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Was beim FCZ alles falsch läuft

Thomas Renggli am Freitag den 1. Oktober 2010
Sitzt auf der Ersatzbank und stellt sich ins Schaufenster: FCZ-Präsident Ancillo Canepa.

Sitzt auf der Ersatzbank und stellt sich ins Schaufenster: FCZ-Präsident Ancillo Canepa.

Als Tabellendritter könnte der FC Zürich nach einem Viertel der Meisterschaft eine versöhnliche Zwischenbilanz ziehen. Er liegt nur einen Verlustpunkt hinter Double-Gewinner Basel und hat selbst den Leader Luzern in Griffnähe. Beim genaueren Hinschauen werfen die Zürcher Auftritte aber mehr Fragen auf als dass sie beantworten. Von einer gefestigten Organisation ist ebenso wenig zu sehen wie von einer intakten Leistungskultur. Dem Grossteil der Mannschaft fehlen die totale Hingabe und die Bereitschaft zur Selbstkritik – und Trainer Urs Fischer Konzept und Autorität.

Spätestens seit vergangenem Samstag und der Bruchlandung gegen Basel ist eine Verklärung der Situation unmöglich. Was die Zürcher gegen den Erzrivalen geboten haben, war erbärmlich. Sie schenkten den Gästen vier Tore, kamen (trotz einem Corner-Verhältnis von 11:0) kaum zu Abschlussgelegenheiten und verschafften sich nicht einmal dann sichtbare Vorteile, als der Gegner zu Neunt auf dem Platz stand.

Der selbsternannte Titelfavorit steht vor wegweisenden Wochen – mit den Partien gegen die Grasshoppers (am Sonntag), in Sion (23.10.) und Luzern (27.10). Schon das Derby wird zum Spiel der Wahrheit – «Crunch-Time» wie man im amerikanischen Sport sagt. Findet der FCZ nicht zu grösserer Konstanz und mehr Stilsicherheit, muss auf dem Letzigrund vieles hinterfragt werden – vor allem die Strategie und Kommunikation der Klubführung.

«Die Partie gegen Basel abhaken, im Derby vom nächsten Sonntag gegen GC die richtige Reaktion zeigen – und gewinnen», kommentierte Ludovic Magnin das Debakel gegen den FCB fast schon fahrlässig nonchalant. Gefordert wäre eine schonungslose und ehrliche Analyse. Schliesslich waren schon die Leistungen bei den glückhaften Siegen gegen GC, Xamax und Thun alles andere als zwingend. Hätten jeweils nicht die Schiedsrichter ein FCZ-Herz bewiesen, der zwölffache Meister befände sich schon jetzt in einer höchst ungemütlichen Lage.

Fehlen Konzept und Autorität: FCZ-Trainer Urs Fischer.

Fehlen Konzept und Autorität: FCZ-Trainer Urs Fischer.

Der Mannschaft fehlt eine klare Hierarchie. Trainer Fischer nimmt in seinen Personalentscheiden auf zu viele Interessen Rücksicht – und destabilisiert so immer wieder das Teamgefüge. Wie lässt sich erklären, dass er erfolgsverwöhnten und leistungsschwachen Grossverdienern (Magnin, Margairaz, Alphonse, Hassli) auf Kosten von frischen Nachwuchskräften immer wieder zu Spielgelegenheiten verhilft? Wie kann er es verantworten, an einem Torhüter (Guatelli) festzuhalten, der ein notorischer Unsicherheitsfaktor darstellt und dessen Abschläge mit erschütternder Regelmässigkeit beim Gegner landen?

Man wird den Verdacht nicht los, dass die Kompetenzverteilung im Zürcher Personalmanagement aus den Fugen geraten ist. Dabei ginge es anders. Am erfolgreichsten agierte der FCZ auf wie neben dem Platz, als die finanziellen Mittel beschränkt waren, Sportchef Bickel und Trainer Favre in einem permanenten (aber konstruktiven) Konflikt standen und der Präsident (Hotz) diskret im Hintergrund blieb. Heute präsentiert sich ein gegenteiliges Bild: Die Mannschaft ist so gross und teuer wie noch nie, der Trainer scheint im personellen Überangebot die Orientierung zu verlieren, der Präsident sitzt auf der Ersatzbank und stellt sich ins Schaufenster.

