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Bringt den Fussball in den Sommer zurück!

Mämä Sykora am Samstag den 9. Juli 2011

Jeder, der sich schon einmal bei fiesem Schneeregen ein Spiel in einem Schweizer Stadion angeschaut hat, wird sich auch schon mal die Frage gestellt haben, weshalb er sich das antun muss. Der Rasen ist – zumindest dort, wo er noch nicht durch Plastik ersetzt wurde – nur noch an wenigen Stellen grün, saubere Ballstaffetten sind nahezu unmöglich, der Punsch in der Pause wärmt nur sehr kurzzeitig und auf den Tribünen herrscht die gähnende Leere.

Und wenn es mal Sommer ist, so richtig mit Sonne und blauem Himmel und schön warmen Abenden, gibt es auf Schweizer Fussballplätzen nichts zu sehen ausser dem «Rasen nicht betreten»-Schild. Ist das nicht komplett unsinnig?

Hierzulande beginnt das Championnat Mitte Juli und dauert bis Mitte Mai, zwischen Mitte Dezember und Anfang Februar ruht der Spielbetrieb. Dennoch müssen viele Partien bei Witterungsverhältnissen durchgeführt werden, bei denen man nicht mal seinen Hund vor die Tür jagen würde. Das schlägt sich natürlich auf die Zuschauerzahlen der Super League nieder: In den Wintermonaten pilgerten in der letzten Spielzeit im Schnitt fast 2000 Leute weniger in die Stadien als in der übrigen Zeit, ein Einbruch von 17 Prozent. Besonders betroffen davon sind die kleineren Vereine, die nicht über eine so grosse und treue Fangemeinschaft verfügen.

Umgekehrt lässt sich feststellen, dass an lauen Sommerabenden selbst mässige Affichen erfreulich viele Besucher anlocken. Kein Wunder, wird immer wieder der Ruf nach einer Sommermeisterschaft laut. So kennt man es u. a in Skandinavien und Russland, auch hierzulande liesse sich der Modus leicht dahingehend anpassen, dass es nicht jeden oft Überwindung brauchen würde, ein Spiel zu besuchen.

Die Einwände sind bekannt. In geraden Jahren überschneidet sich die Saison mit EM oder WM: Dies lässt sich mit einer mehrwöchigen Pause einfach lösen und hat sogar den Vorteil, dass die hier tätigen Spieler mitten im Saft und nicht am Ende einer auslaugenden Saison stehen würden. Die fehlende Spielpraxis in Vereinen, die im Europacup überwintern: Mal abgesehen davon, dass dies Schweizer Vereine kaum betrifft, beweisen beispielsweise die Russen immer wieder, dass dies gut gelöst werden kann. Die Ferienzeit: Schon jetzt beginnt die Super League genau dann, wenn in den meisten Kantonen die Sommerferien beginnen. Der Modus würde bei einer Sommermeisterschaft zwar mehr englische Wochen vorsehen, aber es ist wahrlich einfacher, Leute zu einem Stadionbesuch an einem lauen Mittwochabend zu motivieren als an einem Samstagnachmittag mit arktischen Temperaturen.

Es ist doch ein Jammer: Der Schweizer Sommer ist derart kurz, und ausgerechnet dann kriegen wir keinen Fussball zu sehen! Unser Lieblingssport ist eine Sommersportart, das scheint angesichts der Flut von Sperrdaten und europäischen Angleichungen vergessen gegangen zu sein. Überlasst den Winter wieder den Hockeyanern und den Skifahrern. Schenkt uns die Sommermeisterschaft!

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69 Kommentare zu “Bringt den Fussball in den Sommer zurück!”

  1. ich sagt:

    denn kömmet doch emol nach basel…

    • Du sagt:

      Naja in einer Stadt, die ausser Fussball nichts bietet, könnte jeder ein Stadion füllen…

      • Er sagt:

        Du kennst anscheinend Basel nicht…

      • Martin Locher sagt:

        Basel hat sicher mehr als Fussball zu bieten. Zum Beispiel ist in Basel eines der besten Openhäuser im Deutschsprachigen Raum angesiedelt.

