Versenkt sie!

Warum stehen in Zürich so viele nackte Frauen herum? Diese frauenfeindlichen Skulpturen gehören weg.

Eine nackte Frauenskulptur in einem öffentlichen Park in Zürich. (Foto: Beni Frenkel)

Am Sonntag bin ich zum Bürkliplatz gefahren. Beim Kiosk am Schiffssteg habe ich einen Kaffee getrunken und eine Sonntagszeitung gekauft. Ich blätterte und schlürfte vor mich hin und spürte dabei ständig ein unangenehmes Zucken an der Seite. Es war der Junge, den ich versehentlich mitgenommen hatte. Er zog an meinem Mantel. Ihm war langweilig.

Ich zeigte ihm die Schautafel mit allen Entennamen. Er lief hin, und ich konnte zwei weitere Seiten des Sportbunds lesen. Dann stand er aber wieder vor mir, wie eine hungrige Stockente. Ich überlegte mir: Was kann man mit einem achtjährigen Knaben anfangen? Ich schlug ihm vor, alle Frauenskulpturen des linken Zürichseeufers zu fotografieren. Für jede nackte Frau gibt es zu Hause zehn Minuten Fernsehen. Der Kleine jubelte und rannte los.

Wir mussten nicht lange laufen, bis wir eine nackte Frau entdeckten. Um ihre Hand schlängelte sich eine Schlange. Was will der Künstler uns sagen? Frauen wollen uns verführen. Ein paar Meter weiter lächelte uns die Büste von Dr. Arnold Bürkli zu. «Gibt das auch zehn Minuten Fernsehen?» Leider nein. Dr. Bürkli müsste schon nackt sein. Das ist in Zürich halt so: Nur Frauen werden nackt gezeigt. Eigentlich schade. Warum trägt Alfred Escher vor dem Hauptbahnhof Kleider? Man könnte ihn auch nackt zeigen, so wie alle anderen Frauen.

Den nächsten Treffer machten wir im Belvoirpark. Im Lustgarten steht eine hübsche Frau. Ihre Arme hält sie gekreuzt vor und hinter ihrem Kopf. Was will uns die Frau sagen? Ruf mich an! Der Knabe knipste sie ab und zeigt mir die Resultate. «Ja, ja, schön, gut», ranzte ich ihn an und betrachte die Frau genauer.

Warum stehen in Zürich so viele nackten Frauen herum? Soweit mein Wissen reicht, existieren in der Stadt nur eine Handvoll Beispiele von bekleideten Frauenstatuten. Ist das noch zeitgemäss? Bei der Landiwiese, vis-à-vis der Saffa-Insel, nochmals eine nackte Frau. Diesmal auf einem Steinsockel. Was soll dieser Quatsch? Das ganze Ufer sieht aus wie eine «Blick»-Seite-3 aus den 80er-Jahren. Was will uns Zürich damit sagen? Wir lieben unsere Frauen. Nackt am meisten.

An einer Berliner Hochschule wird ein harmloses Gedicht übermalt, das die toxischen Wörter Frauen, Blumen und Alleen enthält. In Paris und Manchester hängen in Museen erotische Frauengemälde, die bewacht werden müssen. Der wahre Skandal liegt aber in Zürich, wo man – ohne Eintritt zu bezahlen – Frauen nur als Lustobjekt begegnet. Nicht mal künstlerisch sind die Frauen etwas Besonderes. Ende 19. Jahrhundert und Beginn 20. Jahrhundert waren solche Plastiken Überschussware.

Aber Zürich hat es sogar geschafft, die langweiligsten und leblosesten Skulpturen aufzukaufen. Toll, Frau Mauch. Obwohl, die gab es damals noch gar nicht. Aber sie hätte mehr als acht Jahre Zeit gehabt, diese frauenfeindlichen Skulpturen zu ersetzen. Mein Vorschlag: Man sammle alle Statuen ein und stelle sie in den Erweiterungsbau des Kunsthauses auf. Oder ins Landesmuseum. Oder in den Grund des Zürichsees.

Versenkt sie!

Die Stadtblog-Kolumnisten sind vom 16. Juli bis am 26. August in den (leicht verlängerten) Sommerferien. Während dieser Zeit erscheint hier ein Best-of von bereits publizierten Blog-Beiträgen

113 Kommentare zu «Versenkt sie!»

  • Nacktundathletisch sagt:

    Es gibt auch massig nackte athletische Männer. Man(n) darf halt nicht blind durch Zürich gehen.

  • Ursina Vogt sagt:

    Na Herr Frenkel

    sie haben die Erweckung der nackten Schönheiten völlig verschlafen!
    Mein Buch „Nackte Schönheiten erwecken“ – Ein Kunstprojekt mit Frauenskulpturen in der Stadt Zürich – würde sie weiterbilden.
    Gernel lasse ich Ihnen ein Exemplar zukommen. Wohin soll ich ihren Bildungsnachweis senden?
    Ursina Vogt-Künzler

  • Sepp Wirtz sagt:

    10-min Fernsehen für jede nackte Männerskulptur in Griechenland oder Italien..deal?

  • Feldman irene sagt:

    Es war Der junge den ich versehentlich mitgenommen hattte…..ich Gang abäää……hhhhhhhhh…..diese persönliche Satire ist viel besser als Frauen oder männerkörper. Well done!!!!!

