Logo

Der Cristiano Ronaldo der Schweiz

Annette Fetscherin am Mittwoch den 20. Juli 2011

GC-Campus in Niederhasli – 16 Grad – die Frisur sitzt, die Bräune stimmt. Drei lehrreiche Jahre im Süden in den Knochen, findet Frank Feltscher erneut den Weg zu den Grasshoppers. Und bringt den Glamourfaktor zurück zum Traditionsverein.

Schnell ist er, kräftig und laufstark und daher immer um Spektakel besorgt. Unvergessen das Tor, das Frank Feltscher für die U-21 im Gruppenspiel gegen Weissrussland erzielte. Aus praktisch unmöglichem Winkel netzte er in der Nachspielzeit ein. Wo Frank Feltscher auftritt, herrscht Show-Alarmstufe Rot. Und dies, obwohl es noch gewaltig hapert mit der Toreffizienz. Sechs Treffer in seinem dritten Jahr bei Bellinzona sind eine Steigerung, aber rechtfertigen noch nicht den Vergleich mit Cristiano Ronaldo.

Zeigt gern, was er kann – und was er hat: Ronaldo.

Zeigt gern, was er kann und hat: Ronaldo.

Dieser aber drängt sich rein äusserlich auf. Braungebrannter Latino mit Bilderbuch-Sixpack und erlesenen Tätowierungen. Körperkunst nennt Frank «Fränk» Feltscher diese. Die Geburtstage sämtlicher Familienmitglieder haben ein Plätzchen auf seiner Haut. Ausserdem ziert der Namen seiner Mutter den Bauch und ein von ihr verfasstes Gedicht seinen Rücken.

Die Feltscher-Familie ist eine eingeschworene Gemeinschaft, auch wenn Rolf und Frank seit der gemeinsamen GC-Zeit rein fussballerisch getrennte Wege gehen. Einfach war der Schritt für Frank daher nicht, sich vor drei Jahren abzunabeln und sein Glück in der Serie A bei US Lecce zu versuchen. Aber, auch wenn er noch nicht mal Stammspieler in der Super League war, er wollte weg. Ein Wagnis, das gründlich in die Hosen ging. Wer Null Einsatzzeit zugesprochen erhält, bekommt auf brutale Art und Weise vor Augen geführt, dass er da wo er ist, nicht gut genug ist. Die Einsicht war das eine, der Schritt zurück das andere. Nochmals ganz bei Null anzufangen, war ein Stich ins Herz des stolzen Latinos. Aber: Fast drei Jahre in der Sonnenstube der Schweiz haben Frank nicht nur noch brauner, sondern auch reifer gemacht. Jetzt also soll es für ihn an der Zeit sein, in einem nächsten Schritt auch die Deutschschweiz für sich zu gewinnen.

Fussballer mit Starpotential gibt es einige. Schlau ist, wer aus den optischen Vorteilen einen Nutzen ziehen kann. Noch ist Frank Feltscher eine zu kleine Nummer, um als Sportler die ganz grossen Werbeverträge an Land zu ziehen. Aber der Mittelfeldspieler ist sehr lernwillig und in Sachen Manieren könnte ihm auch der portugiesische Superstar wohl noch einiges abgucken. Während Ronaldo – so liest man – seine Mitmenschen mit «You, me, fuck» für sich zu gewinnen versucht, hinterlässt Feltscher bei Männlein und Weiblein einen hochanständigen und freundlichen Eindruck. Der 23-jährige ist gern auch mal für einen Blödsinn zu haben, in seinen Grundsätzen aber sehr professionell.

Daher war es nicht nur sportlich gesehen ein schlauer Schachzug von GC, sich den Ex-Hopper nach dem Abstieg der AC Bellinzona zurückholen. Gelingt es Frank Feltscher, bei seinem zweiten Versuch bei den Grasshoppers, einen entscheidenden Schritt vorwärts zu machen, hat er die Chance, sich ganz dick in die Herzen der Schweizer zu spielen. Dann könnten seine Trikots zum Kassenschlager werden. Denn, Starpotential hat der Mann, in dem Indianerblut fliesst, definitiv.

