Archiv für die Kategorie ‘Szene’

«Sie war schön»

Alex Flach am Montag den 14. August 2017
    Fast wieder wie 1997: Die Street Parade gewinnt an Qualität.Fast wieder wie 1997: Die Street Parade gewinnt an Qualität.

Sie war schön, sie war die schönste seit vielen Jahren: Die Street Parade in diesem Jahr stand wahrlich unter einem guten Stern. Am Anfang stand der erstaunliche Wetterumschwung, just auf Beginn des Umzugs. Wer immer schon den Verdacht hegte, dass Petrus ein alter aber nach wie vor leidenschaftlicher Raver sei, der hat nun ein Indiz mehr das seine Mutmassung stützt.

Meine erste Street Parade habe ich 1994 besucht und bis Ende der Neunziger habe ich dem Umzug alljährlich entgegengefiebert, eine Vorfreude vergleichbar mit jener auf Weihnachten im Vorschulalter. Dann, ab der Jahrtausendwende, franste alles aus. Der Sound an der Parade wurde kommerziell und entsprach nicht mehr jenem, der in den Zürcher Clubs läuft. Sie verabschiedeten sich folgerichtig vom Konvoi und ich mich mit ihnen. 2002, das Jahr in dem es in Strömen regnete und in dem die Temperaturen einem miesen Schweizer Herbst alle Ehre gemacht hätten, war mein letztes auf einem Lovemobile: Damals bin ich auf Höhe des roten Schlosses vom Lastwagen gehüpft und zum Partysan Boot gerannt, in der Hoffnung der Kapitän hätte in weiser Voraussicht einen Vorrat an Heizöl beiseitegelegt.

Nach diesem, auch für das Street Parade-OK, tristen Jahr war die Street Parade nicht mehr dieselbe. Der Zauber war weg und sie hatte einen neuen Lover, die Masse der Eintagesraver, die House nicht von Techno unterscheiden können und die denken, die Swedish House Mafia sei das Nonplusultra in Sachen Danceflooring.

Doch in diesem Jahr war Vieles anders. Nicht ganz so wie früher (noch nicht), aber ein kleines Bisschen schon. Zu Beginn stand das Statement des Street Parade Bookers Robin Brühlmann, dem man entnehmen konnte, dass er die Schnauze voll hat von Beat-gestütztem Saxophongedudel. Es soll wieder mehr Techno werden, weg mit dem als Clubmusik getarnten Pop.

Als nächstes wurde dann verkündet, dass mit dem Klaus nach zig Jahren endlich wieder ein angesagter Zürcher Club ein Lovemobile stellen wird. Natürlich, das Klaus… Alain Mehmann, einer der Chefs da, ist ein Street Parädler der ersten Stunde, einer dem die Liebe zum Umzug auch in den erzkommerziellen Nullerjahren nie abhandengekommen ist.

Dennoch: Über zehn Jahre akustischer Zwiespalt lassen einen trotz dieser Schwalben noch nicht an den Sommer glauben. Erst als mir am Samstag auf dem Sechseläutenplatz von der Hauptbühne der kompromisslose Techno mit 160 bpm entgegendonnerte und erst als ich danach die Superszenis auf dem Klaus-Mobile wie Honigkuckenpferde (Mehmann und seine Partner würden sagen wie Einhörner) grinsen sah, da wusste ich, dass ein Stück des Zaubers zurückgekehrt ist.

Der Rest des Tages war Chaos und Tohuwabohu, vermengt mit reichlich Bier und Vodka Martini. Aber wenn mich die Erinnerung nicht trügt, war 2017 tatsächlich ein wenig wie 1997. Mit dem Unterschied, dass der Kater 1997 nicht ganz so garstig und nachhaltig gewesen sein dürfte.

Alex Flach ist Kolumnist beim «Tages-Anzeiger» und Club-Promoter. Er arbeitet unter anderem für die Clubs Supermarket, Hive, Gonzo, Amboss Rampe, Nordstern Basel, Rok Luzern und Härterei.

Gesagt ist gesagt

Werner Schüepp am Freitag den 11. August 2017

«Wer Geld hat, wird bewundert.»

Der Zürcher Glücksforscher Bruno S. Frey sagt, dass es mehr brauche als viel Geld, um zufrieden zu werden. Viel besser wäre es, wenn man aufhören würde, sich ständig zu vergleichen. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Der Stadt sollte kein
finanzieller Schaden entstehen.»

Zwei Monate lang hätten die 20 Sonnenschirme im heissen Sommer Schatten spenden sollen. Nach fünf Tagen wurden sie bereits wieder abmontiert, weil sie dem Wind nicht standhielten. Stadtrat Filippo Leutenegger versichert, dass die Herstellerfirma die Schirme wieder zurücknehme. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Ich nähere mich dem Gaga-Zustand.»

Max Richter hat in Zürich sein achtstündiges Werk «Sleep» aufgeführt – TA-Redaktor Thomas Wyss und 120 andere Menschen durften zur Musik schlafen – was gar nicht so einfach war. (Foto Dominique Meienberg) Zum Artikel

 

«Das Nachtleben ist für
viele Frauen nicht attraktiv.»

