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Wo ist eigentlich «in behind»?

Steilpass-Redaktion am Donnerstag den 28. April 2011

Heute vergibt Steilpass seine erste Carte Blanche an den Leser Auguste, der immer wieder mit präzisen Kommentaren die Diskussion hier im Blog befeuert hat. Willkommen!

Rainer-Maria Salzgeber? Nein, Auguste.

Rainer-Maria Salzgeber? Nein, Auguste.

In einem hat «ische Sepp» von der FIFA ja schon recht – kaum etwas sorgt für mehr Völkerverständigung auf der Welt als der Fussball. Mit seinen wunderbaren, völkerverbindenden Schmelztiegeln, die manchmal stolz nach Nationen benannt in den Himmel ragen, dann wieder zugig wie ein alte Scheune in Aussersihl, als längst verlassene Ruine neben einem unbeugsamen, «bernoullischen Dorf» oder wie eine überdimensionierte Baugerüst-Reklame entlang der Autobahn in Grenznähe rumstehen, bringt er Menschen aller Länder zusammen. Manchmal gar so nahe, dass die Verbundenheit noch in der Notaufnahme so richtig gepflegt wird. Heute sind selbst lokale Fussballmannschaften bunte Multi-Kulti-Truppen, die kicken und das Kauderwelsch pflegen.

Das Schweizer Fernsehen begleitet diese Entwicklung nach bestem Wissen und Gewissen. Für das Champions-League-Hinspiel zwischen Schalke 04 und Manchester United bot man das Kommentatoren-Urgestein Beni Thurnheer auf, damit sprachlich alle Register gezogen werden konnten. So halbwegs klappte das dann ja auch, obwohl die helvetischen Wortschöpfungen und Sprachbilder der «Mutter des hiesigen Fussball-Kommentars» selbst aus einen Champions-League-Halbfinale, wie üblich, eine blumige Angelegenheit machten, die einer Emmentaler Bauernhausfront im Sommer in nichts nachsteht.

Und wem das nicht reichte, dem bewies SF in der Halbzeitpause, dass man im Deutschschweizer Fernsehen nicht unbedingt Deutsch können muss, um Moderator oder Studio-Experte zu werden – Schweizer sein, genügt vollauf. Nach einer Halbzeitpause mit Rainer-Maria Salzgeber und Johann Vogel waren die letzten Zweifel beseitigt. Die Macher von «il Telesguard» hatten wieder zugeschlagen. Um die beiden einwandfrei verstehen zu können, war das Aufwachsen im deutschsprachigen Raum nicht wirklich hilfreich gewesen. Zum totalen Minderheiten-Programm wurde die Halbzeitpause durch Salzgebers Kleiderwahl.

Helle Hose mit einem dunklen Nadelstreifen-Veston, «Poschettli» und ohne Socken zu kombinieren, war ziemlich «Binnensee-Yachtclub-mässig». Ich kann mir nicht helfen, aber manchmal denke ich, dass entweder seine Studio-Stylistin oder seine Ehefrau dem Salzgeber gerne mal einen Streich spielt oder sich auf diese hinterhältige Weise an der «Walliser Stil-Ikone» für irgendetwas rächt.

Mit Johann Vogel, dem offensichtlich die Ehefrau die Haare im Bad schneidet oder der dem selben, durchgeknallten Figaro vertraut wie Gilbert Gress, Urs Fischer und Hakan Yakin, sank das Gesprochene unweigerlich auf die Ebene des Mundart-Fehlpasses ab. Wenigstens hatte man dadurch einen guten Grund ein Bier mehr vom Kühlschrank zu holen, denn solche Halbzeitpausen wie am Dienstag übersteht man eigentlich nur, wenn man sie sich schönsäuft und sich damit dem Niveau dieser SF «Challenged League» Schluck für Schluck annähert.

Da lob ich mir ja die Länderspielpausen, wenn man sich wenigstens fragen kann, ob der Alain den Hüppi diesmal endlich küssen wird oder ob er immer noch eingeschnappt ist, weil der wieder den ganzen Winter mit dem Russi in engen Kabinen rumgehängt ist und auch den neuen Schal nicht bemerkt hat.

Lieben Sie diese kleinen «Peinlichkeiten live» auch so wie ich, und freuen Sie sich auch auf die Studio-Rückkehr von Andy Egli?

Bis dahin zum Thema Sportstudio die «Fast Show»:

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96 Kommentare zu “Wo ist eigentlich «in behind»?”

  1. Tobias Meier sagt:

    Ob Andy Egli die Lösung der Komment- und Moderatorenmisere ist sei mal dahingestellt- ein bisschen einfach gestrickt der gute Herr, kein Wunder findet er keine vernünftige Stelle mehr.

    Die grösste Katastrophe sind auch nicht die Moderatoren sondern Beni- “Kluge schlägt eine kluge Flanke” sagt wohl alles. Langsam hat man bei ihm das Gefühl, der nette Grossvater von nebenan und gelegentliche Beobachter der Fussballszene mit nicht allzu grossen Fachkenntnissen sei aushilfsweise vor das Mikrofon gesetzt worden- und dies jede Woche von neuem…

  2. Helmut M. sagt:

    Brilliant!

  3. Tenno F. sagt:

    Wicky ist eigentlich nicht schlecht. Gress ist witzig, aber nicht mehr zeitgemäss. Ein Mann von gestern oder vorgestern. Vogel gefällt mir irgendwie noch. Doch er muss stets die Worte zusammensuchen und gerät ins Stottern. Das nervt.

    • Kathy sagt:

      he, lass den gilbert in ruhe!! 😉 ich finde ihn toll und würde ihn mir wünschen, dass er immer dabei ist.