Sehen Sie dies ähnlich, liebe Leser, oder welcher Spieler hat Ihrer Meinung nach das Potential, zum nächsten Schweizer Fussballstar zu werden? Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die man dazu benötigt, neben der spielerischen Fähigkeit?

« Zur Übersicht

66 Kommentare zu “Der Cristiano Ronaldo der Schweiz”

  1. Tom Jones sagt:

    Also für mich sieht Franky eher aus wie Bushido als wie Christiano Ronaldo 🙂 Besonders auf dem Foto mit Hoodie und Steinchen-Ohrstecker sieht er dem Rapper wie aus dem Gesicht geschnitten 🙂

    • Oliver sagt:

      Was soll’s. Ich finde den Jungen ist einfach mega schnittig (mjam), und ob jetzt Boys&Girls nur des reinen Fussballs wegen Spiele anschauen oder auch weils was fürs Auge gibt, ist doch egal. Und hey, bloss weil ich einige der Spieler echt sexy finde heisst das noch lange nicht, ich verstehe nichts vom Spiel an sich. Und auf der Schiene dürfte Fränkie noch etwas zulegen 😉

  2. Das Tor zum 100. Derbysieg! Unvergesslich!

    • Blogger-King sagt:

      Als für mich scheint der wie Dani Gygax, der hat Talent aber den kopf nicht richtig bei der Sache

  3. Marthaler Patrick sagt:

    Der Feltscher, der fällt mir auch immer auf. Sicher der bestausehendste Fussballer der Schweiz. Finde aber, er sollte spielerisch noch etwas zulegen. Das Zeug dazu hat er ja.

  4. Mäsi sagt:

    Ach bitte, loescht doch nicht gleich alle, leicht sarkastische (zu?) kritischen Kommentare…

    Oder will jemand tatsaechlich abstreiten, dass dies mehr in einen Glanz & Gloria Blog passen wuerde als in den Steilpass Blog? Schade, schade…

    • josé bütler sagt:

      mäsi, da stimm ich dir zu! dieses thema hat in einem fussball-blog nichts zu suchen, aber naja …

  5. Marcel sagt:

    Wenn der Fränk den Gockel spielen will ,dann soll er das abseits vom Fussballplatz tun. Denn auf dem Fussballplatz bringt er nicht den Hauch von Leistung die er sollte. Warum man den zurückgeholt hat, ist mir ein Rätsel. @Frau Fetscherin,,was ist denn bloss Indianerblut?

    • Annette Fetscherin sagt:

      Damit meinte ich, dass er indianische Verwandte hat. Keine Sorge, keine unerlaubten Substanzen.

      • Marcel sagt:

        Aber Frau Fetscherin,,,es gibt doch keine Indianer und auch keine Indios – nur indigene Bevölkerung. Hey, von wegen Substanzen, daran hab ich glatt nicht gedacht 🙂

        • Annette Fetscherin sagt:

          Da haben Sie recht, dies wäre politisch korrekter. Aber Sätze wie “der Mann mit einem prozentualen Anteil von Blut der indigenen Bevölkerung Südamerikas” wären auch nicht so anziehend in einem Blog, oder? 😉

  6. Alois Eglseder sagt:

    Von den Sympathiewerten können beide miteinander konkurieren. Fussballerisch ist es ein Tag- und Nachtvergleich. C. Ronaldo ist einer der Grossen – jemand, der auch etwas Überheblichkeit zeigen darf. Für mich bietet Frank Feltscher jediglich Glamour für Arme. Deshalb keiner Erwähnung wert.

    • Veronika Moser sagt:

      Für mich als Frau, die naturgegebenermassen wenig mit Fussball anfangen kann, sind solche Persönlichkeiten eine wahre Augenweide.
      Schliesslich soll Fussball etwas für alle sein, Familien mit Kindern wie auch für Singlefrauen wie mich.
      Mehr solche Typen, weniger Gilbert Gress !

