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Müssen wir uns bei Alex Frei entschuldigen?

Thomas Renggli am Mittwoch den 20. Oktober 2010
Schoss in Rom ein sehr schönes Tor: Alex Frei.

Schoss in Rom ein sehr schönes Tor: Alex Frei.

Alex Frei hat es wieder einmal der ganzen Welt gezeigt. Frei ist noch immer ein Stürmer der Extraklasse. Wie er in der 12. Minute den Ball ins Römer Netz hämmerte, verdient die grösste Anerkennung – sogar von Zürchern, Montenegrinern und allen anderen Nichtbaslern. Noch erstaunlicher als der sportliche Volltreffer: Im Moment des Glücks huschte Frei ein Lächeln übers Gesicht. Da stellen sich grundsätzliche Fragen: Ist der Basler vielleicht doch nicht der verbissene, arrogante Egozentriker, als den er auch in diesem Blog immer wieder wahrgenommen und dargestellt wird? Basieren die Einschätzungen und Kritiken der letzten Wochen auf einem grossen Missverständnis? Ist an dieser Stelle eine umfassende Entschuldigung nötig?

Nein, ist sie nicht. Einerseits bin ich dezidiert der Meinung, dass ein Fussballer, der anderthalb Millionen Franken pro Jahr verdient und alle Vorzüge des Star-Daseins geniesst, ein paar Pfiffe und öffentliche Kritiken gegen sich mit Gelassenheit und Grandezza wegestecken müsste. Oder heult sich Francesco Totti heute bei seiner Nonna aus, weil die Roma gestern von den eigenen Fans gnadenlos (und völlig zu Recht) ausgebuht wurde? Anderseits hat Freis starke Leistung im Olimpico seine Kritiker indirekt in einem entscheidenden Punkt bestätigt: Ohne die zentnerschwere Last der Captain-Binde am Arm spielt der Stürmer um Klassen stärker. Mit Bestimmtheit würde er auch in der Nationalmannschaft wieder regelmässig treffen, würde ihn Hitzfeld von diesem Druck befreien. Oder noch besser: würde sich Frei selber davon befreien.

Es wäre der Ausweg aus dieser verworrenen Situation und hätte für alle Beteiligte nur Vorteile: Frei würde beweisen, dass er auch sich selbst hinterfragt. Hitzfeld könnte seine Mannschaft unabhängig von innenpolitischen Überlegungen aufstellen. Niemand würde ein Aufhebens machen, wenn Frei nicht zum Interview erschiene. Die kurz- und mittelfristige Zukunft der Nationalmannschaft lässt sich an einer simplen Frage festmachen: Ist Alex Frei bereit, über den eigenen Schatten zu springen? Hoffen wir es. Denn sein Lächeln würde auch der Nati gut anstehen.

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90 Kommentare zu “Müssen wir uns bei Alex Frei entschuldigen?”

  1. Thomas Loser sagt:

    Das ist die beste Einschätzung betreffend der verworrenen Situation in der Nationalmannschaft die ich seit langem gelesen habe!

    • Mirco sagt:

      Frei wird sich nie abfinden nicht mehr Captain der NM Mzu sein… es bleibt nur der Rücktritt aus de rNationalmannschaft.
      Zudem ist er charakterlich auf einer der untersten Stufen stehen geblieben.. siehe nur sein hinterlistiges Treten gegen Chermiti im Spiel gegen den FCZ.. Chermitli liegt auf dem Bauch… Frei tritt ihm husch husch mit den Stollen in die Wade… und das mit reiner Absicht…

      • Boris Sepulveda sagt:

        und ich dachte schon, ich sei der Einzige der dass gesehen hat. Was Chermiti bot war unterste… und die Rudelbildung der Basler befand sich auf gleichem Niveau… nur einer findet sich nicht damit ab und setzt sich noch etwas vom Rest ab.

  2. Fabrizio sagt:

    Nein sicher nicht! In der Nati hat er noch nie was fertiggebracht, wenns wirklich wichtig war!

    • thomas müller sagt:

      aha… erinnern sie sich noch ans barragespiel türkei – schweiz? als der schweiz in der 1.minute ein
      penalty zugesprochen wurde und frei unter dem druck von 40.000 pfeiffenden türkischen fans sicher verwandelte?

      • Michael sagt:

        Kann ich ihnen nur zustimmen herr müller!!

        und wie war das mit den 5 toren die er zur erfolgreichen WM-Quali beigesteuert hat???

      • Jimmy Goal sagt:

        Schaust du Frauenfussball – oder Sackhüpfen oder so???
        40 Tore haben der Nati ja gar nichts gebracht – keine EM und WM Teilnahme – Nein – Stimmt man kommt ja an eine WM wenn man gut spielt – ob man noch Tore schiesst ist ja absolut Nebensache. Stimmt habe ich vergessen!

      • chantal sagt:

        das ist doch sein job!!

        • ginola sagt:

          @ Kathy

          Na ja, eines jeden Fussballer oder Sportler Job ist es, sich einzusetzen und zu kämpfen bis zum Schlusspfiff. Das gelingt einigen manchmal besser als anderen und klar, ja, Verteidiger und Torhüter sollten Tore verhindern, ein Stürmer sollte Tore schiessen und ein Mittelfeldspieler sollte ein wenig beides machen. Nur, es gibt manchmal auch Trainer die wollen, dass nicht nur Torhüter und Verteidiger Tore verhindern, sondern eben auch noch Mittelfeldspieler und Stürmer zweckentfremdet eingesetzt werden….-
          Eigentlich ist es ziemlich einfach: Der Job eines Spielers ist es, das umzusetzen, was der Trainer ihm sagt. Punkt.

    • meier herbert sagt:

      ein absoltuer Schwachsinn ! Er ist Rekordtorschütze und dieselben die jetzt über Frei herziehen haben jahrelang einem Chapuisat zugejubelt der kaum Tore geschossen hat. Das heisst der Fussballverstand ist im Kuhglockengebimmel untergegangen. Leute die sich das ganze Jahr nie an einem match blicken lassen werden plötzlich zu Experten – lächerlich

      • Marcel sagt:

        Also wenn es “Fans” gibt, welche 40 Tore (!!!) für die Nati als “nichts” bezeichnen und andere dann auch noch Aussagen wie “das ist doch sein Job” bringen, kann man über so wenig Rückhalt aus den eigenen Reihen eigentlich nur den Kopf schütteln. Wie wäre es, wenn die Fans IHREN Job eigentlich auch einmal richtig gut machen würden? Dazu gehört mehr als bloss zu konsumieren und zu kritisieren, sondern auch zu unterstützen und auch zu den Männern in den Landesfarben stehen, wenn es mal nicht so rund läuft!!! Da wäre es vielleicht doch ratsam, einmal etwas zu unseren Deutschen Nachbarn zu schielen…. Ein halb leeres Stadion bei einem Spiel der Nationalelf? Undenkbar! Eine Nationalmannschaft lebt von der Unterstützung durch die Fans!!! Gerade in schlechten Zeiten. Wenn diese nicht vorhanden ist -oder zumindest nicht bei allen, wie gewisse Einträge hier erkennen lassen- kann man eine gewisse Resignation bei den Spielern sehr gut nachvollziehen.
        Darin liegt vielleicht der Unterschied zwischen einer Mannschaft, welche ihr Potential nutzt, und einer, welche den Antrieb zum Erfolg durch die Leidenschaft der Fans für das Team eben nicht erhält… Schade, denn wie das vergangene Spiel gegen Wales gezeigt hat: Potential ist jede Menge vorhanden. Ich wünsche der Schweizer Nati auf jeden Fall weiter die Daumen, und zwar ALLEN Spielern.

