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Der FCZ sieht rot – und schreibt rot

Thomas Renggli am Montag den 16. Mai 2011

Nach einem turbulenten Fussball-Nachmittag hält der FC Basel anderthalb Hände am Meisterkübel. Konstanz, Kaltblütigkeit und Frei brachten ihn auf jenen Weg zurück, den er kurzfristig verlassen hatte. Der FC Zürich dagegen muss sich den Vorwurf gefallen lassen, eine hervorragende Ausgangslage leichtfertig verspielt zu haben.

Am vergangenen Mittwoch gegen Basel bot er eine starke Leistung. Davor (in St. Gallen) und danach (im Derby) trat er mit einer Schwerfälligkeit und Umständlichkeit auf, die den Aussenstehenden ratlos zurücklassen. War das wirklich die gleiche Mannschaft? Besonders befremdend: In einem Verein, der die Nachwuchsausbildung zum Programm erklärt, versagen die vermeintlichen Führungsspieler: Aegerter, Beda und Teixeira sahen in den letzten drei Runden für (teilweise) haarsträubende Aktionen die Rote Karte. Magnin stand gegen GC zuerst (beim 0:1) im Schilf, dann intervenierte er gegen Menezes mit der Cleverness eines F-Juniors und nötigte den Schiedsrichter zum wegweisenden Penaltypfiff.

Die Zürcher Rechnung zwei Runden vor Schluss lässt wenig Spielraum für Träumereien: Der FCZ muss in Luzern und gegen Thun hoch gewinnen – und gleichzeitig auf Schützenhilfe von St. Gallen hoffen. Doch wie sollen die inferioren Ostschweizer am nächsten Wochenende dem Basler Meistersturm standhalten?

Die Entwicklung der letzten Tage stürzt FCZ-Präsident Canepa ins Dilemma. An der GV Ende Monat muss der ehemalige Wirtschaftsprüfer einen Verlust von 8,5 Millionen Franken erklären. Die Einnahmen aus der Champions League lösten sich innerhalb eines Jahres in Luft auf. Und mit dem Out im Cup-Halbfinal sowie dem (absehbaren) Verpassen der Meisterschaft verspielte der FCZ in den letzten Wochen viel Geld. Der zweite Platz in der Super League ist eine gefährliche Mogelpackung. Zwar berechtigt er zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation, aber in einem Umfeld, in dem ein Schweizer Klub wohl nur eine Statistenrolle spielen kann. Gegen Qualifikanten aus den europäischen Topligen – beispielsweise Bayern München, Manchester City, Udinese, Villarreal, Lyon oder Benfica Lissabon.

Dass die personelle Redimensionierung im Letzigrund die einzige Lösung sein kann, zeigt ausgerechnet das Basler Beispiel. Der FCB wies vor einigen Tagen für das Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 57,5 Millionen Franken aus. Allein die Lohnkosten betrugen 31,3 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Minigewinn von 223‘000 Franken – in einem Jahr mit Champions League notabene. Wäre der FCB nicht in die Königsklasse vorgestossen, hätte Haubankerin Gigi Oeri erneut 10 Millionen drauflegen müssen.

In der Super League leisten sich drei Klubs (Basel, Zürich, YB) einen Aufwand, der sich nur durch die Champions-League-Teilnahme refinanzieren lässt. Vor allem beim FCZ ist das existenzbedrohend. Anders als die Konkurrenz aus Basel und Bern verfügt er weder über eine gönnerhafte Mäzenin noch über gute Geschäftsmöglichkeiten im Stadion. Und auch aus Tschetschenien fliesst kein Geld.

Canepa muss die Notbremse ziehen – und den wirtschaftlichen Schaden mit Transfereinnahmen minimieren. Leute wie Djuric oder Teixeira dürften eher früher als später ihre Abschiedsvorstellung geben. Sonst sieht der FCZ dunkelrot. Nicht nur auf dem Platz…

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116 Kommentare zu “Der FCZ sieht rot – und schreibt rot”

  1. micha sagt:

    Für einmal muss ich Ihnen mindestens teilweise recht geben. Unglaublich, wie der FcZ eine super Tabellenkonstellation vergeigt hat. Gegen Basel, am letzten Mittwoch ein Gegner ohne jegliches erkennbares Defensivkonzept und mit miserablem individuellen Defensivverhalten, nicht hoch zu gewinnen, war krass, eindeutig fehlende Klasse der Stürmer/Offensivsspieler. Umgekehrt mit einer derart schwachen Leistung wie gegen den FcZ ohne jeglichen Kampfwillen unterzugehen, ohne sich dagegen zu stemmen, ist ernüchternd.
    Wo ich mit Ihnen nicht übereinstimme, ist die Konsequenz:
    Ist nun Sparen wirklich die richtige Strategie, kann es meines Erachtens nicht sein. Der FcZ hat ungenügende Stürmer für höhere Aufgaben, zu viele Schönspieler, und müsste sich dort verstärken. Umgekehrt kann es nicht sein, dass Führungsspieler und solche, die als solche angesehen werden (wollen), derart versagen. Da ist ein Umbau angezeigt, zumal einige dieser schon älteren Semesters sind.
    Schliesslich noch wieder zu erwähren: Sie haben eine ganze Saison lang eine Schmutzkampagne gegen Alex Frei geführt. In einem höchst durchschnittlichen Basler Team der mit Abstand stärkste Spieler der Schweiz, der die Meisterschaft praktisch im Alleingang entschieden hat. Nur in der Schweiz sind wir so blöd, die besten Spieler für die Nationalmannschaft abzuschiessen.

    • Fritz Henning sagt:

      @Micha: Das A: Frei, auch als “Speuzi” bekannt, bashing ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt. Und NEIN er ist nicht der stärkste Spieler der Schweiz, denn sonst würde er anders mit seinem Ego umgehen und vorallem auch für die Nati Tore schiessen.
      Back to the roots. Der FCZ hat ein Problem aber dies kann gelöst werden.

      • René Grossenbacher sagt:

        @Fritz Henning. Die Rolle der Nationalmannschaft kann man auch umgekehrt sehen. Vielleicht könnte man die zeitweisen Mühen des FCB’s auch erklären, dass Frei und Streller zu sehr von den Problemen in der Nati abgelenkt wurden. Dass Frei trotzdem seine fast dreissig “Eier” gemacht hat, das verdient Respekt! Von wegen Spucken, gehen Sie doch einmal in sich und schauen dort nach, ob Ihnen nicht auch etwas vorgehalten werden könnte, auch wenn es weit, weit zurück liegt!? Ich weiss, Fairness ist hier nicht gefragt, gehört aber eigentlich zur guten Kinderstube!

      • Mägge sagt:

        @micha
        Sachlicher und guter Thread von Dir. Das Bashing, a la Fritz Henning, geht unserem Stürmer STAR Frei jetzt sowieso a. A…. vorbei. Er braucht diese Kindergarten Getue nicht und er weiss das wir Basler hinter ihm stehen. Lassen wir den Bashing Club also weiter täubbelen….. Jööögerli…….

      • Thomas S. sagt:

        Zu einem, der sich vor bald 7 (sieben!) Jahren einen solchen Ausrutscher erlaubt hat, fällt Ihnen heute noch nichts gescheiteres als das Attribut Speuzi ein. Eine wahrlich qualifizierte Meinung. Aber kein Wort und keinen Satz von Ihrer Seite, welch unglaubliche sportliche Leistung dieser Klassestürmer (nicht nur) in dieser Saison gezeigt hat. Wieviele Tore hat der beste Stürmer des FCZ in der gleichen Zeit erzielt? Wenn Sie aber nicht imstande sind, nach einer so langen Zeit endlich einen Schlussstrich unter die Spuckaffäre zu ziehen und nicht die Grösse haben, Freis sportliche Leistung anzuerkennen, dann kann ich nur davon ausgehen, dass es Ihnen um etwas ganz anderes geht, darum, dass A. Frei seinen verdienten Platz als einer der besten Schweizer Stürmer aller Zeiten nicht bekommen darf. Das ist nämlich das Prädikat, das ihm in Tat und Wahrheit zusteht.

        • Chris Heyduk sagt:

          Ich bin nicht der grösste Alex Frei-Fan, aber was er beim FCB leistet, ist gewaltig und verdient Respekt.

        • marc sagt:

          Komisch, sonst sind es doch die Basler, die den Einwurf damals immer und immer und immer wieder hervorholen… Und: Super-Frei hat vielleicht fast 30 Eier geschossen, und wenn er nicht mehr spielt, wer dann? Dann lieber so wie in Zürich, da haben mehrere Spieler um die 10 Tore geschossen. Vergessen Sie nicht, bis gestern hattet ihr Basler nur eines mehr als der FCZ – trotz Super-Frei. Würde mich übrigens verwundern, wenn er nächste Saison durchspielen kann…
          Gruess und HOPP Züri!

          • Ruedi Meyer sagt:

            Schauen wir mal, wer die Basler Tore gegen Tun geschossen hat:
            Frei 2, Shakiri 1, Huggel 1, G. Xhaka 1. Alles Spieler aus der Region.

          • Juan sagt:

            Shakiri und Xhaka stammen aus einem Land, das soviel ich weiss bestimmt nicht in der Region Basel liegt.

