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Die grossen Verlierer der Saison 2010/11

Annette Fetscherin am Freitag den 27. Mai 2011

Seit zwei Tagen ist sie entschieden, eine der spannendsten Meisterschaften der Schweizer Fussballgeschichte. Bittere Tage für die grossen Verlierer der Saison 2010/11. Denn die Hitchcock-Schlussphase forderte auch grosse Opfer:

1. Der FC St. Gallen: Buchstäblich in letzter Sekunde lassen sich die Ostschweizer von Bellinzona überholen. Unter Tränen erklären die Spieler den Abstieg: «Es tut mir leid für die Fans, die haben das nicht verdient.» Doch so richtige Emotionen findet man nur bei den Spielern und beim Trainer. Bei der Führungsetage Peischl/Früh? Fehlanzeige!

2. Die Basler Hooligans im Letzigrund: Seit den kriegsähnlichen Zuständen beim Spiel FCZ gegen FCB kämpfen Verkäufer an den Wurstständen mit Angstzuständen. «Fans» mag ich diese Idioten nicht nennen, die Aktion verdient es nicht einmal, hier weiter kommentiert zu werden.

3. Die AC Bellinzona: Nach dem zerpfiffenen Spiel gegen den FC St. Gallen verliert man im Tessin die Nerven. Doch statt Stärke zu zeigen und sich aufzurappeln, bemitleidet man sich selbst. Wenn Spieler in dieser Weise gegen Schiedsrichter randalieren, muss das härter bestraft werden!

4. Jérôme Laperrière: Jeder macht Fehler, er aber hat sich für seinen Bock in Bellinzona den denkbar blödsten Moment ausgesucht. Familienferien im Tessin werden für den Westschweizer in der näheren Zukunft kein Genuss mehr sein.

5. Silvan Aegerter: Sein Aussetzer im Spiel gegen St.Gallen könnte den FC Zürich die Meisterschaft gekostet haben. Nach wie vor nicht richtig erklärbar für einen Spieler mit dieser Erfahrung. Darüber kann die Gold-Frisur fürs Meisterschaftsfinale nicht hinwegtäuschen.

6. Der FC Luzern: «Vermurkst» trifft die Rückrunde des Wintermeisters nur ansatzweise. Ein FCL-Mitarbeiter fragt mich vor dem Spiel gegen Basel: «Wieviele kassieren wir wohl heute?» In der Zentralschweiz rechnet man offensichtlich schon in Gegentoren! Einziger positiver Aspekt der zweiten Saisonhälfte aus Luzerner Sicht: Dass sie jetzt endlich vorbei ist!

7. Walter Stierli: Seine Popularität sinkt innerhalb weniger Tage von 100 auf (fast) 0. Die Entlassung von Rolf Fringer und die darauf folgende Medienhetzkampagne stürzt den FC Luzern und seinen Präsidenten erst so richtig ins Elend.

8. Nick Proschwitz: Vom Super-League-Überflieger zum ungewollten Anhängsel. Kurz nachdem der FC Luzern die Verpflichtung von Nick Proschwitz bekannt gegeben hat, ist der Knipser bei den Zentralschweizern schon nicht mehr unerwünscht. «Wenn wir gewusst hätten, dass Murat Yakin kommen wird, hätten wir ihn wohl nicht geholt», diese Aussage von FCL-Präsident Walter Stierli ist ein Schlag in die Magengrube des Deutschen. Unfair!

9. Moreno Costanzo: Aus Versehen knallt der St. Galler den Verein seines Herzens ab. Als sein Schuss immer länger wird und schliesslich hinter Daniel Lopar landet, ist ihm der seelische Schmerz förmlich anzusehen. Meine Frage: Muss/soll er in diesem Spiel unbedingt in der Startelf von YB stehen? Professionalität in allen Ehren, aber in dieser Situation kann der junge Spieler nur verlieren!

10. Die Fans: Ausgerechnet jetzt, wo wir uns so schön an die knisternde Spannung in dieser Meisterschaft gewöhnt haben, muss sie zu Ende sein. Ein paar zusätzliche sommerliche Fussballnächte hätten wir mit Handkuss genommen! Nun aber müssen wir erst mal sechs Wochen auf die Super League verzichten. Was werden Sie, liebe Leser am meisten vermissen?

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96 Kommentare zu “Die grossen Verlierer der Saison 2010/11”

  1. andy sagt:

    Zwei Jahre ists her, da standen die FCSG-Fans im Letzi voll und ganz hinter Ihrem Moreno und schrien der Moreno schiesst euch (FCZ) ab.
    Nein er schiesst den FCSG in die NLB (mitunter).
    FCSG sind klar die “Luser” auch ohne Ihren Moreno.

  2. E. Schönbächler sagt:

    Also so ganz vorbei ist die Fussballsaison ja noch nicht. Die Barrage mit den beiden Traditionsclubs Bellinzona und Servette verspricht richtig spannend zu werden. Xamax kann unbelastet in den Cupfinal und seine neuen Besitzer sähen eine Europacup-Teilnahme sicher gern. Und vielleicht reisst ja Sittens Cup-Siegesserie ausgerechnet dann wenn es nur die wenigsten vermuten… Und dann sind nicht zu vergessen der Champions League-Final und weitere Quali-Spiele für die EURO (u. a. England-Schweiz). In den unteren Ligen wird auch noch bis Ende Juni gespielt. (Der FC Einsiedeln peilt einen weiteren Aufstieg an…) Und zu guter Letzt findet (mit der Schweiz) die U21-Endrunde in Dänemark statt. Also so wie es aussieht werde ich den Fussball in den nächsten paar Wochen nicht vermissen müssen. Im Gegenteil! Mitte Juli fängt ja dann schon wieder die neue Saison an. Vielleicht sollten die Verbände wirklich einmal die Wettbewerbe entschlacken und (wieder) längere Sommer- und Winterpausen einführen. Ich verfolge den Fussball ja gerne aber jeden Tag sein Lieblingsessen ist auch nicht so toll. Weniger wäre auch hier mehr.

  3. Marc Fehr sagt:

    Ich werde diesen Blog vermissen. Denn das Tagi-Abo ist durch die wiederholten Hirschmann-Artikel gekündigt.

