Logo

Kaltblütigkeit entscheidet die Meisterschaft

Thomas Renggli am Montag den 9. Mai 2011

Im Meisterschaftsendspurt flattern die Nerven – vor allem auf Zürcher Seite. In St. Gallen läuft am Sonntag die 14. Minute. Schiedsrichter Hänni pfeift Freistoss für den FCZ. Der St. Galler Brice Owona nimmt den Ball in die Hand – verzögert das Spiel. FCZ-Captain Silvan Aegerter tritt dem Kameruner mit Anlauf in die Beine, sieht völlig zu Recht Rot. In der zweiten Halbzeit leisten sich zwei weitere Führungsspieler des Leaders unverständliche Aussetzer. Innenverteidiger Teixeira schlägt Owona auf den Hinterkopf. Hätte Hänni dies als Ohrfeige taxiert, wäre der zweite Platzverweis unvermeidlich gewesen. Auch Zouaghi hat Glück, dass er für sein brutales Foul gegen Nushi nicht den Marschbefehl erhält.

Nach einem dramatischen Finale und dem Last-Minute-Ausgleich durch Djuric verlassen die Zürcher die AFG-Arena trotzdem mit dem Gefühl des Sieges. Vor dem Direktduell gegen Basel am Mittwoch im Letzigrund liegen sie weiterhin an der Tabellenspitze – allerdings nur um die Winzigkeit eines Tores.

Vor dem Spiel der Spiele kommen die klaren Ansagen vom FCB: «Wir können uns nur selber schlagen», prophezeit Youngstar Xherdan Shaqiri. Sein deutscher Teamkollege Markus Steinhöfer sieht es ähnlich: «Wir sind bereit für Zürich. Wir wollen gewinnen». Die Basler schöpfen die Zuversicht unter anderem aus der Statistik. Seit dem November 2006 sind sie gegen den FCZ in 19 Spielen ungeschlagen. Zuletzt gewannen sie Anfang März im St. Jakob Park nach einem 0:1-Rückstand 3:1 und erhöhten den Vorsprung auf sieben Punkte.

Einiges spricht auch jetzt für Basel – Erfahrung, Cleverness, Kaltblütigkeit. Ausserdem verfügt Trainer Fink trotz diversen Absenzen über die breitere personelle Basis als sein Zürcher Kollege Fischer. Dieser muss aufgrund der Sperren gegen Aegerter und Zouaghi die Schaltzentrale neu besetzen. Eine heikle Personalie, da Margairaz nach seiner Verletzungspause kaum schon voll belastbar ist. Hat Aegerters Dummheit in St. Gallen die Meisterschaft entschieden? Kostet sie seinem Arbeitgeber die direkte Champions-League-Qualifikation und damit garantierte Einnahmen von 20 Millionen Franken?

Der FCZ steigt mit einer schweren Hypothek in den vorweggenommenen Meisterschafts-Final. Er hat in den letzten Wochen aber bewiesen, dass er fast alles wegstecken kann. Seit neun Spielen ist er ungeschlagen, achtmal hat er gewonnen. Es waren fast ausnahmslos Partien, die auch zu seinen Ungunsten hätten ausgehen können. Doch irgendwie fanden die Zürcher immer eine Lösung – etablierten sich als die erfolgreichsten Entfesselungskünstler der Liga, bewiesen meisterliche Qualitäten.

Sehr geehrte Leser. Wie ist Ihre Meinung? Bei wem liegen die Vorteile in diesem packenden Saisonfinale? Schafft es der FCZ, sein Basler Trauma zu überwinden? Oder scheitert er erneut? Welche Absenzen wiegen schwerer – diejenigen von Aegerter und Zouaghi auf Zürcher Seite – oder diejenigen von Stocker und Chipperfield beim FCB? Wer gewinnt das Spiel der Spiele? Oder bleibt es beim Patt und entscheidet am Schluss die Tordifferenz? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil.

« Zur Übersicht

112 Kommentare zu “Kaltblütigkeit entscheidet die Meisterschaft”

  1. René sagt:

    Aegerter ist ein weiterer FCZ Spieler, welcher bei mir “unten durch ist”. Er ist Captain, er weiss, dass die “ganze Welt” seine glasklare vorsätzliche Tätlichkeit am Fernsehen verfolgen konnte und er erdreistet sich trotzdem, den Sportchef Bickel knüppeldick anzulügen, er hätte seinen Tritt nach dem Ball nicht mehr stoppen können. (Siehe Beitrag TA 9.5.11). So ein Spieler gehört rausgeschmissen und zwar fristlos. Solche Charaktergeschädigte braucht der FCZ nicht, umsomehr, dass sie vermutlich jetzt dadurch noch den Meistertitel “vergeigt” haben und damit finanziell gewaltig geschädigt werden. Sollte der Vorfall intern keine gravierenden Konsequenzen haben, dann stimmen meine Vorurteile über den FCZ doch.

    • reepz sagt:

      jetzt mal locker und geschmeidig bleiben, rené….

    • 1896 sagt:

      Dier häts wahrschindli no nie de deckel glupft gäl…….! chli bsoffe oder was?

      • Tobi sagt:

        René, ich habe mir die Szene mit Aegerter x-mal angeschaut. Zu Beginn seines Schwunges geschieht die Aktion klar im Affekt, er will den Freistoss schnell ausführen, wird getreten, tritt dann Richtung Ball und Spieler. Er merkt jedoch noch mitten in der Bewegung, dass er dies nicht tun sollte, und versucht dann abzubrechen. Kurz vor der Berührung versucht er abzubremsen und hat dann einiges weniger an Energie in der Aktion. Das erkennt man ansatzweise daran, wie Owonas Bein sich wegbewegt, wie er umfällt (Aegerter trifft das weiter entfernte Bein am Knie, welches sich Owona dann auch hält). Owona schaut dann auch ganz kurz in Richtung Schiri, und darauf wie die Szene weitergeht. Also für mich war es demnach keine komplett brutale Aktion, aber immer noch rotwürdig. Die Feinheiten sind jedoch nur schwer zu sehen und man muss auch etwas interpretieren.
        Aber Aegerter beschreibt sein Vergehen wohl deshalb wie im zitierten Artikel und ich kann ihm dies auch ein Stück weit abnehmen.