      • Ursula Schüpbach sagt:

        Ja, Gress ist einfach witzig, oft auch selbstironisch. Das mag ich! 🙂

        • bruno sagt:

          gress ist stehengeblieben, er redet immer von seiner zeit in frankreich…gress=grässlich

        • Thomas S. sagt:

          Gress? Der lebt nur noch von seinem Kultstatus und seiner Haarpracht und schwärmt vor allem von früher. Der soll lieber den Frauenfussball kommentieren…

    • Geni Meier sagt:

      Wicky ist eine Katastrophe. Nicht nur von der Kleiderwahl her sondern durch sein unverständliches, halb verschlucktes Kommentieren, was in Walliserdeutsch noch schlechter rüberkommt. Auch Vogel ist eine Fehlbesetzung. Man tat ihm keinen Gefallen. Er soll sich im Westschweizer Fernsehen in Französisch äussern.

      • chassot sagt:

        Ja aber der Salzgeber soll ja auch etwas verstehen, dann muss er doch einen Walliser wie den Wicky einladen.
        Affirmitive Action beim SF in “Reinkultur”!

      • Zenklusen Paul sagt:

        Hei Walliserhasser geitz der no!

        • Geni Meier sagt:

          Sorry, ging nicht gegen die Walliser, sondern gegen Wicky als Kommentator und nicht als Person oder Walliser.
          Mein erster Lehrmeister war übrigens ein etwas Verdrückter, aber sehr nett und hilfsbereit, auch Walliser und hiess zufälligerweise ebenfalls Zenklusen!

    • Silver sagt:

      Gress und Salzgeber sind ein gutes Theam und sind sehr witzig. Geben dem ganzen eine Tolle würze. Wicky und Vogel, gut aber nicht herrvorragent.
      Darum weiter so!!!!

    • David sagt:

      Vogel find ich erfrischend. Ja, er hat manchmal Mühe, das richtige Wort zu finden, dafür redet er frei heraus, was mich immer wieder amüsiert. Zudem ist er doch ein recht schlauer Kerl, was man ihm eben aufgrund seiner holprigen Aussprache nicht gibt. Weiter so – lieber Vogel als Wicky. Mein Traumpaar war aber schon Gress und Egli, dass muss ich zugeben. Es müssen ja nicht alle so biederernst daherkommen wie ein Netzer oder Prohaska.

      • Auguste sagt:

        hmm…, geht mir ähnlich – gilbert gress mit der feinen selbstironie eines fachmannes, der niemandem mehr etwas beweisen muss, der immer etwas übereifrig wirkende egli und rainer-maria salzgeber als rustikal charmanter gastgeber waren oft ein unterhaltsames trio. was die sach- und fachkenntnisse von raphael wicky und johann vogel angeht, ist daran nichts auszusetzen. sie kämen aber wegen ihrer etwas schwereren zungen im gespann mit matthias hüppi und einem hanspeter latour möglicherweise vorteilhafter zur geltung.

        was die live-spielberichterstattung angeht, muss man beim sf drs schon fast von komplettem versagen sprechen. beni thurnherr ist zwar eine legendäre gestalt, er hat seinen zenit aber schon eine weile überschritten. dass es dem sf drs sportchef nicht gelingt, über die zeit passable nachfolger aufzubauen und heranzuführen ist mehr als schwach – besonders wenn man bedenkt, wieviel die übertragungsrechte von fussballspielen kosten. das sind verpasste chancen.

  4. realo sagt:

    danke für diese carte blanche. treffend ge- und beschrieben. bitte mehr davon.

  5. Yves R. sagt:

    Genialer Blog!!! Vielen Dank

  6. fufi sagt:

    hhmm… GROSSARTIG!
    😛

  7. Tony Micelli sagt:

    Warum beginnt der Text nicht mit “hmmm”?

  8. Gianni R. sagt:

    Es ist scheinbar von Niemandem bemerkt worden, dass Beni Thurnheer die ganze erste Halbzeit von einem ausgeglichenen Spiel gesprochen hat! Über die Bekleidung und Haarschnitt zu meckern finde ich daneben. Da komme ich mir vor, als lese ich in einer Frauenzeitschrift. Wichtig ist doch nur, wie sich die Kommentatoren zum Spiel äussern. Da finde ich Wicki einer der Kompetentesten. Dieser Blog ist ist furchtbarer Blick – (und neulichTagiOnline) Stil. Nur noch Klatsch.

    • max sagt:

      Ist mir auch aufgefallen. Da war Turnheer wohl der einzige, der das so gesehen hat. Im Spiel Real gegen Barcelona ist es z.B. dem Reporter auch nicht aufgefallen, dass Mourinho trotz Verbot nach seinem Platzverweis weiterhin Anweisungen an die Trainerbank weitergegeben hat.Und das trotz Nahaufnahme. Dafür gab’s viel News über Shakira. Toll!

  9. Lucas Bryzc sagt:

    Das Übel liegt darin begründet, dass der fussballerische Sachverstand bei den SF-Leuten fehlt. Manchmal kommt mir das vor, wie wenn ein Analphabet mit Marcel Reich-Ranicki über Goethes Faust diskutiert. Der Analphabet weiss zwar, dass auf der ersten Seite genau 24 mal der Buchstabe E vorkommt und dass das vier verschiedene Satzzeichen zu finden sind. Aber es fehlt ihm die Möglichkeit, den gelesenen Text literarisch zu reflektieren, weil er nicht lesen kann. Salzgeber und alle die anderen Typen leiden in diesem Sinne an Fussball-Analphabetismus. Sie sehen zwar, dass Kluge jetzt einen Pass spielt der ankommt, nachdem er vorher einen Pass gespielt hat in die gegnerischen Füsse und einmal ins Out gespielt hat. Aber sie begreifen nicht, weshalb Kluge nun den Pass zu spielen vermag, sie begreifen nicht, weshalb Kluge den Ball zuvor ins Out gedroschen hat. Weil sie das Spiel zwar sehen, aber nicht deuten können. So kann auch mit dem besten Experten kein Gespräch zustande kommen. Was soll denn der Reich-Ranicki auf die Frage antworten, ob er auch gesehen habe, dass sehr viele E’s vorkommen? Und nun massen sich die Analphabeten tragischerweise auch noch an, das Gespräch ‘zu führen’. Ja, wie soll denn da etwas Schlaues herauskommen? Johann Vogel mag radebrechen, ok. Aber ungegängelt und in einem freien Dialog mit Experten kämen jede Wette gute Erläuterungen zustande. Dann wären auch nicht die abartigen Kleider- und Frisurfragen zu diskutieren.