Hinter dem Tresen sind Frauen im Ausgang omnipräsent. In den Führungspositionen dafür sehr selten und das in einer Branche, die als jung und innovativ gilt. Weshalb ist das so? Die Unternehmerin Vania Kukleta kennt die Gründe. (Foto Dominique Meienberg) Zum Artikel

 

«Gegen die Konkurrenz aus China
sind wir chancenlos.»

Schweizer Hersteller waren dem Staatsbetrieb für die Fassade bei der Zürcher Europaallee zu teuer. Wäre das auch anders gegangen? Fassadenbauer Roman Aepli findet, es herrsche ein völlig ungleicher Wettbewerb in der Branche. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Kommen weitere Anbieter, werden wir
die Situation neu beurteilen.»

Während andere Städte hart gegen sie vorgehen, duldet Zürich die Velos von O-Bike. Das Unternehmen expandiert nun. Und die Velos sind überall in der Stadt zu sehen. Derzeit gebe es noch keine grossen Beschwerden, sagt Mike Sgier vom Tiefbaudepartement. (Foto: Keystone/Ennio Leanza) Zum Artikel

 

«Manche dieser Typen sind gewohnt,
immer alles zu bekommen.»

Diese Woche wurde das Urteil gegen den Küsnachter gefällt, der im Rausch getötet hat (zwölfeinhalb Jahre Gefängnis). In Internaten und Luxuskliniken weiss man, warum manche Zöglinge des Geldadels auf die schiefe Bahn geraten. Und setzt man ihnen Grenzen, dann flippen sie aus, sagt ein Internatspädagoge. (Foto: Franziska Scheidegger) Zum Artikel

 

«Die Langstrasse hat sich
leider zur Partymeile entwickelt.»

Sie sind allgemein zufrieden, die Menschen in den Kreisen 4 und 5. Wäre da nicht die Sorge, dass die Langstrasse etwas verlieren könnte. Tagsüber werde man an der Langstrasse oft angebettelt, sagt André Bleiker, der seit 27 Jahren im Kreis 4 wohnt.  (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Vor allem Frauen und Kinder winken mir zu.»

Was ist denn das? Ein Hochrad, eine Brücke und ein überraschter Mann. Die Geschichte hinter einem 50-jährigen Foto oder wie Hans Keller 1965 mitten durch Zürich fuhr. (Foto: Pfändler, ATP, RDB) Zum Artikel

 

«Die grössten Flops Zürichs.»

Die Stadtregierung meint es ja gut und greift doch ab und zu doch völlig daneben – wie FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger (siehe auch weiter oben) mit den filigranen Sonnenschirmen. Hier sind sie, die sieben peinlichsten Flops der Stadt. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Ich strebe nach Perfektion im Einfachen.»

Aubergine mit Fenchelpollen oder Rüebli mit Himbeeren: Margaretha Jüngling, die einstige Privatköchin von Rockmusiker Neil Young, will mit viel Gemüse und viel Fantasie das Zürcher Publikum begeistern. (Foto Dominique Meienberg) Zum Artikel

Gesagt ist gesagt

Werner Schüepp am Freitag den 4. August 2017

«In der Seeanlage werden immer
wieder neue Bäume gesetzt.»

Trotz Kritik von allen Seiten hält das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Veloweg Utoquai fest. Doch dort am See hat es kaum Platz. Hecke und Bäume müssten weg. Stadtingenieur Vilmar Krähenbühl hat mit dem Eingriff weniger Mühe als die Kritiker des Projekts. (Foto: Urs Jaudas) Zum Artikel

 

«Rosmarin ziehe ich auf meinem Balkon.»

Hans Kunz stellt das Trendgetränk Gin zusammen mit seiner Frau vollständig zu Hause her – in seiner Wohnung in Feldmeilen. Meist ist geheim, was die Hersteller alles beigeben. Kunz verrät nur eine Zutat seines Gins und auch, wo her er sie her hat: Rosmarin. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Wir waren gezwungen, zu handeln.»

Die Benutzung der einst kostenlosen Garderoben der Zürcher Sportanlagen Waid und Fluntern ist nur noch gegen eine Depotgebühr von 100 Franken möglich. Schuld ist der Vandalismus. Zuletzt waren die Zustände unhaltbar, wie Hermann Schumacher vom Zürcher Sportamt sagt. (Foto: Tamedia) Zum Artikel

 

«Das Andere darf anders sein. Das heisst nicht,
dass auch ich anders sein muss.»

Jodler, Alphorn, Trachten – am 1. August lockt die Stadt Zürich mit Folklore. Sogar das Sechseläuten ist zeitgemässer. Die Festansprache hielt SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch. (Foto: Raisa Durandi) Zum Artikel

 

«Ein Racket muss man
von Herzen zertrümmern.»