Es ist kaum anzunehmen, dass sich daran kurzfristig etwas ändert – zu wohl scheinen sich die Hauptdarsteller in ihren Rollen zu fühlen. Dabei liegen die Lösungsansätze für eine Bewältigung der aufkeimende Krise auf der Hand: Leoni ins Tor, Hassli zum FCB (es wäre fahrlässig, auf diese Million zu verzichten), Margairaz und Magnin auf die Bank, der Präsident auf die Tribüne – und eine sofortige Sperre bis zur Winterpause für jeden Klubangestellten, der die Wörter «Champions League» oder «Schweizer Meister» in den Mund nimmt.

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47 Kommentare zu “Was beim FCZ alles falsch läuft”

  1. gianni_beltrame sagt:

    Canepa weit, weit hinauf auf die Tribüne und Bickel machen lassen! Üse Fischer geb ich noch ein paar Chancen. Könnte schon sein, dass das noch klappt. Sonst würd ich Favre zurückholen.

  2. Thomaso sagt:

    AMEN!!! Der Verfasser dieses Textes sollte Einfluss beim FCZ bekommen…

  3. Ursli Meier sagt:

    Sehr gute und treffene Analyse – leider, muss ich als FCZ-Fans sagen. Die Lösungsansätze erscheinen mir aber etwas simpel, da man ja nie weiss, ob die die Massnahmen so auch greifen und gestandene Kräfte ohne Schaden wirklich alle ausgewechselt werden können.

  4. Marcello sagt:

    Da hat il Mister Renggli den Punkt voll getroffen! Treffender geht’s nicht mehr!

    • Urs sagt:

      Treffende Analyse , ausser dass Guatelli bleiben soll, der macht gar nicht so einen so schlechten Job !
      Urs Fischer soll endlich auf die Jungen setzen. Lieber mit Herz und Einsatz mal verlieren als mit herumschleichenden Senioren und Schirihilfe gewinnen!

      • ebenfalls Urs sagt:

        Mit Guatelli gewinnst du keinen Blumentopf. Grossgewachsen und trotzdem keine Strafraumbeherrschung. Absolut ungenügend.

  5. Yves sagt:

    Sehr guter Bericht! Beschreibt die momentane Lage ziemlich genau. Bei einerm Sieg und einer organisierten Manschaft gegen GC und Sion, kann sich das Blatt aber bereits wieder wenden.

  6. Tom sagt:

    Findi guet Herr Renggli, mini Idee gsii 😉

    Beim Basel Spiel sah man es deutlich: Der FCZ hätte noch lange weiterspielen können, aber da wär nix passiert… Die Körperhaltung vieler Spieler und deren verkrampftes und zum Teil nichtexistierdendes Stellungsspiel machten mir nach dem 0:2 nur noch wenig Hoffnung. Ich sage nicht dass sie nicht gewinnen wollten, erstes schnelles Gegentor hin oder her..aber gegen Basel.. und auch gegen GC am Sonntag….sorry Jungs.. aber da gibts “kä Birre” …ein Spielkonzept war eh nicht auszumachen also müssen Emotionen her (die eigentlich a priori schon vorhanden sein sollten) Den Willen zum Sieg in Kampf umsetzen…und dann lieber mit wehenden Fahnen untergehen als so was Emotionsloses sehen zu müssen. Es braucht nicht immer einen Sieg um wieder auf die Strasse des gemeinsamen Erfolgs zu kommen, es braucht Emotionen, gemeinsam…wenn die nicht auszumachen sind, dann ist der Letzigrund bald mal noch leerer als er jetzt schon ist. Hopp Züri!!