      • DAM sagt:

        @Veronika Moser
        “Für mich als Frau, die naturgegebenermassen wenig mit Fussball anfangen kann…”
        und doch haben sie sich in einen Fussballblog “verirrt”

      • Marcel sagt:

        Liebe Veronika, für Dich als Singlefrau gibts ganz bestimmt andere Orte als Fussballplätze um Jungs anzuschauen. Zumal die Fussball naturgegebenermassen nicht interessiert. Irgendwie zwickt sich die Aussage ja selbst 🙂

      • Thiemo Horst Happel sagt:

        Gilbert Gress wie auch Andi Egli spielen auch nicht Fussball, sondern kommentieren. Wenn zur Pause gepfiffen wird, ist das Spiel kurzfristig für ungefähr 15 Minuten unterbrochen. Nur so zur Anmerkung! Vielleicht könnte man Ihnen entgegenkommen, wenn Longo Schönenberger statt Gilbert Gress in der Pause hilft, das Spiel zu analysieren?

      • franzi sagt:

        öhm, also ich find den jetzt ganz und garnicht hübsch.
        aber ich kann mit dieser ganzen metrosexuellengeschichte eh nix anfangen 😛

      • Annette Fetscherin sagt:

        Schön gesagt Frau Moser, Fussball soll etwas für alle sein! Da freut es mich, wenn sich auch die Frauen nicht einschüchtern lassen!

        • Kraft sagt:

          Ähm, Frau Fetscherin, die gute Veronika interessiert sich aber doch gar nicht für Fussball, sondern für hübsche Männer…Dafür muss sie doch wirklich nicht ins Stadion gehen, oder? (Ganz abgesehen davon, dass ‘Persönlichkeiten’ keine ‘Augenweide’ sein können. Aber das ist vielleicht die semantische Intuition, die durch zuviel Marketingberieselung kreiert wurde)
          Ich sehe nicht ein, weshalb Fussballspiele zu blossen Life-Style Events verkommen sollen. Natürlich soll der Fussball für alle sein. Für alle, die ihn mögen. Die anderen sollen sich doch bitte Modezeitschriften kaufen.

          • Annette Fetscherin sagt:

            Aber… Es ist doch völlig egal, ob sich Veronika für die hübschen Männer oder für den Fussball interessiert, oder gar für beides (eine Mischung die durchaus vorkommen kann)!
            Denken Sie, es sollte im Stadion bald verschärfte Eingangskontrollen geben und nur eingelassen werden, wer beweisen kann, dass er zu 100% nur wegen dem Fussball da ist? Da werden die Clubverantwortlichen aber wenig Freude haben und die Spieler noch weniger. Leere Stadien bringen niemandem etwas. Wo fängt denn das Interesse am Fussball an, wo hört es auf? Wenn Sie es im Stadion geniessen, ein Wurst zu essen und ein Bier zu trinken, gehen Sie dann wirklich nur wegen dem Fussball dahin? Oder auch ein bisschen wegen dem gemeinsamen Bier mit den Freunden? Vielleicht würden Sie dann an der Eingangskontrolle schon abgewiesen werden…
            Wenn es wirklich nur zu 100% der Fussball wäre, müsste es Ihnen ja eigentlich auch Freude machen, munterseelenallein im Stadion einen Frauenfussballmatch anzuschauen?! Und sagen Sie jetzt nicht, der Frauen-Sport sei zu langsam und unattraktiv. Es gibt auch genügend laue Matches in der Männerliga, ja gar bei einer EM oder WM. Wieso also soviele Gedanken darüber machen, aus welchen Gründen jemand ins Stadion kommt? Macht doch einfach Spass, zusammen Fussball zu gucken!

          • Karl Eigenmann sagt:

            oh ja… ich denke da nur an Larissa Riquelme – sie hat ja an der WM-2010 einen Trend gesetzt, der sich jetzt an der CA-2011 “weiterentwickelt” hat. Man(n) darf hoffen, dass dieser auch hier bald Einzug hält – da macht zusammen Fussball gucken besonders viel Spass…

          • Thomas S. sagt:

            Völlig richtig. Ich verstehe nicht, wieso Frauen sich mit Vorliebe immer dort hineindrängen müssen, wo Männer ihren Spass auch mal ungestört von unqualifizierten Zwischenrufen und dem ganzen Mode- und Promi-Gedöns haben wollen. Wir überlassen ihnen doch auch ihr Synchronschwimmen und ihre Bodengymnastik. Ich kapiers nicht, wieso müssen Frauen immer genau das (nach)machen, was uns Männern Spass macht, aber sich gleichzeitig beschweren, dass diese immer nur das eine im Kopf hätten…eben Fussball.