      • Mäsi sagt:

        Ich kann den Frei nicht ausstehen – ja, da bin ich bei einzigem nicht der einzige! Es ist schlicht und einfach seine Art, wie er ist, wie er sich gibt. Teamkollegen beim Torjubel ignorieren, ja sogar webschubsen. In die Kamera provizieren (“Da isch emol e Goool gsi!!!”), wenn er sowieso in der Kritik steht, usw.
        DAS ist doch die krampfhafte Suche nach Anerkennung, Selbstdarstellung, ja schon beinahe Selbstverherrlichung.

        Ja, ich stand hinter ihm, als er noch beim FCL war – an Misstritte kann ich mich grad nicht erinnern, aber haette sie wohl aufgrund seines Alters ‘toleriert’ mit der ‘Auflage’, dass er daraus seine Lehren ziehen sollte. Dies tat er offensichtlich nicht oder es ist an mir vorbeigegangen. Genauso bin ich mit dem Verhalten von z.B. Siegrist nicht einverstanden, glaube aber, dass er sich besser in den Griff kriegt. Jedenfalls jubelt der bereits schon mit seinen Teamkollegen…

        In der Nati spielt(e) er miserabel – ob dies an den starkeren Gegnern oder an der Taktik liegt, sei dahingestellt. Auffaellig ist jedoch, dass er viele seiner Tore gegen eher schwaechere Gegner erzielt hat. (Kommt jetzt bitte nicht mit Aufzaehlungen, wo das nicht der Fall war – ich weiss, dass es da auch einige Ausnahmen gibt.)
        Jedenfalls habe ich mir seinen Weggang aus der Nati herbeigewuenscht – und bin nach wie vor froh darueber. Ihm aber seine Klasse in der Super League nicht zugestehen zu wollen, ist schlicht und einfach stur. Weiss Gott, wo der FCB ohne ihn waere, aber garantiert nicht auf Platz 1. Aufgrund seines Ego kann man ihm seine einzigartige Klasse in der SL nicht aberkennen.

        Sein Charakter wird toleriert, wenn’s gut laeuft, sonst nicht. Das hat sich gezeigt in der momentanen Nati-Misere. Andere Spieler zeigen definitiv keine bessere Leistung als Frei, aber sie werden trotzdem nicht gnadenlos persoenlich ausgepfiffen, weil ihr Verhalten nicht derart aneckt, wie jenes von Frei. Nur mit guten Leistungen wird man nicht zu einer beliebten Persoenlichkeit – ausser vielleicht bei den eigenen Fans. Ich bezweifle jedoch, dass alle Basler den Alex als feinen Menschen wahrnehmen.

        Kurz: Ein hervorragender Topskorer, der in der SL seinesgleichen sucht – und ein total unausstehlicher Egozentriker!

        (Gleich mal vorweg. Ich bin nicht Anti-Basel eingestellt. Ich mag z.B. Streller sehr und bedaure auch seinen Abgang. Mit seiner Groesse ist er im Sturm wertvoll – alle 3 Tore aus dem Spiel gegen Wales z.B. hat er eingeleitet. Ich hoffe, dass ihn Derdiyok zu ersetzen vermag.)

      • Mano sagt:

        Ja, Fritzli…ja nicht über den Nasenspitz schauen…ihr habt den Chermitti dieses Lama. Wird dafür nicht mal gesperrt !! Whauau

      • Kussi sagt:

        Was dieses unendliche Frei-bashing angeht, das kriege ich irgendwie nicht auf die Reihe. Egal was Alex macht, es ist nicht recht und wird ihm als negativer Charakterzug, als Egoismus oder was auch immer ausgelegt. Er hat nun mal eine spezielle Art und eckt damit manchmal an. Aber welcher andere Fussballer, ja welcher andere Mensch überhaupt, hat das nicht auch und kann trotzdem ganz gut und unbeschwert leben. Alex Frei ist einfach vielen ein Dorn im Auge, weil er erfolgreich ist, weil er Spiele entscheiden kann, weil er so unschweizerisch selbstbewusst ist, weil er Basler ist, weil er im falschen Verein spielt, weil und weil und weil…. Bei Erfolg gibt es immer Missgunst, und das nicht nur bei uns.
        Und das mit dem Speuzi ist nun wirklich so was von altem Käse, der schimmelt schon nicht mehr…. Jeder Fussballer spuckt in jedem Spiel unzählige Male einfach so auf den Rasen. So auch gestern z.B. Teixeira in bester Kameraeinstellung nach seinem Platzverweis. Das ist in grösstem Mass unanständig und gehört sich einfach nicht, weder auf den Gegner noch auf den Rasen. Punkt. Jeder Junior in unserem Verein wird gerüffelt wenn er auf den Rasen spuckt.
        Aber man kann diese negativen Punkte ja auch einfach ausblenden, und die Fussballspiele geniessen, so wie es gestern der Fall war.
        Und wenn nicht alle Stricke reissen feiern wir auf dem Barfi. Und wenn diese Vorlage nun noch verspielt wird, dann hat es Basel schlicht nicht verdient und wir schauen halt neidisch auf den Helvetiaplatz (Zürich ist dann weniger rot – vielleicht nicht politisch – aber ein grosses Fischer-bashing, Bickel-bashing, Chermiti-bashing etc. werden wir sicher nicht lostreten – jedenfalls diejenigen nicht, die auch sonst nicht treten)
        Bis dann euch allen viel Spass beim diskutieren

    • Bob Martin sagt:

      Also zuerst einmal wurde die Meisterschaft des FCZ nicht gegen GC verspielt, denn nach so einer langen Siegesserie darf man mal verlieren. Ich denke es wurde in der Vorrunde genügend Punkte verspielt!
      2. Ja Alex Frei hat lange Zeit viel gemacht für die Nati, deswegen ist er noch lange nicht ein Gott, sein Ehrgeiz und sein Ego stehen im leider manchmal im Weg. Weil er nicht das Talent war, sondern alles erarbeiten musste, kann er nicht mit Kritik leben. Die Spuckaffäre war eines, an der WM in Deutschland mit dem Hands auf der Torlinie vor dem einköpfelnde bereitstehen Mitspieler war das andere. Er war in den letzten Spielen (in meinen Augen) nicht der teamorientierteste Spieler sondern wollte alles selber machen (penalty und Freistösse). Wenn man merkt, das in einem Spiel alles gegen einen läuft sollte man die Grösse haben, die Freistösse anderen zu überlassen und nicht 3x versuchen und 3x kläglich zu versagen! Für mich war Alex Frei der falsche Captain, aber das hat Ottmar Hitzfeld auf sich zu nehmen. Spielerisch und kann man Alex nicht viel vorwerfen ja, für die Super League überdurchschnittlich für eine auswärtige Liga jetzt zu schwach! Charakterlich, zumindest wie ich ihn erlebe (privat kenne ich ihn nicht) und er rüberkommt in den medien und auf dem Feld, finde ich ihn nicht überragend. Oder meint ihr Raul würde ihn auf die TV Kamera hauen und dann reinschreien: Das isch ämä äs Goal! Nein. Ein bisschen mehr Raul seine Bescheidenheit und die CH würde Alex zu Füssen liegen.

  2. Blauwiis sagt:

    GC spielte einen perfekten Match. Weshalb sich der FCZ nicht mehr engagierte, bleibt wohl immer deren Geheimnis. GC hat aus der Mannschaft mit Hilfe eines hervorragenden Trainers in den letzten vier Spielen fast das Optimum herausgeholt. Die Qualität des Kaders ist viel höher als von vielen sog. Experten vermutet. Ciri Sforza gebührt hohen Respekt für seine Arbeit. Für die nächsten vier Jahre muss man GC im oberen Drittel der Tabelle erwarten. Keine guten Aussichten für Basel, YB und den FCZ. Wir sind wieder da! Danke GCZ

  3. Roland Stricker sagt:

    Ich kann diesem Bericht nur zustimmen. Ganz schlimm finde ich die Aussage von Hr. Magnin, dass gestern halt einige FCZ Spieler nicht motiviert genug waren. Aber hallo, da verschuldet Hr. Magnin 2-3 Gegentore und hat noch die Frechheit, eine solche Aussage zu machen. Wie gesagt, verlieren darf man aber nicht so. Da spielt man um Einnahmen von 20 Mio. für den Club, wenn man Meister wird und hat dazu noch die Chance durch gute Leistungen im der C-L. evtl. sogar in einen Top-Verein zu wechseln und dann verhält sich die FCZ Mannschaft so? Einige Spieler werden sicher noch Lohnerhöhungen fordern.
    Einfach traurig, wie sich gestern der FCZ verkauft hat. Ich hoffe, dass diese Vorstellung persönliche Konsequenzen haben wird.
    Wie gesagt, so braucht Zürich sicher kein neues Stadium.
    Die zwei nächsten Spiele würde ich mit der Juniorenmannschaft bestreiten.

    • Roger sagt:

      Roland Stricker: Genau so ist es – Magnin nervt nur noch – war schon (mit-)schuldig an den beiden Gegentoren in St. Gallen. Ist nur noch am Motzen und Reklamieren….und ihn nur als Führungsfigur einzusetzen, ist schlicht und einfach ein Witz…., ergo tschüss Magnin, willkommen Rodriguez!