    • guru sagt:

      und was hat das Tagi-Abo mit diesem Blog zu tun, den kannst du gerne auch ohne Tagi-Abo weiter besuchen

    • Auguste sagt:

      hmm…, marc fehr, die absurdität von hirschmann und wigdorovits ist doch kaum zu überbietende real-satire. zwei erwachsene, die sich in aller öffentlichkeit wiederholt zum affen machen und einer davon bezahlt den andern dafür, dass er sich zum affen macht, um dessen affiges gebaren schönfärberisch zu erklären – wo sonst gibts den sowas und dazu auch noch im abo?

      • Marcel sagt:

        Hallo Herr Fehr…und wie wärs mit Hirschmann als Mäzen für den FCZ…da hätte sicher die ganze Fussballschweiz Freude dran 🙂 dann müssten sie auch das Internetabo kündigen…nur die Billag würde Ihnen zwangserhalten bleiben…

        • fufi sagt:

          Hirschmann als Sponsor des FCZ?
          Ohjemine! Die haben doch schon den Fryherr vom Gmüetliberg, und DAS ist doch auch schon fast die Höchststrafe?

          Aber vielleicht für die FCZ-Frauen?
          So mit der Brust-Werbung:
          I ♥ CH

          Honni soit, qui mal y pense!
          😛

  4. Hennes W. sagt:

    Ich bin fassungslos über die Basler Hooligans, die im Letzigrund gewütet haben. Dass die sich das erlauben. Ich würde Gefängnisstrafen von drei Jahren verhängen. Da würde ich knallhart durchgreifen. Schweizer Kuscheljustiz.

    • Urs S. sagt:

      Ich bin ab solchem Tun ebenfalls fassungslos. Ein solches Benehmen ist absolut veruteilungswürdig. Solche Individuen haben rein gar nichts mit Fussball, geschweige denn mit Fans dieser Sportart zu tun. Solche gemeingefährliche Täter gehören auf jeden Fall weggesperrt und sind auf Lebenszeit aus allen Fussballstadien der Schweiz zu verbannen. Darin sind wir uns sicherlich einig.
      Was mich an Ihrer Aussage aber sehr stört ist, dass Sie Ihre Aussage explizit auf ‘Basler Hooligans’ beziehen. So haben erst vor kurzem z.B. ‘Zürcher Hooligans’ in Basel genau in der gleichen verabscheuungswürdigen Art und Weise gewütet. Leider fanden diese Vorfälle in der Oeffentlichkeit nicht die gleiche Publizität. Tendenziell werden in der Oeffentlichkeit und in den Medien immer und allgemein ‘die Basler’ als die ganz bösen Buben dargestellt. Diese Darsellung ist zu sehr einseitig und stimmt so ganz einfach nicht.
      Der Ansatz zur Bekämpfung dieser Randalierer und Chaoten muss sein, dass diese generell – egal aus welchem Lager diese stammen – aufs allerschärfste verurteilt und bestraft werden. Und unter Bestrafung meine ich eine unbedingte Wegsperrung für Wochen bzw. gar Monate.

      • Hennes W. sagt:

        Es stimmt natürlich, dass dies nicht nur ein Basler Phänomen ist. An diesem konkreten Anlass war es jedoch eines. Und es waren hunderte, die sich unter die offiziellen Fans gemischt haben und von den anderen auf gewisse Art und Weise auch gedeckt werden. Das heisst, die Muttenzer Kurve hat dieses Typen in ihren Reihen akzeptiert. Und der Klub hat auch nichts dazu gesagt. Da lief rund um den FCB eine sehr beschämende Sache ab. Und ich habe es vor Ort mitverfolgt.

        • Hugo Basler sagt:

          Wieder falsch ! Der Club hat was GESAGT. Der FCB hat offiziell Stellung genommen. http://www.fcb.ch/news/show/byItemID/-/10044/25969/26/7/7. Wenn es um den FCB geht werden Unwahrheiten, Gerüchte oder sonstwas zusammen gesponnen.
          FCB Schweizermeister 2011

        • Hääbi sagt:

          Und was war mit den FCZ-Fans im St. Jakob-Park, als sogar eine Zuschauerin aus einem anderen Sektor verletz wurde. Und was ist mit dem verhafteten Extrazug und schluss fanden sie aus über 300 Personen einen mit Pyros.

          Auch die Aussage von magnin (Es kotzt mich an dass die Meister werden) trägt wohl nicht zur Beruhigung der Situation.

          Es ist sicher richtig, dass solche Aktionen absolut verwerflich sind, aber immer alles auf den FCB zu reduzieren ist ja auch nicht das gelbe vom Ei.

          Aber wie sagt man: Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Ich bin lieber Schweizer Meister und she CL-Spiele, als dass ich Meister der Herzen bin. Notabene sagen das nur die vom FCZ.

          • Mägge sagt:

            @Hääbi
            Lass sie motzen, 1:0 für Dich 🙂

          • Ruedi Meyer sagt:

            Abgesehen, dass dies keine Hooligans sind – diese treffen sich vor dem Spiel an einem vereinbarten Ort und geben sich auf die Fresse, liegt einer am Boden, dann wird er in Ruhe gelassen -, sind dies Chaoten, die immer dort sind, wo sie Stunk machen können, in Basel unter den Zürcher Fans, in Zürich unter den Basler Fans, am 1. Mai in Zürich, bei der Kinderspitalbesetzung, am Wirtschaftsforum unter den echt Besorgten etc. etc. Dies ist kein Fussball- sondern ein Gesellschaftsproblem. Wenn dies nur einige Polizeidirektorinnen und -direktoren merkten; St. Gallen lässt grüssen.

            Zwar keine Entschuldigung: Die Ordnungshüter in schwarz mit Stiefeln und Gummiknüppel auszustaffieren ist natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Für mich sind diese “Hüter” per se Schlägertypen. Immerhin hat ein solcher Ordnungshüter beim Gedränge wegen der viel zu wenigen Eingangsdrehkreuzen zu erst seinen Knüppel eingesetzt: Ergegnis defekte Drehkreuze.

    • Franz Melliger sagt:

      Zum guten Glück sind Sie wohl nicht in der Position, irgendetwas von grösserer Bedeutung zu beeinflussen. Ich zum Glück auch nicht, sonst würde ich für exzessiv zur Schau gestellte Unwissenheit auch 3 Jahre Gefängnis verhängen.

