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Ein Transfer mit zwei Verlierern

Annette Fetscherin am Freitag den 2. September 2011


Lorient statt GC, französischer Provinzclub statt Schweizer Rekordmeister, Innocent Emeghara hat sich entschieden. Und die Super League verliert mit ihm eine der auffälligsten Figuren der letzten Monate.

Ein Transfer, der Fragen aufwirft. Die Bretagne mag ein schöner Ausflugsort sein, als Fussballhochburg ist das 60’000-Einwohner-Kaff Lorient aber nicht bekannt. Den besten Tabellenschlussrang in der Ligue 1 hat der Club 2009/2010 erreicht, da wurde man Siebter. Sonst glänzte der FC Lorient vor allem mit einigen Auf- und Abstiegen. Was, bitteschön, hat Innocent Emeghara dorthin gelockt? Finanzielle Anreize haben natürlich eine Rolle gespielt, doch das ganz grosse Geld macht man in Frankreich als Fussballer nicht.

Er mag diesen Wechsel als Übergangsstation anschauen, immerhin hat Lorient gerade den Stürmer Kevin Gameiro für 15 Millionen Euro an Paris St-Germain verkauft. Mit indirekten Versprechungen locken die Clubs junge Spieler an. Sie zeigen ihnen auf, wie viele ihrer Vorgänger kurz später zu einem Topverein wechselten und da das Konto erst richtig prall füllten. Der Provinzverein verkauft sich selbst als Sprungbrett zu ganz grossen Zielen. Doch die Zwischenlösung könnte ganz schnell zum Abstellgleis werden, wenn nicht alles ganz rund läuft.

Noch die dickere Nummer Zwei auf dem Rücken trägt aber bei diesem Deal der Grasshoper Club. Innocent Emeghara wird schwer zu ersetzen sein. Nicht nur, weil er der erfolgreichste Torjäger war und der einzige, der in den letzten Wochen wenigstens etwas Gefahr vor das gegnerische Gehäuse gebracht hat. Sondern vor allem, weil seine Leistungsbereitschaft aussergewöhnlich gross ist. Spiel für Spiel rennt er sich die Lunge aus dem Leib und bringt den Gegner damit zur Verzweiflung. Emeghara ist nicht nur schnell wie ein Pfeil, sondern dazu auch noch extrem ausdauernd. Er war die Schlüsselfigur für das erfolgreiche Pressing, das die Hoppers vor allem in der letzten Saison zu ihrer Waffe gemacht haben. Ihm ist es gelungen, als Mittelstürmer seine Kollegen mitzureissen. Je mehr die vorderste Sturmspitze läuft, desto mehr Kilometer spulen auch die Mitspieler ab.

Deshalb hätte sich GC mit Händen und Füssen gegen einen Weggang Emegharas wehren müssen. Doch man war nicht bereit, ihn adäquat für seine Leistungen zu entschädigen. Aus einem motivierten Emeghara hätte man noch viel mehr herausholen können. Denn seine Bereitschaft zu lernen ist sehr hoch, immer wieder hat er individuelles Training gefordert, er wollte noch mehr aus sich herausholen. Aber wenn ein Daniel de Ridder, ein Frank Feltscher und vor allem João Paiva wesentlich mehr verdienen als der eigentliche Leistungsträger Emeghara, spricht sich das natürlich im Team schnell herum und vergiftet die Stimmung.

Jetzt aber ist GC durch den Abgang des Duracell-Männchens Emeghara gezwungen, seine Spielphilosophe umzukrempeln. João Paiva ist nicht als grosser Läufer bekannt. Dass er für GC das Pressing auslöst, ist also nicht anzunehmen. Dazu kommt die Signalwirkung, die dieser Transfer für alle anderen GC-Talente hat. Trotz gegenteiliger Versprechungen hat der Club nach Nassim Ben Khalifa und Haris Seferovic einmal mehr einen Spieler verscherbelt, statt ihn weiter aufzubauen. Werden da nicht auch ein Toko oder ein Steven Zuber die erstbeste Möglichkeit packen und Zürich verlassen? Was denken Sie, liebe Leserinnen und Leser, verliert der Club nicht die Glaubwürdigkeit, wenn er wieder und wieder seine Talente weggibt, statt etwas Konstantes aufzubauen? Sehen Sie in diesem Transfer einen Gewinner, ausser vielleicht dem FC Lorient?

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72 Kommentare zu “Ein Transfer mit zwei Verlierern”

  1. hans nötig sagt:

    Glaubwürdigkeit verliert der Club bei mir weniger weil er Spieler ziehen lässt, sondern beim Nachtreten danach. Das war richtig peinlich. Wobei hat Emeghara denn sein individuelles Training erhalten (ich vermute mal Technik)? Das wäre natürlich schon übel für einen Ausbildungsklub, wenn Spieler gehen weil sie das Gefühl haben sich woanders besser entwickeln zu können. Kenne den FC Lorient nicht, aber wenn Emeghara dort realistisch betrachtet wurde, Einsätze kriegt und sich verbessern kann, dann sehe ich ihn durchaus auch als Gewinner (monetär sowieso, aber auch sportlich gesehen).

    • yorgi sagt:

      Allerdings ist auch der FC Lorient ein Verlierer, da er gerade einen masslos überschätzten Spieler gekauft hat, der ganz bestimmt kein Ersatz für Kevin Gameiro ist, und dem Club auch sonst kaum weiterhelfen können wird.

    • Martin Locher sagt:

      ich sehe das genau so wie hans nötig. Lorient is kein grosser Klub und genau deshaln hat ein junger, mässig talentierter Spieler dort auch Chancen sic weiter zu entwickeln – und das erst noch bei massiv besserer Entlöhnung.

  2. josé bütler sagt:

    hmmm … geht es hier um loriot, bürgerlich Bernhard-Victor Christoph Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow? der deutsche komiker, der leider kürzlich verstorben ist, und ein begnadeter komiker war, erinnert mich i-wie an das theater das hier um den transfer von eme gemacht wird ;o)

    • Rene Baron sagt:

      Das Theater wird nur von Fans und Medien gemacht. Inno und der Club handeln das professionell cool.

      • josé bütler sagt:

        also wenn ich die aussage von sforza: «Er wurde stündlich launischer und machte Stunk», lese, dann dünkt mich das weder cool noch professionell ;o) professionell wäre: schweigen! und zwar über das verhalten und über den lohn.

        • Lorenzo sagt:

          genau. GC hat sich total daneben benommen. Und Sforza ist solange sympathisch bis er was sagt.

