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Warum Alex Frei der falsche Captain ist

Thomas Renggli am Freitag den 3. September 2010
Alex Frei

Richtig zufrieden ist er nur, wenn er selbst im Zentrum steht: Alex Frei.

Das St. Galler Publikum steht bekanntlich nicht auf Alex Frei. Lauter als das Pfeifkonzert gegen den Nationalmannschafts-Captain in der AFG-Arena am letzten Freitag war nur das anschliessende Gejammer – vom Direktbetroffenen und dessen Umfeld. Dabei müsste der 31-jährige Goalgetter allmählich gelernt haben, mit solchen Reaktionen umzugehen – und vor allem wissen: Missgunst und Neid sind die ehrlichsten Formen der Anerkennung. Abgesehen davon könnte man vor einem Penalty auch mehr als zwei Schritte Anlauf nehmen.

Heute Abend im St.-Jakob-Park beim Schlager gegen England sind Misstöne ausgeschlossen. Einerseits gilt in europäischen Stadien mittlerweile ein Vuvuzela-Verbot, andererseits werden allfällige Nebengeräusche konspirativer Ostschweizer Elemente von der Basler Kundschaft garantiert übertönt. An der Birs wird Alex Frei noch als das angesehen, was er ist: der mit Abstand produktivste Fussballer des Landes, der allein für die Nationalmannschaft bisher 40-mal ins Tor und an der Euro 04 sogar den Nacken von Steven Gerrard getroffen hat.

Winnetou

Freis rhetorisches Vorbild: Winnetou.

Trotzdem müsste auch in Basel allmählich eine Erkenntnis gereift sein: Alex Frei ist als Captain ähnlich ungeeignet wie als Rapmusiker. Er beansprucht die Rolle des Leaders und Wortführers, aber wenn es ihm nicht läuft, verweigert er die Kommunikation (wie an der WM). In Interviews vermutet er hinter jeder Frage eine rhetorische Falle  und stuft die Journalisten prinzipiell als publizistische Meuchelmörder ein (vergleiche Tages-Anzeiger-Interview von letzter Woche). Wie Häuptling Winnetou spricht er in der dritten Person Einzahl von sich. Richtig zufrieden ist er nur, wenn er selbst im Zentrum steht. Man wird den Verdacht nicht los, dass ihm eine 2:3-Niederlage (mit zwei persönlichen Treffern) gegen England lieber wäre als ein 1:0-Sieg, bei dem er den Jubel über das entscheidende Tor Eren Derdiyok überlassen müsste.

Frei tritt jeden Corner und jeden Freistoss, fordert den Ball bei jeder Gelegenheit. Doch gegen aussen entsteht der Eindruck – weniger wäre mehr. Der Stürmer würde sich selbst den grössten Gefallen tun, wenn er einen Teil der Verantwortung delegieren und sich so selber aus der Schusslinie nehmen würde.

Dazu müsste in letzter Konsequenz die Abgabe der Captain-Binde gehören. Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass Frei diesen Schritt je von sich aus tun wird. Zu gross ist sein Ehrgeiz, zu ausgeprägt sein Selbstwertgefühl. Auch Hitzfeld wird sich hüten, in dieser Angelegenheit eine neue Baustelle aufzutun. Denn er weiss genau: In einem Kader, in dem treffsichere Spieler ähnlich selten sind wie FCB-Fans in St. Gallen, kann er es sich nicht leisten, Alex Frei zu vergraulen.

Die Zeit wird dieses Problem allerdings lösen – und Hitzfeld (oder seinem Nachfolger) neue Optionen in die Hand spielen. Dann muss auch die Captain-Frage neu gestellt werden und die Verantwortung jenem Spieler übertragen werden, der als einziger permanent Weltklasse verkörpert und in jeder Beziehung der grösste Identifikationsfaktor ist – egal, ob er in Basel im Tor oder in Wolfsburg in einem Gebärsaal steht: Diego Benaglio.

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80 Kommentare zu “Warum Alex Frei der falsche Captain ist”

  1. Dr Freddy us em Joggeli sagt:

    Also hat sich hier einer schädlichen Anti-Nati-Pfeifer aus der AFG-Arena geoutet. Ihr armen Zürcher und Ostschweizer-VERLIERER! Wir sehen uns in der Meisterschaft auf dem Fussballplatz wieder. Dann seid Ihr plötzlich wieder kleinlaut, weil Alex Frei und Marco Streller Euren Goalies die Netze füllen. Eigentlich müsste man jedem FCB-Spieler empfehlen, nicht mehr für so eine Hasstiraden-Schweiz zu spielen. Doch halt, zum Glück gibt es ja den ehemaligen FCB-Stürmer Hitzfeld. Also müssen wir den armen Ostschweizern zusammen mit den Welschen wie immer die Kohlen aus dem Feuer holen, welches diese Nicht-Fans und fussballvernichtenden ‘Boulevard’-Journalisten verursacht haben. Herr Wagner, stoppen Sie bitte diesen Blog-Unsinn.

    • oliboy sagt:

      Lieber Freddy. Falls du es nicht gemerkt hast, hier geht es um die Nationalmannschaft und nicht um Lokalpatriotismus oder deinem ach so tollen FCB.

    • Maurice sagt:

      Das hat doch nichts mit dem FCB, St.Gallen oder mit dem FCZ zu tun. Frei nervt einfach extrem! Klar erhielt er noch keine Pfiffe im Nati-Dress als er noch für Dortmund die Tore machte, weil er eben die Tore auch in der Nati machte und nicht mit Schweigegelübde glänzen musste. Ob Streller oder Frei beim FCB treffen interessiert ein Züri-Fan an einem Natispiel nicht! Da sind wir ein TEAM.