        • Nick Schmid sagt:

          Nicht rotwürdig??? Wie bitte??? Da wurden schon Spieler für bedeutend harmlosere Sachen vom Platz gestellt, und danach notabene nicht für lächerliche zwei Spiele gesperrt. Ich kann nachvollziehen, wenn einem Spieler mal die Sicherungen durchbrennen. Dann soll er aber nachher auch die Eier haben, dazu zu stehen. Dass Präsi Canapé ihn auch noch in Schutz nimmt spricht auch nicht unbedingt für den FCZ.

    • kurt abächerli sagt:

      aber aegerter passt zum fcz. technisch limitiert und geistig…

      • Luggi sagt:

        war in St. Gallen dabei und habe von nahe Diuric und Mehmedis Balltechnik gesehen – eine Augenweide!

  2. Auguste sagt:

    hmm…, nein, natürlich nicht. “silly” aegerters fehltritt war gewiss eine seltenblöde torheit, aber das rennen ist nach wie vor völlig offen, und auch der fcb hat in den letzten wochen unerwartet federn lassen müssen. die nervenstärke, der unbedingte siegeswille und die fitness werden den ausschlag geben. in diesen punkten sehe ich zwar einen leichten vorteil beim fcb, andererseits liegt der heimvorteil beim fcz. fazit: der ausgang dieses spiels ist völlig offen.

    und dann ist noch längst nicht schluss. auf den fcz wartet noch ein stadtrivalen-derby auf biegen und brechen. nach der letzten runde wird es einen meister nach punkten und nicht nach torverhältnis geben, schätze ich mal.

  3. Tenno F. sagt:

    schade, dass aegerter die sicherungen durchgebrannt sind. er hat den fcz deutlich geschwächt. ich glaube, basel wirds machen. leider…

  4. Niggi sagt:

    Ich glaube nicht, dass die Meisterschaft am nächsten Mittwoch entschieden wird. Zwar hat der FCB gegen den FCZ nach aktuellem Stand Vorteile. Vor allem auch darum, weil er gegen starke Gegner im besser spielt wie gegen gefühlt schwächere Und deshalb ist sind die Spiele gegen St. Gallen, Thun und Luzern nicht zu unterschätzen (wie das der FCB gerne immer wieder tut).

  5. Heinz sagt:

    So gut, Aegerter ist gesperrt und noch einer der eine Gelbe erwischt hat und gesperrt ist.
    So kann nur der FCB Meister werden, cool.

  6. Reto Huber sagt:

    Welch blöde Kommentare wegen Aegerter. Jetzt sind ihm einmal die Sicherungen durchgebrannt (hätte nicht passierern dürfen). Ansonsten ist Aegerter jedoch ein vorbildlicher Profi und Captain. Ich kann nicht verstehen, warum er jetzt allfällige Schuld an den verpassten 25 Mio. Franken haben solte. Vielmehr müsste sich Urs Fischer diese Frage gefallen lassen, weil er aus reiner Sturheit zu lange an Guatelli festgehalten hat. Mir Leoni seit Saisonbeginn im Tor hätte der FCZ die Champagnerflaschen schon lange kühl stellen können……

    • adrian erni sagt:

      absolut einverstanden. meine worte…

    • Thomas sagt:

      Das sehe ich allerdings genauso…aber das zeigt wieder einmal, wie kurzlebig und vergesslich das Fussballgeschäft ist. Im Fall von Guatelli kann dieser über diese Tatsache jedoch nur dankbar sein.

  7. Lorenzo sagt:

    Wenn man die Bilder genau anschaut, sieht man, dass Aegerter nicht den Gegner treten wollte. Es war ein dummer Zufall. Ich glaube an den FCZ. Basel scheint mir angeschlagen zu sein. Die Partie gestern geben Bellinzona hat gezeigt, dass sich der FCZ vor Basel alles andere als fürchten muss und soll. Der FCZ wird es schaffen.

    • Megge sagt:

      Was wollte er dann treffen??Hört doch auf; der wollte dem Gegner die Knochen brechen!

      • tommaso sagt:

        Aegerter wollte den Freistoss schnell treten, schaute aber dummerweise nicht auf den Boden. Owona bückte sich nach dem Ball, als sich A. bereits in der Schussbewegung befand. Klarer Fall von dummem Zufall… (ein FCB-Fan)

    • kurt abächerli sagt:

      schreibst Du über Schweizer FUSSBALL??

    • Nick Schmid sagt:

      “Wenn man die Bilder genau anschaut, sieht man, dass Aegerter nicht den Gegner treten wollte.” Ok, er wollte des Gegners Knie massieren. Ist natürlich etwas anderes. Zudem konnte er Owona im dichten Nebel kaum erkennen. War einfach Pech… Meine Güte, wieso kann man nicht einfach akzeptieren, dass Aegerter kurz die Sicherung raus ist?

  8. Fred sagt:

    Nun gut, hoffen wir, dass der FCZ trotzdem noch Meister wird, ist irgendwie der sympathischere Meister. Und das mit Aegerter kann passieren, sollte nicht, aber so ist halt Fussball. Urs Fischer muss jetzt “Aegi” stützen, da er einen guten Anteil am Zürcher Erfolg hat.

    • Megge sagt:

      Das kann ich denn gar nicht unterschreiben: Selbst wenn man den FCB nicht mögen sollte; Basel ist einfach IMMER sympathischer als DownTownSwitzerland Ziiri!!! Hopp FCB; Ihr schaffed das!

  9. Joe sagt:

    Waren sie im Stadion, Herr Renggli? Owona und Nushi hätten BEIDE vom Platz gestellt gehört. Aber über das schweigen sich die Medien aus. Was niemanden verwundert, zumindest in der Schweiz. In Deutschland oder GB würden solche Dinge nüchtern analysiert und durchleuchtet. Nicht jedoch in der Schweiz, dieser Provinz… 🙂

    Doch der FCZ wird Meister werden. Wir werden’s sehen.

