Kokain & die Alt-Szenis

Selbstwert in kristalliner Form.

Selbstwert in kristalliner Form.


Zürich ist bekannt für seinen Kokainkonsum. Das hat wohl damit zu tun, dass Kokain noch immer mit Erfolg gleichgesetzt wird. Dabei ist Kokain eine Verliererdroge. Und nicht nur das. Wie wir diese Woche erfahren haben, besteht Koks inzwischen meist mehr aus Tiermedikamenten, Psychopharmaka, Mehl und dünn geriebenem, übersteigertem Geltungsdrang.

Damals, in den 80ern und 90ern, wurde Kokain von Bankern, Werbern und Künstlern als Macher-Droge, als Statussymbol für die Erfolgreichen gehyped. Natürlich war das damals schon Bullshit, da die Glitzerlinie auf dem Weg in die Nase eigentlich nur aussagte, dass man den Druck seines Yuppie- oder Szeni-Lebens ohne Substanz nicht aushielt und seine Fantasiepersönlichkeit nicht ohne aufrechterhalten konnte. So gesehen ist Koks eine Droge für Möchtegern-Narzissten, deren Ego nicht ohne pharmazeutische Flügel über die Menge abheben kann.

In meinem Alter begegnet man heute dem Koks in Zürich meist bei Alt-Szenis, die das Pulver aus Angst rupfen, von den jungen Clubhipstern vom Coolness-Thron gestossen zu werden. Koks hilft noch immer, um bei jungen Partyhühnern zu punkten, oder um sich auch mit Ü35 noch sexy zu fühlen. Koks ist kein Statusstatement mehr, es ist eher eine Art Viagra für das Ego, der pulverisierte Porsche für die Midlife Crisis von Berufsjugendlichen.

Männer, die nur noch einmal im Monat abfeiern können, weil sie an den anderen Wochenenden die in den 00ern gezeugten Kinder aus den drei an Koks gescheiterten Beziehungen bei sich haben, schalten mit neidischem Blick auf die Energie der 25-Jährigen den Pulverturbo rein. Frauen, die sich früher nur mit abweisender Arroganz vor der Aufmerksamkeit der Männer retten konnten, frieren sich heute mit Schnee die Herablassung ins Gesicht, mit der sie die 20 Jahre jüngere Konkurrenz für ihre Frische strafen. Pärchen, bereits lange in der selbst erzeugten Eigenheimhölle mit Leasingverträgen, halten auf dem Schneeberg Hof, um sich von anderen Pulvernasen huldigen zu lassen. Ex-Kreative spinnen nochmals eine Nacht lang geile Projekte, die sie aus ihren realen Buchhaltungsaufgaben der eigenen Agenturen entführen.

Mit Kokain ist der Bruch zwischen den einstigen Hollywood-Träumen und dem unspektakulären, aber eigentlich guten Mittelstandsleben der jetzigen Realität besser auszuhalten. Wenigstens für ein paar Stunden. Spass macht Kokain nicht, es beschleunigt, bläst auf, zentriert auf den eigenen Bauchnabel. So sieht die Welt im Vergleich nicht mehr ganz so gross aus. Kokain wirkt wie eine Intimrasur, lässt das eigene Ding grösser, die eigene Sexyness jünger erscheinen.

Jüngere Clubbesucher ziehen meist chemische Stimulanzien vor, um – ach, schöner alter Euphemismus – ihr Bewusstsein zu erweitern. Nicht, dass dies gesünder oder vernünftiger wär, aber Jugend entschuldigt so manches. Die Wahl der Droge sagt aber auch etwas über das Selbstbild aus. Während die jungen MDMA-Hippies und die Acid-Freaks nach einer emotionalen, mit spirituellem Brunz verbrämten Erfahrung (So tiefe Liebe! oder So tiefes Verständnis von allem!) suchen, sind Kokser eigentlich nur auf ihren Selbstwert fixiert. Sie müssen einfach geile Siechen sein, auch wenn sie dafür wegen der tiefen Halbwertszeit des Kokains alle halbe Stunde nachladen müssen. Natürlich gibts auch Jüngere, die sich mit Koks aufblasen. Sie versuchen die Persönlichkeit vorzutäuschen, die sie in zehn Jahren gerne wären.

Also, meine lieben, alten Freunde, bitte ruft mich nicht mehr montags an und jammert mir vor, dass ihr nie mehr Drogen nehmen wollt. Quält euch gefälligst gemeinsam mit den Ecstasy-Kids durch eure drogeninduzierte Wochenanfangsdepression. Lasst mich damit in Ruhe. Vielleicht habt ihr ja Glück, und euer Pulver war mit Antidepressiva für Elefanten gestreckt.

PS: Ja, die Koksnasen dürfen mir jetzt gerne Intoleranz, fehlendes Verständnis und Lustfeindlichkeit vorwerfen. Mein Ego hält das aus. Auch ohne Koks.

Hier ein Lied, in dem es um Kokain geht:

169 Kommentare zu «Kokain & die Alt-Szenis»

  • boschko sagt:

    Kokain ist Verliererdroge? Welche nicht?

  • Tom sagt:

    Ui, da schribt eine aber hässig. Isch s Seckli leer? 😀 😀

  • Robert sagt:

    Wir leben alle unter der selben Sonne. Ich selber kann nur von Glück reden, in mir nicht die Konstellationen zu tragen, um mich dieser Droge hinzugegeben. Als reiner Cannabiskonsument möchte ich mich aber nicht rühmen. Bedanken möchte ich mich. Bei den Kokskonsumenten. Die sind sich nämlich der Gefahren des Konsums auch ziemlich bewusst. Dabei bieten sie vielfach mit ungeheurem Einsatz sehr kreative Produkte, von der ja das ganze Wirtschaftssystem profitiert, ja richtig auf sie gewartet hat. Und mergeln sich dafür aus! Deshalb gebührt diesen Leuten auch Dank, für das für sie letztendlich irrtümlich erbrachte Selbstopfer. Auch den direkten Anblick der Sonne erträgt vergl.weise kein Mensch.

  • Lucie Benjamin sagt:

    Mir tut es sehr weh, dass Drogen offenbar so allgegenwärtig waren bei Künstlern,Schriftstellern und Menschen, die etwas geschaffen haben, dass mir sehr viel bedeutet.

  • Amy sagt:

    Lieber Reda, endlich mal ein ungeschminkter und nüchterner Artikel genau über diese Zeit, der ich auch angehöre.

    Ich habe mich immer gefragt, was die meisten selbstgefälligen Narzissten eigentlich damit erreichen wollen, diese lässige Coolness und damit die Überlegenheit sich über andere stellen zu dürfen, zu produzieren. Als junge Frau kann man da leicht solchen coolen Typen auf den Leim gehen.

    Aber der fahle Nachgeschmack hängt dir dann noch jahrelang hinterher. Der Verlust der Selbstkontrolle und das vermeintliche kreative Delirium sind spätestens am nächsten Morgen durch den harschen Realitätsverlust wieder eingeholt und dann schauen die ewig Junggebliebenen doch ganz schön alt aus

  • Tim Birke sagt:

    Kokain is ein harte Droge.
    http://de.drogen.wikia.com/wiki/Harte_und_weiche_Drogen

    Réda hat es wieder einmal geschaft das Thema am Nabel der Zeit (rep. am Nabel von Zürich) zu treffen.

    Ich persönlich finde es Klasse, dass dieses Thema auf so viel Aufmerksamkeit in Zürich trifft, das zeigt das es wirklich ein Thema in Zürich ist.

    Hilfreich wäre es noch zum Abschluss dieses Themas ein paar gute Suchtherapieorte, Ärtzte und Kliniken aufzulisten.
    Bitte um eine Auflistung von Therapiezentern in Zürich

  • Claudio Meyer sagt:

    Meiner Meinung nach klingt dieser Beitrag, genau so wie ihre antworten auf alle Komentare nach nichts anderem als erfahrungs berichten eines eigenen Verkoksten leben mit scheinbar schweren folgen für sie, die sie nun verarbeiten in dem sie sich und ihre Probleme selbst reflektieren. Ich finde es gut seine Erfahrungen Preventiv oder hilfsbereit an leute weiter zu geben die es interessiert….aber auf diese art und weise ist es ja in etwa auf diesem nieveau dass sie selber beschreiben…..was sie dabei Vervessen haben, ist zu erwähnen dass egal ob Konsument oder ex Konsument….der „charakter“ eh schon geprägt ist und auch verankert bleibt! Aufmerksamkeitsdefizit oder Suchtverlagerung

    • Réda El Arbi sagt:

      Quatsch.

      • Claudio Meyer sagt:

        Wie war den das mit den 15 Jahren Konsum genau? Waren sie demfall 15 jahre lang genau so ein „wiesollichsagen“ verlierer der Ego Potenz brauchte oder was hat sie zum 15 jährigen Konsum bewegt?
        Und nun weil sie nüchtern zu sein vorgeben….sind sie ein besserer mensch als all diese Kokser….sind sie doch froh von dieser scheisse weg zu sein….mit ihrem artikel und ihrer ziemlich festgefahrenen art ereichen sie nichts aber gar nichts ausser andere anzugreifen, für was? In meinen augen sind sie nach 15jahren teufels zeug in die nase schnupfen und dann auf anderen rumtrampeln….kein deut besser im gegenteil….forschung und studie für was? Andere mit problemen eins drauf geben? Toll…

        • Claudio Meyer sagt:

          Spiegel vorhalten? Wie gesagt,sie reflektieren nur sich selber und ihre Erfahrungen bei ihrem 15 jährigen intensiv Studium….und andere belehren zu wollen, wenn man es selber nicht besser kann, kommt halt nicht gut an, als wären sie auch ein alt Szeni der es nicht verkraften kann, nicht mehr dabei zu sein und nun die flucht nach vorne antritt um sein eigenes versagen rechtfertigen zu können.
          Der Artikel wäre weniger offensiv zwar weniger spannend und hätte ihnen keine Bestätigung gebracht, aber etwas mehr Einsicht und Selbstkritik hätte das ganze etwas glaubwürdiger und annehmbarer gestaltet….mit dieser verbitterten Darstellung bekommt man das Gefühl sie seien noch nicht ganz…

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, nein. Ich bin rein beruflich noch überall dabei. Das ermöglicht mir eine sehr genaue Beobachtung.