    • bieroni sagt:

      Frei ist einer, wenn nicht der Beste Knipser mit Schweizerpass. Frei ist ein Führungspieler aber eines ist er auf jedenfall nicht, DER Leader – ein Captain. Captains sind für mich nicht sensible Primadonnas die sich durch ein paar Pfiffen aus der Reserve locken lassen. da muss Frei zeigen das er die Captainbinde verdient hat und nicht ins gleiche Horn blasen wie seinerzeit ein gewisser Marco S. aus Basel. Captain sein heisst auch Vorbild sein, vor allem in der jetzigen Situation, wo so viele Junge nachrücken und ein Generationenwechsel stattfindet! Frei gehört in die CH-Nati kein Thema, aber nicht als Captain, denn Captains weinen nicht und spucken tun sie schon gar nicht. Benaglio als Lösung finde ich sehr interessant, er wird sich für die nächsten 7-8 Jahre auf diesem Niveau oder besser bewegen (Verletzungen mal ausgeklammert) und auch weil um Senderos ein grosses Fragezeichen steht…

  2. Simon Aufdenblatten sagt:

    Ich finde es auch erstaunlich, wie ungeschickt Alex Frei sich gegenüber den Medien verhält. Zum Beispiel dieser Boykott während der WM. Das ist doch genau das Falsche. Solche Spieler, Captain einer Nati, muss doch unaufgeregt vor die Presse treten können und Sätze sagen, die wahr sind und keinen Interpellationsspielraum öffnen. Wenn ein jüngerer Spieler das nicht kann…okay. Aber mit 31 Jahren und einer solchen Erfahrung kann man doch mit den Medien umgehen. Sollte man jedenfalls meinen.

  3. Kurt Steiger sagt:

    Alex Frei ist der falsche Captain, weil Diego Benaglio der richtige Captain ist

    • Emil Gross sagt:

      Ja genau so sehe ich das auch. Der Ehrgeiz von Frei ist schon fast krankhaft und er meint, seine mal vorhandene Klasse, mit reklamieren wett machen zu können. Auch wenn er wiedereinmal ein Tor schiessen wird, sein Benehmen auf dem Platz ist für Alle eine Zumutung! Das Amt als Captain muss Benaglio übernehmen ! !

  4. Kurt Pohl sagt:

    @Dr Freddy us em Joggeli: Das ist ja eben der Punkt – Frei KANN Tore schiessen. Beim FCB IST er gut. Nur, in der Nati geht mittlerweile gar nichts – auf und neben dem Platz. Wird auch nichts mehr draus. In der Liga ist er so gut wie unsympathisch für Fans der anderen Mannschaften. Das sind auf der einen Seite gleich zwei super Eigenschaften eines guten Fussballspielers. Auf der anderen Seite ist er Captain der Schweizer Nati. Da interessiert mich die wie von Ihnen angetöntes “FCB gegen den Rest der Welt” Rhetorik einfach nicht. Genauso wenig wie die “Frei gegen den Rest der Welt” Rhetorik von Frei in der Nati nicht. Da muss ein Captain drüberstehen – oder abgeben. Müsste eigentlich auch ein FCB-Fan – anstelle gleich “Blog stoppen” zu rufen, wenn das Starlet kritisiert wird. Inler als Captain und Frei soll den Jungen zeigen, wie’s läuft – und nicht beim ego-Torjubel (wenns denn man einen gibt) wegdrücken.

  5. Deniz Odok sagt:

    Das ist der beste Kommentar, den ich seit langem lese. Merci unbekannter Autor, du bringst es auf den Punkt, was Alex Frei der Nati nützt – nämlich gar nichts. Im Gegenteil, er schadet ihr mit seinem zu ausgeprägtem Egoismus. Man erinnere sich, wie er mit einem 7-Tage Regenwettergesicht nach der WM-Qualifikation beim 0:0 gegen Israel in Basel vom Platz schlich nur weil Hitzfeld ihn nicht einsetzte, weil er nicht 100% fit war. Frei ist ein Anti-Teamplayer – und wir als kleine Nation, können nur als Einheit bestehen!

    • peter sagt:

      wir als kleine nation?
      es stehen bloss 11 leute auf dem feld. keine nation.
      wenn man alle herausragenden (wie den alex) nicht will, ja dann muss man sich eben mit schlechteren rangierungen abfinden.

      ist es nicht erstaunlich? man beklagt zuwenig tore, und würde am liebsten den einzigen spieler, der tore schiessen kann, raushaben.

      • Urs Böller sagt:

        Alex Frei ist das Hauptproblem in der Nati! Arrogant, faul, langsam, überfordert in jeder Hinsicht… Gegen Wales wird er vermutlich wieder ein Tor schiessen und hat dann das Gefühl, er sei international immer noch tauglich.. Ist er nicht, und ich sage dies übrigens als FCB-Fan! Das schlimme: Mit Frei sind auch Derdyiok und Inler zwei Klassen schwächer, Pressing unmöglich und der Sturm inexistent.

  6. Mathias sagt:

    Ich frage mich woher diese Missgunst gegenüber Frei kommt? Hat nicht er mit seinen Toren einen entscheidenenden Beitrag für die jüngsten “Erfolge” der Nationalmannschaft geleistet? Ev. wären die Endrundeteilnahmen der letzte Jahre ohne Ihn gar nicht zustande gekommen!! Alles schon vergessen?!?! Ich weiss, die Printmedien werden von den Gratiszeitungen unter Druck gesetzt! Da wird ach so jede kleine Gelegenheit genutzt um Polemik zu machen. Ihr lebt von Alex Frei!!!
    Gibt es sonst irgendwo auf der Welt ein Land, wo ein herausragender Spitzensportler, welcher sich mit Herzblut für die Nationalmannschaft und somit für das Land selbst einsetzt, diesen in der Öffentlichkeit durch den Dreck zieht?!?

    • ball sagt:

      gibt es neben DEM spieler auch noch andere, die erwähnenswert sind.
      mir sind die geschichten rund um die erste teilnahme von n’kufo unter köbi national und ebenso um die frage von m.petric (CH oder CRO) noch in bester erinnerung.

      wer sich in der dritten person äussert und vorallem auf die EIGENE rekorde/bilanzen verweist, der zeugt von einem teamsinn, der seinesgleichen sucht – nicht einmal ego kubi war derart selbstlos….

      dass wir auf den frei bei der wm 2006 (penalty’s) verzichten konnten, hat er doch mit seiner nonchalance beim australien penalty unter beweis gestellt.