        • René Baron sagt:

          Erstens ist Sforza ist nicht der Club sonder “nur” deren Trainer. Zweitens hat das Sforza so nicht genauso 1:1 gesagt sondern ein eigentlich vertrauliches Gespräch wurde hier von einem Schreiberling völlig aus dem Kontext gerissen auf diese reisserische Zeile zusammengekürzt.
          Wer nicht selber beim Interview dabei war, sollte dann mindestens noch zwischen Realität und deren Interpretation durch die Presse unterscheiden können.

  3. Marco Gfeller sagt:

    Emeghara lief viel, erstolperte dadurch einige Tore, aber trotz intensivem Training waren bis zuletzt grosse technische Mängel sichtbar (z. B. konnte er viele Bälle bei der Annahme nicht wirklich kontrollieren). Gemäss Angaben des CEO wollte er ja unbedingt weg, 1,2 Mio sind halt schon viel Geld. Einen demotivierten Spieler halten, na ja. 1,2 Mio hätte ihm GC kaum bieten können. Ich bin zudem der Meinung, dass Emegehara in den letzten 3 Monaten von den Medien viel zu schnell hochgejubelt wurde, keine Spur von Nachhaltigkeit, aber dies ist wohl die heutige Zeit. Ich denke nicht, dass er sich durchsetzen wird, weil er technisch viel zu limitiert ist.

    • Rene Baron sagt:

      Es ist nun mal EXPONENTIELL schwieriger Bälle unter grosser Geschwindigkeit zu kontrollieren. Was sie als “stolpern” betiteln, ist die Ballkontrolle eines HighSpeed Stürmers an Bällen welche für jeden anderen unerreichbar wären.

      • Marco sagt:

        Da gibt es aber viele Spieler auf der Welt, die dies können. In der Schweiz z.Bsp. Shaq oder Frei.

      • yorgi sagt:

        Das ist kompletter Schwachsinn. Ein wirklich guter Spieler wie zum Beispiel Xherdan Shaqiri kann den Ball in vollem Lauf annehmen und auch weiterspielen. Er ist vielleicht nicht ganz so schnell wie Emeghara, allerdings müsste dieser doch einmal begriffen haben, dass es bei seiner alles andere als überragenden, meiner Meinung nach weder Super League- noch Ligue 1-tauglichen Technik besser ist, abzubremsen und den Ball zu behalten, als weiter zu sprinten und dem Gegner den Ball quasi umsonst zu überlassen.

        • Sigi Tobler sagt:

          @ yorgi: Wenn einer in 7 Super League Partien 5 Tore schiesst, ist seine Technik allemal gut genug für die Super League

  4. Marcel sagt:

    Ja tatsächlich es gibt hier nur Verlierer. Wie praktisch ALLE nicht Europäer brauch Inno sehr viel Wertschätzung+Zuspruch seitens des Clubs+vor allem des Trainers.Warten wir ab ob er das in Lorient erhält?Tatsache ist ich bin stinke sauer auf alle:Inno wollte unbedingt gehen+hat GC quasi gezwungen zu zustimmen obwohl er die letzte Saison mit ein wenig mehr Talent GC unter die ersten 5 hätte schiessen können bzw.eher müssen.Noch viel schlimmer ist aber die Tatsache das die ganze GC Führungsriege langsam ein “Sektierer”Verein ist der alles immer nur gut redet/quaselt.Früher hat man uns gehasst für Erfolg+Arroganz und heute empfinden die selben Fans der gegnerischen Vereine nicht mal Mitleid…das auch völlig zurecht.Mitleid brauchen wir langjährigen Fans auch nicht aber Stolz, Kampf+Erfolg wollen wir zurück!!! Diese Führung hat kein GC Herz+soll sich umgehend einen anderen Wohlfühlverein suchen bevor wir definitiv absteigen! Ich bin GC Fan seit ich laufen kann aber sowas von taten- und mutlloses gibt es in keinem Club den ich kenne.Jetzt wird nicht mal mehr Geld ausgegeben, dass man eingenommen hat obwohl man leider bald wieder auf einem Abstiegplatz steht+ein Derby historischen Ausmasses verloren hat, was ich (und viele andere) der GC-Führung+einem Teil der Spieler nicht verzeihen werden!

    • Thomas sagt:

      Marcel, ich kann dir nur 100%-ig zustimmen. Ich selbst bin seit 40 Jahren GC-Fan und -mitglied. Der Zerfall des Klubs macht mich traurig und wütend. Trotz GC-Owners Club, der die finanzielle Sicherheit für 3 Jahre sicherstellt, wird bei erstbester “Gelegenheit” das gross angekündigte Konzept ad absurdum geführt und ein “Talent”, welches eben noch der grosse Chancentod war, dem erstschlechtesten Verein für eine tiefe Summe verscherbelt. GC verspielt so jeden Kredit und Glaubwürdigkeit mit dem Nachwuchsförderungs-Konzept und verärgert die letzten treuen Fans. Sforzas Rolle im Emeghara-Theater sollte man einmal genauer durchleuchten. Emeghara wäre leicht zu halten gewesen. Eine – durchaus rechtfertigbare – Verdoppelung seines Stiftenlohns hätten ihn motiviert zu bleiben. Und GC hätte in ein, zwei Jahren den Spieler, ähnlich wie dies der FCB oder FCZ seit Jahren praktizieren, für das Dreifache an einen besseren Klub verkaufen können. Ich bin wütend über diese GC-Führung!

  5. Antonio sagt:

    Quark… Jeder, der nicht den selben Job in einer besseren Firma (Liga) zum 10-fachen Gehalt annehmen würde, dem ist nicht zu helfen. Vor allem, wenn er dies mit Rücksicht auf eine (MÖGLICHE) bessere Entwicklung begründen wollte.
    Und so hat der Mann jetzt eigentlich bereits so gut wie ausgesorgt für den Rest seines Lebens (falls er nicht alles verjubelt, oder seinen Beratern schenkt..)

    Und für den GCZ ist das ganze ohnehin ein Gewinn. Immerhin gute 2Mio für einen heillos überbewerteten, da sowohl sportlich, wie offenbar auch menschlich eher etwas unterdurchschnittlichen Fussballspieler.
    Nur gut, dass Sforza wenigstens den Mund aufmacht und nicht Inno im Nachhinein noch einen Glorienschein verpassen muss.

  6. DK sagt:

    “Finanzielle Anreize haben natürlich eine Rolle gespielt, doch das ganz grosse Geld macht man in Frankreich als Fussballer nicht.”

    ?!?!

