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Weshalb Zürich die bedeutendste Fussball-Stadt der Schweiz ist

Thomas Renggli am Samstag den 14. Mai 2011

Zürich habe keine richtige Fussball-Kultur, wird landauf landab mit herrischer Arroganz immer wieder behauptet. Diese Aussage basiert auf barer Unwissenheit – oder niederträchtigem Neid. Basel mag für sich momentan mit gewissem Recht die Hoheit beanspruchen. Im historischen Kontext sind Missverständnisse aber ausgeschlossen – nicht nur weil König Joseph I. (mindestens noch bis Anfang Juni) die Fussballwelt vom Zürichberg aus regiert.

Die beiden lokalen A-Klubs haben zusammen mehr Meistertitel gewonnen (39) als sämtliche übrige Super-League-Vereine (32) im Total. Als der Grasshopper Club die Marke setzte (den 13. Titelgewinn), die der FCB im Vorjahr erreichte, ging gerade der zweite Weltkrieg zu Ende (1945).

Vor allem existiert in der Limmatstadt eine Tradition, die eine echte Fussball-Hochburg ausmacht – ein umkämpftes Stadtderby. In Basel (FCB – Nordstern), Bern (YB – FC Bern), St. Gallen (FC SG – Brühl), Luzern (FCL – Kickers) herrschen ebenfalls innerstädtische Rivalitäten, aber im Laufe der Jahre ist derart viel Gras darüber gewachsen, dass sie schon fast musealen Charakter besitzen.

Derbys haben ihre eigenen Gesetze. So abgedroschen diese Floskel auch tönen mag, entspricht sie in ihrem Kern der Wahrheit. Das wird der FCZ am Sonntag im Letzigrund zu spüren bekommen. Die Grasshoppers liegen zwar sechs Plätze und 31 Punkte hinter dem Leader – und befinden sich als einzige Mannschaft der Liga drei Runden vor Schluss im Niemandsland der Tabelle – haben weder etwas zu gewinnen noch zu verlieren. Doch im Rennen um die städtische Vormachtstellung (wenn auch nur für einen Nachmittag) werden sie garantiert keine Geschenke machen. Das freut den FC Basel, den neutralen Beobachter – und den GC-Kassier. Zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen wird im Letzigrund ein Fussballspiel vor praktisch vollbesetzten Rängen über die Bühne gehen.

Im globalen Vergleich ist das Zürcher Derby gleichwohl nur eine regionale Randnotiz.

Hier die Steilpass-Top-Ten der zehn grössten Derbys weltweit:

  1. The Old Firm (Glasgow): Celtic – Rangers. Das Derby der Religionen. Katholiken gegen Protestanten. Bis in die späten 1980er-Jahre wäre es undenkbar gewesen, dass die Rangers einen katholischen Spieler verpflichten. Das änderte sich erst mit dem Engagement des ehemaligen Celtic-Stars Mo Johnson. Für ihre 53 gewonnenen Titel tragen die Rangers 5 Sterne auf dem Trikot. Celtic beschränkt sich auf einen goldenen Stern – für den Gewinn des Meistercups (1967 – als erste britische Mannschaft). Weil sich die Klubs in der Liga viermal pro Saison und daneben im Cup sowie im Liga-Cup regelmässig begegnen, eines der meistgespielten Derbys der Welt.
  2. Superclasico (Buenos Aires): Boca Juniors – River Plate. Das Derby, das in Südamerika alles überstrahlt. Zwar stammen beide Klubs aus dem Stadtteil La Boca. Doch River Plate zog schon in den 1930er-Jahren in den sozial privilegierten Norden der Stadt. Boca spielt noch immer in seinem kleinen engen Stadion La Bombonera. Zwei der besten Fussballer aller Zeiten hatten ihren Auftritt in diesem epischen Duell: Maradona (Boca) und Alfredo di Stefano (River).
  3. Das Duell der Kontinente (Istanbul): Fenerbahce – Galatasaray. Eines der intensivsten Derbys der Fussball-Welt. Galatasaray, aus dem europäischen Teil der Stadt, gilt traditionell als bürgerlicher Klub der Mittelklasse. Fener, aus dem anatolischen Quartier Kadiköy, vertritt die breite Masse. Ein Klassenkampf, der den Bosporus zum Kochen bringt.
  4. Das Derby der ewigen Stadt (Rom): Lazio – AS Roma. Die Fans der AS Roma, die Giallorossi, stammen traditionell aus dem Süden der Stadt. Die Laziali vertreten den wohlhabenden Norden und das Umland der Landeshauptstadt. Es ist auch das Duell zweier politischer Kulturen: Die Romanisti werden der linken Szene zugeordnet. Bei Lazio sorgen immer wieder rechtsradikale Ultras für Negativschlagzeilen.
  5. The North London Derby: Arsenal – Tottenham Hotspurs. Arsenal stammt eigentlich aus dem Süden Londons. Gegründet als Werksteam der Rüstungswerke Royal Arsenal, entschloss sich die Klubführung 1913 über die Themse in die unmittelbare Nähe der Tottenham Hotspurs umzuziehen. Nach dem ersten Weltkrieg stieg Tottenham aus der höchsten Liga ab. Arsenal rückte – ohne sportliche Qualifikation, aber mit viel Vitamin B – nach. Es war der Beginn einer der schönsten Feindschaften im internationalen Klubfussball.
  6. Das ewige Derby (Belgrad): Partizan – Roter Stern. Obwohl die beiden grossen Belgrader Klubs – einst von den jugoslawischen Behörden gegründet – sportlich nicht mehr mit der europäischen Elite mithalten können, ist ihr Duell noch immer ein monumentales Ereignis in der serbischen Hauptstadt – überschattet allerdings von Gewaltexzessen und Hooliganismus, die schon mehreren Menschen das Leben gekostet haben.
  7. Das Revierderby: Borussia Dortmund – Schalke 04. Nur eine halbe S-Bahn-Stunde trennt Gelsenkirchen und Dortmund. Schalke erlebte seine grösste Zeit während des Nationalsozialismus – und muss sich das von den BVB-Fans immer wieder anhören. Sportlich haben sich die Gewichte seither verschoben. Schalke wartet seit über einem halben Jahrhundert (1958) auf den Meistertitel. Dortmund feierte in dieser Zeit fünf Titel. Eines verbindet die beiden Erzrivalen: Sie mobilisieren die Massen und spielen Woche für Woche vor über 60’000 Zuschauern.
  8. Das Pharaonen-Derby (Kairo): Al-Ahly – El Zamalek. Kampf der Ideologien am Nil. Al-Ahly ist der Klub der ägyptischen Unabhängigkeitsbewegung. Zamalek vertritt die bürgerliche Gesellschaftsschicht. Das Derby lockt regelmässig 100’000 Fans ins International Stadium von Kairo. Um die Unabhängigkeit der Schiedsrichter zu gewährleisten, werden regelmässig ausländische Schiedsrichter eingeflogen.
  9. Das Wiener Derby: Austria – Rapid. Ein Klassiker im europäischen Klubfussball – und eines der meistgespielten Derbys. Ähnlich wie in Zürich repräsentieren die beiden Vereine (historisch) den urbanen Klassenunterschied. Rapid steht für die Arbeiterschicht, Austria für die Bourgeoisie. Für echte Fussballromantiker ist es aber nur eines von zwei Stadtderbys. Das kleine Wiener Derby spielen die Vienna und der Wiener Sport Club – die beiden ältesten Vereine des Landes aus.
  10. Tyne-Wear-Derby: Newcastle United – Sunderland. Das Mutterland des Fussballs ist zweimal vertreten (könnte es aber auch fünfmal sein). Newcastle upon Tyne und Sunderland liegen ganz im Norden des Landes nur zehn Meilen voneinander entfernt. Ihre Konkurrenz geht bis zum englischen Bürgerkrieg im 17. Jahrhundert zurück. Newcastle kämpfte auf der Seite der Monarchie. Sunderland feuerte im Namen des Parlaments.

Sehr geehrte Leser. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht in jedem Punkt übereinstimmen. Welches Derby habe ich vergessen? Welches gehört Ihrer Meinung nach ebenfalls in die Top-Ten? Diskutieren Sie mit…

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128 Kommentare zu “Weshalb Zürich die bedeutendste Fussball-Stadt der Schweiz ist”

  1. Kathy sagt:

    Inter Mailand – AC Milan

    • Lorenzo sagt:

      Ja genau, dieses hätte ich als erstes und bedeutendstes genannt. Herr Renggli hat es schlicht vergessen.