      • Dr. Robredo sagt:

        Basel bietet nichts? Mein Herr, dann waren Sie aber noch nie hier. Woher kommen Sie den?

        • John.G sagt:

          Weshalb fallen hier in einem Zürcher Fussballblog immer gleich Horden von Baslern ein um uns allen zu erklären dass sie die Grössten seien?
          Klarer Fall von Minderwertigkeitskomplex und b.t.w.,die Basel/Zürich “Rivalität” ist eine eher einseitige Basler Angelegenheit,in Zürich interessiert sich nämlich niemand für Basel…

        • Mägge sagt:

          Hey Dr.Robredo
          Bitte nicht provozieren sonst kommen DIE wirklich noch nach Basel. Lasse sie lieber in ihrem Dornröschen Schlaf. Die warten halt immer noch auf Ihren Prinz…..
          🙂

      • chris sagt:

        ja wenn man sonst nichts hat …

      • einfach jemand sagt:

        “Du”, sie sind wohl jemand, der Basel nicht kennt, sonst würden sie wohl nicht so ein Quatsch von sich lassen…

      • er sagt:

        Haha, Neid der Besitzlosen!
        Miteme Summerspielplan würde mr europäisch no mehr abfalle als es jetzt scho dr Fall sich.
        Zuedäm sölle all die wo nur an Match kömme wenns e tolls Rahmeprogramm git und warm isch grad vo Afang a deheim blybe. Fans kömme wägem Schutte und nid wäg däm Vermarktigs Schissdräck drum rum.

      • Matthias Steiner sagt:

        Nur absolute Mongis kennen das Zentrum von Basel nicht. Gottseidank bleiben unsere Bijous den unsere Natispieler auispfeifenden Bauern verborgen. Im Mutterland des Fussballs, im United Kingdom, wird übrigens im Winter durchgespielt. Mit einem normalen Stadion und nicht auf einem Bauerngeläuf ist das gar kein Problem. Klar, wo der Fehler liegt.

    • Marcel sagt:

      @-ICH, das sind genau die konstruktiven Antworten die niemand braucht. Also schreib besser nichts.

    • Holzmichel sagt:

      War auch schon in Basel….bietet wirklich nichts!

      • Mägge sagt:

        Tja… Volks(d)tümlich und Schwingerfest können wir wirklich nicht bieten. Auch mit einem Alpaufzug happerts…. Sorry 🙂

  2. Jürg Studer sagt:

    Stimme vollkommen mit Dir überein! Irgendwie sollte man doch Druck machen können auf den SFV, damit dieser unsinnige Spielplan angepasst werden kann. Wer hat Vorschläge?

    • Armin sagt:

      Aber nur, weil Du kein FCB-Fan bist. Wir kennen hier das Problem nicht.

      • Kraft sagt:

        Sehr konstruktiv, Armin. Wir kennen hier Eure Probleme auch nicht. Trotzdem helfen wir, sie zu lösen (zB nehmen wir Tausende von Euch in unserer Stadt auf, geben ihnen Studien- und Arbeitsplätze, und lassen sie am Abend unsere Stadt bevölkern, damit sie auch mal erleben dürfen, was es heisst, nicht nur eine Bar, zwei Restaurants und einen Club zur Auswahl zu haben). Ein bisschen Dankbarkeit wäre angebracht. Zum Beispiel in Form eines konstruktiven Beitrags hier. Das würde uns ja schon reichen.

      • Mäsi sagt:

        Ja, wenn’s die Bebbis nicht stört, dann störts niemanden…

        Wie sieht denn die Differenz der Basler Zuschauerzahlen von Sommer zu Winter aus?