          • Kraft sagt:

            Hmm, also Frau Fetscherin, jetzt nehmen Sie aber den verbalen Zweihänder, wo auch eine etwas feinere Klinge zum Ziel geführt hätte. Ich sagte lediglich, dass ich keinerlei Sinn im Besuch eines Fussballspiels sehe, wenn man Fussball nicht mag. Es gibt tausend einfachere und in Bezug auf Kontaktmöglichkeiten effizientere Möglichkeiten, sich hübsche Männer anzusehen, e.g. Badi, Bar, Uni, wo auch immer. Natürlich macht zusammen Fussball schauen Spass. Es macht aber viel mehr Spass, wenn man sich auch dafür interessiert. Ich bin der letzte, der anderen Leuten den Stadionbesuch verbieten würde. Aber abraten darf ich schon, oder?
            Und ja, es macht mir Freude, mutterseelenallein im Stadion einen Match anzuschauen. Als GCZ Anhänger kommt in der Tat manchmal das Gefühl auf. Allerdings einen Fussball-Match. Keinen Frauen Fussball-Match. Ich schaue schliesslich wegen dem Spiel und nicht wegen den Reizen des anderen Geschlechts. Das ist eben genau der Unterschied.

          • Nadja Zimmermann sagt:

            @ Thomas S.: Es gibt sehr viele Frauen, die verstehen viel von Fussball, ich würde sogar behaupten, manche mehr als gewisse Männer, die ich im Stadion oder an WM’s, EM’s ihr Senf beitragen höre… Hören sie auf damit, gewisse Sportarten und Hobbies nur für euch Männer zu reservieren!! Ich möchte nicht an ein Synchronschwimmen-Event gehen, sondern an ein Fussballspiel und dies nicht wegen den gut aussehenden Männern, sondern wegen dem Fussball…

          • Mäsi sagt:

            Eigentlich ja schade, dass hier ueber Frau und Mann an Fussballspielen diskutiert wird… denn eigentlich sind sich ja alle einig, dass stattdessen zwischen Fussballgeniesser/-kenner (oder wie auch immer) und Zuschauern, die wegen dem Aussehen der Spieler etc. hingehen, unterschieden werden sollte – so zumindest mein Eindruck aus den meisten Kommentaren.
            Gewisse Leute stellen leider Letzteres mit Frauen gleich – was eigentlich schade ist. Nun weil nun Annette ueber dieses Thema geschrieben hat, bedeutet das ja nicht, dass sie und gleich alle Frauen nur wegen den ach-so-geilen Kicker Fussball sehen…

            Verabschiedet euch doch von diesem Geschlechterkampf! Solange ueber Fussball diskutiert werden kann, soll der Gespraechspartner lange Beine, kurze Beine, Glatze, Haarpracht oder Brille haben – oder eben halt Mann oder Frau sein.

        • Andi sagt:

          @ Nadja Zimmermann: Kleiner Tipp, es gibt doch auch noch Frauenfussball…die brauchen dringend Zuschauer!

          • Kraft sagt:

            @Mäsi: Völlig richtig. Ich kenne einige Frauen, die bedeutend mehr von Fussball verstehen als die meisten Männer. Mein Kommentar hat sich auch an Veronika und nicht an die ‘Frauen an sich’ gerichtet. Bei Frau Fetscherin bin ich mir noch nicht sicher 😉
            @Andi: Hmm, ziehe Nadjas Gesellschaft Ihrer eindeutig vor im Stadion. Sie scheinen sich auf die niedere Gender-Ebene begeben zu müssen, während Frau Zimmermann offenbar wirklich fussballbegeistert ist. Wenn Sie einen Ort suchen, an dem Sie nur unter Männern sind, dann empfehle ich Ihnen zum Beispiel das T&M im Niederdorf. Echt nette Jungs dort.

