Ich hasse schlanke Männer über 40

Einst sah Beni Frenkel aus wie ein junger Gott. Aber irgendwann wollte er nicht mehr rennen.

Zauberformel entdeckt: Grösse und Gewicht der Fussballprofis sind äusserst auffällig. (Bild: Keystone)

An der diesjährigen Fussballweltmeisterschaft wäre ich zum ersten Mal der älteste Spieler. Ich bin 41 und fühle mich aus so. An der Migros-Kasse fragen sie jetzt stets, ob man ein Tütchen Heiligenbilder von Panini wolle. Ich nicke immer. Die Verpackung werfe ich draussen auf den Boden und gucke mir die Fussballer an, die mir eigentlich nichts bedeuten. Mir ist aber aufgefallen, dass jeder Fussballer höchstens (Grösse in Zentimetern minus 100 cm) mal ein Kilogramm über ein Zentimeter (damit aus Zentimetern Kilogramm werden) wiegt. Zum Beispiel Hwang Heechen. Der hübsche Südkoreaner ist 177 cm gross und wiegt gemäss Paninibildli nur 70 Kilogramm. Ich bin etwa gleich gross und 50 Kilogramm schwerer. Aber es geht mir fantastisch.

Trotzdem hasse ich schlanke Männer über 40. Das beginnt schon am Morgen auf dem kurzen Weg zum Tram. Ich fahre mit dem Elektrovelo zur Haltestelle. Ich drücke dreimal auf den Startknopf und schon sause ich los mit dem Fahrrad. Trotz elektronischer Unterstützung überholen mich alle männlichen Radfahrer. Sogar Frauen überholen mich mittlerweile. Ja, sogar die Spitex-Frauen auf ihren E-Bikes.

Das wäre mir früher nicht passiert. Da war ich nämlich sehr sportlich. Die Mädchen haben nach mir gepfiffen. Ich sah aus wie ein junger Gott, das hat mir meine Mutter häufig gesagt. Man glaubt es mir kaum, aber ich war früher auch ein Feldspieler. Und zwar beim FC Hakoah. Das ist ein jüdischer Fussballclub in Zürich. Das hebräische Wort Hakoah bedeutet «Die Kraft». Dieser Vereinsname ist übrigens ein herrliches Beispiel jüdischer Ironie. Denn der FC Hakoah war zu meiner Aktivzeit der wohl schlechteste Fussballclub in Zürich. Nichts mit Kraft. Immer unterste Liga, also 5. Liga.

Ich spielte als Vorstopper irgendwo zwischen Libero und Mittelverteidiger. Wer Vorstopper spielt, hat übrigens die Arschkarte gezogen. Das ist die undankbarste Position. Wir versuchten zwar auf Offside zu spielen, aber ich kannte die komplizierten Regeln nicht. Meine Aufgabe war auch mehr die eines Bluthundes. Der Libero, der Goalie, der Mittelverteidiger und der Trainer schrien mich immer an, wenn ein Stürmer auf uns zurannte: «Beni, fass!» Mehr musste ich in 90 Minuten nicht machen. Meine Spielkameraden haben mir nie einen Ball zugespielt.

Also, ich rammte dann die Stürmer zu Boden und kassierte häufig eine Gelbe Karte. Mit den Jahren kam ich den schnellen Stürmern nicht mehr nach. Der Trainer, ein alter Italiener, musterte mich wie einen alten Gaul. Ein paar Spiele versuchte er mich dann als rechten Verteidiger einzusetzen. Aber auch da muss man rennen, und das wollte ich irgendwann nicht mehr.

Bei meinem letzten Spiel habe ich dann die Beinschoner und das Leibchen vergessen. Ich habe das Spiel von der Bande miterlebt. Ja, ist jetzt alles auch schon lange her. Gott, werde ich alt, dick und langsam!

64 Kommentare zu «Ich hasse schlanke Männer über 40»

  • Sämi Gfeller sagt:

    Er nimmt uns alle auf die Schippe, ein 3-faches Halleluja auf Frenkel!