  • Benjamin Zibble sagt:

    Sektensam diese Betrachtung nicht bekleideter Statuen von weiblichen Körpern einer speziellen Seite in einer Massenpublikation zuzuordnen. Wie blöde soll den das ganze Gendering, Minoritydictatorship und der strategische Kampf der weiblichkeit gegen alles männliche noch gehen… sind hier alle am verblöden ob der neuen quasi religiösen ketzereien…? Mir gefallen weibliche Körper auch gerne als Kunst, als Statue, Gemälde, Liedern, Texten, Gedichten, der Mode… je weiblicher die Ausstrahlung desto schöner… bin froh ein Mann zu sein, blos dieses Gequatsche über Re hte, Emanzipation, Quoten ist scheinheilig und unreif.

  • Franz Z. Margot sagt:

    Zahlreiche Kommentarschreiber nehmen den Herrn Frenkel hier tatsächlich voll ernst und meinen, der Frenkel habe einen Zacken ab. Ich denke, diejenigen, die hier diesen Text ernst nehmen, haben einen Zacken ab. Und ich gratuliere Herrn Frenkel für die gelungende Provokation. Ein bisschen schockiert war ich nur, dass er so gar keine Lust hatte, sich mit seinem Zögling abzugeben. Aber ok, ich kenne das Gefühl ja auch, wenn ich ehrlich bin. Ich schreibs nur nicht öffentlich in einen Blog… 🙂

  • Will drees sagt:

    Herr Frenkel, versenken sie doch lieber sich selbst, und ihn sollte den umgang mit kinder und jugendliche gänzlich verboten werden, genau leute wie sie machen aus unsere kinder schneeflöckchen. oder steigen sie in eine zeitmachine zurück in the dark ages da gehören sie hin, sie groteske barbar

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    sie sehen das zu eng, herr frenkel. man klebe auf jede statue einen „femen“-sticker und dann bekommt die ganze geschichte den nackt-feministischen touch der legitimation. äh. merken sie was? -;)

  • Adriano sagt:

    Gnadenlos? Witzig? Provokativ? Nein, Herr Frenkel: humorlos, fantasielos, langweilig!

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      nein. herr frenkel beschreibt auf amüsante art und weise die zwiespältigkeit des heutigen wohlstands-feminismus. lesen sie „zwischen den zeilen.“

  • Thomas sagt:

    Ich liebe Beni Frenkel! Hab ihn immer geliebt!

  • Urs Derendinger sagt:

    Nehmen Sie doch bitte nicht alles so ernst! Dem Autor ist etwas aufgefallen, was mir auch schon aufgefallen ist, und er findet es eine interessante Frage, wieso das so ist. Daraus hat er dann einen witzigen Artikel verfasst.
    Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich erstaunt war, als ich als 17-jähriger an der Kunstschule einer nackten kurvigen Frau gegenüber sass und sie eine Stunde lang betrachten durfte. Das war aber nicht wegen der revolutionären Siebzigerjahre so, sondern das war schon hundert Jahre vorher an den Kunstakademien so. Das war quasi die Nische, wo Nacktheit stattfinden durfte, weil es kultiviert ablief, und schon die alten Griechen es so machten. Das war die Ausnahmebewilligung in der sonst von der Kirche und der bürgerlichen Moral gedeckelten Triebhaftigkeit!

    • Oliver Weger sagt:

      Wenn ihm das lediglich aufgefallen wäre würde er wohl kaum das versenken der Statuen fordern.
      Nur weil die Statuen aus einer Zeit stammen als die Egozentrik der Männer die Bedürfnisse des anderen Geschlechts ignorierten oder offenbar der Meinung waren dass nur Frauen die nötige körperliche Schönheit mitbringen um nackt dargestellt zu werden, heisst das nicht dass man die Skulpturen versenken müsste.
      Stellt doch statdessen noch ein paar nackte Männer dazu, anstatt die #Meetoo Debatte zu missbrauchen.

  • Hans Hegetschweiler sagt:

    Was ich nicht begreife. Da sitzt Frenkel am Bürkliplatz und behauptet, es gebe keine nackten Männerstatuen in Zürich. Und 20 Meter vor ihm leicht erhöht auf der Bürkliterrasse steht der Ganymed mit seinem Zeusadler und sein Gemächte zeigt sogar in Richtung Kiosk. Also wirklich. Und so einer wagt es, sich über die Kulturlosigkeit der Leimbacher zu echauffieren.

  • Ettlin Walter sagt:

    Sehr geehrter Herr Frenkel,
    vor vielen Jahren hat uns im ersten Jahr an der Gewerbeschule Luzern der Lehrer erklärt, ein Frauenkörper sei die vollkommenste Form, die in der Natur vorkomme, darum erscheine er oft in der Kunst. Seitdem habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu dieser Kunstform und lasse sie mir nicht durch unangebrachte Kommentare niedermachen.