Stan Wawrinka gibt Tipps zum Umgang mit dem Tennisschläger, seinem Lieb- und Hassinstrument. Und Tagi-Redaktor Martin Sturzenegger wagte den Selbstversuch gegen den Champion – virtuell und per Bildschirm. (Foto: Doris Fanconi ) Zum Artikel

 

«Ich bin traumlos, das ist nicht einfach.»

Benjamin Lüthi führte als ­Fussballer ein Leben im Übermut. Dann kam dem 28-jährigen Wahlzürcher sein Kindheitstraum abhanden. Und er hörte auf. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Ich werde wieder fliegen, auf jeden Fall.»

Ex-SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer (hier mit ihrem Mann auf einem Archivbild) erzählt, wie sie die Bruchlandung mit einem Kleinflugzeug in Maur zum Glück überstanden hat. (Foto: Giorgia Müller) Zum Artikel

 

«Ein Bier muss erfrischend sein.»

Der Winterthurer Philip Bucher hat im Nu mit dem Chopfab-Bier den Schweizer Biermarkt erobert – in rasantem Tempo. Der Geschäftsführer der Brauerei Doppelleu erklärt seinen rasanten Aufstieg – und weshalb ihm Zapfhähne nicht so wichtig sind. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Der Lärm am Himmel war gewaltig.»

Nur noch ein Scherbenhaufen: Ein Hagelzug hat am Abend des 1. August die Gewächshäuser von Hans Fritz in Brütten stark zertrümmert. Ein späterer Sturm hat auch im Rafzerfeld und Weinland grossen Schaden angerichtet. (Foto: Thomas Egli) Zum Artikel

 

«Wir haben das Wursten in den Genen.»

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei: Der Metzger Felix Bär über das Leben im Familienbetrieb und Erfolgsrezepte. Er muss es wissen, schliesslich stellt er am Rennweg den berühmtesten Fleischkäse Zürichs her. (Foto: Raisa Durandi) Zum Artikel

 

«Alle Angestellten waren da, alle weinten.»

Kurz vor Weihnachten 2016 ist der Sternen in Sternenberg komplett niedergebrannt. Die Besitzerin Marianne Brühwiler wirtet bereits wieder und plant, das Restaurant neu aufzubauen. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Der Platz ist wunderbar, aber bei Sonne
kann man hier nicht sitzen.»

Weil es zu wenig Schatten auf dem Platz hat, stellt die Stadt 20 Sonnenschirme auf – und es könnten mehr folgen. FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger liess es sich nicht nehmen, den ersten Schirm persönlich zu öffnen. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

Hartes Pflaster

Alex Flach am Montag den 3. Juli 2017
Begeisterung alleine reicht nicht, um einen Club zu führen.

Begeisterung alleine reicht nicht, um einen Club zu führen.

In Zürichs Nachtleben sorgen derzeit diverse Clubs mit Schlagseite und drohenden Schliessungen für Gerede. Sorgen um die hiesige Clublandschaft muss sich deswegen aber keiner machen: Die Stimmen, die von einer Anpassung des Angebotes an die Nachfrage sprechen, verdienen grössere Aufmerksamkeit als jene, die bereits wieder das mottenzerfressene Leintuch des Clubsterben-Gespenstes durch die Gassen geistern sehen.

Dass die Zeiten für Clubbetreiber rauer geworden sind stimmt zwar, aber das hat nur wenig mit dem Nachlassen eines zwar wankelmütigen, sich aber dennoch stets auf hohem Niveau bewegenden Ausgehbedürfnisses urbaner Schweizer zu tun. Das Geld ist da, der damit verbundene Stress ebenfalls und somit auch der erfüllbare Wunsch nach Verdrängung der Alltagssorgen. Und der entlädt sich seit jeher in Wein, Tanz und Gesang.

Nach der Liberalisierung des Zürcher Gastgewerbegesetzes 1998 kam eine Zeit der Experimente und des Erkundens. Plötzlich durfte jeder eine Bar oder einen Club eröffnen und das Risiko dabei zu scheitern war geringer als heute: Die Nachfrage überstieg das Angebot bei weitem und beinahe alle Mitbewerber um die besten Nightlife-Plätze waren ebenfalls Autodidakten, die sich während des Sammelns von Erfahrung bisweilen im Dickicht verirrten und sich dabei auch mal eine giftige Beere in den Mund steckten. Viele von ihnen agierten zuvor in der Freiheit der Illegalität und mussten sich nun plötzlich mit Widrigkeiten wie Sozialabgaben und Bewilligungen herumschlagen.

Von Chaplins «Gold Rush» zu «Modern Times»: Wer heute als Nightlife-Neuling einen Club eröffnet, trifft in seinem wirtschaftlichen Umfeld nicht auf Laien mit denen er sein Leid teilen und damit halbieren könnte, sondern auf Profis mit teilweise 15 Jahren und mehr Berufserfahrung. Und die denken in der Regel nicht im Traum daran dieses Know How mit Newbies zu teilen und sich so ernstzunehmende Mitbewerber zu schaffen.