      Ansonsten gehen sie doch in den Iran/Irak, wenn ihnen das hierzulande geltende Gesetz als zu wenig hart erscheint. Dort werden für ähnliche Tatbestände noch schön Hände abgehackt. Dafür gibt es dann auf den Strassen auch keine Verbrechen mehr, wie uns die Nachrichten tagtäglich zeigen…

      • Hennes W. sagt:

        locker bleiben. diese aggressiven replika erstaunt mich immer wieder.

        • Heinz_Durrer sagt:

          Aggressive Aussagen, Aggressive Antworten….

        • Niggi sagt:

          Stimmt, man sollte locker bleiben. Aber sie müssen auch verstehen, dass Dummheit, gepaart mit einer Portion Arroganz viele Leute (wie auch mich) aufregt. Es geht hier nicht darum, dass Verhalten einiger Basler (unter dem Deckmantel als Basler “Fans”) zu legitimieren. Aber 3 Jahre für Sachbeschädigung ??? Sperrt die mal für eine/zwei Wochen weg, das reicht längstens. Und dann aber eben alle, auch die Zürcher, die Berner, die St.Galler und die Luzerner.

  5. Auguste sagt:

    hmm…, kapellmeister, tusch, bitte! für die klaren worte zu absolut inakzeptablem “fan-verhalten”. das “constanzo-dilemma” war wahrscheinlich schon hart für den jungen mann, aber: “was uns nicht tötet,…”. da muss mann als richtiger profi einfach durch, was er auch vorbildlich gezeigt hat.

    was ich ein wenig bedaure ist, dass die entwicklung der von urs fischer geformten fcz-mannschaft einerseits durch die sommerpause unterbrochen und andererseits durch die angespannte finanzlage möglicherweise gebremst wird. weitere neun meisterschaftsrunden wären auch sehr aufschlussreich darüber gewesen, wie stark die junge gc-equipe noch hätte werden können. vielleicht gelingt es ja nächste saison den “booster” früher zu zünden, wenn man sich diesen sommer mit dem “owners club” im rücken mal von der “zurück auf start”-strategie verabschieden könnte..

  6. Mägge sagt:

    Für Punkt 2 ENTSCHULDIGE ich mich als Basler in aller Form. Hier sollten sich mal die Basler Polizisten in Zivil unter diese hochkärtigen IDIOTEN mischen und diese gleich rauspflücken. Ich glaube nicht das dies Hooligans sind, diese geben sich nähmlich ausserhalb vom Stadion auf die Fresse, sondern irgendwelche verzogenen halbstarken Saugofen die dann zuhause wieder das fromme Lamm spielen und die nur in einer Gruppe stark sind. Da gibt es nur eins, für eine Weile “Ab in die U-Haft”. Ich will aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies nur eine Minderheit ist die uns in Verruf bringt (Leider).

  7. Thomas Huwyler sagt:

    Thomas Renggli ist der Verlierer der Saison: Jetzt muss er sich den Fussball-Blog schon mit einer Frau teilen!

    • Auguste sagt:

      hmm…, hoffentlich verstehen sie mehr von modernem fussball als von zeitgemässer rollenverteilung der geschlechter, thomas huwyler.

      • bärti sagt:

        hmm…, auguste der mamablogger verirrt sich im forum.

        • Auguste sagt:

          hmm…, das ist nicht der mamablog? verdammt….!

          • Richi sagt:

            Also der vom Thomas ist gut, der vom Auguste besser.

          • Hans Zoss sagt:

            ob ich als Mann bei der “Emma” auch als Blogger eingestellt werde ? Auf “fachkundige” Kommentare einer Frau kann ich verzichten.

        • MarcZüri sagt:

          Bärti, warum weisst du, dass Auguste im Mamablog ist?

          • Roger Biefer sagt:

            Hallo, aufwachen! Es gibt auch Männer die Frauenfussball kommentieren. Ist doch egal wer blogged, Hauptsache es sind gute Themen.

          • marcZüri sagt:

            Lieber Roger Biefer: Entweder die Antwort falsch platziert oder den Kommentar falsch verstanden. Im Gegensatz zu gewissen Aussagen, habe ich rein gar nichts gegen Frauen, die im Fussball auf irgendeine Weise engagiert sind. Und es gibt sehr wohl Frauen, die wissen, von was Gesprochen wird.
            Der Mamablog hat aber nichts mit Fussball zu tun. Und anscheinend finden sich da wieder zwei, die dort auch fleissig bloggen. Der eine hat aber das Gefühl, er müsse sich nun über diesen lustig machen…
            Gruess und hopp FCZ!

  8. Fritz Weber sagt:

    Naja sind wir ehrlich, als FCB Fan empfinde ich sie als bereicherung und dies nicht nur wegen ihres Aussehens 😉

  9. kurt abächerli sagt:

    Der Steilpass und ich. Ersterer weil er FCZ-zentriert und tendenziös berichtet (nein, newsnetz ist nicht Zürich) und weil ich doch fast jeden Eintrag lese, mich gründlich aufrege, etwas schreibe – und dann von fczlern angemacht werde… (ich habe den Tagi gekündigt, soll ich auch das Internet kündigen).

    • Franz sagt:

      Übe dich in Toleranz. Der FCZ ist nun mal besser als GC, und dies seit einigen Jahren. Du erinnerst dich sicher an die Glanzzeiten deines Klubs, da gabs im Tagi nur GC. Medien sind nun mal Windfahnen. Das schreibt ein Neutraler.

  10. Marc Leber, Rheinfelden sagt:

    Ich find den Steilpass geil… Weil er so emotional ist wie wir Basler… und das gefällt mir. Dass der FCZ nicht genannt wurde verleitete mich zu einem Schmunzeln ¦-) Heiser drno!

  11. josé bütler sagt:

    wer peitschen-peischl als sportchef engagiert ist selber schuld ;o)

  12. Heinz Lehmann sagt:

    Erstaunlich in dieser Rangliste, dass nur FCB Hooligans erwähnt werden. Andere Vereine haben solche keine. Fair wäre es gewesen, dass ALLE Schweizer Hooligans in diese Rangliste gekommen wären.

    • Mägge sagt:

      Da kann ich auch zustimmen und es gibt da etliche Beispiele von andere Gast-Chaoten, eben hirnlose verzogene Idioten, wenn diese auf dem kurzen Weg vom Bahnhof zum Stadion St. Jakobs-Park wüten. Da ich die Tendenz des Herausgebers dieses Blogg’s kenne wundert es mich nicht das dieser nur die Basler erwähnt.