  4. Jucker sagt:

    bitte wenigstens das richtige Bild nehmen, Bild Nr. 4 ist Schönbächler und nicht Tex!

  5. Weber Walter sagt:

    micha, Sie haben in vielen Punkten Recht, so z.B. mit der unbestrittenen Qualität von A. Frei beim FC Basel, aber leider in der letzten Zeit nicht mehr in der Nati. Die Leistung von A. Frei in der Nati verbinde ich jedoch sehr stark mit Hr. Hitzfeld, denn in der Nati konnte Frei nie den Part spielen den er beherrscht! Erwachen Sie Hr. Hitzfeld! Betreffend dem Geld, da kann der FCZ nur mit den vorhandenen Steinen bauen, ähnlich wenn nicht noch krassere Situation kennen wir In Bern, denn beiden Clubs fehtl leider eine Fussball begeisterte Gönnerin! FC Basel ist nicht nur gut. nein er ist sehr gut und hat eine extrem gute Nachwuschsabteilung, denn seit Jahren ist man in der Lage, die Talente in der ganzen Schweiz mit guter Ausbildung und viel Geld nach Basel zu locken! Was ich jedoch nie begreifen werde, ist der Umstand, dass der FC Basel in vielen Situationen immer bvorzugt behandelt wird und mit dieser Meinung stehe ich in der ganzen Fussballschweiz nicht alleine da!

    • Mano sagt:

      Dies ist jetzt aber Interessant, ich bitte Sie doch um Beispiele ?? Ich weiss nicht was Sie jetzt wirklich meinen, denn es gibt genügend Beispiele wo der FCB grass benachteiligt wurde,als Reglemente teilweise zu ungunsten des FCB’s ausgelegt wurden…ich meine NICHT Schiri Entscheide die sich während einer Saison wieder Ausgleiche. Dies hat uns mindestens 1 Meistertitel gekostet !!

      • Davide sagt:

        Immer die gleiche Leier! Es ist langsam aber sicher nicht mehr lustig! Abgesehen davon, dass es 5 Jahre (!) her sind würde mich noch interessieren welche Reglemente denn genau während (!) der Saison zum Nachteil des FCB geändert wurden??? Die Meisterschaft, welche sie glauben aufgrund der veränderten Reglemente verloren zu haben, hat der FCB ganz alleine verbockt! Wenn man nach der Winterpause 13 Punkte Vorsprung hat, muss man die Fehler zuerst bei sich selbst suchen, alles andere, wie Schiri beschuldigen und mysteriöse Reglementsänderungen vorzuschieben ist billig und einfach nur lächerlich! Aber selbstkritisch zu sein als FCB-Fan ist wohl zu viel verlangt 🙂

  6. Markus sagt:

    Ich bin seit längerem der Überzeugung, dass am Schluss dieser Ära, die als die Zeit mit den anstronomischen Budgets eingehen wird, wieder GC als unbestrittene Nr. 1 dastehen wird. Sie sind/waren aus finanziellen Gründen gezwungen, eine Kostenstruktur und Strategie zu entwickeln die nachhaltig ist. Wenn die ungerechte Querfinanzierung der Stadt Zürich mittels der Trainigsplätze korrigiert ist, und Canepa und Umfeld es leid sind Millionen in den Verein zu pumpen, könnte ein Abstieg schneller zum Thema weden als es ihnen lieb wäre.

    YB kann diese Kosten auch nicht mehr lange vorfinazieren. Wenn da nicht der Meistertitel mit CL in den nächsten zwei Jahren kommt, ist der Ofen auch dort aus. Und falls sie es schaffen, wird dies die oben erwähnte Ära nur verlängern, denn auch Sie müssen einsehen, dass ein CL Platz auch mit dem höchsten Budget, nicht jedes Jahr möglich ist.

    Am Schluss bleibt nur noch Basel respektive Frau Oeri. Wir lange es ihr noch Spass macht, jährlich so viel Geld in etwas zu investieren, dass am Schluss kein Gewinn ergibt ist fraglich.

    • Philipp sagt:

      Wieviel Geld hat Frau Oeri denn dieses Jahr investiert?

      Sie ist die Versicherung, damit der FC Basel nicht abstürzt und gewisse Risiken eingehen kann ohne damit gleich die Existenz aufs Spiel zu setzen, aber im Gegensatz zu anderen Fussballmäzenen war und ist es immer ihr Anliegen gewesen, den Verein eher von sich unabhängig zu machen als umgekehrt. (Darum z.B. hat der FC Basel einiges an Reserven und hat sie vorwiegend in den Ausbau der Nachwuchsarbeit investiert.)

      Und nur, damit nicht selber gesucht werden müssen, der FC Basel hat über 200’000 SFr Gewinn gemacht, ohne dass Frau Oeri irgendetwas dazugezahlt hat. Soviel zum “jährlich so viel Geld”…

      • Mägge sagt:

        @Phillipp
        Das sind einfach grenzenlose Neider die mit Fraui Oeri kommen und gar nicht wissen worum es geht bzw. wie der FCB sein Geld verdient. Da kann ich nur schrieben “Wissen ist Macht, nichts Wissen macht auch nichts”!

        • Markus sagt:

          Bevor man Kritik übt sollte man die Artikel besser lesen. Basel macht 200’000 CHF Gewinn nur, wenn Sie in der CL spielen. Alle anderen Jahre, siehe letztes Jahr, hat Frau Oeri einen zweistellingen Betrag eingeschossen. Gegen jemand, der als Sicherheit dient ist nichts einzuwenden, aber jemand der Summen in einen Verein steckt in der Höhe eines Budgets eines Mitkonkurrenten, verfälscht nur die Liga.

          • Thomas Huber sagt:

            @Markus: Das Zeitalter des Internets ist leider auch das Zeitalter des Halbwissens – dies zeigt Dein Beitrag wieder einmal exemplarisch auf! Nur weil man “Gigi Oeri” einmal gegoogelt und dann beim Blick etwas abgekupfert hat, wird ein Beitrag eben nicht wahrer. Wenn Du mir nebst der Bilanz und der Erfolgsrechnung auch noch die einzelnen Buchungsbelege der FC Basel 1893 AG vorlegst, können wir gerne nochmals darüber diskutieren – ansonsten wäre es vielleicht intelligenter, nicht noch weitere Halbwahrheiten zu verbreiten – bzw. wie in Deinem Fall platt zu treten!

            Übrigens: Die erwähnten SFr. 200’000 Gewinn betreffen das Geschäftsjahr 2010 – und nicht die Saison 2010/2011. Die gut 7’000’000 Transfereinnahmen aus dem Verkauf von Samuel Inkoom sind nämlich in dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt! Und vielleicht solltest Du Deinen Beitrag vor dem Versenden nochmals lesen – selbst wenn Frau Oeri nämlich JEDES Jahr einen ZWEISTELLIGEN Betrag einschiessen müsste, würde sie wohl ab den maximal SFr. 99.95 nicht verarmen…

          • Kahn sagt:

            Markus stimmt auch nicht, bitte informiere Dich. Der FC Basel und ich denke alle Clubs in der Schweiz müssen, wenn Sie Spitzenfussball spielen wollen,. a) CL spielen regelmässig, eventuell nicht jedes Jahr b) junge Spieler ausbilden und für gutes Geld verkaufen, c) “günstige” Spieler kaufen und teuer verkaufen. Diese 3 Elemente versucht der FCB einzuhalten. Dies gelingt sehr oft, daher ist Ihre Aussage falsch, dass Frau Oeri jedes Jahr 2-stellig Millionen einschiesst in diesem Bereich.

      • DAM sagt:

        @Philipp
        Wie Sie richtig schreiben hat Frau Oeri quasi die Aufgaben einer Versicherung übernommen. Dies ist meiner Meinung nach ein noch viel grösserer Vorteil, als es zunächst den Anschein hat. Denn wer würde nicht gerne ohne jeglichen Druck und ganz ohne Risiko Entscheidungen treffen können. Fakt ist doch, dass man beim FCB Millionen für eine Vision/Idee ausgeben kann und dann schauen kann ob diese wirklich wie gedacht funktioniert. Läuft alles wie geplant ist es super, andernfalls gibt es auch kein Problem, da Frau Oeri das zum Fenster hinausgeworfene Geld einfach wieder nachschiessen kann. (Fast) alle anderen ASL-Clubs können es sich schlicht nicht erlauben Millionen zu riskieren auch wenn in der Investition gute Erfolgsaussichten bestehen (beim FC Sion bin ich mir da nicht so sicher, wer gefühlte 20 Trainer auf der Lohnliste hat, kann eigentlich gar nicht sooo arm sein…).
        Fakt ist aber auch, und da kann auch ich als Anhänger des FC Luzern nur respektvoll applaudieren, dass der FCB in den letzten Jahren fast nur richtige Entscheidungen getroffen hat und deshalb positive Zahlen schreibt ohne “Input” von Frau Oeri.
        Abzuwarten bleibt, was beim FCB nach der Ära Oeri passiert. Denn wenn keine Versicherung mehr vorhanden ist, wird auch der FCB wieder vorsichtiger kalkulieren müssen.

