Bitte wieder sachlich

Nicht alle SRF-Mitarbeiter drehen nur Däumchen. Ein paar von ihnen leisten tolle Arbeit.

(Foto: Keystone/Ennio Leanza)

Menschen, die sich mit meiner Biografie auseinandersetzen und deswegen wissen, dass ich einmal ein Jahr lang bei SRF gearbeitet habe, fragen mich in letzter Zeit ziemlich unverblümt: Warst du damals auch so ein fauler Sack? Ich finde diese Frage unziemend. Wie viel ich damals als Redaktor gearbeitet habe, geht eigentlich nur mich etwas an. Aber natürlich gab es Zeiten, in denen ich nicht in Arbeit ersoffen bin. Deswegen SRF zu kritisieren, führt uns allerdings nicht weiter. Mit diesem Text versuche ich nun, die No-Billag-Debatte wieder zu versachlichen.

Als SRF-Redaktor haben mich die Vorgesetzten häufig dem V-Dienst zugeteilt. Da kann nichts Schlimmes passieren, werden sie sich gedacht haben. Das V steht für Video. Ich war zuständig für das Video des Tages (VdT). Ich habe häufig Videos von entlaufenen Zootieren geschnitten. Leider bin ich technisch wenig begabt. Ich wusste nie, wie man die richtige Tonspur findet. Das ist wirklich kompliziert. Mein Video des Tages kam deshalb immer tonlos rüber. Bei entlaufenen Tieren ist das auch nicht schlimm. Wenn ich nach einer Stunde fertig war, habe ich den Rest des Tages «Sopranos» oder «Desperate Housewives» geguckt. Das hat niemand gemerkt. Bin ich deswegen ein fauler Sack gewesen? Ja, aber es gab auch stressige Zeiten. Einmal trat am Ende meiner V-Schicht Sepp Blatter von seinem Amt als Fifa-Präsident zurück. Das war am Abend, und ich wollte eigentlich nach Hause gehen, denn ich hatte bereits ein Video des Tages geschnitten.

Aber nichts da. Ich musste Sepp Blatter schneiden. Ich kämpfte mit drei Problemen: Auch nach einem Jahr kapierte ich nicht, wie man ein Video mit Ton schneidet. Und ich war müde. Zudem redete Blatter auf Französisch. Da sich alles nach Rücktritt anhörte, schnitt ich irgendeine Stelle seiner Rede. Mein Video war dann der Aufmacher auf Srf.ch. Aber wenn man meinen Film aufrief, sah man halt nur, wie Blatter lautlos seine Lippen bewegte. Im Geiste sah ich die tausend Besucher auf unserer Website, die die Lautstärke aufdrehten. Hoffentlich schreibt keiner einen Kommentar, betete ich. Doch falsch gehofft, die ersten Besserwisser beschwerten sich bereits: Video ohne Ton!

Also versuchte ich nochmals, das Video zu schneiden. Für Laien: Es gibt verschiedene Tonspuren. Das ist so ähnlich wie beim Bombenentschärfen. Man muss wissen, welches Kabel durchgeschnitten werden muss. Ich wählte immer die falsche Tonspur. Einmal hörte man nur Hintergrundtöne, dann den englischen Dolmetscher. Ich schwitzte wie eine Sau. Eigentlich hätte ich schon Feierabend gehabt. Aber mein Ehrgeiz liess es nicht zu, dass ich bei dieser epochalen Rede kein Video mit Ton hinkriegte.

Leider liess mich der Ehrgeiz im Stich. Nach einer Stunde übernahm ein Kollege. Eins, zwei, drei, und schon hörte man Blatter reden: «J’ai donc décidé…» Den Kollegen bewundere ich bis heute. Bei der Blattkritik am nächsten Morgen log er für mich: «Wir hatten anfangs technische Schwierigkeiten.» Dabei blinzelte er mir zu.

Es ist also ungerecht, wenn man behauptet, dass alle SRF-Mitarbeiter nur Däumchen drehen. Ein paar von ihnen leisten tolle Arbeit.