Einige von ihnen sind an mehreren Clubs beteiligt und die schauen sich jede Option auf eine Neueröffnung erst genau an und lassen sie beim kleinsten Zweifel an ihrer Wirtschaftlichkeit fallen. Ganz anders Neueinsteiger, welche die erste sich bietende Möglichkeit ohne zu zögern ergreifen, die auch grösste Bedenken bezüglich Lage, Konkurrenzsituation oder Raummiete beiseiteschieben, bloss weil sie sich schon immer einen eigenen Club gewünscht haben. Sie eröffnen dann das Lokal ihrer Clubber-Träume und keines das ein Marktbedürfnis deckt: „So schwierig kann das nicht sein: Ich gehe seit Jahren aus und konnte das Ganze auf diese Weise zur Genüge studieren“ – als ob jeder Vielflieger zum Piloten taugen würde …

Und siehe da: Die meisten der Clubs, die nun ins Schlingern geraten sind, wurden von Leuten eröffnet, die vor deren Eröffnung keine Erfahrung mit Führung oder Strategie eines Betriebes der Nachtgastronomie vorweisen konnten und wenn, dann haben sie diese nicht im speziellen und nach eigenen Gesetzen funktionierenden Zürcher Nachtleben gesammelt. Sie sind wie Cockerspaniel unter Wölfen.

Alex Flach ist Kolumnist beim «Tages-Anzeiger» und Club-Promoter. Er arbeitet unter anderem für die Clubs Supermarket, Hive, Gonzo, Amboss Rampe, Nordstern Basel, Rok Luzern und Härterei.

Gesagt ist gesagt

Werner Schüepp am Freitag den 30. Juni 2017

«Einmal liess jemand einen Karton
mit 1500 Grillen liegen.»

Wer in Zürich mit Bus und Tram unterwegs ist, kennt sie aus dem Alltag: Die Kleinbusse mit der Aufschrift «Troubleshooter». Der Tages Anzeiger hat den «Problemlöser» Christian Schmidmeister begleitet. (Foto: Urs Jaudas) Zum Artikel

 

«Eine unglaubliche Affenhitze.»

Hitzewelle: Noch nie war die Nacht in Zürich so heiss: 24,2 Grad auf dem Zürichberg morgens um 6 Uhr: Das ist Rekord seit Messbeginn vor 135 Jahren. Die Hitze hatte alles im Griff und wer immer konnte, suchte Abkühlung im Wasser. (Foto: Urs Jaudas) Zum Artikel

 

«Die Linken werden auch das wieder verhindern.»

Private Investoren treiben das Stadionprojekt auf dem Hardturm-Areal voran. Für die Umsetzung ist eine Abstimmung nötig – allerdings frühestens im Herbst 2018. Einem GC-Fan fehlt dafür längst der Glaube. (Visualisierung: 2014 Nightnurse Images) Zum Artikel

 

«Ich war immer überzeugt, unschuldig zu sein.»

Freispruch für Martin Bäumle: Das Zürcher Obergericht kippt das frühere Urteil und entlastet den GLP-Nationalrat und Dübendorfer Finanzvorsteher. Er habe das Amtsgeheimnis nicht verletzt. (Foto: Urs Jaudas) Zum Artikel

 

«Die Stadt hat hart verhandelt.»

Aufstand gegen Zürcher SBB-Wohnungen: Linke Politiker und Quartierbewohner wehren sich gegen das Neugasse-Projekt. Die Stadt habe schlecht verhandelt. SP-Hochbauvorsteher André Odermatt sieht dies anders. Er wehrte sich im Gemeinderat und sagte, die Stadt habe durchaus hart verhandelt.  (Foto Dominique Meienberg) Zum Artikel

 

«Ich bin ein grosser Fan von Architektur.»

Eine Zürcherin baut ein Haus mit ausklappbarem Balkon: Katrin Bechtler hat in ihrem Garten ein aussergewöhnliches Projekt gestartet. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Das hat absolut nichts mit Technik zu tun.»

Seit den 90er-Jahren fotografiert Andrea Helbling Häuser in der Stadt Zürich. Das Seltsame dabei: Das Grau in Grau verströmt auf ihren Bildern viel Charme. (Foto: Andrea Helbling) Zum Artikel

 

«Vor jedem Spiegel.»

Andreas Mösli, Geschäftsführer des FC Winterthur, auf die Frage, wo sich seine Eitelkeit am besten zeigt, denn er habe eine ausgeklügelte unorganisierte Frisur. (Foto: Sabina Bobst)

 

 

Gesagt ist gesagt

Werner Schüepp am Freitag den 23. Juni 2017

«Was für ein Affentheater.»

40 Jahre – und ein bisschen weise: Der im Zoo Zürich lebende Gorilla N’Gola feierte seinen Geburtstag. Der Gorillamann hat im Laufe der Jahre auch gelernt, seine weibliche Seite zu akzeptieren. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

«Die beiden starken Marken
werden den Markt beleben.»