    • Nick Schmid sagt:

      Ääh, wieso genau hätten Owona und Nushi vom Platz gestellt gehört? PS: Ich war im Stadion…

  10. magoo67 sagt:

    @Rene: eine interessante Stellungnahme von Dir. Wenn Du selber mal Fussball gespielt hast, würdest Du eventuell wissen, dass es immer wieder mal Ausnahmesituationen gibt. Aegerter hat sich aus meiner Sicht immer vorbildlich für die Mannschaft eingesetzt. Er ist auch im Erfolg immer bescheiden geblieben. Am meisten hat sich Silvan nun selber mit der roten Karte bestraft und es wird ihn massiv schmerzen. Als FCZ-Fan bin ich der Meinung sollte man zu den Spieler stehen, auch wenn sie mal einen Fehler begehen. Ich freue mich auf den Mittwoch und bin nun gespannt welche 2 Spieler Trainer Fischer für die gesperrten Spieler ersetzt. Hopp FCZ!!!

  11. Basel1893 sagt:

    Gratuliere Herrr Renggli. Zum ersten mal haben sie nichts gegen den FC Basel. Nach jedem Spiel klagen sie über die Basler die reklamieren oder mit Glück gewonnen hat. Ich glaube der FC Basel wird es sogar in St.Gallen schaffen können.

    • Long sagt:

      Tatsaechlich. Dieser Blog faellt diesmal wirklich neutral aus, gratuliere Herr Renggli. Klaro, ich bin pro FCB. IMHO die Chancen stehen halbe/halbe. Ich tippe auf ein Unentschieden am Mittwoch, danach entscheidet das Restprogramm. Hier sehe ich FCZ im Nachteil. Der FCL koennte fuer den FCB zum Stolperstein werden. FCZ muss auch noch gegen FCL ran. Dann ist da noch das Derby FCZ gegen GC….

      • aegi sagt:

        @Long
        Ja muss schon sagen GC ist diese Saison echt der Stolperstein.

        Zürich schlägt Basel am Mittwoch weil sie diese Rückrunde die stabilere Mannschaft ist. Dem einzigen Klub dem seit Wochen die Nerven nämlich flattern ist ohne Frage der FCB.

  12. Hennes W. sagt:

    Zürich hat kein Meisterkader. Alphonse, Mehmedi, die sind zu wenig abgezockt.

  13. Sir Griffith sagt:

    Alle reden vom Spiel gegen Basel. Am Samstag warten auch noch hungrige Grashüpfer und wenn die zu Heuschrecken werden, dann fressen die auch noch die Züritrikots vom Leibe.

  14. Matthias Roth sagt:

    zu Bild 3: die Spieler freuen sich nach dem 1:2… falsch, denn der FCZ freute sich hier über das 1:1 in der 83. Minute.

  15. Fehler sagt:

    Bild 3/7 – Die Zürcher Aufholjagd: Die Zürcher freuen sich nach ihrem 1:2.

    Wann freute sich Zürich über das 1:2?
    1:0 –> 1:1 –> 1:2 –> 2:2

  16. H.P. Kipfer sagt:

    Ich sage nur eines heute ….: was für ein Finale! Als eingefleischter FCZ Fan sehe ich uns natülich trotz allem im Vorteil. But let’s face it: in erster Linie wünsche ich mir ein grosses Spiel – ohne nachmalige Ausschreitungen, da mein (und viele andere) Kids sich dieses Spiel auch nicht entgehen lassen wollen – und möge der bessere (FCZ … 😉 gewinnen! Wie auch immer die Meisterschaft am Ende ausgehen wird. Auf jedenfall freuen wir uns auf alle friedlichen Basel Fan’s, die dieses Spiel mithelfen zu einem Spektakel werden zu lassen!

    • Diniss sagt:

      Danke H.P., dem schliesse ich mich als FCB Fan mit einer kleinen Einschränkung an, ich hoffe natürlich dass die 3 Punkte ans Rheinknie gehen;-)

      • Penalty? sagt:

        Das hoffe ich natürlich auch.

        Aber was passiert eigentlich, wenn Ende Saison beide die gleichen Punkte wie das gleiche Torverhältnis haben? Gibts dann ein Penaltyschiessen? Oder gehen wir dann als FZB oder FBZ in die CL… 🙂

        • H.P. Kipfer sagt:

          Dann sind es die geschossenen Tore – soweit ich weiss. Aber wenn diese ebenfalls gleich viele sind habe ich in der Tat keine Ahnung was die Entscheidung wäre….. Jemand anderes?

          • Inda sagt:

            da kommen dann irgendwann die Punkte aus den Direktbegegnungen zum Zug… und da sieht’s für den FCZ leider schlecht aus 🙁

  17. E. Schönbächler sagt:

    Es ist noch alles offen. Und auch Basler Spielern könnten noch die Sicherungen durchbrennen (z. B. Alex Frei) Auf jeden Fall bleibt die Meisterschaft spannend.

    • Diniss sagt:

      Tja, um von Aegerter abzulenken, darf der Seitenhieb auf Frei ja nicht fehlen. Einer musste ja damit kommen…

    • DAM sagt:

      Nur wird Frei in der ASL ganz bestimmt nicht vom Platz gestellt…

      • Diniss sagt:

        Nein, er verwirft die Hände und reklamiert – was mir übrigens tierisch auf die Nerven geht – und kriegt dafür Gelb, wenn der Schiedsrichter will. So eine hässliche Aktion habe ich von ihm bis jetzt nicht gesehen.

  18. M. Steinberger sagt:

    Die Basler müssen auch noch nach Güllen. Mal schauen ob sie dann eine bessere Figur machen gegen einen Gegner, der verzweifelt jeden Punkt braucht.

  19. Lars sagt:

    Es bleibt zu hoffen das der Sieger vom Mittwoch dann auch Meister wird. Das ware fair! Möge es ein grosses Spiel werden ohne entscheidende Schirri-Pfiffe. Come on Züri! Come on!!!!!!!!!!!

    • Franz sagt:

      Gewinnen wird hoffentlich, wer sich nicht provozieren lässt. Und leider wirds wieder viele schlechte Verlierer geben. Auf und insbesondere neben dem Rasen. Fussball wäre ein schöner Sport, wenn es weniger Leute gäbe, denen er zu viel bedeutet.

