«Ey, Mann, du stinkst!»

Kotzübel wird es unserem Autor, wenn er enge Räume mit jüngeren Geschlechtsgenossen teilen muss, die auf die dämliche Werbung für billige Macho-Deos hereingefallen sind.
Sexistischer Kack wirbt für Stink. Und nein, du legst damit niemanden flach.

Sexistischer Kack wirbt für Stink. Und nein, du legst damit niemanden flach.

Brechreiz, tränende Augen, Giftschwaden in der Luft – nein, wir befinden uns nicht an einer tränengasreichen Demo, wir befinden uns in der S12 zwischen Winterthur und Zürich und ich versuche, den Frühstückskaffee und mein gerade gemampftes Gipfeli nicht auf die weissen Sommerschuhe meiner Mitreisenden zu erbrechen. Eine Gruppe junger Männer steht bei der Tür und vergiftet das Umfeld weithin mit «Africa», «Get her», «London», «Supercold» und wie die Deosprays für Pubertierende noch so heissen.

Testosterongesättigte, von Hitze weichgekochte, junge Männerhirne sind wohl am anfälligsten für die völlig schwachsinnigen, sexistischen Werbespots von Axe, Lynx und Co. Wie sonst wäre zu erklären, dass diese Gattung sich jeden Sommer ein Miasma an chemischen Kampfstoffen unter die Achseln – und wohl noch an intimere Stellen – sprayt und damit ihr Umfeld terrorisiert?

Axe- und Nachahmerprodukte, also billigste Stinkstoffe, die versprechen, Frauen in kürzester Zeit flachzulegen, sind jeden Sommer in geschlossenen Räumen und im ÖV eine Pest. Wahrscheinlich lügen die Werber nicht mal: Ich würde mich auch jedesmal gerne flach hinlegen – nachdem ich in einen dieser kleinen Tram-Abfalleimer gekotzt hab – wenn ich einen dieser Deo-Verbrecher riechen muss. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass junge Frauen, vor die Wahl zwischen Axe und Schweiss gestellt, eher mit literweise Schweiss vorlieb nehmen würden.

Und es ist nicht nur die Wirkung, die dieser aufdringliche Gestank auf die Umgebung hat. All diese Sprays haben eine unterschwellige, trockene, bittere Duftnote, die meinem Unterbewusstsein sagt, dass alles, was man damit besprüht, innerhalb von Minuten verkümmert und abfällt. Ich würde mir also als junger Mann genau überlegen, wohin ich dieses Zeugs spraye.

Es macht wahrscheinlich wenig Sinn, wenn ich als älterer Herr den Jungs sage, dass ihre brutale Unbekümmertheit im Umgang mit diesem Bio-Hazard-Material ihrem Umfeld und ihrer Attraktivität schweren Schaden zufügt.

Aber vielleicht wärs ein Ansatz, wenn junge Frauen in der Öffentlichkeit auf die Umweltverbrecher zugehen und ihnen laut und deutlich sagen:

«Ey, Mann, du stinkst!»

66 Kommentare zu ««Ey, Mann, du stinkst!»»

  • Graber sagt:

    Der Autor scheint keine Ahnung zu haben welch Luxusprobleme er hat.
    Ich rieche, von Ammoniak und Überreife Zwiebeln abgesehen, gar nix.
    Ich nutze nur „neutrale“ Deos auch wenn ich keine Ahnung habe was das sind, Riechen tun sie alle gleich nämlich gar nicht.
    Nur minimal zu Riechen hat übrigens einen unschönen Impact aufs Alltagsleben, die Nase würde so viel gebraucht (bei der Riechprobe von Fleisch im Kühlschrank, bei der Schweifgeruchskontrolle unter der Achsel usw.). Das alles kann ich nicht ohne Hilfe aber es wäre auch Peinlich irgendwen auf der Strasse zu Fragen ob man nach Schweiss stinkt => im Sommer ergibt sich daraus eine Paranoia.

    Also geniessen Sie den üblen Gestank 🙂
    Ich kann mir nicht mal vorstellen wovon Sie genau Reden, da gibt’s keine Assoziation für Geruch.

  • Michel Fasel sagt:

    Meiner Meinung ist: Ein guter Deo der Achselschweiss verhindern soll riecht nach nichts. Muss er auch nicht, dafür ist das Parfüm zuständig. Meine Empfehlung, Biotherm Day Control Roll. Kostet allerdings auch knapp 30 CHF. Für mich persönlich der perfekte Deo. Axe Deo sind nichts wert.