      • michael sagt:

        nonchalance??? Mir ist es irgendwie, Alex Frei habe erklärt, weshalb er den Ball ohne Anlauf schoss?? Und irgendwie klang dies recht einleuchtend. Zeigen sie mir bitte einen (In Zahlen: 1) besseren und sichereren Schweizer Penaltyschützen..! Bloss einen! Sie können von mir aus auch nachgoogeln….

        • ball sagt:

          bei alex gibts also erklärungen – ich dachte immer die resultate sprechen für sich…..und das seit > 1 jahr ?!

          was heisst besser/sicherer, wenn die gelegenheit fehlt?

          ein yakin haut die ebenso sicher rein

  7. Oliver sagt:

    Das Problem liegt doch ganz anderswo: Hätte es in der Mannschaft Charakterköpfe, mit Charisma und Ausstrahlung, dann könnte man diskutieren, wer Frei ersetzen könnte. Doch wenn man sich die Mannschaft einmal anschaut: Alles Mitläufer – vor allem im Klub. Spieler aus der zweiten und dritten Reihe. Es ist eine Mannschaft von stummen Mitspielern. Nicht dass Frei unersetzbar wäre – aber vorderhand bleibt er Captain. Faute de mieux – aus Ermangelung an Besserem. Und noch ein Einwurf: Man muss Frei und erfolgreiche Sportler nicht mögen.Liebenswürdige Sportler hat die Schweiz bereits genug – es sind diejenigen, die nie wirklich erfolgreich sind. Die Frage ist: Wollen wir lieber eine sympathische Nati, die wieder alle 16 Jahre an eine Endrunde reist? Wolf isberg und seine Abbruch GmbH lässt grüssen.

  8. Pelocorto sagt:

    Alex Frei soll das machen, was er am besten kann: Tore schiessen; das macht ihn für die Nati wertvoll genug. Als Captain wünsche ich mir einen Spieler, der weniger polarisiert und mit den Medien entspannter umgehen kann; da ist Benaglio sicher erste Wahl. Falls er genügend Spielpraxis hätte, könnte ich mir auch einen fitten Senderos in dieser Rolle vorstellen.

    Ich freue mich auf weitere Steilpässe!

  9. Stephan sagt:

    Obwohl ich FCB-Fan bin finde ich die Kritik an Frei berechtigt. Mir wäre es auch lieber ein anderer würde diese Position übernehmen, jemand der weniger rigide nach der Macht innerhalb des Teams strebt.
    Aber dieser Eintrag ist selbst für einen Tagi-Blog doch arg plakativ geraten und erinnert mich leider eher an den Blick…

  10. john tobler sagt:

    an mathias: die missgunst von alex frei in der nati kommt daher, dass er für diese nichts leistet.
    ich bin wirklich kein fan von ihm und vom fc basel, aber dort fühlt er sich wohl und bringt jedes mal seine leistung. in der nati hingegen spielt er den leithammel, obwohl ihn vermutlich nicht mal die spieler in dieser position unterstützen. desshalb schnappt er sich auch jeden ball bei einer standard situation.
    es wird zeit, das alex frei die nati verlässt

    • Mathias sagt:

      Was leistet den Inler für die Nati?!? Oder was hat er geleistet?!? Kannst du mir das sagen? N’Kufo? Derdioyk?!? Was leisten denn die? Also bitte, hört auf damit!

  11. Hansruedi sagt:

    Man sollte vielleicht mal mit dem Frei-Bashing aufhören. Schon das letzte Interview im Tagi war tendenziös und aggressiv. Ob Frei Captain ist oder nicht spielt sowieso keine Rolle, davon hängt der Erfolg der Nati nicht ab. Und man sollte auch nicht vergessen, dass sich die Nati in den letzten Jahren, als Frei zum Stamm gehörte und viele Tore schoss, für jedes grosse Turnier qualifiziert hat. So schlecht, wie er dauernd gemacht wird, kann er also nicht sein. Wie er sich verkauft, sowohl auf als auch neben dem Platz, spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Der Erfolg gibt ihm schlussendlich Recht.

    • Oli.P sagt:

      Das Problem ist aber, dass Frei zurzeit keinen Erfolg in der Nati hat, und dann kommen halt die alten (und neueren) Geschichten wieder hoch. Natürlich darf man sich nicht verbiegen, aber mit der Art von Frei darf man umgekehrt auch nicht die grosse Liebe erwarten. Zwei, drei Episoden kommen halt einem schon schlecht rein, insbesondere, wenn man dann noch die Kapitänbinde einfordert bzw. trägt (Tagi-Interview; Wegdrücken von gratulierenden Mitspielern beim Torjubel; Auswechslungen bei Führung, etc.). Frei hat aber unbestrittenermassen auch seine Verdienste für die Nati … Salomonisch wäre wohl wirklich, wenn er auf die Captainbinde verzichten würde …

  12. René sagt:

    Ein vorzüglicher Text über unseren Captain der Nati. Frei ist sicher ein begnadeter Klubfussballer, doch er macht in der Nati zu wenig, sowohl auf dem Spielfeld wie auch ausserhalb. Seine Art, auf Journifragen zu reagieren, ist unzumutbar und ein Hauptgrund für die Ablehnung seiner Person. Er sollte auch daran arbeiten, auch wenn er selbst das Gefühl hat, der Grösste zu sein. Grösse zeigt sich nicht zuletzt bei Niederlagen und da war er noch nie auf der Höhe der Aufgabe, welche er als Captain hat, zum Beispiel in der Oeffentlichkeitsarbeit