    • Hugo Basler sagt:

      Hier könnte man beinahe alle Clubs auflisten. Aber der FCB ist nunmal der Krösus und die Number one in der Schweiz mit den mit abstand meisten Fans. Auch ist er der erfolgreichste Verein der letzten 10 Jahre was auch Neid und “Hass” hervorruft. Also was gibt es schöneres als nun wenns ums negative geht (Hooligans) hier den FCB auch noch gerade zu erwähnen.

      • Der Fussballer sagt:

        Ach Herr Basler: Was waren das noch für ruhige Zeiten als der FCB noch in der Nationalliga B spielte. Aber Frau Oehri sei Dank. Nicht alle haben eine Milliardenerbin, die sich mit ihrem Geld ein gemeinsames Bad im Whirlpool mit der Mannschaft in der Kabine erkaufen kann…..;-)

        • peter claudemir sagt:

          @fussballer: eifersüchtig?

          • Fabo sagt:

            Ich sage euch beiden, Herr Basler und Fussballer, ihr habt beide keine Ahnung vom Sport. Was die Schweizer AXPO Super League zu bieten hat, egal ob FCB, YB, FCZ oder sonst eine “Chäppseli” Mannschaft diese Landes, ist nicht der Rede wert. Nur noch schlechter in Europa, (fast nicht mehr zu topen), ist die Österreichische Bundesliga! Diese wird aber von den Medien, trotz noch lausigerem Gekicke dieser sogenannten Profi-Teams, Professioneller Vermarktet. Wenn du z.b. in der Schweiz kein Teleclub hast siehst du all Schaltjahr mal ein Meisterschafts Spiel. Im Sportpanorama muss du dich zuerst mit Biathlon, Tour de Romandie oder Faustball begnügen bevor mal ein Bericht über eines der Schweizer Meisterschafts-Spiele gezeigt wird. Schaut doch mal in die Bundesliga zu unserem grossen Nachbarn nach Deutschland. Die Sportschau der ARD ist TOP! Da wird jedes Team analysiert, gezeigt, hintergrund Geschichten etc etc. Für jeden Fan egal welcher Verein was dabei. Die Schweizer Axpo League ist eine “Chäppseli” Liga und genau so Leienhaft sind die Schweizer Medien die sich leider dem schlechten Niveau der Liga anpasst………

          • Mägge sagt:

            @Fabo
            Schon mal was von Übertragungsrechte gehört? Da hat es, schlicht und einfach, das Zürcher SF1 verpennt diese zu erwerben, bzw. mehr zu bieten also Teleclub.Die dürfen somit erst auf Sendung gehen wenn die Übertragung vom Teleclub fertig ist. In Deuschland haben eben diese Rechte die ARD. Auf der anderen Seite ist es genau die Zürcher SVP die jetzt noch weniger TV Gebühren zahlen will!! Da läuft einiges schief in der Gross-Stadt Zürich. Freuen wir uns halt auf das nächste Schwingerfest (Gääähhhnnn), Hopp dr Bäse etc…….

        • Niggi sagt:

          Sind Sie nicht einfach nur frustriert, weil Sven Hotz die offenen Rechnungen des FCZ nicht mehr bezahlt so wie früher ?

          • Aeti sagt:

            @ Fabo: Wunderschön gesagt! Von der Bundesliga bekommt man auf Sport1 während der Saison jeden Tag 60-90min. News und Fakten präsentiert – von der Schweiz erfährt man die ganze Saison kaum etwas. Hinzu kommt, dass Teleclub im Vergleich zu Sky ein lächerlicher Amateur-Sender ist, bei dem es eigentlich an Frechheit grenzt, dass dafür extra bezahlt werden muss. Ich schaue mir seit Jahren nur noch Premiere League & Bundesliga an, da wird einem auch was geboten.

  13. stefan sagt:

    ..Liebe Frau Fetscherin,

    Es ist ja toll, dass die Frauenquote auch hier angekommen ist. Ihr Kommentar zu Costanzo ist einfach dämlich. Er verdient schönes Geld in Bern. Es ist seine Aufgabe. Wenn St. Gallen sein Verein ist, dann soll er dort bleiben. Aber eben.. das schöne Geld lockt, also ist es mir völlig egal gegen wen er Tore schiesst. Bin überhaupt kein Fussball-Fan, denn genau solche Kommentare sind eifach völlig unprofessionell. Ewig diese Leier. NIEMAND wird gezwungen den Verein zu verlassen. Es lebe der normale Arbeiter/-in

    • marc sagt:

      … also mein Geld sieht glaube ich nicht anders aus, als jenes von Costanzo, Ihres etwa schon? Und ja, Costanzo machte ja das Tor, darf er nun kein Gefühl mehr haben? Jeder Arbeiter, der mit seinem Betrieb verbunden ist, wechselt diesen doch auch, wenn er pro Jahr für die gleiche Arbeit 13000 mehr auf dem Konto hat. Darf er deshalb kein Gefühl mehr für seinen ehemaligen Betrieb haben?
      Und: was hat Frau oder Frauenquote mit dämlichen Kommentaren zu tun? Also, Sie sind ja ein Mann, ist ihr Kommentar denn nun von Dummheit verschont? Möchtern Sie uns wirklich sagen, Männer machen kein dummen Überlegungen? Ui ui Stefan – wenn ich solches Zeug höre, frage ich mich schon, warum wir immer mit dem Finger auf die arabische Welt zeigen…
      Frohes Wochenende!
      PS, nur so: Können Sie mir den Bezug aufzeigen zwischen Fussballfan und “solche[n] Kommentaren”. Zudem sollten Sie vielleicht noch etwas üben, mit Arbeiter-/in.. denn das geht nurn wirklich nicht: entweder DER Arbeiter oder DIE Arbeiterin.

