Anonyme Wut-Clubber

Kritik am Nachtleben ist selbstverständlich. Anonym in den sozialen Medien finden aber Auswüchse jenseits des Erträglichen statt.
Mutig im Dunkeln der Anonymität: Hater mit Fakeprofil.

Mutig im Dunkeln der Anonymität: Hater mit Fakeprofil.

Das Nachtleben pflegt zum Internet seit jeher eine enge Beziehung die man getrost als Hassliebe bezeichnen kann. Zum einen sind Facebook, Youtube & Co. unverzichtbare Werkzeuge der Eventwerbung, zum anderen helfen sie den DJs und Veranstaltern dabei im Gespräch zu bleiben. Da kommt die Liebe her. Der Hass dräut ein paar Zeilen unter den Beiträgen, in den Kommentaren.

Die hehre Tradition des Nightlife-Bashings ist so alt wie die Möglichkeit zur freien Meinungsäusserung im Internet. Die Angriffspunkte sind in dieser ganzen Zeit stets dieselben geblieben, wobei die Kommentare und Posts seit jeher die ganze Bandbreite zwischen konstruktiver Kritik und Ausfälligkeiten weit jenseits des Knigge abdecken.

Dabei ist eine klare Tendenz auszumachen: Muss mit dem Kommentar die Identität preisgegeben werden (beispielsweise auf Facebook), ist die Wortwahl zivilisierter, der Inhalt sachlicher. Kann man anonym kommentieren, legt dies bei vielen den inneren Schweinehund offen.

Wie bei den meisten Themen des täglichen Lebens: Insbesondere bei politischen Beiträgen verwandeln sich die Kommentarspalten der Zeitungen oft in einen braunen Sumpf. Will man sich den Glauben an die Menschheit bewahren, sollte man das Stöbern in den Kommentaren unter politischen Artikeln tunlichst unterlassen.

Bei Nachtleben-Themen ist die Vielfalt der Angriffspunkte begrenzter, das Waffenarsenal der anonymen Angreifer überschaubarer. Geht es um das Thema Türpolitik lassen sich zwei Gruppen ausmachen. Jene der in ihrem Stolz verletzten Abgewiesenen und jene der Erhabenen, die unablässig verkünden, dass sie es nicht verstehen können, wie man sich dermassen erniedrigen könne, um überhaupt vor einem Club anzustehen.

Die zweite Gruppe ist wohl auch für einen Grossteil der Pamphlete bei anderen Nightlife-Negativthemen wie Lärm, Drogen und Gewalt verantwortlich, leider allesamt Pendenzen bei denen bei Clubs und Veranstaltern tatsächlich steter Handlungs- und Kontrollbedarf besteht.

Die anonymen Nachtleben-Hasser beschränken sich jedoch nicht darauf inhaltlich relevante Meinungen zum jeweiligen Thema abzugeben und den Clubs damit zu helfen sich zu verbessern. Sie nutzen die Gelegenheit zu einem Rundumschlag oder zur wiederholten Wiedergabe eines Punktes, der sie persönlich juckt. So zerfallen selbst relevante Nachtleben-Themen wie Sexismus auf der Tanzfläche oder Rassismus an der Tür in den Kommentarspalten in kurzer Zeit in diverse Monologe zu persönlichen und höchst skandalösen (…) Erlebnissen mit Club-Selekteuren.

Diese Unkultur der anonymen Wutbürger in den Foren und Kommentarspalten hat (wie überall sonst) auch bei Nachtleben-Themen nur zwei Effekte: Eine Diskussion findet nicht statt, da konstruktive Beiträge untergehen und die Personen sowie Institutionen, welche die Themen betreffen, nehmen das Treiben in diesen Plattformen als weisses Rauschen wahr, das sie nicht ernst nehmen müssen und getrost wegzappen können.

Die Stadtblog-Kolumnisten sind vom 16. Juli bis am 26. August in den (leicht verlängerten) Sommerferien. Während dieser Zeit erscheint hier ein Best-of von bereits publizierten Blog-Beiträgen.