      • Steilpass-Meckerer sagt:

        Jeder Modefan ein Experte. Qualifikation: einmal ein Credit-Suisse-Fähnchen geschwungen. Auch Derdiyok hat den Job als Stürmer, seine Bilanz 2 Tore in 27 oder 28 Partien liest sich aber irgendwie nicht gleich gut wie Freis…

        • Andy Dreyer sagt:

          @ marcel u. steilpass-meckerer: Da sehe ich genau so. Ein Schande was für Leute sich hier als “Fans” ausgeben. Geht doch Eishockey oder Basketball schauen, wenn euch der Nati-Fussball nicht happy macht. Aber ins Stadion gehen und die eigene Mannschaft auspfeiffen, einfach schwach sowas. Und wieviele Stürmer gibt’s in Europa die 40 Tore in 80 Spielen für ihr Land schiessen? Dass Frei immer noch trifft, hat er ja in Rom wieder gezeigt….

          • Chantal sagt:

            Was ist schon ein Fan? es muss doch nicht jeder ein Fähnchen-schwingender-kreischender-pöbelnder Fan sein! Gerade dann, wenn dem nicht so ist, denke ich, dass man die Leistung der Nati (bzw. der Spieler) vielleicht objektiver beurteilen kann.
            Ich bin niemand, der bei guten Spielen in Euphorie ausbricht, aber ich pfeife bei schlechten spielen auch nicht. Nichtsdestotrotz ist Herrn Freis Job: Fussballspieler. Und somit steht er auch im Rampenlicht, bewusst oder unbewusst. Und ich denke, dass da zart besaitete Männerseelen sich ein dickeres Fell wachsen lassen müssen.
            Dass er beim FCB unbestritten einen guten Job macht ist doch schön für ihn und den Club. Dass es in der Nati leider nicht so gut läuft (nicht nur bei ihm), ist leider schade und sicher nicht nur seine Schuld.
            Aber wenn ich mich recht erinnere, war der Grundtenor des obigen Artikels: Müssen wir uns bei Alex Frei entschuldigen? Nein, müssen wir nicht. FCB und Nati sind zwei paar verschieden Schuhe. Und die Schuhe der Nati passen dem Herrn Frei im Moment leider äusserst schlecht!

  3. sentenherr sagt:

    Sicher nicht entschuldigen! Der ist Multimillionär geworden dank dem Fussball. Ich bin auch dafür: Captain-Binde Benaglio geben, Frei ist überfordert mit diesem Amt, er ist zu emotional, zu verbissen, zu feindselig. Das muss ein gelassener Mann mit persönlicher Grandezza übernehmen und das ist Benaglio. Und wenn Frei nicht mehr Captain ist, kann ihn Hitzfeld auch mal auf der Bank lassen, wenns Frei nicht läuft. Aber ich glaube auch, ohne Captain-Binde wird es Frei besser laufen. Die Frage ist nur, ob er diese Degradierung charakterlich auffangen und verstehen kann oder so derart beleidigt ist, dass er gleich zurücktritt. Dann kommt halt Ben Khalifa. Und ich würde endlich mal einen Sechser streichen und Yakin bringen. Der bringt wie im Cup bewiesen einfach Möglichkeiten in ein Spiel, wie sie kein anderer hat. Auch wenn er jetzt nicht soviel läuft. Das Hitzfeld kein spielerisches Risiko eingeht, das kreide ich ihm an und finde das sehr schade. Schade um unsere Nati und den Schweizer Fussball.

    • dareos sagt:

      Auch ich bin dafür, dass Yakin viel mehr Platzzeit bekommt in der Nati. Jedoch kann man beim besten Willen den Schweizer Cup gegen Nyon nicht mit einem Natispiel gegen England, Montenegro, Bulgarien oder Wales vergleichen. Yakin ist ein sehr launischer Spieler. Het er einen guten Tag, läufts im Gut, ansonsten ist er lediglich ein Schatten seiner selbst. Ich verstehe warum Hitzfeld auf Inler setzt, dieser bringt eine gewisse Stabilität in die Mannschaft.

      Ben Khalifa wird kommen, keine Frage. Ob mit oder ohne Rücktritt von Herr Frei ist absolut egal. Jedoch wäre es wünschenswert gewesen, wenn Ben Khalifa mehr Erfahrungen gesammelt hätte in der NLA bevor er auf die Reservistenbank eines Bundesliga Clubs wechselt. Dies hätte ihm bestimmt schneller einen Platz im A-Kader der Nati gebracht.

      • Viktor Hägler sagt:

        Yakins Zeit in der Nati ist leider abgelaufen, schade das er es selber noch nicht gemerkt hat. Mittlerweile bringt er nicht mal mehr als Joker etwas. Er ist vom Tempo her genauso überfordert wie ein A. Frei. Am fussballerischen Können liegts sicher bei beiden nicht. Es ist endlich an der Zeit Costanzo eine faire Chance zu geben. Er ist von den Fähigkeiten her der legitime Nachfolger von H. Yakin, ihm gehört die Zukunft!

  4. M.Keller sagt:

    “müssen w i r uns entschuldigen”. lasst es ruhig, aber hört endlich auf an frei herumzudoktern. Die beste Medizin für frei ist wohl, über diese kampagne zu lachen.

    • MMNE sagt:

      Frei und Lachen? Ich glaube nicht, dass Frei weiss, was es bedeutet zu lachen… Sorry. Der meckert lieber beim Bundesrat, dass er zu viel Steuern zahlt. Entschuldigen. Kommt nicht in die Tüte. Vielleicht sollte sich Herr Hitzfeld bald mal entschuldigen, dass er AF immer noch (erfolglos) einsetzt.

  5. georg graf sagt:

    Wie schon mal erläutert, galten die Pfiffe in Basel nicht eigentlich Frei, sondern Hitzfeld. Der Nationalmannschafts-Trainer trägt die Verantwortung für seine Spieler. Und wenn er an Frei festhält, auch dann wenn dieser nicht in Form ist oder grad erst von einer Verletzung genesen, dann tut er niemandem einen Gefallen. Er verheizt Frei. Statt, wie von Hunderten von Kommentatoren gefordert, mal Hakan Yakin von Beginn an zu bringen und ein Zeichen für die offensive Ausrichtung seines Teams zu setzen, hält der Mathematiker stur an seinen Prinzipien fest. So leicht wie gegen Wales werden die Tore nicht mehr fallen.