    • Chris Heyduk sagt:

      Was jetzt beim FCZ abläuft, erinnert mich fatalerweise an die grossen GC-Jahre unter Romano Spadaro. Man hat zwar einen schönen und (meistens) erfolgreichen Fussball gespielt, aber mit einem viel zu teuren Kader und dabei immer auf die CL spekuliert. Das neue Stadion ist in weiter Ferne und der FCB mit seiner automatischen CL-Quali wohl auf die nächsten 1-2 Jahre auch.

      Doch auch der FCB muss aufpassen; die goldenen Generation mit Huggel, Streller, Frei &Co neigt sich in ein paar Jahren dem Ende zu. Dieses Gerippe hat den Bebbies enorm viel Stabilität und Erfolg beschert. Diese Spieler müssen erst ersetzt werden und die jungen Riesentalente wie Stocker und Shakiri werden dann mit Sicherheit im Ausland kicken.

  7. Julia sagt:

    Alex Frei hat sich selber abgeschossen.

    • Thomas sagt:

      Danke auch für diesen profunden Beitrag!

    • Damian sagt:

      Falsch. Die Neidgesellschaft Schweiz hat nicht kapiert, wer Alex Frei wirklich ist! Nämlich den bis anhin besten Stürmer der Schweiz, welchen es jemals gab. Fakt ist, dass sich die pfeiffenden Primaten damit selbst ins Knie geschossen haben….

    • Pauli sagt:

      Erklärung?

  8. Alex sagt:

    in welchem spiel hat Zouaghi die rote karte gekriegt?
    gegen st.gallen war es die gelbe karte und deshalb gesperrt gegen basel!!!

  9. Alex sagt:

    ausserdem ist das marco schönbächler auf dem foto und nicht teixera

  10. Steiner sagt:

    Auf Bild 6 (Canepa-Flasche) wird deutlich, dass die Probleme der Mannschaft bei der Führung zu suchen sind. Ein Präsident, welcher eine Flasche tritt ist unterste Schublade! Die Mannschaft verhält sich dann auf dem Platz dementsprechend. Zumindest bekommt die Führung die gerechte Belohnung – ich hoffe für die FCZ-Fans, dass die Führungsmannschaft konsequent sein wird und zurücktritt.

    • Mika Siinonnen sagt:

      Ui ist ja schlimm, ich finde es wesentlich besser er tritt in die Flasche als das er seine Wut am 4’ten Offiziellen auslässt oder sonst irgendwo. Und hallo, haben Flaschen seit neuestem auch eine Seele? Get real, schonmal den Magath gesehen an der Bande wenn es nicht so pralle läuft?

      • kurt abächerli sagt:

        herr finne, sie haben gar nichts verstanden. es geht nicht darum, ob die flasche schmerzen verspürt oder nicht. es geht darum das bickel / canepa auf der bank stunk machen gegen den 4. unparteiischen wettern, banden treten, aufs häuschen-dach klopfen und den dicken max spielen. keine wunder müssen immer mehr “fans” ihre meinung mit randale kundtun (wenn es denn eine meinung ist und nicht einfach ein lebensfrust).

        • Mika Siinonnen sagt:

          Finde ich jetzt absolut nicht. Denn seinem Ärger freien lauf lassen ohne Menschenleben zu gefährden ist absoult kein Verbrechen. Deswegen bleibe ich bei meiner Meinung. Und Ihre Verbindung zwischen den Fans und diesen Taten, welche aus dem Momentum entstehen, ist ja schon ein bisschen weit hergeholt. Aber seis es drumm, sie wollen Fussball in einem klinisch toten Stadion ohne emotionen und am liebsten mit einspielungen wie in Letuschenbach “Bitte jetzt alle laut applaudieren”? Nein Danke auf solchen Fussball kann ich gerne Verzichten. Fussball sind Emotionen pur.

          • Mäsi sagt:

            Pro Vandalismus also… bravo! Solides Statement!

            Fakt ist, dass diese Personen da unten Vorbilder sein muessen. Was denkt sich ein Fan, wenn von ihm verlangt wird, sich zu benehmen, da unten aber eben dieser Hampelmann den Max raushaengt?

            Emotionen pur sind es auch, wenn beim Spiel der Spiele (FCZ vs. FCB) kaum ein Gaestefan kurz vor Spielbeginn im Sektor ist. Logisch gibt es auch da emotionale Reaktionen und die Zuschauer draengen sich ins Stadion. Von der Presse natuerlich durch den ominoesen Rucksack hochgeschaukelt und komplett falsch dargestellt.

          • kurt abächerli sagt:

            sorry für den blöden vergleich: aber georg w. bush hat den irak auch nicht persönlich überfallen, das überliess er dem fussvolk….

      • Peter Parrot sagt:

        Da wäre doch noch der feine Unterschied, dass Magath nicht Präsident sondern Trainer ist. Der einzige Präsi, der sonst noch ein so grosses Ego hat, dass er sich auf die Bank setzen muss ist meines Wissens (in der Schweiz) nur CC.

        • Mika Siinonnen sagt:

          Sorry stimmt, aber nichts desto trotz ist es deren Recht dort unten Platz zunehmen. Es ist reglementarisch nicht verboten. Sicherlich hat es auch seine Gründe. Was den Präsi betrifft wohl eher einfach dabei zu sein (auch ich habe meine Fragezeichen diesbezüglich) statt oben mit potentiellen Geldgebern zu verhandeln, aber ist sein Entscheid. Bei FB habe ich das gefühl das er einfach die Stimmung in der Mannschaft spüren will vor, während und nach dem Spiel. Ist unterumständen auch Hilfreich bei sprotlichen Entscheidungen. Und wie schon gesagt es gibt kein Verbot und am Schluss muss auch der Trainer entscheiden ob er dies will oder nicht. Bin aber immer noch der Meinung das alles seine guten Gründe hat.

          • Egeler Roger sagt:

            Und wenn Alex frei dem Schiri-Assi den Vogel zeigt, oder Fink auf die Tribüne muss weil er auch emotional ist. dann geht aber jeweils die Post ab in den Foren. Arrogant,Ueberheblich,Vorbildfunktion und noch weiterer Schrott sind dann jeweils die Tenöre.
            Aber Hey!!! Klar, so ist es halt. Die ” 2 Jungs ” sind ja so Sympathisch, denen verzeihen wir alles.

  11. Auguste sagt:

    hmm…, realistischerweise müsste der fcz mit einer mannschaft antreten, die sich in jeder saison für die europa league qualifizieren könnte und bis zum schluss um die nationalen trophäen mitspielt. entsprechend wäre auch zu budgetieren. sporadische exploits, die in die cl führen, sind, wie die vergangenheit gezeigt hat, die ausnahme und mit daraus resultierenden mehrerträgen sollte eine mannschaft entstehen, die langfristig die qualität hat, regelmässig in der europa league zu überwintern. alles andere ist “voodoo-economics”.

    die nächste spielzeit wird hart. christian gross’ yb muss endlich resultate liefern, xamax ist auf eine oelquelle gestossen und sollte sion den cup gewinnen, dann werden christian constantins ambitionen noch ein bisschen höher schiessen. auch die “grasshoppers spielgruppe” ist ein jahr älter und erfahrener, und in basel weiss torsten fink mittlerweile ganz genau wie man schweizer meister wird. darüber hinaus, wird ihm das cup-debakel in biel eine lehre fürs leben gewesen sein.

    ein weisses tenue hat der fcz bereits – jetzt sollte man sich noch vermehrt darauf konzentrieren, in zukunft sportlich und finanziell mit einer weissen weste dazustehen.

  12. Richard N. sagt:

    Auf dem Papier ist der FCB allen anderen ASL-Teams um Längen überlegen (Finanzen, Spielermaterial, Zuschauer etc.). Insofern ist es eine Leistung des FCZ, das Meisterrennen bis zum letzten Spieltag offen zu gestalten. Und das sage ich als GC-Anhänger. Dennoch scheint mir, dass Canepa etwas die Realtiäten aus den Augen verloren hat. Museum, Fan-Shop, ständiges Gelabere von der Champions League etc.: Das erinnert mich stark an die GC-Zeiten unter Spadaro. Dort war allerdings das Kader wohl eines der stärksten, welches der Schweizer Fussball je hatte. Wo das System “Grosskotz” bei GC hingeführt hat, weiss man in der Zwischenzeit. Beim GC ist Bescheidenheit und eine Nachhaltigkeit eingekehrt. Wo sonst wäre der Trainer des Tabellenletzten nicht schon in der Winterpause zum Teufel gejagt worden? Beim FCZ wird auch kein Weg an den “kleineren Brötchen” vorbeiführen. Ob dann Egomane Canpea immer noch Lust hat, ohne das Scheinwerferlicht de rMedien, wage ich zu bezweifeln.

  13. Football sagt:

    Nervös darf man ja sein. Wie ist es aber möglich, dass man so unmotiviert und absolut nicht engagiert zwei Spiele bestreitet
    (St. Gallen und GC). Ist man beim FCZ nur motiviert, wenn der Gegner FCB heisst? Ich könnte kotzen…..