          Und natürlich wusste ich, dass die getroffenen Hunde bellen, bzw. ihren Kokskonsum verteidigen würden.

          Ich hab mit Freunden Bullshitbingo gespielt:

          – Bewusstsein erweitern
          – wie ein Glas Wein
          – Du hast es eben nicht im Griff!
          – ich habs im Griff.
          – Gute Gespräche führen
          – Die Menge macht aus, ob es ein Gift ist
          – Ich persönlich nehm ja kein Koks, aber …
          – Bewusst geniessen
          – Spass haben
          – Du bist verbittert
          – Neidisch
          – Zu kaputt

          Ich hab gewonnen …

          • Claudio Meyer sagt:

            ….es ging also um reine Provokation?

            • Réda El Arbi sagt:

              Naja, wenn sich jemand von dem Text provoziert fühlt, sagt des mehr über die Person aus als über den Text.

              Grundsätzlich ist „Spiegel vorhalten“ nicht Provokation, sondern Kritik am Selbstverständnis. Und wie man den Kommentaren entnehmen kann, hab ich wohl getroffen.

          • Claudio Meyer sagt:

            Naja….schade….ist nicht was ich herauszukitzeln hoffte….weis nicht warum ich die aktion so geil finde und mich dennoch so an der art störe….in etwa so als wenn einer einem richtigen Arschlochkind den Lutscher stehlen würde….einerseits denkt mann geschieht ihm recht…aber anderer seits denkt man……naja viel erfolg! Danke für die zeit…. weiter so…..sehr interessant!

  • Habib sagt:

    Lieber Blogschreiber

    Wenn Sie solche Erfahrungen mit diesen Menschen gemacht haben, stellt sich mir die Frage warum sie sich überhaubt in dieser Scene bewegt haben? Ihrer Aussage dass alle nur Koksen um ihr Ego aufzupolieren ist schlicht falsch. Zudem sind auch nicht alle Kokser unausstehlich. Ich kenne sehr viele die auf Koks unausstehlich sind. Dies trifft aber auch auf die meisten zu die Alkohol trinken. Ich habe so ziemlich alles probiert in meiner Jugen. Auf Koks konnte ich sehr tiefgründig mit Menschen über ihre Probleme reden. Ich war auf Koks sogar viel sozialer zu Mitmenschen als mit jeder anderen Supstanz oder Nüchtern. Nicht alle Menschen sind gleich. Schubladisieren = Schwäche

    • Réda El Arbi sagt:

      Kurze Diagnose? Sie konnten besser mit Menschen kommunizieren, weil Koks ihnen mehr Selbstbewusstsein gab.

      Tiefgründig? Das ist Wahrnehmung. Erinnern sich nich an den Inhalt eines einzugen Gesprächs? Ider hat ihnen nur der Rausch vorgegaukelt, es sei tiefsinnig.

      Koksin wirkt auf ganz bestimmte Weise im Hirn. Es macht offener. Aber nur in eine Richtung, senden, nicht empfangen.

      • Habib sagt:

        Ich denke nich dass sie beurteilen können wie es bei Mir gewirkt hat. Sie kennen mich nicht und ziehen nun parallelen zu ihrnen eigenen erfahrungen. Bei mir haben viele Substanzen ander als bei den meisten Menschen. So z.b. schlafe ich von Ritalin ein. Es ist aber ein aufputschmittel. Ich war 10jahre an Partys unterwegs und habe vom einen Tag auf den ander aufgehört zu konsumierne. Hatte nie eine Tearpie oder entzug. Ich hatte schlicht keine Lust mer aufs konsumiern. Sie können sich vermutlich nicht vorstellen, dass es für mich nicht mehr war als wie wenn men einen guten Wein zu einem guetn Essen. Ihre letzte Aussage stimmt, trifft aber auch auf alk und alles andere zu 😉

        • Réda El Arbi sagt:

          Ich beziehe mich auf die Hirnchemie. Wenn wir unbedingt den Alkoholvergleich nehmen müssen, dann – was den Impact aufs Gehirn angeht – eher eine halbe Flasche Wodka. Aber natürlich sind Sie der einzige Mensch auf der ganzen Welt, der Veränderungen in seiner Hirnchemie exakt zur gleichen Zeit objektiv einschätzen kann, wie genau dieses Hirn unter chemischen Veränderungen steht. Diesen Zaubertrick müssen Sie mir mal zeigen.

          Aber sicher wars für Sie angenehm. Ds bestreitet niemand. Kein Schwein würde Drogen nehmen, wenn man sich dadurch Scheisse fühlen würde.

          Was nicht heisst, dass Sie dadurch eine angenehme Person waren, als Sie konsumierten.

          Kurz: Man sollte Drogenkonsumenten nicht unbedingt in ihrer Selbstwahrnehmung im Bezug auf ihren Konsum trauen. Auch wenns nur „wie ein gutes Glas Wein“ ist. Was es niemals ist, sonst würden Sie nämlich ein Glas Wein trinken, anstatt den hoch psychoaktiven Dreck ins Gehirn ziehen.

          • Habib sagt:

            Da ich nur 1-2 Gramm im jahr konsumiert habe kann ich den vergleich mit Wein sehr wohl ziehen. In etwa der gleichen Mänge trinke ich Akohol. 1-2 Flaschen mit guetn Freunden. Mehr ist auch nicht nötig um es zu geniessen. Und genau um das geht es eigentlich. Denn Genuss.
            Aber in ihrem Blog schreiben Sie dass ALLE die jemals Koks konsumiert haben gleich sind. Diese Aussage ist aber schlicht falsch.
            Besoffene Menschen sind auch immer der Meinung dass sie witzig sind, auch wenn sie andere Herunter machen. Alkohol verändert die wahrnehmung mindestens genau so stark. Ich habe kein Problem wenn Sie schreiben dass die meisten Kokser so sind. Es sind aber eben nicht alle Menschen gleich.

            • Réda El Arbi sagt:

              Nein, der Weinvergleich stimmt einfach nicht. Die Veränderungen in der Gehirnchemie sind bei einer einzigen Linie von 0.2 Gramm für 6 Stunden erheblich. Und ich schreibe, dass der Effekt auf das Selbstbild bei allen, die Kokain konsumieren, gleich ist. Und natürlich sind nicht alle Menschen gleich.

              Nehmen wir das Beispiel Alkohol: Bei jedem Menschen, der Alkohol trinkt verringert sich die Reaktiongeschwindigkeit. Das ist empirisch bewiesen. Aber Alkohol ist niemals in dem Masse psychoaktiv wie Kokain. „Psychoaktiv“ bedeutet, dass es in einer bestimmten Weise auf die Psyche wirkt. Und das tut es bei allen Menschen gleich, das ist ein chemischer Prozess. Sie können den EInfluss verändern, indem sie andere psychoaktive Substanzen dazukonsumieren. Aber sie können nicht Kokain nehmen und nicht die Wirkung von Kokain im Hirn haben.

              Und eben, die Frage ist, warum jemand sich für genau diese Art der Wirkung entscheidet. Egal, was man sich selbst vormacht, warum man diese Drohe nimmt. Man entscheidet sich für genau diese Wirkung. Und das sagt etwas über die Persönlichkeit aus. Natürlich sind nicht alle Menschen gleich. Aber alle Menschen, die sich für Kokain entscheiden, haben den Wunsch nach genau dieser Wirkung gemeinsam.

          • tststs sagt:

            Aussagen wie „Aber alle Menschen, die sich für Kokain entscheiden, haben den Wunsch nach genau dieser Wirkung gemeinsam.“ greifen schon ein wenig kurz. Ein wenig komplizierter sind die Menschen schon:
            Am Anfang steht wohl eher Neugier oder Gruppendruck.
            Danach folgt die Lust auf Rausch (und mal ehrlich, man konsumiert Drogen ja immer noch für sich und die eigenen Empfindungen und nicht für die Umstehenden und welche Wirkung man auf sie hat.). Und ich bin mir ganz sicher, dass nicht jeder Mensch den Koksrausch gleich erlebt!
            Und auch danach sind nicht alle gleich, die einen können sich besser beherrschen; andere greifen sofort wieder zu und rutschen in eine Abhängigkeit.

      • tina sagt:

        gerade das nicht-empfangen mag eben für den einen mal ganz entspannend sein. diese leute, die viel zu empfänglich sind für jede stimmung, sich nicht recht abgrenzen können, zum beispiel. für die unsicheren. da hat das einen therpeutischen effekt, eben wie ritalin für andere. ritalin wirkt ja auch auf die einen so, und auf andere ganz anders.
        damit will ich aber nichts verharmlosen, im gegenteil, das zeug ist genau deswegen so gefährlich

    • tststs sagt:

      „Es macht offener. Aber nur in eine Richtung, senden, nicht empfangen.“
      Wissen Sie, für Personen, die nicht so outgoing wie Sie und ich sind, kann es durchaus eine Erleichterung sein, wenn man sich („pharmazeutisch“ unterstützt) endlich einmal getraut den Mund aufzumachen und gewissen Dinge rauszulassen.
      Da muss ich Habib schon recht geben, es gibt schon Leute, die auch unter Koks gut erträglich sind.

  • denise sagt:

    Also ich nehme keine Drogen ich rauche nicht mal aber habe Freunde die an den Wochenende koksen und Leute das ist so ätzend.Sobald das mit dem Zahne knirschen los geht bin ich raus. Sage dann einfach zum Abschied:thank u for boring me.

  • Bruno Pfeuti sagt:

    Lieber Réda: Dein Drall ins Besserwisserische und Dein Sarkasmus in Ehren, aber die Selbst- und Fremdwahrnehmung unterscheiden sich bei allen Arten von Sucht. Wie man sie einschätzt, ist den Koksern durchaus nicht egal, wie Du den Rückmeldungen entnehmen konntest.

    • Réda El Arbi sagt:

      Natürlich ist es ihnen nicht egal. Sie verstehen bloss nicht, warum sie keiner mag, während sie sich selbst und ihren Konsum grossartig finden.