  7. räto sagt:

    das isch ä treffendi analysä:) zerscht aber muess dä fischer weg! mittelmass häd kei platz im nä spitzäteam. so nä türi mannschaft u so wenig erfolg:( das cha uf duur nöd ufgoh. das harmonische gespann bickel, canepa u fischer isch ä totali fehlbsetzig. wartet mer mol ab. eis aber isch jetzt scho klar: diä mannschaft holt kein titel:( hopp FCZ!

  8. Arantes do Nascimento sagt:

    Ausgezeichneter Bericht. Nur: Weder Guatelli noch Leoni lernen mit Brunner dazu. Und Fischer hat mir mit seinem Fernbleiben beim Spiel Basel-GC seine Unprofessionalität bewiesen. “Das kann ich auch am Fernseher schauen”, zeigt, wie wenig er am Spiel von GC interessiert ist. Und: Ein Präsident hat auf der Spielerbank wirklich nichts zu suchen.

  9. Dani sagt:

    Gut geschrieben…aber wenn schon Einzelkritik, Herr Renggli, (Leoni, Margairaz, Hassli etc.), warum wird dann nicht auch noch Aegerter erwähnt? Diese Schlüsselposition muss endlich mal mit einem richtigen 6er besetzt werden, einer wie im Format eines Dzemaili oder Inler…

  10. Töme sagt:

    Vieles passt!
    Canepa auf die Tribüne ist ok! Magnin ist ein riesen Ärgerniss, lieber den jungen Rodrigez spielen lassen.
    Leoni ist absolut keine Lösung! Wer regelmässig im Letzi war ( letzte Saison), hat gesehen wie viele Punkte Fliegenfänger Jonny verbockt hat.
    Hassli war lange verletzt, diesem würde ich noch Zeit geben. Rochat bitte sofort nach Kanada schicken und einen Junior spielen lassen. Schlimmer kann er nicht spielen und wenn doch ist er wenigstens noch Jung und lernfähig.
    Auch wenn das Stadion halb leer ist, es bleiben wenigstens die treuen Fans und die Modefans bleiben zu Hause.Hopp Züri !

  11. Horst Müller sagt:

    Bingo. Thomas Renggli für FCZ Präsident!

  12. Gigi v. Arosa sagt:

    Sehr treffend analysiert … Er hat noch Schönbächler vergessen, der hat in 5 Jahren insgesamt ca. 2 Tore gemacht und hatte anfangs Saison oft durchgespielt… der kann mit Fischer zum FC Niederweningen gehen…

  13. Kusi sagt:

    Sie sprechen mir aus der Seele. Ein Margairaz hatte nun genug Chancen sich als Leitfigur zu beweisen. Aber ihm fehlt es an Charisma, Zweikampfstärke, Tempo und Torgefährlichkeit. Er ist ein Schönspieler ohne jeglichen Nutzen für das Team. Magnin war von Anfang an ein Fehleinkauf. Anstatt voll und ganz auf die jungen wie Rodriguez und Koch zu setzen, gab man einen Haufen Geld für einen Spieler aus, der lange Zeit weit über seinen Fähigkeiten gespielt hat und dafür schon beim VFB über Gebührt belohnt wurde. Dass er noch seinen Ruhestand beim FCZ vergoldet hat, mag ich ihm als Menschen ja gönnen, zeigt aber auch das in der Planung und Einkaufsstrategie des FCZ einiges im Argen liegt. Es wäre Zeit, dass man endlich auf die guten Jungen setzt, anstatt sie an andere Klubs abzugeben oder auf die Bank zu setzen. Oder anders ausgedrückt: Es wäre Zeit für einen Neuaufbau aber mit einem fähigen Trainer, der in der Lage ist die Jungen zu führen und sie weiter zu entwickeln. Ob da Urs Fischer der Richtige ist hege ich doch gewisse Zweifel.

  14. Franz Rickenbach sagt:

    Leoni ins Tor, Hassli zum FCB (es wäre fahrlässig, auf diese Million zu verzichten), Margairaz und Magnin auf die Bank, der Präsident auf die Tribüne – und eine sofortige Sperre bis zur Winterpause für jeden Klubangestellten, der die Wörter «Champions League» oder «Schweizer Meister» in den Mund nimmt.