    • paddy44 sagt:

      Ja, Hakan von Anfang an, meine Worte, ich steh voll und ganz hinter all den Tausenden von Leute da draussen, die Hakan von Anfang an fordern! Mit ihm wird alles besser!! Unser Messias!!! Klar, Hakan von Beginn an, Offensive total, am besten mit zwei Stürmern und einem offensiven Mittelfeldspieler, wie damals gegen Luxemburg, als Yakin, Frei und Kufo zusammen in der Startelf standen – ach nein, das Spiel ging ja 1:2 verloren… Also, aber trotzdem: Hakan von Anfang an, so wie beim Spiel gegen Österreich im August, das 1:0 gewonnen wurde, genau! Blöd nur, dass Yakin schon ausgewechselt wurde, als Costanzo das 1:0 geschossen hat…

      • DAM sagt:

        Sorry, aber diese Argumentation nach dem Motto: “sag mir einen Spieler und ich sage dir, wann er schlecht war” ist nun wirklich lächerlich.

        Sie werden keinen Natispieler finden, der keine Niederlage miterlebt hat.

      • josé bütler sagt:

        @paddy44. hier die startaufstellung gegen österreich: Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Affolter, Grichting (46. Eggimann), Ziegler; Shaqiri (58. Padalino), Inler, Schwegler (81. Fernandes), Stocker (75. Bunjaku); Hakan Yakin (71. Costanzo); Derdiyok (71. Ben Khalifa).
        wie man sieht, spielten die schweizer mit zwei 6ern und yakin als stürmer zusammen mit derkiyok. was viele schweizer fussballfans fordern ist, dass yakin als offensiver mittelfeldspieler, als nr. 10, hinter zwei spitzen aufgestellt wird! denn nur da kann yakin seine volle wirkung entfalten. ihr argument, paddy44, yakin habe gegen österreich von anfang an gespielt, ist somit hinfällig, weil er auf der falschen position eingesetzt wurde!!! wie georg graf richtig bemerkt, soll hitzfeld seine sturheit endlich ablegen und offensiven, kreativen fussball spielen lassen!

        • Viktor Hägler sagt:

          H. Yakin kann auf Nationalmannschaftsniveau seine Fähigkeiten nur ausspielen wenn er physisch topfit ist. Jeder der etwas von Fussball versteht, dazu gehört ein O.Hitzfeld ganz bestimmt, sieht das H. Yakin in internationalen Wettbewerbspielen vom hohen Tempo inzwischen hoffnungslos überfordert ist. Mit Luzern ist er in der EL-Quali gegen einen mittelmässigen Gegner sang- und klanglos mit 2 Niederlagen ausgeschieden. In der Nati hat er zuletzt als Joker nichts mehr bewirken können. Auch ein Yakin oder Frei werden älter und verlieren damit an Spritzigkeit und Schnelligkeit. In der SL reicht das noch problemlos. H. Yakin hatte im übrigen schon während seinen besten Zeiten grosse Mühe, sich in anderen, stärkeren Ligen durchzusetzen.

  6. henry666 sagt:

    Also ich entschuldige mich, dass ich bei seiner Auswechslung in der 79. Minute gepfiffen habe. Ich nehme mir vor, bei der nächsten desolaten Leistung ohne Reaktion seitens des Trainers oder des Spielers selbst bereits ab der 19. Minute zu pfeiffen. Und schön wärs, wenn er die Captainbinde endlich ablegen würde, wird aber nicht passieren. Ob positive oder negative Berichterstattung, für Frei ist immer nur wichtig, dass sich alles nur um ihn dreht. Sogar wenn andere ein Tor erzielen (Padalino bei Schweiz-Griechenland) musste die ganze Mannschaft zuerst von Padalino weg hin zu Herrn Frei rennen und ihm die Aufwartung machen. Und die Lemminge machens auch noch :-))

  7. herr meisterfeier sagt:

    der unterschied zu den alex frei-pfiffen und den as-roma-pfiffen ist, dass die pfiffe in basel einer einzelnen person alten, während in roma die miserable mannschaft in die kabine verabschiedet wurde.

    warum hat eigentlich noch niemand das wort “mobbing” in den mund genommen?
    denn genau darum handelt es sich bei den feigen “fans” der nationalmannschaft. sie wollen alex loswerden, weil ihnen sein gesicht nicht passt. mit leistung hat es nichts zu tun.

    entschuldigen nein – aber die klappe halten auf den rängen. die EM-quali kann man nicht herbeipfeifen.

    • Viktor Hägler sagt:

      Nein, eben nicht die Klappe halten auf den Rängen. Wenn einer ungenügend spielt dann darf er auch ausgepfiffen werden. Die Qualifikation schafft man nur wenn wirklich die besten 11 spielen. Gegen Wales ist das nochmal gut gegangen, wenn auch die Entscheidung erst fiel als A. Frei nicht mehr auf dem Platz war. Aber gegen Montenegro reicht ein Frei in der Verfassung wie in den letzten Länderspielen eben nicht mehr um zu gewinnen!

      • Klaus Pfeiffer sagt:

        Interessant, aber wo sind die Pfeifen bei den desoltaen Leistungen der Abwehr oder der zentralen Mittelfeldes? Warum werdendie Verteidiger nicht ausgepfifen wenn wir von Montenegro hinten deart zerlegt werden? Ist es nicht der Job der Verteidiger genau dies zu verhindern? Und was ist mit Inler und Schwegler, die leisten auch nix, aber ausgepfiffen werden sie trotzdem nicht? Bei der Nati hat es einfach keine echten Fans, die schauen sich lieber FCZ, YB, FCSG und FCB an, aber sicher nicht mit so ein paar Pseudosupportern die Nati – wenn man mit der Leistung eines einzelnen Spielers unzufrieden ist wird bei der Auswechslung nicht geklatscht ist die Mannschaft scheisse pfeifft man die ganze Mannschaft aus, aber einen einzelnen Auszupfeifen ist mobbing und eines Fans unwürdig!

  8. Peter Seiler sagt:

    Alex Frei hat grossartiges geleistet. Aber wie bei allen Stars gilt nur die Gegenwart und die Zukunft.. Da kann auch ein Tor in Rom nichts daran ändern. Entschuldigen? Lächerlich. Hitzfeld soll entscheiden wie es mit Frei weitergeht.