  • Franz Margot sagt:

    Tipptop, lieber Frenkel. Einfach weiter so schreiben. Ich amüsiere mich köstlich. Heute hab ich die Verpackung, das von einem Schoggistengeli stammt, auf den Boden geschmissen, weil der nächste Abfallkübel auf der anderen Strassenseite war, in 50 Meter Entfernung. Zuviel für mich. Obwohl ich mit 82 Kilo auf 179 cm gar nicht mal so fett bin.
    Bitte auf meinen Kommentar adequat empört reagieren. Ich möchte noch etwas weiter lachen.

  • Danny sagt:

    Ich glaube den Vorstopper gibts heute gar nicht mehr. War ich auch und auch ich habe alles abgeräumt. Zum Glück gabs für Junioren nur gelbe Karten. Heute habe ich zwar auch ein Pedelec-S, fahre jedoch die ganze Strecke. Das habe ich im übrigen nicht aus Bequemlichkeit sondern weil mir normale Velos immer geklaut wurden. Als mich die Versicherung raus schmiss, habe ich gewechselt. Alter: 41. Wir sind die totalen Leidensgenossen.

  • Peter Meier sagt:

    Die Verpackung der Bilder einfach auf den Boden zu werfen geht gar nicht! Eine völlig respektlose Umweltsünde, die bestraft gehört!

  • Yosh Eden sagt:

    Sie werfen im ernst die Verpackung der Panini Bildli auf den Boden. Echt jetzt? Mit 41 ein Verhalten wie ein unreflektierter Teenie? Wow! Sollte ich Ihnen dabei zufällig mal begegnen könnte ich es nicht lassen zu rufen „hey Fetti, lies Deinen Müll auf“ … und Sie ansonsten an den Ohren zu nehmen. Wie ein Teenie halt.

  • Remo Peter sagt:

    Wenn schon E-Bike, dann wenigstens die ganze Strecke fahren, anstatt ins Tram zu hocken.

  • Helmut sagt:

    Sehr schön, der Schluss mit den „liegen gelassenen“ Beinschonern und dem Leibchen. Wie Philip Roths Vater mit den Tefilin. Nun, Herr Frenkel, bei Ihnen ist es aber noch lange nicht so weit. Ich will noch lange viel von Ihnen lesen.
    p.s.: Die Sollbruchstelle mit dem Littering hat wunderbar geklappt.

  • suza sutter sagt:

    der beni schreibt einfach göttlich und gibt sich immer gnauso läppisch, wie viel zu viele halt sind

  • Ingo Nimbus sagt:

    Irgendwie habe ich Probleme mit dem Verständnis des Artikelinhaltes weil ich mir die Morphologie eines „jungen Gottes“, geschweige denn eines Gottes in mittleren Jahren oder gar im fortgeschrittenen Alter, partout nicht vorstellen kann.

  • Tom Schneider sagt:

    Ich sage immer, ich sehe aus wie Adonis – aber wie der 43-jährige Adonis, der wurde ja auch älter 😉

  • Studer sagt:

    Schade, der Titel ist irreführend und daher all diese negativen Kommentare! Das ist eine Fussballgeschichte und das verstehen eben nur Fussballer! Ich habe auch mal als Vorstopper (das ist wirklich die Arschkarte ;)) angefangen, aber hatte das Glück, dass dann die 4er Kette aufkam. Und dann hat man gemerkt, der Studer kann ja tatsächlich auch Fussball spielen und ich wurde zum Karriereende sogar zur 10 hochgestuft…
    Und obwohl ich noch schlank bin und Haare habe, hab ich mit 30 die Fussballschuhe endgültig an den Nagel gehängt. Es macht einfach keinen Spass, wenn man weiss, was man mal konnte… Man kann ja andere Sachen machen: Surfen und skifahren.