    • Joe sagt:

      Aber sikker scho! Diese Derbies finden sogar immer im gleichen Stadion statt (Giuseppe Meazza/San Siro). Nicht so beim Schotten-Derbie wo mit dem Celtic-Park und dem Ibrox Stadium zwei wunderbare Arenen mit grosser Geschichte vorhanden sind. Und da sieht man auch schon ein wesentlicher Unterschied zu Zürich… (ca. 1/2 der EinwohnerInnen von Glasgow, ca. 1/5 der Fussballfans von Glasgow, 0 richtige Fussballstadions… that’s life.)

  2. Holger sagt:

    Manchester United – Manchester City
    Liverpool – Everton
    Bayern München – 1860 München
    HSV – St. Pauli
    Real Madrid – Atletico Madrid
    FC Barcelona – Espanyol Barcelona
    … es gibt sicher noch mehr!

    • Max Faes sagt:

      Zürich United

      der einzige Weg!

      GC tschüss
      FCZ tschau

      • Stefan sagt:

        Was hat jetzt dieser bereits gebodigte Albtraum von “United” mit der Derby-Frage zu tun? Tut Herr Faes auch über Landhockey parlieren, wenn es um Eishockey geht?

    • dominic short sagt:

      chelsea:fulham

    • Roger sagt:

      Es gibt noch:
      Arsenal – Chelsea
      Arsenal – Tottenham
      Arsenal – Fulham

      und noch alle einfach gegen einander, kommen alle aus London…

      Red Star Belgrad – Partizan Belgrad

  3. Kurt Lehmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Renggli
    Es bedarf schon einer sehr stark blau-weiss gefärbten Brille um sich Ihren Ausführungen anschliessen zu können. Die Zuschauerdurchschnitte (1 gut besuchtes Fussballspiel gibt’s im Letzi doch nur noch wenn…….Basel kommt!) des letzten Jahrzehnts, das jämmerliche Stadiendebakel, das buchstäbliche GC-Ghetto und die Stellung & Bedeutung des Zürcher Klubfussballs im internationalen Geschehen sprechen eine deutlich andere Sprache. Es ist nicht die Vergangenheit, die zählt, lieber Herr Renggli: Wir leben in der Gegenwart und hoffentlich tun wir auch etwas für die Zukunft, was bei den Zürchern weiss Gott nicht erkennbar ist. Und übrigens, die Tatsache, dass Zürich steuerfrei die von Raffgier nur so triefende Abzockerorganisation (FIFA) eines der korruptesten, sich über Zürich erst noch despektierlich äussernden (Walliser) Manager-Individuen beherbergt, stellt ebenfalls alles andere als ein Ruhmesblatt für die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität dar! Wenn es um gegenwarts- & zukunftsbezogene Fussball-Kultur geht, figuriert Zürich nicht nur weit hinter Basel, sondern muss sich den Rang auch von Städt(-ch)en wie Bern, St. Gallen, Luzern und Aarau ablaufen lassen. Wenn der FCZ heute noch eine Chance auf den Meistertitel hat, dann hat das wenig mit der “Fussball-Kultur” der Stadt, sondern viel mehr mit dem Mäzenentum einiger weniger fussballbegeisterter Individuen zu tun. Wachen Sie auf Herr Renggli, sie leben in der Vergangenheit und Ihre Ausführungen sind im Wesentlichen von Wunschdenken geprägt.

    • Matthias Moser sagt:

      Die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Alles ist so Nahe beisammen! Es ist noch nicht so lange her, da war der FCB faktisch Konkurs, spielte in der NLB. Der Fcz tummelte sich in derselben Liga. Und wer weiss, vielleicht dauert es gar nicht soviele Jahre, um wieder an denselben Punkt zu gelangen. Und denken sie wirklich, der FCB wäre ohne das Mäzenentum einer gewissen Gigi Oehri auch da, wo er sich momentan befindet?
      Wäre die FIFA nicht in Zürich, sondern in Basel, glauben sie, die wären nicht auch dort steuerfrei?

      Recht geben muss ich ihnen allerdings in zwei Punkten. Die momentane Euphorie in Basel ist bemerkenswert und in Zürich wohl kaum zu errreichen in naher Zukunft. Und die Stadionfrage in Zürich stellt tatsächlich kein Fussballruhmesblatt dar.

      • Tobias sagt:

        Stimmt, der FCB spielte vor einiger Zeit in der NLB. Nur hatte der FCB auch in der NLB den höchsten Zuschauerschnitt in der Schweiz. Ich erinnere mich an Spiele in der Auf-/Abstiegsrunde mit bis zu 42000 Zuschauern im alten St. Jakob…. macht nicht gerade das eine wahre Sportstadt Fussballstadt aus??

        So sportlich erfolgreich die Stadt Zürich historisch ist, der Sport ist in der lokalen Kultur nicht verankert, auch das ein wichtiges Indiz für eine Sportstadt. Die Stadiondiskussion ist das beste laufende Beispiel…

    • Chris Gessner sagt:

      @Kurt Lehmann
      Mag sein, dass der FC Basel in den letzten Jahren sich zu einer Schweizerischen Hochburg des Fussballs empor gehoben hat.
      Aber fehlende Fussballkultur in Zürich zu bemängeln, steht den Baslern nicht an. Auch Basel hatte seine schwierigen Zeiten und spielten vor leeren Rängen. Beispiel Nat B. Das der FC Zürich heute an der Spitze der Tabelle steht, hat nichts mit Mäzentum zu tun. Sondern pure Leistung, die der FC Basel notabene, in den letzten 8 Spielen nicht aufbrachte. Apropos Mäzen. Ist es nicht der FC-Basel, der sich in groteskerweise in die Abhängig einer einzigen Geldgeberin gespielt hat, und kalte Füsse kriegt, wenn von dieser Ecke einmal kein Geld mehr sprudelt. Spätestens dann, wird sich die Fussballkultur in Basel ebenso ändern, wie es dem Grasshoppers ergangen ist.

      • Heinz Sommer sagt:

        @ Chris Gessner

        Der FCZ war ja wahnsinig suverän gegen St.Gallen …

      • Walti Fuhrimann sagt:

        Wie recht Sie haben.

        • Walter Winter sagt:

          Es geht nur mit Geld. Wer hat am meisten Geld ? Der FCB. Nur logisch dass die Basler vorne dabei sind.
          Warum hat der FCZ 3 mal mehr Zuschauer als GC ? Weil der FCZ ganz vorne mitspielt.
          Und was giebt es in Basel sonst noch ausser den FCB ? Nichts, kein Wunder geht das ganze Dorf ins Stadion.

      • Sandra Borner sagt:

        Der FCB hat im alten Joggeli zu Nati B-Zeiten noch mehr Zuschauer wie jetzt… dies nur so zur Info 🙂

  4. René Meier sagt:

    SC YF Juventus Zürich – SV Höngg

  5. Hannes Estermann sagt:

    Hr.Renggli….aber..aber !
    Bei den Stadtderbys sollten Sie FC Kriens gegen den FCL nicht vergessen Luftdistanz von Stadion zu Stadion 400 m !
    Natürlich gehört eine solche Partie noch nicht unter die 10 besten der Welt,vielleicht elfte oder etwas weniger.(Ansichtssache )
    Gerade in der jetztigen Phase währe ein solches Derby von ” hohem” Unterhaltungswert-mit Handballresultaten wahrscheinlich.
    Ein Krienser grüsst den anderen Krienser i.d.Fremde.

    • Franz sagt:

      Als Krienser sollten Sie aber wissen, dass der Verein SC Kriens heisst. Und ein Stadtderby war das nie und wird es höchstwahrscheinlich auch nie werden.

      • Hannes Estermann sagt:

        Sie haben Recht wegen SC-anderseits sah ich vor Jahrzehnten noch schöne Cupfigth zwischen diesen.
        Wegen dem nicht werden bin ich mir nicht so sicher.Die nächste Saison sicher nicht-es währe aber eine schöne Sache.

        • Franz sagt:

          Herr Estermann, Kriens gehört nicht zu Luzern und wird sich auch nie eingemeinden lassen, deshalb sind es keine Stadtderbys.

          • Mäsi sagt:

            Hilfe, Hilfe – es ist kein Stadtderby, sondern nur ein Derby…
            Eigentlich voellig idiotisch, Stadtderbys von Derbys zu trennen. Fakt ist, dass es Derbys sind und diese jeweils fuer alle Beteiligten speziell sind.

            (Aber bin mit Franz ganz klar einer Meinung, dass wir wohl – ausser im Cup – nicht all zu bald solche Derbys wiedererleben werden.)