      • Zürcher sagt:

        es scheint in basel dermassen langweilig zu sein, dass man auch bei den widerlichsten bedingungen noch den hintersten und letzten ins stadtion bekommt. ja, die basler brauchen dies nicht, aber zu welchem preis…

  3. Karl Eigenmann sagt:

    Im Letzigrund ist es im Winter besonders “brutal”, da liess ich auch schon die zweite Halbzeit sausen, weil mich das Gefühl überkam, dass ich am Plastiksitzchen festzufrieren begann…. Ich kann den Vorschlag von Herr Sykora nur unterstützen. Dass während der für den Fussball am besten geeigneten Wochen, von Ende Mai bis Mitte Juli, keine Meisterschaft ist, kommt schon fast einem Schildbürgerstreich gleich! Meine Sorge ist dann aber, dass die Winterpause extrem lang werden würde. Schon jetzt bin ich u.a. neidisch auf die Italiener und Engländer, die sogar während den Festtagen ihre Spiele haben. Da müsste Ersatz her, vielleicht in Form von einer Minimeisterschaft in Stile des Futsal?

    • Raphael sagt:

      Vorschlag: Aufstehen, Mitsingen, Mithüpfen. Erwärmt Körper und Herz.

    • Martin Locher sagt:

      Hier in Grossbritannien haben wir nur selten Schneefall. Sprich Spielabsagen sind recht rar. Die Briten werden auch nicht davon abkommen wollen, an den Festtagen König Fussball zu huldigen. Es wäre für die Regelung von Transferfristen ect recht ungünstig, wenn in Europa jede Liga ihren eigenen Spielkalender hat. Irgendwie jedoich ist alles lösbar – wenn man nur will. Wie Peter Parrot jedoch schon erwähnt hat, stellt selbst Russland den Spielplan auf “Winter” um. Vielleicht weil die TV-Zuschauerzahlen der Ligaspiele im Sommer kleiner sind, als im Winter?

  4. Peter Parrot sagt:

    Russland stellt den Modus 2012 und spielt dann gleich wie wir.

  5. Hans Zoss sagt:

    Ich bin schon seit Jahren dafür, Wer geht schon bei arktischen Temperaturen ins Stadion ? Beim Eishockey ist es genau umgekehrt. Wer will schon im Sommer Eishockey sehen ?

  6. andi w sagt:

    Absolut richtig. Es ist doch nur noch mühsam, wenn das Bier nach dem Kauf immer kälter wird. Und wenn die Stadt noch das Gefühl hat, solche “Dinge” wie den Lufti-Letzi hinstellen zu müssen, hört es im Winter erst recht auf lustig zu sein. Aber eben, als Fan ist man eh nur Vieh.

  7. Sola sagt:

    Betrifft nicht den FC Basel (Zuschauerschnitt 29 000)

    • Hans Zoss sagt:

      Bei einer Sommermeisterschaft im Schnitt 31’OOO !

    • Marcel sagt:

      Auch an dich SOLA, Solange ihr nichts konstruktives beitragen wollt, haltet Euch raus hier.

      • Er sagt:

        jawohl Mister ober-konstruktiv, Neidhaufen. in Basel gibt es das Problem nicht, übrigens in Deutschland, England, Spanien, etc. auch nicht, also warum denn umstellen, nur damit ihr in Zürich, Thun und Luzern ein paar hundert mehr im Stadion habt. Jawohl enorm konstruktiv!!!

    • Alexandra Hengartner sagt:

      … aber auch nur, solange der FCB oben mitspielt (was zugegebenermassen wohl noch eine Weile der Fall sein wird). Wenn der Verein aber irgendwann wieder Mittelmass spielen sollte und in der Tabelle auch entsprechend platziert ist, wird dieser Schnitt rapide zusammenschrumpfen.

    • Kraft sagt:

      Es geht hier nicht um den Durchschnitt über das ganze Jahr, sondern um den Unterschied der Jahreszeiten. Vielleicht wäre der Schnitt in BS noch höher, wenn in den Sommermonaten gespielt würde. Verstehen Sie das?

    • n.v. sagt:

      Ich bin kein Rassist und bin auch gegen ‘Kantönligeist’. Die dauernden Basler Kommentare nerven mich aber langsam gewaltig. Sollen die Basler doch in Ihrer eigenen Kantonsliga spielen, wenn sie sich für etwas Besonderes halten. Ich sehe den Schweizer Fussball im Gesamten, jeder im Land muss am gleichen Strick ziehen….! Stimmt vermutlich schon, dass Basel den besten Zuschauerschnitt hat, weil dort sonst nichts los ist, oder?