23 Kommentare zu «Anonyme Wut-Clubber»

  • Ulrich Weingartner sagt:

    Na ja Herr Flach, Sie wünschen sich einen zivilisierten Umgang im Blogbereich, haben scheinen aber die Kritiker nicht ernst zu nehmen. Gibt es Zweifel an den Praktiken in Clubs, werden diese von Ihnen wehement verteidigt. Das ist Ihr gutes Recht, andere jedoch wegen der Kritik als Hater zu bezeichnen geht genauso zuweit, wie Leute die in Blogs mit persönlichen Beleidigungen auftrumpfen.
    Vielleicht sollten Sie Ihre eigene Haltung überdenken, wenn Sie viel Gegenwind bekommen. Kritik ist nicht immer gerechtfertigt, enthält aber oft einen wahren Kern.

    Wie Sie geschrieben haben liegt Ihnen die Verbesserung der Clubs am Herzen.
    Das geht aber nur wenn Veränderungen möglich sind. Bestehen Sie auf deren Praktiken, brauchen Sie den Kritikern das ewige gestern nicht vorzuhalten.

    • Alex Flach sagt:

      Ich habe noch nie jemanden wegen Kritik Hater genannt sondern nur wegen Gehate 🙂 Ein Beispiel: Wenn man sagt, dass etwas scheisse ist, dann belegt man, dass es scheisse ist. So wie ich die Idee der Juso mit meinem Text. Das ist Kritik und die ist gut. Wenn man aber kommt und sagt das ist scheisse und dann den Beleg für diese Aussage schuldig bleibt, dann nennt man das Hate. Und es müssen Belege sein und keine Unterstellungen. Das wäre dann nur noch mehr Trolling

    • Alex Flach sagt:

      Auch Ihr Kommentar übrigens… sie werfen etwas ein, begründen ihren Vorwurf aber, sodass ich sachlich darauf reagieren kann. Das ist nicht das Gehate oder Trolling um das es letzte Woche ging, das ist Kritik. Und gegen die ist nichts zu sagen.

  • Baba sagt:

    Ich mag den Nachtleben Blog. Es sind doch wenige Nachtleben Hasser hier unterwegs. Eher Insider oder Kenner vom Nachtleben die , die Situation von Clubs schon kennen bevor es in naher Zukunft eintrifft. Gerüchte die hier erwähnt werden sind in naher Zukunft oftmals die Wahrheit. Wie das schnelle Ende vom Club Lexy von doch sehr erfahrene Nachtleben Menschen. Oder auch aktuell der fragile Zustand von anderen elektronischen Clubs die lange bestehen. Babette sei doch auch schon Tod? Komischerweise ist der Laden immer noch offen. Ich weiß Geld ist ein Heiligtum in der Schweiz. Wäre trotzdem noch interessant was an so einem Abend in Zürich umgesetzt wird.Auch die Problematik vom K.O Tropfen finde ich interessant, kommt leider immer öfters vor.Ansonsten weiter so mit dem Blog.Gefällt mir.

  • Max sagt:

    Naja, der Zustand der Gesellschaft hat wohl damit zu tun, dass man es seit den 90-ern ganz einfach mit dem Kapitalismus übertrieben hat. Die Hippies lebten in der Zeit der „Trente Glorieuse“, auch bekannt als „Golden Age of Kapitalisme“. Die Hippies als ehemals linke Protestbewegung konnten sich nur durchsetzen, weil die Kapitalisten wegen dem Ost-Block Zugeständnisse machen mussten. Aber kaum bricht der Ost-Block weg, tun die Kapitalisten wie ein Pawlow-Hund dasjenige, was sie immer getan haben: Renditen und Territorium ausweiten. Und dazu kam jetzt unter diesen Bedingungen der digitale Kapitalismus, welcher die Menschen definitiv wieder nur zum Nutzvieh macht. Ich denke, viele bemerken das immer mehr, und drehen dann ab, weil Gemeinschaftsbildung nicht mehr möglich ist. Siehe Occupy.