    Beste Grüsse Michel

  • Kurt Normann sagt:

    „Testosterongesättigte, von Hitze weichgekochte, junge Männerhirne sind wohl am anfälligsten für die völlig schwachsinnigen, sexistischen Werbespots von Axe, Lynx und Co.“
    Naja, wenn man die Umsätze der Kosmetikbranche anschaut, dann muss man sagen, östrogengesättigte von Hitze weichgekochte, junge und ältere Frauenhirne sind wohl 10mal, wenn nicht 100 ja 1000mal, anfälliger für die völlig schwachsinnigen, sexistischen Werbespots von Chanel und Co..
    Nur würde man dies nieeee in einer Zeitung schreiben, weil dann der Aufschrei der Feministinnen unvermeidlich wäre.
    Bei Männern, naja, die sind irgendwie cooler drauf.
    Schönen Abend

    • Réda El Arbi sagt:

      Nope. Ehrlich gesagt ist sexistische Werbung für weibliche Kunden viel öfters ein Thema, da da auch noch Bodyshaming reinspielt und die alle möglichst dünn aussehen müssen. Ich sehe Frauen nicht grundsätzlich als Opfer. Auf jedenfall nicht mehr als Männer in diesem Alter. Sie wissen es nicht besser.

      • Sportpapi sagt:

        Nur wird dort die Werbung kritisiert, nicht die doofen Frauen, die davon angesprochen werden. Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied.

  • Richard Keller sagt:

    Also auch wenn ich nicht mehr der Jüngste bin, ich kaufe AfterShave, Deos Parfüms beim Aldi und überall sonst wo es billig ist. Ich gelbe mein Geld lieber für meine Kinder aus.
    Mit den wirklich teuren Parfüms sprühe ich mich max im Duty Free am Flughafen ein, am Weg zum Gate. Gratis. Mit dem dortigen Probierparfüms.

    Und? Ich erhalte häufig komplimente von Frauen, dass ich gut rieche.

    Die teuren Parfüms (= Subventionierung von teuren Brands) überlasse ich jenen, die vor allem im Hirn stinken. Jenen armseligen Männern (und Frauen) wie offenbar auch dem Redakteur, die glauben mit diesen Parfüms ihre gesitige Armseligkeit wettzumachen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Kleiner Hinweis: Wenn dich eine Frau auf deinen guten Duft hinweist, ist das ein deutliches Zeichen, dass du zu stark parfumiert bist.

      • Peterli vo Büüli sagt:

        Also ich empfehle die WC Ente als Parfum, riecht, ist billig und hat Wirkung, wem den Duft nicht unbedingt mag, muss halt ein wenig Abstand nehmen…..

  • Lia sagt:

    welche kleinen Abfallkübel bitte? Die wurden alle entfernt?

  • Samuel Alami sagt:

    Ziemlich konstruirte geschichte. Das erkennt man daran, dass der Autor in die kleinen Tram-Abfalleimer kotzen möchte. Somit ist klar, Der Autor ist seit jahren nicht mehr Tram gefahren. Selber kenne ich die Problematik auch, bzw ich kenne sie nicht wie der Autor nur vom hören-sagen. .-)
    Mich stören aber nicht ausschliesslich Männer und mich stört auch nicht zwingend die Auswahl ihrer Düfte. Was mich stört ist die (Un-)Menge mit der sie täglich über Ihren Körper gsprüht werden und so penetrannt agressiv die Schleimhäute der Mitmenschen wegäzen.
    wie Leid mir diese Menschen tun die in der ständigen Angst Leben, dass man sie nicht riechen kann.

  • Marco Vonthal sagt:

    Selten so gelacht. Die Kommentare sind fast noch besser! Danke für diese Unterhaltung. Versuche es jetzt im Training mit mehr Humor zu nehmen, wenn diese Jungs minutenlang die Achseln vollsprühen. Gott sei dank gibts da Fenster, die man panikartig öffnen kann. Aber in Gedanken, habe ich denen schon alles Schlechte gewünscht…

  • Henri Fab. Martin sagt:

    Werter Herr Réda El Arbi, ich möchte im Namen von Unilver DLC um Entschuldigung für diese Unannehmlichkeiten bitten. Eigentlich war ich schon seit 3 J. pensioniert. Da gab es diese Axe-Probleme. Wieder einmal die Russen. Unsere Kreativen hatten beim Brainstorming in der Eden-Bar diese Idee. Einen Duft der selbst Katharina die Grosse, also eine eh. russische Zarin, umhauen würde. Ich warnte vergebens. Kurz: Die Russenmafia vertauschte die Duftkonzentrate auf der langen Lieferroute. Ca. in Kiew, Ukraine während diesen Protesten. Der Fall Axe ist politisch hochbrisant. Ich wurde reaktiviert, und veranlasste sofort Nachforschungen. Inzwischen empfehle ich Ihnen Fabergé Brut (dieses Pariser Haus gehört auch zu uns). Viel Erfolge mit dem Duft eh. russischer kaiserlicher Gardeoffiziere. –

  • Moritz sagt:

    Ich habe irgendwann begriffen, dass ich ja gar nicht Zug, S-Bahn und Tram fahren muss. Ich renne dem Zug, S-Bahn, Tram etc. einfach hinterher. Frische Luft, Sport, und ankommen tue ich im Windschatten jeweils auch irgendwann.

  • Wolfgang sagt:

    Der Hirschdort ist wieder mal am Pöbeln. Und alle die es nicht lustig finden, verstehen Ironie nicht oder sind sonst nicht ganz helle. Oder?

  • Fabian sagt:

    Was für ein dümmlicher sexistischer Beitrag von El Arbi.

    Burschen, sagt mal den jungen Frauen mit ihrem billigen Parfum im OeV, dass sie stinken.

  • Gourmädel sagt:

    Kann es ja verstehen, aber mir ist lieber, ich rieche diese Deos, als Schweiss-Schwaden gepaart mit Alkohol- Zigaretten- und/oder Mundgeruchs-Atem und dem Duft von müffeligen, ungewaschenen, 3 Wochen getragener Kleidung, etc.. Bein manchen Leuten fragt man sich echt, ob sie ihren Mief infolge der Penetranz nicht selber riechen müssten? Vermute die sind geruchsblind unterdessen. In solchen Fällen muss ich das Abteil wechseln, denn ich bin sehr geruchsempfindlich.

  • Hans Gerber sagt:

    Krass mit was für sinnlosen Artikel heutzutage ein „Journalist“ beim Tagi sein Geld verdienen kann. Was ist man für ein Mensch, wenn man einen solchen Schrott schreibt und diesen dann auch veröffentlichen kann?

    • Réda El Arbi sagt:

      Hihi. Natürlich können Sie nicht zwischen „Blog“ und „Artikel“ unterscheiden und „Satire“ scheint ihnen auch nicht geläufig. Jänu.

      • Hans Petri sagt:

        Nach Jahren der Tagiblogs darf man sich nicht wundern wenn die Leserschafft langsam „mitverdummt“ und nicht mehr zwischen Artikel, Blog, Satire und Propaganda unterscheiden kann

      • Hans Gerber sagt:

        Was nun Satire oder Blog? Dennoch Satire ist nie so dumm und inhaltslos, wie die Aussage dieses Blog…

        • Réda El Arbi sagt:

          Danke, dass Sie mich über das alles und den ganzen Rest aufklären. Ich werde in mich gehen, und dann genau so weiterschreiben, wies mir gerade passt.

    • Gourmädel sagt:

      Der Unterschied zwischen Blog und Zeitungsartikel scheint Ihnen nicht bekannt zu sein? Bitte nacharbeiten, dann muss man auch keine ungerechtfertigte Kritik loswerden. Und abgesehen davon, manchmal frage ich mich, wie man in Zeitungsartikeln tendenziösen Müll schreiben kann, der dann von Leuten wie Ihnen unbesehen geglaubt wird? Das finde ich 100 x schlimmer, als ein ironisch gemeinter Beitrag an die Adresse derer, die noch nicht alt genug sind, dass sie die reisserischen Versprechen mancher Hersteller als psychologische Verkaufstaktik wahrnehmen könnten. Leider liest das Zielpublikum vermutlich aber keine Blogs wie diesen hier, sondern lieber die polemischen Beiträge im Gratispamphlet aus dem Hause TA Media.

  • diva sagt:

    lustiger artikel mit viel wahrheit, aber ich würde nicht nur so auf den jungs rumhacken… was die ladies so alles an gestank zusammenbringen ist ebenbürtig, wenn nicht schlimmer. vor allem die süsslichen düfte gepaart mit billigem deo-spray (letzter ist besonders bei fitness-barbies beliebt), lässt einen schon auch in diskussionen mit seinem magen bringen!
    egal ob männlein oder weiblein: less ist more! und vor allem gehören deos nicht auf ungewaschene haut und unter bereits verschwitzte kleider.

