Der neue, heisse Scheiss

Der Trend als geborgter Lebensinhalt tötet die eigene Kreativität.

Der Trend als geborgter Lebensinhalt tötet die eigene Kreativität.

Die Angst, etwas zu verpassen, treibt die Zürcher um. Man muss den neuesten Trend, die neue, angesagte Bar, die Band, den «Geheimtipp», die geilste Trendsprortart, ja sogar die coolste neue Diät mitmachen.

Letzte Woche zeigten dies zwei Studenten mit einer gefälschten Geschichte über eine GoKart-Gang, die einen neuen Hype bringen sollte, sehr deutlich. Natürlich ist es leicht, die Medien mit einer geilen Geschichte an der Nase herumzuführen, schliesslich ist es unser Job, stets das Neueste zu liefern. Damit befriedigen wir aber nur die überall präsente Gier nach dem geilen, heissen Scheiss.

Diese Sucht nach dem Neuesten hat inzwischen eine englische Bezeichnung: «fomo» – fear of missing out. Auf gut Deutsch: Die Angst etwas zu verpassen. Die Ironie? Selbst der Begriff «fomo» ist selbst schon neuer, geiler Scheiss. Man will ja schliesslich keine neue, aufregende, englische Abkürzung verpassen, war man doch schon der Letzte, der damals heraus fand, was «swag» heisst.

Die Gier nach dem neuen, aussergwöhnlichen, exklusiven, krassen Hype ist nicht neu. Trendsscout für Szenemagazine war in den 90ern der ultraäusserste Traumberuf jedes rennvelofahrenden Kunststudenten. Man hatte damals schon die Fühler nach Berlin, London und New York ausgestreckt, um herauszufinden, was dort an Style, Musik, Sport und Lebensgefühl gerade aufkam. Heute folgt man Insider-Blogs, grast Instagram-Profile ab und liest die Szenemagazine der grossen Städte, um schon den leisesten Hint auf einen neuen Trend zu bekommen. Das ist übrigens keine Krankheit der Jugend. Je älter der Hipster, je inhaltsloser sein Leben, um so stärker das Bedürfnis, ganz vorne mit dabei zu sein.

Das Ganze ist ein Teufelskreis: Einige machen das, um sich von der Masse abzugrenzen. Natürlich will man für den Besitz des neuesten Trends bewundert werden. Status wird nicht über Geld, sondern über Avantgarde generiert. Wer den heissen Scheiss kennt, gibt den Ton an. Dann kommen die anderen und machen den Trend mit. Und ab einer gewissen Masse wird der Trend zum Mainstream-Hype und verliert an Status. Nun muss der Zürcher Hipster ein neues, exklusives Statussymbol finden.

Man kann diesen Kreislauf sehr schön bei Lokalen und Clubs erkennen: Alle wirklich geilen In-Lokalitäten beginnen als Geheimtipp, meist als Klon einer Berliner, Londoner oder New Yorker Idee. «Man», also eine Elite, trifft sich da. Dann folgen die Normalos, um sich am Trend zu reiben, und das Lokal (oder die Badi) verliert sofort an Status. Die selbsternannte Elite flüchtet. Alles beginnt von Neuem.

Das Traurige daran ist, dass diese Gier, diese Sucht nach dem neuen Trend Zürich daran hindert, eine wirkliche Weltstadt zu sein. Die Szene-Leithammel hecheln hinter Trends aus anderen Städten, aus anderen Ländern hinterher. Man folgt einer glorifizierten, fremden Avantgarde.

Das führt dazu, dass Zürich eigentlich nie selbst Trends setzt. Man konsumiert die Kreativität der anderen Städte, anstatt selbst neue Massstäbe zu setzen. Man füllt das eigene Manko an Fantasie mit geliehenen Ideen.