  13. Carotenuto sagt:

    Frei ist zweifellos ein guter Fussballer. Das alleine nützt aber nichts, er sollte meiner Meinung nach den Worten Taten folgen lassen. Tut er aber leider schon seit langem nicht. Vergangene Erfolge und Tore zählen leider im Fussball nichts. Entweder ich bringe Leistung, und zwar jetzt und heute oder man ist weg. Frei müsste eigentlich diese Gesetzmmässigkeit als Profi kennen. Als selbstverliebter Fussballer stehen die Chancen schlecht, dass Frei in Zukunft weiterhin berücksichtigt wird. Hitzfeld wird bald vor der Entscheidung stehen, Frei nicht mehr ins Aufgebot zu nehmen. Wi b rauchen hungrige, willige und kompromisslose Fussballer die sich den Allerwertesten aufreissen. Und nicht schnorren. Sondern Tore schiessen. Ist eigentlich einfach. Frei soll sich auf seinen Beruf konzentrieren und nicht ten Pseudo-Intellektuellen spielen. Das kann er noch schlechter als in der Nati das Tor treffen. Zeit für Neues!

  14. Hans Mettler sagt:

    Frei hat was von Matthäus
    Rekorde hin oder her — niemand mag ihn mehr!

  15. Linda Ammann sagt:

    Endlich mal ein Artikel, bei dem Frei nicht hochgejubelt wird und man sich nicht nur über die St.Galler Fans (wobei sicher auch Nicht-Ostschweizer gepfiffen haben) beschwert.

    Alex Frei wird total überbewertet. Auch wenn er 40 Tore für die Nationalmannschaft geschossen hat – seit über 1 Jahr hat er nicht mehr getroffen, ist nicht fit, reklamiert auf dem Spielfeld mehr als dass er rennt… An der WM lief es ohne ihn auch ganz gut!

  16. Engel sagt:

    FREI, STRELLER, SHAQIRI, STOCKER RAUS AUS DER NATI!!!!!

    Wir brauchen Euch für die wirklich wichtigeren Spiele (Champions League etc.)………und mit DERDIYOK, DEGEN UND YAKIN bleiben ja noch genug ex-FC Basel Spieler in der Nati, um das Niveau insgesamt zu heben 🙂

    • john tobler sagt:

      musste zuerst wirklich lachen, aber dann stellte sich bei mir mir die frage, was wohl wichtiger für den schweizer fussball ist. die nati oder ein schweizer club in der champions league

  17. Müller sagt:

    Nun, es ist ja nicht so dass Frei nicht mal seine Leistung brachte, dennoch, sind wir ehrlich; sein Ego übertrifft alles! Nicht zuletzt ist er immer irgendwie im Ballbesitz. Was er selbst vergisst dass er noch weitere Mitspieler hat. Also von wegen Ost- und Zentral oder Westschweiz – er mag beim FCB gut spielen, doch die Nati ist einen Level zu viel für ihn dass sollte er sich selbst endlich eingestehen!
    Schauen wir was er heute leistet – bzw. in wie weit er seine Mitspieler nicht als eigene Gegner betrachtet und den Ball auch mal jemandem überlässt. Den es heisst nicht “Frei – England” !

    • Mathias sagt:

      Du hast gar keine Ahnung von Fussball, sorry. Ist das Niveau in der Nati höher als in der CL? Wenn man Torschützenkönig in Frankreich war braucht man über Niveau nicht mehr sprechen! Dann müssen wir mal die anderen Spieler ebenfalls genauer betrachten…. Frei ist schliesslich der einzige der jemals international erfolgreich war!

  18. Robi sagt:

    Hat die Schweizer Nationalmannschaft wirklich keine anderen Probleme als Alex Frei??? Zuerst war Johann Vogel der Depp und nun ist es Alex Frei.
    Seine Medientauglichkeit mag nicht die beste sein, dennoch ist er immer noch der mit Abstand beste und konstanteste Nationalspieler der letzten 10 Jahre. Und wo sind die Alternativen?

    Mehr Tiefsinn und weniger Boulevardjournalismus würde dem Tagi gut stehen.
    Es riecht hier zu stark nach Blick oder Eurosoccer.

  19. Monika sagt:

    Gratulation zu diesem Beitrag – der Autor hat den Nagel auf den Kopf getroffen!

    In diesem Sinne: Hopp Schwiiz!

  20. Baresi sagt:

    Wäre es im Sinne einer starken Nationalmannschaft nicht motivierender, wenn der Titel dieses Beitrages “Warum Diego Benaglio der bessere Captain ist.” heissen würde? Das würde natürlich weniger polarisieren, könnte aber vielleicht mehr dazu beitragen, die Mannschaft weiter zu bringen. Oder gelten für dieses Blog auch die üblichen Medienmechanismen?

    • goforguinness sagt:

      Je mehr, dass er der einzige Spieler in der Nati ist, der Weltklasseformat verkörpert. Alex wir lieben Dich für Deine
      Tor, die Du für die Nati geschossen hast!!! Wir brauchen Dich noch, denn die Jungen sind noch nicht soweit.

      Gib heute Abend die Antwort und lass uns wieder mal jubeln!! In diesem Sinne: Hopp Schwiiz!!!!!

  21. Hans Mettler sagt:

    Frage:
    Ist es dem SFV oder Othar Hitzfeld sogar recht dass Alex Frei im Mittelpunkt steht und nicht sie selbst?
    Nutzen die den A.F. um vom eigenen “Versagen” abzulenken?
    Mit den Erfolgen in den letzten Jahren (vorallem unter Hodgson und Kuhn) sind die Ansprüche des Publikums gestiegen. Mehr Publikum = mehr Geld usw…
    Welches Spiel wird hier gespielt?

  22. Simon Kaiser sagt:

    Toller Blog. Jedenfalls trifft er ins Schwarze! Frei ist einfach zu selbstverliebt.