  14. Markus Hofer sagt:

    Warum Moreno Costanzo gegen St. Gallen in der Startelf steht? Weil er spielen wollte. Und was hat er in dieser Situation verloren? Ist er abgestiegen? Nein – er hat ein herrliches Tor erzielt, spielt nächste Saison mit YB international und gehört zum erweiterten Kader der CH-Nati! Komische Ansichten in diesem Blog hier…

  15. Marcel sagt:

    Die Finanzen des FCZ: Mit fast neun Mio Verlust wird das Spielermaterial des FCZ immer mehr ausgedünnt, man wird mehr auf Küken angewiesen sein, sportlich immer weniger erfolgreich sein, die “Modefans” mit ihrem hohen Deckungsbeitrag durch Einzeleintritte werden abnehmen, es bleiben die “echten” Fans mit dem “subventionierten” Abo und fast null Deckungsbeitrag, die Verelendungsspirale nach Karl Marx (wie es sich für einen Arbeiterverein gehört) beginnt sich mehr und mehr zu drehen, noch mehr “Modefans” wenden sich ab, die Canepas wollen das Präsidium nicht abgeben, aber auch keine Kohle einschiessen und natürlich auch keinen Mazen/Präsidentennachfolger mit richtig Kohle suchen und die Spirale dreht weiter nach unten, in der Tabelle wird der Verein durchgereicht……und wenn der FCZ im Steilpass-Blogg dann noch erwähnt wird unter Thematiken wie Vereinsschicksale etc. werden nur noch selbstmitleidige Kommentare betreffend Pillenmillionen und ähnliches zu lesen sein…FCZ- Quo Vadis??

    • andy sagt:

      Marcello, der römische Imperator sprach: Die Würfel sind gefallen. Der FC Basel ist und bleibt bis zum endgültigen Verblöden die Nummer eins.

      • Marcel sagt:

        Nach der Saison ist vor der Saison – frei nach Sepp Herberger….Als Basler mach ich mir schon ein bisschen Sorgen um den FCZ 🙂 Die Siege gegen den FCZ sind die schönsten, vor allem wenn es in der Tabelle eng ist…und die Neidkommentare betreffend Budget finde ich so was von gähn…soll sich der FCZ halt wieder einen wie den Sven suchen, dann ist endlich ruhe…

        • DerandereRenggli sagt:

          Stimmt, die Neidkommentare sind wirklich extrem gähn – aber noch viel gähner sind doch die ewigen Verschwörungstheorien, welche auch aus der Basler Ecke immer wieder mal auftauchen…

  16. Hans vom Hübel sagt:

    No time for loosers, ’cause we are the champions!

    • Auguste sagt:

      hmm…, wir blau-weissen trösten uns jetzt halt eine weile mit echter südkurven-romantik:

      youtube: blackhawk – always have, always will

      • andy sagt:

        Oder so; hey hey my my, FCZ can never die, out of the blues into the rockn roll. CL-Quali ich glaub dra, wie immer.

  17. Danke, für einmal ein Bashing von GC – sind wir gücklicherweise mit einem blauen Auge davongekommen

    • Marcel sagt:

      GC – noch nie war es so wertvoll wie diese Saison – der Derbysieg – genial!! Herzlichen Glückwunsch aus Basel zum Klassenerhalt!

  18. Pascal Lischer sagt:

    Meine persönlichen Top-Verlierer (Reihenfolge egal): Daniel Gygax, der auch im Luzerner Hoch nie konstant gut spielte und dann nur noch unterirdisch schwach; Xamax, dass sich einem undursichtigen Geldgeber an den Hals geworfen hat; St. Gallen das in einem A-Stadion sich in der nächsten Saison im zu reduzierenden B gegen den Abstieg kämpfen muss, Luzern, das um eine alternde Prima-Ballerina eine Mannschaft “aufgebaut” hat und in der nächsten Saison im A-Stadion auch gegen den Abstieg kämpfen muss; alle Hooligans sowieso; Murat Yakin, der zwar einen Wechsel aber keinen Schritt vorwärts macht; YB, von dem hier nie die Rede ist, aber das wieder enttäuscht hat; die CH-Nati – aber nur bis jetzt, denn am nächsten Samstag werden die alles Vergessen machen, oder?

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      Bravo! Diese Auflistung der Verlierer kommt doch schon eher hin. @Frau Fetscherin: Bitte lesen und mal darüber nachdenken… Vielleicht fehlt doch etwas der Sachverstand… Aber Hauptsache die bösen Basler Hooligans erwähnt und wenn Sie schon am nachdenken sind, bitte mal etwas über den Begiff Hooligans nachdenken

  19. Ronald Lack sagt:

    Danke Moreno Costanzo hoffentlich spielst Du nächstes Jahr noch etwa frecher auf YB und dieFans wirds freuen.

  20. Oele sagt:

    Das Double grossmaulig anpeilen und dann am Ende ohne “Chübel” dazustehen. Der FCZ gehört gleich nach St. Gallen in diese Liste.

    • MarcZüri sagt:

      Falsch: Das Double wurde angepeilt, aber nie grossmaulig, nicht mal auf der FCZ-Webseite findest du entsprechende “grossmaulige” Formulierungen. Und welche Ziele soll sich ein Spitzenverein setzten? Glaubst du tatsächlich, Basel sagt, wir nehmen was kommt? Schauen wir mal… Es wird auch die nächsten 5 Jahre das Ziel sein. Wie für YB auch. Und auch Sion arbeitet darauf hin. Sogar GC und Luzern. Die einen haben mehr Kapazitäten und Chancen, aber alle haben das Ziel. Zürich ist nach der sehr schlechten vorletzten Saison nun wieder zurück. Wenn sie die Mannschaft einigermassen zusammen halten kann, werden sie nächste Saison wieder vorne mitspielen wieder mit den gleichen Zielen. Hopp Züri!

      • Buschbrenner Rudi sagt:

        Spitzenverein?? Welchen Platz belegte der FCZ vergangene Saison?? In dr Tabelle, sin no Plätzli frei, grad witer hinde….

        • marcZüri sagt:

          Oh sry Buschbi – has grad vergesse, es git ja nur ein spitzeverein i dr ch! Wo händ ir vorletscht jaar abgschlosse? Frögt sich nur, warum mer gege de FC Biel verlürt… oder gege luzern untergange isch oder au gege oi nooi liebi, gc. Ich meine, als einzige verein vo dr ch wo tschutte chan.

    • Kahn sagt:

      Gerade dies schätze ich an meinem FC Basel. Die geben sich Ziele, hochgesteckte Ziele welche erreicht werden wollen. Wer dies als grosskotzig oder arrogant aufnimmt ist selber schuld. Was aber nicht geht ist den Gegner verbal schlecht zu machen oder Negatives zu berichten. Dies ist eben der Unterschied. In diesem Jahr habe ich von 2 Mannschaften gehoert, dass Sie Meister werden wollen. YB (wir wollen uns gegenüber der letzten Saison verbessern) und der FCB. Alle anderen, inkl. der FCZ gaben dies nach meiner Meinung nicht bekannt und finde ich schwach.