  6. Benny sagt:

    Lasst doch den Baslern zumindest im Moment den Titel ‘Fussballhauptstadt’. Die armen Kerlis haben doch sonst nichts. Fragt mal weltweit rum. Da kennt man von den schweizer Städten vor allem Genf und Zürich. Dann vielleicht noch Bern und einige Touristen noch Luzern oder Bergdörfer wie Davos, Arosa oder St. Moritz. Basel ist etwa so bekannt wie St. Gallen oder Lausanne…
    Läuft man durch Zürich sieht man wirklich an jeder Ecke FCZ Sticker oder Tags. Klar liegt das auch an der Stadtrivalität, aber in Basel sieht man wirklich herzlich wenig im Vergleich.

    • Fritz sagt:

      Träumen sie weiter Benny. Basel ist und bleibt das Zentrum des Fussballs in der Schweiz. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

      • Lorenzo sagt:

        Dies ist noch nicht lange so. Und es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Vielleicht findet GC plötzlich Geld oder Xamax? Oder der FCL bekommt plötzlich einen Mäzen (Sawiris?) Hören Sie doch auf mit diesem Scheissdreck von wegen Zentrum des Fussballs. Ich kann mich noch genau erinnern als der FCB in der NLB gespielt hat.

      • Walti Fuhrimann sagt:

        Träumen sie weiter Fritz.Wenn Gigi und Novartis nicht mehr hinter dem FCB stehen ist es um Basel geschehen.
        Total falsche Vereinspolitik. Es lebe Zürich als Fussballhauptstadt und der FCZ als bester Verein der Schweiz!!!!!Mehr gibts dazu nicht mehr zu sagen. Und tschüss nach Basel…..

        • Hans Eichhorn sagt:

          Eine Vereinspolitk die Ende des Jahres einen kleinen Gewinn ausweisen kann anstatt einem riesigen Deifzit kann m.E. nicht so schlecht sein, wie sie es behaupten.

          • Andy sagt:

            200’000.– trotz CL-Teilnahme? Bravo! Und wenns dann mal nicht klappt mit der Quali? Ach ja, dann gibt es ja noch die Lederfrau…

          • Walti Fuhrimann sagt:

            Hallo Hans Eichenmann.
            Ich behaupte ja nicht, das der kleine Gewinn schlecht ist. Ich behaupte nur, das es schlecht ist, das beim FCB alles von Novartis und Gigi abhängig ist.
            Gruss Walti Fuhrimann

          • Walti Fuhrimann sagt:

            Sorry ich wollte sagen Herr Eichhorn, nicht Eichenmann.

        • Joggeli sagt:

          Walti nun wirklich mal sachlich. 1. lade ich Dich gernemal nach Basel ein damit Du siehst was es sonst noch so gibt hier. 2. Der Fall ist klar, die letzten 10 Jahre ist und war Basel die Fussballhauptstadt Nr. 1. Alles andere wäre falsch. Dass Basel mal abgestiegen ist etc. müssen wir gar nicht diskutieren, nur dies ist über 10 Jahre her und die Aussage hier ist der Ist Zustand.

    • Andi sagt:

      Lieber Benny, leider taeuscht du dich. Wenn ich am Reisen bin werde ich ueberall (Asien, Neuseeland, Australien) auf den FC Basel angesprochen und auf die Stadt. Weil wir halt immer wieder Championsleague spielen und die schaut sich die ganze Welt (ausser den Amis) an. Wo der FC Basel herkommt wissen viel mehr Menschen, als wo die Banken stehen und die UNO 😉

      • Christian sagt:

        So en Seich! Das isch ja wohl Schönrederei vo mä Basler höchstpersönlich! Also ich han uf jede Fall ganz anderi Erfahrige gmacht. Bin 8 Mönet ii dä USA gsi und was mä kännt hät isch Züri, Bern und Genf! Z’Glichi Bild in Zentral- und Südamerika und Asiee wo ich je 4 Mönet und in Australie wo ich 2 Mönet bin gah reise! Bin in Costa Rica knapp 1 Monet mit ä mä Basler unterwägs gsii und also Basel hät kei Sau kännt…Züri hingägä händ viel scho ghört vo Ball d’Or vo dä Europameisterschaft, Streetparade und soo. Und da viel Südamerikaner in in Züri läbed!!

        Basel isch höchstens ä chemieversüchtiii Hochburg, wo aktuell dank äm Zürcher!!! Ex-Trainer Christian Gross und äm Geld vo dä Gigi Oeri Family chli zur Fuessballstadt worde isch! Aber das wird au nöd für immer sii und sich bald ändere!! Mit GC isch äs dänn au plötzlich schnäll bachab!!!

        Also hör mär uf mit Basel als Fuessballhochburg! Isch ja lächerlich!!

        • Dani sagt:

          So ein Schwachsinn. Zürich ist die Fussballhauptstadt der Schweiz? Unvergeseen sind die Super Leistungen in der CL. jJa da kann der FCB nicht mithalten……

        • Egeler Roger sagt:

          Sorry Christian,
          nur weil Sie auf ihren Reisen eine andere Erfahrung gemacht haben. Ich hoffe sie nutzten ihre Zeit sinvoller als das zu Eruieren.
          Ich sage nur Federer, Basel World, Art Basel, Avo Session, um einige Dinge zu nennen, warum man Basel im Ausland wahr nimmt. Wir sind auch nicht Chemie verseucht. Und wenn sie glauben die rauchenden Canepas stecken kein Geld in ihren geliebten ” FCZ “, na dann sweet Dreams.
          Momentan ist Basel ganz sicher Fussball-Hochburg… von wegen lächerlich

    • Karl Eigenmann sagt:

      Benny, das stimmt aber gar nicht – Basel ist blau-rot – und je näher man dem Joggeli kommt, je mehr nimmt diese Färbung zu – da ist Zürich im Verhältnis dazu nur grau… aber Fussballhauptstadt ist Zürich, auch wenn es aktuell kein richtiges Stadion gibt. Nach Zürich kommt Genf und auf dem 3. Platz ist Basel. So war es vor 20 Jahren und wird es auch in 20 Jahren sein. Nur in der aktuellsten Momentaufnahme hat Basel die Nase etwas vor Zürich… (Lausanne ist international sehr wohl gut bekannt: IOC)

  7. Yves sagt:

    Schon einmal was von Millwall vs West Ham gehört?

    • hans ulrich schwyzer sagt:

      ooooohhh…da muss ich dir ein grosses kompliment machen! aiai..westham vs millwall…zum glück findet es so selten statt, aber vielleicht (wahscheinlich) schon bald wieder..da freuen sich nur die hooligans..

  8. Peter Parrot sagt:

    Es geht ja gar nicht um Erfolge oder Tradition in dem Sinn wie Hr. Renggli dies hier weis machen will.
    Es geht um Identifikation: Ich bin regelmässig in Zürich und kann mich nicht erinnern JE irgendwo eine FCZ oder GC Fahne gesehen zu haben. Wenn man mit selbsternannten FCZ-Fans spricht, welche nach eigenen Angaben schon Jahre dabei sind, merkt man bei vielen schnell, dass sie im Schnitt 2 oder 3 Spiele pro Saison besuchen. Und wenn der FCZ wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, nimmt man einfach den anderen blauweissen Schal aus dem Schrank und geht hin und wieder an ein GC-Spiel.

  9. Roy sagt:

    athener derby
    tel aviv derby

  10. Geni Meier sagt:

    Servette – Lausanne!!!!!!!

    Zürich ist leider keine “Fussballstadt” mehr. Früher waren Mitgliedschaften in Sponsor-Vereinigungen von GC und FCZ ein Hobby der Reichen, Neureichen und der Cervelat-Prominenz. Heute bewegen sich diese lieber auf dem Golfplatz oder in den Nachtklubs. Um den Fussball gesamtschweizerisch wieder attraktiver zu machen brauchts Lugano, Servette und Lausanne wieder in der obersten Liga.

    • n.v. sagt:

      @hallo Geni:
      Ich bin ganz Deiner Meinung. Jetzt wäre der Moment die Super-League mit Lugano, Servette und Lausanne wieder aufzustocken, das gibt dem Schweizer Fussball einen zusätzlichen Schub, könnte ich entscheiden, die Super-League beginnt nächste Saison mit zusätzlich diesen 3 Clubs. Der SFV sollte jetzt ganz rasch handeln!