  • Sönne sagt:

    Lieber Beni, jaaa, versenkt sie in den Zürichsee:

  • T Kirk sagt:

    Ich gebe zu: wenn dieser Beitrag ironisch gemeint war, dann habe ich es nicht verstanden. Dann entwchuldige ich mich hiermit für meine Ignoranz.
    Wenn aber nicht, dann ist er einfach nur peinlich. Ich bin gegen das Burka-Verbot, aber ich bin sicher auch gegen eine Zwinglianische Verhüllungsdebatte von nackten Menschen – als Statue, in der Badi, oder sonstwo. Wo sind wir denn? In Riyadh? Oder versucht der Autor, bei einem weiblichen MeToo-Fan seiner Fantasien zu landen? Schwache Nummer.

    • Rabenmutter sagt:

      An jene, die nicht sicher sind, ob dieser Artikel ironisch gemeint ist. Wenn ihr einen Artikel derart daneben findet, handelt es sich in der ironiebefreiten Schweiz meist genau darum: Ironie. Get a life!

  • Markus Moreno sagt:

    Es war zu erwarten, dass dieses Thema soviele Kommentator/innen auf den Plan rufen würde. Als ob die Zeit stillgestanden sei, als ob wir uns noch im letzten Jahrhundert befänden. Für mich selber ist dieses Thema *gähn*

  • D. Grossen sagt:

    Wirklich ?
    Im Ernst ?
    Viel billiger und hergeholt geht wohl kaum Herr Frekel. Dafür sollen Abonnenten Geld bezahlen, um so einen Schwachsinn vorgesetzt zu bekommen ?

  • Mark sagt:

    Gewisse Zeitgenoss*innen sollten ’mal erwachsen werden.

  • Walter sagt:

    Seldwyla – Bünzli – Urbani

  • Marlen sagt:

    Haben die, die sich über Beni Frenkel empören, den Witz in Beni Frenkels Text nicht erfasst, oder tragen sie mit gespielter Empörung den Witz weiter?

    • Matthias sagt:

      @ Marlen: Das habe ich mich auch gefragt. Ich hoffe es ist letzteres, es kann doch nicht sein, dass so viele Kommentatoren den Text nicht verstehen.

  • Walter Meiershofer sagt:

    Also entweder will sich der Author bei einer militanten Emanze einschleimen, oder er wurde vom Abgabetermin überrascht.

  • Gerhard Zbinden sagt:

    Ist weder provokant noch gnadenlos noch witzig. Einfach nur geistige Dünnkost, erinnert mich an das Niveau eines pseudooriginellen Gymi Schülers. Klar ungenügend für diese Logorrhöe. Und dass der Tagi solche Blog Schreiber schreiben lässt: einfach nur peinlich. Humorlos. Der Blogger soll doch vielleicht mit einem Stipendium an der Kunstgewerbeschule einige Nachhilfestunden belegen, statt die Leser zu langweilen mit seinem Kunstbanausentum.

  • Geissbühler Willi sagt:

    Hat dieser Schreiberling keine interessantere Beiträge als diesen Quatsch oder vielleicht möchte er vorfassen und diese , mich überhaupt nicht störenden nackten Frauen, mit einem Ganzkörperschleier versehen. Also mir sind diese nackten Frauen viel lieber, als dass nun der Bloggi eine nackte Skulpture von ihm hinstellt. Sagt mal, spinnt Ihr nun vollständig? Euch ist nicht mehr zu helfen.

  • jaholoah jo hee! sagt:

    Das einzig sexistische ist ja wohl die Aufgabe, welche der Autor dem „zuckenden“ nervenden 8-jährigen Begleiter stellt. Nur dass dieser Teil offenbar keinem und keiner hier auch nur auffällt hier. – Weshalb diese Art von schaler Satire allerdings lustig sein soll, na ja. – Jedem Tierchen sein Pläsierchen. (Früherer Lieblingsspruch meiner lieben Zürcher Verwandtschaft, wo ich doch schon in Zürcher Ironie gelandet bin.)

  • Peter sagt:

    Frauenkörper sind frauenfeindlich?
    Ich checks nicht.

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Versenkt solche Artikel. In den Untiefen des Archives. Einmal wird man darüber lachen können. Heute stossen sie nur sauer auf.

  • Markus Scheu sagt:

    Oh Beni Frenkel – ich mag Sie ja eigentlich sehr, doch bei dieser Kolumne kann ich bei bestem Willen nicht mithalten. Ironie, Ernst, Dummheit – oder was immer? So oder so nicht verständlich. Ich hoffe auf bessere neue Frenkel-Zeiten: ich weiss, Sie können auch anders.

  • Gerhard Engler sagt:

    Der beste Kommentar zur „Avenidas y flores“-Affäre, den ich bis jetzt gelesen habe. Chapeau, Hr. Frenkel.

  • Johann Wolf sagt:

    Wie schon von einigen Kommentatoren angemerkt: Direkt am Bürkliplatz steht die Ganymed-Statue.

    Diesen kann Herr Frenkel seinem Filius ja zum Ausgleich beim nächsten gemeinsamen Sonntagsausflug zeigen. Wenn er ihm dann noch erklärt, dass der Vogel beim nackten Jüngling keine hungrige Stockente ist, die sich mit ein paar trockenen Brotstücken zufrieden gibt, sondern Zeus in der Gestalt eines Adlers, dann entspinnt sich daraus bestimmt ein interessantes Vater-Sohn-Gespräch.

    Und der Sonntag ist gerettet.