          • Andi sagt:

            @ Kraft: Danke für den Tipp aus berufenem Munde, aber da reicht mir Ihre Empfehlung alleine nicht. Ich kann Sie indessen beruhigen, ich pflege meine Fussballbegeisterung im Stadion auszuleben und nicht hier im Steilpass, in Anwesenheit von vielen Fans, meist männlichen Geschlechts. Als offensichtlicher Frauenversteher sollten Sie sich jedoch entscheiden, was Ihnen nun lieber ist, einen Match mit Freude mutterseelenallein im Stadion zu verfolgen, wie Sie weiter oben schon festgestellt haben, oder dann doch in (weiblicher) Begleitung…

          • Mäsi sagt:

            @Andi: Verstehe ich dich richtig, dass du also lieber ein Spiel mit einem (fussballerisch) inkompetenten Mann (der vielleicht nur die weiblichen Zuschauer anglotzt) als mit einer fussballbegeisterten Frau, die weiss, wovon sie spricht, ansiehst?
            Oder anders formuliert: Du bist der Ansicht, dass Männer etwas von Fussball verstehen, und Frauen nicht?

            Da geh’ ich dann doch lieber mit Kraft und Nadja an ein Fussballspiel…

          • Andi sagt:

            Nein. Aber die Realität und der Alltag beweisen mir immer wieder, dass die Wahrscheinlichkeit, auf eine Frau zu treffen, die wirklich etwas vom Fussball versteht und sich auch noch dafür interessiert, relativ klein ist, jedenfalls weitaus kleiner als bei Männern, und das, wohlgemerkt, unbahängig davon, ob es innerhalb oder ausserhalb des Stadions ist. Und bitte, erzähl mir jetzt nicht, dass das bei dir anders wäre…

          • Mäsi sagt:

            Andi, ich gehe fast ausschliesslich mit maennlichen Kollegen an Fussballspiele – das will ich gar nicht abstreiten.

            Die Mehrheit der Fussballfans ist maennlich. Daher ist es nur logisch, dass auch mehr Maenner im Stadion sind und dadurch wohl auch das durchschnittliche Fussballwissen auf Seiten der Maenner hoeher ist. Ob jedoch die Kompetenz innerhalb der Fussballfans (genau lesen!) bei Maennern groesser ist als bei Frauen, mag ich zu bezweifeln und will hier auch kein Fazit ziehen. Deshalb erachte ich grundsaetzlich alle Fussballfans als gleich – der Sachverstand ist dann eher vom Alkoholkonsum abhaengig, aber garantiert nicht vom Geschlecht!

            Nochmal: Ich will nur sagen, dass nicht zwischen Mann und Frau unterschieden werden sollte, sondern einfach ueber Leute, die was von Fussball verstehen, und solchen, die keine Ahnung haben. Absolut mag es logischerweise afugrund obigem Argument eine Korrelation geben, relativ aber wohl kaum.

            Scheint so, als ob wir uns eigentlich in den Grundzuegen einig sind…

          • Andi sagt:

            @Mäsi: Das sind wir tatsächlich…Ich gehe nicht lieber mit Männern ins Stadion, im Gegenteil, ich wünschte, es gäbe mehr solche weiblichen Fussballsachverständigen, wie du sie beschieben hast…

  7. kurt abächerli sagt:

    leider gehören ohrenringli, dj auftritte und glanz & gloria immer mehr dazu. auch in den überlegungen der trainer.
    für mich liegt das krasseste beispiel einige jahre zurück. erich hänzi war einer der besten linksverteidiger (und sicher der schussgewaltigste) den die schweiz je hatte. weil er neben dem feld zurückhaltend (schüchtern?) auftrat, war er in den medien kein thema für homestories u.ä. darum setzte man auch in der nati konsequent auf den langsamen stolperi quentin aus dem wallis. gefahr war schon im anzug, wenn der die fusballschuhe schnürte. fussballer oder ihre berater müssen heute immer mehr eine pr-maschinerie in eigener sache in gang setzen. da hilft auch rauchen neben dem platz, unehliche kinder, originelle tatoos und silikonige freundinnen.