      PS: Ich spreche im Post explizit nicht von Süchtigen, sondern von Teilzeitkonsumenten.

      • tina sagt:

        wobei man dazu sagen muss, dass es einen guten teil leute gibt, die sind auch ohne irgendwelche zusätze so konfiguriert, dass sie nur einwegkommunikation betreiben können und sich einfach die geilsten siechen finden

        • Réda El Arbi sagt:

          Jep. Das Üble ist, dass es die eh schon Sendungsbewussten sind, die hauptsächlich von dieser Droge angezogen werden. Und die Introvertierten, bei denen dann alle Dämme brechen.

          • tina sagt:

            mag sein, dass es nervt, wenn ein Introvertierter mal nicht introvertiert ist, aber für ihn ist es vielleicht eine Wohltat. Der Witz bei Ritalin sei, dass es den Kindern ermögliche, sich Taktiken anzutrainieren, wie sie mit ihrem ADHS klarkommen können. Meinem Sohn half das wirklich. Er hat es etwa 2,5 Jahre lang genommen und konnte sich damit wirklich Dinge antrainieren, so dass er es danach nicht mehr nehmen wollte/musste. Davor war er ständig dermassen neben sich, dass ihm sowohl Überblick als auch Energie dafür fehlte. Er war ständig hinterher mit allem, ständig unter Druck, ständig zu müde wenn er nicht müde sein sollte, und wach wenn er nicht wach sein sollte. Eckte an.

          • tina sagt:

            nun geht es meinem Sohn gut. Ich glaubte selber nie so recht an ADHS, ich hatte eine Höllenangst vor Ritalin. Vielleicht gibt es ADHS nicht, vielleicht ist Ritalin schlimm. Der Leidensdruck war enorm, und es halt ihm enorm. Nun nimmt er es seit über einem Jahr nicht mehr (davor ca 2,5 Jahre lang genommen) und er hat alles einigermassen unter Kontrolle.
            Mit Schrecken musste ich feststellen, dass für mich Kokain einen ähnlichen Effekt hatte. Ich fühlte mich normal. Das ist über 20 Jahre her und ich erlaubte mir nur ca 3 winzige Linien jährlich, so zu Geburi und Neujahr :). Es fühlte sich an wie ein Justieren. Da das Zeug aber wirklich total blöde macht auf Dauer, erlaube ich es mir nicht.

          • tina sagt:

            Ich kenne Leute, die nerven nicht auf Kokain. Sie sind dann angenehm normal. Ich denke, es verhält sich wie bei Ritalin damit

  • Erika Basler sagt:

    Abgesehen davon dass die Lifestyle-Szene-Hipsters mit Yoga, Singlespeed, Refugees-Welcomeshirts, Öko, Vegan & Nachhaltigkeit den Alltag bestreiten – dann aber durch ihr aufregendes gepfupfe den Menschenhandel, Waffenhandel & Drogenkrieg in Entwicklungsländern finanzieren & jeweils am Letten-Opening vergessen, dass sie nicht mit der Claro-Weltladen-Membercard die Linie streichen sollten, einfach ätzende Vollhonks die die Welt nicht braucht. Stellt euch dem Leben, so pur wie es ist. Nehmt es hin, kommt klar & verpisst euch nicht in die falsche Realität nur weil es einfacher ist. Wilkkommeee in Züürii! Langstrass-Bitches-Hustlers, und Cociii, da chasch sii was wotsch sii…

    • Anna Meier sagt:

      @Basler: Was für Menschen braucht denn die Welt? Und wieso dürfen die Leute nicht in der Realität leben, in der sie gerne wollen? Egal ob einer den abstinenten harten Weg durchs Leben nimmt oder ob er lieber in seiner eigenen Realität herumfliegt – am Ende erwartet uns doch alle das gleiche, nämlich der Tod. Der Mensch braucht wohl was woran er sich festhalten kann. Einige können nicht alleine sein und brauchen einen Partner, andere ertragen die Realität nicht und halten sich deshalb an der eigenen fest, wieder andere klammern sich an Selbsthilfebücher oder eine Religion. Es gibt keinen richtigen und keinen falschen Weg durchs Leben zu gehen – und keinen von uns braucht die Welt tatsächlich.

  • Réda El Arbi sagt:

    Vielleicht noch abschliessend, wieso diese Diskussion hier meine These bestätigt:

    Hãtte ich über die Persönlichkeiten geschrieben, die ab und zu Heroin nehmen, gäbe es nicht Dutzende Kommentatoren, die den Heroinkonsum verteidigen müssten.

    Dass dies beim Kokain so ist, hat mit der Selbstwahrnehmung der Konsumenten zu tun. Sie sind zutiefst überzeugt, dass sie was „Geiles“ machen, wenn sie konsumieren. Dass sie es „im Griff“ haben.

    Dazu nur: Es sind mehr meiner Freunde unter dem Einfluss von Kokain gestorben als an Heroin. Das hatte mit der absoluten Selbstüberschätzung und dem Herunterspielen der Gefahr zu tun.

    • Bruno Pfeuti sagt:

      Den Spiegel vorzuhalten ist ok, aber bitte nicht einfach provozieren: Ich kenne niemanden, der sich ab und zu Heroin verabreicht. Dass mehr mit Kokain sterben, hängt damit zusammen, dass diese potente Droge in Europa viel häufiger konsumiert wird. Die aufs Konto von Fresssucht, Alkohol, Tabak und Medikamenten gehenden Folgeschäden und frühzeitigen Tode machen hierzulande ein Zigfaches aus. Es ist wie alles im Leben eine Frage des Masses.

      • Réda El Arbi sagt:

        Also, ist Koks jetzt geil? Die Wirkung aufs Ego gar nicht so, wie beschrieben?

        Dann würde ich gerne die Leute hören, die nüchtern gerne Zeit mit Koksern verbringen.

        Niemand mag Kokser ausser die Kokser sich selbst. Wie man hier so schön in den Kommentaren nachlesen kann.

        • Bruno Pfeuti sagt:

          Ja, Koks ist geil, aber das Ego hängt anschliessend durch.

          Verbringt man nüchtern gerne die Zeit mit Betrunkenen?

          Niemand mag Raucher, ausser die Raucher sich selbst.

          • Réda El Arbi sagt:

            „Die anderen aber auch….“ hab ich zuletzt im Kindergarten gehört. In diesem Post gings um das spezielle Verhalten der Koksnasen.

            Und man kann durchaus gerne Zeit mit Leuten verbringen, die ein, zwei Gläser Wein trinken, oder mit einem Raucher, der sich höflich nach draussen begibt, um seine Zigi zu rauchen.

            Ein Kokser ist aber bereits nach der ersten Linie unausstehlich. Und zwar jeder. Und das, weil die Selbstwahrnehmung bei Koks massiv getrübt ist. Kokser denken, sie seien eine Bereicherung für die Allgemeinheit, obwohl jeder, der mit ihnen zu tun hat, das Gegenteil bestätigt.

            Aber Bruno, wenn du weiter gerne Koks konsumierst, musst du das hier nicht rechtfertigen. Du musst nur mit der Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung leben. Das Gute am Koks ist, dass es den Leuten dann völlig egal ist, wie man sie wahrnimmt. Sie halten sich selbst ja bereits für super.

        • Dee sagt:

          Sorry aber das ist einfach flasch! Wie bereits erwähbt konsumiere ich Max. 2-3 mal jährlich, wenn überhaupt. Und auch sonst nichts ausser Gras und ebenfalls sehr selte Alkohol. Ich will hier also nichts verteidigen und mein Ego sowiso nicht! Ich habe aber sehr viele Freunde die regelmässig zum Teil sogar täglich konsumieren.. Ich bin gerne mit ihnen zusammen unterwegs! auch wenn ich 100% nüchtern bin! Ich denke eher dass die Disskusion hier so stattfindet weil Sie nicht eingestehen wollen dass das nicht auf jeden zuttrifft! oder gehören die Südamerikanischen Bergbauern die Ihre Arbeit ohne dass Kauen von Kokablättern nicht überstehen würden auch zu den von Ihnen beschriebenen?

          • Réda El Arbi sagt:

            Das Kauen von Kokablättern unterscheidet sich in der Wirkung um Welten von ein paar Linien Koks. Und ja, nur Kokskonsumenten ertragen andere Kokskonsumenten. Ansonsten müssten sie ja zugeben, dass sie selbst unsusstehlich sind, wenn sie drauf sind. *seufz*

          • Dee sagt:

            Hä jetzt komm ich nicht mehr mit..? Ihre erste Aussage bez. des Ertragen war im Bezug auf Nüchtern und Drauf. Sie sagte dann wollen sie gerne jemanden höhren der NÜCHTERN gerne mit Druffnen zeit verbringen. Was bei mir halt der Fall ist. Darauf antworten Sie mit Ja klar Weil nur Konsumenten andere Konsumenten ertragen können..? Aslo geht es jetzt nur um die Tatsache ob man jemals koks konsumiert hat um andere zu ertragen oder um den gegenwertigen Bewusstseinszustan während des zusammen sein? was jetzt? und ich gelte als Konsument wegen 2-3 mal im Jahr und das nichtmal jedes Jahr? xD irgnendwie sehr amüsant Ihre Argumentation…

            • Réda El Arbi sagt:

              Wenn Sie Koks konsumieren, können sie das ja nicht unerträglich finden, wenn sie grad mal keins konsumiert haben. Ja, auch mit 2-3 Mal jährlich sind Sie jemand, der selbst anderen mit seinem Konsum auf den Sack geht. Wenn Sie in der restlichen Zeit des Jahres dann auf Kokskonsumenten treffen, wärs ja lustig, wenn sie sich davon genervt fühlen würden. Weil Sie so ja zugeben müssten, dass sie bei Eigenkonsum anderen auf den Sack gehen.

              Ist ziemlich einfach.