  • Andrea sagt:

    Mehr gesunde, vitalisierende und spaßige Sexualität für alle, that’s all.
    In Kunst, Leben und Gesellschaft. Das müssen wir uns beibringen, dann verschwinden auch die Gespenster.
    Das würde unserer Gesellschaft, mit immer mehr radikalisierenden Sektoren, deutlich besser tun, als das daraus resultierende und sehr ermüdende Dauergeplänkel über was Mann/Frau jeweils sagen, machen oder lassen sollte.
    Muss unser Verhalten ein zurückverfolgbarer, immer ausgeglichener und vorhersagbarer Einheitsbrei werden? Nur um um Himmelswillen, ja niemanden zu stören? Haben wir eigentlich den Norden verloren, oder was?

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Alles versenken! Auch die Zipfelis! Tuttiquanti! Nacktheit, wo kommen wir da hin? Weg damit! Was wir wirklich brauchen sind Burkas für JEDERMAN(N)! Oder habe ich den Autor da missverstanden?

  • Müller David sagt:

    schlimmer – als dieser unnötige Bericht noch – der Beni Fenkel gibt doch eigentlich indirekt zu, dass er nicht mal weiss, was mit seinem Buben tolles und spannendes zu unternehmen. PS. Frauen nackt und dazu noch in der Küche, so soll es sein.

  • Dolphin Diver sagt:

    …. mich schauderts, liebe Stadtzürcher …. humorloses, zwinglianisches Denken scheint immer noch im Hinterkopf jedes Zürchers/Zürcherin zu schlummern. Ein bisschen Weltkulturerbe zu Basel geniessen, hätte nicht nur Frenkel gutgetan: Nehmt doch alles was in euren Augen schlechte Kunst ist oder sonstwie stört und versucht es beim nächsten Böögg auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Und im übrigen ist der Begriff „entartete Kunst“ nicht durch euch, sondern durch eure nördlichen Nachbarn erfunden worden, undnweiter östlich kennt man den treffenden Ausdruck „dös passt scho“ ….!

  • Gerold Meier sagt:

    Selbst wenn der selbsternannt „gnadenlos witzige“ Frenkel seine Anstiftung zum Bildersturm witzig meinte, lenkt er vom wirklich krassen Sexismus ab, der sich nicht auf steinernen Sockeln abspielt, sondern im Internet. Dort wurde der Autor mutmasslich in einem Ausmass sexualisiert, dass er die Metallteile auf den Sockeln nur noch als (seine Worte) „Lustobjekte“ wahrnehmen kann, mit einen Jung-Herrn auf Pirsch geht, und ihn zu Übungen in Porno-Graphie (Frauen-Darstellung) anstiftet. Seine Bildli wird der als bundesdeutsch „Junge“ bezeichnete Knabe wohl ins Netz stellen. Hoffentlich wendet er das Gelernte nicht auf Gleichaltrige an.
    Der verkappte Frauenfeind Frenkel hat mit dem Vorwand der eigenen Empörung eine wehrlose Nackte im Netz ausgestellt und als Lustobjekt bezeichnet . #menot.

  • Jean sagt:

    Ich habe gehört, dass Zürich zu den Städten mit der höchsten Zahl an Psychoanalytiker/innen gehört. Vielleicht könnte man die fragen, warum in Zürich so viele vermutlich von Männern geschaffene nackte Frauen herumstehen? Ansonsten könnte man auch Google fragen, die wissen das auch, sind ja auch in Zürich, nicht nur nackte Frauen. Übrigens, gibt es in Zürich Psychoanalytiker/innen, die für Google arbeiten oder umgekehrt?

  • Rainer Hodel sagt:

    Jetzt erstmals sind mir die Skulpturen aufgefallen. Frenkel sei Dank? Aufreizend war Blech noch nie. Aber mir ist immer noch eine weibliche Skulptur lieber als die eines Mannes. Hand aufs Herz, verehrte Damen, kennen Sie einem Mann, welcher es verdient, als Skulptur im Garten zu stehen füdliblut mit krummen Schnäbeli, zu grossen Latschen usw.?
    Ich frage mich oft, was Frauen an uns Männer attraktiv finden? Nehmen sie als Beispiel Beni Frenkel. Unattraktiv und einfältige Kolumnen.

  • Andreas R. Huber, lic.iur. sagt:

    Stoppt die Kunstaufräumaktion,
    bevor sie voll auf Touren kommt!
    Für jeden Kunstdiskurs ein Hohn
    ist sie, weil sie der Kunst nicht frommt!
    D-e-n Bildersturm gebiert Argwohn
    dumm-diktator’scher Sekten prompt!

    • Tom sagt:

      Ja genau! Wann sind die Gemälde der alten Meister dran? Gewisse Leute scheinen wirklich nicht begriffen zu haben, um was es geht. Die Schönheit des weiblichen Körpers ist und bleibt etwas Faszinierendes, verhüllt und unverhüllt. Und selbst wenn Spätromantik out ist, ist nichts an dieser Kunst pervers. Nicht dieses Ideal muss weichen sondern die Vorstellung dass man sich Frauen auf respektlose Art und Weise nähern kann, nur weil sie schön sind und sich so zeigen wollen!

  • c. van steg sagt:

    Nachtrag: was passiert? wenn ein 8 jähriger junge, in Züri, zwecks belohnung ( fernsehminuten) nackte männer fotografiert!

