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«Salatic, er war gut!»

Annette Fetscherin am Freitag den 20. Mai 2011

Willkommen im Steilpass, Annette Fetscherin! Die Sportjournalistin wird ab heute ein Mal pro Woche bloggen. Sie nimmt uns mit in die Schweizer Stadien und vor allem dorthin, wo der Fan keinen Zutritt hat: Aufs Spielfeld, wo sie Interviews führt, und in die Katakomben, wo sich nur Stars, Funktionäre und Berater tummeln. Sie erzählt uns, was Frauen beim Fussball gefällt, was nervt und warum ein Teil der weiblichen Fans auf den Rängen gelegentlich besser schweigt. Heute geht es darum, warum Sportjournalistinnen im Ausgang öfters mal schräg angeschaut werden.

Annette Fetscherin (27) ist seit 9 Jahren mit Mikrofon und Kamera für verschiedene TV-Sender im Einsatz. Seit 2008 arbeitet sie als Moderatorin, Journalistin und Produzentin bei Teleclub und besucht mehr Fussballspiele als andere Leute ihre Wäsche wechseln.

Annette Fetscherin (27) ist seit 9 Jahren mit Mikrofon und Kamera für verschiedene TV-Sender im Einsatz. Seit 2008 arbeitet sie als Moderatorin, Journalistin und Produzentin bei Teleclub und besucht öfter Fussballspiele als andere Leute ihre Wäsche wechseln.

Nach dem Zürcher Derby: Es fängt an mit harmlosem Smalltalk. Meine Kollegin kommt direkt aus Bern vom Knüller YB-Sion. Wir tauschen einige News aus den Stadien aus und ziehen die ersten misstrauischen Blicke auf uns. Frauen, die über Fussball reden? Nun gut, es war Zürcher Derby, da gibt’s doch das eine oder andere weibliche Geschöpf im Stadion. Die armen Hühner, die ihre Männer begleiten müssen. Doch es kommt besser.

«Wen hattest du in der Pause?», fragt sie mich. Rechts vor uns sitzt eine GC-Anhängerin mit einem Cabanas-Shirt. Er hat es ihr wohl mal geschenkt und seither hat es keine Waschmaschine mehr von innen gesehen. Vielleicht riecht es ja noch nach ihm.

Ich, nichtsahnend: «Salatic, er war gut!». Da wird der Blick der Cabanas-Frau schärfer. Wie sie es verstanden hat, will ich lieber gar nicht wissen. Wir reden natürlich darüber, wen wir in der Pause zum Interview hatten.

Aber meine Kollegin macht die Situation nicht besser und sagt: «Er ist immer gut.» Sie meint natürlich seine Redequalitäten. Es ist ja tatsächlich nicht selbstverständlich, dass ein Spieler in der Halbzeitpause ein einziges vernünftiges Wort über die Lippen kriegt. Fünfundvierzig Minuten rennen, dann hochemotional vom Platz stapfen und auch noch die schlauen Fragen der Fernsehjournalistinnen beantworten.

Item. Wenn Blicke töten könnten. Es wird ungemütlich. Meine Kollegin lenkt das Gespräch auf neutrales Terrain und erkundigt sich nach dem Schiedsrichter. – Wenn wir nicht mehr weiter wissen, reden wir übers Wetter oder über den Schiedsrichter. Da sind Männer und Frauen gleich.

«Alain Bieri, er war gut.» Jetzt schnellen die Augen des älteren Herrn neben uns herüber. Er trägt einen FCZ-Schal. Ich sehe auf zwei Meter Distanz, wie die wenigen Hirnzellen glühen. Er teilt unsere Meinung offensichtlich nicht: «Hatte sie in der 69. Minute eine Gurkenmaske auf den Augen? Das war ja so was von klar keine rote Karte gegen Teixeira. Der Schiri war eine Niete, wie immer.» Auch sein FCZ-Freund verdreht die Augen. In einer Sprechblase über seinem Kopf erscheint: «Blondine und dann noch über den Schiedsrichter reden.»