  • Olivia Brunner sagt:

    Ein älterer Herr merkt, dass er punkto sexuelle Attraktivität nicht mehr mithalten kann, jetzt werden die Platzhirsche verunglimpft. Psychologie aus der Unterstufe. Die Kritikpunkte sind je nach Stimmung Mode, Intellekt, Sprache, Auftreten oder eben Geruch… Mimimimimimimimimi. Ich (auch nicht mehr die Frischeste) wähle lieber junge mit Spannkraft und billigem Deo als Veteranen, die vom Krieg nur noch erzählen und nach Rauch müffeln.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, ich bin glücklich verheiratet. Aber ich kann Ihnen eine unangenehme Wahrheit mitteilen: Männer ab 45 haben keine Probleme, jüngere Frauen zu beeindrucken. Das hat mit Status, Reife und Macht zu tun. Nur kann ich dem nicht wirklich was abgewinnen, weil ein Machtgefälle entsteht. Sowohl die Jungs wie auch die Mädchen sind Kinder aus meiner Perspektive.
      Der Rest? Naja, ich hab Sie auch lieb. Und ich freu mich jedesmal, wenn Sie sich die Mühe machen, ihren Frust über meine Existenz in einen Kommentar zu fassen. Schönen Tag noch!

      • Olivia Brunner sagt:

        Wie viel mal habe ich die „glücklich verheiratet“ Story von den angegrauten Geiferern schon gehört! Und „Reife, Status und Macht“ sind auch etwas abgedroschen. (Auch) bei Frauen übernimmt in der Balz das Stammhirn das Steuer und dann sticht ein heisser junger Body alte Geschichten mit viel heisser Luft eben aus. Sagt die schwer gefrustete Olivia

        • Réda El Arbi sagt:

          Ich weiss ja nicht, was Sie für Leute in Ihrem Alter kennen. Aber in meinem Umfeld gibts zwar ein paar Midlife-Crisis-Typen, die hinter den Mädchen herlaufen, aber die meisten meiner Freunde – und auch ich – definieren uns nicht über unsere physische Fickbarkeit. Wir vergleichen auch nicht die Länge unserer Schniedels oder den Umfang unserer Muskeln. Und vorallem wollen wir nicht alles besteigen, was zwei Beine hat. In meinem Hirn bestimme ich. Das habe ich mir beigebracht. Nennt sich „erwachsen werden“.

          • Olivia Brunner sagt:

            Wir unter Freundinnen nennen das „Tote Hose“ und „Dampfplauderis“. Viel vergnügen mit ihren Freunden bei „Sternstunde Philosophie für den Hausgebrauch“ und der „Literarische Zirkel über Johannes Simmel“.

            • Réda El Arbi sagt:

              Sie können es nicht lassen, nicht. Sie müssen ihr verbittertes Gift versprühen, egal um welche Themen es geht. Und danke. Wie gesagt, ich bin verheiratet. Mit der wundervollsten Frau, die es gibt. Sie ist ein jahr jünger als ich, sie hat die bessere Ausbildung als ich und ist ziemlich sicher clverer als ich. Sie kein Püppchen und betreibt Forschung in jedem verdammten Dschungel dieser Welt. Und sie freut sich immer, nach jedem Feldeinsatz, wieder zu mir nach Hause zu kommen. Wir lieben uns. Und nun, liebe Olivia, wünsch ich dir, dass du irgendwann im Leben auch so jemanden findest.

      • Roberto Grassi sagt:

        Man spricht ja schon von Sugardaddy’s. Die sollen besonders bei Phil. und Lit. – Studentinnen beliebt sein. Ideal wenn man gar noch Prof. wäre – in diesen Fächern. Na ja, Pech gehabt. Bin eher techn. orientiert. Oder Philo nachbüffeln. Zeitfaktor – kein Problem. Frühpensioniert, wenn Workaholic-Tendenzen. Man müsste Power nur sublimieren.
        Errare humanum est.

    • Isabelle sagt:

      Nun so ein Deo stinkt wirklich jämmerlich. Mein Freund hatte einen solchen auch benutzt zu unseren ersten Dates. Panische Angst hatte er, dass er nach Schweiss stinken könnte. Ich habe ihm freundlich gesagt, dass duschen genügt und der Deo himmeltraurig stinkt und leider danach auch das ganze Haus. Er wurde natürlich trotzdem mein Freund und benutzt nun schon lange keine solchen Deos mehr. Auf ältere Männer stehe ich wirklich nicht. Macht und Status kann ich mir auch selber erarbeiten. Gemeinsame blödsinnige und lustige Taten, die man sich nur in jungen Jahren erlauben kann, sind mir viel wichtiger. Einen frechen, treuen, mutigen und liebevollen Freund ist mir tausend mal lieber als Geld. Ich stehe genau dann sehr auf alte Männer, wenn mein Freund alt ist.