    Naja, für 1.2 Mio pro Saison würde ich mir auch gerne in der Bretagne die Beine vertreten. Ich denke, für Innocent “Chancentod” Emeghara ist das kein schlechter Deal. Und falls er gross rauskommt, findet sich sicher irgend ein Grossklub, der dieses mediokre Milionen-Salärchen ein bisschen aufbessert.

    Und was das sportliche betrifft, schätze ich dass in einem direkten Vergleich, GC gegen Lorient wohl deutlich den kürzeren ziehen dürfte …

  7. Rene Baron sagt:

    Es ist leider nicht so, dass der Club hier eine akitve Rolle, geschweige denn eine Wahl gehabt hätte. Dass man Inno mit Geld hätte zurückhalten können, ist eine Unterstellung. Obwohl ihm das Geld als Familienvater sicher nicht gleichgültig ist, gibt es für Inno Wichtigeres, als auf die Konten seiner Kollegen zu linsen.
    Inno geht primär, weil er und sein Berater glauben, dass die League 1 auf einem höhren Niveau spielt als unsere ASL und jedes Tor dort von mehr und für die Karriere entscheidenderen Augen gesehen wird als bei uns. Auch geht er davon aus, dass es bei Lorient mehr Spieler gibt, welche sein Tempo mithalten können und wollen, währenddem sein Speed beim eint oder anderen GC Spieler zunehmend auf die Lungen geht.
    Inno hat noch viel vor und weiss GENAU was er tut. Er geht bewusst Risiken ein, weil er sich das als junger Spieler noch leisten kann. Ob sein Poker aufgeht wird sich zeigen.
    Dass GC mit dieser Lücke eine Herausforderung sieht liegt so was auf der Hand, dass diese eigentlich gar nicht erwähnt werden müsste. Dass GC nun nicht, wie mancher Fan und Journalist in einem Heulkrampf erstarrt, spricht für die Professionalität der Clubleitung und ihr Vertrauen in die verbleibende Mannschaft.
    Das Leben geht weiter. Andere bekommen nun ihre Chance. Es ist spannend. Freuen wir und darauf und unterstützen wir die junge Mannschaft welche nun damit leben muss, dass GC, wie im Strategiepapier vereinbart, eine Diamantenschleife und kein Tresor ist.

  8. Alex vom Berg sagt:

    Mein Senf zu diesem Transfer: Emeghara ist schnell. Das wars. Das Tempo in der NLA ist bescheiden, die Spieler eher langsam. Ligue 1 ist was anderes, Inno wird auf Spieler treffen, die wissen wie man gegen schnelle Stürmer verteidigen muss. Und dann wird er mit seinem Latein am Ende sein, denn Fussball spielen kann der Junge leider nicht. So sehr ich Inno auch menschlich schätze, technisch und taktisch ist es ein Graus im zuzuschauen. Beide Seiten haben einen Super-Deal gemacht. GC erhält 3 Mio und Emeghara einen dicken Lohn. Für beide Seiten wurde das bestmögliche herausgeholt.

  9. Luki Suzuki sagt:

    Für mich ist das mal wieder typisch GC. Die sind dermasen vom Verkauf von jungen Spielern abhänging, dass sie jedes einigermasen gute Angebot annehmen. Da wird Null Rücksicht auf den Spieler und seine Karriere genommen. Und dann schreit die ganze CH der Junge sei Geld geil wenn er ins Ausland wächselt.

    • Mäsi sagt:

      Ein Troetzli, der unzufrieden ist, bringt GC garantiert viel.

      Weiteres brauch ich grad gar nicht zu schreiben, weil meine Meinung so ziemlich idenstisch mit Rene Barons Ansicht ist.

    • Marco Stucki sagt:

      Genau, man wollte Inno ja unbedingt loswerden. Der Spieler wollte unbedingt bleiben aber nein, die Führung hat gesagt er müsse gehen… *ironie aus*
      Wieso haben alles das Gefühl, unbedingt mitreden zu müssen, obwohl man keine Ahnung hat?
      Wieso sollte man nach dem Abgang von Inno in Panik geraten? Es gibt genügend U21-Spieler, welche in der Hinrunde noch an die Super-League herangeführt werden können… Weiterarbeiten, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch nicht von irgendwelchen provokativen Blog-Beiträgen.

    • de philippe sagt:

      haben sie sich geweigert, jede berichterstattung über diesen transfer auch nur zu überfliegen oder wo habens sie gelesen, dass gc emeghara verkaufen wollte? er war der spieler, der unbedingt weg wollte, gc konnte nur noch schauen, dass immerhin die kasse stimmt.

      finde übrigens auch, dass beide seiten das ganze professionell abwickeln und erklären. sforza hat nicht nachgetreten, wie oben geschrieben wird, sondern einfach die gründe, die zu diesem wechsel geführt haben, erklärt. was ja wohl auch das mindeste ist, wenn man in der aktuellen situation den top-scorer weggibt.

      • Marco sagt:

        Genau! Wenn Sforza oder GC über die Gründe, die letztendlich zur Freigabe geführt haben (Launigkeit, Stunk…), verschwiegen hätte, dänn wäre GC wieder der Verein gewesen, der alles beim erstbesten Angebot verscherbelt. Nun heisst es, Sforza haben keinen Stil, weil er nachgetreten hat… Man kann es den Leuten halt irgendwie nie recht machen…

    • Henry sagt:

      Ja, was hätte den GC unternehmen sollen? Ihm auch ein Millionengehalt anbieten und alle restlichen Spieler verärgern sollen.
      Jeder Schweizer Verein ist machtlos, wenn ausländische Vereine mit ihrem vielfach höheren Gehaltsniveau anklopfen. Geld ist nun mal der einzige Treiber bei diesen Transfers und die Mär von der höheren Herausforderung ist nur vorgeschoben.

    • Rene Baron sagt:

      Ihr Kommentar widersspricht den Tatsachen. Meinungsfreiheit ist gut, aber wer Fakten verdreht mach sich einfach nur lächerlich.

  10. Lorenzo sagt:

    Sorry, aber Emeghare wäre ein Idiot, hätte er das Angebot nicht angenommen. Provinz hin oder her. Als Fussballer wird er in der Ligue 1 mehr herausgefordert als in der Schweiz. Das 10 fache Gehalt, kann eine neue Sprache lernen…. auch GC hat ein gutes Geschäft gemacht.

    • chris sagt:

      DANKE Lorenzo! Dein Blog hier ist einer der echtesten und wahrgeitsgetreuen! Du siehts es neutral und sachlich. Mensch, wenn jeder seinen eigenen Spiegel hervornehmen und sich dabei Fragen würde “was würde ich denn machen”? – wieviele würden es dann nicht genau gleich machen? Sehr VIELE !