  9. manfred sagt:

    s beschte wär alli basler würde grad gschlosse us dr nati zrugg trete. schlussändlich isches und bliebs e tränemannschaft wo au emol e sieg gege spanie nüd dra änderet.

    selle doch die ostschwyyzer dr barnetta und die andere tränene go aführe und luege wo si bliebe

    • Lukas sagt:

      Ich interpretiere hier ein FCB-Fan, der findet, dass ohne die FCB-Spieler gar nichts mehr läuft.
      Das ist genau der Grund, wieso mancher Nati-Fan den/die “Basler-Spieler” auspfeifft, weil sich eben auch der FCB-Fan damit brüstet, dass in der Nati so und so viele Spieler vom FCB sind und wir ohne diese Spieler keine Chance hätten.
      Somit sollte jeder fanatische Club-Supporter aus eigeninteresse nicht an ein Nati-Spiel gehen, da er im innersten immer für “seine” Spieler fanen würde (und eben je nachdem ein “verhasster” Club-Spieler auspfeifft…).

      • Steiner Matthias sagt:

        @Lukas

        Tatsache ist, dass 99 % der FCB Fans finden, dass sich unsere Spieler für Bünzli wie Dich und pfeifende Hinterwäldler die Knochen überhaupt nicht hinhalten sollten. Wenn Ihr normale Natifans habt, die wie alle andere Länder ihre Spieler unterstützen, wird sich das wieder ändern. Ich würde überigens niemals einen Schweizer Nationalspieler auspfeifen, ganz egal bei welchem Klub er spielt, und ob er gut spielt oder schlecht. Dass man so etwas überhaupt diskutieren muss…..

    • Marco sagt:

      Hört doch enntlich mal auf Die Superleague und die Nati zu vergleichen. Mir als Zürcher ist es egal wenn 6 Basler auf dem Platz stehen, hauptsache die Leistung stimmt und das ist bei Frei einfach nicht der Fall!

      • ginola sagt:

        @Marco

        Doch, im grossen und ganzen stimmt Frei’s Leistung. Er kämpft und setzt sich ein. Das ist, was man erwarten kann von jedem Spieler.

        • Viktor Hägler sagt:

          Nein, kämpfen allein reicht eben auf diesem Niveau nicht. Was nützt es wenn einer kämpft und rennt, aber jeden Zweikampf und Ball verliert? A. Frei hat in den letzten Länderspielen völlig zurecht durchwegs die schwächsten Noten gekriegt.

  10. herr meisterfeier sagt:

    galten, nicht “alten”, sorry

  11. josé bütler sagt:

    nein, wir müssen uns nicht bei alex frei entschuldigen. seine leistung war sowohl gegen montenegro wie auch gegen wales ungenügend und dass weiss frei selber auch. derdiyok hat in 15 min. viel mehr bewirkt als frei in 75 min.
    aber ich sehe das kernproblem an einem anderen ort: wieso spielt frei im klub so erfolgreich und in der nati nicht? meiner meinung nach liegt es daran, dass unsere stürmer in der nati wenig bis keine brauchbaren bälle aus dem mittelfeld bekommen. und wieso dies? weil hitzfeld mit seinem taktischen korsett, mit seinen zwei defensiven 6ern, jegliche kreativität vom mittelfeld fern hält! der pass von inler auf streller beim 2:1 gegen wales war seit einem jahr der erste konstruktive pass aus dem zentralen mittelfeld. wieso ist es notwendig gegen schwächere oder gleichstarke gegner (chile, honduras, montenegro oder wales) mit zwei 6ern zu spielen? ich denke es würde unserem spiel gut anstehen mit dem rombus zu spielen, eine klare nr. 10 hinter den beiden spitzen, ob dies nun yakin oder costanzo ist, wäre sekundär. ein stürmer lebt von den zuspielen, den vorlagen und flanken. wenn sich aber frei ständig ins mittelfeld zurückfallen lassen muss, nur um endlich einmal einen ball in die füsse zu kriegen, sieht er zwangsläufig schlecht aus und verliert zudem energie, die er vor dem tor benötigt.
    ich denke “man” macht es sich zu einfach, alex frei auszupfeifen, “man” muss die taktik von hitzfeld hinterfragen!!! zumal alex frei sich wie kein zweiter mit der nati identifiziert: er trägt mit stolz das kreuz auf der brust und singt mit inbrunst die nationalhymne. aber eben, was zählt ist die leistung. und stürmer werden nun mal an ihren toren gemessen.

  12. Frau Feistermeier sagt:

    @Herr Meisterfeier: Ihre Einschätzung ist ziemlich falsch, Mobbing war das sicher nicht. Frei bringt die Leistung schon seit langem nicht mehr, da darf ich als Fan der Nati auch meine eigenen Spieler auspfeifen, das ist legitim.
    Der Autor hat absolut recht: eine Entschuldigung ist nicht angebracht. Frei in der Nati und Frei in Basel sind zwei Paar Schuhe. Vielleicht würde ihm eine Pause in der Nati ganz gut tun.

    • M.Ryser sagt:

      @ Frau Feistermeier: “meine eigenen Spieler” ?, das finden Sie legitim? Sie finden es wohl auch legitim wenn eine Mutter ihre eigenen Kinder in der Öffentlichkeit demütigt. Die Frage ist in beiden Fällen, was ist dabei Ihre erhoffte Absicht und welchen Schaden haben Sie dabei wirklich verursacht. Vielleicht sind Sie ja und alle andern chronischen Nörgeler schuld an den Niederlagen unserer Nati. Fans welche eigene Spieler auspfeifen (man höre, bereits schon beim Anlauf eines Freistosses)und dabei eine Niederlage der “eigenen” Mannschaft und einen nachhaltigen Komplex in Kauf nehmen, sind von jeglicher Legitimität zu befreien! Ihre Aussage und Weitere, welche Ihnen Recht geben, zeugen von tiefster Niveaulosigkeit. Selbsternannte Fans welche seine eigene Mannschaft in schlechten Zeiten statt antreiben lieber auspfeifen, dies insbesondere bei einzelnen Spielern, haben im Stadion genau so wenig zu suchen wie Hooligans.

      • Kathy sagt:

        M.Ryser, wir leben hier in einem freien Land – solange ich dafür bezahle kann und darf ich jederzeit einen Match in einem Stadion schauen. Und wenn mir das dargebotene nicht gefällt, kann und DARF ich pfeifen.

        Und noch ein kleiner Hinweis – die Schweiz hat dieses Spiel gewonnen. Vielleicht sind ja die Pfeifenden und alle andern chronischen Nörgeler Ursache von diesem Sieg unserer Nati 🙂

        Wenn Erwachsene, sehr gut verdienende Männer wegen ein paar Pfiffen einen Komplex davontragen dann haben sie wohl einfach den falschen Beruf!