57 Kommentare zu «Der neue, heisse Scheiss»

  • 0815 Normale sagt:

    Als der erste aufrecht gehende Mensch merkte, dass ein Fell vor Sonne, Mücken und Dreck schützt und sich eines umgehängt hatte, war der erste Trend geboren. Heute gibt es halt zuwenig Bären….. und zu den Hipstern: sehen lustig aus, finden sich selbst unheimlich geil. Und fünf Jahre später muss dann alles weggelasert werden, weil dann weisse, unbefleckte mit lauwarmer Eselsmilch gewaschene Haut absolut Hip sein wird. Alles nur kein Alteisen am Gesicht, den Nippeln etc. Man hat rausgefunden, dass dies Pickel hervorruft. Iiiiihhhhhhh. Was bin ich froh, ein 0815 Typ zu sein. Ich weiss was ich bin und kann, brauche dafür keine Erkennungsmerkmale und Modetrends. Jedem das Seine!

  • Karl Eigenmann sagt:

    Voll rein gerasselt; In aller Ruhe wollte ich den Stadtblog checken – eigentlich nehme ich es nicht so genau, wann der Réda seine Einträge publiziert – offensichtlich meist Anfang Woche (weil sorry, ich hocke nicht von Morgens bis Abends vor dem Tagi-Portal und drücke F5)… Also habe ich es diese Woche voll verhängt, mit meinem Reichtum an Argumenten pro Fussball, endlich mal wieder meinen Käse dazu geben zu können – voll verpasst… schade! Der neue, heisse Scheiss, erst noch über Fussball aber ohne mich, weil typische Fussball-Prolos sich nicht anständig aufführen können und Réda die Kommentarfunktion ausser Kraft setzen musste – echt pfui von den argumentlosen, pseudo Fussballfans…

  • tststs sagt:

    Nur für Sie, nicht zur Veröffentlichung:
    Muhaha, die geübte Kommentatorin findet ihren Weg, Sie auch weiterhin zu belästigen…
    Sie haben die Kommentation sicher zurecht geschlossen. Dennoch könnte heute ein ganz „schepser“ Eindruck entstehen, denn die meisten Kommentare, die es bis zur Veröffentlichung geschafft haben, sind ja doch eher in Ihrem Sinne?!

    Und ganz kurz: Wenn tausende von Menschen weltweit anständig Fussballspielen und damit kein Geld verdienen, und ein paar Nasen (wirklich eine übersichtliche Liste) die ganze Institution ausnützt, ist dann wirklich die Institution das Problem? Sollen wir uns von den Sozialwerken verabschieden wegen ein paar Schmarotzern?

    Nüt für…

    • Réda El Arbi sagt:

      Wenn die paar „Schmarotzer“ ein Multimilliardengeschäft mit Monopolstellung haben, wärs sicher einen Gedanken wert. Oder wenigstens die Verweigerung der Spiele.

  • Fauntleroy sagt:

    Imho hat das Reda gut erkannt – abgesehen davon störts mich aber nicht.

    Wenn es den Hipstern Spass macht, so zu leben, sollen sie doch. Da gibt es störendere Randgruppen.

    Ultra-Feministinnen…

    Ultra-Veganer…

    Ultra-Religiösis…

    Ultra-Nazis…

    Ultra-Autonome…

    Ultra-Ultras…

    PS: „Ultra“ ist der neueste Trend – Hier haben Sie es zuerst gelesen!

  • Beat Schäfer sagt:

    Aber, aber, Herr El Abi: Wenig Grips viel Fäkal. Martin Suter nicht gelesen, was?

  • lesende sagt:

    darf ich erfahren welche die hipster- lokale / bars sind?

  • elena sagt:

    Ist es jetzt eigentlich zur Regel geworden, dass man nur noch mit dem Anblick von Typen gefoltert wird, die von oben bis unten mit unsäglichen „Bauernmalereien“ verschmiert sind und mit Bärten verunstaltet, in denen sich vermutlich nicht selten der Speiseplan der letzten 14 Tage manifestiert? Von den absolut doofen Brillen ganz zu schweigen. Ach so, das sind Hipster?! Egal, sehen trotzdem sch….. aus.