  • Stephan Keller sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Diese Adonis(fusball)männer gehen mir langsam auf den Wecker. Überall wird man mit diesen verglichen. Die leben aber viel stressiger als wir Geniesser, die nicht einem Phantom täglich hinterher rennen müssen. Ein paar Kilo zuviel auf den Rippen ist zwar bewiesernermassen für die Gesundheit nicht wirklich fördernd, aber dafür können wir viel besser geniessen. Übrigens: der Sportwahnsinn und die Folgeunfälle sind auch ein wesentlicher Faktor, wieso unsere Gesundheitskosten jährlich steigen

  • Hans Hegetschweiler sagt:

    Mein Gott, man kann Frenkel für lustig halten oder nicht (ich finde den vorliegenden Beitrag ganz lustig). Wer sich aber über das Papierchen, das er auf die Strasse wirft, ereifert, der hat schon ein etwas zwangshaftes Ordnungsverständnis. Hallo, der Mann will ein bisschen provozieren, der wirft nichts auf den Boden, der ist so zwangshaft reinlich wie Ihr auch. Und „importiert“ , lieber Antisemit, ist da gar nichts, der Mann ist Schweizer Jude und damit Bioschweizer. Wie schwer Frenkel wirklich ist, weiss ich nicht, ich denke aber aus seinen Beiträgen geht klar hervor, dass er nicht die falsche Einstellung zu diesem „fantastischen“ Leben hat.

  • Willy Böser sagt:

    Ich mag Beni Frenkel. Leider mag Beni Frenkel mich nicht; ich bin 42, schlank und habe eine V-Figur mit leichten athletischen Ansätzen (da ich als Teenie regelmässig Gewichte gehoben habe). Trotzdem fühle ich eine Art Seelenverwandtschaft zu Beni Frenkel. Weshalb? Weil ich sein Buch „Gar nicht koscher“ gelesen und dabei bemerkt habe, dass ich als praktizierender Katholik in einem sehr ähnlichen täglichen Schlamassel durch das Leben wandle wie er als Jude. (…) Ich bin teilweise in Wiedikon zur Schule gegangen; für mich gehört die jüdische Gemeinde in Wiedikon zu Zürich wie das Sechseläuten und das Knabenschiessen. Ich hoffe, dass er uns noch sehr lange mit seinen Texten erhalten bleibt und vielleicht mag Beni Frenkel mich eines Tages ja auch wieder…

  • sepp z. sagt:

    ich bin über 40. schlank. und auch sonst noch gut im schuss.
    lovin it.

  • Peter Grendel sagt:

    Einen Körper zu haben wie Harvey Weinstein ist freiwillig. Gib deinem inneren Schweinehund einen Namen, z.b. Etwa „Harvey“. Dann kannste ihm auch befehlen. Fass… die Nordic Walking Stöcke an.
    Gruss von einem 45 jährigen, grad mit Bestzeit auf der Ironmandistanz. Ohne Haar.

  • Sansibar sagt:

    An der Kasse nicken, schlanke Männer über 40 hassen, Abfall auf den Boden schmeissen? Infantiler gehts ja nimmer. Sie leiden an Minderwertigkeitskomplexen und haben wohl noch nie gelernt Bitte und Danke zu sagen. Abfall auf den Boden werfen? Wer hat Sie erzogen? Ich war mit 18 schon weiter als es Sie jemals sein werden und solche Niveaulosen Typen schreiben für die Medien. Der Bericht ist weder witzig noch sonst was. Sie würden es sich gut tun, einen Psychiater aufzusuchen und gutes benehmen zu lernen. Übrigens kann man auch mit Ü40 noch Fit sein aber wenn man nur ungesunde Nahrung verwendet und auf dem Sofa rummlungert während man sich so ein infantieler Text überlegt, würde auch einem 25 jährigen die Wammpe wachsen. Werden Sie Erwachsen.