        • M.Ryser sagt:

          @Kathy, es gibt wahrlich kein rechtsgültiges Gesetz in diesem Lande, welches Sie dabei verstossen. Es liegt ihnen frei, Ihrer Enttäuschung mit Pfeifen unmissverständlichen Ausdruck zu verleihen. Wenn Sie Ihre Befriedigung darin sehen, na gut tun Sie es von mir aus. Ja wir sind ein freies Land, doch sind wir auch ein zivilisiertes Land, wo man sich u.a. mit gegenseitigem Respekt begegnet. Das Pfeifen ist in unserer Kultur diesbezüglich verpönt und hat mit Respekt gar nichts zu tun. Auch ist es keine Frage vom Job oder vom Verdienst, welcher dies in unserer Moral zulässt. Ob nun die direkten Pfiffe gegen AF gerechtfertigt sind oder nicht finde ich einfach müssig. Ein Zuschauer und ein Fan sind für mich zweierlei. Derjenige welche einen “eigenen”, bemühten aber unglücklich spielenden Spieler auspfeift, darf sich als Zuschauer betrachten, sicher nicht aber als bekennender Fan. Ein Fan unterstützt kompromisslos seine geliebte Mannschaft, solange diese bemüht ist ihr bestes zu geben haben Pfiffe nichts zu suchen. Bei einer allgemeinen Arbeitsverweigerung kann ich pfiffe noch nachvollziehen.
          Auf keinem Ticket steht wir garantieren Ihnen ein super attraktives Spiel, jeder Stürmer schiesst mindestens 1 Tor, jeder verlässt unser Stadion glücklich und zufrieden.

  13. Nikola sagt:

    Es ist doch ein grosser Unterschied, ob eine Mannschaft (welche 3:1 verliert), oder ein Spieler (dessen Mannschaft 3:1 gewinnt) ausgepfiffen wird. Natürlich ist Herr Frei überbezahlt. Dies ist aber ein grundsätzliches Problem im Profifussball. Also bitte nicht denn Lohn auch als Schmerzensgeld interpretieren. Mir gefällt hingegen, dass eine Diskussion über die doppel 6 in der Nati entbrennt. Die Schweiz braucht einen Spieler à la Yakin, der die Strümer mit Pässen füttert. Es ist aber sicherlich falsch Herrn Hitzfeld dies vorzuwerfen. Da ein Trainer (speziell in der Nati) voraus planen muss. Haben wir junge Alternativen zu Yakin? Nein. Wer jetzt statt Alex Frei lieber Ben Khalifa sehen würde, sollte sich vor Augen führen, dass der Junge keine Spielpraxis erhält und lediglich für die zweite Mannschaft vom VfL Wolfsburg spielt. Weshalb Frei beim FCB am Laufband trifft und vorbereitet und in der Nati nicht, weiss niemand. Ich möchte nur den Damen und Herren aus der Ostschweiz (deren Anzahl an pfeiffenden Pfeiffen relativ hoch war) sagen, dass Barnetta ebenfalls eine lange Serie an grottigen Spielen in der Nati lieferte (Ausnahme nach langer Zeit war gegen Wales), hingegen bei Leverkusen 1A spielt. Hat man ihn ausgepfiffen? Nicht, dass ich wüsste. Alex Frei ist im Moment der best möglich Captain der Nati. Druck hin oder her. Er ist motiviert, ehrgeizig und erfahren. Genau das, was unsere Nati braucht. Wer sollte es besser machen?
    Basler aus der Nati nehmen? Nein, denn wir gehören zur Schweiz und schliesslich haben wir die beste Jugendförderung im Land. Wenn sich dann Secondos entscheiden für das zweite Heimatland zu spielen, höre ich wieder die Petric-Kuzmanovic-Rakitic-Diskussion von vorne beginnen.

    • josé bütler sagt:

      moreno costanzo wäre eine alternative für yakin, die man langfristig aufbauen könnte. sehr gute übersicht, kann spiel lesen, pässe in die tiefe kommen an (auf scott sutter gegen tottenham oder kürzlich auf degen), dazu sehr gute freistösse und eckbälle.

  14. Christian sagt:

    Frau Feistermeier
    sagen sie mir welcher natispieler die leistung bringt: richtig keiner.
    nicht ein spieler im natidress hat in der letzten zeit, über mehrere spiele überzeugt (ausser benaglio). warum werden dann nicht ALLE ausgepfiffen???
    Freis`s leistungen in der nati waren nie viel besser ( er ist auch kein begnadeter fussballer, aber er weiss wo er sein muss damit es er ein tor erzielen kann).seit dem er beim fcb unterschrieben hat, wird er ausgepfiffen und das ist so

    • Kathy sagt:

      Warum werden nicht alle ausgepfiffen, fragen sie? Weil die anderen Spieler im Gegensatz zu AF sympathisch, zugänglich und nicht arrogant wirken.

  15. Christoph sagt:

    Wieso entschuldigen? Wenn er bei Basel ein gutes Spiel zeigt ist das ja schön und gut, aber er wurde ja für die Leistungen im Nati-Dress ausgepfiffen. Zudem sollte man nicht zu viel über Frei sprechen. Passiert ist passiert. Wenn er zurück tritt, gibts Platz für Junge spieler, wenn nicht, soll er sich in den Allerwertesten klemmen…

  16. sepp zürcher sagt:

    Das grosse Besserwissen, Beschuldigen, Neiden und Ablästern geht wieder los, im Tagesanzeiger.
    Zum Glück ist das alles total irrelevant. Fussball wird nicht in der Tagi-Redaktion gemacht. Da ändert auch des Blogschreibers Pluralis Majestatis im Titel nichts.

  17. Hausi Meier sagt:

    Wir predigen bereits bei den Junioren, sich fair gegenüber den eigenen Spielern und Gegnern zu verhalten. Und was geschieht auf dem (inter)nationalen Parkett? Man muss nicht Freund eines Spielers wie Frei sein, aber irgendwo hört das Schwarz-Weiss-Denken auf. Andernfalls bewegen wir uns bald auf dem Niveau derjenigen, die den Sport als Tummelplatz ihrer verpassten pubertären Phase missbrauchen und als Hooligan oder anderweitige Rowdies den Fussball missbrauchen. Ein echter Fan unterstützt die eigene Mannschaft, ohne den Gegner fertig zu machen. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist Frei – wie auch andere bereits ausgepfiffene Spieler, z.B. Strehler und Zuberbühler – ein Schweizer Nationalspieler. Es geht wohl nicht um Sport, sondern um regionale Gehässigkeiten.

    • Gabi sagt:

      Wie schon Streller & Zubi, die auch ausgepfiffen oder ausgelcht wurden, ist Frei ein FCB-Spieler… und da Mr & Mrs Schweizer es nicht gerne sehen, wenn jemand (z.B. der FCB) besser ist als der Durchschnitt, wird halt gelästert und gepfiffen. Sehen wir’s doch als Lob an!!!

      • DAM sagt:

        Folgendes Problem gibt es bei Ihrer Auswahl der als Beispiel benannten Spielere: ARROGANZ! Und genau deshalb werden Sie ausgepfiffen, sobald sie ihre Leistung nicht (mehr) bringen.

        Und übrigens: Man kann auch besser sein als alle anderen ohne ausgepfiffen zu werden. Stichwort: Federer.