  11. Marco sagt:

    Den FC Lorient als Fahrstuhl-Manschaft zu deklarieren und den Club ins Niemandsland des französischen Fussballs zu platzieren wird dem Geleisteten der letzten Jahre nicht gerecht. Mit Christian Gourcuff haben sie seit über 5 Jahren einen ausgezeichneten Trainer, der gut mit unerfahrenen und jungen Spieler umgehen kann. Trotz des kleinen Budgets hat sich der Club in den letzten Jahren in der Ligue 1 etabliert und Spieler wie Gignac, Ciani oder Gameiro zu Nationalspieler in Frankereich geformt. Für Emegharas Entwicklung ist Lorient sicher keine schlechte Wahl

    • Peter sagt:

      Dem kann ich definitiv zustimmen. Ich wohne seit 15 Jahren in der Bretagne und bin zum Anhänger der “Merlus”, FC Lorient geworden. GC-Fan bin ich sowieso… Im Stade du Moustoir wird schöner Fussball gespielt und das 4-4-2 lässt sich wirklich sehen! Lorient ist definitv ein gutes Sprungbrett für junge und hungrige Spieler.

  12. DAM sagt:

    Warum bitte schön soll der FC Lorient der Gewinner dieses Transfers sein. Für das gleiche Geld hätten sie 100%-ig einen besseren Fussballer aus der eigenen Gegend verpflichten können. Emeghara ist schnell, hätte das Zeug zu einem Sprinter gehabt, der Ball aber wird wohl immer sein Feind bleiben.

  13. Andy Dreyer sagt:

    Ich habe hier schon öfters darauf hingewiesen, dass die Schweizer Clubs höhere Ablösesummen in die Verträge ihrer Talente einbauen sollten. Ich bezweifle Loriont hätte 5 oder 10 Mio. bezahlt. Das Jammern bei GC hält sich aber im Rahmen. Sforza und Co. sind wohl mit den 2 Mio. zufrieden die sie für einen Spieler kriegen der zwar Talent hat, aber eben auch viele technische Mängel. Und bei 1.2 Mio Gehalt pro Jahr muss man den Spieler schon auch verstehen. Dass GC hier nicht mitbieten wollte finde ich in Ordnung.

  14. Richard N. sagt:

    Der Transfer vim Emerghara ist ja der schlagende Beweis, dass die “House-of-Talents”-Strategie von GC aufgeht. Natürlich kann man immer diskutieren, wann denn der richtige Zeitpunkt für den Wechsel ist. Fakt ist, dass Emerghara für ein Butterbrot von Winterthur gekommen ist und nun nach 2 Jahren mit einem geschätzten Profit von 1000% weitergegeben wird. Für einen Spieler der vor einem Jahr von der NZZ noch als Leichtathlet mit Fussball-Grundkenntnissen tituliert wurde, keine schlechte Entwicklung. Im Unterschied zum Ben Khalifa -Deal war GC dieses Mal nicht auf das Geld angewiesen und zum Glück hat man jetzt nicht einen Panik-Transfer gemacht. Nun hat man Zeit bis zum Winter die Entwicklung der Mannschaft ohne Inno zu beobachten und dann evtl. im nächsen Transfer-Fenster zuzuschlagen. Mit 3 Mio. liesse sich da schon etwas bewegen. ich gehe davon aus, dass Sforza auch nur unter diesen Voraussetzungen ja zum Geschäft gesagt hat.

  15. Mike sagt:

    Für mich eher ein Beweis wie tief GC gefallen ist. Es ist nich mal mehr möglich junge Spieler mehr als zwei Saisons zu halten.
    Für den Spieler mag der Deal aufgehen (wenn er dann in Lorient auch spielt). Für GC könnte dieser Transfer noch zum Boomerang werden. Auch wenn Herr Sforza natürlich mal wieder alles schönredet und es eine tolle Chance für den nächsten 18-jährigen findet. Dumm nur, dass die besten Junioren nicht mehr bei GC sondern beim FCZ oder Basel spielen.

    • Marco sagt:

      Wahnsinnig fundierte Aussage. Wenn Du und zwei andere Personen je einen Sack Nüsse habt und Du isst die Hälfte und die anderen beiden nicht, dann haben diese logischerweise noch mehr Nüsse im Sack… So ist es bei GC. Viele Junge haben ihre Chance erhalten, beim FCB und beim FCZ kicken sie halt alle noch in der 1. Liga..

  16. guru sagt:

    für die 3mio Euro die an GC überwiesen wurden kann man sich in der Winterpause ja eine Verstärkung holen,
    da hat man auch genügend Zeit den Markt zu sondieren, wenn Emeghara weg ist schiesst jetzt halt Hajrovic die Tore

  17. Ronnie sagt:

    Emeghara ist wohl einer der meist übeschätzten Spieler in der Super Leage! Zudem was hat er schon bewiesen? Er wird – leider – durch die Medien viel zu stark hochgejubelt! Ich glaube kaum, dass er gross Erfolg haben wird, denn Schnelligkeit ist im Fussball zwar sehr wichtig aber bei Weitem nicht alles! GC hat von mir aus gesehen sehr vernünftig gehandelt, denn 3 Millionen CHF für Eemeghara, der noch vor kurzen im der Challenge Leage gespielt hat, finde ich einen guten Deal! Zudem glaube ich, wird die GC Offensive nun variantenreicher ohne ihn!

  18. Christian sagt:

    Hallo Jungs, der verdient dort 1’200’000 SFr./Jahr!!! Hat einer von euch ne Ahnung wieviel das ist??? Das war der einzig richtige Schritt! Und wenn er dann auch noch spielt – umso besser!!

  19. Ricco Bilger sagt:

    »60’000 Einwohner-Kaff« – Despektierlicher geht es wohl nicht mehr.

  20. Harald Müller sagt:

    Ist denn das Sommerloch noch immer nicht vorbei? Vorbildlich wie professionell Spieler und Klub mit dem Wechsel umgehen. Wenn ein Spieler unbedingt weg will, weil ihn irgendwelche Berater dazu drängen und obwohl gestandene Grössen ihm abraten, dann bringts nichts, ihm Steine in den Weg zu legen. Und, wenn ein Klub einen Spieler innerhalb der Lohnstruktur nicht grenzenlos aufsteigen lässt, wird das vermutlich auch seine Gründe haben.

  21. Richard 25 sagt:

    3 Gewinner

    Sforza, Emeghara, Dakouri

    .