    • Max sagt:

      Golden Age of Capitalism, Trente Glorieuses, sollte es korrekt heissen

    • Max sagt:

      Auf die Clubbing-Kultur gemünzt, von der ich nicht viel verstehe: Beispiel der Türsteher. Mich erinnert das 1. an die analogen 80-er, und 2., da das Clubbing ja Spass machen sollte und in der Kategorie „Freizeit“ verbucht wird (Entspannung), entsteht ein Gegensatz. Kann man das nicht anders lösen? Natürlich, Türsteher macht man, um (potentiell) aggressive Clubber draussen zu halten. Online-Ticket-System ( auch Reservation) und dann ein paar dezente Aufpasser innen? Heute gehen die Leute direkt in den Notfall anstatt zum Hausarzt, einfach weil es schneller geht, was als Problem betrachtet wird.. Aber dies würde gerade gegen das jetzige ClubbingParadigma stehen (?): Affektloslösung/Ekstase Affektkontrolle. Und der derzeitige Kapitalismus fördert und instrumentalisiert Ekstase .

  • jane marple sagt:

    hallo alex, warum fühlst du dich gleich so persönlich angegriffen, wenn man deine ansichten nicht gleich bejubelt. ich verkläre die hippiezeit überhaupt nicht, ich stelle lediglich fest, dass einiges anders war. ich habe nicht gesagt: besser. ich habe gesagt: a n d e r s !
    aber ich sehe schon, eine sachliche diskussion um das thema dürfte hier kaum möglich sein. schon an deiner reaktion und der reaktion eines anderen lesers, lässt sich sehr gut sehen, dass eben doch ein wertezerfall im gange ist. wäre das nicht so, müssten weder clubs, noch drogen, noch sonstwas verteidigt werden.
    um noch deine frage zu beantworten, warum ich nicht einfach wegschaue? ich wohne leider in der nähe eines clubs…

    • Alex Flach sagt:

      Ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen, aber dass du der heute aktiven Jugend einen Wertezerrall unterstellst und ihre Musik pauschal als Bumbum taxierst… das macht mich wütend, weil‘s immens unfair ist. Die heutigen 20jährigen haben ebensoviel drauf und ebenso hohe Ansprüche an Werte und Moral wie Ihr damals, bloss sind es nicht EURE Werte. Den nachfolgenden Generationen unterzuschieben sie seien nicht ebenso auf Niveau in diesen Dingen wie man selbst damals… ist nichts weiter als das Gewäsch von Altvorderen. Auch Du musstest dir in deiner Jugend solche Pauschalurteile anhören… warum begehst du jetzt denselben Fehler? Beispiel Rock’n’Roll (Teufelsmusik), Halbstarke (Rowdies), Hippies (Verwahrloste) und Popper (Oberflächlich Gutgeföhnte). Und ebendiese Rowdies, Verwahrlosten, Oberflächlichen und Teufelsanbeter unterstellen den heute 20jährigen einen Wertezerfall. Wär’s nicht unsäglich, es wäre lustig.

      • jane marple sagt:

        alex, in deiner aufzählung hast du die gammler vergessen 😉 doch zurück zum thema: warum gibt es leute, die gegen clubs haten. du schreibst über club-hater, aber hast du eine erklärung für das phänomen? das wäre doch mal interessant.

        • Alex Flach sagt:

          Der Gründe sind viele. Von konkreten (Lärmemission und man wohnt in der Nachbarschaft, wurde vom Club seiner Wahl nicht reingelassen, z.B.) bis hin zu nebulösen (man war noch nie, hat aber ein bestimmtes Bild vom Clubben, basierend auf Zeitungsschlagzeilen, Vorurteilen, usw.). Mit der Abneigung ist es so eine Sache… sie braucht zum Leben keine feste Nahrung, sprich konkrete Ereignisse. Wie viele haben keine persönliche Erfahrung mit einem Flüchtling, wollen aber dennoch, dass möglichst keiner ‚von denen‘ ins Land gelassen wird… das ist mit unzähligen Dingen so: Wir neigen dazu bestimmte Erwartungen und Vorurteile zu realer Abneigung werden zu lassen.

          • jane marple sagt:

            hallo alex. das ist eine sehr, sehr gute defintion, die ich sehr interessant finde – auch in bezug auf meine eigenen gefühle. ich gebe zu, mein negativbild ist geprägt von der tatsache in der nähe eines illegalen clubs zu wohnen, aber auch davon, dass ich schon zwei GHB-opfer (männlich!) über lange zeit betreut habe, bis sie mir signalisierten, dass sie sich wieder „ganz“ fühlen, und oft genug mit Rat, Tat und Auto für die Freundinnen meiner Tochter zur Verfügung stand, wenn sie im Ausgang in „böse“ situationen kamen. aber mir ist klar, daran ist nicht der club an sich schuld und ich weiss auch, dass es ein knochenjob ist in einem solchen zu arbeiten. ein bekannter von mir arbeitet in einem bekannten ZH-club. ich selber war einige Jahre in der Eventbranche.

