutage, im Zeitalter der schnelllebigen Internetmedien, fast täglich begegnet.
    Natürlich ist dies kein Weltuntergang, nur bin ich der Meinung, dass man als wichtige Tageszeitung mit einem gewissen Anspruch an Niveau die aufzuschaltenden Texte doch kurz mit einem Rechtschreibeprogramm durchleuchten könnte..

    Das betrifft im Übrigen nicht nur den Tagesanzeiger, sondern besonders auch die Onlineabteilung von 20 Minuten, die praktisch täglich mit neuen orthografischen und grammatikalischen Experimenten meine sensiblen Augen strapaziert..

  32. Daniel Mühlauer sagt:

    So wie etwa rund 90% der Leute hier argumentieren wird NIE ein Verteidiger Weltfussballer werden können. Das zeugt m.E. eben auch von fehlendem Sportverständnis. Insofern kann ich verstehen, wenn die Leute hier Ribéry den Titel nicht zusprechen wollen. Das ändert nach wie vor nichts daran, dass Ribéry in beinahe allen Spielen entscheidenden Einfluss hat, ob direkt oder indirekt. In Spielen, bei welchen er nicht auffällt wird er meist mit 3 Mann gedeckt. Dafür kann dann das gesamte Mittelfeld einen Treffer nach dem anderen einheimsen. Ist halt eben auch Können, wenn der Gegner 3 Leute braucht, um einen Spieler zu neutralisieren. Damit man solche Spiele aber korrekt analysieren kann, muss man auch die Spiele anschauen und das tue ich jede Woche als Bayern-Fan (nicht Ribéry-Fan) zur Genüge.

    • Strunz sagt:

      ……ein Bayern Fan kann nicht regelmässig Spiele von Real Madrid, Barcelona und Juventus Turin und geschweige Spiele von Portugal, Argentinien und Italien verfolgen. Aber es würde reichen, wenn eben dieser Bayern Fan ab und zu mal Spiele der französischen Nationalmannschaft verfolgen würde, damit er von der Idee abkommt, den Ribery unter den 20 Weltbesten zu küren.

  33. remo s sagt:

    fabian ruch: respekt für die offene und ehrliche wörter! wenn er nicht gewinnt dann stimmt tatsächlich etwas nicht mit der wahl! ich hoffe dass ronaldo gewinnt aber ich denke es wird wieder messi werden… der grund ist nicht fussballerisch sonder das ist eine fortlaufende korruption bei der fifa mit adidas mitendrin! ich hätte es sogar begrüsst wenn er nicht in züricht auftaucht! trotzdem ist und bleibt ronaldo der beste! warum ribery dabei ist habe ich keine ahnung….

  34. Daniel Weber sagt:

    Nur Ronaldo oder messi haben den Titel verdient
    Weil sie alleine sehr gute Leistungen erbracht haben und ribery nur mit der Mannschaft

  35. Marc sagt:

    Ich stimme dem Artikel zu. Es wäre eine Farce gewesen, Ronaldo nicht zum Weltfussballer zu wählen. Hier geht es um die individuelle Klasse des Spielers und dort war Ronaldo in der letzten Spielzeit eben, mit Abstand, der stärkste Spieler.
    Messi, der viel Verletzungspech hatte spielte auch auf einem höheren Niveau als Ribery. Ribery ist in seinem Spiel im Vergleich zu den beiden anderen eindimensional.

  36. John sagt:

    Cristiano Ronaldo gehört zweifelsohne zu den ganz Großen im Fußballgeschäft. Aber wie so oft gehören Titel dazu, um sich mit anderen erfolgreichen Spielern messen zu können. Von der individuellen Klasse her braucht sich keiner der Fußballspieler vor irgendwem verstecken. Obwohl man sagen muss, dass Cristiano Ronaldo sicher als komplettester Spieler anzusehen ist mit den wenigsten Schwächen!! Seine ganze Geschichte kannst du auch hier nachlesen:

    http://motivationsgeschichten.blog.de/2010/12/06/christiano-ronaldo-nannten-inselaffe-10123474/