  23. Fritz Müller sagt:

    Das hat nichts mit dem FCB zu tun, das sollten FCB Exponenten mal endlich verstehen sondern liegt in der Person vom Frei.
    Ein Captain sollte eine Respectsperson sein. Jemand wie z.B. Federer. Benaglio ist so eine Person.
    Das Vehalten von Frei ist zum Teil eines Captain sehr unwürdig, man denke nur daran wie er beim seinem 40 Nati Tor seine Mitspieler aggresiv weggestossen hat, als sie gratulieren wollten. Nur damit er anzeigen konnte wie er 40 Tore geschossen hat. Das ist ein sehr denkbares Verhalten eines Captains und reiht sich ein mit anderen Vorkommnisse.

  24. michael sagt:

    Dieser Blog stillt bloss die Stammtischmeinung vom Fussvolk. Allerdings haben selten diejenigen Recht, welche in der Gruppe am lautesten schreien…! Eren Derdiyok verschiest und verstolpert mehr Bälle und fuchtelt (noch) mehr mit den Händen als Alex Frei, aber all diese Gründe werden immer bloss dem 40fachen Natitorschützen angehaftet! Weshalb wohl? Weil dem Durchschnittsschweizer Ehrgeiz und unbedingter Erfolgshunger “nicht sympathisch” sind.. ! Da hat man lieber einen netten und unscheinbaren Jungen, welcher zu nichts seine eigene Meinung hat! Trotzdem fragt ihr euch dann jedesmal, weshalb Deutschland gewinnt gegen die Schweiz – immer und immer wieder??? Na eben, das Verhalten typischer Stammtischfussballer!

  25. localhero sagt:

    Ein weiser Mann, der Thomas Renggli. Frei soll primär Tore schiessen und nicht die Heulsuse spielen. Als Captain ist er völlig ungeeignet da er weder souverän auftritt noch smart reagiert.

  26. nati sagt:

    Ich glaube der Hauptgrund für Frei’s momentane Torflaute in der Nati mit dem spiel-system zusammenhängt, und Frei’s Qualitäten. Frei ist ein Spieler der viele Abstauber Tore im Strafraum erziehlt. Da aber die Schweiz zurzeit eher defensiv ausgerichtet ist, sind Strafraum Szenen eher selten, meistens kommt sie nur bei Konter in den Strafraum, and da ist er nicht der Spezialist.

  27. Markus Altdorfer sagt:

    Frei ist leider ein arroganter und unsympathischer Mensch, punkt! Das beweist seine Spuckattacke gegen Gerrard und das Wegdrücken der Mitspieler beim 40. Treffer. Als Fussballer hat er seine Qualitäten. Aber er ist kein Captain. Zu wenig Teamgeist, zuviel Machtgehabe. Benaglio wäre ideal.

  28. marie sagt:

    Wir alle wissen, dass es in der Schweiz über 7 Mio Fussballexperten gibt, die wissen, wie die Schweizer Nati am besten spielen würde. Gleichzeitig ist auch jeder Mannschaftspsychologie, Taktiker und Hüter der Moral. Da kann man nichts ändern.
    Wers weit nach oben schafft, hat viele Neider. Höchstleistungen sind dem Mittelmass suspekt, und der kritisierende Zeigefinger ist schnell oben. Das musste selbst Federer erfahren, als er krankheitshalber ein paar Monate mal nicht so gut spielte. Das erfährt Rooney gerade in England, und Alex Frei in der Schweiz. So what? Es sagt mehr über die pöbelnde Masse oder den besserwissenden (und oft frustrierten) Journalisten als über den überdurchschnittlichen Spieler…

    • Christoph sagt:

      Den Nagel auf den Kopf getroffen, Marie!

      • peter sagt:

        meine zustimmung!

        • suruam sagt:

          Gut geschrieben Marie, Journalisten könnten auch konstruktiv arbeiten, indem sie nicht mit dem Finger auf Schwachstellen drücken, sondern wenn sie schon alles besser wissen, auf die Stärken hinweisen, die helfen aus einem Tief heraus zu kommen. Davon hat auch Alex Frei bestimmt mehr als genug.

  29. John Clark sagt:

    Schon traurig irgendwie, wie sehr unser tolles Volk hinter seiner Mannschaft steht. Frei ist vielleicht menschlich eine ziemliche Nuss, jedoch ein grandioser Fussballer, der sich für unser Land schon mehr zerrissen hat, als viele, die nun gegen ihn verbal in den Krieg ziehen. Ich hoffe, dass Frei seine Lehren aus diesen letzten Wochen ziehen wird und die Nati nun ihrem Schicksal überlassen wird. Dann kann er sich darauf konzentieren, wo seine Arbeit noch geschätzt wird – den Club. Ach ja, dass Eren D. mit seinen 26 Spielen und ganzen 2 Treffern nicht im Fokus dieser Hasstiraden steht, wundert mich schon ein wenig…

  30. Mouse sagt:

    Einmal mehr hervorragend argumentierte und pointierte Schreibarbeit aus der Sportecke. Gratulation!

    • rene wermelinger sagt:

      ich schliesse mich dieser meinung ganz klar an. wenn jemand das amt des captains der schweizer nati bekleidet, muss er auch etwas aushalten können. renggli bringt es auf den punkt, wirklich eine sehr pointierte ansicht. ich werde diesen blog mit grossem interesse weiter verfolgen. die heftigkeit in dieser diskussion zeigt ja auch, dass ein spannendes thema angeschnitten worden ist. deshalb auch meine meinung: weiter so! ps: die winnetou-filme fand ich übrigens sehr gut. was ja wieder für frei sprechen würde…:-).

  31. boe sagt:

    an die aus dem Joggeli.
    Das hat doch nix mit Clubfussball zu tun. Der Shaqu-Attack wird ja wohl nicht ausgepfiffen, im Gegenteil.
    Herr Frei aber spuckt und, vor allem, lügt im Nachhinein. Auch wenn das lange her ist, sowas bleibt ZUM GLüCK immer an einem hängen. Viele Menschen vergessen solche Charaktereigenschaften eben nicht einfach so und wenn dann die Leistung nicht mehr stimmt…erinnert man sich schnell daran das der schon immer unsympatisch war. So ist das halt, jeder ist seins eigenen Glückes Schmied.