          • Dee sagt:

            Ja einfach ist es! Sie sind nicht von Ihrer meinung abzubringen obwohl ganz klar Bespiele aufgezeigt wurden die diese wiederlegen.. (schlimmer als jeden kokser den ich kenne) Ich bin ziemlich ruhig wenn ich koks konsumiere und geniesse lange gespräche die dann auch mein Gegenüber geniesst. Völlig unabhängig ob dieser jemals koks konsumiert hat. Da war ich also viel nerfender als ich mdma konsumiert habe und mein gegendüber zugelalt habe und am schlimmste betrunken wenn ich was weiss ich alles mit meinem gegenüber gemacht habe… Und nochmals! meine Motivation an dieser Diaskussion hat nichts mit dem verteidigen von Koks zu tun!

            • Réda El Arbi sagt:

              Nope. Hat nichts mit verteidigen von Koks zu tun. Machst du aber von ersten bis zum letzten Wort. Gute, gemütliche Gespräche auf Koks. Das weisst du nicht. Weil du zu der Zeit eben nicht einschätzen kannst, was gemütlich ist. Dein Zeitgefühl ist verändert, deine Denkabläufe unterscheiden sich, deine Realität findet nur in deinem Kopf statt, weil die Sinneswahrnehmung durch die chemischen Reaktionen in deinem Gehirn beeinflusst wurden.

          • Dee sagt:

            Ich finde Koks an sich viel langweiliger als z.B. Mdma.. vor welchem ich aber mitlerweile solchen respekt habe dass ich es nicjt mehr konsumieren möchte.. Koks ist wie sardellen auf der Pizza für mich. Hab ich nicht wirklich gerne aber so parmal im jahr lust darauf. Ich störe mich aber viel mehr daran welchen Menschen eine Plattform geboten wird ( dann noch vom TA) um ihre PERSÖNLICHE MEINUNG als DIE WAHRHEIT verbreiten dürfen. Sie haben Ihre Erfahrungen gemacht und daraus resultiert Ihre Meinung. Was auch völlig in Ordnung ist. Aber zu bestreiten das andere unterschiedliche Erfarunge gemacht haben und diese als flasch du bezeichnen driftet ins lächerliche..

            • Réda El Arbi sagt:

              Nun, ich verbreite hier nicht DIE WAHRHEIT, sondern eben meine Meinung. Gestützt ist sie auf 30 Jahre Erfahrung im Bereich Drogen, durch biochemische Forschung (wo und wie wirkt Kokain im Gehirn), durch meine Arbeit mit ausstiegswilligen Drogensüchtigen und natürlich durch die über tausend anderen Nicht-Kokser, die hier mit einem Like angegeben haben, dass sie mir zustimmen.

              Nun, bis auf den letzten Punkt wirst du in Zürich nicht so viele Fachleute im Bezug auf Kokainkonsum finden, die in gleicher Weise qualifiziert sind, sich darüber zu äussern.

              Aber eben. Koks ist halt schono geil, gell? 😉

          • Dee sagt:

            Und jedes Gehirn regiert gleich auf den selben Stoff? Dann brauchen wir ja nurnoch eine Testperson für neue Medikamente und könnten den Text vom Möglichen Nebenwirkungen zu 100% Nebenwirkungen ändern? Und nein glauben Sie mir, würden Sie mich kenne wüssten sie das Ich Koks auf keinsten verteidige schon garnicht im Bezug auf die von Ihnen beschriebenen Konsumenten ( welche mit der Grund ist weshalb ich seit Jahren nicht mehr in den Ausgang gehe) aber es giebt auch andere und das ist nunaml Fakt!

            • Réda El Arbi sagt:

              Natürlich gibts Abstufungen. Aber die Tendenz, dass Kokser unangenehm sind, ist extem überwiegend.

          • Dee sagt:

            und nein Koks ist langweilig 😉 nicht geil

          • tststs sagt:

            „Ich bin gerne mit ihnen zusammen unterwegs!“ Securo, deshalb sind es Freunde; man liebt sie, auch wenn sie sich bei einem auskotzen (wortwörtlich oder im übertragenen Sinn).
            Dazu kommt: Schüchterne Menschen sind unter Koks immer noch recht angenehm. Wenn hingegen ein ohnehin schon gefestigtes Ego auf Koks trifft, ist es – resp. finde ich es – meist nicht mehr so angenehm. Ehrlich, dieser Hang, einem das Leben erklären zu müssen…ohnepunktundkomma… kotz…

          • Dee sagt:

            Ja genau! und wenn dein post wohl eher „gegen“ mich gerichtet ist sehe ich ihn als Bestätigung. Denn du erwähnst die Unterschiede auf die ich eben bestehe… Es ist eben nicht so, dass JEDER Mensch bzw. JEDES Gehirn gleich auf koks reagiert. Was der Autor aber wehement behauptet. Und das enzige was mich an diesem Artikel stört ist ja genau dieser „Ich erklär dir das Leben“ Beigeschmack.

            falls Punkt und Komma wortwörtlich gemeint ist gestehe ich ein, Rechtschreibung hat für mich im Netz kaum Bedeutung..

        • Dee sagt:

          Und nebenbei möchte ich noch erwähnen dass ich es sehr schätze und auch anerkenne dass Herr El Abri sich auch einem so nervigem nicht nachgebendem Poster wie mir stellt und immer auf aussagen versucht einzugehen. Das ist leider eine Seltenheit in der heutigen Intrrnetlandschaft.

          Ich denke ich habe zu dieser Diskussion genug beigtragen und bedanke mich bei allen beteiligten…

  • Donna sagt:

    Beim lesen all dieser Beiträge bekomme ich das Gefühl bzw. die Betätigung, wie viele eigentlich Koks konsumieren.
    Jeder will sich verteidigen. Fakt ist, es ist eine Scheiss Droge und hat auch die ganze Partylandschaft zunichte gemacht. Früher wahren die Leute auch auf Drogen aber es waren wenigstens nicht so Stimmungstötende Agressionsweckende, Pharmascheisse. Schau heute in den Club rein, der DJ mixt sich einen ab und die Leute stehen nur dumm rum und schleifen sich die Zähne. Ausser es ist eine schöne monotone elektronische Sause. Da sind ja eh die meisten drauf und mann fällt nicht so aus der Reihe.

  • Juri sagt:

    Dieser Artikel ist echt schlecht, vielleicht nächstes mal ein Thema wählen dass Dir mehr liegt meine Liebe….

    • Réda El Arbi sagt:

      Dieser „Artikel“ ist ein Blogpost. Und ich wär wirklich glücklich, wenn du mir 1. sagst, wie nahe mir das Thema liegen muss, und 2. warum er schlecht ist. Ausser, weil du dich als Kokserin beleidigt fühlst.

  • Andreas sagt:

    Eines der geilsten Kokain Szene an einer Zürcher Party die ich jemals gesehen habe :

    https://www.youtube.com/watch?v=vs_jj0w-vN8

    Ab 18:31

    Der Typ ( Buddy vom Ricardo Villalobos) scheint irgendwo zwischen gleich abheben wie eine Rakete die gleich explodiert oder einem bevorstehenden Herzinfarkt hin und her zu schweben.Aber das Video zeigt auf herrlicher Weise wie sich ein Mensch auf Kokain benimmt. Irgendwie total surreal die Szene . Ich konnte nicht mehr vor lachen bei dem Video.Am Schluss der Versuch sich das Zeugs nochmals so richtig reinzuziehen herrlich.

  • Betty sagt:

    Dass Kokain vor allem von den Alt-Hippies konsumiert wird stimmt so nicht, leider hat die Droge jegliche Sozial- und Altersschicht erreicht. War früher in den Klubs MDMA und Amphetamin die Hauptdroge ist es heute vor allem Kokain. Ab einer gewissen Zeit in der Nacht ist dann eine unglaubliche Unruhe zu spüren, die Leute rennen von drinnen nach draussen um den nächsten Schnups zu sich zu nehmen. Ich bin selber eine gelegentliche Konsumentin aber sehe dem Konsumverhalten vieler meiner Kollegen kritisch gegenüber. Wenn man bei jeder Gelegenheit konsumieren muss finde ich das schade. Gut geschrieben. Aber wieso so wütend?

  • Claudio sagt:

    @El Arbi: Genau diese Bilder (Foto zum Text) lösen bei Süchtigen den Wunsch nach erneutem Kokainkonsum aus und nicht gerade Selbstreflexion. Dafür aber bringt es viel Traffic sowohl im Belohnungssystem der (Ex)Konsumenten sowie für Ihren Blog.

    • Réda El Arbi sagt:

      Sorry, ich bin ein Ex-Konsument. Und wenn ich einem Bild nicht widerstehen kann, kann ich sicher nicht widerstehen, sollte ich in meinem Leben mal wieder wirklich in Kontakt mit Drogen kommen. Das wiederum bedeutet, dass man zwar mit seinem Konsum aufgehört, sich aber nicht mit seiner Sucht auseinandergesetzt hat. Die Mechanismen sind die gleichen wie beim Alkoholismus. Dürfen jetzt trockene Alkoholiker nicht mehr aus dem Haus, weil sie jemanden sehen könnten, der ein Bier wirklich genüsslich trinkt?

      Wenn ich über Kokainkonsum schreibe, muss ich es auch bebildern können.

  • Mucke sagt:

    Hier noch einen musikalischen Beitrag zum Thema: https://soundcloud.com/sadhaka/2011-1

  • AlenaS sagt:

    Lustig das sich meistens Leute ohne Koks Erfahrung über solche Themen öffnen und auch genau diese engstiernigen, unwissende Menschen vergessen das auch Alkohol eine Droge ist. Schon Siegmund Freud hat mit Kokain experimentiert und auch ich habe meine Phase gehabt. Ich möchte DEFINITIV KEINE DROGE ODER ÄHNLICHES gutheissen aber denke das von der Natur abstammende Drogen durchaus probieren kann. Definitiv nicht zu empfehlen Menschen mit einer labilen Psyche, von denen in diesem Artikel die Rede ist.

    Man redet immer von Drogen, den bösen Dingern, aber das mehr Menschen an Alkohol sterben als Kokain oder Gras sterben, vergesst Ihr „besserwisser“ und „Gutmenschen“ immer. Zahlen lügen…

    • Réda El Arbi sagt:

      Jup. Im Text gehts nicht um Alkohol. Richtig erkannt.