  • Maier Tom sagt:

    selten so geballte Intolleranz gelesen, eines TA nicht würdig.
    Der Autor ist sicher schon alt geboren worden.

  • Toni Petz sagt:

    Hey Reda, ein älterer Herr regt sich über testosterongesättigte, von Hitze weichgekochte, junge Männer auf, die mit Parfüms rumlaufen, die seiner älteren Herrennase nicht bekommen. Spoiler Alert: Du gehörst nicht zu deren Zielgruppe und ob du auch nur annähernd weisst, was 20 jährige Barbies anturnt wage ich mit Verlaub zu bezweifeln.

  • Maiko Laugun sagt:

    Bärlauch, in Kombination mit Knoblauch, vertreibt jeden anderen stinkenden Zeitgenossen. Dies als kleiner Gratis-Tip.

  • François-Marie Arouet sagt:

    Dafür nehme ich immer Pherohormone pur. Die riechen sehr diskret. Eigentlich riechen sie gar nicht. Und wasche mich mit urwüchsiger Roger Gallet Seife – vorher. Wirkt auch bei einem Oldie Wunder. Fit bleibe ich auch. Ständig auf der Flucht vor kreichenden, beschipsten Gören …

    • François-Marie Arouet sagt:

      Noch schlimmer, wenn diese geaxten Typen dazu noch Coca light trinken. Zero Hirn. Bei angenehmen Temperaturen bestelle ich gerne einen gespritzen Saint-Saph oder Epesses. Ein leichtes Sommervergnügen mit E-sprit. Noch leichter und spritziger bei Hitze: Mo-sur-Rolle (1/2). (Montags aber nie)..
      Und gebe dem freundlichen Personal (harte Arbeit) immer gut ‚pour-boire‘. für diese feinen Gaben.

  • Sissi sagt:

    Sie sprechen mir aus der Seele. Erging mir letzthin so, als mein Mann sich eines Morgens plötzlich mit einem dieser Axe-Deos einsprühte.

    • Roberto Grassi sagt:

      Das kommt davon, wenn man einen Prinzen zum Mann hat, werte Sissi. Haben Sie diesen Erbsen-Test schon gemacht. Daran erkennt man auch Prinzessinnen.

  • Mark Altheer sagt:

    Na ja, lieber ein billiges Deo als abgestandener Rauchgestank an den Kleidern und aus dem Mund. Das finde ich am Schlimmsten. Oder alter Schweissgeruch. Das ist ebenfalls ziemlich abartig. Viel Spass in der überfüllten S12. Zum Glück muss ich die Strecke nicht mehr fahren. 😉

  • Diego sagt:

    Ich fühle mit. Allerdings gibt es diese Luftverschmutzer auch auf der weiblichen Seite. Vorallem bei der Ü40 Fraktion verwechselt man da und dort offenbar gerne mal die Body-Lotion mit einer Art Leichenbalsam…

  • Ulrich Gassner sagt:

    Sagt einer der Deppen, die offenbar keine zwanzigminütige Zugfahrt überstehen, ohne die Mitreisenden mit dem Gestank abgestandenen Kaffees und fettiger Backwaren zu belästigen.

    • Diego sagt:

      Verrohung der Sitten sag ich da nur.
      Wie kann man im Tram/Bus /Zug nur essen und trinken wenn Jemand daneben sitzt?
      Sehr geil dann die Mischung aus Salami Brötli und Axe Leder&Cookies in der Luft!

      • Lichtblau sagt:

        Leather and Cookies von Axe! Das kenne ich zwar bisher nur aus der Werbung. Die Zielgruppe sollen wohl die von „me too“ verunsicherten Jungs sein. Seid männlich, aber gleichzeitig süss. Nun ja, muss einem auch erstmal einfallen.

  • Penumbra Noctis sagt:

    Du meine Guete, dann macht halt die Nasenklammer salonfaehig. Den ganzen Modefuzzis faellt ja sonst eh nix Gescheites mehr ein.