Die Zürcher Kultwurst bekommt einen neuen Besitzer. Die Metzgerei Keller in Wiedikon wird an eine Aktiengesellschaft aus Lenzburg verkauft. Urs Keller, Inhaber der Metzgerei Keller am Zürcher Manesseplatz, sieht im Deal Vorteile. (Foto: Sabina Bobst) Zum Artikel

 

«Das letzte Mal, dass ich so lange
anstehen musste, war im Europapark.»

Warum eigentlich stehen so viele Menschen eine halbe Stunde für eine Glace an? Weil es sich lohne, sagen sie. Wirklich? Ist das so? Zwei TA-Redaktoren haben das nachgeprüft. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

«Was will dieser Eisbär in Zürich?»

Riesenstern, Grabsteine, Wild-Futterstelle und ein Eisbär: Auf Zürcher Plätzen stehen diesen Sommer ganz seltsame Objekte. Und dann ist da noch die Stimme von Yoko Ono. (Foto Dominique Meienberg) Zum Artikel

 

«Man kennt sich auf dem Rasen,
das verändert die Spielweise.»

1977 wurde die Alternative Fussballliga (FSFV) gegründet. In 40 Jahren hat sich vieles verändert – gewisse Ideale aber sind geblieben. Mämä Sykora, der Präsident des FSFV hat eine Schwäche für Jerseys. Bild: Sabina Bobst (11 Bilder)  Zum Artikel

 

«Wir wurden nicht erst genommen.»

Damit bei Hochwasser kein Treibholz die Sihl verstopft, hat der Kanton im Sihltal einen riesigen Rechen gebaut. Dieser zerstöre wertvollen Lebensraum für Fische, klagen die Fischer. Und: Der Kanton habe ihre Kritik ignoriert. Einer der Kritiker ist Rolf Schatz von der IG Dä Neu Fischer. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Solid, aber nicht besonders originell.»

Mit Doris Fiala hätte die Stadtzürcher FDP eine weitere prominente Kandidatin für den Stadtrat wählen können. Das Rennen aber macht stattdessen Michael Baumer. Min Li Marti, die SP-Fraktionschefin war, als Baumer der FDP-Fraktion vorstand, charakterisiert ihn. (Foto: Urs Jaudas) Zum Artikel

 

«Ich kämpfe weiter.»

D0ris Fiala ging bei der FDP-Nominierung zu den Zürcher Stadtratswahlen trotz Promibonus leer aus. Die Partei setzte lieber auf zwei Männer. Frustriert ist sie deswegen nicht. Aber um die Frauen tut es ihr leid. (Foto: Urs Jaudas) Zum Artikel

 

«Der wichtige Übergang vom Dorf zur Stadt.»

Vor zwei Jahren haben Diebe den Frosch von Altstetten geklaut. Gross war die Empörung. Die Bewohner hatten ihn ins Herz geschlossen. Nun kehrt das Wahrzeichen zurück. Sehr zur Freunde von Christoph Doswald, der sich als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum dafür eingesetzt hat. (Foto: Werner Schüepp) Zum Artikel

 

«Vielen Haltern ist nicht bewusst,
wie rasch ein Hund überhizt.»

Die Hitze ist nicht nur für den Menschen eine Herausforderung. Auch Hunden und Katzen machen die hohen Temperaturen zu schaffen. Ärztin Claudia Müller rät: viel trinken und viel Schatten.Foto: Reto Oeschger) Zum Artikel

 

«Ich will zeigen, wie schwer es
unserem KMU gemacht wird»

Urs Sprengers Familie lebt seit 60 Jahren vom Parkieren der Autos von Flugpassagieren. Doch jetzt wird es für sie so richtig schwierig. (Foto: Sabina Bobst) Zum Artikel

 

Gesagt ist gesagt

Werner Schüepp am Freitag den 16. Juni 2017

«Den Laden aufzugeben, ist mir schwergefallen.»

Das Traditionsgeschäft Bovet mit den berühmten Puppen im Schaufenster bei der Sihlporte muss schliessen – nach 90 Jahren. Jetzt fehlen auch Gérard Depardieu oder Luciano Pavarotti im Zürcher Stadtbild. Geschäftsführer Alfons Müller hat einen neuen Laden in der Grösse von  450 Quadratmetern in der City gebraucht. Die Suche verlief ergebnislos. (Foto: Stefan Hohler) Zum Artikel

 

«Vielleicht sind wir erwachsen geworden.»

Zwölf Jahre lang prägte das Café die Langstrasse. Das Café Casablanca gehört zur Langstrasse wie die Glasscherben auf dem Asphalt nach dem Wochenende. Aber jetzt ist Schluss. Die Betreiberin Nina von Malaisé erklärt die Gründe. (Foto: Rafaela Roth) Zum Artikel

 

«Wir haben uns einen Traum erfüllt.»

En Guete: Wood Food ist zurück – diesmal unter freiem Himmel. Und so richtig schön archaisch, wie Initiator Valentin Diem verspricht. (Foto: Raisa Durandi) Zum Artikel

 

«In der Schweiz gilt man schnell als Bluffsack.»