    • Bob Martin sagt:

      Man kann nicht so einfach 10 spiele hintereinander Top sein! zwischendurch gibt es immer wieder spiele die nicht überragend sind und wenn der Gegner dann einen besseren Tag hat oder halt einfach gut genug ist, dann darf man verlieren! Der FCZ hat die Meisterschaft nicht gegen ST. Gallen und GC verloren sondern in der Vorrunde. Auch Basel kann nicht 36 Spiele dominieren und gewinnen, als sie ihre Krise hatten kam Zürich auf und ging vorbei! Im Endeffekt hat die Qualitativ beste Mannschaft den Titel gewonnen, ohne wenn und aber!
      Bin kein Fan eines Super ligisten!

      • DAM sagt:

        Richtig, es ist schlicht nicht möglich von Juli bis Mai immer in Topform zu sein und sämtliche Spiele zu dominieren. Wirklich grosse Mannschaften zeichnen sich aber meiner Meinung nach gerade dadurch aus, dass sie oft auch die Spiele gewinnen, in denen sie eigentlich die schwächere Mannschaft waren (Jahrelang Bayern München, in dieser Saison z.B. ManU in der Premier League).

  14. Thomas sagt:

    ROT für Canepa & Bickel: es stellt sich allgemein die Frage – was hat ein Sportchef geschweige denn ein Präsident auf der Trainerbank (oder in der Nähe davon) überhaupt zu suchen? Hr. Canepa soll lieber dafür Sorgen, dass seine Gattin ihre Qualmsucht wenigstens für 90min in den Griff bekommt. Eine Schande wenn man diese Person 2-3 Male auf dem Stastsfernsehen mit der Kippe eingeblendet sieht!

    • Mika Siinonnen sagt:

      Ich glaube wir sind immer noch in einer freien Welt, wo ein Mensch sich innerhalb gewisser Grenzen freiheiten gewähren darf. Und da Cillos Frau nun mal raucherin ist darf Sie soch rauchen. Finde Deinen Kommentar diesbezüglich ziemlich daneben gegriffen und völlig am Thema vorbei.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich kenne zwar die zigarettenmarke von frau canepa nicht, aber solange rauchzeug hierzulande frei verkauft werden darf, darf es an orten, wo es nicht verboten ist, auch in beliebiger menge geraucht werden. früher war im innern der “rössli-stumpen” packungen sogar noch ein spielerbild. das war allerdings zu zeiten von odermatt, künzli, prosperi, allemann, quentin, ohlhauser etc.

      seien wir doch mit frau canepa so tolerant und grosszügig, wie sie es mit ihrem coiffeur ist.

  15. E. Schönbächler sagt:

    Der FCZ hat den Titel nicht in den letzten Runden (falls er wirklich nicht Meister wird) verspielt. Es ist in den meisten Ländern doch so dass die Fussballmeisterschaft über so und soviele Runden ausgespielt wird. Und ein Sieg gibt in der ersten, der dritten und der 36. Runde 3 Punkte. Aber oft zu Saisonbeginn sind die Mannschaften noch nicht richtig eingespielt und lassen Punkte gegen deutlich schwächere Gegner liegen. Aber die Journalisten (und oft sogar die Trainer) blenden diesen Umstand aus. Meiner Meinung nach werden deshalb Titel, Europacupplätze oder gar der Ligaerhalt während der GANZEN Saison gewonnen oder verspielt. (Im Eishockey ist es anders. Da spielt man sich jeweils 50 (!) Spiele lang ein…)

    • Diniss sagt:

      Nun, der FCZ hat den Titel noch nicht verspielt. Mein FCB hat, das Thun-Spiel, mal ausgenommen in den Wochen und Monaten Schwächen gezeigt. Es ist durchaus möglich, dass uns St.Gallen oder Luzern noch kräftig in die Suppe spuckt. Ich für meinen Teil fiebere weiter und feiere erst, wenn der Titel gesichert ist.

      • Mäsi sagt:

        Keine Angst, Diniss.
        Wir schicken den FCZ mit einer Packung nach Hause, dafuer laesst ihr uns auch brav die Punkte liegen, damit wir’s noch auf Rang 4 schaffen. Dann ist der ganze St. Jakob Park zufrieden. 😉

      • Mägge sagt:

        @Diniss
        Da hast Du recht, man sollte das Fell eines Bären erst verkaufen wenn man ihn auch erlegt hat.

      • Auguste sagt:

        hmm…, die berühmte “schalke lektion”.

        • Mägge sagt:

          @Auguste
          ….hmmm bis Du eingentlich immer am Essen wenn Du Deine Beiträge schreibst? ….hmmm

          • Auguste sagt:

            hmm…, meistens gebe ich meinen senf dazu, wenn ich eine “schöpferische” pause einlege und einen becher kaffee brauche, mägge.

        • Diniss sagt:

          Da müssen wir nicht in die Bundesliga, wir haben Ähnliches schon am eigenen Leib erfahren …die “berühmte” FCZ Lektion, 13.05.2006, 93. Minute…
          Ja, ja, die Nachspielzeiten habens in sich, zum Glück nicht immer zu unserem Nachteil.

      • DAM sagt:

        @ E.Schönbächler
        Klar gibt ein Sieg immer gleich viele Punkte, egal in welcher Runde er erzielt wurde. Die Erfahrung zeigt doch aber auch, dass in der Regel jene Mannschaft Meister wird, die in der Rückrunde am stärksten ist und dass jene Mannschaft absteigt die ihre Schwächephase zum Ende der Meisterschaft hin hat.

        @Diniss
        Ich habe das Gefühl, dass “mein” FC Luzern nächsten Sonntag den FC Zürich besiegt und somit “deinen” FC Basel bereits zum Meister macht. Als Gegenleistung dürfen wir dann hoffentlich am letzen Spieltag einen Punkt aus Basel mitnehmen und so unseren Europa League Platz sichern.

        • Mägge sagt:

          Hey DAM
          Falls Ihr die Zürcher besiegt, passt auf Eure Fersen Unterbauch etc. auf, servieren wir euch ein feines “Zürcher Gschnätzlets” und e guets Basler Ueli-Bier :-). Ich würde Euch auch eine Teilnahme an der Europa League sehr göhnen da Ihr diese Saison (Wintermeister) genial angefangen und auch verdient habt.

  16. Mägge sagt:

    Nette Umschreibung “…..(teilweise) haarsträubende Aktionen die Rote Karte” Ich nenne das Tätlichkeiten der übelsten Sorte. Zuerst Aegerter mit seiner Kung Fu einlage und gestern Texeira von hinten in die Fersen (keine Schohner!!). Hier wurde die bewusste vorsätzliche Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen. Also ihr lieben Zürcher beklagt euch nicht mehr über die Basler Chaoten auf den Strassen, denn bei uns spielen diese wenigstens nicht auf dem Platz.

    • mike sagt:

      ohohooho….den letzten Satz hätten Sie sich sparen können. Hat sich da einer geoutet????
      Und übrigens; wo spielt der Valentin Stocker???

      • Mägge sagt:

        @mike
        Zeigen sie mir (Archiv SF1) nur ein so rüdes Foul, vorsätzliche Körperverletzung, von Stocker wie diese Zurzeit von Zurcher Spielern praktiziert werden? Dann werden diese Täter (Aegerter) noch vom Zürcher SFV mit Samthandschuhen, 2malige Speere für Aegerter, angefasst. Ich nehme an das Texeira jetzt noch eine Wiedergutmachung erhält, bei euch Zürchern ist ja alles möglich!

    • Ruedi Meyer sagt:

      Das mit Ägerter war doch keine Tätlichkeit, wäre er sonst mit mickrigen 2 Spielsperren “belohnt” worden?

      • Mägge sagt:

        @Ruedi Meyer
        Ja Ihre Aussage trifft zu, bzw.mit Aegerter hätten wir einen neuen Kickbox Weltmeister! Übrigens braucht in der FCZ in den letzten zwei Spielen, dies war auch dem Zürcher SFV klar.
        Saison 2005/2006 zum Meister gepfiffen.
        Saison 2006/2007 zum Meister gepunktet.
        Und was folgt jetzt….. man darf gespannt sein….

        • Peter sagt:

          Mit dem gebetsmühlenartigen Wiederholen dieser baslerischen Dolchstoss-Legende wird sie nicht wahrer….

        • mike sagt:

          oh je oh je Mägge ist immer noch von der 93.Minute traumatisiert!!!
          Ja ja de “Mägge” und seine Verschwörungstheorien. Lächerlich.

          • Diniss sagt:

            Ja, Mike, das ist wirklich schwer zu verstehen, wenn man nicht selber darunter gelitten hat. Dass uns der Titel in “letzter Sekunde” aus den Händen gerissen wurde hat Narben hinterlassen. Es wird noch einige Zeit brauchen, bis das verarbeitet ist. Die Schmach wird erst halbwegs verblassen, wenn dem FCZ Ähnliches widerfährt.
            Es geht anderen Vereinen aber auch so, z.B. Werder Bremen 85/86 oder Schalke 2001 und es gibt sicher noch viele mehr, wir sind also kein Einzelfall.
            Zu Deiner rhetorischen Frage weiter oben, “wo spielt der Valentin Stocker???” Der spielt er zu meiner Freude im rot-blauen Dress, ausser es hat wieder mal ein gegnerischer Spieler zugelangt. Was für die aktuelle Verletzung ausnahmsweise nicht der Fall war.