  21. Andy Green sagt:

    Das Schweizer Farbfernsehen gehört auch in die Loser-Liste. Einfach die letzten paar Runden live zu bringen, ist schäbig. Hauptsache man kann einen Event inszenieren. Dann soll plötzlich Basel-Thun das riesen Spiel sein oder ein Kick in Emmenbrücke? Lächerlich. Die Krönung ist die Challenge League: das ganze Jahr bringt SF nicht mal Resultate. Wenn dann einer in der zweitletzten Runde aufsteigen kann, kommen plötzlich ganze Beiträge. Und dann haben sie die Frechheit, vor dem Beitrag noch die Tabelle zu erklären! Hallo, die Fans sind nicht auf SF angewiesen und haben sich anderweitig informiert!

  22. Dave sagt:

    Solange die Medien nur die “Basler Hooligans” für Randale und Sachbeschädigungen genennt werden, solange sind diese Idioten noch Stolz darauf dass die gesammte Schweiz den “Bösen Buben” Image den Basler Fans zukommen lässt. Es ist ein Generelles Problem, genannt “Hooligan”! Da spielt es keine Rolle ob FCB, FCZ oder YB oder sonst ein Verein. Solgane aber die Medien nur eine Gruppe dieses Abschaums immer wieder eindrücklich “bekannt” macht in der Schweiz, solange wird es noch mehr Randale und Kravall geben. Wie erwähnt, diese Geistig vernebelten Individuen sind noch Stolz auf ihren Ruf! Es wär an der Zeit dass die Schweizer Polizei regelrechte Aufräum Komandos in die Randalierenden Fan-Blocks schickt und denen eine Gummiknüppel-Therapie verabreicht. Denn Respekt vor dem Gesetz oder von der Polizei haben diese Leute schon lange nicht mehr! Darum erlauben Sie sich alles was Gott verboten hat.

  23. maurizio sagt:

    interessant dieser Blog der viele Reaktionen hervorgerufen hat. ich gebe meinen Senf zur Situation ACB dazu, möchte aber betonen dass ich nicht Fan der ACB bin. was sich Laperriere beim Spiel ACB-FCSG geleistet hat war unter aller Sau, es kann ja nicht sein dass er zuerst einen klaren Elfmeter mit Platzverweis gegen Lopar nicht pfeift und 90 Sekunden später auf der Gegenseite dafür einen pfeift als Regazzoni auf Edusei aufläuft der ganz einfach stehen blieb und sich ja nicht in Luft auflösen konnte. Was nach dem Spiel passiert ist, ist nicht entschuldbar aber verständlich, dass die Spieler der ACB darin verwickelt waren ist reine Spekulation, beweise gibt es keine.
    Der grösste Witz ist sowieso dass Laperriere dann noch quasi als “Belohnung” den Cupfinal pfeifen darf. allgemein ist das Niveau der Schiri und der Assistenten wohl nicht so gut wie es ihr Chef Urs Meier gern haben möchte, niemand verlangt dass man knappe Offside-Positionen sieht, doch wenn es wie bei FCL-FCZ gleich meterweise passiert kann ja etwas nicht stimmen

    • Mäsi sagt:

      auch du noch nicht begriffen, dass die beruehrung nicht eindeutig war? wenigstens habt ihr jetzt eure 93. minute…

  24. josé bütler sagt:

    die frage des tages: wer oder was ist auguste???

    Donnerstag 28. April 2011
    Heute vergibt Steilpass seine erste Carte Blanche an den Leser Auguste, der immer wieder mit präzisen Kommentaren die Diskussion hier im Blog befeuert hat. Willkommen!

    Mamablog-Redaktion am Freitag den 27. Mai 2011
    Unzucht mit Abhängigen
    Eine Carte Blanche von Mamablog-Leser Auguste

    • Mäsi sagt:

      ja, wer ist dieser junge mann, der all seine statements mit “hmmm…” beginnt? 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, vielen dank für das “junge”, mäsi. ich bin bloss ein web-clown, der davon überzeugt ist, dass der liebe gott die welt nur erschuf, weil er noch einen passenden platz brauchte für dieses wunderbare spiel, dass er sich damals in den frühen morgenstunden des ersten tages ausgedacht hatte.

        fragen sie nur “ische sepp”, der wird ihnen wahrscheinlich antworten: “genau das ist mir damals durch den kopf gegangen!”.

  25. Zuberbühler sagt:

    Verlierer Nr.1: CH-Nati. Sie wurde von der Deutschschweiz als Anti-FCB-Podium missbraucht, nein, das hätte unsere Nati besser verdient. P.S. Renggli war da ganz vorne mit dabei . . .

  26. Niggidom sagt:

    Grosse Verlierer waren – leider einmal mehr – die Fans in den Stadien. Was einem da für Anspielzeiten zugemutet werden (beispielsweise die kurzfristige Verschiebung eines Spiels in Luzern auf Sonntag, 12.45 h), ist unfassbar. Auch das Ansetzen des letzten Spiels auf einen Mittwoch Abend, wohl wissend, dass in irgendeiner Stadt der Schweiz anschliessend der Meister gefeiert werden will, passt in dieses Schema.
    Beim Fussballverband zählen offenbar nur noch die TV-Zuschauer etwas, während die Match-Besucher bloss lästige Staffage sind.
    (Hinzu kommt noch das Pech der TV-Zuschauer, dass die Teleclub-Spiele von Dilettanten kommentiert werden.)

    • Mägge sagt:

      Apropos Teleclub mit einem Maurer im Studio “Ich Glaube ich spinne”. Reporter von beiden, also Teleclub wie SF1, sind chroten schlecht und alles andere als neutral. Zum Glück gibt da noch den italienischen bzw. französischen Sender.

  27. fcsg-fan sagt:

    Dem stimme ich zu. Von Peischl mag man halten was man will, fest steht dass vor seinem Erscheinen beim FCSG schon 15 Mio. Schulden im Zusammenhang mit dem neuen Stadion entstanden sind und aufgrund dieser Tatsache der Kader der ersten Mannschaft “Kosteneinsparungen” zum Opfer fiel. Aber da ja niemand im Dunstkreis der FCSG-Verantwortlichen bereit war die Bilanzen offen zu legen werden wir wohl nie genau erfahren wer da schon vor Peischl und Saibene die Schei”””” zum dampfen gebracht hat.