    • josé bütler sagt:

      stimmt nicht! wie schon otto “rehakles” rehhagel sagte: wichtig ist auf dem platz. wenn ein spieler keine leistung zeigt, dass spielt er auch nicht. quentin war kein blender, aber wäre hänzi besser gewesen, hätte er auch gespielt!!!

      • Mäsi sagt:

        es gibt vielleicht individuun, die es wie rehakles handhaben. es laesst sich jedoch kaum abstreiten, dass medien oder ‘experten’-meinungen auch erfolgreiche trainer beeinflussen koennen.

      • kurt abächerli sagt:

        was otto spielen liess, fällt für mich auch nicht unter fussball…

        • josé bütler sagt:

          ich habe nicht behauptet, dass der beton-mit-libero-fussball von otto eine augenweide sei, mir gings nur um seine aussage: wichtig ist auf dem platz!

  8. Robert Molino sagt:

    Frank ist eher ein möchtegern CR7! Ronaldo bringt top internationale weltklasse leistungen und ist schon heute einer der besten allerzeiten. Frank hat überhaupt noch nichts erreicht, mit 23 war ronaldo schon weltfussballer oder zumindest Vize. Frank wird ein durchschnitts fussballer in der superleague, zu mehr wird es nicht reichen, ist leider so.

  9. Marthaler Patrick sagt:

    Warum hat nicht auch mal so ein Thema in einem Fussball-Blog Platz? Es muss ja hier auch nicht immer zugehen wie auf einem der Männer-WC im Letzigrund: Wo die Kerle unter sich sind, angetrunken über Schiri-Entscheide keifen und alles ein bisschen gruusig ist. Ich finds cool, dass Frau Fetscherin auch mal eine Style-Frage aufwirft. Weiter so!

    • Veronika Moser sagt:

      Sehr schön gesagt Herr Marthaler.
      Wäre dieser Failtscher nicht auch was für Sie ? Oder bevorzugen Sie doch lieber den originalen CR ?

    • Kraft sagt:

      Auch mal? Leider schon mindestens drei Mal. Aber gut, sehen wir es als Nachgeburt der Frauen-WM. Der Spuk ist vorüber und bald können wir uns alle wieder auf das Spiel konzentrieren. Sprich, ab heute Abend, 19.45 in der Rostlaube.

  10. Gerhard Tubandt sagt:

    Mit solch deplatzierten Vergleichen macht man Spieler kaputt, ehe sie was geworden sind. Im Schweizer Fussball wird ja sowieso schon jeder als Star tituliert, der mal bei GC zum Probetraining gehen durften. Da muss man nicht hier auch noch einen Nachwuchskicker mit einem der (individuell, nicht im Team) weltbesten Fussballer vergleichen.

    • Annette Fetscherin sagt:

      Lieber Herr Tubandt, nun wollen wir mal nichts dramatisieren. Niemand hat etwas davon gesagt, dass er wie Cristiano Ronaldo werden soll, oder wird. Wenn wir schon über “kaputt machen” reden: Machen Ihnen nicht auch eher gewisse kopflose Kommentare angeblicher “Fussballfans” etwas Sorgen. Ich sehe keinen Grund jemanden zu beleidigen, den man nicht kennt, egal ob er Fussballer ist oder nicht.

    • Kraft sagt:

      Herr Tubandt, Feltscher wurde vielleicht vor seinem Wechsel durch die übertriebenen Ambitionen in seinem nächsten Umfeld zu falschen Vorstellungen verführt. Deshalb wechselte er, noch nicht einmal Stammspieler beim GC, auch zu Lecce. Die Erfahrungen dort und die Zeit in Bellinzona haben ihn aber offensichtlich reifen lassen. Ich glaube nicht, dass er sich jetzt durch diesen Blog wieder den Kopf verdrehen lässt. Umso weniger als es hier auch nur um sein Äusserers geht.

