Die dreiste Wasser-Masche von Zürcher Beizern

Ein Mann fuellt sich das neue Souvenir von Zuerich, die Wasserflasche ZH2O, an einem Brunnen auf in Zuerich am Dienstag, 4. April 2006. Mit der Wasserflasche ZH2O will Zuerich Werbung für das hochwertige Trinkwasser machen, an welchem sich Heimische und Reisende an staedtischen Wasserhahnen sowie den 1200 sprudelnden Brunnen gleichermassen laben. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Aus Wasser mach Geld: Ein Liter H2O aus dem Hahn kostet in Zürich 0,2 Rappen, in der Beiz auch mal knapp zehn Franken. (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella)

Dies ist eine Story, wie man sie wohl nur in Zürich erlebt. Ein neues Restaurant geht auf und positioniert sich mit “ökologischer Verantwortung, heimischen Produkten und einfacher Zubereitung” irgendwo zwischen chic und hip. Das hat seinen Preis, aber dieser ist “der Qualität angemessen”, wie sich die Geschäftsführung zur Eröffnung zitieren lässt.

Für den Gast bedeutet das folgendes: Bestellt man zu Fisch und Weisswein zusätzlich Hahnenburger (heimisches Produkt), dann wird man kommentarlos aus einer Mehrweg-Flasche mit Bügelverschluss bedient (einfach und ökologisch). Zum Espresso ist die Flasche leer, man bestellt nochmals Hahnenwasser – und staunt dann bei der Rechnung nicht schlecht: “Wasser ohne, 19 Franken”. Auch wenn das Wasser einwandfreie Qualität hat, diesen Preis halten wir nicht für angemessen – und das Ganze deshalb für einen Irrtum.

Auf den Hinweis, man habe explizit Hahnenwasser und nicht Mineralwasser bestellt, erklärt einem die Bedienung, dass das Hahnenwasser sei. Für fast zehn Franken den Liter? Ja, man wolle auch was für den Service. (Die Rechnung belief sich auf deutlich über 100 Franken für zwei Personen). Wir machen so grosse Augen, dass sie hastig erklärt, dass dies so üblich sei am See, das würden auch andere Beizer so machen. Und “Wasser mit” in Beizen sei ja auch nur Sprudel aus dem Sodaclub.  

Nett, diese Ehrlichkeit. Zürcher Gastronomen ziehen ihre Gäste also gleich reihenweise über den Tisch und verwandeln Züri-Wasser in flüssiges Geld. Es sprudelt in Karaffen oder fliesst aus hippen Bügelflaschen. Und weil es alle machen, sollen wir das akzeptieren? Das Wasserwerk liefert 1000 Liter für 1 Franken 85 in jede Küche. Macht nicht mal 0,2 Rappen pro Liter. Und da war ja auch noch die Diskussion über die Preise für Zürcher Hahnenwasser.

Sie sorgte bereits vor sechs Jahren für Schlagzeilen. Damals enervierten sich viele Restaurantbesucher, wenn sie vier, fünf Franken für einen Liter berappen mussten. Wir haben einen Aufwand und bieten Service!, riefen die Wirte. Die Gäste arrangierten sich damit. Und Beizer, welche sich Ärger ersparen wollen, haben zwei simple Lösungen etabliert: Sie servieren Wasser gratis oder der Gast holt es sich selber. Dem Rest bleibt, die Preise zu kommunizieren.

Ob dem Konzept, für Hahnenwasser klammheimlich beinahe zehn Franken für einen Liter zu verlangen und das am Ende als “Wasser ohne” zu deklarieren, darüber kann man als Gast nur staunen. Übrigens kostet der halbe Liter 6 Franken 50.

Es ist interessant zu sehen, ob sich diese Masche am Ende auszahlt. Statt chic und hip am See kehren wir lieber einmal mehr in unserem Stammlokal ein. Dort ist das Wasser genauso frisch. Und das erst noch zu einem angemessenen Preis: Einem Lächeln und der Weinempfehlung des Tages. Darauf gehen wir gerne ein. Flaschenweise.