        • Hausi Meier sagt:

          Gerade das Beispiel Federer zeigt eines der Hauptprobleme von uns Schweizern: Wir gehen sehr sparsam um mit Lob und Anerkennung. Federer hatte im Ausland schon lange den Bonus des Besonderen, bevor er in der Schweiz allmählich als positives Aushängeschild wahrgenommen wurde. Vorher war er für viele ein arroganter, egoistischer und verwöhnter Tennisspieler. Leider vergisst man dies viel zu schnell … Und wenn wir schon beim Auspfeifen sind: Weshalb wird Federer nicht ausgepfiffen, obwohl er es nicht mehr nötig findet, sich ins Schweizer Tennisteam einzubringen? Das eigene Portemonnaie dieses Spitzensportlers liegt nun mal auch bei ihm dem Herzen am nächsten.
          Arroganz passt nicht zu uns Schweizern? Da steckt doch viel Neid dahinter. Und Pfiffe verstärken die Missgunst. Vielleicht liegt es auch am Unvermögen von vielen, zwischen Arroganz und Ehrgeiz nicht unterscheiden zu können. Es gibt sie nämlich noch, die Sportler, die so ehrgeizig sind, dass sie das Beste für ihr Land geben wollen. Nachher wird ihnen Arroganz nachgesagt.

  18. André sagt:

    Der Frei hat das gar nicht nötig und schaut über solche Presse Berichte einfach weg. Frei ist Profi genug und alle die Neider gönnen einfach gewisssen Spieler nichts, oder sind Sie jeden Morgen in gleicher Laune und rufen jeden Tag mehr als 100% Ihres Potentials ab? Hat nicht jeder auch Schwankungen in seinen Leistungen? Klar verdienen die viel Geld, aber schaut doch mal in die reale Arbeitswelt, was ist mit UBS Versagern, Industrie Gurus, Politiker etc., die kommen auch ungeschorren davon und verdienen nochmals X-mal mehr als die Fussballer. Lasst einfach die Spieler in Ruhe und freut Euch über die Schweizer Mannschaften die International etwas für die Geschichtsbücher schreiben.

  19. Adrian Helbling sagt:

    Was soll das blöde Getue um die Kapitänsbinde? Schafft sie doch endlich ab oder verteilt 11 schmucke Armbändchen pro Mannschaft! Ob frei oder lahm, ihr sollt Fussball spielen, meine Herren …

  20. meier herbert sagt:

    Die Presse kann es nicht lassen diesen Frei zu hinterfragen und drangsalieren.
    Er hat für den FCB sehr gute Leistungen gezeigt und dieses Natitheater ist einfach nur lächerlich.

  21. Manfred Stierli sagt:

    Hallo, was war denn gestern an dem Tor von Frei so aussergewöhnlich? Er kam aus dem Lauf heraus wo Streller ihm den Ball perfekt vor die Füsse legt – Frei brauchte nur noch drauf zu halten. Klar, muss man auch erst einmal machen, nur kämpferisch war Frei auch gestern wieder unglücklich wenn nicht grad faul.

  22. Roc sagt:

    Soweit ich weiss hat sich Alex Frei noch überhaupt nicht zu den Pfiffen geäussert. Wenn hier irgendjemand etwas aufbauscht sind es die Medien.

  23. chris sagt:

    FREI beschäftigt offenbar viele nationale Fussballkenner… und möchtegern Trainer. Jeder darf seine Meinung sagen-doch wenigstens sollen sich diese fragen, wieso sie noch nicht Trainer von Basel oder der CH-Nati sind wenn sie doch alles besser wissen. Schliesslich stehen beide Trainer und Mannschaften voll hinter Frei mit seinen Stärken und Schwächen!
    Alle die immer noch meinen, sie seien wirkliche Fussballkenner, sollen sich doch bei Matthias Hüppi melden – vieleicht hat er noch Verwendung für pfeifende Pausenfüller!

    Es sind Pfeifen, die pfeifen! – Hopp Schwiiz!

  24. Alex vom Berg sagt:

    Wieso sollten wir uns bei Frei entschuldigen? Er hat diese gute Leistung in Rom nicht im Trikot der Nati vollbracht, sondern im Trikot des FC Basel. Wie wahrscheinlich einige FCZ-Fans war ich gestern Abend sicher nicht für den FCB. Egal gegen wen Basel spielt, ich wünsche Ihnen immer eine Niederlage!

    • Beni sagt:

      @von Berg: Sie verstehen jetzt rein gar nichts von Fussball! Ist Ihnen bewusst, dass, wenn die Basler weiterkommen die restlicen Schweizer-Vereine eine CHL-Quali weniger spielen müssen? Wenn ich recht informiert bin, ist der nächste CH-Meister direkt für die CHL qualifiziert.

      Ich bin absolut kein Basel-Fan und wünsche ihm in der CH-Liga immer eine Niederlage. In der CHL jedoch stehe ich voll auf der Seite des FCB.

  25. Rolf sagt:

    Zu denken gibt mir eigentlich nur, dass der Aufbau über Shakiri, Streller und schliesslich Frei über die gleich Achse zustande kam mit der auch die Nationalmannschaft auftritt. Wo also sitzt der Bremsklotz ? Wohl eher auf der Trainerbank.

  26. meier herbert sagt:

    Tatsache ist, dass der einzige Club der CH der international was zustande bringt der FCB ist.
    Was in der Nati mit diesen Pseudofussballfans läuft interessiert die meisten in unserer Region wenig.
    Dieselben die jetzt auf Frei rumhacken haben einem Chapuisat zugejubelt der kaum Tore geschossen, geschweige den Torschützenkönig war.
    Das sagt viel über den Fussballsachverstand dieser Superpatrioten aus.
    Da lobe ich mir Zürcher die rot-blau einfach hassen so wie wir es mit ihnen machen 🙂
    FCB über alles.

  27. Beni sagt:

    ….entschuldigen müssen sich höchstens die Pfeifer. Aber noch besser bleiben diese “Fans” eh zu Hause. Zu Alex Frei: Wie kann man den immer noch potentesten Schweizer Stürmer derart demontieren? Ueber sein Verhalten kann man getrost geteilter Meinung sein, sein bisheriger Leistungsausweis aber spricht für sich! Weiter so Alex!!

  28. Meierhans sagt:

    Frei hin, Frei her…
    es kann doch nicht sein, dass man einen eigenen Spieler, der auch dann noch Captain ist, der massgeblich mit seinen Toren dafür verantwortlich ist, dass die Schweiz an den letzten 3 Endrunden überhaupt teilnehmen konnte, auspfeift.
    Für mich ist es eine Frage des Respekts. Pfeifen gegen einzelne Spieler liegt in dieser Form einfach nicht drin. Das ist keine Frage der Taktik oder Leistung, sondern des Anstands der Zuschauer!