  11. Mäthu Renggli sagt:

    Dass man hier im Steilpass mal vom FC Kickers Luzern liest, hätte ich nun wirklich nicht erwartet… aber für mich als alten FCK-Haudegen ist das wirkliche Stadtderby eher gegen den SCOG – auch wenn man unterdessen mit jenem zusammenarbeitet. Waren das noch Zeiten, als man jedes Spiel verlieren konnte, solange man bloss die OG-ler schlug… 🙂

  12. Daniel sagt:

    Solange der FCB nicht nach Zürich kommt, bin ich auch dafür das Zürich die Fussballstadt ist!

  13. hans ulrich schwyzer sagt:

    feyenoord – sparta
    ado den haag – hvv den haag (leider ausgestorben)
    benfica – sporting (?)
    panathinaikos – aek
    kopenhagen – bröndby (?)

    und wie hiessen die zwei polnischen clubs auch wieder?

  14. S.G. sagt:

    Classico: Real – Barça

  15. n.v. sagt:

    Caneppa, dieser gesunde Fussballverrückte hat mit dem FCZ etwas aufgebaut, dass Zürich wieder zur Fussballstadt macht. Wird guter Fussball gespielt und hat es interessante Gegner, dann kommen auch die Zuschauer. Zusätzlich, schaue an wie jung die Spieler sind. Der FCZ hat noch Potential zu mehr. Der SFV sollte sowieso selektionieren und die Clubs bzw Städte mit (Zuschauer-) Potential zusätzlich (auch finanziell) unterstützen und begleiten, den Fussball so ‘zentralisieren’, das wird das Niveau im Schweizer Fussball weiter anheben. Städte wie Zürich, Basel, Bern, Luzern, Sion, St.Gallen, Genf, Lausanne, Lugano sind DIE zentralen Schweizer Fussballstädte, ergänzt mit den kleineren Thun, Neuenburg, Aarau, Biel, Bellinzona mehr Fussballstädte gibt die kleine Schweiz nicht her. Ergänzend wichtig die SFV Jugend-Förderung in der ganzen Schweiz inkl. Ausbildungsunterstützung der ‘kleineren’ Vereine. Dies ist mein Rahmen/Vorgabe als Basis für ein detailliertes Konzept mit Förderung der positiven Entwicklung im Schweizer Fussball.

  16. pele sagt:

    Guter Bericht Herr Renngli, aber Ihre Auswahl an Derbys ist sehr schwach… Was ist mit dem Clasico (Real-Barca)? Derby d’Italia (Juve-Inter)? Derby della Madonnina (Milan-Inter)? North West derby (Liverpool-ManU)?

    • David Hamdi sagt:

      Es geht hier um Stadtderbys. Real MADRID und der Fc BARCELONA kommen nicht aus der selben Stadt… genauso wie Liverpool und Manchester United nicht aus derselben Stadt kommen oder Juve und Inter!

    • Marco sagt:

      Pfff, genau… Und wie wäre es mit FC Sydney gegen Bröndby Kopenhagen…

      • Mike sagt:

        Aber Schalke – Dortmund und Newcastle – Sunderland sind dann STADT-Derbys? Liverpool und Manchester sind quasi zusammengewachsen, wie auch der Ruhrpott!

  17. Gooner sagt:

    We are the boys from Highbury, we are The Arsenal
    We hate the scum from white hart lane, we hate the Tottenham
    We are the boys in red and white, we’re Gooners one and all
    And we’re the pride of London town, we are The Arsenal
    We are The Arsenal my friends, we are The Arsenal
    We are the boys in red and white, we’re Gooners one and all

  18. Mike sagt:

    Zu erwähnen ist noch das Nottingham-Derby zwischen Nottingham Forest und Notts County. Auch wohl eines der ältesten Derbys der Welt (Erste Austragung 1866!). Nottingham Forest kämpft aktuell in der 2. Englischen Liga (Championship) in den Playoffs um den letzten Aufstiegsplatz in die Premier League.

    Notts County hingegen spielt eine Liga tiefer, der League One.

  19. Chrigi sagt:

    Derbys sind Spiele zwischen zwei Mannschaften aus der gleichen Stadt. Derbys in Deutschland wären St. Pauli – HSV oder Hertha – Union. Diese Spiele haben zwar kaum Tradition, sind allerdings richtige Derbys im Vergleich zum sogenannten Revierderby, welches allerdings oft brisanter ist als die obengenannten Matches. Auch in Englang gibt es noch sehr sehr viele richtige Derbys ob in Manchester, London oder Birmingham und natürlich das Merseyside Derby (nich Tyne-Wear-Derby). Ihre Auswahl enttäuscht mich und bestägt mich in der Annahme, dass Sie keinen Fussballsachverstand besitzen, Herr Renggli. Auch beim Römer Derby sind sie nicht mehr auf dem neusten Stand. AS Roma Fans als links bezeichnen konnte man vielleicht noch in den 90er Jahren (allerdings eher apolitisch), aber nun stehen sie in Sachen Faschismus dem anderen Römer Verein in nichts nach.

    Dai Livorno

  20. Matthias Moser sagt:

    Der Classico Real – Barcelona wird immer wieder genannt. Juve gegen Inter ebenso. Nur, das sind keine Derbies! Nur weil die zwei dominierenden Mannschaften eines Landes aufeinandertreffen, ist das noch lange kein Derby. Auch wenn man gelegentlich dieses Wort dafür braucht. So wie auch bei den momentanen “Derbies” FCB – FCZ!

  21. Simon Le Bon sagt:

    Nächstes Jahr endlich wieder die Queens Park Rangers vs. den Chelsea F.C.

    Aber Herr Renggli hat natürlich recht. Das alles überstrahlende und elektrisierendste Derby auf dieser Welt ist “the old Firm”. Celtic F.C. vs. Rangers F.C.

  22. Johny Knoxville sagt:

    Es mag sein das Zürich in der Vergangenheit eine wichtige Fussballhochburg war, heutzutage hält sich die Begeisterung über den Fussball jedoch sehr in Grenzen! Wenn man die Zuschauer von GC und dem FCZ bei Heimspielen zusammenrechnet, sind es immer noch weniger als der FC Basel alleine! Schade auch bei Xamax, wo immer nur knapp 5000 Leute im Stadion sind?! Von Bellinzona gar nicht zu reden, die gehören nicht in die NLA, und freue mich schon wenn Servette wieder aufsteigt wurde wirklich Zeit, dann steigt das Niveau in der Liga auch wieder.

    • tom sagt:

      In Zürich müssen sich die beiden Clubs die Zuschauer auch teilen, was in Basel nicht der Fall ist. Ausserdem ist GC im Moment nicht in der oberen Tabellenregion, so dass nur der harte Kerne die Spiele besucht. Ein weiterer Faktor ist die ungenügende Stadionsituation in Zürich. Während Basel ein sehr gutes Fussballstadion hat, ist die Stadionsituation schlecht.

      • Zuschauer sagt:

        Eine Städteranking finde ich sinnlos. Viele Menschen wohnen dort, wo sie wohl sind. Oder haben einfach Vorlieben. Ich finde Basel eine tolle Stadt, würde wohl aber eher nicht dort wohnen wollen. Ganz einfach, weil mir der See fehlt. Dann lieber das schöne Neuenburg…

        In Zürich teilen sich nicht nur die beiden Stadtklubs die Fans. In Zürich gibt es auch noch Eishokey, mit den Klotenern sogar zwei Klubs in der höchsten Liga, auf engem Raum. Dazu kommen noch Handball und Volleyball, alles auf höchstem Niveau, seit Jahren. In Basel gibt es da nicht so viel zu sehen, ausser Roger Federer, aber der hat ja nicht wirklich viele Spiele in Basel, oder? Der FCB profitiert übrigens auch von den fussballverückten Deutschen, die gleich “enet” der Grenze wohnen und einen beachtlichen Anteil an Fans ausmacht. Für die grenznahen Süddeutschen gibt es in der Nähe fast keinen Klub, ausser vielleicht der SC Freiburg.
        Sicher, ich wäre auch froh, wenn der FCZ das Stadion im Schnitt mit 15-18’000 Fans belegen könnte, nur schon der tollen Stimmung wegen. Aber wir Alteingefleischten sollten den Jungen und halt auch den “Modefans” eine Chance geben, sich als FCZ-Fans fühlen zu dürfen, auch ohne das Wissen und Schwärmen und Jammern von damals mit Grob und Kuhn und Lüdi und Abstieg….

        Und so gesehen, dass beste Derby in meiner kleinen Welt ist und bleibt FCZ-gc (o.k. ist etwas fies).

        Hopp Züri!