  15. Hansruedi sagt:

    Treffende Analyse. Allerdings könnte man beim Lesen des Textes und der Kommentare meinen, der FCZ stehe auf einem Abstiegsplatz. So schlecht kann es also auch wieder nicht sein, auch wenn vieles offensichtlich nicht gut funktioniert. Am meisten stört mich, dass Rodriguez fast keine Chance mehr bekommt. Wenn er gespielt hat, war er immer einer der Besten. Der FCZ würde gut daran tun, statt auf Magnin (der bis jetzt in keinem Spiel überzeugt hat) auf ihn zu setzen. Auch Buff hätte mehr Einsatzzeit verdient. Schade, dass der FCZ trotz vielen Talenten nicht konsequenter auf die Jugend setzt.

  16. Rolf sagt:

    Super Analyse. Stimme mit vollkommen überein. Allerdings sollte dringend ein Trainer her, welcher keine Rücksicht auf Namen nimmt, sich nicht dreinreden lässt, eine Ahnung von Fussball im Allgemeinen und von Taktik im Speziellen hat. Fischer ist und bleibt ein subalterner Angestellter des FCZ. der in dieser Konstellation keinen Blumentopf, resp. Meisterschaft oder Cup gewinnen kann.

  17. tom sagt:

    die blamablen resultate in der rückrunde der letzten saison finden auch in der neuen saison ihre fortsetzung. fischer ist sicher ok als U21 trainer, weil ihn die jungen als autorität akzeptieren. aber für die erste mannschaft wäre eine international erfahrene persönlichkeit, die eine gewinnermentalität mitbringt, vermutlich erfolgsversprechender.
    und herr canepa sollte vielleicht mal ein praktikum bei uli hoeness machen (sehr interessanter artikel im TA vom dienstag !). fan sein ist ok, aber in erster linie ist der präsident als managerprofi gefragt.
    ein präsident muss fordernd sein, den blick fürs wesentliche haben und darf nicht bereits zufrieden sein, wenn er sein rentnerpfeifchen auf der spielerbank rauchen darf.

  18. Simon Aesch sagt:

    Das meisste Geschriebene stimmt jedoch dem FCZ ständiges Glück vorzuwerfen finde ich eine Frechheit.
    Ok, beim Spiel gegen Thun war eine riesige Portion Glück dabei aber sonst? Bei Xamax wurde man eher Benachteiligt und gegen GC? Da hat man einfach die Finanziellen Unterschiede gesehen.
    Greezh

  19. daniel sagt:

    die entwicklung, das konzept, die strategie ist schlicht nicht erkennbar und somit auch nicht vorhanden. vieles auf zufälligkeiten basierend. darum darf eine analyse einzelner spieler zu dieser zeit keine rolle spielen. es zeigt vielmehr überdeutlich dass der trainer fischer überfordert ist. er mag ein netter kumpel sein. er mag ein harter schaffer sein, doch dies sind nicht die primären eigenschaften eines erstklassigen trainers. seine körperhaltung zeigt es bei jedem spiel..er macht den eindruck als wisse er nicht was zu tun ist. seine aussagen vor und nach spielen verdeutlichen dass überhaupt kein plan, keine strategie vorhanden ist.ausserdem wird von spiel zu spiel ersichtlicher dass ihn die spieler nicht als autorität anerkennen. es muss jetzt gehandelt werden, weil der fcz nicht immer auf das glück bauen kann wie bei allen heimspielen in dieser saison. wenn der vorstand den netten typen fischer ausblendet und nach fakten entscheidet kann es nur heissen. danke und tschüss urs fischer.