56 Kommentare zu «Die dreiste Wasser-Masche von Zürcher Beizern»

  • Richinger sagt:

    Es ist gut und fair für Hahnenwasser zu zahlen – oder präziser gesagt, für Service, Toilette Zugang und Stuhl.
    Aber CHF 1-5 pro Liter ist mehr angemessen – CHF10 ist übertrieben!

  • Andi sagt:

    Und immer wieder lese ich in den Kommentaren, dass es im Ausland massiv billiger ist. Dann geht auch im Ausland arbeiten, da ist der Lohn auch massiv tiefer. Ich hab diese ungerechte preisvergleicherei satt. Es werden Birnen mit Äpfeln verglichen. Und nicht zu vergessen ist, dass wohl die meisten mit dem Auto oder Flugzeug ins Ausland reisen. Da wird die Umweltbelastung, Autoverbrauch, Stauzeit beim Zoll usw. nicht mitgerechnet. Und zu guter letzt, jeder Kapitalexport fördert den Jobverlust derer, die hierzulande auf die Einnahmen angewiesen wären. Macht ja nichts, da wir Steuerzahler seine Arbeitslosigkeit dann bezahlen dürfen.

    • Katja Wohmann sagt:

      Beim Verkauf einer Beiz wird sie dem Meistbietenden verkauft, der dann nicht einmal mehr gute Löhne zahlen kann, weil er eben der Meistbietende war. D.h. andere Marktteilnehmer sahen keinen Sinn mehr darin weiter zu bieten. Nun ist eben in dem Laden alles Top-Teuer zu unverschämten Betonpreisen, nur die Löhne nicht…

  • Armando sagt:

    Um Restaurants in der Stadt Zürich mache ich schon lange einen grossen Bogen, wegen der meist übersetzten Preise. Hier im Aargau kriegt man noch ein gutes Mittagsmenü für Fr. 16.50, inkl. Suppe oder Salat, und die Stange Bier kostet Fr. 3.70, nicht 5.70. Und bei schönem Wetter ist ja Deutschland nicht weit,wo man grad mal die Hälfte zahlt wie in Zürich.

  • Andi sagt:

    Zürcher Löhne = hohe Preise. Wer das nicht bezahlen will, soll Hahnenburger auf dem WC trinken. Ich bezahle gerne für stilles Wasser. Und ein Trinkgeld gibt es auch.

  • Richi sagt:

    Die zumeist schnippisch-belehrenden Pro-Quellenrauschergebühr-Kommentatoren bestätigen eigentlich, was der gemeine Eindruck von Zürichs Verköstigungsbetrieben ist. Zum Glück gibt es aber immer noch, vereinzelt zwar, Gastgeber bei denen man sich nicht vor allem als Umsatzgenerierer fühlt. Dort kehr‘ ich auch gerne ein und lass‘ was liegen – bei den anderen, tja, halt das erste und letzte Ma(h)l.
    Urs (unten) hat recht!

  • Longchamp sagt:

    Wöschi
    Wasser
    0.5 L 6.5 I 1L 9.5

  • Hampi sagt:

    Trinken das Wasser vom mosigen Stein, meine es müsste Champagner sein! Restaurant die solche Preise für’s Wasser verlangen sind Abzocker und die muss man meiden. Typisch Schweiz in Thailand bekommst Du überall gutes Wasser gratis.

  • Regina sagt:

    Vielleicht sollte für Wasser einfach ‚bring your own‘ eingeführt werden

  • marsel sagt:

    Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, nach dem Essen zumindest die schöne Flasche mitzunehmen, für die ich so viel Geld bezahlt habe (für den Inhalt wird es ja kaum gewesen sein).

  • Urs sagt:

    Ich esse oft in Zürcher Restaurants und bezahle nie für hahnenwasser. Also macht mir die Zürcher beizen nicht schlecht. Ihr geht schlicht zu den falschen. Boykottiert sie doch einfach.

  • andreas müller sagt:

    Danke Gilbert
    In die Wöschi in Wollhishofen gehe ich sicher nie, diese Abzocker!

    • Cyril sagt:

      Eigentlich wollte ich mal hin…Nun hats sichs erledigt. Gehe ich lieber in die Rotbuech oder zum Thesan ins Rietberg. Richtige Quartierbeizli – so wie es sein muss.

