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Dank Spanien droht die Langeweile

Mämä Sykora am Montag den 27. Juni 2011

Spanien ist amtierender Europameister, Weltmeister, U-21-Europameister sowie U-19-Vize-Europameister und gehört bei der in einem Monat beginnenden U-20-WM zum engsten Favoritenkreis. Zudem ist der FC Barcelona amtierender Champions-League-Sieger. Diese Dominanz im Weltfussball ist eindrücklich und lässt die Befürchtung aufkommen, dass in den nächsten Jahren die grosse Langeweile aufkommen wird. Die Iberer sind das Mass aller Dinge und könnten in den nächsten Jahren Seriensieger in sämtlichen Wettbewerben bleiben.

Schon einmal wurde das über eine Nationalmannschaft gesagt. Franz Beckenbauer liess nach dem WM-Titel 1990 verlauten: «Es tut mir leid für die anderen Nationen, aber unsere Mannschaft wird auf Jahre hinaus unschlagbar sein!» Dies entpuppte sich als grosser Irrtum. Schon zwei Jahre später zogen die Deutschen im EM-Finale gegen Dänemark den Kürzeren, an der WM 94 warf sie ein Hechtkopfball des Bulgaren Jordan Letschkow aus dem Turnier. Die Spanier indes haben die besten Voraussetzungen dafür, ihre Vormachtstellung zu behalten.

Jahrzehntelange zählte man die «La Furia Roja» an Grossanlässen zu den Titelanwärtern, nie konnte sie den Erwartungen gerecht werden. Spätestens im Viertelfinale war meist Schluss. Nie trat sie als Einheit auf, die schwelenden Konflikte zwischen den Regionen schienen auch in der Nationalmannschaft ein Hindernis zu sein. Erst Luis Aragonés formte die «Selección» zu einer Mannschaft mit einem eigenen Stil und vor allem endlich mit Erfolg. Das Tiki-Taka wird seither schon in den Nachwuchsauswahlen perfektioniert und das Arsenal an Spielern, die dies praktizieren können, scheint unerschöpflich.

Lediglich 38,5 Prozent der Profis in der Primera División sind Ausländer, und damit teilweise deutlich weniger als in den anderen der fünf Topligen Europas (als Vergleich: in England sind es 63,8 Prozent). Dies schafft gute Einsatzmöglichkeiten für Talente, die sich schnell eine wichtige Rolle in ihren Vereinen erarbeiten können. Diese Erfahrung bringt die jungen Spieler einen grossen Schritt nach vorne, während ihre Altersgenossen aus anderen Ländern oft noch Bankdrücker sind oder in tieferen Ligen spielen.

Zudem sind beinahe alle Nationalspieler Spaniens in der heimischen Liga tätig, die zu den kompetitivsten der Welt gehört. Mit Barcelona und Real Madrid stellt sie auch zwei Vereine, die stets zu den besten Europas gehören. Namentlich die Katalanen setzen auf Eigengewächse, von deren Eingespieltheit eine Landesauswahl extrem profitiert. Wer Xavi, Iniesta, Busquets und Villa kombinieren sieht, erkennt die Vorteile eines Mannschaftsblocks, der sich so gut kennt.

Anders als bei anderen Nationen, die kurzzeitig grosse Erfolge feierten, ist es bei den Spaniern nicht einfach eine goldene Generation, die überragend ist. Die Leistungsträger der aktuellen Nationalmannschaft werden bestimmt noch 4-5 Jahre aktiv sein, die U-21-EM hat derweil gezeigt, dass dahinter ebenso grossartige Fussballer bereit stehen, die das technisch hochstehende Spiel schon bestens beherrschen und mühelos eingegliedert werden können.

Es droht das grosse Gähnen. Wer soll diese Spanier in den nächsten zehn Jahren stoppen können? Denken Sie auch, dass es an den kommenden Grossanlässen lediglich darum gehen wird, gegen wen die Spanier im Finale gewinnen werden?

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83 Kommentare zu “Dank Spanien droht die Langeweile”

  1. Daniel Odermatt sagt:

    Top Fünf Gründe wieso die Dominanz der Spanier nicht allwährend ist:
    [1] Das Kurzpassspiel der U21 war stark, aber zum Generationenwechsel sinds noch Welten
    [2] Das erfolgreiche Spanien ist Barcelona. Real gehört ja eigentlich in die Premier League.
    [3] Weiber, Koks, Wettmafia. Und irgendwann kommt Iniesta mit Glatze UND Ranzen aus den Sommerferien.
    [4] Gelson Fernandes
    [5] vergessen.

  2. Rüdiger Kraus sagt:

    Es langweilt mich schon jetzt, von der Spielart her, den Spaniern zuzuschauen. Ihr Pippi-Kacka-Spiel ist sowas von vorhersehbar, dass es zu hoffen bleibt, das diese Spielart so schnell wie möglich entkräftet wird wie man in den 80ern auch gelernt hat, mit dem Eriksson-System fertigzuwerden. Und zu wünschen wäre auch, dass die Spanier einmal zuviel bei Fuentes vorbeischauen, damit sie ein bisschen mehr “Pfupf” haben. Es ist jedes mal nervtötend diesen Männern beim winseln zuzuschauen (da sind die Frauen weniger wehleidig)…Und ah ja, wie Shaqiri, sollten die Spanier lernen, dass man schwarze Mitmenschen nicht rassistisch verunglimpft…

    • Matt sagt:

      Sehr geehrter Herr Kraus,

      Sie scheinen ein Verehrer des aggressiven Fußballs und nicht ein Freund der Taktik zu sein. Das was die Spanier spielen ist nämlich, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen und den Gegner zu zermürben.

      Wenn Sie also diesen Spielstil nicht mögen, dann sollten Sie auch nicht solche ungehobelten Kommentare hier hinschreiben. Es hat schon einen tieferen Sinn, dass die vorallem die jungen Spieler lernen mit dem Ball umzughen und ihn zu halten. Denken Sie mal darüber nach.

      • Daniel Andres sagt:

        Herr Kraus

        sind Sie der Meinung die Schweiz kann diese Spielart entkräften? Glaube weniger!
        Warum greifen Sie die Spanier so an? Eifersucht? Natürlich!

        • Rüdiger Kraus sagt:

          Jedem seine subjektive Meinung meine Herren. Ich bevorzuge Angriffs-Fussball und nicht “ich-behalte-den-Ball-80%-und-schiesse-trotzdem-nur-1-2-Tore”-Fussball. @Herr Andres.Jede Mannschaft die hinten “rein-steht” hat die Chance die Spanier zu schlagen,wie schon geschehen (doppelt langweillig zum zuschauen halt…sprich die Spanier behalten den Ball und die anderen versuchen zu kontern…vorhersehbarer geht’s nicht mehr).Es ist halt nun das neue zu schlagende System. Aber jedes System lässt sich austricksen oder durch ein neues ersetzen.Oder haben die Spanier die letzten 20 Jahre alles gewonnen? Ah nein, sie haben das erste mal die EM und danach die WM gewonnen. Und zusätzlich sind sie die neuen Italos punkto simulieren (soll nicht heissen, dass sie nie deftig angegangen werden). Und nein Herr Andres ich bin nicht neidisch. Auf was denn? Auf Spaniens Verschuldung? Oder das dieses Volk von einem Diktator unterjocht wurde? Nur weil es politisch-korrekt ist, Spanien-freundlich zu sein, muss dies nicht jeder machen. Dies gilt natürlich nicht für neutrale Fussball-Verfolger und/oder Fussball-Aktive (gilt eher für die Kommerz-Fanatiker/Fans).