    Falls das Geld jetzt noch in einen neuen IV gesteckt wird,
    spielt GC vielleicht nicht mal um den Abstieg diese Saison.

  22. Cris Jackman sagt:

    1. Emeghara ist schnell…mehr nicht! 2. GC ist unter Sforza einfach unterirdisch! 3. De Ridder ist wohl der einzige Kicker in den Reihen des GCZ (ok, Zuber und Burki allenfalls auch noch), welcher den Namen Profi-Fussballer verdient. Spielerisch einsame Klasse! 4. 1’200’000 gegen 120’000…naja…das sagt wohl alles! Für das würde ich auch meine Stelle wechseln. 5. Wer Emeghara diese Summe bezahlt, ist entweder blöd, hat keine Ahnung von Fussball oder will irgendwie Geld waschen!

  23. jupp matthiesen sagt:

    “Die Bretagne mag ein schöner Ausflugsort sein, als Fussballhochburg ist das 60’000-Einwohner-Kaff Lorient aber nicht bekannt.”
    Toll, dasselbe trifft auf Zürich zu:
    “Die Schweiz mag ein schöner Ausflugsort sein, als Fussballhochburg ist das 300’000-Einwohner-Kaff Zütich aber nicht bekannt.”

  24. Kraft sagt:

    Für Inno ist der Transfer finanziell auf jeden Fall gut, sportlich ebenfalls, wenn er sich dann in Lorient durchsetzen kann. Frei und Lichtsteiner sind gute Beispiele, dass die franz. Liga eine adäquate Stufe auf der Karriereleiter darstellen kann. Allerdings wäre das auch in 1, 2 Jahren für Inno noch früh genug gewesen. Genau da kommt dann auch das Problem des GCZ ins Spiel. Während Basel oder der FCZ den jungen Spielern genügen Perspektiven (Gehalt, Schaufenster int. Fussball) bieten können, geht es beim GCZ momentan nur darum, die Liga zu halten und die Spieler zu CH-Markt-Preisen zu entlöhnen. Klar, dass junge Talente da beim erstbesten Angebot abspringen. Schliesslich ist ihre Zukunft mit vielen Unsicherheiten behaftet. Der GCZ war schon vor diesem einen Transfer der Verlierer. Inno’s Transfer ist nur ein Symptom des strukturellen Hinsiechens des Rekordmeisters.

  25. Eric Cerf sagt:

    Emeghara muss jetzt beweisen, dass er ein grosser Stürmer ist und nicht bloss ein Talent. Sonst sitzt er schneller auf der Ersatzbank als ihm lieb ist.Warnendes Beispiel. Derdiyok! Obwohl der lange schlaksige Ex-Bebbi mit Kurdischen Wurzeln unbestritten Klasse hat, ist er bei Leverkusen seit langem nicht mal gesetzt. Auch Bunjaku und Degen landeten im Off-Side, beidse frühere Nati-Spieler. Vermutlich sagt sich Emeghara: Mit etwas Glück sahne ich erst mal kräftig ab und bin dann saniert. Degen von Liverpool machte es genau so, ich würde auch so handeln. CH-Stürmer im Ausland geniessen von Haus aus wenig Kredit in ihren neuen Vereinen.

  26. David Vonlanthen sagt:

    Da Inno vor einem Jahr wohl nur in Zürich ein begriff war und in der Fussballschweiz weitgehend unbekannt ist sein Werdegang in den letzten 12 Monaten doch mit positiven Erstaunen zu sehen. Ein kompletter Spieler wird er wohl nie werden, doch mit seiner Schnelligkeit und Spielfreude kann er manchem Team etwas bringen. Da Inno international über wenig Erfahrung geniesst wäre er wohl besser beraten gewesen wenn er diese Saison bei GC geblieben wäre. Die Ligue 1 ist sicher eine Nummer grösser und ehrlich gesagt weiss ich über Lorient wenig bis gar nichts………also viel Glück Inno 🙂

    • Nino sagt:

      Die Ligue 1 ist eigentlich nicht besser als die Super League. Einzig Olympique Lion und Marseille sind vermutlich höher einzustufen als FC Basel, YB oder FCZ, der Rest ist auf schweizer Niveau. Diese Woche habe ich Nancy gegen Auxerre gesehen, absolut unteres schweizer Niveau. Überschätzt den franz. Fussball nicht, aber unterschätzt auch nicht den schweiz. Fussball.

  27. Hans Füglistaller sagt:

    Emeghara verdient bei Lorient das ZEHNFACHE…. immer das scheinheilige Getue bei den Kommentaren. Wer der Kommentarschreiber würde denn nicht den Job wechseln, wenn er andernorts für die gleiche Leistung 10mal so viel erhält? Tsstss…..

  28. Mäsi sagt:

    Kleine Anmerkung zum Blog: Finds doch eher ungluecklich, dass nun Annette ueber ein Thema schreibt, das momentan – mit einem anderen Protagonist – rege in Mämäs letztem Blog diskutiert wird. Versucht doch, solche Doppelspurigkeiten in Zukunft zu vermeiden.

    Aus Innos Sicht sehe ich an diesem Transfer nichts Verwerfliches. Bevor man sich zu weit aus dem Fenster lehnt, muesste man sich ueber Lorient informieren. Leider kenne auch ich den Verein nur vom Hoeren-Sagen, aber bevor ich ueberhaupt ein Urteil wage, draengen sich folgende Fragen auf:
    – Wie hat sich Lorients Trainer in Vergangenheit mit Jungen geschlagen? Und da ist es nichtaussagend, wenn man sagt, er haette 2-3 Nati-Spieler geschaffen. Interessant ist zudem, wie viele es nicht geschafft haben, bzw. wie die Ratio aussieht. Daraus – wenn ueberhaupt – lassen sich eher Schluese ziehen.
    – Wie haben sich alle (!) Jungen seit der Ankunft des Trainers entwickelt? (V.a. die eingekauften)
    – Wie fest sitzt der Trainer im Sessel? (Siehe Beispiel Reto Ziegler.)
    – Wie ist die Stabilitaet innerhalb des Vereins?
    – Wie spielt Lorient ueberhaupt? Catenaccio oder Tiki-Taka, etc…? Entsprechend: wie sind Innos Faehigkeiten auf das Spielsystem ausgelegt.

    Alles andere sind voreilige Schluesse, die mit beinahe 0 Grundwissen gefaellt werden.

    (Natuerlich koennen wir ueber das grosse Geld reden und auch ich find’ es ok, wenn sich jemand entsprechend absichert. Bevor wir jedoch Geldgier nachsagen, beantworten wir lieber obige Fragen.)