  • Hans Knecht sagt:

    Die Frage, warum in Zürich so viele nackte Skulpturen herum stehen, stellt ich mir auch schon.
    Wenn es zumindest eine stilvoll gekleidete Helvetia oder eine kämpferische Justizia in Rüstung wäre. Aber so, nackig, in der Kälte, bei Regen und Schnee?

  • Markus Tschopp sagt:

    Meint der Tagi wirklich, mit derart stumpfsinnigen Titeln Leserschaft zu gewinnen …?! Das Gegenteil ist der Fall. Falls dies aber so weitergehen sollte,
    werden die Frauen wohl bald auch von der Strasse verschwinden müssen
    und sich nicht mehr in Gesellschaft zeigen dürfen. Oder zumindest ihr Gesicht verhüllen müssen ….

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Ein Mann springt auf die MeToo-Bewegung auf, um sich bei den Frauen beliebt zu machen. Ziemlich durchsichtig, ziemlich lächerlich !

  • Anna sagt:

    Als Feministin stören mich die Statuen nicht im Geringsten. Sie wegzumachen fände ich schade. Dass die Männerstatuen von namhaften Männern stammen und bekleidet sind liegt in der Natur der Sache, ist aber schon störender.
    Fordern Sie doch einfach mehr nackte Männerstatuen. Dann haben wir den Ausgleich und alles ist gut.

  • Hans Müller sagt:

    „Ich blätterte und schlürfte vor mich hin und spürte dabei ständig ein unangenehmes Zucken an der Seite. Es war der Junge, den ich versehentlich mitgenommen hatte.“ Einfach herrlich. Einmal mehr ein witziger Blog von Frenkel. Zu den Statuen: es wird wohl bald soweist sein, dass diese abgerissen und zerstört werden. Nur eine Frage der Zeit, bis die SJW auch hier militant werden. Aber wenn’s eh kommt, schlage ich vor, diese Statuen im Zürichsee zu versenken. Dann haben wenigstens die Taucher ihren Spass.

    • Lichtblau sagt:

      Wenn man an der Seepromenade vom Bellevue aus Richtung Zürihorn spaziert, sitzt vis-à-vis der Villa Egli auch so eine Nackte, hart am Seeufer. Für uns Seefeld-Kinder war sie ein Fixpunkt, wir nannten sie „Frau Steiner“. Wehe, jemand versenkt unser Wahrzeichen im See!
      Hinterm Paradeplatz gab (gibt’s) ein massiges, liegendes Gegenstück, das in einen Brunnen zu stürzen schien. Das machte hingegen machte uns Angst.

    • Asta Amman sagt:

      Vielleicht wird es dereinst in Zürich eine (nackte?) Statue des Beni Frenkel geben. Erinnerung an einen Tapferen, der die Kunst des ironischen Schreibens hochhielt.

  • Paul Meier sagt:

    Wow – so ein Riesenproblem. Diese Skulpturen stehen seit Jahrzehnten da und haben noch niemanden gestört. Bis Herr Frenkel kam. Nehme an am liebsten würde er alle Skulpturen und sonstige Kunstsachen aus der Oeffentlichkeit vertreiben, es könnte sich ja jemand stören daran. Als nächstes wären wohl die Strassencafes dran, die stören auch viele Leute… Da kann ich nur sagen „wehret den Anfängen“!!!

  • Rolf Hefti sagt:

    Ein Tauchpark im Zürisee für Kunst = Nicht mal die allerschlechteste Idee ! Wenigstens kein übliches SP – Generalverbot .

  • Victor Brunner sagt:

    Lieber Frenkel, nicht vergessen in Zürich hat es Männerskulpturen und da sieht man/frau das Schnäbi! Auch die sollten weg! Oder einfacher, sie gehen in Klausur und überlegen sich sinnvollere Themen. So wie ich sie kenne, können sie in jeder Nullstory Frau Mauch eeinbauen!

  • binnendijk jeanfrancois sagt:

    kunst ist kunst
    und deshalb hat das mit frauenfeindlichkeit nichts zu tun

    • Michelle sagt:

      Das sehe ich auch so, allerdings dürfte Mann den Frauen auch etwas mehr an nackten Männerskulpturen zum Gucken gönnen. Auch wir haben unsere Freude an einem schönen Männerkörper 🙂

      • Fritz Bader sagt:

        Nun… die Frauen sind nackt, weil sie weniger verdienen als die angezogenen Männer. Ich werd jetzt jedesmal daran denken, wenn ich eine Nackte sehe.

  • Martin Schwizer sagt:

    Versenkt vorallem diese verblödete Metoo-Debatte im Mottenschrank der Instantgeschichte.

  • Michael sagt:

    Frauenfeindlichen Statuen nur weil sie nackt sind? Ist Nacktheit wirklich etwas so böses?
    Ich habe noch nie einen Mann gehört, der von Michelangelo’s David behauptet er sei männerfeindlich, nur weil er nackt ist. Und das obwohl man ihm wohl die kleinsten Genitalien der Welt verpasst hat.

    Ich habe eher den Eindruck der Autor hat ein sehr ungesundes Verhältnis zu Nacktheit und allgemein zum eigenen Körper. Vielleicht sollte man daran mal arbeiten anstelle von den eigenen Komplexen auf alle übertragen zu wollen.