    • Amy Z. sagt:

      Ab solchen Kommentaren kann ich fast noch mehr lachen, als ab der eigentlichen Kolumne, herrlich!! Danke Beni für diese fantastische Schreibe, weiter so, du wirst noch ganz gross! Wie du diese pedantischen Bünzlis an der Nase rumführst.. und die merken gar nicht, dass es eigentlich um sie geht.. ich lach mich krumm! Herzliche Grüsse!

  • erich schweizer sagt:

    Bin auch schon 48, zum Glück noch sehr gutaussehend, mit vollem Haar und fast noch ohne graue.
    Trotzdem wird es auch für mich hier in Europa langsam schwierig junge Leute kennenzulernen. In Lateinamerika, Asien oder Afrika ist die Mentalität ganz anders und dort habe ich immer noch viel Erfolg beim Aufriss.

  • Christian Schwegler sagt:

    Ist doch super! Für lächerliches Geschreibsel kriegt Mann noch Geld. Immerhin steht er zu seiner Unatraktivität.

  • Werner sagt:

    „Die Verpackung werfe ich draussen auf den Boden“. Wenn Sie etwas Selbstdisziplin hätten dann würden Sie Ihren Abfall richtig entsorgen. Dann würden Sie sich wohl auch einigermassen in Form halten und würden nicht mehr „sogar von Frauen“ überholt. Hassen Sie wirklich die schlanken Männer oder nicht viel mehr sich selbst, eben weil Ihnen die Disziplin fehlt?

  • Tofa Tula sagt:

    Also, ich verstehe das. Es ist auch eine Frage der Finanzen. Wer will sich schon mit einem Sixpack zufrieden geben, wenn man sich ein Feasschen leisten kann. Das hoehere Gewicht kompensiert man leicht mit besserer Aerodynamik. Ganz zu schweigen, dass Kanten verglichen mit Rundungen relativ unharmonisch wirken. My pace ist auch wesentlich angenehmer als kompetitives Stressvelofahren.

  • Panini Sammler sagt:

    Stimmt nicht! Hassan El-Hadary, Ägyptischer Nationalgolie, 45 jährig, Panini Sticker #074. Da bleiben noch ein paar Jährchen;-)

  • Ruedi Mader sagt:

    wenn man mit 40 Jahren sich sagt man ist alt und dick , dann ist man genau da wo man sein will, niemand ist schuld , nur total falsche einstellung gegenueber einem fantastischen Leben das uns gegeben wurde.
    Wenn man aufgibt, gehts rasant den Berg runter….

  • P Roth sagt:

    Wer sich Kolumnist schimpft und in einem solch weitreichenden Medium seine Weltanschauung kundtut, sollte sich bewusst sein, dass seine „Message“ von einerm breiten Publikum gelesen wird. Wenns schon – wie in dem Beitrag – um hassen geht: ICH hasse es, wenn Mitbürger Ihren Abfall achtlos auf den Boden schmeissen. Eine absolute Respektlosigkeit. Wir alle als Steuerzahler bezahlen dieses arrogante und – in diesem Fall sogar noch via Medien verbreitete – importierte Benehmen. Schämen Sie sich über diesen Fauxpas und sind Sie sich bei einem allfälligen nächsten Artikel Ihrer Vorbild-Funktion bewusst. Im letzten Jahr hat ERZ Abfall von einem Gesamtgewicht des Eifelturms beseitigt (gross und ziemlich schwer). Zürich als NOLITTERING Stadt kann solche Veröffentlichungen nicht akzeptieren.

    • egon egici sagt:

      immer lustig, wenn leute alles was in einer kolumne steht, für bare münze nehmen. in einer kolumne übertreibt man, man spitzt zu, ein bisschen flunkern ist erlaubt. es sind kleine geschichten, bestenfalls mit einer pointe oder einer art moral. sie können sich also wieder beruhigen.

      p.s. zürich hat zum glück betreffend veröffentlichungen von texten nic su sagen

  • Thierry Emanuel sagt:

    Toll, die Paninni Verpackung auf den Boden schmeißen und die schlanken Männer über 40 als Schuldige, aufgrund des eigenen Versagen in der Jugend, verurteilen. Ich empfehle psychologische Unterstützung. Nützt es nichts, schadets auch nicht.