  20. David sagt:

    Jaja Silvan Aegerter, der ehemalige FCB-Junior….

  21. René sagt:

    Jetzt kann man dann 1:1 sehen, ob Spieler beim FCZ “gleich” behandelt werden. Guatelli (wegen Ueberhockens), welcher anschliessend gegenüber Bickel geflunkert hat, ist sofort aus dem “Verkehr gezogen worden”. Was passiert jetzt mit Aegerter, welcher sich meiner Meinung nach etwas viel “Gröberes” geleistet hat und dies gegenüber Bickel auch bestritten hat. Guatelli’s Lüge kostete den FCZ nichts, die von Aegerter eventuell schon und dies nicht zu knapp. Was nun Canepa und Bickel?

  22. Mark Willi sagt:

    lustig wie gestern Stocker im Sportpanorama von sich gab, dass sie unschlagbar seien wenn alles stimme…tragisch…mit jahrgang 89 bereits das gefühl das herz einer mannschaft eines kalibers wie barcelona gewesen zu sein…dem ist nicht mehr zu helfen…wie dem FCB selber nicht..sollte sich besser an der challenge league anstatt der champions league messen wenn er unfähig ist, die hintere tabellendrittel zu besiegen

    • Tobias sagt:

      Ein unqualifizierter Beitrag!
      Seien wir ehrlich: Der FC Basel hat das grösste Budget, den besten Kader und ist in den letzten Jahren sowas wie das “Bayern München” der Schweiz geworden. Wieso darf deshalb Stocker nicht mit Selbstvertrauen sagen, dass wenn alles stimmt, der FCB unschlagbar ist? Bei den Bayern heisst es das Bayern-Gen und in der Schweiz ist einem solchen nicht mehr zu helfen? Wieso immer dieser Neid auf erfolgreiche und selbstbewusste Sportler? Die Schweiz könnte generell etwas mehr Selbstvertrauen haben, aber bei einem solchen Volk…

      • DAM sagt:

        Der FCB soll also unschlagbar sein, wenn alles stimmt. Da ist es doch umso schlimmer, dass die Meisterschaft nicht schon längst zu Gunsten des FCB entschieden ist und der FCB auch im Cup ausgeschieden ist. Denn heisst das doch nun, dass einige Male etwas nicht stimmte beim FCB…

    • Thomas sagt:

      Also, wenn jemandem die Argumente gegen den FCB so offensichtlich ausgehen wie Ihnen, dann kommt so was halbverdautes heraus wie bei Ihnen. Man kann ja für oder gegen einen Klub sein, aber sein eigenen Frust gegenüber einem äusserst erfolgreichen Fussballverein so plump und unverhüllt zur Schau zu stellen, das ist dann schon fast wieder einen Lacher wert.

  23. Tony Micelli sagt:

    Meine ich das nur, oder werden jetzt schon Ausreden für eine Niederlage des FCZ am Mittwoch gesucht? Bin natürlich der Meinung, dass der FCB wieder mal gewinnen wird, wie immer, wenn es um die Wurst geht. Aber die Zürcher sollen sich selber bitte nicht immer gleich kleinreden. In dieser Tabellenposition muss es heissen: es ist egal, wer auf dem Feld steht, wir wollen gewinnen und Meister werden! Alles andere ist Rumgeheule.

    • Mark Willi sagt:

      Das letzte Mal, als es wirklich um die Wurst ging, hat glaube ich der FCZ doch gewonnen…und am Freitag feiert dieser 13. Mai doch schon sein kleines Jubiläum von 5 Jahren

  24. Sascha sagt:

    Wer einen solchen Artikel schreibt (hauptsache er ist reisserisch) muss sich ab deren teils noch dämlicheren Kommentaren nicht wundern. Wenn einer das Nervenflattern hat, dann wohl Basel – oder muss ich die Tabelle vor 5 Wochen nochmals hervorholen. Wir haben ein 2:2 gegen den Tabellenletzten (welcher notabene sein bestes Spiel in der Rückrunde gezeigt) hat gespielt…und das mit einer unterirdischen Leistung unsererseits. Klar ist es rot – klar ist es ärgerlich! Das dieser Charakterlump Owona (dafür müsste man aber die ganzen 95 Minuten gesehen haben und nicht einfach nur vom Blick abschreiben) aber vor dem Ball konfiszieren noch dem Aegerter auf den empfindlichen Fersen drauf gestanden ist, dass wird hier nicht mal erwähnt. Von Stocker und Frei habe ich diese Saisons schon schlimmeres gesehen…aber die “heilige FCB Kuh” bloss nicht kritisieren….ich bin stolz auf den FCZ!!! Bin es heute und werde es morgen sein, stolz darauf das wir den jedes Jahr aus der unangefochteten Pole Position (Budgetvoraussetzung) startenden FCB auch dieses Jahr wieder wenigstens Aergerten (:-)) können.

    • Auguste sagt:

      hmm…, könnte man nicht genau gleich stolz sein auf “seinen verein”, ohne den rest der welt gleich in die “idioten-schublade” zu stecken?

  25. Mägge sagt:

    Der FCZ hatte schlicht und einfach, bzw. einmal mehr, die sogenannten “neutralen” Schiedsrichter auf Ihrer Seite. Von 3 ganz eindeutigen Roten Karten wurde nur eine gegeben. Da ist es auch kein Problem Meister 2011 zu werden. 11 Blauweisse (plus 3 schwarze) gegen 11 Rotblaue, das kann ja Heiter werden. Lieber SFV, Fairness was ist das……..?

    • Schmuerzel sagt:

      Lieber Mægge,
      nun mal langsam bitte. Haette der FCZ gegen den FCB die Schiris immer auf seiner Seite gehabt , haette er sicher eines der letzten 19 Spiele gewonnen!!!
      Noch Fragen?

    • Francis Gabriel sagt:

      Eine weitere, lächerliche Verschwörungstheorie vom Rheinknie; auf diese 3 ganz klaren roten Karten bin ich ja mal gespannt… Und, kann man das Ausscheiden im Cup gegen Biel auch dem SFV in die Schuhe schieben?