    • Geissbühler Willi sagt:

      Michael Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Antwort. Ich habe eine Antwort zum Erguss von Mister Frenkel dem Tagi geschrieben, ob er es abdruckt? Hmmh , wohl eher nicht. Ob Mister Frenkel ein Honorar bekommt für den Stuss, welchen er von sich gibt? Wahrscheinlich schon. Dümmer gehts nümmer….

    • Hans sagt:

      Sehr schön analysiert.
      Danke, Michael!

  • Werner Guntli sagt:

    Es ist unglaublich, wie viele Leute nicht merken, dass Herrn Frenkels Text über weiteste Strecken ironisch gehalten ist. Finden Sie das lustig Herr Frenkel? Mich erschüttert es.

  • Paul sagt:

    Gratuliere Herr Frenkel! Sie haben Ihr Ziel erreicht: meine Aufmerksamkeit. Mir ist nämlich bis jetzt entgangen, dass Sie regelmäßig für den Tagi schreiben. Dass Sie das was Sie schreiben ernst meinen, glaube ich hingegen nicht. Ich finds aber noch ganz witzig.

  • Peter Gut sagt:

    „gnadenlos, witzig, provokativ.“
    Von wem stammt denn diese Unterschrift.
    Muss vom Autoren selber kommen.

  • D Rickli sagt:

    Der Anfang ist am besten. Mehr nackte Männer, damit es fair ist. Ich mag die nackten Frauen. Ich finde, sie haben weder mit „me too“ noch mit sonst etas zu tun. Sie sind ästhetisch. Sie sind sicher nicht sexistisch. Ich fand mich soweit nie von einer sexuell angesprochen selbst nicht mal wenn ich „giggerig“ gewesen bin. (Sollte ich hier „wäre“ benutzen, weil wir bald sagen werden, dass wir sexuellg nie eigentlich begierig sind, weil es unanständig ist?)
    Irgendwann werden wir Afghanistan imitieren, wenn wir so argumentieren, wie der Autor hier. Wir sind aber eine freie Gesellschaft – mit nackten Frauen. Und mit sich öffentlich küssenden Wintersportlern, beides Männer – igit!
    Finden sich den gar keine nackten Männer in Zürich? Ein David vom Leonardo Da Vinci, das wäre doch schön?!!!

  • Markus Petersen sagt:

    Ich kann dem Autor nur beipflichten – die Statuen müssen allesamt weg. Nichtsdestotrotz ist er in der Schärfe seiner Gedanken noch nicht ganz bis zur Endlösung vorgedrungen: Es kann in der heutigen Zeit ganz allgemein nicht sein, dass irgend eine Art von Technologie, Kunst oder „Errungenschaft“ genutzt oder gezeigt wird, welche in ihrer Herkunft auf eine rassistische, sexistische, eurozentristische oder sonstwie diskriminierende Sache zurückgeht. Deshalb sollten wir auch sämtliche Häuser abtragen (Sesshaftigkeit wurde in der Jungsteinzeit in, und damals gabs noch keine Gleichberechtigung), Elektrizität, Auto und Bahn verbieten (sämtlich erfunden von Männern aus chauvinistischen Zeiten) sowie eigentlich überhaupt… alles. Alles muss weg, erst dann sind wir alle gleich.

  • nowhere sagt:

    Zum Ausgleich ein paar nackte Männer hinstellen wäre ja auch nett

  • Pascal sagt:

    Das wäre DIE Touristenattraktion: «Tauchen im Zürisee – finde die nackten Frauen!» 😀

  • Hans Dampf sagt:

    Wieso ist Nacktheit automatisch frauenfeindlich? Was haben Sie für ein Problem mit dem menschlichen Körper? Gehen Sie im Sommer an den See, um den Damen, die im Bikini da liegen, eine Burka überzuwerfen? Sind sie ein reaktionärer Verklemmter, der Sittlichkeits- und Moralvorstellungen aus dem 19. Jahrhundert durchsetzen will? Ähm… Moment, ich will der damaligen Zeit nicht unrecht tun. Damals waren die Leute nicht halb so verklemmt wie heute. Die Statuen beweisen es.

  • Beat sagt:

    Und Wandmalereien an der Uni Zürich gehören mit Kinderzeichungen übermalt, denn sie zeigen nackte junge Männer/Knaben. Ebenso alle Darstellungen nackter & halbnackter Menschen als Skulpturen, in Bildern, Werbung und überhaupt! Nacktheit & nackte Haut ist eine Zumutung sondergleichen, denn der Mensch kommt mit Kleidern auf die Welt. Der Irrsinn hat alle erwischt, die Körperfeindlichkeit nimmt immer noch mehr zu, denn die Frustrierten haben wohl kein Sexualleben. Ich bin dafür, alles zu umhüllen, im Sinne Christos, und die, die das nicht wollen, soll man im Zürichsee entsorgen! Nur, ob das die Fische nicht verdirbt und wir die Verderbtheit dann als Nahrung zu uns nehmen?? Habe meine Zweifel…

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Ich würde einige nackte Männerskulpturen dazustellen. Nicht griechisch-römisch, eher in Richtung heutige Durchschnittsbody nach zwanzig Jahren Bezahlfernsehen. Merke: wir leben in Mitteleuropa im 21ten Jahrhundert und sind säkular und aufgeklärt.