    • Franz Burgmüller sagt:

      Sehr guter Post von Ihnen!
      Ich kann Ihnen völlig zustimmen! Man hat in dieser Saison super gesehen, wie toll und unselbstverliebt der Shaqiri gegen den “bösen” und schlechten Alex Frei ist, der komischerweise bereits 7 Treffer erzielt hat. Die Tore in dr CL Quali mal ausgenommen! Hättet ihr Experten hier drin mal Shaqiri und Frei beobachtet würded ihr sehen wem das ganze in den Kopf gestiegen ist. Alex Frei ist und bleibt der beste Schweizer Spieler seit ewigkeiten.

  32. Nadja Rossi sagt:

    Ich finde es eine Frechheit, wie sich das St. Galler Publikum gegenüber Alex Frei verhalten hat. Frei ist meiner Meinung nach der richtige Captain, er wirkt, auch in den Interviews sehr abgeklärt und professionell. Andere Spieler wie z.B. Derdyok könnten sich an Alex Frei ein gutes Beispiel nehmen.

    • Ashley sagt:

      Ich finde es auch eine Frechheit, die Pfiffe “dem St. Galler Publikum” in die Schuhe zu schieben. Es waren zu 7/8 der Anwesenden Schweizer aus allen Landesteilen, auch Fans der Australier anwesend.
      Alle, die sich wegen der Pfiffe beschweren, sf-Moderator, Trainer, SFV etc. sollten diesen Fakt einfach ehrlich erwähnen.
      Vielen St. Gallern ist es Wurscht, wenn keine Nati-Spiele mehr in der Arena sattfinden. Spannende Spiele hat man bis zum heutigen Tag an andere Stadien vergeben. Für uns blieben eh nur die Test- oder unbedeutende andere Spiele übrig. Sollen die doch jetzt auch an Genf, Basel und bis bald an Luzern vergeben werden.

  33. Haller sagt:

    Ich lebe nun seit 15 Jahren in Asien. Zum Thema Schweizer Fussball werde ich hier ständig von meinen deutschen und englischen Kollegegen belächelt. Wir haben (und hatten) nicht viele Fussballer die eine gewisse Klasse haben und gleichzeitig den Erfolg als Fokus haben. Solche Personen wie Frei sind erfolgsorientiert und leben das entsprechend aus. Unsere Mentalität entspricht wohl eher zurückhaltender Bescheidenheit und sich duckend zurückziehend wenns mal wiederstand gibt. Anderst sind gewisse Kommentare und dieser Bericht nicht anderst zu erklären. Sollten wir Schweizer international allenfalls zu höherem berufen zu sein als nur wenns gut geht sind wir dabei., brauchen wir persöhnichkeiten wie Ihn. Jedenfalls sicher keine pfeiff(end)en in unseren eigenen Stadien.

  34. Manuel Tresch sagt:

    Naja einmal einen Penlati in einem Testspiel zu verschiessen ist etwa so schlimm wie wenn einer beim Kuchen schneiden ein grösseres Stück bekommt. Das St.Galler Publikum ist bekannt für Selbstüberschätzung und unfairen Sachverhalt, um es milde auszudrücken.
    Bin auch kein Fan des Alex Frei, da er auf mich ein grosser Egotripper und arrogant wirkt. Wenn er heute Abend aber das Siegestor erziehlen könnte, sieht die Welt wieder ganz anders aus.
    Sein Ergeiz soll gut sein, aber sein Ego ist nicht immer gut für den Zusammenhalt des teams.
    Freut euch auf das Spiel von heute Abend und bin mal sehr optimistisch.
    2:1 für aufopfernd kämpfende Schweizer.

    • Raphael Imoberdorf sagt:

      Sehr guter Beitrag Manuel Tresch…

      …. ausserdem ist es gefährlich zu glauben das es ohne Alex Frei nicht gehen würde.
      Das allerbeste Beispiel hat Jogi Löw gezeigt und Ballack nicht mit nach Südafrika genommen und siehe da, das Spiel war nicht mehr so berechenbar, da fast alles über Ballack gelaufen war.
      Heute wird er gegen Aserbaitschan der Deutschen Natispieler nach dem Spiel wohl die Schuhe putzen. haha mag ich ihm das gönnen!!
      Ballack hat wie Alex Frei viel geleistet ohne Frage. Aber sowohl Ballack wie auch Frei sind schon seit einiger Zeit über dem Zenit und überschätzte Spieler. Sowohl Ballack als auch Frei haben Probleme sich unter zuordnen und spielen den sterbenden Schwan wenn was nicht nach ihrem Kopf läuft heisst, wie Ihr es schon geschrieben habt Manuel Tresch: Alex Frei ist ein Egotripper und arrogant bis zum geht nich mehr.
      Wer sich nicht unter ordnen kann ist auch nicht teamfähig und ist dabei, weil es im Moment nichts bessers gibt.
      Pfiffe wie in St.Gallen hat niemand verdient, auch wenn ich Frei nicht einen Millimeter leiden kann sollte sich auch Alex Frei mal Fragen: Warum machen die das? Sind nur die andern Schuld, oder könnte es evtl auch an mir (Alex Frei) liegen?

  35. Albert Hofer sagt:

    Endlich spricht einmal jemand öffentlich aus, was VIELE denken! Es geht einfach nicht an, dass der selbsverliebteste, egozentrischste Spieler Captain eines Teams ist! Da kann er lange der beste Torschütze sein, das qualifiziert in keiner Art und Weise für dieses Amt. Weder ist Messi Captain bei Argentinien noch Villa bei Spanien. Stürmer qualifizieren wohl an und für sich schlecht als Captains, es gibt ja auch nur selten Beispiele. Es ist mir schlicht ein Rätsel, weshalb Hitzfeld Alex Frei zum Captain gemacht hat. Die Pfiffe gegen ihn in St. Gallen sprechen Bände. Und kommt jetzt bitte nicht wieder mit der alten “unshatniemandlieb” Leier aus der Basler Ecke. Ausserhalb Zürich liebt auch niemand die Zürcher und doch würde niemals ein solches Pfeifkonzert stattfinden, wenn ein Zürcher einen Penalty verschossen hätte. Auch andere Basler wie bspw. Huggel (eine Basler Integrationsfigur!) oder Stocker wären nie ausgepfiffen worden. Aber wenn jemand dermassen die Diva raushängt wie Frei (oder damals Streller) muss einen diese Reaktion nicht wundern! Eine Captainsbinde ist jedenfalls dann kein Thema mehr! Da spielt auch die Macht des Faktischen!