Ich gebe zu, ich weiss, dass ich für einfach Gestrickte alle Attribute einer Fussballbanausin aufweise und überlege mir, ob ich weiter provozieren soll. Aber eigentlich will ich nur gemütlich den Arbeitstag ausklingen lassen und lass es bleiben. Er war nämlich gut.

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62 Kommentare zu “«Salatic, er war gut!»”

  1. Albert Seiler sagt:

    Frauen und Fusball, das passt einfach nicht. Wo sind bloss die Zeiten geblieben, als Mann sich am Samstag oder Sonntag ungestört von Hühner-Gegacker ins Stadion begeben konnte uns sich mit seinen Kumpels hemmungslos bei Cervelat mit Brot und Bier volllauffen lassen konnte *wehmütig*

    • M. Altermatt sagt:

      Alte Männer und die moderne Zeit, das passt einfach nicht.

    • Anja sagt:

      Ach Herr Seiler, soviel Ironie in so wenig Zeilen, Grosses Kino 🙂 Willkommen im Blog Frau Fetscherin, nebst ihren Kolleginnen

    • Think Pink! sagt:

      Vielleicht ironisch – vielleicht auch nicht. Aber lieber Herr Seiler, was mir viel mehr zu denken gibt, ist, dass in Deutschland die Stadien voll sind, bspw. für die kommende WM in DE; und wir saufende und wurstfr…… Männer schaffen es nicht einmal, das Stadion in zu einem drittel zu füllen. Ach ja, ich spreche natürlich vom Frauenfussball! Und ich spreche von Stadion mit 50’000 und mehr ZuschauerInnen. Und nein, ich bin nicht 20…. Was gibt es schöneres, als mit meiner Frau an den Match zu gehen, die Glücksgefühle zu teilen und auch noch ein Bier überhocken. Wenn man dann zuhause ankommt, steht keine Besenschwingende im Türrahmen… 🙂 Think Pink!

    • Martin sagt:

      Naja, es gibt ja auch Männer die keine Ahnung von Fussball haben.

    • Patrick Roth sagt:

      Fussball ist doch der Frauensport schlechthin. Fussball ist der Frauensport in Amerika. Bekanntlich neigen wir ja hier in Europa dazu was aus in Amerika toll ist, sollte auch in Europa toll sein oder?

  2. Hennes W. sagt:

    Frauen in Fussballshirts mit Unterschriften drauf, da gibts doch Schöneres.

    • Robi D. sagt:

      Frauen in Beachvolleyball Trikots, dass ist noch viel viel schöner…. so muss Frauensport sein!!!

  3. Thomas sagt:

    Willkommen & Danke. Er ist nämlich wirklich gut – der Blog-Eintrag.

  4. Debi Meier sagt:

    gibt auch Männer die mögen das, wenn sie mal mit den Frauen diskutieren können.

    Wir intressieren uns nunmal nich nur fürs Kochen und Putzen.

  5. Simon sagt:

    er ist wirklich gut.

    ich wünschte klaus zaugg und konsorten wären manchmal ein bisschen mehr blond.

  6. Mike Glarner sagt:

    Ich wäre froh, würde meine Freundin ab und zu über Fussball diskutieren, anstatt gleich schreiend davon rennen, wenn sie schon nur das Wort Fussball hört.

  7. Lukas Tauner sagt:

    Annette Fetscherin fand ich schon immer höchst attraktiv, die würde ich ich gerne beim SF sehen (als Ersatz für… hach, ich kann mich gar nicht entscheiden). Schade habe ich TC nicht mehr. Ok, das passt jetzt nur teilweise zum Thema.

  8. SAM sagt:

    Sportjournalistinnen haben es sicher schwer. Ehrlich gesagt bin ich gegenüber dieser Berufsgattung extrem kritisch – ob Mann oder Frau. Viele Fragen grenzen an Lächerlichkeit – ich selber würde mich glaub sehr oft weigern, diese zu beantworten.