          • Thomas sagt:

            Korrektur Hr. Kraus:
            Spanien gewann die EM 1964 und 2008. Also nicht, wie sie hier eklatant, beinahe schon im kulturchauvinistischen Ton schreiben, zum ersten Mal. Scheint als ob der Zensor von TA gerade in der Kaffeepause war. Schade um diesen trostlosen Stammtischpopulismus.

      • roland sagt:

        lieber matt
        die spanier zermürben nicht nur den gegner sondern auch den zuschauer. das die spieler mit dem ball umgehen können wissen wir und brauchen deshalb keine 90 minütige demonstration davon. denken sie mal darüber nach, bitte.

    • kurt abächerli sagt:

      lieber herr kraus, dies wollte ich auch genau zu computer bringen, als ich den lesenswerten blogeintrag zu ende gelesen habe. der tv-sprecher kann mir hundert mal sagen, welcher genuss es sei, dass die gleichen drei, vier spieler sich mittlerweile den ball zum 95 mal kurz, flach, schnell zugespielt haben. es langweilt. nicht um mich falsch zu verstehen, ich erahne welche technischen und taktischen fertigkeiten das braucht, aber es langweilt. das ist mir ein weiter pass auf emeghara, der ihn vielleicht verhaut, zehn mal lieber….

    • Rüdiger Kraus sagt:

      @ Thomas. Haben sie jetzt 2 Tage recherchiert und schlussendlich etwas gefunden, dass sie mir um die Ohren hauen können? Der Kern des Statements bleibt trotzdem korrekt. Und das man nun neuerdings bei einer gegenteiligen Meinung als Stammtischpolterer dargestellt wird (wollten sie nicht noch “und/oder SVP-Wähler” anhängen?), sogar wenn es nicht um Politik geht, zeugt von Argumentations-Schwäche. But let’s agree that we disagree…

      • Thomas sagt:

        @Kraus:
        Keine Bange Hr. Kraus, meine Abwesenheit hat nichts mit mandelndem Ideenreichtum oder gar einer generellen Abschätzigkeit Ihrer digitalen Persona in diesem Blog zu tun. Men’s got to work, um bei Ihrem Anglizismus zu bleiben.
        Auch werde ich mich hüten, Ihnen irgendwelche parteipolitischen Couleurs zu attestieren. Es ging mir lediglich darum, dass man Ihrem Vokabular (speziell beim obigen Eintrag) entnehmen konnte, dass es sich a) lediglich um Halbweisheiten und Halbwahrheiten handelte und b) Ihre Tonalität ganz klar von einer kulturchauvinisten Provenance herrührt.
        Achten Sie sich darauf, wie Sie dem “Blick” resp. just dem Stammtisch gleich die diffamierend “PIIGS” genannten Länder, im Speziellen hier Spanien, diskreditieren und als generell minderwertig betrachten und in der gleichen Zeile beweisen, dass Sie von historischer Finesse resp. Akkuranz lediglich eines beherrschen: Das Fehlen von eben diesem. Damit habe ich kein Problem, schliesslich indoktriniert das Leitmedium TA jeden Tag aufs Neue eben diese Halbwahrheiten in unsere Hutträger.

        • Rüdiger Kraus sagt:

          @Thomas. Man has to work, stimmt.Halbweisheiten und Halbwahrheiten sind es gemäss ihrer subjektiven Empfindung aber nicht für mich.Und was das mit der kulturchauvinistischen Provence zu tun haben soll, weiss ich nicht (es ging ja nur um Fussball). Jegliches negieren der von mir erklärten Ausgangslage, welche zu meinem “Diss” der PIIGS führte, bringt nichts. Es ist und bleibt eine aufmüpfige Antwort, da mir jemand unterstellte auf eine Fussball-Mannschaft und/oder deren Land, neidisch zu sein. Neidisch sein auf Sportler oder Leute, welche lieber in nationalen Grenzen denken/leben und Super-Patriotisch sind…Nein, dass bin ich nicht. Und ja der Tagi indoktriniert, aber welches schreibende Medium macht dies nicht? Aber es wäre schön wenn der Tagi wieder mehr berichten anstatt so viel kommentieren würde…

  3. hansjürg kaiser sagt:

    Wieso Langweile ? Es ist doch schön den Spaniern zuzusehen. Sie spielen einen technisch schönen Fussball. Eher würde ich bei der Formel 1 die totale Langweile spüren (nicht nur wegen Dauersieger Vettel).

  4. herbern sagt:

    Nein, das glaube ich nicht.

    Auf jeden Fall wird Spanien in allen Grossanlässen zu den Topfavoriten gehören, aber unschlagbar wird es nicht sein.
    Schon letztes Jahr hatte es viel Mühe mit den Brutalos aus Holland und den Angsthasen aus Portugal und der Schweiz.
    Zudem wird die nächste WM in Südamerika ausgetragen, dort gehört Brasilien immer zu den Favoriten.
    Und die Heimmannschaft Argentinien wird dann wohl von einem Trainer dirigiert, nicht von Maradona…

    Die Turniere sind ja keine echten Meisterschaften, sondern sie werden im Cupsystem entschieden.
    Genau wie die Champions League, wo der von Ihnen erwähnte FC Barcelona seinen Titel bisher noch nie verteidigen konnte, obwohl er seit Jahren die beste Mannschaft Europas ist.

  5. Tobias Meier sagt:

    Spielen xavi und iniesta nicht mehr ist der Spuk schnell vorbei.. Und die Erfolge von Barca beruhen zu einem grossen Teil auf Messi, ein Nichtspanier =)

    • Mike Glarner sagt:

      Richtig und falsch. Richtig, weil ich glaube, dass Spanien trotzdem eine goldene Generation hat und nach Xavi, Iniesta, Silva, Puyol, Xabi Alonso etc. sich eine Lücke auftut, aber falsch: Messi ist eben so gut, weil er mit der goldenen Generation Spaniens zusammenspielen kann.

      Aber Spanien wird immer wieder Mitfavorit sein (wie seit eh und je), aber durch Organisation (Schweiz WM 2010), starke Heimmannschaften (Portugal EM 2004), Teams mit Stars (Frankreich mit Ribery, Viera, Henry & Zidane WM 2006 und EM 2000) oder bestochene Schiedsrichter (WM 2002) auch wieder schlagbar sind.