    • Alex Flach sagt:

      Der Negativ-Satz „die hüttig Jugend…“ ist wohl so alt die Menschheit selbst und hat stets den Vorwurf zum Inhalt, dass die heutige Jugend nicht so viel drauf hat wie man selbst damals. Würde das den Tatsachen entsprechen, hätte sich die Menschheit seit Jahrhunderten nur zurückentwickelt. Aber er stirbt trotzdem nicht aus.

  • Lorenz sagt:

    Herr Flach, Sie scheinen mich missverstanden zu haben 😉 Natürlich gilt die Devise Leben und Leben lassen 😉 Aber wie ich erwähnte :alles EXZESSIVE zerstört auf langer Frist den Geist und Körper!Nichts dagegen sich wenige Male im Jahr abzuschiessen.Ist Menschlich und gab es schon in jeder Kultur und Zeiten. Es jedoch jedes Wochenende oder als Lebenssinn zu sehen sich immer zu betäuben am Wochenende erzeugt aus meiner Sicht von niedriger Intelligenz.Der Körper des Menschen ist ein Wunder und Widerstandsfähig, aber bei exessiven Konsum von Drogen, durchzechten Nächten, Alkohol rächt sich das beim Gehirn und Körper.Gilt ebenso für Arbeiten bis zum Tode oder Sport bis zum geht nicht mehr.Wollte einfach die These von Frau Marple wiederlegen, alle junge Menschen seinen so = Werteverfall.

    • Alex Flach sagt:

      Ui… hier ist demfall eine Entschuldigung angebracht… ich bin tatsächlich langsam paranoid wie’s scheint… herrje… Natürlich und absolut richtig: Das Mass ist auch hier das Mass aller Dinge. Ich bin für meinen Teil immer noch sehr gerne in Clubs, brauche dann aber unbedingt wieder mal ein solches wie das vergangene mit Wanderung auf dem Albis, gutem Essen, Kino und viel Schlaf. Ein allwochenendliches Selbstabschiessen über Jahre… das wird Ihnen keiner empehlen, nicht mal die, die damit Geld verdienen. Und das leben die auch allermeistens nicht vor. Aber trotzdem gibt es die natürlich und sehr oft endet es im Desaster… richtig lesen gilt natürlich auch für den Flach, entschuldigung.

  • Lorenz sagt:

    Frau Marple, sie unterstellen den jungen Menschen einen Werteverfall.Eine falsche Pauschalisierung! Noch nie gab es unter den jungen Menschen so wenige Raucher, noch nie so wenige die Alkohol trinken oder Drogen konsumieren wie in der heutigen Zeit.98 % durchleben in den jungen Zeiten (18-25) die Ausgangs-Phase. Das gehört zum Leben dazu. Danach entwickeln sich die Leute neu. Vielleicht stimmt ihre Aussage zu den restlichen 2% die auch mit 30-40 in dieser Nachtwelt hängenbleiben, weil deren Intellekt keine Alternativen im Leben vorweisen können.Es ist immer eine Minderheit die auf die „schiefe“ Bahn kommt (Drogen, Alkohol,Nachtleben) und ihr Leben für sinnlose Tätigkeiten verschwenden.Alles was exzessiv konsumiert wird, hinterlässt in der Zukunft ihre Spuren wie innere Leere,Abstumpfung.

    • Alex Flach sagt:

      Da Toleranz auch Lebensentwürfen gegenüber die nicht dem eigenen entsprechen ein untrügliches Zeichen für Intelligenz sind, outen Sie sich mit ihrem Kommentar gerade als ziemlich… naja…Sie wissen schon und können sich selbst einstufen. 🙂 Man kann dieses Leben übrigens auch in all seinen Facetten auskosten und muss sich nicht nur auf eine Seite beschränken. Jedenfalls passt Ihr Kommentar perfekt zu meinem Text. Danke für den.