  28. Side Show sagt:

    Naja! Der Blog ist eher flach und nicht wirklich revolutionär, da ist der Renggli in der Regel sogar etwas kreativer auch wenn nicht ganz so objektiv. Hätte eher die Gewinner aufgelistet (1)Fischer, (2)M. Yakin, (3)Sforza, (4)GC, (5)Die Zuschauer
    Im grossen ganzen bin ich ja mit Ihrer Einschätzung einverstanden, folgende Ausnahmen:
    1. Die Gewalt rund um den Fussball nimmt in der Schweiz generell zu und ist ein Problem, welches vom SFV und allen Vereinen verstärkt behandelt werden sollte. Basel herauszupicken ist nicht fair, da bei 30’000 Fans ein Prozent wahrscheinlich wirklich gewaltbereit ist und ca. 5% lassen sich im Alkohlrausch mitziehen. Diese Quoten dürften auch für alle anderen Vereine in der Schweiz auch gelten. Somit hat der Schweizer Fussball allgemein verloren!
    2. Moreno Costanzo ist ein super Spieler und wird hoffentlich eine grosse Karriere machen. Ihre Empathie in Ehren, aber von einem Profifussballer der seinen Herzverein für mehr Geld verlässt erwahrte ich auch eine 100% Leistung. Und wenn dies heisst das er seinen Herzverein ins Elend stürzt.

    • Pascal sagt:

      absolut richtig.. Verlierer aufzulisten bringt nur aggresivität. gewinner auflisten gibt diskussionen. ich hätte beide yakins noch in die verlierer schüssel gwerofen und nicht in die gewinner und nicht wie bei ihnen murat yakin als gewinner (es gibt bekanntlich ansichten und ansichten)

      und zu moreno costanzo: das st. galler tagblatt hat ihn interwievt. dabei ist herausgekommen, dass er aus respekt gegenüber seinen ehemaligen mitspieler nicht gejubelt hat, aber ist profi genug um das tor zu schiessen.

  29. Resa sagt:

    “Seit den kriegsähnlichen Zuständen beim Spiel FCZ gegen FCB…”
    Waren Sie schonmal in einem Kriegsgebiert, Frau Fetscherin ? Falls nein, sollten Sie diese Aussage überdenken. Das war ein Kindergeburtstag im Vergleich zu dem was ich als Kind in Gorazde, Bosnien, erlebt habe.

  30. bruno fährmann sagt:

    Naja, dieser blog hebt das Niveau dieser Online-Ausgabe nicht wirklich. Zuerst Bellinzona an den Pranger stellen wegen Schiri-Beleidigungen, dannach kommt eben dieser Schiri auch an den Pranger. wie gesagt: Naja.

  31. Erich Nötzli sagt:

    Für mich gehört Gewalt ganz oben auf diese Liste. Mir ist wurst, wer jetzt die meisten oder bösesten Jungs in der Kurve hat, aber was machen wir (inkl. der Presse)? Von Skandalen sprechen und Gegengewalt fordern. Bombing for peace? Fragt mal den Herrn Bush wie das rauskommt. Vielmehr stellt sich doch die Frage, woher dieses Aggressionspotential kommt und warum es sich in den Fankurven sammelt. Die Erlebniskulur sucht die Auseinandersetzung, dafür brauchts einen Gegner, seiens die gegnerischen (zuweilen sogar die eigenen) Fans, Deltas, Polizei oder wie zuletzt Wurstverkäufer. Da geht was. Dass Ansätze wie z.B. in England probiert werden ist lobenswert, greift aber aufgrund der fehlenden Fussballkultur in der CH zu kurz. Schaut Euch mal an wie sich die Ticketpreise in England entwickelt haben und wohin sich die Gewalt verlagert hat. Richtig, verlagert, bringt also auch nichts. Meine These: Das Problem kann nur von den Clubs selbst gelöst werden, indem endlich mal schmerzhafte Strafen gesprochen werden. Ich höre schon das Argument von “sind nur einige wenige”… stellt Euch mal in die Kurven, es gibt den Hooligan nicht, es gibt den Selbstinszenierer und den Mitläufer. Schuld sind alle. Wenn nun die Strafe auch auf sportlicher Ebene erfolgt, werden sich die Kurven wieder selbst regulieren, der wahre Fussballfan die Mitläufer auf seine Seite ziehen und die bösen Jungs als wahre Feinde des eigenen Clubs betrachtet.

  32. Tomcat sagt:

    Der FCSG und seine Hooligans (und ich meine bewusst nicht die Basler (als Zürcher)) waren die ganz grosse negative Überraschung.

  33. Alois Eglseder sagt:

    Zum Platz 2 sollte man vielleicht erwähnen, dass man sich auch mal Gedanken über die Gegenseite machen sollte. Dies sollte keinesfalls die Akteure der Basler Seite schönreden, aber wenn Hools auf Hools treffen… Man könnte viel verhindern, wenn die Gegenseite nicht bei einem kleinen Vergehen ausrastet. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss. Sicherheitskräfte, die deeskalierend handeln könnten schon viel bewirken.

  34. Mo, Basel sagt:

    Erst mal wird die Begrifflichkeit “Hooligan” in den Schweizer Medien seit Jahren komplett falsch verwendet: Hooligans geht es in erster Linie um den organisierten Kampf “Mann gegen Mann”. Dies passiert primär ausserhalb des Stadions und tangiert Aussenstehende in der Regel nicht. Sachbeschädigungen sind nicht die Domäne der Hools. Im Gegensatz sind dazu sind diejenigen, die z.B. im Vorfeld der Partie FCZ-FCB gewütet haben einfach Vandalen oder von mir aus Chaoten. Die gibt es in jedem Verein. Bei Basel wie beim FCZ und YB. Als FCB-Fan finde ich es eine Schande, was in Zürich passiert ist. Genauso eine Schande ist aber die einseitige Berichterstattung mit dem ewigen “Schuldigen” FCB. Ich bin kürzlich mit dem Schrecken davongekommen, als ich beim St. Jakob-Park die Eisenbahnbrücke passieren wollte und just in diesem Moment aus 30m Höhe volle Bierflaschen (aus Glas) aus dem vorbeifahrenden YB-Fanzug runtergeworfen wurden, das hat mich echt schockiert, weil lebensgefährlich. Grundsätzlich ist unter Auswärtsfans ein höheres Aggressionspotenzial festzustellen als bei den jeweiligen Heim-Fans, da auf der Reise in die fremde Stadt die Kontrolle fehlt und vor allem die jüngeren Leute das Gefühl haben, sie könnten sich im Schutz der Gruppe alles erlauben. Leider leidet darunter dann das Image des gesamten Vereins und dessen Fans. Was haben die 67-jährige Oma, der 45-jährige Familienvater und dessen 7-jährigen Sohn damit zu tun? Nichts. Trotzdem sind sie FCB-Fans. Aber leider sorgen ein paar hundert Leute für den Verruf von zehntausenden wahren Fans.