      • Victor sagt:

        Nicht Richtig, mit Cesc Fabregas und Thiago Alcantara haben die Spanier sehr guten Ersatz wen diesen beiden abtreten. Wobei Iniesta erst 26ist!! Also abwarten 😉

  6. Fritz sagt:

    Ich denke, der Blog ist nicht schlecht, auch wenn ich ihm nicht ganz zustimme. Es liegt an den anderen Ländern, die von den Spaniern entwickelten Rezepte aufzugreifen! Die Nachwuchsarbeit in der Schweiz geht ja einen ähnlichen Weg und in Proportion zur Grösse unseres Landes ist der Erfolg auch vorweisbar. Zudem ist es beim k.o.-System der Endrunden naturgemäss nicht so, dass zwingend das Team mit dem grössten Potential auch immer gewinnt, deshalb kann von Langeweile keine Rede sein. Auch wenn Spanien sicher auf Jahre hinaus ein ernsthafter Titelanwärter sein wird und noch den einen oder anderen Titel einfahren wird. Was die spanische Liga betrifft, so ist sie sicherlich derzeit das Mass aller Dinge, aber wie in Italien und England sind die Vereine sehr hoch verschuldet und dies stellt ein erhebliches Risiko dar…

    • micha sagt:

      Ich glaube das ist etwas zentrales. Nicht nur sind viele spanische Teams exzessiv verschuldet. Die Geldquellen drohen auch zu versiegen, sie sind eng mit ambitiösen Immobilien-Tycoons und Bankkrediten verbunden, und dort zeigt die Tendenz nur in eine Richtung, nämlich steil nach unten.
      Was die Spanier mit ihrer Jugendarbeit aber erreicht haben, ist sensationell. Die Spieler sind so ballsicher, athletisch und taktisch so gut ausgebildet wie noch nie jemand zuvor. Und die Breite ist einfach beeindruckend.
      Übrigens Messi ist ein Produkt von Barca, er ist schon als Jugendlicher nach Spanien gekommen.

  7. HaMu sagt:

    yep – Mich langweilt es, ebenso wie in der Formel Eins, wenn es einen zu grossen Dominator gibt. Team-Sport lebt von Wettstreit unter gleichen. Spannung hier und dort. Zugegeben; es ist schön anzusehen. Sobald es aber nach 30 Minuten eher wie einer Endlosschleifenwiederholung der schönsten Werbung im SBB-Reisebüro ähnelt… Dann schau ich mir lieber Jugendspiele an.
    Ich stimme mit Rüdiger Kraus überein… “Es ist jedes mal nervtötend diesen Männern beim Winseln zuzuschauen..”

  8. Marco sagt:

    Glaube ich gar nicht….Nur wegen Barca und Real? Die kaufen einfach alles ein und sind hoch verschuldet.
    Und vor allem wurde vor ca 10 Jahren viel besserer Fussball gespielt…
    Wo waren die Spanier bis vor kurzem? Haben noch nie was gewonnen. Anders als Brasilien, Deutschland und Italien.
    Die spanische Mannschaft wird eindeutig ueberbewertet.

    • Hans Kulmenauer sagt:

      Ein wahrlich interessanter Kommentar: Wenn der amtierende Europa- und Weltmeister “eindeutig ueberberwertet” wird, dann möge mir jemand sagen, welche Mannschaft denn nicht überbewertet ist oder wurde? Geht es hier darum, das Potential einer jetzt spielenden Mannschaft abzuschätzen oder um den historischen Vergleich? Die brasilianische Mannschaft von 1958 hat doch mit der brasilianischen Mannschaft von 1994 nichts gemeinsam. Deutschland wartet seit nunmehr 20 Jahren auf einen Weltmeistertitel. Waren darum Matthäus und Co “eindeutig ueberberwertet”?
      Die spanische Mannschaft mit den jetzigen Spielern hat hintereinander die zwei wichtigsten Turniere gewonnen. Diese Mannschaft hat meines Erachtens auch gute Aussichten, in den kommenden Turnieren um den Titel mitzuspielen. Nur weil Spanien bis anhin keine Titel (abgesehen von der Europameisterschaft 1960) gewonnen hatte, diese Mannschaft als “eindeutig ueberbewertet” zu bezeichnen, steht argumentativ auf eher wackligen Beinen.

  9. Buschbrenner Rudi sagt:

    Die Dominanz der Spanier ist super! Die Art und Weise wie Spanien Fussball spielt ist herrlich. Lieber noch weitere 10 Jahre Spanien zusehen wie sie spielen und gewinnen, als sich selbst hochjubelnde – aber spielerisch erbärmliche – Nationen wie Deutschland oder Italien ertragen zu müssen

    • Ruedi von Steiger sagt:

      Wann haben Sie das letzte Mal ein Spiel der deutschen Nati gesehen? 2004? Die Deutschen spielen für meinen Geschmack den attraktivsten Fussball. Ich bevorzuge den vertikalen Tempofussball. Ist halt Geschmackssache.

      • Buschbrenner Rudi sagt:

        wahrscheinlich so wie an der WM 2010?! Das Glück haben jeweils In den ersten 10 Minuten ein Tor zu schiessen und danach 80 Min. auf Konter zu spielen (kann man auch vertikalen Tempofussball nennen…). Die machen rein gar nichts für das Spiel. Als sie mal zu Beginn kein Tor geschossen haben hat man gesehen wie rauskam = ausgeschieden und spielerisch keinen Ball gesehen

        • Jean Ziegler sagt:

          DIe Deutschen waren die einzige Mannschaft an diesem Turnier, dass jedes Spiel gewinnen wollte und den absoluten Siegeswillen besass und den auch ausgelebt hat. Ich bin auch kein Fan der deutschen Mannschaft, aber das, was die letzten Sommer gezeigt haben war grosse Klasse!
          Und den einzigen Fehler den sie gegen Spanien begangen haben ist, nicht weiter nach vorne zu spielen, sondern abzuwarten und sich dem Tiki-Taka zu ergeben.

  10. Mauro Landolt sagt:

    Der Erfolg des spanischen Fussballs ist derzeit wirklich beeindruckend, wenngleich ich die Meinung von Rüdiger Kraus teile.

    Als neutraler Zuschauer ist es beinahe einschläfernd diesen Spaniern (inkl. Barcelona) zuzuschauen. Das CL-Finale bspw. war an Langeweile nicht zu überbieten. Es ist zwar als Leistung zu anerkennen, wenn eine spanische Mannschaft dem Gegner nicht erlaubt sein eigenes Spiel aufzuziehen, aber um ehrlich zu sein macht das zum Zuschauen keinen Spass. Die Matches werden langsam, das Spektakel fehlt (von einigen spielentscheidenden Einzelaktionen abgesehen). Ich befürworte eher ein schnelles Tempo-Spiel mit Risiken in der Offensive.

    So schwer es mir fällt dies zu sagen, aber da schaue ich lieber den Deutschen zu…..

    • Jose Ros sagt:

      Ich hab ja schon immer gesagt die Schweiz solte beim skifahren bleiben….von fussball keine ahnung!!

  11. Dr. Robredo sagt:

    In Sachen Qualität und Quantität bei der Jugendarbeit kann momentan wohl nur Deutschland mit Spanien mithalten. Ansonsten sehe ich momentan keine (europäische) Mannschaft, mit änlichen Perspektiven wie Spanien.

  12. Hans Keller sagt:

    Obwohl selber Spanier, glaube ich nicht an eine fortdauernde Fussball-Dominanz Spaniens. Zu klein ist der Unterschied zwischen den Nationalteams. Ausserdem sind die Tagesform, die Reife und das Glück nicht zu vergessen.

  13. C. Algor sagt:

    Villa ist kein Eigengewächs von Barcelona. Er spielt erst seit einem Jahr dort.

    @ hebern: Bei der nächsten WM wird Argentinien keine Heimmannschaft sein. Die WM findet in Brasilien statt und dort sind Argentinier gar nicht zu Hause. Argentinier sind in Südamerika häufig unbeliebt, weil sie sich für in Amerika lebende Europäer halten.