    Da kommt man in der Halbzeit als Spieler vom Feld – und muss irgend eine nichtssagende Floskel raushauen, damit die vom TV zufrieden sind. Das kann man auch gleich sein lassen. Ich würde es spannender finden, wenn Vereinsvertreter (keine direkt involvierten – z. B. Präsidenten, Sportchefs…) kurz über die Halbzeit diskutieren würden.

    Allgemein stören mich die Teleclub-“Formate” massiv. Viele “langweilige” Gäste – und die Diskussionen – bzw. auch hier wieder die Fragen – sind sehr, sehr bescheiden. Mir ist zwar bewusst, dass es nicht ganz einfach ist, gute Fragen zu stellen – aber so schwer ist es auch nicht. Ausserdem – wofür genau braucht es 2 Moderatoren/innen, die nebeneinander stehen und den Spieler ausfragen? 😉

    Den Beitrag hier fand ich übrigens gut. Angenehm zu lesen, nicht zu lange – mit ein wenig Witz/Ironie… gute Sache!

    • Hennes W. sagt:

      Meine Rede, guter Beitrag!

      • Andreas Müller sagt:

        Viel schlechter als die SF-Reporter kann mans eigentlich gar nicht machen. “Wie fühlen sie sich” und “Sind sie fest enttäuscht” sind bei SF Sport echte Chartbreaker.

  9. Young Boy sagt:

    Fussball schauen mit Frauen, die etwas von Fussball verstehen, ist dasselbe wie Fussball schauen mit Männern, die etwas von Fussball verstehen. Das darüber reden, ist dann in der Tat ein anderes Kapitel. Doch das gilt auch beim Gespräch unter Männern. Schliesslich geht es dabei nicht selten um eine Rollenverteilung. Alpha, Beta, Omega etc.
    Und oft reichen ja ganz kurze Aussprüche und vor sich gemurmelte Bemerkungen. (“Wächsle, Sitewächsel!” *Kopfschüttel, “dass dä das nit xet…” usw.)
    Da kann eine Frau MIT Fussballsachverstand problemlos mithalten.

  10. Tom Bombadil sagt:

    Wunderbar Frau Fetscherin ist ironisch (Fünfundvierzig Minuten rennen, dann hochemotional vom Platz stapfen und auch noch die schlauen Fragen der Fernsehjournalistinnen beantworten.), humorvoll (Jetzt schnellen die Augen des älteren Herrn neben uns herüber. Er trägt einen FCZ-Schal. Ich sehe auf zwei Meter Distanz, wie die wenigen Hirnzellen glühen.) und selbstkritisch (Ich gebe zu, ich weiss, dass ich für einfach Gestrickte alle Attribute einer Fussballbanausin aufweise und überlege mir, ob ich weiter provozieren soll.).

  11. Pascal Lischer sagt:

    Natürlich gut geschrieben, nicht’s anderes erwartet von einer Blondine – gerne wieder. Aber jetzt mal ehrlich. Täuscht es mich oder schwächelt der Steilpass inhaltlich seit seiner Auszeichnung? Topten der Spielerfrauen, Zürich Fussballstadt, Fan-Gewalt, FCZ hier, FCZ dort, als der Fussball Sexy wurde…… Alles richtig und uh wichtig. Aber gleichzeitig geht’s in der Challenge League drunter und drüber, im Abstiegskampf in der Super League sowieso, in D macht der Favre einen super Job, der Champions League Final steht vor der Tür, dubioser Investor kauft Xamax und und und. Vielleicht wieder mal back to the roots – hin zur Sache!

    • DAM sagt:

      @Pascal Lischer
      Richtig, ist mir auch aufgefallen.