    Gerne lese ich antworten auf obige Fragen – selber leider zu wenig Zeit, um zu recherchieren oder Aufzeichnungen von Spielen zu schauen.

    • josé bütler sagt:

      genau, ich würde auch gerne über über ein aktuelles thema posten, dass die GANZE fussballschweiz bewegt: ottis fussballnati ;o)

      • Peter sagt:

        Lorient kann man als Provinzkaff bezeichnen. Ich wohne hier schon seit 9 Jahren und mit der Agglo sind es ungefähr 130 000 Einwohner. Von der Grösse her mit Winerthur zu vergleichen. Das kleine, aber feine Stadion (17 000 Plätze) ist meist sehr gut besetzt (über 10 000 Jahresabonnente) und die Stimmung bei Heimspielen ist super. Der FC Lorient hat das viertbeste Publikum der französischen Ligue 1. Auf Unterstützung können die Spieler zählen. Der FCLorient hat für französische Verhältnis ein relativ bescheidenes Budget und muss deshalb relativ unbekannte Spieler einkaufen und diese ein oder zwei Jahre später wieder verkaufen. Eine richtige Talentschmiede. Dass nicht jeder die Kurve richtig kriegt ist auch normal… Der Trainer Christian Gourcuff ist seit 2003 in Lorient und verleiht dem Klub Stabilität und eine Handschrift: 4-4-2, Ball flachhalten, viele Kurzpässe und dann in die Tiefe. Fast wie bei Barça, aber natürlich nicht auf dem gleichen Niveau… Der Klub hat seit 2 Jahren einen neuen Präsidenten, der als erstes ein modernes Trainingszentrum erstellen wird. Ich kenne Inno Emeghira (noch) nicht, werde ihn mir aber sicher beim nächsten Heimspiel anschauen. Wenn er wirklich so pfeilschnell ist, wie alle schreiben, dann passt er definitiv ins Konzept. Mal schauen, oder wie die Franzosen sagen: On verra…

  29. kurt abächerli sagt:

    natürlich ist inno ein verlust. jeder der hier von mangelnder technik plappert, soll mal innos technik mit jener von huggel, nef, aegerter und co. vergleichen. ich finde, die parteien haben sich richitg verhalten, oder sollten sie das fcz theater um abdi als referenz nehmen? klar ist auch, dass der trainer frustriert ist, wenn der goalgetter geht und deshalb nicht nur lobende worte findet. was war der antrieb geld und ansehen natürlich. wer würde nicht den job wechseln, wenn er zehnmal mehr verdienen würde, ein höheres ansehen (liga / zuschauer) geniessen und im schaufenster von grossclubs (psg, olympique, bordeaux) stehen würde. eben. zudem: lorient würde den schweizer süperlig-tabellenführer in 9 von 10 spielen schlagen. trotzdem hopp gc.

    • josé bütler sagt:

      inno ist ein verlust? wie soll ich das verstehen? ein verlustgeschäft oder ist es ein verlust, dass er die heugümper verlassen hat? ^^

    • yorgi sagt:

      Dass Nef ebenfalls technisch limitiert ist kann wohl kaum als Argument für Emegharas Technik benutzt werden. Aegerter ist ein begabter Spieler, der auch mal einen sogenannten tödlichen Pass spielen kann. Eine der ganz grossen Stärken Huggels ist seine Ballsicherheit, mit der er Ruhe in den Basler Spielaufbau bringen kann. In allen FCB-Spielen, die ich gesehen habe und in denen er gespielt hat (ca. 100), ist ihm der Ball wahrscheinlich seltener versprungen als Emeghara in allen seinen Nati-Spielen, die ich gesehen habe (ca. 2). Und wenn Sie sagen, dass Lorient den Schweizer “Süperlig” (Ha ha, wie lustig)-Tabellenführer in 9 von 10 Fällen schlagen würde, ist das höchstens wahr, wenn beispielsweise GC die Tabelle anführt. Wenn Sie glauben, dass ein französischer Mittelfeld-Club besser wäre als der FC Basel oder YB, dann unterschätzen Sie die Schweizer Topclubs und überschätzen Sie Frankreich ganz gewaltig.

  30. andy sagt:

    Emeghara ist nicht nur verdammt schnell, sondern ist ein Reisser mit ausgeprägt starkem Siegeshunger. Mir fiel Emeghara auf, als er in einem Testspiel gegen den FCW in der 2ten HZ. eingewechselt wurde (B.C war Trainer des FCZ), sofort wurde das Tempo/Rhytmus gesteigert. Leider wurde er nicht ins Kader des FCZ (1.Mannschaft) aufgenommen, Tahirovic, Vasquez waren noch auf der Gehaltsliste…sowie einige Nachwuchshoffnungen wie Mehmedi und Nikci.
    Ich bin überzeugt, dass Innocent endgültig in Lorient seine Unschuld verliert und durchstartet, er hat mit seinen Möglichkeiten und seinem Ehrgeiz das Beste für sich und seine Familie heraugeholt, Bravo!
    GCZ hat hat mit Izet Hajrovic ein weiteres Juwel, den ich gerne beim FCZ sehen würde.Dass Sforza “nachgetreten” hat, ist zu verstehen, es zeigt die grosse Wertschätzung für Inno.

  31. Franz Göpfert sagt:

    Inno folgte dem Geld. wer kann es ihm verübeln. 4 Jahre Bankdrücken( wenns schlimm kommt) und gute Kohle kassieren.
    Zu Sforza: was will er denn machen? Die Substanz ist einfach nicht da um vorne mitzuspielen. Er MUSS das Team stark reden. So weckt er die Spieler und motiviert sie.
    Was denn sonst?. Ihr seid Pfeifen sagen? Mehr liegt nicht drin. Und wenn ich als Trainer jedes Jahr das halbe Team ersetzen muss kann keine Kontiniuität erfolgen. Nur ein GCler im Herzen macht sowas mit. Das ist Ciri. Nicht zu vergessen: Offensiv wurden Zarate Ben K und Lulic weg gegeben un d nicht ersetzt. 1 Brecher und Goalgetter muss her. Zwingend! Sonst wirds SEHR eng !! Warum gingen Riedle Lang etc: das Kader wurde zu sehr ausgedünnt. Ein Collina ein Wert in der Abwehr auch. Alles ist nicht nachvollziehbar. Siehe jetzt die Absenzen. Die talente gehen sicher peu a peu. Voser weg. Zuber etc folgen. Das ist das Los vom Ausbildungsverein GC ! Konsequenz: Kalkulierter Abstieg??