  26. Erich Nötzli sagt:

    Am tragischten an der Geschichte finde ich den Fokus auf die 20Mio – es geht wirklich nur noch ums Geld, schade.

    • n.v. sagt:

      @Hoi Erich: Es geht nicht nur um Geld, aber ohne Geld geht eben nichts. Lebst Du noch in der Vergangenheit ‘Elf Freunde müsst ihr sein’, das ist doch schon lange vorbei. Fussballvereine sind heute wirtschaftlich geführte Klein- bis Grossunternehmen, mit vielen Arbeitnehmern und Arbeitsplätzen (nebst den Fussballspielern), die Führung ist für die Erhaltung der Arbeitsplätze und die Zukunft der ‘Firma’ Fussballclub verantwortlich. Fussball ist ein riesen Geschäft, siehe Medien, Vermarktung. Das Geschäft entsteht aus der Nachfrage und Fussball lässt sich eben vermarkten.Geld ermöglicht es Fussballspiele auf dem heutigen hohen Niveau zu spielen und für die Fans zu geniessen. Die Schweiz muss mit eher kleinen Budgets (Vergleich Spanien, Deutschland etc) auskommen und trotzdem haben wir den Anspruch in den Top Ten mitzuspielen. Erich du bist vielleicht der Erste, der sich ärgert, dass sich die Schweiz ‘nur’ für die EM, WM qualifiziert und immer früh ausscheidet. Dort wo mehr Moos, da mehr los, es ist halt leider so!

      • DAM sagt:

        @n.v.
        Sie schreiben: “Fussballvereine sind heute wirtschaftlich geführte Klein- bis Grossunternehmen…”.
        Das mag für gewisse Vereine sicherlich stimmen (Paradebeispiel Bayern München). Wenn aber Chelsea am Vormittag x Mio. Verlust meldet und am gleichen(!) Nachmittag für x. Mio Fernando Torres kauft, hat das mit “wirtschaftlich geführt” nichts mehr zu tun. Oder zeigen Sie mir ein Unternehmen dass so überleben könnte.

        • n.v. sagt:

          Lieber DAM: Ist doch in Ordnung, wenn man trotz Verlusten noch Liquidität besitzt und im Stande ist für bessere Zeiten zu investieren, nur so ist ein Unternehmen in der Lage zu überleben. Aus steuerlichen Gründen, vorsichtiger Bilanzierung etc. kann durchaus ein Verlust ausgewiesen werden, der aus interner Betrachtung jedoch ein Gewinn ist, dazu fehlt uns beiden jedoch der Einblick in die Buchhaltung und die ‘wahren’ Zahlen. Zudem ist Chelsea im Besitze eines Milliardäres welcher im schlimmsten Falle noch Löcher stopfen könnte und zudem mit Forderungsverzicht dieses Geld aus der Privat-Schatulle bezahlen würde. Auch die UBS ist wirtschaftlich geführt, fährt Milliarden Verluste ein, musste sich neu ausrichten und neue Investitionen tätigen und ist dank Geldspritzen heute wieder profitabel. Ohne Liquidität wären Tausende Arbeitsstellen verloren gegangen. Ich weiss nicht genau was Sie lieber DAM unter wirtschaflichem Führen verstehen oder eben nicht verstehen.

  27. L. Larsen sagt:

    Zuerst einmal zum inhaltlichen Fehler:
    Bei Ihrer Bilderstrecke beschrieben Sie das dritte Bild mit dem Jubel über das Zürcher 2:1, tatsächlich erzielte Nikci zu dem Zeitpunkt das den Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 1:1.

    Nun zu Ihren Fragen:
    Ich bin der Meinung, dass Zürich schon länger nicht mehr so gute voraussetzungen hatte, um den Angstgenger zu schlagen, da die Elf vom Reihnknie gegen vermeindlich einfache Gegner wie Sion oder Neuchatel sehr viel Mühe bekundeten und sich sehr nerös zeigten. Anderseits war der FCB immer sehr konzentriert und trat stets überzeugend auf gegen den mommentan stärksten Mitstreiter. Auch die Limmatstädter zeigten im gestrigen Spiel mehr als nur Anzeichen von Nervosität und müssen am Mittwoch ganz stark auftreten um eine günstige Ausgangslage für die letzden drei Partien zu erspielen. Diese ohnehin schon anspruchsvolle Aufgebe wird, wie schon im Artikel erwähnt, erschwert durch die Tatsache, dass sich Aegeter oder “Sillä”, wie er unter Fans genannt wird einen unerklärlichen Ausraster geleistet hat und dadurch im Spitzenspiel gesperrt ist. Als weniger drastisch sehe ich die Ausfälle auf Basler Seite an, zweifellos sind Stocker und Chipperfield zwei Leistungsträger, doch Oeris Mannschaft hat in den letzten Jahren schon mehrmals bewiesen, dass sie auch ohne die beiden bestens auskommen. Der FCZ, welcher gegen die Young Boys aus der Hauptstadt am 19 April eine super Partie zeigte kam damals auch ohne den Berner aus. Zouaghis Ausfall würde ich nicht als Schwierigkeit betrachten, da dieser bisher den Anforderungen eher nicht bestand. Das Spiel am Mittwoch wird als Mesterschaftsentschedend angepriesen und zweifellos wird es sehr schwierig für das Team dass unterliegen wird, falls überhaupt eine Mannschaft eine Niederlage hinnehmen muss. Doch es darf nicht vergessen werden, dass die Saison erst am 25 Mai endet und beide Teams noch potentielle Stolpersteine als Gegner haben. Zumal die Grashoppers und der FC Thun sich in blendender Form präsentieren.

    Gruss
    L. Larsen

  28. Thomas sagt:

    Als langjähriger FCB Anhänger drücke ich zwar dem FCB die Daumen, aber ich habe das ungute Gefühl, dass der FCZ Meister wird, unabhängig vom Ausgang des Mittwochspieles. Der FCB hat zuviel Eitelkeit und zuwenig Demut, beides Anzeichen von zuwenig Reife im Team, was sich auch schon bei der Niederlage in Biel und den letzten Spielen gezeigt hat.