      Jetzt im Mai ist doch in der Regel die spannendste Zeit überhaupt im Fussball, da sehr viele Entscheidungen fallen. Hier im Steilpass hingegen wird weniger denn je über das Fussballgeschehen an sich getextet, sondern vornehmlich um Begleiterscheinungen (obwohl dieser Begriff für die Fangewalt sicherlich nicht passend, da verharmlosend ist).

      Die letzten Einträge hätten meiner Meinung nach hervorragend in die bevorstehende Sommerpause gepasst, wenn auf den Spielfeledern sowieso wenig bis gar nix läuft. Ich bin gespannt mit was uns Herr Renggli in dieser thematischen Dürreperiode zu füttern versuchen wird.

    • josé bütler sagt:

      @pascal lischer:genau meine meinung! das fräulein annette ist zwar hübsch und blond und verzaubert mit einem süssen lächeln, aber wirklich um fussball geht es in ihrem blog nicht. sie hat ein paar sexistische anspielungen in ihrem text, die von einem mann geschrieben, anlass zu kritik geben würden. es wäre schön, wenn im steilpass wieder die kernigen fussballthemen zur sprache kämen.

  12. Gabi sagt:

    Fussball? Keine Ahnung? – Da gibt es doch gerade seitens den Fans auch genügend, die keine Ahnung haben und haben wollen!

    Wie sonst wäre es sonst zu erklären, dass Horden vollkommen Verblödeter nicht nur in Stadien, sondern in ganze Städte einfallen, um – wie eben geschehen – Kleinholz aus öffentlichen Einrichtungen zu machen oder Ähnliches… Stichwort: Soft Targets.

    Besonders Bekloppte sind jene unterbelichteten “Ultras”, die sich vorstellen, es wäre ein Heidenenspass (und zudem eine regionalpatriotische Grosstat) alle anderen Teams ausser dem eigenen, wenn schon nicht zu Muss zu stampfen, dann doch wenigstens in Angst und Schrecken zu versetzen. Vollkommen unfähig, sich auch nur mal zu überlegen, an wem man sich, jetzt einmal rein fussballerisch, eigentlich noch messen könnte, wenn alle Anderen platt gemacht sind.

    Dass an irgendwelchen Frau-Mann, Blond vs. .Braun vs. Curlyhaired- Grenzen oder Ähnlichem festmachen zu können, wäre ja direkt schön. Das habe ich spätestenns aufgegeben, als sich zwei Zwillinge, die ich als reizende kleine Mädels aus meinem Sportclub kannte und schätzte, Jahre später als Gift, Galle und Verschwörungstheorien geifernde FCB-“Fans” entpuppten.

    Wenn diese Art von “Sportfreunden” dann jeweils nicht einmal zu der oben beschriebenen Reflexion fähig sind, nützt mir ihr fussballerischer “Sachverstand” herzlich wenig. Ein Grossteil jener, die sich grad ganz viel darauf einbilden etwas vom Kicken zu verstehen, sind dumm wie hellblondes Stroh.

    • Young Boy sagt:

      absolut zutreffender Beitrag.
      Tatsächlich sind die meisten Ultras und Hardcore-Fans zu blöd und zu beschränkt um etwas von Fussball zu verstehen.
      Zudem geht es denen auch nicht um Fussball, sondern um engros ihr Mütchen zu kühlen, zu saufen, zu kiffen, sich die Nase zu pudern oder Ritalin geputscht zu lauthalsen, nicht vorhandenes Selbstwertgefühl zu verdecken, in Gruppen zu prügeln und ihr ansonsten sinnentleertes Dasein zu cachieren.
      Mit Fussball oder gar Fussballsachverstand hat das gar nichts zu tun.

      • Mäsi sagt:

        Aehm… hallo? Ihr schmeisst hier zwei voellig unabhaengige Sachen (Fussball-Sachverstand & Hooliganismus/aggressives Verhalten) in den gleichen Topf.
        Genau aufgrund solcher Hetzkampagnen sieht sich jeder Hardcore-Fan (und nein, das sind nicht gewalttaetige, sondern grundsaetzlich Fans, die mit voller Leidenschaft dabei sind) mit abschaetzigen Gesten/Kommentaren konfrontiert.