    • Müller sagt:

      Das sind Eintagesbärte, die Sie bei H&M kaufen können. Die Bauermalereien sind aus Nanomaterial hergestellte Aufziehbilder. Kriegen Sie auch bei H&M, oder Zalando usw.

    • Müller sagt:

      Es handelt sich übrigens um intelligentes Nanomaterial, das mit dem Hirn kurzgeschlossen ist. Das was Sie denken, zeigt sich dann als Bilder auf dem Material auf der Haut. Denken Sie bspw. an ein menschliches Geschlechtsteil, wird sofort entsprechend die Nanohaut bebildert, man sieht dann bspw. das Geschlechtsteil auf Ihrem Körper, welches Sie sich gerade vorgestellt haben. Die Staatssicherheit findet das ein gutes Produkt. Hingegen habe ich gelesen, das Menschnrechtler, Aktivisten und NGO’s vor einem Schiedsgericht prozessieren, diese wollen, dass das was man denkt, gerade nicht auf die Nanohautauf dem Körper übertragen wird. Die breite Masse will das aber, es geht ihr um Freiheit.

    • Müller sagt:

      Beispielsweise Freiheit des Ausdrucks, Live-Art, Selbstidentität von Innen und aussen, oder damit endlich die lästigen Gefühle dem Verstand nicht mehr widersprechen usw usw. Ich rufe jeden dazu auf, bei diesen wichtigen Entwicklungen dabei zu sein. Denn die Geschichte wartet nicht.

  • Réda El Arbi sagt:

    Es ist wirklich lustig.

    Es kommt niemand und hat die Eier hinzustehen und zu sagen: Ey, ich will aber einfach vorne mit dabei sein, der erste sein bei neuem Zeugs.

    Stattdessen nörgeln die verletzten Hipster an sonst irgendwas rum.

    • KMS a PR sagt:

      sie haben recht. das ist die doppelmoral vieler zürcher. man macht zwar jeden scheiss mit, weil man – zumindest nach aussen cool, aufgeschlossen und exaltiert wirken möchte, darunter verbirgt sich aber meist ein relativ schwaches ego, welches nur innerhalb einer gruppendynamik zum tragen kommt. gefestigte charaktere haben persönlichkeit. alle andern setzen auf schein. hip zu sein, ist eine reine modeströmung – zudem eine schnell vergängliche. aber generell passt das zu züri.

    • Sportpapi sagt:

      Als Landei weiss ich nicht einmal, was ein Hipster eigentlich ist. Irgend so ein neuer Trend aus der Stadt?

      • elena sagt:

        Macht nichts, Sportpapi. Man muss im Leben nicht alles wissen und Banalitäten dieser Art schon gar nicht.

  • Hans Müller sagt:

    Gibts irgendeinen vernünftigen Grund, warum Zürich eine Weltstadt sein oder Trends setzen muss?
    Das ist ja oberlächerlich. Wer in einer Weltstadt leben will, soll doch zu einer solchen auswandern, es hat ja genug davon. Meinetwegen können alle coolen Hipster, Trendsetter, Nachahmer, Instagrammer und Blogger, die dem fehlenden Weltstadtstatus Zürichs nachheulen, in Berlin oder London abfeiern und leben und ihre lustigen Trends setzen. Dann hätte es am Letten wenigstens wieder mehr Platz für weisse Socke tragende Bünzlis, Omas mit Enkelkinder und Leute, die mit ihren Hunden tatsächlich noch spielen und diese nicht nur hinter sich herzerren, während sie Rayban-bebrillt ein Selfie schiessen.

  • tststs sagt:

    In Tststsüri gibt es keine Hipschter… nur Hipster-Basher… 😉
    …die sich dann meist dabei auch wahnsinnig hiphipperhippster fühlen.

    Und meinem Gefühl nach verbindt uns das mit NY, Berlin oder A’dam; dort wird auch mit Kanonen auf Hipster geschossen.