  14. Long sagt:

    Die Spanier sind zu besiegen, Danke Gelson! Shaqiri hat es am Wochenende auch fast geschaft. Mämä hat recht, es langweilt mich aber langsam wirklich dieses tikipikipfiffi..asdfasdj, aber nur weil ich kein Spanier bin… IMHO die Schweizer waren phasenweise nah dran ein Mittel zu finden, um die Spanier zu knacken. Keine Frage, das System der Spanier ist zu knacken. Die Schweiz ist keine Fussballgrossmacht, aber trotzdem haben sie lediglich 2:0 verloren, bei etwas mehr Schlachtglück kann es ganz anders ausgehen.

  15. Dustin Peters sagt:

    Glaube nicht, dass auf Nationalmannschafts-Ebene Langeweile ausbricht: Von der Klasse her hätten die Spanier schon lange das Potential gehabt, Titel zu hamstern, früher oder später wird ihnen die Rivalitäten unter einander (Basken, Katalonen etc.) in die Quere kommen, und sie schlagen sich wieder selber.

  16. Axel sagt:

    Also wem eine WM zu langweilig wird nur weil zweimal hintereinander dasselbe Land gewinnt (was ich ohnehin nicht glaube, lange genug schied Spanien immer im Viertelfinal aus, obwohl sie spielerisch mit die besten waren, das Spiel wird eben oft auch im Kopf entschieden), dem ist nicht zu helfen. Langweilig wird’s zudem eher dann, wenn Mannschaften zu resultatorientiert spielen (System Hitzfeld) oder nur Drama-Queens auf dem Platz rumgurken (Champions-League Halbfinal, Copa del Rey und andere Spiele zwischen den ach so gerühmten Diven von Barca und Real; wenn Simulieren verwarnt würde wie Hands, Leibchen ausziehen beim Torjubel oder Ball wegschlagen, dann hätten die ihre Spiele nach einer Viertelstunde auf dem Kleinfeld five-a-side zu Ende spielen können!).

  17. Thomas sagt:

    Anbei etwas Qualitätsjournalismus zum besagten Thema:

    Der Fluss ist das Ziel von Adrian Riklin, erschienen in der WoZ von 15.7.2010

    • kurt abächerli sagt:

      woz und weltwoche sagen immer das was nicht ist, nur um anders zu sein. woz gleich fussballkenner ist etwa gleichwitzig wie gourmet-tipps aus der ronald-mcdonald-postille.

      • Thomas sagt:

        Was “ist” denn, was “ist”?
        Möglicherweise können Sie mich bzw. uns alle, die seit Konfuzius und Laozi oder Aristoteles und Platon über das “Sein” und die “Wirklichkeit” debattieren, aufklären?

        Welches ist denn Ihr bevorzugtes Medium, welches die “Realität” so widergibt wie sie eben zu sein scheint?

  18. de philippe sagt:

    ich selber finde ja auch ein (gutes) spiel der deutschen spektakulärer als ein spiel, welches von barça oder der spanischen nationalmannschaft dominiert wird. man kann aber wohl kaum den spaniern ihren eigenen erfolg vorwerfen. sie spielen ganz einfach als einzige mannschaft als ganzes auf einem technisch unerreichten niveau und verlieren darum so gut wie nie den ball, sobald sie das risiko ein bisschen reduzieren. es gibt wohl im fussball kaum etwas frustrierenderes als als gegen barcelona einen rückstand aufholen zu müssen, wenn man dabei gar nie den ball hat.
    bis die konkurrenz die lücke im technischen bereich verkleinern kann, werden die spanier wohl immer favorit sein. wenn dadurch aber in der ausbildung generell mehr wert auf die technische schulung gelegt wird, kann man um diesen einfluss auf den fussball doch nur froh sein. um des schönen spieles willen

  19. Iniesta Xavi sagt:

    Meiner Meinung nach ist der spanische Fussball noch viele viele Jahre ganz oben. Und wer sagt, dass die kommende Generation zu schwach dafür ist, versteht nicht sonderlich viel von Fussball. Wenn ich nur daran denke, wie jung ein Busquets z.B. noch ist. Er wird später einmal mit Thiago Alcantara, welcher spätestens seit dem 2 zu 0 gegen uns jedem Fussballfan ein Begriff ist, im Mittelfeld die Fäden ziehen. Dass Spanien zurzeit so erfolgreich ist, hängt vor allem mit der Ausbildung zusammen. Als Paradebeispiel sei hier mal der FC Barcelona erwähnt ! Bis die Spieler ca. 16 sind, wird bewusst auf körperliches hartes Training verzichtet. Ballkontrolle ist eines der Hauptaugenmerkmale! Wer den Ball hat, ist der Meister des Spiels. Eine einfache Philosophie, aber doch so schwer umzusetzen! Spanien kann dies, und darum sind und werden sie auch in Zukunft noch weiterhin ganz oben stehen!

    Die Spanier sind nun mal technisch hochbegabt, und zwar von der Abwehr bis zum Sturm. Jeder Einzelner kann Fussball spielen, und wenn man einen Blick auf unsere A-Nati wirft, ist dies leider nicht der Fall !

  20. El pisha sagt:

    1) Die Spielweise ist eine landesweite Philosophie und breit abgestützt – 2008 ist Spanien Europameister geworden mit 3 Spielern von Barça in der Startaufstellung im Final. An der WM 2010 waren es 7 Spieler. Und 2008 haben sie variantenreicher, offensiver und besser gespielt. Mannschaften wie Villareal, Valencia, Sporting Gijon, Betis etc. spielen ebenso gut das System wie Barcelona. Barcelona hat einfach mehr Geld, um die besten Spieler auszubilden oder in jungen Jahren in die Talentschmiede zu holen oder einfach zu kaufen. Aber Barcelona ist nicht der Erfinder des ‘Juego de Toque’, nur aktuell der erfolgreichste Umsetzer. Und das auch nur wegen einer defensiveren Ausrichtung unter Guardiola –> Pressing im Mittelfeld, Busquets und Pique als Abräumer.
    2) Das Spiel als langweilig zu bezeichnen ist natürlich erlaubt und Geschmackssache. Aber wenn ich an Deutschland und Italien die letzten 40 Jahre denke, dann kann ich mich an keine Mannschaft dieser Länder erinnern, die attraktiv, offensiv und erfolgreich gespielt haben. Ganz im Gegenteil – von den deutschen, Stolperi und Klumpffüssen zu den italienischen Spielverweigerern und Feiglingen gehen da meine Erlebnisse. Aber eben, Hauptsache gewinnen, egal wie.
    3) Nachwuchsarbeit – seit vielen Jahrzehnten haben die Topteams Real und Barça eigene Spieler in der ersten Mannschaft gehabt und werden sie auch haben. Und das gilt für alle Mannschaften, unabhängig von den ökonomischen Problemen.
    Und zu guter Letzt: Das spanische Publikum will offensiven, attraktiven und unterhaltsamen Fussbal sehen. Die Zeiten als ein Andoni Goykoechea vor laufenden Kameras Maradonas Schienbein gebrochen hat(das Geräusch war gemäss Reportern noch auf der Tribüne zu hören) sind endgültig vorbei. Niemand will mehr diesen Fussball sehen. Deutschland hat vor 5 Jahren die Zeichen der Zeit erkannt, Italien scheint sich dessen jetzt bewusst zu werden, Brasilien spielt wie Deutschland vor 30 Jahren –> haufenweise Hans-Peter Briegels in Gelb-Blauen Dresses. Nur Argentinien hat seit Pekkerman viel in guten Fussball investiert – sicher die beste Auswahl an Stürmern weltweit, nur noch zuwenig Balance im Team. Und deshalb zuwenig Erfolg in den wichtigen Turnieren.