    • Deren sagt:

      Gestern hatte Wicky aber genau das gemacht. Er hatte u.a. die Rolle Pepe’s in Mourinhos System, sowie dessen Vorgaben und die Art der Umsetzung, haargenau analysiert – meinetwegen halt mit schwerem Wallischer-Dialekt, aber eben ansonsten akkurat.
      Reaktion der beiden Clowns? Sich über Wickys input lustig machen und selber einfach immer wieder dieselben (offensichtlichen!) Tatsachen (Messi iste subber.. e voilà!”) durchkauen.

      • Hansruedi sagt:

        @Deren: Genau, das hat mich gestern auch genervt. Wicky finde ich sehr gut und kompetent, aber wenn er was Schlaues sagt, dann ziehen die beiden anderen Spassvögel das sofort ins Lächerliche. Das lief schon so, als Egli noch dort war. Mit Schilbär konnte ich noch nie was anfangen, sein ewiges Gerede von der Zeit, als er vor 300 Jahren in Strassburg Trainer war, ist schon lange nicht mehr lustig. Fachlicher Input kommt kaum von ihm. Und Salzgeber ist tatsächlich (wie auch Beni und die meisten anderen Moderatoren und Kommentatoren) ein Fussball-Analphabet. Er scheint aber auch nicht daran interessiert, eine fundierte Analyse zu machen. Dann könnte er nämlich weniger mit Schilbär herumblödeln.

        • E.H.Roth sagt:

          Niemand will hören was man selber schon sieht. “A passt zu B, B zu C, C wird gefault”! es gibt oder es gab sehr wohl beim SF Sport Moderatoren die wirklich etwas von Fussball verstehen oder verstanden. Nur, haben die in diesem Filz (Beni, Salzgeber-Sepi) keine Möglichkeiten bekommen. Das SF ist ein selbstgefälliger Laden zum vergessen. Schaut Fussball auf den Deutschen Kanälen, die haben nicht nur eine gute Kameraführung sondern wissen auch wie man ein Spiel unterhaltend und informativ kommentiert.

        • Deren sagt:

          *schmunzel*
          Schilbär find’ ich jetzt sehr gelungen. So geschrieben sagt’s gleich alles über ihn als TV-Onkel aus.. :-))

      • Franz sagt:

        Die Welschen und die Tessiner könnens einfach besser. Sachlichkeit vs. Abschweifen, Analyse vs. Geschwätzigkeit, Kompetenz vs. Selbstdarstellung. Darum gehts, nicht um Frisuren und Kleider. Il n’y a pas photo – DRS unterliegt.

        • nic sagt:

          Meine Rede. Ich schaue Fussballspiele nach Möglichkeit auf TSI. Kann ich nur empfehlen aus den oben genannten Gründen!

    • Gerry G. Schweizer sagt:

      Nächste Carte Blanche bitte Herr Bryzc.

    • chassot sagt:

      Absolut korrekt. Salzgeber weiss für seinen Job einfach zu wenig über Fussball. Da kann man die eingeladenen Personen gar nicht bewerten (Analphabet vs. Reich-Ranicki).
      Der Walliser-Gigeli-Club geht nur noch auf die Nerven. Man hat wirklich das Gefühl, dass die den Fussbal nicht ernst nehmen (Dieser Blog übrigens zum Teil auch nicht). Warum ist es nicht möglich im Deutsch-Schweizer-Fernsehen eine professionelle, dennoch allgemeinverständliche Spielanalyse durchzuführen mit Wortwitz und Details wo angebracht. Das dass geht zeigen andere Sendeformate.

      • Hugo Sanchez sagt:

        z.B. bei Victors Spätprogramm?? 🙂

      • Kraft sagt:

        Salzgeber hat 1. Liga Fussball gespielt, weiss also wahrscheinlich mehr über Fussball als die meisten in diesem Blog.

        Das ist auch gar nicht das Problem, sondern die mangelnde sprachliche Eloquenz der SF Angestellten. Wenn man dann zum Beispiel einem Marcel Reif im deutschen Fernsehen zuhört, dann wird einem leicht schmerzlich bewusst, dass nicht wir das Land der Dichter sind.

  10. Stefan sagt:

    Denke auch, dass das Problem v.a. in der Kompetenz des Moderators liegt. Oder vielleicht denkt er ja, das Publikum ist zu dumm um zu komplexe Spielgeschehen- und Taktikfragen und Analysen zu verstehen. Wies international geht zeigte die BBC bei der WM. Gary Lineker der als Moderator mit Alan Shearer diskutiert waren da um Welten besser als Egli/Gress/Wicky/Vogel

  11. Peter Fröhlich sagt:

    Ich finde zwar das Schweizer Fernsehen sehr gut und ich habe auch kein Problem mit meinen Billag-Rechnungn. Wenn es um Fussball geht, weiche ich aber, wenn immer möglich, auf deutsche oder englische Sender aus.

  12. Etzekiel Blumemthal sagt:

    Wenn Journalismus nur noch darin besteht, andere Medien zu loben oder zu kritisieren (wobei das Lob so gut wie gar nich vorkommt) dann geht es wohl bergab mit dem Journalismus. Was soll daran die journalistische Eigenleistung sein? Es gibt nichts einfacheres auf der Welt, als jemanden zu kritisieren.

    A propos: das Schweizer Fernsehen führt bald eine Sendung ein, die Tagi-Blattkritik heisst. Man darf gespannt sein.

  13. Thomas sagt:

    Einfach herrlich geschrieben und darum sollte Augsute seinen eigenen Blogg bekommen.

    Würden einfach zwei Fussballprofis gemeinsam kommentieren, könnten wir angenehme und interessante Fussballabende vor dem Fernseher verbringen. Die modrationsgeschulten Selbstdarsteller vom Schweizer Fernsehen hingegen sind absolut überflüssig.

    • kurt abächerli sagt:

      fussballprofis haben einen durschnittlichen i.Q von 11. daher 11-meter und 11freunde und 11er-raus. wenn die miteinander diskutieren erscheinen einem die platitüden von von herrn renn-chli wie eine kreuzung von nietzsche und kafka.