    • Pedro sagt:

      Wer weiss ob Basel nicht einen Schnitt von 32000 Zuschauern haette wenn es eine Sommermeisterschaft gaebe?
      Ausserdem ist es auch in Basel kalt im Winter.

    • Herzog Andi sagt:

      …so langsam wissen wir, dass Basel ausser Fussball und antiparolen gegenüber den Zürchern, Schwaben und Waggis (Elsässer) nichts zu bieten hat. Im weiteren spricht es Bänder, dass mittlerweile die Temperaturen in den Eishockeystadien im Winter meist wärmer (ca. 15 Grad) sind, als die Fussballstadien! Deshalb im Winter Eishockey und im Sommer Fussball.

  8. Niti sagt:

    Bin ebenfalls dafür. Sommersport soll im Sommer gespielt werden (daher ja der Name) 😉

    @ Sola: Was die Zuschauerzahlen des FCB betrifft, Basel kann seinen EINFACHEN Bewohnern (kurz: Basler-Pöbel/Mob) ja keine Alternative zur Unterhaltung bieten 😉

  9. David sagt:

    Liebe Blogger,

    Seit 30 Jahren besitze ich eine Jahreskarte beim FCB. Habe in diesen 30 Jahren weniger als 10 Heimspiele verpasst. Bitte hört mir auf hier zu Schreiben, dass in Basel 29000 Zuschauer jeweils sind. Jene sind auch erst hier, seit das Stadion modernen Ansprüchen genügt. In Zeiten des alten St. Jakobs-Stadions, der Schützenmatt usw. war dies auch nicht der Fall, liebe Basler…. Also, bite lassen wir diesen Städtevergleich weg.

    Der Spielplan würde ich vermutlich viel einfacher gestallten, wenn durch die Uefa nicht sehr viele Daten verwendet werden für die hoffentlich vielen Schweizer Einsätze im Europacup, sowie den Länderspielen. Es sollten mehr englische Wochen durchgeführt werden. Jene hätten den Vorteil, dass zBspl 2-3 CupRunden mehr unter der Woche stattfinden würden, der Cupfinal wieder auf den Pfingstmontag verlegt werden könnte.

    Leider ist dann aber dieses Datum belegt durch Fristen von der Uefa- oder Fifa, weil in allen Geraden Jahren entweder WM oder EM stattfinden, welche schon ab ca 25.5 die Abgeltungsfristen für Länderspieltermine ankündigen. Ist es sinnvoll, den Nationalmannschaften soo viel Zeit für die Vorbereitung einzuräumen ? Glaube, man kann hier so viel Schreiben wie man will, aber einen Änderung im Jahresplan ? nicht mehr alleine in der Verantwortung vom SFV

  10. Roger Biefer sagt:

    Ein altes Thema, das endlich mal umgesetzt werden sollte. Für mich wäre es auch ein Ferienerlebnis mit Kind während der Sommerzeit an einen Match zu gehen. Juni und Juli sind doch perfekte Fussballmonate. Hoffnung habe ich aber wenige, weil der SFV nur aus alten und rückständigen Leuten besteht (auf jeden Fall, die die das Sagen haben). Das sieht man ja deutlich bei Fragen wie Gewaltpräventation, Modus etc.

    • hans müller sagt:

      “ferienerlebnis”, solche leute wie sie brauchts echt nicht im stadion. gehen sie lieber an ein justin bieber konzert mit ihren kindern, dort wird ihre bünzlige eventgeilheit gestillt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, hardcore-fan müller hausi markiert den “dicken max”. die meisten von uns erinnern sich noch heute an matchbesuche aus kindheitstagen und ferien sind halt mal eine gute gelegenheit für solche unternehmungen. wer wann und wie zum fussballspiel geht, darüber sollten sich vollpfosten wie sie schon gar nicht auslassen.

        husch, husch, zürück unter die hardcore-fankurve und schlafen sie ihren rausch aus oder lesen sie mal was anspruchsvolleres als das match-programm.