56 Kommentare zu «Bitte wieder sachlich»

  • Remo Eidenbenz sagt:

    Die Schreibe ist weder Satire noch lustig. Weder ironisch noch zynisch. Einfach nur schlecht geschrieben.
    Ausschlaggebend für ein Pöschteli bei SFR ist das richtige Parteibuch: 80% SP, 20% CVP. Dafür darf die CVP den Scheff bestimmen. Aber nur, so lange dieser SP ist. Und ich dachte immer, man könne als Journalist oder Schreiber nicht tiefer fallen als bis zum Staatsfernsehen. Und jetzt ist er beim Tagi. Das spricht für unsere Qualiätsmedien.
    Es ist Zeit, diesem verfetteten Koloss den Stecker zu ziehen. Privatwirtschaftliches Fernsehen hält seine Mitarbeiter fit; da muss man was können und etwas vom Job verstehen. Ein Parteibuch ist da wenig hilfreich. Beim Tagi aber schon. 70% SP, 10% Juso, 10% AL, und 10% Grüne. Und 99% Gewerkschaftsmitglied.

  • Walter Honegger sagt:

    Wenn Beni Frenkel diese Kolumne als Satire versteht in diesem aufgeheizten Umfeld dann ist er in seinem Satire Verständnis nicht viel weiter als nach einem Jahr Audio-Schnitt bei der SRG. Für mich fällt das unter die Rubrik „Rufmord“!

  • Peter Lippuner sagt:

    Was hast du dir eigentlich bei diesem Blog gedacht, als du deine Satire (?) geschrieben hast? Hast du Als Journalist auch an die Wirkung gedacht, die du damit auslöst, vor allem an die politische? An die Tatsache, dass du mit solchen Worten eine Organisation und deren Menschen der Lächerlichkeit preis gibst? Wolltest Du das? Wusstest du, dass Provokation meist auf den Provokateuren zurückfällt. Beni, hast du dir das wirklich überlegt? Wenn nicht, ja dann kann ich nur sagen, solltest Du als ‚schreibender Primarlehrer‘ schnell den Beruf ändern, denn zu so einem Lehrer schickt man seine Kinder nicht. Punkt! Denke daran, Zynismus und Ironie sind die bösesten Mittel, um Menschen zu verletzen, vor allem, wenn nicht klar ist, ob es wirklich nur sarkastisch gemeint ist.

  • Markus Balmer sagt:

    …Lieber Herr Frenkel was Sie da Bloggen ist im besten Fall ihre subjektive Wahrheit, aber ganz sicher nicht flächendeckende Realität…ich hoffe für Sie, dass ihr jetziger Arbeitgeber volles Verständnis für Ihre von Ihnen beschriebenen Unzulänglichkeiten hat…auch finde ich es schade, dass sie nie die Möglichkeit hatten, all die vielen spannenden und trotz Zeitdruck erfüllenden Fernsehberufe, kennen zu lernen…Sie haben wichtiges verpasst Herr Frenkel…

  • Thomas Merk sagt:

    Mit dieser Arbeitseinstellung dürfte Ihre Kariere beim SRF überschaubar gewesen sein. Wenn Sie nicht selber gegangen wären, hätte man Sie wohl nach dem ersten MAG wegen Unfähigkeit rausgeschmissen. Wenigstens hat es noch für den Tagi gereicht.

  • Daniel sagt:

    Hat hier der Red. vom B-Dienst die satirische Unterton-Spur nicht gefunden?

  • Marc Froehlich sagt:

    Zum 1001. Mal – bei dieser Initiative geht es um die Abschaffung der SRG. Ob die SRG die richtige Grösse hat, oder ob deren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einen guten Job leisten sollen wir bitte in der nächsten Initiative diskutieren.

  • Bruno Spoerri sagt:

    Zum Glück arbeitet er nicht mehr bei SRF. Ich kenne nachgerade viele SRF-Mitarbeiter sowohl in der Technik wie auch ausserhalb, die sich mit voller Kraft einsetzen, sogar in der eigentlichen Freizeit, und die zudem etwas verstehen von dem, wassie machen. Diese sollten über ihre Arbeit schreiben anstelle dieses offensichtlich unfähigen Menschen.