  • Karl Kupferschmid sagt:

    Da hat einer Probleme…….

  • Richard $choll sagt:

    Hassen? Ich mag „schlanke“ Männer über …… wäre besser, friedlicher.
    Ich weiss, heute ist der Terminus “ Hassen“ bevorzugtes Synonym für nicht mögen, nicht schätzen, kritisch. Siehe Deutschland, wo Kritik als Hass angeprangert wird.

  • Severin Meyer sagt:

    Schwacher Artikel

    Sackschwach

  • Danilo Zink sagt:

    Herrlich! Ja, das Alter, es trifft jeden…..

  • Schorsch Baschi sagt:

    Aber auf dem Föteli sieht das nicht so schlimm aus. Das würde sich auch im Panini Büechli gut machen;-)))

  • Carlo sagt:

    Schlanke Männer ab 40 sind eher eine Seltenheit, genau selten sind Männer über 40 mit vollen Haaren und muskulösen Körper.Das gehört in die Zeitspanne 18-30. Nennt sich übrigens Alterungsprozess. Hören aber neuerdings auch die Männer nicht mehr gerne das Wort „Alter“.

  • Claude Fontana sagt:

    Sie hassen nicht, sie beneiden. Hassen tun sie erst, wenn diese Ihnen wiederholt etwas verwehren, wegnehmen, oder antun. Hassen tun sie Sich selbst weil sie aufgegeben haben. Mit „ich mag nicht mehr…“ fängt es an.

  • Micha Weber sagt:

    „Die Verpackung werfe ich draussen auf den Boden“ – Typisch für Linke! Ich beobachte das immer am Migros Limmatplatz: es sind eher alternativ Aussehende, welche den Abfall oder v.a. die Zigarette einfach auf den Boden werfen. Dass sich jemand erfrecht, das noch von sich selber in die Zeitung zu schreiben, ist ja das allerletzte.

    • hugo maurer sagt:

      Micha sie verstehen glaube ich die Ironie dieses Artikel nicht. Habe vor 50 Jahren auch beim FC Hakoha gespielt und fast immer klar verloren. Machen Sie, Herr Frenkel, weiter so mit ihren gnadenlos, witzigen und provokativen Artikeln im TA Magazin. Freue mich immer auf ihre Kolumne.

    • Tofa Tula sagt:

      Sie nehmen aber auch alles woertlich. Entspannen Sie sich etwas und denken Sie an all die Strassenkehrer, die so ihr Brot verdienen koennen.

    • Pedro Riengger sagt:

      You made my day!

    • Jan Stark sagt:

      Typisch für Rechte, dass sie Satire nicht verstehen!

    • Breitmatter sagt:

      Ja kennen Sie denn eine Möglichkeit zur Wiederverwendung? Mach ich jedenfalls auch so seit die Post den Briefkasten bei der Migros eingespart hat. Zuhause brauch ich keinen Müll, sowenig wie einen humorlosen Mitbewohner!

    • Marc Modoux sagt:

      Thumbs up

    • Karl Drais sagt:

      Typisch für Rechte, offensichtliche Ironie nicht zu erkennen.

    • urs baumann sagt:

      Uh, Ihr Kommentar ist ja noch schlimmer als der Artikel. Dieser war wenigstens ein, wenn auch hilfloser, Versuch, die Leser mittels Zynismus zum Lachen zu bringen. 😉 Was hat denn die Kleidung und das Verhalten betr. Müllentsorgung mit der politischen Gesinnung zu tun?

    • Karl Drais sagt:

      Nun ja, Ironie ist eben nur dann lustig, wenn man sie auch erkennt.