  14. Dani S. sagt:

    Danke, danke für diesen Blog. Es ist doch tröstlich zu wissen, mit dem SF-Halbzeitleiden nicht allein zu sein.
    Was das “Styling” von R.M. Salzgeber betrifft, scheint mir dies jedoch eher von untergeordneter Bedeutung zu sein. Viel mehr nervt seine unsäglich anbiedernde Art (“gäll Rafi”), seine aufgesetzte Begeisterung und Humorigkeit, vor allem aber die Weise, wie er sich permanent in den Mittelpunkt stellt: Er stellt seinen Experten keine Frage, um sie nicht gleich selbst zu beantworten, und dabei ist ihm natürlich auch keine Platitüde zu platt…
    Die Omnipräsenz des Experten Salzgeber ist nur durch eine Abmachung der Verantwortlichen von SF mit dem Getränkehandel zu erklären. Cheers!

  15. Dr. Robredo sagt:

    Wollen SIe schnell von der Misere des FCZ ablenken oder warum dieser Eintrag, der genauso gut in der Glückpost stehen könnte?

    Dass das SF eine schlechte Fussballberichterstattung liefert und dies seit Jahren, ist unbestritten, aber Kleider, Frisuren und Dialekte sind doch sowas von zweitrangig. Viel lieber sollte man sich Fragen, warum man in Leutschenbach nicht fähig ist, eine Fussballsendung à la Sportschau zu machen, sondern lieber weiter von Orientierungslauf, Eiskunstlauf oder Schwingen berichtet.

  16. kurt abächerli sagt:

    hier über den fussball-sachverstand anderer zu lästern ist irgendwie schizophren. zudem zeigt die haarschnitt-pochettli-argumentation, dass es keine wirklichen argumente gibt.

    • Elias Albrecht sagt:

      Wieso? Haarschnitt und Pochettli sind gerade im Fernsehgeschäft wichtig. Im Radio wäre es egal…

  17. René sagt:

    ja der rainermaria ist wirklich nur schwer zu ertragen, immer so gönnerhaft jovial mit seinen suggestivfragen. wäre er gut, würde man ihm seine “reicher internatsschüler kleidung” verzeihen. doch mit abstand am unerträglichsten ist patrick schmid.
    seine pausen… zwischen……….. wörtern und satzteilen… sind…lang…wenn er…kommentiert…
    schöner………pass…………………….von……messi, doch jetzt…………ein konter.
    ich muss dann jeweils um-oder abschalten. es geht nicht anders. man könnte nun sagen den roten knopf zu drücken steht jedem frei, aber ich bezahle gebühren!

    • Rafa sagt:

      Absolut mit Ihnen einig, René!

      Wenn dieser Schmid kommentiert, dann wünsche ich mir ohne Witz den Beni (es war Djourou äh nein Magnin…) oder dieser andere mit der schneidenden Stimme (Wyler o.ä.) herbei. Und das soll was heissen…

      Wie einer wie Schmid einen Job als Kommentator bekommt, ist mir echt schleierhaft. Schlechtes Deutsch, monotone Stimme und absolut null interessante Info. Nur Bla Bla Bla und das für den Zuseher offensichtliche wiederholen.

      Gibt’s in diesem 7-Milionen-Land wirklich keine talentierteren Kerle?

  18. Andreas H sagt:

    Das Studio Personal ist mir relativ egal, schlimm beim SF sind einfach die Kommentatoren. Wieso SF nur bei Ski-Rennen verstanden hat, dass es für Sport-Events Kommentatoren-Duos braucht ist mir ein Rätsel.

    Natürlich kann man nicht jede Randsportart mit brauchbaren Duos austatten, aber Fussball hätte es verdient und nötig…

    • Dr. Robredo sagt:

      Sie sprechen mir aus der Seele Herr H!

      Ein Duo erhöht die Qualität ungemein. Vor allem bei solch schlechten Kommentatoren wie jenen vom SF sollte dies unbedingt eingeführt werden. Die Leute vom TSI haben dies schon verstanden und so kommentiert bspw. Toni Esposito als Co-Kommentator schon seit Jahren.

  19. Hans-Ueli Jucker sagt:

    bin gestern in der Pause mal auf den Welschen Sender ausgewichen und auf den Tessiner, die versteht man wenigstens. Noch schlimmer als die Pausenclowns Salzi und Gilbert war eigentlich nur der Kommentator. Der macht immer einen auf deutsche Sportschau, kennt die Spieler kaum. Beni ist wenigstens vorbereitet und hat etwas zu sagen.

    • Urs Scherrer sagt:

      Der Kommentator z.B. gestern (Real gegen Barcelona) war wirkliich kaum oder eigentlich gar nicht zum Aushalten (leider musste ich SF schauen, da keine anderen Sender…). Das er die Spieler nicht kennt ist mir eigentlich noch Wurst. Aber sowas von am Spiel vorbei Schnurren und dann die Realspieler noch schön Reden bei den unzähligen versteckten Fouls grenzt an Arbeitsverweigerung (wie es Real ja auch tat)… wenn eine Mannschaft provoziert, unfair spielt und während dem Spiel 3-4 rotwürdige versteckte Fouls fabriziert soll man als auch als “neutraler” Kommentator gefälligst Eier haben und das erwähnen.

      • Dasmeilio sagt:

        Absolut einverstanden. Patrick Schmid als ist als Platitüdenkönig paktisch nicht zu überbieten. Ob es am Jahrgang liegt (1982), dass man fehlende Erfahrung mit ausgelutschten Formulierungen und Bildkommentierungen kompensieren will – ich weiss es nicht.

        Da die Schweizer Kommentatoren dann auch noch im Kämmerlein in Zürich sitzen nimmt dem ganzen zusätzlich die Atmosphäre (Kosten sparen ftw). Ich halt es aus, wenn Beni, Dani Wyler oder auch mal Dani Kern kommentieren, aber sorry, nein, dieser Herr Schmid ist mir etwas zu viel des Schlechten.