    • Kathy sagt:

      Ja, Respekt dem, der ihn verdient. AF ist bis jetzt nicht durch respektvolles Verhalten aufgefallen, sorry.

      • ginola sagt:

        @Kathy

        “..AF ist bis jetzt nicht durch respektvolles Verhalten aufgefallen…..”

        –> Das musst Du mir jetzt erklären. Er hat sich, im Gegensatz zu den Pfeiffen von pfeiffenden Schweizer Fans nie respektlos gegenüber derselben verhalten…-

  29. Tom sagt:

    Der kleine feine Unterscheid, vom Autor unbemerkt: Die Roma-Fans haben das Team ausgepfiffen und nicht einen Einzelspieler. Bei Natispieler werden selbst die Schwachen nicht ausgepfiffen. Es sei denn es handle sich, unabhängig von der Leistung, um einen Basler. Die Bemerkung zur Captainbinde hingegen halte ich für sehr treffend. Frei ist Stürmer, er steht auf dem Feld einfach am falschen Ort, um die Mannschaft zu führen.

  30. Vinci sagt:

    Herr Renggli, Sie sollen Sportjournalist sein? Man pfeift eine Mannschaft aus wenn diese verliert wie die AS Roma gestern, ist üblich aber die Roma Fans würden nie einen einzelnen Spieler und erst recht nicht einen Totti auspfeifen und erst Recht nicht in der Squadra Azzurra. Haben Sie Gestern das Spiel zwischen Arsenal vs Shakhtar Donetsk gesehen als Eduardo für Shakhtar das Tor gemacht hat? Das ganze Stadion ist aufgestanden und geklatscht, haben nicht gepfiffen wie die verwöhnten möchtegern Nati-Fans….Ein eigener Spieler auszupfeiffen (egal für welchen Verein er spielt) ist eine Schande und mich würde gerne interessieren wo die nati heute wäre ohne alex frei.

    • sepp zürcher sagt:

      die frage ist relativ schnell beantwortet. 40 tore weniger = einige der letzten em’s und wm’s hätten ohne die schweiz stattgefunden.

  31. Marco sagt:

    @Fabrizio: Wer hat die Schweiz fast im Alleingang an die beiden letzten Endrunden gebracht? Ich glaube sie sind nicht ganz auf
    dem Laufenden.

  32. Zimmermann sagt:

    Entschuldigen müsste sich allenfalls nur Frei mit seinem unmissverständlichen “jetzt ist Schluss” Zeichen gegenüber dem Publikum. Nun hat er erreicht was er will, und wird umhätschelt……
    Aber schauen wir doch der Realität ins Gesicht, im Verein liegen doch die “Pinke Pinke”, da kann er abkassieren!

    • ginola sagt:

      Es ist unfair dem Alex Frei zu unterstellen, dass er nur dem Geld hinterher rennt. Ein so ehrgeiziger Vollblutstürmer vergisst das Geld spätestens dann, wenn er auf dem Platz steht.

      Alex Frei muss sich überhaupt nicht entschuldigen. Auch die pfeiffenden Fans müssen sich nicht entschuldigen. Die bleiben am besten zu Hause. Denn solche Fans brauchen die Schweizer nicht….-

      Wir sollten stolz sein, einen Alex Frei in unseren Reihen zu wissen. Was ist nur das Problem der Schweizer. Es ist doch gut, wenn man selbstbewusst ist.

    • Beni sagt:

      Schwachsinn! Fussball ist Frei’s Job und er verdient damit Geld! Federer kassiert ja auch ab und wird auch nicht ausgepfiffen, wenn er mal in einem Viertelfinal verliert. Erst studieren und dann schreiben!

      • ginola sagt:

        Komische Replik, Beni.

        Also gut Beni. Wie muss ich mir das vorstellen: Der Alex kommt mir der Nati aufs Feld und denkt sich dabei: “Ach, so ne Kacke, jetzt muss ich noch dem Ball hinterher rennen und bekomme kein Geld dafür (was übrigens auch nicht stimmt…).” Und bei Basel: “Jawohl, da gebe ich vollen Einsatz”.

        Es ist unbestritten, dass es solche Menschen (auch Fussballer) gibt. Aber ich behaupte hier, dass Alex Frei ein leidenschaftlicher Fussballer ist, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Ich glaube nicht, dass Geld irgendeinen Einfluss auf seine Leistung hat. Er spielt einfach gerne Fussball.

        Aber gut, wenn man natürlich selber nur des Geldes wegen einen Beruf ausübt, kann man solche Gedanken nur schwer nach vollziehen.

        Na ja, das mit dem “Studieren” ist halt relativ. Manche studieren ein wenig weiter als andere, bevor sie schreiben, gell Beni…

  33. frau meier sagt:

    dass die nati besser mit 10ner gegen kleine teams wie honduras, montenegro und wales spielen würde, sehen nun fast alle fachleute ein, sogar frau gress würde wie basel gestern eine #10 aufbieten!

  34. ginola sagt:

    @ Thomas Renggli

    “….Einerseits bin ich dezidiert der Meinung, dass ein Fussballer, der anderthalb Millionen Franken pro Jahr verdient und alle Vorzüge des Star-Daseins geniesst, ein paar Pfiffe und öffentliche Kritiken gegen sich mit Gelassenheit und Grandezza wegestecken müsste….”

    –> Hat er ja auch, und wie!! Wie sich Alex Frei verhält ist an Professionalität nicht zu überbieten, Thomas Renggli.

    “…Oder heult sich Francesco Totti heute bei seiner Nonna aus, weil die Roma gestern von den eigenen Fans gnadenlos (und völlig zu Recht) ausgebuht wurde…..?”

    –> Oh ja, Thomas Renggli, er hat sich sehr wohl ausgeheult. Ob es bei seiner Nonna war, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Totti hat erst mit der Zeit gelernt, damit umzugehen. Ich denke, Alex Frei hat da einiges professioneller gehandelt.

    Ich wage zu bezweifeln, dass die Captainbinde auch nur das Geringste mit dem Alex Frei’s Leistung (welche ja nicht einfach schlecht war, sondern nur unter der Rubrik “unglücklich gekämpft” abgetan werden kann) zu tun hat. Ein Vollblutstürmer wie Alex Frei einer ist, denkt gar nicht an die Captainbinde während des Spiels.
    Was hingegen sehr wohl eine Rolle spiele könnte ist die Tatsache, dass ihm das “System Hitzfeld” weniger zu sagt als das “System Fink”. Bei der Nationalmannschaft wird er in ein Defensivkorsett gedrückt. Für einen Stürmer ist es so immer schwieriger, das zu machen, was er sollte – nämlich Tore schiessen!

    Eines ist klar, Alex Frei muss der Nati zwingend erhalten bleiben. Er ist betreffend Einsatz und Abgeklärtheit eine absolute Leaderfigur und ein gutes Vorbild und verdient somit auch die Captainbinde.