    • Hildebrandt sagt:

      Also wenn Güsel auf den Boden werfen ein linkes Phänomen wäre, dann hätte die SVP keinen einzigen Wähler mehr. Um das zu erkennen, müssten Sie sich allerdings mal ans Seebecken bewegen, das sommers im Abfall buchstäblich ersäuft. Aber Sie wollen eh nur ein bisschen rumhässelen. Immerhin haben Sie im Vorbeigehen unter Beweis gestellt, dass Sie keine humoristischen Texte verstehen. High Five!

  • Simone Heuri sagt:

    Zitat „Ich nicke immer. Die Verpackung werfe ich draussen auf den Boden und gucke mir die Fussballer an, die mir eigentlich nichts bedeuten. “
    Sorry, ein solcher Bericht gehört verboten, was soll das bitte? Schmeisst euren Abfall einfach auf den Boden? Jetzt ist mir auch klar, wieso es immer wie schlimmer wird mit dem Abfall bei uns. Mit über 40 sollte man eigentlich gelernt haben, dass Abfall in den Müll gehört und nicht auf den Boden !!!

  • Benjamin Davide sagt:

    Hey Beni, es sind nur die Gene. Du hast einfach Pech gehabt. Die Gene halten auch Männer über 40 schlank, können aber auch zu vorzeitigem Haarausfall führen (zusammen mit den Hormonen). Sagt ein schlanker 60-jähriger mit langen, vollen Haaren. Aber im Fussball nun auch im Seniorentempo, nicht mehr der frühere Flügelflitzer und Dribbler …

  • Tom sagt:

    Mit 120 kg bei 177 cm Körpergrösse ist Beni Frenkel im adipösen Bereich. Er mag sich mit 41 Jahren noch gut fühlen, aber er wird das Gesundheitssystem mit den Jahren ein Vermögen kosten und auf der Strasse auf junge Prämienzahler treffen, die all die alten Fettwänste hassen, die die Allgemeinheit für ihre Disziplinlosigkeit bezahlen lassen.

    • Micha Weber sagt:

      Richtig, der Autor hat einen BMI von über 38 (jaja, jetztz werden Kommentare kommen, dass das Konzept des BMI veraltet sei, aber es ist eben doch ein gewisser Gradmesser). Mit BMI = 38 ist man nur noch 2 Zähler unter der „schweren Adipositas“. Einen solchen Wert zu erreichen, schafft man nur mit einer gewaltigen Portion Disziplinlosigkeit, was Ernährung und Bewegung betrifft.

    • Benjamin Davide sagt:

      Dummes Zeug. Das liegt an den Genen. Das war schon beim Weltklassefussballer Gerd Müller (kleines, dickes Gerd) so. Da kann niemand etwas dafür. Ihr eh. Flügelfliter No-11. Und dazu noch Linksfüsser (auch genetischer Zufall).

  • Stefan Zoller sagt:

    Was für ein infantiles Geschreibsel. Weder lustig, intelligent, noch provokativ. Mir scheint, es sind nicht nur die Muskeln und der schöne Körper auf der Strecke geblieben, sondern auch das Hirn.

    • Joe Weiss sagt:

      Hm, Sie gehen bestimmt in den Keller lachen… ich nehme mal an, dass Sie punkto Humor ein «typischer Schweizer» sind. (Der Beitrag von Beni Frenkel ist m.E. etwas vom Besten in der letzten Zeit und in dieser Zeitung… 🙂

  • lilo sagt:

    einfach herrlich treffend; habe mich köstlich amusiert, danke!

  • Meier sagt:

    So viel Gnadenlosigkeit, Witz und Provokation haben ich selten in einem Artikel gelesen…

    • Christian Caderas sagt:

      Ich schliesse mich ihrer Meinung an. Solche Beiträge gibt es viel zu selten. Dieser Autor braucht eine prominentere Plattform…!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    …und es kommt noch viel schlimmer, mit zunehmendem alter. stellen sie sich drauf ein. der zynismus wird im sarkasmus enden, mindestens.

Kommentar

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