    Aber eben, irgenwann wird der Karate-Rugby-Stil wieder Einzug erhalten, je nachdem wie schwach die Schiedsrichter noch werden. Ich habe immer noch die kleine Schramme vor Augen, die De Jong Xabi Alonso verpasst hat letztes Jahr im Final und die gelbe Karte dazu…

    Dann können sich die jetzt Gelangweilten wieder über viel Action freuen, aber wahrscheinlich weniger Fussball…

    • Betis wird dieses Jahr das Feld von hinten aufräumen und auch Cadiz wird in ein paar Jahren wieder oben spielen.
      In diesem Sinne … Musho Beti und ¡Ese Cadi, oé!

    • Esté sagt:

      Ich muss Ihnen bei vielen Sachen beipflichten, aber zwei Sachen stören mich schon ein bisschen.
      1) Dieses System welches Barça spielt wurde durch Cruijff eingeführt, also sie sind durchaus die erste Mannschaft in Spanien welche diese Art zu spielen eingeführt hat.
      2) Welche Junioren hat denn Real Madrid im Kader? Ich kenne da nur 2 (Casillas und Granero)….

  21. Marco sagt:

    Alles neider. Spanien das mass aller dinge. Contador,nadal,basket,alonso,lorenzo,125ccm,250ccm,500ccm,ich muss aufhoeren,sollte arbeiten gehen.
    Champions, niemand aber niemand kommt in die naehe. Manchmal gelingt es jedoch wegen tagesform auch die spanier zu schlagen,und ein kleines bisschen glueck,…….sprich inter – barca 91 minute camp nou,gol de bojan kirkic.

    • Guybrush sagt:

      Contador: Sorry, Radfahren ist nun wirklich keine Sportart sondern nur eine Medizin-Schlacht!
      Nadal: In einer Woche ist er nur noch die Nr. 2 der Welt
      Alonso: Wer ist Alonso? Ich kenne nur Sebastian Vettel…
      Lorenzo: Motorradfahrer, wiieder so eine Randsportart, who cares…
      Und Barca gehört ja wohl eh nicht zu Spanien, oder wieso pfeifen sie im Pokalfinale die Spanische Hymne aus?!

    • Fredi sagt:

      Contador ist gedopt.

      • Wie? sagt:

        … das ist nicht bewiesen, bzw. es ist nicht klar ob die gefundene Substanz überhaupt als Dopingmittel eingestuft werden kann. Bis jetzt ist Contador nicht des Dopings überführt.

  22. Karl Eigenmann sagt:

    Das Tiki-Taka funktioniert primär gut gegen europäische Teams, gegen spielstarke Südamerikaner sieht das dann aber schon ganz anders aus. In Europa bleiben sie vermutlich die stärkste Mannschaft (für mich der Favorit für 2012), dass sie 2014 aber erneut den WM-Titel holen, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Argentinien hat, seit Batista Trainer ist, ihr Spiel deutlicher auf Messi ausgerichtet und seither fast nur noch gewonnen, weil nun eben auch Messi regelmässig Tore schiesst. Und Brasilien ist so oder so Favorit im eigenen Land. Interkontinental mache ich mir keine Sorgen, dass es langweilig werden könnte. Und auf Clubebene hat man ja letztes Jahr gesehen, wie “einfach” Inter Barça schlagen konnte – das kann jederzeit wieder passieren.

  23. Don Ballon sagt:

    Die U 21 nicht Europameister geworden – trotz aller Starkrederei – und jetzt sind die bösen Spanier die Spielverderber. Falls es noch nicht aufgefallen ist: Spanische Nationalspieler spielen seit je her zum grössten Teil in der Primera Division – jahrzehntelang hat dies einen Schimmer genutzt. Der Grund ist auch ganz einfach: Sie verdienen dort mehr. Woran liegts: Da ist einfach eine Generation exzellenter Fussballer herangewachsen, aber die hatten die Italiener auch, die Franzosen, Deutschen, Engländer, Holländer, Portugiesen, Argentinier, Brasilianer… In drei Jahren sieht wieder alles anders aus – und bis dahin haben die andern den spanischen Stil kopiert. Wer weiss, vielleicht sind wir dann auch wieder dabei.

    • Albert Seiler sagt:

      “… die anderen den spanischen Stil kopiert”. Ist das eine Drohung ?

      • Victor sagt:

        Kopieren kann man dass nicht, nur die Brasilianer wären technisch in der Lage dass zu machen… aber der feine Unterschied ist nicht die offensive, sondern die Defensive. Spanien holt sich die Bälle extrem schnell im Mittelfeld zurück.. dafür bracht es viel Laufbereitschaft dass können die Brasilianer nicht 😉

  24. Auguste sagt:

    hmm…, es mag zwar etwas verwegen klingen, aber die spanier haben, was ihre wirkung angeht, nur “bescheidene” stürmer. sieht man einmal von der phantastischen flanke auf herreras kopf ab, waren da kaum zwingende situationen. alcantaras tor war ein geniales fussballerisches “buebetrickli”, das yann sommer ein lehrstück fürs leben bleiben wird, aber auch nicht eben zwingend. zwingend war einzig die dominanz des spanischen kollektivs, gegen das in der summe nicht anzukommen war und xabi martinez, der eine furchterregende präsenz hat auf der sechser position.

    die spanische a-nationalmannschaft kann zwar den mittelkreis schwindlig spielen, aber ohne torres steht villa allein auf weiter flur und die andern stürmer sind keine goalgetter. und auch der u21 torschützenkönig, adrian, ist zwar ein schlitzohr, aber, weiss gott, kein mann der verteidiger “terrorisieren” kann. auch wenn es unglaublich schwer ist, gegen spanien in ballbesitz zu kommen, sie bleiben auf absehbare zeit nur mässig torgefährlich. darin liegt ihre verwundbarkeit.

    • Thomas sagt:

      Da muss ich Ihnen widersprechen, Auguste.
      Sie dürfen hierbei nicht vergessen, dass Spanien an der Euro2008 die meisten Tore innerh. des Turniers erzielt hat.
      Wenn man Barcelona nun als das Rückgrat, den gordischen Knoten quasi, dieser spanischen Selección betiteln will, so sieht man dass in dieser Saison in der Liga BBVA rund 95 Tore von Spielern mit ‘Blaugrana’-Trikots erzielt worden sind. Sieht dies nach Torarmut aus? Mitnichten. Die letzten Test-Spiele gewann Spanien’s A-Nationalmannschaft jeweils mit mehr als 3 Toren. Mit Negredo, Torres, Villa, Llorente, Güiza, Cazorla, Lopez u.a. ist Spanien noch immer hervorragend besetzt. Die ohnehin offensive Ausrichtung mit vorgesetzer bzw. gar doppelt besetzer “6er”-Position sorgt auch so schon für viele Tore. Wie bereits erwähnt, wenn dieser vermaledeite Perfektionismus nicht wäre, könnte Spanien die Spiele auch etwas früher klar machen. Ich wage sogar zu behaupten, dass Spanien ohne Torres – sprich mit lediglich 1 Sturmspitze, sogar besser aufspielen kann.