  36. SFC sagt:

    Eine Person stand Alex Frei auf seinem Weg zu einer noch grösseren Karriere im Weg: Alex Frei!
    Rein fussballerisch wäre der Mann Weltklasse geworden, aber eben…

    • rene wermelinger sagt:

      ich denke auch, frei hat eine sehr schöne karriere hingelegt. schade nur, dass er gelegentlich nicht etwas cooler war, gerade im umgang mit den medien, und da auch vermehrt grösse gezeigt hat. was soll dieses theater ständig. einfach authentisch sein, wenns mal nicht läuft, das auch zugeben. das wäre doch sehr angenehm. aber auf jeden fall freue ich mich aufs england-spiel. vielleicht haut frei ja zwei, drei treffer rein…:-).

  37. Peter Imboden sagt:

    Endlich mal jemand der mit dem Thema “Alex Frei” richtig umgeht. Die ganze Diskussion um den armen Alex geht mir schon lange auf die Nerven. Ich glaube nicht, dass irgendjemand bezweifelt, dass er für die Schweiz grossartiges geleistet hat. Aber irgendwann ist einfach schluss. Sein Verhalten ist so was von arrogant und kontraproduktiv. Ein gut bezahlter Fussballer muss mit Kritik leben können. Wenn er es nicht kann, dann sollte er wenigstens ruhig sein und sich nicht immer in den Vordergrund stellen. Wenn ich als Fan viel Geld für ein Ticket bezahle, die Reise in ein Stadion auf mich nehme, dann erwarte ich auch eine Gegenleistung. Soll ich mich etwa freuen, wenn er schlecht spielt und sich dann auch noch wie eine Diva aufführt? Nein, auch ich würde pfeifen. Es geht hier nicht mal um die Person selbst sondern um sein Verhalten und seinen Einsatz. Seit dem Spiel gegen Israel als sich die Schweiz für die WM Qualifiziert hat, ist Alex Frei für mich als Person gestorben. Sein Verhalten war mehr als nur kindisch und hat in der Schweizer Nati nichts zu suchen. Was passieren kann wenn solch eine Person nicht mehr im Team ist, hat man an der WM gesehen. Die Deutschen haben auch geglaubt, dass es ohne Balack nicht geht. Das Resultat hat man ja gesehen. Ich behaupte einfach mal, dass die meisten Spieler in der Nati plötzlich viel besser spielen würden, wenn Alex nicht mehr dabei ist. Eine negative Person kann ein ganzes Team runterziehen und beeinträchtigen. Dies kann man auch im normalen Berufsleben täglich sehen.
    Ich bin wirklich froh, hat endlich mal jemand das Thema richtig aufgeriffen. Daher, nochmals vielen Dank für den Beitrag.

    • Ashley sagt:

      Danke für den Kommentar. Voll in meinem Sinn. 🙂

    • rene wermelinger sagt:

      lieber peter. gut gebrüllt! ich finde auch, dass das verhalten von frei einfach uncool ist. der könnte doch so viel souveräner auftreten, gerade mit diesem palmares. einfach authentisch bleiben, das sagen, was in einem vorgeht. das ist doch das normalste der welt. gruss, rene

  38. Denny Crane sagt:

    Wenn Sie Frei kritisieren, dann bitte mit dem nötigen Respekt. Aussagen wie “Man wird den Verdacht nicht los, dass ihm eine 2:3-Niederlage (mit zwei persönlichen Treffern) gegen England lieber wäre als ein 1:0-Sieg, bei dem er den Jubel über das entscheidende Tor Eren Derdiyok überlassen müsste” sind eine bodenlose Frechheit und lassen jegliche Objektivität vermissen.

    • rene wermelinger sagt:

      bodenlose frechheit ist eine etwas gar krasse einschätzung, finde ich. aber zugegeben, diese kritik in diesem satz ist hart. ich denke, dass ich das jetzt frei auch nicht unterstellen würde.

  39. tschortsch sagt:

    Frei sollte nicht nur als Captain sondern auch als Spieler “frei” gestellt werden. Time over! Tempi passati!

  40. suruam sagt:

    Aus dem Text lese ich vor allem die Selbstzufriedenheit des Thomas Renggli und bin erstaunt das die meisten Kommentare
    genauso auf Frei rumhacken. Das Frei soviel fordert ist untypisch für Schweizer duckmäuser aber notwendig wenn man sich als Fussballer und Stürmer durchsetzen will. Besser geht es auch nicht wenn in Momenten wo es nicht so gut läuft, einen die Journaille in den Rücken fällt, statt konstruktiv zu arbeiten.

  41. rob sagt:

    Sind die Pfiffe der Zuschauer (u.a. in St. Gallen) das Problem, oder vielleicht doch eher die Tatsache, dass Alex Frei für die Nationalmannschaft schon lange kein Tor mehr erzielt hat? Es scheint, dass viele – insbesondere Basler – Ursache und Wirkung verwechseln. Ich bin sicher: Sobald (1) Alex Frei auf dem Platz vermehrt positiv auffällt, z.B. durch Tore, und (2) neben dem Platz seltener negativ auffällt, pfeift niemand mehr.
    Ja, er ist der falsche Captain. Und möglicherweise – trotz aller unbestrittenen Verdienste um die Nationalmannschaft und seinen Toren in der Meisetrschaft – mittlerweile auch der falsche Spieler.