        Klar gibt es eine Schnittmenge von ‘kein Sachverstand’ und ‘Aggressionen’, aber die gibt es auf alle 4 Moeglichkeiten.

    • DAM sagt:

      @Gabi
      Weder die von Ihnen beschriebenen Zwillinge, noch die genannten Ultras verstehen viel von Fussball. Den Ersteren fällt, durch eine (zu) starke Leidenschaft für einen Verein, oft eine objektive Sicht der Dinge unglaublich schwer. den Letzteren geht es überhaupt nicht um Fussball, “ihr” Club gibt legentlich das nächste (Angriffs-)ziel vor. Deshalb brauchen diese auch überhaupt nichts über Fussball zu wissen. Es gibt natürlich, wie immer, Ausnahmen, welche die Regel bestätigen.

      Meiner Erfahrung nach, werden diejenigen die wirklich etwas vom Fussball verstehen von der breiten Öffentlichkeit kaum bis gar nicht wahrgenommen. Es sei denn sie arbeiten exponiert, z.B. als Experte am TV. Ob diese wirklich über Fussballverständnis verfügen ist wieder eine andere Frage….
      Die “Verstehenden” bleiben ansonsten wohl oft unter sich, da sie unter Ihresgleichen hervorragende Diskussionen führen können, hingegen bei “anderen” nur auf Unverständnis stossen oder belächelt werden.

      • Mäsi sagt:

        @DAM: Ultras /= Hooligans
        (http://www.soccer-fans.de/fans-ultras/8137-unterschied-zwischen-hools-hooligans-ultras.html)

        Klar, eine klare Trennung ist in der Realitaet schwierig. Solange aber niemand kapiert, dass nicht alle in der Fankurve in den gleichen Topf geworfen werden koennen, wird sowieso nicht Ruhe einkehren.

        • DAM sagt:

          @Mäsi
          Selbstverständlich haben Sie Recht.
          Ich habe die Begriffe aus dem Eintrag von Gabi übernommen, ohne mir gross weitere Gedanken darüber zu machen. Könnte man dann eigentlich Leute wie die Zwiliinge als Ultras bezeichnen und die Ultras von Gabi wären dann die Hooligans?

          An meinen anderen Ausführungen halte ich aber fest, da die spezifische Bezeichnung der jeweiligen Gruppen grundsätzlich keine Bedeutung hat in diesem Zusammenhang.

  13. Hennes W. sagt:

    Ich kenne Frauen, die reden gescheit über Fussball. Aber ehrlich gesagt, sind es eher wenige. Das hat damit zu tun, dass es halt viele Frauen gar nicht interessiert. Ich war mal mit meiner Freundin an einem Match. Sie hat sich dann vor allem damit beschäftigt, zu eruieren, welcher Spieler schwul sein könnte. Warum, war mir etwas schleierhaft.

  14. Cho-Vin Ishd sagt:

    Und was, bittesehr, hat dieser Blogeintrag mit Fussball zu tun?

    Etwas Schönes am Fussball ist, dass es ausnahmsweise nicht um Sex geht, eigentlich. Oder um Rollenverteilung. Die Opferrolle übernehmen sogar sportliche, gut trainierte Männer, eigentlich.

    Wie wärs denn, wie oben erwähnt, mit einem Bericht darüber was in diesen Katakomben geschieht? Wie war die Stimmung, was wurde diskutiert? Waren die Spieler mit der Schiedsrichterleistung zufrieden. Apropos, wieso war die Schiedsrichterleistung gut? Wieso ist Salatic immer gut? ist er redegewandt, kann er das Spiel gut analysieren?