        Dass man es allen recht machen kann ist stark zu bezweifeln. Aber der gestrige HF Real – Barça hat dann sogar mich zum Umschalten gebracht, ich glaube auf ITV HD bin ich gelandet.

        • David sagt:

          Bin auch der Meinung, dass man als Kommentator auch mal Haltung einnehmen darf. Wenn Mourinho sich so benimmt, dass es eine Schande für den Fussball ist, dann soll der Kommentator das auch sagen. Und ja, wenn ein Trainer auf die Tribüne muss, dann darf er nicht mit mehr mit seinem Team kommunizieren. Was meint der Schmid dazu, wenn es Mourinho trotzdem tut? Nichts. Was meint er zum rotwürdigen Herumtrampeln Marcelos auf Pedro? Nichts.

  20. Springer sagt:

    Hört auf, über die Moderatoren zu meckern! Sonst meinen die SF-Verantwortlichen plötzlich noch, es brauche frisches Blut und setzen Reto Gafner ins Studio! 😉

  21. Rodolfo sagt:

    gibt es wirklich bessere? andy egli ist auch nur dann lustig wenn er sich total aufregt wenn er wieder einmal falsch getippt hat… sonst müssen wir halt einen der 270000 deutschen holen – denn reden können sie, die deutschen.

  22. Gerry G. Schweizer sagt:

    In der Hoffnung, dass dieser Artikel sich mit der inferioren Kommentatorenleistung des gestrigen Sprachbanausen und Illiteraten Patrick Schmid befasst habe ich mich beim Erblicken der Schlagzeile ausserordentlich gefreut. Ja, richtig: Ich HATTE mich gefreut. Grundsätzlich würde ich mich in jeder Hinsicht dem Autor oben stehender Zeilen ohne Umschweife und bedingungslos anschliessen, aber das SF hat einen spektakulären taktischen Zug ausgepielt, der wohl alle Champions-League-Halbfinalisten staunen lassen würde. Um von der ausgesprochen grandiosen Unfähigkeit aller – bedauerlicherweise schon länger aktiven – Fussballkommentatoren (im Eishockey ist es nicht minder grauenvoll) abzulenken wurde ein Bauernopfer erbracht. Patrick Schmid ist in seiner Position als Kommentator eine solch erbärmliche Fehlbesetzung, dass ich mir den Beni vom Dienstag zurückgewünscht und ihn sogar mit Handkuss zurückgenommen hätte. Patrick Schmids offensichtlich nicht existentes Gefühl für die deutsche Sprache allgemein, für Intonation, Grammatik und Vokabular im speziellen war für mich kaum auszuhalten. Da es sich nicht um sein erstes Vergehen an Gehör, Verstand und Menschlichkeit handelt ist es inzwischen so weit mit mir gekommen, dass ich, obwohl ich weder die Zeit noch den Effort aufbringen möchte, wohl eine Petition werde starten müssen, die von den Herrn de Weck und Leutert Patrick Schmids sofortige Rückversetzung ins Redaktionsbürozimmerchen aus dem er gekrochen kam fordert. Ob es sich nun allerdings um Unwissen oder den Mangel an sprachlicher Ausdrucksfähigkeit handelt, der Patrick Schmid davon abhält irgendwelchen informativen Mehrwert zu generieren und zu vermitteln weiss ich nicht. Er befindet sich allerdings diesbezüglich in bester Gesellschaft und bei dieser Gelegenheit komme ich auf den Beginn meines Kommentars zurück und stimme zumindest mit wenigen Umschweifen und weitestgehend bedingungslos dem Autoren zu.

    • Hugo Sanchez sagt:

      Spricht mir aus der Seele! Danke für diesen, auch in rethorischem Sinne, einwandfreien Kommentar …

      • Hanspeter Elmer sagt:

        Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich auch es geht um die katastrophale Leistung von Patrick Schmid. Was der gestern am Mikrofon – mal wieder – abgeliefert hat, war unterirdisch. Das könnte meine Frau noch besser und die hat von Fussball gar keine Ahnung. Sachverstand scheint anscheinend kein Kriterium beim SF zu sein.

        Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen des SF diesem Trauerspiel endlich ein Ende bereiten.

  23. Rolf sagt:

    Das ist absolut das beste Pausenprogramm was die Schweiz je hatte. Seit die 3 in der Pause das Geschehene “analysieren”, schaue ich die Pause fast lieber als die Matches. Bravo! Weiter so!

  24. Mark Willi sagt:

    …zum Glück gibt es ja noch deutsche / englische Kanäle welche sich für den Fussball echt begeistern. Und ja Herr Renggli: Egli gehört zurück ins Studio – die MIxtur zwischen den kleinen Provokationen von Herr Gress und der etwas tapsigen Unbeholfenheit (aber immer noch extrem vorhandemen Ehrgeiz betreffend des Tippspiels) von Herr Egli gaben der Pause die Würze der Kommentatoren, die während des Spiels doch ab und wann abgeht

    • Frank Baum sagt:

      Meinetwegen kann man den Egli wieder bringen. Jetzt, wo wir keinen Zuberbühler mehr haben, dessen Fehlgriffe schön zu reden sind, kann man ihm auch wieder zuhören.

  25. David sagt:

    Bin auch dieser Meinung. Etwas überkandidelt und blabla. Der Schalk gefällt mir jedoch. Und Salzgebers eigensinnige Kleiderwahl finde ich durchaus erfrischend, soll er anziehen, was er will.

    • Hanspeter Elmer sagt:

      Hast Du ihn beim Spiel Basel – YB gesehen mit der blauen Manchester-Hose, hellbraunen Lederschuhen, rot-weisser Kravatte und Omas selbstgestricktem schwarzen Jäckchen? Da wünscht man sich ja, dass man farbenblind wird.