  • Jale b sagt:

    Dann haben Sie jetzt wohl einen Job gefunden, wo Sie nur noch eine halbe Stunde am Tag arbeiten müssen… anderst kann ich mir Ihren Jobwechsel nicht erklären…

  • Paris Reto sagt:

    manchmal geht satire voll hinten raus. jeder geizbürger sieht sich betätigt ob solch einem machwerk. was für eine schwache kolumne

  • Michael Studer sagt:

    Ich finds witzig – mal was lockeres… 🙂
    Seien wir ehrlich, es gibt in jedem Unternehmen Leute, die nicht viel zu tun zu haben. Mir gehts bei No Billag gar nicht um die Arbeitsmoral bei SRF, sondern nur darum, dass ich zwangsweise für etwas bezahlen muss, was ich weder will, noch benutze. Das macht heute einfach keinen Sinn mehr…
    Zwangsabgaben machen schon heute den (steigenden!) Hauptanteil unserer Ausgaben aus – alle durch unseren nimmersatten Staat getrieben.

    • Barbara Seiler sagt:

      Kurze Rückfrage: Wer ist denn der Staat wenn nicht wir alle? In unserer direkten Demokratie?

      • Vadim Koslov sagt:

        Der Staat ist ein nimmersattes Monstrum von Angestellten die Gelder der arbeitenden Bevölkerung aus dem Fenster werfen als gäbe es kein Morgen.
        ..immer mit der Begründung das die Verschwendung ja irgendwie allen zugutekommt und nicht nur Empfängern der Gehaltscheks.

  • Vadim Koslov sagt:

    Wow, die SRF Mitarbeiter arbeiten aber wirklich hart!
    Eine ganze Stunde am Tag und bei historischen Ereignissen sogar am Abend..
    ..also nach Feierabend, also wo man ja eigentlich Frei hat..
    unvorstellbar in jeder anderen Branche..

    • Mina Peter sagt:

      das war ironisch, wenn sie es noch nicht gemerkt haben. Sie können lange suchen, bis Sie bei SRF jemanden finden, der nur eine Stunde pro Tag arbeiten muss und nicht mal sein Fach beherrscht!

      • Vadim Koslov sagt:

        Natüüürlich war das ironisch..
        Genau wie bei den anderen Staatsbetrieben arbeiten die Mitarbeiter unermüdlich…
        Es ist ja nicht so das der Lohn durch Zwangsgebühren finanziert werden die auch reinkommen wenn die Leistung nicht stimmt.

        • Mina Peter sagt:

          Der Unterschied beim SRF ist, dass die Sendungen ausgestrahlt werden. Ohne Arbeit keine Sendung. Punkt. Die Arbeit ist also ziemlich einfach messbar.

  • Colin sagt:

    Natürlich war das Satire. Was für eine dumme Diskussion über den Zusammenhang wer wie viel arbeitet und die Billag zu diskutieren. Faule „Sieche“ gibts überall und was unternehmen wir dort?

  • Patrik Peter sagt:

    Eher das HR der SRG gehört ausgewechselt oder der Chef des Autors. Wenn ein Mitarbeiter – warum auch immer – ein Programm nicht kann, schickt man Ihn in den Kurs oder begleitet Ihn zu Beginn, egal welche Funktion er innehat. So macht es jedes moderenes Unternehmen in der Schweiz in einer reiner Selbstverständlichkeit. Aber das ist bei der SRG wohl noch nicht bei allen so angekommen. Weil aus Gründen.

    Selbstverständlich darf sich der Mitarbeiter auch selbständig Weiterbilden oder Fragen zum Programm stellen anstatt Seifenopern anzuschauen. Aber das ist eine andere Baustelle… ;-))

  • Ane sagt:

    Wenn die initiative nicht eh schon über 50 proz Ja hatte – jetzt hat sie es.

  • Karl Lässer sagt:

    Tja, jetzt komm ich auch noch. Ich hab auch mal bei SRF gearbeitet (als es noch anders hiess, über die Ausgaben für unnötige Corportate Identity Veränderungen könnte man auch mal reden). Da wurde gut und viel gearbeitet, in gewissen Redaktionen war der Pace sogar mörderisch. Meine Erfahrung: Da liegt nicht das Problem. Das Problem ist wie bei allen monströsen Staatsbetrieben der überdimensionierte Overhead. Und aus meiner Sicht als Bürger: Insgesamt quantitativ zu viel Programm und ein indiskutables Gebührensystem. Trotzdem ist die SRG aus meine Sicht unverzichtbar, No Billag gehört gebodigt. Wollen wir Blocher-TV fürs ganze Land? Berlusconisierung? Oh Schreck!!! Der ungebremste Maximalismus, vor allem des Fernsehens, gehörte nach der Ablehung von No Billag dann aber auch gebodigt.