  35. Chrigel sagt:

    Och, unsere lieben Medien (und Kommentatoren) hangen immer noch am gleichen Pfeiffkonzert fest. Nach dem nächsten Fussballspiel habt ihr hoffentlich wieder guten neuen Stoff, über den man schreiben kann.

  36. Beni sagt:

    Frei schiesst keine Tore mehr, weil er aus dem Mittelfeld nicht gefüttert wird! Der Hitzfeld-Rückwärts-Fussball ist das Problem, dass Frei keine Tore mehr schiesst. Das CH-Mittelfeld ist mehr eine vorgelagerte Verteidigung als eine Pässelieferant für die Stürmer. Ändert das System und Frei schiesst wieder Tore.

    btw: Eine Entschuldigung wäre mehr als angebracht und die pfeiffenden Pfeiffen sollten echten Fans nicht die Plätze im Stadion wegnehmen.

  37. John Kraft sagt:

    Die, welche gepfiffen haben müssen sich nicht entschuldigen. Weder ihre Pfiffe, noch ihre Entschuldigungen haben unter echten Fussballfreunden auch nur den geringsten Wert. Wer erst jetzt merkt, dass Frei ein Vollprofi und ein Topskorer ist, der sollte vielleicht einfach weiterhin seine 3,4 Spiele pro Jahr zu Hause am TV schauen, dazu Bier trinken und sich bei seinen Freunden und/oder Familie über die dummen Trainer und schlechten Spieler aufregen. Das gilt vor allem für die ganzen Fussball-Konsumenten, die meinen mit dem Eintrittspreis hätten sie sich nicht nur das Recht auf ein gutes Spiel, sondern auch gerade noch Fussballsachverstand eingekauft (gell, Kathy).

    Zum Captain: Ich denke auch, Frei würde befreiter aufspielen ohne die Binde. Allerdings ist Benaglio zu häufig verletzt, um ein ernsthafter Kandidat zu sein. Ansonsten wäre er meine erste Wahl. Inler ist noch zu wenig weit. Barnetta zu wenig charismatisch. Vielleicht Grichting?

  38. ginola sagt:

    An die R:

    Es würde wahrscheinlich ein besser Blog entstehen, wenn man nicht ständig auf “Freischaltung” warten müsste….

  39. Ruben sagt:

    40 Tore hin oder her! Momentan ist Herr Frei einfach nicht gut in der Nati. Er wurde ja, meiner Meinung nach, wegen seiner 2 wirklich schlecht getretenen Freistösse ausgepfiffen. Ob er nun aus Basel, Zürich oder Bern ist kommt es wirklich nicht an. Es interessiert wirklich KEINEN. Aber ein Spieler der Momentan in der Nati die Leistung nicht bringt soll nicht Spielen.

    @Ginola
    “Eines ist klar, Alex Frei muss der Nati zwingend erhalten bleiben. Er ist betreffend Einsatz und Abgeklärtheit eine absolute Leaderfigur und ein gutes Vorbild und verdient somit auch die Captainbinde”

    AF hat doch vermehrt ein nicht angemessenes Verhalten auf dem Platz gezeigt. Verwirft sehr oft die Hände wenn er den Pass nicht kriegt (denke da vorallem an die Zeit wo er mit Blaise Nkufo gespielt hat), läuft nonchalant zurück und verhält sich auch neben dem Platz (gegenüber der Öffentlichkeit) nicht abgeklärt. Es mag sein, dass er im Training ein gutes Vorbild ist. Auf dem Platz oft aber nicht. Natuerlich gibt es immer Ausnahmen, wie zum Beispiel beim Sieg gegen Wales. Er hat zwar nicht gut gespielt, aber sich voll in’s Zeug gelegt. DASS ERWARTE ICH AUCH VON EINEM CAPTAIN..UND ZWAR BEI JEDEM SPIEL.

    • ginola sagt:

      @Ruben

      Jeder Mensch hat seine Art. Er darf auch die Hände verwerfen. Auch wenn er, oder gerade wenn er Captain ist. Alex Frei gibt immer 100%. Manchmal gibt es bessere Tage, manchmal schlechtere. Wie bei jedem Menschen.

      • Ruben sagt:

        Ich sehe. Für Sie ist Alex Frei der “Superfussballer” der immer alles richtig gemacht hat. Nun, für mich nicht, und für mich hat er auch nicht immer 100% gegeben. Aber das bleibt wohl sein eigenes Geheimnis. Oder sind Sie Herr Frei?

        Es gibt halt verschiedene Führungsstile und die von AF finde ich schlecht. (Man muss dazu sagen, dass ich die nur auf dem Platz sehe und nicht in der Kabine).

        Btw. Ich war an 90% aller Spiele live dabei (auch Auswärts) und habe meinen STimmbändern mehr als 100% abverlangt….können Sie sich vorstellen wie man sich aufregt wenn man das Gefühl hat dass sich einer oder mehrere der 11 schweizer Spieler auf dem Platz nicht 100% gibt?

  40. Dani SK sagt:

    Hui ist das lässig, wenn man jemandem mit einem Gegenkommentar noch eins reindrücken kann, was? Lueg Mami, ich bin beim Tagi im Internet! Ist fast wie im Fernsehn sein! Wie heisst es so schön: “Arguing on the internet is like running at the special olympics. Even if you win, you’re still retarded.” 😉 Wäre schön wenn man die (schlecht getarnten) persönlichen Angriffe bleiben lassen und sich wieder dem eigentliche Thema der Diskussion zuwenden könnte.

  41. Fre Stax sagt:

    Was hat er denn der ganzen Welt gezeigt? Ich habe nichts gesehen. Und wer ist übrigens dieser Frei?

    • RSc sagt:

      @Fre Stax: Sie wissen wohl auch nicht dass Fussball eine Mannschaftssportart ist, oder wahrscheinlich wissen sie nicht einmal was Fussball ist.

      Momentan belegt der FC Basel Platz 38 in der UEFA-Klubrangliste und steht vor so illustren Vereinen wie Galatasary, Dynamo Kiev, PSG, Celtic und liegt knapp hinter Schalke und Stuttgart. In der UEFA-Landeswertung liegt die Schweiz auf Rang 16 und diese Rangliste entscheidet wie viele Vereine wie in die entsprechenden europäischen Wettbewerbe kommen. Jeder der Ahnung hat, weiss dass 80% der Punkte in der Länderwertung (auf die letzten 5 Jahre) von Basel gewonnen wurden und dass dies dem ganzen CH-Fussball zu Gute kommt. Genau aus diesem Grund drücke ich heute Abend als FCB-Fan auch YB die Daumen.

      Zu Frei: endlich haben auch die Fussballkenner bemerkt, dass das System in der Nati wohl eher Schuld an den Darbietungen ist als ein Alex Frei alleine. Inler m.M.n. wird völlig überbewertet und dass sein Assist auf Streller als Pass aus dem Mittelfeld aufgefasst wird, zeigt wie es um das fussballerische Wissen in diesem Lande steht…