  • Pedro Riengger sagt:

    «Damit befriedigen wir aber nur die überall präsente Gier nach dem geilen, heissen Scheiss.» Ist das die Begründung/Rechtfertigung der seriösen Presse für die zunehmende Annäherung an niedrigen Boulevard – das menschliche Bedürfnis, in Ausschnitte zu gucken und von möglichst krassen Tätern möglichst übel zugerichtete Leichen zu sehen? Von Journalisten, die sich nicht einfach so nennen, erwarte ich eigentlich einen etwas reflektierteren Umgang mit Nachrichten, erst recht mit «geilem, heissem Scheiss». Wer böse will, kann auch sagen, dass selbst AfD und Pegida nur ein Bedürfnis (zur eigenen Legitimation) befriedigen – aber das ist selbstverständlich eine ganz andere Story …

  • thomas sagt:

    So hab ich das noch gar nie gesehen. Dass hier alle allem Neuen nachrennen ist nicht neu. Was mich allerdings schon immer überraschte, ist wie in den sogenannten Trend-Setting-Cities das Neue nicht so schnell abgenützt ist. Man muss sich nicht speziell von Lokalen oder Orten abgrenzen, die Städte sind viel zu international, um sich gegen „Eindringlinge“ abzuschirmen. In unserem kleinen Dorf gelingt das allerdings ganz gut. Wenn ich in der geilsten und hippsten bar in new york als Touri einfahre, schaut mich kein schwein schief an, im gegenteil, sie heissen dich willkommen. Im Dorf Zürich kennt allerdings jeder jeden, weshalb der unbekannte sofort als uncooler fremdkörper taxiert wird.

  • Sebastian Nussbaumer sagt:

    Das Schlusswort, demnach Zürich selbst Trends setzen sollte, lässt den Eindruck zurück dass der Blogger durchaus Freude an Trends hätte, wenn es nur hiesige wären.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich hab in erster Linie Freude an kreativer Eigenleistung. Ob das dann ein Trend wird, ist mir eigentlich egal. Ich hab einfach die Schnauze voll, an irgendwelchen Meetings mit Kreativagenturen jedes Mal aufgewärmten Brunz aus Berlin oder London vorgesetzt zu bekommen.

      • Sebastian Nussbaumer sagt:

        Das klingt jetzt aber ein wenig naiv, sind Kreativagenturen nicht in Berlin oder London erfunden worden? „Kreative Eigenleistungen“ haben gerne die Eigenschaft den Massengeschmack zu verfehlen, so wie Kinderzeichnungen (seien wir ehrlich) oder die Vagina-Kunst von der Japanerin da neulich im Tagi. Von Kreativagenturen würde ich so ziemlich das Gegenteil davon erwarten, hätte ich denn Erwartungen an sie.

      • Hans Müller sagt:

        Weil Du als weitgereister obercooler Trendsetter ja immer darüber Bescheid weisst, was so gerade als letzter Scheiss in Berlin oder London abgeht.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nope. Wie gesagt, mir gehts um eigene Ideen.

          Die findet man übrigens häufig auf dem Land, weil da nicht alles zum Konsum angeboten wird und msn sich selbst eas einfallen lassen muss.

          • Patrik Hug sagt:

            Aufgewärmter Brunz aus Berlin? Ideen findet man auf dem Land? Solche Bünzli-Worte hätte ich von dir als Letztes erwartet. Vielleicht sollte man sich eher fragen, wieso Berlin, London und New York Trends setzten. Welches Umfeld ist da vorhanden, was uns fehlt? Ich glaube es ist die Weltoffenheit und die Toleranz, das Zulassen der ‚Unperfektheit‘. Und die findet man in der Schweiz auf dem SVP-dominierten Land nun schlicht nicht.

            • Réda El Arbi sagt:

              Ach Gott, ich hätte ach gerne so eine einfache Weltsicht.

              Kreativität entsteht da, wo man aus Armut, fehlender Infrastruktur oder mangelnder Toleranz eigene Lösungeb und Ideen entwickeln muss.

              Aber sicher nicht da, wo man sich jeden Scheiss kaufen kann und in Kulturangebot ertrinkt. Dort entsteht „Retro“ und „Hommage“ oder wie immer man aufgewärmten Brunz einem übersättigten Publikum verkauft.