  42. Ruedi Brander sagt:

    Alex Frei ist ein überdurchschnittlicher Fussballer. Mit effizienter Spielart hat er in den letzten Jahren viel sportlichen Erfolg gehabt.
    In den letzten Monaten fehlt im eben dieser Erfolg mit der Nationalmannschaft.
    Menschlich fehlten Alex Frei die Vorzüge für eine Vorbildfunktion oder als Sympathieträger. Alex Frei wäre in jedem Stadion, ausser in Basel, ausgepfiffen worden. Sein unsportliches Verhalten auf dem Feld, seine Ausserungen in den Medien, sein Auftreten: Das alles erregt Missfallen. Einen solchen Spieler zum Captain zu machen ist unverständlich. Ein Catain spuckt seine Gegenspieler nicht an, auch nicht ausnahmsweise. Ein Captain kann auch einmal selbstkritisch sein, kann auch bei einer Niederlage freundlich und sachlich bleiben.
    Ich bekenne: Ich hätte Alex frei bei seiner Auswechslung in St. Gallen auch ausgepfiffen. Solche Emotionen müssen uns als Fans und Finanzierer des Luxuslebens der “Stars” bei miserablen Leistungen derselben schon erlaubt sein.

  43. Gottfried Balzli sagt:

    Lieber Thomas Renggli, herzlichen Dank für Ihre treffende Analyse! Ich kann jedes Wort unterschreiben. Es ist unglaublich, dass es Hitzfeld soweit kommen liess. Daher ist auch er überfällig.

  44. Michael Müller sagt:

    Jeder verdient es, dass man ihm auch bei einer Durststrecke eine weitere Chance gibt.
    Aber wenn diese zu lange geht, dann verdurstet normalerweise auch derjenige von selber …
    Als verantwortungsvoller und guter Captain sollte man wissen, wann es an der Zeit ist sich für das geleistete auf die Schulter klopfen zu lassen und den Platz für Junge mit Biss frei machen soll.
    Herr Frei, machen sie ihrem Namen Ehre und machen sie den Platz frei … So bleiben sie positiv in Erinnerung und kratzen nicht an ihrem eigenen Image …

  45. Mouse sagt:

    Was meint wohl Winnetou zu dieser Geschichte?

  46. peter sagt:

    Irgendwie ist das gestrige Resultat (1:3 gegen England) verdient und im Sinne der Nörgler: Ein Fussballteam aus netten und sympathischen Spielern, nicht die besten, aber die liebsten. Sie getrauen sich zwar nicht wirklich gegen einen mittelmässigen Gegner dagegenzuhalten, mit Biss und der nötigen Härte. Aber was solls, Fussball ist nicht alles: Dafür sind sie die perfekten Schwiegersöhne.

  47. Aeti sagt:

    Wann hat Alex Frei das letzte Tor für die Nationalmannschaft gemacht? (Tipp: Es ist über ein Jahr her) Von mir aus kann Alex Frei in der Nationalmannschaft spielen, kein Problem! Aber erst dann, wenn sein überbordendes Ego endlich in der Realität angelangt ist! Alex Frei ist nicht mehr der Jüngste, hat aber nach wie vor das Gefühl (seit er beim FCB spielt erst recht) er sei mit Abstand der beste Spieler der Schweiz, ja sogar der Welt. Er hat für die Schweiz 40 Tore erzielt aber das war einmal. Heute haben wir 2010 und da gehört Alex Frei m.E. nicht mehr zu den besten Stürmern der Schweiz. Im Spiel gegen England habe ich mich mehrmals fürchterlich aufgeregt, weil Alex Frei einfach stehen blieb als sich steil in den freien Raum zu begeben. Entweder wurde ihm vom Trainer absolute (krasse) Positionstreue angeordnet (dann wäre er unschuldig aber die Anordnung oberdämlich) oder er hat international einfach nicht mehr die Klasse um solche Szenen/Möglichkeiten genügend schnell zu erkennen. Das Alex Frei ein Topstürmer war, bestreitet niemand aber ob er das heute noch ist, zweifle ich an. Bin gespannt auf das CL-Duell FCB vs. FCB. Denn dann trifft Alex Frei mit dem Klub wieder einmal mit Garantie auf Verteidiger mit Format wie es die Nati antreffen wird.

  48. Rolf Müller sagt:

    Egal ob er Alex Frei oder sonstwie heisst – wer einen Penalty so verschiesst darf sich über Pfiffe wahrlich nicht wundern.

  49. Alex sagt:

    Ein Mensch der einen anderen Spieler anspuckt, sollte niemals Captain einer Mannschaft sein. Sagt sehr viel ueber den Menschen. Und sicher kein Vorbild.

  50. Hollenstein sagt:

    1) Alex Frei sollte wissen, dass die Superleague eine Ausbildungsliga ist für angehende Stars. 2) Fussballer sind Könige der Fans und müssen nicht von jedermann verehrt oder geliebt werden. Reicht Alex F. die immer positive Berichterstattung in der ‘Basler Medienlandschaft’ nicht’? 4) Egozentrische Menschen betreiben normalerweise einen Einzelsport. 3) Kritiker sind nicht immer falsch und mit vergilbten Verdiensten gewinnt man kein Spiel…

  51. Sabine K. sagt:

    Warum kann man das nicht einfach sportlich sehen – Frei macht Entspannungsübungen und kommt lockerer rüber und wir sind grosszügiger und lassen ihn einfach “Frei” sein? Dennoch denke ich – für Alex ist es besser, die nächste Zeit etwas anderes zu sehen und zu hören, um ein Revival erleben zu können. Er sollte sich selbst eine kleine Auszeit gönnen und “revue” passieren lassen – wenn ein Spieler über längere Zeit in der Nati keinen ganz glücklichen Fuss hat, dann gibt es sicher einen Grund dafür – allein mit Ehrgeiz erreicht man nichts…also easy dann kommt das gut!