  20. Villiger Roland sagt:

    Die verfehlte Personalpolitik seit Jahren wird jetzt deutlich sichtbar! Die Trainerentscheidung pro Fischer und contra Marcel Koller hat gezeigt, dass die (all)mächtigen Herren Canepa und Bickel einen beugsamen Ja-Sager gesucht und gefunden haben! Jedem aussenstehenden Beteiligten der das Geschehen beim FCZ etwas näher verfolgt ist klar, welche unheilvolle Entwicklung all dies nehmen wird! Lieber Herr Renggli, Ihre Analyse sowie Kommentar widerspiegeln treffend den aktuellen Zustand beim FCZ. Wäre nur zu hoffen, dass Ihr Appell hoffentlich an der richtigen Stelle “erhört” wird und dort zu einer kritischen Hinterfragung der sportlichen und strategischen Ausrichtung führen wird!

  21. Andreas sagt:

    Richtig erkannt!Es mangelt den oben erwähnten Schlüsselspielern inkl.Aegerter an Einsatz.Z.B. wird selten versucht einen Goali Rückpass zu erlaufen!Unsere Jungs greifen nur im Anzatz (halbherzig) den Ballführenden Gegner an, um ev. einen Fehlpass zu provozieren,meistens lassen sie es bleiben.Gegen Basel 1.HZ 6 Corner an den hinteren Pfosten ins Niemandsland? Spätestens nach dem 3.Corner muss man sich was neues ausdenken!Der Coach,Sportchef und Präsi erzählen in den Medien immer wie technisch versiert die Mannschaft ist,was sicher stimmt,mir scheint aber, dass die Spieler dadurch glauben sie können ein Spiele gewinnen wenn sie nur 80% Zweikampf und Laufbereitschaft an den Tag legen,da man ja 120% mit Technik beschlagen ist.

  22. Stephan Schatzmann sagt:

    Treffender geht’s nimmer… Wer häufiger auf der Tribüne ist, weiss auch dass dies die Meinung der FCZ-Fans ist. Guatelli zurück auf die Bank, da die ganze Abwehr verunsichert ist! Und: Hat bis jetzt jemand verstanden was Fischer will… Alle Siege sind auf Dussel aufgebaut und wenn immer man im Stadion ist, vermisst man eine Spielkultur. Ich frage mich einfach, was mit meinem FCZ auf einmal passiert. Es braucht nichts schön zureden; es braucht Handlungen !!!

  23. Sir Thomas Griffith sagt:

    Ganz ruhig liebe FCZ-Fans, euer Präsident macht doch eine gute Figur als Schaufensterpuppe in eurem Fan-Shop. Lasst ihn dort wächsern stehen, er macht dort eine bessere Falle als am Spielrand auf der Spielerbank im Durchzugstadion Letzigrund. Auf ein gutes Derby!

  24. H.P. sagt:

    Bravo! Koennte nicht treffender sein – so leid es mir tut als bedingungsloser FCZ Fan. Aber das Spiel gegen Basel war eine Bankrott-Erklährung an die Adresse der aktuellen Führung!

  25. H.P. sagt:

    Bravo – leider absolut zutreffend! So schwer es mir als eingefleischter FCZ Fan fällt. Gegen Basel wurden die Limiten beim Coaching einmal mehr schonungslos aufgezeigt und vom Gegner klever genutzt. Doch der Trainer ist nur das Opfer (er hätte es gar nie werden dürfen) – die (der) Verantwortliche(n) dafür sind/ist wo anders zu suchen. 1. Liga Erfahrung reicht einfach nicht, wenn man(n) sich auch noch in spielerische Belange einbringen will. Jeder sollte sich auf das beschränken, wo er seine Qualitäten hat.

  26. rob sagt:

    Herzlichen Dank Herr Renggli, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Und in Ergänzung zu einem der anderen talk backs: Lieber Herr Canepa, von der Trainerbank auf die hinterste Reihe der Tribüne ist nicht weit genug: Treten Sie als Präsident zurück. Und warten Sie mit diesem Schritt nicht bis morgen.

  27. Nägi sagt:

    Leoni muss zurück ins Tor auf Rodrigez müsste der Trainer 100% geben und nach seiner verletzungspause sollte Stahel die Kapitänsbinde erhalten.
    Canepa soll sich endlich mal in den Hintergrund stellen und das Sportliche dem Trainer Mannschaft und Bickel überlassen.
    Die Niederlage gegen Basel hat alle FCZler hart getroffen und die meisten stinke sauer gemacht aber die hoffnung stirbt zulezt für eine besserung gegen gc.
    HOPP FCZ !!!