Hans Peter Riegel hat ein Problem: Er weiss um seine Qualitäten und weist gerne auf sie hin. Unterstatement ist nicht sein Ding. Der Autor, Maler, Fotograf und Ex-Werber macht jetzt auch noch Filme. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Ich gehe lieber in den Zoo, als in
Zürich herumzuschleichen.»

Sechs Tage pro Woche verbringt Hugo Guidolin im Zürich-Zoo – und das seit 17 Jahren. Kaum ein Gast verstehe die Tiere so intuitiv wie er, sagt er. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Fünf Jahre sind zu kurz, um künstlerisch
etwas aufzubauen.»

Für die Vergabe der Ateliers in der Roten Fabrik herrscht ein neues Regime. Inzwischen sind fast alle neuen Mieter eingezogen. Und andere ausgezogen, wie zum Beispiel Suleika de Vries. Suie war während 19 Jahren Mieterin eines solchen Ateliers. Das neue Regime sieht sie kritisch. (Foto: Reto Oeschger) Zum Artikel

 

«Ich bin ein Bauernopfer.»

Einer gegen alle: Ex-Stadtwerk-Direktor Markus Sägesser nimmt erstmals Stellung zu den Vorwürfen in der Winterthurer Wärmering-Affäre. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Wir haben für jedes Zürcher Hochhaus
genaue Einsatzpläne.»

Brandhorror diese Woche in London: Aber wie steht es um Prime Tower und Hardhäuser in Zürich? Wann sollen die Menschen in den Wohnungen bleiben? Jan Bauke von Schutz und Rettung Zürich gibt Auskunft. (Foto: Nicola Pitaro) Zum Artikel

 

«300 Franken kostet ein neuer Grasziegel.
Das ist Wahnsinn.»

Die vielen verbrannten Rasenflächen in den Zürcher Parks findet Peter Baumgartner eine Schande. Deshalb hat der Mann eine eigene Lösung entwickelt. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

 

«Apfelkuchen, Schoggikuchen
und ein Sprite Zero.»

Food zur Geisterstunde: Der McDonald’s Letzipark in Altstetten ist der einzige der Stadt, der rund um die Uhr geöffnet hat – jeden Tag. Wer verkehrt dort in einer Mittwochnacht? Die Stammgäste wissen auf alle Fälle genau, was sie wollen. (Foto: Reto Oeschger) Zum Artikel

 

«Was will man denn machen.»

Dieser Bahnübergang nervt: Bis zu 25 Minuten warten Autofahrer und Fussgänger beim Bahnhof Seebach, bevor sie traversieren können. Das kann heikel werden. Nicht nur Autofahrer sind genervt. (Foto: Reto Oeschger) Zum Artikel

 

«Einige Familien würden die Stadt verlassen.»

Die grösste jüdisch-orthodoxe Tagesschule in Zürich muss einem Neubau weichen. 500 Mädchen drohen dann auf der Strasse zu stehen wie Ralph Kreuzer, Sprecher Schuldepartement, sagt. (Foto: Samuel Schalch) Zum Artikel

Schon wieder ein Afrikaner

Beni Frenkel am Donnerstag den 15. Juni 2017

Start frei: «De schnällscht Zürihegel» auf der Sportanlage Utogrund. (Foto: Reto Oeschger)

Vor wenigen Tagen fand im Utogrund «De schnällscht Zürihegel» statt. Leider haben sich meine Kinder für das Wettrennen qualifiziert. Und das stellte uns vor grosse Probleme. Wir halten den Sabbat ein und benutzen kein Tram oder Auto. Von Wollishofen bis zum Utogrund braucht man aber zu Fuss mindestens zwei Stunden.

Mist, habe ich mir gedacht, ich bin doch ein frommer Mensch.Wie soll das jetzt klappen? Hätte ich doch jedes Mal «Fehlstart» geschrien, als meine Kinder um die Qualifikation rannten.

Wir mussten also ein teures Hotel in der Nähe buchen. Ein Rabbi hat mich einmal damit getröstet, dass der liebe Gott alle finanziellen Opfer siebenfach vergütet. Das stehe irgendwo in der Kabbala. Bei den Negativzinsen sind 700 Prozent gewiss ein gutes Geschäft. Ich hoffe, der liebe Gott liest meine Texte sehr genau. Folgender Satz betrifft nur den Ewigen: Die Übernachtung hat mich 210 Franken gekostet.

Am Samstagmorgen liefen wir dann gleich zum Utogrund. Ich setzte mich auf die Tribüne und ass zwei Kilogramm Karotten. Die hat uns ein Klassenkamerad der Tochter mitgebracht. Es war sehr heiss an dem Tag. Manchmal nickte ich kurz ein. Einmal wachte ich plötzlich auf. Der Speaker rief die Namen der Läufer auf. Ein Kind hiess Jesus, ein anderes Moses. Für wen soll ich beten? Insgeheim hoffte ich auf Jesus. Ich wollte, dass der Speaker rief: «Gewonnen hat Jesus!»