      • Diego sagt:

        Also Alena, nimms mir nicht übel, aber dein „Text“ würde sich bestens für eine Anti-Drogenkampagne in der Schule eignen 🙂

    • Koka sagt:

      Von der Natur aus? Sorry aber wenn du schon auf Bessereisser machst, schau dir doch mal an wie die Kokainpasta entsteht! Da ist von Natur nicht viel übrig! Es wäre was anderes wenn du an Kokablätter rumgekaut hättest, aber das Pulver ist defintiv nicht mehr natürlich…

      In diesem Artikel wurde mit keinem Wort Alkohol gutgeheissen und sein wir doch mal ehrlich, es ist die SCHLIMMSTE Droge von allen! Da bin ich mit dir, aber die Behauptung Kokain wäre natürlich ist gänzlich falsch. Die einzigen Natürlichen Drogen sind Pilze und Gras, welchea du selber anbaust respt. züchtest ohne Zusätze.

  • samuel sagt:

    schöner Artikel. dekt sich genau mit meinen Erfahrungen. neben dem dass die leute äusserst unagenehm um nicht zu sagen unausstehlich sind, muss man sagen. Trau keinem Kokser. das erste was sie sich wegschnupfen ist das Gewissen.

  • Dee sagt:

    Einfach nein! Die von Ihnen beschriebenen Konsumenten machen vieleicht 15% aller aus.. Ich will hier nichts schön reden. Ich konsumiere koks wann überhaupt 2-3 mal Jährlich! wenn ich gerade Lust habe und mich spontan dafür entscheide… Ersre Erfahrungen mit „harten“ Drogen waren mdma amphi lsd.. koks kam viel später.. Jetzt hab ich wenn dan lust auf koks. Es kommt immer auf die Situation drauf ann welche Droge „passt“. Es ist halt so dass die im Artikel beschriebenen Konsumenten diese sind welche am lautesten und dem entsprechend am aufälligsten sind. Habe auch genug von dieser Sorte im Umfeld.. Aber halt auch ganz viele ab und zu bis Dauerkonsumemten bei denen nichts vom Artikel…

    • Dee sagt:

      Lange Rede kurzer Sinn, Wie die Deutschlehrer immer so gerne sagten : Sie müssen das Thema differenzierter beschreiben…

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun, nein. Es ist einfach so, dass Kokain im Gehirn bestimmte Vorgänge auslöst. Diese Vorgänge führen zu anderem Verhalten, verändert die Selbstwahrnehmung in einer ganz bestimmten Weise. Genau wie LSD oder MDMA oder THC die Gehirnchemie in einer ganz bestimmten Weise beeinflusst.

      Natürlich kann man sich selbst vormachen, dass das eigene Hirn ganz anders als beim Rest der Menschheit auf die chemischen Prozesse reagiert. Aber das sagt nichts über die persönlichkeitsverändernde Wirkung von Kokain. Das sagt nur etwas über die Persönlichkeit.

  • Alain sagt:

    Man mag vom Blog von Réda halten, was man will. Auch ich habe eine Coca-Vergangenheit und ziehe mir so all 2 Jahre gerne etwas hoch. Fakt aber bleibt, dass von den tiefschürfenden Gesprächen auf Coci am Tag darauf nichts übrig bleibt. Und noch was: Versucht mal auf Coci herzhaft zu lachen – geht nicht

  • Lars sagt:

    Lieber Reda

    Du schreibst offensichtlich aus der Perspektive von einer Person die nicht mit Drogen umgehen kann. Davon gibt es viele – in der Szene die du beeschreibst sogar sehr viele. Für solche Menschen ist es wohl besser sich komplett von Drogen wie Kokain/Heroin fernzuhalten.

    Allerdings haben MDMA, Psylocybin oder LSD ein riesiges Potential zur Selbstentfaltung, bzw dazu, sich selbst besser kennenzulernen.

    Wenn zum Beispiel ein Schwulenhasser auf MDMA merkt, dass Homosexuelle auch liebenswürdig und nett sind (auch wenn die Wirkung vorüber ist!) oder eine zerstittene Beziehung zw. Tochter und Vater nach 10 Jahren mit mehr Verständnis wieder aufgenommen werden kann, ist das doch…

    • Réda El Arbi sagt:

      Sorry, ich hab nichts gegen Drogen, solange die Benutzer auch mal aushalten, dass man ihnen einen Spiegel vorhält.

      Und nochmals sorry: Du führst wirklich normales, anständiges Verhalten an, um Drogen zu rechtfertigen? Ehrlich, das ist Kitsch. „Ach, es hat mein Bewusstsein verändert“.

      Es gibt keine Abkürzubg in spirituellem oder psychischem Wachstum. Man muss an sich arbeiten. Alles andere ist einfach nur Selbstbetrug. Und das sag ich, der wohl jede Art der Abkürzung ausprobiert hat.

      • Lars sagt:

        Nein ich führe Drogen-Konsum als Beispiel an, wie aus einem unanständigem Menschen ein anständiger Mensch wird. Ja als Abkürzung: Versuch mal einem homophoben Mann zu erklären dass sein Verhalten „nicht normal, unanständig“ sei.Viel Erfolg damit – er wird nicht zuhören.

        Sagst du auch kranken Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungungen, dass sie keine Abkürzungen nehmen sollen? Auch wenn die Therapie mit MDMA sehr erfolgversprechend ist (oder wäre – rein als Gedankenexperiment wenn du die Wirkung bezweifelst)?

        Ich hoffe dir ist klar, dass zw. Alkohol und anderen Drogen kein wesentlicher Unterschied besteht und du den Konsum davon auch als Selbstbetrug betrachtest und…

        • Réda El Arbi sagt:

          Ich halte nicht viel von drogenunterstützter Verhaltenstherapie die von Laien an irgendwelchen Kollegen durchgeführt wird.

          Ich hab auch nichts gegen Leute, die Drogen oder Alkohol nehmen und Spass daran haben. Was mir aber tierisch auf den Sack geht, ist die Romantisierung des Konsums.

          Wenn Fachleute Substanzen zu bestimmten therapeutischen Zwecken einsetzen, dann bin ich voll dafür. Es unterscheidet sich aber klar davon, einen Kollegen was einwerfen zu lassen und sich dabei vorzumachen, er würde davon menschlich wachsen.

        • Hans sagt:

          @Lars
          Die wichtigste Bedingung bei der Behandlung einer PTBS ist die Sicherstellung eines schützenden Umfelds, in welchem der Patient in emotionaler Hinsicht schutzgarantiert aufgehoben ist. Das ist die wichtigste Bedingung. Die Simulation eines solchen Umfeld künstlich induziert über MDMA ist überhaupt nicht dasselbe, allein was den Zeitfaktor betrifft. Auch das Sie in diesem Kontext von Abkürzung reden, ist unverständlich. Aber der Ersatz eines solchen emotional stabilen Umfeld zu simulieren und nicht real zur Verfügung zu stellen spricht Bände, das zeugt von einer sehr armen Gesellschaft, die sich für nichts interessiert und in einem kalkulatorischen Machbarkeitswahn gefangen ist.

      • alice sagt:

        Das zauberwort wird wohl wieder einmal toleranz sein. Ich hatte/habe auch so meine erfahrungen diesbezüglich. Was mich bei reda einwenig störte ist, wen man von koksenden altszenis spricht, sollte einem schon bewusst sein, dass sie es weder aus narzistischen gründen noch spasseshalber tun. Vielleicht war es vor jahren mal der titel einer story. Viele die heute noch konsumieren, kämpfen wahrscheinlich mit einem suchtproblem.was auch ihre aussage wiederlegt, wer nimmt schonwas dass ihn nicht glücklich macht. Dennoch, ich verstehe was reda meint. Und sorry dee, du bist einfach nur lächerlich. Willst wohl dabei sein ja? zieh dir lieber ab und an eänen joint rein.

  • koksi sagt:

    Man mag vom Blog von Réda halten, was man will. Auch ich habe eine Coca-Vergangenheit und ziehe mir so all 2 Jahre gerne etwas hoch. Fakt aber bleibt, dass von den tiefschürfenden Gesprächen auf Coci am Tag darauf nichts übrig bleibt. Und noch was: Versucht mal auf Coci herzhaft zu lachen – geht nicht.

  • Your Mom sagt:

    …and I’m assuming all of this is supported with a hardproof study conducted by some prestigious university or at least statistical data from a trustworthy and reliable source. Ah, wait… it’s not. I’m surprised that Tages Anzeiger allows this useless journalistic piece of junk based on the opinion of a frustrated idiot to be published on their blog. You could have at least taken the time to dig deeper into the matter and give us some valid argument on why you think that (assuming anyone would care) in addition to providing relevant insight, like any other serious journalist would have done, since you’re probably already being paid to do so anyway.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ou, you’re hurt. I’m soooo sorry. Maybe you should take something?

      But is 15 years of taking any drugs enough insight? Actually 30 years in contact with cocain-users?

    • Richi sagt:

      Liebe Mum, was verstehen Sie beim Ausdruck „StadtBLOG“ nicht?

      „Blog, in full Web log or Weblog, online journal where an individual, group, or corporation presents a record of activities, thoughts, or beliefs.“ Online Encyclopaedia Britannica.

      Vielleicht, wenn Sie dann wieder auf dem Boden angekommen sind, können Sie ja wenigstens Ihrerseits Argumente, Studien oder statistische Daten nachliefern. Aber schon klar, auch Ihr Kommentar ist ja nur eine Meinungsäußerung genau so wie Herrn El Arbis Text.

  • Sarah sagt:

    So damit auch eine Frau mal ihre meinung abgibt 🙂 ja koks macht kaputt wie jede droge. Aber um hier ihre frage zu beantworten welche art menschen diese nehmen teile ich gerne mit warum ich mir die nase puderte. Angefangen mit probieren (borderliner der sich dann endlich mal der gesellschaft öffnen konnte und sich nicht für sich und sein nicht vorhandenes selbstbewusstsein schämen muss) 2 jahre grosszügiger dauerkonsum gefolgt von 4 jahre pause nehme ich es nun aus einem grund kurzfristige leistung im job (pharma). Das war letztes jahr für zwei wocheb und dann war auch wieder gut – mein umfeld bezeichnet mich als angenehm und testen lass ich mein kaum gestreckten scheiss auch;)

    • Réda El Arbi sagt:

      Dein Umfeld ist freundlich. Wahrscheinlich aus Angst, du würdest ganz abstürzen, wenn man dir sagen würde, wie du auf Koks wirkst.