  28. Daniel sagt:

    Als langjähriger, eingefleischter FCZ-Fan muss ich leider sagen: genau richtig analysiert. Ich habe UF als Spieler verehrt, aber als Trainer taugt er (noch) nicht. Magnin war schon immer ein Ärgernis und wird mit zunehmendem Alter immer schlechter. Margairaz kann nur eines: das Tempo aus jedem Angriff nehmen. Die Jungen draussen zu lassen, ist völlig falsch. Rodriguez ist Klassen besser als Stürchel-Magnin, und Buff ein Riesentalent. Ich verstehe Fischer nicht mal ansatzweise…

  29. Domi sagt:

    hallooo? super wie hier sachlich und offen diskuttiert wird und keine kraftausdrücke verwendet werden, auch nicht wenn man vom gegner redet. tolle kultur. wenn man bei blick.ch reinschaut wird es einem ja übel.

  30. marc sagt:

    Gute Analyse, sicher. Ob alle Einzelkritiken so stimmen ist weiter zu diskutieren und v.a. zu analysieren. Ich finde nicht, dass Magnin oder Aegerter eine so schlechte Falle machen, was nicht heisst, dass sie immer 90 Minuten oder jede Woche spielen müssen. Was dann auch mal diskutiert werden sollte, ist die Ansicht vieler Südkurvler, die der Meinung sind, die einzigen wahren Fans zu sein. Ich bin auch seit gut 40 Jahren ein Fan, und wenn im Stadion, was meist der Fall ist, zu 95% in der SK. Auch so genannte “Modefans” sollten soweit willkommen sein. Sie müssen ja nicht in der Kurve sein. Aber je voller das Stadion, je geiler die Stimmung. Und dann wird auch die Mannschaft endlich wieder zu Emotionen finden. Aber da gibt es ein paar SKler, die sind diesbezüglich ja konservativer als mein Urgrossvater. Der FCZ finanziert sich nicht nur mit ein paar tausend SKler. Je mehr Shirts verkauft werden, umso besser. Schön ist doch, dass man in London, NY oder in Amsterdam und Barcelona Fans, mit dem FCZ-Shirt rumlaufen. Das ist nicht nur schön sondern geil. Züri forever!

  31. Roger Steiner sagt:

    Ich habe schon lange vor der Champion Ligue geschrieben. Schlimm wirds wenn der FCZ voriges Muenz hat. Das hat er nun.
    Einkaeufe wurden keine getaetigt. Napoleon C. wirkt und sagt wie es lang geht. Der FCZ kann nicht gewinnen. Der FCB ist
    organisiert durch und durch. Er ist der einzige Verein der die Schweiz einigermassen in Europa vertreten. Wers noch nicht
    begriffen hat, ist dumm. Dummheit kommt von Schulung. Ich bin FCZ Fan……….aber so gehts nicht weiter. FCZ braucht nicht Fischer als Coach fuer 2 Jahre. Er ist korrekt. FCZ braucht eine Fussballpersoenlichkeit wie Hitzfeld. Mit Erfolgsausweis.
    Basta Schluss.
    Napoleon C…………hatte die Finanzen im Griff sagt er, super aber die Firma steht am gleichen Punkt wie vor einem Jahr.
    Bickel hat keine Zukunft beim FCZ , vielleicht bei einem deutschen Verein……………………

  32. Arn sagt:

    Leider muss ich man diesem Artikel voll und ganz zustimmen. Fischer wird zwischen den Polen Canepa und Grossverdiener zerrieben werden. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Das er sich die Jungen nicht zu Verbündeten macht, wird sein grosser Fehler sein. Er setzt auf Loser (Quatelli, Magnin, Margairaz, Alphonse, Schönbächler). Alles Spieler, die hunderte von Chancen hatten und versagten. In der Winterpause wird es das nächste Theater geben. Garantiert.