Ich machte mir aber auch philosophische Gedanken: Wie schimpft man eigentlich mit einem Kind, das Jesus oder Moses heisst? Darf man «Verdammt noch mal, Jesus, pass doch auf!» oder «Herrgott, Moses! Wo hast du wieder gesteckt?» schreien?

Aber dann hat doch ein anderes Kind gewonnen. Aus Afrika. Das weiss ich, weil hinter mir eine ältere Frau sass. Sie jubelte jedes Mal, wenn ein weisses Kind gewann. Wenn ein schwarzes Kind den anderen davonrannte, erklärte sie ihrem Mann: «Schon wieder ein Afrikaner!»

Die Organisatoren hatten nur mit zwei Problemen zu kämpfen: Eltern, die partout nicht hinter der weissen Linie stehen wollten, und Eltern, die beim Stafettenlauf im Weg standen. Ich glaube, ich war der einzige Vater, der auf der Tribüne sass. Die anderen Väter standen alle vorne. Vor ihnen baumelten riesige Kameraobjektive.

Nur zweimal stand ich von meinem Sitz auf. Am Morgen musste ich auf Toilette, am Nachmittag dann doch die Tochter anfeuern. Neben mir war plötzlich Stadtrat Gerold Lauber. Ich stand noch nie neben einem Vorsteher des Schul- und Sportdepartements. Schüchtern guckte ich mir den Vorsteher an. «Gott, im Himmel», dachte ich mir, «der sieht alt aus.»

Zu einem Bekannten sagte Lauber, dass er als Kind solche Grossanlässe nicht gemocht habe. Auch jetzt wirkte er unglücklich! Er denkt wahrscheinlich: Wäre ich doch im Wallis geblieben. Ein bisschen kann ich Lauber nachempfinden. Es tummelten sich schon viele Leute. Vielleicht empfiehlt sich für die nächste Austragung das Stadtion Letzigrund oder die Sportanlage Buchlern.

Noch eine kleine Anmerkung an die Migros: Schön, dass ihr die Verpflegung sponsert. Aber müssen das Schoggimilch und mit Schokolade überzogene Riegel sein?

Der Glanz alter Tage

Alex Flach am Montag den 12. Juni 2017
Stolze Flügel an der Zürcher Pride 2017.

Stolze Flügel an der Zürcher Pride 2017.

Gestern Sonntag ging bei strahlendem Wetter die Pride-Woche zu Ende. Höhepunkt war der Umzug am Samstag, an dem 19‘000 Menschen für gleiche Rechte für alle und insbesondere für lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle Flüchtlinge einstanden – Rekord.

Tradition hat auch das Pride-Festival auf dem Kasernenareal, das am Wochenende die Besucher ebenfalls in stattlicher Zahl zu mobilisieren vermochte und wem Massenaufläufe zuwider sind, der konnte auf die alternative «Eyduso? The queer thing Festival» auf dem Kochareal zurückgreifen. Auch wenn der Zuspruch und das Interesse der Zürcher Bevölkerung im Vergleich zu jener in anderen Städten wie beispielsweise Berlin nach wie vor in Grenzen hält, so dürfen die Veranstalter die diesjährige Pride doch getrost als Erfolg verbuchen.

Für viele Pride-Besucher sind jedoch weder der Umzug noch die offiziellen und inoffiziellen Festivals die eigentlichen Highlights sondern die begleitenden Partys. Mit der Kiki-Party in Friedas Büxe, der Ride im Lexy, der Super-Blutt im Kauz und vielen weiteren Feten konnte sich auch diese Seite der diesjährigen Pride sehen lassen. Diese Partys haben aber auch offengelegt, wie sich die Rolle der Queers im Zürcher Nachtleben im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre verändert hat, denn sie waren häufig kaum von den üblichen Clubnächten zu unterscheiden.

Das war früher einmal anders: Clubs wie das Labyrinth, das Aera und diverse queere Partylabels waren in den 90er- und den Nullerjahren die Motoren und unablässig sprudelnde Inspirationsquellen der Szene, der kreative Pool aus dem sich sämtliche Club- und Partymacher die Ideen fischten. Die grossen Schwulenclubs sind längst aus dem Stadtbild verschwunden: Kleine Lokale wie der Heaven Club im Niederdorf oder die Heldenbar am Sihlquai haben ihren Platz eingenommen und queere Events von Partylabels wie Kiki oder Behave sind (von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen) bezüglich Look und Line Up deckungsgleich mit ihren heterosexuellen Pendants.

Einige verorten den Grund für den Rückzug der Schwulen aus der Führungsrolle des Nachtlebens beim Aufkommen von Dating-Plattformen, andere sind der Ansicht, dass es im Clubbing nichts Neues mehr auszuprobieren gibt, dass alles schon einmal gemacht wurde.