  11. Fabio Bonina sagt:

    na ganz einfach, Ich wär der Schweizer Spieler mit Starpotenzial, auch wenn es nur in der Amateur Liga ist! 🙂 ahahahahahaha

  12. hans ulrich schwzyer sagt:

    meine mutter hatte früher durchaus auch ihre vorlieben was den fussballern anging: ramon vega und martin rueda..für den fussball selber aber interessierte sie sich kaum. und das nimmt mich bei diesem blog manchmal auch wunder, wenn die rede von WAGs, feminine fanwear oder glamouröse spieler die rede ist. ist dies ein blog für fussballliebhaber, oder -muffel? oder beide? ich kenne andere zeitungen oder -schrifte, die sich auch für fussballglamour und dergleichen interessieren: der blick, the sun, mirror, ex-NOTW, schweizer illustrierte, gala, hallo, das goldene blatt usw. – nur lese ich die wenigsten, und wenn doch, die fussballberichte, transfergerüchte usw (und dies offensichtlich nur in den ebenerwähnten zeitungen, nicht zeitschriften). dass hakan yakin seine tanja und alex frei seine werauchimmer heiratet interessiert mich nicht – wie sie aussehen auch nicht – noch weniger, ob sie model oder bäcker(in)/konditor(in) sind. klar, ein bisschen tratsch ist manchmal durchaus lustig (rooney’s nicht wachsende haare)…ich interessiere mich ja auch für transfergerüchte. eigentlich weiss ich auch gar nicht weshalb ich hier einen kommentar schreibe. ronaldo halte ich für einen genialen fussballer und einen menschen mit einem schlechten charakter (wm 2006), und bin davon überzeugt dass das zum teil daran liegt, weil ständig irgendwelche schundzeitschriften darüber berichten, welchen modelauftrag er an land gezogen hat, welche kinder er in auftag gegeben hat und welche covers seine freundin draufhaben. stellen wir uns vor, herr sykora würde seine ‘top ten der geilsten WAGs’ präsentieren. würde das sowohl die fussballmuffel als auch die -liebhaber auch interessieren? wahrscheinlich schon. ich finde die namen der beckham-kinder ja auch unterhaltsam. trotzdem denke ich manchmal: bitte mehr fussball, weniger glamour. die italiener sind nicht mehrfacher weltmeister weil alle frauen italiener gutaussehend finden, und ihr aussehen hat nichts mit fussball zu tun, ausser dass sie eben fussballer sind. es gibt ja auch noch die obdachlosen-wm, aber die interessiert wohl niemanden weil es da mehr um fussball als um glamour geht, ausser einer der spieler landet bei man-u. aber ja, frank feltscher ist ein gutaussehender junger mann, und ich wünsche ihm dass er ein star wird. aber ein star wird er nur werden wenn er richtig gut fussball spielt, nicht weil er starappeal hat.

  13. I. Emeghara sagt:

    Ein Sickpack macht noch langen keinen Ronaldo…

  14. ti sagt:

    Haare unter den Armen geht gar nicht!

    • naturjunge sagt:

      @ ti:

      Wie degeneriert ist denn die heutige Gesellschaft? Seit wann sind Körperhaare/Achselhaare bei den Männern nicht mehr erlaubt und werden als widernatürlich angesehen?? Dürfen Männer auch bald keine Bärte mehr tragen? Frauen, wie sollen denn nun die Männer sein? Metrosexuell oder doch nur Heterosexuell?

      • ti sagt:

        als Mann sage ich: genau, Bärte dürfen auch nicht mehr getragen werden.
        Siehe Bligg, welcher jetzt schon aussieht wie im ein AHV-Alter…

  15. El Che sagt:

    Der Prototyp des Freizeit-Latinos. Oder soll ichs MS-13-Gang-Look à la Schwamendingen nennen?
    Nein, sorry. Da macht einer aus Seebach auf Mara Salvatrucha und markiert den coolen Mann.
    Die Schweizer Föhnfrisur-Vorstadt-Tussies fahren natürlich darauf ab, denn die fussballerischen Qualitäten sind Nebensache. Desperates die schon in Sharm-el-Sheik und Kreta Exotik spüren, weil dies so in etwa das Spannenste ist was sie kennen;-)…

  16. Tubolt sagt:

    Der Schweizer Rekordmeister und Inbegriff des Traditionvereines tut gut daran, Spieler, die das öffentliche Interesse an sich binden zu fördern. Als alter GC Fan freut mich jede positive Nachricht über den Grasshopper Club Zürich ungemein.