  33. Roger Stunz sagt:

    Wenn sich ein Praesi im FCZ Laden im Schaufenster stellen laesst, so hat dieser kleinwuechsige Praesi ein Problem. Er war ja Unternehmensberater bei einer USA Firma. Auch ich war dort, aber in den USA und wir sagten unseren Kunden immer: Nie ein Napoleon als Chef…………..die bringen Persoenlichkeitsprobleme. Der FCZ wird ein Waterloo haben. Ich sehe nicht, und bin zahlender FCZ Kunde, wie dieser Superverein in den naechsten 2 Jahren sich erholen kann. Die Mannschaft ist alt, der Trainer en liebe, seit Jahren dabei, das Management klopft sich auf die Schulter und alle Traeumen noch vom 1:O inMailand…………….ja Herr Praesident…………………und nichts neues auf dem Letzigrund. Die Fans werden randalieren, wenns am Sonntag bach ab geht……………….aber zum Glueck ist der Swiss Cup immer noch zu haben……….oder wie heissts????

  34. mouthinho sagt:

    Gut geschrieben und auch berechtigte Kritik, wie “dani” auch schon erwähnte wäre es mal nötig das auf dem 6er jemand kommt der übersicht hat, laufbereitschaft zeigt aber auch Bälle verteilen kann. Es kann nicht sein einen alt gedienten Magnin einzukaufen und auf dem 6er immer noch keinen brauchbaren Ersatz zu haben seit Dzemaili und Inler………..
    Der grösste unsicherheitsfaktor die beiden Torhüter würde ich beide abschieben und einen Jungen “lernfähigen” holen…….

  35. Robihno sagt:

    Stimme den Schreibenen vor mir zu. Urs Fischer ist eine absolute Fehlbesetzung. Das war meiner Meinung nach auch schon Challand. Der FCZ benötigt einen Trainer ala Thorsten Fink (Wie wärs mit Marcel Koller?). Canepa muss weg, Aegeter, Magnin, Rochad und von mir auch Hassli auf die Ersatzbank und die Jungen spielen lassen. Und stellt bite mal einen Mentaltrainer ein 🙂 Ansonsten bitte beim FCB abgucken. Die machen sehr sehr vieles richtig.

  36. Roger sagt:

    Ausgezeichneter Artikel. Hinzuzufügen gilt eigentlich nur noch, dass der Präsident endlich mal aufhören soll mit den grossen Tönen wie z.Bsp. jeden zweiten Tag die CL und die Meisterschaft in den Medien zu erwähnen. Alleine das würde dem Klub und der Mannschaft viel bringen plus die Vorschläge aus diesem vortrefflichen Artikel.

  37. André sagt:

    Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf, denn genau das sahen wir FCZ’ler schon die ganze Saison lang. Vom spielerischen, Kampf- und Teamgeist eines Mainz 05, FC Thun, Luzern, Basel oder heute sogar GC (mind. in den letzen 20 Min.) sieht man beim FCZ leider nichts, aber auch rein gar nichts. Ich will keine Namen nennen, denn die sind in vielen Kommentaren hier schon erwähnt. Aber etliche Spieler sollten sich schon mal Gedanken machen, was sie uns da auf dem Platz bieten. Die Jungen, die nachgezogen werden müssen, versauern auf der Bank und die Alten stehen dafür wie Prinzessinnen auf dem Rasen! Die Leistungen von Rodriguez waren absolut top und im Stadion fragen sich alle, warum er nicht spielen darf, bei der absoluten miserablen Leistung seines “Ersatz”. Man fragt sich als Fan auch schon, was eine Vertragsverlängerung mit Rodriguez soll, wenn man ihn dann so lange auf der Bank versauern lässt, bis er dann ganz sicher (wieder einmal mehr, Abdi lässt grüssen) ablösefrei wechselt oder man ihn einfach an einen 3. Liga Club ausleiht! Rein mit den Jungen, die machen Freude, raus mit den alten Prinzessinnen, denn die hatten bis jetzt einfach wirklich nur Glück, steht der FCZ immer noch an 3. Stelle, aber da haben die restlichen Teams der Nati A mächtig mitgeholfen. Ausser dem ersten Spiel BS : FCZ, das zu Unrecht und nicht wegen schlechter Leistung verloren ging, konnte man an keinem Spiel des FCZ mehr Freude haben.

