Die Rochaden im Pop-up-Zürich

Adventszeit ist Pop Up-Zeit. Am vergangenen Wochenende haben in Zürich diverse Zwischennutzungen eröffnet und von Glühwein bis Clubbing ist alles dabei.

So voll war’s an der Eröffnung des Warenhaus-Pop Ups (Foto von Facebook).

Die Zürcher haben das Pop-up zwar nicht erfunden, aber seit einiger Zeit entwickelt sich Zürich zur Pop-up-Hochburg. Schon im letzten Jahr haben Zwischennutzungen wie der Salon Libre im ehemaligen Kino ABC oder das Noël Baba gleich gegenüber dem Bauschänzli das nächtliche Stadtbild in der Adventszeit geprägt. Beide Popups werden dieses Jahr nicht mehr stattfinden: In den Räumlichkeiten des Noël Baba befindet sich nun die Bar am Wasser des bekannten Barkeepers und ehemaligen Chefs der Widder-Bar Dirk Hany, und die Zeiten des ehemaligen Kinos ABC als Vergnügungslokal scheinen endgültig vorbei zu sein.

Die Lücke füllen neue Pop-ups, die grösstenteils dieses Wochenende eröffnet wurden. Das kleinste dürfte das Glühwein-Pop-up Zur tollen Fichte an der Dienerstrasse sein. Zwischen 23. November und 24. Dezember und von Dienstag bis Samstag zwischen 17 und 24 Uhr werden hier Gäste empfangen. Man fokussiert sich auf roten und weissen Glühwein nach alter Rezeptur. Bereits seit dem 16. November kann man Glühwein auch am Brup-up-Pop-up in den Räumen der Gelateria di Berna an der Weststrasse geniessen. Den organisieren die Macher des Deux-Frères-Gin mit jenen von Dilly Socks. Schon Tradition ist Rudolph’s Holy Moly Bar an der Dufourstrasse 43. Bis Ende Jahr gibts hier gut gemixte Cocktails.

Aber auch Clubberinnen und Clubber mit Faible für Pop-ups brauchen in der Adventszeit nicht zu darben, vor allem wegen des Rouge-Pop-ups an der Geroldstrasse. Die Zwischennutzung befindet sich an der Adresse, wo sich früher der Club Cabaret und das berüchtigte Spidergalaxy befunden haben. Veranstaltet wird das Pop-up unter anderem von Adil Pajaziti, der dort das Möbelgeschäft Walter betreibt. Das Programm trägt die Handschrift von DJ Lexx, der aus dem Umfeld des Clubs Zukunft stammt: Das Rouge war bereits am Eröffnungsabend am Freitag brechend voll, und so dürfte es bis zum Closing am 25. Dezember bleiben. Getanzt wird auch im Warenhaus, dem grössten aller diesjährigen Pop-ups. Jedoch bis spätestens 2 Uhr: Das Warenhaus befindet sich im ehemaligen Vögele-Gebäude an der Sihlstrasse im Kreis 1 und damit an lärmempfindlicher Lage. Deshalb setzt man hier nicht nur auf Clubbing, sondern auch auf Bartending und Restaurantbetrieb. Für Letzteres ist die bekannte Köchin Vreni Giger zuständig.

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