  • Jacob Sand sagt:

    bestätigt nun also jedes vorurteil zu kompetenz und arbeitsleistung.

  • Robert Bührer sagt:

    No No Billag. Frenkel sie haben mich definitiv überzeugt.
    Ich bewerbe mich gleich heute noch bei SRF!

  • Bea Müller sagt:

    Langweilig…..

  • Simon sagt:

    Recht speziell, seine eigene Inkompetenz der Organisation anzulasten. In der restlichen Zeit hätten Sie ja an Ihren Kompetenzen schrauben können. Oder aktiv Vorschläge machen. Es liegt auch an einem selbst, etwas aus seiner bezahlten Zeit zu machen.

  • Dieter Kummergut sagt:

    SRF nicht abschaffen, sondern dafür kämpfen, dass alle Arbeitnehmer solche Anstellungsbedingungen bekommen. Dann verringern sich die Krankenkassenprämien von selbst und Burnout wird Geschichte.

  • Gianluca Galgani sagt:

    Guten Tag, gut, dass Sie jetzt beim Tagi arbeiten.

  • J.M. sagt:

    Faulheit und der Unwillen, sich bei Problemen Hilfe zu holen sind persönliche Charaktereigenschaft und nichts, das einem der Arbeitgeber aufzwingt. Der Autor wird also beim Tagi genauso faul sein wie beim SRF.
    Deshalb: Abschaffung der Abo-Gebühren beim Tagi!

  • Monika Lutz sagt:

    Mit diedem Artikel hat Herr Frenkel seinem ehemaligen Arbeitgeber einen Bärendienst erwiesen. Was anderes als Führungsschwäche ist es, wenn man in einem solchem Fall wegschaut?! Ist ja das Geld von andern, das verschwendet wird….

  • P Schumacher sagt:

    Ich habe selten so gelacht. Dieser Beitrag zeigt mir sehr sachlich, dass ich bei der NoBillag-Initiative gar nicht anders kann, als ja zu stimmen.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    „Ein PAAR von ihnen leisten tolle Arbeit.“ -> fragen? – keine.

  • Martin Frey sagt:

    Ich bin ja auch für eine Versachlichung der Debatte.
    Aber wenn es jemals Ihre Intention war, uns von der Professionalität, dem Qualitätsanspruch und dem an sich nicht bestrittenen Umstand zu überzeugen, dass es bei SRF auch fähige Journalisten gibt die ihre Arbeit gut machen, ja dann ist Ihnen das nicht gelungen.
    Ausser Ihr Artikel ist unter Satire zu subsumieren?

  • Martin Tanner sagt:

    Okey, die beabsichtigte Message ist angekommen! Und es scheint, dass da Ihre Karriere vom SRF zur Tagi Blog Redaktion ziemlich steil verlaufen ist! Ist das noch auszuhalten? Jedenfalls kann Ihnen – und uns – mit Video-Schneide nichts mehr Schlimmes passieren.

  • Gaby Etter sagt:

    Na ja, darum hat er ja wohl auch nur ein Jahr dort gearbeitet. Solche greenhorns gibt es doch in jedem Betrieb, oder etwa nicht? Die Professionellen arbeiten bestimmt längere Zeit dort.
    Ich finde schon auch, dass die Leutschenbach-Mitarbeiter in einem speziellen Milieu arbeiten und daher etwas eigen sind. Mit ihrer Arbeit bin ich jedoch recht zufrieden. Darum Nein zur Initiative!

  • Peter sagt:

    Basierend auf diesem Kommentar, welcher wirklich katostrophal ist auf die SRG zu schliessen waere total falsch, falls Ihr Euch ärgert, dass viele Jobs ins Ausland wandern und gegen die EU sind, dann muesst ihr Nein wählen bei no billag

  • bela summermatten sagt:

    Es ist ziemlich auffällig, wie untaugliche, ehemalige SRG-Mitarbeiter über ihren ehemaligen Arbeitgeber herfallen. Jetzt kommen sie aus den Büschen und sind wahnsinnig mutig im Schutz grölender No-Billag-Proleten ihren aufgestauten Frust abzulassen. Zu unfähig und inkompetent und deshalb ohne Aussicht auf Karriere beim SRF. Ähnlich wie die schlechten Schauspieler(innen), die im Casting für SRG-Produktionen zurecht immer übergangen wurden, will man es jetzt der SRG so richtig heimzahlen. Offenbar reicht das Rüstzeug immerhin zum Tagi-Kolumnisten.