        • Markus sagt:

          Also erstens haben wir Klotener nichts mit der Stadt Zürich zu tun, sonst wäre sie ja eine Eishockeyhochburg! Und zweitens leben in Zürich etwa 300’000 Menschen, was eigentlich reichen sollte, um einen anständigen Zuschaueraufmarsch zu generieren, wenigstens beim Derby – klappt aber nicht, weil der Fussball eben doch nicht so sehr verankert ist.

        • michi sagt:

          @zuschauer: ja, war heute wirklich etwas fies 😉 trotzdem hochverdient. wenn ein meisterkandidat in der drittletzten runde so auftritt, haben sies wohl kaum verdient, meister zu werden. aber vor kurzem kams ja auch schon vor, dass ihr wegen unseres basel-siegs meister wurdet. nun ists halt umgekehrt…

  23. Mike Glarner sagt:

    Inter vs. Milan gehört ganz sicher in die Top10 und neuerdings auch das Manchester-Derby. Das Wiener-Derby, gehört wie das Zürcher Derby nicht in die Top10, und auch Sunderland vs. Newcastle kann man rausnehmen (wenn dann eher das Merseyside Derby Everton vs. Liverpool). Andere hier genannte Derbys sind nicht so bedeutend (z.B Rotterdam, Athen oder Kopenhagen), oder sind gar keine (Barca vs. Real, Inter vs. Juve).

    Noch ein Punkt, mit dem ich nicht übereinstimme: die Roma Ultras sind sicher nicht links, sondern verehren teilweise ebenfalls Mussolini.

  24. Mauro Landolt sagt:

    Weitere “heisse” Derbys:

    Hertha vs Union Berlin (diese Saison ca. 80’000 Zuschauer)
    Wisla vs Cracovia Krakau (fast bei jedem Spiel gibt es Tote)
    Benfica vs Sporting Lissabon (Klassenkampf bis heute)
    CSKA vs Spartak Moskau (10’000 Polizisten bei jedem Derby im Einsatz)

  25. Latteknaller 2 sagt:

    Ach Herr Renggli, wieder schlecht recherchiert. Das letzte Basler Derby in der Meisterschaft war FCB gegen Old Boys Basel in der NLB-Saison 1993/1994 (1:2 und 6:1). Zum Thema Fussballstadt: über 24’000 verkaufte Jahreskarten sprechen wohl für sich. Schönes Weekend.

    • Philip Hauser sagt:

      warum ihr alle eure meinung über das ach so kundtut, aber anonym bleibt, sagt eigentlich schon viel aus…
      und der username latteknaller passt seit dem spiel letzten mittwoch eher zu unserem chancentod phönsi…

      ich bin froh, muss ich mich nicht mit der anzahl verkaufter saisonkarten brüsten, sondern kann (auch nach verlorenem derby heute) stolz behaupten dass diese truppe, die momentan in zürich spielt, lust auf mehr macht. nur die momentane reife (und chancenauswertung, herr alhonse!!!) darf noch etwas wachsen, drum geht der titel wohl auch diese saison an das momentane basel (hey, 24’000 verkaufte saisonkarten verpflichten zum dauertitel, was leider die letzen paar jahre nicht immer gelang, hm?).

      zum thema städteranking hat der “zuschauer” paar zeilen weiter oben recht: eigentlich sinnlos, weil die frage nur subkejtiv beantwortet werden kann. ok, nehmen wir an, basel und zürich müssen das rennen zur fussballhauptstadt antreten.

      fcz und fcb spielen wirtschaftlich gesehen mit derselben strategie: man muss gezwungenermassen regelmässig die cl erreichen, sonst sieht die bilanz eher rötlich aus, obschon die frau aus dem bosler daig einschiessen könnte und der fcz wieder im mittel- bis untermass versinken würde.

      eher schade, denn aus meiner (jawohl: subjektiven) sichtweise die nachwuchsförderung beim fcz konsequenter und erfolgreicher durchgeführt wird, während der fcb ein besseres händlein in der transferabwicklung beweist.

      doch nachdem nun der fcz eine neue trainingsstätte in schwamendingen ausbauen kann, sich in den nächsten 15 jahren eine stadionlösung abzeichnet und die erwähnte nachwuchsförderung zu freuen weiss (herr latteknaller, kommen sie manchmal an den fifa youthcup? ein grund mehr, warum zürich fussballhauptstadt ist…), kann sich zürich nachhaltig nur selber im wege stehen.

      was die aktuelle situation in der meisterschaft betrifft, kann sich basel nur selber im wege stehn. sicher auch wegen den 24’000 verkauften saisonkarten.

  26. 1990 sagt:

    Raja Casablanca – Wydad Casablanca……Espérance Tunis – Club Africain Tunis.

    Wer ein bisschen im youtube sucht, sieht weshalb..

  27. Thomas Denner sagt:

    Right, Mr. Renggli. Am vergangenen Mittwoch konnte man das Fussballfieber in unserer Stadt richtig spüren. Den ganzen Tag lang lag Spannung in der Luft. Hoffentlich wird der FCZ Meister. Verdient hätte er es. Wie die gespielt haben: sensationell. Und dazu mit vielen eigenen, jungen Spielern aus dem Nachwuchs. Das hatte grosse Klasse.

  28. Jacob sagt:

    was ist mit

    benfica – sporting

    und denn grössten derby der welt, denn flaflu

    flamengo – fluminense

  29. Urs Gmünder sagt:

    Ich glaube Herr Renggli sieht das etwas zu “historisch”. Ich finde, dass die letzten 50 Jahre durchaus auch reichen, und da haben die drei führenden Clubs der letzten Jahrzehnte alle etwa gleich viele Titel geholt. und nichts desto trotz gibt es doch bedeutende Unterschiede: Es ist nämlich tatsächlich so, dass Basel “die” Fussballstadt der Schweiz ist. Und das hat nichts mit Gigi Oeri oder Novartis zu tun. Es hat auch nichts mit Modefans etc. zu tun. Ich habe mir die Mühe genommen und ein wenig recherchiert, weil ich zwar seit Jahrzehnten praktisch an jeden Match gehe, mich aber nicht mehr an die genauen Zahlen erinnern kann, sondern nur erlebt habe, dass bereits zu Benthaus’ Zeiten und auch in den Neunzigerjahren sogar in der Nati B grosse Zuschauermengen anwesend waren:
    1967. Zum ersten Mal gibt es mehr als 50’000 Zuschauer bei einem Meisterschaftsspiel (FC Basel gegen FC Lugano). In den Jahren darauf kamen regelmässig über 40’000 Zuschauer an die Spiele, 1974 gegen den FCZ 54’700.
    1994. Die 45’000 Zuschauer beim Spiel FC Basel gegen FC Zürich bedeuten einen neuen Zuschauerrekord für die Nationalliga B.
    13. Dezember 1998: Abschied vom alten Joggeli. Das letzte Spiel bestreiten der FC Basel und der FC Lugano. Mit dabei sind 36’000 Zuschauer. Ebenfalls 1998 gegen Solthurn 36’000 Zuschauer!!!
    5.03.2001 Erstes Spiel im neuen St. Jakob-Park mit 33’433 Zuschauern (FCB – Lausanne Sport).
    1984 war zudem das Finale des damaligen Europacups in Basel! Also auch ein Indiz für die Gewichtung der Stadt, sonst hätte der Final ja auch am Sitz der FIFA in Zürich sein können, oder dem der Uefa in Bern (bis 1995)…
    Wenn man dazu noch die Grösse der Städte vergleicht, z.B. ManU, Barcelona etc. sind diese Zahlen beeindruckend und belegen die Bedeutung des Fussballs und im Speziellen des FCB für die Einwohner der Region. Nach dem Wochenende wird am Arbeitsplatz zuerst über das vergangene Spiel diskutiert und spekuliert, ob es reicht oder nicht…Eine Region fiebert mit!
    Ich hoffe, dass es in der Schweiz weitere “Fussballstädte” geben wird; Bern ist auf dem Weg dazu (zur Zeit noch mehr Eishockeystadt)und auch in Luzern und St. Gallen haben die Fussbalvereine einen gewissen Stellenwert. Ob in Zürich die gleiche Begeisterung geweckt werden kann, die auch anhält, wenn es dem Club einmal nicht so gut läuft, könnte die Zukunft einmal zeigen. Im Moment ist es sicher noch nicht so! Grundsätzlich würde es aber dem Schweizer Fussballl sehr gut tun, wenn es mehr Fussballfans geben würde (keine demolierenden Chaoten, die es leider gibt, und die mit dem Fussball überhaupt nichts am Hut haben). Ein grösserer Stellenwert würde sicher auch die Leistungen der Schweizer Vereine fördern (mehr Zuschauer = mehr Einnahmen, es hat nämlich nicht nur mit Mäzenen oder ausländischen Geldgebern zu tun. Die haben diverse andere Vereine auch!), und die Politik z.B. in Zürich würde dann vielleicht dem lange ersehnten und einer Stadt wie Zürich auch gut anstehenden richtigen Fussballstadion endlich zur Realisierung verhelfen.