    • P. Roleth sagt:

      toller Username!
      aber so ungeduldig? das war ja nur der 1. Beitrag. das kommt alles noch…

      Fetscherin. Die war gut. Ich freu mich schon aufs nächste Mal

    • Franz sagt:

      Chauvinist, bin völlig einverstanden mit dir. Der Blog sollte wohl ironisch sein, herausgekommen ist (typisch zürcherische) Arroganz: gegenüber weiblichen und v.a. männlichen Fans: “seine wenigen Hirnzellen”: Hatte die Bloggerin einen Computertomographen dabei? Dürfte ein Mann so über eine Frau schreiben? “Eine Sprechblase erscheint”: Ja, die weiblichen Projektionen. Vulgärfeminismus. Statt Argumentation nur Behauptungen: Immer wieder “Er ist gut”. Über Fussball (!) schreiben ist halt schon etwas anderes, als das Mikrofon hinzustrecken.

  15. Alois Eglseder sagt:

    Na, sehen Sie in diesem Blog das mit “Fussballbanausin” nicht so ernst. Sie sind in guter Gesellschaft hier 🙂

  16. Martin sagt:

    Guter Beitrag, aber seien wir mal ehrlich: Meist sitzen im Stadion Männer, welche alles besser wissen als die jeweiligen Trainer unten. Und die (gern gesehenen) Frauen brillieren dann meist mit erstaulich treffsicheren Tipps vor dem Spiel. Gute Kombination und eindeutig hoher Unterhaltungswert.

  17. Loïc sagt:

    ich denke jeder der einmal selber gekickt hat kann ein wenig über Fussball mitreden, jedoch ist Herren und Damen Fussball nicht die selbe Sportart daher attestiere ich den Frauen ein Handicap. Was bezüglich Sachkompetenzen nicht gänzlich ausschliesst das Frauen trotzdem gescheites im Stadion von sich geben können.
    Allerding kriege ich einen anaphylaktischer schock wenn das Fräulein vor mir jeweils über die schönen Beine eines Spielers oder dessen Frisur spricht. Da habe ich auch gewisses Verständniss eines vor Bloggers.

  18. Manson sagt:

    Haha, toller Blog! Als GC-Fan kann ich bestätigen, Salatic ist wirklich gut! Und Frauen im Fussball sind 1A, ausser wenn sie nur wegen der Männer kommen, aber die bleiben meist eh nicht lange. Champo an alle Frauen in unserer Kurve die schon seit Jahr und Tag mitleiden, ihr seid die grössten!

    • Franz sagt:

      Offenbar verstehst du mehr von Frauen als von Rechtschreibung: Es heisst “Chapeau” (ausgesprochen: schapoo), mon cher ami. Bin übrigens kein FCZler, brauchst dich also nicht zu echauffieren (deutsch für: aufregen).

      • Manson sagt:

        Chapeau oder Champo, wer hält sich schon mit solchen Details (Kleinigkeiten) auf. Immerhin hast du es verstanden;-)
        Von Frauen versteh ich wenig und über FCZler rege ich mich schon lange nicht mehr auf, gibt zu viele die so tun als. Ist ja auch schampar kuhl, Stdtklub und so weisch. muah.

  19. kurt abächerli sagt:

    wenn frauen über fussballreden ist das meist doof – bei männern übrigens auch. noch nie aufgefallen: unterbelichtete mitbewohner beginnen nach dem dritten satz über das spiel von gestern, die chancen auf den meistertitel etc. zu quasseln, weil sie sonst kein thema haben und desinteressiert sind. hirn leer wie flasche. über fussball reden ist vor, während, nach dem match ok. aber dann schluss. es gibt noch anderes, WICHTIGERES. würdet ihr den ganzen tag über cricket reden, wenn ihr in indien zur welt gekommen wärtl. ewigi liebi und treui für cc mumbai, ole ole die scheisse vom ganges…??