      • Karl Eigenmann sagt:

        Toschützenliste der Primera-Division 2010/11 (Quelle transfermarkt.ch):

        1. Christiano Ronaldo 40
        2. Lionel Messi 31
        3. Kun Agüero 20

        • Thomas sagt:

          Herr Eigenmann, eine kleine Rechenaufgabe:
          95-31 = 64 (die Tore aus allen anderen Wettbewerben nicht mitgezählt). Ausserdem, ich spreche hier von 1 Mannschaft (!), Real Madrid, Sevilla, Valencia et al. habe ich aussen vor gelassen.

          Ausserdem, die von Ihnen publizierte Statistik unterstreicht lediglich meine Argumentation: Spaniens Stärke ist das Kollektiv, anders wäre diese ständige, raumöffnende und punktgenau distribuierte Spiel- und Passweise gar nicht zu erklären. Der Egoismus ist der Grabstein des Tiqui-Taca. Wahlweise kann man sich, um vorangehendes Zitat zu überprüfen, gerne bei Pedro Rodriguez erkundigen, welcher beim WM-Finale 2010 auf bitterste Weise erfahren musste, wie sehr Egoismus in der Selección geschätzt wird.

          Spanien hat, anders als die oben aufgeführten Goalgetter keinen eigentlichen, medialisch wirksam aufgebauschten Weltstar im Stile eines C. Ronaldos oder Messi. Bei Iniestas blasser Haut würden sämtlichen digitalen Spiegelreflex-Kameras zu Schrott, die Medienkampagne damit unwirksam. Der stets aufgeschlossene jedoch medial noch völlig als “Greenhorn” deklarierte Xavi ist ebenfalls untauglich. Es ist das Kollektiv, eine kollektive Bescheidenheit, das Vertrauen auf den Kameraden, die eingeschworene Gemeinschaft. Die Idee, dass es “der Eine” dann eben schon richten wird trifft nur partiell zu – Alle besitzen die Klasse, eben just dies zu tun, es sich wirklich anmassen würde aber keiner der 23 Jungs.

          • Auguste sagt:

            hmm…, thomas, ihr widerspruch ist nicht unberechtigt. stürmer, die um die 20 tore pro saison schiessen sind natürlich keine schlechten angreifer. trotzdem, spanische goalgetter sind keine unlösbare aufgabe für eine gute abwehr. die mannschaften als ganzes schon eher. als jemand, der auch einmal ein snooker-turnier verfolgt, bin ich fasziniert vom fussball der spanischen nationalmannschaft. wenn eine mannschaft regelmässig 60% ballbesitz erspielt, wird es für den gegner sehr schwierig mit den verbleibenden 40% genügend hochkarätige chancen heraus zu spielen, und die zeit läuft auch noch gegen einen. der spanier in ballbesitz hat praktisch immer anspielstationen in günstigen abspielwinkeln und die hohe passgenauigkeit tut ein übriges. weil barcelona oder die nationalmannschaft im verlauf des spiels hoch stehen können, kommen sie hinten nicht oft unter anhaltenden druck. die u21 spielte dieses system ebenfalls auf bereits hohem niveau und mit zum teil beeindruckenden akteuren.

            hier in europa gibt es im moment keine mannschaft, die die spanier ausspielen könnte, auch wenn die junge deutsche elf für die zukunft einiges verspricht. herrn sykoras bedenken sind ein stück weit nachvollziehbar.

    • Victor sagt:

      die stärke Spaniens ist auch, dass es nicht nur einen Top-Spieler oder Stürmer braucht.. jeden kann treffen. ist doch egal wer die Tore schiesst. dass Team ist entscheidend. So arbeiten auch die Stürmer nach hinten, meistens bleibt nur einer Vorne.

  25. Chregi sagt:

    für mich liegt das problem darin, dass falls in den nächsten jahren eine mannschaft gegen spanien oder den fc barcelona in einem wirklich wichtigen spiel gewinnen wird, sie das nicht mit attraktivem, geschweige denn offensiven, fussball bewerkstelligen kann. darum stellt sich für mich die frage, ob es wirklich spanien und barcelona sind, die für die langweiligen spiele verantwortlich sind, oder nicht doch eher ihre gegner, die ihre (womoglich zurecht) einzige chance in einer ultra defensiven oder agressiven spielweise sehen.

  26. Paul sagt:

    Wenn man mit schönem Spiel alleine gewinnen könnte, dann wäre Brasilien wohl schon 10x Weltmeister geworden. Der Fussball zeigt aber, dass Mannschaften wie Griechenland, Frankreich, Italien oder Deutschland diesem Fussball immer wieder einen Strich durch die Rechung machen. Den Sascha Ruefers passt das natürlich nicht. Müsste ich wetten, würde ich bei der nächsten WM auf Deutschland wetten. Die haben mal wieder eine sackstarke Mannschaft. Und wir wissen ja, dass am Schluss immer die Deutschen gewinnen im Fussball 😉

  27. Martin Müller sagt:

    Das Problem mit dem TikiTaka (sorry tönt irgendwie nach Pippi Langstrumpf) ist wie oben beschrieben, was hilft Dir der Ball wenn er nicht ins Tor geht. Oder anders ausgedrückt, wenn die mal mit 1 oder 2 Goal hinten liegen, dann sehen sie ziemlich alt aus mit dem Ball hin und her schieben.
    Aber keine Angst, Brasilien und Argentinien werden mit sehr starken Mannschaften antreten und die EM in Polen ist eh nur WM Vorbereitung.

  28. Oli S. sagt:

    Nicht vergessen, die U21 EM war nicht repräsentativ. Deutschland hat zur Zeit wohl die besseren Nachwuchsspieler, diese spielen aber nicht mehr im Nachwuchsbereich sondern bereits in der A-Nati. Spanien muss den grossen Generationenwechsel in 2-4 Jahren erst noch hinbekommen, Deutschland ist dabei schon auf halbem Wege. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, oder eine gute U21 noch kange keine gute A-Nati. Sonst würde die Schweiz an eine Turnier auch mal über die besten 16 hinauskommen. Ausserdem neigt der Mensch dazu, eine Mannschaft auf ihrem Zenit zu überschätzen – wie Beckenbauer 1990.

    • Guybrush sagt:

      Spanien hat ja schon eine gute A-Nati

    • Mämä Sykora sagt:

      Deutschland hat in der Tat eine hochtalentierte Nachwuchsauswahl. Warum aber regelmässig darauf hingewiesen wird, dass die Deutschen auf viele U21-Spieler verzichten mussten in der Quali, weil diese für das A-Team abgezogen wurden, ist mir schleierhaft. Das Gleiche gilt ebenso für sämtliche anderen Nationen. Nur schon die Schweiz spielte fast immer ohne Derdiyok, Shaqiri und Stocker. Und bei kleinen Nationen macht das deutlich mehr aus der dünnen Spielerdecke wegen. Jedenfalls unterlag Deutschland in der Quali Island mit 1:4, obwohl Holtby, Hummels, Schmelzer, Grosskreutz und Höwedes dabei waren, gestandene Bundesligisten. Auch Toni Kroos, Jerome Boateng, Badstuber, Schürrle und sogar Thomas Müller kamen in der Qualifikation zum Einsatz, die Endrunde wurde dennoch verpasst. Und zwar nicht einmal in den Play-Offs, an denen schlitterte man als Gruppendritten nämlich vorbei. Auf Island hatte man 4, auf Tschechien gar 10 Punkte Rückstand.