  30. Marc Fehr sagt:

    Weshalb FCZ-Fans Kolumnisten und Kommunisten sind

    Der FCZ funktioniert wie der Kommunismus. Man biedert sich als Arbeiterklub an um die Sympathien der Masse zu gewinnen. Wenn man genug Unterstützung gefunden hat, versucht man seine totalitären Ansichten von oben auf die Gesellschaft zu pressen. Man erfindet die Geschichte neu und plötzlich war man schon immer der “Stadtclub” (eine Tamedia-Erfindung der 90er). Ausser natürlich wenn gerade das Stadtderby ist, dann wäre die Lüge ja irgendwie zu offensichtlich. Und da man die eine Stadt, ein Verein, eine Wahrheit so gut über die Tamedia verbreiten kann wird dann plötzlich Zürich zur Fussball-Hauptstadt.

    Ja hier gibt es bestimmt die meisten Benfica- oder Inter-Fans in der Schweiz. Aber die unbegrenzte Begeisterung und Verbundenheit mit dem Klub ist mit Basel nicht zu vergleichen. Oder glaubt jemand es ist Zufall, dass in Basel ein Joggeli steht und in Zürich diese hässliche FCZ-Rostlaube Letzigrund? Kein Wunder muss man das Dach mit zusätzlichen Pfeilern stützen wenn das Fundament etwa so stark ist wie die Substanz hinter all diesen FCZ-Illusionen. Die FCZler und ihr “Matchblatt” Tagesanzeiger glauben ja in ihrer täglichen Narzissmus-Masturbation auch, dass es irgendein Schwein in der Schweiz kratzt ob die “Flachpassbar” weitergeführt wird.

    Fazit: Ohne Basel wäre die Schweiz eine katastrophale Fussball-Provinz.

    Jedem das was er verdient. Das heisst dem FCZ hoffentlich morgen eine Niederlage, lange kein Meistertitel.

    Gruss ein Stadtzürcher (so geil!) Hopper

  31. Pelocorto sagt:

    Aston Villa v Birmingham City würde ich noch auf die Liste setzen.

    Eine gute Übersicht über “alle” echten und und unechten Derbies findet man bei footballderbies.com

  32. Franz Melliger sagt:

    Milan – Inter hätte man wohl noch nennen müssen, aber ansonsten eine gute Auswahl.
    Was Fussballhauptstadt ist, lässt sich m.E. nicht nur aufgrund der momentanen und vergangenen Erfolge aufzeigen. Das wichtigste Argument ist die Identifikation der Einwohner mit dem Club, wie Peter Parrot es angesprochen hat.

    Ich z.B. bin Bayern Fan, aber würde deswegen niemals behaupten, dass München die Fussballhauptstadt Deutschlands wäre. In Dortmund oder auch Gelsenkirchen wird der Fussball viel mehr zelebriert, auch wenn die dortigen Clubs sportlich den Bayern selten bis nie das Wasser reichen können.

    Die Schweiz ist diesbezüglich ohnehin keine Konkurrenz, wenn man mit Deutschland, England, Argentinien, Brasilien usw. vergleicht. Aber am ehesten ist die Fussballbegeisterung noch in Basel zu spüren. In Zürich ist das gar nichts. Von daher ist es schon richtig, dass im Moment Basel die Fussballhauptstadt ist.

  33. Enrico sagt:

    DFiezwei polnischen Clubs heissen Legia Warschau und Polonia

  34. Karl Eigenmann sagt:

    Ups… Herr Renggli, Sie haben prompt das Mailänder-Derby vergessen… aber auch jenes von Turin oder Genua. Ein hochemotionales Derby ist ein weiteres aus Buenos Aires: Racing (Club) de Avellaneda vs. Club Atlético Independiente – da spielten z.B. die Gebrüder Milito gegeneinander. Noch ein legendäres Hauptstadtderby aus Südamerika ist eines aus Montevideo: Club Atlético Peñarol vs. Club Nacional de Football – dies ist das uruguayische Adäquat zu Boca vs. River und wird im ältesten WM-Stadion der Geschichte, dem Estadio Centenario ausgetragen. Warum wird Uruguay von sog. Experten eigentlich ständig vergessen? Uruguay ist immerhin die Geburtsstätte des modernen Kombinationsfussballs und vermutlich auch das einzige Land, wo der Tag des ersten WM-Titelgewinns ein nationaler Feiertag geblieben ist. Apropos CARP: Di Stefano hat ja nicht gerade lange bei River gespielt (45 – 49, er ist die Legende von Real), aber die Weltmeister von 1978 wie Daniel Passarella oder Mario Kempes gelten immer noch als Aushängeschilder. Zur Bombonera; dieses fasst knapp 58’000 Zuschauer und ist fantastisch ins Quartier integriert, darin ein Spiel der Boca Juniors zu schauen hatte für mich schon fast etwas religiöses… (das Mekka eines Fussballfans) – das “el Monumental” hingegen fasst knapp 66’000 Zuschauer – sooo eng ist die Bombonera also gar nicht…

  35. Peter Stäuble sagt:

    Es stimmt, dass der FCB einige Jahre in der Nati B tümpelte. Trotzdem hatten der FCB im Schnitt mehr Besucher in der Nati B (Durchschnitt in einer Saison 18’000), als die damaligen Nati A Clubs. – So erkennt man die Treue zum Club.

    • Marcel Senn sagt:

      Und das zeigt, Modefans sind ein reines zürcher Phänomen (oder Problem, gewisse sogenannt “wahre” FCZler tun sich ja unheimlich schwer mit den “halbwertigen” Modefans, einfach lächerlich, bei GC ist das zur Zeit dank Erfolglosigkeit kein Thema)…in Basel gehört der FCB einfach zur Stadt, auf jeder medizinschen Blutkreislaufabbildung sieht man dass der Lebenssaft mit Rot und Blau dargestellt wird, die Basler habens einfach im Blut…Ich war 1974 bei FCB-FCZ mit 55’000 Zuschauern (was damals über 25% der basler Stadtbevölkerung war, in Zürich müssten analog mit 25% über 90’000 ins (welches?) Stadion kommen…

  36. Dino Mehic sagt:

    Zu erst ist ein kompliment an Herrn Renggli angebracht für diesen artikel,
    das es noch einige wichtigere derbys gibt als das Wiener derby wie zum beispiel die Citizens vs. United is einfach ein kleiner schönheits fehler.

    Zum Zürich – Basel krieg muss man halt sagen das die be(a)bis ohne ihre 40 Mio. Jährlich von ihrer Mama Schlumpf auch nirgends wären. Dann ein grosses Ausrufezeichen ist beim anfang der Basler erfolgswelle zusetzten um 2003-2004 als die bebbis die halbe gc manschaft kaufte (Zubi, Yakin-Brüder, Zanni, Smiljanic etc.) und noch einige top spieler der liga (AcLugano: Gimenez und Rossi) welche sie dann auf den jetzigen erfolg führte. Aber wie gesagt zu dieser zeit kam auch die riesige finanzspritze von mama schlumpf.

    Als Blutiger gc fan muss ich dem FCZ ein riesiges kompliment aussprechen welcher ohne grossen finanzielenmitteln zu ihrem jetzigen erfolg aufgestrebt sind und gönne ihnenen noch einige mehrere titel welche sie mit fleiss und schweiss gewinnen und nicht mit geld.

  37. Nino sagt:

    Fussball, meine sehr verehrten Herren (und Damen, in Klammern da ihr von diesem Phänomen nicht so stark betroffen seid), ist der harmlose Ersatz für den Krieg. Männer wollen kämpfen und taktisieren und auf dem Felde toben. Wie galant die Lösung des Fussballs: Alles beinhaltet. Und sogar der Goalie ist noch da, um drohende Niederlagen in letzter Sekunde abzuwenden.

    Die Spieler selbst sind nicht mal dringend die Kampfhandelnden. Fanatische Anhänger tragen die Gefechte ausserhalb des Stadions aus – das kennt man ja.

    (Ich bin nicht feindselig eingestellt).

  38. Marcel sagt:

    Ein Derby, welches ganz sicher auf die Liste gehoert, ist Fla-Flu. Flamengo gegen Fluminense.