  26. Urs Gubser sagt:

    Sorry, aber Vogel redet wie ein Balkan-Secondo. Als meine Frau zufällig dazukam dachte sie ob das ein ehem. balkanstämmiger Fussballer sei. 😉

  27. Pascal Koch sagt:

    Einfach herrlich beschrieben! Gratulation dem Vefasser! Das einzig tragische daran ist, dass diese Dummschwätzer – für die man sich ja fremdschämen muss – noch viel Geld verdienen! Salzgeber ist der Inbegriff von Inkompetenz, sprachlich völlig deplatziert und wird zum Star hochgejubelt… Schneller erfolgreich kann man in der Schweiz nur als Miss oder Mister werden… Und wir trottel zahlen auch noch Billag-Gebühren…

  28. Aergert sich eigentlich niemand an der merkwürdigen Aussprache der Kommentatoren – angefangen hat dies Beny-National: ” er triffts und konterts, er spielts und foults.” Während des ganzen Abends geht es so in dieser “Wursts und Brots-Sprache”. Ich halte das nicht mehr aus. Und schon “sprichts” Herr Fischlin bei den Nachrichten auch so “es ists eine Tats-sache” etc.” SF -ein Sender zm Abschalten.

  29. Beni Sch sagt:

    Der Blog spricht allen Fussballkennern von der Seele, es gibt leider keinen einzigen Fachkundigen Kommentatoren
    beim SF! Ueber Turnschue müssen wir gar nicht mehr sprechen! Aber auch der, der den Classico kommentiert hat
    müsste sich mal selbst zuhören und auf seine spannenden Betohnungen achten!
    Und sehr wohl kann man auch über Kleider schreiben Ist ja TV und kein Radio
    Die besste Lösung währe wirklich Egli zurückzuholen, dann ist wenigstens Der Comedy effekt vorhanden

  30. E. Schönbächler sagt:

    Ausser Patrick Schmid und den zu kurzen Matchberichten in “Sport aktuell” und im “Sportpanorama” ist an der Fussballberichterstattung des Schweizer Fernsehens nichts auszusetzen. Welcher andere öffentlich-rechtliche Sender zeigt soviele Live-Spiele? Und das mit fackundigen und auch humorvollen Moderatoren, Kommentatoren und Experten. Weiter so SF!

  31. Frank Baum sagt:

    Hervorragender Beitrag! Einzig bei der Kleiderwahl von Salzgeber darf man hinzufügen, dass unpassende Jackets bei Fussballkommentatoren in Alpenländern eine gewisse Tradition haben: Der Fussballexperte Schacher vom ORF führt ja regelmässig Exemplare vor, wo man nie sicher ist, ob er die jetzt beim Kostüm- oder beim Pfandverleih gefunden hat.

  32. de philippe sagt:

    Dass das SF keinen einzigen kompetenten Fussballkommentatoren unter Vertrag hat, ist tatsächlich sehr erstaunlich und meiner Meinung nach weniger Zufall als eine fatale Fehleinschätzung was das Publikum betrifft. Schliesslich funktioniert im Tennis und im Skifahren seit Jahren hervorragend, dass der breiten Masse nicht nur Platitüden und Nullsätze wie “Messi ist hervorragend…” serviert werden. Die jeweiligen Kommentatoren mit den Experten Günthard/Russi überzeugen ja auch nicht wegen ihrer sprachlichen Brillianz, sondern weil sie etwas vom Fach verstehen und Zusatzinformationen und Wissen liefern, das nicht schon allerweltsbekannt ist. Es muss mir keiner erzählen, dass jede (‘tschuldigung!) Hausfrau und jeder kaufm. Angest. schon vor der Ära von RF alles über Topspin- und Slice-Schläge wussten. Und trotzdem oder gerade deswegen hört man hin und findet es spannend. Dass Lächerlichmachen von Wicky’s Analyse gestern ist sinnbildlich. Es wird lieber kalauert als dass nur schon mal auf das Thema Raumdeckung oder Pressing genauer eingegangen würde. Mich nervts nur noch und diskutiere weiter mit Freunden vor der stummen Glotze.

  33. Alexander sagt:

    Gestern im Il Classico haben mal wieder alle den Vogel abgeschossen. Die Interview-Fragen waren schlecht, und mit Gress und Wicki kam es mir vor als würde, mit Verlaub, eine Art Dick & Doof Red und Antwort suchen. Alle drei könnte man locker bei der “sprechenden Uhr” anstellen, dort wären Sie zumindest inhaltlich nicht überfordert. Apropos Vogel, hat der jemals eine Sprache richtig sprechen gelernt?

    • chuncho sagt:

      Vielleicht wissen Sie, dass Deutsch nicht seine Muttersprache ist.
      Vielleicht wissen Sie auch, dass er neben seiner Muttersprache Französisch noch Italienisch, Spanisch, Englisch und Holländisch spricht.
      Nach meiner eigenen Erfahrung lachen allem Leute über “komische” Akzente, die selber mit Glück eine Sprache beherrschen.

    • sersch sagt:

      ER wüsste dafür ganz bestimmt, dass sich dieses Duell “El Clásico” schreibt…

  34. Guido Ruckstuhl sagt:

    Hier hat es anscheinend haufenweise Fussball Super-Experten. Meldet euch sofort bei SF.

    • Hugo Sanchez sagt:

      Herr Ruckstuhl,
      es geht hier nicht darum, es besser zu können. Eine Kritik hängt nämlich nicht vom eigenen Können ab…. so haben wir haufenweise Vergleichsmöglichkeiten mit z.B. englischsprachigen Übertragungen auf BBC od. ITV od. auf deutschen Sendern noch und noch. Und die sind mit Verlaub einfach um Welten besser als die stümperhaften Studioclowns des SF.
      Warum macht SF nicht einfach 15min Werbung? Wäre um einigies lukrativer… 🙂

  35. Ray Cooper sagt:

    sensationell – Danke für diesen sehr guten Beitrag – hoffentlich lesen das die SF-Profis ;-).

  36. Elias Albrecht sagt:

    Das Problem liegt nicht nur bei Sachverständnis der Kommentatoren vor Ort und im Studio, sondern auch beim Kommentieren an sich. Die Fähigkeit, mit der Sprache das Geschehen schwungvoller, lustiger, interessanter, spannender etc. im Fernseher darzustellen, ist meiner Meinung nach ein Selbstverständnis, welches die Sportlobby beim SF nicht einsieht. Einzig beim Tennis wird eine gewisse Qualität erreicht.