        • hans müller sagt:

          kleingeist auguste bezichtigt mich der dummheit. mit verlaub, ich muss gerade ein bisschen schmunzeln. es war nie die rede davon, dass ich ein “hardcore-fan” sei, aber ich wollte hier doch meine abneigung gegen die entwicklung des fussballs hin zum “family-plausch” und gegen personen, die diese beschleunigen kundtun. wie wäre es denn, wenn der vater auch mal bei weniger schönem wetter mit dem sohnemann ins stadion ginge, anstatt ins kino oder in den europapark? aber heute interessieren sich solche leute sowieso mehr für die werbung in der pause als für das eigentliche spiel. dass ein fcz-fan wie auguste nicht viel wert auf einen vom kommerz-wahnsinn befreiten fussball legt, ist für mich nicht weiter erstaunlich.

          und auguste: vielleicht sollten sie sich ihren letzten ratschlag selbst zu herzen nehmen.

  11. Roger Biefer sagt:

    Noch was: hört doch auf mit Fussballfeindschaften (z.B. FCZ vs FCB). Hier geht es um was anderes.

  12. Reto sagt:

    “Unser Lieblingssport ist eine Sommersportart”, sorry Mämä, aber das ist nun kompletter Blödsinn. Fussball ist historisch gesehen eine Wintersportart und das soll auch so bleiben. Die Winterpause in der Schweiz ist ja jetzt schon länger als die Sommerpause und eine Meisterfeier im Winter stell ich mir nicht so prickelnd vor.

    • Karl Eigenmann sagt:

      (…)Fussball ist historisch gesehen eine Wintersportart(…) – finden deshalb, seit 1908 bei den Olympischen-SOMMER-Spielen, Länderspiele statt? (Fussball ist gar seit 1900 an Olympia dabei, aber Winterspiele gibt es erst sei 1924.) Ich bin echt neugierig, warum dass Sie Fussball als Wintersportart bezeichnen…

  13. John.G sagt:

    Ach ihr Basler mit eurem ewigen Minderwertigkeitskomplex…kleiner Tipp:wenn man immer und überall betonen muss wie toll man doch ist,dann bewirkt dies höchstens Mitleid.
    Wie bereits erwähnt,ist es keine Kunst ein Fussballstadion zu füllen wenn die Stadt sonst nix zu bieten hat.

  14. giuri sagt:

    Es macht fast mehr Sinn hier als bei den Russen, weil Super-League-Teams wirklich selten gross in Europa mitspielen, und wenn, dann sehe ich auch nicht ganz, warum ein Sommermodus da extrem schädlich wäre. Fehlende Spielpraxis, ok, aber bei Spielern, die in Form sind und trainiert haben ist das (in diesem Mass) halbwegs kompensierbar und würde im europäischen Wettbewerb ja auch nur ein paar wenige Spiele betreffen. Ein kleiner, in Kauf zu nehmender Nachteil. Ich gehe mit dem Autor einig. Es sind zu jedem Zeitpunkt weniger Leute in den Sommerferien als es im Winter welche gibt, die nicht zwei Stunden lang als Eiszapfen rumsitzen möchten. Und wir sind nicht in Spanien, wo es im Juli 45 Grad heiss wird, so ein Spiel an einem lauen Sommerabend ist doch das Beste für alle.

  15. Brzpf sagt:

    Basel hat auch nur soviele Zuschauer weil es sich um Saisonabos handelt. Hätte Basel weiterhin die Zuschauer so gezählt wie vor einigen Jahren, nur mit effektiven Besuchern so würde sich ganz sicher auch ein Unterschied feststellen lassen. Ich stimme absolut zu, dass es nichts schöneres gibt, wie an einem warmen Sommerabend ins Joggeli zu Pilgern irgendwo unterwegs noch ein richtiges Bier zu trinken und Fussball zu sehen. Statt im Winter, mit der ins Stadion geschmuggelten Schnappsflasche sich den Kaffee oder Punsch zu strecken weil man sonst erfriert und man sich an ganz und garnicht erwärmen kann.