  35. Robert sagt:

    Schade, dass auch beim Tages Anzeiger der Blick nicht über die Super League hinausgeht. Im Lead wird schön angekündigt, dass man die Verlierer der Saison 2010/11 abhandle. Wie wäre es vielleicht mit dem FC Lugano, der 12 Spiele in Serie gewonnen hat, um dann doch abzustürzen? Aber klar irgendwelche Luzerner, welche ja wussten, dass die Rückrunde nie gleich gut werden kann, bekommen ihr Plätzchen. FC Lugano: Aufstieg durch ein dramaturgisch nicht zu überbietendes Ende verpasst, aber für die Deutschweizer Medien reicht das wohl nicht, um sie in eine Liste aufzunehmen. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

  36. gustave sagt:

    Dass die Zürcher den Baslern den Kübel freiwillig überlassen haben, dies muss hier einmal klar gesagt werden. Der FCZ hat sich alle Mühe gegeben, den Baslern den Vortritt zu geben – und hat es am Ende auch noch knapp geschafft. Aegerter mit seinem Ausschluss, Alphonse mit seinen Fehlschüssen, Guatelli mit seinen legendären Fehlgriffen – alles dies waren Aktionen, um den Baslern wieder einmal zum Meistertitel zu verhelfen.

    Warum dies? Klar – weil Basel ohne den FCB eine Einöde wäre, höchstens noch ein paar Fabriken der Chemischen mit ihrem Gestank und noch die Basler Läckerli – aber dann hat sich’s. Zürich hat immerhin den See, den Üetliberg, den FCZ und GC, den ZSC und die Kloten Flyers, GC / Amicitia, Volero Zürich, das Opernhaus und das Schauspielhaus, den Flughafen usw.

    Mit diesem Meistertitel ist sichergestellt, dass die armen Basler nicht völlig depressiv werden. Danke – FCZ!

    • Kein Ultra sagt:

      Ein kleines Bisschen wie im Kindergarten – aber nur ein Bisschen. Basel ein mangelndes Kutur-Angebot und den fehlenden Flughafen 😀 vorzuhalten zeugt (natürlich nur ausnahmsweise) von einem Zürcher-Komplex der anderen Seite. Die müssige Diskussion der Begeisterung muss nun wirklich nicht geführt werden, dafür ist die Formel FCZ+GC+Volero+ZSC+Kloten+Handball+… vs. FCB auch zuschauertechnisch zu einfacher. Wer nicht damit klar kommt, dass Begeisterung und Verankerung in der Bevölkerung an anderer Stelle manchmal eben höher sind, sollte vielleicht einfach selber ein Bisschen mehr zu seinem Lieblingsverein gehen

    • Pascal sagt:

      kloten ist kloten und nicht zürich!

    • Marcel sagt:

      und jetzt geht ihr dann noch bald freiwillig pleite und werdet zwangsrelegiert — würden wir gegen den noch FCZ verlieren, könnte uns das vielleicht noch helfen…aber so, zwecklos…

      Mit Kunst und Geist hast du wahrscheinlich nicht viel am Hut…ART Basel, Beyeler Museum, Mustermesse, Fasnacht, Vogel Gryff, Tingely Museum, Theater Basel, Roger Federer, Albert Hoffmann, Universität Basel gegründet 1460…und ihr hattet noch fast 400 Jahre geistige Umnachtung bis 1833 die Uni Züri gegründet wurde…und in deinem Kommentar dauert die Umnachtung scheinbar immer noch an

    • joachim kahn sagt:

      Welch ein Frust der sich bei Dir entladet hat. Leider wird dieser wieder zu Dir kommen sobald die Fussballsommerpause vorbei ist. Dein Club hat es verpasst den Sack zu zu machen. Ganz einfach. Die eigenen Spieler haben sich mit dummen roten Karten selbst geschadet. Zusätzlich ist das Image des FCZ massiv gesunken da Spieler wie Aegerter oder Magnin sich so doof und unsportlich gegen über dem Gegner geäussert haben.

  37. martin zeltner sagt:

    Verlierer Nummer 1…der Steuerzahler. Verlierer Nummer 2… die Polizeibeamten mit ihren unkompensierbaren Überstunden. Verlierer Nummer 3…das geschlagene Kind, die bestohlene Cateringangestellte, der beschimpfte Schiedsrichter, der demolierte Mülleimer, usw. …Reihenfolge subjektiv austauschbar. Ach ja…die Allgemeinheit dankt allen Kurven für ihre Selbstregulierung und allen Fanbeauftragten für ihren unermüdlichen Einsatz. ” Ironiebutton aus” Und eine Initiative ” Punkteabzug, Zwangsrelegation, 7-14 stellige Busse” der von mir über alles verhassten SVP würde ich tatsächlich unterschreiben. Des Weiteren: Stehplätze wie geschützte Pyro-Standorte wären als Diskussionsgrundlage wohl produktiv. Trennt Fussballanhänger vom Pack. Nachtrag: Lass uns Herr Renggli den Blogg alleine schreiben, Frau Fetscherin bringt das niemals so undifferenziert, blau-weiss, hintergrundslos, unrecherchiert, boulevardeske und provokant wie der Thomas hin. ( Sorry für’s Duzen)

  38. Kein Ultra sagt:

    Ist es nicht etwas seltsam, sich dermassen über die FCB “Hooligans” (eben keine FANs) zu ärgern und zwischen den Zeilen Ultras, Pyros etc. zu verurteilen, um danach den Blog mit (tollen) von Fackeln erleuchteten FAN-Kurven zu schmücken?
    Das beste an Frau Fetscherin ist auf alle Fälle, dass dadurch Herr Renggli vielleicht etwas weniger Gewicht bekommt. Es wird auf alle Fälle schwierig, undifferenzierter, parteiischer und gelegentlich auch peinlich (Stichwort Glücksspiel) als TR zu werden. Ich bin auf Frau Fetsherins weitere Beiträge gespannt