  29. René sagt:

    Man sollte das Spiel gegen Basel nicht zu hoch bewerten, als quasi Final. Wenn der FCZ Basel schlägt, müssen wir Hoppers im Spiel gegen den FCZ für erneuten Gleichstand sorgen. Nach der “himmlischen” Leistung am Sonntag in St.Gallen mit den diversen Ausrastern, hat der FCZ Nerven gezeigt und sollte deshalb von den stärker werdenden jungen Hoppers zu schlagen sein. Dann wird es wieder interessant und die FCZ’ler können ihre Nerven weiter überbeanspruchen und den Schiris weiter die Schuld an allem geben.

    • Joe sagt:

      Seltsame Fantasien, die Sie da haben… Haben Sie je einen Match der Rückrunde live gesehen? Dann wüssten Sie, dass 80% der Schiri-Diskussionen völlig berechtigt waren. Wenn Sie gerade das Derby anspielen: Die Leistung des Schiedsrichters beim letzten Aufeinandertreffen war Grümpelturnier würdig. Doch wie schon gesagt: man muss live und nah dran am Geschehen sein, um zu erkennen, wie sich die Dinge hochschaukeln. Hätten Sie z.B. all die dreckigen Attacken und Mätzchen eines Nushi oder Owona gesehen, am Sonntag, würden Sie Ihre Worte besser abwägen. So ist es zum Beispiel sehr schwer, «aus der Ferne» das provozierende und heimtückische Verhalten eines Stockers richtig einzuschätzen oder die «Ausraster» eines Alex Freis. Aber eben: Wer kaum mal einen Match schauen geht, dem geht all dies ab. Das kann auch eine TV-Übertragung nicht richtig rüberbringen. Also: Lieber ins Stadion gehen, als da im Internet die Phrasen dreschen. :o)

      • René sagt:

        Ich bin ein objektiver Fussballfan, habe eine Saisonkarte im Durchzugsstadion und habe zwanzig Jahre Fussball gespielt. Noch Fragen Joe? Mit der FCZ Brille sieht man immer nur die Mätzchen von anderen. Einige Einlagen der St.Galler waren ja klar, nach den Vorgaben von Aegerter und Co.

        • Joe sagt:

          Trotzdem, ich denke nicht, dass Sie in St. Gallen dabei waren. Und als ebenso objektiver Fussballfan mit Saisonkarte (die ich auch zu 90% nutze) könnte ich Ihnen nur schon aus den letzten 5 Heimspielen des FCZ 10 grundfalsche Schiri-Eintscheide (auch zu Gunsten des FCZ) aufzählen. Das lasse ich jedoch lieber bleiben, da dies in der Schweiz sowieso keine Folgen bzw. Professionalisierung des Referee-Wesens nach sich ziehen würde. Und trotzdem nochmals: Aegerter hat (wie auch Texeira usw.) RE-agiert, nicht A-giert. Dies haben gweisse Nushis und Owonas vorgelegt.

        • Karl Eigenmann sagt:

          ¿Objektiver Fussballfan mit Saisonkarte für die GC-Spiele? Geht das?

      • Diniss sagt:

        Tja Joe, gerade im Stadion sieht man eben nicht alles in aller Deutlichkeit. Da wird ein Ausraster von Frei, oder ein Foul von Stocker nicht zig mal aus allen möglichen Perspektiven wiederholt und ob man die Provokationen vorher mitbekommt ist erstens fraglich und hängt zweitens von der Vereinsbrille ab.
        Die Hetze, die jeweils auf einen Spieler losgetreten wird, hat mit der selektiven Auswahl der Fernsehberichterstattung und der Printmedien, namentlich dem Blöök zu tun. Aktuell ists halt das Foul von Aegerter, das man aus der Distanz im Stadion sicher auch nicht besser sieht als vorm Fernseher und es ist hässlich, wirklich hässlich. Er wird wohl dafür gesperrt werden und dann ist’s aber auch genug.

    • Egeler Roger sagt:

      @ Joe Ihre Fantasie scheint mir aber auch nicht ganz ohne zu sein.
      Dreckige Attacken und Mätzchen, Provozierendes und Heimtückigeschs Verhalten und zu guter letzt die “Ausraster”
      Da ging wohl die Fantasie mit ihnen durch.

      • Joe sagt:

        …nana, schauen Sie nur mal z.B. die Szene, bei der ein Alex Frei neulich dem Linienrichter 3 x den Vogel zeigte :o) rote Karte, würd ich sagen. Aber egal.

        • Diniss sagt:

          Ja, Joe, das hätte von mir aus durchaus auch rot, aber doch mindestens gelb geben müssen. Aber die Gesundheit des Linienrichters war dabei wohl kaum gefährdet;-)

  30. Hans Nötig sagt:

    Ich tippe auf ein torloses 0:0. Und viele Phrasen vor und nach dem Spiel.

  31. n.v. sagt:

    Als neutraler Beobachter ist Basel vom Potential höher als der FCZ einzustufen. Trotzdem, der FCZ hat auch eine gewisse Klasse und kann gegen den FCB ohne weiteres gewinnen. Die Absenzen können beide Teams verkraften. Die Meisterschaft wird spannend bleiben bis zum Schluss, alles steht auf des Messers Schneide. Ich bin Zürcher, die haben kein CL taugliches Stadion, darum bevorzuge ich den FCB, denn ich möchte stimmungsvolle CL Abende geniessen.

  32. Erwin sagt:

    Owona übrigens hätte nach all seinen unfairen Aktionen und Provokationen am Schluss nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen (eigentlich schon vor der verdienten “Ohrfeige” seitens Texeira).

    • Diniss sagt:

      Übrigens dürften auch einige Einträge in diesem und anderen Blogs, wegen unfairen Statements und Provokationen, am Schluss nicht mehr da stehen, und doch tun sie’s.

  33. Karl Eigenmann sagt:

    Dafür dass beim FCZ die Nerven dermassen flattern sollen, haben sie zu 10 über 75 min. aber ziemlich souverän zweimal einen Rückstand aufgeholt und einen Punkt mit nach Hause genommen! Einem gestanden und besonnenen Spieler wie dem Ägerter, Absicht zu unterstellen und die ach so klare rote Karte zu rechtfertigen, grenzt ja schon fast an Inkompetenz und Diletanz seitens des Journalisten – aber hier geht es eben um echte Bälle und nicht solche aus Silikon…

    • DAM sagt:

      “Dafür dass beim FCZ die Nerven dermassen flattern sollen, haben sie zu 10 über 75 min. aber ziemlich souverän zweimal einen Rückstand aufgeholt und einen Punkt mit nach Hause genommen!”