  37. thomas sagt:

    Vorschläge:

    1. Kommentatoren-Duo
    2. auf Schweizerdeutsch kommentieren

    Löst zwar nicht das Qualitätsprobelm bezüglich Fachkompetenz aber die Berichterstattung würde zumindest lebendig, erfrischend und authentisch wirken.

  38. Thomas sagt:

    Selten so gelacht.
    Meine Wortwahl und unsere gestrige Diskussion zu 100% wiedergegeben. Ich freue mich zudem bekanntzugeben, dass meine Freundin begonnen hat, SF-Fussball-Übertragungen zu schauen.

    Überigens, ich vermisse Hans Jucker mehr als mir lieb ist.

  39. Peter Meier sagt:

    Also die Walliser-Allgegenwart im Sport ist langsam schon etwas nervig. Ich denk bald es gibt nur noch 2 Kantone. Ein deutschschweizer Minderheitenkanton und ein Walliser-Sportsachverständigen-Kanton. Ist echt langsam ein bisschen viel

  40. dominic sagt:

    gress un salzgeber in der pause sind wohl auszuhalten. peinlich wird es mit dem plaferi ruefer, der vermiest einem jedes noch so schlechte nati-spiel. mit hüppi und sutter bleibt einem nichts anderes übrig, als den tessiner-kanal einzuschalten.

    • Franz sagt:

      Als ich diesen Ruefer zum ersten Mal sah (schon das ziemlich unerträglich), insbesondere aber hörte, dachte ich mir: Ein Halbschlauer vor der Kamera, jetzt ist wohl der Tiefpunkt erreicht. Ich sollte mich arg getäuscht haben.

  41. Erich sagt:

    Ich gehe mit allen Kommentatoren einher, welche die fachliche Kompetenz bei den SF-Kommentatoren, -Moderatoren bemaengeln. Eines wird einfach konsequent bei jedem CL-SpielSpiel vernachlaessigt: die kompetente spielerische Analyse des Spiels, wie dies im deutschen und im englischen Fernsehen getan wird! Wicky und Vogel koennten hier schon etwas bieten! Doch Salzgeber bloedelt lieber mit Gress und frueher noch Egli herum oder spricht ueber Emotionen wie zum Beispiel die Stimmung im Stadion oder das Kribbeln, welches ihmbeim Anblick von den Toren Messis den Ruecken runterlaeuft. Hier empfinde ich jeweils ein richtiges Fremdschaemen.
    Auch die Spielkommentatoren sind im internationalen Vergleich einfach nicht gut genug. Dieser Florian Schmid gestern war einfach nur peinlich. Sprueche wie (ungefaehr) “bleiben wir im Sprachgebrauch Shakiras und hoffen, dass die zweite Halbzeit etwas mehr vaka vaka wird” sind doch einfach das hinterletzte! Da laeuft es mir nur noch kalt den Ruecken runter. Ich verstehe einfach, nicht warum das Schweizer Fernsehen nicht kompetenteres Personal rekrutieren kann, welches sich nicht ausschliesslich diesem Spiesser-Humor verschrieben hat!

    • Kraft sagt:

      Weil wir leider keine besseren haben in der Schweiz. Oder wenn wir sie hätten, dann ist ihnen der Kommentatoren Beruf wohl zu wenig attraktiv. Das kann man ja auch ein wenig verstehen, denn verglichen mit unseren Nachbarländern müssen sich unsere Leute oft verbal mit Spielen herumschlagen für die es kaum Worte gibt. Im Tennis hingegen haben wir, meiner Meinung nach, ein sehr gutes Duo. Aber da spielt ja auch Federer…..

  42. Florian sagt:

    Kann den meisten Kommentaren hier nur zustimmen, die Kommentatoren sind ausser Russi/Hüppi und Günthart/Bürer schlichtweg ungenügend. Schmied ist der Allerschlimmste; desinteressiert,monotone Sprache,kein Fachwissen, 1000x die selben bekannten Infomationen (wie z.B. das Piqué und Shakira ein Paar sind.
    Dani Wyler wirkt für mich oft fast zu euphorisch(heeeeeeey seeferovic,das ains zu null), zudem kann er seine Vorliebe für den FCZ nicht immer ganz versteckt halten.
    In Sachen Beni Thurnherr kann ich Tobias Meier voll zustimmen, Fachwissen und hohes sprachliches Niveau Fehlanzeige. Zudem oft einfach unnötige Sprüche wie “was für ein kluger Pass von Kluge” oder “Ryan Giggs was für ein Fussballer, aber ist an seinen Haaren wohl noch alles echt?”
    Wyler bringt immerhin Emotionen ins Spiel und Beni National kann auch amüsant wirken, wenn auch nicht besonders passend für einen CL-Halbfinal.
    Zur Pausenanalyse wäre es gut neben Gilbert Gress, der seine Rolle als Studioclown und Anekdotenerzähler ganz passabel erfüllt, einen sachlichen und sachkundigen Experten zu haben. Wicky ist dies zweifelslos, wie auch Egli, der für mich unterschätzt wurde. Allerdings braucht es auch einen Moderator der nicht Fragen wie ” iisch das denn dr Unterschied uf däm niveau wenmne spieler het wie dr messi wos spiel allei entscheide lönne?”
    Ich empfehle allen Swisscom-TV-Konsumenten einmal ein Spiel der Bundesliga auf SKY zu schauen, was dort geboten wird ist grosse Klasse. Kompetente Modeatoren wie vorallem Sebastian Hellmann und Kommentatoren wie Marcel Reif vergrössern die Freude am Spiel bemerkbar.