  • Ruedi Ballmer sagt:

    Nachdenken über dieses Thema lohnt sich schon, das will ich nicht abstreiten. Es gibt tatsächlich viele nackte Frauenskulpturen in Zürich. Aber ist wirklich alles so einfach? Es gibt doch auch tonnenweise Bilder und Skulpturen von nackten Männern. Wie wärs mit Michelangelos David oder dem „Denker“ von Rodin oder in Zürich dem Ganymed am Bürkliplatz? Soll man die auch versenken? Wären nackte Frauen in Ordnung, wenn es gleich viele nackte Männer gäbe? Oder sind auch nackte Männer ein Problem? Geht es um Anti-Sexismus oder um Prüderie? Oder ist das Problem, dass keine historischen (angezogenen) Frauen, dafür aber umso mehr Männer herumstehen?

  • Marianne sagt:

    Das war seinerzeit sicher so eine sozialpolitische Massnahme, Gratis-Playboy und visuelles Viagra für die Männermassen sozusagen, damit sie nach dem Sonntagsspaziergang nach Hause gehen und schön brav Kinder machen können, auch wenn der Anblick der eigenen Ehefrau dazu nicht mehr ausreicht.
    (Also ich finde diese Nackte-Frauen-Statuen visuell einfach so furchtbar langweilig… es würde schon nichts schaden, sie ins Geschichtskabinett abzuschieben und interessantere Skuplturen aufzustellen…)

    • Peter Gut sagt:

      „Gratis-Playboy und visuelles Viagra für die Männermassen sozusagen“
      Selten so gelacht!
      Alles ab „schön brav Kinder machen …“ hingegen ist dann schon eher komplett stupid.
      Ich hoffe, Sie glauben selber nicht, was Sie da schreiben …

    • Alain Burky sagt:

      Etwa eine Statue, die Dr. Arnold Bürkli selbst abbildete, wie einen Adonis?

      • Alain Burky sagt:

        Um mich aber so präsentieren zu können, müsste ich eine Zeitreise machen (wie zurück in die Zukunft) – à la „Jüngling mit lockigem Haar“; in Züri zwinglianisch bedeckt mit einem violetten „Ameisi“.
        p.s.: Quasi in Memoria Auguste Forel, aus dem calvinistischen Genf.

  • Othmi sagt:

    Aber das meint der Autor doch nicht tatsächlich ernst. Oder etwa doch?
    Entweder verstehe ich die Ironie nicht oder der Mann ist vollkommen verrückt. Wir müssen uns doch nicht jedem amerikanischen Puritarismus beugen! Bevor die Skulpturen im See versenkt werden: Ich würde sie sofort übernehmen.

    • tigercat sagt:

      Nein, Beni Frenkels Beitrag bezieht sich ganz offensichtlich auf die Ergüsse der Kulturredaktorin, deren Name ich schon wieder vergessen habe (jedenfalls kein hiesiger), die sich da kürzlich über ein Gedicht von Herrn Eugen Gomringer an einer Berliner Universität – Avenidas y flores.

  • Stocker Michael sagt:

    Statuen von Persönlichkeiten tragen immer Kleider, egal ob männlich oder weiblich. Aktmodelle hingegen sind meistens nackt, egal ob männlich oder weiblich. Dass es mehr nackte weibliche Statuen gibt als männliche liegt wahrscheinlich daran, dass es mehr männliche Künstler gibt als weibliche welche Statuen kreieren, und die Mehrheit dieser Künstler den Frauenkörper spannender finden. Dass es mehr Statuen von männlichen Persönlichkeiten gibt als von weiblichen liegt wahrscheinlich daran, dass die Geschichte leider hauptsächlich Männer berühmt gemacht hat. Insofern ist Ihr Artikel etwas langweilig und absehbar. Prüderie ist Käse und so was von altbacken. Ich bin für mehr Nacktheit im öffentlichen Raum und fordere deshalb Gleichbehandlung für uns Männer: mehr nackte männliche Statuen – SOFORT!

  • Jan Keller sagt:

    gaeehhhn – trieft nur so vor „political correctness“

  • c. van steg sagt:

    naja, nackte männer gibt es auch in Züri, phalls mann sie sehen will.
    angefangen beim Ganymed – die prominente skulptur direkt am zürisee….
    was machen den wir kleine jungs ohne die nackten frauen?
    sie können keine fotografieren und bekommen deswegen keinen 10 minuten
    bonus zum fernsehen.

  • Thomas Abderhalden sagt:

    Direkt am Bürkliplatz steht die Ganymed-Statue mit gut sichtbarem Pfiffeli. Soviel zur gnadenlosen Recherche und Zitat: „Das ist in Zürich halt so: Nur Frauen werden nackt gezeigt.“. Man müsste nicht einmal weit gehen, nämlich nur bis zur Höhe Berhard-Theater, wo auf einem hohen Sockel nochmals ein nackter Mann mit Schwert sich darbietet. Diese zwei doch sehr prominenten nackten Männer machen den eher unlustigen Beitrag vollends zur Farce. Wenn Herr Frenkel das nächste Mal am Bürkliplatz ist, empfehle ich ihm sich dessen zu entsinnen, was am Schaffhauser Stadttor steht.