        • Urs Scherrer sagt:

          Heul doch! Hei ei ei…

        • Roger sagt:

          …das wird in 100 Jahren in Basel noch ein (Trauma-)Thema sein….

        • Schmuerzel sagt:

          Maegge, du bist laecherlich!!!! Zum Meister gepfiffen… zum Meister gepunktet…Immer noch nicht verdaut? Wir waren ganz einfach besser in diesen zwei Saisons und wurden sehr verdient Meister!!! Schoener Fussball zahlt sich manchmal auch aus! Was fuer ein Fest…..!!!!!!
          Waere euch ja langweilig geworden ohne uns diese Saisons, oder?!!
          Wir probierens wieder naechste Saison..weils so lustig war im Mai 2006!!!!

  17. beat buerki sagt:

    herr renggli

    mit dem budget des fcb’s wäre ich etwas vorsichtiger. natürlich haben sie grundsätzlich recht. aber ausser im letzten jahr, wo klar war, dass es eine umbruchsaison ist und die entlassung von gross und einigen spielern kosten wird.

    in diesem jahr hat man keinen auslandtransfer gehabt, dafür die championsleague. diese hat auch zu höheren lohnkosten geführt, die sind aber variabel und tiefer, wenn man sich einmal nicht qualifiziert. und transfers wird es mit dieser nachwuchsmannschaft immer wieder geben. jahre in denen beides fehlt werden auch in zukunft selten sein. deshalb ist der fcb einer der vereine, der am nachhaltigsten arbeitet. natürlich ist er zum erfolg verdammt, niemand sonst bezahlt so viel für die stadionmiete, aber auch an polizei-, sicherheits- und präventionskosten. ansonsten ist basel, nach einigen übertreibungsjahren, sehr vernünftig geworden.

    mit der grundaussage, dass es in der schweiz schwer ist, vorne mitzuspielen und wirtschaftlich profitabel zu sein. allerdings ist da ein fcb oder auch yb einfach bevorteilt, denn mit über 20’000 zuschauern im vergleich mit 11’000 vom fcz, ist eigentlich klar, wer eigentlich zu wenig potential hat…..

  18. So habichs doch gesat herr canepa chermiti und chikhoui nicht auf den punkt fit gebracht lächerlich herr Hotz ärgert sich wegen dem geld wo jetzt fehlt aber subito ausgleichen wie das immer gemacht worden ist früher sonst ist bald lichter löschen.
    Spieler verkaufen nein aufrüsten herr canepa nicht weiter schlafen sonnst gibts nächste saison einen 2 kampf basel yb.
    dumm dümmer FCZ!!!!!!!!!!!!

  19. Franz sagt:

    Lohnkosten von über 30 Mio. beim FCB garantieren keine einigermassen sattelfeste Defensivabteilung. Obwohl der FCB vermutlich trotzdem Meister wird, halte ich das für bedenklich – ich beziehe mich auf das Spiel gegen den FCZ. Das spricht weder für den Sportchef noch für den Trainer. Will man mit diesen Irrläufern tatsächlich die Champions League bestreiten? So nebenbei, alles (teure) ausländische Arbeitskräfte. Meine Kritik bezieht sich aber auf alle drei Grossklubs: Die Lohnkosten korrelieren nicht mit der Performance, zurückhaltend ausgedrückt. Man täte gut daran, sich angesichts der horrenden Defizite darauf zu besinnen, was die SL eigentlich ist, nämlich eine Ausbildungsliga, für die man sich nicht zu schämen braucht. Alles andere ist Wunschdenken.

  20. Hans-Peter Stäheli sagt:

    Der FCZ wird schneller wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt, als ihm lieb ist ! Die Misswirtschaft des FCZ wird bald in einem Horror-Szenario enden ! Fazit: GC hat den Ernst der Lage letztes Jahr erkannt und wird längerfristig wieder die unbestrittene Nummer 1 in der Stadt Zürich sein und dies mit einem gesunden und vernünftigen Budget. Jetzt müsste nur noch die Stadt Zürich fähig sein, endlich ein Fussball-Stadion zu bauen… Zu den FCZ-Rotsündern nur soviel: Texeira gehört diese Saison sicherlich nicht mehr auf den Platz, denn dies war mehr als Dunkelrot und vorsätzliche Körperverletzung ! Aber so ist es halt, wenn die Felle davonschwimmen: Frust pur !

  21. Ruedi Meyer sagt:

    Wie hiess der Stäbchenreim:
    In Bern plant man mit “Chrigu” Gross
    Bei Young Boys ist die Hölle los
    Das Ziel ist klar, es gilt beizeiten
    Mit Zürich um Platz 2 zu streiten …

  22. Mägge sagt:

    @dieter waeckerli
    GC haben Sie vergessen. Ich bin zwar ein FCB Freak, bin aber überzeugt das wir in nächster Saison fest mit GC rechnen müssen!

    • Auguste sagt:

      hmm…, damit man um die meisterschaft mitspielen kann, muss eine mannschaft einen plus/minus 20 tore goalgetter haben und einen weiteren angreifer der für ein dutzend tore gut ist. bei gc ist so ein angriff weit und breit nirgends auszumachen und ob die finanziellen mittel verfügbar sind für einen guten einkauf ist mehr als fraglich.

      dass gc nicht abgestiegen ist diese saison, ist einzig dem umstand zu verdanken, dass es ciriaco sforza wenigstens gelang eine gute defensiv-organisation ins gc-spiel zu bringen. verglichen mit gc sind die andern abstiegskandidaten wahre schiessbuden. der klassenerhalt ist kein zufall, aber auch noch kein versprechen für die zukunft.

      • Bob Martin sagt:

        Was vergessen wird ist, dass GC, gegenüber den anderen Abstiegskandidaten, nicht gemauert hat sondern offensiv gespielt hat und versucht hat das Spiel zu gestalten. Da kann es schnell mal sein, dass man Tore bekommt. Mit einer effizienteren Chancenauswertung wäre GC wahrscheinlich auf einem Europa Platz!

      • Marco sagt:

        Sehr fundierte Aussage! Deshalb spielt ja auch der FCZ noch um den Meistertitel mit, dessen beste Tortschützen Alphonse und Chermiti mit je 9 Treffern sind…

        Rennella hat bei GC bereits 8 Treffer, obwohl er die halbe Saison verpasst hat. Achtung auf ihn nächste Saison, sofern er bleibt!

  23. Davide sagt:

    Tja Hr. Renggli, leider haben Sie recht! Der FCZ verliert nicht nur das Meisterrennen, diese Niederlage reicht noch viel weiter. Die Auswirkungen werden brutal sein, ausser es findet sich ein weisser Ritter, der, wie Frau Oeri, unglaublich viel Geld für Fussball übrig hat. Das wird aber leider eher unwahrscheinlich sein in der “Sportstadt” Zürich. So wird der FCZ in den nächsten paar Jahren in der Anonymität des Mittelfeldes anzutreffen sein, mit der Hoffnung ab und zu in der Europa League mittun zu dürfen. YB wird dank Gross und Sponsoren am FCZ vorbeiziehen, der FCB dank Oeri und Champions-League Millionen den Abstand an der Spitze weiter vergrössern. Zu guter Letzt trägt noch die Stadt mit dem Nichtbau des reinen Fussballstadions ihren Teil dazu bei und verschlimmert so die finanziell Lage des Stadtklubs (…und natürlich auch von GC). Es tut (als FCZ-Fan) weh, es ist aber die Realität. Sop gesehen ist für den Schweizer-Fussball ist der Gewinn der Meisterschaft durch den FCB das Schlimmste was passieren konnte…. Good Bye CH-Fussball.

    • Mägge sagt:

      Ohhjee und wieder ein Neider mehr der keine Ahnung hat wie der FCB sein Geld wirklich verdient. Tja… “Wissen ist Macht, nichts Wissen macht auch nichts” (Ja ich wiederhole mich). Also ab in den Stall, die Kühe müssen gemolken werden… 🙂

      • Davide sagt:

        @Megge: was hat das mit Neid zu tun? FCB hat Oeri, FCZ nicht. Das sind Facts, nichts anderes. Oder wollt ihr etwa eure Geldgeberin verleugnen??

    • Marcel Senn sagt:

      Ich glaube einfach nicht, dass Gigi Oeri so blöd ist wie blond, und gar nicht so viel Kohle in den FCB investiert wie in Zürich gemunkelt wird, und teilweise sogar Transfergewinne rausholt…Sven Hotz hat wahrscheinlich ein mehrfaches in den FCZ verlocht…, der FCZ hat ja schon das rote Rittersfräulein, die kann ja auch mal das Portemonnaie auftun…aber beim FCZ ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Geld wieder mal zurückkommen sollte geben sollte, eher gering. Jetzt muss sich der FCZ halt den A…. aufreissen und sich für die Championsleague qualifizieren… (ausser der schweizer Fussballverband hätte ein anderes Szenario für den Ausgang der Meisterschaft vorgesehen :-)), man weiss ja nie…)

      • kurt abächerli sagt:

        frau oeri ist ein bad im meister-jacuzzi mit den knackigen basler jungs jährlich ein zweistelligen millionenbetrag wert. gibt es keinen escort-service in basel.