      Ich kenne niemanden von den einigen hundert Leuten, die gelegentlich koksen, der nach Konsum ein angenehmer Mensch wäre. Aber vielleicht ists ja bei Selbstmedikation anders.

      PS: Warum richtest du dein Leben nicht so ein, dass DU damit klar kommst, nicht die Person, die DU auf Koks bist. Das sind nämlich rein von der Hirnchemie her zwei unterschiedliche Menschen.

  • Lucille sagt:

    Als Ex-Heroinuser weisst du – oder solltest du wissen -, dass in Zürich auf dem Letten in den 90ern v.a. sogenannte Cocktails, ein Mix aus Koks und Heroin, gespritzt wurden und dass mehr Geld mit Koks als mit Heroin umgesetzt wurde – da Koks massiv teurer verkauft wurde als Heroin. Also nicht unbedingt die Manager und Jetsetmenschen auf die du ansprichst.

    • Réda El Arbi sagt:

      Jep. Aber mein Beitrag geht nicht um Süchtige, sondern um Lifestylekonsumenten. Kokain hat übrigens mehr meiner Freunde umgebracht als Heroin.

      Nur spritzt sich keiner der Szenis die Droge iv. Der Charakter der Droge verändert sich mit der Art des Konsums. Darum sind Crackheads, Fixer und Koksnasen gsnz unterschiedliche Persönlichkeiten.

  • Kusi sagt:

    befremdlich ist das du den kosum von koks nur auf die partyszene reduzierst vorallem da du ja jahrelange erfahrung mit Drogen allgemein hast……wo bleibt das thema SUCHT und abhängigkeit in deinem text???es sind nicht alle kosumenten doofe partygänger die auf ihrem egotrip sind……wichtig ist es mir klarzustellen das sucht eine krankheit ist und viele jahrelang kämpfen und mit dieser krankheit leben zu können…..und gerade kokain ist wohl die substanz die am meisten abhänig macht natürlich nicht körperlich wie heroin sondern psychisch….ich empfinde den kosum von koks absolut nicht als etwas gutes oder erstrebenswertes aber ich muss etwas in die presche springen für alle kranken!!!!!!

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich sprech in meinem Text auch nicht von Süchtigen, sondern von Lifestyle-Usern. Genau wie ich bei den Typen, die nach dem Clubbesuch ihren Vodka an die Hauswände kotzen, nicht von Alkoholikern sprechen würde.

  • Dominik Woodtli sagt:

    Ich würde meine Nasenscheidewand verwetten dass der falsche Rammstein Song verlinkt wurde…

    • Réda El Arbi sagt:

      Nope. Sonne ist eine Koksmetapher. Hör dir den Text an 🙂

      • Dominik Woodtli sagt:

        Hab ich natürlich gemacht. Noch besser, ich hab ihn gelesen.

        Der Song wurde auf Anfrage der Klitschko Brüder geschrieben, sollte ihre Hymne werden, war ihnen schlussendlich aber zu hart. Ich glaube eher nicht dass die gesagt haben: „Nein Till, das ist eindeutig ne Koks-Metapher, so wollten wir das aber nicht haben!“ Das interpretierst nur du so. Wieso auch immer. ^^

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, Uwe Kempen, ein Freund und Fotograf von Lindemann hat mir da eine andere Geschichte erzählt. 🙂

          PS: Kohlemine, in der Koks abgebaut wird. Schneewitchen-Metapher und noch viele andere kleine Hinweise in Text und Bild.

          Das Zählen als Countdown vom Konsum bis zur Wirkung.

  • sonicP sagt:

    Boah – und dann auch noch einen Ramstein Song verlinken!

    Ramstein sucks!

  • Oliver sagt:

    Diese unsägliche Diskussion unter ex- und aktiven Cocaköpfen ist schlicht weg langweilig ! Jeder der sich den Dreck hochzieht ist ein Idiot allererster Güte.

    • Ürsu sagt:

      O.K. Oliver.
      Mit diesem unsäglichen Kommentar wertest Du die Diskussion ungemein auf, da bis anhin die gelangweilten, erster Güte- Idioten mit Ihren zwischen zwei „Nasen“ ach so brilliant getexteten Ergüssen, grad noch gefehlt haben…
      Hab Dank Oliver und geniess Dein Coggi- Fröschli

  • Bruno Pfeuti sagt:

    Ältere Kokser tragen also andere Attribute zur Schau als den Bierbauch, die Marathon-Begeisterung oder das schwere Motorrad. Verfallen gefährlich der Nostalgie, als alles noch möglich war. Sehnsucht (Sweet Bird of Youth) rational zu überwinden, gelingt nicht jedem. Innere Ungleichgewichte auszugleichen und mit der Sinneserweiterung zu experimentieren, stand wahrscheinlich schon immer am Ursprung des Griffs nach psychoaktiven Substanzen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Koks als Bewusstseinserweiterung? SIE sollten Giacobb/Müller beim SRF ersetzen. 🙂

      • Bruno Pfeuti sagt:

        Koks war und ist die Droge des Jetsets und wird bekanntlich auch im Prostitutionsmilieu umgesetzt. Dass Kokain wie Alkohol die Funktion eines sozialen Schmiermittels zukommt und enthemmt, ist nun mal eine Binsenwahrheit. Wohl dem, der die Finger davon lassen kann, aber Kokser als Ausgeburt der Asozialität darzustellen, ist Mumpitz. Die klassische Verliererdroge ist immer noch Heroin, wobei auch hier gilt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun, ich hab Heroin nie romantisiert. Aber Kokain mit dieser „Boheme“ zu zuckern, ist genau die Art, wie Bildungsspiesser belanglosen Drogenkonsum aufhübschen würden.

          Kokain ist die Droge des Jetsets. Das bestätigt aber nur meine These, dass Koks eine Verliererdroge ist, mit der man sein Ego aufplustern muss.

  • Beat Infanger - Dalcher sagt:

    Lieber Verfasser dieses Textes. Als ehemaliger Labyrinth- Resident- Dj und ehemaliger Dauerkonsument, der seit 6 Jahren clean ist, und auch keinen Alkohol mehr trinkt möchte ich ihnen von ganzem Herzen zu diesem mutigen und gut analysiertem Text gratulieren.

    Die Anzahl der Kommentare und die Entrüstung einiger, sollte ihnen Beweis genug dafür sein, dass sie mit der Nadel der Wahrheit ins Zentrum des Wespennestes gestochen haben.

    Es macht Spass das zu lesen, zumal ich heute immer noch auflege und die Muster, die ich beobachten kann immer noch dieselben sind.

    Dass einige Betroffene, die das lesen, sich das nicht einfach so gefallen lassen konnten, bestätigt nur die Richtigkeit…

  • Ürsu sagt:

    Da lässt unser Stadtneurotiker wieder einmal einen seiner regelmässigen Wutausbrüche über irgendwelche Szenies aus.
    Über seine Gründe liesse sich hier auch spekulieren und sich herablassend äussern, nur ist den einen gegeben, sich nicht so wichtig zu nehmen und das Prinzip Leben und Leben lassen anzuwenden.
    Offenbar braucht der gute Reda das Leute- bashing wie andere Koks!

    • Réda El Arbi sagt:

      Gerne würde ich jetzt noch was zum Kokskonsum und zur Persönlichkeitsstruktur, die es benötigt, um diese Droge zu wählen, lesen.

      Mir was vorzuwerfen ist einfach. Mich zu widerlegen, dürfte schwieriger sein.

      Also, warum will man Koks? Und warum empfinden alle, die keins nehmen, die Konsumenten als unerträglich?

      • adrian wehrli sagt:

        Deiner Logik zu folgen: Für Koks anfällig sind primär extroverierte Persönlichkeiten. Davon benützen es einige als Leistungsdroge, andere wieder um die Diskrepanz zwischen Fremdbild und Eigenbild zu übertünchen. Wieder andere (politoxikomane) wollen einfach den Bang in der Birne, egal mit was, um sich selber nicht wahrnehmen zu müssen. Also arrogante Drösel Koksen, sind drumm alle Kokser arrogante Drösel? Warst du 15 Jahre lang so einer? Und jetzt „born again“ und clean wie ein Schneefeld im Januar?

        • Réda El Arbi sagt:

          Da Heroin meine Hauptdroge war, kam Koks nicht so zum Tragen.

          Aber ehrlich, ich versteh nicht ganz, was du mit sagen willst. Koks ist geil, wenn man damit umgehen kann? Koks macht aus Menschen keine egozentrischen Unsympathen?

          Sorry, ich kenn niemanden, der seine Zeit nüchtern mit jemandem auf Koks verbringen will. Aber das ist ok
          Die Frage bleibt immer noch, warum jemand sich für Koks entscheidet. Für jedes deiner angeführten Beispiele gibts bessere Mittel.

          Und was mich auch noch wundert: Warum du dich do für den Kokskonsum in die Schlacht wirfst. Entweder es ist dir persönlich wichtig, oder aber du trollst ein bisschen.

          • adrian wehrli sagt:

            Ich werfe mich für nichts in die Schlacht, bloss dafür dass jeder das Recht auf Unglück und Elend hat. Und dein Text war ein bisschen herablassend, da muss du schon ein paar Trolle ertragen.

          • adrian wehrli sagt:

            .. und ich hab an der ETH als Neurobiologe mti Koks gearbeitet, also das war synthetisch hergestellt, mit Giftschein vom Bund, daher finde ich die Substanz interessant, ich verneine deine Ansicht auch gar nicht, dass Koks zerstörerisch ist, und ein Arsch auf Koks ist wie zehn Aersche zusammen. Nur Dein herablassender Rundumschlag zum Thema hat mir nicht gefallen.