  29. Ronnie sagt:

    Ich teile 100% die Meinung des OberBloggers…
    Spanien u Barca werden die nexten 39974 Jahre dominieren…völlig zurecht…
    DAS ist Fussball, egal was Krause u Co denken …

    Cheerio

  30. Albert Inglin sagt:

    Ronnie@: Mal sehen, ob Sie und der Oberblogger recht haben. Wenn wirklich Langweile aufkommt, dann ist es nicht weil Spanien so dominant ist, sondern weil ihre Spielweise langweilig ist. Ueberwiegend im Ballbesitz, aber wenn man in die Nähe des 16ers kommt, gehen ihnen auch die Ideen aus. Und das soll Zukunftsfussball sein? Barcelona hat zwar wirklich eine tolle Mannschaft, aber wenn sie nicht die Genialität und Kreaktivität eines Messis hätte, hätte sie dann auch die Meisterschaft sowie die CL gewonnen?
    Spanien hat nun – nach langer Durststrecke – die EM 2008 und auch die WM 2010 gewonnen, jeweils mit langweiligen 1:0 Siegen. Irgendwie erinnern sie mich an die erfolgreichen Catenaccio – Italiener. Nur dass die Spanier etwas mehr nach vorne spielen und das auch noch sicher und schnell. Attraktiv anzusehen ist es aber wirklich nicht.

    • Jose Ros sagt:

      Nun der Rest der teams waren noch langweilieger und haben nicht wirklich guten Fussball gezeigt….:-)

  31. DAM sagt:

    Ohne sämtliche Kommentare gelesen zu haben und somit mit der Gefahr bereits Geschriebenes zu wiederholen:

    Zur Dominanz auf Clubebene:
    1. Noch nie hat eine Mannschaft den Champions League Titel verteidigt. Auch Barca schaffte es zuletzt nicht.
    2. Gerade gestern lief in der Sport Lounge einen Beitrag gesehen über die Bestrebungen der Uefa die Verschuldung der Clubs, sowie den Einfluss von reichen Investoren einzudämmen. Wenn sich das mal durchsetzt ist es ganz schnell vorbei mit der Herrlichkeit von Real und Barca, denn beide sind hochverschuldet. Von den ganz grossen Mannschaften Europas bleibt dann wohl nur eine unbeschadet zurück: Bayern München (und ich bin weiss Gott kein Bayern-Fan).
    3. Und ganz wichtig: jede Mannschaft kann immer nur soweit brillieren wie es der Gegner zulässt (Mourinho’s Inter lässt grüssen)! Manchmal muss man eben hässlich spielen um gewinnen zu können. Sobald das andere Spitzenmannschaften kapieren, wird es mit der Dominanz der Schönspielerei bis in den Tod vorbei sein.

  32. Gerhard Tubandt sagt:

    Die Franzosen dachten auch mal nach dem Gewinn der EM und WM, sie hätten ein tolles Nachwuchskonzept, eine tolle Mannschaft, tolle Spieler und überhaupt sei die Zukunft rosig. Das muss nun nicht heissen, dass die Spanier in einer französischen Misere versinken. Aber ich bin überzeugt, dass schon nächstes Jahr an der EM ein anderes Team dominieren wird: Holland vielleicht, Deutschland.

  33. andy sagt:

    Eine Synthese aus Kurzpass und langen hohen vertikalem Spiel wird sich herauskristallisieren.Dazu eine Prise Kampf und Glück des Tüchtigen, ein Spielleiter der per Funk von seinem Assitenten am Bildschirm unterrichtet wird (so wie wir TV-Zuschauer, “Alles” mitbekommen) wird eine Dominanz der Spanier verhindern.
    Der Mannschaftsgeist entscheidet meist die knappen Matches, beim U21 Final, wollten sich einige CH-Spieler in die Schlagzeilen schiessen oder wurden dem selbstauferlegten Druck nicht gerecht, ist der Sommer vorbei, legt man ihm noch ein weiteres Ei.
    FCVaduz- FCZ 1:7

  34. beat stump sagt:

    Nein, nein Herr Kraus…
    Erstens was hat es damit zu tun das Spanien von Diktatoren unterjocht war und im Moment in der Schuldenkrise gefangen ist.Seien Sie froh, dass sie im Zentrum von Europa geboren sind und nicht 300 km weiter ueber die Grenze da haben Sie >Glueck gehabt.
    Nun zum Fussball. Ich lebe in Spanien und beobachte dementsprechend als Barcelonafan jeden Samstag, wie sich die heutige Mannschaft entwickelt hat. Von Ihrem 80 % Ball halten und 1-2 Toren kann nicht die Rede sein.Barcelona hat 96 Tore geschossen in der letzten Liga 96! das sind immerhin fast 3 pro Spiel. Der Trick ist einfach den Gegner mit dem Kleinpassspiel immer hinterher rennen zu lassen und so total muerbe gemacht zu werden.Dass Barcelona nicht nur ueber die besten Spieler verfuegt die es je gab (zBsp. Messi) und einen hervorragenden Torwart (nur 21 Gegentore) muss ich Sie wohl nicht belehren.Dazu kommt dass die Einzelspieler seit Jahren aus der Jugendarbeit das gleiche Sytem gelernt haben und es wenn sie in die Amannschaft aufsteigen ohne eingewoehnung spielen koennen. Die einzige Mannschaft die Barcelona ein bisschen bremsen kann ist Real Madrid.Ich sage ein bisschen bremsen. Die wissen wie man es tun kann. Mit totalem Antifussball, das heisst einer ungesunden Haerte das heisst jeder der von Barcelona den Ball bekommt wir niedergemaeht.Aber auch dass hat nur bedingten Erfolg So hat Real Madrid in Bareclona dieses Jahr ein 5 zu 0 und zu Hause ein 0:1 erreicht.Also 2 mal verloren.
    Ich lkann sagen dass jedes Land froh sein wuerde eine Mannschaft wie Barcelona als Nati haben zu koennen, denn so ist es.Die Weltmeistermannschaft bestand aus 75 % Barcelona und 25 % aus Restspanien.Das dieses Spiel unglaublich,hervoragend,interesant und dominierend ist hat man im Championsfinale gesehen. Selbst Ferguson musste zugeben, noch nie von so einer Mannschaft ueberrannt worden zu sein.Soweit die Tatsachen. Also Herr Kraus reden Sie nicht von Fussball sondern bleiben Sie bei Politik davon verstehen Sie vielleicht was…

    • Rüdiger Kraus sagt:

      Lieber Herr Stump.Wenn ich hier meine subjektive Meinung kundtue und mir ein Mitblogger dann auf eine ziemlich ignorante Art und Weise Neid unterstellt, dann gibt’s eine ignorante Antwort nicht mehr und nicht weniger. Warum sie gerade persöhnlich werden und mit “ich kann von Glück reden wo meine Eltern mich gezeugt haben” Sprüchen kommen, weiss ich nicht. Face-to-Face würden sie damit nicht durchkommen, respektive hätten sie die “Balls” dazu nicht.
      Nun zum Fussball. Ich finde wie schon beschrieben, diese Art Fussball zu spielen einfach langweilig. Seien sie doch froh, wenn nicht alle Leute gleichgeschaltet sind. Oder müssen nun alle Barça-Fan werden? Hoffentlich werden nicht alle so wie Barça. Denn es können anscheinend nur Real und einige englische Clubs soviel Schulden anhäufen (soll mal einer sagen, das habe nichts mit Politik zutun, wenn das Land selber in den Schulden schwimmt und Staaten generell auch verschuldet sind). Und ja sie haben Recht, es gibt im Moment nur das Hinten-Rein-Stehen als Gegentaktik, gegen Barça (hat Real in den 4 Classicos zumindest nur eine Niederlage eingebrockt). Was für mich einen Barça-Match zuzuschauen, noch schlimmer macht. Soll ich nun dazu gute Miene zum bösen Spiel machen?
      Aber zum Glück geht es hier nur um ein Spiel, welches sich fitness-bewusste englische Studenten einmal ausgedacht haben. Sollte es für sie mehr bedeuten, gibt es dazu einen guten Bericht von H. Stamm hier im Fussball-Blog. Amen

  35. reto sagt:

    hier ist ja so viel neid zu spüren!!! und nein nicht wegen der verschuldung sondern weil die spanier sprich ausländer im sport talentierter sind.
    der spanische fussball ist nicht langweilig, die gegner die angst haben und mit ihrer defensiven taktik das ganze spiel kaputt machen die sind langweilig und haben keinen mumm weil sie wissen das sie schwächer sind und andersrum keine chance haben. das ihr keine ahnung von fussball habt zeigt euer erfolg darin nämlich 0! kaum erreichen die nachwuchsspieler wie die U21 (mit überwiegend papierelischwitzer wie ihr uns immer wieder mal nennt) mal was kennt eure klappe keine grenzen. was habt ihr schon im fussball erreicht?! wenn die italiener gewinnen stört euch die defensive taktik (die ihr selbst anwendet), wenn die deutschen gewinnen dann stört es euch weil sie ja immer gewinnen, gewinnen die spanier ist es langweilig…euer propblem ist es doch einfach das nicht ihr gewinnt!

    • Dustin Peters sagt:

      super Posting (wer Ironie findet, darf sie behalten)
      schön brav die Pseudo-Antirassismus-Keule schwingen, aber selber mit Verallgemeinerungen und Beleidigungen um sich schmeissen, dass es nur tätscht! Wenn wir Schweizer so scheisse sind, warum mussten Sie dann das “Papierli” beantragen?

  36. Side Show sagt:

    Systemlangeweile? Naja, das ist Meinungssache. Glaube jedoch, dass mit dem Tiki-Taka eins der erfolgreichsten und anspruchsvollsten Spielsysteme entwickelt wurde.
    Dass sich dies über Jahre halten wird, glaube ich nicht. Es hat schon in der Vergangenheit diverse Systeme gegeben, welche mittlerweile überholt sind. So zum Beispiel der Samba Fussball der Brasilianer, das Kick’n’Rush der Engländer oder der Catenaccio der Italiener.
    Alle Systeme wurden mit der Zeit überholt und waren auf ihre Art langweiliger oder spektakulärer als das Tiki-Taka. Mit dem Tiki-Taka hat man aber eine perfekte Kombination zwischen Samba und Catenaccio gefunden.
    Und einige Ansätze das System zu bezwingen haben wir bereits in den Spielen Real vs. Barca gesehen. Auch wenn dies für den Zuschauer noch weniger an Attraktivität zu bieten hat.

  37. Ashiro Moto sagt:

    Das Tiki-Taka Spielsystem ist schon beeindruckend. Dazu braucht es technisch hervorragend geschulte Spieler, mit hohem Spielverständnis und taktischer Reife. Hinzu kommt eine hohe Fitness, denn ein solches Spiel ist mit viel Laufarbeit verbunden. Jedoch ist das Spiel anfällig für Konter, wie man es im WM Spiel gegen die Schweiz gesehen hat. Stehen den Spaniern technisch ebenbürtige, aber schneller Spieler gegenüber, dann wird es eng. Die hat das Spiel zwischen Mourinho’s Inter und Barcelona letztes Jahr gezeigt. Somit glaube ich nicht an die Dominanz dieses Systems, aber es braucht Zeit bis sich die gegnerischen Mannschaften darauf eingestellt haben. Problematisch ist aus meiner Sicht, dass der hohe Anteil an Ballbesitz im Tiki-Taka sich nichtproportional in Tore um münzen lässt. Dadurch wirkt das Spiel sehr ineffizient. Klar, ohne Ball kann man kein Tor schiessen, aber liegt der Gegner einmal vorne, dann wird es für die Spanier oft schwer das Spiel nochmals zu drehen. Dies gelang den Spaniern gegen die Schweizer an der WM nicht, gegen Inter in der CL nicht und an der U21 WM gegen Weissrussland nur mit Not.

    • Side Show sagt:

      Sehr gute Analyse. Leider ist dies eben das schiessen des ersten Tores die Schwirigkeit. Wenn man keinen Ballbesitz hat, kommst Du auch nicht zu Torchancen. Oder eben nur durch stehende Bälle oder Zufall. Dramatisieren würde ich die ganze Sache nicht, denn spielerisch starke Mannschaften haben immer wieder gezeigt, dass sie zumindest über weite Strecken dagegenhalten können.

      • Ashiro Moto sagt:

        Genau, das ist ja der Punkt. Gegen ein gut gespieltes Tiki-Taka ist es schwierig zum ersten Tor zu kommen. Schafft man dies jedoch, ist man in einer durchaus komfortablen Situation, auch wenn das auf dem Spielfeld nicht so aussehen mag.

  38. Joaquin sagt:

    Spanien spielt ein schönes, nach vorne orientiertes Spiel. Es ist immer Bewegung im Spiel und auch angenehm für den Zuschauer. Ob Spanien die nächsten Jahre dominieren wird, bleibt abzuwarten, denn auch die anderen Nationen entwickeln sich weiter.

  39. Eccy Zizou sagt:

    Spanien spielt den intelligentesten fußball der welt. keine mannschaft ist so offensivstark wie die Spanier. Es ist niemals langweilig sie beim Fußballspielen zuzuschauen. Was diese Spanier machen ist Fußballspielen.Ich definiere Spaniens Spielstil als Fußball und kein anderes Team ist so eingespielt wie das spanische Team. Jeder der behauptet spaniens Fußball wäre langweilig ist ein verdammter Idiot. Tiki Taka ist der Erfolg, Tiki Taka ist nicht langweilig,es ist ein Vorbild. Wenn man Tiki taka knacken möchte , sollte man tiki taka anwenden. Als gegner kann man sich nur hinten reinstellen und warten bis man schnell umschalten kann aber wie soll das denn auf dauer funktionieren ??Oder gibt es diese Taktik noch gar nicht die dazu führt Spanien auszutricksen?? ich tendiere eher nicht . Es ist schwer gegen ein eingespieltes Team mit einem tiki taka spielstil zu gewinnen. Alle die was negatives schreiben sind einfache neider. Wenn es vorhersehbar ist was die spanier machen ,wieso verliert man denn wieder am Ende als Gegner?? .. so ein nonsens Beitrag .. Was machen die spanier wenn sie Weltmeister sind?? Ganz klar sie schalten die Playstation aus und gehen in den Urlaub. Jeder der den sinn versteht weiß bescheid was ich meine…