  16. Andy Dreyer sagt:

    Es wird doch schon fast durchgehend gespielt im Sommer. Mitte Mai ist Schluss, Juni ist für die Nati reserviert, im Juli gehts schon wieder los. Im Winter haben wir fast 3 Monate Pause. Wo ist das Problem? Ich seh da kein Sommerloch. Die Frühling bis Herbst Meisterschaft mach nur Sinn wenn der Rest in Europa auch so spielt. Und in Deutschland oder Holland ist es genau so kalt im Winter wie bei uns, und die Stadien sind troztdem voll. Wenn wir nur während der “schönen” Zeit spielen würden, hätten wir eine 2-Monats Meisterschaft….. Fussball ist ein Allwettersport, war schon immer so, und wird immer so sein. Macht auch irgendwie seinen Reiz aus.

  17. Martin Locher sagt:

    Hi Mämä, es wäre interessant zu sehen, ob die TV-Einschaltquoten (Zuschauerzahl) der grossen Ligen (und der Schweiz) im Winter höher sind, wie im Sommer. Da Du der Journalist bist (und ich eigentlich arbeiten muss), überlasse ich diese Arbeit mal Dir 😛

  18. Thommy sagt:

    Es ist doch gut wie’s ist. Wollt ihr die viel zu kurze Sommerpause in der Super League noch mehr verkürzen? Wenn nicht, dann bleibt ja nur noch eine Möglichkeit: Mehr Spiele unter der Woche. Dann beträgt der Zuschauerrückgang aber nicht läppische 17 % sondern locker 40 % gegenüber der Wochenendspiele.

  19. n.v. sagt:

    Die Schweiz hat kein Sibiren wie Russland, also kein Vergleich. England spielt ja auch über Weihnachten-/Neujahr und die Stadien sind voll. Also wo ist das Problem? Sobald die Schweizer Stadien den klimatischen Bedingungen angepasst sind (….Durchzug im Letzigrund :-), neuen Hardturm endlich bauen … ), dann sehe ich keine Probleme.
    Solange die EM, WM und Internationalen Spielkalender nicht geändert werden ist der momentane Spielkalender optimal.

  20. Cornelia Bossart sagt:

    Grundsätzlich richtig, jedoch ist die Hitze im zwischen Juni und August nicht zu unterschätzen. Schon bei Temperaturen über 25 Grad haben unsere Super League Helden ab der 60. Min. rote Köpfe und z.T. erhebliche Mühe mit der Kondition. Anm. sogar im überall so herrlich objektiv beuteilten Basel.

  21. Odio Giputxis sagt:

    An alle Kommentatoren aus Basel: O.K. ihr habt im Schnitt mehr Zuschauer als der Rest der Nati A zusammengezählt. Aber ihr friert euch im Winter genauso den Arsch ab wie der Rest der CH. Daher macht eine Verkürzung der Sommerpause mehr als Sinn.

  22. peter billig sagt:

    gebt den fcb doch in die dritte bundesliga, sollen sie sich dort wichtig machen. im sommer ist leistungsfussball fehl am platz, im gegensatz zu ein bisschen kalt, kann hitze und sonneneinstrahlung gesundheitsgefährdend sein. schon die hochsommer wms sind in südlichen ländern eher deplatziert….

  23. Grasshopper sagt:

    Stimmt doch überhaupt nicht. Dies mag wohl für Leute so sein, die sich nur warmes Wetter gewohnt sind. Wir sind mit den 4-Jahreszeiten aufgewachsen. Wenn eine Mannschaft attraktiv spielt oder die Begegnung interessant ist, gehen die Leute bei jedem Wetter hin. Zudem passen Maroni und ein heisser Rumpunsch genau so gut an einen Fussballmatch. Warmes Wetter hin oder her, wenn die Leute im Urlaub sind, können sie auch das Stadion nicht füllen. Oder geht Herr und Frau Schweizer nicht in die Sommerferien?