      Nun ja, man kann (fast) alles positiv darstellen. Ich könnte dann auch argumentieren, dass 8 Xamaxiens gegen St.Gallen mehr Punkte geholt haben als 10 FCZler.

  34. Joachim Kahn sagt:

    Aegerter hat eine Dummheit gemacht. Viel dümmer hat er sich beim Interview angestellt. Anstatt Charakter zu zeigen (wie z.b. die Basler Spieler) hat er auf unschuldig gemacht. Er hätte sich beim Team entschuldigt….. was gibt es zu entschuldigen wenn man keinen Fehler gemacht hat. Einmal mehr kann ich die Strafe nicht nachvollziehen. Er hat klar einen Spieler von St. Gallen
    schwer verletzen können und kriegt scheinbar dafür 2 Spielsperren…. wenn ich da retour denke z.B. als Costanzo den eigenen Mitspieler Ferati ein wenig an den Haaren gezogen hat wurde dieser so wie ich mich erinnern kann mit 3 Sperren gestraft. Zupfen, Halten, Schupsen etc. geben teilweise rot mit hoeherer Strafe als jemanden fast die Knochen brechen.
    Auf jeden Fall ist die Meisterschaft spannend, beide, FCZ und FCB haben 50:50 Chancen und derjenige der am Schluss oben steht hat es dann auch verdient. Auf jeden Fall verdient dann auch der 2. Platz Hochachtung denn der 3. oder 4. sind weit zurück.

    • Mägge sagt:

      @Joachim
      Windest Du das wirklich spannend wenn die Schiedsrichter, wie Du auch selber festgestellt hast, mit zwei verschiedenen Ellen messen….?

  35. Marcel Senn sagt:

    Ein Maienabend, 93. Minute Einwurf FCB…viel zu weit vorne ausgeführt, der Ball kommt zu A. Frei, der schiebt die Kugel Leoni zwischen den Beinen zum 1:2 für Basel ein…die Serie hält an…

    • Francis Gabriel sagt:

      Wunschdenken, reines Wunschdenken, der Stachel sitzt auch nach 5 Jahren noch tief in der Basler Wunde; zumindest würde die Südkurve nicht den Rasen stürmen…

      • Mägge sagt:

        @Francis Gabriel

        Rückblende Mai 2006
        Der Ball ging, fast auf der Höhe der Mittellinie ins Out (Ich sass im Sektor A3, also vor meinen Augen!). Der darauffolgende Einwurf des Zürchers war schon fast auf der Höhe des Basler Strafraumes (mind. 15 Meter vom Out entfernt), also ein eindeutiger Fouleinwurf (Ist heute im Archiv vom Zürcher SF1 „komischerweise“ nicht mehr nachvollziehbar, sprich dieser irreguläre Einwurf wurde gelöscht!!!) Dies wurde vom Schiedsrichter nicht geandet, bzw. geflissentlich Übersehen, was die Zürcher zum Meister machte und zu dieser “leider” unrühmlichen Schlacht auf dem Spielfeld führte. Der Schiedsrichter hat heute sicher einen bevorzugten Bootsplatz am Zürichsee……..

        • Francis Gabriel sagt:

          Ich sag ja, der Stachel sitzt tief… Nef hätte den Ball halt noch ein wenig weiter zu Stahel werfen müssen, so what… die Basler waren sich halt ihrer Sache zu sicher, anstatt den Sack zuzumachen, wollten sie hinten dicht machen. Es ist nicht das erste, und beileibe nicht das letzte Mal, dass ein solches Vorhaben Schiffbruch erleidet.
          Aber das jetzt der Einwurf als Grund für die Gewalt im Anschluss ans Spiel herhalten soll, halte ich doch für sehr verwegen

          • Mägge sagt:

            Ist Stachel auch ein Schiedsrichter???

            Eine Saison später 2006/2007 drei Punkte (gegen St.Gallen) am grünen Tisch, Fazit am Schluss 2 Punkte mehr als FCB. Welchen Schiri/SVF-Jocker zieht/zaubert Ihr dieses Mal aus dem Ärmel…….? Dass Ihr euch über solche Meistertitel freuen könnt….? Tja….. jedem das Seine…….Könnte jetzt noch die diversen nicht gegeben Tore vom FCB erwähnen.

            Übrigens wie wäre wohl das Geschrei wenn Alex Frei eine solche Tätlichkeit, grenzt an vorsätzliche Körperverletzung, begangen hätte. Mann hätte in garantiert bis Ende Saison gesperrt. Wenn zwei das Gleiche tun, ist es eben nicht das Gleiche. 2 Spielsperren für Aegerter, ist echt ein Witz, bzw. gebt ihm doch gleich noch eine Belohnung. Könnte jetzt noch die diversen nicht gegeben Tore vom FCB erwähnen.

      • Diniss sagt:

        Darauf würde ich jetzt nicht wetten. Die Zürcher Fans sind auch nicht besonnener als die Basler.

  36. andy biel sagt:

    gute kommentare. möge der bessere meister werden. wenn es der fcb noch vergeigt, dann ist er selber schuld – wie kann man 7 punkte vorsprung so leichtsinnig verspielen? unfassbar! aber… wenn zürich meister wird, ist es einfach schade für den schweizer fussball. diese mannschaft hat international seit jahrzehnten nichts mehr gerissen und spielt einfach nicht europawürdig. ganz zu schweigen von der tatsache, dass die direktquali für die cl alleine basels verdienst ist. der fcz hat in den letzten jahren nie etwas für die schweiz getan. somit ist klar: fcb meister. fcz soll erst mal beweisen, dass sie international etwas reissen können. das beweist ja auch die sackschwache clubführung um canepa – ein möchtegern clubboss mit der ausstrahlung eines kartons. professionalität beginnt in der clubführung, nicht auf dem rasen

    • Francis Gabriel sagt:

      He, schöner Name, wie war denn der letzte Cupmatch? Anyway; wenn alles nur ein Verdienst des FCB ist, dann soll er doch alleine in der Liga spielen, die anderen braucht er ja nicht mehr zum mitspielen, oder? Wie ein trotziges, kleines Kind, dem man das Lieblingsspielzeug wegnimmt; und der FCZ ist ja auch nicht verpflichtet etwas für die CH zu tun, genausowenig wie das der FCB tun muss… für das gibt’s übrigens die CH-Nati

    • Zürich-Basel sagt:

      Neutral gesehen korrekt!
      Basel hat den Verdienst, dass wir nun eine Direktqualifikation haben!!