  • Sacha Maier sagt:

    Als ausgesteuerter Ü50 Dipl.El.Ing. im Dritten Arbeitsmarkt (CH-Version von Hartz-IV mit SKOS-Tariflöhnen ab CHF 300/Mt.) habe ich mir Restaurantbesuche schon längst abgewöhnt. Ehrlich gesagt, bei den gesalzenen Preisen und dem oft schlechten Service vermisse diese nicht einmal. Ich schätze, irgendwann in ein, zwei Jahrzehnten kann sich nur noch unsere gnädige reiche Elite solchen Luxus leisten. Die werden sich aber bestimmt keinen Chateau du Robinet zum Essen bestellen.

    • Roger sagt:

      woher wollen Sie das von den „gesalzenen Preisen“ und „dem oft schlechten Service“ eigentlich wissen wenn Sie sich „Restaurantbesuche schon längst abgewöhnt“ haben.

  • Markus sagt:

    …… Und schlussendlich erwartet die nette Bedienung dann noch auf die 19 Franken ein zusätzliches Trinkgeld von mindestens einem Fünfliber.

    Einfach eine unglaubliche Frechheit die nur in der geschützten Werkstätte Schweiz möglich ist.

  • Erwin Breitenmoser sagt:

    solche Beizen boykottiere ich demonstrativ. Wenn ich ein „Wasser ohne Kohlensäure“ bestelle und es kommt eine schöne Karaffe, dann frage ich nach dem Preis. Kostet es etwas, verlange ich ein Markenwasser ohne und sage klar und deutlich, dass es aber am Tisch geöffnet werden müsse. Kostet es mehr als 2.– Franken, stehe ich auf und gehe.
    Bei Gratiswasser bekommt die Bedienung IMMER ein richtig grosses Trinkgeld.

  • Carlo Bernasconi sagt:

    In meiner osteria gibts Wasser ungefragt und umsonst, und auch frische Früchte zum Nachtisch: umsonst. Ich will ja meine Gäste wieder sehen…

  • Oerliker sagt:

    Es gibt unverschämte Restaurantbesucher die zum Menü 1 für 17.90 ein Glas oder gleich eine Karaffe Hahnenwasser bestellen und sich dann noch beschweren, wenn der Gastgeber etwas für das Wasser verrechnet. Da muss man sich nicht wundern wenn Restaurants die Türen schliessen – weil es sich einfach nicht mehr rechnet.

    Wird eine Flasche Wein konsumiert, dann sollte das Wasser allerdings gratis oder zu einem fairen Preis serviert werden.

    • Heiri sagt:

      Nun – wenn dann keine Gäste mehr kommen, dann rechnet sich das ja auch nicht. Ich jedenfalls würde nicht wiederkommen. Einmal unverschämt reicht mir.

    • geezer sagt:

      dann tschegge ich als gastrolaie aber wirklich nicht, warum das restauran in diesem fall das menü nicht für 19 stutz offeriert. so hätte der betreiber 1 stutz für das (ev. bestellte) glas wasser bereits drin.

      in der schweiz sieht man im gastrobereich oft solch grauenhafte preisgestaltungen. hotelzimmer inkl. frühstück zum fixen preis x, aber wer am morgen dann ein gekochtes ei möchte, muss 1.20.- extra bezahlen (so erlebt in davos). dümmer gehts nümmer!

      bei unverschämten gästen (z. b. nur suppe bestellen und dann 5x brot dazu verlangen) sollte sich ein gastronom noch selbst in der lage sein, sich zu helfen.

    • Andi sagt:

      Lieber Oerliker, ich bin genau Deiner Meinung!

  • Karl sagt:

    Selber schuld, wenn man in dieser grossspurigen Stadt „essen geht“.

  • Anton sagt:

    Würden mich diese Wucher-Restaurants nicht angurken, nähme ich künftig meine gefüllte PET-Flasche mit. Ich fülle sie gerne selber zuhause.