    @manson: bei gc sollten wir besser chapeaus und champi statt shampoo verteilen 😉

  20. Jonathan sagt:

    keine frage, frauen verstehen was von fussball, sofern ein gewisses interesse vorhanden ist. dies gilt natürlich auch bei männern. in diesem punkt gibts keinen geschlechter-unterschied. der blog ist stilistisch sehr gut geschrieben, meiner meinung nach fehlt mir aber der informationsgehalt.

    • DAM sagt:

      Was noch zu bedenken ist: Eine Frau muss viel mehr von Fussball verstehen als ein Mann um von anderen Männern als Expertin akzeptiert zu werden.

  21. Buschbrenner sagt:

    Willkommen Frau Fetscherin. Endlich kommt mal etwas Kompetenz und hoffentlich Qualität in diesen Blog. Obwohl eines ist sicher; jede noch so blonde Traumfrau kann mehr Fussball-Sachverstand vorweisen als Herr Renggli. Sie Frau Fetscherin halte ich – trotz meines Spruches über noch so blonde Traumfrauen – bis dato wirklich für qualifiziert. Es beilbt einzig zu hoffen, dass Ihre Beiträge im Laufe der Zeit nicht derartig auf Ihren Lieblingsclub oder Lieblingsstadt hinauslaufen wie das bei Renggli der Fall ist, sondern etwas objektiver daherkommen werden.

    • SAM sagt:

      Dieser Aussage schliesse ich mich an – in jedem Punkt. Ich bin gespannt, wie die nächsten Beiträge rauskommen!

      Wobei in meinen Augen die Beiträge von Herrn Renggli noch meilenweit besser sind, als jene von Herrn Niggl… 😉

  22. Manson sagt:

    Was ja genau so wichtig ist wie der Fussball ansich, ist die soziale Komponente eine Fussbalspiels. Ich freue mich an jedem Match riesig die Kumpels zu treffen und bisschen zu feiern. Ob das nun Männer oder Frauen sind ist mir doch sowas von egal, der Mensch zählt! Ohne diesen Aspekt könnte man sich das ganze ja auch vor dem TV reinziehn. Wäre billiger und mehr als im Letzi würde man auch noch sehen vom Spiel.

  23. Hombre sagt:

    Ich weiss nicht was ihr habt, meine Frau und ich gehen regelmässig an Matches und es ist absolut genial dass wir beide diesbezüglich das Interesse teilen. Da gibt es manche wertvolle Debatte vor, während und nach dem Spiel. Kommt doch weg von der alten Männer- Frauenrolle, führt zu gar nichts!

  24. Davide sagt:

    Ich weiss nicht, ob ich mich täusche aber seit einigen Jahren habe ich das Gefühl, dass immer mehr Frauen in die Stadien strömen. Ich finde das eine sehr erfreuliche Tendenz (sofern mich mein Gefühl denn auch nicht täuscht)! Ich denke, heutzutage sind wir soweit, dass eine Frau ihren Mann an Fussballspielen begeleitet wenn sie das auch wirklich will. Klar gibts Ausnahmen. Ich erlebe an jedem Match Frauen, die voll mitfiebern, sich freuen oder ärgern. Warum sollte das nicht so sein? Und Frauen, die Fussball kommentieren gibts auch immer mehr. Zugegeben, es war anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig aber inzwischen finde ich das absolut normal. Natürlich muss frau eine Ahnung haben aber das erwarten wir ja auch von männlichen Reportern. Frau Fetscherin finde ich eine sehr sympathische Erscheinung, im sonst eher sterilen Teleclub. Ich bin jedenfalls auf ihre Bloggs gespannt und freue mich darauf.

  25. Hans Meyer sagt:

    Nichs gegen Frauen und Fussball, aber dieser Blogeintrag ist doch total nichtssagend.

  26. andy sagt:

    Ein bisschen mehr Dräck würde dem Blog guttun. Ich erlebe die Frauen meist als Anstandswau-wau neben “Irren” Männern, sie trauen sich aber noch nicht dem Mann, den Mund zu verbieten oder noch besser zuzuhalten, falls er im Begriffe ist “Hurensohn” aufs Feld zu schreien. Nein die soft Variante ist ein Küssli als Pflaster, bevor er “Sauhund” schreit.Frauen, die ausschweifend sind, werden als Kumpel wahrgenommen ob das eine Rolle spielt nach einem Sixpack?