Der DJ, Veranstalter und ehemalige Mitbetreiber der Clubs Pfingstweide und Café Gold Patrick Juen vermag dieser Entwicklung aber auch Positives abzugewinnen: «Die Zeiten, als die Queers das Nachtleben dominierten und sich dort ihre eigenen Nischen schafften, sind vorbei, denn wofür viele gekämpft haben, ist heute zumindest teilweise Realität: Nämlich eine offene Clubbing-Kultur in der jeder und jede sich selber sein kann». Dennoch kommt auch bei ihm bei der Erinnerung an die glorreichen Sturm- und Drangjahre des Zürcher Nachtlebens etwas Wehmut auf: «Das Pride-Wochenende eröffnet die Chance sich wieder einmal so richtig auszuleben und damit auch die alten Zeiten hochleben zu lassen».

Glaubt man dem Feedback der Clubschaffenden, so hat die Pride 2017 auch dieses Ziel erreicht. 

Alex Flach ist Kolumnist beim «Tages-Anzeiger» und Club-Promoter. Er arbeitet unter anderem für die Clubs Supermarket, Hive, Gonzo, Amboss Rampe, Nordstern Basel, Rok Luzern und Härterei.

Gesagt ist gesagt

Werner Schüepp am Freitag den 9. Juni 2017

«Eine Bieridee während der Party.»

Philip Douglas hat die Velomarke Simpel kreiert. Trotz der Lieferung von 4100 Armeevelos geriet die Firma aber in Schieflage – dank neuem Partner soll sie bald wieder auf dem Markt sein. (Foto: Keystone/Gaetan Bally) Zum Artikel

 

«Man bleibt fit und gibt keine Schadstoffe ab.»

In Zürich und Winterthur gibt es neuerdings Ausleihstationen für Cargobikes. Damit einem beim Schwertransport nicht der Schnauf ausgeht, sind sie elektrisch. Barbara Gunthard-Meier, FDP-Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt der Stadt Winterthur, passt das Projekt. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Der Kunstmarkt ist eine Mafia.»

Jeremie Maret hat die Nase voll vom Klischee des brotlosen Künstlers. Für sein neues Projekt muss es Millionen Franken regnen – dank Hirst. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Das Schöne wird beleuchtet,
das Hässliche bleibt im Dunkeln.»

Was bleibt vom einst gefeierten Plan Lumière, der die Stadt Zürich besser beleuchten soll? Die acht Millionen Franken des Rahmenkredits sind aufgebraucht. Der Plan Lumière sei ja kein Projekt, sondern ein Programm, ein Konzept, sagt Stefan Hackh, Sprecher des Tiefbauamtes. (Foto: Keystone/Eddy Risch) Zum Artikel

 

«Diesen Tätern ist nichts heilig.»

Sie plündern den Opferstock, brechen in Kirchenhäuser ein und klauen vergoldete Zeiger der Turmuhr  ja sogar Betende werden bestohlen, wie Judith Hödl, Sprecher der Zürcher Stadtpolizei, sagt. (Foto: (Keystone/Alessandro Della Bella) Zum Artikel

 

«Die Hündeler sind Geheimbündler.»

«House of Cards» steckt in der Krise, der US-Kultserie gehen wegen dem realen Präsidenten Donald Trump langsam aber sicher die Ideen aus. Wo nach neuer Inspiration suchen? Da, wo sie Mr. President sicher nicht sucht: in Zürich, Sweden. (Foto: Keystone/Christian Beutler) Zum Artikel

 

«Der Stadtrat ist im Panikmodus.»

Keine Woche, ohne das ihm ERZ nicht ein neuer Skandal aufgedeckt wird. Diesmal: Das Entsorgungsamt (ERZ) baut eine Freizeitoase im Wert von 2,5 Millionen Franken. Die Regierung schweigt – und eckt damit an. Wenig später wird ERZ-Direktor Urs Pauli entlassen, nachdem er vor zwei Wochen freigestellt wurde. Sündenbock gefunden? Andreas Kirstein, Präsident der AL-Fraktion im Gemeinderat, wirft der Zürcher Regierung kopfloses Handeln vor. (Foto: Reto Oeschger) Zum Artikel

 

«Das Projekt brachte mich
an den Rand des Wahnsinns.»

Der Zürcher Patrick Hohmann stellt Uhren her, die aus Schrott von Raketenuhren gefertigt sind – und sammelte auf Kickstarter eine Rekord-Startsumme. Ab November ist die Uhr erhältlich. Ein Countdown von der fixen Idee bis zum fertigen Schmuck. (Foto: Doris Fanconi) Zum Artikel

 

«Rocker mögen Bier,
also mögen wir die Rocker.»

Guns N’Roses in Zürich: Im Letzigrund Hardrock, bei den Nachbarn Ländler. Der einzige gemeinsame Nenner: Bier. Für Wirt Stefan Keller geht die Rechnung auf. (Foto: Epa/Luis Tejido) Zum Artikel

 

 «Ein Vergleich ist heikel.»

An den Zürcher Tramhaltestellen Bellevue, Bahnhofquai und Milchbuck haben Delikte wie Bedrohungen, Raub und Diebstahl zugenommen – trotz Videoüberwachung. Dennoch sei ein Vegleich schwierig, sagt VBZ-Sprecher Thomas Rieser. (Foto: Keystone/Christian Beutler) Zum Artikel