  • Kilian Marty sagt:

    In gewissen Gastronomiebetrieben werden ZH2O züriwasser ausgeschenkt. Dieses Produkt von DRINK & DONATE ist eine Ergänzung zum bestehenden Wasserangebot und bieten eine Alternative zu Markenwasser. Einnahmen dieses Produkts dienen zu 1/3 als Trinkwasserspende und zu 2/3 als Unkostenbeitrag für den Gastronomen zur Deckung seiner Personal- und Infrastrukturkosten.
    Ein faires Produkt für Gast und Gastronom, für unsere Umwelt und für Menschen ohne sauberes Trinkwasser.
    100% der Spende fliessen in Trinkwasserprojekte. 0% der Spende fliessen in Administration, Vertrieb und Vereinsführung. 100% Verwaltungskosten werden durch Gönner, Sponsoren und Stiftungen finanziert. http://www.drink-and-donate.org

  • Phil sagt:

    In Berlin haben viele Restaurants angefangen mit einer Hahnenwasser Flatrate. Zwischen 5-10 EUR pro Person für den ganzen Abend … Sprudel und still

  • L. D. Pauli sagt:

    Kein Wunder, dass ich schweizer Restaurants meide. In Frankreich kann man für etwa 13 Euro folgendes Mittagsmenu bekommen: Vorspeise, Hauptgang (immer mit einem richtigen Stück Fleisch oder Fisch – kein Geschnetzeltes), Käse oder Dessert, dazu ein Viertel Liter Hauswein (von guter Qualität), Kaffee un Wasser, so viel man möchte. In gehobenen Restaurants in Frankreich ist das Wasser ebenfalls gratis und Mineralwasser in grossen Flaschen zu anständigen Preisen erhältlich.

    • Taubenpastete sagt:

      ach neee, schweiz ist teurer als umgebung? echt? wow.

    • Kurt Pohl sagt:

      Was für ein schlechter Vergleich; Frankreich und die Stadt Zürich in Sachen Restaurantpreise.
      Sie kriegen ein ähnliches Mittagsmenu auch irgendwo in der Schweiz. Sie kriegen aber einen Liter Hahnenwasser für 10 Franken locker auch in Paris. Und für 13 Euro gibt es in Nizza unter Umständen genau einen Espresso und ein kleines Brioche und am Hafen von Marseille eine kleinen Bouillabaisse sonst nix. Aber ja; Jedem das Seine. Und wer für auswärts Essen nach Frankreich fahren möchte (und wie auch immer nach diese billigen Wein wieder nach Hause kommt), soll das doch tun. Aber wie man eine Birne mit solche einem Apfel vergleichen kann, ist mir immer wieder ein Rätsel.

    • Roger sagt:

      in Paris kriegen Sie für 13 Euro einen mies gelaunten Keller und einen Espresso. In Venedig (ja Italien) dürften selbst 13 Euro zuwenig sein für einen Kaffee.

    • M.Meister sagt:

      Ich bin regelmässig in Paris. Die Karaffe Tischwasser ist gratis, aber meistens ungeniessbar, da es Chlor drin hat. Also, Mineralwasser kaufen.

  • Gilbert Schiesser sagt:

    „Wöschi“ in Wollishofen ist die Abzockerbude!

  • geezer sagt:

    ….und dieselben restaurateure in dieser stadt schimpfen sich dann auch noch grossspurig ‚gastgeber’….es ist ein trauerspiel….

    da gibt’s nur eins: solche lokale kategorisch meiden. es gibt noch genügend restaurants in town, welche wissen was ‚gastgeber‘ wirklich bedeutet.

  • Christoph B. sagt:

    Da ich nicht gerne in diese Falle reintrampen möchte, wäre der Name des Restaurants überaus hilfreich. Es geht ja hier nicht um Bashing, sondern lediglich um Transparenz. Das Restaurant steht ja zu seinem Konzept, also darf es auch genannt werden.

  • Peter Stadelmann sagt:

    Dieses ewige Gejammere. Würde man die Logik, dass ein Liter Hahnenwassernur 1 Franken kosten darf, weiterführen, dürften die Gastronomen für ein Cola auch nichtmehr als 1.90 Fr. verrechnen. Denn der Einkaufspreis liegt ca. bei 90 Rappen.