            • Réda El Arbi sagt:

              Natürlich war mein Text herablassend. Es war ein Angriff auf eine bestimmte Szene, die nicht nur Koks nimmt, sondern sich auch noch für die Krone der Schöpfung hält und anderen mit genau der Herablassung und Arroganz begegnet, die ich jetzt ein wenig zurückgegeben habe.

              Und natürlich hat jeder das Recht auf sein eigenes Unglück. Nur beinhaltet das nicht, sein nahes Umfeld wie ein Arsch zu behandeln. Und man darf denen auch mal einen Spiegel vorhalten. Nicht, dass es was nützen würde, aber wenigstens können die Leute, die Kokser aushalten müssen, dann mal ein bisschen kichern.

      • Ürsu sagt:

        Ich brauch Sie nicht zu wiederlegen, da sind doch einige erhellende Ansichten in Ihrem Text.
        Nur kriecht zwischen Ihren Zeilen auch immer wieder mal ein Quentchen Frust oder gar Neid hervor.
        Würden Sie Ihre Beobachtungen um Sie herum doch etwas reflektierter zu Feder bringen, es gereichte Ihnen bestimmt zu wertvolleren Einsichten, z.B auch wie Sie Ihren Beruf zu verstehen glauben.
        Auch mir persönlich sind solche Koksexzesse von früher bekannt, hat mich die jetzige Abstinenz jedoch nie glauben lassen, dass ich nun besser dastehe als die „verlorenen Seelen“

        • Réda El Arbi sagt:

          Sorry, kein Frust oder Neid. Ich hab mehr Drogenerfahrung als irgendjemand auf dem Planeten braucht.

          Ich leiste es mir einfach, mal den Finger auf den Kokskonsum im städtischen Umfeld zu legen. Und windersamerweise kommen jede Menge beleidigte Komnentatoren mit „Ich bin ja kein Kokser, aber …“ daher. Spannend, nicht? 😉

          • Ürsu sagt:

            Da stellt sich mir schon die Frage; wenn nicht aus Frust, warum dann „leisten“ Sie sich, Ihre Finger irgendwo raufzulegen?
            Es bestimmt erhellender, wenn Sie über Ihre Beweggründe für ihren Drogen Missbrauch berichten würden, und warum es für Sie so schwer ertragbar ist, in Ihrer jetzigen abstinenten Zeit sich dermassen über andere weniger glückliche zu ernervieren.

            • Réda El Arbi sagt:

              Weil das mein Job als Meinungsblogger ist.

              Zu meiner eigenen Sucht reicht es, meinen Namen und „Heroin“ zu googeln. Dazu ist das Meiste schon geschrieben worden.

              PS: Mir hätte es damals gut getan, wenn jemand mir einen solchen Text vor die Nase gehalten hätte. Obwohl, wahrscheinlich hätte ich verleugnet, rationalisiert, beschönigt, Mitleid und Verstãndnis eingefordert etc.

  • Silversurfer sagt:

    Die Lust zum Rausch ist seit Anbeginn der Menschheit unser Flugbegleiter, ich glaube auch der Kokskonsum und was du erlebst ist stark Persönlichkeit abhängig. Nun zu verallgemeinern und alles zu verteufeln ist doch schwarzweiss gesehen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich beobachte Kokskonsumenten seit 30 Jahren, 15 davon war ich selbst einer. Egal welche Persönlichkeit, es wirkte auf alle gleich.

      Natürlich ist das persönliche Empfinden unterschiedlich, aber nach aussen wurden alle zu egomanen Ar***********.

  • tststs sagt:

    Habe nur bescheidenste Erfahrungen, aber:
    Das schlechteste Kosten/Nutzen-Verhältnis aller Drogen!

  • Stephanie sagt:

    „Frauen, die sich früher nur mit abweisender Arroganz vor der Aufmerksamkeit der Männer retten konnten, frieren sich heute mit Schnee die Herablassung ins Gesicht, mit der sie die 20 Jahre jüngere Konkurrenz für ihre Frische strafen.“

    Allein für diesen Satz hat sich die Kolumne gelohnt. Dicht gefolgt von dem Vergleich mit der Intimrasur. Danke Reda

  • Otto sagt:

    Habe es in meiner Jugend auch ausprobiert der Effekt war in meinem Fall 0. Einfach ein Unwohlsein den Flash empfand ich als unangenehm und besser fühlte ich mich nicht.Liegt wohl auch daran das ich mich selber sehr gerne habe und ein gesundes Selbstbewusstsein habe.Scheint auch eine Droge zu sein für Menschen mit einem sehr schwachen Ego und Selbstbewusstsein.Sehe/Sah es in meinem Umfeld Menschen mit sehr schwacher Persönlichkeit scheint Kokain regelrecht aufzupuschten. Der Fall in die Tiefe danach war aber umso stärker und Langzeitkonsumenten weisen teilweise erhebliche Persönlichkeitsstörungen auf. Eine sinnlose Droge die Geist und Körper auf langer Frist zerstört.

    • tststs sagt:

      Habe fast die gleiche Erfahrung gemacht… ein wenig Euphorie, die aber vom bittren Schnodder, der ständig den Rachen hinuntergezogen werden wollte, recht schnell überdeckt wurde…

  • Sally Tomato sagt:

    artikel stimmt doch. die stadt ist überfüllt mit „geile sieche“ und „chatzene“… ohne was zu schmeissen, schaffen sie’s nichtmal auszustehen. lame!

    • adrian wehrli sagt:

      Die Idiotendichte ist in Zürich wahrlich hoch, ich schätze aber, dass auch ohne Koks die Dichte gleich bleiben würde. Bloss ein Idiot auf Koks ist zehnmal mühsamer als ein nüchterner Idiot. Also könnte man das Koks als Idiotenbeschleuniger anschauen. Wobei zurück zum Thema, Koks beschleunigt Idioten wie auch Journalisten gleichsam, ist also Klassenneutral.

  • Tim Birke sagt:

    Lieber Réda,

    vergiss bitte nicht zu erwähnen, dass Kokain zu den harten Drogen gehört.

    Mit harten Drogen ist gemeint, dass man sehr schnell davon abhängig wird. Ich kenne viele tragische Geschichten aus meinem Umfeld. Es ist also nicht eine veraltete Modeerscheinung (und hat mit Lifestyle wenig zu tun). Viel mehr ist es eine äusserst potente Droge welche ver- und zerstört.

  • Benjamin sagt:

    Reda, Deine Kolumne hat anscheinend ein paar tief ins Herz getroffen. Ich teile Deine Meinung durch und durch. Ist auch schwierig, sich selbst erkennen zu müssen. Ich selber habe in den USA mit 21 Jahren mal eine Nacht durchgeschnupft und fand’s erbärmlich: Resultats- und gesundheitsmässig. Als meine Jugendfreunde 5 Jahre später in Zürich damit begannen, konnte ich mich nur noch abwenden. Etwa dort beginnt Dein Blog. Wenn ich das Thema ansprach, kamen die gleichen Antworten wie hier, nur ein Bisschen netter natürlich.

  • Bohl Pat sagt:

    Ojeee – was für ein Schwachsinn hier gepostet wird. Und dann der/dei Autorin auch noch so genervt reagiert und agiert.
    Wir wissen doch alle – Koks ist Koks oder eben Wurmmittel für Pferde – wo hier ja die Hengste eben die so fleissig und herablassend dargestellte Männer mit Ü – 30 bis 40ig…,
    Der ganze Artikel ist eigentlich ziemlich fade und nichtssagend – den dieses Thema ist einfach nur öde!

  • Es Koks Anhängiger sagt:

    Sind wir mal ehrlich… es spielt gar keine rolle warum man koks konsumiert. fakt ist, es macht einem absolut fertig und das mit den gescheiterten ehen… naja, ich kann ein lied davon singen…

    bin da nicht ganz der gleichen Meinung betreffend warum man konsumiert, aber diese scheisse frisst einem auf!!!!

    und ja ob nun Reda narzistisch oder gar belehrend wirkt… meine freunde.. es ändert nichts an der Wahrheit der teufel wartet in jedem krümel auf euch und beansprucht eure seele!!!

  • Peter Bresse sagt:

    Da kennt sich aber jemand (Autor) aus 😉

  • Adrian Wehrli sagt:

    Ui. Da hat aber wer einen schlechten Tag gehabt, als dieser Text abgeliefert wurde. Ein bisschen Frust, ein bisschen Neid und viel Brösel zwischen den Zeilen. Herr Arbi, bitte etwas frischer nächstes mal, etwas Koks könnte helfen ….

    • Réda El Arbi sagt:

      Sie sind ein Vollidiot, einem Ex-Süchtigen Drogen zu empfehlen. Right?

      • Adrian Wehrli sagt:

        Right! Die Agression bestätigt den Eiferer. Wenn Sie die Ironie im Satz nicht getickt haben, mama mia, kommen Sie runter. Natürlich habe ich Ihnen kein Koks empfohlen.

  • A.M. sagt:

    Leben und leben lassen! Und wenn Sie tatsächlich ein Problem mit solchen Anrufen haben, dann klären Sie das bitte privat und lassen Sie bitte selbstgefällige, moralistische Rundumschläge. Einen guten Wochenstart noch…

    • Réda El Arbi sagt:

      Auch hier: Verteidigen Sie die Wahl ihrer Droge oder finden Sie Kokain grundsätzlich geil?

      • Adrian Wehrli sagt:

        Herr Arbi, sind wir ehrlich: Koks ist geil, leider aber auch ein Seelenfresser, Körpervögler und lausiger Hund. Sogesehen macht der Tanz mit dem Teufel spass, nur die Rechung hinterher erinnert uns daran warum wir erst gar nicht mit dem Teufel tanzen sollen…

        • Réda El Arbi sagt:

          Koks ist nur geil, wenn man einen Egoboost braucht. Ehrlich.