  • jane marple sagt:

    teil 2: … ich würde nicht sagen, dass es hass ist. sondern vielmehr traurigkeit! ich hatte einige jahre mein atelier neben einem club. was ich da alles an dramen und brutalität unter den gästen mitbekam, war echt grenzwertig. wenn ich höre, was mit meine tochter so von ihren kolleginnen erzählt, die noch auf männerfang sind… gute nacht! da bin ich froh, im oma-alter zu sein. ich möchte heute nicht mehr 20 sein…
    wohlgemerkt, war es früher nicht besser – es war anders. es zählten generell andere werte in der gesellschaft. man hatte noch lebensfreude und visionen. letztere sind heute leider mangelware. das merkt man an den leuten, die sich wochenende für wochenende «wegknallen»! manchmal möchte ich das einfach nicht sehen. ja dann werde ich wütend…

    • Alex Flach sagt:

      quod erat demonstrandum. Würde das alles tatsächlich der Wahrheit entsprechen, dann würdest Du dich einfach abwenden und einfach nicht mehr hinschauen. Wozu sich über etwas aufregen das einen nicht mehr tangiert? Es fängt schon beim „Bum-bum“ an… man soll nicht über etwas urteilen, zu dem man keinen Zugang hat… da draussen sind immens viele elektronische Musiker, die ihren Genres einen enormen Facettenreichtum verpassen, die Techno, House und all ihre Spielarten vorantreiben. Und die mittlerweile grossen Einfluss auf alle anderen Genres ausüben. Selbst klassische Musiker wie Francesco Tristano, Nils Frahm und Olafur Arnalds experimentieren mit Bum-bum.

    • Alex Flach sagt:

      Und das mit den Werten… Drogen und Aufriss haben schon IMMER eine Rolle im Nachtleben gespielt. Du unterstellst der heutigen Jugend einen Zerfall von Moral und Werten und unterschlägst dabei die Tatsache, dass sich schon die Hippies mit allem zugedröhnt haben was sie in die Finger gekriegt haben. Und schon zu Zeiten des Jazz… Alkohol und Heroin. Ich denke Du unterschätzt die heutige Jugend und verklärst Deine eigene massiv.

    • Alex Flach sagt:

      Nils Frahm am Montreux Jazz. Eine Symbiose aus Elementen zeitgenössischen Bum-Bums wie es in den Clubs läuft und klassischen Ansätzen: https://www.youtube.com/watch?v=izhGLGPmvIU

      …oder David August, auch einer der führenden Exponenten des clubtauglichen Bum-Bums: https://www.youtube.com/watch?v=mRfwdJx0NDE

    • Asta Amman sagt:

      Hm. Gerade weil ich ich früher als Jugendliche in Zürich kaum etwas ausgelassen habe, bin ich nicht begeistert, dass meine Tochter nun das selbe tut. Trotzdem habe ich mir schon mit 16 geschworen, dass mir später Ausdrücke wie „hüttigi Jugend“ und Vergleichbares wie das von den damals noch überall mitredenden Uralten verwendete „Negermusik“ nie über die Lippen kommen würden. Schon klar, die „Ausgangsphase“ ist und war einfach eine geile Zeit für Junge, und sicher gibt es auch heute Musiker mit Anspruch. Damals kam die Zürcher Szene halt ohne Horden aus der Agglo aus und war viel übersichtlicher. Um nicht zu sagen exklusiv.

  • jane marple sagt:

    teil 1 ich kannte schon clubs, als diese dinger noch «disco» hiessen und spätestens um 2 uhr morgens ruhe war und sich der letzte clubgast verzogen hatte. ich erlebte den ganzen wandel zu dem was man heute gemeinhin als «club» bezeichnet und mein hass dagegen entwickelte sich zeitgleich, wie sich das clubleben und deren publikum veränderte. als meine tochter im «club-alter» war, holte ich sie oft mit dem auto ab und ich verstand die welt nicht mehr. ich war mir nicht sicher ob ich auf der reeperbahn bin oder in zürich. die härte der musik, das monoto «dum-dum» über stunden, besoffene oder menschen die unter drogeneinfluss jegliche contenance verlieren, auf die strasse pi… und ko…! was soll daran noch freude machen? und wie soll man da nicht irgendwann zum hater werden? wobei… siehe teil 2

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