      • Auguste sagt:

        hmm…, marcel senn, ich glaube auch, dass vieles, was frau oeri betrifft, fern ab der realität liegt. fakt ist doch, dass sie als präsidentin des fcb mit ihrem team hervorragendes leistet. ich wäre auch nicht überrascht, wenn es ihr, als das wohl extrovertierteste mitglied des “basler deigs”, immer wieder gelingen würde, auch einige der weniger extrovertierten, wohlhabenden basler für die sache des fcb und damit des sportlichen antlitzes basels diskret ins boot zu holen.

        frau oeri auf ihr portemonnaie zu reduzieren ist einfältiger populismus und wird ihr in keinster weise gerecht. und dass sie spass an ihrem steckenpferd hat kann man ihr auch nicht verdenken – die einen springen halt mal ins regenerations-becken und die andern essen eine horber-bratwurst mit brot. jeder nach seinem budget.

    • Bob Martin sagt:

      Würde der FCZ dass Stadion mehr und öfters füllen wäre auch mehr Geld zu verdienen. Evtl. die horrenden Eintrittspreise senken damit mehr Zuschauer ins Stadion kommen würden und regelmässiger auch gegen die kleinen Clubs. Klar hat man nicht das Stadion wie YB und Basel, trotzdem frage ich mich, war das Letzigrund irgendwann dieser Saison in der Meisterschaft ausverkauft?

  24. Christian sagt:

    Es gibt halt Tage im Leben jedes einzelnen, wo es halt nicht haut! Für mich als FCZ-Fan ist diese Saison trotz verpasster Meisterschaft ein Erfolg. Klar wäre mit dem Quäntchen Glück noch mehr drin gelegen.

    Aber mal ehrlich! Nach der letzten Saison hatte niemand den FCZ auf der Rechnung um den Meistertitel gehabt. Alle haben den FCZ als tot geschrien! Ja und Fischer sei nicht der richtige Mann. Und wo steht der FCZ diese Saison wieder? Um ein Haar hätte es noch für den Meistertitel gereicht. Was Fischer mit der jungen Mannschaft (Rodriguez, 1992, Koch,1990, Kukuruzovic 1989, Nikci 1989, Buff 1992, Koch 1991, Mehmedi 1991, Schönbächler 1990) erreicht hat ist wirklich toll.
    Im Vergleich kommt ja Basel gerade wie eine Grossvatermannschaft daher, die sicher mehr Erfahrung und Routine hat. Dennoch bin ich überzeugt, dass der FCZ nächstes Jahr Meister wird. Den diese Mannschaft hat enormes Potential.

    Ach ja, und für die Champion’s League kann der FCZ auch noch spielen. Leider nicht gerade direkt qualifiziert, aber dennoch wie eigentlich üblich für schweizer Vereine können wir die CL Quali bestreiten. Da bin ich mal gespannt, was da noch möglich wird!!

    Also allen Schwarzredner zum Trotz, hoooopppp FCZ! Wiiiter sooo, es chunt guet!! :))

    • DAM sagt:

      Betreffend Champions League Quali ist es halt einfach so, dass man als Zweiter den “Nicht-Champions-Qualifikationsweg” bestreiten muss. Dort warten dann Teams aus England, Spanien oder Deutschland, usw. und nicht die Meister aus Lettland, Slowenien oder Ungarn. YB war letzes Jahr lange nahe dran an einer Qualifikation, am Schluss dann aber doch chancenlos gegen Tottenham. Und der FCZ hat nicht den Vorteil zu Hause auf Kunstrasen spielen zu können…

    • Thomas Huber sagt:

      Interessantes Statement!

      Der FC Basel ist also ein Grossvatermannschaft, während der FC Zürich eine Kindergartentruppe hat? Vielleicht müsste man sich einfach einmal kurz die Mühe machen und den Altersdurchschnitt der beiden Teams verifizieren! Die liegen nämlich bei 24.4 Jahren mit 26 Spielern (FC Basel) versus 23.8 Jahren mit 28 Spielern (FC Zürich) (Quelle: Transfermarkt.ch).

      Wenn ich mir nun Deine Aussage mit den vorliegenden Zahlen vergleiche bin ich wirklich zutiefst beeindruckt und muss sagen: Wow – das ist tatsächlich ein Riesen-Unterschied!

      Durch Nachplappern von Halbwissen wird dieses schlicht und ergreifend nicht wahrer!

      • Christian sagt:

        Also 1. sind die Zahlen auf Transfermarkt.ch nicht aktuell und offentlichtlich falsch. Der Schnitt gemäss FCZ Homepage liegt bei 24.04 Jahren. 2. ist viel interessanter wer auf dem Platz steht und wie halt die Akteure sind!

      • herbert wegger sagt:

        Naja, Ihre Argumentation ist auch nicht besser, und die schulmeisterliche Art, mit der Sie argumentieren…. . Wenn Sie schon Statistiken beiziehen, sollten Sie nicht vergessen, auch die gespielten Minuten bei den 26 bzw. 28 Spielern zu berücksichtigen. Er gibt vielleicht ein ganz anderes Bild. Ich hab’s nicht gerechnet.

  25. Walti sagt:

    Tja Herr Rengli, natürlich haben Sie recht. Nur einige Leser schnallen es immer noch nicht. Ganz komisch sind die aus der Region Basel. Ich sage es gerne noch einmal: Sollte Gigi Oeri einmal kein Geld mehr locker machen, steht auch der FCB vor dem finanziellen Ruin. Dies droht nun wie gesagt leider dem FCZ.
    Trotzdem und immer wieder. Hopp FCZ
    Sind wir jetzt noch die Nummer eins in der Fussballstatt Zürich????? Hi-Hi-Hi!!! Sicher doch !!!!!!!!!

    • Diniss sagt:

      Sollte Gigi Oeri einmal kein Geld mehr locker machen, steht auch der FCB vor dem finanziellen Ruin.
      Ja, das ist so. Wie bei einer Versicherung, die im Schadenfall Geld locker macht. Gigi Oeri hat bestimmt schon Einiges in den FCB investiert, wieviel weiss sie alleine. Aber bitte, ich bin ihr dankbar dafür, vorallem auch dafür, dass sie in die Zukunft investiert und den Nachwuchs finanziell fördert.
      Gemäss Bilanz soll ein Fünftel der reichsten 300 Schweizer im Kanton Zürich wohnen. Da sollte es doch möglich sein einen zu finden, der das Herz beim FCZ hat, oder sind das alles Basler?

    • Bob Martin sagt:

      Wieviel Geld hat herr Hotz in den FCZ gesteckt gehabt? und was wurde daraus erreicht? Bei Basel stimmt eben auch das Professionelle Umfeld, Strukturen, Stadion, Geschäfsführung, NAchwuchsarbeit! Ohne die wäre Basel auch nicht regelmässig der Favorit. Alles immer nur auf das Geld von Frau Oeri abzuschieben ist nicht fair und nicht objektiv.
      Uebrigens, wo sind denn all die CL-Millionen hin vom FCZ wo der Herr Canepa noch herausposaunt hat. Wir legen es auf die hohe Kante und können 3-5 Jahre davon zerren? Nicht mal ein Jahr hat es gereicht! Was ging denn da schief?

    • Pauli sagt:

      Wieviel macht sie denn so locker??

  26. Mauro Landolt sagt:

    Sehr geehrter Herr Renggli

    Für einen schlecht getarnten FCZ-Fan überrascht mich Ihr kritischer Kommentar. Gleichwohl mus ich Ihnen gratulieren. Dieser Blog-Eintrag rechtfertigt den Gewinn Ihres kürzlich erhaltenen Preises für Sport-Blogs. Selten, wenn nicht sogar nie, haben Sie die Sachlage derart präzise analysiert.

    Meiner Ansicht nach droht dem FCZ das gleiche Schicksal wie dem ungeliebten Stadtrivalen in den vergangenen 10 Jahren. Aus beinahe jahrzehntelanger Tristesse ist in den vergangenen Jahren beim FCZ ein Grössenwahnsinn gewachsen, der seinesgleichen sucht. Krampfhaft versuchen Canepa und Bickel eine Art “FC Basel 2” zu sein und vergessen dabei, dass in Basel ganz andere Voraussetzungen herrschen.

    Der FCZ täte gut daran bald einmal kleinere Brötchen zu backen.

  27. andy sagt:

    Als FCZler bin ich mehr als zufrieden mit dieser Saison, so viele junge erfolgshungrige Spieler wie noch nie in einer ASL-Spitzenmannschaft.Die roten Karten und das rote Budget herauszuheben ist typisch “Bünzli-Schweizer”.
    Sofern der FCZ in die CL-Qualifikation muss, ist es durchaus denkbar (möglich) diese zu überstehn.
    Zu den Baslern Fans hier im Blog, bei Misserfolg eures FCB muss man stets mit Ausschreitungen schweizweit rechnen. Keller-Suter wird in St.Gallen auch schon Muffen sausen haben,wahrscheinlich schon vor DEM Spiel und nach DEM Spiel? Der Basler-Mob kann nicht verlieren…

    • Christoph Spitzer sagt:

      Und wie war das nach dem Spiel gegen GC? Der einzige Unterschied besteht darin, dass diese Ausschreitungen in der Presse nicht so breitgetreten worden sind.