          • Adrian Wehrli sagt:

            Nein Herr Arbi, das ist etwas zu simpel. Der Dopaminspiegel im Synaptischen Spalt steigt bei allen Menschen an bei der Einnahme von Koks, das positive Gefühl, nennen wir es „geil“ stellt sich bei allen Menschen ein. Ob dann dies kompensatorisch (Ego) verwendent wird oder nicht, kommt auf die Person an. Denn Schaden haben aber dann alle. Nur weil die Züri-Ego-Aersche Koksen, heisst das nicht ,dass Koks nur für das Ego gebraucht wird. Das nennt man eine Pseudokorrelation.

        • adam gretener sagt:

          Ui Adrian, Du bist noch einer welcher meint, mir merkt man es nicht an, ich habe es im Griff. Erst bleibt einem von einem Sack nach der Party noch was übrig, dann kauft man sich morgens um 4 noch eines, dann kauft man abends direkt zwei, schnell mal bleibt eben nichs übrig. Plötzlich muss man dem Dealer nicht mehr hinterher rennen, er ruft bereits am Donnerstag an und kommt auf eine Nase vorbei. Aber bei einer Nase bleibt es nie. Plötzlich kommt man an ganze Finger ran. Man beschimpf Freunde, belügt sie und geklaut sie. Spontanes Nasenbluten wird plötzlich regelmässig. Man fängt an zu basen, weil die Nase streikt. Plötzlich belächelt man Schnupfer als Anfänger. Seen before. Viel Glück damit.

          • adrian wehrli sagt:

            Lieber Adam, bitte genauer lesen. Hier nochmals meine Position: Koks ist gefährlich, und kaum jemand hat es im Griff, darum kokse ich nicht. ABER koks zu verteufeln hilft nicht, denn genau das Gegenteil passiert: Jemand probiert es aus, und siehe da am nächsten Tag geht es einem Gut der Teufel kam nicht, also war all die Schwarzmalerei eine Lüge! Und schon macht man weiter …und ist in Teufels Küche. Ich stehe für eine differenzierte Meinung und verwechsle Erfahrung nicht mit Wissen.

            • Réda El Arbi sagt:

              Es geht nicht darum, Koks zu verteufeln. Es geht um die Frage, welche Persönlichkeiten die Wirkung von Koks wählen.

      • A.M. sagt:

        Verteidigen muss man nur, was verwerflich ist. Und Verwerflichkeit lässt sich nur in wenigen Fällen universell festlegen. Deswegen meine Kritik am moralistischen Rundumschlag. Einfach cool bleiben und die Leute machen lassen. Unliebsame Telefonanrufe kann man notfalls auch blocken.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nein, verteidigen muss man auch, was dumm ist. Meine Job ist nicht, fair zu sein, sondern den Finger auf dämliches Verhalten zu legen.

  • xxx sagt:

    sorry reda, aber da hättest du echt auch nix schreiben können. lausig.

    • Réda El Arbi sagt:

      Die Argumente sind wohl in der Wochenanfangsdepression verloren gegangen, mein lieber, anonymer Freund.

      Willst du uns sagen, dass Kokain eigentlich super ist und ich keine Ahnung hab, als Abstinenter lustfeindlich bin und Blabla?

      Oder rechtfertigst du ganz spezifisch deinen eigenen Konsum?

      PS: Ich kann IP-Adressen zuordnen 🙂

      • Adrian Wehrli sagt:

        Abstinenz ist gut und auch gesund. Fegefeuer, Eitelkeit und Blurb predigen, bitte in der Kirche. Jeder Vogel kann IP -Adressen zuordnen. In diesem Sinne, Wasser predigen und Wasser saufen. Wir verzeihen den ausgerutschten-abgelutschten text, denn sonst schreiben Sie witzig und gut.

        • Réda El Arbi sagt:

          Auch hier: Gegen mich, oder gegen meine Aussagen? Oder für den eigenen Konsum? Ich predige nicht Abstinenz, sondern hinterfrage, warum man sich für eine Egodroge entscheidet.

          • Adrian Wehrli sagt:

            Nur gegen diesen einen Text, nicht gegen Sie Herr Arbi. Ich schätze Ihre Texte, und ja, wir sind uns einig, Koks ist eine Egodroge. Koks könnte eine interessante Droge sein, am rechten Ort eingesetzt. Leider ist das Craving, das Suchtpotential supergigantisch, sodass die Vernunft den Bach runter segelt nach der ersten Linie … In diesem Sinne:
            Hier die Friedenspfeife Herr Arbi

            • Réda El Arbi sagt:

              Die Frage ist, warum man sich diese Droge mit explizit dieser Wirkung wählt. Das sagt nicht über die Droge aus, wohl aber über den Konsumenten.

  • martin friedrich sagt:

    Den Chapo freut’s. Er hat ja auch einen Drogenkrieg zu finanzieren. .

  • jüge sagt:

    noch was musikalisches zum thema:
    http://youtu.be/JYhgqFBs19w

  • Guido sagt:

    En Guete an alle Jungs & Mädels welche sich Vieh Entwurmungsmittel, ja Koks besteht zum grossen Teil aus dem,
    in den Kopf zieht.
    Hoffentlich vertreibt Ihr Eure Würmer!!

    • Adrian Wehrli sagt:

      „Nein, nein, mein koks ist super, ich kenn ja auch den dealer, und der hat nur Erstklassiges direkt von der Mama aus Caracas“ … etwa so oder? Ich sagte schon immer, legalisieren, und dann in Züri als Fair-trade-Max-Havelaar bolivian marching powder verticken. Mann das gäbe einen schönen Broken Steuern für den Staat.

  • Patrick sagt:

    Mit einem grossen Augenzwinkern gelesen, und da ist mir doch mit demselben Augenzwinkern konstant die moralische überlegenheitspyramide in den Sinn gekommen.
    Analog Der Maslowschen Bedürfnispyramide:

    http://66.media.tumblr.com/06ffc738d4e5750488a3489445a52e1d/tumblr_noaul3sTzn1qa4p8ho1_500.jpg

    Das Bild ist auf Spanisch, ich beschreibe sie deshalb umgekehrt:

    Vulgäre und Ignorante Mehrheit
    Internet Meinungsvertreter | Menschen die Lesen | Tierschützer | Vegetarier
    Velofahrer | Veganer
    Aktivisten
    Und ganz an der Spitze: Du

    In diesem Sinne, seien wir ehrlich, ist dieser Artikel ist doch irgendwie auch wie eine Intimrasur fürs Ego, oder?
    Ein bisschen intelektuelles „Kokain“…

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, ich brauch für meine narzisstische Störung keine Substanzen. Und ich brauch auch niemanden zu beeindrucken. Entweder man mag meine Sachen, oder man mag sie nicht und gibt damit zu, dass man noch nicht die Reife für meine Inhalte erreicht hat 😀

      Aber grundsätzlich: Nimmst du Koks? Ab und zu, wie „ein gutes Glas Wein“? 😀

      • Adrian Wehrli sagt:

        Man nannte das „Coc au vin“, einen Löffel voll in die Rotweinflasche. Die Boheme machte das so um die letzte Jahrhundertwende, ruiniert aber jeden guten Bordeaux und der Hunger auf das feine essen ist dann auch gleich hin …

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, und alle grossen Künstler nahmen Drogen, gell.

          Nur, nicht mal ein Promille aller, die Drogen nehmen, sind auch grosse Künstler, oder nur schon originell.

          „Boheme“ ist genau der Ausdruck, den Bildungsspiesser brauchen würden, um einen eigentlich belanglosem Drogenkonsum aufzuhübschen.

          • adrian wehrli sagt:

            Jesus Heiland wo kommt denn all der Bierernst her? Ist ja richtig amerikanisch hier, entweder du bist für uns oder du bist ein Feind. Dazwischen gibts keine Grautöne. Richt schon mächtig nach verspritzem Moralin hier …

            • Réda El Arbi sagt:

              Nope. Koks ist moralisch neutral wie jede Substanz. Die Frage ist, was man an Koks geil findet, und warum man es geil findet. Das ist ein psychologischer, vielleicht neurobiologischer Aspekt. Es geht nicht mal darum, wers „im Griff“ hat.

  • Karen sagt:

    Just say NO to drugs. Gilt für JEDE Droge. Auch TV, Schoko oder Sexsucht.

    Hey Leute, wacht auf. Da draussen gibt es das reale Leben ohne Substanzen. Nichts ist so intensiv wie das wahre Leben. Lernt den Schmerz auszuhalten, die Misserfolge, schlaft früher ein und steht um 5 auf, macht Sport, findet ein Herz dass ihr wirklich lieben möchtet.

    • Diego sagt:

      Gähn…

      • Eumel sagt:

        Gähn, Diego? Wirklich? – Auf diesem Kommunikationsniveau kann man nur entgegnen: Dann geh doch schlafen!

    • jüge sagt:

      auch sport kann süchtig machen… es grüssen die endorphine

    • Adrian Wehrli sagt:

      Hats noch Platz in deiner Freikirche?

    • Lala sagt:

      Drogen sind ja aus diversen Gründen nicht zu empfehlen, aber zu behaupten das wahre leben sei „intensiver“ als ein Drogenrausch, nun, das nennt man dann wohl Realitätsverlust ;).

      Btw: Warum man aber ausgerechnet Koks oder Speed nimmt, konnte ich mir noch nie erklären.

  • Seidenfrau Fischer sagt:

    Es fehlt die Frauenperspektive… Schade um diese Einseitigkeit.

    • Max sagt:

      Da haben Sie eine Möglichkeit verpasst, Seidenfrau Fischer. Können Sie gerne noch nachliefern, wäre noch interessant.
      @El Arbi: Ist das wirklich so, kriegen Sie Telefonanrufe am Montag wegen solchen Sachen?Ich glaube, dass Kokain weit verbreitet ist vermutlich auch in den höchsten Schichten. Nur dass die Zeug konsumieren, das nicht gestreckt ist. Vielleicht brauchen die das aber gar nicht, möglicherweise sind deren Flashmöglichkeiten viel besser, bspw. 5 Mia Gewinn durch Spekulation, Staaten an die Wand fahren usw., das sind sicher tolle „Gottheitsgefühle“, die wahrscheinlich mit Koks nachmodeliert werden sollen und in ruinöser gestreckter Form auch für den kleinenMann verfügbar sind.

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