  39. l. löffler sagt:

    sorry, aber das basel die verückteste fussballstadt in der schweiz ist, sollte jedem klar sein. dass ein zürcher selber zürich als die wichtigste fussballstadt bezeichnet, sagt eigentlich schon alles. ihr zürcher nehmt euch schon set jahrzehnten zu wichtig.
    lieber eine ganze region die hinter einem fussballclub steht, als paar wenige fans die sich für ein stadtderby interesssieren.
    basel ist die fussballstadt nummer eins in der schweiz.

  40. Alexandra Hengartner sagt:

    Genau, Zürich ist als Fussballstadt dermassen bedeutsam, dass GC Niederhasli beinahe in den Aargau ausweichen musste, um spielen zu können!! (Wenn der FCA es denn erlaubt hätte)
    Ausserdem sind sie Zuschauerzahlen bei GC absolut beschämend. Wir (FC St. Gallen) hatten sogar in der Challenge League einen besseren Schnitt.
    Erfolge und Meriten von vor-vorgestern sind nicht alles, die lokale Unterstützung scheint mir doch eher dürftig bzw. oft aus den falschen Motiven (Modefans) stattzufinden. Und was hat eigentlich Joseph S. Blatter mit dem “historischen Kontext” zu tun? – Bloss weil die Mafia, äh Fifa ihren SItz in Zürich hat, trägt das doch nichts zur fussballerischen Bedeutung der Stadt bei!
    Übrigens hatte die Partie FCSG – FC Wil auch immer eine Derbycharakter, auch wenn die Teams nicht aus derselben Stadt kommen (aber da sehr viele Spieler von Wil nach St. Gallen wechseln, war da halt immer eine vergleichbare Rivalität). Gelsenkirchen liegt ja auch nicht in Dortmund, trotzdem werden diese Spiele landläufig als Derbys bezeichnet.

  41. Hanspeter Zwicker sagt:

    nüchtern betrachtet ist basel klar die hauptstadt wo eine ganze region dahinter steht und dies schon seit langer zeit. in zürich hat es in den letzten jahren aber einen grossen aufwind gegeben auch wenn die region nicht geschlossen für einen (resp. zwei) verein(en) gas gibt. da zürich in den letzten jahren von deutschen einwanderer überflutet wird aber auch kein wunder! 🙂

  42. Franz Melliger sagt:

    Verstehe auch nicht, wie Zürcher (obowhl ich ja selbst einer bin) den Baslern den Titel “Fussballstadt” streitig machen wollen. Wer selbst in der Nati B mehr Zuschauer hat als der FCZ in einem Meisterjahr wird wohl zwingend als fussballbegeisterter gelten müssen.
    Es ist ja nichts dabei, wenn man dies anerkennt, Novartis hin, Gigi Oeri her. Das ist, als ob jemand fragen würde, wer (Züri oder Basel) mehr weisse Farbe auf dem Leibchen habe und der Basel-Fan “FCB!” zur Antwort gäbe… Züri hat nun mal die weisseren Leibchen, egal ob aus der Sicht eines Zürchers oder eines Baslers. 😉

    Schlussendlich geht es ja auch nur um Sport, auch wenn das einige Fans (z.B. in den von Renggli genannten Derbies) leider nicht verstehen.

    • Philip Hauser sagt:

      das stimmt schon, die spiele der nati b des fcb lassen sich aber nicht mit den heutigen regeln des zuschaueraufkommens vergleichen (oder gabs da schon teleclub?). die fakten, dass eine ganze region konzentriert für einen verein fiebert, sind unbestritten und man darf getrost ewigs dieselben fakten runterleiern wie eine gebetsmühle. aber ob dies zum titel als fussballhauptstadt reicht? welche region besitzt den höheren anteil an fussballvereinen, wie viele davon in höheren ligen (1.liga ür, nati b, etc.) wer hat die längste wurst im stadion? wie viel wird von der lokalen wirtschaft in nachwuchsförderung und fussball allgemein investiert? welche region hat mehr ikonen geschaffen?

      dies wären mal themen, die mich wirklich interessieren.

  43. Nick Schmid sagt:

    ob zürich die fussballhauptstadt der schweiz ist wird sich zeigen, wenn nebst gc auch der fcz wieder mal im hinteren mittelfeld der liga rumdümpelt. mal sehen, ob dann im schnitt 15’000 oder 5’000 zuschauer im leichtathletikstadion auftauchen. ich tippe aus erfahrung auf zweiteres…

  44. Marcel Senn sagt:

    Penarol Montevideo vs Nacional Montevideo (Penarol wurde ja zur erfolgreichsten südamerikanischen Mannschaft des 20 Jh. gewält, beide Mannschaften sind mehrfache Weltpokalsieger)
    Racing Club vs Independiente Buenos Aires (zwei 50000plus Stadien in Avellaneda (Vorort BsAs) stehen in Sichtweite (ca.300m) nebeneinander, das ist weltweit einmalig)
    Flamengo vs Fluminense
    AC Milan vs Inter

  45. Patrick Roth sagt:

    Odonkor-Klub feiert Rückkehr in Primera División
    Betis spielt nächste Sason wieder «oben»!
    Real Betis Balompié – Sevilla Fútbol Club.

    Viva er Betis manque pierda…

  46. Thomas Jordi sagt:

    Zürich hat nicht einmal ein Fussballstadion.

  47. L. Hagmann sagt:

    PSG- Olympique Marseille ! Seit dieser Saison dürfen die Fans der Gastmannschaft nicht mehr ins Stadion….

  48. Gerhard Tubandt sagt:

    Zu einer Fussballstadt gehört auch eine Fankultur und ein stets volles Stadion. Wo bitte gibts die bei GC? Und wenn der FCZ in der Nati B rumdümpelte, gabs auch kein Derby… DIE Schweizer Fussballstadt ist nun halt einfach mal Basel, so niederträchtig die Zürcher das den Bebbis auch neiden mögen. P.S. Ich bin mitnichten FCB-Fan.

  49. Auguste sagt:

    hmm…, mindestens heute nachmittag ist zürich die bedeutenste nationale fussball-stadt, weil hier der match der saison
    für den grasshoppers club um 16.00 Uhr im letzigrund angepfiffen wird:

    das immerjunge stadtrivalen-derby gegen den fcz. diesmal wird es ein ganz besonderes spiel werden. der fcz muss unbedingt gewinnen, um im schlussspurt der meisterschaft gegen den mächtigen rivalen aus basel nicht zwei runden vor schluss vorentscheidend ins hintertreffen zu geraten. gc könnte sich mit einem sieg vorzeitig den klassenerhalt definitiv sichern und gleichzeitig dem stadtrivalen die meisterschaftssuppe gehörig versalzen. wenn das keine dramaturgie für ein derby ist.

    • Auguste sagt:

      hmm…, nachtrag: dramatisch hätte mir persönlich ja gereicht – es hätte nicht gleich eine tragödie draus werden müssen. dennoch, glückwunsch an die grasshoppers. wer den klassenerhalt mit einem indiskutablen 3 : 0 sieg im zürcher derby perfekt macht, muss das eine oder andere richtig gemacht haben.

  50. karl sagt:

    Nüchtern betrachtet ist Basel die Fussballhauptstadt der Schweiz, betrunken betrachtet ist es Sitten

  51. Pippo sagt:

    @karl – Gott sei Dank gibt es auch noch Leute mit Humor in diesem Blog. Vielen Dank.

    Nun, der heutige Nachmittag hat zumindest aufgezeigt, dass es in Zürich nicht nur einen nicht sooo schlechten Fussballclub gibt. Auch wenn das heute wohl eher die Basler freut.

  52. A.S sagt:

    PANATHINAIKOS-OLYMPIAKOS

  53. Alois Eglseder sagt:

    Das Derby in Zürich mag vielleicht in Zürich selber interessant sein. Europaweit hat dies etwa die Bedeutung eines umgekippten Reissacks in China. Selbst national hat dies ausserhalb von Zürich wenig Bedeutung. National interessiert es nur, wenn FCB und FCZ aufeinandertreffen. International schafft man sich nur ansehen, wenn man Jahr für Jahr international dabei ist. In den letzten 10 Jahren hatte nur der FCB dies zustandegebracht (Thun, YB und FCZ nur hie und da).

    Zürich die bedeutenste Fussballstadt? Als es dem FCZ schlechter ging, gingen jeweils ein paar Tausend Nasen an die Spiele. Als der FCB in der Nationalliga B war hatte dieser immer noch den national höchsten Zuschauerdurchschnitt. Soviel zur Bedeutung.