    • tobi sagt:

      MIlan – FCZ 0-1 ist nichts?

      Aber die Basler CL-Spiele u.a. gegen Liverpool waren schon extraklasse…

      (Zürcher)

  37. Stephane Hug sagt:

    93. Minute, gruener Tisch – Wir nehmen alles!

    F C Z !!!

    • Auguste sagt:

      hmm…, wer “we are champions” abspielen wird am ende des letzten spieltags ist noch offen, aber für den den morgigen match hat queen für beide teams eine total passende hymne zur einstimmung parat:

      youtube: queen – i want it all

      wenn klinsi damals im sommermärchen darauf zurückgegriffen hätte und nicht auf das lahme esoterik von xavier naidoo….wer weiss?

    • Mägge sagt:

      95. Penalty für

      F C Z !!!

  38. DAM sagt:

    Für mich ist das Meisterschaftsrennen völlig offen. Es gibt gute Argumente für den FCB, wie auch für den FCZ.

    Fakt ist, dass Fink unter enormen Druck steht. Nach dem unmotivierten abschenken der Europa League (“Wir legen den Fokus voll auf die Meisterschaft” und dem ausscheiden wegen Arroganz und Überheblichkeit gegen Biel im Schweizer Cup MUSS er mit dem FCB Meister werden. Sonst könnte er seinen Job ganz schnell los sein, Murat Yakin steht schliesslich schon bereit…

  39. andy sagt:

    Reine Glücksache wer DAS Spiel gewinnt, ich tippe auf Remis. Der FCZ muss noch gegen Thun im letzten Spiel, das isst auch noch nicht gegessen. Der FCB könnte auch noch Pech haben. Hoffe es gibt keine Ausschreitungen, falls Basel verliert Morgen.

  40. L. Larsen sagt:

    Ich glaube die Tatsache, dass die morgige Partie wichtig für beide Clubs ist wurde schon genug erläutert. Meiner Meinung nach hat der FCZ den Meistertitel, und damit die sichere Teilnahme ander CL nötiger als die Basler, denn wenn die Zürcher weiter auf diesem Niveau und mit teuren Spielern wie Chermiti oder Magnin (um nur zwei davon zu nennen) weiterspielen wollen, brauchen sie umbedingt mehr Geld. Ansonsten könnte es dem Stadtclub aus Zürich bald ähndlich ergehen, wie dem Konkurrenten aus Niederhasli.

    Gruss
    L. Larsen

  41. Mägge sagt:

    Es braucht Neutrale und wirklich neutrale Schiedsrichter für solche vorentscheidenden Spiele! Man könnte z.B. solche Schiedsrichter aus England, Schottland, Spanien, oder woher auch immer, arrangieren. Die interessiert es nähmlich absolut nicht, ob jetzt zwei FCB Spieler in der Nati den Rücktritt gegeben haben oder nicht.

    • tobi sagt:

      Am besten man spielt ohne Schiedsrichter und die Spieler auf dem Feld entscheiden selbt, was ein Elfmeter, Einwurf usw. ist.

      Dann würden die Fussballspieler vielleicht einmal verstehen, wie schwierig der Schiedsrichterjob ist. Ausserdem bin ich schon lange der Meinung, das die Fussballlvereine die Löhne der Schiedsrichter übernehmen.

      Beispiel für Super League

      z.B.: 10 * CHF 600*000.- (150’000 je Unparteiische) in einen Topf, diese CHF 6 Mio werden dann auf 10 Schiedsrichter aufgeteilt. Spesen wie Ausrüstung, Zugbillete usw. werden jeweils zu 50% von der Heim und Gastmannschaft übernommen.

      Wir hätten somit dann 40 Profischiedsrichter, die nicht noch unter der Woche arbeiten müssen und ein grossen Teil der Freizeit für das Pfeifen aufgeben.

      Ich habe fertig…

      • Mägge sagt:

        @Tobi
        Ich weiss dass ein Schiedsrichter, bei einem Spiel, am meisten Kilometer runterstrampelt. Trotzdem, ein stehender Schiedsrichter, er musste es sehen!!!, mit so einem massiven Fehlentscheid, mit der Konsequenz, dass eine andere Mannschaft zum Meister gemacht wurde, dies hat nichts mehr mit fairem Sport am Hut. Das ist eher ein Fall für http://www.wetten.de
        .

  42. Mägge sagt:

    Fazit:

    Wetten:
    Der FCZ wird einmal mehr, durch SFV und Axpo, SICHER zum Meister 2011 gepfiffen/gepunktet……..

  43. René sagt:

    Der “FC Niederhasli”, wie die FCZ Fans den GCZ so despektierlich nennen, hat gestern bei YB gezeigt, dass man mit “Herz” auch ein Spiel noch biegen kann. (2:0 – 2:2). Sie bestätigten dabei ihre aufsteigende Form und können nun unbeschwert gegen den FCZ aufspielen. Der FCZ täte also heute gut daran, den FCB zu schlagen, da nach einer Niederlage ein Sieg, in der heutigen Konstellation, gegen den “FC Niederhasli” nervlich nicht drin liegen würde und der GCZ sicher dem FCZ am Sonntag keine Geschenke machen wird.

  44. Fabian Frei sagt:

    Ach welch Wohltat für Newsnetz und den objektiven Fussballkenner, dass Herr Renggli sich verabschiedet hat. Viele werden ihm keine Träne nachweinen. Dass Sykora einiges besser macht ist jetzt schon offensichtlich.