    • Diniss sagt:

      Ja andy, Zürich hat guten, attraktiven Fussball gespielt. Betreffend Budget Frau Oeri herauszuheben, wie es gewisse Nicht-Basler Fans hier oder andernorts gerne tun, ist ebenfalls typisch “Bünzli-Schweizer”.
      Klar ist, respektive berichtet wurde, dass es in Zürich Basler Chaoten waren. Wie es aber immer wieder feststellbar ist, sind es auch Zürcher, St.Galler,Berner,etc-Chaoten, die ihrerseit sehr gerne mitmischen, oder anzetteln, ganz nach Frust- oder Alkoholpegel. Das Übel zum wiederholten Mal den Baslern alleine zuschanzen zu wollen greift zu kurz. Ich für meinen Teil wäre froh sie, aus welcher Ecke sie auch immer kommen mögen, blieben zu Hause und würden ihre Wohnungen zerdeppern. Diese Idioten braucht jetzt wirklich niemand.

      • andy sagt:

        @Diniss, das Uebel begann am 13.Mai 2006, Platzsturm usw. Danach und noch bis Heute, wurde Image-Pflege betrieben seitens FCB in den Medien, im Block zBsp. schreibt ausschliesslich Heiko Osten… im Sinne der FCB Geschäftsleitung, Provokationen rund um den St.Jakob Park bei den Spielen gegen den FCZ, Zugang ins Stadion während des Spiels…Es wird von Basler -Seite nichts unterlassen dem FCZ ein ums andere Mal eins auszuwischen.Auch bei den FCZ-Fans gibts Idioten (K4) nur sind diese nicht so perfide und auch beschränkt in Ihren Möglichkeiten,in dem Sinne Hopp FCB, so dass Ihr euren Hass gegenüber den Zürchern endlich verarbeitet und wir in einer friedlichen, fairen Atmosphäre, die spannendsten Spiele besuchen können.

        • Diniss sagt:

          @andy. Ach kommen Sie. Es ist doch nicht so, dass der FCB-Anhang in Zürich mit offenen Armen empfangen würde. Und wenn Sie die Medien ansprechen, dann dürfen Sie z.B. die elenden Hetzkampagnen gegen einzelne FCB-Spieler von Zürcher Hausblatt (der schweizweit auflagenstärksten Tageszeitung) nicht vergessen, die letztendlich im Rücktritt einzelner Spieler aus der Nati gipfelten. Gerade der Blöök versteht es meisterlich schlechte Stimmung zu machen, zu provozieren und die Fans gegeneinander aufzuhetzen, tut dies meist subtil mit einer kleinen Spitze gegen die eine oder andere Seite und manchmal auch etwas derber und heftiger. Hauptsache es steigert die Auflage.
          Das FCZ-Magazin “93. Minute” eine Huldigung an den Meistertitel 2006. Für FCZ-Fans die pure Freude an der Tatsache Meister damals in letzter Sekunde geworden zu sein, für FCB-Fans eine Provokation.
          Meinen Satz: “Die Schmach wird erst halbwegs verblassen, wenn dem FCZ Ähnliches widerfährt.” werd ich wohl erklären müssen. Es ist aber ganz einfach. Wenn Eurem FCZ in letzter Sekunde der Titel entrissen wird, dann könnt ihr erahnen was in Einem vorgehen kann. Das wird auch nicht so leicht vergessen, zumindest so lange nicht, wie immer wieder daran erinnert wird, sei es von FCB-Fans, die sich vom Schiri benachteiligt fühlen, oder von FCZ-Fans, die die 93. immer mal wieder zitieren. Aber bitte, das gehört halt auch zur Geschichte meines FCB und ist deshalb noch lange kein Grund für Randale, damals nicht und heute nicht.
          Vieleicht habe ich mich gestern nicht klar ausgedrückt, darum versuch ichs nochmal. Es sind beide Seiten sind gleich übel, ob blau-weiss, grün-weiss, rot-blau oder violett. Es wird von allen Seiten provoziert und man sieht sich auch auf allen Seiten gerne als Opfer. Mir geht das ziemlich auf den Geist.

          “…und wir in einer friedlichen, fairen Atmosphäre, die spannendsten Spiele besuchen können.” Ja, andy, genau dass will ich auch.
          Und noch als Randbemerkung: ich bin FCB Fan, das heisst nicht, dass ich den FCZ deswegen hassen muss und die Leistung Fischers, oder der FCZ Spieler nicht anerkennen kann. Das der FCZ um die Meisterschaft mitspielt hat schon seinen Grund. Der 13.5 ist für mich persönlich durchwegs positiv, es ist der Geburtstag meiner Tochter und mit ihr geh ich auch mal gern ins Stadion und will mir dabei keine Sorgen machen müssen.

          • andy sagt:

            Ist ja gut, der “Blöck” ist nun tendenziell überhaupt nicht FCZ-freundlich.SFDRS-Kommentator D.Kern beim Spiel gegen den FCB
            war nun Unterste, wie die meisten Kommentatoren(Journalisten)dem FCZ nicht wohlgesinnt und kommen Sie mir nicht mit D.Wyler, der stets bemüht ist um Objektivität, da er sonst von den Kollegen Rufer, Thurnherr gemoppelt werden
            könnte.Die Freude bezgl. 93 Minute hält sich bei mir in Grenzen, den ich wusste schon damals, die Basler Rache gegenüber dem FCZ ist so süss wie eure Läggerli, die kleben lange in den Zwischenräumen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich glaube, in st. gallen sollten sich die chaoten in acht nehmen. frau keller-sutter wird mit härte gegen hooligans vorgehen. die politische stimmung im lande ist dafür günstig – vermöbelten chaoten wird in der breiten öffentlichkeit wenig mitgefühl entgegen gebracht. und da frau keller-sutter mit einiger wahrscheinlichkeit im herbst nach bern in den ständerat gewählt werden wird, könnte sie mit konsequentem durchsetzen der öffentlichen ordnung ihrem ruf als hard-linerin noch einmal gerecht werden und darüber hinaus ein deutliches zeichen setzen.

      diesmal könnte das randalieren in st.gallen für die schwachköpfe gewaltig in die hose gehen. sie treffen dort im osten auf “einen sheriff”, der vorbereitet sein wird und nur gewinnen kann. olma-bratwurst oder kopfnüsse mit pfefferspray – ich müsste nicht zweimal überlegen.

    • josé bütler sagt:

      @andy: wie kann man zufrieden sein, wenn man so kurz vor schluss der saison, so fahrlässig den titel verspielt? der fcz hat den fcb an die wand gespielt, aber in der entscheidenden phase der meisterschaft die nerven verloren. am meisten genervt hat magnin, er, der ehemalige nati- und bundesligaspieler, hat mit seiner unterirdischen leistung und seiner aussage nach dem spiel bezüglich motivation sogar noch alex frei übertroffen. grosse klappe, grosser lohn, aber keine leistung.

    • Egeler Roger sagt:

      Lieber Andy,
      ich finde auch das der “Z” eine gute Saison gespielt hat. Selber bin ich FCB Fan.
      Das ewige gerede übers Geld nervt auch gewaltig und ist halt “Typical Swiss”. Bloss niemandem etwas Gönnen.
      Zu den Ausschreitungen nur soviel. Das Phänomen betrifft bei weitem nicht nur Basel. Auch Zürcher, Berner Walliser, St.Galler, etc. benehmen sich auswärts nach verlorenem Spiel nicht immer korrekt.

  28. Gerber André sagt:

    Ich bin einigermassen zufrieden mit der Saison. Wenn man so nahe dran ist, ist es natürlich ärgerlich, am Schluss noch zu scheitern und die Ernüchterung ist gross; aber dies musste ja auch schon YB letzte Saison erfahren. Realistisch betrachtet konnte nicht mehr erwartet werden mit neuem Trainer und vielen jungen Spielern.
    Ich denke auch, dass der FCZ am oberen Limit der Möglichkeiten ist; einige Spieler gehören wahrscheinlich verkauft, solange sie noch etwas einbringen…
    Ich denke, dass unbedingt ein kaltblütiger Stürmer verpflichtet werden sollte, ein sogenannter Knipser. Davon gibt es nicht mehr viele, vermutlich nur im Ausland (und da vermutlich zu teuer); z.B. ein Miroslav Klose würde Zürich viel bringen, denn er macht die entscheidenden Tore wie Frei bei Basel.

  29. Jean Dupont sagt:

    Der Fcz hat das perfekte Kader und die perfekten Vorraussetzungen Meister zu werden. Das einzige
    das ihm fehlt (und das fällt mir als nicht Frei-Sympathisant besonders schwer) ist ein Alex Frei.
    Nicht der Alex Frei, der seinen Minderwertigkeitskomplex ständig zur Schau stellt,
    sondern den, welchen man zum Teil 89 Minuten nicht sieht, um dann vor dem Tor zu stehen und den “Topf” zu machen.

    Das ist das einige, was dem Fcz (und übrigens auch praktisch allen anderen Super League Clubs) fehlt.