  • geezer sagt:

    übrigens: an alle, die sich wieder mal an den letzten ‚heissen scheiss‘ der vor ein paar jahren noch am dampfen war erinnern möchten: „Richtig leben mit Geri Weibel“….bringt die ganze thematik voll auf den punkt. nichts neues unter der sonne..:-)

  • geezer sagt:

    was ich an szenis wirklich bewundere ist ihre unglaublich starke überzeugung, sich – im gegensatz zu den „normalos“ – absolut individuell zu verhalten, zu kleiden etc. diese art von komplett fehlgeleiteter selbsteinschätzung scheint mir schon fast eine kunstform zu sein….:-)

    • Pedro Riengger sagt:

      Wo ist denn bei der Uniformität der Szenies die Individualität? Die einer bestimmten Szene Zugehörigen (oder sich zugehörig zeigen wollenden) sehen schliesslich alle gleich aus – nur damit können sie sich ja als zugehörig ausweisen. Da ist mancher Normalo unter seinem Anzug wesentlich individueller.

      • geezer sagt:

        sag ich ja! genau dadurch zeigt sich gegen aussen die persönliche unsicherheit des szenis. er hat das gefühl, ohne entsprechende ‚uniform‘ (sei das nun der bart, die hornbrille, das spezielle velo, der hut etc.) ein absoluter niemand zu sein. in diesem zusammenhang ist ihm der normalo um meilen voraus. der braucht das alles nicht und macht einfach, was ihm spass macht, ohne immer zuerst daran zu denken müssen, was die anderen nun dazu meinen oder ob er dadurch irgendwie ‚dazu gehört‘.

        • shrödy sagt:

          naja… ist nicht ganz von der Hand zu weisen – als vor 25 Jahren in den Warenhäuser noch Kleider verkauft wurden, musste man sich einen eigenen Stil zusammensuchen, mit dem man sich und seine Clique eine eigene Identität zu verpassen. Heute wird in diesen Warenhäusern der gleiche Einheitsbrei verkauft wie in den ganzen Fashionstores die statt Kleider Lifestyles verhökern. Etwas ‚anderes‘ zu finden ist zu einer Kunstform geworden und ich glaube die Szenies sind sich dessen bewusst und wohl darauf stolz – wäre ich übrigens auch, wenn ich nur eine Spur eitel wäre oder mir Mode etwas bedeuten würde. 😉

          • Réda El Arbi sagt:

            Das Problem ist, dass man sich als „Anti-Mainstream“ genauso am Mainstream orientiert. Ist bitzli so, wie die Satanisten ohne Kirche und Bibel ziemlich verloren wären.

            Individualität und Autonomie interessierts einen Dreck, ob alle anderen das auch tragen, oder obs woanders geil ist oder ob man der einzige ist. Es muss einfach passen.

  • pete sagt:

    Es gab doch mal dieser Trend aus Zürich als „alle „ihren Hausschlüssel an einen Werbeband trugen. Dieser hiing dann aus der Hosentasche, so dass ihn jeder sehen konnte. Glaube nicht das dieser trend von London, NY, oder Paris kopiert wurde.
    Der war echt zürcherischer Natur

    • Thomas Trachsel sagt:

      Es gibt ultra-angesagte Schuhgeschäfte im Niederdorf, die noch heute ihrem 17-jährigen Zielpublikum solche Label-Schlüsselbänder mitgeben.
      Und vor 15 Jahren habe ich in Amsterdam einen solchen Bändel gekriegt. Darauf warb die dortige Stadtpolizei für schwule Mitarbeiter. Das war hot shit und gar nicht zürcherisch.

  • adrian wehrli sagt:

    … wobei Züri ja schon Kult ist (90er Ausdruck, so abgelutscht, dass er wieder kult ist): Styleguide und amtliches Handbuch zur Handhabung besetzter Häuser zuhander der Besetzer. Dada ist gekommen um zu bleiben … also bitte vergesst den London scheiss und trinkt Fendant aus dem Kunsti-Kevlar-Besetzerbecher.