  38. Gerber sagt:

    Absolut der gleichen Meinung wie der Verfasser dieses Beitrags! Dem bleibt nichts beizufügen. Rodriguez und Buff gehören unbedingt in die Mannschaft, Magnin und Konsorten endlich raus!

  39. magoo67 sagt:

    Interessante Analyse, was mir auch gegen den kecks geht ist das Verhalten von Herrn Canepa. Er hat aus meiner Sicht überhaupt nichts auf der Spielerbank verloren. Das Fredy Bickel ein excellenter Sportchef ist hat er in den Anfangszeiten zur Genüge bewiesen, aber seit Herr Canepa Präsident ist, hat leider F. Bickel seine Kompetenz verloren, so vermute ich es zumindest. Von Urs Fischer halte ich sehr viel. Hopp FCZ!!!

  40. footie88 sagt:

    Die Analyse stimmt für mich. Beim Derby (zitternd gewonnen) traute ich manchmal meinen Augen nicht! Dieser Mannschaft fehlt es an Spielintelligenz, Antizipation und Durchsetzungsvermögen (oder -willen?). Und das grossgekotzte Gelaber bezüglich CL und Meister ist vorallem ab solchen Leistungen auch bei Herrn Canepa dringend abzugewöhnen, ansonsten er sich vollends des Grössenwahnsinns lustig macht. Apropos Guatelli, stimmt, beim Derby landetete so cirka jeder zweiter Abschlag schön gerade beim gegnerischen Goalie, ansonsten war er nicht so schlecht, aber an Leoni kommt er nicht ran. Und wenn Hassli mal den Ball nicht erhalten hat, tja dann hat er halt tatenlos zugesehen, wie Ihn die GC-Verteidung wegdrischt. Aber wie in der Analyse geschrieben, alle fühlen sich wohl in Ihrer Rolle und dem trügerischen, glücklichen 3. Tabellenrang. Lange geht das garantiert nicht mehr gut!

  41. Kojak sagt:

    Glück ist ein Kind der Freiheit, es lässt sich nicht erzwingen, das Momentum ist sehr wichtig im Fussball, meist ist das Unerwartete, spielentscheidend, wahrlich braucht es eine individuelle Basis an sehr guten Spielern und die besitzt der FCZ, sie sind der Konkurrenz ebenbürtig oder besser.
    Aus meiner Sicht sollte der FCZ, die einzelnen Ambitionen der Spieler besser kennen, sind die Spieler wirklich noch erfolgshungrig?
    Zum Erfolg verdammt zu sein, angesichts des hohen Budgets und Personalaufwand, ist sehr schwierig in diesem Prozess befindet sich der FCZ, da ist leider der FCB dem FCZ einen Schritt voraus. Der FCB spielt mit mindestens fünf Freunden d.h.
    Stocker,Streller,Frei,Huggel,Shaqiri usw.
    Das fehlt dem FCZ um gegen stärkere Gegner zu bestehen, elf Freunde oder mehr im Team ist das Maximum.
    Hopp FCZ

  42. Daniel Schmid sagt:

    Meine Worte! Danke dem Verfasser.

  43. Kudi sagt:

    Für den FCZ wäre es besser, Canepa würde sich von diesem Verein und dem Fussball insgesamt verabschieden. Sein fussballerischer Sachverstand ist äusserst limitiert und nur mit Mediengeilheit wird das auch nicht besser. Seine Präsenz auf der Spielerbank wirkt dermassen grotesk, dass man am liebsten den TV ausschalten möchte. Holt Sven Hotz zurück. Der hat Stil, versteht etwas vom Fussball, hält sich im Hintergrund und ist ein absoluter Ehrenmann. Äusserst selten in diesem Gewerbe!

  44. pedro gonzales sagt:

    Super. Endlich einer der durchblickt….(TR)