  • Stefan Egger sagt:

    Ist das jetzt eine sarkastisch gemeinte Unterstützung der SRF-Mitarbeiter oder ein selbstironischer Zerriss der Arbeitsleistung in diesem Laden?

  • Dario D sagt:

    Wirklich?! Ihre einzige Aufgabe war es ein VdT bereit zu stellen? Und Sie wurden für diese Arbeit eingeteilt obwohl Sie keine Videos schneiden können? Und wenn Sie nach einer Stunde fertig waren haben Sie auf Arbeitszeit Serien geschaut anstatt sich das Video-Schneiden anzueignen? Wussten die Leute die Sie eingestellt haben, dass Sie keine Videos schneiden können? Wahrscheinlich konnten auch diese auf Arbeitszeit Serien schauen als jemand für die Stelle gefunden war. Das ist eine Katastrophe! Genau das stört alle… Dieser Beitrag ist ein super Beispiel wie Geld verschwendet wird! Oder meinen Sie das alles ironisch?

  • Hans Fehr sagt:

    Verstehe ich das richtig? Ein Jahr dort die gleiche Arbeit getan und noch immer nicht gewusst wie es gemacht werden soll? Der Arbeitgeber hat nichts gemerkt und Sie durften einfach so weiterwursteln? Kann sich wohl jeder selber denken, was in dem Hause SRF falsch läuft.

  • Michael Tisaji sagt:

    Welch bescheuerter Text. Wozu soll der gut sein?

  • Thomas Lieven sagt:

    Lustig. Aber leider Munition für die No Billag-Gegner…
    Vielleicht hätten Sie noch schreiben sollen, was sie mit der V-Schicht verdient haben, das könnte die Wogen wieder etwas glätten…

  • Sandro Battaglia sagt:

    Das ist jetzt aber nicht gerade förderlich für unser SRF…….

  • Michael Görlitz sagt:

    Und vor allem verdienen die fleissigen SRF Mitarbeiter viel zu viel.

    • Marc Gieriet sagt:

      Lieber Michael Görlitz. Ich habe die Hälfte meines Arbeitslebens bei privaten Medienunternehmen gearbeitet und arbeite heute bei SRF. Ich kann ziemlich gut beurteilen, wie die SRG-Löhne in Relation zu den übrigen Medien in der Schweiz stehen. Seien Sie beruhigt, wir verdienen anständig, aber definitiv nicht zu viel. Beni Frenkels Kolumne mag ein schlechtes Licht auf uns werfen, ja. Ob er das beabsichtigt hat, oder ob er nur auf lustige Weise darstellen wollte, dass die Fernseharbeit vielleicht nicht ganz so einfach ist, weiss ich nicht. Die Leute, die hier arbeiten, haben jedenfalls wenig Mühe, Tonspuren zu schneiden. Übrigens: Wäre ich auf meinem einst erlernten Beruf geblieben, würde ich heute wesentlich mehr verdienen.
      Ich hoffe, Sie verdienen ebenfalls anständig.

    • Cybot sagt:

      Du weisst doch gar nicht, was die verdienen. Das ist wie die ewige Behauptung, die Staatsangestellten würden zu viel verdienen, obwohl alle Vergleiche zeigen, dass die Löhne in der Privatwirtschaft für die gleichen Aufgaben klar höher sind.

    • Billy Lomba sagt:

      Wieviel denn?

  • Dani W sagt:

    Ich weiss nicht ob das Satire war?
    Ein Mitarbeiter, der pro Tag eine Stunde arbeitet und nach eigener Einschätzung nicht mal in der Stunde kompetent ist (Audiospur). Zeigt ziemlich deutlich, dass die Zwangsgebühren verschwendet werden.

    • Thomas Müller sagt:

      Nein, das zeigt eigentlich nur, dass der Angestellte von A-Z überfordert war und deshalb nicht ins SRF gehörte. Einen falschen Personalentscheid, bei dem man Unfähigen auch mal eine Chance gibt, gibt es in jedem Unternehmen. Die schlichte Unfähigkeit und Faulheit eines einzelnen Subalternen auf alle Mitarbeiter anzuwenden, ist schlicht eine Frechheit. Die Frage ist vielmehr, ob der Autor heute fleissiger ist, wohl kaum.

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