  • sepp z. sagt:

    Würde ein junger Mann einer jungen Frau in der Öffentlichkeit laut und deutlich sagen, „du stinkst!“, würde er wegen Belästigung und Sexismus angepflaumt. Aber sinngemäss für heutige metoo-weichgespülte Gehirne, dass sie nun selbst das propagieren, was sie sich zeter-mordio-schreiend verbitten würden.

    Mein Rat: Klappe halten und erst vor der eigenen Tür wischen. Welcher 50-jährige mit Stil trinkt den Kaffee aus Kartonbecher mit Plastikdeckel?

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, jeder 50-Jährige, der seinen Mitreisenden keine Kaffee über die Füsse schütten will.

      Aber sonst? Naja, als Mann würd ich jetzt sagen « Heul doch, wenn du mit #metoo nicht klar kommst ».

      • Natalie sagt:

        sepp z: wo genau liegt bei „Du stinkst“ die sexuelle Belästigung? Oder der Sexismus? Würde mir ein Mann laut sagen, ich stänke, würde ich zurück pöbeln.
        Nicht alles, was ein Mann zu einer Frau sagt, ist sexistisch oder belästigend…

        • sepp z. sagt:

          Natalie, würde man mit etwas Menschenverstand so sehen. Aber unter dem Stichwort Body Shaming wäre es sexistisch. Das lässt sich nicht wegreden.

          • Réda El Arbi sagt:

            Das zeigt eigentlich nur, dass du den Begriff „Body Shaming“ nicht verstanden hast. Find ich irgendwie bedenklich.

            • Natalie sagt:

              sepp, vielleicht googelst du mal all die Begriffe, damit du verstehst, was sie meinen? Und nicht Belästigung, Sexismus und Body Shaming durcheinanderbringst?
              Body Shaming heisst, jemanden für seine Körperform zu kritisieren. Und Geruch hat nun mal nichts damit zu tun. „Du stinkst“ ist nur eine stinknormale Beleidigung…

              • sepp z. sagt:

                Natalie&Reda, ein schönes Lehrstück, wie Aufforderung zu züchtigerer Kleidung in eine klassische und langweilige Sexismus-Debatte ausartet, gibt aktuell der Fall Kleiderempfehlungen Gymnasium Oberargau. Da werden die Mädchen flugs zu Opfern („Opfer-Shaming“) etc.

                Jetzt stellt euch nochmal vor, man würde dieselben Mädchen auffordern, andere Deos zu gebrauchen, weil diese zu stark riechen. Keine Frage: Die Reaktion wäre genau dieselbe.

                • Réda El Arbi sagt:

                  Hast du die Comments gelesen? Das steht einige Male „Und die süssliche Gülle, mit der sich die jungen Frauen zuschütten, ist keinen Deut besser“: Was ich jederzeit unterschreiben kann. In meiner Wahrnehmung sinds aber gerade die Jungs, die da zZ. mehr auffallen.

                • Sportpapi sagt:

                  Sie meinen die Mädchen, die wohl ebenfalls einen persönlichen Youporn-Account haben, wie Reda das wohl bezeichnen würde…?

  • Sportpapi sagt:

    Der Ansatz tönt gut. Würde allerdings bedingen, dass die jungen Frauen nicht selbst in einer Riechwolke daher kämen…
    Ansonsten: Ist es vielleicht doch Geschmackssache?

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich kenne niemanden, der nicht zwischen 14 und 24 ist, ins Gym geht und einen persönlichen Acccount bei Youporn hat, der diese Deos geil findet. Und früher waren es wirklich die Girls, die im Umgang mit ihren ersten Billigparfüms etwas Schwierigkeiten hatten. In den letzten Jahren ist mir das aber seltener aufgefallen.

      • Loi sagt:

        die einen riechen nach Zigi-Rauch an den Kleidern etc., dann wieder jene nach Deo, und dann jene nach Schweiss. Also kein Scheiss: schön haben wir solche heiteren Themen.

        • Diego sagt:

          Und schön muss ich nicht S-Bahn fahren..

          • Asta Amman sagt:

            Ich fahre mit S-Bahn und ÖV zur Arbeit – einfach morgens und abends später als die meisten. Dann gibt es eigentlich kaum olfaktorische Belästigungen. Auf meiner Strecke aber auch immer mal wieder erlebt: „Banker“, dicht gedrängt bei über 30 Grad im dunklen Zwangs-Anzug. Auch nicht schön …

      • Sportpapi sagt:

        Wie weiss man das mit dem persönlichen Youporn-Account? Und wie ist der Zusammenhang mt den Deos?

Kommentar

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