    • Peter sagt:

      Zwischen einem Franken und 19 Franken liegt eine ganze Spanne. Man rechne: 1 Liter Wasser 0.02 Franken, 4 Minuten Auffüllen (wenn man dies so richtig kunstvoll macht), 3 Minuten Wasserbestellung aufnehmen und Wasser zum Gast bringen, 3 Minuten (gemütlich) die leere Flasche zurück in die Küche bringen, macht total 10 Minuten. Das Personal verdient bei einem angenommenen Monatslon von 4’000 Franken ca 23 Franken pro Stunde oder 3.84 für die 10 Minuten. 3.84+0.02 ergibt 3.86. Mit der gängigen Gastrokalkulation wäre es Warenkosten x 3, und dies schliesst sowohl Löhne als auch Gewinn ein. Wir nehmen hier die Löhne rein, also 3.86 x 3 ergibt Fr. 11.58. Alles darüber ist reine Geldgier des Wirtes.

      • mac the knife sagt:

        aber, aber herr peter, was sie da als kalkulatorische meisterleistung von sich geben ist im ansatz richtig aber im ergebniss falsch. für eine grobkalkulation wird mit einem faktor 3 – 3.5, je nach standort gerechnet. aber nur die waren kosten, also 3×0.02. rechnet man/frau mit den lohnkosten nehmen diese ca. 42% in anspruch. den rest können sie sicher selber ausrechnen. nicht äpfel und birnen mischen. aber auch ihre zusammen rechnung der zeiten hinkt etwas. der mitarbeiter wird kaum die wasserflasche alleine zum und vom tisch bringen/nehmen. er wird dies mit anderen getraenken tun, auch das aufnehmen der bestellung. wahrscheinlich noch nie im gastgewerbe gearbeitet.

      • Chris sagt:

        Haben Sie die Miete in Zürich auch mitberechnet? Jedoch bin ich ganz Ihrer Meinung,dass das völlig überrissene Preise sind. Schönen Abend

      • Corrado sagt:

        Meine Frau und ich waren viele Jahre im Gastrogewerbe tätig. Es ist erschreckend: kaum ein Betrieb macht solche Kalkulationen, wie du sie richtigerweise machst. Praktisch alle klauen in den benachbarten ähnlichen Restaurants deren Karte und machen eine eigene – leicht angepasst. Zig-mal erlebt. Auf den eingekauften Wein wird 4-8mal der Preis draufgeschlagen – auch zig-mal erlebt.
        Im Gastrobereich können die meisten nicht echt kalkulieren, sind nicht ausgebildet. Schade.
        Darum koche ich vor allem zu Hause

      • SingleDad sagt:

        Peter!
        So wie Sie arbeiten, sollten Sie sich eine Stelle beim Steuerzahler suchen.

    • Luca sagt:

      Lieber Herr Stadelmann, rechnen Sie doch nochmal nach: Wenn 1 Liter Hahnenwasser 0.2 Rappen! im EK kostet und für 1 Franken verkauft wird, dann ist der Verkaufspreis 500mal so hoch. Ergo würde so eine Flasche Cola nicht für 1.90 sondern für 450 Franken verkauft werden. (500 x 0.9).

    • Nein. Würde man der Logik folgen das ein Liter Wasser einen Franken, würde eine Cola zum Einkaufspreis von 0.98 Fr ca. 500 CHF kosten.

      Ein Wein für 40 CHF dann natürlich 2000 CHF.

      Aber hey, Wirte.

    • Heinz Durrer sagt:

      Herr Stadelmann, würde der Liter Wasser 1.- kosten, so müsste man für ein Cola konsequenterweise 45.- verlangen. Wenn der Liter Wasser für 10.- verkauft wird, wären es 450.- für ein Cola. Nur mal so im Verhältnis gerechnet.

      Einen „normalen“ Getränke-Preis für Hahnenwasser zu verlangen ist ok, wenn sonst keine Getränke bestellt werden. Spätestens aber wenn man Wein zum Essen trinkt, würde eine Flasche mit gratis Hahnenwasser dem Restaurant wohl nicht mehr weh tun.

  • Georg sagt:

    Richtig organisiert ist eine Flasche echtes „Chateau du Robinet“ gratis und ein vielfaches an Werbung wert!

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