  43. pizzul sagt:

    die deutschschweizer fussballkommentatoren sind etwas vom mühsamsten was es gibt im fernsehen…unausstehlich unkompetent. sf sollte die mal richtig ausbilden…

  44. Peter27 sagt:

    Ach du meine Güte, diese verquere Walliserkaste bei SF DRS! Wieso machen die nicht einfach einen eigenen Sender, der nicht nach Üsserschwiiz übertragen wird? Damit wäre allen geholfen. Gott sei Dank ist der Rohrer nicht mehr dabei, denn der trieb es ja noch bunter. Zurück zur (Fussball)Kompetenz. Wieso ist SF DRS der einzige Sender dieses Planeten, der irgendwelche Jungjournalisten als Sportreporter aufbietet und ihnen auch noch einen horrenden Lohn zahlt? Wieso gibt es in der Schweiz anscheinend keine sprachgewandten UND sportkompetenten Moderatoren? Wieso werden nicht in einem laufenden Prozess immer wieder neue Talente gecastet? Der Moderatorenplatz bei SF DRS ist doch wie eine Lebenszeitverbeamtung, da findet doch kein Quali-Gespräch, noch irgendwelche Korrekturen statt. Man lässt die doch einfach wurschteln. Kein Wunder, wenn immer mehr Zuschauer die Nase voll haben von diesem unfassbaren medialen Dünnschiss und ab- oder umschalten. Und übrigens, dieses ständige hin und her zwischen Mundart (für Walliser Mundkrankheit) und sogenanntem Hochdeutsch ist sowieso absolut grenzwertig. Zusammenfassend kann gesagt werden, Walliser und Sportinkontinente gehören definitiv hinter die Kamera…!

    Ach ja, fast hätte ich’s vergessen: Toller Artikel.

    Hier aber noch eine Anregung für den Tagi. Wie wäre es, wenn man anklicken könnte, dass man per Mail informiert wird, falls ein neuer Beitrag veröffentlicht wird? Vorbild hier die Sueddeutsche.de.

  45. Michael Hall sagt:

    Als Auslandsschweizer in USA habe ich natürlich das Spiel nicht auf DRS verfolgen können und kann deshalb auch nichts zu den Kommentatoren sagen.

    Mein Vorschlag: Nachdem Herr Renggli ja so viel von Fussball versteht und offensichtlich auch alles über’s Kommentieren besser weiss finde ich, Herr Renggli sollte sich für diesen Job bewerben. Ich bin überzeugt, die Qualität des Kommentars würde schlagartig in “Netzer’sche” Regionen aufsteigen!

    Ehrlich – viele dieser Blogs grenzen an Beleidigungen und sind grossteils geschmacklos! Mein Vorschlag: Nich lästern, sondern besser machen!

    • DAM sagt:

      @Michael Hall
      “Nachdem Herr Renggli ja so viel von Fussball versteht und offensichtlich auch alles über’s Kommentieren besser weiss finde ich, Herr Renggli sollte sich für diesen Job bewerben”

      Nur blöd, dass Renggli diesen Blog-Eintrag gar nicht geschrieben hat. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  46. Pat73 sagt:

    Geiler Artikel und vor allem zutreffend!!!

    mein tipp wenn man HD Suisse empfangen kann, sofort die sprachausswahl auf englisch umschalten, so entfallen die lästigen SF Kommentatoren und man hat einfach nur die stadiongeräuschkulisse!
    welche wohltat…:-)))

  47. Deren sagt:

    Naja, trotz allem, ist mir die Halbzeitpausen-Clownerei eigentlich soagr recht egal. Schalte da meist eh weg, oder mach’ mir was zu essen oder was auch immer. Weiss ja meistens selber noch, was ich gerade gesehen habe 🙂
    Mich stören viel mehr die Kommentatoren während des Spiels. Letztens musste ich tatsächlich. ein Spiel abschalten! Der Kommenator (weiss nicht mal wer das war) hatte die ersten 30min nonstop durchgequasselt! Sowas hatte ich in dem Ausmass noch nicht erlebt. Zumal nicht mal die Hälfte davon wirklich irgendeinen informativen War nicht mehr zum aushalten und dabei hatte ich nur noch gebetet, dass der wenigstens 2min lang mal einfach nichts sagt..

  48. Paul Summermatter sagt:

    Schweizer Reporter ein Alptraum – ganz besonders Marcel Schmid – der erzählt den Vollkäse. Gefährlicher Angriff von Real – der Ball wurde aber an die Mittellinie zurückgespielt und ähnlichen Müll. Bei Pepe sah er kein Foul. Unsäglich.

    Wicky im Studio geht durchaus -der versteht selbst was von der Sache – was z.B bei Superanalytiker Sutter ganz sicher nicht der Fall ist. Beim DRS Sport kommen alle 12 Jahre mal ein Neuer wenn es sehr hoch kommt. Das macht das ganze grausam übersichtlich.
    Dumm ist nur, dass Salzgeber nicht auf Wicky eingeht und sauglatte Sprüche, Wettbewerbe,
    oder Trainerwette ansagt. Persönlich würde ich die Sendung erst 15 Min. vor dem Spiel starten. Der Star ist das Spiel und nicht die Pseudoquote von DRS.

    Eigentlich wünschte ich mir DRS würde Sabine Töpperwien vom WDR verpflichten. Die versteht mehr vom Fussball als 80% der Schweizer Club Trainer zusammen.

  49. joku sagt:

    Ohne Zweifel. Die Fussballkommentatoren vom SF sind schlecht, und zwar alle.
    Aber wer genug masochistisch ist und sich mal wirklich grässlichen Fussballkommentar antun will, sollte mal Axpo-“Super”-League auf Teleclub schauen (inkl. Studio). Ich muss fast jedes mal auf den welschen Kommentator umschalten, da versteh ich wenigstens nicht was gesagt wird. Es ist eine frechheit was dort geboten wird.

  50. E. Schönbächler sagt:

    Dieser Blogbeitrag und die meisten Einträge dazu triefen vor Neid. Man hätte wohl lieber den Job von Salzgeber, Thurnheer und Co. Hoffentlich geht es beim nächsten Thema wieder um Fussball!

  51. DAM sagt:

    Also ich schaue mir Fussball wegen des Fussballs an…

  52. andy sagt:

    In behind, heisst der Ball rollt auf die Flaniermeile (Tartanbahn), von dort spedieren VIPs und oder Hooligangs den Ball wieder zurück.
    Zu den SFDRS Journalisten zum Glück sprechen Sie alle Mundart, und schreiben nicht in Hochdeutsch.