  • adrian wehrli sagt:

    Also die Züribuäbä-Lumberjacks rennen dem geilen scheiss(Berliner Ausdruck, tammi) von Njü Yörk nach, damit dann die Aglojungs aus Aarau dem Zürcher fomo nachgeilen um die trockenen Eisbärmeitli von Züri zu knacken? Geiler Scheiss!

  • Tim Birke sagt:

    Sehr interessanter Artikel.

    Im reifen Alter folgt die Individualisierung. Ergo man nimmt die Trends gar nicht mehr wahr, weil man zu fest mit den eigenen Wünschen und der Erreichung dieser beschäftigt ist. Diese Individualität macht dann auch einen reifen Menschen aus, da man keinen Trends folgt.

    Wenn dabei Trends entstehen ist das nicht so wichtig.

  • Martin Fehrlin sagt:

    Schreib doch wieder einmal über etwas, was nicht schon jeder selber weiss.

    • Réda El Arbi sagt:

      Irgendwie hab ich das Gefühl, bei diesen Themen kommentieren immer die Leute etwas gereizt, die sich in irgendeiner Form getroffen fühlen. 😀 Hast du die GoKart-Gang auch so super gefunden?

      Vielleicht ist mein Blogbeitrag zu wenig avantgarde.

      • Phil sagt:

        Schön gekontert. Und im Gegensatz zu London, Berlin & Co nimmt sich der Hipster in Zürich auch noch todernst.

      • Martin Fehrlin sagt:

        Reda, ich kann dich trösten. Dein Blog ist nicht der schlechteste auf dieser Plattform. Er wird noch unterboten von Alex Flach, der das ewig gleiche, langweilige, Thema schon hundertfach leicht abgewandelt ausgeleuchtet hat. Das Problem all dieser Blogs scheint zu sein: Es gibt offenbar schlicht zu wenige interessante Themen, um die Existenz zu rechtfertigen. Also: Einsicht und Einstellung.

        • Réda El Arbi sagt:

          Weisst du, es ist nicht so schlimm, dass du den Blog nicht so prickelnd findest. Wir haben wirklch genug andere Leser, ehrlich.

          Wundern tu ich mich nur darüber, dass du ihn trotzdem liest und komnentierst. Fomo? 🙂

          • Martin Fehrlin sagt:

            Über meine Motive bin ich mir selbst nicht ganz klar. Ich vermute, es ist eine Mischung aus Masochismus und latenter Hoffnung auf Besserung.

            • Réda El Arbi sagt:

              PS: Anstatt dich als Blogkritiker zu versuchen und in Blogs nach dem geilen Scheiss zu suchen, könntest du ja mal selbst was besseres machen. Das wär dann innovativ.

          • Etienne sagt:

            Lass doch den Hipster ihre Bärte und geniesse den schönen Sommertag.

        • Mäxu sagt:

          3 – 0 für Martin.

    • Fridolin Stenz sagt:

      Das macht der Reda sicher bald!
      In 3w ist ja schon Zürifest, etwas später dann Streetparade, das wird ein Spass, gibt sicher viel noch nicht Geschriebenes und Gehörtes (Unerhörtes?) dazu zu bloggen.
      Ich freu‘ mich jetzt schon, wükli gell, oder mit Reda’s Worten: Ich schwör!

      • Réda El Arbi sagt:

        Nope. Über die Street Parade und das Zürifest hab ich alles schon geschrieben. und die regen sich auch nicht so schön auf, wie die Hipster.

        • adrian wehrli sagt:

          Die Streetparade hat sich gewandelt. Es ist nun hip nicht zu den Hipster zu gehören, die extra wegen der Streetparade wegfahren. Also wirst du wieder hippe anti-hipster haben die sich über die Streetparade aufregen.

        • Mark sagt:

          Hast Du nicht mal gesagt, Du schreibst nicht mehr über Hipster?

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.