    In der Schweiz gibt es halt immer Neider, wenn jemand wie Frank Feltscher sich etwas mehr exponiert. GC hat gestern wieder einen grossen Schritt vorwärts Richtung neuen Meistertitel gemacht. Weiter so!!

  17. Kathy sagt:

    Aber jetzt mal im Ernst Mädels, wollen wir wirklich solche tussigen Männer? Abgesehen davon, dass das Aussehen eines Fussballers unwichtig ist – mir gefallen echte Männer besser (die dürfen ruhig auch ein paar Haare auf der Brust haben..)!

  18. Marcel Meier sagt:

    Liebe Annette Fetscherin
    Nein, es ist eben nicht egal wer in ein Fussballstadion geht.
    Wenn Sie mal in einem englischen Stadion gewesen sind und das Raunen aus 40 000 Kehlen nach einem gelungenen Steilpass in die Tiefe gehört haben, wissen Sie vielleicht was ich meine.
    Athesiten gehen ja schliesslich auch nicht in die Sonntagsmesse.
    KICK’N’RUSH FOREVER

  19. Odio Giputxis sagt:

    Nachdem ich das Interview nach dem Spiel mit Feltscher gesehen habe muss ich sagen dass man die beiden weder sportlich noch rheorisch vergleichen kann. Cristiano Ronaldo drückt sich immer sehr gewählt aus was man von F. Feltscher nicht behaupten kann. Auch wenn mir der Club von Feltscher einiges sympathischer ist. Frei nach dem Motto: Halla Madrid, pero halla lejos.

  20. Franz sagt:

    Hab lange nach “Hmm… Auguste’s” Kommentar gesucht – vergeblich. Folglich gehts hier nicht um Fussball.

  21. Rene Baron sagt:

    Welcome to the women’s inspiration club !

  22. Rene Baron sagt:

    Guter Einkauf!
    In die Disco geht MANN ja auch nicht wegen der Musik.
    Ins Stadion geht FRAU nicht wegen Fussball 🙂

  23. Grampus sagt:

    Also das sind ja keine Muskelpakete oder so was…das sind quasi Sprenzel bei denen man dann einfach die Muskeln gut sieht, eben weil sie Sprenzel sind…Kein Vergleich zu Hockey-/Football-Spielern….

  24. El Che sagt:

    Ein Bünzli der auf Bad Guy macht, weil er dies mal auf MTV gesehen hat. «Yeah man… soy un ladron»… dass ich nicht lache. Die Tattoos sind dann aber nicht von irgend nem abgef***ten Tattoladen in Lateinamerika wo sich die wahren Bad Guys und korrupte Bullen die Türklinke in die Hand geben. Sondern vom Tattoo-Shop im Glattzentrum 😉 !!! So geil, ich kann mich richtig reinsteigern…

  25. Fussball Kaiser sagt:

    Frank Feltscher zementiert mit seinem Auftreten das gängige Fussballerklischee. Körper, Frisur, die Kleider und das Auto sind wichtiger als alles andere. Teilweise peinlich wie extrovertiert sich die (durchschnitts-)Fussballer in Szene setzen. Fussball passt gar nicht so recht zu diesen Typen, ich sehe da eher eine Karriere als Unterwäsche Modell oder als Verkäufer in einem trendigen Kleiderladen. Da wünsche ich mir doch die Eishockeyspieler herbei, die laufen nicht wie Tussis durch die Gegend und jammern auch auf dem Feld nicht so herum wie die Fussballer.

  26. R. Hedinger sagt:

    Dieser Typ ist (noch) nichts, er kann (fussballerisch) praktisch nichts – was soll das?? Um ein guter Fussballer zu werden fehlt es ihm offensichtlich an Intelligenz, sonst würde er sich nicht so selbstverliebt ablichten lassen. Einverstanden mit Fussball Kaiser – im besten Fall genügt dieser Typ als Unterwäsche Modell oder als Schuh Verkäufer im Migros…