  24. Christoph sagt:

    Ich bin auch FCB-Fan, und ich kann mich zwar das ganze Jahr über gut besetzte Ränge freuen, aber die Stimmung ist deutlich unterschiedlich. Ich finde, weniger Spiele in der Kälte wären wirklich gut. Kommt noch dazu; Es gibt immer noch CH-Stadien, die mit der nassen und kalten Jahreszeit nicht klar kommen und der Rasen dann sehr schlecht oder gänzlich unbespielbar ist. Auf Spielverschiebungen oder ein Spiel auf Glück, weil der Platz ein “Kuh-Acker” ist, kann ich gerne verzichten. Für Mannschaften, die in “europäischen” Wettbewerben mitspielen käme dieser Umstand sicher auch gelegen, da sie sich dann durch weniger Schweizer Spiele besser ausruhen und vorbereiten könnten. Übrigens; ALLE Teams, die “europäisch” spielen können für die Schweiz Punkte im Ranking sammeln. Also freuen wir uns über jede Mannschaft, die so lange wie möglich mittut, auch wenn’s mal dem sogenannten “Erzfeind” gut läuft.

  25. Ion sagt:

    100% Zustimmung.

  26. Simon F. sagt:

    Das wäre ja zuviel des Guten – eine sommerliche Sportart, deren Meisterschaft dann abgehalten würden, wenn sie auch dafür vorgesehen ist! Dann muss man sich nicht im ein und demselben Sportpanorama Bericht von Eishockey- und Fussballmatches anschauen. Zum Glück verstehe ich nichts davon – wäre mir viel zu kompliziert.

  27. Hannes Estermann sagt:

    Es sollte auch endlich mit dem Eishockei bis lang i.d.Frühling hinein eine Denaenderung gebe.Fussball gehört i.d.drei wärmeren
    Jahreszeiten .Eishocky im Winter.Es ist leider wie bei Früchte u.Gemüse auch dort gibt es keine Saison mehr. So wie diese
    Nahrungsmittel geschmacksarm wurden,ist es ähnlich bei diesen zwei saisonnalen Sportarten.Freude u.Interesse verwässern.

  28. Hannes Estermann sagt:

    Nachtrag : muss Datumaenderung heissen i.d. 1ten Zeile.

  29. Rolli Stirnimann sagt:

    Guten Tag

    Da muss ich Ihnen recht geben. Es würde genügen, Anfangs August mit der Meisterschaft zu beginnen und dann vermehrt Mittwoch/Samstagsspiele zu haben. Mit dem europäischen Kalender kann man sich auch finden, mit den Terminen für die Nati-Spiele auch.

    Ziel sollte sein, von August bis max. Ende November zu spielen. Das Klima in der Schweiz würde das sicher zulassen. Aber mal ehrlich, sind die Verantwortlichen Personen bereit, etwas zu ändern und somit auch zu verbessern? Der Schnitt in Basel bleibt so oder so hoch, das hat mit Stolz und Idendifikation zu tun.

    • Franz sagt:

      Es geht ja nicht nur um die Befindlichkeit des Publikums, sondern um die Spielbedingungen. Es hat bei uns nun einmal mehr Schnee und Frost als in England. Jede Saison finden Spiele bei klar irregulären Bedingungen statt. Merkmal: immer wenn ein bunter Ball verwendet wird. Spiele auf Schnee und Eis sind für Spieler und Zuschauer eine Zumutung. Da es in der SL zu viele Spiele gibt (geben muss, aus finanziellen Gründen), werden sie trotzdem ausgetragen. Es gibt leider immer noch Stadien ohne Rasenheizung, was eigentlich eine Voraussetzung sein sollte für Spiele im Dezember und Februar. Deshalb: Meisterschaft von März bis November. Aber für Isoz & Cie. ist das kein Thema, ihre Aufgabe sehen sie vielmehr in der Herunterstufung von kleineren Clubs.

  30. Stefan Thalmann-Lavanchy sagt:

    Hat zwar nicht direkt mit diesem Thema zu tun, aber (und das beobachte ich seit längerem) der ständig wachsende Kantönligeist in unserem Land wird immer wie extremer. Anstatt das man zusammenhält, erntet man nur Hass, Spott und v.a. viel Neid! Und das ganze wird dann als “konstruktive Kritik” begründet…

    Ein Auslandschweizer

  31. Auguste sagt:

    hmm…, ich wär’ ja schon froh, müsste ich in der schweiz nicht praktisch jeden sommer mal denken: bringt den sommer zurück!