  32. Stefan Anderegg sagt:

    Für GC eindeutig eine WIN Situation:

    Sie verlieren zwar einen Stürmer, aber bei allem Respekt, keinen wirklich guten Stürmer. Inno hat zwar zuletzt ein paar mal getroffen, bei genauer Betrachtung fällt aber auf: Jedes Tor war irgendwie hingehaspelt und mit viel glück erzwungen. Ein wirklich schön heraus gespieltes Tor gab es NIE. Wenn man zudem die Chancenauswertung von Inno anschaut, dann kommt man wirklich nur auf das Wort CHANCENTOD!
    Für so einen Spieler 3Mio Euro zu erhalten ist ein sehr gutes Geschäft. Zudem bringt ein demotivierter Spieler nur Unruhe in die Mannschaft.
    Fazit: Gut so für GC, und jetzt sollen die Neuen endlich zeigen, dass sie etwas taugen!

  33. #10 sagt:

    Frau Fetscherin, wann waren Sie letztes Mal an einem Spiel der Ligue 1? Was wissen Sie vom Tempo, der Varianz und der optischen Gefälligkeit der Spiele in dieser Liga, welche unsere “Super League” diesbezüglich um einige Längen hinter sich lässt. Von der Atmosphäre, von den Zuschauerzahlen… der angebliche “Provinzverein” Lorient hat einen Zuschauerschnitt, der immerhin etwa viermal so hoch ist wie jener des “Schweizer Rekordmeisters”. Mit Christian Gourcuff wird Emeghara einen hervorragenden Trainer-Ausbildner haben. Und wenn er dort noch ein Mehrfaches verdient… das grosse Geld gibts – entgegen Ihrer Behauptung – auch in Frankreich, vielleicht nicht bei Lorient, aber sicher bei PSG (das zum Meisterschaftsauftakt zuhause gegen Lorient 0:1 verloren hat!), bei Lyon, bei Marseille und inzwischen vermutlich auch bei Lille. – Der Blogeintrag trieft vor Unwissen, oder – schlimmer – mangelndem Respekt und Überheblichkeit.

  34. Es gibt wohl keinen anderen Trainer in der ASL, der sich so viel Zeit und Mühe nimmt mit den jungen zu arbeiten. Man bedenke, Emeghara wurde vom FCZ zu Winti für einen Montaslohn von um die 4’000 abgeschoben. Ohne Sforza und Co, würde der heute noch dort tschutten. Viele verstanden das Engagement von Emeghara bei GC für 9500 pro Monat (ohne Prämien) nicht. Auch viele, sehr viele GC Fans im Forum hackten auf ihm herunm. Und nebest seiner Schnelligkeit ist seine Technik ein Graus. Seine Laufwege waren ein Graus und heute sind sie einigermassen OK. Ich bin gespannt wie Emegharas Limiten in Frankreich aufgezeigt werden. Klar führ ihn hats sichs gelohnt. Er verdient jetzt eine Menge Geld. 1,2 Mio pro Jahr! – Meine Güte. Es handelt sich hier um einen Holzfuss, der nicht wirklich Fussballspielen kann, schon irgendwie Vater wurde und sich massiv verändert hat. Neues Auto. Ja am “täupelen”. GC hätte nicht mehr aus ihm herausgeholt finanziell. Gut 3 Mio. sind eine Menge Geld für 1 Jahr Aufbauarbeit und Kosten von 250’000 plus monatliche 9500. Ergo ist Emeghara ein mehr als – meist von den Medien hochgeschriebenk, die selten im Training oder bei den Spielen waren – heillos überbewerteten (sportlich / menschlich) Fussballer. Er ist eher unterdurchschnittlich, lebt von seiner Laufbereitschaft. Man erinnere sich an einen Odokor von Deutschland… Und wer sein Berater (Newbie) kennt, weiss auch woher der Aktivismus kommt…

    Sforza und Meier haben richtig gehandelt. Und in den Medien auch Mal klargestellt, dass nciht nur immer Sforza der “Blender” und “Dubbel” ist. Es gibt da auch eine andere Seite.

    Und ja, Toko hat auch Angebote oder Interessen aus der Innerschweiz. Ein Zuber auch, nur spielt der zurzeit unterirdisch. Hajrovic wollte auch schon weg, jetzt ein wenig am *täubelen”. Körpersprache sagt viel. Aber nicht jeder ist nach 2 ASL-Spielen schon ein kleiner Messi. Aber klar, wer bei GC einigermassen tschutten kann, der wird von Scouts geholt und verdient woanders mehr Geld. Ziemlich mehr Geld. Das ist nunmal das bittere Los einen Ausbildungsklubs. Mit dem Titel Rekordmeister, kann sich die Ausgabe GC 2011/2012 herzlich wenig kaufen dafür. Nostalgie gibts nur bei den älteren GC Fans, die den Sprung in die Realität verpasst haben. Zeiten ändern sich. Und der Fussball war nie wirklich rommantisch, wenn man nur ein ganz wenig hinter den Vorhang guckt. Intelligenz und Fussballer. Das ist wieder eine völlig andere Geschichte. Da könnte man Emeghara wunderbar als Beispiel nehmen, wie fragli und wenig Persönlichkeit, Charakterstärke solche Spieler haben. Ein gefundenes Fressen für skrupellose Berater. Gut auch der will das schnelle Geld. Und nicht mehr für eine GC U21 Matchblätter ausfüllen, wie Emegharas Berater vor nicht allzulanger Zeit. JA die Zeiten ändern sich. (Und bei GC kann man es ja überhaupt niemanden richtig machen, so scheint es zurzeit….)

  35. Guru Tosch sagt:

    ach, es sind schwere Zeiten als GC-Fan…Kaum spielt ein Junger etwas vielversprechend wechselt er ins vermeintliche Schlaraffenland. – und das bevor er wirklich mal über längere Zeit gut gespielt hat. Solange GC nicht auf Augenhöhe mit den Spitzenklubs der Superliga kicken kann wird das sicher so bleiben. Und wenn die Lohnunterschiede so krass sind, dann ist das alles ja verständlich. Tja die Zeiten ändern sich und GC war mal eine gute Fussballadresse. Jetzt dürfen die Anderen mal am Honigtopf lecken!

  36. Nino sagt:

    So viel wie in Lorient hätte Emeghara bei GC nie verdienen können. Die Schweiz bleibt mehrheitlich eine Ausbildungsliga. GC muss den Abgang verkraften können. Sportlich ist GC zusätzlich geschwächt. GC wird sich bemühen nicht abzusteigen und finanziell keine Abenteuer einzugehen, dies der momentane Stand.