  27. Henry sagt:

    Viel viel lieber eine hübsche blonde Frau Fetscherin, die mit Ironie und Humor noch überzeugen kann, als ein “Turnschuh” der nebst zahlreichen Fehlkommentaren sich auch noch selbst ernst ninmmt und für wichtig hält. Übrigens hübsch und blond sind keine Qualitätsprädikate sondern lediglich Eigenschaften. Aber Ironie und Humor (nebst Fussballkenntnissen) sind Qualitätsprädikate, die es für den Hörer/Zuschauer interessant oder zumindest unterhaltsam machen.

  28. Peter Fuchs sagt:

    Dieser Artikel ist komplett überflüssig und dreht sich um Dinge, die keinen Fussbalfan interessieren. Er befasst sich mit dem überflüsssigem Zeug, mit dem Pausen oder lahme Spielphasen überbrückt werden und man weiss am Ende nicht mehr, um was es in dem Artikel eigentlich ging. Kurzum ist dieser Artikel der schriftliche Beweis dafür, dass Frauen in Sachen Fussball durchaus den Männern auf Augenhöhe begegnen können. Wers mag macht sich wahrscheinlich Notizen, wenn Latour seinen Senf dazu gibt..

  29. John sagt:

    wieder jemand aus der familie fetscherin! es reicht mit dieser vetternwirtschaft!

  30. Paul Runer sagt:

    Ein langweiliger Artikel. Die einzige Aussage ist, dass sich die Autorin den “einfach gestrickten” Fussball Fans überlegen fühlt und dass die meisten Frauen, wie im Klischee, wirklich nichts von Fussball verstehen. Weshalb gerade Frau Fretschner anders oder besser sein soll, kann sie nicht erläutern. Es ist doch immer noch so, dass die PausenInterviewerinnen in erster Linie gut aussehen müssen, ich kenne keinen Fernsehsender, bei dem es nicht so ist. VIelleicht spricht der Interviewpartner instinktiv eher auf eine Blondine an als einen älteren, graumelierten Herrn. 😉
    In Deutschland, bei Übertragungen von Frauenfussballspielen ist das etwas anders, da moderieren und analysieren wirklich auch Frauen.

  31. Franz Melliger sagt:

    Ach bitte, sicher ist Frau Fetscherin eine gute Journalistin und Fussballsachverstand will ich ihr sicher auch nicht per se absprechen. Aber wieso muss denn ihr erster Eintrag gleich das Klischee erfüllen, dass wenn eine Frau über Fussball schreibt, irgendein sexueller Aspekt dabei sein muss?

    Da zeigt man doch schon selbst, dass man den Blog einfach ein bisschen aufpeppen will und es nicht um Fussball an sich geht. Falls dem so wäre, hätte die Bloggerin doch auch ganz einfach ein aktuelles Fussballthema aufgreifen können. Natürlich kann auch ein seichter, gut zu lesender Text über “Blondinen und Fussball” ganz gut sein. Aber wie schon angetönt wurde, es gibt doch momentan so viel Spannendes im Fussball. Wieso muss denn jetzt ausgerechnet ein solch sinnloser und leicht sexistischer Eintrag erfolgen?

    Verstehe ich einfach nicht. Und auch wenn Frau Fetscherin vielleicht gut ist, wurde mit diesem Eintrag schon mal aufgezeigt, in welche Richtung es hier wohl gehen soll.

  32. victor sagt:

    willkommen gabi finde es super das sich frauen auch fuer fussball interesieren. denn blog kann ich nicht beurteilen weil ich zur zeit im ausland bin. witztig geschrieben ist er auf jede fall. weiter so!!!!!!!!