  54. Ruedi von Steiger sagt:

    Ilanz – Schluein (Gibt’s leider aufgrund der Fusion (!) der beiden Clubs nicht mehr.)
    Trun – Tavanasa

    3. Liga-Derbys mit bis zu 1’000 Zuschauern in den achtziger Jahren. Im Gegengsatz dazu war die erwähnte Dekade für die NLA die bare Katastrophe. Man mag es kaum glauben, aber in der Abstiegssaison spielte der FCZ im Letzigrund vor weniger als 1’000 Zuschauern. Wenige Jahre zuvor zog das Mittelfeldduell FCB – FCZ gerade mal 3’500 Zuschauern an. Die Liga ist seit ca. zehn Jahren am boomen. Und das ist doch toll.

  55. Wooody Halson sagt:

    nicht zu vergessen:

    Hajduk Split – Croatia zagreb
    Marseille – Paris St. Germain
    HSV – St. Pauli

  56. René Baron sagt:

    Es erstaunt, dass Alles nur an der ersten Herrenmannschaft, respektive deren Fans gemessen wird. Zürich hat auch hervorragende Frauenmannschaften und Juniorenabteilungen und zahlreiche Stadtvereine welche aktiv dazu beitragen, dass Fussball in der Bevölkerung auch weiterhin primär durch den Sport und das Spiel und weniger durch johlende Fans definiert und getragen wird. Verankerung ist was man macht und weniger was man schreit. Nur weil Basel die lauteren Fans hat, heisst das noch lange nicht, das die Basler Bevölkerung im Schnitt Fussball besser versteht und LEBT als anderswo.

  57. Marc Leber, Rheinfelden sagt:

    Herr Renggli, liebe Zürcher Medien. Ich denke, Sie haben sich und diesen Artikel durch diesen Artikel ad absurdum geführt. Ich freue mich darauf, Ihnen dies am Donnerstag in einer Woche darlegen zu können. Bis dahin sende ich Ihnen die besten Basler Grüsse. Bitte auch der Restschweiz mitteilen.

    • kurt abächerli sagt:

      weil es in basel besonders langweilig ist und alle am fussball-match rumhängen ist man nicht fussballstadt. was die sogenannten fans am mittwoch in zürich geboten haben, war hoch gefährlich – nur aus glücklichem zufall gab es keine opfer. da sitze ich lieber im gc-familienabteil mit vielen leeren sitzen. ohne frau örli und den aufkauf der halben gc mannschaft (zubi, zanni, yakins, smilanic, petric etc.) hätte es die zeit, von der die bebbis heute noch zehren, nicht gegeben. also nicht überheblich werden… und nicht die geschichte und zukunft umdeuten. es wird auf ewig nur einen rekordmeister geben…

      • Mägge sagt:

        Und was die Zürcher Fusbballspieler, einmal mehr, auf dem Platz geboten haben (Texeira) war hoch gefährlich! Die Basler Chaoten sind auf der Strasse die Zürcher Chaoten auf dem Platz….

  58. Franz Melliger sagt:

    @ Kurt Abächerli

    Korrekt geschlussfolgert, sie sollten Detektiv werden. Es gibt immer nur einen Redkordmeister… Ich wage sogar die Prognose, dass es auf ewig nur einen Meister pro Saison geben wird.

    • Nico von Klingen sagt:

      @ Franz Melliger:

      Ihre Aussage stimmt nur teilweise. Wenn Sie schon klugscheissern, dann bitte richtig. Denn es kann sehr wohl mehrere Rekordmeister geben. Siehe England: Bis vor dieser Saison waren Liverpool und ManU mit der gleichen Anzahl Titeln gemeinsamer Rekordmeister.

  59. Marcel Senn sagt:

    War doch eine noble Geste vom FCZ am Derby, opfern ihre Titelträume, damit der Klassenerhalt von GC gewährleistet wird und es in der “Fussballstadt” Zürich auch nächste Saison das zürcher Derby gibt und wenigstens eine zürcher Mannschaft in der Liga verbleibt, die Basel schlagen kann. Die Fair Play Trophy gehört dem FCZ! Herzliche Gratulation aus Basel!

  60. Fürchtegot von Kirchzarten sagt:

    Darf Mann lachen?

  61. Guido Casanova sagt:

    das Derby FLA-FLU im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro. Bevor die Zuschauerzahl des Maracanas aus Sicherheitsgründen auf unter 90’000 beschränkt wurden, erreichten diese Spiele bis zu 190’000 Zuschauer (nachzulesen auf den Sites der beiden Klubs Flamengo und Fluminense. Die grosse Rivalität ergab sich, weil Flamengo ursprünglich aus Abtrünnigen des Klubs Fluminense gegründet wurde. Nicht vergessen werden dürfen die anderen beiden Stadtklubs Vasco da Gama und Botafogo. Dann in São Paulo die Derby Corinthians X São Paulo oder Palmeiras X Corinthians.

  62. Mägge sagt:

    Hallo Herr Renggli
    Zürich bedeutendste Fusballstadt der Schweiz! Sorry…. ich will Ihnen in keiner Weise zu Nahe treten, trotzdem haben Sie zu tief ins Glas geschaut….?? Kein Problem, ist mir auch schon passiert… 🙂

  63. Georg Stamm sagt:

    Zürich ist die bedeutenste Schweizer Fussballstadt weil hier pro Spiel die grössten Hooligan-Schäden entstehen. Dementsprechend ist die Belastung des Zch.-Steuerzahlers pro Spiel ebenfalls am höchsten. Das sind doch echt sportliche Rekorde, da kann man stolz sein !

    • Mägge sagt:

      Und dann bekommt ihr auch noch den Pokal für die hässlichsten Foul’s, die vom Zürcher SFV nicht wirklich geandet werden!! Ein Grund mehr um Stolz zu sein……

  64. Erich sagt:

    In Zürich kann man auch selbst aktiv als Hobby- und Freizeit-Fussballer werden:

    http://www.hobby-fussball-zuerich.org/

  65. Fritz Meier sagt:

    Herr Thomas Renggli verstehen Sie etwas vom Fussball ? Ich glaube nicht ! Sie haben auch ein Trauma 🙂 Grüsse von Zürich GC und FC Basel Fan

  66. Dani sagt:

    Herr Renggli, ich bin weder ein Zürcher Club noch FC Basel-Fan. Aber zu behaupten, dass Zürich die Fussballstadt der Schweiz ist, hat mit ihrer typischen Zürcher Arroganz zu tun.
    Basel war und ist die Fussballstadt Nummer 1 in der Schweiz. In keiner anderen Stadt kann sich die Bevölkerung mit ihrem FC mehr indentifizieren als eben in Basel.
    Das gab es Spiele als der FCB in der NLB war mit über 40’000 Zuschauer, Zum Beispiel gegen den FC Solothurn!!!
    Beide Zürcher Clubs zusammen bringen nicht annähernd so viel Zuschauer zusammen wie der FC Basel oder YB. Tja nicht mal ein anständiges Fussballstadion bringen sie zu Stande.

    Also Herr Renggli, vielleicht sollten sie wnn sie einen Blogpost schreiben ihre Blauweisse Brille abziehen und das Weinglas beiseite lassen.

  67. Thomas sagt:

    Mohun Bagan VS East Bengal

    Das Stadtderby von Kalkutta mit 100´000+ Zuschauer im Schnitt. Fussballextase in Asien.

  68. *Zensiert* sagt:

    Weisst du eigentlich, dass du für die BaZ schreibst?!

  69. Marek sagt:

    Prag: Sparta-Slavia.

  70. Mo sagt:

    Top drei Derbys:

    First Vienna FC – Wiener Sportklub

    St.Pauli – HSV

    Celtic – Rangers

  71. Daniel sagt:

    Leider muss ich zugeben, dass Basel wirklich die Fussballhauptstadt ist. Hier wird wirklich Fussball gelebt. In Zürich würde ich mir mehr Fussballbegeisterung wünschen.

    Zu den Derbies: Solche Listen sind immer subjektiv und beinhalten viel Diskussionsstoff. Zum Glück.

    Vor rund zwei Jahren hat das Fussballmagazine 11 Freunde bereits einmal die Top 50 Derbies aufgeführt. Spannend, weltoffen, horizonterweiternd.
    http://www.11freunde.de/bundesligen/132790
    https://www.11freunde.de/bundesligen/132807?image=1284652030&page_g=4

    Das Mailänder Derby schafft es nicht in die Top 30 und das Zürcher Derby findet sich auf Platz 48, wobei dies wohl eher aus nachbarschaftlichen Freundschaft als aus aktueller Brisanz. Von Basel liest man nichts. 🙂