  • Max Krüger sagt:

    Mit einer Canon Power Shot G7 X sollte es doch möglich sein, Bilder zu machen die nicht verwackelt sind? Sonst muss halt die Belichtungszeit kleiner als 1/50 sec. eingestellt werden.
    So ist das eine Beleidigung für die Statue!

  • Mark Angler sagt:

    Als ob diese Statuen Frauen erniedrigen. Im Gegensteil, sie sind doch Ausdruck einer Bewunderung. Man darf den kulturellen Kontext nicht einfache ignorieren.

    Es ist nicht so, dass ich solche Statuen bräuchte, mir ist’s völlig egal, ob Statuen rumstehen oder nicht, mir sagen sie nichts, ob Frau oder Mann oder was auch immer. Aber was mich nervt, ist diese kleingeistige Haltung, die in letzter Zeit epidemisch um sich greift, wo alles, was nicht sicher auf’s rein Sachliche reduziert werden kann, sofort skandalisiert wird. Gerade wenn ich an die wichtige MeToo-Debatte denke, scheint mir, dass jeder, der Bedarf hat, sich selbst zu produzieren, hier aufspringt und damit gleichzeitig das Kernanliegen beschädigt. Das ist unehrlich und unnötig.

  • Peter Wolf sagt:

    Me too aus Metall? Beni Frenkel scheint ein Problem zu haben mit der Nacktheit. Doch damit ist er nicht alleine, dies sieht man zum Beispiel daran, dass immer mehr Saunen mit Badehosen betreten werden dürfen. Man könnte ja etwas sehen, igittigitt! Zeit also wieder mal für einen Bildersturm. Alle Gemälde mit nackten Frauen sofort aus den Museen entfernen und am Besten sofort zerstören! Wer war Peter Paul Rubens???

  • Beat Müller sagt:

    Haben wir schon „saure Gurkenzeit“ oder hat das „Februarloch“ zu diesem Artikel geführt hat?

  • Martin sagt:

    Ich denke, es gibt in Zürich auch eine ganze Reihe nackte Männerstatuen. Zwei, die mir gerade auf Anhieb in den Sinn kommen, stehen vor dem Unispital und am Bürkliplatz.

  • Timotheus Pfeiffer sagt:

    Was genau ist am weiblichen Körper frauenfeindlich sein? Woher kommt diese Angst vor Sexualität? Wer versucht hier Frauen vorzuschreiben, wieviel nackte Haut gezeigt werden kann? Ist das entfernen von Statuen, welche nackte Frauen zeigen, frauenfeindlich? Wer braucht diesen Neo-Puritanismus?

  • Balu sagt:

    ich hoffe mal, dieser Artikel soll lustig sein oder sarkastisch und wir rutschen nicht langsam zurück in Zeiten der Inquisition oder Prüderie.

  • Halvor Lindvik sagt:

    Nix da mit versenken, ich will mehr Skulpturen von nackten männern! Eine davon, der Ganymed steht übrigens neben direkt neben dem Kiosk am Bürkliplatz. Der Autor scheint aber nur Augen für Skulpturen nackter Frauen zu haben.

  • Vera Bicklin sagt:

    Ich würde die nicht entfernen. Stattdessen aber bitte gleich viele Statuen von nackten Männern aufstellen. Dann können die kleinen Mädchen die fotographieren und dafür von ihren Müttern auch Fernsehzeit bekommen.

  • Peter Lustenberger sagt:

    Oh, Mann! Worüber man sich alles aufregen kann?
    Oder sollte der Artikel gar ironisch oder irgendwie lustig gemeint sein? Ein verstecktes Augenzwingkern, welches mein grober Geist überlesen/übersehen hat?
    Welche Statuen davon sind neu? Welches sind die drängenden Probleme unserer Zeit? Die drängenden Probleme des Sexismus?
    Ja, die Welt und ihr Nabel (Zürich) brauchen Erneuerung! Und wo sind die Lösungen? Wo beginnen? Bei der Erziehung?
    Wieso einem Kind so eine doofe Aufgabenstellung auftragen? Fernsehen als Belohnung? Kindersendungen mit magersüchtigen Barbie-Werbeunterbrechungen?
    Fragen über Fragen! Oh Mann! So ein toller, anregender Artikel.
    You made my day…

  • Franz Josef Berchtold sagt:

    Dann müssten sie aber auch alle halbnackten Frauen in der Werbung versenken, oder Bücher verbrennen, in denen nackte Frauen gezeigt werden, auch alle Kruzifixe, die Jesus nur mit einem „Tuechli“ bekleidet zeigen, denn es gibt viel weniger halbnackte Marienbilder. Also wirklich, da kommen mir noch ganz viele Skulpturen in den Sinn. Z. B den David von Michelangelo. Nun fangen wir doch einmal mit der Säuberung in Zürich an. Den Gestank des Geldes, sollten sie aber auch noch irgendwie wegkriegen…

  • Marlen sagt:

    Ums Himmels Willen, Herr Frenkel! Seien Sie still! Es besteht sonst die Gefahr, dass eine Frauenmetooschreirechtlerin aufwacht und einen politischen Vorstoss mit Ihrem Text als Inhalt einreicht.

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