  37. Auguste sagt:

    hmm…, das war ein transfer mit lauter gewinnern:

    der spieler verdient neu ein vielfaches, spielt in einer höher eingestuften liga bei einem verein, der ihn wirklich wollte – perfekt!
    der trainer, darf sich rühmen aus einem sprinter mit etwas ballgefühl einen angehenden goalgetter gemacht zu haben – perfekt!
    die mannschaft ist zwar schwächer, aber solange der durchgeknallte bei xamax weiter wütet, ist abstieg kein thema – perfekt!
    der präsident von gc, rechnet die rendite und wünscht sich sein “finanzhaus” würde so was abwerfen. das wäre – perfekt!
    der club hat 3 mio auf dem konto und könnte sich damit was schönes für den sturm oder sonstwo kaufen – perfekt!
    der neue club kann emeghara nach ein paar jahren teuer weiter verkaufen, wenn der plan aufgeht – perfekt!

    …und natürlich könnte man das alles auch ganz anders sehen und heiss diskutieren – perfekt!

    • pedro sagt:

      ähhh, dein post war noch nicht geschaltet als ich meinen schrieb, sonst haette ich mir das erspart 🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, sie schreibt ganz gut, aber die freischalttaste hat sie definitiv nicht er- und gefunden. aber man soll die hoffnung nie aufgeben, pedro, bei ihrem hauptarbeitgeber dauerte es auch nur 15 jahre oder so, bis keine kunden mehr an der hotline hängend verhungerten, verdursteten oder sich in der warteschleife erhängten. wenn es hier allerdings etwas weniger lang dauern würde, wäre das: perfekt!

  38. pedro sagt:

    Wenn die Infos stimmen, ist Lorient seit 4 Monaten mit Inno in Kontakt und beobachtet ihn auch schon so lange. Das war also eine wohlueberlegte Investition von Lorient. Deshalb werden sie sicher nicht 3 Mio fuer einen potentiellen Bankdruecker ausgeben. Lorient spielt zudem im Mittelfeld der Ligue 1 und hat wenig Ambitionen gegen oben und wahrscheinlich nichts mit dem Abstieg zu tun, sie sind also eine Mannschaft die Talente nicht gleich beim ersten schlechten Spiel wieder auf die Bank setzen.
    Inno haette keinen besseren Verein fuer sich finden koennen. Also gibt es nur Gewinner, GC hat die Kohle erhalten (auf mehr haetten sie nie hoffen koennen), Inno einen guten Lohn und gute Perspektiven und Lorient einen pfeilschnellen Aussenbahnspieler.
    Alles perfekt!

  39. thomas bieri sagt:

    ich finde den transfer in fast allen belangen gerechtfertigt, und schlussendlich geht es irgendwie immer in die gleiche richtung hier im blog – nämlich um die super league, welche meines erachtens hoffnungslos überbewertet wird! sollen die doch alle früh wechseln! wenn es zum durchbruch kommt tragen sie in einer grösseren liga/klub verantwortung und nicht bei GC, YB, Sion oder was weiss ich. solche kritiken sind einfach “bünzli” und zeigt die limitierte risikobereitschaft der schweizer! wer nicht wagt der nicht gewinnt! Go Inno!

  40. Paul Summermatter sagt:

    Der Artikel ist ja voll peinlich und Inkompetent. Gourcuff macht da einen fantastischen Job. Das Team spielt jedenfalls besser als alles was Hitzfeld mit dem Nationalteam produziert hat. Der Verein hat durchaus Tradition und ist über 80 Jahre alt.
    Logisch ist Loirent nicht Lyon, Monaco oder PSG. Man hat ein kleines schmuckes Stadion und hat die letzte Saison vor Monaco oder dem PSG abgeschlossen. So provinziell wie GC ist dieser Verein sicher nicht.

    Definitiv eine gute Wahl von Emeghara.

  41. Matthias H sagt:

    etwas verstehe ich hier nicht. Da wird in den Kommentaren Emeghara als talenfreier Ballverstolperer betitelt um dann zwei Zweilen später GC an den Pranger zu stellen, dass sein Tafelsilber bei der erstbesten Gelegenheit verscherbelt. Vielleicht sollte man sich einmal auf ein Argument beschränken. Entweder ist Emeghara der überbewertete Stürmer, dann hat GC wohl einen guten Deal gemacht wenn es für einen solchen non-valeur noch 3 Millionen löst, oder dann hat GC hier ein grosses Talent (zu früh?) abgegeben und Emeghara kann sich nun in einer grösseren Liga beweisen.

    Im Endeffekt liegt die Wahrheit wohl zwischen den beiden Extremen. Emeghara scheint auch mir nicht das Jahrhunderttalent zu sein. Gerade aber deshalb scheint mir die Wahl von Lorient gar nicht mal so schlecht zu sein, hier kann er sich in der Lique 1 beweisen, ohne dass ihm Überspieler den Weg versperren würden. GC hat mit dem Verkauf wohl den vernünftigsten Weg gewählt. Ich erinnere etwa an das Theater, dass der FCZ mit Abdi hatte. Einen abwanderungswilligen Spieler lässt man besser ziehen solange man noch etwas Geld dafür erhält. Ob der Wechsel für Emeghara zu früh kommt oder ob es der falsche Verein war lässt sich im Voraus sowieso nie beurteilen. Pro- und Contra-Beispiele gibt es zuhauf. Emeghara versuchts, bleibt zu hoffen, dass er das nötige Glück findet und den nötigen Durchhaltewillen hat. Von meiner Seite jedenfalls wünsche ich ihm viel Erfolg.

  42. Patrick S. sagt:

    Wie ich finde, hat das Auswärtsspiel in England mit 10’000 Schweizern gezeigt, dass sich die Schweizer Fans durchaus noch mobilisieren lassen. Leider hängt die Zuschauerzahl noch immer von der Attraktivität des Gegners ab, was aber schon seit eh und je so ist und wohl auch bleiben wird. Schade eigentlich, weil die letzten beiden Qualispiele dieser jungen Schweizer Mannschaft mithin das Beste waren, was wir seit der WM 2006 gesehen haben. Für die nächsten Spiele hat diese Mannschaft durchaus mehr Fans verdient, und wer sich über die inkompetenten Zuschauer beklagt, sollte besser mit gutem Beispiel vorangehen, selbst mehr “echte” Fans mobilisieren und sich vor allem die Stimme heiser schreien. Hopp Schwiiz!